Presseschau vom 13.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Russland wird Eliteteile der Luftlandetruppen an westlicher Grenze konzentrieren
Eine taktische Übung der russischen Luftlandetruppen ist am Freitag auf dem Gelände Kislowo bei Pskow zu Ende gegangen, schreibt die Moskauer Tageszeitung „Nesawissimaja Gaseta“. Daran nahmen Angehörige des 104. Regiments und der 76. Division sowie einige andere Verbände der Luftlandetruppen, darunter Sondereinheiten teil.
In einem Monat werden diese Verbände neben anderen Formationen der russischen Luftlandetruppen am strategischen russisch-weißrussischen Manöver „Sapad-2017“ teilnehmen. „Geübt wird ein weiter Kreis von Aufgaben, die die Luftlandetruppen zu Friedens- und zu Kriegszeiten zu erfüllen haben“, hatte der Befehlshaber der Luftlandetruppen, Generaloberst Andrej Serdjukow, angekündigt.
„Unter den Bedingungen eines realen Krieges sollen Angehörige der Luftlandetruppen Verbände des Gegners von der Luft aus blockieren. Dabei müssen sie in autonomem Regime, weit entfernt von den Hauptkräften handeln“, sagte der General.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurde bei Pskow die Landung von Personal und Eliteverbänden der Luftlandetruppen organisiert. „Geübt wurden Handlungen einer schnellen Eingreiftruppe zur Beilegung der Krise (…) unter den Bedingungen aktiver Handlungen illegaler bewaffneter Formationen“, hieß es.
Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu hatte im vergangenen Juli mitgeteilt, dass in nächster Zeit zwei weitere Bataillone aufgestellt und rund 2.000 Einheiten neuer bzw. modernisierter Kampftechnik an die Luftlandetruppen ausgeliefert werden sollen.
Bei der jüngsten Übung wurden auch Muster neuer Waffen und Kampftechnik sowie von Drohnen und Fallschirmen getestet. So wurden Luftlande-Schützenpanzer BMD-4M und Schützenpanzerwagen BTR-MDM „Rakuschka“ (Muschel) erprobt, mit denen im November das 104. Regiment ausgestattet wird.
Oberst Eduard Rodjukow, korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Militärwissenschaften, führte die Entscheidung darauf zurück, dass das 104. Regiment der Luftlandetruppen unweit der estnischen Grenze stationiert ist. „Die NATO verstärkt ihre Truppengruppierung in diesem Land, Russland muss adäquat reagieren. Das Personal des Regiments sind Profisoldaten, die ihren Dienst auf Vertrag ableisten.“ Sie würden in erster Linie mit modernsten Waffen und Kampftechnik ausgestattet, sagte der Militärexperte.

Ukrinform.ua: Die Terroristen haben am Samstag ein Wohnviertel der Ortschaft Nowoluhanske beschossen.
Wie die Polizei der Region Donezk mitteilte, ereignete sich der Beschuss um 5 Uhr. Beim Beschuss seien zwei Privathäuser, ein Pkw, die Stütze einer Gasleitung beschädigt worden. Nach vorläufigen Angaben habe es keine Verletzte und Tote gegeben.
Die Polizei nahm Ermittlungen wegen Terroranschlags auf.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben heute Nowoluganskoje beschossen und die LVR dessen beschuldigt. Dies teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
„Die ukrainische Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung hat Fakten des Beschusses von Nowoluganskoje von den Positionen des 43. Panzergrenadierbataillons der 53. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte vorgestellt. Nach Fotos, die in ukrainischen Informationsagenturen veröffentlicht wurden, verweist der Kompass darauf, dass das Feuer auf Nowoluganskoje aus nordöstlicher Richtung kam, aus Swetlodarsk, wo sich die Postionen der 53. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte befinden“, berichtete er.
In der Folge des Beschusses wurden in der Puschkin-Straße drei private Häuser, ein leichtes Fahrzeug vom Typ BAS beschädigt, der Pfeiler einer Gasleitung wurde zerstört.
„Dies ist nicht der erste Fall einer Verzerrung von Informationen in den Berichten der Vertreter der ukrainischen Seite und wir bitten die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums und der OSZE, eine Untersuchung dazu durchzuführen“, sagte Marotschko.

de.sputniknews.com: Saakaschwili stellt Ukraine Ultimatum in Fake-Anruf mit russischen Prankern
Die russischen Pranker Wowan und Lexus (Wladimir Kusnezow und Alexej Stoljarow) haben sich einen Streich mit Georgiens Ex-Präsident, Michail Saakaschwili, erlaubt. In einem Fake-Anruf haben sie sich für den Vizechef der Administration des ukrainischen Staatschefs ausgegeben und Saakaschwili ging ihnen voll auf den Leim.
Laut dem TV-Sender „Rossija 24“ ließ Saakaschwili sich in dem Telefonat dazu verleiten, den — angeblichen — ukrainischen Behörden ein Ultimatum zu stellen — wenn sie ihm nicht die ukrainische Staatsbürgerschaft zurückgeben, werde ihm das „sauer aufstoßen“.
„Wenn sie (die ukrainischen Behörden — Anm. d. Red.) mich nicht in die Ukraine lassen, ist das eine Sache. Wenn sie mir Hindernisse in den Weg stellen, ist das nicht ihr verdammtes Problem, denn dann werde ich Vollgas geben. Das wird ihnen sauer aufstoßen!“, wetterte Saakaschwili während des Fake-Anrufes.
„Er (der ukrainische Präsident — Anm. d. Red.) weiß doch nicht, mit wem er sich einlässt. Ich habe ihm übrigens geschrieben: hast du vergessen, wer ich bin? Ich habe enormen Mut, viele Verbindungen, einen großen Namen. Ich werde all dies für konkrete Ziele und gegen diese Oligarchen-Gestalten verwenden“, so Saakaschwili, der während des Telefonats in Ungarn weilte.
Der ukrainische Migrationsdienst hatte Ende Juli mitgeteilt, dass Saakaschwili die ukrainische Staatsbürgerschaft entzogen worden sei. Der Grund dafür sollen von ihm gemachte falsche Angaben bei der Einbürgerung gewesen sein. Der Ex-Präsident befand sich zur Zeit der Ausbürgerung in den USA, später reiste er nach Polen, um es weiterhin zu verlassen. Die ukrainische Staatsbürgerschaft wurde Saakaschwili im Mai 2015 verliehen, im selben Monat wurde er zum Gouverneur des Gebietes Odessa ernannt. Im November 2016 hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko Saakaschwili aus dem Gouverneursamt und vom Posten seines Beraters entlassen.

vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden neunmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Almasnaja, Slawjanoserbsk, Donezkij, Frunse, Losowoje, Nishneje Losowoje, Shelobok und Kalinowo-Borschtschewatoje.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Uno fordert von Kiew: Diskriminierung von Donbass-Bewohnern stoppen
Vertreter des UN-Hochkommissars für Flüchtlinge (UNHCR) haben die Ukraine aufgerufen, den Schutz der zivilen Bevölkerung zu gewährleisten. Dies berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur UNN.
Die internationalen Beobachter forderten unter anderem, die Sozialleistungen an alle ukrainischen Bürger, unabhängig von deren Wohnort auszuzahlen.
Im UNHCR arbeite man zudem am Schutz der Rechte von deportierten Personen zum Zugang zu allen Regierungsdienstleistungen und staatlichen Auszahlungen. In erster Linie sollten Renten und Sozialleistungen nicht mehr an den Wohnort gebunden sein.
Derzeit weigert sich die Regierung in Kiew, Renten und Sozialleistungen an die ukrainischen Bürger auszuzahlen, die in den Regionen von Donezk und Lugansk leben.

Armiyadnr.su: Operative Informationen der Streitkräfte der DVR zur Lage
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 23 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräften wurden die Gebiete von 13 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gab es folgende Schäden (Stand 13. August):
Stromleitungen in Sachanka sind beschädigt. Die Wiederaufbauarbeiten laufen.
Zusätzliche Informationen werden ermittelt.

de.sputniknews.com: Russische Spezialflugzeuge kreisen über Krim-Küste – aus unklarem Grund
Mindestens zwei Flugzeuge der russischen Sonderstaffel „Rossija“ sind Medienberichten zufolge am Sonntag aus ungeklärten Gründen über der südlichen Küste der Krim zwischen Jalta und Sudak gekreist. Nach inoffiziellen Angaben erfüllten die Maschinen einen Auftrag des Militärs.
Die „Rossija“-Staffel ist eigentlich für die Beförderung hoher Regierungsmitglieder, darunter auch von Präsident Wladimir Putin zuständig.
Ein informierter Sprecher teilte der Nachrichtenagentur RIA Novosti mit, dass die Maschinen im Auftrag des Verteidigungsministeriums im Einsatz gewesen seien. „Sie haben für den Funkverkehr gesorgt.“ Näheres wurde zunächst nicht bekannt.

Dan-news.info: „Gegen 23:00 begann ein Beschuss, sie haben praktisch die ganze Nacht geschossen. In der Folge des Beschusses geriet ein Wohnhaus in Kominternowo in der Kirow-Straße in Brand. Leider konnte es nicht gelöscht werden, deshalb wurde das Gebäude durch das Feuer vollständig vernichtet. Außerdem wurde eine Stromleitung beschädigt. Kominternowo, Saitschenko, Leninskoje, Dsershinskoje haben keinen Strom“, teilte die Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirk der DVR mit.
Informationen über Verletzte sind bisher nicht eingegangen. Der Leiter der Ortsverwaltung von Sachanka Igor Podgornyj berichtete auch über Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte.
„In der Nacht wurde das Dorf beschossen. Es waren sowohl Detonationen zu hören als auch Schüsse mit Schusswaffen. Durch eine Kugel wurde ein Gasleitung durchschlagen. Der Schaden wurde ohne Abschaltung der Gasversorgung operativ beseitigt. Außerdem wurden Stromleitungen beschädigt, ein Teil von Sachanka hat keinen Strom“, sagte er.

de.sputniknews.com: Schoigu nennt Ort der Entscheidungsschlacht um Syrien

Russlands Verteidigungsministerium
Die ostsyrische Stadt Deir ez-Zor, die seit Jahren vom „Islamischen Staat“ (IS) belagert wird, ist nach Einschätzung des russischen Verteidigungsministers Sergej Schoigu der Ort, wo über die endgültige Befreiung Syriens von der berüchtigten Terrormiliz entschieden wird.
In Syrien gebe es mehrere Schlüssel-Orte, die für einen Sieg über den IS wichtig seien, sagte der Minister im russischen Fernsehen. „Deir ez-Zor ist der wichtigste Ort am Euphrat, der für die Beendigung des Kampfes gegen den IS sehr wichtig, wenn nicht entscheidend ist.“
In Deir ez-Zor, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Nordosten Syriens, sind sowohl Zivilisten als auch Militärs seit 2014 einer IS-Blockade ausgesetzt. Sie werden durch Regierungshubschrauber aus der Luft mit Lebensmitteln und Munition versorgt. Die Regierungstruppen kontrollieren rund die Hälfte der Stadt, die vor Kriegsbeginn fast 300.000 Einwohner zählte…

nachmittags:

de.sputniknews.com: Syrische Armee erobert Al-Suchna – Weg nach Deir ez-Zor frei
Einheiten der syrischen Armee haben mit Unterstützung der russischen Luftwaffe am Sonntag die Stadt Al-Suchna in der Provinz Homs von den Kämpfern der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) komplett befreit, verlautete aus dem Russlands Verteidigungsministerium.
„Die Befreiung von Al-Suchna von den IS-Terroristen eröffnet für die syrischen Regierungstruppen die Möglichkeit zum Vormarsch und dem Entsatz der Stadt Deir ez-Zor“, so die russische Militärbehörde.
Der zentrale und südliche Teil der Stadt seien um sieben Uhr morgens infolge von harten Kämpfen zwischen den syrischen Soldaten, den Einheiten der Volkswehr und den Terroristen befreit worden. Damit konnte die Regierungsarmee die volle Kontrolle über die Stadt herstellen, so Russlands Verteidigungsministerium.

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR
bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner neunmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf das Territorium der Republik wurden 120 Geschosse abgeschossen. Opfer und den Soldaten der Volksmiliz und der Zivilbevölkerung gibt es keine.
Wir bemerken eine Aktivierung der Luftaufklärung des Gegners entlang der Kontaktlinie. So wurde im Gebiet von Krymskoje und Frunse der Flug einer Drohne einer Aufklärungskompanie des 16. Bataillons „Poltawa“ der 58. Brigade der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Diese Maßnahmen zeugen von der
Vorbereitung einer weiteren Provokation unter Anwendung von großkalibriger Artillerie durch die ukrainischen Streitkräfte.
Die Volksmiliz stellt weiter das Vorhandensein von verbotenen Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest.
So wurde im Gebiet von Troizoje die Ankunft von zwei Schützenpanzern festgestellt sowie Feuerpositionen von zwei Mörserbatterien entdeckt. Mit diesen Waffen werden auf Befehl des Kriegsverbrechers und Kommandeurs der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Grusewitsch nachts provokatives Beschüsse unserer Positionen durchgeführt.
Im Gebiet von Nowoalexandrowka gab es am 8. August 2017 bei der Installation von Minensperren eine Detonation, in deren Folge ein Soldat aus einem technischen Zug der 10. Gebirgssturmbrigade starb, ein weiterer wurde verletzt.
Als der Kommandeur Subanitsch von dem Vorfall erfuhr, traf er die Entscheidung, den Überlebenden als während eines Beschusses Verletzten darzustellen, den Tod des zweiten Soldaten aber zu verheimlichen, weil er ein Rekrut war und noch nicht in den Listen des Truppenteils stand.

de.sputniknews.com: Russischer Verteidigungschef appelliert an Rebellen in Syrien
Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat die bewaffnete Opposition in Syrien aufgerufen, mit den Terroristen in den vier „Zonen der Deeskalation“ selbständig fertig zu werden.
Die Eskalationszonen seien eingerichtet worden, um die Terroristen von den Rebellen zu trennen, sagte Schoigu am Sonntag im russischen Fernsehen.
„Wir haben gesagt: Das sind Zonen der Eskalation. Dort werden sämtliche Kampfhandlungen eingestellt, denn dort ist die Opposition und gibt es keine Banditen“, äußerte der russische Verteidigungsminister und forderte: „Wenn es dort doch Banditen gibt, dann muss die Opposition in der jeweiligen Eskalationszone selbständig gegen diese kämpfen.“
Russland, der Iran und die Türkei hatten sich am 4. Mai auf die Etablierung so genannter Deeskalationszonen geeinigt, um die Zivilbevölkerung zu schützen, Syrien vor einem Zerfall zu bewahren sowie ein Ende der Gewalt und eine friedliche Beilegung des seit 2011 andauernden Krieges zu ermöglichen.
Diese Schutzonen, in denen jegliche Kämpfe eingestellt wurden, umfassen die Provinz Idlib, Teile der benachbarten Provinzen Latakia, Hama und Aleppo, Gebiete im Norden der Provinz Homs, Ost-Ghuta sowie die südlichen Provinzen Derya und Kuneitra.
Russland, der Iran und die Türkei sind Garantiemächte der seit Dezember geltenden Waffenruhe in Syrien. Der Krieg, der Anfang 2011 ausgebrochen war, hat laut Uno-Angaben mehr als 280.000 Todesopfer gefordert.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Die ukrainische Seite verstößt weiter in Verletzung aller Vereinbarungen
gegen Waffenstillstand, auch unter Anwendung schwerer Artilleriewaffen.
In Richtung Donezk hat der Gegner Mörser verwendet. Auf sieben Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden 25 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 17 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen.
In Richtung Mariupol hat der Gegner schwere Artillerie und Mörser verwendet und sieben Artilleriegeschosse des Kalibers 152mm, 36 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 8 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm auf sechs Ortschaften und die umliegenden Gebiete abgeschossen sowie Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Gestern um 19:40 wurde von den Positionen der 40. Artilleriebrigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Talakowka aus auf Anweisung des Kriegsverbrechers Pantschenko ein weiteres Mal mit Artillerie des Kalibers 152mm geschossen. In der Folge des Beschusses von Gebieten um Leninskoje wurde eine vor kurzem reparierte Stromleitung wieder beschädigt. Hunderte von Wohnhäusern in Sachanka, Kominternowo, Saitschenko, Leninskoje und Dsershinskoje haben keinen Strom, die Reparaturarbeiten laufen.
Die Artilleriebeschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in diesem Gebiet, in deren Folge die Stromversorgung unterbrochen wird, tragen systematischen Charakter, was von ihrer Zielgerichtetheit zeugt. Außerdem hat die 59. Panzergrenadierbrigade wieder Wohnhäuser in Kominternowo mit Leuchtmörsergeschossen nach dem Prinzip von Brandmunition beschossen. In der Folge brannte ein privates Haus in der Kirow-Straße 6 ab.
Ich will die Aufmerksamkeit der Vertreter der OSZE-Mission und der internationalen Rechtsschutzorganisationen, die auf dem Territorium der Republik aktiv sind, darauf lenken, dass die zunehmenden Fälle von vorsätzlicher Inbrandsetzung von Feldern und Wohnhäusern, die Unterbrechung der Funktion von Stromnetzen und Wasserleitungen in der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte bedrohlichen Charakter haben. Sie sind ein Element des Genozids, den die ukrainische Regierung gegen die Bevölkerung des Donbass betreibt.
Insgesamt gab es in den letzten 24 Stunden 23 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte.
Neben der
Verwendung von Drohnen zur Luftaufklärung und zur Feuerleitung der Artillerie sind Fälle zu bemerken, wo auf deren Trägerteilen verschiedene Munition installiert wird. So haben am 11. August ukrainische Kriegsverbrecher versucht, gegen Wohnhäuser in Staromichajlowka eine neue „blutige Errungenschaft“ einzusetzen, eine Arbeit ihrer Unterstützer, von Freiwilligen, eine Drohne „Komandor“ vom Typ „Multiconter“, auf dem eine kumulative Ladung „KS-6“ angebracht war.
Nur durch die Wachsamkeit unserer Verteidiger des Luftraums, die die Drohne des Gegners abgeschossen haben, ist es gelungen, Opfer unter der Zivilbevölkerung zu zu vermeiden.

de.sputniknews.com: Wie wächst Russlands Wirtschaft unter Sanktionen? Deutsche Experten erstaunt
Die russische Wirtschaft wächst trotz Sanktionen und Einbruchs des Ölpreises so stark wie seit Jahren nicht, schreibt die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ).
Nach Angaben des Nationalen Statistikamtes, das am Freitag die vorläufigen Konjunkturzahlen veröffentlichte, ist Russlands Wirtschaft im zweiten Quartal um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewachsen. Auf das Jahr gerechnet wäre das der größte Anstieg der Wirtschaftsleistung seit dem dritten Quartal 2012, betont FAZ.
Die Monatszahlen der Wirtschaftsaktivität lassen Analysten zufolge auf eine breite Erholung schließen. „Sowohl im Bau als auch in der Industrie hat das Wachstum stark zugelegt“, hieß es aus dem Analysehaus Capital Economics. Auch im Handelsbereich seien positive Zahlen zu verzeichnen. Nur die Landwirtschaft hatte im zweiten Quartal einen Rückgang der Wirtschaftsleistung zu beklagen.
„Die russische Wirtschaft hat den Einbruch beim Ölpreis und die Sanktionen des Westens offenbar gut verkraftet. Das Bruttoinlandsprodukt ist seit Ende 2016 wieder im Aufwärtstrend, nachdem es sieben Quartale lang geschrumpft war“, betonen die Autoren des Artikels.
Zuvor war berichtet worden, dass 71 Prozent der Unternehmen laut einer Studie des britischen Wirtschaftsprüfers Ernst & Young (EY) eine Verbesserung der Wirtschaftslage in Russland erwarten.
Am 2. August hatte US-Präsident Donald Trump das neue Sanktionspaket gegen Russland unterzeichnet. Das zuvor von beiden Parlamentskammern abgesegnete Gesetz erweitert die Strafmaßnahmen gegen russische Banken und richtet sich zudem gegen alle Unternehmen, die sich an der Instandsetzung, der Modernisierung oder dem Ausbau russischer Exportpipelines beteiligen.
Damit soll vor allem das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 von Russland nach Europa verhindert werden. Weil dadurch auch europäische Unternehmen und die Energieversorgung in Europa gefährdet sind, waren die amerikanischen Sanktionspläne in der EU auf Widerstand gestoßen.

de.sputniknews.com: Schoigu: Von Assad kontrolliertes Gebiet mehr als verdoppelt
Die syrischen Regierungstruppen haben in der letzten Zeit weite Teile des Landes von den Dschihadisten befreien können. Als Folge kontrolliert die Regierung in Damaskus laut dem russischen Verteidigungsministers Sergej Schoigu jetzt doppelt so viele Gebiete wie vor zwei Monaten.
„In den beiden letzten Monaten sind die Gebiete, die von der Regierung in Damaskus kontrolliert werden, flächenmäßig auf das 2,5-Fache gewachsen“, sagte der russische Verteidigungsministers Sergej Schoigu am Sonntag im russischen Fernsehen. Dies sei nach der Trennung zwischen den Terroristen und der syrischen Opposition möglich geworden.
Vor dieser Trennung haben in Syrien nämlich gleichzeitig zwei Kriege stattgefunden: der eine zwischen Regierung und Terroristen, der andere zwischen Regierung und Rebellen, so Schoigu.
Nach der Entstehung der Deeskalations-Zonen, in denen die Regierung und die Rebellen sich nicht mehr bekriegen, habe man sich auf den Kampf gegen die Dschihadisten konzentrieren können.

Advertisements
Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s