Presseschau vom 15.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

Armiyadnr.su: Dringende Mitteilung des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Heute um 11:35 und 13:55 Uhr haben Einheiten der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Nowotroizkoje mit Schützenpanzern zweimal Dokutschajewsk beschossen. Es wurden folgende Wohnhäuser beschädigt: Watutin-Straße 11, Wohnung 36 und 53, Watutin-Straße 13, Wohnung 47. Außerdem wurden vier Behälter für Erdölprodukte beschädigt, die der Fabrik „Neftepererabotka“ gehören.

de.sputniknews.com: Viele Wenig machen ein Viel: Ukraine hilft Nordkorea beim Bau ballistischer Raketen
Die Erfolge Nordkoreas bei Tests interkontinentaler ballistischer Raketen resultieren nach Ansicht der „New York Times“ womöglich aus dem Kauf leistungsstarker Triebwerke ukrainischer Produktion auf dem Schwarzmarkt. Dem Militärexperten Alexej Leonkow zufolge liegt das US-Blatt dabei ziemlich richtig, berichtete die Agentur riafan.ru am Montag.
Der US-Zeitung zufolge hatte Nordkorea in den vergangenen zwei Jahren einige Lieferanten von Raketentriebwerken gewechselt. Analysten, die Bilder einer Begutachtung neuer Raketentriebwerke durch Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un unter die Lupe genommen hatten, teilten unisono mit, dass ihre Konstruktion Triebwerken äußerst ähnlich ist, die seinerzeit in der Sowjetunion genutzt worden waren.
„Diese Version wurde bereits im vergangenen Jahr verbreitet. Dabei wiesen US-Geheimdienste darauf hin, dass die Ukraine am Raketenprogramm Nordkoreas legal und auch illegal beteiligt gewesen sein soll. Damals ging es um das Triebwerk RD-8, das an der zweiten Raketenstufe eingesetzt wurde. Zum ersten Mal wurden derartige Triebwerke beim Start der Rakete ‚Unha-2‘ gesichtet. Diese Rakete hatte 2012 einen nordkoreanischen Kommunikationssatelliten in den Orbit befördert“, fuhr der Experte fort.
„Dabei setzten sich die Triebwerke der ersten Raketenstufe aus Komponenten zusammen, die sowjetischen Entwicklungen der 1960er und 1970er Jahre ähnlich waren. Aus diesen Komponenten wurde die ‚Unha‘-Rakete zusammengebaut. RD-8-Triebwerke wurden damals im ukrainischen Betrieb Juschmasch produziert“, sagte Leonkow.
Raketentriebwerke werden derzeit nur in einigen ehemaligen sowjetischen Objekten hergestellt. US-Militärexperten lenken ihr Augenmerk auf den Raketenbauer Juschmasch in Dnipro (vormals Dnepropetrowsk). Gerade in diesem Betrieb wurden in der Zeit des Kalten Krieges die weltberühmten Raketen R-36M (NATO-Code: SS-18 Satan) mit einer Reichweite von bis zu 16.000 Kilometern montiert.
„US-Geheimdienstexperten gelangten zum Schluss, dass es zwischen der Ukraine und dem Raketenprogramm Nordkoreas einen Zusammenhang gibt. An der Entwicklung nordkoreanischer Raketen waren auch Länder wie Pakistan, Ägypten oder der Iran beteiligt“, sagte Leonkow.
Nach dem blutigen Staatsstreich in der Ukraine machte der Juschmasch-Betrieb schwere Zeiten durch. Eben deshalb wird das Unternehmen zu den wahrscheinlichsten Lieferanten von Raketentriebwerken an Pjöngjang gezählt.
„Das Raketen- und Atomprogramm der KDVR wird von den Amerikanern derzeit peinlich analysiert. Deshalb denke ich, dass deren Angaben glaubwürdig sind“, schlussfolgerte der Experte.

 

Armiyadnr.su: Heute um 15:45 Uhr heute sind Mitarbeiter des Unternehmens „Woda Donbassa“ nach ihrer Arbeitsschicht in der Donezker Filterstation in einem Passagierbus zu ihren Wohnorten gefahren. Ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte, der stark betrunken war, versperrte ihnen den Weg. Der ukrainische Soldat gab einige Schüsse mit einem Maschinengewehr unter die Räder des Busses ab mit der Forderung anzuhalten. Nachdem er die Passagiere des Busses, ein großer Teil davon Frauen, 20 Minuten in Angst gehalten hatte, erlaubte er dem Busfahrer die Fahrt fortzusetzen. In Folge dieses Vorfalls erlitten die Mitarbeiter des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ starke psychische Erschütterungen.
Dies ist nicht der erste Fall von Willkür durch ukrainische Soldaten an der Donezker Filterstation. Das Kommando der Streitkräfte der DVR ruft die OSZE-Mission und die internationalen Rechtsschutzorganisationen auf, diesem Fall besondere Aufmerksamkeit zu widmen, weil die Unterbrechung der Funktion der DFS eine humanitäre Katastrophe nach sich ziehen kann.
Der stellvertretende Kommandeur der Streitkräfte der DVR E. Basurin

 

de.sputniknews.com: Angeblicher Waffentransport Kiews an Nordkorea: Timoschenko nennt bereits Schuldige.
Die Vorsitzende der ukrainischen Oppositionspartei „Batkiwschtschina“ („Vaterland“) und frühere Regierungschefin Julia Timoschenko hat den Bericht der Zeitung „The New York Times“ (NYT) über ukrainische Waffenlieferungen an Nordkorea kommentiert.
„Sollte diese Information bestätigt werden, kann die Ukraine unter Sanktionen kommen. Und das heißt, sie wird ohne jegliche Hilfe aus der zivilisierten Welt zurückbleiben. Das ist eine Katastrophe für unser Land“, schrieb Timoschenko in ihrem Facebook-Profil.
Der Politikerin zufolge ist die entstandene Lage „eine direkte Folge der Unprofessionalität und des Verbrechertums von Präsident Petro Poroschenko und Premierminister Wladimir Groisman“.
„Diese Regierung vernichtet die Ukraine!“, betonte sie.
Zuvor bezeichnete der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Alexander Turtschinow, den NYT-Bericht als „reine Provokation“…

 

Dan-news.info: „Gegen 20:30 Uhr hat die ukrainische Seite einen Beschuss von Spartak begonnen. In einer Straße brennen vier Wohnhäuser“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Das Feuer breitet sich weiter auf benachbarte Höfe aus“.
Nach Angaben der Quelle geht der Beschuss der Ortschaft derzeit weiter. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden ermittelt.

 

Gefunden auf der Facebook-Seite der Russischen Botschaft in Deutschland: Heutzutage verbreiten sich viele Gerüchte und Lügen anlässlich des von Georgien entfesselten Krieges in Südossetien am 8. August 2008. Aus diesem Grund posten wir Offenbarungen der russischen Friedensstifter, die damals im Einsatz waren.
Unerklärter Krieg: Wie Georgien den russischen Friedenssoldaten ossetisches Stalingrad vorbereitete (Teil III),
veröffentlicht in der Zeitung „Moskowski Komsomolez“ Nr.27642 vom 7. August 2017
Am 10. August erreichten die Friedensstifter und Panzersoldaten, aufgeteilt in kleinere Gruppen, auf verschiedenen Wegen Dschawa.
Chirurgen, die das Bein des Oberstleutnants Timerman untersuchten, stellten eine Nekrose fest. Im Städtchen der Friedensstifter wurde in einem Keller operiert, und sein Bein wurde zusammengenäht. Aber später stellte sich heraus, dass sie das Bein hätten nicht zusammennähen dürfen. Denn bei einer Splitterverletzung entsteht eine Brandwunde, und das Gewebe stirbt allmählich ab. Er musste also
umgehend wieder operiert werden.
– Ich hatte Fieber, aber man
gab mir eine Spritze und operierte mich. Am Ende wurde meine Wunde noch viel größer. Die ganze Nach lag ich auf einer Trage in irgendeiner Schule, und am nächsten Morgen transportierte man mich mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus in Wladikawkas, – erzählte Konstantin Timerman. – Dann wurde ich noch in das Spital des Militärbezirks Süd in Rostow am Don befördert, wo ich noch mehrmals operiert wurde. Unter anderem musste auf den beschädigten Teil meines Beines neues Gewebe transplantiert werden.
Von seiner Auszeichnung mit dem Orden „Held Russlands“ erfuhr Konstantin im Krankenhaus.
Ich lag in einem mit Patienten überfüllten Zimmer, schlief nach einem Verband
swechsel, und als ich aufwachte, sah ich plötzlich viele Fernsehkameras. Ich fragte: „Was geht hier vor?“ Man antwortete: „Wir gratulieren Ihnen, Sie sind jetzt Held der Russischen Föderation“, – erinnerte sich Konstantin.
– Man rief mich aus der Personal-Hauptverwaltung an und fragte: „Hauptmann Juri Jakowlew?“ – „Ja, das bin ich“, antwortete ich und hörte: „Wir gratulieren Ihnen zur Auszeichnung mit dem Orden ‚Held Russlands‘“, – erzählte seinerseits Juri Jakowlew. – Auch der 22-jährige Kommandeur einer Panzerbesatzung, Sergej Mylnikow, wurde ausgezeichnet.
Weiterhin wurden die Männer aus Jakowlews Kompanie mit zwei Tapferkeitsorden, zwei Tapferkeitsmedaillen und drei Alexander-Suworow-Medaillen ausgezeichnet. Die Hauptsache sei aber, dass sie alle am Leben geblieben seien, so der Kommandeur. Nur Leutnant Popow sei damals verletzt worden, sei aber später wieder in den Dienst zurückgekehrt.
Juri Jakowlew war damals 27 Jahre alt. 2002 hatte er sein Studium an einer Militärhochschule in Tscheljabinsk absolviert. Danach bat er selbst, dass man ihn in das 503. motorisierte Schützenregiment des Militärbezirks Nordkaukasus schickt. Drei Jahre später war er bereits Kommandeur einer Panzerkompanie des 141. selbstständigen Panzerbataillons der 19. motorisierten Schützendivision aus der 58. Armee.
Der Kommandeur des Bataillons, Konstantin Timerman, war 2008 30 Jahre alt. Als Kommandeur eines Friedensbataillons führte er seine Abteilung aus dem „Kessel“ mit minimalen Verlusten.
Es sind inzwischen neun Jahre vergangen, aber der Schmerz lässt nicht nach. Der Kommandeur hat immer noch seine gefallenen Kameraden vor den Augen. Unter anderem den Kommandeur einer Aufklärungsabteilung, Sergej Schewelew, der mit dem Orden „Held Russlands“ ausgezeichnet wurde.
Den Sergeanten Stas Chorosch, den der Oberstleutnant noch seit dem Einsatz in Tschetschenien kannte.
Den 20-jährigen Mechaniker Anton Martschenko aus Busuluk, der einen brennenden Schützenpanzerwagen von den Stellungen der russischen Friedensstifter weg
lenkte. Er rettete dadurch mehrere Kameraden, kam aber selbst ums Leben, als der Brennstoffbehälter explodierte. Anton Martschenko wurde postum der Orden „Held Russlands“ verliehen.
Den Soldaten Sergej Kononow aus Udmurtien, der drei Stunden lang die Angriffe des Gegners abwehrte. Er wurde postum mit dem Tapferkeitsorden ausgezeichnet.
Den 23-jährigen Untersergeant Alexander Korenew aus der Stadt Schachty (Gebiet Rostow am Don), der seine Kameraden mit seinem eigenen Körper bedeckte. Die Friedensstifter wurden damals fünf Stunden lang angegriffen. Alexander starb an zahlreichen Splitterverletzungen, nur 20 Minuten vor dem Ende des Beschusses. Er wurde postum mit dem Tapferkeitsorden ausgezeichnet.
In einem „Feuersack“ starben die Mechaniker Kubln Gimatow aus dem Gebiet Wolgograd und Wadim Jasko aus dem Gebiet Twer, die
Richtschützen Alexander Schmyganowski aus dem Gebiet Kurgan und Artjom Poluschkin aus Baschkirien. Auch der Obersergeant Wladimir Sinelnikow aus der Region Krasnodar kam dabei ums Leben. Der Untersergeant Sergej Semjoneko aus Asow starb schon während des Rückzugs des Bataillons. In diesem ganz kurzen, aber grausamen fünftägigen Krieg verlor das friedensstiftende Bataillon Konstantin Timermans 15 Soldaten. Weitere 49 Militärs wurden verletzt.
Im Jahr 2015 wurde in Zchinwal ein Obelisk zum Gedenken an die in Südossetien gefallenen Friedensstifter aufgestellt.

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden achtmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen und dabei eine Gasleitung beschädigt, es gerieten Häuser und Wirtschaftsobjekte in Brand. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von
Donezkij, Golubowskoje, Shelobok, Kalinowo, Kalinowka und Logwinowo.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schsswaffen.
In Folge eines Beschusses am Abend des 14. August geriet in
Donezkij ein Wirtschaftsgebäude in Brand, zwei Garagen und ein Wirtschaftsgebäude. In Goluboskoje wurde eine Mitteldruckgasleitung durchschlagen, gegen 20:00 Uhr war die Gasversorgung wieder in Betrieb.

 

de.sputniknews.com: Blackout, Steinschlag und Waldbrand auf Krim geplant: FSB fasst ukrainischen Agenten
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Agenten des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU festgenommen, der eine Serie von Sabotageaktionen auf der Halbinsel Krim plante.
„Der FSB hat mehrere Sabotageaktionen auf der Krim gegen Objekte der Infrastruktur und Versorgung der Halbinsel vereitelt“, hieß es in der Erklärung der Behörde.
Bei dem festgenommenen Agenten handle es sich um den ukrainischen Bürger Gennadi Limeschko. Früher soll er in der sogenannten Anti-Terror-Operations-Zone als Aufklärer bei der ukrainischen Armee tätig gewesen sein.
Limeschko hatte dem FSB zufolge mehrere Sabotageaktionen geplant. Unter anderem sollte er Stromleitungen zwischen den Städten Sudak und Nowij Swet beschädigen, einen Waldbrand legen sowie einen Steinschlag verursachen, um die Autobahn zwischen diesen Städten zu verschütten.
Bei dem Agenten seien Trotylkörper, eine Granate, Gefäße mit Brenngemisch und eine Handsäge sichergestellt worden.

 

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 64 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 17 Ortschaften der Republik mit Mörsern, Panzern, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen und Schusswaffen beschossen.
Im Ergebnis von Besch
uss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gab es folgende Schäden (Stand 15. August):
Krutaja Balka, Schirokaja-Straße 18, ein Geschoss durchschlug ein Fenster und fiel unter das Bett eines Kranken;
Jasinowataja, Kommunalnaja-Straße 74 und Poltawskaja-Straße 22, in der Folge eines Beschusses wurden Fensterscheiben beschädigt;
Spartak, vier Häuser in der Tschapajew-Straße 53, 55, 56 und 57 gerieten in Brand;
Kiewskij-Bezirk von Donezk, Deputatskaja-Straße 4, ein direkter Treffer eines Geschosses auf ein Haus, ein Teil des Hauses geriet in Brand;
Sachanka, Konstituzija-Straße 24, eine Gasleitung wurde beschädigt. Außerdem wurde ein Stromleitung beschädigt und sechs Ortschaften (Sachanka, Kominternowo, Saitschenko, Nowaja Tawrija, Leninskoje und Dsershinskoje) haben keinen Strom.
Petrowskij-Bezirk von Donezk, Lettschikow-Straße 52 (das Dach ist beschädigt), Karnavalnaja-Straße 37, direkter Treffer auf ein Haus.
Zusätzliche Informationen werden ermittelt.

 

Ukrinform.ua: Deutschland investiert $ 10 Mio. in ukrainischen Mittelstand
Deutschland beteiligt sich mit dem Beitrag von 10 Millionen Dollar an Investmentfonds für den ukrainischen Mittelstand.
Das wurde durch die Botschaft von Deutschland in der Ukraine bekannt.
„Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG), eine Tochtergesellschaft der KfW-Bankengruppe, die im Auftrag der Bundesregierung Investitionen privater Unternehmen in Partnerländern finanziert, beteiligt sich mit 10 Mio. USD am Emerging Europe Growth Fund III (EEGF III)“, entnimmt man dem Bericht.
Dieser Fonds soll also den Mittelunternehmen in der Ukraine den Zugang zu langfristigen Finanzierungen erleichtern. Deutschland stärke somit seine Position als eines der wichtigsten Herkunftsländer für ausländische Investitionen in die ukrainische Wirtschaft.
„Mit unserem Engagement unterstützen wir den ukrainischen Mittelstand. Schon der Vorgängerfonds hat erfolgreiche Investitionen getätigt, die antizyklisch Wachstum und Beschäftigung schaffen und gute Unternehmensführung stärken“, sagte Dr. Tilman Kruse, Abteilungsleiter für Unternehmen/Fonds Europa/Mittlerer Osten/Zentralasien bei der DEG.

 

de.sputniknews.com: Irans Drohung real: Russland will Atomvertrag-Aufkündigung verhindern
Russland wird alles Mögliche unternehmen, um den Iran zu überzeugen, das Atomabkommen nicht aufzukündigen, wie am Dienstag Oleg Morosow vom Auswärtigen Ausschusses des russischen Föderationsrates (Parlamentsoberhaus) gegenüber RIA Novosti erklärte.
„Das ist eine absolut reale Bedrohung. Falls der Iran dieses Abkommen aufkündigt, entsteht sofort ein Spannungsherd im Nahen Osten“, sagte der erste Vizevorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des russischen Föderationsrates, Wladimir Dschabarow.
Damit reagierte er auf die jüngsten Erklärungen des iranischen Präsidenten Hassan Ruhani, wonach Teheran das Atomabkommen „innerhalb von Stunden“ aufkündigen könne.
Dschabarow zufolge sollen sich derzeit Diplomaten in diese Situation einschalten, „sonst werden Kanonen sprechen“. Er fügte hinzu: „Jetzt ist die Zeit für große Verhandlungen gekommen. Vielleicht sollten die USA über die Einführung eines Verbots für neue Sanktionen nachdenken.“
Russland wird seinerseits laut Morosow alles Mögliche tun, „um den Iran zu überzeugen, den Status quo zu bewahren… Die unkontrollierte Ausweitung von Atomtechnologien ist kein Wohl. Für alle, darunter auch für Russland.“
Er betonte dabei, dass „diese Situation eine direkte Konsequenz der Unfähigkeit der USA ist, gleichzeitig die Rolle des Weltpolizisten, Richters und Henkers zu spielen“. „Die US-Politik der Totalsanktionen und eines Drucks auf Drittländer wird zu nichts Gutem führen und die Schaffung neuer Eskalationszonen fördern“, so der Senator.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainischen Beschuss und dessen Folgen:
„Gestern Abend haben die ukrainischen Streitkräfte den Nowoasowskij-Bezirk beschossen,
dabei erlitt eine Frau, geb. 1946, in Sachanka in der Konstituzija-Straße 20, Splitterverletzungen an den oberen und unteren Gliedmaßen und am Kopf. Ihr Zustand ist jetzt stabil, sie wurde operiert. Außerdem wurde eine Gasleitung beschädigt, aber sie funktioniert jetzt wieder normal“, teilte der Leiter der Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij mit.
Er fügte hinzu, dass die Einwohner von Kominternowo und Saitschenko derzeit wegen de
s Beschusses keinen Strom haben. Weitere Informationen über die Folgen werden noch ermittelt.
Der Pressedienst der Verwaltung der Hauptstadt teilte mit, dass in Staromichajlowka, Kirowskij-Bezirk im Westen von Donezk zwei Häuser in der Komsomolskaja-Straße 10 und 12 beschädigt wurden.

 

nachmittags:

de.sputniknews.com: Kriegsgeheul zwischen USA und Nordkorea – Russland aktiviert Flugabwehr
Russland hat seine Flugabwehrmittel im Fernen Osten in erhöhte Einsatzbereitschaft versetzt, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Dienstag.
US-Präsident Donald Trump sagte bei seinem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in der vergangenen Woche in Paris, dass die USA zusammen mit ihren Verbündeten bereit seien, wirtschaftliche, diplomatische und militärische Maßnahmen gegen Nordkorea zu ergreifen. Dabei legte er den Schwerpunkt auf Militärmaßnahmen. Angesichts der Wahrscheinlichkeit des Einsatzes von Atomwaffen im Konflikt zwischen den USA und Nordkorea wurden die russischen Flugabwehr- und Raketenabwehrkräfte in erhöhte Einsatzbereitschaft versetzt.
In Washington scheint man sich uneinig darüber zu sein, wie das nordkoreanische Problem geregelt werden soll. US-Präsident Trump sagte, dass er auf die Drohungen seitens Pjöngjangs mit „Feuer und Wut“ antworten könne. Vor diesem Hintergrund wirkt selbst der als Falke bekannte Verteidigungsminister James Mattis eher als „Friedenstaube“ – er spricht sehr zurückhaltend: „Die Tragödie eines Kriegs ist allen zu gut bekannt, man sollte ihr keine Charakteristika geben, außer der Tatsache, dass es eine globale Katastrophe sein wird“. Der Kommandeur der US-Pazifikflotte, Admiral Scott Swift, hatte zu einem möglichen Atomschlag gegen Nordkorea gesagt, dass er ihn im Falle eines entsprechenden Befehls des US-Präsidenten ausführen würde.
Während US-Außenminister Rex Tillerson für Verhandlungen wirbt, sagt die US-Botschafterin bei der UNO, Nikki Haley, dass die Zeit für Urteile bereits vorbei sei.
Der US-Militärexperte Harry J. Kazianis äußerte die Meinung, dass selbst ein nichtnuklearer Konflikt zwischen den USA und Nordkorea zu einer regionalen Katastrophe führen wird. „Würde Nordkorea Seoul unter Artilleriefeuer nehmen, die Hauptstadt Südkoreas befindet sich nur 35 Meilen von der demilitarisierten Zone, könnten die Zerstörungen katastrophal sein“. US-Vizepräsident Mike Pence schließt eine militärische Variante der Konfliktlösung nicht aus. Er sagte, dass B-1-Bomber für den Flug vom US-Stützpunkt auf Guam zur koreanischen Halbinsel und zurück nicht mehr als zehn Stunden brauchen.
Natürlich berücksichtigen die USA das Vorhandensein von ballistischen Raketen, die enorme Anzahl an Soldaten, Panzern und Artillerie-Anlagen in Nordkorea. Die Streitkräfte Nordkoreas zählen 1,1 Millionen Soldaten plus vier bis sieben Millionen Reservisten, 6500 Panzer, 14.100 Einheiten Rohr- und Raketen-Artillerie. Nordkorea verfügt über rund 800 Kampfflugzeuge verschiedener Typen, die jedoch veraltet sind. Die Flugabwehrkräfte sind hingegen ziemlich gut ausgerüstet. Eine Intervention der USA könnte zu einer schlimmeren Krise als in Vietnam führen.
Die Überwasserflotte Pjöngjangs ist schwach. Die U-Flotte verfügt über 70 bis 76 dieselelektrische U-Boote, vielleicht etwas mehr. Nordkoreanische U-Boote sind mit ballistischen Raketen ausgerüstet, was für Washington tatsächlich Gefahr bedeutet, weil von einem Raketenangriff das ganze Territorium der USA bedroht wird. Was die ballistischen Raketen angeht, können keine genauen Zahlen genannt werden, doch man muss die Tatsache berücksichtigen, dass Nordkorea diese Waffen exportiert. Auch die Zahl der nuklearen Sprengköpfe bleibt ein Geheimnis. Laut westlichen Experten handelt es sich um rund 100 Sprengköpfe, jedenfalls soll es so viele bis 2020 geben.
Gegen Pjöngjang können die USA schweres Geschütz auffahren. Dabei handelt es sich vor allem um die Pazifikflotte mit insgesamt drei nuklearen Flugzeugträgern, 12 Raketenkreuzern, 24 Atom-U-Booten und einigen Dutzend Zerstörern, die mit Marschflugkörpern ausgerüstet sind, sowie Versorgungsschiffen. Hinzu kommen die Armee Südkoreas und die Verteidigungskräfte Japans.
Die Situation wird dadurch erschwert, dass Sanktionen gegen Nordkorea bereits vom UN-Sicherheitsrat beschlossen wurden. Washington hat freie Hand für ein militärisches Abenteuer. Jetzt stellt sich die Frage, ob sich die USA zu Militärmaßnahmen entschließen werden oder nicht? Falls Washington einen Krieg beginnt und mit Luft- und Raketenangriffen das Offensivpotential Nordkoreas nicht zerstören wird, wird es fast zur völligen Zerstörung des Südens der Halbinsel und Japans führen. Vielleicht werden auch Teile des US-Festlandes betroffen. Falls Pjöngjang aber in die Knie gezwungen wird, ist eine Fortsetzung in Bezug auf Russland und China im nächsten Jahrzehnt zu erwarten.

 

de.sputniknews.com: Unbekannte machen Jagd auf hochrangige ukrainische Geheimdienstler – Medien
In Kiew ist vor kurzem ein Anschlag auf einen hochrangigen Mitarbeiter des ukrainischen Geheimdienstes SBU vereitelt worden. Seit 2016 machen Unbekannte eine regelrechte Jagd auf SBU-Agenten. Dies berichtet die ukrainische Agentur „Westi“ unter Berufung auf entsprechende Gerichtsunterlagen.
Aus diesen gehe hervor, dass Unbekannte Waffen zu beschaffen versuchten, um SBU-Mitarbeiter zu töten.
Sie sollen sich für Privatdetektive ausgegeben haben, um im vergangenen Juli von Justizbehörden Anrufdetails der SBU-Leiter zu erhalten.
Im Rahmen dieses Strafverfahrens werde unter anderem ein Fall geprüft, der sich im Oktober 2016 ereignet habe. Damals seien in Kiew drei Bewaffnete festgenommen worden. Die Männer sollen Ausweise der Kiewer Polizei dabei gehabt haben.
Zudem sollen 2016 Unbekannte eine Gruppe gebildet haben, deren Aufgabe es war, SBU-Mitarbeiter einzuschüchtern.
Ende Juni war berichtet worden, dass bei der Explosion eines Autos, in dem SBU-Agenten saßen, Oberst Juri Wosnij ums Leben gekommen sei. Kurz davor im selben Monat wurde in Kiew ein Auto in die Luft gesprengt, in dem Maksim Schapowal, Oberst der Hauptverwaltung für Aufklärung des ukrainischen Verteidigungsministeriums, gesessen hatte. Er kam ums Leben, zudem wurden zwei Passanten verletzt. Der Vorfall wurde später als Terrorakt eingestuft.
Im vergangenen März war SBU-Oberst Alexander Charaberjusch ebenfalls bei einer Sprengung seines Autos in Mariupol getötet worden.

 

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
Die ukrainischen Soldaten haben eine Generalprobe für die Feiern des Unabängigkeitstags der Ukraine am 24. August begonnen.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner die Häufigkeit des Beschusses vergrößert, auch unter Verwendung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen, insgesamt wurden 64 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
In Richtung Donezk hat der Gegner Panzer, Schützenpanzerwagen und Schützenpanzerwagen sowie Mörser verwendet. Auf neun Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden zehn Panzergeschosse, 111 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 170 des Kalibers 82mm abgefeuert.
In Richtung Gorlowka und Mariupol hat der Gegner Panzer verwendet, zwei Geschosse, Mörser, 25 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 160 des Kalibers 82mm, sowie Granatwerfer und Schusswaffen verwendet und acht Ortschaften und die umliegenden Gebiete beschossen.
Bei der Verteidigung der Republik starben zwei Soldaten.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden zwei Häuser in Jasinowataja in der Kommunalnaja-Straße 74 und der Poltawskaja-Straße 22 beschädigt.
Unter dem Feuer der ukrainischen Soldaten gerieten vier Häuser in Spartak in der Tschapajew-Straße 53, 55, 56 und 57 in Brand, außerdem trafen Geschosse der Ukrostraftruppen auf ein Haus in der Deputatskaja-Straße 4 im Kiewskij-Bezirk von Donezk. In Folge eines Beschusses brannte ein Teil eines Hauses ab. Im Petrowskij-Bezirk von Donezk in der Lettschikow-Straße 52 und der Karnavalnaja-Straße 37 wurden zwei Wohnhäuser beschädigt.
Außerdem haben ukrainische Soldaten Krutaja Balka mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen. Eines der Mörsergeschosse traf auf ein Haus in der Schirokaja-Straße 18, wo sich ein ziviler Einwohner befand, der ein starkes psychisches Trauma erlitt.
Beim Beschuss von Sachanka erlitt in der Konstituzija-Straße 20 eine Frau, geb. 1946, eine Splitterverletzung, in der Konstituzija-Straße 24 wurde eine Gasleitung beschädigt. Außerdem wurde eine Stromleitung beschädigt, sechs Ortschaften haben keinen Strom: Sachanka, Kominternowo, Saitschenko, Nowaja Tawrija, Leninskoje und Dsershinskoje.
Gestern hat sich ein weiterer Vorfall an der Donezker Filterstation ereignet, wo ein ukrainischer Soldat in stark betrunkenem Zustand mit Maschinengewehrschüssen einen Bus mit Mitarbeitern des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ zu Anhalten brachte. Ein großer Teil von ihnen waren Frauen, die von der Arbeit zum Wohnort heimkehrten.
Alle aufgezählten Fakten sowie die Ereignisse der letzten Tage zeugen davon, dass die Kommandeure der Brigaden der ukrainischen Streitkräfte vom verbrecherischen Kommando der „ATO“ Anweisungen erhalten haben, die Aggression gegen die Zivilbevölkerung und Objekte der zivilen Infrastruktur des Donbass zu verstärken. Das Kommando der Streitkräfte der DVR lenkt ein weiteres Mal die besondere Aufmerksamkeit der Führung der OSZE-Mission und der UN-Vertretung für Menschenrechte auf diese Fakten und ruft dazu auf, tatsächliche und sofortige Maßnahmen zur Beendigung des Terrors gegen die Einwohner des Donbass von Seiten der ukrainischen Streitkräfte zu ergreifen.

 

de.sputniknews.com: Russland alarmiert Erste Panzerarmee vor Westgrenze
Das russische Militär hat im Westen des Landes einen Übungsalarm ausgelöst: Die Einheiten der 1. Panzerarmee wurden alarmiert, um großräumige Verteidigung zu trainieren.
Der Großverband ist gleichzeitig in mehreren russischen Regionen stationiert. Der Übungsalarm sei bei den Einheiten in den Gebieten Moskau, Nischni Nowgorod, Smolensk und Iwanowo ausgelöst worden, teilte das Presseamt des Wehrkreises West am Dienstag mit.
Nach einem mehrere Kilometer langen Gewaltmarsch werden die Soldaten sich in unbekannter Gegend orientieren und mehrere „Angriffe“ abwehren müssen. Bei der Übung stehe die Kampffähigkeit der Truppen auf dem Prüfstein, hieß es.
Die erstmals im Januar 1943 gebildete 1. Panzerarmee war nach Ende des Zweiten Weltkriegs zuerst in Ostdeutschland (mit Stab in Dresden), danach im westrussischen Smolensk stationiert, bevor sie 1998 aufgelöst wurde. Im November 2014 wurde die 1. Panzerarmee wiederhergestellt.

 

de.sputniknews.com: Putin kündigt Kürzung russischer Militärausgaben an
Im kommenden Jahr will Russland laut Präsident Wladimir Putin weniger für die Verteidigung ausgeben. Die Modernisierungspläne für die Streitkräfte sollen jedoch unberührt bleiben.
„Im Staatshaushalt für das nächste Jahr wird wesentlich gespart – durch die Kürzung der Verteidigungsausgaben“, sagte Putin am Dienstag bei einem Treffen mit Wladimir Wassiljew, dem Fraktionschef der Regierungspartei „Geeintes Russland“ in der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus).
„Unsere Pläne für die Neuausrüstung der Armee und Flotte werden jedoch nicht gekürzt“, sagte der Präsident. Das bisherige Rüstungsprogramm werde umgesetzt und ein neues Programm werde konzipiert.

 

ukrinform.ua: Russischer Geheimdienst FSB nimmt auf der Krim Ukrainer wegen „Sabotage“ fest
Der russische Inlandgeheimdienst FSB hat nach seinen eigenen Angaben einen „Agenten des ukrainischen Sicherheitsdienstes“ auf der Krim festgenommen….
Lemeschko, geboren in der Oblast Charkiw, habe zuvor als ein Aufklärer in einer Einheit der ukrainischen Streitkräfte im ATO-Gebiet gedient. Er sei am 9. August auf die Krim angekommen.
Laut dem FSB sollte „der ukrainische Agent“ auch Wälder und ein Gebäude im Dorf Rybatsche in Brand setzen, einen Felssturz auf die Straße Sudak-Nowyi Swit verursachen.
Im August 2016 erklärte der FSB, dass er eine „Gruppe von ukrainischen Saboteuren“ auf der Krim festnahm. Die Ukraine nannte die Vorwürfe gegen ihre Bürger Provokationen der russischen Geheimdienste.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Das Kommando der sogenannten „ATO“ beendet nicht die Versuche, Provokationen unter Heranziehung von Filmteams ukrainischer und ausländischer Massenmedien durchzuführen. Nach einer Serie von Misserfolgen beim Versuch die Einheiten der Volksmiliz zur Erwiderung des Feuers zu provozieren, wurde vom Kommando der ukrainischen Streitkräfte ein Plan zur Durchführung einer inszenierten Videoaufnahme vom Beschuss der Positionen der ukrainischen Streitkräfte erarbeitet.
Das ukrainische Kommando hat die Absicht, die Einheiten der Volksmiliz des inszenierten Beschusses zu beschuldigen.
Gemäß dem Dokument plant das Kommando der ukrainischen Streitkräfte einen Beschuss der eigenen Positionen mit Kräften und Mitteln, die sich an der vordersten Linie in der Nähe der Abgrenzungslinie befinden, durchzuführen. Es verwundert, dass bei der Jagd nach unumstößlichen Beweisen der „Aggression“ von Seiten der Volksmiliz die Durchführung einer Provokation und Opfer unter Journalisten und Soldaten der ukrainischen Streitkräfte vorgesehen sind.
Der Geheimhaltungslevel der Durchführung dieser Provokation ist auf einen engen Kreis zugelassener Personen beschränkt. Die Kontrolle über die Ausführung der Aktion liegt beim Leiter des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte, was von der Verzweiflung der politischen Führung der Ukraine zeugt. Sie ist bereit zu den hinterlistigsten Aktivitäten überzugehen, um den Konflikt im Donbass anzufachen.
Die Republik tut alles ihr Mögliche, um den Konflikt auf friedlichem Weg zu lösen und erfüllt die Minsker Vereinbarungen genau.
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung achtmal verletzt. Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten im Gebiet von Logwinowo, Kalinowo, Shelobok, Golobowskoje, Donezkij und Kalinowka. Zum Beschuss haben die ukrainischen Streitkräfte 120- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen eingesetzt.
In Donezkij ist in der Stepnaja-Straße ein Wirtschaftsgebäude in Brand geraten, in der Kalinin-Straße sind ein Nichtwohngebäude und zwei Garagen in Brand geraten. In Golubowskoje ist in der Plechanow-Straße eine Gasleitung durchschlagen worden.
Unter den Soldaten der Volksmiliz gibt es keine Opfer, ein Zivilist wurde verletzt.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 100 Geschosse abgefeuert.
Indem sie Wohngebiete von Ortschaften der Republik beschießt, ignoriert die ukrainische Führung den Aufruf der Weltgemeinschaft und verletzt weiter die Minsker Vereinbarungen bezüglich der Stationierung von verbotenen Waffen in der Nähe der Kontaktlinie.
So wurden in Luganskoje Positionen von zwei Mörserbatterien sowie ein Unterstand mit einem Schützenpanzer im Stationierungsgebiet der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte entdeckt. Diese Waffen werden für den Beschuss der Positionen von Abteilungen der Volksmiliz während der Nacht verwendet.
Die Kiewer Truppen beschießen unter Bedingungen außerordentlicher Feuergefahr zielgerichtet friedliche Ortschaften der Republik mit Brandmunition. Dies betrifft den Beschuss von Donezkij, dass zu Kirowsk gehört.
Die ukrainischen Streitkräfte erfüllen weiter die verbrecherischen Befehle ihrer Führung und beschießen zielgerichtet friedliche Ortschaften, in denen sich keine von unseren Soldaten befinden, und wenden dabei von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen und Brandmunition an, obwohl sie wissen, dass es zurzeit heiß ist, rundum alles trocken, und sie setzen zielgerichtet Häuser friedlicher Bürger in Brand.
Allein in den letzten zwei Tagen wurden in Donezkij durch Beschuss der ukrainischen Streitkräfte verschiedene Gebäude an 6 Stellen vernichtet.
Vor kurzem haben die ukrainischen Streitkräfte erklärt, dass Soldaten der Volksmiliz am 13. August ihre Positionen bei Krymskoje beschossen und dabei 120mm-Mörser und Granatwerfer verwendet hätten. Dabei wurde keine Richtung genannt, aus der angeblich geschossen wurde.
Eine Bestätigung dieses Beschusses durch das Gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination gibt es, aber in umgekehrter Richtung.
Die ukrainischen Streitkräfte haben aus Richtung Krymskoje mit den genannten Waffen in Richtung Sokolniki geschossen.
Die Ukraine hat die Praxis von falschen Beschuldigungen wieder aufgenommen und beim Beschuss auf unserer Territorium geben sie in Zusammenarbeit mit den Vertretern der Ukraine im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination Falschmeldungen heraus.
Wir werden weiterhin mit den Vertretern der internationalen Organisationen zusammenarbeiten, um schnellstmöglich Frieden im Donbass zu erreichen, darunter auch mit Vertretern der OSZE-Mission.
Besondere Bedingungen brauchen wir nicht, die Hauptsache ist, dass die Mission die Prinzipien der Unparteilichkeit und der Transparenz einhält und sich an ihr Mandat hält.

 

de.sputniknews.com: VIDEO von Festnahme des ukrainischen SBU-Agent auf Krim veröffentlicht
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat ein Video von der Festnahme eines Agenten des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU veröffentlicht.
Der Behörde zufolge handelt es sich bei dem festgenommenen Agenten um den ukrainischen Bürger Gennadi Limeschko.
Früher soll er in der sogenannten Anti-Terror-Operations-Zone als Aufklärer bei der ukrainischen Armee tätig gewesen sein.
Laut dem FSB waren die auf der Halbinsel geplanten Sabotageaktionen Limeschkos der Grund zu seiner Festnahme…
Die Aufnahmen zeigen, wie die Einsatzkräfte verschiedene Gegenstände sicherstellen: darunter eine Granate, eine Handsäge, ein Handy und eine Kamera.
Zudem entdeckten die FSB-Mitarbeiter in Limeschkos Tasche seinen ukrainischen Pass sowie seine Migrationskarte, mit der er nach Russland eingereist war.
Der Ukrainer räumte ein, dass man ihm den Auftrag gegeben hatte, die Stromleitungen zu beschädigen.
„Ich habe für diese Aufgabe 5.000 Griwna (umgerechnet etwa 165 Euro) bekommen. Am 12. August wurde ich bei dem Versuch, den Sprengsatz zu legen, von FSB-Mitarbeitern festgenommen“, sagte Limeschko später bei der Vernehmung.
Das Ermittlungskomitee für die Krim und Sewastopol hat bereits ein Strafverfahren gegen den SBU-Agenten eingeleitet. Der Saboteur muss vorerst für zwei Monate in Untersuchungshaft.

de.sputniknews.com: Triebwerke für Nordkorea: Ukrainischer Raketenbauer stellt eigene Version dar
Der Chefkonstrukteur des ukrainischen Konstruktionsbüros Juschnoje, Alexander Degtjarjow, hat nicht ausgeschlossen, dass die in der Ukraine hergestellten Triebwerke für die nordkoreanischen Raketen kopiert hätten werden können. Dies sagte er am Dienstag gegenüber dem Portal „Strana.ua“.
„Ich bin mir sicher, dass keiner unserer Mitarbeiter bei der Schaffung eines Triebwerkes in Nordkorea geholfen hat. Aber unsere Triebwerke werden hoch geschätzt und in der ganzen Welt eingesetzt. Deswegen weiß ich nicht; vielleicht konnte irgendwer irgendwelche Kopien machen“, sagte Degtjarjow.
Die Version über die direkten Lieferungen der ukrainischen Triebwerke nach Nordkorea bezeichnete er als „Erfindung von jemandem, der an sich selbst erinnern, das Resultat seiner Arbeit zeigen und seinen Namen in den Vordergrund rücken will“…

 

dnr-news.com: In Kiew wurde das Denkmal für die Teilnehmer der ATO eingeweiht, das ein Schwert darstellt, welches in die Karte Russlands hineingerammt ist
Am 15. August fand in Kiew an der Kreuzung des Prospektes Lecm Kurbas und der Straße Akademik Koroljow die Enthüllung des Denkmals für die „ATO“-Kämpfer statt. Dies berichtet die ukrainische Webseite ASN …(weiter erfolgt eine Aufzählung der teilnehmenden Organisationen und Personen – Anm. d. Übers.)
Der Vertreter der gesellschaftlichen Organisation „Veteranen der ATO“ Jewgenij Jaranzew sagte den Journalisten, dass das aufgestellte Denkmal den „künftigen Sieg der Ukraine über die russischen Okkupanten“ symbolisiere.
„Stilistisch ist des das Bild des Schutzengels unserer Kämpfer mit dem Schwert, das unsere Helden schützt die unser Land vor Feinden beschützen“, erklärte er.


 

de.sputniknews.com: Gegen US-Tarnkappe: Russland schützt Krim mit Hochpräzisions-Radar
Russland will seinen Raketenschild auf der Krim mit einem Hochpräzisions-Radar vom Typ Woronesch-SM verstärken. Die Anlage, die den bereits seit Sowjetzeiten bestehenden Radar Dnjepr in Sewastopol ersetzen soll, ortet Ziele bis in den Zentimeterbereich und entdeckt deshalb auch Tarnkappenflugzeuge.
Die Ukraine, die bis 2014 die Krim kontrollierte, habe den Radar in Sewastopol völlig vernachlässigt, so dass eine Modernisierung sinnlos wäre, sagte der Generalkonstrukteur des Russischen Raketenangriff-Frühwarnsystems, Sergej Bojew, am Dienstag zur Nachrichtenagentur RIA Novosti. „Der Radar ist in einem sehr schlechten Zustand und muss durch Woronesch-SM ersetzt werden“, so Bojew.
Außer in Sewastopol seien Dnjepr-Radare dieses Typs nur noch in Balqasch (Kasachstan) und Murmansk im Dienst. Radare der Baureihe Woronesch gehören laut dem Chefkonstrukteur zu den stärksten weltweit. Die Modifikation SM entdecke Ziele mit Zentimetergenauigkeit, habe jedoch eine geringere Reichweite als Meter- und Dezimeterwellen-Radare.
Die Radaranlage Podljot K1 kann auch tieffliegende Ziele orten und ist resistent gegen elektronische Kampfführung.
Laut dem Militärexperten Michail Chodarjonok soll der neue Radar in Sewastopol die Funkmessstation Woronesch-DM in Armawir (knapp 600 km östlich der Krim) verstärken, die im Dezimeterbereich funktioniert.
Alexej Leonkow von der Militärzeitschrift „Arsenal Otetschestwa“ sagte in einem Gespräch mit Sputnik, dass Radare, die ihre Ziele bis in den Zentimeterbereich bestimmen, Tarnkappenflugzeuge und Schiffe ihrer Tarnung berauben. Vor allem amerikanische, „Dutzende Milliarden Dollar“ teure Tarnkappentechnik-Programme würden dadurch laut dem Experten ihren Sinn verlieren.

 

de.sputniknews.com: Syrischer Oppositioneller: „Die westlichen Kräfte wollen Syrien zergliedern“
Ein Führer der syrischen Opposition, Bessam Melik, ist auf die Seite der syrischen Regierung übergetreten, wie eine Quelle in der Nationalen Koalition der Revolutions- und Oppositionskräfte Syriens am Dienstag mitteilte.
Es ist bekannt geworden, dass er seine Vollmachten als Mitglied dieser Koalition gekündigt, die Türkei verlassen hat und nach Syrien zurückgegangen ist. In seiner schriftlichen Erklärung hat Melik seinen Schritt so erläutert, dass er „nach sieben Jahren begriffen hat, dass die USA, die westlichen Länder und die Länder des Persischen Golfs in einem Komplott gegen Syrien zusammenstehen, dessen Ziel die Zergliederung des syrischen Territoriums ist“.
Ende 2011, als die Konfrontation in Syrien erst begonnen hatte, war Melik aus Damaskus in die Türkei geflohen, wo er in die Reihen der Nationalen Koalition der Revolutions- und Oppositionskräfte Syriens eingetreten war. Vor seiner Flucht hatte Melik die Handelskammer in Damaskus geleitet.

 

de.sputniknews.com: Moskau zu Einmischungsvorwürfen in Mazedonien: „Falschmeldungen von Russophoben“
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat am Dienstag den von der Agentur Bloomberg veröffentlichen Artikel kommentiert, wonach sich Russland in innere Angelegenheiten Mazedoniens eingemischt haben soll.
„Die Vorwürfe gegen Russland, wonach es sich in innere Angelegenheiten Mazedoniens eingemischt haben soll, sind vollkommen ausgedacht und stützen sich auf ausschließlich unbegründete Anschuldigungen von Russophoben und auf von ihnen arrangierte Falschmeldungen“, so Sacharowa.
Moskau sehe in diesen Zwecklügen nur die Versuche der Feinde Russlands und Mazedoniens, die traditionell freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern zuzuspitzen sowie die Aufmerksamkeit der mazedonischen Bürger von den realen Bedrohungen für die Souveränität und territoriale Integrität ihres Landes abzulenken, darunter von denjenigen, die mit dem Einzug von Skopje in die Nato um jeden Preis, ohne Rücksicht auf die grundlegenden Nationalinteressen, zusammenhingen.
Laut Sacharowa gibt es gewisse Zweifel daran, dass die von Bloomberg veröffentlichten Daten vertrauenswürdig seien.
Zuvor hatte die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg über einen angeblichen Einfluss Russlands auf innere Angelegenheiten Mazedoniens berichtet und sich dabei auf ein Interview der mazedonischen Verteidigungsministerin Radmila Šekerinska berufen, dessen Wortlaut die Agentur jedoch nicht publik gemacht hatte.

 

de.sputniknews.com: Kiew schiebt Reporterin russischer Fernsehanstalt ab – Moskau reagiert empört
Die Ukraine hat die Korrespondentin der russischen Medienholding-Gesellschaft WGTRK Tamara Nersesjan aus dem Land ausgewiesen. Das teilte das Portal „Westi.ru“ am Dienstag unter Verweis auf den Nachrichtensender „Rossija 24“ mit. Russlands Außenministerium hat sich bereits eingeschaltet.
„Jetzt ist sie bereits auf dem Weg in die Redaktion. Sobald sie die Möglichkeit bekommt, wird die Journalistin über alles, was mit ihr passiert ist, sowie über die Vorwürfe, die die ukrainischen Behörden gegen sie erheben, ausführlich erzählen“, hieß es zunächst.
Indes soll Nersesjan gesagt haben, sie dürfe nun drei Jahre lang nicht in die Ukraine einreisen, denn sie gefährde mit ihren Beiträgen die „Sicherheit und territoriale Integrität des Landes“.
Als Vorwand für ihre Ausweisung dürfte eine Reportage über das Musikfestival „Banderstadt“ im nordwestukrainischen Gebiet Wolhynien gedient haben.
„In dieser Reportage haben wir darüber berichtet, wie ukrainische Politiker unaufdringlich Helfershelfer des Faschismus heroisieren, indem sie Festivals ihren Namen geben oder indem Sänger mit T-Shirts mit dem Abbild dieser Helfershelfer auftreten. Ich meine Stepan Bandera und Roman Schuchewytsch“, so Nersesjan.
In seinem Kommentar zur Ausweisung der russischen Journalistin forderte das russische Außenministerium von Kiew, den internationalen Verpflichtungen im Bereich der Pressefreiheit strikt nachzukommen.
„Wir sind empört über die groben Verstöße gegen die Rechte russischer Reporter und rufen das offizielle Kiew auf, die internationalen Verpflichtungen im Bereich der Freiheit von Medien und der Gewährleistung ihrer Sicherheit voll und ganz zu erfüllen“, heißt es.
Kiew verhindert bei Weitem nicht das erste Mal die Aktivitäten russischer Journalisten. So war Maria Knjasewa, Journalistin der russischen TV-Sender Rossija-1 und Rossija-24, im Juli wegen „destruktiver Tätigkeit“ abgeschoben worden.
Im Mai hatte Kiew dem zum Eurovision Song Contest (ESC) akkreditierten Bildreporter der russischen Media-Holding Rossiya Segodnya, Ramil Sitdikow, sowie zwei Journalistinnen der Zeitung „Komsomolskaja Prawda“ die Einreise verweigert.
Zudem waren im März 2015 mehr als 115 Fernsehsender, Rundfunkanstalten und Nachrichtenagenturen Russlands auf einer schwarzen Liste des ukrainischen Geheimdienstes SBU gelandet. Auch wichtige russische Fernsehsender sind in der Ukraine verboten.
Russlands Außenministerium stufte ein derartiges Vorgehen als Verstoß gegen Redefreiheit ein und rief die Weltöffentlichkeit auf, hart darauf zu reagieren.
Indes berichtete der ukrainische Journalistenverband von einer Verschlechterung der Sicherheit von Journalisten, während gegen sie begangene Straftaten unbestraft blieben.
Das elfte alljährliche Festival mit dem Namen „Banderstadt“ (denselben Namen trägt auch ein ultranationalistischer ukrainischer Hooligan-Club) fand vom 4. bis zum 6. August in Luzk in der Nordwestukraine statt.
Die Veranstaltung, bei der Dutzende ukrainische Bands und Sänger auftreten, wird zum Andenken an den Nazi-Kollaborateur und Kriegsverbrecher Stepan Bandera abgehalten.

 

Ukrinform.ua: Alexander Hug: OSZE-Beobachtermission hat russische Militärangehörige in der Ostukraine gesehen
Die Beobachter der OSZE-Mission in der Ukraine haben in den besetzten Gebieten der Ostukraine Militärabzeichen der russischen Truppen gesehen.
Das teilte Vize-Chef der Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Ukraine, Alexander Hug, in einem Briefing mit, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. „Wir berichten nur darüber, was wir sehen. Wir haben Militärabzeichen der Russischen Föderation und anderer Länder gesehen. Wir haben auch mit den Menschen gesprochen, die sagten, dass sie Soldaten von einigen Einheiten der Russischen Föderation sind“, sagte Hug. Die OSZE-Mitarbeiter hätten auch Waffen, Anlagen zur elektronischen Kampfführung, die angeblich aus Russland stammen, beobachtet.
Die Schlussfolgerungen gehören laut Hug aber nicht zu den Aufgaben der Beobachtermission.

 

Abends:

de.sputniknews.com: Lawrow warnt vor Manöver USA-Südkorea: „Militärische Lösung für Nordkorea unhaltbar“
Die Lage auf der koreanischen Halbinsel kann sich weiter zuspitzen, falls die USA und Südkorea ihre gemeinsamen Militärübungen durchführen werden, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow. Militärische Maßnahmen zur Lösung des Atomproblems Nordkoreas sind ihm zufolge inakzeptabel.
„Sergej Lawrow hat erklärt, dass sich die Situation auf der koreanischen Halbinsel erneut zuspitzen kann, falls die USA und Südkorea das gemeinsame Militärmanöver durchführen werden“, heißt es in einer offiziellen Mitteilung des chinesischen Außenministeriums nach einem Telefongespräch zwischen Lawrow und seinem Amtskollegen Wang Yi.
Er fügte hinzu: „Militärische Methoden sind bei der Lösung des Atomproblems Nordkoreas inakzeptabel. Es ist notwendig, sich strikt an politisch-diplomatische Maßnahmen und ein friedliches Herangehen bei der Beilegung des Problems der Halbinsel zu halten.“
Ihm zufolge sollte die Koordinierung zwischen Russland und China zu den Fragen der Regelung der Situation auf der koreanischen Halbinsel intensiviert werden.
Am Dienstag hatte ein Telefonat zwischen dem russischen Außenminister Sergej Lawrow und seinem chinesischen Amtskollegen Wang Yi stattgefunden.

Ukrinform.ua: Bewaffnung für ATO wird zuerst auf Chreschtschatyk gezeigt
Vom 22. bis zum 27. August findet zum Unabhängigkeitstag der Ukraine auf der Hauptstraße der Hauptstadt Creschtschatyk eine Ausstellung von Militärmaschinen und Waffen „Kraft der Unüberwundenen“ statt.
„Neue und modernisierte Muster der Bewaffnung und der Militärtechnik, die vom 22. bis zum 27. August auf Creschtschatyk präsentiert werden, sind zur Ausstellung bereit. Sie wurden unter Berücksichtigung der Erfahrung der Antiterror-Operation (ATO) entwickelt, die Konstrukteure haben die Kommentare und Wünsche von Soldaten, die sie unmittelbar während der Kämpfe eingesetzt haben, berücksichtigt“, betonte der Chef der Bewaffnung der Streitkräfte der Ukraine, Generalmajor Mykola Schewzow während einer Besichtigung der Technik.
Im Generalstab teilte man mit, dass die Kiewer und die Gäste der Hauptstadt im Allgemeinen 67 Elemente der verschiedenen Militärtechnik besichtigen können werden: Panzerselbstfahrlafetten, Kampfpanzer verschiedener Modifikationen, gepanzerte Kampffahrzeuge, LKWs und Krankenwagen u.a.

 

de.sputniknews.com: Moskau zeichnet Feldmarschall Weg zum friedlichen Libyen
Der Chef der Libyschen Nationalen Armee, General Chalifa Haftar, hat sich am Montag in Moskau mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow getroffen, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Dienstag.
Bei den Gesprächen ging es unter anderem um Militärhilfe für die Libysche Armee. Der Besuch Haftars fand vor dem Hintergrund der eskalierenden Lage in Libyen statt, die durch den Beschluss der italienischen Behörden ausgelöst wurde, Kriegsschiffe vor die libysche Küste zu entsenden. Laut „Kommersant“ wollen die Behörden in Moskau, die für die Fortsetzung des Dialogs zwischen Haftar und seinem Hauptopponenten, dem Vorsitzenden der libyschen Einheitsregierung, Fajes al-Sarradsch, eintreten, im Herbst die beiden Konfliktparteien zu direkten Gesprächen nach Russland einladen.
Die neue Krise in Libyen begann, kurz nachdem sich die einander bekämpfenden Seiten auf Annäherungskurs befanden. Am 25. Juli hatte in Paris unter Vermittlung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und des UN-Sondergesandten für Libyen, Hassan Salame, ein Treffen zwischen Haftar und al-Sarradsch stattgefunden. Dabei einigten sich die beiden Kontrahenten auf einen Waffenstillstand sowie landesweite Wahlen in Libyen im Frühjahr 2018.
Doch fast unmittelbar nach dem Pariser Treffen teilte der italienische Premier Paolo Gentilloni mit, dass Tripolis Rom offiziell um technische Unterstützung im gemeinsamen Kampf gegen die Flüchtlingsschleuser im Mittelmeer gebeten habe. Es handelt sich um Widerstand gegen illegale Einwanderer, die aus Libyen nach Europa gelangen wollen. Nach UN-Angaben geht es um mehr als 114.000 Flüchtlinge, die seit Jahresanfang bis 30. Juli das Mittelmeer passiert haben — 85 Prozent davon strandeten zuerst in Italien.
Die italienische Regierung, die an der Lösung der Flüchtlingsfrage interessiert ist, schickte Schiffe seiner Marine vor die libysche Küste.
Doch nach der Ankunft von zwei Schiffen in libyschen Hoheitsgewässern wurde das Land von Protesten erfasst – auf Plätzen in Tripolis, Tobruk und Bengasi versammelten sich Menschen, die die Einheitsregierung zum Rücktritt aufforderten, weil sie nicht imstande sei, die nationale Souveränität zu verteidigen. In Bengasi verbrannten Protestierende die italienische Staatsflagge. Das in Tobruk ansässige Repräsentantenhaus verurteilte das Vorgehen Italiens. Haftar warf im Interview mit der italienischen Zeitung „Corriere della Sera“ al-Sarradsch verantwortungsloses Verhalten vor und befahl seinen Kräften, sich gegen die ausländische Invasion zu wappnen. Auch die Anhänger von al-Sarradsch erinnerten ihn an die Kolonialzeit, die Massenbesiedlung Libyens durch Italiener unter der faschistischen Regierung von Benito Mussolini in den 1940er-Jahren.
Haftar bietet sich als wichtigster Garant des Rückgangs des Flüchtlingsstroms nach Europa an. Ihm zufolge sind seine Truppen bereit, die libysche Grenze auf einer Länge von 4000 Kilometern zu sperren, wobei der Bau von Militärlagern mit Garnisonen vorgesehen ist. Für diese Ziele bittet Haftar die EU um 20 Milliarden US-Dollar. Die Wahl seiner Kandidatur erklärt er damit, dass er jetzt den größten Teil Libyens kontrolliere, über eine vollständige Armee und viel billige Arbeitskraft verfüge.
Die Flüchtlingsfrage wurde während des Moskau-Besuchs von Haftar ebenfalls angeschnitten, obwohl vor allem andere Fragen besprochen wurden. Es ging um die Aussichten der politischen Regelung in Libyen, um die Rolle Russlands in diesem Prozess und um mögliche russische Hilfen für die Libysche Nationale Armee. Lawrow zufolge ist die Situation in Libyen weiterhin schwierig und die Bedrohungen durch Extremisten nicht gebannt. Der russische Chefdiplomat hob hervor, dass die russischen Behörden die Tendenz zur Intensivierung der politischen Regelung und einer vollständigen Wiederherstellung der Staatlichkeit in Libyen aktiv unterstützen würden.
Haftar sagte bei dem Treffen, dass er die Vermittlung Moskaus bei der Versöhnung der einander bekämpfenden Seiten in Libyen begrüßen würde.
Wie der Leiter der russischen Kontaktgruppe zur Libyen-Regelung, Lew Denjgow, betonte, wolle auch al-Sarradsch in der nächsten Zeit nach Russland kommen, vielleicht schon im September. Die russischen Behörden pflegen den Dialog mit allen Konfliktteilnehmern in Libyen. Die russischen Behörden rechnen damit, im Herbst in Russland direkte Verhandlungen zwischen Haftar und al-Sarradsch zu organisieren. Bislang gebe es keine konkreten Informationen, doch diese Frage werde unter anderem beim Treffen mit al-Sarradsch besprochen, so Denjgow.
Laut dem Politologen Grigori Kossatsch würden die Vermittlungsbemühungen Moskaus kaum zu einem ernsthaften Durchbruch bei den innerlibyschen Prozessen führen. „Libyen liegt im europäischen Verantwortungsbereich, wo Frankreich, Italien und andere EU-Staaten die erste Geige spielen.“ Es werde Russland unglaublich schwer fallen, seine Positionen in Libyen zu stärken, so der Experte.

 

de.sputniknews.com: Nach Grabschändung in Berlin: Russlands Botschaft fordert rechtliche Schritte.
Denkmäler und Grabstätten von Sowjetsoldaten in Deutschland werden meist mit Sorgfalt und Respekt behandelt. Hin und wieder aber vergreifen sich Einzeltäter daran, wie jüngst am Soldatendenkmal im Berliner Tiergarten. Die russische Botschaft in Berlin fordert die deutschen Behörden nun auf, den Vorfall schnellstmöglich aufzuklären.
Sehr bedauerlich seien solche Vorfälle, zumal die deutsche Zivilgesellschaft mit den Grabstätten von Sowjetsoldaten mit der nötigen Sorgfalt und Pietät umgehe, sagte der Sprecher der russischen Botschaft in Berlin, Denis Mikerin. Er betonte:
„Immer wieder findet sich aber einer, der es wagt, auf solch lästerliche und zynische Weise übergriffig zu werden gegenüber der Erinnerung an jene, die für die Befreiung ganz Europas von der menschenfeindlichen Ideologie des Nationalsozialismus gefallen sind.“ In Deutschland handele es sich meist um Einzeltäter, „deren moralische Versehrtheit und Unangemessenheit meist durch entsprechende psychiatrische Gutachten bestätigt wird.“
Am Montag ist am Sowjetischen Ehrenmal im Berliner Ortsteil Tiergarten ein 41-jähriger Mann festgenommen worden, der nazistische und russlandfeindliche Parolen ausrief und das Denkmal zu schänden versuchte.
Die russische Botschaft fordert laut ihrem Sprecher die deutschen Behörden nun auf, den Vorfall schnellstmöglich rechtlich einzuordnen. Man wolle auf diplomatischem Wege durchsetzen, dass russische Denkmäler und Grabstätten im Bundesgebiet unbedingt unangetastet bleiben. Man rechne mit baldiger Aufklärung des Vorfalls von deutscher Seite. „Derzeit gibt es aber keinen Anlass zum Zweifel, dass der Festgenommene strengstens zur Verantwortung gezogen wird“, sagte Mikerin.

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