Presseschau vom 01.07.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends/nachts:

de.sputniknews.com: Fußball-Legende Diego Maradona will russisches Team trainieren – Medien
Der ehemalige argentinische Fußballspieler und –trainer Diego Maradona hat mitgeteilt, dass er bereit sei, die russische Fußballnationalmannschaft zu trainieren.
„Ob ich bereit bin, das russische Team zu leiten? Genau dafür bin ich ja gekommen! Ich habe viele Pläne und jede Menge Arbeit vor mir“, wird Maradona von dem Portal „Sowjetskij Sport“ nach seiner Ankunft in Moskau am heutigen Freitag zitiert.
Aktuell leitet Stanislaw Tschertschessow die russische Fußball-Nationalmannschaft. Seine größte Aufgabe sei nun, schreiben die Medien, sein Team im kommenden Jahr ins Halbfinale der Heim-WM zu bringen.
Im Confed Cup ist Russland nach der 1:2-Niederlage gegen Mexiko der Einzug ins Halbfinale nicht gelungen.

Lug-info.com: Vertreter der OSZE haben einen Konflikt provoziert, indem sie Einwohnern der LVR zum Tag der Verfassung der Ukraine gratuliert haben.
Bei der Hotline des Innenministeriums der LVR rief ein Bürger, geb. 1952, Einwohner von Wesjolaja Gora, an, der erzählte, dass Mitarbeiter der OSZE-Mission den Einwohnern zum Tag der Verfassung der Ukraine gratuliert haben.
„Der Mann erzählte, dass er gestern tagsüber in ein Geschäft ging, um Tee und Brot zu kaufen. Am Handelspunkt sah er ein Geländefahrzeug mit OZSE-Emblemen. Neben dem Fahrzeug standen zwei Menschen mit blauen Schutzwesten und weißen Helmen mit der Aufschrift „OSZE“. Als sie den Anrufer sahen, gratulierte ihm einer von ihnen auf gutem Russisch zum Feiertag. Auf die Frage, von welchem Feiertag die Rede sei, sagte der Gesprächspartner, dass er zum Tag der Verfassung der Ukraine gratuliere. Der Anrufer und einige sich in der Nähe befindenden Einwohner des Dorfes begannen in Erwiderung zu protestieren und wiesen darauf hin, dass die Beobachter Unparteilichkeit in Bezug auf alle Teilnehmer des Konflikts zeigen müssen und nicht so deutlich auf einer der Seiten stehen dürfen und dass sie mit ihren provokativen Glückwünschen den Konflikt nur weiter anheizen, um dann die Einwohner der Republik der „Aggressivität“ zu beschuldigen“, heißt es in der Mitteilung der Innenministeriums.
Während des darauf folgenden Streits bekamen die Einwohner des Dorfes heraus, dass einer der Vertreter der Mission ein Bürger der Ukraine ist.

de.sputniknews.com: Das neue serbische Ministerkabinett wird die Politik seines Vorgängers fortsetzen und die westlichen Sanktionen gegen Russland nicht unterstützen, teilte die Premierministerin des Landes Ana Brnabić mit.
„Wir werden keine Sanktionen gegen Russland verhängen. Wir werden versuchen, eine ausgewogene Außenpolitik zu betreiben“, so Brnabić, die seit dem 29. Juni die neue Premierministerin Serbiens ist.
Der Ministerin zufolge sind die Sanktionen gegen Moskau nicht im Interesse Belgrads. Dabei betonte sie, dass die Europäische Union für Serbien stets von strategischer Priorität gewesen sei und auch künftig bleiben werde.
Serbiens Präsident Aleksandar Vučić hatte am Vortag die 41-jährige Ana Brnabić zur neuen Premierministerin bestimmt. Sie gehört keiner Partei an, ist offen lesbisch und arbeitete bisher als Ministerin für Öffentliche Verwaltung und Lokale Selbstverwaltung. Sie übernahm als erste Frau in Serbien das Amt der Premierministerin.

de.sputniknews.com: Abkommen über Stationierung russischer Fliegergruppe in Syrien Putin vorgelegt
Die russische Regierung hat die Aufnahme einer Ratifikationsprüfung genehmigt, die die Dauerstationierung einer russischen Luftwaffengruppe in Syrien ermöglichen soll. Das entsprechende Dokument wurde auf dem Portal für rechtliche Informationen veröffentlicht.
Es wurde angeordnet, „das Protokoll zur Vereinbarung zwischen Russland und Syrien über die Stationierung einer Luftwaffengruppe der russischen Streitkräfte auf syrischem Territorium vom 26. August 2015, die am 18. Januar 2017 in Damaskus unterzeichnet wurde, zu billigen und dem russischen Präsidenten (…) vorzulegen“, heißt es im Dokument.
Laut der Vereinbarung stellt Syrien Russland das Territorium des Luftwaffenstützpunktes Hmeimim und den entsprechenden Grundbesitz unentgeltlich für eine Dauer von 49 Jahren zur Verfügung. Das Abkommen wird zudem automatisch um weitere 25 Jahre verlängert, wenn eine der Seiten die andere über den Wunsch, den Vertrag aufzulösen, nicht schriftlich informiert.
Die russische Luftwaffe fliegt seit September 2015 auf Bitte der Regierung in Damaskus Angriffe gegen die Terrororganisationen Daesh und al-Nusra, die in den vergangenen Jahren weite Teile Syriens unter ihre Kontrolle gebracht hatten.

Dan-news.info: „Unsere Aufklärung hat den Beginn einer Bewegung einer Panzerkolonne der ukrainischen Streitkräfte in der Stärke eines Bataillons aus dem Gebiet von Tonenkoje (Jasinowataja-Bezirk) in Richtung Peski festgestellt“, teilte das operative Kommando der DVR mit und fügte hinzu, dass die Lage angespannt wird.

de.sputniknews.com: NYT widerlegt eigenen Artikel über „Russlands Einmischung“ in US-Wahlen
Die Zeitung „The New York Times“ (NYT) hat eine Richtigstellung unter einem Artikel über die angebliche Einmischung Russlands in die US-Präsidentschaftswahlen veröffentlicht, in dem behauptet wurde, dass sich „alle 17 US-Geheimdienste“ darauf geeinigt hätten, dass Moskau hinter dem Hackerangriff auf die Mail-Server der Demokratischen Partei stecke.
Der Nachrichtenseite „Daily Caller“ zufolge hatte die Reporterin der Zeitung Maggie Haberman in dem Artikel „Trumps Ausreden frustrieren selbst seine Verbündeten“ vom 25. Juni den US-Präsidenten Donald Trump für die Weigerung verspottet, „die Tatsache anzuerkennen, die alle 17 amerikanischen Geheimdienste einstimmig bestätigten: Russland plante diese Attacken und half ihm bei dem Wahlsieg“.
Am gestrigen Donnerstag erschien unter dem Artikel eine Berichtigung: „Die Aufklärungsdaten bewerteten nur vier Agenturen: das Office des Direktors der nationalen Nachrichtendienste, die CIA, das FBI und die NSA. Sie wurden nicht von allen 17 Organisationen der US-Geheimdienstgemeinschaft anerkannt“.
Dabei schreibt „Daily Caller“, dass das Office des Direktors der National Intelligence nicht als eine abgesonderte Behörde betrachtet werden könne.
Früher hatte Trump auf seinem Twitter eine Meldung veröffentlicht, in der er forderte, dass diejenigen, die ihn der Verbindungen zu Russland bezichtigen, sich bei ihm entschuldigen sollen.

Vormittags:

de.sputniknews.com: Brite droht Haft wegen Hilfe an Volksmiliz in Ostukraine
Dem Briten Benjamin Stimson droht eine Haftstrafe, weil er die Volkswehr im Donbass unterstützt haben soll, berichtet die britische „Times“ am Samstag.
Der Zeitung zufolge hat er 2015 vier Monaten im Donbass verbracht, wo er die Volksmilizen der selbsterklärten Volksrepublik unterstützte. Im Oktober 2015 habe er in einem BBC-Interview über seine Erfahrung berichtet. Nach seinen Worten sei er stolz darauf, was er getan hat.
Danach sei er nach Manchester zurückgekehrt, wo er von den Behörden inhaftiert worden sei.
Im Februar 2017 leitete das lettische Gericht ein Verfahren gegen Artjom Skripnik, einen Bürger der Stadt Daugavpils, wegen der Teilnahme an den Kriegshandlungen in der Ostukraine und wegen „Verbrechen gegen die Menschheit und Genozid“ ein.

de.sputniknews.com: Russland bestätigt Festnahme seiner Soldaten in Ukraine
In der Ukraine sind zwei russische Grenzsoldaten festgenommen worden. Russland bestätigte den Vorfall. Nach Angaben des russischen Grenzschutzes hatten sich die beiden Männer während einer Übung verirrt.
Die ukrainischen Behörden hatten am Freitag mitgeteilt, die beiden Russen seien in der Nacht im Gebiet Cherson an der Grenze zur russischen Halbinsel Krim festgenommen worden, als sie mit einem Boot an die ukrainische Küste der Bucht von Perekop gefahren seien. Die Männer seien in U-Haft gebracht worden.
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB, dem der Grenzschutz unterstellt ist, bestätigte den Vorfall. Nach Angaben der Behörde hatten die beiden Grenzsoldaten an einer Übung an der ukrainischen Grenze teilgenommen und sich dabei verirrt. Der russische Grenzschutz verhandle mit seinen ukrainischen Kollegen über eine Rückführung der Soldaten.

Ukrinform.ua: Warschau wolle seine Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat in den Jahren 2018-2019 für die Beilegung der Situation im Osten der Ukraine nutzen und Kiew danach fragen, wie man es besser tun könne, erklärte in einem Interview mit PAP der polnische Außenminister Witold Waszczykowski.
„Wir wollen mit der Ukraine sprechen, wie man unsere Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat für den Beistand bei der Regelung des russisch-ukrainischen Konflikts nutzen kann“, sagte Waszczykowski.
Ihm zufolge hängt alles von der ukrainischen Seite ab, die bisher „diese Frage nicht angeschnitten hat“.
Der Außenminister stellte ferner fest, Warschau sei bewusst, dass „jede Eskalation des Konflikts in der Ukraine unmittelbar Polen betreffen wird“.

de.sputniknews.com: „Alle Proben sauber“: Fifa zerstört Dopingverdacht gegen russische Fußballspieler
Nach Spekulationen in westlichen Medien hat der Weltfußballverband Fifa allen Dopingverdacht gegen russische Fußballspieler während der Weltmeisterschaft von 2014 ausgeräumt.
Alle Dopingproben russischer WM-Teilnehmer seien sauber, sagte Fifa-Präsident Gianni Infantino am Samstag.
Mit Blick auf Berichte über ein „Vertuschungssystem“ im russischen Fußball betonte der Fifa-Chef, dass auch alle nicht in Russland entnommenen Proben sauber seien.
Sanktionen werde es deshalb keine geben.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung
36 Mal verletzt. 14 Ortschaften wurden von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschossen. Es wurden Artillerie, Mörser, Panzer, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Der Vertreter des Kommandos fügte hinzu, dass in der Folge der nächtlichen Beschüsse in
Trudowskije und Alexandrowka im Petrowoskij-Bezirk im Westen von Donezk in der Amudarjinskaja-Straße 39 und der Lilin-Straße 35 Gasleitungen beschädigt wurden, in der Schkolnaja-Straße 27 geriet eine Garage in Brand.
Nach Angaben des Kommandos werden die Arbeiten zur Reparatur der Gasleitung schon durchgeführt.
Die letzte Nacht verlief sehr heftig. Die ukrainischen Streitkräfte haben die Siedlung heftig beschossen. Es wurden Wohnhäuser in der Kirow-Straße 41a, der Schkolnaja-Straße 9, 11, 27, 51 und in der Tscheljuskinzew-Straße 5 und 6a beschädigt. Wir gehen weiter die Straße ab, es ist möglich, dass irgendwo weitere Schäden sind, teilte der Leiter der Ortsverwaltung von Alexandrowka im Petrowskij-Bezirk von Donezk Konstantin Tschalyj mit.
Er fügte hinzu, dass Informationen über Tote und Verletzte unter der friedlichen Bevölkerung nicht eingegangen sind.

de.sputniknews.com: Nach dem Umbau eigener Gastransportkorridore wird Russland seinen Gastransit durch die Ukraine nach Westeuropa drastisch drosseln können. Ab 2020 sollen nur noch höchstens 15 Milliarden Kubikmeter Gas im Jahr durch das instabile Transitland strömen, wie Alexej Miller, Vorstandschef des russischen Gaskonzerns Gazprom, am Freitag mitteilte.
Das entspricht etwa einem Fünftel des jetzigen Transitvolumens.
Laut Experten sind 15 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr eben jenes Gasvolumen, das unter Umgehung der Ukraine durch den zweiten Strang der südlichen Gaspipeline gepumpt werden soll. Zuvor hatte der ukrainische Energiekonzern Naftogaz zugegeben, dass die Transitgebühr durch die Ukraine ab 2020 bedeutend sinken werde.
Russland will sich mit Direktpipelines von der politisch und wirtschaftlich instabilen Ukraine unabhängiger machen, die ihren Transitstatus auch als Druckhebel nutzt. Der russische Staatschef Wladimir Putin betont jedoch, dass sein Land bereit sei, auch weiterhin mit der Ukraine als Transitland zu arbeiten.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Die Ukraine will von Russland eine Entschädigung für das vorübergehende Schifffahrtsverbot wegen des Baus der Krim-Brücke in Höhe von etwa 17 Millionen Euro verlangen, meldet die Deutsche Welle (DW).
Demnach beabsichtigt Kiew, vor Gericht eine Entschädigung von Russland wegen der mit dem Bau der Krim-Brücke verbundenen Verluste zu verlangen. Zuvor haben Medien berichtet, dass Ende August für die Brücke über die Straße von Kertsch zwei Brückenbögen gebaut werden. In diesem Zusammenhang werde die Schifffahrt für insgesamt 23 Tage im diesem Gebiet gesperrt.
Dies würde der Ukraine eine halbe Milliarde Griwna (umgerechnet etwa 16,8 Millionen Euro) kosten, meldet DW unter Verweis auf das Außenministerium der Ukraine. Laut der Behörde sei der Bau der Krim-Brücke ein Verstoß gegen internationales Recht sowie gegen souveräne Rechte der Ukraine, denn diese Gewässer seien ihre Wirtschaftszone.
Zuvor war berichtet worden, dass die Ukraine laut ihrem Ministerium für Infrastruktur wegen des Baus der Krim-Brücke Verluste erleiden werde. Dadurch würden weniger Schiffe die Häfen von Berdjansk und Mariupol anlaufen können, hieß es.
Die Krim-Brücke soll bereits ab Herbst beide Küsten der Straße von Kertsch miteinander verbinden.

Ukrinform.ua: Wegen der Beschießungen seitens der russischen Söldner sei die Hochspannungsfernleitung, die an die Wasserstation in Donezk den Strom leite, beschädigt, wodurch die Wasserversorgung in Awdijiwka gestoppt sei, teilte der Staatsdienst für Notfälle der Ukraine mit.
Es wird weiter berichtet, dass für die Bewohner der Stadt ein Wasservorrat in einem Wasserreservoir von 4000 Kubikmeter Wasser eingerichtet wurde.
Es wird im Moment über die Reparaturarbeiten entschieden, unter der Bedingung, dass die Arbeiter in Sicherheit arbeiten werden.

de.sputniknews.com: Fifa-Präsident: Confed Cup – alles prima gelaufen
Der FIFA-Präsident Gianni Infantino hat sich bei Russland für die Organisation des Confed Cups 2017 bedankt.
„Der Wettbewerb in Russland war ein Erfolg in vielerlei Hinsicht. Erstens möchte ich mich bei Russland, beim Organisationskomitee des Wettbewerbs, beim Russischen Fußballverband und allen beteiligten Menschen bedanken. Mein besonderer Dank gilt den freiwilligen Helfern, die immer zur Seite gestanden und uns mit einem Lächeln begrüßt haben“, zitiert die Internetseite des TV-Senders „RT“ die Worte des Fifa-Präsidenten.
Er merkte außerdem an, dass das Turnier auch in sportlicher Hinsicht gut gelungen sei.
„Es waren wunderbare Spiele, es wurden durchschnittlich drei Tore pro Spiel geschossen, und etwa 38.000 Fans waren bei jedem Spiel zugegen. Der Fußball war herrlich: großartige Spieler und Teams; im Finale treffen zwei sehr starke Auswahlen aufeinander. Aber man kann auch den anderen Mannschaften gratulieren: Portugal mit Cristiano Ronaldo, Mexiko und weiteren Mannschaften“, fügte Infantino hinzu.

de.sputniknews.com: Nach Mord an italienischem Reporter: Ukrainischer Soldat in Bologna festgenommen
In Bologna ist am Freitag ein Ukrainer wegen des Tatverdachts des Mordes an einem italienischem Fotoreporter und seinem russischen Dolmetscher festgenommen worden, berichtet Corriere della Sera.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft heißt der Verdächtige Witali Markiw. Der in Italien aufgewachsene ukrainische Staatsangehörige sei 2013 nach Kiew gereist, wo er an den Maidan-Protesten und ein Jahr später als Freiwilliger an Seite der ukrainischen Armee im Konflikt in der Ostukraine teilgenommen haben soll.
Als stellvertretender Kommandeur eines Freiwilligenbataillons soll er die Schuld für einen Granatenbeschuss eines Vororts von Slawjansk tragen, dem der 30-jährige italienische Fotoreporter Andrea Rocchelli und sein Übersetzer aus Russland, Andrei Mironow, im Mai 2014 zum Opfer gefallen sind. Bei dem Beschuss war außerdem der französische Reporter William Roguelon verletzt worden.
Wie Augenzeugen berichteten, sind damals bis zu 60 Minen in der Nähe der Journalisten eingeschlagen, die alle drei in einem Auto unterwegs gewesen sind.
Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk (Donbass) geschickt, nachdem diese den nationalistischen Staatsstreich vom Februar in Kiew nicht anerkannt und zuerst mehr Selbständigkeit gefordert und dann unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Nach den jüngsten UN-Angaben sind bei den Gefechten zwischen dem Kiew-treuen Militär und örtlichen Bürgermilizen bislang insgesamt fast 10.000 Menschen ums Leben gekommen.
Seit Beginn des bewaffneten Konfliktes in der Ost-Ukraine sind beim Beschuss durch die ukrainischen Streitkräfte vier russische Journalisten ums Leben gekommen: der Journalist Igor Korneljuk und sein Tontechniker Anton Woloschin vom Nachrichtensender Rossija 24, der Fotograf Andrej Stenin sowie der TV-Kameramann Anatoli Kljan.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte
36 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Donezk hat der Gegner auf die Gebiete von acht Ortschaften 10 Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm, 50 Panzergeschosse, 6 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm und 67 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen.
In der Folge eines Beschusses von den Positionen des 3. mechanisierten Bataillons der 72. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte wurde die Stromleitung beschädigt, die die Donezker Filterstation versorgt. Derzeit hat die Station keinen Strom. Dieser Sachverhalt bestätigt, dass der Gegner weiter zielgerichtet Lebenserhaltungsobjekte der Republik beschießt.
In Richtung Mariupol hat der Gegner auf die Gebiete von zwei Ortschaften 12 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen.
In Richtung Gorlowka wurden drei Ortschaften von den ukrainischen Streitkräften mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen haben wir den Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Unsere Aufklärung hat den Stationierungsort des Panzerbataillons, das in der letzten Nacht aus dem Gebiet von Tonenkoje verlegt wurde, im Gebiet von Peski festgestellt. Es ist anzumerken, dass nach der Veröffentlichung dieser Information in den Massenmedien die Bewegung der Panzerkolonne des Gegners gestoppt wurde und Maßnahmen zu ihrer Tarnung vorgenommen wurden.

Dabei ist uns nach Angaben aus dem Stab der 72. mechanisierten Brigade bekannt, dass das ukrainische Kommando rechtzeitig Informationen über Zeit und Ort des Monitorings durch Vertreter der OSZE-Mission erhält, darunter auch über Drohnenflüge. Dies erlaubt es dem ukrainischen Kommando, rechtzeitig Maßnahmen zum Verbergen von Militärtechnik und zur zeitweiligen Einstellung des provokativen Feuers zu ergreifen.
In diesem Zusammenhang lenken wir die Aufmerksamkeit der Führung der OSZE-Mission auf das Durchsickern von Informationen über die Tätigkeit der internationalen Beobachter auf der ukrainischen Seite, was deren Sicherheit gefährdet.
Außerdem möchte ich auf die
Blockade der Arbeit des stellvertretenden Leiters der OSZE in der Ukraine Alexander Hug durch ukrainische Soldaten im Gebiet von Peski eingehen, die eigenartigerweise nicht in einem Bericht der internationalen Mission zum Ausdruck kam. Dabei hat nach Informationen unserer Aufklärung der Kommandeur der 57. Brigade den Kommandeur des 34. Bataillons Major S. W. Schpanko, der die Fahrt von A. Hug blockiert hatte, nicht nur nicht bestraft, sondern ihm für die richtigen Handlungen auch noch gedankt.
Unsere Aufklärung stellt weiter Fälle von
Verbrechen der ukrainischen Straftruppen gegen die friedliche Bevölkerung fest. So haben am 27. Juni 2017 zwei Soldaten der 72. Brigade ein Verbrechen begangen – sie haben zwei Zivilisten im Gebiet von Nowokalinowo in der Nähe eines Gewässers ermordet.
Dabei haben die ukrainischen Kriegsverbrecher versucht, ihre Handlungen so zu rechtfertigen, dass die zwei Zivilisten Selbstmord begangen hätten, indem sie sich mit der Dienstwaffe, die die Soldaten während des Schwimmens am Ufer liegen gelassen hatten, in den Kopf geschossen hätten.
Im Zusammenhang mit diesem Mord an Zivilisten durch Soldaten der 72. Brigade hat die Militärstaatsanwaltschaft der „ATO“ ein Strafverfahren eingeleitet.
Dieser Fakt ist die Folge der schwachen Kontrolle von Seiten des kommandierenden Personals der 72. Brigade über die Einheiten, die ganztägig Dienst tun, und über die Bewegung des Personals mit der Waffe in der gesamten „ATO“-Zone.

de.sputniknews.com: Syrien: Deir ez-Zor droht humanitäre Katastrophe
Die Einwohner der belagerten syrischen Stadt Deir ez-Zor können in nächster Zeit ohne Trinkwasser bleiben, teilte eine diplomatische Quelle der Agentur RIA Novosti mit. Denn die Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS, auch Daesh) bauen einen Damm, der den Euphrat abriegeln soll.
„Den Einwohnern der Stadt, die ohnehin seit langem in einer Umzingelung leben, droht nun eine neue Bestrafung“, sagte die Quelle. „Sobald die Terroristen den Bau eines improvisierten Damms beenden, droht der Stadt eine totale humanitäre Katastrophe. Die Menschen werden ohne Wasser bleiben“, warnte die Quelle weiter.
Die Uno und die humanitären Organisationen sollten der Quelle der Agentur zufolge die aktuelle Situation in Deir ez-Zor sehr aufmerksam verfolgen. Man solle sich nicht nur zur Verurteilung der barbarischen Handlungen des IS zusammenschließen, sondern auch für die Suche nach Lösungen für dieses humanitäre Problem.
„Leider sehen wir derzeit aber keine notwendige Reaktion seitens der Weltgemeinschaft“, betonte die Quelle von RIA Novosti.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Uns beunruhigen die Arbeitsprinzipien der OSZE-Mission auf dem Territorium der LVR.
So sind heute in dem täglichen Bericht der OSZE Informationen erscheinen, dass Mitarbeiter der Mission angeblich von bewaffneten Personen der Volksmiliz der LVR bedroht wurden, weil sie Einwohnern der LVR zum Tag der Verfassung der Ukraine gratuliert haben.
Das Hauptbüro der OSZE in Lugansk konnte keinerlei Bestätigungen für diese Information liefern und hier liegt eine
grobe Verletzung des Mandats der OSZE – die Neutralität einzuhalten – offen zu Tage. Dabei gibt es Zeugen und eine Anzeige beim Innenministerium der LVR zu diesem Sachverhalt.
Ich wende mich an die Führung der OSZE-Mission mit der Bitte, eine dienstliche Ermittlung zu diesem Sachverhalt durchzuführen, weil die Mitarbeiter der Mission mit ihren provokativen „Glückwünschen“ den Konflikt nur weiter anheizen, um dann die Einwohner der Republik der „Aggressivität“ zu beschuldigen.

Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz hat sich nicht wesentlich geändert und bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung dreimal verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von
Logwinowo, Marjewka und Sansharowka. Die ukrainischen Streitkräfte haben bei den Beschüssen Artillerie des Kalibers 152mm, Mörser des Kalibers 120 und 82mm, Schützenpanzer und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 52 Geschosse abgeschossen.
Im Gebiet von Swetlodarskoje in der Umgebung der ehemaligen Kalinin-Sowchose führen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte eine inoffizielle Information der örtlichen Bevölkerung
über die Notwendigkeit, im Zusammenhang mit einer wahrscheinlichen Aktivierung der Kämpfe ihre Wohnungen zu verlassen und in sichere Hinterlandsbezirke zu fahren, durch.
Nach unserer Einschätzung haben die Kräfte der ATO vor, an dem genannten Frontabschnitt
Provokationen in Form von Beschüssen, Gefechten während der Zeit des G20-Gipfel am 7. und 8. Juli in Hamburg, Deutschland, durchzuführen, um die Volksmiliz der LVR zu diskreditieren.

de.sputniknews.com: Ukraine muss ihre Truppen in Alarmbereitschaft versetzen – Abgeordneter
Die Ukraine muss laut dem Abgeordneten des ukrainischen Parlaments Anton Geraschtschenko ihre Armee als Antwort auf die bevorstehende Militärübung Russlands und Weißrusslands „Westen-2017“ in Gefechtsbereitschaft versetzen. Dies berichtet das ukrainische Portal 112.ua.
Aus der Sicht von Geraschtschenko besteht deren Ziel darin, „der Ukraine und dem Westen die Nerven zu kitzeln“.
„Unsere Truppen müssen in Alarmbereitschaft versetzt werden. Und dafür müssen wir eigene Übungen durchführen, die zeigen, dass wir uns ebenfalls darauf vorbereiten, den Angriff eines potentiellen und schon bekannten Feindes abzuwehren“, so Geraschtschenko.
Zuvor hatten Medien berichtet, dass der ukrainische Verteidigungsminister Stepan Poltorak die Übung „Westen-2017“ als eine Bedrohung für sein Land betrachte.
Russisch-weißrussische Militärübungen finden vom 14. bis 30. September auf dem Territorium der beiden Länder statt. Daran werden voraussichtlich bis zu 13.000 Armeeangehörige teilnehmen.

ukrinform.ua: Der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) habe die Beteiligung der russischen Geheimdienste an der Cyber-Attacke vom 27. Juni auf staatliche Einrichtungen, Finanz-, Energie- und Transportobjekte sowie private Unternehmen der Ukraine mit Hilfe von Virus Petya.A festgestellt, ließ das SBU-Pressezentrum mitteilen.
Nach Angaben des Sicherheitsdienstes der Ukraine wurde der Cyber-Angriff schon früher geplant und begangen. Er soll also in mehreren Etappen erfolgt haben und am Vorabend des nationalen Feiertags der Ukraine gestartet worden sein. Der Cyber-Angriff mit dem Virus Typus ransomeware (fürs Abzocken des Geldes bei Computernutzern) sollte nur als eine Ablenkung für einen groß angelegten Angriff auf die Ukraine gelten.

de.sputniknews.com: „Petya“-Angriff: Ukraine beschuldigt russische Geheimdienste – Russland kontert
Die Vorwürfe des ukrainischen Geheimdienstes (SBU) gegen Russland, hinter den Attacken des Erpresservirus Petya zu stehen, sind laut dem stellvertretenden Vorsitzenden des Komitees für Informationspolitik der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), Wadim Dengin, ein erneutes Fake, auf das man nicht reagieren sollte.
Die Ukrainer glauben anscheinend, dass man in Russlands nicht anderes zu tun habe, außer „das große Regime Poroschenkos“ anzugreifen“, so der Abgeordnete ironisch. Dengin ist nach eigenen Worten davon überzeugt, dass die Schlussfolgerungen des SBU nicht auf Fakten beruhen, wie „die meisten Schlussfolgerungen, die die Regierung des (ukrainischen Präsidenten Petro – Anm. d. Red.) Poroschenko zieht“.
Der Abgeordnete der Staatsduma schlug dem ukrainischen Staatschef stattdessen vor, „den Splitter im eigenen Auge zu suchen“, zumal die modernen Technologien dies erlaubten.
Nach dem WannaCry hatte Ende Juni nun die neue Erpresser-Software „Petya“ Ölfirmen, Mobilfunkanbieter und Geldhäuser angegriffen, zunächst in Russland und in der Ukraine. Später meldeten auch Konzerne in Polen, den USA, Frankreich und Dänemark, von dem Virus attackiert worden zu sein. Dabei ist Petya in Fachkreisen kein Unbekannter: Modifikationen dieses Virus seien früher schon aufgetaucht, sagen IT-Experten.

Dnr-online.ru: Die Unterbrechungen in der Funktion des Mobilfunkanbieters MTS (Vodafone) sind vor allem durch rechtswidrige Aktivitäten ungesetzlicher ukrainischer bewaffneter Formationen hervorgerufen, sagte heute der Kommunikationsminister der DVR Wiktor Jazenko.
„Ich denke, dass die Unterbrechungen in der Funktion von MTS keine persönliche Initiative des Unternehmens ist. Auf einer gewissen Ebene arbeiten wir mit dem technischen Personal zusammen und man kann derzeit nicht sagen, dass sie eine Anweisung haben, in der Republik schlechte Dienstleistungen zu bieten. Aber es ist eine Tatsache, dass bestimmte Gruppen von Menschen in jeglicher Weise versuchen, uns vom Mobilfunknetz auszuschließen, um so soziale Spannung zu erzeugen. Dennoch funktioniert MTS bisher weiter“, erklärte Wiktor Jazenko.
Nach den Worten des Ministers unterstützen die Vertreter der Republik die Spezialisten des Unternehmens in jeglicher Weise.

de.sputniknews.com: Das steht hinter ukrainischem Aufruf zu Alarmbereitschaft – Verteidigungspolitiker
Den Aufruf des ukrainischen Abgeordneten, die Armee seines Landes in Gefechtsbereitschaft zu versetzen, hat der russische Verteidigungspolitiker Alexander Scherin im Gespräch mit RT als Hysterie bezeichnet und erklärt, warum es gerade jetzt zu solchen Aussagen gekommen ist.
Der Erste Vizechef des Verteidigungsausschusses in der Staatsduma (Unterhaus) hat solche Aufrufe als einen weiteren Versuch eingestuft, die Aufmerksamkeit auf die eigene Person zu lenken. Manche ukrainische Politiker seien bereit, Hysterie aus jeglichem Anlass anzuheizen.
„Ich möchte meine Kollegen aus der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) noch einmal darum bitten, Politik und ihre Aussagen nicht in Clownerie zu verwandeln. Wenn der Staat, der behauptet, einen Anti-Terror-Krieg im Südosten der Ukraine zu führen, sagt, es sei notwendig, seine Armee in Gefechtsbereitschaft zu versetzten, dann entsteht doch die Frage, in welcher Bereitschaft sich diese Armee eigentlich befindet“, so Scherin.
In der Welt habe man sich schon daran gewöhnt, dass verrückte Aussagen von zwei oder drei ukrainischen Politikern kommen. Sie versuchten damit, das Publikum in Erstaunen zu versetzten und im Vorfeld des G20-Gipfels und eines möglichen Trump-Putin-Treffens die Hysterie anzuheizen, hieß es.
Zuvor war berichtet worden, dass der ukrainische Abgeordnete, Anton Geraschtschenko, aufgerufen hatte, sein Land müsse seine Armee in Gefechtsbereitschaft versetzen. Und zwar als Antwort auf die bevorstehenden Militärübungen Russlands und Weißrusslands „Westen 2017“, die vom 14. bis 30. September auf dem Territorium der beiden Länder stattfinden werden.

Dan-news.info: Erklärung Denis Puschilins über die ökologische Situation im Donbass
Schon seit einigen Jahrhunderten wird der Donbass in der Welt mit dem Bergbau assoziiert. Eine großer Teil der Bevölkerung des Gebiets ist auf die ein oder andere Weise mit dem Kohlebergbau verbunden. Und die Ereignisse der letzten Jahre haben das nicht verändert.
Hier ist ein erheblicher Teil des wissenschaftlichen Potentials des Bergbaubereichs konzentriert. Bei der Untersuchung von realen Beispielen von Störfällen und von im Prozess der Förderung und Weiterverarbeitung der Kohle entstehenden Risiken erarbeiten Spezialisten der wissenschaftlichen Forschungsinstitute Mechanismen, um diese zu verhindern. Und diese Mechanismen sind insgesamt effektiv. Im Zusammenhang damit kann ich mit Überzeugung sagen, dass die Situation bezüglich der ökologischen Risiken der Kohleindustrie in der DVR sich unter ständiger Kontrolle befind
et. Mehr noch, neben den Einschätzungen unserer Spezialisten haben auch Spezialisten aus der RF ihre Schlussfolgerungen gezogen.
Und nun, was das Territorium des Donbass betrifft, das zeitweise von der ukrainischen Regierung kontrolliert wird, so stimme ich hier in einigem mit Georgij Tuka
(ukrainischer Vize-Minister für unkontrollierte Territorien, der eine ökologische Katastrophe im Donbass voraussagte, s. Alternative Presseschau vom 30.06.17 – Anm. d. Übers.) überein.
Im Rahmen der Kontaktgruppe in Minsk haben wir mehrfach die Frage
gemeinsamer Inspektionen von Objekten kritischer Infrastruktur wie der Awdejewker Kokerei, der Konstantinowker Chemiefabrik, der Dsershinsker Phenolfabrik und einer Reihe anderer gefährlicher Industrien durchzuführen.
Während der Kämpfe wurden in den meisten von ihnen die technologischen Kreisläufe und Produktionsprozesse unterbrochen, Reparaturen finden nicht rechtzeitig statt, ganz zu schweigen von der Anwesenheit von Militär in den Objekten und dem hohen Grad an Korruption bei ukrainischen Beamten. Nach Informationen von Mitarbeitern der Unternehmen ist die Situation in einer Reihe von Industrie
objekten kritisch.
Wir haben von den Teilnehmern des Verhandlungsprozesses in Minsk die Schaffung von gemeinsamen Inspektionen unter Beteiligung von Fachbehörden, gesellschaftlichen Organisationen aus der DVR und der LVR sowie von internationalen Organisationen, denen wir vertrauen und die eine objektive Bewertung der Situation geben können, gefordert und fordern dies noch.
So hat Georgij Tuka eine wichtige Frage aufgeworfen. Und wir müssen sehr bald das Territorium des Donbass inspizieren, das zeitweise von der ukrainischen Regierung kontrolliert wird.

de.sputniknews.com: Lugansk: Kiew will Ausländer für Fremdenlegion anwerben
Das Kommando der ukrainischen Armee hegt angeblich den Plan, eine Spezialeinheit zu gründen, die ausschließlich aus ausländischen Freiwilligen bestehen wird. Dies teilte Sputniknews ein Sprecher des Innenministeriums der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk mit.
Zuvor hatte das Lugansker Innenministerium sich öffentlich dazu bereit erklärt, ukrainischen Militärangehörigen Geld für das Ausplaudern von geheimen Informationen zu bezahlen.
Nun habe vermutlich ein ranghoher Mitarbeiter des ukrainischen Verteidigungsministeriums der Behörde mitgeteilt, dass die ukrainische Armeeführung eine Truppe bestehend aus angeworbenen ausländischen Söldnern schaffen wolle. Die „Fremdenlegion“ soll auf Basis des bereits bestehenden 25. paramilitärischen Nationalistenverbandes „Kiewskaja Rus“ (Kiewer Rus) gegründet werden.
„Nach vorläufigen Ergebnissen einer Untersuchung hat sich diese Information bestätigt“, so der Ministeriumsprecher gegenüber Sputniknews.
Die ukrainische Fremdenlegion werde demnach aus 150 Menschen bestehen. Die Freiwilligen sollen nach ihrer Musterung in ein Trainingslager kommen, wo sie von ausländischen Militärausbildern „nach Nato-Standards“ trainiert werden sollen. Zu solchen Ausbildern sollen georgische Ex-Militärangehörige werden, die zur „georgischen nationalen Legion“ gehören und seit längerem bereits an der Seite von Kiew am Donbass-Konflikt teilnehmen würden.
Zu den Aufgaben der Fremdenlegion sollen schwer durchführbare militärische Einsätze werden. Sie solle als motorisierte Infanteriekompanie und als Kompanie von Spezialeinsatzkräften eingesetzt werden.

Av-zakharchenko.su: Am 1. Juli fand die abschließende Sitzung der Frühjahrsperiode des Volkssowjets der DVR statt. Alexandr Sachartschenko nahm die Berichte der Abgeordneten entgegen. In seinem Beitrag merkte das Republikoberhaupt an, dass die Abgeordneten die Arbeit an der Bildung und Vervollkommnung der gesetzgeberischen Basis des Staates verstärken sollten.
„Ich will Ihnen zum Abschluss dieser weiteren Sitzungsperiode gratulieren“, sagte das Republikoberhaupt. „Wie es schon eine Tradition ist, lassen
Sie uns die Ergebnisse zusammenfassen. Der Volkssowjet ist das einzige Gesetzgebungsorgan der Republik. Ihre Arbeit ist unschätzbar und wertvoll. Sie als Abgeordnete sind verpflichtet, in kürzester Zeit alle nötigen Gesetze auszuarbeiten, nach denen das Land leben und arbeiten wird, möglicherweise für Jahrzehnte. In dieser Periode wurden 39 Gesetze verabschiedet. Ich meine, dass wir zu wenig schaffen. Aber ich verstehe sehr gut die Schwierigkeiten, mit denen Sie kämpfen und die wechselhafte Situation, in der wir alle leben. Aber die Arbeit muss verstärkt werden. Viele Gesetze fehlen noch. Dies ist nicht Ihre Schuld, sondern die der Umstände. Sie treffen sich mit den Menschen, führen ernsthafte Arbeit durch. Wir alle sind heute an der Front und die Gesetzgeber sind wichtige Kämpfer an ihrer Front“.
Alexandr Sachartschenko merkte auch an, dass es nötig ist, das professionelle Niveau der Abgeordneten anzuheben. Und er versprach, dass der Staat dies maximal unterstützen wird.
Schließlich wünsch
te das Oberhaupt den Gesetzgebern arbeitsame und fruchtbare Ferien.
„Alles, was während der Sitzungsperiode nicht geschafft wurde, muss in den Sommerferien abgeschlossen werden“, unterstrich
er.
Reformen für die Menschen
Die Abgeordneten interessierten sich für den Verlauf der Reformen im Bereich der Bildung und der Medizin.
„Tatsächlich haben wir begonnen, zwei sehr wichtige soziale Bereich
e zu reformieren: die Medizin und die Bildung:
Ich beginne mit der Bildung. Alle wissen sehr gut, dass die Situation in unserer Wirtschaft äußerst harte und manchmal grundlegende Entscheidungen erfordert. Wir erfahren einen riesigen Mangel an Facharbeiterberufen. Deshalb wurde die Entscheidung getroffen, gerade die mittlere technische Ausbildung zu stärken: Technische Berufsschulen, Technikums (Ingenieurschule – Anm. d. Übers.), Lyzeen. Es wurde eine Reihe von Maßnahmen durchgeführt. Eine von ihnen ist die Schaffung einer Kaderreserve und staatliche Anforderungen für bestimmte Berufe. Bei uns gibt es einen Überfluss an Juristen und Ökonomen, die leider nach Abschluss ihrer Ausbildung gezwungen sind, Kellner zu werden oder in andere Berufe zu gehen. Die Facharbeiter reichen nicht. Zum Beispiel ist das mittlere Alter beim Gartenbau- und Landschaftsbau etwa 68 Jahre“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Das Republikoberhaupt ging auf das Niveau der schulischen Bildung ein, weil sie nach seiner Auffassung derzeit nicht von ausreichender Qualität ist. Er berichtete, dass Änderungen auf der Ebene der Leitung des Bildungsbereichs stattfinden. Außerdem werden in den Schulen neue Fächer eingeführt. Bisher sind das : moderne Geschichte des Vaterlands und die Geschichte der Befreiungsbewegung.
Bezüglich der Reformen in der Medizin sagte das Republikoberhaupt, dass seine Hauptthese ist: Medizin für die Menschen.
„Ich bestehe nicht darauf, dass die Medizin absolut kostenlos sein muss, aber sie muss sich am Patienten orientieren. Unter Berücksichtigung des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Donbass und der Integration in den Raum der RF sind Änderungen reif geworden. Grundlegende Bedingungen für die Reform ist eine feste Leitung der medizinischen Einrichtung, ohne Aufteilung in städtische und republikanische. Und ich will beruhigen: die Reform wird nicht zur Verringerung des medizinischen Personals und der
Krankenhausbetten führen.
Im Rahmen der Reform werden auch Mechanismen zur Heranziehung junger Spezialisten in staatliche Krankenhäuser ausgearbeitet. Vor kurzem habe ich angeordnet, sechs Wohnungen in Schachtjorsk für Ärzte zu beschaffen, die schon dort arbeiten und dorthin kommen werden. Außerdem ist durch einen meiner Erlasse eine zusätzliche Zahlung eingeführt worden, was es erlaubt, die Entgelte für Ärzte zu erhöhen und damit die Abwanderung des Personals in andere Bereiche zu verringern“, sagte Alexandr Sachartschenko.

Abends:

de.sputniknews.com: Damaskus: „Beweise“ für Giftgaseinsatz basieren auf Terroristen-Angaben
Der Bericht der Kontroll-Organisation OPCW, wonach im syrischen Chan Scheichun der Kampfstoff Sarin eingesetzt wurde, beruht auf Informationen von Terroristen. Dies teilte das syrische Außenministerium in einer Erklärung am Samstag mit.
Zuvor hatte die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) einen Bericht veröffentlicht, der beweisen soll, dass am 4. April 2017 im syrischen Khan Scheichun tatsächlich Chemiewaffen eingesetzt worden waren. Dabei beriefen sich die Experten auf Boden- und Gewebeproben, die ihnen aus dritter Hand zur Verfügung gestellt wurden – sie selbst sind aber eigenen Angaben zufolge nicht am Ort des Geschehens gewesen.
Obwohl die Organisation betonte, dass es nicht die Aufgabe des OPCW sei, Täter zu finden, steht nun für viele Spitzenpolitiker und Behörden der Welt plötzlich fest, dass die Schuld der Assad-Regierung bewiesen sei. So schrieb das US-Außenministerium in einer Erklärung, dass die im Bericht erwähnten Tatsachen die niederträchtige und höchst gefährliche Praxis des Chemiewaffeneinsatzes durch das Regime von Assad widerspiegeln würden.
In einer Erklärung kontert das syrische Außenamt dem wie folgt: „Die Fakten der Organisation (OPCW, Anm. d. Red) basieren auf Angaben von Terroristen in der Türkei“, heißt es in der Erklärung. Schon allein diese Tatsache lasse keinen Zweifel daran, dass der Bericht auf Lügen basiere. Die Zeugen, die aus Chan Scheichun in die Türkei eingeladen worden seien, hätten im Auftrag gewisser Personen nur für „die Türkei und deren terroristische Verbündete günstige Zeugenaussagen“ geäußert, so das syrische Außenamt.
Am 4. April 2017 hatte es einen Giftgas-Angriff in der syrischen Provinz Idlib gegeben. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte kamen dabei insgesamt 86 Menschen ums Leben.
Die USA gaben daraufhin der syrischen Regierung die Schuld für die Attacke und griffen als Vergeltung den syrischen Luftstützpunkt Schairat mit Tomohawk-Raketen an. Der Luftangriff wurde von US-Präsident Donald Trump persönlich befohlen.
Am vergangenen Dienstag erklärte das Weiße Haus, es verfüge über Informationen, dass Assad einen neuen Angriff vorbereite. Washington drohte dabei, Assad und seine Militärs würden einen „hohen Preis“ zahlen, sollte es wirklich zu einem Giftgas-Angriff kommen.

de.sputniknews.com: Berichte über Chlor-Einsatz bei Damaskus erlogen – syrische Armee
Die Führung der syrischen Armee hat die Erklärung der Kämpfer über den Chlor-Einsatz durch die Regierungstruppen in einem östlichen Vorort von Damaskus zurückgewiesen.
„Die Berichte über die Anwendung von Chlor durch die syrische Armee in Ain Tarma gegen die Terroristen des so genannten Failaq al-Rahman, die einige den Terroristen gehörende Internet-Portale verbreiteten, sind erlogen und entsprechen nicht der Wirklichkeit“, heißt es in der Mitteilung.
Zuvor hatten mehrere Medien unter Berufung auf die Kämpfergruppe Failaq al-Rahman berichtet, dass 30 Kämpfer bei der Chlor-Attacke der syrischen Truppen in Ain Tarma in Ostghuta eine Vergiftung erlitten haben sollen

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