Presseschau vom 09.07.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends/nachts:

Dan-news.info: Der Zustand des Bürgermeisters von Gorlowka Iwan Prichodko, der heute bei Jasinowataja unter das Feuer der ukrainischen Streitkräfte geriert, ist zufriedenstellend. Das teilte der Pressedienst der Gorlowker Stadtverwaltung mit.
„Derzeit ist Iwan Prichodko im Krankenhaus, er erhält alle notwendige medizinische Behandlung. Er hat eine leichte Prellung, sein Zustand ist zufriedenstellend“, sagte die Gesprächspartnerin der Agentur.
Der Vorfall ereignete sich in der zweiten Hälfte des Tages an der Straße Gorlowka-Donezk, nicht von weit Jasinowataja. Das Fahrzeug von Prichodko geriet unter das Feuer von Seiten ukrainischer Soldaten. Außer dem Bürgermeister gibt es keine weiteren Verletzten.

 

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Slawjanoserbsk, Kalinowo, Logwinowo, Sokolniki und Nishneje Losowoje.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

 

Dan-news-info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainischen Beschuss und dessen Folgen:
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 41-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 15 Ortschaften der Republik beschossen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Zum Beschuss wurden Mörser, Panzer, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen, Granatwerfern und Schusswaffen verwendet.
„In Trudowskije wurden durch Beschuss die Gebäude in der Oborodskij-Straße 30, 32 und der Lutugino-Sraße 38 beschädigt“, teilte das operative Kommando der Republik mit.
Es wurden Dächer und Wände der Häuser sowie ein Wirtschaftsgebäude beschädigt.

 

de.sputniknews.com: Weißes Haus verkündet neuen Dialog-Start mit Russland.
Die Verhandlungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin und seines US-Amtskollegen Donald Trump beim G20-Gipfeltreffen in Hamburg haben den Startschuss für die Zusammenarbeit der beiden Staaten zur Lösung aktueller internationaler Probleme gegeben, wie Trumps Sicherheitsberater Herbert McMaster mitteilte.
„Keins der Probleme ist bei diesem Treffen gelöst worden, niemand hat das erwartet. Es ist aber ein Anfang des Dialoges über eine Reihe schwieriger Probleme, an denen wir nun zusammen arbeiten werden“, so McMaster.
Das Wichtigste in dem zweistündigen Gespräch der Präsidenten sei demnach die Demonstration „der Bedeutung der bilateralen Beziehungen mit Russland“ gewesen.
Das erste Gespräch zwischen Putin und Trump am Rande des G20-Gipfels in Hamburg dauerte 140 Minuten, obwohl die russische Delegation dafür nur eine Stunde, die amerikanische gar nur eine halbe Stunde eingeplant hatte. Putin und Trump erörterten dabei Syrien, die Ukraine, die Koreanische Halbinsel, die Cybersicherheit sowie viele andere Fragen.
Unter anderem war vereinbart worden, einen neuen Kommunikationskanal einzurichten, um eine Beilegung der Ukraine-Krise auf Grundlage der Vereinbarungen von Minsk zu fördern.
Am Samstag äußerte Putin, dass es ihm gelungen sei, persönliche Beziehungen zu Trump herzustellen. Dies könne dazu beitragen, die Beziehungen zwischen beiden Ländern wiederherzustellen. Russlands Präsident fügte auch hinzu, dass „ein Trump im Fernsehen sich sehr von dem realen Menschen unterscheidet“.

 

Dnr-online.ru: Über die Ursachen dafür, dass die ukrainische Seite die Verhandlungen zur Frage des Gefangenenaustausches m Rahmen des Maßnahmekomplexes zum Scheitern gebracht hat, berichtete der ständige bevollmächtigte Vertreter der DVR in der Kontaktgruppe Denis Puschilin.
„Wir hören tränenreiche Erklärungen der Vertreter Kiews in der humanitären Untergruppe darüber, wie sie sich um ihre Soldaten und alle Bürger der Ukraine sorgen. Aber wir sehen etwas vollkommen anderes, zynische und jedes Verhandlungsprozesses unwürdige Taten. Eben erst wurde der sehr schwierige und widersprüchliche Prozess der Verifikation der Auffassung der Personen, die festgehalten werden, beendet, ohne den es nicht möglich war ein konkretes Austauschdatum festzulegen. Beim letzten Treffen in Minsk war es bereits möglich und notwendig, über einen Zeitpunkt und eine Präzisierung der Listen zu sprechen, aber die Ukraine begann neue Forderungen vorzubringen“, berichtete der Vertreter der DVR.
Mehr noch, nach den Worten Denis Puschilins führt die ukrainische Seite die Umstellung der Gefangenenlisten fort, um so den Verhandlungsprozess zu verzögern.
„Man hat uns vorgeschlagen, aus den Listen Menschen zu streichen, die nach unserer Auffassung eine sehr direkte Beziehung zum Konflikt und den Minsker Vereinbarungen haben. Dabei hat die Ukraine zuvor bezüglich dieser Personen keine Einwände vorgebracht, jetzt läuft einfach nur eine Suche nach einem Grund, um den Prozess zu verzögern. Kiew schlägt vor, aus den Listen Menschen aus „Berkut“ zu streichen, die ehrlich ihre Pflicht erfüllt haben, aber von der ukrainischen Regierung verraten wurden. Jetzt befinden sie sich in Haft, wo sie gefoltert werden. Warum sollen wir uns von ihnen lossagen? Warum sollten wir uns von Menschen aus Odessa lossagen, die nach dem 2. Mai wie durch ein Wunder am Leben bleiben? Für viele von uns war dieser Tag der Punkt, von dem aus es kein Zurück mehr gab“, sagte er.
Zum Abschluss unterstrich Denis Puschilin ein weiteres Mal, dass solche Forderungen Kiews für die Republiken nicht annehmbar sind den Minsker Vereinbarungen widersprechen.

de.sputniknews.com: USA sitzen auf Pulverfass und spielen mit dem Feuer – Nordkorea-Medien
„Man sollte nicht mit dem Feuer spielen, wenn man auf einem Pulverfass sitzt“ – unter diesem Titel ist in Nordkoreas wichtigster und meistgelesener Zeitung „Rodong Sinmun“ (deutsch: „Arbeiterzeitung“) ein Artikel zur Lage auf der Koreanischen Halbinsel erschienen.
„Durch die militärischen Provokationen der Vereinigten Staaten hat die Gefahr eines Atomkriegs auf der koreanischen Halbinsel einen kritischen Punkt erreicht“, schreibt die Zeitung in Bezug auf die gemeinsamen Militärübungen der USA und Südkorea, die bis vergangenen Samstag abgehalten wurden.
Das Blatt bezeichnet die Koreanische Halbinsel als „das weltgrößte Pulverfass“, auf dem sitzend man besser nicht mit dem Feuer spielen sollte.
Dementsprechend könne „selbst die kleinste Fehleinschätzung oder Fehler sofort den Beginn eines Atomkriegs in der Region auslösen, der unweigerlich in einem neuen Weltkrieg münden würde.“
Die Übungen, bei denen sich die B-1B Lancer Bomber der USA gemeinsam mit südkoreanischen F16 nordkoreanischen Grenzen näherten und einen Angriff auf nordkoreanische Ziele simulierten, seien ein „Gambit (Schachzug, Anm. d. Red.) der Kriegshetzer“ gewesen, hieß es weiter.

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben der Gegner siebenmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten im Gebiet der Ortschaften Slawjanoserbsk, Kalinowo, Logwinowo, Sokolniki und Nishneje Losowoje.
Die ukrainischen Streitkräfte haben beim Beschuss von den Minsker Vereinbarungen verbotene 120mm- und 82mm-Mörser, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 169 Mörser- und andere Granaten abgeschossen.
Es wurden nicht kampfbedingte Verluste unter dem Soldaten der 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte festgestellt. Am 7. Juli gegen 17:40 Uhr starben folgende Soldaten der 93. Brigade, als sie Dienst in Trjochisbjonka taten bei der Detonation einer Mine vom Typ OSM-72, die nicht in einem Formular für Minensperren erwähnt war: der Kommandeur einer Gruppe, der Feldwebel Sergej Petrowitsch Deontschenko und der leitende Schütze, der Soldat Wladimir Wladimirowitsch Sinelnikow.
Im Zusammenhang mit dem mangelhaften moralisch-psychischen Zustand der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte wurden Fälle von Rechtsverletzungen festgestellt.
Gestern wurde von einem Soldaten der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte in Staniza Luganskaja ein Schmuckstück gestohlen, eine Goldkette, die einer Zivilistin, einer jungen Frau, geb. 1996, gehört. Es wurde festgestellt, dass der Soldat der Brigade betrunken war, gewaltsam die Kette der an ihm vorbeigehenden jungen Frau an sich nahm und danach floh. Nach zwei Stunden wurde der Dieb durch die Rechtsordnungsorgane festgenommen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Raubüberfall eingeleitet.
Im Zusammenhang mit den sich häufenden Fällen von Lebensmittelvergiftungen in den Truppenteilen und Einheiten der ukrainischen Streitkräfte werden vom Kommando der taktischen Gruppe „Lugansk“ Maßnahmen zur Überprüfung des Zustands und der Qualität der Lebensmittel durchgeführt.
So wurden in Folge des Genusses qualitativ minderwertiger Lebensmittel 36 Soldaten der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte mit Darmerkrankungen ins Krankenhaus eingewiesen.

 

Nachmittags:

de.sputniknews.com: „Die Profiteure des Terrors“ – Deutschland finanziert Krieg und Aufrüstung weltweit.
Die Rüstungsindustrie in Deutschland freut sich über volle Auftragsbücher. Und die Bundesregierung liefert weiter fleißig Waffen ins Ausland. Der Autor Markus Bickel hat recherchiert, Zahlen und Fakten zusammengetragen und nun ein Buch herausgebracht: „Die Profiteure des Terrors“. Es beschreibt den Teufelskreis von Aufrüstung und Militarisierung.
Allein im Jahr 2016 wurden weltweit 1.500 Milliarden US-Dollar in Rüstung investiert. Darum und um die Profiteure dieses Aufrüstungswettlaufs geht es in Markus Bickels Buch. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wurde es nun in der Thüringischen Landesvertretung in Berlin präsentiert. An der Veranstaltung nahm auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow teil.
Warum liefert Deutschland eigentlich weiterhin so viele Rüstungsgüter in den Nahen und Mittleren Osten, trotz restriktiver Gesetze? Autor Markus Bickel sieht den Fehler in der Politik:
„Vielleicht liegt es in erster Linie an der Nachfrage an der deutschen Wehrtechnik. Saudi Arabien, Katar, Vereinigte Arabische Emirate sind da in den vergangenen Jahren immer unter den Top Ten. Und obwohl es die politischen Grundsätze der Bundesregierung gibt, in Krisen- und Spannungsgebiete nicht zu exportieren, wird geliefert.“
Diese Kritik unterstützt ein weiterer Teilnehmer an der Podiumsdiskussion: Der thüringische Ministerpräsident und Linke-Politiker Bodo Ramelow. Für ihn sind die gesetzlichen Maßstäbe ebenfalls schwer nachvollziehbar, auch international:
„Ich höre von thüringischen Unternehmen, dass sie sich an bestimmten Sachen nicht beteiligen dürfen und wenig später nehmen dann die Franzosen den gleichen Auftrag wahr. Oder die USA und Kanada gehen am Ende in diesen Markt hinein. Und dann wundere ich mich darüber, dass es nicht ein eindeutiges europäisches Entscheidungskriterium gibt, bei dem wir uns wechselseitig versichern, was wir da eigentlich tun.“
Ministerpräsident Bodo Ramelow fordert also mehr internationale Absprache. Ebenso kritisiert er, dass es eine fehlende Transparenz gibt, was die Erteilung von Rüstungsaufträgen und Waffenlieferungen Deutschlands angeht. Hierzulande entscheidet die Bundesregierung, bzw. ein Sicherheitsrat, in dem wiederum Bundesminister vertreten sind. Für Bodo Ramelow ein Unding:
„Würde das alles transparent im Deutschen Bundestag dokumentiert, würden wir mehr wissen. Es stört mich, dass in einer geschlossenen Formation entschieden wird und dass die Abgeordneten des Bundestages in die Abwägungsprozesse keinerlei Einflussnahme und keinerlei Einblicke haben.“
Auch wenn aktuell viele deutsche Waffendeals, beispielsweise mit der Türkei, auf Eis liegen, Autor Markus Bickel ist überzeugt davon, dass Handel mit Diktaturen und kriegsführenden Ländern in jedem Fall vermieden werden müsse:
„Diese Partner, die an der Seite Deutschlands im Antiterrorkrieg stehen, sind zumindest im Sicherheitsbereich keine Partner. Deshalb müssen auch Rüstungsexporte nach Saudi Arabien gestoppt werden, solange dieses Land im Jemen Krieg führt. Das gilt auch für die Vereinigten Arabischen Emirate, für Katar und Bahrain – für all die Staaten, die Außenminister Gabriel gerade bereist.“
US-Präsident Donald Trump fordert darüber hinaus weiterhin, die NATO-Länder müssten mehr Geld für Rüstung ausgeben. Eine dabei selbst in seiner eigenen Partei umstrittene Meinung vertritt hier Linke-Politiker Bodo Ramelow. Zwar ist auch er kein Freund der NATO, anstatt einer Auflösung fordert er aber eine Alternative: Ein eigenständiges europäisches Verteidigungsbündnis:
„Was im Moment mit der zweitgrößten NATO-Armee unter Waffen geschieht, nämlich der Türkei, ist für mich der Lackmustest, wie wir uns in Europa entwickeln wollen. Wir sollten ein europäisches Verteidigungsbündnis als eigenständiges Element aufbauen und damit auch die NATO-Logik überwinden.“
Ein Vorschlag, der bei der Buchpräsentation ebenfalls diskutiert wird, ist die so genannte Konversion. Das heißt, Rüstungsfirmen sollten ihre entwickelten Technologien mehr für zivile und nicht für Rüstungsobjekte verwenden. Als Beispiel: Das thüringische Unternehmen Jenoptik produziert ein Steuerungssystem, dass im Leopard 2 Panzer Verwendung findet. Gleichzeitig ist es aber identisch mit Systemen in einem ICE.
Für Autor Markus Bickel ist Konversion langfristig der einzig richtige Weg. Dies sei allerdings kein Prozess von heute auf morgen, eher von 20 bis 30 Jahren:
„Aber es muss halt irgendwann begonnen werden und wann, wenn nicht jetzt? Denn die Anzahl der Konflikte auf der Welt wird nicht weniger. Im Nahen und Mittleren Osten könnte man damit jetzt anfangen, nach dem Motto: Wir machen Drohnen zu Windrädern – das wäre ein Ansatzpunkt.“
Weitere Zahlen und Fakten zu deutschen Waffenexporten und internationaler Aufrüstung können Sie nachlesen in „Die Profiteure des Terrors – Wie Deutschland an Kriegen verdient und arabische Diktaturen stärkt“. Das Buch des Journalisten und Autors Markus Bickel ist ab sofort im Handel erhältlich.
Marcel Joppa

rusvesna.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 41mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Donezk hat der Gegner auf die Gebiete von neun Ortschaften acht Artilleriegranaten des Kalibers 152mm, drei des Kalibers 122m, 2 Panzergeschosse, 4 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 4 des Kalibers 82mm abgefeuert.
In Richtung Gorlowka wurde das Gebiet von Sajzewo von Seiten der ukrainischen Streitkräfte mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Mariupol hat der Gegner auf die Gebiete von neun Ortschaften 19 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 4 des Kalibers 82mm abgefeuert.
Beim Beschuss von Trudowskije durch die ukrainischen Streitkräfte wurden Häuser in der Oborodskij-Straße 30, 32, in der Lutugino-Straße 38 beschädigt.
Außerdem wurden in Folge von Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ein Soldat der Streitkräfte der DVR verletzt.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Konzentration von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen entlang der Kontaktlinie fest. So wurde im Gebiet von Polnoje, 9 km von der Kontaktlinie, die Stationierung von drei Haubitzen „Giazint-B“ entdeckt.
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte ist beunruhigt über den nicht endenden Diebstahl von Material in Einheiten an der Kontaktlinie. Im Ergebnis einer Inspektion einer Kommission des Verteidigungsministeriums und des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte wurde allein in den Einheiten im Bereich Mariupol der Diebstahl von Treibstoffen in einem Wert von mehr als einer Million Griwna entdeckt.
Die größten Fehlbestände wurden in einigen nationalistischen Freiwilligenbataillons entdeckt, die 2015 zwangsweise in die ukrainischen Streitkräfte integriert wurden.
Im Zusammenhang mit dem hohen Niveau der Korruption und den sich häufenden Fällen von Ungehorsam der nationalistischen Bataillone wird im Generalstab die Frage ihrer Umbildung in Linienbataillone einzelner Brigaden der ukrainischen Streitkräfte behandelt. In der nächsten Zeit plant der Leiter des Generalstabs Mushenko eine Reihe von Brigaden in der Zone der sogenannten „ATO“ zu besuchen, um die Frage der Auflösung einzelner Freiwilligenbataillone und der Entlassung unliebsamer Kommandeure zu behandeln.
In praktisch allen Verbänden und Truppenteilen der ukrainischen Streitkräfte wird derzeit ein Mangel an Personal festgestellt, in einer Reihe von Einheiten erreicht er 50-70 Prozent. In dieser Beziehung wurden Vertreter der ukrainischen Streitkräfte zu Militärkommissariaten in zentralen und westlichen Regionen geschickt, um Vertragssoldaten zu rekrutieren. Auch diese Maßnahme erbrachte keine positiven Ergebnisse, da die Bürger nicht den Wunsch haben, sich an dem Bürgerkrieg zu beteiligen und ihr Leben für die Interessen der Kiewer Oligarchen zu riskieren.

 

de.sputniknews.com: Von Trump und Putin vereinbarte Feuerpause im Südwesten Syriens tritt in Kraft.
In den südwestlichen syrischen Provinzen Daraa, Kunaitra und Suweida gilt ab dem 9. Juli 12.00 Uhr Ortszeit ein Waffenstillstand. Laut einer Quelle in Damaskus hat es bisher keine Provokationen und Störungen gegeben.
„Es waren heute keine bemerkenswerten Störungen der Waffenruhe im Südwesten Syriens zu verzeichnen“, sagte die Quelle.
Zuvor hatte der russische Außenminister Sergei Lawrow mitgeteilt, dass die USA, Russland und Jordanien einen Waffenstillstand im Südwesten Syriens vereinbart hatten.

 

de.sputniknews.com: Tillerson bringt Vereinbarungen zwischen Putin und Trump nach Kiew mit.
US-Außenminister Rex Tillerson ist am Sonntag in Kiew eingetroffen. Im Vorfeld seiner Reise hatten hochrangige Beamte in Washington erklärt, dass er dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko seine Sicht auf den Ukraine-Konflikt mitteilen und mehr Informationen zu dem Thema sammeln will. Dies teilt das Portal „rueconomics.ru“ mit.
Aus Sicht des Mitarbeiters des russischen Instituts für die USA und Kanada Wladimir Wasiljew könnte das Gespräch zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem US-Amtskollegen Donald Trump die Amerikaner zu einem Umdenken bewegt haben: „Nach dem Gespräch zwischen Trump und Putin haben die USA Kurs auf eine allmähliche Deeskalation des Konflikts im Südosten der Ukraine genommen.“
Allem Anschein nach wollen die USA dem Politologen zufolge dazu beitragen, dass die sogenannte „Getreide-Waffenruhe“ auch weiter eingehalten wird, zumindest bis zum Jahresende.
Tillerson werde zudem versuchen, Kiew klar zu machen, dass der militärische Teil der Operation im Donbass beendet und die Minsker Abkommen umgesetzt werden müssen.
„Meiner Meinung nach brauchen die Amerikaner den militärischen Teil nicht mehr“, so Wasiljew weiter.
Ein weiterer Punkt auf der Agenda werde mit der Wirtschaft verbunden sein: „Jetzt, wo Washington seine Hilfsprogramme (…) aktiv kürzt, ist es ihm sehr wichtig, Kiew deutlich zu machen, dass es sich um Reformen und alternative Wege zur Gewährleistung eines Wirtschaftswachstums bemühen soll.“
Heikle Lage für Ukraine
Schon im April hatte der Internationale Währungsfonds (IWF) zwei wichtigste Richtungen seiner Arbeit in der Ukraine festgelegt. Erstens sei das der Kampf gegen die Korruption. Zweitens die Umsetzung der Rentenreform.
Diese beiden Richtungen brachten Kiew laut dem Politologen in eine heikle Lage: Denn gerade der Krieg und die „russische Aggression“ seien heute die einzige Bedingung für das Fortbestehen des Kiewer Regimes.
„Wenn Kiew tatsächlich beginnt, seine militärische Präsenz im Donbass zu beenden, könnte dies die Lage innerhalb des Landes drastisch zuspitzen, weil radikale Kräfte im Gegensatz dazu ein aktiveres Vorgehen des Militärs im Donbass fordern“, so Wasiljew weiter.
Das Unangenehmste für die Ukraine sei dabei, dass Tillerson gerade nach dem Treffen zwischen Putin und Trump angereist sei. Es sei nicht auszuschließen, dass im Laufe des mehr als zweistündigen Gesprächs zwischen Putin und Trump grundlegende Vereinbarungen getroffen worden seien, mit denen Kiew nun vertraut gemacht werden solle.

de.sputniknews.com: Cyber-Angriff auf US-Kernkraftwerk – laut WP natürlich wieder Russen.
Die amerikanische Zeitung „The Washington Post“ (WP) hat einen Cyber-Angriff auf ein US-Kernkraftwerk und mindestens Dutzend andere Energieunternehmen russischen Hackern vorgeworfen.
Die Agentur Bloomberg hat am Freitag berichtet, dass angeblich mit einer ausländischen Regierung verbundene Hacker Dutzende amerikanische Kraftwerke, darunter auch das Kernkraftwerk Wolf Creek (US-Bundestaat Kansas), angegriffen haben sollen.
Das Energieministerium der Vereinigten Staaten teilte später mit, dass die Cyber-Attacken weder Stromnetze noch den Stromversorgungsprozess selbst beeinträchtigt haben. Sicherheitsexperten hätten keine Beweise, um behaupten zu können, dass hinter dem Angriff dieses oder jenes Land oder irgendeine Gruppierung stehe. Den Sündenbock hat nun wohl WP gefunden.
„Nach Angaben von US-amerikanischen hochrangigen Beamten stehen russische Regierungshacker hinter den jüngsten Cyber-Angriffen auf Geschäftssysteme des US-Kernkraftwerkes und anderer Energieunternehmen“, schreibt die Zeitung.
Laut WP sind die Hacker nicht in die Steuersysteme der Kraftwerke, sondern in die Verwaltungssysteme eingedrungen– einschließlich Personaldatenbanken, hieß es.
Zuvor hatte WP bereits berichtet, dass Russlands Hacker angeblich eine neue Cyber-Waffe entwickelt hätten, die die Arbeit von Stromnetzen beeinträchtigen könne.

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