Presseschau vom 27.06.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends/nachts:

de.sputniknews.com: Wann und weswegen geht die Ukraine zugrunde? Timoschenko weiß es
Die Vorsitzende der ukrainischen Oppositionspartei „Batkiwschtschina“ („Vaterland“) und frühere Regierungschefin Julia Timoschenko ist überzeugt, dass nur vorgezogene Parlaments- und Präsidentschaftswahlen die Ukraine vor einem Zerfall retten können. Darüber berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Obozrevatel.com am Montag.
„Falls keine vorgezogenen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen durchgeführt werden sollten, dann, befürchte ich, wird bis 2019 von der Ukraine nichts mehr übrig bleiben, sogar nicht einmal mehr Knochen. Ich muss euch sagen: Das, was die sogenannte Mehrheit (der Abgeordneten und Beamten — Anm. d. Redaktion) tut, das ist kein Leben“, äußerte sie.
Den Zerfall des Landes könnten die „unmenschlichen“ Reformen der Renten- und Krankenversicherung verursachen sowie Versuche, die Verkäufe von landwirtschaftlichem Boden gesetzlich zu verankern, so Timoschenko. „Ich habe den Eindruck, als ob die Verfasser dieser Reformen in der Ukraine weniger als 10 Millionen Bürger leben lassen wollen“, betonte sie.
Am 22. Juni hatte der ehemalige Präsident der Ukraine Leonid Kutschma, der Kiew in der Kontaktgruppe in Minsk zur Regelung der Situation im Osten des Landes vertritt, gesagt, die ukrainische Wirtschaft zerfalle. „Wir werden zu einem Rohstoffanhängsel. (…) Es gibt fast keine Hochtechnologie-Unternehmen.“
Anfang Juni hatte das Meinungsforschungsfirma Rating Group Ukraine eine Studie veröffentlicht, der zufolge 85 Prozent der Ukrainer meinen, das Land sei in einem Chaoszustand. 65 Prozent der Befragten nannten die Unprofessionalität der Staatsmacht und die korrupten Beamten als Hauptgründe für diese Situation.

de.sputniknews.com: Lawrow zu Tillerson: keine Provokationen gegen syrische Regierungsarmee zulassen
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat bei einem Telefongespräch mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen Rex Tillerson die USA aufgefordert, Maßnahmen zur Verhinderung von Provokationen gegen die syrische Regierungsarmee zu treffen. Dies geht aus einer Mitteilung der russischen Außenbehörde hervor.
Demnach fand das Gespräch auf Initiative der US-amerikanischen Seite statt.
Die Außenminister haben die Regelung der Syrien-Krise, unter anderem auch die notwendige Sicherung des Waffenstillstandes, — das Letztere auch durch die Gespräche in Astana, — die Verstärkung des Kampfes gegen die Terrormilizen und die Unterbindung der Versuche, Giftstoffe einzusetzen, besprochen, heißt es in der Mitteilung.
Außerdem rief Lawrow die USA dazu auf, Maßnahmen zu treffen, um Provokationen gegen die syrischen Regierungstruppen zu verhindern, die gegen die Terroristen kämpfen.
Die Außenminister verabredeten sich, „ihre Kontakte auch weiter zu unterhalten, darunter auch im Bereich der bilateralen Tagesordnung“.

de.sputniknews.com: Weißes Haus bezeichnet russische Einmischung in US-Wahlen als „möglich“
Laut dem Sprecher des Weißen Hauses Sean Spicer ist US-Präsident Donald Trump der Ansicht, dass sich Russland in die US-Wahlen eingemischt haben könnte.
„Russland und potentiell andere Länder könnten sich eingemischt haben“, sagte Spicer am Montag bei einem Briefing.
Früher hatte Trump auf seinem Twitter eine Meldung veröffentlicht, in der er forderte, dass diejenigen, die ihn der Verbindungen zu Russland bezichtigen, sich bei ihm entschuldigen sollen.

Vormittags:

de.sputniknews.com: Weißes Haus wirft Syrien Vorbereitung neuer Giftgasattacke vor
Die USA haben festgestellt, dass das Regime des syrischen Staatschefs Baschar al-Assad einen Angriff mit Chemiewaffen vorbereitet. Dies erklärte der Pressesprecher des Weißen Hauses.
„Diese Maßnahmen ähneln jener Tätigkeit, wie sie kurz vor dem Chemiewaffeneinsatz vom 4. April 2017 durchgeführt wurde“, heißt es in der Erklärung.
Im Weißen Haus wurde unterstrichen, dass „wenn Assad noch einen Massenmord unter Einsatz von Chemiewaffen unternehmen sollte, so würden er und sein Militär einen hohen Preis zahlen müssen“.
Zuvor hatte der amerikanische Journalist Seymour M. Hersh mitgeteilt, dass der US-Präsident Donald Trump, als er den Befehl zum Raketenangriff auf den syrischen Militärflugplatz Schairat erteilt hatte, nicht über Beweise verfügt habe, dass die Behörden des Landes keine Chemiewaffen in Chan Scheihun eingesetzt haben.
In der Nacht zum 7. April hatten die USA den Flugplatz der syrischen Regierungstruppen Schairat mit Tomahawk-Marschflugkörpern angegriffen. Dies war unter dem Vorwand geschehen, dass dort angeblich Chemiewaffen gelagert würden.
Wie Assad in einem Interview mit der Agentur RIA Novosti betonte, habe es keinen Chemiewaffenangriff gegeben, sondern eine Provokation, um den Angriff des Militärflugplatzes zu rechtfertigen. Ihm zufolge werde in dem von der Terrormiliz Dschabhat al-Nusra veröffentlichten Video, auf das sich die Beschuldigungen stützen würden, behauptet, dass der Angriff um 6.00 bis 6.30 Uhr erfolgt sei, doch die syrischen Truppen hätten zu diesem Zeitpunkt keinerlei Aktivitäten unternommen. Das von den „Weißhelmen“ aufgenommene Video aus der Ortschaft Chan Scheichun widerspreche der Version über den Einsatz des Giftgases Sarin, denn wenn die Rettungskräfte ohne Masken und Handschuhe vor Ort, wo das Gas versprüht worden sei, gearbeitet haben, hätten sie sterben müssen, so Assad.
Die syrische Opposition hatte Anfang April über zahlreiche Opfer eines Giftgasangriffs auf die Stadt Chan Scheichun (Provinz Idlib) berichtet und die syrischen Regierungstruppen dafür verantwortlich gemacht. Trotz aller Dementis von Damaskus und der Aufrufe Moskaus, eine Untersuchung zu dem tragischen Vorfall durchzuführen, feuerten US-Kriegsschiffe Dutzende Marschflugkörper gegen den syrischen Militärflugplatz Schairat ab, von dem angeblich der Giftgasangriff erfolgt sein soll.

Lug-info.com: „Bei der Hotline der Innenministeriums der LVR hat ein Soldat des Stabs der operativ-taktischen Gruppe der ukrainischen Streitkräfte „Lugansk“ angerufen. Im Rahmen des Programms des Innenministeriums der DVR zur Zahlung für Informationen über Verbrechen ukrainischer Strafsoldaten berichtete der Mann darüber, dass die ukrainischen Streitkräfte auf eine neue Art von Spezialkommunikation übergehen“, berichtete das Innenministerium.
„Außerdem hat der Soldat den Operateuren der Hotline auch eine Liste von Codewörtern und Stationierungsorten von Kommunikationseinheiten übergeben“, teilte das Ministerium mit.
Die bei dem ukrainischen Stabsmitglied gekaufte Informationen haben die Mitarbeiter des Innenministeriums anderen interessierten Diensten und Behörden der Republik zur Überprüfung übergeben.

de.sputniknews.com: Kiew: Ranghoher ukrainischer Geheimdienstler bei Explosion getötet
In Kiew ist es am Dienstagmorgen zu einer heftigen Explosion gekommen: Ein Auto flog an einer Kreuzung in die Luft. Bei dem Todesopfer handelt es sich Medien zufolge um einen ranghohen Mitarbeiter des ukrainischen Geheimdienstes. Das ukrainische Innenministerium hat den Vorfall bereits als Terroranschlag eingestuft.
Der Pkw ist infolge der Explosion stark beschädigt worden. Der Pressedienst der ukrainischen Polizei spricht in einer offiziellen Erklärung auf Facebook von einem Todesopfer.
Bei dem getöteten Fahrer des Autos handelt es sich laut örtlichen Medien um den ukrainischen Oberst Maxim Schapowalow. Bei ihm sei ein Ausweis des Chefs einer Sondereinheit der Hauptverwaltung für Aufklärung des ukrainischen Verteidigungsministeriums gefunden worden, aufgrund dessen er identifiziert worden sei.
Alles spreche dafür, dass dies ein „geplanter Terrorakt“ gewesen sei, so der Sprecher weiter. Nach ersten Erkenntnissen sei die Explosion von einem Sprengsatz verursacht worden. Es werde zurzeit geprüft, welche Art von Sprengsatz zum Einsatz gekommen sei.
Rettungs- und Sicherheitskräfte seien bereits auf dem Weg zum Ort des Geschehens, heiß es in der Erklärung weiter. Die Gegend sei abgeriegelt worden.


ukrinform.ua: Bei der Explosion eines Mercedes-Pkws am Dienstagmorgen in Kiew ist der Mitarbeiter der Hauptverwaltung für Aufklärung im Verteidigungsministerium der Ukraine, Oberst Maxym Schapowal, getötet worden.
Das teilt die Pressestelle des Verteidigungsministeriums der Ukraine mit. „Heute, am 27. Juni, explodierte im Kiewer Stadtbezirk Solomjanskyi ein Auto. Bei der Explosion kam der Mitarbeiter der Hauptverwaltung für Aufklärung im Verteidigungsministerium der Ukraine, Oberst Maxym Schapowal, ums Leben“, so die Meldung.
„Ukrainska Prawda“ berichtete zuvor unter Berufung auf Quellen im Verteidigungsministerium, dass der getötete Maxym Schapowal Kommandeur einer Sondereinheit der Hauptverwaltung für Aufklärung war.
Das Auto explodierte an der Kreuzung Solomjanska-Straße/ Olexiiwska-Straße.

Lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen, teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.

de.sputniknews.com: Iran zu US-Sanktionen gegen Moskau und Teheran
Der iranische Parlamentschef, Ali Laridschani, hat die US-Sanktionen gegen Moskau und Teheran als „Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Staaten“ bezeichnet und betont, dass diese Einmischung den Verpflichtungen der USA widerspreche. Dies erklärte Laridschani laut Tasnim in der Beratung der Parlamentsvorsitzenden Eurasiens in Seoul.
Laridschani rief zur „Schaffung eines Mechanismus auf, mit dem die Regierungen der Länder der Region derartige willkürliche Entscheidungen verhindern könnten“. Er betonte ferner, dass sich der Iran zugleich mit zwei IS-Gruppen konfrontiert sehe – sowohl in der Region als auch in der „internationalen Arena“.
Sanktionen gegen unabhängige Staaten sind ein Verstoß gegen das internationale Recht und die Uno-Satzung“, schloss der Sprecher.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung elfmal verletzt. Insgesamt wurden sechs Ortschaften der Republik mit Panzergeschützen, Mörsern, Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Das Kommando informierte weiter, dass ukrainische Soldaten in der Nacht einen Artillerieschlag auf das Gebiet des Dorfes
Wasiljewka im Jasinowataja-Bezirk verübt haben. In der Folge wurden Fensterscheiben und das Dach eines Garagengebäudes auf dem Territorium der Pumpstation erster Ebene der Jushnodonbasskij-Wasserwerke in der Sapadnaja-Straße 18 beschädigt. Nach Angaben des Kommandos gibt es keine Toten und Verletzten, die Station arbeitet weiter normal.
„Um 5:00 begann ein Beschuss, in der Folge wurde die Bushaltestelle „Trudowskaja“ im Gebiet des ehemaligen Geschäfts „ATB“ getroffen. Außerdem gab es in
Trudowskije in der Karnawalnaja-Straße 30 einen Treffer in der Nähe eines Hauses. Es wurde ein Zaun beschädigt, das Dach von Splittern durchschlagen, es hat sich ein Riss an der Fassade des Hauses gebildet“, sagte der Leiter der Verwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij-
Das operative Kommando der DVR teilte mit, dass im
Petrowskij-Bezirk von Donezk zwei Häuser in der Petrowskij-Straße 275 und 271 beschädigt wurden.
Es wurde etwa eine Stunde mit Waffen des Kalibers 30mm geschossen. Wir wissen bisher nicht, was zerstört wurden, dort schießen noch Scharfschützen und es gibt keine Möglichkeit, die Lage zu untersuchen“, sagte der Leiter der Verwaltung des frontnahen Alexandrowka im Petrowskij-Bezirk von Donezk Konstantin Tschalyj.
Es wurden auch Zerstörungen in
Kominternowo im Nowoasowskij-Bezirk im Süden der Republik festgestellt. Dort wurden am 26. Juni um 21:00 in der Folge eines Geschosstreffers auf einen Hof in der Achmatowa-Straße ein Haus und eine Garage beschädigt.
Außerdem wurde gestern tagsüber die
Donezker Filterstation beschossen.
„Gestern gegen 13:15 gab es einen Treffer an der DFS hinter dem Gebiet der Pumpstation, die sich in Wasiljewka in der Sapadnaja-Straße befindet. Es wurde die Verglasung und das Schieferdach der Pförtnerloge beschädigt. Die Pumpstation funktioniert normal“, teilte die Stadtverwaltung von Jasinowataja mit.

de.sputniknews.com: Volksrepublik Donezk eröffnet Vertretung in Frankreich
Eine Vertretung der selbsternannten Volksrepublik Donezk wird in der nächsten Zukunft ihre Arbeit in der französischen Stadt Marseille aufnehmen. Sie wird bereits die fünfte in der EU sein, wie die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Dienstag unter Berufung auf die stellvertretende Außenministerin der Volksrepublik, Natalia Nikonorowa, berichtet.
Die aktivsten Vertretungen der Volksrepublik in Europa seien in Italien und Griechenland tätig. „Heute schließt sich uns auch Frankreich an. Wir eröffnen ein weiteres Vertretungszentrum in einem Garant-Staat für die Erfüllung der Minsker Friedensabkommen“, so Nikonorowa.
Die Eröffnung des Zentrums werde die Informations-, Wirtschafts- sowie kulturelle Verbindungen zwischen den Republiken fördern.

Ukrinform.ua: Ein Moskauer Gericht hat die Untersuchungshaft für den Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Ukrinform, Roman Suschtschenko, bis zum 30. September 2017 verlängert.
Das teilte der Anwalt Mark Feigin, der Suschtschenko verteidigt, auf Twitter mit.
„Das Bezirksgericht Lefortowo in Moskau hat die Untersuchungshaft für Roman Suschtschenko um weitere drei Monate, bis zum 30. September verlängert“, schrieb Feigin.
Der Korrespondent der Nachrichtenagentur Ukrinform in Frankreich, Roman Suschtschenko, war zu einem Privatbesuch nach Moskau gereist und dort am 30. September 2016 festgenommen worden. Am 7. Oktober wurde er wegen Spionage angeklagt. Der russische Geheimdienst FSB erklärte, dass Suschtschenko Mitarbeiter der ukrainischen Militäraufklärung ist. Die Hauptverwaltung für Aufklärung im Verteidigungsministerium der Ukraine dementierte das.
Roman Suschtschenko ist seit 2002 in der Nachrichtenagentur Ukrinform tätig. Seit 2010 ist er der Ukrinform-Korrespondent in Frankreich.

de.sputniknews.com: Nato von Russlands „Aggressivität“ nicht überzeugt
Die Allianz ist von den „aggressiven Absichten“ Russlands nicht überzeugt und sieht die Hauptursache für das Gegenüberstehen in den wachsenden russischen militärischen Möglichkeiten, wie der Vorsitzende des Nato-Militärausschusses, General Petr Pavel, erklärte, schreibt am Dienstag die Zeitung „Wsgljad“.
Laut dem Nato-General werde diese „Bedrohung“ aufgrund der Möglichkeiten und Absichten“ bestimmt, wie er gegenüber der Zeitung „Politico“ äußerte.
Pavel habe dabei zugegeben, dass der Nato Russlands Absichten unklar seien. Die Allianz könne ihm zufolge „nicht genau sagen, dass Russland der Nato gegenüber aggressive Absichten besitzt“.
Allerdings zweifle die Allianz nicht daran, dass Russlands militärische Möglichkeiten „in der traditionellen und auch in der Kernwaffen-Komponente“ wachsen.
Laut dem Nato-General kann Russland seine „Truppen über eine weite Entfernung verlegen und effektiv fern von seinen eigenen Territorien einsetzen“.
Der Vertreter der Allianz verwies auch auf „die umfangreiche Modernisierung der gesamten russischen Armee“.
Wie der Vorsitzende des Nato-Militärausschusses ferner erklärte, wächst Russlands Militärpräsenz, ebenso „die Stationierung von Interkontinentalraketen, die Kernwaffen tragen können, in Kaliningrad und auf der Krim“. Beweise für diese Erklärungen legte General Pavel allerdings nicht vor.
Es sei daran erinnert, dass der russische Staatschef Wladimir Putin im Interview mit dem amerikanischen Regisseur Oliver Stone die Überzeugung bekundet hatte, dass bald allen offensichtlich sein werde, dass von Seiten Russlands keinerlei Bedrohungen für das Baltikum oder die osteuropäischen Länder existieren würden.

Dan-news.info: Glückwünsche des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko zum Tag der Jugend
Liebe Freunde!
Ich gratuliere allen Bürgern der DVR zum Feiertag – zum Tag der Jugend. Ja, das ist tatsächlich ein Feiertag für uns alle, denn wir alle waren irgendwann einmal jung. Und viele bleiben im Her
zen immer jung, unabhängig von dem Datum in ihrem Pass.
Heute ist die Jugend der Republik einer der wichtigsten Kräfte unseres Staates.
Die Tatsache, dass junge Menschen in der DVR in ihrer Mehrheit eine aktive Positionen im Leben und in sozialen Fragen einnehmen, ist sehr erfreulich.
Die Aktivisten der gesellschaftlichen Organisation „Molodaja Respublika“ nehmen aktiven Anteil an allen republikanischen Veranstaltungen, organisieren Feste, nehmen an Freiwilligenaktivitäten teil.
Die Jugend ist heute immer mehr am Aufbau des Staates beteiligt. Die Jugendbewegung der Republik diskutiert aktiv Gesetzesentwürfe, nimmt an verschiedensten Foren teil, in verschiedensten Diskussionsbereiche
n läuft eine lebendige Erörterung der Entwicklungsperspektiven unseres Staates.
Die Führung der DVR ihrerseits ist immer bereit, der initiativen Jugend entgegen zu gehen. Der Dialog zwischen der Staatsmacht und der Studentenschaft ist schon zu einer guten Tradition geworden. Und dieser Dialog ist zweifellos produktiv.
Heute entwickelt sich unser junger Staat, es entwickeln sich neue Staatsorgane, eine neue Ideologie, die Industrie wird wieder aufgebaut, die Ökonomie wächst und für die Zukunft der DVR ist es sehr wichtig, dass gerade der junge Teil unserer Gesellschaft an diesen Prozessen aktiv beteiligt ist. Menschen, die voller Enthusiasmus und kreativer Energie sind, deren Bewusstsein nicht erstarrt ist und sich
nicht durch Mauern aus Stereotypen von fortschrittlichen Ideen abgrenzt.
Liebe Freunde, die Republik zählt auf euch und vertraut auf eure aktive Beteiligung am Bau eines starken und freien Staates. Noch einmal gratuliere ich allen zum Feiertag. Dass die Energie der Jugend uns nie verlässt und alle Pläne und Ziele unverändert ins Leben umgesetzt werden!
Zum Tag der Jugend!
Das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik, Alexandr Sachartschenko

de.sputniknews.com: Drei Mitarbeiter des US-Fernsehsenders CNN, die über angebliche Verbindungen zwischen Russland und einem Ex-Berater von US-Präsident Donald Trump berichtet hatten, haben ihre Kündigungen eingereicht. Dies berichtet der Sender am Montag.
In dem Artikel ging es laut CNN um angebliche Kontakte zwischen Trumps Ex-Berater Anthony Scaramucci und dem Chef des Russian Direct Investment Fund (RDIF), Kirill Dmitrijew. Er war vergangenen Donnerstag erschienen. Der Autor beruft sich dabei nur auf eine einzige anonyme Quelle.
„Nachdem der Artikel von CNN.com entfernt wurde, hat CNN die Kündigung der Mitarbeiter akzeptiert, die an der Veröffentlichung des Berichts beteiligt waren“, hieß es in einer offiziellen Erklärung des Senders….

Nachmittags:

ukrinform.ua: Der oberste Militärstaatsanwalt der Ukraine Anatoli Matjus nennt die russische Spur als eine der wichtigsten Versionen der Explosion des Autos mit dem Militärangehörigen Kiews.
Dies sagte er vor Journalisten, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Der Terroranschlag wurde von besonders professionellen Spezialisten ausgeführt… Als grundlegende Version der Ermittlung gilt die russische Spur“, erklärte er….

de.sputniknews.com: Putins Sprecher nennt US-Drohungen gegen Assad unannehmbar
Der Kreml hat die jüngsten Drohungen aus den USA gegen die syrische Regierung als nicht akzeptabel und jeden Einsatz von Chemiewaffen als unzulässig bezeichnet.
Das Weiße Haus hatte am Montag der syrischen Regierung die Planung einer Giftgasattacke vorgeworfen und gedroht, dass Präsident Baschar, wenn dies passieren sollte, einen hohen Preis werde zahlen müssen.
„Derartige Drohungen an die legitime Regierung Syriens halten wir für unannehmbar. Für absolut unzulässig und unannehmbar halten wir aber den Einsatz chemischer Kampfstoffe“, sagte Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, am Dienstag.
Syrische Rebellen hatten Anfang April rund 80 Tote und 200 Verletze bei einer Giftgas-Attacke in der Stadt Chan Scheichun in der nordwestlichen Provinz Idlib gemeldet und die syrischen Regierungstruppen dafür verantwortlich gemacht. Die syrische Armee wies diese Vorwürfe zurück.
Auch westliche Toppolitiker schoben der Regierung Assad die Schuld zu, obwohl eine Ermittlung dazu ausblieb und keine Beweise präsentiert wurden. Dennoch griff die US-Armee – als Reaktion auf die angebliche Giftgasattacke — danach einen Flugplatz der syrischen Armee in der Provinz Homs mit Tomahawk-Raketen an.
Sämtliche C-Waffenvorräte der syrischen Regierung waren zwischen 2014 und 2016 unter Kontrolle der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) sichergestellt und vernichtet worden. Für die chemische Entwaffnung Syriens bekam die OPCW sogar den Nobelpreis.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte
elfmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In
Richtung Donezk hat der Gegner auf die Gebiete von drei Ortschaften sechs Panzergeschossen, acht Mörsergeschosse des Kalibers 82mm und drei Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen, außerdem wurden Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
In
Richtung Mariupol hat der Gegner auf die Gebiet von drei Ortschaften zehn Mörsergeschosse des Kalibers 82mm und fünf Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen.
In der Folge des Beschusses wurden beschädigt:
– die Pumpstation erster Ebene der Jushnodonbasskij-Wasserwerke im Jasinowataja-Bezirk, in Wasiljewka. Die Station funktioniert weiter normal;
– im Petrowskij-Bezirk von Donezk wurde ein Privathaus in der Karnawalnaja-Straße 30 und die Bushaltestelle „Trudowskaja“ teilweise beschädigt;
– in Kominternowo wurde in der Anna-Achmatowa-Straße 54 ein Privathaus beschädigt.

Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen haben wir den Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Unsere Aufklärung stellt weiter Fälle von
Anwendung von Drohnen durch die ukrainischen Streitkräfte fest. So wurden von uns Flüge von Drohnen ausländischer Herkunft entlang der Kontaktlinie festgestellt, die ihre Basis im Gebiet von Sokol haben, was 20 km von der Kontaktlinie liegt.
Ich will die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit darauf lenken, dass die Anwendung von Drohnen an der Kontaktlinie, außer denen, die der OSZE gehören, durch die Minsker Vereinbarungen verboten ist.
Wir haben mehrfach erklärt, dass Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone massenhaft eigenmächtig ihre Truppenteile verlassen, sogar als ganze Einheiten. Im Zusammenhang damit hat die ukrainische Militärführung die Entscheidung getroffen, Soldaten aus rückwärtigen und Versorgungseinheiten an der vorderen Linie einzusetzen. So hat das Personal der Kommunikationseinheiten der 72. mechanisierten Brigade, als sie von ihrer Abkommandierung an die vorderste Linie erfuhren, vollständig Entlassungsgesuche geschrieben.
Den in Kraft getretenen „Brotwaffenstillstand“ versteht und nutzt die ukrainische Seite auf ihre Weise. Nach uns vorliegenden Informationen plan
t der Gegner, Diversions- und Erkundungsgruppen zur Destabilisierung der Lage auf den Territorien der Republik einzusetzen.
Von allen militärischen Strukturen der Republik wurden bestimmte Maßnahmen zur Verhinderung von Terrorakten ergriffen.

In diesem Zusammenhang rufen wir die Bürger unserer Republik auf, wachsam zu sein. Im Fall der Entdeckung zweifelhafter Personen und verdächtiger Gegenstände informieren Sie darüber unverzüglich die Notfalldienste des Staatssicherheits-, des Innen-, des Zivilschutzministeriums oder die Militärkommandantur, damit diese operativ reagieren können.

de.sputniknews.com: Ukraine-Konflikt: Donbass zur Rückführung aller Gefangenen bereit
Die Gespräche zwischen Kiew und den beiden selbsternannten „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk über einen Gefangenenaustausch haben ihre Endphase erreicht, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Dienstag.
Laut Quellen in Kiew sind die Gefangenenlisten nahezu abgestimmt, so dass nur noch einige kleinere Punkte abgesprochen werden müssen. Der Gefangenenaustausch könnte bereits nach dem 5. Juli beginnen.
Der Lugansker Unterhändler in der Minsker Kontaktgruppe, Wladislaw Dejnego, wollte zwar keine konkreten Fristen nennen, äußerte aber die Hoffnung, dass der Austausch „bald beginnt“. „Die Verifizierung der Personen, die sich angeblich geweigert haben sollen, in das Territorium der Volksrepubliken Donezk und Lugansk auszureisen, wurde beendet. Aber die vollständigen Gefangenenlisten werden noch diskutiert: Einige Angaben müssen präzisiert und abgesprochen werden“, so Dejnego. Zugleich ergänzte er, dass der Gefangenenaustausch nach der Formel „alle gegen alle“ erfolgen sollte.
Vertreter der Volksrepublik Donezk betonten, dass sich trotz der Weigerung Kiews, in den meisten Untergruppen der Minsker Kontaktgruppe konstruktiv zu arbeiten, bei der Behandlung des Themas Gefangene wichtige Fortschritte abzeichnen würden. Deshalb erwarte man die baldige Heimkehr jener Einwohner der Volksrepublik, die von den ukrainischen bewaffneten Strukturen gefangen gehalten werden. Allerdings warnte der Abgeordnete des Donezker Volksrats, Miroslaw Rudenko, dass die bis dato getroffenen Vereinbarungen „angesichts der allgemeinen Einstellung Kiews, den Minsker Prozesses zu blockieren“, noch jederzeit außer Kraft gesetzt werden könnten – „wegen der innenpolitischen Strömungen in der Ukraine“.
In Europa glauben viele Politiker und Menschenrechtler, dass sich die Geschichte um den Gefangenenaustausch zwischen der Ukraine und der abtrünnigen Donbass-Region viel zu sehr verzögert hat. Wenn die Ukraine tatsächlich die europäischen Werte teile und Teil Europas werden wolle, sollte dieser Punkt der Minsker Vereinbarungen so schnell wie möglich erfüllt werden, zeigte sich der Vizevorsitzende des Ausschusses für Beziehungen mit Russland im EU-Parlament, Jiri Mastalka, überzeugt. Andernfalls sollte Brüssel Kiew unter Druck setzen. Nach seiner Meinung sollten Deutschland, Frankreich und Polen, die bereits im Februar 2014 ein Abkommen zwischen dem damaligen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch und den Oppositionellen mitunterschrieben hatten, auch jetzt als Garanten des Gefangenenaustauschs auftreten.
„Der Gefangenenaustausch ist ein Schlüsselelement auf dem Weg zur Beendigung eines jeden Militärkonflikts. Das wäre ein Schritt zur Regelung der Beziehungen zwischen den Konfliktseiten“, zeigte sich der Parlamentarier überzeugt.
Auch die OSZE begrüßte die Fortschritte bei den Gesprächen über den Gefangenenaustausch. Der Sonderbeauftragte des OSZE-Vorsitzenden, Martin Sajdik, hat die seit dem vorigen Treffen in Minsk geleistete „wichtige Arbeit bei der zusätzlichen Befragung von Menschen, die nach ihrer Freilassung auf dem Territorium bleiben wollen, wo sie gefangen gehalten wurden“, hervorgehoben.

de.sputniknews.com: Russlands größter Ölproduzent Rosneft ist nach eigenen Angaben am Mittwoch von Hackern attackiert worden. Computer des Staatskonzerns seien mit einem Lösegeld-Trojaner infiziert worden, berichten russische Medien unter Berufung auf einen Mitarbeiter.
„Die Server der Firma sind massiv von Hackern attackiert worden“, teilte Rosneft offiziell mit. Das Unternehmen habe die Polizei eingeschaltet.

Lug-info.com: Das Kohle- und Energieministerium der LVR wird einen einheitlichen Reparaturfonds für alle Kohleunternehmen der Republik schaffen. Dies teilte heute während des Runden Tisches „Perspektivische Entwicklung der Kohleindustrie in der LVR“ der Minister Pawel Malgin mit.
„Wir werden einen einheitlichen Reparaturfonds bilden, den alle werden nutzen können“, erklärte der Minister gegenüber Vertretern der Kohleunternehmen der Republik.
„Bezüglich der materiell-technischen Versorgung wird derzeit in unseren staatlichen Unternehmen eine Iventarisierung durchgeführt“, erklärte er.
Im Verlauf der Inventarisierung werden alle für die Reparatur notwendigen Materialien in eine einheitliche Liste aufgenommen und in der Folge an die Bergwerke, die dies benötigen, geschickt werden.

de.sputniknews.com: Syriens Präsident Assad besucht russischen Militärstützpunkt in Latakia
Syriens Präsident Baschar al-Assad hat am Dienstag nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Sana den russischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim in der nördlichen Provinz Latakia besucht.
Auf dem Stützpunkt sei Assad von Generalstabschef Waleri Gerassimow empfangen worden und habe dann russische Militärausrüstung besichtigt, hieß es.
In Hmeimim sind Kampfflugzeuge stationiert, die die syrische Regierungsarmee seit Herbst 2015 im Kampf gegen Daesh (auch Islamischer Staat, IS), al-Nusra und andere Terrormilizen unterstützen.

ukrinform.ua: Eine riesige Cyberattacke hat Computernetze von zahlreichen ukrainischen Unternehmen und der Regierung der Ukraine lahmgelegt. Betroffen sind unter anderem die Unternehmen „Kyivenergo“, „Ukrtelekom“, „Oschtschadbank“, „Nowa Poschta“ und zahlreiche kleinere Firmen, berichtet ain.ua.
Die Webseiten des Regierungsportals, des Innenministeriums, der Kiewer Stadtverwaltung funktionieren nur mit Problemen.
Laut dem Vizepremierminister Pawlo Rosenko sind Computer im Ministerkabinett mit einem Virus infiziert.
Nach Angaben von ain.ua. handelt es sich um einen Virus wie WannaCry.
Wie Censor.net berichtet, sind auch Webseiten von „Korrespondent“, „KP in der Ukraine“ und „Fernsehkanal 24“ angegriffen worden.

de.sputniknews.com: Ukraine: Lösegeld-Virus legt PCs der Regierung und Dutzender Firmen lahm
In der Ukraine breitet sich am Dienstag ein Lösegeld-Trojaner aus, der sowohl PCs privater Unternehmen als auch Regierungscomputer befallen hat. Auch der Kiewer Flughafen und die U-Bahn sind betroffen.
Vizepremier Pawel Rosenko teilte via Facebook mit, dass der Schädling die gesamten Daten auf seiner Festplatte verschlüsselt habe. Seine Sprecherin Jelena Goljuk veröffentlichte ein Bildschirmfoto, auf dem 300 Dollar in Bitcoin für die Freigabe der Daten gefordert werden.
Auch Banken, Telekom- und Energieunternehmen meldeten Attacken mit einem Lösegeld-Virus. In der Kiewer U-Bahn sind zudem Ticketautomaten lahmgelegt.
Der Generaldirektor des Kiewer Flughafens Borispol, Pawel Rjybykin, sprach seinerseits von einer Spam-Attacke, die die Webseite des Flughafens zum Absturz gebracht und einen Ausfall der Flugtafeln verursacht habe. Auch Tankstellen melden Probleme.

Dnr-news.com: Geraschtschenko: Der Cyber-Angriff wurde von russischen Geheimdiensten organisiert
Die Cyber-Attacke mit dem Erpresser-Virus wurde wahrscheinlich von Seiten der Geheimdienste der RF organisiert. Dies sagte in einer Sendung des TV-Kanals „112“ der ukrainische Abgeordnete der „Volksfront“, Mitglied der Leitung des Ministeriums für Staatssicherheit Anton Geraschtschenko.
„Sie war getarnt, es sei angeblich ein Virus, der Geld vom Nutzer des Computers erpressen wolle. Nach vorläufigen Informationen war das ein organisiertes System von den Geheimdiensten der RF. Ziele des Angriffs sind Banken, Medien, „Ukrsalisnizja“, „Ukrtelekom“. Der Virus gelangte schon vor Tagen, sogar schon vor einer Woche auf die Computer der Nutzer per Mail, die diese Nutzer öffneten, die es dem Virus ermöglichte in die Computersysteme einzudringen. Das ist wieder ein Beispiel für die Verwendung eines Cyber-Angriffs im hybriden Krieg gegen unser Land“, erklärte Geraschtschenko.

de.sputniknews.com: Außenamt: Beteiligung von Militärs am Dialog im Russland-Nato-Rat nötig
Für die Entspannung in Europa ist es erforderlich, den Dialog im Russland-Nato-Rat unter Beteiligung der Militärs wiederaufzunehmen. Dies erklärte der im russischen Außenamt für die gesamteuropäische Zusammenarbeit zuständige Abteilungsleiter Andrej Kelin auf der OSZE-Jahreskonferenz zu Problemen in Sachen Sicherheit.
Seine Rede ist auf der Homepage des russischen Außenministeriums veröffentlicht.
„Heute kehren mehrere Brigaden amerikanischer Truppen, darunter auch Panzer- und Luftwaffenbrigaden, nach Europa zurück. Es werden fünf vorgeschobene Depots für die schwere Militärtechnik in Betrieb genommen. Die Anzahl der Übungen hat sich verdoppelt, die Aktivitäten der Marine- und Luftstreitkräfte der Allianz haben zugenommen. Es werden Objekte der Raketenabwehr errichtet. Früher wurden derartige Aktivitäten als ‚Eskalation der militärischen Spannung‘ bezeichnet“, unterstrich Kelin. „Wir sind der Auffassung, dass wir alle vorhandenen Instrumente für die Entspannung nutzen müssen. Es ist erforderlich, den Dialog im Russland-Nato-Rat unter Beteiligung von Militärs wiederaufzunehmen. Er war dazu ja auch geschaffen worden“, so der Diplomat.
Kelin erinnerte daran, dass „Russland mehrmals mit Initiativen zur Überwindung der wachsenden Konfrontation aufgetreten sei, jedoch seien sie alle von den westlichen Partnern unter erdachten Vorwänden weggefegt worden“.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)

Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich geändert und bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen viermal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Abteilungen in den Gebieten von
Weselaja Gora, Sansharowka, Molodjoshnoje und Kalinowka. Insgesamt wurden 30 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.
In der Folge eines Beschusses von Weselaja Gora mit 82mm-Mörsern und Granatwerfern wurde ein Wohnhaus in der Kirow-Straße beschädigt, nur durch glücklichen Zufall wurde niemand verletzt.
Die Einheiten der ukrainische Streitkräfte verletzen systematisch den „Brotwaffenstillstand“, was eine grobe Verletzung der Minsker Vereinbarung ist und der Unwille der militärisch-politischen Führung der Ukraine, die übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen.
Die verbrecherische ukrainische Militärführung unter nimmt alles für die weitere Eskalation des Konflikts im Südosten der Ukraine.
So führen Kiewer Soldaten unter dem Anschein von Unterstützung für die Zivilbevölkerung bei der Lösung einer Transportfrage, genauer der Überquerung von Flüssen, Maßnahmen zur
Einrichtung von Ponton-Brücken und zum Wiederaufbau von Brücken über Wasserhindernisse im Gebiet der Kontaktlinie durch. Offensichtlich wird dies getan, um in der Folge Waffen und Militärtechnik überzusetzen.
Derzeit führt die ukrainische Seite eine Reparatur von Brücken über den Sewerskij Donezk in Rubeshnoje und Lisitschansk durch.
In der operativ-taktischen Gruppe „Lugansk“ ist eine Kommission des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte zur Durchführung von Untersuchungen im Zusammenhang mit der deutlichen Erhöhung der Zahl von
Tuberkuloseerkrankungen bei Soldaten eingetroffen.
Derzeit hat die Zahl der Erkrankten 32 erreicht. Die Situation verschlechtert sich durch das Fehlen entsprechender Medikamente und medizinischer Einrichtungen.
Ursache der Erkrankungen sind qualitativ minderwertige Nahrung, grobe Verletzungen der sanitären Normen, unter anderem bei der Zubereitung von Mahlzeiten, ungenügende Unterbringungsbedingungen und Vernachlässigung der Untergebenen durch die Kommandeure.

Außerdem hat gestern bei der Hotline des Innenministeriums der LVR ein Soldat der 24. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte angerufen, der berichtet hat, dass in ihrem Zug für das Essen alte Armeethermosbehälter benutzt werden.
Deren Benutzungsfristen sind lange abgelaufen, die Thermosbehälter funktionieren nicht mehr. Alle Anträge und Anfragen werden von den rückwärtigen Diensten mit Bezug darauf, dass es keine neuen gibt, ignoriert. Im Ergebnis muss die Einheit zusammenlegen, um Ausrüstung zu kaufen.

de.sputniknews.com: Alexej Puschkow, Chef des Ausschusses für Informationspolitik im russischen Föderationsrat (Parlamentsoberhaus), hat die von der Nato geäußerte Besorgnis über die zunehmende Stärke Russlands als „Heuchelei“ abgestempelt.
„In der Nato, die Russland bei ihrem Militärhaushalt und ihren Rüstungen um ein Mehrfaches übertrifft, wird Besorgnis über die zunehmende Stärke Russlands geäußert. Pure Heuchelei“, schreibt der Senator auf Twitter…

abends:

de.sputniknews.com: Ukrainische Stadt will Nazi-Geburtstag feiern – statt Pogrom-Opfern zu gedenken
Die Stadtväter von Lwiw in der Westukraine wollen es am 30. Juni so richtig krachen lassen, berichtet die Onlinezeitung „Wsgljad“. Mit einem Stadtfest soll an die „Heldentaten“ eines waschechten Nazis erinnert werden – nicht an die Juden, die jener am 30. Juni 1941 bei Pogromen in der Stadt tötete.
Ein „Schuchewitsch-Fest“ solle am 30. Juni 2017 in Lwiw stattfinden, schrieb Eduard Dolinski bei Facebook. Er ist Chef einer jüdischen Vereinigung in der Ukraine. Damit wolle die Stadtverwaltung das 110. Jubiläum von Roman Schuchewitsch begehen, einem Hauptmann der Schutzmannschaft und Kommandeur der Ukrainischen Aufstandsarmee.
Zuvor hatte das Kulturdepartement des Stadtrats von Lwiw entsprechende Pläne bekannt gegeben.
„Auf diese Weise hat man in Lwiw beschlossen, den schrecklichen Tod Tausender unschuldiger Juden zu feiern“, schrieb Dolinski.
Er erinnerte: Am 30. Juni 1941 fanden in Lwiw und anderen westukrainischen Städten Juden-Pogrome statt, die unter anderem von der Organisation ukrainischer Nationalisten veranstaltet wurden. Auch das Bataillon „Nachtigall“ beteiligte sich daran – Roman Schuchewitsch war einer ihrer Kommandeure.
Die Wehrmacht hatte Lwiw am 30. Juni 1941 besetzt und bildete sogleich Nazi-Kampfgruppen, die die Juden in der Stadt massakrierten. Am 1. Juli begannen die Pogrome gegen Juden. Binnen weniger Tage wurden zwischen 4000 und 7000 von ihnen ermordet.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko erhob die Ukrainische Aufstandsarmee im Mai 2015 per Gesetz in den Stand einer Heldenorganisation. Ihre Tätigkeit ist dabei als Befreiungskampf eingestuft worden.

ukrinform.ua: Turtschinow berichtet über erste Ergebnisse der Analyse der Cyber-Attacke
Aufgrund der massiven Cyber-Attacke auf die Informationssysteme breiten Spektrums arbeitet das Nationale Koordinationszentrum für Cyber-Sicherheit in erhöhter Alarmbereitschaft.
Dies erklärte der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates (NSVR) Alexandr Turtschinow, gab der Pressedienst der Behörde bekannt.
„Derzeit leisten die Spezialisten in Fragen der Cybersicherheit im operativen Regime den staatlichen Institutionen Hilfe, die aus subjektiven Gründen nicht in den geschützten Bereich gegangen sind, den Objekten der wichtigen Infrastruktur, aber auch dem Bankensektor“, sagte Turtschinow.
Er fügte hinzu, dass schon jetzt, nach erster Analyse des Virus, von einer russischen Spur gesprochen werden kann.
Seinen Worten nach blieben alle staatlichen Einrichtungen, die der Empfehlung des Nationalen Koordinationszentrums für Cybersicherheit gefolgt und im geschützten Bereich (ein geschützter Internet-Zugangspunkt) operiert hatten, von Schäden verschont geblieben sind.
Zugleich sagte der Sekretär des NSVR, dass die Entscheidung des Nationalen Koordinationszentrums für Cybersicherheit zur Nutzung (dieses Bereichs – Anm. d. Übers.) für alle staatlichen Einrichtungen bindend ist.“Die Rede ist von der Notwendigkeit, dass alle staatlichen Institutionen in den geschützten Bereich gehen und alle Forderungen der Spezialisten für Cybersicherheit erfüllen sollen. Auch empfiehlt sich dies für Banken, besonders für die staatlichen“, erklärte er….

de.sputniknews.com: Syrien: US-Aufklärungsjets dicht bei russischer Basis gesichtet – Medien
Drei amerikanische Jets haben am Dienstag Aufklärungsflüge an der syrischen Küste und in der Nähe vom russischen Marinestützpunkt in Tartus durchgeführt, meldet das Portal ntv.ru.
Demnach haben westliche Onlinedienste, die die Position von Militärflugzeugen in Echtzeit verfolgen, Angaben veröffentlicht, laut denen an der Operation drei Maschinen teilgenommen hatten.
Zwei strategische Aufklärungsflugzeuge RC-135V und RC-135U sollen von dem Luftwaffenstützpunkt Souda Bay auf der griechischen Insel Kreta abgehoben haben. Darüber hinaus soll ein US-Seefernaufklärungs- und U-Boot-Jagdflugzeug P-8A Poseidon von der italienischen Insel Sizilien gestartet sein.
Dieses Flugzeug habe sich dem russischen Marinestützpunkt auf etwa 40 Kilometer genähert und kreiste über den internationalen Gewässern des Mittelmeers, hieß es.

Wpered.su: Die KPRF schickt den 63. humanitären Konvoi in den Donbass
Am 26. Juni schickten die Kommunisten des Moskauer Oblast, von Moskau und Tula aus dem Lenin-Sowchos im Moskauer Umland den 63. humanitären Konvoi in den Donbass. Dies berichtet der Pressedienst der KPRF.
In der Ladung des Konvois sind mehr als 20t Lebensmittel: Nudeln, Getreide, Mehl, Zucker, Öl, Fleischkonserven, Milch, Kartoffeln und Gebäck. Die Fracht enthält auch Kleidung für Kinder und Erwachsene, Lehrbücher, Medikamente und Baumaterial zur Wiederherstellung zerstörter Infrastruktur.

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