Presseschau vom 29.06.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends/nachts:

Dan-news.info: „Heute um 16:50 starb in der Folge eines Beschusses von Staromichajlowka durch Einheiten der ukrainischen Streitkräfte ein ziviler Einwohner, geb. 1961. Der Beschuss erfolgte mit Mörsern des Kalibers 120mm und Schützenpanzern aus Richtung Krasnogorowka“, teilte das operative Kommando der DVR mit.

de.sputniknews.com: Lawrow: Moskau wird auf US-Provokationen gegen syrische Armee entsprechend reagieren
Moskau wird entsprechend und angemessen auf mögliche Provokationen seitens der Vereinigten Staaten gegen die syrische Regierungsarmee reagieren. Dies sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch bei der 14. Deutsch-Russischen Städtepartnerkonferenz im südrussischen Krasnodar.
„Wir werden angemessen und entsprechend auf die reale Situation reagieren, die entstehen kann“, so Lawrow auf einer Pressekonferenz mit seinem deutschen Amtskollegen Sigmar Gabriel.
Der russische Chefdiplomat hat bestätigt, dass US-Außenminister Rex Tillerson ihn telefonisch kontaktiert und mitgeteilt hatte, Damaskus bereite angeblich einen „erneuten“ C-Waffen-Angriff gegen Oppositionsgruppen vor.
„Ich habe ihn daran erinnert, dass die absolut unbegründeten Aussagen über angebliche Bombardierungen von Chan Schaichun am 4. April seitens der syrischen Luftstreitkräfte mit chemischen Waffen immer noch nicht ermittelt worden sind“, so Lawrow.
Am Montag hatte das Weiße Haus gemeldet, dass der syrische Präsident Baschar al-Assad einen neuen C-Waffen-Angriff vorbereite, und dessen Regierung gewarnt, dass der Preis dafür sehr hoch sein werde, sollte der angebliche Plan verwirklicht werden. Damaskus dementierte alle Vorwürfe.

Dnr-online.ru: Heute, am 28. Juni, haben ukrainische Soldaten eine Provokation gegen die eigene Bevölkerung begangen, indem sie mit Mörsern Krasnogorowka beschossen haben. Dies teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
„Wie wir zuvor mitgeteilt haben, hat diese Provokation der stellvertretende Leiter der Polizei im Donezker Oblast, der im Verantwortungsbereich des 1. Bataillons der 72. Brigade eingetroffen ist und faktisch den Beschuss der friedlichen Ortschaft leitete, persönlich vorbereitet.
Die Veröffentlichung des Beschusses übernahmen zuvor nach Krasnogorowka geschickte Filmteams ukrainischer Fernsehsender. Es ist wichtig anzumerken, dass die Einheiten der Streitkräfte der DVR das Regime der Feuereinstellung streng einhalten und nicht auf die Provokationen der ukrainischen Streitkräfte reagieren. Die gesamte Verantwortung für den Beschuss liegt ausschließlich bei den ukrainischen Verbrechern, die den „Brotwaffenstillstand“ zum Scheitern bringen wollen“, heißt es in der Mitteilung des Ministeriums.

rusvesna.su: Die Bevölkerung der Ukraine hat sich drastisch reduziert
Von Januar bis April 2017 betrug der natürliche Bevölkerungsrückgang – der Unterschied zwischen der Anzahl der geborenen und der gestorbenen Bürger – 85387 Menschen.
Wie das staatliche Statistikamt der Ukraine erklärt, wurden in den 4 Monaten des Jahres 2017 116907 Kinder geboren, es starben 202294 Menschen. Außerdem starben in dieser Periode 878 Kinder im Alter unter einem Jahr.
Eine positive Wachstumsrate der Bevölkerung ist lediglich in Kiew zu verzeichnen. Für die 4 Monate übertraf die Anzahl der Neugeborenen von 580 die Anzahl der Gestorbenen. Bei der
Säuglingssterblichkeit nimmt die Stadt Kiew den 4. Platz ein – 66 Säuglinge, nach d Odessa (73), Dnepropetrowsk (70) und Lwow (68).
Die anderen Oblaste der Ukraine verzeichnen eine negative Dynamik. Unter den Anführern des Bevölkerungsrückgangs sind die dichtbesiedelten Oblaste des Ostens der Ukraine. Im Oblast Dnepropetrowsk beträgt die Differenz zwischen Gestorbenen und Geborenen 9018 Menschen in den 4 Monaten. Um 7281 Menschen überstieg die Zahl der Gestorbenen die Geborenen im Charkower Oblast.
Ihnen folgen beim Rückgang der Bevölkerung die Oblaste Saporoshe, Poltawa, Kiew, Tschergigow, Tscherkassk, wo der Rückgang der Bevölkerung zwischen 5 und 4 Tausend Menschen betrug.
Nach Angaben des Statistikamtes belief sich die konstante Bevölkerung in dieser Periode auf 42,37 Mio Menschen. Die Gesamtbevölkerung wird mit 42,54 Mio Menschen angegeben.

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de.sputniknews.com: Ukraine will „kriminellen“ Krim-Brückenbau untersuchen – mit Hilfe der Nasa
Die sogenannte „Staatsanwaltschaft der Krim“, die innerhalb des ukrainischen Justizsystems funktioniert, hat vor, den „kriminellen Bau“ der Krim-Brücke über die Straße von Kertsch mit Hilfe der US-Raumfahrtbehörde Nasa zu untersuchen. Dies berichtete am Mittwoch der russische Sender Swesda.
Laut dem Bericht wollen die Vertreter der sogenannten ukrainischen „Staatsanwaltschaft der Krim“ beweisen, dass beim Bau der Krim-Brücke über die Straße von Kertsch die Flora und Fauna beeinträchtigt wurden. Manche Tierarten aus der Roten Liste gefährdeter Arten seien deswegen ausgestorben, hieß es in einer Mitteilung, die auf der Seite der Behörde veröffentlicht wurde.
„Im Rahmen einer Ermittlung eines Strafverfahrens werden wir nicht nur ukrainische Experten aus dem Bereich des Umweltschutzes und der ökologischen Sicherheit heranziehen, sondern uns auch an ausländische Organisationen wie die Nasa wenden“, sagte der ukrainische „Staatsanwalt der Krim“ Gyunduz Mamedov.
Es bleibt aber unklar, wie bei dieser „Ermittlung“ die US-Bundesbehörde für Raumfahrt und Flugwissenschaft behilflich sein könnte, so der Sender.
Zuvor war berichtet worden, dass die Ukraine laut ihrem Ministerium für Infrastruktur wegen des Baus der Krim-Brücke Verluste erleiden werde. Dadurch würden weniger Schiffe die Häfen von Berdjansk und Mariupol anlaufen, hieß es.
Die Krim-Brücke soll bereits ab Herbst die Küsten der Straße von Kertsch verbinden.

de.sputniknews.com: Lawrow zu Geheimhaltung von US-Beweisen für Syriens „geplante“ C-Waffen-Angriffe
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat sich zu der „Geheimhaltung“ der US-Beweise für die angebliche Vorbereitung eines C-Waffen-Angriffs seitens Syriens geäußert.
Demnach hält Lawrow die Erklärung der Vereinigten Staaten, dass sie ihre Beweise über die angebliche Planung eines C-Waffen-Angriffs seitens Syriens aus Gründen der Geheimhaltung nicht teilen können, für „uninteressant“.
„Jedes Mal zu hören, dass es 100-prozentige Beweise gibt, die man aber nicht teilen könne, weil sie dank der Aufklärungstätigkeit erlangt worden und deswegen geheim sind, ist, wissen Sie, irgendwie schon uninteressant“, sagte Lawrow am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Krasnodar. „Denn dieselben Argumente werden bei Vorwürfen gegen Russland verwendet, als ob wir auf staatlicher Ebene Hacker-Angriffe organisieren würden. Dieselben Argumente, um Informationen geheim zu halten, werden in vielen anderen Fällen verwendet, sei es Syrien oder Libyen, oder sonst wo.“
Russland versuche immer noch eine Mission der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (Organisation for the Prohibition of Chemical Weapons, OPCW) ins syrische Chan Schaichun zu schicken, und hoffe, dass die Situation rund um den Vorfall vom April gelöst werde.
Darüber hinaus hat Lawrow nicht ausgeschlossen, dass die US-Erklärung bezüglich der angeblichen C-Waffen-Angriffe in Syrien dazu beitragen könnte, dass Extremisten diese Situation für Provokationen ausnutzen würden…

vormittags:

ukrinform.ua: Das Außenministerium Kanadas hat über diplomatische Kanäle Kiew über den Abschluss der Ratifizierung des Freihandelsabkommens zwischen der Ukraine und Kanada benachrichtigt.
Diese Informationen wurden dem Ukrinform-Korrespondenten in der ukrainischen Botschaft in Kanada bestätigt.
Damit sei der Prozess der Ratifizierung des Abkommens abgeschlossen und es tritt am 1. August in Kraft.
Es sei zu erinnern, dass das Abkommen am 11. Juli letzten Jahres bei einem Besuch von Justin Trudeau in Kiew unterzeichnet worden war. Mit seinem Inkrafttreten wird Kanada sofort bis zu 99,9 % Zölle für ukrainischen Import abschaffen. Im Gegenzug wird die Ukraine ebenfalls bis zu 86 % der Zölle für Importe aus Kanada aufheben.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden neunmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von
Slawjanoserbsk, Kalinowo, Sokolniki, Chorosheje, Shelobok, Marjewka, Logwinowo.
Geschossen wurde mit Artillerie des Kalibers 122mm, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, Abwehrgeschützen und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: USA bereiten unverkennbar neue Intervention in Syrien vor – Moskau
Die aktuelle US-Informationskampagne über die angebliche Vorbereitung eines Giftgasangriffs seitens Damaskus‘ ist der Auftakt zu einer neuen Intervention in Syrien, sagte die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Donnerstag.
„Im April 2017 nach dem angeblichen Einsatz von Chemiewaffen im syrischen Chan-Scheichun hatte die aktuelle US-Administration nichts Unerwartetes getan. Sie wischte den Staub vom Szenario aus dem Jahr 2013 (zu einer Intervention in
„Die aktuelle Informationskampagne ist das Vorspiel zu einer neuen Intervention in Syrien“, betonte die Sprecherin.
Dabei seien die provokativen Erklärungen Washingtons über die angebliche Vorbereitung einer Chemieattacke seitens Damaskus‘ nicht nur gegen Syrien, sondern auch gegen Russland gerichtet. Sacharowa zufolge „erinnert die Situation an eine umfangreiche Provokation militärischer und informationeller Art, die nicht nur gegen die syrische Regierung, sondern auch gegen Russland gerichtet ist“.
Am Dienstag teilte der Sprecher des Weißen Hauses mit, Washington habe festgestellt, dass das Regime des syrischen Staatschefs Baschar al-Assad einen Angriff mit Chemiewaffen vorbereite.
Im Weißen Haus wurde unterstrichen, dass „wenn Assad noch einen Massenmord unter Einsatz von Chemiewaffen unternehmen sollte, so würden er und sein Militär einen hohen Preis zahlen müssen“.
Zuvor hatte der amerikanische Journalist Seymour M. Hersh mitgeteilt, dass der US-Präsident Donald Trump, als er den Befehl zum Raketenangriff auf den syrischen Militärflugplatz Schairat erteilt hatte, nicht über Beweise verfügt habe, dass die Behörden des Landes Chemiewaffen in Chan Scheihun eingesetzt haben.
In der Nacht zum 7. April hatten die USA den Flugplatz der syrischen Regierungstruppen Schairat mit Tomahawk-Marschflugkörpern angegriffen. Dies war unter dem Vorwand geschehen, dass dort angeblich Chemiewaffen gelagert würden.
Wie Assad in einem Interview mit der Agentur RIA Novosti betonte, habe es keinen Chemiewaffenangriff gegeben, sondern eine Provokation, um den Angriff des Militärflugplatzes zu rechtfertigen.

Dnr-online.ru: Derzeit sind 24.000 Hektar landwirtschaftlicher Boden auf dem Territorium der DVR noch vermint. Die Kämpfe haben sich besonders auf die Arbeit der Landwirte in Dokutschajewsk, dem Nowoasowskij-Bezirk, Gorlowka, Jasinowataja ausgewirkt. Dies teilte der Pressedienst des Landwirtschaftsministeriums der DVR mit.
Aber trotz der nicht endenden Beschüsse zeigen un
sere Landwirte Mut und Heldentum und arbeiten weiter. Aber die ukrainischen Streitkräfte beschießen zynisch und zielgerichtet sogar die Erntetechnik. „So wurde am 2. Juni einen Maschinenhof und ein Dreschplatz im Dorf Lukowo beschossen, wo in der Folge 18 Stück Technik beschädigt wurden“, teilte das Ministerium mit.
Der „Brotwaffenstillstand“ wird nicht eingehalten, er hie
lt kaum 40 Minuten. Die ukrainischen Streitkräfte lassen nicht zu, dass die angebaute Ernte ruhig eingeholt wird.

Ukrinform.ua: Das Obolonskyj Bezirksgericht in Kiew hat dem Antrag der Staatsanwaltschaft der Ukraine über das Abwesenheitsverfahren gegen den Ex-Präsidenten der Ukraine, Wiktor Janukowitsch, der wegen des Hochverrats angeklagt ist, stattgegeben.
Darüber berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
Solche Entscheidung wurde wegen des erneuten Fernbleibens des Angeklagten gefällt.

de.sputniknews.com: Ukraine-Krise: Normandie-Format nicht verabsolutieren – Russlands Vizeaußenminister
Moskau ruft dazu auf, das so genannte Normandie-Format (Russland, Frankreich, Deutschland, Ukraine) zur Regelung der Situation im Donbass nicht zu verabsolutieren, es ist kein Organ zum Treffen von Entscheidungen. Dies erklärte der russische Vizeaußenminister und Staatssekretär, Grigori Karassin, im Interview mit der Zeitung „Iswestija“.
„Hinsichtlich der Bedeutung des ‚Normandie-Formats‘. Es spielt weiterhin eine große Rolle – dank ihm wurde der bekannte Minsker ‚Maßnahmenkomplex‘ ausgearbeitet, der die Grundlage für die Regelung bleibt. Zugleich sollte man dieses Format selbst nicht verabsolutieren. Es ist dazu bestimmt, den ukrainischen Konfliktteilnehmern zu helfen, die Positionen anzunähern. Es ist kein Organ zum Treffen von Entscheidungen“, sagte Karassin der „Iswestija“.
Wie er betonte, habe die Kontaktgruppe das entscheidende Wort, in deren Rahmen sich die Vertreter Kiews und des Donbass im direkten Dialog selbst über gegenseitig akzeptable Wege zur Regelung der Probleme einigen müssen.
„Das ist ein prinzipieller Moment. Das Schicksal der Ukraine muss nur ihr Volk entscheiden. Gerade in seinen Händen befindet sich der Schlüssel zur Krisenregelung. Wir sind bereit, dies zu unterstützen“, so Karassin.
Die Behörden der Ukraine hatten im April 2014 eine Militäroperation gegen die beiden selbstausgerufenen Volksrepubliken Lugansk und Donezk gestartet, die nach dem Staatsstreich in der Ukraine vom Februar 2014 ihre Unabhängigkeit erklärt hatten. Nach UN-Angaben sind in dem Konflikt bereits mehr als 10.000 Menschen ums Leben gekommen. Die beiden Konfliktparteien werfen einander Verletzungen der beschlossenen Vereinbarungen vor, der Schusswechsel geht auch nach den getroffenen Vereinbarungen über eine Waffenruhe weiter.
Die Regelung der Situation im Donbass ist Verhandlungsgegenstand der Kontaktgruppe in Minsk, die bereits mehrere Dokumente verabschiedet hat, in denen Schritte zur Deseskalation des Konflikts aufgezeigt sind.
Die Regelung der ukrainischen Krise wird auch bei den Verhandlungen im sogenannten Normandie-Format besprochen.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Gestern ab 20 Uhr begann ein Beschuss von dem uns an nächsten liegenden ukrainischen Posten. Das Feuer hielt etwa drei Stunden an. Es sind Häuser an den äußersten Straßen – der Gorkij-Straße und der Tschljuskinzew-Straße – beschädigt“, teilte der Leiter der Ortsverwaltung von
Alexandrowka Konstantin Tschalyj mit.
Er fügte hinzu, dass genauere Informationen über die Zerstörungen im Laufe der Tages eingeholt werden.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 31 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Die Gebiete von 14 Ortschaften der Republik wurden mit Mörsern, Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
In der Folge der Beschüsse wurden in Staromichajlowka im Westen von Donezk drei Häuser in der Dnjepropetrowskaja-Straße 24, 38, der Schewtschenko-Straße 42 sowie eine Stromleitung beschädigt. Außerdem wurde nach Angaben des Kommandos in Jasnoje bei Dokutschajewsk eine Gasleitung beschädigt.

de.sputniknews.com: Poroschenko sieht Krim-Verlust ein und gibt Verfassungsänderungen in Auftrag
Die Verfassungskommission der Ukraine hat einen Auftrag von Präsident Petro Poroschenko erhalten, um den Status der Halbinsel Krim zu ändern. Dies teilte ein Abgeordneter der Rada (Parlament) am Donnerstag im ukrainischen Fernsehen mit.
„Heute arbeiten wir nur am Status der Krim, weil wir begriffen haben, dass die autonome Republik Krim heute nicht mehr im Rahmen des geeinten Landes existieren kann“, so der Abgeordnete.
Die Krim war im März 2014 – nach gut 22 Jahren in der unabhängigen Ukraine – wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel bei einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Anlass für die Volksabstimmung war ein nationalistisch geprägter Staatsstreich in Kiew.
Die ukrainische Regierung erkennt die Abspaltung der Krim nicht an. Die westlichen Staaten haben den Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch und die von der Opposition gestellte Regierung in Kiew akzeptiert, jedoch nicht das Krim-Referendum. Nach dem Beitritt der Halbinsel zu Russland verhängten die USA und die EU Sanktionen gegen Russland und die Krim.

Dnr-online.ru: Am Denkmal „Deinen Befreiern, Donbass!“ fand am 29. Juni in Donezk eine Kundgebung zu Ehren des Tags der Partisanen und Untergrundkämpfer statt. An ihm nahmen Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs, Studenten des republikanischen Militärlyzeums, Schüler aus Donezk teil. Mit einer Schweigeminute wurde das Andenken derjenigen, die für die Freiheit ihrer Heimat gefallen sind, geehrt.
„Die Partisanen des Donbass haben, ohne ihr Leben zu schonen, den Sieg des sowjetischen Volks über die faschistischen Besatzer näher gebracht. Wir müssen das Andenken derer ehren, die ihr Leben für unsere Freiheit gegeben haben“, erklärte der stellvertretende Bürgermeister von Donezk Nikolaj Wolkow auf der Kundgebung:
Wie der Vorsitzende des Rats der Veteranenorganisationen von Donezk Walerij Beloserzew sagte, leben in der Hauptstadt der DVR derzeit 30 Partisanen des Großen Vaterländischen Kriegs.
Unter den Salven eines Saluts legten die Teilnehmer des Kundgebung Blumen am Denkmal „Deinen Befreiern, Donbass!“ nieder.

Nachmittags:

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung
31 Mal verletzt.
In Richtung Donezk hat der Gegner auf die Gebiete von acht Ortschaften 12 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm und 95 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen, außerdem wurden Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
In
Richtung Mariupol hat der Gegner auf die Gebiete von vier Ortschaften sechs Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen, außerdem wurden Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
In
Richtung Gorlowka hat der Gegner die Gebiete von zwei Ortschaften mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge einer organisierten Provokation unter persönlicher Beteiligung des stellvertretenden Leiters der Polizei im Donezker Oblast und ausgeführt von Strafsoldaten des „Rechten Sektors“ aus dem 1. Bataillon der 72. Brigade wurde gestern ein K
riegsverbrechen gegen die Einwohner von Krasnogorowka und Staromichajlowka begangen. So haben die ukrainischen Truppen mit dem Ziel, den „Brotwaffenstillstand“ zum Scheitern zu bringen, von den Positionen des 1. Panzergrenadierbataillons der 72. mechanisierten Brigade aus zwei Ortschaften beschossen: eine auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorium und eine zweite auf dem Territorium der DVR. Dabei hatten die ukrainischen Verbrecher aus dem „Rechten Sektor“ das Ziel, die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte und die Streitkräfte der DVR zu gegenseitigen Beschüssen zu provozieren. Es ist wichtig anzumerken, dass die Kräfte der Armee der DVR nicht auf die Provokation eingingen.
In der Folge des unmenschlichen Verbrechens der ukrainischen Straftruppen wurde in Krasnogorowka zivile Infrastruktur beschädigt und in Staromichajlowka ein friedlicher Einwohner getötet und folgende Häuser zerstört:
Dnjepropetrowskaja-Straße 38 – das Dach des Hauses wurde beschädigt;
Schewtschenko-Straße 41 – die Fensterscheiben und eine Stromleitung wurden beschädigt.
Ebenfalls wurde in der Folge der Beschüsse durch die Straftruppen eine Gasleitung des Gasverteilungspunkts Nr. 5 in Jasnoje beschädigt.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen haben wir den Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Vom Kommando der „ATO“ wurde eine dienstliche Ermittlung bezüglich dessen durchgeführt, dass der Kommandeur des 34. Panzergrenadierbataillons der 57. Panzergrenadierbrigade Major S. W. Schpanko den stellvertretenden Leiter der OSZE-Mission in der Ukraine
A. Hug nicht in das Gebiet von Peski gelassen hat. Wie während der Ermittlung festgestellt wurde, war es dem Kommandeur des 34. Bataillons nicht gelungen, eine Kolonne von 28 Panzern, die sich auf der Fahrstrecke der Vertreter der internationalen Beobachtermission befanden, zu verschieben und hat im Zusammenhang damit Alexander Hug nicht passieren lassen.
Außerdem haben wir Informationen erhalten, dass im 130. Aufklärungsbataillon der ukrainischen Streitkräfte, das im Gebiet von Dsershinsk stationiert ist, derzeit ein Deserteur gesucht wird, der den Truppenteil mit der Dienstwaffe verlassen hat. Ursache der Flucht waren Drohungen mit Vergeltung von Seiten des Kompaniekommandeurs aufgrund persönlicher Feindschaft.
Und zum Abschluss wurde uns durch Beschwerden ukrainischer Soldaten der 92. mechanisierten Brigade bekannt, dass das kommandierende Personal der Brigade Erpressung von Geldmitteln bei seinen Untergebenen betreibt. Unter anderem treiben die Kommandeurs bei den einfachen Soldaten Gelder (50.000 Griwna von einer Einheit) angeblich für den Kauf von digitalen Funkstationen mit verstärkter Verschlüsselung zur Nutzung an der Front ein. Aber es ist bereits bekannt, dass ein großer Teil des Geldes für die Reparatur und den Kauf eines persönlichen Fahrzeugs des Brigadekommandeurs verwendet wird.

de.sputniknews.com: Wütende Ukrainer bewerfen Stadtrat mit Rauchkörpern
Bei einem Protest auf dem Platz vor dem Stadtrat des westukrainischen Lwiw (Lemberg) haben Ukrainer zu Rauchkörpern gegriffen. So forderten sie den Rücktritt des Oberbürgermeisters Andrej Sadowy, den sie für den Müllkollaps in der Stadt verantwortlich machen. Im Netz sind erste Aufnahmen von der Aktion erschienen.
Außerdem hielten die Protestler zahlreiche Plakate, auf denen laut dem Sender RenTV „Bodenterror von Sadowy“ und „Sadowy-Genozid“ zu lesen war.
Die Ortsbehörden können das Problem des Abtransports von Müll seit mehr als einem Jahr nicht lösen. Im März gab Sadowy zu, dass es in der Region keine freien Müllhalden mehr gibt. Bislang wurden die Abfälle auf der größten Müllkippe der Ukraine in der Siedlung Welikije Gribowitschi eingelagert. Aber nach dem Brand im Frühjahr 2016 musste die Müllhalde geschlossen werden.

Ukrinform.ua: Die Haupterrungenschaften der Ukraine in den letzten Jahren seien die makroökonomische Stabilisierung, der Start des elektronischen Systems staatlicher Aufkäufe ProZorro und die Reform von Naftogaz, sagte auf der internationalen Konferenz „Ukraine heute: letzte Trends der wirtschaftlichen Entwicklung“ Leszek Balcerowicz, der Co-Vorsitzende der Gruppe strategischer Berater des Präsidenten zur Unterstützung von Reformen in der Ukraine, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Die Haupterrungenschaft der Ukraine ist die makroökonomische Stabilisierung, dank der die Ukraine eine Katastrophe vermieden hat. Wenn wir über die Strukturreformen reden, dann muss man hier die Reform von Naftogaz erwähnen. Und dann noch die Schaffung neuer Institutionen wie die Nationale Antikorruptionsbüro und der Start von ProZorro“, sagte Balcerowicz.
Er stellte ferner fest, dass das Parlament im letzten Sommer ein Paket von Gesetzen verabschiedet hat, um das Gerichtssystem zu säubern, aber dies sei nicht genug, da es viel wichtiger sei, sie nicht nur einfach anzunehmen, sondern auch umzusetzen.

Lug-info.com: „Am 28. Juni 2017 hat in Lugansk auf Initiative der Volksmiliz der LVR ein Treffen der Vertretern des gerichtsmedizinischen Dienstes der LVR Malowitschenko und Mosin, der Leiterin der Arbeitsgruppe zum Gefangenenaustausch der LVR Olga Kobzewa mit dem Leiter des regionalen Büros der UN-Mission für Menschenrechte in der Ukraine Oktam Gasijew und der Spezialistin für Menschenrechte der UN-Mission in der Ukraine Oxana Siruk stattgefunden“, berichtete die Volksmiliz der LVR.
„Im Verlauf des Treffens haben die Vertreter der LVR den UN-Vertretern über die Durchführung der Untersuchungen und Fotos der Leichen der toten Soldaten der Volksmiliz der LVR berichtet“, heißt es in der Mitteilung.
„Ziel des Treffens war es, den internationalen Beobachterorganisationen Informationen über die Verletzungen der Menschenrechte durch die ukrainische Seite bei der Gefangennahme von Soldaten der Volksmiliz der LVR zu vermitteln“, unterstrich die Volksmilz.
„Die UN-Vertreter dankten den Vertretern der LVR für die zur Verfügung gestellte Informationen und sagten zu, diese Information an ihre Führung weiterzuleiten“, merkte die Volksmiliz an.
Der Gerichtsmediziner Dmitrij Malowitschenko berichtete, dass die Kiewer Diversanten, die Angehörige des rückwärtigen Dienstes der Volksmiliz angegriffen haben, die Soldaten der Republik, bevor sie ermordet wurden, heftig gefoltert und misshandelt hatten.

Ukrinform.ua: Am 29./30. Juni findet in Brüssel die Sitzung des Ausschusses für die Assoziierung EU-Ukraine auf der Ebene der stellvertretenden Minister statt.
Die ukrainische Delegation leitet die Direktorin des Regierungsbüros für europäische und euro-atlantische Integration, Olha Stefanyschyn, berichtet der Ukrinform-Korrespondent aus Brüssel.
Laut der Tagesordnung werden die beiden Seiten die Themen der Beziehungen zwischen der Ukraine und der EU in Schlüsselbereichen erörtern, wie politischer Dialog und Reformen, Entwicklung der Situation in der Ukraine, Zusammenarbeit im Energiebereich, einschließlich der Kernenergie, Zusammenarbeit im Bereich Justiz, Freiheiten und Sicherheit, wirtschaftliche Zusammenarbeit und sektorale Zusammenarbeit im Teil der Implementierung des Assoziierungsabkommens.

de.sputniknews.com: Wegen ESC-Auftrittsverbot für russische Sängerin: Ukraine muss Geldstrafe zahlen
Die Europäische Rundfunkunion (EBU) hat die Nationale Fernsehgesellschaft der Ukraine wegen des Auftrittsverbots für die russische Sängerin Julia Samojlowa beim Eurovision Song Contest (ESC) 2017 in Kiew mit einer hohen Geldstrafe belegt. Dies berichtet die Agentur AFP am Donnerstag.
„In Übereinstimmung mit den Regeln des Wettbewerbs ist die ukrainische Fernsehgesellschaft über dieser Geldstrafe informiert worden“, zitiert AFP einen EBU-Vertreter.
Die ukrainische Fernsehgesellschaft hat inzwischen den Beschluss der EBU als „unbegründet“ kritisiert und versprochen, dagegen Berufung einzulegen.
Samojlowa hätte bei dem Gesangswettbewerb in Kiew auftreten sollen. Doch der ukrainische Sicherheitsdienst hatte ihr die Einreise in die Ukraine verwehrt. Die Behörde begründete dies mit einem Auftritt Samojlowas auf der russischen Schwarzmeerhalbinsel Krim im Jahr 2014. Russland verzichtete daraufhin auf die Teilnahme seiner Kandidaten beim ESC. Der Wettbewerb wurde zudem nicht im russischen Fernsehen ausgestrahlt.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung
neunmal verletzt. Insgesamt wurden 226 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.
In der Folge eines provokativen Beschusses durch Kriegsverbrecher aus dem 1. Bailllon der 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die das Ziel hatten erwidernde Aktivitäten von Seiten der Einheiten der Volksmiliz der LVR zu provozieren und sie im folgenden des Bruchs des „Brotwaffenstillstands“ zu beschuldigen, wurde ein Gebäude in Snamenka in der Shukow-Straße beschädigt. Un
d in Marjewka wurde in der Folge der Aktivität eines ukrainischen Scharfschützen aus dem 2. Bataillon der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte ein friedlicher Einwohner verletzt.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden den Vertretern der
OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung übergeben.
Im Zusammenhang mit den sich häufenden Fällen von nicht kampfbedingten Verlusten von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte bei unvorsichtigem Umfang mit der Waffe führt das Kommando der „ATO“ Maßnahmen zur Organisationen der Ordnung der Aufbewahrung von Schusswaffen und Munition in den untergeordneten Einheiten durch.
Unsere Aufklärung hat einen weiteren Betrug ukrainischer Massenmedien aufgedeckt, die
versuchen, eine Person, die durch eigene Dummheit umgekommen ist, in eine „Heldin der Ukraine“ zu verwandeln. Insbesondere wurde festgestellt, dass in Folge unvorsichtigen Umfangs mit einer Kalaschnikow die Vertragssoldatin Nadeshda Alexandrowna Morosowa starb. Zu dieser Sache wurde in der Einheit eine Ermittlung durchgeführt. Aber das Kommando der ukrainischen Streitkräfte hat, um den sinnlosen Tod zu verheimlichen, den ukrainischen Massenmedien über den Tod der Soldatin angeblich in der Folge unseres Beschusses berichtet.
Dabei bestehen wir nicht darauf, dass die ukrainische Seite zugibt, wir geben nur den Personen, die das ukrainische Volk betrügen, zu verstehen, dass uns die ganze Wahrheit bekannt ist.
Am Abend desselben Tags verletzte sich nach Alkoholgenuss in der Folge von unvorsichtigem Umfang mit einem Maschinengewehr AKS-74 der Soldat Sergej Petrowitsch Krasjukow.
Im Zusammenhang mit den sich häufenden Fällen von eigenmächtigem Verlassen des Truppenteils in den Einheiten der 93. Brigade der taktischen Gruppe „Lugansks“ wird vom Kommando eine Analyse der Ursachen für eigenmächtiges Verlassen des Truppenteils durch Soldaten durchgeführt.
Es ist bekannt, dass derzeit in der 93. Brigade 23 Soldaten gezählt wurden, die eigenmächtig den Truppenteil verlassen haben.

de.sputniknews.com: Kiew will Krim neuen Status verleihen – Kreml-Sprecher kommentiert
Der Kreml nimmt Äußerungen ausländischer Staatschefs bezüglich der russischen Regionen nicht ernst, wie der Putin-Sprecher Dmitri Peskow in seinem Kommentar bezüglich der Erklärung des ukrainischen Präsidenten über die Krim-Statusänderung in der Landesverfassung am Donnerstag vor Journalisten erklärte.
Zuvor hatte der Abgeordnete der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) Juri Tschischmar mitgeteilt, dass der ukrainische Präsident Petro Poroschenko den Verfassungsausschuss mit der Vorbereitung eines Gesetzentwurfs über die Krim-Statusänderung beauftragt habe.
„Ich verstehe einfach nicht, wie über die Statusänderung einer russischen Region überhaupt geredet werden kann“, beantwortete Peskow die Frage, ob eine Statusänderung der Krim in der ukrainischen Verfassung politische Folgen für die Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine haben könnte.
„Wir nehmen Äußerungen ausländischer Staatschefs in Bezug auf unsere Regionen nicht ernst“, präzisierte der Pressesprecher des russischen Präsidenten.

Dan-news.info: „Die ukrainischen Truppen haben um 13:40 das Feuer mit Mörsern auf Spartak eröffnet“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Der Vertreter des Kommandos fügte hinzu, dass genauere Informationen über die Folgen des Beschusses noch ermittelt werden.

de.sputniknews.com: Inszenierung von C-Waffen-Angriff in Syrien im Gange: Moskau nennt mögliche Orte
Die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat am Donnerstag mitgeteilt, dass in gleich zwei syrischen Orten die Inszenierung eines Chemiewaffen-Angriffs vorbereitet wird. Dies berichtet die Zeitung „Wsgljad“ am Donnerstag.
Dabei könne es sich um die Ortschaften Sarakeb und Ariha im Gouvernement Idlib handeln, so Sacharowa.
Am Dienstag hatte das Weiße Haus gemeldet, dass die US-Aufklärung über Daten über einen angeblich von der syrischen Regierung in Vorbereitung befindlichen C-Waffen-Angriff verfüge. Damaskus wies alle Anschuldigungen grundsätzlich zurück.
Der erste Vizevorsitzende des Komitees für Verteidigung und Sicherheit im russischen Föderationsrat (Parlamentsoberhaus), Franz Klinzewitsch, äußerte gegenüber der Zeitung „Wsgljad“, die USA bereiten selbst einen „unabsehbaren Schlag“ gegen Syrien vor.

Dan-news.info: „Im Vergleich zum letzten Jahr wurde die Zahl der staatlich finanzierten Studienplätze in den höheren Berufsbildungseinrichtungen um fast 3000 erhöht. Genauso viele kamen in den Einrichtungen für mittlere Berufsbildung hinzu“, teilte die Bildungs- und Wissenschaftsministerin der DVR Larissa Poljakowa mit.
Nach ihren Worten erlaubt es die Erhöhung der Zahl der staatlich finanzierten Plätze allen Abiturienten der DVR, die ein hohes Wissensniveau habe, qualitativ hochwertige kostenlose Bildung zu erhalten und hochklassige Spezialisten zu werden.
Wir merken an, dass in den Einrichtungen der höheren Berufsbildung der DVR die Quote 14.000 Plätze beträgt, in den Einrichtungen mittlerer Berufsbildung 9.746 Plätze.

de.sputniknews.com: Verletzter Junge in Aleppo: Moskau fordert von CNN Erklärung zu „Massenbetrug“
Ein Jahr nach der herzzerreißenden Geschichte über einen verletzten Jungen in Aleppo wirft das russische Außenministerium CNN „schweren Betrug“ und „Manipulation des Massenbewusstseins“ vor und fordert von dem US-Fernsehsender eine Richtigstellung.
Im August hatte ein Video mit dem kleinen Omran Daqneesh, der nach einem Luftangriff auf die umkämpfte nordsyrische Stadt Aleppo blutbeschmiert aus den Trümmern gerettet wurde, weltweit für Entsetzen gesorgt.
Westliche Medien machten Russland für den Luftschlag verantwortlich. Das russische Militär bestritt Angriffe in dieser Gegend. Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, erklärte, warum die Schäden an dem Gebäude, das auf dem Video mit dem kleinen Omran zu sehen ist, unmöglich von einer Fliegerbombe hätten stammen können, sondern eher von einer Mine oder Gasbombe, wie sie von den Terroristen wiederholt verwendet werden.
Dennoch zeigte CNN-Moderatorin Christiane Amanpour während eines Interviews mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow Ende 2016 ein Foto des fünfjährigen Omran, der, mit Blut und Staub bedeckt, regungslos in einem Rettungswagen sitzt und mit leblosem Blick ins Leere starrt. „Das ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, sagte die Journalistin damals.
„Wir haben gestern Nachmittag an das CNN-Büro ein offizielles Schreiben geschickt – mit der Mahnung wegen der Manipulation des gesellschaftlichen Bewusstseins durch die CNN-Moderatorin Frau Amanpour während des Interviews mit Sergej Lawrow im Vorfeld der amerikanischen Wahlen“, teilte die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Donnerstag mit.
„Wir gehen davon aus, dass der Sender oder die Kolumnistin auf irgendeine Weise reagieren und dem Publikum Erklärungen abgeben müssen“, so Sacharowa. Sie rief CNN und Moderatorin Amanpour persönlich zu einem direkten Kontakt auf, „um den schweren Betrug von Ende 2016 wiedergutzumachen“.
„Angesichts der CNN-Zuschauerzahl war das eine globale Massenmanipulation“, sagte die Sprecherin ferner.
Zuvor hatte auch Muhammad Daqneesh, der Vater des Jungen von Aleppo, beklagt, dass das Leid seines Sohnes, dessen Foto um die Welt ging, missbraucht worden sei, um die Regierung in Damaskus schlechtzureden. So sei sein Sohn entgegen den Berichten nur leicht verletzt worden, die Rebellen aber hätten maßlos übertrieben. Er selbst stehe zur Regierung von Baschar al-Assad; doch sein Sohn sei gegen das syrische Regime instrumentalisiert worden.

Dan-news.info: „Ukrainische Truppen haben um 14:55 Wasiljewka mit Artillerie des Kalibers 152mm beschossen, es wurden zehn Geschosse abgeschossen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.

de.sputniknews.com: Mord an Oppositionspolitiker Boris Nemzow: Alle Angeklagten schuldig gesprochen
Die Geschworenen haben am Donnerstag in einem Militärgericht in Moskau alle Angeklagten im Fall des Mordes an dem oppositionellen Politiker Boris Nemzow schuldig gesprochen.
Laut den Geschworenen hat keiner der Angeklagten Nachsicht verdient, wie ein Korrespondent von RIA Novosti aus dem Gerichtssaal berichtet. Das Strafmaß soll der Richter nächste Woche verkünden.
Der Oppositionelle Boris Nemzow war am 27. Februar 2015 im Zentrum von Moskau erschossen worden. Als mutmaßliche Mörder wurden im März desselben Jahres Saur Dadajew, Schadid und Ansor Gubaschew, Temirlan Ekerchanow und Chamsat Bachajew festgenommen. Die aus Tschetschenien und Inguschetien stammenden Männer sollen den Oppositionellen für ein Kopfgeld in Höhe von 15 Millionen Rubel (etwa 222.000 Euro) umgebracht haben.

Lug-info.com: Die Jugend Antrazits hat eine Gedenkkundgebung zum Tag der Partisanen und Untergrundkämpfer, die zur Zeit des Großen Vaterländischen Kriegs in der Region aktiv waren, durchgeführt. Dies berichtete der Vorsitzende der Antraziter Organisation der Jugendassoziation des Lugansker Gebiet Jewgenij Poddubnyj.
„Heute haben etwa 30 Jugendaktivisten von Antrazit Blumen am Gedenkstein für die Partisanen und Untergrundkämpfe
r niedergelegt. Die jungen Leute haben das Andenken der in den Jahren des Großen Vaterländischen Kriegs gefallenen Helden, die gegen den Faschismus kämpften, mit einer Schweigeminute geehrt“, berichtete er.
„Heute sind wir gekommen, um das Andenken derer zu ehren, deren Aktivität eine Hauptrolle während der Großen Vaterländischen Kriegs gespielt hat, deren Aktivität den Okkupationstruppen des nazistischen Deutschlands wirkliche Kopfschmerzen berietet hat. Die Partisanen und Untergrundkämpfer haben einen unschätzbaren Beitrag dazu geleistet, den Tag des Sieges und die Niederlage Deutschlands näher zu
bringen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Antraziter Organisation der Jugendassoziation Iwan Paramonow zu den Anwesenden.

de.sputniknews.com: Russische Hacker sind an dem Cyber-Angriff auf die Webseite der staatlichen katarischen Nachrichtenagentur von Ende Mai, der letztlich eine diplomatische Krise zwischen Katar und anderen Ländern der Region auslöste, nicht beteiligt gewesen. Dies sagte der katarische Außenminister, Scheich Mohammed bin Abdulrahman al Thani, gegenüber CBS News….

Dnr-online.ru: Von Spezialisten des staatlichen Konzerns „Donbassgas“ wurde die Gasversorgung der Siedlung „15. Stadtteil“ im Kujbyschewskij- und Kiewskij-Bezirk von Donezk wieder aufgebaut.
„Drei Jahre lang hatte diese Siedlung keine Gasversorgung. Aber heute ist ein bemerkenswertes Ereignis – der Komfort kehrt in die Häuser zurück. Wir hoffen, dass in der nächsten Heizperiode alle, die das wollen, Gas haben werden und zusammen mit dem Gas wird das Leben in diese Siedlung zurückkehren. Durch die Kräfte von Donbassgas wurde eine riesige Arbeit geleistet. Die Gasleitung war teilweise oder, in einzelnen Abschnitten, vollständig vernichtet. Die Wiederaufbauarbeiten haben zehn Monate gedauert. Als erste erhalten etwa 20 Häuser Gas, nach und nach werden wir auch die übrigen anschließen. Insgesamt wurden etwa 6,5 km Gasleitung wiederaufgebaut, ohne die Abzweigungen in die Häuser mitzuzählen“, sagte der Generaldirektor von Donbassgas Sergej Filippow.
„Heute wurde die Verlegung der Hauptgasleitung abgeschlossen und die Wsletnaja- und die Stratonawtow-Straße im Kijbyschewskij- und Kiewskij-Bezirk sind jetzt mit Wasser, Strom und Gas versorgt. Großen Dank an die Mitarbeiter und die Führung von Donbassgas dafür, dass sie helfen, ein friedliches Leben einzurichten“, sagte der Bürgermeister von Donezk Alexej Kulesmin.

Die Siedlung „15. Stadtteil“ befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Objekten der internationalen Flughafens von Donezk und wurde während der Kämpfe in den Jahren 2014-2015 erheblich beschädigt.

Ukrinform.ua: Der Kiewer Bürgermeister Witali Klitschko hat im Namen der Assoziation der ukrainischen Städte das Memorandum über die Zusammenarbeit der Assoziationen der Organe der kommunalen Selbstverwaltung der Ukraine, Georgiens, Moldaus und des Kongresses der lokalen und regionalen Behörden des Europarats unterzeichnet.
An der Unterzeichnung nahmen auch der Präsident der Nationalen Vereinigung von Lokalbehörden von Georgien (NALAG), die Präsidentin des Kongresses der Kommunalbehörden Moldaus (CALM) und der Generalsekretär des Kongresses der lokalen und regionalen Behörden des Europarats teil, ist auf der Webseite der Kiewer Stadtverwaltung angegeben.
Witali Klitschko betonte, die Unterzeichnung des Memorandums sei noch ein Schritt zur effektiven Arbeit der Kommunalbehörden.
„Lokalbehörden stehen besonders nah zu Menschen und sehen alle Probleme und Veränderungen, die vor Ort geschehen. Und unsere Schlüsselaufgabe ist es, Transparenz und Offenheit der Verwaltungsprozesse zu gewährleisten…“, hob der Bürgermeister von Kiew hervor.

Abends:

de.sputniknews.com: Im Artillerieduell gegen Syrien überspannt Israel eindeutig den Bogen
Die israelische Armee hat am Donnerstag die syrischen Golan-Höhen bombardiert – zum vierten Mal innerhalb von fünf Tagen. Hinter diesen Attacken steckt aber keine Geopolitik, sondern vielmehr ein banales Imageproblem, wie die Onlinezeitung „Wsgljad“ berichtet.
Zehn Granaten explodierten am vergangenen Samstag auf israelischen Golanhöhen. Unverzüglich flog die israelische Luftwaffe Angriffe auf die Stellungen der syrischen Armee. Laut syrischen Quellen starben dabei zwei Soldaten, 25 weitere wurden verletzt.
Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums soll erklärt haben, die israelischen Raketen hätten Panzer der Terrorgruppierung Dschabhat-al-Nusra vernichtet, nicht der syrischen Regierungsarmee. Israel hat diese Information nicht bestätigt.
Am nächsten Tag wurden die israelischen Golanhöhen von Syrien aus beschossen. Auch diesmal ließ die Antwort der Israelis nicht lange auf sich warten: Sie griffen Stellungen der syrischen Armee bei Quneitra im Südwesten Syriens an, also relativ tief im syrischen Hinterland.
„Wir gehen entschlossen gegen jedwede Versuche vor, die Souveränität und die Sicherheit unserer Bürger zu gefährden“, begründete ein Sprecher der israelischen Armee die Angriffe. Doch ist das sicherlich nicht der einzige Grund für die Attacken auf syrisches Territorium, wie die Zeitung schreibt.
Denn die Israelis verfolgen sehr genau die Bewegungen der Artillerie auf allen Seiten des syrischen Konflikts. „Nähert sich jemand mit einem Langrohr der Stadt Quneitra auch nur ein paar Schritte an, werden die Israelis nervös“, so die Zeitung.
So sollen in mehreren israelischen Ortschaften die Angriffssirenen ausgelöst worden sein, wie Medien berichteten. Später erklärte die israelische Armee, es seien keine Einschlagslöcher von Granaten oder Großkalibergeschossen festgestellt worden. Nach langer und erfolgloser Suche seien lediglich kleinere Einschusslöcher im Zaun eines UNDOF-Lagers entdeckt worden, mehr nicht.
Später dann wurde klar: Einen Angriffsalarm habe es nicht gegeben, einen Beschuss auch nicht.
Der Grund dieser ganzen Hektik: Nicht mehr als eine Fata Morgana, schreibt die Onlinezeitung. Da würden die Israelis auch schon mal bis unweit vor Damaskus schießen. Doch diese Taktik werde von der Mehrheit der israelischen Bevölkerung getragen.
Diese Unterstützung fuße auch auf dem hervorragenden Image der israelischen Armee. Dieses habe jedoch nach zahlreichen Niederlagen im Libanon und dem Gazastreifen merklich gelitten, schreibt die Zeitung. Die Notwendigkeit, das Image wieder aufzupolieren, sei mit der Grund dafür, dass Israel den Bogen derart überspannt.
„Es steckt keine Geopolitik hinter den regelmäßigen Schusswechseln und Panzerduellen auf den Golanhöhen. Doch diese lokalen Querelen hindern die syrischen Regierungstruppen daran, sich endlich mit aller Kraft der restlichen Dschihadisten anzunehmen, die sich südlich und westlich von Quneitra verschanzt haben“, so die Zeitung. „Weil die Israelis so nervös reagieren, kann man schwere Artillerie nur mit höchster Vorsicht in die Region verlegen. Ohne die Geschütze aber wird sich niemand auf die Terroristenstellungen stürzen.“
Dass ein direkter Draht zwischen Jerusalem und Damaskus fehle, erschwere die Lage zusätzlich. Russland tritt als Vermittler zwischen den beiden Parteien auf, im Verständnis dessen, wie solche Duelle ausgehen können. „Aber wirklich effektiv zu arbeiten, wenn die Verbindung ständig unterbrochen wird, die Nerven blank liegen und es um Sekunden geht, ist vorsichtig formuliert, keine leichte Aufgabe“, so die Zeitung.

de.sputniknews.com: Donezk: Explosion erschüttert Stadtzentrum
In Donezk im Osten der Ukraine hat es am Donnerstag eine Explosion gegeben. Das Gebäude der Universität für Handel soll teilweise zerstört worden sein. Ein Vertreter der Administration des Chefs der selbsterklärten Donezker Volksrepublik spricht von einem Terroranschlag.
„Auf dem Schewtschenko-Boulevard wurde im Gebäude der Universität für Handel ein Terrorakt verübt“, sagte der Vertreter gegenüber Journalisten. Die zur Hochschule gehörende Bibliothek sei teilweise zerstört worden.
​Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand verletzt, teilte der Chef des Katastrophenschutzministeriums der Republik, Alexej Kostrubizkij, mit. Die Explosion sei durch einen Sprengsatz verursacht worden.
​“Zurzeit gibt es keine Verletzten. Wie wir an dem Charakter der Zerstörungen erkennen, wurde ein Sprengsatz eingesetzt“, so Kostrubizkij.

https://youtu.be/j42V2oipUJc

Dan-news.info: „Heute sind um 16:30 Einheiten der ukrainischen Streitkräfte nach einer heftigen Vorbereitung durch Artillerie unter Anwendung von 122mm- und 152mm-Systemen im Gebiet von Wasiljewka mit Kräften von zwei Abteilungen mit Unterstützung von zwei Panzern, zwei Schützenpanzern und einem Schützenpanzerwagen zum Angriff übergegangen und haben versucht, unsere Positionen einzunehmen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Der Vertreter des Kommandos fügte hinzu, dass der Gegner zum Stehen gebracht und auf die Ausgangspositionen zurückgeworfen wurde. Dabei haben die ukrainischen Truppen während des Angriffs Verluste von fünf Toten sowie je einem Schützenpanzer und Schützenpanzerwagen erlitten.
Wir erinnern daran, dass das Dorf Wasiljewka in der Nähe von Jasinowataja sich unter Kontrolle der Armee der DVR befindet. Dort befindet sich die Pumpstation erster Ebene der Jushnodonbasskij-Wasserwerke, die während des Konflikt bereits mehr als 50
Mal unter Beschuss der ukrainischen Kräfte geraten ist. Nicht selten endeten die Beschüsse mit einem Betriebsstopp der Pumpstation, weswegen Unterbrechungen bei der Wasserversorgung auf beiden Seiten der Kontaktlinie erfolgen.

de.sputniknews.com: Syrien: Terroristen bereiten Giftgas-Angriff vor – Quelle
Terrorgruppierungen bereiten einen neuen Giftgas-Angriff in der syrischen Stadt Daraa vor. Dies teilte eine informierte diplomatische Quelle der Agentur RIA Novosti mit. Der Angriff solle nach dem Muster der Attacke in Idlib im vergangenen April verlaufen.
Laut der Quelle in der syrischen Führung wird die neue Provokation im Stadtteil Nowa-Dschassem-Anchel vorbereitet. Demnach planen die Kämpfer den Angriff schon seit mehreren Wochen.
Die jüngste Warnung des US-Außenministeriums, Damaskus müsse mit „katastrophalen Maßnahmen“ im Fall eines Chemie-Waffen-Einsatzes rechnen, sei für die Terroristen zu einem starken Anreiz geworden.
„Nach dem Plan der Terroristen sollen in nächster Zeit mehrere Munitionseinheiten gesprengt werden, die Giftsubstanzen enthalten“, so die Quelle weiter.
Ziel des Angriffs sei es, eine Intervention der Koalitionskräfte unter US-Führung zu provozieren mit darauffolgender gewaltsamer Absetzung der syrischen Regierung. Die russische Seite habe am Donnerstag das Militärkommando der US-geführten Koalition bereits über die geplante Attacke informiert.

de.sputniknews.com: Bei weiterer Aggression gegen Syrien: „Antwort wird überraschen“ – Abgeordneter
Die Anschuldigungen vonseiten der USA, Großbritanniens und Frankreichs gegen Syrien entbehren laut dem Mitglied des Gesetzgebungsrates im syrischen Parlament Muhammed Kheir al-Akkam jeder Grundlage.
In einem Interview für die Agentur Sputnik sagte Al-Akkam: „Vom Standpunkt des Völkerrechts aus handelt es sich um einen politischen Druck auf Damaskus als Reaktion auf dessen Erfolge in der Wüste im Osten Syriens und auf den Zusammenschluss mit irakischen Kräften.“
„Wir sagen zu allen: Syrien hat solche Waffen (Chemiewaffen – Anm. d. Red.) weder gegen Zivilisten noch Terroristen je eingesetzt und wird das auch in Zukunft nicht tun.“
Wenn irgendein Staat der Meinung sei, dass ein anderer Staat Chemiewaffen einsetzen wolle, müsse er sich an die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OVCW) wenden, damit diese entsprechende Ermittlungen auf dem Territorium des betreffenden Landes einleite, so Al-Akkam.
Ihm zufolge ist Syrien an der Konvention über das C-Waffen-Verbot beteiligt. Nach dem Giftgas-Angriff in Chan Scheichun habe Damaskus – als Antwort auf die Vorwürfe aus Washington — OVCW-Inspekteure zur Untersuchung des Falls eingeladen. Eine Antwort der USA sei bisher ausgeblieben. Später sei klar geworden, dass dieser Zwischenfall als Vorwand für politische Druckausübung gegenüber der syrischen Regierung genutzt werde. „Jetzt wollen die Amerikaner zum zweiten Mal dasselbe machen“, sagte Al-Akkam.
Seines Erachtens wollen die USA eine zusätzliche Begründung ihrer Operationen gegen die syrische Armee haben. „Kann das Pentagon erklären, wieso ein syrisches Flugzeug, das völlig legitim die Daesh-Stellungen über Rakka bombardiert hatte, abgeschossen wurde?“, so Al-Akkam.
Sollte die US-geführte Koalition weiter das Thema Chemiewaffen ansprechen, um es als Vorwand für die Aggression gegen Syrien zu nutzen, werde Damaskus in Koordination mit Russland und dem Iran eine überraschende Antwort geben, so Al-Akkam.

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