Presseschau vom 24.07.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
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aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

de.sputniknews.com: Für den Frieden auf dem Weg nach Russland – „Freundschaftsfahrt 2017“ gestartet
Mit 120 Auto und vier Motorrädern haben sich mehr als 300 Teilnehmende der „Freundschaftsfahrt 2017“ am Sonntag in Berlin auf den Weg Richtung Osten gemacht. Auf sieben Touren steuern sie 45 Ziele an, um Landschaften kennenzulernen und Russland und seinen Menschen zu begegnen. Und sie wollen zeigen, dass Frieden möglich ist.
Die Teilnehmenden kommen aus mehreren westeuropäischen Ländern. Unter ihnen Christian Werst, der den Weg aus dem schweizerischen Gelterkinden (Kanton Basel-Land) nach Berlin mit seinem Motorrad zurücklegte, um beim Start der „Freundschaftsfahrt 2017“ in Berlin dabei zu sein. Er fährt auf einem der vier Motorräder neben 120 Autos nach Russland. Werst will auf der Haupttour von Berlin über Kaliningrad und Sankt Petersburg nach Moskau unterwegs sein, wie er gegenüber Sputnik ankündigte. „Wenn ich wieder in Basel zurück bin, habe ich 7.000 Kilometer hinter mir“, sagte er.
Zu den Motiven für seine Teilnahme von Werst gehört, dass er im Elternhaus geprägt von Russenhass aufwuchs. Sein Großvater war als deutscher Kriegsgefangener aus der Sowjetunion erst 1956 zurück nach Hause an den Bodensee gekommen, mit Hass im Gepäck, wie der Motorradfahrer berichtete. Deshalb habe er Russland und seine Menschen kennenlernen wollen, so Werst, der seit 30 Jahren in der Schweiz lebt. Allerdings habe er damit gewartet, bis sein Vater verstarb, weil der das nie verstanden hätte.
Grüße vom russischen Botschafter
Mit einem Musikfestival am Brandenburger Tor wurden die Teilnehmenden und ihre Unterstützer am Sonntag auf die Fahrt eingestimmt. Es dürften insgesamt um die 300 Menschen gewesen sein, die kamen, etwas weniger als 2016, als vom selben Ort das erste Mal die „Friedensfahrt“ startete. Initiator Rainer Rothfuß dankte allen, die geholfen hatten, auch in diesem Jahr eine solche Tour auf die Räder zu stellen. Dazu sei im Frühjahr extra der Verein „Druschba Global e.V.“ gegründet worden. Rothfuß nannte auch all jene in Russland, ohne die die neue Fahrt in Richtung Osten nicht möglich geworden wäre.
Grüße vom russischen Botschafter in Deutschland, Wladimir Grinin, überbrachte Botschaftsrat Vadim Danilin. Er wünschte den Mitfahrenden alles Gute und viele neue Kontakte in Russland, denn diese seien „die Grundlage für eine feste Freundschaft zwischen unseren Völkern“. Rothfuß stellte auch Sergej Filbert vom Youtube-Kanal „Golos Germanii“ vor, der mit seinen ins Russische übersetzten Beiträgen aus Deutschland im Zielland der Tour erst die Aufmerksamkeit für die Fahrt weckte.
Mit Beifall wurde auch Artur Jawdejew und seine 13 Begleiter aus Pskow und Sankt Petersburg begrüßt. Mit vier Autos hatten sie sich auf den Weg von Russland nach Berlin gemacht – als Dankeschön für die „Friedensfahrt 2016“, wie er gegenüber Sputnik erklärte. Beim Start des diesjährigen Tour Richtung Osten fuhren er und seine Begleiter, darunter das Trio „Paraskeva“, das auf der Bühne ebenfalls auftrat, an der Spitze des Konvois.
„Damit sich in der Politik etwas ändert“
„Ich habe vorher schon viele Freunde in Moskau, Weißrussland und in Osteuropa gehabt“, erzählte Bonnik Hansen aus der Gegend von Flensburg und fügte hinzu: „Die Darstellung in der Presse ist nicht die richtige.“ Der gebürtige Däne fährt das erste Mal mit, auf der Hauptroute, „damit sich vielleicht in der Politik etwas ändert“. Zu dem Mitfahrenden gehört auch der Dokumentarfilmer Dirk Pohlmann, der am liebsten mit dem Fahrrad gefahren wäre, wie er Sputnik-Korrespondent Paul Linke verriet. „Da hat man eine Annäherungsgeschwindigkeit, wo die Leute einen sehen können. Dann ist man als Mensch unterwegs.“ Mit dem Auto würde zuerst das wahrgenommen. Er sei sehr gespannt auf die Fahrt und habe so viel gehört von der russischen Gastfreundschaft. „Mir ist es ein Herzensanliegen“, betonte er, „sonst hätte ich das nicht gemacht“. Pohlmann begleitet die Tour mit seiner Kamera und will die Route über Tschetschenien nehmen.
Gegen 16.30 Uhr setzte sich der Konvoi auf der Straße des 17. Juni mitten in Berlin in Bewegung, vorbei am Sowjetischen Ehrenmal, begleitet von 20 Motorrädern und weiteren Fahrzeugen der Polizei und von den Menschen am Straßenrad mit Beifall und Winken verabschiedet.
Sputnik begleitet die „Freundschaftsfahrt 2017“ und wird regelmäßig von der Tour berichten.
Tilo Gräser und Paul Linke

de.sputniknews.com: Donbass: US-Delegation im „heißen Krieg“ eingetroffen
Eine Delegation des US-Außenministeriums mit dem Sondergesandten für die Ukraine, Kurt Volker, an der Spitze ist am Sonntag in der ostukrainischen Region Donbass eingetroffen. Volker hat die dortige gegenwärtige Situation als einen „heißen Krieg“ eingestuft: Es sei alles andere als ein „eingefrorener Konflikt“.
Wie der Sondergesandte auf einer Pressekonferenz in Kramatorsk (im Gebiet Donezk) sagte, verfolgen die USA das Ziel, die territoriale Integrität der Ukraine sowie deren Souveränität wiederherzustellen.
Volker will sich seinen Worten zufolge in den kommenden Tagen mit Vertretern des „Normandie-Quartetts“, der EU, der Nato, der OSZE sowie Großbritanniens treffen, um eine gemeinsame Position zu erarbeiten…

Dan-news.info: In Donezk wird positiv auf den Wunsch aller politischen Handlungsträger reagiert, einen Beitrag zur Regelung des Konflikts im Donbass zu leisten. Dies erklärte heute der Leiter der Delegation der DVR bei den Verhandlungen der Kontaktgruppe Denis Puschilin.
Zuvor hatte heute der besondere Vertreter des US-Außenministeriums zu Fragen der Ukraine Kurt Volker das von Kiew kontrollierte Territorium des Donezker Oblast besucht. Im Kramatorsk hat er während einer Pressekonferenz den Wunsch geäußert sich mit der Führung der Republiken des Donbass zu treffen, berichtet Interfax-Ukraina.

„Wir bewerten alle Möglichkeiten einer friedlichen Regelung des Konflikts positiv. Aber derzeit verfügen wir über keine offizielle Information über die Absichten Kurs Volkers das Territorium der Republik zu besuchen“, erklärte Puschilin.

de.sputniknews.com: Weißes Haus unterstützt aktuellen Gesetzentwurf über neue Russland-Sanktionen
Das Weiße Haus heißt laut seiner Sprecherin Sarah Sanders den aktuellen Gesetzentwurf über neue Sanktionen gegen Russland, Nordkorea und den Iran gut.
„Die Administration unterstützt die harten Maßnahmen gegen Russland und die Einführung von Sanktionen. Wir waren mit der früheren Fassung des Gesetzentwurfes nicht einverstanden, haben aber die nötigen Novellierungen durchgesetzt. Wir sind mit der Kooperation mit dem Senat und dem Repräsentantenhaus zufrieden“, sagte Sanders am Sonntag in einem Interview mit dem TV-Sender ABC in Bezug darauf, ob Präsident Donald Trump den Gesetzentwurf unterzeichnen wird.
Ihr zufolge will das Weiße Haus auch künftig Russland mit harten Sanktionen belegen, bis „sich die Situation in der Ukraine normalisiert hat“.
Die US-Administration hatte die erste Fassung des Gesetzentwurfes abgelehnt, weil ihr zufolge der US-Präsident unter anderem der Möglichkeit beraubt werden könnte, selbst Änderungen im Sanktionsregime vorzunehmen.
Am 22. Juli hatte der US-Kongress den aktuellen Gesetzentwurf über neue Sanktionen gegen Russland veröffentlicht.
Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen hatten sich nach dem Beginn des Ukraine-Konflikts deutlich verschlechtert. Die EU und die USA gingen im Juni 2014 von Einzelsanktionen gegen Privatpersonen und Unternehmen zu einschränkenden Maßnahmen gegen ganze Sektoren der russischen Wirtschaft über.

Vormittags:

de.sputniknews.com: Russischer Politiker verrät Folgen, falls Trump neue Sanktionen billigt
Der Vorsitzende des Komitees für Informationspolitik im Föderationsrat Russlands (russisches Parlamentsoberhaus), Alexej Puschkow, hat US-Präsident Donald Trump vor einem „Doppelschaden“ im Zusammenhang mit den neuen antirussischen Sanktionen gewarnt, die Washington einführen will.
„Wenn Trump das Gesetz über Sanktionen unterzeichnet, wird er seine Feinde damit nicht beruhigen – sie wollen eine Amtsenthebung. Aber er wird einen Doppelschaden anrichten – In Bezug auf die Beziehungen zu Russland sowie zur EU“, schrieb der Politiker auf Twitter.
Zuvor hatte die Zeitung Financial Times berichtet, dass EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker dazu aufgerufen habe, unverzüglich eine Antwort der Europäischen Union an die USA auf die mögliche Verhängung neuer Russland-Sanktionen vorzubereiten, wozu er eine Sitzung der Europäischen Kommission einberufen habe.
Laut den Angaben, die der Zeitung aus Dokumenten der EU-Kommission bekannt wurden, soll sich Brüssel auf das Treffen von Sondermaßnahmen vorbereiten, für den Fall, dass die von den Vereinigten Staaten beschlossenen antirussischen Sanktionen die europäischen Interessen nicht berücksichtigen sollten.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zehnmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der LVR mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Kalinowo, Frunse, Snamenka, Molodjoshnoje, Losowoje, Slawjanoserbsk, Logwinowo sowie die Umgebung des Denkmals des Fürsten Igor bei Staniza Luganskaja.
Geschossen wude mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.
Zerstörungen von Gebäuden und Verletzte unter der Zivilbevölkerung und den Soldaten gibt es nicht.

de.sputniknews.com: Russland festigt Positionen mit motorisierten Schützendivisionen – Kiew
Russland hat laut dem ukrainischen Generalstabschef Viktor Muschenko seine Militärpräsenz an der ukrainischen Grenze mit drei motorisierten Schützendivisionen verstärkt. Diese seien dazu gedacht, schnelle Offensivoperationen durchzuführen, zitiert ihn das Verteidigungsministerium via Facebook.
Im Januar dieses Jahres hatte Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu mitgeteilt, das Verteidigungsamt werde die Militärpräsenz im Militärkreis Süd aufgrund der Lage im Südosten der Ukraine und Bedrohungen seitens internationaler Terrororganisationen weiterhin aufstocken.
Ihm zufolge ist es „notwendig, die Arbeit zur Entwicklung der Gefechtsstärke der Truppen, zur Rekrutierung von Vertragssoldaten, zur Ausrüstung der Truppen mit neuen Waffen und Militärtechnik sowie zur Entwicklung der Militärinfrastruktur fortzusetzen“.
Zuvor teilte ein General der russischen Boden-Streitkräfte mit, die Armee werde vier neue Divisionen erhalten. Dabei soll die Stärkung der Kräfte eine Antwort auf die Erweiterung der Nato sein.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In Kominternowo in der Achmatowa-Straße 20 ist in der Nacht in der Folge eines Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ein Wohnhaus in Brand geraten“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung des Nowoasowskij-Bezirks der DVR Anatolij Janowskij mit.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung 45 Mal verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden 20 Ortschaften der Republik beschossen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Der Gegner verwendete Artilleriegeschütze, Mörser, Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: USA bezichtigen Russland der Behinderung ihrer Schieferölgewinnung – Medien
Die Republikaner im Repräsentantenhaus und zumindest ein Mitglied der Donald-Trump-Administration haben an den US-Finanzminister Steven Mnuchin appelliert, die mögliche Finanzierung von Umweltschützern durch Russland zu untersuchen, welche gegen die Schieferölförderung und die Fracking-Technologie eintreten, berichtet das Magazin „Politico“.
Ende Juni hatte demnach der Chef des Ausschusses für Wissenschaft im Repräsentantenhaus, Lamar Smith, und der Kongressabgeordnete der Republikaner, Randy Weber, den Minister darum gebeten, zu klären, ob der Kreml Kampagnen der Grünen gegen die Fracking-Technologie unterstützt. Nun habe ihre Initiative unter den breiten Reihen der Republikaner Unterstützung gefunden, und zwar ungeachtet der offensichtlichen Absurdität derartiger Erklärungen, schreibt das Magazin.
„Politico“ erinnert daran, dass es gerade die Technologie der hydraulischen Frackturierung, das Hydrofracking, den USA erlaubt hatte, Russland bei der Gasförderung einzuholen. Dabei seien die Gerüchte, dass Moskau angeblich die Tätigkeit der Grünen finanziere, nicht das erste Jahr im Umlauf. Und diesen Standpunkt teilten nicht nur Kongressabgeordnete, sondern auch manche Regierungsmitglieder.
Im Ministerium für Energiewirtschaft habe man die Initiative von Lamar Smith nicht kommentiert. Ihrerseits haben auch die Grünen jegliche Vorwürfe zurückgewiesen.
„Das ist die Unwahrheit. Wir sind in keiner Weise mit Russland verbunden und kämpfen effektiv seit über 45 Jahren für die Erhaltung der Umwelt. Das ist nicht mehr als ein Versuch, als von dem in den Medien breit beleuchtete Thema der Russland-Verbindungen Trumps und der Wahleinmischung abzulenken“, erklärte der Vertreter der Gruppe The League of Conservation Voters, David Willett.
Das Fracking ist in mehreren Ländern Europas, zum Beispiel in Frankreich und den Niederlanden, verboten. In den USA haben einzelne Bundesstaaten (New York und Vermont) ebenfalls Einschränkungen für die Schieferölförderung mittels Fracking beschlossen.
Die hydraulische Frakturierung, kurz Fracking genannt, ist eine Methode zur Erzeugung, Weitung und Stabilisierung von Rissen im Gestein einer Lagerstätte im tiefen Untergrund, mit dem Ziel, die Durchlässigkeit der Lagerstättengesteine zu erhöhen, damit darin befindliche Gase oder Flüssigkeiten leichter und beständiger zur Bohrung fließen und gewonnen werden können.

ukrinform.ua: Normandie-Quartett führt am Montag Telefongespräch
Die Staats- und Regierungschefs der vier Normandie-Staaten (die Ukraine, Deutschland, Frankreich und Russland) werden am Montag über den Konflikt in der Ostukraine telefonisch beraten.
Wie der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko am Sonntag auf Facebook mitteilte, wird er im Gespräch eine Gewährleistung der Waffenruhe im Donbass fordern. „Bei der Telefonkonferenz im Normandie-Format, die für die nächste Woche geplant ist (am 24. Juli – Red.), werde ich eine sofortige Gewährleistung des Regime der Ruhe fordern. Im Fall der Nichteinhaltung – eine Verstärkung der Sanktionen gegen die Russische Föderation gemäß dem jüngsten Beschluss des G7-Gipfels“, schrieb der Staatschef.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Ukraine salutiert vor sterblichen Überresten von SS-Division – VIDEO
In der ukrainischen Region Lwiw sind die sterblichen Überreste von 23 Soldaten der SS-Division „Galizien“ feierlich umgebettet worden. Dies teilte die Lwiwer Regionaladministration auf ihrer offiziellen Webseite mit.
Die Überreste von 23 Soldaten der SS-Division „Galizien“ wurden demnach im Dorf Tscherwone umgebettet. Die Behördenvertreter nannten die Abkürzung SS in ihren Reden allerdings nicht. Als Abschluss soll es ein großes Feuerwerk gegeben haben.
„Im 21. Jahrhundert wird die ukrainische Armee mit Waffen, Kraft und großen Opfern gestählt. Diese Armee kann nicht nur einen Aggressor stoppen, sondern auch okkupiertes Territorium zurückerlangen“, sagte der Chef der Lwiwer Regionaladministration, Oleg Sinjutka.
„Unsere heutigen Helden hegen den Ruhm der Generationen, sie nehmen alle Siege der Ukrainer in sich auf.“
Die 14. Waffen-Grenadier-Division bei der SS (galizische SS-Division Nr. 1) war eine Division bei der Waffen-SS, die 1943 mit ukrainischen Freiwilligen und sogenannten Volksdeutschen aufgestellt wurde. Sie wurde im Juni 1944 der 1. Panzerarmee der Wehrmacht unterstellt und geriet in den Kessel bei Brody. Im Juli 1944 wurde die Division von der sowjetischen Armee vernichtend geschlagen.
Die Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) hatte am 16. Mai ein Gesetz verabschiedet, das die Produktion und das Tragen der schwarz-orangen Sankt-Georgs-Bändern, die in Russland militärische Tapferkeit symbolisieren, unter Strafe stellt. Bei einer Wiederholungstat ist sogar eine Festnahme möglich.
Im April 2015 hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko ein Gesetz verabschiedet, welches das kommunistische Regime verurteilt und sowjetische Symbolik verbietet. Laut dem Gesetz sollen mehr als 900 Ortschaften in der Ukraine, deren Namen auf die Sowjetzeit zurückzuführen sind, umbenannt werden. Insgesamt sollen die Namen von etwa 700 Ortschaften und 15 Regionen in der Ukraine bereits geändert worden sein.

novorosinform.org: Für das Tragen von Georgsbändern wurden in der Ukraine 4 Menschen bestraft
Für das Herstellen und die Nutzung von Georgsbändern wurden in der Ukraine etwas mehr als einen Monat nach Inkrafttreten des Gesetzes 4 Menschen wegen einer administrativen Gesetzesverletzung bestraft, berichtet „Zargrad“.
„Mit Stand 18. vom Juli wurden an das Gericht zwei Verwaltungsprotokolle aus dem Oblast Winnizien, eines aus dem Oblast Dnepropetrowsk und eines aus Saporozhe erstellt und eingesendet. Zur Verantwortung gezogen wurden vier Menschen, davon wurde einer durch ein Gericht in Winnizien zu 30 Tagen gemeinnütziger Arbeit verurteilt“, heißt es in der Erklärung der Nationalpolizei der Ukraine.
Wir erinnern daran, dass Poroschenko das Gesetz zum landesweiten Verbot der Georgsbänder am 12. Juni unterzeichnet hatte.

de.sputniknews.com: Kreml zu Berichten über Aufrüstung an ukrainischer Grenze
Russland kann die Konfiguration seiner Streitkräfte so ändern, wie es das für zweckmäßig hält. Dies sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow im Zusammenhang mit Berichten, dass Moskau seine Kräfte an der ukrainischen Grenze festige.
„Was die Besonderheiten betrifft, so sollte man diese Frage besser an die Kollegen im Verteidigungsministerium richten“, so Peskow am Montag vor Journalisten.
Zuvor teilte das Verteidigungsministerium der Ukraine mit, Russland habe seine Militärpräsenz an der ukrainischen Grenze mit drei motorisierten Schützendivisionen verstärkt. Diese seien dazu gedacht, schnelle Offensivoperationen durchzuführen…

Dan-news.info: „Wenn alles in ordnungsgemäß abläuft, wenn nicht irgendwelche Umstände höherer Gewalt eintreten, wird die Donezker Filterstation heute in der zweiten Tageshälfte ihren Betrieb wieder aufnehmen“, teilte ein Vertreter des kommunalen Unternehmens Woda Donbassa mit.
Zurzeit werden die Vorbereitungsarbeiten durchgeführt: Energietechniker reparieren die durch einen ukrainischen Beschuss am 22. Juli beschädigten Stromleitungen.

de.sputniknews.com: Ukraine: Ex-Justizministerin über Aussicht eines Misstrauensvotums gegen Poroschenko
Die ukrainische Ex-Justizministerin Jelena Lukasch hat am Montag in einem Interview für die Online-Zeitung „Lenta“ ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Petro Poroschenko kommentiert.
„Die ukrainische Verfassung sieht die Amtsenthebung des Staatschefs bei Staatsverrat und anderen schweren Straftaten vor. Das ist aber ein kompliziertes und unrealisierbares Verfahren. Beurteilen Sie doch selbst: Um den Präsidenten seiner Funktionen entheben zu können, muss das Parlament ein Amtsenthebungsverfahren initiieren sowie eine Ermittlungskommission bilden, an der sich ein Sonderstaatsanwalt und mehrere Sonderermittler beteiligen“, sagte Lukasch.
Dann müssten mindestens zwei Drittel der Abgeordneten dafür stimmen. Die Entscheidung der Parlamentarier müsse danach vom Verfassungsgericht und dem Obersten Gerichtshof überprüft werden und diese eventuell den Tatbestand des vom Präsidenten begangenen Verbrechens bekräftigen. Und schließlich müssten drei Viertel aller Abgeordneten erneut dafür stimmen.
Da ein Gesetz fehle, das diesen Prozess formell regeln würde, sei es praktisch unmöglich, dieses Amtsenthebungsverfahren durchzusetzen, so Lukasch.
Zuvor hatte die Zeitung „Iswestija“ berichtet, dass gleich mehrere Fraktionen der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) ein Verfahren zur Amtsenthebung von Präsident Petro Poroschenko starten wollten.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Die ukrainische Seite verletzt weiterhin den Waffenstillstand.
In Richtung Donezk hat der Gegner 14 Ortschaften und die umliegenden Gebiete mit sechs Artilleriegeschossen des Kalibers 122mm, 39 Mörsergeschossen des Kalibers 120mm und 13 Mörsergeschossen des Kalibers 82mm beschossen.
In Richtung Gorlowka haben die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet von Sajzewo beschossen. Der Gegner hat aktiv Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
In Richtung Mariupol hat der Gegner die Gebiete von fünf Ortschaften mit acht Panzergeschossen, sechs Mörsergeschossen des Kalibers 120mm beschossen, außerdem wurden aktiv Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
In der letzten Zeit werden immer mehr Fälle festgestellt, dass die ukrainischen Truppen Beleuchtungsgeschosse des Kalibers 120mm verwendet, wobei der Zünder so eingestellt ist, dass die die Fackel in geringen Höhen in Brand gerät, in der Folge findet die meiste Brandzeit auf dem Boden statt. Die auf diese Weise verwendeten Beleuchtungsgeschosse wirken wie
Brandgeschosse. Ein Beispiel ist der gestrige Beschuss von Kominternowo auf Befehl des Kriegsverbrechers und Kommandeurs der 59. Panzergrenadierbrigade Osiptschuk. In der Folge eines Treffers eines Beleuchtungsgeschosses brannte ein Wohnhaus in der Achmatowa-Straße 20 vollständig ab.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden
45 Fälle von Verletzung der Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Konzentration von von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen entlang der Kontaktlinie fest. So wurde im Gebiet von Ugledar die Ankunft von zehn Panzern der 92. mechanisierten Brigade bemerkt.

In den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, die Aufgaben in der Zone der sogenannten „ATO“ durchführen, haben die Fälle zugenommen, dass sich Untergebene geweigert haben, verbrecherische Befehle ihrer Kommandeure auszuführen. So hat der Kommandeur eines der Bataillone der 28. mechanisierten Brigade, Oberstleutnant Saglinskij, der stark betrunken war, entschieden, sich zu amüsieren und den Befehl gegeben, Wohngebiete von Dokutschajewsk zu beschießen, aber seine Untergebenen weigert sich, sich an diesem Verbrechen zu beteiligen. Der wütende Saglinskij verprügelte zur Strafe seinen Stellvertreter und zwei weitere Offiziere.
Dieser Fall zeugt davon, dass immer mehr ukrainische Soldaten keine friedlichen Menschen zugunsten der Interessen der Kiewer Oligarchen töten wollen und gibt Hoffnung auf eine „Ernüchterung“ des betrogenen Volkes der Ukraine!

Ukrinform.ua: Staat verkauft Beteiligungen an sieben Stromunternehmen
Der Staatseigentumsfonds der Ukraine wird staatliche Aktienpakete von sieben Stromunternehmen versteigern.
Das teilt der Fonds auf seiner Webseite mit. Über die Teilnahmebedingungen an den Auktionen könne man in der Zeitung „Widomosti privatisazii“ vom 24.07.2017 und auf den Internetseiten der Aktienbörsen erfahren.
Nach Anhaben des Fonds werden je 25 Prozent der Aktien von „Odessaoblenergo“ (Startpreis 631 Mio. Hrywnja), „Donezkoblenergo“ (Startpreis 143 Mio. Hrywnja), „Donbassoblenergo“ (Startpreis 669 Mio. Hrywnja), „Sumyoblenergo“ (Startpreis 370 Mio. Hrywnja), „Dniprooblenergo“ (Startpreis 728 Mio. Hrywnja), „Sachidoblenergo“ (Startpreis 347 Mio. Hrywnja), „Kyivoblenergo“ (Startpreis 759 Mio. Hrywnja).
Der Staatseigentumsfonds wolle durch den Verkauf etwa 300 Millionen Dollar einnehmen.

de.sputniknews.com: Juncker fürchtet: Neue US-Sanktionen gegen Russland könnten G7 untergraben – Medien
Der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, ist wegen der möglichen neuen US-Sanktionen gegen Russland beunruhigt. Wie die Zeitung „Politico“ unter Verweis auf eine interne Notiz Junckers berichtet, fürchtet dieser die Untergrabung der transatlantischen und der G7-Einheit.
Laut der internen Notiz an die Kommissionsmitglieder, die „Politico“ vorliegt, ist Juncker vor allem darüber besorgt, dass die auf die Energiewirtschaft bezogenen Maßnahmen auf ungerechte Weise gegen die europäischen Energieunternehmen ausgenutzt werden könnten.
In dem Dokument heiße es außerdem, dass die neuen Sanktionen nicht nur gegen das Projekt „Nord Stream 2“ gerichtet seien, schreibt das Blatt. Demnach könnten auch die Öl- und Gasprojekte im Kaspischen Meer, der Gastransit über das Territorium der Ukraine sowie das Gasfeld auf dem Schelf des Mittelmeers an der ägyptischen Küste, an dessen Entwicklung russische Firmen beteiligt sind, leiden.
In den USA läuft indes die antirussische Kampagne weiter, die mit der angeblichen Einmischung Moskaus in die US-Wahlen verbunden ist. Dabei wurden bisher keine Beweise dieser „Einmischung“ vorgelegt worden.
Am Samstag wurde berichtet, dass das Weiße Haus die aktuelle Version des Gesetzentwurfs des US-Kongress über neue Sanktionen gegen Russland unterstütze.

Ukrinform.ua: „Normandie-Format“: Poroschenko ruft Putin zum Ende der russischen Aggression auf
Präsident der Ukraine Poroschenko hat in einem Telefongespräch im „Normandie-Format“ den russischen Staatschef Putin aufgerufen, aggressive Aktionen und Waffenlieferungen in die Ostukraine zu stoppen.
Das meldet die Pressestelle des ukrainischen Staatsoberhaupts.
„Präsident der Ukraine Petro Poroschenko führte ein Telefongespräch im „Normandie-Format“ mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Präsidenten Russlands Wladimir Putin. Die Gesprächspartner hörten einen Bericht des Leiters der OSZE-Beobachtermission in der Ukraine Ertugrul Apakan und dessen Stellvertreter Alexander Hug. Der Präsident der Ukraine bezeichnete die letzten Tage des Juli als einige der blutigsten im Jahr 2017 und rief Russland auf, aggressive Handlungen und Waffenlieferungen in die besetzten Gebiete zu stoppen“, heißt es in der Meldung. Die Gesprächspartner hätten auch die „Wichtigkeit einer vollständigen Waffenruhe, den Abzug von Schwerwaffen und die Entflechtung der Kräfte unter Rund-um-die-Uhr Überwachung der OSZE-Beobachtermission“ betont.

Lug-info.com: Der besondere Vertreter des US-Außenministeriums zu Fragen der Ukraine Kurt Volker hat nicht versucht, Kontakt mit Vertretern der LVR aufzunehmen, man ist in der Republik jedoch zu einem Treffen mit dem amerikanischen Diplomaten bereit, erklärte heute der bevollmächtigte Vertreter der LVR bei den Verhandlungen in Minsk Wladislaw Dejnego.
Zu
vor hatte Volker den von Kiew kontrollierten Teil des Donbass besucht, wo er auf einer Pressekonferenz erklärte, dass er den Wunsch habe, sich mit anderen Teilnehmern des Verhandlungsprozesses zur friedlichen Regelung zu treffen.
„Von Herrn Volker ist keinerlei Initiative an uns bemerkbar gewesen. In jedem Fall ist an mich nicht
s eingegangen und das Republikoberhaupt hat mir keinerlei Aufträge erteilt“, teilte Dejnego mit.
„Ich bezweifle sehr stark, dass dieser Vertreter die Möglichkeit sucht, sich mit uns zu treffen. Obwohl ich mich sehr gern treffen würde, diesem Menschen in die Augen sehen, seine Rhetorik hören. Ich denke, es wäre unter beliebigen Ausgangsbedingungen für alle Seiten recht nützlich“, meinte der Vertreter der DVR.
Er unterstrich, dass es
nicht möglich ist, objektive Schlüsse über die Situation m Donbass zu ziehen, ohne mit beiden Konfliktseiten zu sprechen.
„Das ist absolut absurd. Er hat mit niemandem versucht, die Situation zu erörtern, und ist bereits abgereist. Entweder waren die Schlussfolgerungen, die er ziehen sollte, von Anfang an klar und deshalb war es ihm absolut egal, was er besucht hat. Oder er hat neue Informationen erhalten, die zusätzlich bearbeitet werden müssen, ehe er unsere Territorien besucht“, fasste Dejnego zusammen.

de.sputniknews.com: Moskau mahnt Vilnius: „Druck erzeugt Gegendruck“
Die Aussagen der litauischen Präsidentin Dalia Grybauskaite über die Notwendigkeit der Verlegung von US-Patriot-Raketen können zur Eskalation der Spannung in der Region führen, sagte der Leiter der Abteilung für Nichtverbreitung und Rüstungskontrolle beim russischen Außenministerium, Michail Uljanow, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Novosti.
„Diese Erklärung gilt als Beweis dafür, dass Vilnius seinen Weg zu einer Eskalation der Spannung und der Vergrößerung der Waffenmenge, die aber nicht Litauen selbst, sondern Drittländern in unmittelbarer Nähe von den russischen Grenzen gehört, fortsetzt“, sagte Uljanow.
Es sei nicht klar, wie dies zur Sicherheit in der baltischen Region, darunter auch in Litauen, beitragen könne. „Der Effekt von der Umsetzung ähnlicher Aufrufe wäre offenbar gegenteilig, weil Druck in internationalen Beziehungen, darunter auch im Militärbereich, Gegendruck erzeugt. Für die litauische Regierung sind anscheinend jene negativen Konsequenzen für den Sachstand in Europa nicht genug, die durch die Schaffung der Raketenabwehrobjekte in Rumänien und Polen hervorgerufen wurden. Sie will die Situation verschärfen“, so der Diplomat.
Uljanow zufolge „läuft die Einstellung von Vilnius der Linie der Nato- und EU-Verbündeten Litauens zuwider, die über die gefährlichen Tendenzen auf dem europäischen Kontinent besorgt sind und zu deren Beilegung aufrufen.“
Der Diplomat verwies darauf, dass Ende 2016 bei einem OSZE-Ministertreffen in Hamburg auf Initiative Deutschlands die Entscheidung über den Start „eines strukturierten Dialogs“ im Sicherheitsbereich getroffen worden sei.
„Obwohl sich Litauen dieser Entscheidung angeschlossen hat, setzt Vilnius in seiner Nationalpolitik offenbar nicht auf einen Dialog, sondern auf die Verstärkung der Militärkonfrontation.“
Am Donnerstag hatte die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaite im Rahmen der Nato-Militärübungen „Tobruq Legacy 2017“ erklärt, dass es notwendig sei, die amerikanischen Flugabwehrraketensysteme ständig in den baltischen Staaten zu stationieren. Dies würde „zu einem höheren Level der Sicherheit all unserer Länder“ beitragen.
Beim Nato-Gipfeltreffen Anfang Juli in Warschau war bereits die Stationierung von zusätzlich 4000 Soldaten in den baltischen Staaten beschlossen worden. Die Nato will vier multinationale, rotierende Bataillone für das östliche Bündnisgebiet schaffen.
Zur Formierung der Truppen sind bereits die Rahmenstaaten bestimmt worden: In Lettland wird Deutschland dafür verantwortlich sein, in Litauen Kanada, in Estland Großbritannien und in Polen die USA.

de.sputniknews.com: Kreml hält sich raus: Kein Kommentar zu möglichen Sanktionen wegen Siemens-Turbinen
Der Kreml wird laut seinem Sprecher Dmitri Peskow die Information der Agentur Reuters über eine mögliche Erweiterung der europäischen Sanktionen gegen Russland wegen der Situation um die auf die Krim zugestellten Siemens-Turbinen nicht kommentieren, da die besagte Meldung keine Verweise auf die Quellen enthalte.
„Wir halten es nicht für möglich, die Mitteilung von Reuters zu kommentieren, da sie keine Verweise auf irgendwelche klaren Quellen enthält“, sagte Peskow am Montag.
Ihm zufolge erweisen sich derartige Meldungen in den Medien des Öfteren als „Fake-News“, und gerade deshalb wolle man im Kreml keine Kommentare dazu abgeben.
Zuvor hatte Reuters unter Berufung auf diplomatische Quellen gemeldet, Berlin habe vorgeschlagen, die Sanktionsliste gegen Russland im Zusammenhang mit der Situation um die auf die Krim zugestellten Siemens-Turbinen um drei bis vier Privatpersonen bzw. Organisationen zu erweitern.
Am vergangenen Freitag hatte der Siemens-Konzern offiziell erklärt, dass alle vier Gasturbinen, die für ein Projekt auf der Taman-Halbinsel bestimmt gewesen seien, „rechtswidrig“ auf die Krim gebracht worden seien. Der Konzern schlug die Aufkündigung des entsprechenden Vertrags vor. Siemens wolle außerdem die Lizenzabkommen mit russischen Unternehmen kündigen, die Lieferungen von Energieausrüstungen an russische Staatsunternehmen aussetzen und neue Kontrollmaßnahmen beschließen, hieß es.
Später wurde berichtet, das Auswärtige Amt Deutschlands sieht laut einem Sprecher die Beziehungen zu Russland aus diesem Grund belastet.

de.sputniknews.com: „Direkter Dialog“: Macron bewertet Telefonat im Normandie-Format
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die telefonischen Verhandlungen im Normandie-Format am Montag als direkten Dialog bewertet, der das Ziel verfolgt, sich über konkrete Handlungen verständigen zu können.
Ein Video des Beginns seines Gesprächs mit den Spitzenvertretern Russlands, Deutschlands und der Ukraine veröffentlichte er auf Twitter.
„Das ist ein direkter Dialog zum Zweck konkreter Handlungen. Wir haben die Dynamik der Zusammenarbeit von Berlin, Paris, Moskau und Kiew zur Ukraine-Krise bestätigt“, schrieb Macron zu der Aufnahme.
​Zuvor war mitgeteilt worden, dass Russlands Präsident Wladimir Putin am Montag an den Telefongesprächen im Normandie-Format teilnehmen werde.
Zuletzt hatten die Spitzenvertreter am 18. April miteinander telefoniert.
Das „Normandie-Format“ sieht die Beteiligung der Staatschefs Russlands, Frankreichs, Deutschlands und der Ukraine vor.

Ukrinform.ua: Telefonat im „Normandie-Format“: Außenpolitische Berater treffen sich im August
Außenpolitische Berater der Staats- und Regierungschefs der vier Normandie-Staaten (die Ukraine, Deutschland, Frankreich und Russland) sollen sich in der zweiten Augusthälfte treffen und die Arbeit an einer Roadmap zur Umsetzung der Vereinbarungen von Minsk fortsetzen.
Das berichtet die Pressestelle des ukrainischen Präsidenten. „Während des zweistündigen Telefonats wurde vereinbart, endgültige Schritte hinsichtlich der Sicherheit abzustimmen und die Arbeit an einer Roadmap zur Umsetzung der Vereinbarungen von Minsk fortzusetzen. Mit diesem Ziel soll in der zweiten Augusthälfte ein Treffen von außenpolitischen Beratern der Staats- und Regierungschefs der Normandie-Staaten stattfinden“, heißt es.
Der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko, Präsident Frankreichs Emmanuel Macron, die Bundeskanzlerin Angela Merkel und der russische Präsident Wladimir Putin führten am Montag ein Telefongespräch.
Im Oktober 2016 einigten sich die Staats- und Regierungschefs der Normandie-Länder in Berlin, die Roadmap für die Umsetzung der Vereinbarungen von Minsk auszuarbeiten.

Novorosinform.org: Macron und Merkel fanden die Erklärungen zur Schaffung von Malorossia unzulässig
Der französische Präsident Emmanuel Macron und die Bundeskanzlerin Deutschlands Angela Merkel bezeichneten in einem Telefonat im Rahmen des Normandie-Formates die Aussagen zur Schaffung von Malorossia als unzulässig. Dies erklärte der Pressedienst des Präsidenten der Ukraine Poroschenko als Ergebnis des Gesprächs.
„Der Präsident Frankreichs und die Kanzlerin Deutschlandsbetonten die Unzulässigkeit aller Erklärungen, die die territoriale Einheit der Ukraine untergraben, insbesondere im Hinblich auf die Gründung eines so genannten ‚Malorossia‘“, heißt es in er Mitteilung.
Wir erinnern daran, dass das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko am 18. Juli vorgeschlagen hatte, anstelle der Ukraine einen Übergangsstaat Malorossia zu schaffen. Der Pressesekretär des Präsidenten Russlands Dimtrij Peskow erklärte, dass das Thema der Ausrufung von Malorossia einer genauen Betrachtung und Analyse bedarf (Alternative Presseschau berichtete am 18. Juli 2017 : https://alternativepresseschau.wordpress.com/2017/07/18/sonderthema-vom-18-juli-2017-eine-alternative-zur-ukraine-malorossija/ – Anm. d. Übers.)

de.sputniknews.com: Eskalation in Ostukraine: Telefonat von Putin, Merkel, Macron und Poroschenko
Die Präsidenten Russlands, Frankreichs und der Ukraine – Wladimir Putin, Emmanuel Macron und Petro Poroschenko – sowie die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel haben am Montag bei einem Telefonat die aktuelle Situation im Osten der Ukraine angesichts der Umsetzung der Minsker Abkommen erörtert. Das teilte der Pressedienst des Kremls mit.
„Es wurden die Berichte des Leiters der OSZE-Beobachtermission, Ertugrul Apakan, und seines Stellvertreters Alexander Hug über die Sachlage um die Feuereinstellung an der Berührungslinie der Seiten des Ukraine-Konfliktes sowie um andere Aspekte der Tätigkeit der OSZE-Beobachter entgegengenommen“, heißt es in der Mitteilung.
Angesichts „ernsthafter Störungen“ bei der Umsetzung der Minsker Abkommen vom 12. Februar 2015 habe ein eingehender Austausch von Meinungen über die Situation in der Ostukraine stattgefunden.
Wie es heißt, haben die Teilnehmer des Normandie-Formats unter anderem weitere Kontakte, darunter auch auf höchster Ebene, vereinbart.
Zudem haben Putin, Merkel, Macron und Poroschenko laut dem Pressedienst des ukrainischen Staatschefs auf die Wichtigkeit einer vollständigen Feuereinstellung im Donbass, des Abzuges schwerer Waffen und der Trennung der Kräfte verwiesen, wobei die OSZE-Beobachtermission rund um die Uhr die Situation überwachen soll.
Zudem sollen sich die Normandie-Vier die Absicht bekundet haben, über endgültige Sicherheitsschritte abzustimmen sowie die Arbeit an der Roadmap zur Implementierung der Minsker Abkommen weiter fortzusetzen.
„Zu diesem Zweck soll in der zweiten Augusthälfte ein Treffen der außenpolitischen Berater der Staatschefs des Normandie-Quartetts durchgeführt werden“, so Poroschenkos Pressedienst.
Zuletzt hatten die Spitzenvertreter am 18. April miteinander telefoniert.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„In den letzten 24 Stunden hat der Gegner
zehnmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurden die Positionen unserer Einheiten im Gebiet von Logwinowo, Frunse, Snamenka, Kalinowo, Molodjoshnoje, Losowoje, Slawjanoserbsk und im Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor beschossen. Die ukrainischen Streitkräfte haben bei den Beschüssen 120- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden 124 Mörser- und Granatgeschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Die ukrainischen Truppen betreiben weiter in Verletzung der Minsker Vereinbarungen Aufklärung entlang der Kontaktlinie mit
Drohnen.
Es wurde festgestellt, dass heute Nacht eine Drohne aus dem Verantwortungsbereich der 58. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Krymskoje abgeschossen wurde. Die Aufklärung erfolgte zur Leitung von Mörserfeuer.
Nach Angaben unserer Aufklärung ist im Gebiet von Popasnaja im Verantwortungsbereich der 24. Brigade eine Einheit Spezialoperationskräfte der ukrainischen Streitkräfte eingetroffen. Hauptaufgabe der Einheit ist die Planung und Durchführung von Terrorakten, Diversionen gegen lebenswichtige Objekte der Republik.
Ich wende mich an die Bevölkerung der Republik und bitte darum, wachsam zu sein, über alle verdächtigen Personen und Gegenstände sofort telefonisch das Staatssicherheitsministerium, das Innenministerium, das Zivilschutzministerium oder die Militärkommandantur zu informieren.
Der moralische Zustand und die Disziplin ist in den Truppenteilen und Einheiten der ukrainischen Streitkräfte nach wie vor kritisch niedrig. Die Zahl der Vergehen aufgrund von nicht korrekten Beziehungen zwischen Offizieren und normalem Personal wächst.
Im Gebiet von Popasnaja hat ein Soldat der 2. Bataillons des 24. Brigade im betrunkenen Zustand während der Dienstzeit dem Bataillonskommandeur mit persönlicher Vergeltung gedroht und das Feuer mit der Schusswaffe eröffnet. Der Offizier wurde schwer verletzt. Der Rechtsverletzer konnte erst entwaffnet werden, nach
dem eine Truppe des militärischen Rechtsordnungsdienstes vor Ort eingetroffen war.
Der Fall wird gegenüber dem Kommando der ukrainischen Streitkräfte sorgfältig verheimlicht.

de.sputniknews.com: Ukrainische Barbie packt Koffer und reist visumsfrei in EU
In der Ukraine gibt es einen neuen Spielzeugtrend, berichtet das russische Newsportal Life. Demnach ist zurzeit eine Puppe namens Asja populär, die samt Koffer, Reisepass und stilvollen Kleidungsstücken verkauft wird. Die ukrainische Barbie, übrigens hergestellt in China, soll visumfrei nach Europa reisen wollen.
In den sozialen Netzen gibt es bereits zahlreiche Fotos von der Puppe.
Wie Life erläutert, handelt es sich bei der Puppe um ein billiges Analog der bekannten Barbie, das in China produziert werde.
„Die Puppe Asja geht auf Reisen in die stilvollen europäischen Hauptstädte. Sie hat ein prachtvolles Abendkleid mitgenommen, um alle Tanzflächen zu erobern und den Kavalieren die Köpfe zu verdrehen. Sie hat schöne Ohrringe und eine Sonnenbrille auf dem Kopf. Und das Ganze kommt der Realität näher, da Asja den Pass einer ukrainischen Staatsbürgerin hat“, beschreibt der Hersteller seine Ware.
Dem russischen Portal zufolge gibt es zurzeit in den ukrainischen Geschäften zahlreiche Versionen der Asja-Puppe mit diversen Haarfarben und verschiedener Kleidung.

novorosinform.org: Saakaschwili wird mit Naliwaitschenko einen Stab zum gemeinsamen Handeln einrichten
Die Partei „Gerechtigkeit“ von Naliwaitschenko und die „Bewegung neuer Kräfte Saakaschwili“ vereinbarten die Gründung eines Stabes für gemeinsame Aktionen.
„Wir verkünden die Schaffung eines Stabes für gemeinsame Aktionen. Es ist Zeit sich zu vereinigen, die Bewegung ‚Gerechtigkeit‘ und die Bewegung ‚Neue Kräfte‘ kündigen den Kampf gegen die Bürokratie der Funktionäre, Beamten und der Oligarchie an“, schrieb Naliwaitschenko auf seiner Facebook-Seite.
Seinerseits sprach Saakaschwili von der Teilnahme von „Gerechtigkeit“ an der Bildung des Stabes zum gemeinsamen Handeln im Herbst.
„Die Beteiligung anm Stab bedeutet nicht die Verschmelzung der Organisationen. Jemandem gefällt möglicherweise Saakaschwili nicht, jemandem irgendwelche anderen Führer, das bedeutet ja immer noch nicht, dass wir bei den Wahlen auf einer gemeinsamen Liste stehen. Doch wenn wir den Oligarchen und Geldsäcken erlauben, uns zu trennen aus Gründen persönlicher, kleinlicher Ambitionen, werden wir unfreiwillig Komplizen ihres Spiels gegen das ukrainische Volk“, sagte er.
Nach Angaben des Politikers könnten sich auch andere politische Gruppen und politischen Führer dieser Initiative anschließen.
Wir merken an, dass heute bekannt wurde, dass Poroschenko, Dejdej und Saakaschwili aktiv Bots in den Sozialen Netzwerken nutzen.

de.sputniknews.com: Syrische Armee gewinnt Kontrolle über 150 Kilometer langen Grenzabschnitt
Die syrischen Truppen haben mehr als 150 Kilometer der Grenze zum Irak unter ihre Kontrolle gebracht, wie der russische Generalstabschef, Sergej Rudskoj, am Montag mitteilte.
„Derzeit ist ein 155 Kilometer langer Abschnitt der syrisch-irakischen Grenze unter Kontrolle gestellt worden. Dort wurden vier Grenzwachen und 22 Posten errichtet. Dies hat es ermöglicht, die Möglichkeiten der Terrorgruppierung Daesh (auch,Islamischer Staatʻ, IS) zur Verlegung von Kämpfern und Waffen aus dem Irak nach Syrien wesentlich zu vermindern“, sagte Rudskoj.
Zudem kontrollieren ihm zufolge die syrischen Regierungstruppen die 211 Kilometer lange syrisch-jordanische Grenze in den Provinzen As-Suwaida und Damaskus. Dort seien zwölf Grenzpunkte aufgebaut worden. Er fügte hinzu, dass insgesamt 6500 Quadratkilometer des Territoriums östlich von Zelaf von Terroristen befreit worden seien.

Dan-news.info: „Am Morgen des 24. Juli haben Energietechniker der Republik mit Unterstützung des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der OSZE-Mission Zugang zur Durchführung von Reparaturarbeiten an der Hochspannungsleitung „Makejewskaja – AKCHS Nr. 2“ erhalten. Dank der organisierten Arbeit von Mitarbeitern der Reparaturbrigaden und von Soldaten war bereits um 13:00 die Leitung repariert. Die Donezker Filterstation wurde wieder an die Stromversorgung angeschlossen“, teilte das Kohle- und Energieministerium der DVR mit.
Dort wurde hinzugefügt, dass die Reparaturbrigade mit der Reparatur direkt nach der Entminung des Territoriums begonnen hat. Der Wiederaufbau wurde in Anwesenheit offizieller Vertreter der OSZE-Mission durchgeführt.

de.sputniknews.com: Trumps Schwiegersohn zu Berichten über seinen angeblichen Vorschlag an Moskau
Der Chefberater im Weißen Haus und Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, hat seinen Worten zufolge bei einem Treffen mit dem russischen Botschafter in Washington, Sergej Kisljak, im Dezember 2016 keinen geheimen Kommunikationskanal zwischen Russland und den USA vorgeschlagen. Das berichtet die Agentur Reuters am Montag.
Die US-Zeitung „The Washington Post“ hatte zuvor einen Artikel unter Verweis auf US-Beamte veröffentlicht, die angeblich mit den Daten der US-Geheimdienste vertraut sind, dass Kushner Anfang Dezember 2016 während eines Treffens mit Kisljak im Trump Tower vorgeschlagen habe, einen geheimen Kommunikationskanal zwischen Moskau und Trumps Team zu schaffen.
In den USA laufen noch immer Ermittlungen zu der angeblichen Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf. Das FBI soll klären, ob es 2016 vor der US-Präsidentschaftswahl Absprachen zwischen Russland und Trumps Wahlkampfteam gegeben hat. Der Kreml hat solche Vorwürfe bereits mehrfach zurückgewiesen.

Lug-info.com: Die Gewerkschaftsföderation der LVR ist bereit die Frage zu erörtern, dass den streikenden Bergleuten des von Kiew kontrollierten Betriebs „Lisitschanskugla“ Unterstützung geleistet wird. Dies erklärte der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation, der Abgeordnete des Volkssowjets der LVR Oleg Akimow.
In den Bergwerken „Kapustina und „Nowodrusheskaja“ der AG „Lisitschanskugol“ findet seit dem 16. Juli ein Streik unter Tage von 52 Bergleuten aufgrund der nicht erfolgenden Lohnzahlungen statt. Die Rückstände bei den Löhnen betrug 3,5 Monate.
„Dies ist unser Territorium,
das sind unsere Unternehmen und Arbeitskollektive. Und wir lassen die Unsrigen nicht im Stich und sind bereit zu helfen, der Fonds des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass leistet Menschen, die in schwierigen Lebenssituationen sind, Hilfe, auch denen, die auf dem Territorium der LVR leben, das zeitweilig von der Ukraine kontrolliert wird“, teilte er mit.
„Wir als Gewerkschaftsföderation der LVR sind auch bereit, schriftliche Anfragen von Arbeitern dieser Bergwerke bezüglich humanitärer Hilfe zu behandeln“, fügte Akimow hinzu.
„Ich bitte die Vorsitzende
n der Gewerkschaftsorganisationen, Listen von bedürftigen Arbeitern der Unternehmen zusammenzustellen, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden, damit diese materielle Hilfe erhalten können“, schlug der Gewerkschaftsvorsitzende vor….

Ukrinform.ua: Regierungschef Hrojsman hofft auf Energieunabhängigkeit der Ukraine bis 2020
Regierungschef der Ukraine Wolodymyr Hrojsman ist überzeugt, dass die Ukraine bis 2020 eine Energieunabhängigkeit erreichen wird.
Das schrieb er auf Facebook. „Noch ein Beispiel dafür, dass die Ukraine auf dem Weg zu Energieunabhängigkeit ist. Kürzlich ist das „Dymerska Solarkraftwerk“ mit einer Leistung von 6 Megawatt in Betrieb genommen worden“, so der Premier.

de.sputniknews.com: Moskau behindert Schieferölförderung? USA leiden an Verfolgungswahn – Expertin
Die USA haben Russland neulich einer gezielten Behinderung ihrer Schieferölförderung verdächtigt. Die Expertin Anna Kokorewa sprach in einem Interview für Sputnik von einem Verfolgungswahn der USA.
Die Zeitung „Politico“ hatte am vergangenen Sonntag berichtet, dass die Republikaner im Repräsentantenhaus und zumindest ein Mitglied der Administration von US-Präsident Donald Trump an den US-Finanzminister Steven Mnuchin appelliert hätten, die mögliche Finanzierung von Umweltschützern durch Russland zu untersuchen, die gegen die Schieferölförderung und Fracking-Technologie eintreten.
„Angesichts der Vielzahl von Meldungen in den USA über die,russische Spur‘ in die eine oder andere innere Angelegenheit sieht es langsam nach einem Verfolgungswahn aus“, so Kokorewa.
Außerdem könne man nicht sagen, dass die Umweltschützer in den vielen Jahren ihres Kampfes gegen Fracking irgendwelche nennenswerte Ergebnisse erzielt hätten. „Daher kann man den Schluss ziehen, dass sich deren Finanzierung nicht lohnt.“
Darüber hinaus wolle Trump schon eine Reihe von Verboten im Bereich der Ölförderung aufheben, um so die Produktion von Erdöl und Erdgas in den USA anzukurbeln.
„Deshalb sind diese Behauptungen einfach erdacht. Aber wenn sie das ermitteln wollen, dann bitte sehr“, so die Expertin weiter.
Kremlsprecher Dmitri Peskow wies am Montag die Vorwürfe über die angebliche russische Finanzierung als falsch zurück.
„Das sind falsche Informationen. Wir wissen nicht, woher diese Quellen stammen und wer das behauptet“, sagte Peskow am Montag gegenüber Journalisten.
Im US-Ministerium für Energiewirtschaft hat man die Initiative der Republikaner noch nicht kommentiert. Die Umweltschützer wiesen ihrerseits jegliche Vorwürfe zurück….

Lug-info.com: „Von 2860 Häusern mit Zentralheizung sind 1565 für den Winter bereit, das sind 54%, von 202 Heizwerken sind 117 bereit, also 58%, von 329 Kilometern Heizleitung sind 224, also 68% bereit“, teilte der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der LVR Maxim Protasow mit.
„Im Durchschnitt wächst die Prozentzahl wöchentlich um 4-5% an, bisher sehe ich keine ernsthaften Probleme“, fasste er zusammen.

Abends:

Lug-info.com: „Heute am 24. Juli um 13:00 haben Einheiten der ukrainischen Streitkräfte einen massiven Mörser- und Artilleriebeschuss der Positionen der Volksmiliz der LVR im Gebiet von Sokolniki durchgeführt. In der Folge des Beschusses starben zwei Soldaten der Volksmiliz der Republik“, teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
„Offensichtlich sind die genannten provokativen Aktivitäten der ukrainischen Truppen mit dem Besuch einer Kommission unter Leitung des besonderen Vertreters des US-Außenministeriums zu Fragen der Regelung des Konflikts im Südosten der Ukraine Kurt Volk
er in der Zone der sogenannten ATO verbunden“, teilte die Volksmiliz mit.
„Wir wollen die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit darauf lenken, dass die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte im Zeitraum des in Minsk erreichten „Brotwaffenstillstands“ und zum Zeitpunkt der Telefonverhandlungen der Regierungschefs der „normannischen Vier“ stattfinden“, unterstrich die Verteidigungsbehörde der LVR.

de.sputniknews.com: Moskau soll Washingtons Zugriff auf irakische Wirtschaft zügeln
Ein Erfolg war die Zusammenarbeit zwischen Russland und dem Irak schon immer. Dies wollen die beiden Länder auch künftig fortsetzen, vor allem im Öl- und Gassektor. Russlands Präsenz wird derweil den Einfluss der USA im Irak mäßigen, wie der Nahostexperte Boris Dolgow dem Portal „rueconomics“ sagte.
„Jetzt, wo der IS am Ende ist, braucht der Irak neue Investitionen im Handels- und Energiesektor“, sagte der irakische Vizepräsident Nuri al-Maliki beim Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow. Jetzt sei die Zeit reif, dass Russland sein Engagement vor allem im Energiesektor des Iraks und der Region intensiviere, sagte der Vizepräsident al-Maliki außerdem.
Bagdad rechnet also mit russischem Investment. Dabei kann sich Russland auf ein Fundament stützen, das schon vor Langem gelegt wurde: Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen Russland und dem Irak gebe es seit Sowjetzeiten. Auch nach der US-Aggression gegen den Irak seien sie nicht abgebrochen, betont der Nahostexperte Dolgow.
„Sehr viele irakische Fachleute wurden in der Sowjetunion ausgebildet – Ingenieure, Beamte, Manager, Militärs. Sie alle haben seitdem einen guten Draht zu Russland“, so der Nahostkenner.
Dass die Wirtschaftskooperation der beiden Länder vor allem im Ölsektor gedeihe, liege nah: „Iraks riesige Ölvorkommen müssen erschlossen und gefördert werden“, sagt der Experte. Russische Firmen seien früher schon im irakischen Ölsektor erfolgreich tätig gewesen. Auch im Verkehrswesen und in der Stromversorgung hätten Russen und Iraker zusammengearbeitet.
Dass es bei der Zusammenarbeit zwischen Russland und dem Irak nicht allein um den wirtschaftlichen Aufbau des Landes geht, erklärte der irakische Vizepremier bei seinem Treffen mit dem russischen Außenminister auch. Bagdad sei daran gelegen, dass „das freundschaftliche Russland im Irak präsent ist und auf diese Weise eine Balance herstellt“.
Offensichtlich eine Balance zu den zahlreichen US-Amerikanern im Irak: „Militärberater, die die irakische Armee ausbilden; Rechtsberater, die die Verfassung des Landes geschrieben haben“, erläutert der Experte Dolgow. „Die irakische Führung möchte die US-Expansion durch Russlands Präsenz ausgleichen.“ Dies sei eine ausgestreckte Hand, die Moskau ergreifen sollte, rät der Nahostkenner Dolgow.

Dan-news.info: Mehr als 80 Kinder aus einem Kinderheim sowie aus Sozialzentren von Donezk und Gorlowka haben heute von Aktivisten der gesellschaftlichen Organisation „Oplot Donbassa“ Kleidung und süße Geschenke erhalten. Dies teilte heute der Pressedienst der Organisation mit.
„Die gesellschaftliche Organisation ‚Oplot Donbassa‘ hat eine Aktion durchgeführt, in deren Rahmen 83 Kinder des Kinderheim Kowaljowych sowie aus sozialen Zentren aus Gorlowka und Donezk von
mitfühlenden Einwohnern der Republik die notwendige qualitativ hochwertige Kleidung und Süßigkeiten erhalten haben“, teilte der Pressedienst mit.
Nach Informationen der gesellschaftlichen Organisation leben in diesen Zentren Waisen, Kinder ohne Erziehungsberechtigte sowie Kinder ,die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden.
‚Oplot Donbass‘ wurde im Mai 2014 in der DVR gegründet und hat mehr als 1000 Mitglieder.

de.sputniknews.com: „Mit Raketenschlägen gedroht“: Warum Schließen von US-Basis in Kirgistan richtig war
Die US-Luftwaffe hat zwischen 2001 und 2014 den kirgisischen Flughafen Manas genutzt, um US-Truppen in Afghanistan mit Nachschub zu versorgen. Warum die US-Basis letztlich geschlossen wurde – das hat Kirgistans Präsident Almasbek Atambajew jüngst auf einer Pressekonferenz erklärt.
Demnach haben „bestimmte Länder“, wie der Staatschef sagte, ihm mit Raketenschlägen gegen den Stützpunkt gedroht.
„Damals, im Jahr 2014, sagten mir bestimmte Länder ganz offen: ‚Wenn es sein muss, beschießen wir die US-Flugzeuge mit Raketen, und eure Leute werden in Mitleidenschaft gezogen“, so der kirgisische Präsident.
Was er von Washingtons Politik in Zentralasien hält, verriet Atambajew auch: „Nehmen wir Russland und China. Die wollen ein ruhiges und friedliches Kirgistan. Andere Länder wollen etwas ganz Anderes… Ich habe keinerlei Sympathie für jene Politik, die das US-Außenministerium unter den Demokraten verfolgte.“
Nicht nur, dass Washington sich in die inneren Angelegenheiten Kirgistans eingemischt habe. Die US-Amerikaner hätten auch versucht, einen Krieg in der Region vom Zaun zu brechen. „Sie haben 328 gepanzerte Fahrzeuge an Usbekistan geliefert, für fast eine Million Dollar das Stück. Das ist übrigens der Preis ihrer Demokratie. Sie haben zwei Brudervölker aufeinander hetzen wollen, das kirgisische und das usbekische“, erklärte der Präsident.

Dnr-online.ru: In der DVR wird die Möglichkeit in Betracht gezogen, ein offizielles Schreiben an die Führung der OSZE bezüglich der Fälle von nicht korrekter Durchführung des Monitorings und der Berichte über die Situation im Donbass durch Vertretern der OSZE-Mission zu richten. Dies erklärte heute in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR der ständige Bevollmächtigte Vertreter der Republik in der Kontaktgruppe Denis Puschilin.
„Die Handlungen der OSZE-Mission in der letzten Zeit sind kennzeichnend und für uns natürlich äußerst schmerzhaft. Es findet eine einseitige Veröffentlichung von Ereignissen statt, in hohem Grad zu Gunsten der Ukraine, und in der letzten Woche ist „das Fass übergelaufen“. Eine Reihe von Aussagen einiger Vertreter der Führung der Mission, die bevollmächtigt sind, hier Pressekonferenzen abzuhalten, haben uns dazu veranlasst, unsere offizielle Position zur Frage des Passierens von Kontroll- und Passierpunkten und Checkpoints bekannt zu geben. Wir haben ihre Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt, aber wir haben nicht die Absicht, Vertretern der Mission irgendwelche Privilegien einzuräumen“, berichtete der bevollmächtigte Vertreter der DVR.

So sind am 21. Juli im Gebiet von Wasiljewka Vertreter der OSZE-Mission, unter anderem einer der Leiter der Mission, unter Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte geraten. Mehr noch, ukrainische Einheiten haben den Versuch unternommen, eine Drohne der OSZE abzufangen und auf ihr Territorium zu bringen. Aber dieser Verstoß hat nicht die notwendige Reaktion von Seiten der Vertreter der Mission hervorgerufen.
„Im Zusammenhang mit diesen Ereignissen wurde die Entscheidung getroffen, die Sicherheitsmaßnahmen zu erhöhen, wir fürchteten wegen möglicher Provokationen Kiews um das Leben der Mitarbeiter der Mission und nur aus diesen Gründen wurden Vertreter der Mission nicht nach Nowoasowsk gelassen. Und praktisch sofort haben wir eine Verurteilung von Seiten der OSZE-Mission gegenüber uns gesehen. Dies sieht ganz klar parteiisch aus“, fügte Denis Puschilin hinzu.
Bezüglich der Sinnhaftigkeit der Anwesenheit und der Arbeit der OSZE-Mission auf dem Territorium der DVR erklärte Denis Puschilin, dass die Funktion der Mission durch den Maßnahmekomplex zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen reglementiert ist. Mehr noch, die OSZE-Mission ist die einzige Alternative zu einer Stationierung von UN-Friedenstruppen im Donbass, was die ukrainische Seite aktiv anstrebt.

„Wenn es eine geeignete Alternative gäbe, würden wir über die Sinnhaftigkeit der Arbeit der OSZE-Mission auf unserem Territorium nachdenken. Aber wenn man den Wunsch unserer Gegner berücksichtigt, die OSZE-Mission durch UN-Friedenstruppen zu ersetzten, müssen wir sehr zurückhaltend an diese Frage herangehen“, kommentierte Puschilin.

de.sputniknews.com: Energieminister über Alternative zu Siemens auf russischem Markt
Der russische Energieminister Alexander Nowak hat sich am Montag zu der Situation um die angeblich rechtswidrig auf die Krim gelieferten Siemens-Turbinen geäußert. Ihm zufolge können Erzeugnisse anderer Unternehmen, auch einheimischer, alle nach Russland exportierten Ausrüstungen des deutschen Konzerns ersetzen.
„Alles, was Siemens liefert, können auch andere Unternehmen produzieren. Im Rahmen des Programms für Importersatz haben wir entsprechende Ausrüstungen auch selbst zu erzeugen gelernt“, so Nowak.
Seiner Ansicht nach wäre es für Siemens nicht nutzbringend, den russischen Markt zu verlassen.
„Wir haben keine Risiken. Das ist ein konkurrenzfähiger Markt, wo sehr viele Unternehmen tätig sind“, fügte Nowak hinzu.
Siemens hatte nach eigenen Angaben ein Verfahren zur Kündigung des Lizenzabkommens über die Lieferung von Ausrüstungen für russische Kraftwerke, darunter an staatlich kontrollierte Kunden, eingeleitet….

Lug-info.com: Die ukrainische Seite hat in den Massenmedien die weitere Bereitschaft der LVR zur Trennung von Kräften und Mitteln bei Staniza Luganskaja nicht als Streben zu einer friedlichen Regelung, sondern als Provokation dargestellt. Dies teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit…
„Mit Bezug auf einen offiziellen Bericht der OSZE-Mission wurden die Einheiten der Volksmiliz der LVR beschuldigt, dass sie am 21. Juli angeblich versucht haben, die ukrainischen Streitkräfte zu provozieren, wir haben eine weiße Signalrakete abgeschossen“, sagte der Oberstleutnant.
„Ich will daran erinnern, dass eine weiße Signalrakete die Bereitschaft zu Trennung von Kräften und Mitteln an diesem Abschnitt signalisiert. Die Vereinbarungen über einen weiteren Versucht zur Trennung von Kräften und Mitteln am 21. Juli wurde bei der letzten Sitzung in Minsk am 19. Juli erzielt. Entsprechende Dokumente über die Bereitschaft zu diesem Prozess wurden am Vortag den OSZE-Beobachtern übergeben“, unterstrich er.
„Bei uns ruft Verwunderung hervor, dass unsere Handlungen un
d Absichten zur Regelung des Konflikts im Donbass auf friedlichem Weg von den ukrainischen Massenmedien als „Provokation“ bewertet werden“, unterstrich Marotschko.

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