Kommunisten in den Volksrepubliken des Donbass – Neuigkeiten vom 27.06.2017

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Wpered.su: Die Erinnerung an den großen Sieg spornte die Bewohner des Donbass im Kampf mit den Bandera-Anhängern an – Boris Litwinow

Während des Plenums des ZK und der Zentralen Kontrollkommission der KP der DVR, das am 25. Juni stattfand, hielt der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow ein Referat „Über die organisatorische Arbeit in der Partei zur Durchführung von Veranstaltungen zum 100. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolutio“n.
„Der 100. Jahrestag des herausragendsten Ereignisses des 20. Jahres und der gesamten Geschichte der Menschheit kommt näher“, be
gann B. Litwinow seinen Bericht. „Die Vorbereitung zu diesem Jahrestag hat die KP der DVR im Sommer 2015 begonnen. Wesentliceh methodische Hilfe und ideologische Zielgerichtetheit bei der Vorbereitung des 100. Jahrestags des Oktobers haben uns Materialien des Sonderplenums der KPRF und Materialien der KPU gegeben, die die Rolle, Bedeutung und Erfahrung der sozialistischen Revolution für die Lösung der globalen Widersprüche der heutigen Epoche und die Praxis des Kampfes der Arbeitsklasse für ihre ureigensten Interessen deutlich machen. Die Große sozialistische Oktoberrevolution hat sich grundlegend von allen vorhergehenden sozialen Revolution dadurch unterschieden, dass die letzteren nur eine Form der Ausbeutung gegen eine andere ausgetauscht haben und die sozialistische Revolution die Ausbeutung und die Ausbeuter für immer beseitigt hat.“
„Die Diskussion über den 100. Jahrestag des Großen Oktober führen wir in unauflöslicher Verbindung mit dem Sieg des sowjetischen Volks über das faschistische Deutsch
land und seine Satelliten“, fuhr er fort. „Das Heldentum, die Zielstrebigkeit zu den gesetzten Zielen hin, die Heldentaten bei der Arbeit und die hohe moralische Überzeugung in der Lösung der Probleme des Wiederaufbaus und der Entwicklung der Nachkriegsökonomie, Wissenschaft, Kultur, all das, was wir die Vorteile des Sozialismus nennen, wurde durch die großen Errungenschaften der siegreichen Epoche bewiesen. Diese Vorzüge treibt die Anhänger des Kapitalismus bis heute zum Kampf gegen die sowjetische Geschichte. Sie verdrehen hartnäckig die Wahrheit über unsere sozialistische Revolution, über den Krieg und den Sieg des Volks, das die Errungenschaften des Sozialismus verteidigt, die Welt vor dem Faschismus gerettet hat. Aber wir, die Kommunisten und unsere Anhänger, haben uns niemals von diesem Erbe losgesagt! Wir müssen uns an diese Erfahrung erinnern, sie den zukünftigen Generationen weitergeben und sie vermehren“.
Der erste Sekretär des ZK der KP der DVR wies auf die Hauptgründe hin, weswegen das Kiewer Regime Krieg gegen das Volk des Donbass führt: „Die Erinnerung an das sozialistische Land und den großen Sieg des sowjetischen Volks über den deutschen Faschismus hat die Einwohner der Donezker und Lugansker Oblaste zum Kampf auf Leben und Tod gegen die Banderaleute aufgerufen. Die Einwohner der Volksrepubliken bewahren das sowjetische Denken und Handeln in ihrer nationalen Psychologie und Kultur. Darin besteht heute die Hauptursache der Russophobie, die sich in das Gewand des Antisowjetismus kleidet“. Als Beweis für seine Worte nannte er die Aussage des Präsidenten der ukrainischen Nationalisten P. Poroschenko: „… die einzige Ursache, warum die Ukraine kämpft – um die Sowjetunion in den Köpfen einiger zu begraben, weil ein anderer Grund für den Krieg einfach nicht existiert“.
Weiter lenkte der Berichterstatter die Aufmerksamkeit der Kommunisten auf d
ie bevorstehenden Jahrestage und die Aktivierung der Arbeit mit den Massen. „Zur Aktivierung der Aufklärungsarbeit unter den Gleichdenkenden und der gesamten Bevölkerung durch die Kommunisten müssen wir die Vorbereitung zum 100. Jahrestag der Großen sozialistischen Oktoberrevolution und zum 100. Jahrestag der Errichtung der Sowjetmacht im Donbass stärker nutzen. Dieses Jahr und das kommende Jahr 2018 sind voll von bedeutsamen Ereignissen, um die die propagandistische und agitatorische Arbeit in den Massen konzentriert werden muss. So ist im nächsten Jahr der 100. Jahrestag der Gründung der KPU, der 100. Jahrestag des Komsomol, der 100. Jahrestag der Bildung der Roten Armee, der 200. Geburtstag von Karl Marx und viele andere bedeutsame Daten“.
Zur Charakterisierung der Richtung des Kampfes, den die Einwohner der Republik führen, sagte Boris Litwinow: „Vor mehr als drei Jahren ist der Donbass, ein Gebiet von Arbeitern aus mutigen Berufen, einer multinationalen Kultur und Tradition, ein Gebiet, das mit allen geistigen, historischen, verwandtschaftlichen Verbindungen und ökonomischen Fäden mit Russland und seinem Volk verbunden ist, gegen die örtlichen Oligarchen, den ukrainischen Nationalfaschismus, gegen die Imperialisten und Globalisten aufgestanden. Das Volk des Donbass hat den Weg der sozialen Gerechtigkeit, der Völkerfreundschaft, des Friedens und der gegenseitig nutzbringenden Zusammenarbeit mit allen Ländern und mit Russland im besonderen gewählt. Die Bürger des jungen Staates Donezker Volksrepubliken haben wieder den Kurs gewählt, den unsere Urgroßväter und Großväter vor hundert Jahren während der sozialistischen Revolution im Oktober 1917 gewählt und den unsere Großväter und Väter im siegreichen Jahr 1945 bestätigt haben!
Die KP der DVR plant bei ihren Parteitagen und Plena, in der täglichen Arbeit aller Organisationseinheiten eine Arbeit, die von den Zielen ausgeht, die bei der Gründung unserer Volksrepublik deklariert wurden. Die Mehrheit der Entscheidungen und Pläne finden ihre praktische Umsetzung“.

Bei ihrer Arbeit nutzen die Kommunisten der DVR die Erfahrung der kommunistischen Bruderparteien. „Unter Berücksichtigung der Praxis des Aufbaus der Republik und der gesammelte Erfahrung läuft in der Partei die Arbeit an einer neuen Fassung des Programms. An der Erarbeitung beteiligen sich viele Aktivisten sowie Wissenschaftler sozialistischer Orientierung aus der RF. Viele für uns nützliche Materialien gibt die KPRF heraus. Es gibt eine große nützliche Erfahrung bei der KPU, den weißrussischen Kommunisten und vielen Genossen, deren Organisationen zum SKP-KPSS gehören. Auch die Erfahrung gesellschaftlicher Organisation Russlands wie der Union sowjetischer Offiziere, Frauen-, Jugend-, Kinderorganisationen bereichert die Praxis der Arbeit unserer Partei.“
Im Bericht wird auch gesagt, dass sich die Zusammenarbeit der Kommunisten der DVR mit Kampfgenossen aus den Ländern Europas, Asiens, Lateinamerikas erweitert. „Die KP der DVR unterhält Beziehungen zu mehr als 30 ausländischen Parteien und Organisationen. Wir hoffen, dass die bevorstehenden Treffen, Konferenzen, Parteitage unter Teilnahme von ausländischen Genossen in der Zeit der Vorbereitung der Veranstaltungen zum 100. Jahrestag des Großen Oktober und anderer Jahrestag die Autorität unserer Partei stärken und das Verständnis für den gerechten Kampf unseres Staates für den Willen des Volks der DVR unterstützen werden.

Über die Rolle der Partei bezüglich der Gegenpropaganda sagte B. Litwinow das Folgende: „… es findet ein sehr starker Informationseinfluss auf das Bewusstsein unserer Bürger von Seiten der Massenmedien unserer Gegner statt. In das Bewusstsein werden Gerüchte und Gedanken über die Ausweglosigkeit und Perspektivlosigkeit unserer Volksrepubliken, Apathie, Misstrauen gegen den Staatsorganen, gegenüber den Positionen unseres Hauptverbündeten, Russlands, gepflanzt. Unsere republikanischen bewusstseinsbildenden Medien versuchen dem Gegner zu widerstehen. Oft gelingt das, aber der Strom der Gerüchte und negativer Vorstellung ist stark. In einer solchen Situation wächst die Rolle unserer Partei, ihrer Aufklärungsarbeit, ohne dabei die Rolle anderer gesellschaftlicher Vereinigungen in unserer Republik herabzusetzen. Schließlich müssen wir begreifen, dass die kommunistische Partei für die Stärkung der DVR arbeitet, für die Werktätigen unseres Landes und nicht für enge Parteiinteressen und Parteinutzen“.
Die Aufmerksamkeit der Teilnehmer des Plenums wurde auf die Notwendigkeit gelenkt, die Ergebnisse von soziologischen Umfragen zu berücksichtigen. „Nach Daten soziologischer Umfragen wollen die Bürger der DVR in einer Gesellschaft leben, in der die soziale Gerechtigkeit der Hauptwert ist… Am Ende des letzten Jahres haben russische Soziologen einen Bericht über Probleme der Massenpolitik veröffentlicht. In diesem wird erwähnt, dass 70% der von den Soziologen befragten Bürger erklärt haben, dass sie politische Anschauungen haben. Die größte Gruppe mit 75 % waren Anhänger verschiedener Modell des Sozialismus“.
In dem Bericht wird über die Formen und Methoden der bevorstehenden Arbeit gesprochen. „Die Vorbereitung zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution und zu anderen Daten konzentriert unsere Aufmerksamkeit in erster Linie auf die Arbeit mit der Jugend, aber auch mit der erwachsenen Bevölkerung in Bezug auf die Herausbildung von Bewusstsein, auf das Studium der Geschichte des Großen Oktober nach Leninschen Quellen, der sowjetischen Geschichte nach den Werken Stalins, mit Filmen, die es in der Filmothek der KPRF gibt. Dies der nach der Wahrheit strebenden Jugend zu vermitteln sind Aufgaben, die wir aktiv und nachhaltig lösen müssen. Wir haben nicht wenig Erfahrungen von Kadern vor Ort. Es gibt Lehrer, Dozenten, erfahrene Parteiarbeiter. Es müssen Runde Tische, Diskussionen, Dispute zu Themen, die die sowjetische Erfahrung zum Ausdruck bringen, organisiert werden.“
Weiter wird die Bedeutung der Parteipresse unterstrichen. „Unsere Zeitung „Wperjod“ wird in Moskau, Berlin, Rom, Madrid, Havanna und vielen anderen Orten gelesen. Die Veröffentlichung unserer Arbeiten führt zu Ergebnissen“, unterstrich B. Litwinow.
„Die Aufgabe der KP der DVR“, fuhr er fort, „ist es, sich allseitig zu entwickeln und in die Arbeiterbewegung hinein zu gehen, sie mit der sozialistischen Ideologie zu vereinen. Die Lage der Dinge fordert von uns Schritt für Schritt, die tägliche Arbeit in den Massen zu intensivieren, die Bedürfnisse der Werktätigen verschiedener Berufe und Altersgruppen zu kennen, eine gemeinsame Sprache mit Gläubigen und Atheisten zu finden, die Unsicheren zu überzeugen und die Verwirrten umzustimmen“.
Nach Meinung des Berichterstatters wird der Kampf der Kommunisten der DVR ein Beispiel auch für das Volk der Ukraine sein. „Die Partei der Erben des Oktober kann es sich nicht erlauben, den Ereignissen hinterherzulaufen. Wir werden mit unserer historischen Rolle nur klarkommen, wenn wir die Avantgarde des Kampfes für den Sozialismus sind. Das Beispiel unserer Donezker Volksrepublik, die auf dem Weg des Aufbaus der Grundlagen einer sozialistischen Gesellschaft ist, wird ein ansteckendes Beispiel auch für die Werktätigen der Ukraine sein. Bei ihnen gibt es eine gierige Kompradorenbourgeoisie, rohen Nationalismus, Angst und Profitjagd und bei uns eine Politik der Friedens, soziale Gerechtigkeit, eine Volksrepublik, die auf dem Weg des Sozialismus geht“.
Zum Abschluss seines Berichts sprach der erste Sekretär der ZK der KP der DVR Boris Litwinow über die Rolle und Bedeutung der Symbole, die für die Mehrheit der Einwohner der Volksrepublik besondere Bedeutung haben. „Die rote Fahnen wurde über Saur Mogila, über
den Barrikaden der Milizen des Donbass, über dem Leninplatz gehisst. Und es ist eine Fahne für alle Zeiten! Wir, die Nachkommen und Anhänger der Bolschewiki, der Kämpfer der Roten Armee, die Verteidiger und Arbeiter der Donezker Volksrepublik geben unsere Fahne nicht auf, wir werden sie stolz den Erben des Großen Oktober übergeben!“

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