Presseschau vom 28.07.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

de.sputniknews.com: „Total gesetzwidrig“: Saakaschwili zu Staatsbürgerschafts-Entzug
Michail Saakaschwili, Georgiens Ex-Präsident und ehemaliger Gouverneur des ukrainischen Gebietes Odessa, hat in einem Interview mit dem TV-Sender CNN seine Ausbürgerung aus der Ukraine kommentiert.
„Das war total rechtswidrig“, sagte Saakaschwili. Auf diese Weise würden die Kiewer Behörden politische Gegner loswerden.
Zwar sei er jetzt staatenlos, aber Mitglieder seiner Familie hätten die US-Staatsbürgerschaft, erläuterte Saakaschwili. „Nun ist es an der Zeit, mit der Familie zu verweilen“, äußerte er.
Die Pressesprecherin von Saakaschwili, Zoi Reiner, teilte gegenüber der Zeitung „Ukrainskaja Prawda“ mit, dass Saakaschwili sich zurzeit in New York aufhalte, wo Verwandte von ihm seit 40 Jahren leben würden. „Er erwägt legale Methoden, in die Ukraine zurückzukehren“, sagte sie.
Inzwischen ist es in Kiew zu Zusammenstößen zwischen den Anhängern des ehemaligen Gouverneurs und Polizisten gekommen. Die Aktivisten, die gegen den Entzug der ukrainischen Staatsbürgerschaft von Saakaschwili protestierten, begaben sich zu dem Gebäude, wo sich die Administration des ukrainischen Präsidenten befindet. Allerdings riegelte die Polizei die Straße ab. Die Protestierenden versuchten, die Sperrkette der Polizei zu durchbrechen. Festgenomen wurde niemand.
Am Mittwoch hatte der ukrainische Migrationsdienst bestätigt, dass dem ehemaligen Gouverneur von Odessa die ukrainische Staatsbürgerschaft entzogen ist.
Die ukrainische Staatsbürgerschaft wurde Saakaschwili im Mai 2015 verliehen, im selben Monat wurde er zum Gouverneur des Gebietes Odessa ernannt. Im November 2016 hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko Saakaschwili aus dem Gouverneursamt und vom Posten seines Beraters entlassen.

vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Shelobok, Kalinowo, Frunse und Perwomajsk.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

Dnr-online.ru: Spezialisten des staatlichen Komitees für Ökologiepolitik und Naturressourcen beim Oberhaupt der DVR haben eine Inventarisierung von vier besonders zu schützenden Naturgebieten bei Rasdolnoje im Starobeschewo-Bezirk vorgenommen.
„In unserer Republik befinden sich 42 besonders zu schützende Naturgebiete, die zum Naturschutzfonds des Staates gehören. Neben drei großen Naturschutzparks, die wir zuvor besucht haben, wird heute eine Inventarisierung von Schutzgebieten staatlicher Bedeutung vorgenommen. Unser Ziel ist es, herauszufinden, in welchem Zustand sie sich befinden, die Perspektiven ihrer Entwicklung und welche Maßnahmen durchgeführt werden müssen, um eine Reform des gesamten Systems besonders zu schützender Territorien vorzubereiten“, unterstrich der Vorsitzende des staatlichen Komitees zur Ökologiepolitik und Naturressourcen beim Oberhaupt der DVR Roman Kischkan.
Zum Abschluss fügte Roman Kisckan hinzu, dass zum Abschluss der Untersuchung aller 42 besonders zu schützender Naturgebiete in der Republik und
der Zusammenfassung der Ergebnisse der Inventarisierung die Schaffung einer speziellen Programms geplant ist, das auf die Bewahrung und Ausweitung solcher Objekte ausgerichtet ist.

de.sputniknews.com: Mit überwältigender Mehrheit: US-Senat stimmt für Russland-Sanktionen
Der US-Senat hat mit einer deutlichen Mehrheit den Gesetzentwurf für neue Sanktionen gegen Russland verabschiedet.
Nach dem „Ja“ des Repräsentantenhauses stimmte nun auch der Senat zu: 98 Abgeordneten stimmten dafür, zwei dagegen. Die Senatoren hatten schon bei der Abstimmung über das erste, noch härtere Sanktionspaket keinen Zweifel. Damals votierten 98 Senatoren dafür, und nur zwei dagegen.
Das Repräsentantenhaus hatte noch mehr Unterstützung für den gegen Russland gerichteten Gesetzentwurf gezeigt, indem es mit 419 zu 3 Stimmen für diesen stimmten. Da das Dokument zuvor bereit im Repräsentantenhaus gebilligt worden war, muss nun US-Präsident Donald Trump das Gesetz unterzeichnen.
Die Maßnahmen umfassen auch Strafen für den Iran und Nordkorea. Im Dokument wird jedoch unterstrichen, dass Moskau für die Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine, Cyberangriffe und die Einmischung in die US-Präsidentschaftswahlen bestraft werden müsse.
Das Dokument sieht zudem vor, dass der US-Präsident Personen mit Sanktionen belegen kann, die beabsichtigen, jährlich mehr als fünf Millionen Dollar oder einmalig eine Million Dollar in den Bau russischer Exportpipelines zu investieren oder Projektdienstleistungen und Technologien zur Verfügung zu stellen. Bei all dem fahren die USA fort, den Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 Hindernisse in den Weg zu legen.

Ukrinform.ua: US-Senat stimmt für verschärfte Russland-Sanktionen
Nach dem Abgeordnetenhaus hat auch der US-Senat neue Sanktionen gegen Russland, sowie Strafmaßnahmen gegen Nordkorea und den Iran mit überwältigender Mehrheit gebilligt. Für den Gesetzesentwurf stimmten 98 Senatoren, zwei Abgeordnete waren dagegen, berichtet die Botschaft der Ukraine in den USA.
„Das Gesetz unterstützt insbesondere die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine sowie verschärft und weitet die Sanktionen gegen die Russische Föderation aus. Wir schätzen sehr hoch die Unterstützung der beiden Parteien und beiden Kammern im US-Kongress“, so die Botschaft. Das Gesetz muss noch von Präsident Donald Trump unterzeichnet werden.
Das Gesetz bestimmt, dass das Ziel der amerikanischen Politik die Unterstützung der ukrainischen Regierung bei der Wiederherstellung der Souveränität und territorialen Integrität, die Verurteilung und Entgegenwirkung der destabilisierenden Bestrebungen der russischen Regierung in der Ukraine, die Nichtanerkennung der rechtswidrigen Annexion der Krim durch die Regierung der Russischen Föderation oder der Abtrennung eines Teils des ukrainischen Territoriums mit Militärgewalt, die Hilfe für die Reform des Energiesektors in der Ukraine und die Verringerung der Abhängigkeit von russischen Energieressourcen, die Ablehnung des Projekts „Nord Stream 2“ ist.
Dem Gesetz zufolge soll ein Fond zur Bekämpfung des russischen Einflusses mit 250 Millionen Dollar gebildet werden. Für die Energiesicherheit der Ukraine werden 30 Millionen Dollar bereitgestellt, heißt es in der Meldung.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In der Folge eines durch einen Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte entstandenen Brands in der Straße der Bakinsker Kommissare ist eine Garage und ein Fahrzeug abgebrannt“, teilte der Leiter der Ortsverwaltung von
Staromichajlowka im Kirowskij-Bezirk von Donezk Konstantin Bort mit.
In der Folge von Beschüssen des Petrowskij-Bezirks von Donezk durch die ukrainischen Truppen wurde die Stromversorgung von vier Ortschaften unterbrochen, darunter Alexandrowka und Trudowskije“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Außerdem wurden in dem Bezirk nach Angaben des Kommandos auch zwei Häuser und eine Gasleitung beschädigt. Informationen über Verletzte werden noch ermittelt.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte
34 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurden Artillerie, Mörser, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Insgesamt wurden
14 Ortschaften der Republik und deren Umgebung beschossen.

de.sputniknews.com: US-Kongress lässt nach Clintons Verbindung zu Moskau und Kiew suchen
Der Rechtsausschuss des Repräsentantenhauses des US-Kongresses hat ein Schreiben an die Leitung des Justizministeriums mit der Bitte gesandt, einen Sonderstaatsanwalt zu bestimmen, der die Verbindungen des Wahlstabs der damaligen demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton und ihres Fonds zu Russland und der Ukraine untersuchen soll.
Im Brief an den Generalstaatsanwalt Jeff Sessions betonen die republikanischen Kongressabgeordneten, dass die Ermittlung, die der Sonderstaatsanwalt Robert Müller über „Russlands Einmischung“ in die US-Wahlen führt, fraglich und nicht ausgewogen sei und den Wählern nur Doppelstandards demonstriere. Sie konzentriere sich ausschließlich auf die Tätigkeit von US-Präsidenten Donald Trump und seiner Umgebung.
Die Abgeordneten riefen dazu auf, die Verbindung von Clintons Wahlstab und ihres Fonds zu Moskau und Kiew zu erkunden, und hier vor allem den Deal über den Kauf des Unternehmens Uranium One durch den russischen Atomkonzern Rosatom unter die Lupe zu nehmen und zu prüfen, ob die Erlaubnis zum Deal nicht zufällig mit Clintons Fonds in Verbindung stehen könnte.
In dem Brief bitten die Republikaner mit dem Chef des Rechtsausschuss des Repräsentantenhauses, Bob Gudlat, an der Spitze zudem um Ermittlungen zu der Tätigkeit des Ex-FBI-Chefs James Comey, der ehemaligen Generalstaatsanwältin Loretta Lynch und deren Rolle in der Wahlkampagne von 2016.

Dan-news.info: „Gegen 10:30 hat die ukrainische Seite die Umgebung der Pumpstation der Jushnodonbasskij-Wasserwerke beschossen. Detonationen wurden in unmittelbarer Nähe des Objekts festgestellt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Nach vorläufigen Informationen wurde mit Mörsern des Kalibers 120mm geschossen.

de.sputniknews.com: Russland reagiert und weist US-Diplomaten die Tür
Sieben Monate nach der Ausweisung Dutzender russischer Diplomaten aus den USA verhängt Russland nun Gegensanktionen. Am Freitag forderte das Außenministerium in Moskau die USA auf, die Zahl ihrer Diplomaten in Russland bis zum 1. September entsprechend zu reduzieren. Zudem macht Moskau ein Erholungszentrum für US-Botschaftspersonal dicht.
„Wir schlagen der US-amerikanischen Seite vor, die zahlenmäßige Stärke des diplomatischen und technischen Personals der US-Botschaft in Moskau und der Generalkonsulate in Sankt Petersburg, Jekaterinburg und Wladiwostok in Übereinstimmung mit der zahlenmäßigen Stärke der russischen Diplomaten und technischen Mitarbeiter in den USA zu bringen“, erklärte das Außenministerium. Damit solle die gesamte Personalstärke der US-Botschaft und —Konsulate in Russland auf 455 sinken.
Sollte die USA weitere russische Diplomaten ausweisen, werde Russland mit gleichwertigen Maßnahmen kontern, hieß es.
Darüber hinaus verwehrt Russland der US-Botschaft ab dem 1. August den Zugang zum Erholungszentrum Serebrjanny Bor und mehreren von US-amerikanischen Botschaftsmitarbeitern genutzten Lagerräumen in Moskau.
Kurz vor Jahreswechsel hatte das Team des damals scheidenden US-Präsidenten Barack Obama 35 russische Diplomaten als Agenten abgestempelt und des Landes verwiesen. Obama ließ zudem eine Freizeitanlage für russische Diplomaten in Maryland schließen. Russlands Außenminister Sergej Lawrow schlug Präsident Wladimir Putin damals vor, als Reaktion ebenso vielen amerikanischen Diplomaten die Tür zu weisen. Doch Putin lehnte das überraschend ab.
Russland wolle sich jedoch „nicht auf das Niveau der Küchendiplomatie herabbegeben“, begründete er die Entscheidung. Auch lehnte Putin damals den Vorschlag ab, ein Erholungszentrum für US-Botschaftsangehörige in Moskau schließen zu lassen. Die Kinder der in Russland akkreditierten US-Diplomaten lud der russische Staatschef sogar zum Neujahrsfest in den Kreml ein.
Doch am gestrigen Donnerstag verabschiedete der US-Senat neue Sanktionen gegen Russland. Diese treffen vor allem den Energiesektor und richten sich gegen alle Unternehmen, die sich an der Instandsetzung, der Modernisierung oder dem Ausbau russischer Exportpipelines beteiligen. Damit soll vor allem das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 von Russland nach Europa verhindert werden. Die neuen Strafmaßnahmen sind auch in Europa auf Widerstand gestoßen, weil sie europäische Unternehmen treffen und die Energieversorgung gefährden. Das Sanktionspaket muss noch von US-Präsident Donald Trump bestätigt werden.

Dan-news.info: Die Regierung der DVR hat heute den Verlauf der Arbeit in den Gebäuden des ehemaligen Wohnheims und Prophylaktoriums der Donezker Nationaluniversität im Zentrum der Hauptstadt kontrolliert. Hier werden 137 Familien aus einem durch die Kämpfe zerstörten neunstöckigen Haus in der Nähe des Flughafens umgesiedelt.
An der Inspektion nahmen der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats Dmitrij Trapsesnikow, der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft Sergej Naumez, der Bürgermeister von Donezk Alexej Kulesmin sowie der Leiter der republikanischen Direktion für grundlegendes Bauwesen Ruslan Terjajew
teil.
„Wir werden auch weiterhin die Ausführung der Arbeiten unter strenger Kontrolle halten. Anfang Dezember werden wir die Dokumente für die Wohnungen ausgeben“, sagte Trapesnikow. Das Wetter ist günstig für den Bau, die Materialien sind gekauft, die Finanzierung läuft, deshalb sehe ich keine Gründen für eine Verzögerung. Meine Vertreter kommen täglich morgens und abends hierher. Dies ist das einzige Objekt, an dem eine Nachtschicht arbeitet“.

Terjajew merkte an, dass in der derzeitigen Rekonstruktionsetappe die Innenausstattung der Wohnungen stattfinden: Stromleitungen, Fenster, Verputz. In der nächsten Woche planen die Bauleute, mit den Arbeiten an der Belüftung zu beginnen. Außerdem haben Fassadenarbeiten einschließlich Isolierungen begonnen. Gleichzeitig wurden die Materialien zur Durchführung von Arbeiten an der Kanalisation und Wasserversorgung bereits gekauft.
„Ich möchte berichten, wie der Prozess der Zuweisung ablaufen wird. Wir werden jedes Dokumentenpaket vollständig vorbereiten, Anfang Dezember werden es alle Bewohner erhalten, sie müssen nicht selbst zu den Behörden gehen. Alle Aufträge werden wir erteilen. Danach werden die Besitzrechte entsprechend der Gesetzgebung vergeben“, erklärte Kulesmin.
In dem Haus wird ein Keller als Schutzraum bei Kämpfen eingerichtet. Was die Wohnungen betrifft, so werden sie gestrichen sein, mit Elektro- oder Gasherden sowie mit Sanitärausstattung versehen sein.
„Ich habe in der Wsletnaja-Straße gewohnt, solange es dort möglich war, jetzt werden uns Wohnungen in diesem Haus angeboten. Wenn wir die Dokumente erhalten, werden wir sehr
froh sein. Jetzt lebe ich bei einer Freundin, ich habe eine große Familie, aber in einem fremden Haus zu leben, ist trotz allem schwer“, sagte die Donezkerin Julija Kriwun.
An den Arbeiten sind 168 Arbeiter beteiligt. Einer von ihnen wir
d zukünftig auch zu den Bewohnern gehören.
Wir erinnern daran, dass die legendäre „Nr. 9“ in der Wsletnaja-Straße in der Nähe des Flughafens der Hauptstadt liegt. Das Wohnhaus wurde in der Folge von Kämpfen zerstört und kann nicht wieder aufgebaut. 137 Familien habe ihre Wohnung verloren. Nach der Rekonstruktion des Gebäudes im Zentrum von Donezk werden sie dort neue Wohnungen erhalten.

de.sputniknews.com: Anti-Terror-Razzia in Sankt Petersburg: FSB nimmt sieben Verdächtige fest – Video
Der FSB hat in Sankt Petersburg nach eigenen Angaben einer Terrorgruppe das Handwerk gelegt. Am Freitag nahm der russische Inlandsgeheimdienst sieben Personen fest, die mehrere Anschläge in der Stadt an der Newa geplant haben sollen.
Bei allen Verdächtigen handle es sich um Einwanderer aus Zentralasien, teilte der FSB mit. Die Männer stünden im Verdacht, Terroranschläge auf die Eisenbahn und auf stark besuchte Orte vorbereitet zu haben. Ermittlungen seien eingeleitet worden.
Am 3. April hatte sich ein Selbstmordattentäter in der Sankt Petersburger U-Bahn in die Luft gesprengt und 15 Menschen mit in den Tod gezogen. Nach Angaben der russischen Generalstaatsanwaltschaft konnten die Behörden seit Beginn des Jahres landesweit zwölf weitere Terroranschläge vereiteln.

nachmittags:

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Wochenrückblick)
In der letzten Woche wurden in den Verbänden und Truppenteilen der Streitkräfte der Donezker Volksrepublik Kontrollübungen mit dem kommandierenden Personal und taktische Feuerübungen in den Einheiten durchgeführt.
Die Streitkräfte der DVR führen weiter gemeinsam mit den militärischen Strukturen der Republik Maßnahmen zum Kampf gegen den Terrorismus und gegen Diversions- und Erk
undungsgruppen des Gegners durch.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 34
Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf das Territorium der Republik hat der Gegner zwei Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm, fünf Panzergeschosse, 49 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen.
In der Folge von Beschüssen des Petrowskij-Bezirks von Donezk durch die ukrainischen Streitkräfte wurden zwei Häuser beschädigt, außerdem haben Trudowskije und Shilploschtschadka keinen Strom.
Außerdem haben die ukrainischen Truppen heute morgen ein weiteres
Kriegsverbrechen gegenüber der Zivilbevölkerung begangen. Die Ukrofaschisten haben zielgerichtet mit Schützenpanzern eine Gasleitung in der Lugowskij-Straße im Petrowskij-Bezirk solange beschossen, bis sie nicht mehr funktionierte. In der Folge dieses Verbrechens haben Hunderte von Familien kein Gas. Derzeit laufen die Reparaturarbeiten.
In den Reihen der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, die sich in der Nähe der Kontaktlinie befinden, haben sich die
Fälle von Nichtunterordnung und Konflikten zermürbter ukrainischer Soldaten mit ihrem Kommando gehäuft. Dies ist damit verbunden, dass die ihnen versprochene Rotation und der Abzug aus der Zone der sogenannten „ATO“ ständig abgesagt und verschoben wird.
Ein weiterer solcher Fall ereignete sich gestern Abend. Soldaten des 3. Bataillons der 72. mechanisierten Brigade forderten von ihrem Kommandeur, ihnen den genauen Zeitpunkt für die Rückkehr zu ihren Familien zu nennen. Als sie keine klare Antwort erhielten, kehrten die Soldaten in ihre Quartiere zurück und veranstalteten als demonstrative Aktion der Nichtunterordnung ein Massentrinkgelage.
Einer der Teilnehmer dieser Aktion nahm ein Maschinengewehr und stürmte auf das Territorium der Donezker Filterstation und schüchterte deren Mitarbeiter ein, dabei
schoss er in die Luft und versuchte, die Ausrüstung außer Betrieb zu setzen. Später kamen noch weitere sechs ukrainische Soldaten hinzu, die sich ihrem Kameraden anschlossen.
Dieser Saufabend konnte nur dank der Einmischung von Vertretern der russischen Seite des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination beendet werden, nach deren zahlreichen Eingaben das ukrainische Kommando auf dem Weg langer Verhandlungen schließlich seine Soldaten auf die Positionen zurückbringen konnte. Wir rufen die OSZE-Mission auf, vom ukrainischen Kommando eine sorgfältige Untersuchung dieses erschreckenden Falls zu verlangen.
Insgesamt hat der Gegner
in der letzten Woche 294 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt und 640 Artillerie-, Panzer- und Mörsergeschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 30 Ortschaften der Republik beschossen, in fünf von ihnen wurden 13 Häuser beschädigt oder zerstört.
Am meisten waren die Bezirke
Petrowskij und Kirowskij von Donezk sowie Jasinowataja, Dokutschajewsk und Kominternowo von den Beschüssen betroffen.
In der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden
zwei friedliche Einwohner verletzt, ein Verteidiger der Republik starb, vier wurden verletzt.
Ich merke an, dass die Methoden, die von den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte zur Vernichtung der Bevölkerung der Republik angewendet werden, immer raffinierter werden. Wir haben bereits mitgeteilt, dass die ukrainischen Mörserschützen 120mm-Beleuchtungsgeschosse als Brandgeschosse verwenden. Auf diese Art wurden in nur einigen Tagen der Nutzung von Beleuchtungsgeschossen zwei private Häuser im Petrowskij-Bezirk von Donezk und in Kominternowo vollständig durch Brand vernichtet. Aber das Abbrennen der Häuser ist nicht das letztliche Ziel. Die ukrainischen Soldaten warten, bis sich zur Löschung des Brands friedliche Einwohner versammeln und eine Feuerwehrmannschaft kommt und verstärken dann den Beschuss, dann mit 120mm-Mörsergeschossen.
Außerdem wurde in der letzten Woche gemäß den offiziellen Berichten der OSZE-Mission das Fehlen schwerer Waffen in den Lagerorten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt:
20 Haubitzen „Akazija“;
12 Haubitzen „Gwosdika“;
19 T-64-Panzer.
In der letzten Woche haben die aktivsten Handlungen die Einheiten der 72. und der 92. mechanisierten Brigade unter dem Kommando der Kriegsverbrecher Kokorjow und Sokolow unternommen. Von den Positionen dieser Brigaden wurden regelmäßig Beschüsse mit allen vorhandenen Artilleriesystemen, Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen auf den Petrowskij-Bezirk von Donezk und den Jasinowataja-Bezirk durchgeführt.
Als Hauptobjekte für den Angriff wählten die ukrainischen Soldaten Wohnhäuser und Infrastrukturobjekte. So wurde in der Folge eines weiteren Beschusses durch das Kommando der 72. mechanisierten Brigade die Stromversorgung der Donezker Filterstation unterbrochen und damit fiel die Wasserversorgung zeitweilig aus.
Die durchgeführten Provokationen waren sorgfältig vom Kommando der sogenannten „ATO“
im Vorfeld des Besuchs des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission A. Hug und des besonderen Vertreters der USA in der Ukraine Kurt Volker geplant.
In der letzten Zeit wurden nicht nur Ortschaften der Republik von den ukrainischen Streitkräften beschossen, sondern auch Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination. Dabei befanden sich auf dem Beobachtungsposten des Gemeinsamen Zentrums in Besymennoje, der am 25. Juli von den Positionen der 59. Panzergrenadierbrigade aus mit Mörsern beschossen wurde, nicht nur Vertreter der russischen Seite, sondern auch ukrainische Offiziere, die im vollen Maße an sich selbst die Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung durch die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte erfahren haben.
Aber trotz aller Bemühungen des Kommandos der sogenannten „ATO“, wieder ein blutiges Gemetzel zu entfachen, muss angemerkt werden, dass
an einzelnen Abschnitten der Kontaktlinie eine Tendenz zur Stabilisierung der Lage zu beobachten ist. Eine solche Lage der Dinge hängt damit zusammen, dass die Mehrheit der Soldaten und Unteroffiziere der ukrainischen Streitkräfte, die gezwungenermaßen einen Vertrag unterschrieben haben, die Absicht haben, einfach nur bis zur nächsten Rotation in den Schützengräben zu sitzen, ohne ihr Leben in Gefahr zu bringen. In den Reihen der ukrainischen Streitkräfte gibt es keinen besonderen Wunsch, für die Interessen der Oligarchenregierung zu sterben.
In einigen Einheiten der ukrainischen Streitkräfte haben sich selbst Offiziere geweigert, verbrecherische Befehle ihrer Kommandeure zu befolgen. Ein solcher Fall ereignete sich beispielsweise in der 28. mechanisierten Brigade, wo drei Offiziere den Befehl, Dokutschajewsk zu beschießen, der vom Bataillonskommandeur Oberstleutnant Saglinskij erteilt worden war, sabotierten. Der stark betrunkene Saglinskij verprügelte seine sich empörenden Untergebenen.
Der angebliche Patriotismus der gewaltsam in die Schützengräben getriebenen ukrainischen Soldaten endet dort, wo es möglich ist, ein paar tausend Griwna mehr zu bekommen. Auf den
„schwarzen Markt“ kommt alles: Schusswaffen und Munition, Ausrüstung und Material. Ich möchte noch einmal den Soldaten einer der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte danken, die uns für eine bestimmte Bezahlung teure amerikanische Drohnen übergeben haben. Ukrainische Soldaten! Wir warten auf weitere geschäftliche Vorschläge. Wir werden sie bereitwillig erörtern.

Ukrinform.ua: Poroschenko begrüßt Annahme neuen Sanktionspakets gegen Russland
Das durch den US-Kongress verabschiedete neue Sanktionspaket gegen die Russische Föderation zeuge von der vereinten und solidarischen Unterstützung der Ukraine, schrieb auf seiner Facebook-Seite Präsident Petro Poroschenko.
„Ich beurteile positiv die Annahme des neuen Sanktionspakets gegen Russland durch den Kongress der Vereinigten Staaten. Das ist ein entschiedenes Signal für die vereinte und solidarische Unterstützung der Ukraine durch das amerikanische Parlament. Ich glaube an die unerschütterliche Position der Vereinigten Staaten in der Angelegenheit der gerechten und unvermeidlichen Bestrafung des Aggressors!“, stellte Poroschenko fest.

de.sputniknews.com: China spricht Klartext zu US-Sanktionen gegen Russland
Alle Länder sollen vorhandene Widersprüche auf einem freundschaftlichen Wege lösen. Das hat der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lu Kang, auf einer Pressekonferenz am Freitag gesagt. Peking ist nach seinen Worten gegen einseitige Sanktionen aus beliebigen Anlässen.
Die Vorgänge um die geplanten neuen US-Sanktionen gegen Russland würden in Peking aufmerksam verfolgt, ebenso die Reaktion Russlands, Deutschlands, Frankreichs und anderer EU-Länder darauf, sagte Lu. „China war immer der Meinung, dass die Beilegung beliebiger Widersprüche zwischen den Ländern mittels freundschaftlicher Verhandlungen erfolgen soll.“ China wende sich klar und deutlich gegen die Anwendung von einseitigen Sanktionen aus jedem Anlass….

Dan-news.info: „Um 10:30 haben ukrainische Soldaten den Petrowskij-Bezirk von Donezk beschossen. Es wurden eine Frau, geb. 1931, und ein Mann, geb. 1957, verletzt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Beide Verletzten sind mit zahlreichen Splitter und Durchschlagsverletzungen am Hals, Brustkorb und den Gliedmaßen im Krankenhaus. Ihr Zustand wird von den Ärzten als stabil eingeschätzt.

de.sputniknews.com: Moskau schließt keinerlei Schritte aus, um USA zur Vernunft zu bringen
Moskau wird keinerlei Schritte ausschließen, um Washington und dessen „verlogenen Russophoben“ zur Vernunft zu bringen, wie der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow am Freitag mitteilte.
Moskau warne Washington vor den Versuchen, die Situation für eine weitere Verschärfung zu verwenden. Die von Moskau ergriffenen Maßnahmen seien eine Anwort auf die „Exszesse im US-Kongress“.
„Wir schließen keinerlei Schritte aus, um die verlogenen Russophoben, die den Ton im Capitol Hill angeben und solche Entscheidungen diktieren zur, sagen wir Mal Besinnung zu bringen“, betonte er.
Moskau werde eine „Toolbox“ (Werkzeugkasten) in Betracht ziehen, um eine ange,essene Antwort zu liefern.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen, Wochenrückblick)
In der letzten Woche haben die ukrainischen Truppen 59 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurde mit allen Arten von Waffen geschossen. Darunter 122mm-Artillerie, 120- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen.
Insgesamt wurden auf Territorium der Republik 995 Artillerie-, Mörser- und Granatgeschosse abgeschossen.
Im Vergleich zu vor
igen Woche hat sich die Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte um 15 erhöht. In der letzten Woche starben in der Folge der ukrainischen Aggression im Gebiet von Snamenka zwei Soldaten der Volksmiliz der LVR.
Von Seiten der ukrainischen Truppen wurden die Gebiete von
Nishneje Losowoje, Kalinowka, Losowoje, Logwinowo, Donezkij, Molodjoshnoje, Perwomajsk, Almasnoje, Kalinowo, Slawjanoserbsk, Smeloje, Sholtoje, Snamenka, Frunse, Shelobok, Krasnyj Jar und das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor beschossen.
Die Befehle zur Eröffnung des Feuers gaben der Kommandeur der 53. mechanisierten
Brigade der ukrainischen Streitkräfte Grusewitsch, der Kommandeur der 24. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Schewtschenko, der Kommandeur der 58. Panzergrenadierbrigade Drapatyj, der Kommandeur der 14. mechanisierten Brigade Shakun.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung sechsmal verletzt und 123 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Gleichzeitig haben die ukrainischen Truppen die Aufklärung sowie die Leitung des Artilleriefeuers mit Drohnen an der Kontaktlinie aktiviert.
Von uns wurden
Flüge von Drohnen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Losowoje, Kalinowo und Sokolniki festgestellt.
Die Hauptmenge der ukrainischen Technik und Waffen, die sich an der Kontaktlinie befinden, kommen regelmäßig in den täglichen Berichten der OSZE-Mission als an den Lagerorten fehlend zum Ausdruck.
In der letzten Woche wurde in den OSZE-Berichten das Fehlen folgender Technik vermerkt: 7 152mm-Haubitzen „Giazint-B“, 8 152mm-Haubitzen „Msta-B“, 4 152mm-Haubitzen „Akazija“, 2 122mm-Mehrfachraketenwerfer BM-21 „Grad“, 14 100mm-Antipanzergeschützen MT-12 „Rapira“, 13 T-64- und T-72-Panzer, 6 120mm automatische Mörser.

Das Fehlen dieser Technik und Waffen wird schon seit langer Zeit festgestellt, aber eine Reaktion von Seiten der ukrainischen Regierung darauf gibt es nicht.
Die Fälle bestätigen den Unwillen der ukrainischen Seite, einen friedlichen Dialog zu führen und die Vereinbarungen zur Regelung der Situation im Donbass zu erfüllen.

Die Aufklärung der Volksmiliz stellt weiter Waffen und verbotene Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie fest.
Im Gebiet von Solotoje wurde eine getarnte Panzerraupentechnik der ukrainischen Streitkräfte entdeckt, nämlich Panzer, Artilleriegeschütze, Schützenpanzer. Im Gebiet von Katerinowka Feuerpositionen von zwei Mörsern des Kalibers 120mm.
Weitere sechs 120mm-Mörsern hat die Aufklärung der Volksmiliz am Stationierungsort der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Troizkoje entdeckt.
Die Volksmiliz stellt weiter Fälle von Verweigerung verbrecherischer Befehle, Desertion, Körperverletzung und das Wachstum nicht kampfbedingter Verluste in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte und der Nationalgarde aufgrund des niedrigen psyschisch-moralischen Niveaus fest.
So hat sich ein Offizier der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, der den Dienst im Gebiet des Swetlodarsker Bogens nicht fortsetzen wollte, selbst in den rechten Oberschenkel geschossen.
Im Gebiet von Nishneteploje ist ein betrunkener Soldat der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte nicht mit der Lenkung seines privaten Fahrzeugs klar gekommen und in den Straßengraben gefahren. In der Folge wurde der Passagier, auch ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte, tödlich verletzt. Dieser Fall wird sorgfältig von dem übergeordneten Kommando der ukrainischen Streitkräfte verheimlicht.
Im Gebiet von Toschkowka ist wegen Nichtbeachtung der Geschwindigkeit und des Abstands bei der Fortbewegung einer Kolonne ein Lastwagen auf einen Strompfeiler aufgefahren, der Fahrer aus der 58. Brigade der ukrainischen Streitkräfte starb. Der Kommandeur der Brigade traf die Entscheidung, den Vorfall nicht an das übergeordnete Kommando zu melden, der Vorfall in der Personalabteilung der Brigade durch Vernichtung der persönlichen Dinge des Soldaten erledigt.
Insgesamt betrugen die
nicht kampfbedingten Verluste der ukrainischen Streitkräfte in der letzten Woche 9 Tote und mehr als 30 Verletzte.
Außerdem haben in der letzten Woche mehr als 13 Soldaten aus der 24., 53. und 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der „ATO“ ihren Dienstort eigenmächtig verlassen.

So können wir sehen, dass der Stab der „ATO“ wie zuvor die Bürger der Ukraine betrügt, das wahre Ausmaß der Verluste der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone verheimlicht. Nach offiziellen Angaben betrugen die Verluste der ukrainischen Streitkräfte in der letzten Woche einen Toten und acht Verletzte.

de.sputniknews.com: Schon wieder totaler Blackout auf Krim
Auf der Krim ist am Freitag wieder die Stromversorgung zusammengebrochen. Nach Berhördenangaben ist die ganze russische Schwarzmeerhalbinsel betroffen. Verursacht wurde der Ausfall demnach durch eine Panne in der benachbarten Region Krasnodar, von der aus die Krim versorgt wird.
„Die Krim ist völlig ohne Strom, nachdem in der Region Krasnodar die Abschaltautomatik angesprungen ist“, sagte der Energieminister der Halbinsel, Wadim Belik. Die zuständigen Dienste seien im Einsatz, um die Energieversorgung umgehend wiederherzustellen.
Die Krim war im März 2014 – nach gut 22 Jahren in der unabhängigen Ukraine – wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel bei einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Anlass für die Volksabstimmung war der nationalistisch geprägte Staatsstreich vom Februar 2014 in Kiew.
Die Regierung in Kiew akzeptierte die Abspaltung der Halbinsel nicht und setzte die Krim, die seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 keine Landverbindung zum russischen Kernland mehr hat, mit Lebensmittel-, Wasser- und Stromblockade unter Druck. Die Energieblockade wurde im vergangenen Jahr durchbrochen, als Russland mehrere Starkstromkabel auf dem Grund des Schwarzen Meeres zur Krim verlegte und hunderte Kilometer Hochspannungsleitungen baute.

de.sputniknews.com: Rumänien zwingt Flugzeug mit russischem Vize-Regierungschef zum Abdrehen
Rumänien hat einem russischen Flugzeug, das nach Chisinau (Moldawien) unterwegs war, den Überflug verwehrt. Die Maschine, mit der unter anderem Vizepremier Dmitri Rogosin unterwegs war, musste abdrehen.
Rumänien habe das Flugzeug nicht in seinen Luftraum eingelassen, bestätigte der russische Botschafter Farit Muhametschin am Freitag. Nach seinen Worten handelt es sich nicht um eine Regierungsmaschine, sondern um einen Linienflug. Das Flugzeug habe abgedreht. Nun müsse umgehend entschieden werden, wo es landen soll.
Dmitri Rogosin ist in der russischen Regierung für die Rüstungsindustrie zuständig.

de.sputniknews.com: Moldauischer Präsident: Wer Beziehungen zu Russland gefährdet, muss das büßen
Wer die Beziehung seines Landes zu Russland zerrüttet, wird sich dafür verantworten müssen. Dies hat Moldawiens Präsident Igor Dodon via Facebook erklärt.
Eine russische Regierungsdelegation ist am Donnerstag an der Einreise nach Moldawien gehindert worden.
Der moldawische Präsident hat dies als Provokation gewertet und baldige Aufklärung des Vorfalls zugesagt. Auf seiner Facebook-Seite schrieb er:
„Solcher Umgang ist absolut inakzeptabel. Jeder, der Provokation betreibt und unser bilaterales strategisches Verhältnis zur Russischen Föderation zerrüttet, wird ermittelt. Und es kommt die Zeit, wenn wir zur Rechenschaft ziehen werden. Nichts und niemand ist vergessen.“
Zuvor hatte sich Präsident Dodon mit Russlands Botschafter in Moldawien, Farit Muchametschin, getroffen und das Einreiseverbot erörtert. Sie sprachen außerdem über den anstehenden Besuch des russischen Vizepremiers Dmitri Rogosin nach Moldawien sowie die Möglichkeiten, die Regulierung in Transnistrien voranzutreiben.
Mitglieder der russischen Delegation wollten am Donnerstag in die Republik Transnistrien reisen, um an Feierlichkeiten anlässlich der 25-jährigen Friedensmission in der Region teilzunehmen. Zu den Delegationsmitgliedern zählten unter anderem der Duma-Abgeordnete, Pawel Schperow, und das Präsidiumsmitglied des Präsidentenrates für interethnische Angelegenheiten, Bogdan Bespalko. Weitere Mitglieder der russischen Delegation waren Vertreter aus Kultur und Zivilgesellschaft.

Dan-news.info: Die erste Schicht „Junioren der Republik“ des großen republikanischen Jugendforums „Morje“ hat in Sedowo im Nowoasowskij-Bezirk im Süden der DVR begonnen. Dies teilte heute der Pressedienst der gesellschaftlichen Organisation „Molodaja Respublika“ mit.
Unterstützung leisten das Ministerium für Jugend, Sport und Tourismus, das Bildungs- und Wissenschaftsministerium, das Informationsministerium, das Kulturministerium, das Transportministerium, das Kommunikationsministerium und die gesellschaftliche Bewegung „Donezkaja Respublika“.
Die erste Schicht ist auf Schüler der obereren Klassen ausgerichtet. Sie werden sich mit dem Projekt „Infoschule“ beschäftigen und Bildungsmaßnahmen im Bereich der Medien durchführen: Arbeit mit Foto- und Videoausrüstung, Videomontage, Arbeit mit Bildern, Blogs und Soziale Netzwerke.
Es folgen zwei weitere Schichten „Zukunft der Republik“ und „Studentische Republik“. Im Rahmen des Forums wird die Teilnahme von 30 Einwohnern des von Kiew kontrollierten Teils des Donezker Oblast erwartet.

de.sputniknews.com: Raus aus Diplomaten-Datscha: US-Botschafter äußert „starke Enttäuschung und Protest“
Die Botschaft der Vereinigten Staaten in der russischen Hauptstadt hat sich erstmals seit der durch Russland verhängten Gegensanktionen zu Wort gemeldet.
Am Freitag hat Moskau sieben Monate nach der Ausweisung Dutzender russischer Diplomaten aus den USA Gegensanktionen verkündet und die US-Regierung aufgefordert, einen Teil ihres diplomatischen Personals aus Russland abzuziehen.
Außerdem sollen auch das Erholungszentrum (auch als US-Datscha bezeichnet) für US-Botschaftspersonal in der Moskauer Parkanlage „Serebrjany Bor“ und mehrere Lagerräume dicht gemacht werden.
„Wir haben eine offizielle Benachrichtigung von der russischen Regierung erhalten. Der US-Botschafter in Russland John Tefft äußerte seine tiefe Enttäuschung und ausdrücklichen Protest“, hieß es nun in einer Mitteilung der US-Botschaft.

Dan-news.info: Fragen der Steuerentrichtung in der Landwirtschaft der DVR und die Schwierigkeiten, mit denen die landwirtschaftlichen Produzenten zu tun haben, wurden auf einer Sitzung unter Vorsitz des Landwirtschaftsministers der DVR Wladimir Antonow erörtert. An der Versammlung nahmen auch Vertreter des Ministerrats der DVR, von Fachkomitees der Volkssowjets und landwirtschaftliche Produzenten der Republik teil.
„Ich möchte alle aktuellen Fragen erörtern, sowohl in dieser Zusammensetzung als auch in einer erweiterten un
ter Heranziehung anderer Behörden. Wir müssen uns einmal im Monat treffen“, sagte zu Beginn Wladimir Antonow. Er merkte an, dass zum Schutz der Interessen der landwirtschaftlichen Produzenten und weiterverarbeitenden Betrieben in der DVR ein Verband „Getreideverband von Unternehmern des landwirtschaftlichen Komplexes“ gegründet wird.
Wladimir Antonow berichtete, dass das Landwirtschaftsministerium der DVR plant, die Beziehungen mit den landwirtschaftlichen Produzenten auf der Grundlage staatlicher Aufträge aufzubauen. Für 2018-2019 wurde ein Plan für die notwendig Menge an Roggen festgelegt und es wurden Verträge mit Landwirten abgeschlossen. Für 2019-2020 plant das Ministerium, staatliche Aufträge für Getreide- und Hülsenfruchtkulturen auszugeben und nachfolgend für Obst- und Gemüsekulturen….

de.sputniknews.com: „US-Sanktionen gegen Russland betreffen EU und sind unakzeptabel“ – Gabriel
Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat die neuen US-Sanktionen gegen Russland als unakzeptabel bezeichnet, weil sie auch die Interessen von EU-Unternehmen treffen, schreibt „Der Spiegel“ am Freitag.
„Es bleibt dabei, dass wir eine extraterritoriale Anwendung dieser US-Sanktionen gegen europäische Unternehmen auf keinen Fall akzeptieren werden“, so der Minister. Das wisse auch US-Präsident Donald Trump.
Der Gesetzentwurf für neue Sanktionen sieht unter anderem vor, dass der US-Präsident Personen mit Sanktionen belegen kann, die jährlich mehr als fünf Millionen Dollar oder einmalig mehr als eine Million Dollar in den Bau russischer Exportpipelines investieren oder Projektdienstleistungen und Technologien zur Verfügung stellen wollen. Das richtet sich auch gegen den Bau der Gaspipeline Nord Stream 2.
„Sanktionspolitik ist weder ein geeignetes noch ein angemessenes Instrument zur Beförderung nationaler Exportinteressen und der heimischen Energiebranche“, sagte Gabriel weiter. „Nun ist es an Präsident Trump zu entscheiden, wie es weitergeht.“
Weil die vom US-Parlament forcierten Strafen für Russland nicht mit der EU abgestimmt sind, warnt die Bundesregierung seit Monaten davor. Brüssel befürchtet, dass diese Maßnahmen EU-Wirtschaftsinteressen betreffen können. Bereits Mitte Juni hatte Vizekanzler Gabriel gemeinsam mit dem österreichischen Kanzler Christian Kern (SPÖ) eine Erklärung verfasst, in der die Gesetzesinitiative des US-Senats scharf kritisiert wurde….

Lug-info.com: Das Mitglied des Präsidiums der Gewerkschaftsföderation der LVR, der Vorsitzende der Gewerkschaft der Arbeiter innovativer und kleiner Unternehmen der LVR Andrej Kotschetow hat heute dem Bürgermeister von Stachanow Sergej Shewlakow einen Vorschlag von den Behörden der italienischen Gemeinde Santomenna über den Abschluss einer Partnerschaftsvereinbarung übergeben. Dies teilte die Stadtverwaltung von Stachanow mit.
„Im Mai dieses Jahres besuchte der Bürgermeister von Santomenna mit einer Delegation von Vertretern italienischer Gewerkschaften Stachanow. Später, während eines Treffens in Brüssel, wandte er sich an mich mit der Bitte, dem Bürgermeister von Stachanow Sergej Shewlakow ein Protokoll über die Absichten eine Freundschafts- und Zusammenarbeitsvertrag zwischen den zwei Ortschaften zu übergeben. Als ich heute
Stachanow besuchte, bin ich dieser Bitte nachgekommen“, berichtete Kotschetow.
„Ich bin froh, das
s Vertreter italienischer Gewerkschaften unsere Gastfreundschaft und unsere Treffen so hoch einschätzen. Wir werden mit Vergnügen die Vereinbarung unterzeichnen und uns befreunden. Und natürlich werden wir zusammen alles uns Mögliche tun, damit auf dem Territorium des Donbass Frieden eintritt“, sagte Shewlakow.
Kotschetow fügte hinzu, dass dies bisher der erste und einzige Versuch des Abschlusses einer solchen Vereinbarung zwischen Städten der Republik und Vertretern anderer Staaten ist.

de.sputniknews.com: Ex-Georgier und ex-Ukrainer: Wird Saakaschwili jetzt Litauer?
Der Europaparlamentarier Petras Auštrevičius hat vorgeschlagen, dem ehemaligen Präsidenten Georgiens und Ex-Gouverneur des ukrainischen Gebietes Odessa Michail Saakaschwili die litauische Staatsangehörigkeit zu gewähren.
„Wir könnten Saakaschwili eine litauische Aufenthaltserlaubnis erteilen, Georgiens früherer Staatschef könnte hier eine Organisation für politische Analysen, Konsultationen gründen, und die litauische Staatsangehörigkeit würde ihm erlauben, in Europa zu arbeiten“, zitiert die Zeitung „Lietuvos zinios“ den EU-Abgeordneten.
Die Verleihung der litauischen Staatsangehörigkeit sei eine komplexe Frage und ihre rechtliche Regelung sei ernst….

Dan-news.info: „In der letzten Woche sind beim Apparat der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR vier Meldungen über Gefangennahmen eingegangen“, teilte der Pressedienst des Apparats mit.
Bereits im Mai 2014 wurde ein ehemaliger Mitarbeiter der Polizei von Wolnowacha festgenommen. Am 8. Juli 2017 haben die ukrainischen Streitkräfte eine Frau, geb. 1989, festgenommen, die zu ihren Eltern auf dem von Kiew kontrollierten Teil des Donbass gefahren war. Außerdem wurden am 13. und 30. Juli zwei Rentner, geb. 1952 und 1952, festgenommen, die Festnahme erfolgte am Kontroll- und Passierpunkt „Majorsk“ bei Gorlowka.

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 28.07.2017

  1. Pingback: Presseschau vom 28.07.2017 — Alternative Presseschau | Steven25's Blog

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