Presseschau vom 09.08.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden neunmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Almasnoje, Shelobok, Kalinowo, Logwinowo, Molodjoshnoje. Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen.
Zerstörungen von Gebäuden und Verletzte unter der Zivilbevölkerung oder den Soldaten gibt es nicht.

 

Armiyadnr.su: In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 48-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 21 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Mörsern, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gab es folgenden Schäden:
Spartak, Molodjoshnaja-Straße 2, ein Haus wurde zerstört;
Petrowskij-Bezirk von Donezk, Ortschaft Alexandrowka, ein Haus wurde beschädigt;
Dsershinskoje, in der Schkolnaja-Straße 3 geriet ein Haus in Brand.
Weitere Informationen werden noch eingeholt.

 

de.sputniknews.com: Medien erfahren von Geheimtreffen Russlands, Israels und USA zu Syrien
Israel, die USA und Russland haben Anfang Juli eine Serie von Geheimverhandlungen geführt, bei denen es um die Waffenruhe im Süden Syriens und die Schaffung der Deeskalationszonen an der syrisch-israelischen und syrisch jordanischen Grenze ging. Dies berichtet die Zeitung „Haaretz“ unter Verweis auf israelische Beamte und westliche Diplomaten.
Diese Treffen sollen demnach in der jordanischen Hauptstadt Amman sowie in einer europäischen Hauptstadt stattgefunden haben, noch bevor die Syrien-Vereinbarung Russlands und der USA bekannt geworden war. Bei diesen Verhandlungen sei die israelische Seite gegen die Vereinbarung über die Deeskalationszonen eingetreten, indem sie erklärte, Moskau und Washington würden der Notwendigkeit, die iranischen Kräfte aus Syrien abzuziehen, nicht die gebührende Aufmerksamkeit schenken.
Die Quellen der Zeitung, die anonym bleiben wollten, erklärten, dass führende Diplomaten und Vertreter der Sicherheitskräfte Israels, Russlands und der USA an den Verhandlungen teilgenommen hätten. Von israelischer Seite sollen Vertreter des Außen- und des Verteidigungsministeriums, des Auslandsgeheimdienstes Mossad und der Streitkräfte des Landes zugegen gewesen sein. Die amerikanische Seite hätten der Stellvertreter des Beraters des Außenministers Michael Ratney sowie der Sonderbeauftragte des US-Präsidenten für die Internationale Anti-IS-Koalition, Brett McGurk, vertreten. Die russische Delegation habe der Syrien-Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten, Alexander Lawrentjew geleitet.
Wie die Zeitung ferner schreibt, sollen an ein und demselben Tag in Amman zwei Syrien-Gespräche stattgefunden haben. Am ersten hätten die Vertreter Israels, Russlands und der USA teilgenommen, wobei Tel Aviv Washington und Moskau ihre Positionen erläutert haben. Beim zweiten Treffen waren Israel, die USA und Jordanien vertreten. Mehrere Tage später sollen sich dann Vertreter Israels, der USA und Russlands in einer europäischen Hauptstadt zu Verhandlungen getroffen haben. Wie die Quelle der Zeitung mitteilte, haben daran im Vergleich zu den Gesprächen in Jordanien ranghöhere Vertreter dieser Länder teilgenommen.
Laut den israelischen Beamten soll sich die Diskussion darum gedreht haben, dass die Amerikaner und die Russen die Waffenruhe und die Schaffung von Deeskalationszonen als taktische und praktische Maßnahmen zur Stabilisierung der Lage sowie als Möglichkeit zur Konzentration der Kräfte im Kampf gegen die Terrormiliz IS und zur Beilegung des Bürgerkrieges in Syrien betrachten. Israel sei indes der Meinung, dass die Vereinbarung auch die langfristige und strategische Perspektive betreffen müsse und sich auf das Maß des iranischen Einflusses in Syrien nach Kriegsende konzentrieren sollte.
Israel soll seinen Gesprächspartnern klar gemacht haben, dass durch die Vereinbarung die Lösung des Problems der iranischen Präsenz auf dem gesamten Territorium Syriens gewährleisten werden müsse. Der russischen und amerikanischen Seite sei mitgeteilt worden, dass jene den Abzug der iranischen Truppen des Korps der Wächter der Iranischen Revolution (IRGC) aus Syrien, der libanesischen Hisbollah und der schiitischen Volkswehrkräfte fordern sollten. Ansonsten könnten Israel und Jordanien einer Gefahr ausgesetzt sein.
Laut einer Quelle der Zeitung soll Israel mit der zwischen den USA und Russland abgeschlossenen Vereinbarung unzufrieden gewesen sein, da darin kein einziges Mal der Iran oder die Hisbollah erwähnt werden. Auch von der Präsenz iranischer Truppen in den übrigen Gebieten Syriens soll darin keine Rede gewesen sein.
Am 7. Juli war bekannt geworden, dass Experten Russlands, der USA und Jordaniens ein Memorandum über die Einrichtung einer Deeskalationszone im Südwesten Syriens im Raum der Ortschaften Deraa, Kuneitra und Suwaida unterzeichnet haben. Laut der russischen Seite hatten sich die USA und Russland verpflichtet die Einhaltung der Waffenruhe zu gewährleisten, die in dieser Zone am 9. Juli um 12:00 Ortszeit in Kraft getreten war.

Dan-news.info: „In der letzten Nacht war es heftig. In Kominternowo wurden in der Achmatowa-Straße vier Häuser und zwei Scheunen beschädigt, in Dsershinskoje ein Haus in der Schkolnaja-Straße“, teilte der Leiter Bezirksverwaltung des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij mit.
Er fügte hinzu, dass durch den Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte Stromleitungen beschädigt wurden, Kominternowo, Saitschenko, Leninskoje, Oktjabrj und Dsershinskoje haben keinen Strom. Energietechniker der DVR haben mit den Reparaturarbeiten begonnen.
Nach Angaben der Verwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk wurde in Alexandrowka am westlichen Rand der Hauptstand in der Nacht vom 7. auf den 8. August ein Haus in der Lenin-Straße 19 beschädigt.

de.sputniknews.com: Syrien: Generalstabschefs Russlands und der USA erörtern Lage in Deeskalationszone
Russlands Generalstabschef Valeri Gerassimow hat mit seinem amerikanischen Amtskollegen Joseph F. Dunford das Funktionieren der Deeskalationszone im Südwesten Syriens erörtert, teilt das russische Verteidigungsministerium mit.
„In dem Telefonat hat ein Meinungsaustausch über die Situation in Syrien und im Irak stattgefunden. Es wurden die weiteren Handlungen im Kampf gegen die internationalen Terrororganisationen sowie das Funktionieren der Deeskalationszone im Südwesten der Arabischen Republik Syrien erörtert“, heißt es in der Mitteilung.
Experten aus Russland, den USA und Jordanien hatten sich bei ihrem Treffen in der jordanischen Hauptstadt Amman auf ein Memorandum über die Einrichtung einer Deeskalationszone im Südwesten Syriens – im Raum der syrischen Ortschaften Deraa, Kuneitra und Suwaida – verständigt. Die Waffenruhe war dort am 9. Juli um 12 Uhr mittags (Ortszeit) in Kraft getreten.

Dan-news.info: „Heute Morgen, als sich OSZE-Beobachter auf dem Territorium des Jushnodonbasskij-Wasserwerks befanden, haben sie eine Drohne gestartet. Es wurde praktisch sofort von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus darauf das Feuer mit Schusswaffen eröffnet“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Das Gerät wurde nicht beschädigt.

Ukrinform.ua: Das georgische Militär nimmt an Parade zum Unabhängigkeitstag der Ukraine teil.
Am 24. August nehmen georgische Militärangehörige unter der Leitung des Verteidigungsministers Georgiens an der Militärparade zum Unabhängigkeitstag der Ukraine teil.
Das wurde nach dem Telefongespräch des Präsidenten der Ukraine, Petro Poroschenko, mit seinem georgischen Amtskollegen Giorgi Margwelaschwili bekannt, teilt die Pressestelle des ukrainischen Staatschefs mit.
Poroschenko hat die Solidarität mit dem georgischen Volk am neunten Jahrestag des Beginns der russischen Aggression gegen Georgien bekundet.
Er betonte auch, die Ukraine unterstütze die territoriale Integrität Georgiens.
Giorgi Margwelaschwili sagte seinerseits, Georgien spüre die Unterstützung der Ukraine und sei auch dankbar dafür. Ihm zufolge nehmen die georgischen Militärangehörigen unter der Leitung von Verteidigungsminister Georgiens an der Parade zum Unabhängigkeitstag der Ukraine teil.
Die beiden Staatschefs verurteilten auch den Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin im besetzten Abchasien am Dienstag, dem 8. August.

de.sputniknews.com: Nato kritisiert Putins Abchasien-Besuch
Die Nato hat den jüngsten Abchasien-Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin heftig kritisiert, wie Reuters meldet.
Der jüngste Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in der georgischen Region Abchasien am 9. Jahrestag des Beginns des bewaffneten Konflikts untergräbt laut einem Nato-Sprecher „alle Versuche der internationalen Gemeinschaft, eine friedliche und abgestimmte Lösung des Konflikts zu finden“.
Das georgische Außenministerium kritisierte ebenfalls den Putin-Besuch, der laut einer offiziellen Mitteilung der Behörde eine Fortsetzung der gegen Tiflis gerichteten Politik Moskaus sei und gegen die Normen des internationalen Rechtes verstoße.
Russlands Präsident Wladimir Putin war am Dienstag nach Abchasien gekommen. Beim Treffen mit dem abchasischen Amtskollegen Raul Chadschimba versprach der russische Präsident, dass sein Land auch weiterhin die Sicherheit dieser ehemaligen georgischen Provinz garantieren werde.

Nachmittags:

Dan-news.info: „Gerade wurde bekannt, dass die Kamera der OSZE an der Donezker Filterstation, deren Installation gerade vor einigen Tagen abgeschlossen wurde, bereits mehrfach unter Beschuss von ukrainischen Soldaten geraten ist. Die Einrichtung wurde beschädigt“, teilte der Vertreter der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung mit.
Er fügte hinzu, dass OSZE-Beobachter unter Leitung des stellvertretenden Leiters der Beobachtermission Alexander Hug derzeit die Schäden inspizieren.
„Bisher gibt es keine genaue Information, ob die Funktion des Geräts unterbrochen ist oder nicht, dies wird später klar werden“, fasste der Vertreter im Gemeinsamen Zentrum zusammen.
Etwas später teilte der Vertreter der DVR mit, dass die Kamera entfernt wurde.
„Die Kamera ist zerschossen, sie funktioniert nicht. Die OSZE-Beobachter haben das Gerät schon demontiert und es mitgenommen“, teilte er mit.

de.sputniknews.com: Visa für Assad-treue Kräfte: „Kritik an geachteter tschechischer Botschaft absurd“
Die tschechische Botschaft in Damaskus steht unter Kritik, weil sie in vier Jahren angeblich Hunderte Visa für hochrangige Personen, die mit Syriens Präsident Baschar al-Assad verbunden sein sollen, ausgestellt hat. Der tschechische EU-Parlamentsabgeordnete Jaromir Kohlicek verteidigt im Sputnik-Gespräch die Arbeit der diplomatischen Vertretung.
Ich bin der Meinung, dass es absurd ist, die tschechische Botschaft dafür zu kritisieren, dass sie ihre Arbeit erfüllt. Es gibt genaue Anforderungen für den Erhalt von Visa. Die Aufgabe eines Konsuls besteht darin, abzuklären, ob eine bestimmte Person diesen Kriterien entspricht“, sagte Kohlicek.
Als die EU-Länder ihre Botschaften in Syrien geschlossen hätten, habe die tschechische als einzige diplomatische Vertretung dort weiter gearbeitet und die Interessen sowohl der EU als auch der USA vertreten. „Ich muss sagen, dass unsere Botschaft in Syrien von der EU und den USA hoch geschätzt wird“, gab der EU-Abgeordnete an.
Ferner denkt Kohlicek nicht, dass die Erteilung von Visa für Anhänger Assads gegen den Vertrag zwischen den USA und der EU über die Reduzierung der Kontakte zu den Vertretern der syrischen Regierung verstoße: „Erstens haben diese Einschränkungen bestimmte Funktionen, auf die sie sich beziehen. Zweitens, wenn wir das heutige Syrien anschauen, ist die einzige Menschengruppe, die dieses Land legitim regiert, jene, die bei den Wahlen gewählt worden ist.“
Ausschließlich Baschar al-Assad und seine Regierung seien vom Volk gewählt worden. Sie kontrollieren demnach die meisten Territorien Syriens. „Die USA müssen akzeptieren – ob sie es wollen oder nicht –, dass es die einzige stabile Einheit unter einzelnen syrischen politischen Kräften ist“, erläuterte Kohlicek.
„Wenn wir also die Situation in Syrien lösen wollen, sollten wir Kontakte zu den Syrern haben, insbesondere zu der bedeutsamen Menschengruppe, die derzeit den größten Teil Syriens regiert.“
Seit 2013 soll die tschechische Botschaft in Damaskus mehr als 300 Visa für Verwandte des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad sowie für Vertreter der Geheimdienste des Landes erteilt haben.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
Die ukrainische Seite verletzt weiter den Waffenstillstand und hat die Verwendung von schweren Waffen verstärkt.
In Richtung Donezk hat der Gegner mit großkalibriger Artillerie, Panzern und Mörsern geschossen. Auf 15 Ortschaften und die umliegenden Gebiete wurden 23 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm, 37 Panzergeschosse sowie 132 Mörsergeschosse der Kaliber 120mm und 82mm abgefeuert.
Durch fortgesetzten Beschuss mit Panzern der 72. mechanisierten Brigade unter dem Kommando von Sokolow wurde in Spartak in der Molodjoshnaja-Straße 2 ein privates Haus zerstört.
Während eines Mörserbeschusses des Petrowskij-Bezirks von Donezk wurde in Alexandrowka ein Wohnhaus beschädigt.
In Richtung Mariupol und Gorlowka haben die 59., 128. und 53 Brigade unter dem Kommando von Wolskij, Sobko und Grusewitsch Mörser des Kalibers 120 und 82mm verwendet und auf sechs Ortschaften und die umliegenden Gebiete 69 Mörsergeschosse abgesfeuert sowie Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. Dabei wird weiter Munition verwendet, die der Ukraine aus Polen und Bulgarien geliefert wurde.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 48 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Bei der Verteidigung der Republik starb ein Soldat, einer wurde verletzt.
Unsere Aufklärung stellt weiter eine Konzentration von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen entlang der Kontaktlinie fest, mit denen die ukrainischen Streitkräfte friedliche Einwohner beschießen. So wurde im Gebiet von Nikolajewka, 3 km von der Kontaktlinie, die Ankunft von zehn Panzern bemerkt.
Außerdem wurde in Mariupol die Ankunft von 30 ausländischen Spezialisten mit Ausrüstung nach Art der NATO-Länder beobachtet, nach deren Eintreffen begannen Unterbrechungen in den Mobilfunkverbindungen. Diese Spezialisten führen ihre Aktivitäten durch, um das Durchsickern von Informationen von Einwohnern Mariupols zu verhindern, außerdem werden alle Telefongespräche abgehört und missliebige Bürger gesucht.
Wir stellen weiter Fälle von Anwendung von Leuchtgeschossen der Kaliber 120 und 82mm in der Funktion von Brandgeschossen durch Einheiten der ukrainischen Streitkräfte fest. In den letzten 24 Stunden haben ukrainische Soldaten auf diese Weise zielgerichtet zwei Wohnhäuser in Dsershinskoje und Kominternowo in Brand gesetzt und vernichtet. Außerdem wurden mit Hilfe von Leuchtgeschossen von den Positionen der 59. Panzergrenadierbrigade aus vorsätzlich Felder im Gebiet von Tawrija und Kominternowo in Brand gesetzt.
Vertreter der OSZE unter Leitung von A. Hug konnten sich während ihrer gestrigen Arbeit in Krasnyj Partisan gegen 20 Uhr persönlich davon überzeugen, dass die ukrainische Seite immer aktiver gerade Leuchtmunition verwendet. Zur gleichen Zeit wurden von den Positionen der 72. mechanisierten Brigade im Gebiet von Awdejewka aus 15 Leuchtmörsergschosse auf den Rand von Jasinowataja abgeschossen.
Heute gegen 10 Uhr wurde während des Monitorings der Lage im Gebiet von Wasiljewka durch OSZE-Beobachter von den Positionen der 72. mechanisierten Brigade aus mit Schusswaffen auf eine Drohne der Mission geschossen.
Außerdem wurde bei einem Beschuss mit Schusswaffen von den Positionen derselben Brigade der ukrainischen Streitkräfte aus die Tagesbeobachtungskamera, die von OSZE-Beobachtern im Gebiet der Donezker Filterstation installiert worden war, beschädigt.
Auf diese Weise führt die ukrainische Seite weiter eine zielgerichtete Zerstörung von Objekten der zivilen Infrastruktur des Donbass durch und behindert in jeder Weise die Arbeit der OSZE-Mission zur Beobachtung des Regimes der Feuereinstellung und der Verlegungen von verbotenen schweren Waffen an die Kontaktlinie.

 

Ukrinform.ua: In den letzten 24 Stunden seien durch Kämpfe im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) drei ukrainische Soldaten getötet worden, gab heute auf einem Briefing in Kiew der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für ATO, Oberst Andrij Lysenko, bekannt.
„Im ATO-Gebiet sind durch aktive Kämpfe drei ukrainische Soldaten gefallen, neun Soldaten wurden verletzt. Die größten Verluste gab es im Raum Marjinka, wo durch eine Explosion zwei Soldaten umgekommen sind, weitere sechs Soldaten wurden verletzt. Ein anderer Soldat ist beim feindlichen Beschuss in der Nähe von Wodjane gefallen. Wir sprechen unser Beileid den Familienangehörigen der gefallenen Soldaten aus“, sagte Lysenko.
Alle Verletzten seien nun im Krankenhaus.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner neunmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Sehlobok, Logwinowo, Molodjshnoje, Almasnaja und Kalinowo.
Die ukrainischen Streitkräfte haben entgegen den Minsker Vereinbarungen von den Positionen der 53. und der 10. Brigade aus 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer und Schusswaffen eingesetzt. Die verbrecherischen Befehle erteilten die Kriegsverbrecher Grusewitsch und Subanitsch. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 50 Geschosse abgefeuert.
Opfer unter den Soldaten der Volksmiliz und der Zivilbevölkerung gibt es nicht.
Die ukrainischen Soldaten verletzen weiter die Minsker Vereinbarungen bezüglich des Abzugs schwerer Waffen von der Kontaktlinie.
So wurden im Gebiet von Katerinowka neue Positionen von Mörserbatterien der 10. Gebirgssturmbrigade entdeckt. Nach den Berichten der OSZE-Mission befinden sich im Gebiet von Makarowo, in der Nähe des Checkpoints, zwei Schützenpanzerwagen.

 

de.sputniknews.com: Ukraine kippt Vertrag mit Russland über gemeinsame Waffenexporte
Nach 14 Jahren hat die ukrainische Regierung den Vertrag mit Russland über gemeinsame Waffenexporte in Drittländer aufgekündigt. Eine entsprechende Verordnung nahm das Kiewer Kabinett laut Medien am Mittwoch ohne Diskussion an.
„Die Entscheidung ist gefallen“, bestätigte Regierungschef Wladimir Groisman im ukrainischen Fernsehen.
In dem 2003 geschlossenen Regierungsvertrag hatten Russland und die Ukraine, die die damals wirtschaftlich miteinander noch eng verflochten waren, vereinbart, ihre Waffenexporte an Drittländer miteinander zu koordinieren. Unter anderem ging es um gemeinsame Marktstudien, die Abstimmung von Export- und Preislisten sowie um Patentschutz und Wartung der bereits verkauften Technik.
Die heutige Entscheidung hat eher eine symbolische Bedeutung: Der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko hatte bereits nach seinem Wahlsieg 2014 jede militärtechnische Zusammenarbeit mit Russland, damals dem wichtigsten Käufer ukrainischer Rüstungserzeugnisse, verboten.
Der Abbruch der langjährigen Wirtschaftskontakte traf beide Seiten. Russland kündigte den Kurs auf verstärkte Importsubstitution an, um ukrainische Zulieferteile zu ersetzen.
Die ukrainische Industrie, vor allem die Rüstungs-Zulieferer, die ihren Haupt-Absatzmarkt verloren, stieß auf schwere Probleme. Selbst der Flugzeugbaukonzern Antonow, weltweit bekannt durch seine gigantischen Frachter An-124 und An-225, musste wegen Mangel an russischen Teilen die Produktion einstellen.
Im vergangenen Jahr gestand Poroschenko ein, dass sein finanziell angeschlagenes Land durch den Bruch mit Russland bereits 15 Milliarden US-Dollar verloren habe.

Lug-info.com: „Am 8. August 2017 um 23:50 Uhr haben ukrainische Soldaten das Feuer auf Donezkij (Kirowsk) eröffnet. In Folge des Artilleriebeschusses wurden zwei Wohnhäuser in der Pugatschew-Straße beschädigt“, teilte der Pressesekretär der Generalstaatsanwalts der LVR Dawid Kaz mit….

 

Dnr-online.ru: Die Opfer der Tragödie im Gewerkschaftshaus von Odessa am 2. Mai 2014 wurden ehe sie verbrannten mit einem giftigen chemischen Stoff vergiftet. Dies berichtete heute während einer Pressekonferenz in Donezk der aus der Ukraine geflohene Kriminalist Sergej Iskruk, der an der Ermittlung in der Sache der Odessaer Tragödie beteiligt war.
„Im Jahr 2015 wurde ich zur Durchführung einer Expertise zu den Ereignissen im Gewerkschaftshaus von Odessa am 2. Mai 2014 herangezogen, bei der eine Reihe von Fragen aufkamen, unter anderem die Ursache für den Tod der Menschen und die Aktivitäten von Mitarbeitern des Innenministeriums und des Zivilschutzministeriums. Im Jahr 2016 wurde die Expertise abgeschlossen, von mir wurden erschöpfende Antworten vorgestellt“, erklärte Sergej Iskruk.
Nach den Worten des Kriminalisten wurde während der Durchführung der Expertise ein Bild des Geschehens erarbeitet, das absolut nicht der offiziellen Version des ukrainischen Innenministeriums entsprach. So befanden sich gemäß den Materialien der Angelegenheit die Körper der Opfer in einer entspannten Lage, was nicht dem typischen Bild des Todes durch Feuer entspricht, es spricht seinerseits von einer Blockade der Reflexfunktionen des Organismus in Folge der Einwirkung eines giftigen chemischen Stoffes.
Für eine solche Version sprechen auch die Spuren einer unbekannten Flüssigkeit, die im Gewerkschaftshaus entdeckt wurden. Vor diesem Hintergrund ist es noch verwunderlicher, dass eine Analyse dieser Spuren nach der Tragödie nicht durchgeführt wurde. Die Hypothese einer Vergiftung durch einen chemischen Stoff wird auch durch die Zeugenaussagen bestätigt, dass der Rauch während des Brandes eine untypische gelbe Farbe hatte.
Ein unwiderlegbarer Beweis für einen vorsätzlichen Massenmord ist der Schluss der Expertise, dass im Blut der Toten Spuren von Chloroform waren. Dabei muss angemerkt werden, dass dieser Stoff sich unter Einwirkung von Feuer oder direktem Sonnenlicht in Phosgen verwandelt – ein militärisches Giftgas.
Aus den Ergebnissen des durchgeführten Maßnahmekomplexes folgt, dass die Tragödie, die das Leben von Dutzenden von Menschen gekostet hat, frühzeitig geplant und vorbereitet war. Solche Schlussfolgerungen stellen natürlich die Kiewer Regierung überhaupt nicht zufrieden, wovon unter anderem die Versuche der Verfälschung der Ergebnisse der Expertise und die Ausübung von Druck auf Funktionsträger zeugen, die mit den Ermittlungen zum „Odessaer Massaker“ befasst waren.
„Mich hat man in die Staatsanwaltschaft bestellt, wo mir vorschlagen wurde, die Schlussfolgerungen der Expertise über die Todesursache der Menschen umzuschreiben. Ich konnte darauf nicht eingehen und nach einiger Zeit schlug mich auf dem Weg nach Hause ein Unbekannter auf den Kopf, wertvolle Sachen wurden dabei nicht gestohlen. Nach zwei bis drei Tagen wurde ich wieder in die Staatsanwaltschaft bestellt, wo man begann zu erzählen, dass meine Schlussfolgerungen unrichtig seien, ich weigerte mich wieder, irgendetwas zu ändern“, berichtete Sergej Iskruk.
Nach den Worten des Kriminalisten war die Sache mit einem Mal nicht beendet, einige Zeit später wurde wieder ein Überfall auf ihn verübt, wobei er eine Stichverletzung erlitt. Der letzte Tropfen war dann der Versuch von Seiten von Aktivisten des „Rechten Sektors“ Druck auf ihn auszuüben.
Da er begriff, dass sein Leben real in Gefahr ist, entschloss sich Sergej Iskruk, das Territorium der Ukraine zu verlassen.

 

de.sputniknews.com: Finnland: 37 ukrainische Beerensammler verschwunden – Medien
In Finnland ist eine aus 40 Personen bestehende Beerensammler-Gruppe verschwunden, die vorwiegend aus ukrainischen Bürgern bestanden hat. Dies berichtet die finnische Rundfunkgesellschaft YLE.
Die verschwundenen Ukrainer sollen zur Saisonarbeit nach Finnland gekommen sein. In der Gruppe befanden sich 40 Personen: 37 Ukrainer und drei estnische Staatsbürger. Nach ihrer Ankunft im Arbeitsort, in der Nähe der Stadt Juuka, haben sie keine Unterkunft bekommen.
Ein Antrag um Hilfe für die obdachlosen Arbeiter war laut dem Sender am 30. Juli an den Sekretär der örtlichen Jagdgesellschaft, Tuupovaara Sulo Suhonen, gerichtet worden. Die Gruppe sei daraufhin in einer Jagdhütte des Clubs untergebracht worden, wohin Matratzen und Mahlzeiten für sie gebracht wurden. Suhonen habe auch die Lokalbehörden und die Polizei um Unterstützung gebeten. Dabei betonte er, es gehe nicht um eine Ausweisung der Arbeitnehmer aus dem Jagdgefilde. Laut dem Sender gibt es keine Informationen über eine Beteiligung der Arbeitgeber am Schicksal der Beerensammler.
Am 7. August habe sich Suhonen an die Einwanderungsbehörde gewandt. Doch als dann am 8. August Vertreter der Polizei eintrafen, war die Jagdhütte ihm zufolge schon leer. Suhonen habe versucht herauszufinden, wer der Arbeitgeber diesen Personen gewesen sei, aber keiner der Unternehmer, die in dieser Branche tätig seien, habe etwas über diese Gruppe gewusst. Die örtliche Polizei weigere sich, die Verschwundenen zu suchen, da es kein Tatmotiv gebe.
Der ukrainische Botschafter in Finnland, Andrej Olefirow, sagte, dass die 37 verschwundenen ukrainischen Bürger wahrscheinlich nicht wirklich verschwunden seien, sondern nur eine andere Arbeit gefunden hätten.
„Sie sind nicht verschwunden. Die Erfahrung sagt: sie haben einen anderen Job gefunden. Im Kontakt mit der Polizei“, schrieb er auf Twitter.

Mptdnr.ru: Heute fand auf dem Gebiet des staatlichen Unternehmens „Donezker elektrotechnische Fabrik“ eine Festveranstaltung zum 102. Gründungstag der Fabrik statt. Um den Arbeitern zu gratulieren, kam der Minister für Industrie und Handel der DVR Alexej Granowskij.
Alexej Granowskij sagte, dass die Donezker elektronische Fabrik eines der ältesten Unternehmen der Stadt ist, in deren Geschichte es sowohl schwierige Perioden als auch ruhmreiche Siege gab. „1917 wurde die Arbeit der Fabrik mehrfach unterbrochen, die Einrichtungen litten während der Revolution erheblich, aber dank des geschlossenen Kollektivs begann die Fabrik wieder zu arbeiten. Während der faschistischen Besatzung vernichteten die Nazisten sie 1941 vollständig, aber nach der Befreiung der Donbass wurde die Donezker elektrotechnische Fabrik wieder aufgebaut. Und jetzt ist die dritte Periode, wo die Fabrik schwierige Zeiten durchlebt. Heute ist die Hauptaufgabe der Fabrik die Umorientierung der Absatzmärkte auf die RF und die Länder der Zollunion. Außerdem organisieren wir hier jetzt die Erzeugung neuer Produkte. Das Unternehmen lebt auf. So wird es der Ukraine nicht gelingen, die Industrie des Donbass zu zerstören“, sagte der Minister.
In seinem Grußwort an die Mitarbeiter der Fabrik gab der Minister ihnen den Dank der Kollegen der Jusowsker Metallfabrik weiter, in der mit Hilfe der in der Donezker elektrotechnischen Fabrik produzierten Ausrüstung der elektrotechnische Bereich wieder aufgebaut wurde.
Der Direktor des staatlichen Unternehmens „Donezker elektrotechnische Fabrik“ Wadim Tazenko teilte mit, dass heute 363 Menschen in der Fabrik arbeiten. Zu den erzeugten Produkten gehören Elektromotoren, Startapparaturen für den Bergbau, Transformatorunterstationen und anderes.
Verdiente Arbeiter des staatlichen Unternehmens wurden mit Dankesbriefen des Ministeriums für Industrie und Handel sowie mit Urkunden der Fabrik ausgezeichnet.
Zum Abschluss des offiziellen Teils der Veranstaltung gab es für die Arbeiter des Unternehmens und ihre Familien ein großes Festessen.
Die Donezker elektrotechnische Fabrik wurde 1915 als mechanische Reparaturwerkstatt der Alexejewker Bergbaugemeinschaft gegründet. Das staatliche Unternehmen „Donezker elektrotechnische Fabrik“ wurde am 1. März 2017 unter äußere Leitung der DVR gestellt.

 

Dan-news.info: „Energietechniker der DVR haben die Reparatur der Stromversorgung von Kominternowo, Saitschenko, Leninskoje, Oktjabrj und Desershinskoje, die in der Nacht aufgrund von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Truppen unterbrochen worden war, abgeschlossen“, teilte der Leiter der Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij mit.

Abends:

de.sputniknews.com: Kiew stößt Krim-Offensive der FDP übel auf.
Der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin hat am Mittwoch die Äußerung des FDP-Chefs Christian Lindner über die Notwendigkeit, das „Tabuthema Krim einzukapseln“, einer scharfen Kritik unterworfen. Klimkins Erachtens sollten die antirussischen Sanktionen nicht nur beibehalten, sondern auch verschärft werden.
Die Krim war im März 2014 – nach gut zwei Jahrzehnten in der unabhängigen Ukraine – wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel in einem Referendum mehrheitlich dafür abgestimmt hatte. Rund einen Monat zuvor war es in der ukrainischen Hauptstadt Kiew zu einem nationalistischen Umsturz gekommen.
Über die Notwendigkeit der Verbesserung der Beziehungen zu Russland hat sich der FDP-Chef am 5. August in einem Interview mit der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ geäußert.
„Um ein Tabu auszusprechen: Ich befürchte, dass man die Krim zunächst als dauerhaftes Provisorium ansehen muss. Diesen Konflikt wird man einkapseln müssen, um an anderen Stellen Fortschritte zu erzielen“, sagte Lindner.
Unterstützung bekam er dabei von seinem Vize Wolfgang Kubicki und später von der Spitzenkandidatin der Linkspartei, Sahra Wagenknecht. Auch sie begrüßt eine Rückkehr zur Entspannungspolitik mit Russland.
Lindners Worte wurden in Kiew scharf kritisiert. Klimkin äußerte gegenüber der „Bild“-Zeitung:
„Wir sind sehr beunruhigt, dass manche Politiker wie jetzt FDP-Chef Christian Lindner immer wieder versuchen, die offensichtlichen Verletzungen des Völkerrechts zu ignorieren oder sogar zu rechtfertigen. Dadurch ermutigen sie den Aggressor zu weiteren Verbrechen und verwandeln sich in Mitbeteiligte an Putins Verbrechen.“
Klimkin forderte, die „Befreiung der Krim“ mit jeglichen politischen und diplomatischen Mitteln zu erkämpfen. Was die Sanktionen betreffe, so dürfe man sie ihm zufolge nicht lockern, sondern müsse sie verschärfen…

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