Presseschau vom 10.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Bundespräsidialamt lehnt Anfrage von Janukowitsch-Anwälten ab
Das Bundespräsidialamt hat die Anfrage der Anwälte des ehemaligen ukrainischen Staatschefs Viktor Janukowitsch auf ein Gespräch in Bezug auf die andauernden Ermittlungen der Vorfälle in Kiew im Jahr 2014 abgelehnt. Ein derartiger Dialog sei bei laufenden Verfahren keine Gepflogenheit, hieß es seitens der Behörde am Mittwoch.
„In einem an Herrn Frank-Walter Steinmeier gerichteten Schreiben des Anwaltsbüros Aver Lex wurde dieser um ein Gespräch gebeten. Es ist nicht üblich, dass ein Bundespräsident derartige Gespräche zu laufenden Verfahren führt. Eine Anfrage einer ukrainischen Staatsanwaltschaft liegt dem Bundespräsidenten bzw. dem Bundespräsidialamt nicht vor“, teilte das Bundespräsidialamt der Agentur RIA Novosti mit.
Zuvor hatte die Anwaltskanzlei Aver Lex, die die Interessen von Janukowitsch vertritt, mitgeteilt, dass sie sich an die ukrainische Staatsanwaltschaft mit der Bitte gewandt habe, den deutschen Präsidenten Frank-Walter Steinmeier und jene anderen europäischen Politiker, die als Zeugen bei der Unterzeichnung der Friedensvereinbarung über die Beilegung der Krise in der Ukraine im Jahr 2014 aufgetreten waren, zu verhören.
Zu den Zeugen der Unterzeichnung zählten neben Steinmeier (damals noch Bundesaußenminister) zudem der Ressortleiter für Kontinentaleuropa des französischen Außenministeriums, Eric Fournier, und der damalige polnische Außenminister Radoslaw Sikorski.
Am 21. Februar 2014 unterzeichneten der damalige ukrainische Präsident Janukowitsch und die Oppositionsführer Vitali Klitschko (jetziger Bürgermeister von Kiew), Arseni Jazenjuk (jetziger Premier) und Oleg Tjagnibok von der Partei „Swoboda“ (zu Dt.: „Freiheit“) im Beisein europäischer Politiker die Vereinbarung zur Lösung der Krise in der Ukraine.
Doch am Tag darauf war es in der Ukraine zu einem Umsturz gekommen, bei dem Janukowitsch entmachtet wurde und die Opposition die Macht übernahm. Aus Angst um sein Leben war Janukowitsch gezwungen, die Ukraine zu verlassen. Die Werchowna Rada (Parlament) novellierte die Verfassung und setzte neue Präsidentschaftswahlen an, die Petro Poroschenko gewann.

Dan-news.info: Pressekonferenz des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission Alexander Hug in Donezk (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Wir behandeln und bewerten jetzt die Möglichkeit der Installation einer Kamera im Gebiet der Pumpstation der Jushnodonbasskij-Wasserwerke bei Jasinowataja, aber eine
abechließende Entscheidung zu dieser Frage wurde noch nicht gefasst“, sagte Hug.
Zuvor gab es nach Angaben der OSZE auf dem Territorium der Donezker Filterstation zwei
Beobachtungskameras. Aber gestern Morgen wurde an einer von ihnen ein Beschuss mit Schusswaffen festgestellt. Danach funktionierte die Webkamera nicht mehr.
Gemäß einer Analyse von Spezialisten der Beobachtermission wurde aus südöstlicher und südwestlicher Richtung geschossen. Das operative Kommando der DVR seinerseits merkte an, dass in den genannten Richtungen Positionen der ukrainischen Kräfte stationiert sind.
„Ich kann bestätigen, dass heute
Nachmittag die Kamera an der Donezker Filterstation wieder aufgebaut wurde. Sie funktioniert“, sagte Hug weiter.
Er erklärte, dass in dieser Woche von Spezialisten der OSZE-Mission zwei Beobachtungskameras installiert wurden, eine von ihnen wurde direkt nach Aufnahme der Funktion beschädigt.

de.sputniknews.com: Kiew wirft Moskau Isolation vor
Mit dem Bau der Brücke über die Straße von Kertsch hat Russland laut dem ukrainischen Vizeminister für Migration, Georgi Tuka, Kiew zur Isolation verurteilt.
„Mit diesem Vorgehen hat Russland gegen alle völkerrechtlichen Normen verstoßen. Es verurteilt die Ukraine faktisch zu einer Art von Isolation auf dem Seeweg“, sagte Tuka am Mittwoch gegenüber dem ukrainischen Nachrichtenportal „Obosrewatel“.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass Kiew eine Klage gegen Russland wegen der Verluste vorbereite, die die ukrainischen Häfen wegen des Baus der Krim-Brücke und der Einschränkung der Schifffahrt erleiden sollen.
Die Krim-Brücke soll bereits ab Herbst die Küsten der Straße von Kertsch verbinden.

Dan-news.info: „Gegen 22:30 hat die ukrainische Seite einen Beschuss von Besymennoje begonnen. Es wurden Treffer in der unmittelbaren Nähe zum Beobachtungspunkt des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination festgestellt“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Die Offiziere haben im Keller Schutz gesucht“.
Die Quelle fügte hinzu, dass mit Panzergeschützen und Mörsern des Kalibers 120mm geschossen wird. Der Beschuss hält noch an.

vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Shelobok, Kalinowo und Molodjoshnoje. Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen.
Ein Soldat der Volksmiliz der LVR starb. Zerstörungen von Gebäuden und Verletzte unter der Zivilbevölkerung gibt es nicht.

de.sputniknews.com: Serbien fühlt sich wegen Russland unter Druck
Serbien steht wegen seiner engen Beziehungen zu Russland unter großem Druck seitens der „Großmächte, wie der serbische Präsident Aleksandar Vučić in einem Interview mit dem serbischen TV-Sender Pink zum Ausdruck brachte.
„Zum ersten Mal sage ich das so: Es ist nicht mehr möglich irgendwo im Westen zu erscheinen, ohne dass man zu Russland gefragt wird. Und ohne dass die Russen einem vorwerfen, etwas nicht getan zu haben, was sie für ihr Interesse halten und wogegen der Westen auftritt“, sagte er.
Serbien sei ein unabhängiger Staat und treffe seine Entscheidungen selbständig, betonte Vučić. Ausländische Botschafter würden nicht mehr danach gefragt, was in den Erklärungen, Resolutionen und anderen Dokumenten stehen solle.
„Früher ging man zu einer Regierungssitzung, erst wenn einzelne Botschaften über die Tagesordnung der Regierungssitzung informiert worden waren. Ich würde mich schämen, sollte ich daran teilnehmen. Heute bin ich stolz darauf, dass Serbien in seinen Entscheidungen unabhängig ist“, so Vučić.

av-zakharchenko.su: Umgründung der Ukraine. Die Diskussion geht weiter…
Kommentar des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko zur Frage der Diskussion zum Thema Umgründung der Ukraine.
Die Idee einer Umgründung des Staates, der in eine tiefe ökonomische und politische Krise geraten ist und keine Versuche der Durchführung grundlegender Reformen zur Föderalisierung des Landes unternimmt, und die Suche nach Wegen aus dem Kollaps hat an sich breite Unterstützung erfahren.
Man kann schon jetzt sagen, dass es die Bezeichnung Malorossija nicht geben wird, weil viele sie ablehnen.
Es sind viele interessante, verschiedenartige Vorschläge und Kommentare eingegangen, was davon zeugt, dass diese Diskussion nicht vergeblich begonnen wurde.
Kiew sollte darüber nachdenken, dass die Weiterführung einer solch mörderischen Politik und die Verhandlungsunfähigkeit zum Zerfall des Landes führen wird.

de.sputniknews.com: Donezk-Chef verabschiedet sich von „Malorossija“ (Ergänzung)
Der Chef der selbsterklärten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, hält die Idee der Bildung von Malorossija nach eigenen Worten zwar weiterhin für produktiv, allerdings unzeitgemäß.,,,
Mitte Juli hatte der Sachartschenko vorgeschlagen, einen neuen Staat – Malorossija – zu gründen. Das sei die einzige Möglichkeit, aus der Sackgasse im Verhandlungsprozess um den Donbass herauszukommen. Lugansk weist jede Beteiligung an der Initiative zurück und hält sich weiter strikt an die Minsker Vereinbarungen, wie der Vertreter der selbsternannten Volksrepublik, Wladislaw Dajnego, damals sagte. Auch der Kreml hatte sich von dieser Idee distanziert. Die Äußerung des Chefs der selbsterklärten Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, über die Gründung eines neuen Staates Malorossija, sei Eigeninitiative, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow damals.

Armiyadnr.su: Operativer Bericht der Streitkräfte der DVR
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte
54 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 22 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Mörsern, Panzern, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gab es folgende Schäden:
Stromleitungen wurden in
Kominternowo, Saitschenko, Leninskoje, Besymennoje, Sachanka, Nowaja Tawrija beschädigt. Die Reparaturarbeiten laufen.
Zusätzliche Informationen werde ermittelt.

Ukrinform.ua: ATO-Stab: Schwere Waffen können an vorderste Linie zurückgeholt werden
Das Kommando der Antiterror-Operation (ATO) könne beschließen, schwere Waffen an die Frontlinie zu Kampfpositionen zurückzuholen, sollten die offensiven Handlungen oder massive Beschießungen seitens der Terroristen auftreten, erklärte auf dem gestrigen Briefing in Kiew der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für ATO, Oberst Andrij Lysenko, bekannt, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Im Falle der aggressiven Handlungen der Besatzer behält sich das ukrainische Kommando immer das Recht auf die Eröffnung des Gegenfeuers vor. Auch im Falle der besonders frechen Handlungen des Feindes, die durch das dichte Feuer mit schweren Waffen, die Offensivversuche begleitet werden, die zu Verlusten in den Reihen der Streitkräfte der Ukraine führen, kann die ATO-Führung über die Zuführung an die Frontlinie zu Kampfpositionen und den Einsatz von Panzern, Mörsern, Artillerie und anderen Waffen für die Bewahrung der Trennlinie entscheiden“, sagte Lysenko.
Wie schon berichtet wurde, sind im Laufe eines Tages im ATO-Gebiet drei Soldaten getötet und neun verletzt worden.

de.sputniknews.com: 300.000 Dollar: Kiew bezahlt US-Lobby für Unterstützung im Kongress
Kiew hat seit Jahresbeginn 300.000 Dollar für die Förderung seiner Interessen im US-Kongress ausgegeben. Das berichtet der TV-Sender RT unter Berufung auf Dokumente des Nationalrats für Reformen beim ukrainischen Präsidenten.
Das US-amerikanische Lobby-Unternehmen „BGR Group“, „eine unabhängige Firma mit dem Sitz nur drei Stadtviertel vom Weißen Haus entfernt“, soll dem Sender zufolge die ukrainischen Interessen in den USA unterstützt haben. Für welche konkreten Gesetzentwürfe sie sich eingesetzt habe, sei jedoch unklar.
Aus Sicht des Politologen Andrej Manojlo gibt es mehrere Initiativen, an denen Kiew äußerst interessiert sei. Dazu gehörten die Lieferung von tödlichen US-Waffen an die Ukraine sowie die Verbesserung des Images des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko.
RT zufolge erschien die Information darüber, dass die Poroschenko-Administration die „BGR Group“ angeheuert habe, auf der Webpage der Abteilung des US-Justizministeriums für die Registrierung von ausländischen Rechtspersonen (Foreign Agents Registration Act, FARA) noch Anfang des Jahres. Die Pressestelle des ukrainischen Staatschefs dementierte diese Information zunächst, wobei der Vizechef der ukrainischen Präsidialverwaltung, Dmitri Schimkiw, diese später jedoch bestätigte.
„BGR Group“ hatte 2015 auf der Bloomberg-Liste der 25 einflussreichsten Lobby-Unternehmen der USA gestanden. Der Gründer der Firma, Haley Barbour, war früher Vorsitzender des Nationalkomitees der republikanischen Partei und Gouverneur des Bundesstaates Mississippi gewesen.

Dnr-online.ru: In der Folge von nächtlichen Beschüssen der Kiewer Truppen haben Kominternowo, Saitschenko, Leninskoje, Dsershinskoje, Sachanka und Sergejewka keinen Strom, teilt das Kohle- und Energieministerium der DVR mit.
Erst gestern hatten Energietechniker die Stromversorgung von acht Ortschaften im Nowoasowskij-Bezirk der DVR, deren Stromversorgung in der Folge von vorangehenden Artillerie- und Mörserbeschüssen der ukrainischen Streitkräfte unterbrochen worden war, wieder in Betrieb genommen und heute mussten sie wieder mit Reparaturarbeiten beginnen.
Reparaturbrigaden haben die Schäden im Energiesystem bereits gefunden. Eine Hochspannungsleitung w
ar durchschlagen worden, die Reparaturarbeiten werden in kürzester Zeit erfolgen.

de.sputniknews.com: Tschetschenen-Chef Kadyrow postet Video über russische Dschihad-Waisen im Irak
Das Oberhaupt der Tschetschenischen Teilrepublik, Ramsan Kadyrow, hat nach der Bitte der Sputnik- und RT-Chefin Margarita Simonjan ein Video über russische Kinder veröffentlicht. Ihre Eltern hatten auf der Seite der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat/IS) gekämpft, die Kinder in den Irak gebracht und nach Mossuls Befreiung dort gelassen.
Die Kinder befinden sich derzeit in einem Waisenhaus in Bagdad. Kadyrow äußerte die Hoffnung, dass Verwandte sie erkennen und nach Russland bringen würden.
„Die Kinder sprechen Russisch. Sie haben keine Eltern. Sie wissen nicht, wie sie heißen, sie haben aber den Schmerz, die Angst und den Tod in Erinnerung“, postete Kadyrow anschließend an das Instagram-Video.
Wer die Waisen erkenne, solle den RT-Sender über eine spezielle Adresse kontaktieren.
Seitdem Mitte Juli das nordirakische Mossul aus den Händen des „Islamischen Staates“ befreit worden ist, bemühen sich Russlands Behörden darum, russische Kinder heimzuholen, deren Eltern der Terrororganisation beitraten.
Früher hatte Kadyrow mitgeteilt, dass sich rund 300 Kinder aus Russland und der GUS in irakischen Kinderheimen befinden würden. Die genaue Zahl dieser „Dschihad-Waisen“, die sich in Mossul und in vielen anderen irakischen Städten; aber auch in Syrien aufhalten würden, sei ungewiss: Auch die UNICEF hat die entsprechende RT-Anfrage nicht beantworten können.
Die Suche nach den Minderjährigen und ihre Evakuierung nach Russland wird dadurch erschwert, dass die Kinder keine Dokumente haben, die ihre russische Staatsbürgerschaft bestätigen würden.

Dan-news.info: „Nach Mitteilung des Störungsdienstes der Nowoasowsker Abteilung des staatlichen Konzerns „Donbassgas“ wurden zahlreiche Splitterschäden an einer Verteilungsgasleitung in Sachanka auf der Friedensstraße festgestellt. Eine Störungsbrigade hat den Schaden lokalisiert. 10 Verbraucher des privaten Bereichs haben zeitweise keine Gasversorgung“, teilte Donbassgas mit.
Sobald es hell wird, werden Reparaturbrigaden mit der Beseitigung der Schäden der Beschüsse beginnen. An den Arbeiten sind sieben Personen mit zwei Einheiten Spezialtechnik beteiligt. Es ist zu erwarten, dass die Gasversorgung bis Ende des Tages wieder in Betrieb ist.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Russischer Militärflug über Trumps Geheim-Bunker – General nennt Gründe
Die russische Militärmaschine Tu-154, die am Mittwoch über dem Weißen Haus und anderen Hochsicherheits-Einrichtungen in den USA gekreist hat, hat keine internationalen Regeln verletzt, bestätigt der ehemalige russische Luftwaffenchef Pjotr Dejnejkin. Laut dem General war der Überwachungsflug durch den Open-Skies-Vertrag von 1992 legitimiert.
Nach Angaben des US-Senders CNN war eine Tu-154 des russischen Verteidigungsministeriums im Tiefflug auch über das Capitol, dem Pentagon und den Geheimdienst CIA geflogen. Zudem soll sie über dem geheimen Regierungsbunker Mount Weather und über Donald Trumps Golf-Club im US-Bundesstaat Virginia gekreist haben.
„Ich garantiere, dass unsere Tu-154 keine Gesetze oder Regeln verletzt hat“, sagte General Dejnejkin. Während seiner Amtszeit als russischer Luftwaffenchef war Russland dem Open-Skies-Vertrag beigetreten. „In den vergangenen Jahren hat es keine Einwände gegen unsere Flüge gegeben. Unsere Flugzeuge verletzten keine der geltenden Normen“, so der General in einem Interview mit Sputnik.
General Leonid Iwaschow, ehemaliger Ressortleiter für Internationale Zusammenarbeit im russischen Verteidigungsministerium, teilte seinerseits mit, dass Beobachter aus den USA und anderen westlichen Staaten bei ihren regelmäßigen Überwachungsflügen in Russland auch über wichtige Einrichtungen fliegen würden. „Das ist eine gegenseitige Praxis und durchaus legitim“, zitieren ihn russische Medien.
Nach Angaben des Senders CNN war die Flugroute der Tu-154 im Voraus mit der amerikanischen Seite vereinbart worden. An Bord seien auch Vertreter des US-Militärs gewesen. Ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums bestätigte gegenüber der Zeitschrift „Politico“, dass der Open-Skies-Vertrag den Militärbeobachtern erlaube „praktisch über dem gesamten Territorium“ des jeweiligen Landes zu fliegen.

Dan-news.info: „Reparaturbrigaden der Energietechnik der Republik haben operativ die Stromversorgung von sechs Dörfern des Nowoasowskij-Bezirks wieder in Betrieb genommen: Kominternowo, Saitschenko, Leninskoje, Dsershinkoje, Sachanka und Sergejewka, die in der Folge nächtlicher Artilleriebeschüsse unterbrochen war“, teilte das Kohle- und Energieministerium der DVR mit…..

ukrinform.ua: Volker trifft sich mit Surkow in der zweiten Augusthälfte
Das Treffen des Sonderbeauftragten der Vereinigten Staaten für die Ukraine, Kurt Volker, mit dem Assistenten des russischen Präsidenten, Wladislaw Surkow, soll in der zweiten Augusthälfte in Moskau stattfinden.
Darüber schreibt die russische Internetzeitung „Iswestija“ (iz.ru) unter Berufung auf diplomatische Quellen.
Der der russischen Präsidialverwaltung nahestehende Gesprächspartner der Zeitung sagte, dass das Thema des Treffens in Moskau die Abkommen von Minsk für die Beilegung des Konflikts im Osten der Ukraine sein soll.
Früher hatte der russische Außenminister Lawrow nach dem Treffen mit dem US-Außenminister Rex Tillerson in Manila erklärt, dass sich Volker und Surkow voraussichtlich im August treffen sollen. Tillerson hatte auch bestätigt, solche Gespräche seien für die nahe Zukunft geplant.
Kurt Volker wurde zum Sonderbeauftragten der Vereinigten Staaten für die Ukraine Anfang Juli ernannt. Am 23. Juli besuchte er das Gebiet Donezk, insbesondere Awdijiwka, das von den ukrainischen Behörden kontrolliert wird. Er nannte auch unbestritten die Tatsache, dass Russland in der Konfliktzone präsent ist. Volker vertritt die Auffassung, dass die Vereinigten Staaten sich stärker am Prozess der friedlichen Beilegung im Donbass beteiligen sollen.

de.sputniknews.com: Kiewer Minister kündigt „letzten Kampf“ um Ukraine und „Russen-Rückzug“ an
Der ukrainische Regierungspolitiker Juri Grymtschak prognostiziert für 2018 einen „Rückzug Russlands“ aus dem abtrünnigen ostukrainischen Kriegsgebiet Donbass. Für den kommenden November erwartet Grymtschak, der im Kiewer Kabinett als Vize-Minister für okkupierte Regionen tätig ist, zudem einen „letzten Kampf um die Ukraine“.
„Ich kann heute bestätigen, dass (…) Russland 2018 abziehen wird“, zitieren den Minister ukrainische Medien. In seiner Prognose habe er „etwas wie Sanktionen berücksichtigt, die bereits unterschrieben worden und in Kraft getreten sind“, äußerte Grymtschak. Was er damit konkret meint, verriet der Politiker nicht.
Darüber hinaus habe er ausgerechnet, dass es im November dieses Jahres einen „letzten Kampf um die Ukraine“ geben werde.
In Donezk, der Hauptstadt der nicht anerkannten „Volksrepublik Donezk“, stießen die Ausführungen Grymtschaks auf Staunen. „Wie können sie (die Russen – Anm. d. Red.) aus dem Donbass abziehen, wenn sie gar nicht dort sind?“, fragte Eduard Bassurin, Vizekommandeur der Donezker Volksmilizen, die den ukrainischen Regierungstruppen Widerstand leisten.
Im Osten der Ukraine schwelt seit mehr als drei Jahren ein militärischer Konflikt, der bereits mehr als 10.000 Menschenleben gefordert hat. Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Putsch in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.
Seit Beginn ihres Feldzugs berichten Kiewer Politiker wiederholt über einen russischen „Einmarsch“, ohne jedoch Beweise vorzulegen. 2015 informierte der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko westliche Politiker persönlich über die Zerschlagung einer „russischen Militärkolonne“. Doch weder die OSZE-Beobachter vor Ort noch der ukrainische Geheimdienst bestätigten das.
Schließlich gestand der ukrainische Generalstab offiziell ein, dass keine regulären Truppen Russlands am militärischen Konflikt im Osten der Ukraine beteiligt seien. Russland erkennt den abtrünnigen Donbass weiter als Bestandteil der Ukraine an und bestreitet jede Verwicklung in den dortigen Konflikt.

Lug-info.com: Der Wiederaufbau einer Pumpstation in Samkowka wird es erlauben, die Wasserversorgung eines Wohngebiets zu verbessern, in dem 2000 Einwohner leben, teilte die Verwaltung von Brjanka, zu dem das Wohngebiet gehört, mit.
„Unter Berücksichtigung der derzeitigen Defizite an Wasser und die Unterbrechung der Lieferungen von der ukrainischen Seite wurde die Entscheidung getroffen, Arbeiten zum Wiederaufbau dieser Pumpstation zu beginnen. Parallel haben Mitarbeiter der republikanischen Sanitärstation die notwendigen Wasseranalysen durchgeführt“, teilte die Verwaltung mit.
„Trotz aller möglichen Schwierigkeiten und Hindernisse ist es uns gelungen, die technischen Arbeiten zur Ausrüstung des Bohrlochs durchzuführen. Zweite Etappe war das „OK“ von der Sanitätstation nach einer wiederholten Wasseranalyse“, berichtete der Bürgermeister von Brjanka Nikolaj Morgunow.
„Am 8. August wurden die Bohrlöcher im Testbetrieb in Betrieb genommen. Das Ergebnis ist
positiv: innerhalb von elf Stunden konnten 250 Kubikmeter Wasser gewonnen werden. Das ist die Menge pro Tag, die bisher vom zentralen Wasserwerk nach Samkowka kommt“, sagte der Bürgermeister.
„Die nächste Etappe ist ein Dialog mit dem staatlichen Unternehmen „Luganskwoda“ über eine Verbesserung des Wasserlieferungszeitplans für das Wohngebiet. Heute erhalten sie jeden Abend für einige Stunden Wasser, wir möchten die Zahl der Stunden erhöhen, etwa au
f das Doppelte, und morgens und abends Wasser liefern“, fügte Morgunow hinzu.
Die Reparaturarbeiten an der Pumpstation laufen seit Januar 2017.

de.sputniknews.com: US-Sanktionen sind Risiko für russische Pipelines – Moody’s
Der Bau der Pipelines Nord Stream 2 und Turkish Stream verzögert sich möglicherweise aufgrund der US-Sanktionen. Über dieses Risiko berichtet die internationale Rating-Agentur Moody’s.
„Das Sanktionsgesetz gefährdet Partner, Investoren, Kreditoren und Auftragnehmer von Gazprom und birgt das Risiko, dass der Bau beider Pipelines verzögert wird“, heißt es in einem Bericht der internationalen Rating-Agentur Moody’s.
Die neuen US-Sanktionen gegen Russland können demnach eine Beeinträchtigung für den russischen Gaskonzern darstellen, das Projekt Nord Stream 2 weiterhin zu finanzieren. Das habe das Unternehmen ursprünglich jedoch geplant, um seine Schulden, darunter auch die Anleihen von Partnern, teilweise mit langfristigen und günstigeren Krediten auszugleichen…

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Die ukrainische Seite verletzt in Verletzung aller Vereinbarungen weiterhin den Waffenstillstand und nutzt dabei schwere Waffen, die an der Kontaktlinie zusammengezogen sind.

In Richtung Donezk hat der Gegner großkalibrige Artillerie, Panzer und Mörser verwendet. Auf 14 Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden fünf Artilleriegeschosse des Kalibers 152 und 122mm, vier Panzergeschosse und 90 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen.
In Richtung Mariupol und Gorlowka hat der Gegner Artillerie, Mörser des Kalibers 120 und 82mm verwendet und 25 Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm, 13 Panzergeschosse, 84 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 77 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm auf acht Ortschaften und die umliegenden Gebiete abgeschossen sowie Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 54 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Verluste unter den Soldaten der Streitkräfte und der Zivilbevölkerung der DVR gibt es keine.
Die intensivsten Beschüsse wurden auf die Ortschaften im Süden der Republik festgestellt. So wurde ab 22 Uhr Besymennoje intensiv mit Mörsern und Panzern beschossen. Im Gebiet des Beschusses befand sich ein Beobachtungsposten des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination. Die Beobachter der russischen und der ukrainischen Seite des Gemeinsamen Zentrums gerieten unter Beschuss und waren gezwungen, die Beobachtung zeitweise einzustellen und sich an einen sicheren Ort in Sicherheit zu bringen. Nur durch glücklichen Zufall gab es keine Opfer.
Ich merke an, dass dies nicht der erste derartige Fall ist, am 25. Juli wurde der Beobachtungsposten des Gemeinsamen Zentrums in Besymennoje auch von der ukrainischen Seite beschossen. Der systematische Charakter der Beschüsse von Beobachtern muss Besorgnis hervorrufen.
In der Folge dieses Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden Stromleitungen beschädigt und die Stromversorgung von Kominternowo, Saitschenko, Leninskoje, Besymennoje, Sachanka, Nowaja Tawrija unterbrochen. Die Reparaturarbeiten laufen.
Ich wende mich an die Führung der OSZE-Mission mit der nachdrücklichen Bitte, das ukrainische Militärkommando zur Durchführung einer detaillierten Ermittlung zu diesen Fällen und zum Ergreifen von Maßnahmen zur Verhinderung solcher Vorfälle in der Zukunft zu zwingen.
Ich möchte auch hoffen, dass die Vertreter der OSZE-Mission alles ihnen
Mögliche tun, um die ukrainische Seite von der Notwendigkeit eines Abzugs ihrer Panzer, die die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Talakowka verstecken und auf Feuerpositionen in Wodjanoje und Schirokino ziehen, auf die festgelegte Entfernung von der Kontaktlinie zu überzeugen. Dabei erinnere ich daran, dass Schirokino nach den erreichten Vereinbarungen eine demilitarisierte Zone ist, in der keinerlei Soldaten sein dürfen, von Militärtechnik gar nicht zu reden.

Ukrinform.ua: Donbass: 16 Angriffe, Schyrokine und Wodjane unter Raketenwerfer-Beschuss
Zum Ende des letzten Tages habe sich die Situation im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) wieder zugespitzt. Im Vergleich zu früheren Tagen haben die russischen Besatzungstruppen die Anzahl der Angriffe etwas verringert. Jedoch setze der Feind immer öfter die Waffen des Kalibers größer als 100-mm ein, die durch Minsker Abkommen verboten seien, teilte das Pressezentrum des ATO-Stabs mit.
„So haben die Banditen gestern in der Mittagszeit aus einer Richtung, vom Dorf Kalinowo, 6 Mal unsere Stellungen in Luhansker Richtung mit verschiedenen Arten von Waffen befeuert. Und nach 18:00 Uhr verschob sich die feindliche Aktivität in den Küstenraum. Hier haben die Terroristen mit 82-mm Mörsern die Positionen der ukrainischen Verteidiger in der Nähe von Starohnatiwka und Talakowka angegriffen. Und 120-mm Mörser wurde im Raum von Wodjane, Pawlopil und Hnutowe verwendet“, ist in der Meldung angegeben.
Außerdem haben die russischen Söldner weiter dem Bericht zufolge die durch Minsker Abkommen verbotenen Mehrfachraketenwerfer „Grad eingesetzt. Gegen 21:00 Uhr wurden auf Positionen unserer Soldaten in der Nähe von Schyrokine mindestens 27 Raketen und nicht weit von Wodjane 15 Raketen abgefeuert.
Auch in Donezker Richtung schossen gestern Abend die Verbrecher mit verschiedenen Arten von Waffen fast 2 Stunden lang auf ukrainische Stellungen am südlichen Stadtrand von Awdijiwka.
Es ist auch hinzufügen, dass die ATO-Kräfte auf ständige Feuerprovokation des Feindes hart reagieren und das weiter tun werden.
Insgesamt haben die illegalen bewaffneten Gruppen in den letzten 24 Stunden 16 Mal den Waffenstillstand gebrochen.

Dnr-online.ru: Mitteilungen des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko gegenüber der Presse (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Zur Arbeit der OSZE
„Ich denke nicht, dass die Beschüsse der Republik mit der Ankunft der OSZE verbunden sind. Das ist in erster Linie die Absicht der Ukraine. Und für uns ist es wichtig, Bedingungen für eine erfolgreiche Arbeit der OSZE-Mission zu schaffen. Wir möchten, dass die OSZE-Beobachter objektiv die Situation bewerten und der ganzen Welt berichten, was tatsächlich in der DVR vor sich geht“, sagte Sachartschenko.
Zum Waffenstillstand
„Die Bezeichnung „Brot
waffenstillstand“ hat sich die ukrainische Seite ausgedacht. Wie die Praxis gezeigt hat, dauert jeder Waffenstillstand, wie er auch genannt wird, höchsten vier Stunden. Danach beginnt wieder der Krieg, der schon seit einigen Jahren anhält“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Er merkte auch an, dass trotz der Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte derzeit in der Republik bereits mehr als 40% der Ernte eingebracht sind. Und trotz des trockenen Wetter
s wird die Ernte nach Prognosen des Landwirtschaftsministeriums in vollem Umfang eingebracht werden.

de.sputniknews.com: „Provoziert Nordkorea nicht!“: Russland ruft USA zur Räson
Russland hofft, dass die USA von jeglichen Provokationen gegen Nordkorea Abstand nehmen werden, äußerte der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja.
Der Diplomat kommentierte damit die Androhung von „Feuer und Zorn“ seitens US-Präsident Donald Trump gegen Nordkorea.
„Wir wollen, dass die USA ruhig bleiben und sich weiter jeglicher Handlungen enthalten, die die andere Seite (Nordkorea – Anm. d. Red.) zu gefährlichen Maßnahmen provozieren könnten“, so Nebensja.
Am 5. August hatte der UN-Sicherheitsrat eine neue Resolution zu Nordkorea verabschiedet, die die Sanktionen gegen dieses Land verschärft. Darauf erklärte Nordkorea, es sei bereit, als Reaktion darauf entsprechende „physische Maßnahmen“ zu treffen. Am 8. August versprach US-Präsident Donald Trump, dass Nordkorea bei weiteren Drohungen von „Feuer und Zorn“ getroffen würde.
Auf diese Erklärung erwiderte Pjöngjang, dass es einen möglichen Raketenschlag gegen die Insel Guam in Betracht ziehe. Auf der Insel Guam befindet sich ein wichtiger US-Militärstützpunkt im Pazifik. Von dort starten regelmäßig Bomber zu Flügen über die koreanische Halbinsel.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Der moralisch-psychische Zustand der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone ist äußerst niedrig. Die Lieferung von
Lebensmitteln an die ukrainischen Streitkräftenist nicht nur verspätet, sondern erfolgt auch unter Verletzung aller sanitären Normen.
So wurden Fleischkonserven, die für die Versorgung von Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone eintrafen, in der Fabrik „Green Ray“ produziert, die auf die Herstellung von Tiernahrung spezialisiert ist.

Trotz der zahlreichen Fälle, wo in den Konserven Inhaltsstoffe sowohl tierischer als auch nichttierischer Herkunft gefunden wurden, hat das Kommando der ukrainischen Streitkräfte solange keinerlei Maßnahmen unternommen, bis in einer der Partien von Konserven Bakterien gefunden wurden. In der Folge des Genusses dieser Konserven erlitten 18 Soldaten der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte eine Vergiftung und mussten im Krankenhaus in die Infektionsabteilung.
Nicht besser sieht es mit der Versorgung der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone mit
Trinkwasser aus. Wie uns bekannt wurde, erhalten Soldaten derselben 10. Brigade schmutziges Wasser, das nicht für den Genuss geeignet ist. Selbst nach dem Abkochen sind die Folgen Magen-Darm-Probleme.
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz
bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte sechsmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Shelobok, Molodjoshnoje und Kalinowo. Der Gegner hat mit Mörsern des Kalibers 120 und 82mm, Granatwerfern verschiedener Art, Schützenpanzerwaffen, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen geschossen.
In der Folge eines Beschusses der Positionen unserer Einheiten von Seiten der ukrainischen Streitkräfte starb ein Soldat der Volksmiliz an Splitterverletzungen.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 60 Geschosse abgeschossen.
Die Kiewer Truppen verletzten weiterhin die Bedingungen der Minsker Vereinbarungen und stationieren verbotene Waffen und Militärtechnik in der Nähe der Kontaktlinie.
Im Gebiet von Katerinowka wurden Positionen von zwei weiteren Mörserbatterien entdeckt, in der Nacht ist auf den Positionen ein Schützenpanzer eingetroffen. In der Nähe von Troizkoje wurden ausgerüstete Positionen entdeckt, auf denen eine Mörserbatterie und ein Unterstand mit einem Schützenpanzer stationiert ist.

Zum äußersten getriebene Soldaten der ukrainischen Streitkräfte lassen ihren Hass an örtlichen Einwohnern des „Lugansker Oblast“ aus, die sie als Separatisten ansehen.
So hat nach von der Staatsanwaltschaft Ukraine veröffentlichten Informationen ein Soldat der 10. Brigade eine
Frau erschossen und einen Mann schwer verletzt. Es sind örtliche Einwohner des Popasnaja-Bezirks.
Über die Willkür entsetzte Bürger drohen der 10. Brigade, die sie als SS-Männer bezeichnen, mit Selbstjustiz. Die Strafsoldaten der faschistischen SS-Einheiten sind ein Vorbild für die ukrainischen Besatzer.

de.sputniknews.com: Wie viel Kohl kostet ein ukrainischer Soldat? Ukrainer über Gefangenenaustausch
Die Volksmilizen im Donbass tauschen gefangene Soldaten der ukrainischen Streitkräfte manchmal gegen materielle Werte aus. Vom bisher ungewöhnlichsten Tausch spricht der Koordinator der ukrainischen Volontärsgruppe „Patriot“, Oleg Kotenko, dem ukrainischen Nachrichtenportal „Apostroph“.
„Sie glauben das nicht, aber man hat um eine GAZelle (einen Kleintransporter – Anm. d. Red.) mit Kohl gebeten“, sagte Kotenko.
Manchmal geben die Volksmilizen demnach Gefangene für nichts heraus.
Die ukrainischen Streitkräfte und Volksmilizen führen den Austausch von Gefangenen durch, die während des Donbass-Konfliktes festgehalten wurden. Die beiderseitige Befreiung von Gefangenen wird von dem Maßnahmenkomplex reguliert, der im Februar 2015 in Minsk von den Staatchefs Russlands, Frankreichs, Deutschlands und der Ukraine gebilligt wurde. Beide Seiten werfen einander die Nichterfüllung dieses Teils der Abkommen vor.

Ukrinform.ua: An der Militärparade in Kiew nehmen Einheiten der 10 Nato-Partnerländer teil
Die Ukrainer erwartet bei der Militärparade zum Unabhängigkeitstag der Ukraine am 24. August in Kiew eine Menge von Überraschungen, die mit der Geschichte und Traditionen des ukrainischen Heeres der Zeit der Armee der Ukrainischen Volksrepublik verbunden sind.
Wie einem Ukrinform-Korrespondenten in der Pressestelle des Verteidigungsministeriums der Ukraine mitgeteilt wurde, wird auf der Hauptstraße Chreschtschtyk eine Gruppe von Fahnenträgern in der neuen zeremoniellen Uniform mit den Kampfflaggen der Ukrainischen Volksrepublik marschieren.
„Sie werden zum ersten Mal mit der Fahne des Ersten Ukrainischen Kosakenregiments von Bogdan Chmelnyzkyj marschieren, das im Jahr 1917 an der Parade auf der Straße Chreschtschatyk teilgenommen hatte. Auf der Parade wird auch die Kampfflagge der Dritten Eisenschützendivision der Armee der Ukrainischen Volksrepublik getragen werden“, erzählte man in der Pressestelle.
Es wird erwartet, dass den militärischen Einheiten offiziell die Namen von historischen Persönlichkeiten verliehen werden, wie des Obersten der Armee der Ukrainischen Volksrepublik und des Gründers der Organisation Ukrainischer Nationalisten, Jewhen Konowalez, des Hetmans Iwan Wyhowskyj, des Königs Daniel von Galizien.
An der feierlichen Militärparade zum Unabhängigkeitstag der Ukraine auf dem Unabhängigkeitsplatz (Majdan) nehmen in diesem Jahr mehr als 4 500 ukrainische Militärangehörige teil.
Darüber hinaus werden auf der Parade gemäß dem Plan Reservisten aus dem ATO-Gebiet, sowie die Mitglieder der Partnerländer marschieren, und ca. 70 Militärmaschinen rollen. Von ihnen sind 25 Maschinen, die in den ukrainischen Werken entworfen wurden, nach absolut neuem Muster gebaut. Der Rest der Technik ist modernisiert.
An den Feierlichkeiten beteiligen sich auch die Militäreinheiten aus über 10 Ländern der Nato und Georgien.
(Ukrainische Volksrepublik: 1917 – 1920; gegründet nach der Oktoberrevolution als erster ukrainischer Nationalstaat; unterstützte den Kampf gegen die Bolschewiki; nach Entstehung der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik und deren Eintritt in die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken 1922 Bildung einer Exilregierung in München, die bis 1992 existierte – Anm. d. Übers.)

Abends:

Dan-news.info: „Gegen 14:00 hat die ukrainische Seite das Feuer auf Staromichajlowka eröffnet“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Es wurde mit Mörsern des Kalibers 82mm geschossen. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch ermittelt.

de.sputniknews.com: Kiew beziffert Verluste wegen Donbass-Sperre
Die Ukraine hat wegen der Blockade des Donbass ungefähr 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts verloren, teilte der ukrainische Vize-Minister für okkupierte Regionen, Juri Grymtschak, mit.
„Wir hatten im ersten Vierteljahr ungefähr 2,3 Prozent Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt, dabei hatten wir mit bis zu vier Prozent gerechnet. Diese circa 1,5 Prozent haben wir wegen der Sperre verloren“, so Grymtschak in einem Interview im ukrainischen Fünften Sender.
Das Land hatte wegen der Donbass-Blockade im Winter ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts sowie eine Reihe von Industrieunternehmen verloren, die zuvor ihre Steuern in das ukrainische Budget und jetzt „an Russland“ zahlen, hatte der ukrainische Regierungschef Wladimir Groisman zuvor geäußert.
Eine Gruppe ehemaliger Teilnehmer an der Militäroperation im Donbass, darunter Abgeordnete der Obersten Rada (ukrainisches Parlament), hatten Ende Januar aus Protest gegen die Handelsbeziehungen mit den „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk die Güterbahnstrecke auf dem von Kiew kontrollierten Territorium des Gebietes Lugansk blockiert.
Am 1. März hatten die selbsterklärten Volksrepubliken Donezk (DVR) und Lugansk (LVR) mehrere ukrainische Unternehmen auf ihren Gebieten als Gegenmaßnahme zur Handels- und Verkehrsblockade Kiews gegen die Region unter Zwangsverwaltung gestellt. Kiew beschloss, die Sperre erst dann aufzuheben, wenn die Betriebe in den Volksrepubliken wieder der ukrainischen Jurisdiktion unterstehen.

Av-zakharchenko.su: Heute, am 10. August, fand in Donezk eine festliche Versammlung aus Anlass des Tags des Bauarbeiters der DVR statt. Das Staatsoberhaupt Alexandr Sachartschenko nahm daran teil, um den Vertretern des friedlichsten Berufs zu gratulieren.
„Ich will Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Arbeit danken. Sie sind Vertreter des friedlichsten Berufs, aber heute müssen die Bauleute Aufgaben erfüllen, die uns der Krieg stellt: Sie bauen zerstörte Schulen, Krankenhäuser, Kindergärten und Häuser wieder auf und bauen Befestigungen an der Frontlinie. In einem Land, in dem seit einigen Jahren Krieg ist, ist Ihre Arbeit äußerte nützlich und notwendig. Trotz Tausender von Zerstörungen wird das Land dank Ihrer Anstrengungen wiedergeboren. Die Zahlen sprechen für sich: es wurden mehr als 7000 Häuser wiederaufgebaut, 134 Häuser wurden neu gebaut. Das alles ist Ihr Verdienst! Ich will Ihnen im Namen aller Einwohner der Donezker Volksrepublik danken und Ihnen zum Feiertag gratulieren.
Meine Lieben, ich wünsche Ihnen Glück, Erfolg, Liebe und einen friedlichen Himmel. Dass Ihr Beruf vollständig seiner Bestimmung entspricht – der friedlichste Beruf! Zum Feiertag!“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Die besten Vertreter des Bereichs wurden mit Urkunden des Oberhaupt der DVR ausgezeichnet, drei erzielten die Auszeichnung eines Verdienten Bauarbeiters.

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