Presseschau vom 28.06.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends/nachts:

Dan-news.info: Der überraschende Hacker-Angriff auf Computersysteme von Unternehmen, Banken und staatlichen Strukturen in der Ukraine zeigen anschaulich das niedrige Niveau der Informationssicherheit im Staat. Dies erklärte heute der Kommunikationsminister der DVR Wiktor Jazenko.
„Heute gegen Mittag hat ein Virus die Netze einer ganzen Reihe großer ukrainischer Unternehmen, darunter unter anderem auch Regierungssysteme der Ukraine, erschüttert“, sagte er. „Man kann ein sehr niedriges Niveau der Informationssicherheit in der Ukraine feststellen, das durch seine tiefe Zurückgebliebenheit und Korruption erstaunt“.
Nach den Worten des Ministers hat sich der Virus recht schnell verbreitet und zeigt sich im Versagen von Computern mit Windows, sie werden überlastet und verschlüsselt. Jazenko merkte an, dass die Spezialisten des Kommunikationsministeriums keinen einzigen Fall von Verseuchung von Computern des Ministeriums festgestellt haben.
Wir fügen hinzu, dass heute gegen Mittag ein unbekannter Virus die Computersysteme ukrainischer Unternehmen, Banken, staatlicher Einrichtungen und Ressourcen von Regierungsstrukturen angegriffen hat. Zu den betroffenen Unternehmen gehören die Oschtschadbank, Ukrsalisnyzjy (Eisenbahngesellschaft, Anm. d. Übers.), Nowaja Potschta, die Handelsketten „Epizentr-K“ und „Aschan“, die Mobilfunkoperatoren Life und Ukrtelekom sowie der ukrainische Radiosender TW.

 

de.sputniknews.com: „Ungesichtete” Rakete nahe MH17-Flug: Moskau widerlegt Argumente der Niederlande.
Der Vize-Leiter der russischen Luftfahrtagentur (Rosawiazija), Oleg Stortschewoi, hat die Behauptung niederländischer Ermittler zurückgewiesen, wonach russische Radare eine Rakete „nicht bemerkt“ haben könnten, die sich im Juli 2014 der malaysischen Boeing 777 genähert haben soll, die über dem Donbass abgeschossen wurde.
„Davon zu sprechen, dass das Ortungsgerät in diesem Fall eine Rakete nicht bemerkt habe, wäre unrechtmäßig“, so Stortschewoi.
Laut Flugschreiber-Aufzeichnungen der Unglücksmaschine hatte sich die Katastrophe um 13.20.03 Uhr UTC ereignet. Kurz davor, um 13.20.01,87 Uhr UTC, hatte es einen Funk-Kontakt zwischen dem Ortungsgerät Utjos-T und der Boeing gegeben.
Wäre eine Rakete wirklich auf Rammkurs geflogen, wie die niederländischen Fachleute behaupten, hätte ihre Flugzeit etwa 35 Sekunden gedauert und wäre vom Ortungsgerät zwei- bis dreimal registriert worden, so Stortschewoi.
„Vor der Katastrophe hat es kein Objekt gegeben, das sich aus östlicher Richtung auf das Flugzeug zubewegt hätte. Die offizielle Ermittlergruppe behauptet das Gegenteil“, sagte der Rosawiazija-Vizechef.
Zuvor hatte der niederländische Sicherheits- und Justizminister Stef Blok erklärt, auf Fotoaufnahmen der russischen Radare sei keine Rakete zu sehen, die vermutlich das Flugzeug abgeschossen habe. Denn solche Objekte könnten unbemerkt bleiben, und das Fehlen einer Rakete auf Radarbildschirmen „bedeutet noch nicht, dass es diese nicht gegeben hatte“.
Im Mai 2017 sind von Medien Geheimdokumente des ukrainischen Sicherheitsdienstes über eine Sonderoperation zur Vernichtung von Materialien veröffentlicht worden, die von der Teilnahme des ukrainischen Militärs an der Boeing-Katastrophe zeugen sollen.

 

Lug-info.com: Die Volksmiliz der LVR bittet internationale Rechtsschutzorganisationen bei der Befreiung von durch Kiewer Soldaten festgenommenen Soldaten der Republik Unterstützung zu leisten. Dies teilte heute der offizielle Vertreter der Verteidigungsbehörde der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
„Am 24. Juni wurde von einer ukrainischen Diversionsgruppe aus den Spezialoperationskräften der ukrainischen Streitkräfte, die auf das Territorium der LVR eingedrungen war, auf der Bachmutsker Straße ein Überfall auf eine Gruppe von Soldaten einer rückwärtigen Einheit verübt, die dem Personal Lebensmittel lieferte. Bei dem Überfall wurden zwei Soldaten gemein getötet. Vor dem Tod wurden sie heftig gefoltert. Die Obduktion ergab bei jedem mehr als zehn Messerverletzungen“, berichtete er.
„Vier am Leben gebliebene Soldaten der Volksmiliz wurden entführt. Nach uns vorliegenden Informationen befinden sie sich jetzt in den Kerkern des Sicherheitsdienstes der Ukraine. Auf sie wird unmenschlicher psychischer und physischer Druck ausgeübt“, teilte Marotschko mit.
„Damit sie zugeben, dass sie angeblich russische Soldaten sind, werden Versuche unternommen, sie zu zwingen, sich in Verruf zu bringen, indem auf ihre nächsten Verwandten eingewirkt wird. Nicht identifizierte Personen rufen die Verwandten der entführten Soldaten an und schüchtern sie ein, indem sie erklären, dass die einzige Chance ihre Verwandten zu retten ist, auf das Territorium der Ukraine zu fahren und öffentlich zu bestätigen, dass die gefangen genommenen Soldaten der russischen Armee sind. Entsprechende Dokumente, die ihre angebliche russische Staatsbürgerschaft bestätigen, die dann ausländischen Journalisten gezeigt werden sollen, verspricht man den Verwandten vor Ort auszuhändigen“, sagte der Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik und unterstrich, dass die von den Kiewer Truppen gefangen genommenen Soldaten Einwohner der LVR sind.
„Um unsere Soldaten zu brechen und sie zu zwingen, die Lüge zu wiederholen, die Poroschenko dem Präsidenten Frankreichs verkündet hat, schrecken die Strafsoldaten vor nichts zurück“, unterstrich er.
„Bis jetzt haben wir alles getan, um diese Situation zu regeln, ohne die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu erregen. Durch gegenseitige Vereinbarungen über Freiwilligenorganisationen haben wir mit der ukrainischen Seite über einen Austausch von Gefangenen verhandelt und die gegenseitige Entscheidung getroffen, diesen Prozess nicht zu veröffentlichen. Aber die ukrainische Seite hat im letzten Moment den Austausch verweigert“, berichtete Marotschko.
„Indem wir diesen Vorfall an die Öffentlichkeit bringen, rufen wir alle interessierten Organisationen auf, die Aufmerksamkeit auf die unmenschliche Provokation zu richten, die von der Kiewer Regierung begangen wird, und auf ihren weiteren Versuch, ihre ausländischen Partner zu betrügen. Ich will die internationalen Rechtsschutzorganisationen um Hilfe bei der Rückkehr der von Kiewer Spezialdiensten festgenommenen Soldaten der Volksmiliz bitten“, sagte er.
Aussagen des Gerichtsmediziners Dmitrij Malowitschenko auf der Pressekonferenz am 28.06.17:
Am 26. Juni wurde in der Stachanower Abteilung des gerichtsmedizinischen Dienstes eine Untersuchung der Leichen der beiden getöteten Soldaten der LVR durchgeführt:
Einder der Soldaten hatte Blutergüsse und Hautabschürfungen am Kopf, Körper, den Gliedmaßen, Knochenbrüche der Gesichtsknochen, einen Bruch der linken Schulter, drei Stichwunden an der Brust, zwölf Schusswunden am Körper und an den Gliedmaßen“.
Bei dem zweiten Soldaten wurden Verletzungen in Form von zahlreichen Blutergüssen und Hautabschürfungen am Kopf, am Körper, den Gliedmaßen, Rippenbrüche auf beiden Seiten, eine Schusswunde am Bauch und am Brustkorb sowie Schusswunden im Bereich des Kopfes festgestellt.
Alle Verletzungen erfolgten, während die Menschen am Leben waren, sie erlebten die Schmerzen und die Folter, während ihnen die Verletzungen zugefügt wurden.

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Kalinowo, Sokolniki, Kalinowka, Prischib.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffe, Granatwerfern und Schusswaffen.

 

Dnr-online.ru: Ukrainische Spezialdienste haben einen Versuch unternommen, den Assistenten des Leiters des Stabes der 93. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Hauptmann Alexej Bidusenko zu liquidieren, der Mitte Juni 2017 auf die Seite der Volksmiliz der LVR übergegangen ist. Dies teilte ein Korrespondent der offiziellen Seite der DVR aus Lugansk mit.
Am frühen Morgen des 25. Juni wurde ein Fahrzeug mit Bidusenko und einem anderen ukrainischen Offizier, der auch auf die Seite der LVR übergegangen ist, von ukrainischen Diversanten angegriffen. In Folge des Anschlags erlitten beide Offiziere Splitterverletzungen, ihr Leben ist nicht in Gefahr. Das Innenministerium der LVR führt Ermittlungen zu dem Anschlag durch.
Der aus Lisitschansk stammende Alexej Bidudenko war am 16. Juni 2017 auf die Seite der Volksmiliz der LVR übergegangen. Ihm gelang es, den Vertretern der Volksmiliz eine Reihe geheimer und streng geheimer Dokumente des Stabes der 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte zu übergeben. Sein Kollege, der Oberstleutnant der Nationalgarde der Ukraine Alexandr Bojko war auch im Juni dieses Jahres auf die Seite der LVR übergegangen.

 

de.sputniknews.com: Lugansk: Zwei Volksmilizangehörige von ukrainischen Militärs grausam ermordet.
Zwei Angehörige der Volksmiliz der selbsternannten Volksrepublik Lugansk sind beim Angriff einer Diversions- und Aufklärungsgruppe der Streitkräfte der Ukraine an der Bachmutowka-Trasse ums Leben gekommen, teilt der Sprecher der Verteidigungsbehörde der Republik, Andrej Marotschko, mit, wie das Lugansker Informationszentrum meldet.
Dieser Vorfall ereignete sich demnach am Samstag, dem 24. Juni. Ukrainische Militärs hatten an der Trasse im Raum der Ortschaft Bachmutowka eine Gruppe des rückwärtigen Dienstes der Lugansker Volksmiliz überfallen, die den Kämpfern an der Berührungslinie Lebensmittel bringen sollte.
„Bei diesem Überfall wurden zwei Militärangehörige bestialisch ermordet. Vor ihrem Tod wurden sie grausam gefoltert. Bei der Leichenschau wurden mehr als zehn Messerstiche bei jedem festgestellt“, erklärte Marotschko.
Die vier am Leben gebliebenen Militärangehörigen sollen in Gefangenschaft geraten sein. Laut Marotschko befinden sie sich in der Gewalt des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU, wo „ein unmenschlicher psychologischer und physischer Druck auf sie ausgeübt wird“.
Am Montag hatte die ukrainische Seite bekannt gegeben, angeblich eine „Sabotagegruppe“ der Volksmiliz des Donbass liquidiert zu haben. Wie der Kommandeur der 93. Selbständigen Mechanisierten Brigade der Streitkräfte der Ukraine, Wladislaw Klotschkow mitteilte, habe die von ihm befehligte Brigade in der Umgebung der Ortschaft Schelobok angeblich Volksmilizangehörige unter der Führung des russischen Hauptmanns Alexander Schtscherbak (Kampfname „Alex“) unschädlich gemacht.

 

Lug-info.com: Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine haben die Tätigkeit eines Unternehmens im Beloukrainskij-Bezirk gestoppt, nachdem das Innenminsiterium der LVR Informationen veröffentlicht hatte, dass der Eigentümer für schnellen Profit begonnen hat die Obstgärten abzuholzen und zu Holzkohle zu verarbeiten.
„Am 26. Juni 2017 hat eine Einwohnerin von Belukrainio bei der Hotline des Innenministeriums der LVR angerufen. Die Frau bedankte sich bei der Polizei der Republik bei der Unterstützung dabei, dass Obstgräten am Rand von Popwka vor der Abholzung und Verarbeitung zu Holzkohle gerettet wurden“, teilte das Innenministerium der LVR mit.
„Nach der Veröffentlichung der Information über die Abholzung auf der Seite des Innenministeriums der LVR kamen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine zur Überprüfung des Unternehmens in das Dorf. Aufgrund ihrer vorläufigen Ergebnisse wurde die Arbeit des Unternehmens für zehn Tage gestoppt“, heißt es in der Mitteilung.

 

Dan-news.info: „In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 21-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden 13 Ortschaften der Republik beschossen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Es wurde mit Mörsern, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Behörden der Städte und Bezirke der DVR haben in der letzten Nacht keinen Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt. „Bei uns ist alles gut, die Nacht verlief ruhig“, sagte der Leiter der Verwaltung des frontnahen Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben heute Morgen Frunse, Chorosheje und Snamenka beschossen. Dies teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
„Um 10:10 Uhr schlugen zwei Granaten des Kalibers 122mm auf den zentralen Platz von Frunse ein, die mit einer D-30-Haubitze abgeschossen wurden“, sagte er.
„Um 10:13 Uhr wurden drei Granaten des Kalibers 120mm auf Chorosheje geschossen, zwei davon sind nicht detoniert und befinden sich auf dem Territorium eines landwirtschaftlichen Betriebes“, fügte Marotschko hinzu.
„Zwischen 8:00 und 8:20 Uhr sind zwei Mörsergeschosse des Kalibers 82mm auf Snamenka abgefeuert wurden, ein Wohnhaus wurde getroffen und ein Wirtschaftsgebäude“, teilte er weiter mit.

 

de.sputniknews.com: Ukrainischer Botschafter will Scooter Krim-Auftritt ausreden.
Der Botschafter der Ukraine in Deutschland, Andrej Melnik, hat erklärt, dass er die deutsche Techno-Band Scooter überreden wolle, ihren Auftritt auf der Krim abzusagen.
„Heute ist eine besonders delikate diplomatische Mission in Hamburg: Das Treffen mit dem Manager der Band Scooter, damit sie auf das Abenteuer auf der Krim verzichtet“, twitterte der Diplomat.
Die Techno-Band Scooter plant am 4. August einen Auftritt in Balaklava beim „ZB Fest“, einem Open Air Musikfestival. Außer der deutschen Band haben die Bands Leningrad, Serga, Brigada S und der russische Popsänger Dima Bilan ihre Teilnahme zugesagt.
Aus Kiew hieß es, den deutschen Musikern werde für den Auftritt bei diesem Festival eine achtjährige Haftstrafe drohen, sollten sie nicht aus der Ukraine auf die Halbinsel einreisen. Laut dem Manager der Band, wollen die Musiker aber über Moskau auf die Krim fliegen.
In der Annonce auf der Homepage von Scooter ist neben den Namen der Stadt Balaklava das Land nicht genannt. Wie der Manager der Band betonte, sei dies Absicht, um keine „Diskussionen zu entfachen“.

 

Nachmittags:

Dnr-online.ru: Im Rahmen des Projekts „Mobiles Diagnosezentrum“, dass das Gesundheitsministerium der DVR im 4. Quartal 2017 realisieren will, fand im Juni eine erste Fahrt einer Brigade von Kinderspezialisten des Republikanischen Klinischen Kinderkrankenhauses in das Dorf Rosowka im Schachtjorskij-Bezirk statt, um bei der medizinischen Behandlung von Kindern Unterstützung zu leisten.
In Folge der Kriegshandlungen durch die ukrainischen Streitkräfte wurden zwei Gesundheitsvorsorgepunkte und zwei Ambulanzen im Schachtjorskij-Bezirk zerstört, die Ambulanzen der Dörfer Stepanowka, Maloorlowka, Nikischino hatten keine Krankenwagen mehr. Deshalb ist das Ziel dieses sozialen Projekts, die Untersuchung von Kindern aus abgelegenen Dörfern und Ortschaften der DVR durch Spezialisten (Neurologen, Hals-Nasen-Ohren-Ärzten, Augenärzten, Chirurgen) durchzuführen, um so Unterstützung bei der Behandlung leisten zu können.
Während einer Reise nach Rosowka wurden von den Spezialisten 73 Kinder untersucht, im Ergebniss wurden 23% der Kinder zur Behandlungen in das Republikanische Kinderkrankenhaus zur weiteren Untersuchung und Behandlung geschickt.
Die nächste Fahrt ist für den 3. Juli nach Dmitorwka im Schachtjorskij-Bezirk geplant.
Das Gesundheitsministerium plant die Schaffung eines mobilen Diagnosezentrums auf der Basis des Republikanischen Klinischen Kinderkrankenhauses M3 der DVR, das mit Apparaten (EKG-Geräten, Ultraschall, Blutanalysatoren) ausgestattet ist, um Diagnosen zu verifizieren und die Frage der weiteren Behandlung der Kinder zu klären.

 

De-sputniknews.com: Moskau dementiert Gefangennahme von russischem Soldaten in Ukraine.
Das Verteidigungsministerium in Moskau hat Medienberichte zurückgewiesen, laut denen das ukrainische Militär im Kriegsgebiet Donbass einen russischen Soldaten gefangengenommen haben soll.
Ukrainische Medien und nach ihnen auch die BBC hatten am Dienstag berichtet, dass Viktor Agejew am Samstag bei Lugansk gefangen genommen worden sei. Der 21-jährige habe bei der russischen Armee als Vertragssoldat gedient, hieß es. Dabei veröffentlichten Medien ein Foto vom Wehrdienstausweis des Gefangenen.
Am Mittwoch stellte das Verteidigungsministerium in Moskau klar: Der erwähnte Viktor Agejew habe bei den russischen Streitkräften nie als Vertragssoldat gedient. Der junge Mann sei nach der Ableistung seines Grundwehrdienstes im Mai 2016 ordnungsgemäß in die Reserve versetzt worden.
„Die Information, dass Agejew sich dann als Vertragssoldat verpflichtet habe, ist eine Erfindung ukrainischer Propagandisten“, so das Ministerium. Hätte Agejew tatsächlich als Vertragssoldat gedient, so hätte es auf Seite zwei seines Wehrdienstausweises eine entsprechende Eintragung gegeben, erklärte die Behörde weiter. „Das ist der Grund, warum die ukrainischen Propagandisten keine weiteren Seiten veröffentlicht haben.“
Das Verteidigungsministerium warf dem russischen Dienst der britischen BBC, die diese „Fake-Enthüllung“ nachdruckte, Dilettantismus vor. Zum derzeitigen Verbleib Viktor Agejews machte die Behörde keine Angaben.

 

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 21mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Donezk hat der Gegner auf die Gebiete von neun Ortschaften sechs Panzergeschosse, 27 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm und 30 des Kalibers 120mm abgefeuert, außerdem wurden Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
In Richtung Mariupol hat der Gegner auf die Gebiete von drei Ortschaften sechs Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert.
In Richtung Gorlowka wurde Sajzewo von den ukrainischen Streitkräften mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen haben wir den Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Konzentration von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen an der Kontaktlinie fest. So im Gebiet folgender Ortschaften:
– Artjomowsk, 20 km von der Kontaktlinie, es wurden die Stationierung von sechs Artilleriegeschützen „Akazija“ festgestellt;
– Nowyj Trud, 36 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von vier 122mm-Geschützen D-30 und 12 Fahrzeugen mit Munition beobachtet;
– in Richtung Isjum-Slawjansk wurde die Fahrt von vier Zügen mit 18 Treibstofftanks zur Auffüllung der Treibstoffvorräte registriert.
Nach Angaben unserer Aufklärung wurden an der Eisenbahnstation Krasnyj Liman während eines Stopps der Lokomotive von Offizieren des rückwärtigen Dienstes der ukrainischen Streitkräfte in der Nacht 7 Tonnen Treibstoff aus den Tanks an der Spitze des Zuges gestohlen.
Wir bemerken die Ankunft des stellvertretenden Leiters der Polizeileitung im Donezker Oblast im Verantwortungsbereich des 1. mechanisierten Bataillons der 72. mechanisierten Brigade im Gebiet von Awdejewka, um Provokationen der ukrainischen Streitkräfte gegen friedliche Einwohner in der Nähe liegender Ortschaften auf dem von der ukrainischen Regierung kontrollierten Territorium vorzubereiten. Während eines Arbeitstreffens des Polizeibeamten mit ukrainischen Kommandeuren wurden Fragen der Zusammenarbeit erörtert, damit in nicht kompromittierender Weise von Einheiten des „Rechten Sektors“, die zu den ukrainischen Streitkräften gehören, mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen auf friedliche Ortschaften geschossen wird, um anschließend falsche Beschuldigungen gegenüber den Streitkräften der DVR zu erheben.
Uns wurde bekannt, dass Vertreter der Polizei im Donezker Oblast bei der Organisation von Provokationen als Koordinationsorgan zwischen den Truppen und den örtlichen Behörden in der Ukraine eingesetzt sind.
Außerdem wurde die Arbeit von Filmteams ukrainischer Fernsehsender in Richtung Donezk festgestellt, die gestellte Videomaterialien vorbereiten, die das Ziel haben, die Einheiten der Streitkräfte der Republik zu diskreditieren.
Die Einheiten der Streitkräfte der DVR halten die in Minsk erreichten Vereinbarungen vollständig ein und werden nicht auf mögliche Provokationen der ukrainischen Seite reagieren. Wir sind für eine vollständige Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung.

 

Ukrinform.ua: Stoltenberg: Nato hilft der Ukraine, Cyber-Verteidigung zu stärken.
Im Zusammenhang mit den mächtigen Cyber-Attacken, denen die Ukraine am Vorabend ausgesetzt war, werde die Nato die Zusammenarbeit mit der Ukraine in diesem Bereich stärken, erklärte am Mittwoch der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg.
„Ich denke, dass die Cyber-Attacken, die wir in dieser Woche gesehen haben, die Wichtigkeit der Unterstützung bestätigen, die die Nato der Ukraine für die Stärkung ihrer Cyber-Verteidigung gibt. Das ist ein wichtiger Teil unserer Zusammenarbeit mit der Ukraine und wir werden sie fortsetzen“, betonte der Leiter der Allianz.
Er erinnerte ferner daran, dass die Nato der Ukraine technische und Beratungshilfe im Bereich der Cyber-Verteidigung leistet, wofür ein spezieller Treuhandfonds gegründet wurde und inzwischen funktioniert.

 

de.sputniknews.com: Assad auf russischer Luftbasis: Moskau zeigte Trump den „Mittelfinger“ – Daily Mail
Am selben Tag, an dem Washington vor der Vorbereitung einer neuen Giftgas-Attacke durch Damaskus gewarnt hat, hat Russland den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zu seinem Militärstützpunkt in Hmeimim eingeladen. Damit hat Moskau dem US-Präsidenten Donald Trump den Mittelfinger gezeigt, schreibt „The Daily Mail“.
„Putins Kräfte“ luden den „strahlenden Diktator“ zum russischen Luftwaffenstützpunkt ein, heißt es in der Überschrift des Artikels. Assad habe sich mit einem breiten Lächeln die russische Basis zeigen lassen. Er sei von ranghohen Militärs in Empfang genommen worden. Der syrische Präsident sei sogar ins Cockpit eines russischen Jagdbombers Su-35 gestiegen.
Assad habe zudem in Hmeimim den Chef des russischen Generalstabs Waleri Gerassimow getroffen.
Die Zeitung weist darauf hin, dass das Ganze an dem Tag stattgefunden hat, als die USA vor einem möglichen Giftgas-Angriff durch Damaskus warnten. Die US-Regierung habe „potenzielle“ Hinweise darauf, dass ein solcher Angriff vorbereitet werde, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer. Es seien ähnliche Maßnahmen wie vor der Giftgas-Attacke im vergangenen April. Das Weiße Haus drohte damit, die syrische Regierung werde „einen hohen Preis“ zahlen müssen.
Assad wies diesen Vorwurf zurück. Das russische Außenministerium hat bereits auf die Erklärung Washingtons reagiert. Der Vize-Außenminister Gennadi Gatilow bezeichnete diese Behauptungen als haltlose Spekulationen. Dies erschwere den Verhandlungsprozess in Astana und Genf.

 

de.sputniknews.com: Korruption in Ukraine: Poroschenko schiebt … Sowjetunion die Schuld zu.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat in einem Interview mit der französischen Zeitung „Le Figaro“ die seit mehr als 26 Jahren nicht mehr existierende Sowjetunion für die wuchernde Korruption in seinem Land verantwortlich gemacht.
In der Ukraine sei die Korruption „tief in der Gesellschafft und in den Geistern verwurzelt, denn ihre Anfänge liegen im sowjetischen Korruptionssystem“, sagte Poroschenko in Bezug darauf, warum der Kampf gegen die Korruption in seinem Land so schwer und langsam vorankomme. Zugleich beteuerte er, dass die ukrainische Regierung bei der Korruptionsbekämpfung bereits „hervorragende Resultate“ erzielt habe.
Laut einer Studie der britischen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft „Ernst & Young“ rangiert die Ukraine mittlerweile auf Platz eins unter den korruptesten Ländern der Welt in der Wirtschaft.
Der Schokoladenfabrikant und Milliardär Poroschenko ist seit Juni 2014 ukrainischer Präsident. Im Wahlkampf hatte er unter anderem versprochen, die wuchernde Korruption zu bekämpfen. Nun ist er selbst mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberst Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen das Regime der Feuereinstellung siebenmal verletzt.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 210 Geschosse abgefeuert.
Die Kiewer Truppen führen vorsätzlich provokativen Beschuss der Positionen der Volksmiliz durch und verletzen die Bedingungen der Feuereinstellung gemäß dem sogenannten „Brotwaffenstillstand“, um anschließend die Volksrepubliken im Vorfeld des Treffens der dreiseitigen Kontaktgruppe und des G20-Treffens in Hamburg zu beschuldigen.
Wir rufen die Weltstaaten, die Garanten der Sicherheit sind, auf, ihre Aufmerksamkeit auf den zielgerichteten Verstoß der ukrainischen Seite gegen den zuvor erreichten „Brotwaffenstillstand“ zu richten.
Unsere Position bleibt unverändert, wir halten weiter alle Punkte der Vereinbarungen ein und antworten nicht auf Versuche der ukrainischen Streitkräfte, die Lage in der Konfliktzone zuzuspitzen.
Das Kommando der „ATO“ verletzt weiter die Minsker Vereinbarungen und konzentriert verbotene Waffen entlang der Kontaktlinie.
Von uns wurde die Aktivität einer Mörserbatterie aus dem Bestand des 2. Bataillons der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte entdeckt, die täglich provokativen Beschuss der Positionen der Volksmiliz durchführt und sich in ihrem Verantwortungsbereich entlang der Kontaktlinie bewegt.
Es wurden Feuerstellungen von 120mm-Mörsern im Gebiet von Mironowskij entdeckt und südlich von Troizkoje wurde eine Feuerpstellung eines 122mm-Artilleriegeschützes „Gwodiska“ registriert.
Im Gebiet von Nowoswanowka wurden Feuerstellungen von Mörserzügen der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie festgestellt, was es erlaubt Positionen der Volksmiliz provokativ zu beschießen.
Die Volksmiliz der LVR führt weiter intensiv planmäßige Übungen zur militärischen Ausbildung und zur Geschlossenheit der Einheiten durch. Regelmäßig werden in den Einheiten Trainings durchgeführt, um unterschiedliche Niveaus der militärischen Ausbildung zu erreichen.
Heute Morgen wurde eine außerordentliche Überprüfung der Gefechtsbereitschaft von Kommunikations- und Aufklärungseinheiten der Volksmiliz der LVR durchgeführt. Im Verlauf der Überprüfung der Kommunikationssoldaten und der Aufklärer wurden Aufgaben zur taktischen Spezialausbildung bearbeitet.
Die Soldaten der überprüften Einheiten haben die gestellten Aufgaben vollständig bewältigt.

 

Ukrinform.ua: Poltorak trifft sich in Brüssel mit dem Nato-Generalsekretär.
Der Verteidigungsminister der Ukraine, Stepan Poltorak, besucht morgen das Nato-Hauptquartier in Brüssel.
Das Besuchsprogramm des Verteidigungsministers sehe eine Reihe von bilateralen Treffen und die Teilnahme am Ministertreffen vor, wurde dem Ukrinform-Korrespondenten in Brüssel aus der Mission der Ukraine bei der Nato mitgeteilt.
„Geplant ist das Treffen des Verteidigungsministers der Ukraine Poltorak mit dem Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sowie den Verteidigungsministern der Mitgliedsländer der Allianz“, heißt es in der Meldung der Mission.
Poltorak nimmt auch an der Sitzung der Mitgliedsländer der Nato-Mission in Afghanistan teil.

 

de.sputniknews.com: Sacharowa zur US-Erklärung über angeblich von Damaskus geplante Giftgasattacke
Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa hat die Worte der offiziellen Sprecherin des US-Außenamtes, Heather Nauert, dass Washington keine Beweise über die Vorbereitung eines C-Waffen-Angriffs durch Syrien vorlegen werde, am Mittwoch via Facebook kommentiert.
Wie Nauert dabei betonte, würden die US-Behörden den Erklärungen, dass Damaskus keinerlei Vorbereitungen für einen Chemiewaffenangriff treffe, keinen Glauben schenken.
„Aus der Vergangenheit wissen wir (die US-Behörden), dass das Assad-Regime chemische Waffen gegen das eigene Volk eingesetzt hat. Dies weckt bei uns ernsthafte Befürchtungen“, erläuterte Nauert.
Sacharowa schrieb dazu auf ihrem Facebook-Account:
„Aus der Vergangenheit wissen wir (alle), dass das Bush-Regime bereits Tatsachen über den Einsatz von Massenvernichtungswaffen im Irak gegen das eigene Volk zur Durchsetzung seiner Aggression gegen dieses Land falsifiziert hatte. Dies weckt bei uns ernsthafte Befürchtungen“, betonte die russische Außenamtssprecherin.
Zuvor hatte die US-Außenamtssprecherin Heather Nauert erklärt, dass die USA keine Beweise über die Vorbereitung eines neuen C-Waffen-Angriffs seitens Syriens vorlegen würden. Der Vizeaußenminister Russlands, Gennadi Gatilow, unterstrich, dass die Erklärungen Washingtons über die angebliche Vorbereitung eines solchen Angriffs seitens Damaskus die Syrien-Gespräche sehr erschweren würden.

 

de.sputniknews.com: Syrien: 40 Zivilisten bei erneutem Angriff der US-Koalition getötet – Medien
Mindestens 40 Zivilisten sind einem Agenturbericht zufolge bei einem Luftangriff der US-geführten Koalition in der syrischen Provinz Deir ez-Zor getötet worden.
Nach Angaben der amtlichen syrischen Agentur Sana griffen Flugzeuge der Koalition die Ortschaft Dablan nahe al-Maaden an. Dabei seien mindestens 40 Zivilisten getötet und Dutzende weitere verletzt worden, meldete die Agentur unter Verweis auf lokale Quellen. Die meisten Todesopfer seien Frauen und Kinder. Der Angriff habe die Einwohner in Panik versetzt, viele seien aus der Ortschaft geflohen.
Am Montag hatte die US-Koalition ein Gefängnis in Syrien bombardiert. Aktivisten berichteten damals von 57 Todesopfern.
Eine von den USA geführte Militärkoalition fliegt seit 2014 gegen den Willen der Regierung in Damaskus Bombenangriffe in Syrien. Der Einsatz richtet sich nach eigener Darstellung gegen die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS). Dabei hat die Koalition bereits mehrmals die syrischen Regierungstruppen angegriffen, die ebenfalls gegen den IS kämpfen.

 

de.sputniknews.com: Voreilig und unbedacht: Zeitung zerlegt US-Erklärung zu „syrischem C-Waffen-Angriff“
Die Erklärung des Weißen Hauses über eine angebliche Vorbereitung eines chemischen Angriffs seitens der syrischen Regierung ist nach Angaben der Zeitung „Politico“ leichtfertig und von einem engen Personenkreis zwischen den Treffen mit dem indischen Premierminister, Narendra Modi, in Washington vorbereitet worden.
Wie die Zeitung unter Berufung auf eigene Quellen schreibt, wurde kein Sondertreffen zu dieser Erklärung abgehalten. Trump sei benachrichtigt worden, dass die Aufklärung bestimmte „Absichten“ der syrischen Behörden bezüglich eines C-Waffen-Angriffs vermute. Im Weißen Haus seien danach der Pentagon-Chef James Mattis und Außenminister Rex Tillerson zur Beratung eingetroffen.
Die beiden Minister erschienen demnach nur wenige Minuten vor Trumps und Modis Statement im Weißen Haus. Trump benachrichtigte laut „Politico“ nur seinen Sicherheitsberater, General Herbert McMaster, über seine Absicht, eine Erklärung zu Syrien abzugeben.
Letztendlich habe es keine umfangreiche Besprechung dieser Frage gegeben; zum Statement hätten sich nur Mattis, Tillerson und McMaster kurz geäußert. Dabei sollen sie nur Formulierungen, und nicht die Zweckmäßigkeit oder Struktur des Dokuments erörtert haben.
Der Ex-Sprecher des US-Außenministeriums Ilan Goldenberg erklärte gegenüber dem Blatt, er halte ein derartiges Vorgehen für schädlich für die Autorität der USA. Thomas Donilon, Ex-Berater des ehemaligen Präsidenten Barack Obama, habe ebenso die Entwicklung des Themas über die Syrien-Erklärung kritisiert. Ihm zufolge ist es völlig falsch, Warnungen zu verbreiten, sollten die USA tatsächlich über Beweise einer C-Waffen-Angriffsvorbereitung in Syrien verfügen.
Zuvor hatte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert, erklärt, dass das Weiße Haus keine Beweise über die Absicht Syriens, einen C-Waffen-Angriff durchzuführen, vorlegen werde.
Am Dienstag meldete das Weiße Haus, dass die US-Aufklärung über Angaben bezüglich der C-Waffen-Angriffsvorbereitung seitens Syriens verfüge. Die syrischen Behörden wiesen alle Anschuldigungen ausdrücklich zurück.
Der erste Vizevorsitzende des Komitees für Verteidigung und Sicherheit im russischen Föderationsrat (Parlamentsoberhaus), Franz Klinzewitsch, äußerte gegenüber der Zeitung „Wsgljad“, die USA bereiten selbst einen „unabsehbaren Schlag“ gegen Syrien vor.

 

Dan-news.info: „Die ukrainischen Behörden sind bereit einen weiteren Schritt zu gehen. Dieses Mal ist die Zielscheibe der „Oblast“-Beamten das Spezialinternat Nr. 3 von Kramatorsk, in dem etwa 100 Kinder lernen. Nach den Worten von Einwohnern sind im Moment trotz Protesten der Öffentlichkeit die Vorbereitungen zur Umformung des Internats in ein Militärcollege in vollem Gang“, sagte die Bildungs- und Wissenschaftsministerin der DVR Larissa Poljakowa.
Nach ihren Worten ist das weitere Schicksal der Kinder bei Schließung des Internats unbekannt, weil es bisher keine Informationen gibt, dass sie andere Bildungseinrichtungen besuchen können. Außerdem unterstrich die Ministerin, dass Kiew bereit ist, den Schülern des Internats Vorrang beim Eintritt in das Militärcollege zu geben.
„So zeigt die Ukraine nicht nur direkt, dass ihr die Kinder mit besonderen Bedürfnissen egal sind. Die Behörden verbergen praktisch nicht, dass sie diese Kinder nur als schweigende Ausführende von verbrecherischen Befehlen und als ‚Kanonenfutter‘ der ukrainischen bewaffneten Formationen sehen“, fügte die Ministerin hinzu.
In diesem Zusammenhang rief sie die Verwandten der Schüler des spezialisierten Internats Nr. 3 und alle nicht gleichgültigen Bürger auf, Hilfe bei der Übersiedlung der Kinder auf das Territorium der DVR zu leisten.

 

de.sputniknews.com: „Manipulations“-Vorwürfe der USA gegen Russland sind Ablenkungsmanöver – Experte
Die neuesten Vorwürfe aus den USA, Russland habe sich „manipulativ“ in die jüngsten Präsidentschaftswahlen eingemischt, entbehren jeder Grundlage, meint Historiker Michael Vogt. „Dafür gibt es keinerlei Beweis“, betont der Experte. Er wertet das als verbale Angriffe gegen Russland vor dem baldigen G20-Gipfel in Hamburg.
Die jüngst geäußerten Vorwürfe vom Weißen Haus, Russland habe sich nun doch in den US-Wahlkampf eingemischt, sind für den Historiker im Vorfeld des bevorstehenden G20-Gipfel Anfang Juli in Hamburg zu bewerten: „Eindeutiges Ja auf die Frage, ob hier schon vor dem Staatstreffen von US-Seite gegen G20-Mitglied Russland geschossen wird“, sagte der Leipziger Geschichtswissenschaftler gegenüber Sputnik. „Die Einmischung Russlands in die US-Wahlen hat ganz bestimmt nicht stattgefunden.“
Die USA stehen laut ihm momentan international stark unter Druck. „Der Rest der Welt fragt sich: Wo bleiben die Beweise der US-Amerikaner für die Einmischung der Russen in den US-Wahlkampf? Es ist eine komplett aus der Luft gegriffene Behauptung, ohne irgendwelche substanziellen oder konkreten Beweise.“ Die Vereinigten Staaten, so der Historiker, „ökonomisch schwer angeschlagen“. Der einzige Ausweg aus dieser Misere sei für die US-Außenpolitik ein aggressives Vorgehen: „Ein ordentlicher Krieg wird angestrebt“, so Vogt. „Es liegt in der Logik der US-Politik, die Menschen erst zu belügen und anschließend das Land zu sanieren mit dem nächsten großen Krieg.“ Russland sei dabei das Feindbild, das westliche Militärbündnis Nato der „verlängerte Knüppel der USA“.
UN-Untersuchung: „USA haben nachweislich Kriegsverbrechen begangen“
Einen weiteren Punkt sprach der Wissenschaftler mit dem Ergebnis einer Untersuchung durch die Vereinten Nationen (UN) an. Die Regierung der USA habe nachweislich Kriegsverbrechen begangen. Das ist die eindeutige Feststellung dieser unabhängigen internationalen Untersuchungskommission, die durch die UN eingerichtet wurde, um Menschenrechtsverletzungen im Kontext der anhaltenden Kriegszustände in Syrien zu untersuchen.
„Bei den Angriffen der US-Streitkräfte kam es zu erschütternden Verlusten unter der Zivilbevölkerung“, erklärte der Vorsitzende der UN-Untersuchungskommission, Paulo Pinheiro, Mitte Juni 2017 gegenüber Medienvertretern. „Mehr als 160.000 Zivilisten wurden als Folge dieser Kriegshandlungen zur Flucht gezwungen“.
Für Vogt ist die UN-Untersuchung nur „ein Tropfen auf dem heißen Stein“. Er machte dies an verschiedenen Punkten deutlich. „So schlimm sie ist, diese große Zahl an Flüchtlingen, die der UN-Bericht anspricht
das ist relativ marginal. Durch den letzten Irak-Krieg gab es weit über eine Million Todesopfer durch die militärische Aggression der USA. In Afghanistan eine ähnliche Situation. Allein in Libyen hat der letzte Nato-geführte Krieg etwa 160.000 Todesopfer gefordert.“
Die USA seien das einzige Land weltweit, das für sich das Recht reklamiert, sobald irgendwo auf dem Globus etwas
seinen Interessen zuwiderlaufen könnte, dort militärisch ohne irgendwelche internationalen Mandate einzugreifen. „Die USA haben dafür Sorge getragen, dass sie und ihre Politiker niemals vor einem internationalen Kriegsgerichtshof stehen werden.“ Es sei zwar gut, dass die UN diesen Untersuchungsbericht veröffentlicht haben, aber es könne nur der Anfang der Aufarbeitung US-amerikanischer Kriegsverbrechen sein.

 

Dan-news.info: Bis zum 26. Juni wurde 46 Einwohnern vom Territorium des Donezker Oblast, das zeitweise von der Ukraine kontrolliert wird, medizinische Behandlung im Rahmen des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass geleistet, teilte das Gesundheitsministerium er Republik mit.
Dabei erhielten vier Patienten Chemotherapie-Behandlungen, es wurden 17 Herzschrittmacher eingesetzt, 25 Einwohnerinnen bekamen ein Kind. Es sind weitere 134 Personen vom von Kiew kontrollierten Territorium auf der Warteliste. Das größte Interesse gibt nach wie vor bei Prothesen und Herzschrittmachern.
Bei der Hotline des Ministeriums sind 2876 Anrufe eingegangen, 343 davon in der letzten Woche.

 

de.sputniknews.com: CNN-Produzent packt aus: Russland-Berichterstattung „Schwachsinn“, bringt aber Quoten.
John Bonifield, ein Produzent des US-Fernsehsenders CNN, hat eingeräumt, dass die ganzen Medien-Spekulationen über Russlands angebliche Einmischung in den US-Wahlkampf nichts weiter als „Schwachsinn“ seien. Mit seiner Berichterstattung über Russland sei CNN ausschließlich auf hohe Einschaltquoten aus.
Bonifield wurde beim Gespräch mit einem Reporter mit einer versteckten Kamera gefilmt. Die Videoaufnahme wurde dann vom konservativen Aktivisten James O’Keefe im Rahmen seines Projekts „Veritas“ veröffentlicht.
„Es (die Spekulationen um Russlands Wahl-Einmischung – Anm. d. Red.) könnte Schwachsinn sein. Es ist auch jetzt größtenteils nur Schwachsinn. So haben wir zum Beispiel keinen tatsächlichen Beweis“, sagt Bonifield.
„Also, warum sagt CNN ständig ,Russland dies und Russland das‘?“, fragt sein Gesprächspartner. Der CNN-Produzent antwortet kurz und knapp: „Wegen der Einschaltquoten.“
Denn für CNN sei Russland zu einer Art Goldgrube geworden. „Unsere Einschaltquoten sind momentan unglaublich“. Das Thema Russland und Trump habe dem Sender Millionen von Zuschauern gebracht.
„Die Russland-Taktik von CNN hat sich bezahlt gemacht“, so Bonifield weiter.
Der Produzent erinnert sich in dem Gespräch an ein internes CNN-Treffen. Sein Chef habe den Mitarbeitern gesagt: „Gut gemacht mit der Berichterstattung über das Klimaabkommen, aber lasst uns zu Russland zurückkehren“.
Im Zusammenhang mit den Vorwürfen gegen Moskau wies der Produzent auf eine gewisse Doppelmoral hin. „Selbst wenn Russland versucht hat, die US-Wahl zu beeinflussen, wir versuchen doch auch, ihre Wahl zu beeinflussen. Unsere CIA macht diesen Scheiß die ganze Zeit. Wir versuchen, Regierungen zu manipulieren.“
Bonifield gab auch Präsident Donald Trump Recht, der sich ständig über die Qualität der Berichterstattung des Senders beklagt und von einer „Hexenjagd“ spricht. Denn in der Tat habe CNN ja keine handfesten Beweise.
Medien sind laut Bonifield ein Geschäft. Deshalb finde er das ganze Gerede über „Ethik“ ziemlich albern.
„Bei all dieser niedlichen Ethik, von der man an der Journalistenshule gesprochen hat, denkt man sich – ist das süß. Das ist echt süß. Aber das hier ist ein Geschäft.“
Er liebe seine Arbeit, gehe aber damit sehr zynisch um, betont Bonifiled. „Dasselbe kann man über meine Kollegen sagen.“
James O-Keefe ist ein konservativer amerikanischer Aktivist und Gründer des „Veritas Projekts“. Dessen Mission sieht er darin, „Korruption, Unehrlichkeit, Betrug und anderes Fehlverhalten zu ermitteln und zu entlarven“. O-Keefe wird wiederholt wegen seiner Methoden bei der Sammlung von Informationen kritisiert.

 

Lug-info.com: „Heute gegen 16:00 Uhr hat ein ukrainischer Scharfschütze auf einen zivilen Einwohner, der am Rand von Marjewka lebt, geschossen. Dabei erlitt der Mann, geb. 1967, eine Schusswunde im Bereich des rechten Unterarms, die Kugel trat wieder aus“, teilte die Generalstaatsanwaltschaft der LVR mit.
„Der Verletzte wurde in das Krankenhaus von Perwomajsk gebracht. Am Ort des Geschehens arbeiten Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft, Einzelheiten des Geschehens werden ermittelt“, fügte die Behörde hinzu.

 

de.sputniknews.com: Auto mit ukrainischen Geheimdienstlern explodiert bei Donezk.
Ein Kraftwagen mit Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) ist bei der von Kiew kontrollierten Stadt Konstantinowka im Gebiet Donezk explodiert. Einer der Geheimdienstler, Oberst Juri Wosny, ist dabei getötet und drei weitere verletzt worden, teilte die Behörde mit.
Nach Angaben der Zeitung „Ukrainskaja prawda“ lassen die durch die Explosion verursachten Schäden darauf schließen, dass in dem Fahrzeug ein Sprengsatz gelegt war. „Der Boden des Wagens ist total zerstört“, so das Blatt. Im Auto hätten sich Mitarbeiter des Abwehrdienstes des SBU befunden, hieß es.
Das Verteidigungsministerium der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR) ist der Auffassung, dass die Sprengung des Fahrzeuges auf „innere Streitigkeiten“ zurückgeführt werden könnte.
„Wir sind dessen nicht teilhaftig. Im Unterschied zur Ukraine haben wir keine Terroranschläge zu Rache- und sonstigen Zwecken verübt und beabsichtigen auch nicht, Derartiges zu tun“, sagte der Vizechef der Volkswehr der DVR, Eduard Basurin, gegenüber Sputnik.

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 28.06.2017

  1. Danke wieder mal für die interessanten Berichte.
    zu MH-17: Die niederländische Ermittlergruppe (Niederlande ist Mitglied der NATO!) arbeitet auftragsgemäß so dilettantisch wie nur möglich. So lange wie es geht soll die Öffentlichkeit getäuscht werden, obwohl eine Vielzahl seriöser und unwiderlegbarer Beweise für den gezielten Abschuß dieses Flugzeugs durch die Ukraine sprechen…

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