Presseschau vom 02.07.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends/nachts:

de.sputniknews.com: Damaskus: „Beweise“ für Giftgaseinsatz basieren auf Terroristen-Angaben.
Der Bericht der Kontroll-Organisation OPCW, wonach im syrischen Chan Scheichun der Kampfstoff Sarin eingesetzt wurde, beruht auf Informationen von Terroristen. Dies teilte das syrische Außenministerium in einer Erklärung am Samstag mit.
Zuvor hatte die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) einen Bericht veröffentlicht, der beweisen soll, dass am 4. April 2017 im syrischen Khan Scheichun tatsächlich Chemiewaffen eingesetzt worden waren. Dabei beriefen sich die Experten auf Boden- und Gewebeproben, die ihnen aus dritter Hand zur Verfügung gestellt wurden – sie selbst sind aber eigenen Angaben zufolge nicht am Ort des Geschehens gewesen.
Obwohl die Organisation betonte, dass es nicht die Aufgabe des OPCW sei, Täter zu finden, steht nun für viele Spitzenpolitiker und Behörden der Welt plötzlich fest, dass die Schuld der Assad-Regierung bewiesen sei. So schrieb das US-Außenministerium in einer Erklärung, dass die im Bericht erwähnten Tatsachen die niederträchtige und höchst gefährliche Praxis des Chemiewaffeneinsatzes durch das Regime von Assad widerspiegeln würden.
In einer Erklärung kontert das syrische Außenamt dem wie folgt: „Die Fakten der Organisation (OPCW, Anm. d. Red) basieren auf Angaben von Terroristen in der Türkei“, heißt es in der Erklärung. Schon allein diese Tatsache lasse keinen Zweifel daran, dass der Bericht auf Lügen basiere. Die Zeugen, die aus Chan Scheichun in die Türkei eingeladen worden seien, hätten im Auftrag gewisser Personen nur für „die Türkei und deren terroristische Verbündete günstige Zeugenaussagen“ geäußert, so das syrische Außenamt.
Am 4. April 2017 hatte es einen Giftgas-Angriff in der syrischen Provinz Idlib gegeben. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte kamen dabei insgesamt 86 Menschen ums Leben.
Die USA gaben daraufhin der syrischen Regierung die Schuld für die Attacke und griffen als Vergeltung den syrischen Luftstützpunkt Schairat mit Tomohawk-Raketen an. Der Luftangriff wurde von US-Präsident Donald Trump persönlich befohlen.
Am vergangenen Dienstag erklärte das Weiße Haus, es verfüge über Informationen, dass Assad einen neuen Angriff vorbereite. Washington drohte dabei, Assad und seine Militärs würden einen „hohen Preis“ zahlen, sollte es wirklich zu einem Giftgas-Angriff kommen.

de.sputniknews.com: Verletzbare Truppen: US-Kongress will Militärs vor „russischer Propaganda“ schützen.
Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren hat dem US-Kongress den Gesetzentwurf „über den Widerstand gegen den ausländischen Einfluss auf die US-Streitkräfte“ zur Erörterung vorgelegt. Dieser soll die amerikanischen Militärs vor dem Einfluss Russlands und anderer Länder schützen.
Laut dem Gesetzentwurf soll der Pentagon-Chef verpflichtet werden, jährlich einen Bericht über den angeblichen Einfluss Russlands auf die amerikanischen Militärs vorzulegen, welcher dann veröffentlicht werden soll.
Neben Warren brachte mit Chris Murphy noch ein weiterer demokratischer Senator einen antirussischen Vorschlag ein. Er will die Haushaltsausgaben für den Widerstand „gegen die russische Propaganda“ in den kommenden fünf Jahren gar verdoppeln. Der Politiker behauptet, dass „Hunderte und Hunderte von Russland finanzierte Trolle“ täglich Fake-News verbreitet hätten, um die Wahlen in den USA zu beeinflussen.
Einige westliche Politiker, US-Senatoren und Abgeordnete des US-Kongresses werfen Moskau ständig eine angebliche Einmischung in die Präsidentschaftswahlen in den USA vor. Dennoch konnten sie dafür bislang keinen einzigen Beweis vorlegen.

de.sputniknews.com: Russland hat Beweise für Einsatz ausländischer Waffen durch Terroristen.
Russland hat Beweise dafür, dass Terrororganisationen ausländische Waffen in Syrien einsetzten, teilte eine Quelle aus ranghohen diplomatischen Kreisen Sputniknews mit.
Am Samstag seien Ain Tarma in Ostghuta sowie die Vororte von Damaskus Al Kabbas und Dschabar insgesamt 48 Mal mit Granaten beschossen worden.
Russische Offiziere des Zentrums für die Versöhnung der Konfliktparteien hätten nun handfeste Beweise dafür, dass die Terroristen dabei ausländische Waffen eingesetzt hätten.
„Es wurden Fotos von Splittern mit Seriennummern gemacht, die im Ausland hergestellt worden sind“, teilte die Quelle weiter mit.
Zuvor hatten mehrere Medien unter Berufung auf die Kämpfergruppe Failaq al-Rahman berichtet, dass 30 Kämpfer bei einer angeblichen Chlor-Attacke der syrischen Truppen in Ain Tarma in Ostghuta (Gouvernements Darʿā) eine Vergiftung erlitten haben sollen. Die Führung der syrischen Armee hat die Erklärung der Kämpfer über den Chlor-Einsatz durch die Regierungstruppen zurückgewiesen.
Am Donnerstag hatte eine diplomatische Quelle Sputniknews mitgeteilt, dass Terrorgruppen eine Chlor-Attacke im Gouvernement Daraa planen würden.

Vormittags:

de.sputniknews.com: Syrien: Selbstmordattentat in Damaskus verübt – mindestens 18 Tote
Ein Selbstmordattentäter hat sich in Damaskus in die Luft gesprengt, meldet AFP am Sonntag unter Berufung auf das Staatsfernsehen. Mindestens 18 Menschen sind ums Leben gekommen. Mehrere Einwohner wurden verletzt.
Der Attentäter soll am Steuer eines mit Sprengstoff beladenen Fahrzeugs gesessen haben, teilt die Agentur Reuters auch mit Hinweis auf den TV-Sender mit. Momentan entschärfen die Behörden zwei weitere Autobomben.
Insgesamt wurden drei Autos untersucht, hieß es. Zwei davon konnten von den Fachleuten bei der Einfahrt nach Damaskus zur kontrollierten Explosion gebracht werden. Der dritte Wagen wurde auf dem Platz Tahrir eingekesselt. Dabei hat sich der Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainischen Beschuss und dessen Folgen:
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte
35 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden 17 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Mörsern, Panzer, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden in den letzten 24 Stunden sechs Wohnhäuser in Alexandrowka am westlichen Rand von Donezk beschädigt: Schkolnaja-Straße 11, 9, Lenin-Straße 107, Tscheljuskinzew-Straße 5, 6a, Gorkij-Straße 58. Außerdem wurde ein Zaun in der Kirow-Straße 41 beschädigt“, teilte das operative Kommando weiter mit.
In
Dokutschajewsk im Süden von Donezk wurde das Dach eines Hauses in der Gwardejskaja-Straße durch ukrainisches Feuer beschädigt.
„Gestern Abend um 21:20
Uhr wurde Gorlowka von den ukrainischen Positionen aus beschossen. Ein Geschoss traf den Hof des Wohnhauses Nr. 66 in der Pustelnikow-Straße im Nikitowskij-Bezirk der Stadt. Durch die Explosionswelle wurden alle Fensterscheiben herausgeschlagen“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Die Verwaltung des
Nowoasowskij-Bezirks teilte mit, dass durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gestern Abend die Fensterscheiben und Fassaden eines Hauses in der Lenin-Straße in Sachanka beschädigt wurden. Außerdem ist die Stromversorgung von Leninskoje in der Folge einer Beschädigung einer Stromleitung unterbrochen.

 

de.sputniknews.com: Briten schieben Afghanen ihre Schuld für Kriegsverbrechen in die Schuhe – Medien
Die britische Spezialeinheit Special Air Service (SAS) hat Berichte über Kriegsverbrechen in Afghanistan gefälscht, um die Ermordung unbewaffneter afghanischer Zivilisten – „potenzieller Taliban-Kämpfer“ – zu vertuschen. Dies meldet am Sonntag die Zeitung „The Times“ unter Hinweis auf Militärquellen.
Es gebe „schwerwiegende Beweise“, dass die Zivilisten ermordet und nicht bei Kontrollen in ihren Häusern festgenommen worden waren, schreibt „The Times“.
2014 hatte die Operation „Northmoor“ begonnen – die Ermittlungen von Kriegsverbrechen, die zwischen 2010 und 2013 begangen wurden. Diese Untersuchungen sind die größten für die britische Militärpolizei Royal Military Police (RMP), daran nehmen mehr als 100 RMP-Offiziere teil.
Es wurde festgestellt, dass SAS Dokumente gefälscht und die Verantwortung für die Ermordung von Zivilisten auf ihre afghanischen Kollegen geschoben hatte.
Auf Videos, die von unbemannten Luftfahrzeugen aufgenommen worden waren, sei laut „The Times“ zu sehen, dass die Briten unbewaffnete Zivilisten beschossen hatten.
Das britische Verteidigungsministerium wollte diese Informationen verschweigen, um „die nationale Sicherheit, das öffentliche Vertrauen und die Zusammenarbeit mit den Verbündeten“ nicht zu schädigen.
Nach Angaben von „The Times“ hält das britische Verteidigungsministerium die Beweise für die „Massenmorde“ für „glaubwürdig“. Die Ergebnisse der Ermittlungen könnten für die britische Regierung „katastrophal“ sein.
2016 hatte der Internationale Strafgerichtshof bestätigt, dass US-Soldaten und CIA-Agenten in Afghanistan Kriegsverbrechen begangen hatten.

Dnr-online.ru: Über die Quellen zur Stromversorgung der großen Industrieunternehmen, die unter äußere Leitung der Republik gestellt wurden, berichtete in einer Fernsehsendung bei „Junion“ der stellvertretende Kohle- und Energieminister der DVR Alexandr Fjodorow.
„Das Starobeschewer Kraftwerk ist heute zu 50% ausgelastet, das Sujewsker zu einem Drittel seiner Kapazität. So sind wir bereit, zusätzliche Kapazitäten in Betrieb zu nehmen, um die gesamte Industrie der Republik zu versorgen“, sagte der stellvertretende Minister.
Das einzige Problem sind nach den Worten Alexandr Fjodorows die nicht endenden Beschüsse von Seiten der ukrainischen Truppen, in deren Folge die Energietechniker der Republik gezwungen sind, praktisch täglich Arbeiten zur Reparatur von Objekten des Energiebereichs durchzuführen.

 

de.sputniknews.com: Kritischer Zustand: Kiew gibt Engpässe bei Pulver und Munition zu.
Das ukrainische Verteidigungsministerium hat die Munitionsversorgung als kritisch bewertet. Dies berichtete die ukrainische Wochenzeitung „Serkalo Nedeli“ (zu dt. „Spiegel der Woche“).
Dabei bezieht sich die Zeitung auf ein ihr vorliegendes internes Dokument, das Verteidigungsminister Stepan Poltorak an den Chef des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates, Alexander Turtschinow, gerichtet hat. Das Schreiben ist den aktuellen Problemen der ukrainischen Militärindustrie gewidmet.
Die ukrainische Verteidigungsbehörde bewerte die Versorgung der Armee mit Munition für Scharfschützengewehre, Maschinengewehren DSchK und NSWT sowie mit großkalibrigen Artilleriegeschossen und Granaten als kritisch, heißt es.
Noch bis vor wenigen Jahren habe die Ukraine Munition nach Malaysia, Indien und in afrikanische Länder ausgeführt, so die Zeitung. Munition habe einen „Löwenanteil“ der ukrainischen Exporte ausgemacht. Allerdings habe sich die Lage gravierend geändert.
Heutzutage habe das Land die Produktion von Sprengstoffen, Pulver, Hülsen, Geschossen und Zündern eingebüßt, denn seit dem Beginn der „Anti-Terror-Operation“ (der Militäroperation in der Ostukraine — Anm. d. Red.) werde das Territorium im Gebiet Donezk, auf dem sich entsprechende Betriebe und Fabriken befinden, von Kiew nicht mehr kontrolliert.
Panzerabwehrlenkraketen, Munition für groß- und mittelkalibrige Artilleriesysteme und Sprengköpfe von Fliegerbomben könnte also nicht erneuert werden. Die Herstellung von sogenannten Ballistiten (eine Art rauchschwaches Pulver) für Granaten, präzisionsgelenkte Waffen sowie Raketenwerfer sei ebenfalls unmöglich.
Die erforderliche Produktion hätte in anderen ukrainischen Betrieben abgewickelt werden können, so der Verfasser des Artikels. Allerdings wären für die Umsetzung dieses Vorhabens etwa 20 bis 25 Millionen US-Dollar notwendig gewesen. Im Januar 2015 habe der ehemalige ukrainische Premier Arseni Jazenjuk die Initiative deshalb abgelehnt.

Dnr-online.ru: In der DVR wird eine Fruchtfolge durchgeführt um zu verhindern, dass ein Defizit bei bestimmten Lebensmitteln entsteht. Dies teilte der Landwirtschaftsminister der DVR Wladimir Antonow mit.
„Hauptaufgabe für uns ist derzeit die Planung der staatlichen Fruchtfolge. Wir wollen auch einen garantierten Absatz der Produkte der Landwirte der DVR absichern. Dazu erstellt das Ministerium Prognosen des Bedarfs der Republik an landwirtschaftlichen Produkten.
Monatlich wird der Stand der Getreide-/Hülsenfrucht- und technischen Kulturen berechnet, die auf unserem Territorium angebaut werden. Um zu verhindern, dass ein Defizit bei bestimmten Lebensmitteln entsteht, wird mit den Landwirten an einer Planung der Fruchtfolge gearbeitet. Wir planen den Umfang der Ernte, die die Republik braucht. Überschüsse, die nicht auf dem inneren Markt benötigt werden, werden über verschiedene staatliche Strukturen exportiert“, sagte er.

 

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Am Sonntag hat die israelische Armee erneut Stellungen der syrischen Artillerie angegriffen, von wo aus dem Armeepressedienst zufolge zwei Geschosse in Richtung der israelischen Golanhöhen abgefeuert wurden.
Dieser Angriff war bereits der fünfte in dieser Woche. Die vereinzelten syrischen Geschosse werden von den Israelis als zufällige eingestuft. Sie antworten jedoch jedes Mal mit Vergeltungsschlägen, gibt die Agentur RIA Nowosti an.
„Israel folgt nach wie vor der Neutralitätspolitik in Fragen des syrischen Bürgerkrieges. Doch wir lassen keine Verletzung unserer Souveränität zu. Für Israel trägt das syrische Regime die Verantwortung für jegliche Übergriffe an unseren Grenzen: wir treffen die notwendigen Gegenmaßnamen“, kommentierte der offizielle Armeesprecher Ronen Manelis.
Laut dem israelischen Militär wurden in dieser Woche zwei syrische Panzer, ein Laster mit Munition, ein schweres Maschinengewehr und Stellungen der Artilleristen und Granatwerfer zerstört.

 

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte
35 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Donezk hat der Gegner auf die Gebiete von zehn Ortschaften 61 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert.
In Richtung Mariupol hat der Gegner auf die Gebiete von fünf Ortschaften 36 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm, 12 Panzergeschosse, 35 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 14 des Kalibers 82mm abgefeuert
In Richtung Gorlowka hat der Gegner auf die Gebiete von zwei Ortschaften drei Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgefeuert, außerdem wurden Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gab es folgende Schäden:
– 7 Häuser in Alexandrowa – es wurden Hausdächer beschädigt und Fensterscheiben herausgeschlagen;
– in Dokutschajewsk in der Gwardejskaja-Straße 2 – das Dach ist beschädigt;
– in Sachanka in der Lenin-Straße 1 – ein Dach und Fensterscheiben sind beschädigt;
– in Gorlowka in der Pustelnikow-Straße 66 – die Fensterscheiben sind beschädigt;
– in Leninskoje – der Strom ist ausgefallen (eine Stromleitung wurde beschädigt), die Reparaturarbeiten laufen.
Zur Bewertung des Schadens für die Bürger der Republik in Folge von Besch
uss von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus arbeiten am Ort der Zerstörungen Vertreter einer speziellen Kommission. Deren Materialien werden in Strafverfahren gegen das Kommando und Soldaten der ukrainischen militärischen Strukturen eingebracht.
Nach Angaben des Leiters der Vertretung der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination sind für heute Reparaturarbeiten an der Donezker Filterstation geplant, die
durch einen Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte am 1. Juli vollständig ohne Strom ist. Die Arbeiten werden beginnen, falls die ukrainische Seite ihr Wort bezüglich einer Sicherheitsgarantie für die Reparaturbrigaden und einer vollständigen Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung einhält.
Unsere Aufklärung stellt weiter eine Konzentration von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen entlang der Kontaktlinie fest. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
– Berdytschi, 14 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von 5 Artilleriegeschützen „Gwosdika“ entdeckt;
– Iljinka, 17 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von 2 Artilleriegeschützen „Akazija“ festgestellt;
– Konstantinowka, 12 km von der Kontaktlinie, es wurden 5 Artilleriegeschütze „Gwosdika“ bemerkt;
– Stepnoje, 7 km von der Kontaktlinie, 6 Haubitzen D-30 und 60 Mann.
Außerdem ist nach Informationen unserer Aufklärung im Gebiet von Krasnogorowka die
nationalistische Strafeinheit „Ukrainische Freiwilligenarmee“, die zum „Rechten Sektor“ gehört, eingetroffen, um Säuberungen unter der Zivilbevölkerung durchzuführen. Dies ist mit der Durchführung eines Maßnahmekomplexes zur Ermittlung von Personen, die uns die Wahrheit über die Anwendung von Waffen auf Wohngebiete der eigenen Ortschaften durch ukrainische Einheiten mitteilen sowie uns zuverlässige Information über die Lage und den Zustand von Strafeinheiten in der „ATO“-Zone übermitteln, verbunden.
Die Ermittlung der Menschen wird durch Abhören von Telefongesprächen auf offenen Kanälen durch die technischen Mittel der Aufklärung der ukrainischen Streitkräfte und den Sicherheitsdienst der Ukraine erfolgen. In diesem Zusammenhang ist es erforderlich, dass die Menschen auf den von der ukrainischen Regierung besetzten Territorien des Donbass die Nutzung von offenen Kommunikationskanälen einschränken.

Unsere Aufklärung stellt, beginnend mit dem 30. Juni, Fälle von Festnahmen von Einwohnern von Tonenkoje, Netajlowo, Krasnogorowka, Peski fest. Insgesamt berichten örtliche Einwohner bereits über das Verschwinden von mehr als 40 Menschen in diesen Ortschaften in den letzten drei Tagen. Dies ist mit dem Versuch der ukrainischen Truppen verbunden, diese Territorien von nicht genehmen Einwohnern, die die Konzentration von verbotenen Waffen der ukrainischen Streitkräfte in diesem Gebiet festhalten, zu säubern.
Und zum Abschluss, die ukrainische militärisch-politische Führung verschärft weiter die Lage, um den Konflikt im Donbass zu eskalieren, besonders im Vorfeld der Minsker Verhandlungen und des G20-Gipfels. Von uns wurde die Ankunft von einigen
Aufklärungsgruppen in Otscheretino festgestellt, deren Aufgabe das Eindringen auf unser Territorium und die Durchführung von Terrorakten ist, um in der Folge die Streitkräfte der DVR oder der RF dessen zu beschuldigen. Ebenfalls wurde den Gruppen die Aufgabe gestellt, „Beweise“ für die Anwesenheit russischer Truppen im Donbass zu liefern, um weitere Beschuldigungen von Poroschenko von Seiten der Weltöffentlichkeit, dass er bezüglich einer „russischen Invasion“ gelogen hat, zu verhindern.
In diesem Zusammenhang wird in der Republik ein
Maßnahmekomplex zur Bekämpfung der Diversions- und Terroraktivitäten des Gegners durchgeführt. Und entlang der Kontaktlinie befinden sich spezielle schnelle Eingreifgruppen in ständiger Gefechtsbereitschaft gegen ukrainische Diversions- und Erkundungsgruppen, selbst wenn der Gegner Versuche unternimmt, einen Teil der Kräfte der Streitkräfte der DVR an einzelnen Abschnitten abzulenken, um seine Terroristen einzuschleusen. In den Städten und Dörfern ist das Passierregime verstärkt worden. Dank vorliegender Angaben über Diversanten von Quellen auf der ukrainischen Seite wird es uns nicht schwer fallen, sie rechtzeitig zu entdecken und unschädlich zu machen. Wir bitten auch um die Unterstützung der Bürger der Republik, dazu bitten wir darum, uns rechtzeitig über jede Aktivität verdächtiger Personen zu informieren.

 

de.sputniknews.com: „USA bauen asiatische Nato auf Koreanischer Halbinsel“ – Nordkorea
Nordkoreas Ausschuss für den Friedensschutz hat von den USA gefordert, das „illegitime“ UN-Kommando in Südkorea aufzulösen.
Diese Militärstruktur sei von Washington während des Koreakrieges gebildet worden und wirke seit 1957 im Süden der Koreanischen Halbinsel. Derzeit versuchen die USA das UN-Kommando in ein „Kommando internationaler Kräfte umzuwandeln, um eine asiatische Version der Nato zu entwickeln“, hieß es. Das Ziel sei, „noch einen bewaffneten Konflikt auf der Halbinsel auszulösen, im Versuch, mit Nordkorea gewaltsam fertig zu werden“.
„Die USA müssen auf Forderung unseres Volkes unverzüglich das illegitime UN-Kommando auflösen und die aggressiven Militärkräfte sowie die todbringenden Waffen aus Südkorea abziehen“, so der Ausschuss für den Friedensschutz.
Das UN-Kommando sei „ein Anachronismus“, verletze Vorschriften der grundlegenden UN-Dokumente, behindere die Erreichung „von Frieden und Sicherheit, darunter auch auf der Koreanischen Halbinsel“.
1950 hatte eine langzeitige Phase der gegenseitigen Vorwürfe zwischen dem Norden und dem Süden der Koreanischen Halbinsel mit einem Krieg geendet. In diesem Konflikt kämpften amerikanische Truppen innerhalb der Gruppe der UN-Kräfte auf der Seite Südkoreas, Nordkorea wurde dagegen durch chinesische freiwillige Kämpfer und die Sowjetunion unterstützt. Der dreijährige Krieg, der enorme Menschenopfer forderte und zu großen Zerstörungen führte, endete mit der Wiederherstellung der Demarkationslinie zwischen dem Norden und dem Süden Koreas am 38. Breitengrad.
Da der Koreakrieg nur mit einem Waffenstillstandsabkommen beendet wurde, befinden sich die Volksrepublik und die USA formal immer noch im Kriegszustand. Derzeit sind 28.500 US-Militärangehörige in Südkorea stationiert. Pjöngjang forderte Washington mehrmals auf, ein Friedensabkommen zu unterzeichnen, unter der Bedingung, dass die USA auf jegliche zukünftige Kriegsmanöver und andere feindliche Aktionen verzichten. Doch die USA ignorieren diese Initiative der Nordkoreaner.

de.sputniknews.com: Nehmen USA Kampfhandlungen in Afghanistan wieder voll auf?
Die Führung des US-Verteidigungsministeriums erwägt die Möglichkeit der Wiederaufnahme der Militäroperation in Afghanistan mit dem Ziel, Kämpfer der Taliban-Bewegung und des islamistischen Haqqani-Netzwerks zu vernichten. Dies berichtet der TV-Sender NBC.
Den Quellen des Senders im Pentagon zufolge überdenken die US-Militärbehörde und das Weiße Haus derzeit die amerikanische Afghanistan-Strategie. Daran sei Trumps Sicherheitsberater Herbert McMaster aktiv beteiligt. Es wird erwartet, dass nach Abschluss der Revision US-Präsident Donald Trump die Wiederaufnahme der Operation gegen die Taliban und das Haqqani-Netzwerk in Afghanistan vorgeschlagen wird.
Derzeit sind in Afghanistan noch rund 8400 US-Militärs stationiert, die im Rahmen der Mission „Resolute Support“ unter anderem die afghanischen Regierungskräfte ausbilden und beraten. Insgesamt unterstützen etwa 13.500 Nato-Soldaten diese Operation. Im Jahr 2011 belief sich das US-Kontingent in Afghanistan auf 130.000 Soldaten. Doch Ende 2014 hatte der Großteil der Kräfte der Allianz das Land verlassen.

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz hat sich nicht wesentlich geändert und
bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden hat der Gegner dreimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von
Frunse, Sokolniki und Perwomajsk. Die Streitkräfte der Ukraine haben beim Beschuss Mörser der Kaliber 120 und 82mm, Schützenpanzer, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. Insgesamt wurden 47 Mörser- und andere Granaten auf das Territorium der Republik abgeschossen.
In der 14. und 53. Brigade wurden in der letzten Woche mehr als zehn Fälle von eigenmächtigem Verlassen des Stationierungsorts durch ukrainische Soldaten festgestellt. Das in den ukrainischen Streitkräften eingeführte System von
Strafzahlungen für den Genuss von Alkohol bringt nicht die gewünschten Ergebnisse. Diese Fälle verweisen darauf, dass die ukrainischen Streitkräfte demoralisiert sind und das normale Personal nicht kämpfen will.
Verletzungen der militärischen Disziplin wurden auch in der 24. Brigade festgestellt. Es
wurde bekannt, dass in der 24. Brigade eine Kommission eingetroffen ist, die Rechtsverletzungen ermitteln soll, die mit dem Diebstahl und Verkauf von Treibstoff, Sachmitteln und Lebensmitteln sowie mit dem Einzug von Geldmitteln vom Personal durch die Kommandeure verbunden sind.

 

de.sputniknews.com: Plakate in Kiew: „Russisch ist eine Infektion geistig Behinderter“
Auf den Straßen der ukrainischen Hauptstadt, die größtenteils russischsprachig ist, sind Plakate aufgetaucht, die zur Abkehr von der russischen Sprache agitieren, schreibt die ukrainische Zeitung „Vesti“.
Auf einem Foto, das von einem Reporter des Blatts in Kiew gemacht wurde, ist ein Plakat zu sehen, auf dem unter dem Titel „Merkzettel für die Gesundheit: Zungenkrankheiten“ ein Mensch mit einer herausgestreckten Zunge zu sehen ist. Die Zunge ist in die Farben der russischen Trikolore getaucht. Weiß bedeutet demnach „Gefluche, Schwachköpfigkeit, geistige Behinderung“, blau – „Sauferei, Separatismus, Tod“ und rot steht für „Aggression, Imperialismus, Krieg“.
„Die russische Sprache ist eine Krankheit, die das zentrale Nervensystem befällt“, heißt es weiter. „Russisch ist sehr ansteckend. Es reicht aus, wenn man in das Umfeld Infizierter kommt oder sich mit dem Virus in den Medien ansteckt. Die Infektion verbreitet sich leicht unter jungen Leuten.“
Denjenigen, die Russisch sprechen, wird nahegebracht, den „Mund zu spülen“.
Wer diese Plakate aufgehängt hat, sei unbekannt, schreibt das Blatt. Dem Plakat ist jedoch zu entnehmen, dass es an einer Ausstellung der „100 schönsten patriotischen Plakate“ teilgenommen hat. Angeblich sollen solche Poster an mehreren Stellen in der Stadt aufgehängt worden sein. Ob dies tatsächlich so ist, bleibt offen.
Laut diversen Studien nutzen bis heute bis zu 95 Prozent der Ukrainer Russisch als Alltagssprache.
Zuvor wurde in die Rada (dem ukrainischen Parlament) ein Gesetzentwurf eingebracht, der die Dominanz der ukrainischen Sprache in allen Bereichen des öffentlichen Lebens vorsieht. So soll in der Regierung, bei Gericht, bei Strafverfahren, in Geschäften, Schulen und Krankenhäusern vorwiegend Ukrainisch gesprochen werden. Mindestens die Hälfte der veröffentlichten Bücher soll in Ukrainisch erscheinen und übersetzt werden, die überwiegende Mehrheit der Zeitungen, Zeitschriften, Websites und sogar die sozialen Netzwerke sollen einsprachig werden.
Ende Mai hatte Kiew Sprachquoten für das Fernsehen eingeführt. Ukrainische landesweite TV-Sender müssen nun 75 Prozent aller Sendungen und Filme in ukrainischer Sprache ausstrahlen.

 

de.sputniknews.com: Giftgasangriff? Moskau warnt vor Beginn propagandistischer Anti-Damaskus-Kampagne.
Eine informations-propagandistische Kampagne über einen angeblichen Einsatz von Chemiewaffen durch Damaskus ist gegen Syrien gestartet worden, wie Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Sonntag sagte.
„Wie wir vor einigen Tagen bereits gewarnt hatten, hat eine informations-propagandistische Kampagne über ‚die Anwendung von C-Waffen durch Damaskus ‘ begonnen“, schrieb Sacharowa auf ihrer Facebook-Seite. „Es wird immer mehr solche Videos geben, sie werden von unterschiedlicher Qualität sein – von einer so geringwertigen wie dieses, bis zu einer Qualität wie in Hollywood.“
Zuvor hatten mehrere Medien unter Berufung auf die Kämpfergruppe Failaq al-Rahman berichtet, dass 30 Kämpfer bei einer Chlor-Attacke der syrischen Truppen in Ain Tarma in Ostghuta eine Vergiftung erlitten haben sollen. Die Offiziere des Versöhnungszentrums in Syrien, die sich am Samstag im Viertel Al-Kabbas befunden hatten, hatten den Einsatz von Chemiewaffen durch die syrischen Truppen jedoch nicht bestätigt.
Auch die Führung der syrischen Armee hatte die Berichte über den Chlor-Einsatz durch die Regierungstruppen in einem östlichen Vorort von Damaskus zurückgewiesen.

de.sputniknews.com: Vilnius: Nato-Soldaten wegen unbezahlter Rechnung festgenommen.
Zwei Soldaten des in Litauen stationierten Nato-Bataillons sind wegen einer Schlägerei in einem Restaurant in Vilnius festgenommen worden, wie die örtliche Polizei am Sonntag mitteilte.
Der Grund des Konflikts sei eine unbezahlte Rechnung in dem Restaurant gewesen. Bei dem Handgemenge wurde ein 32-jähriger Mann verletzt. Zwei weitere Nato-Soldaten aus den Niederlanden haben dabei in der Nähe gestanden.
Alle vier Soldaten wurden nach der Vernehmung freigelassen. Die Polizei untersucht den Vorfall.

 

Abends:

de.sputniknews.com: Erdogan empfängt russischen Verteidigungsminister Schoigu in Istanbul.
Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat sich mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan in der Präsidentenresidenz Tarabya in Istanbul getroffen, heißt es auf der Seite des türkischen Präsidenten.
Details des Treffens sind derzeit noch nicht bekannt.
Vor einigen Tagen hatten die Präsidenten Russlands und der Türkei, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan, telefonisch verschiedene Aspekte der Syrien-Regelung erörtert. Später gab Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bekannt, dass sich die beiden Staatschefs am Rande des kommenden 20-Gipfels in Hamburg treffen können.
Diese Woche hatten die türkischen Streitkräfte die Kurden-Stellungen im Norden Syriens unter Artilleriebeschuss genommen. Laut Ankara war dies eine Reaktion auf den vorherigen Beschuss seitens kurdischer bewaffneter Einheiten.

 

Dan-news.info: „Heute, am 2. Juli, sind in der DVR wieder Unterbrechungen bei der Funktion des Mobilfunkoperators „Vodafone-Ukraina“ festzustellen. Der Kommunikationsminister der DVR Wiktor Jazenko teilt mit, dass dieses Mal ein Kabel bei Isjum (Oblast Charkow der Ukraine) zerstört wurde, Einzelheiten werden ermittelt“, teilte der Pressedienst des Kommunikationsministeriums mit.

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