Presseschau vom 24.06.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends/nachts:

Lug-info.com: „Durch einen Treffer eines Artilleriegeschosses wurde eine Stromleitung beschädigt, damit hat eine Pumpstation keinen Strom und die Wasserversorgung von Kirowsk ist praktisch vollständig ausgefallen, teilte die Volksmiliz der LVR mit.

 

Dan-news.info: „Ein Beschuss des Gewerbegebiets von Dokutschajewsk hat gegen 18:10 Uhr begonnen. Eine Frau, geb. 1963, wurde verletzt, eine Verletzung am Oberschenkel. Derzeit wird sie ärztlich behandelt“, teilte der Bürgermeister von Dokutschajewsk Alexandr Katschanow mit.
Nach seinen Worten ist die Verletzte bei Bewusstsein.

 

Av-zakharchenko.su: Am Mittwoch, dem 28. Juni, beginnt um 19:00 Uhr ein „Direkter Draht“ des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko mit den Einwohnern der DVR auf beiden Seiten der Abgrenzungslinie. Die Unterhaltung wird direkt auf allen republikanischen Fernsehsendern übertragen. Auch eine Internet-Übertragung ist vorgesehen. Alexandr Sachartschenko wird auf Fragen antworten, die im Video-, Audio- und Textformat eingehen.
„Während des vorhergehenden ‚Direkten Drahtes‘ habe ich mich davon überzeugt, dass die Mehrheit unserer Einwohner sowohl auf jener als auch auf dieser Seite unserer westlichen Grenze ein und dieselben Fragen haben, was ein weiteres Mal die Tatsache bestätigt, dass das Volk des Donbass ein Volk ist. Deshalb haben wir uns entschieden, bei der Unterhaltung nicht zwischen den Einwohnern der von uns kontrollierten Territorien und der Territorien der DVR, die von der Ukraine kontrolliert werden, zu unterscheiden.
Natürlich betrifft dies nicht die konkreten Fragen, die bei den Einwohnern im täglichen Leben auftauchen. Was die Einwohner des Donbass, die sich auf jener Seite befinden, betrifft, so werden wir noch einmal unser humanitäres Programm zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass erörtern. Ich erinnere daran, dass dies unsere strategische Aufgabe ist – die Wiedervereinigung des Volkes des Donbass und folgerichtig die Wiederherstellung der Kontrolle der DVR über das gesamte Territorium des ehemaligen Donezker Oblast.
Liebe Landsleute auf beiden Seiten der Abgrenzungslinie, ich schlage vor, über unsere Probleme und unsere Pläne in einer Direktsendung zu reden. Ich werde mich bemühen, ehrlich auf die Fragen zu antworten, für die es überhaupt eine Antwort gibt“.
Alexandr Sachartschenko, Oberhaupt der Donezker Volksrepublik

 

de.sputniknews.com: Ukraine: Amtsenthebungsverfahren auch für Poroschenko profitabel – Experte.
Das Gesetz über das Verfahren zur Amtsenthebung von Präsident Petro Poroschenko ist laut dem Experten Alexander Assafow nicht nur für seine Gegner, sondern auch für den ukrainischen Staatschef selbst profitabel, wie das russische Portal „Wirtschaft heute“ berichtet.
Die Initiative ist laut der Zeitung „Iswestija“ von der Fraktion „Batkiwschtschina“ („Vaterland“) mit der früheren Ministerpräsidentin Julia Timoschenko an der Spitze ausgegangen. Mehrere andere Fraktionen unterstützen sie dabei.
Dieses Handeln bedeutet laut dem Experten den Rennen-Start für die vorgezogenen Wahlen: sowohl für die Rada- als auch die Präsidentschaftswahlen.
„Obwohl Poroschenko behauptete, dass er keine vorgezogenen Wahlen ,schenkeʻ, scheint er selbst ein Begünstigter von diesem Verfahren zu sein. Falls die Wahlen in den gesetzlichen Fristen stattfinden, stößt der Präsident auf das Problem eines negativen Hintergrunds wegen der Notwendigkeit der Schuldenzahlung. Es ist in seinem Interesse, Wahlen durchzuführen und zu siegen, bevor dieses Problem aktuell wird“, so Assafow.
Gleichzeitig arbeite Kiew ernsthaft an der Durchführung von vorgezogenen Wahlen. Beweis dafür seien mehrtägige Feierlichkeiten zur Abschaffung der EU-Visumpflicht und das Poroschenko-Trump-Treffen in den USA.
Die Gegner von Poroschenko schlafen Assafow zufolge auch nicht: Obwohl sie aus dem Medienfeld gelöscht worden seien, gäben sie sich große Mühe. Es gebe derzeit kein juristisches Instrument, um die Amtsenthebung näher zu bringen, deswegen würden sie versuchen, dieses Instrument zu entwickeln.
Der Artikel 111 der ukrainischen Verfassung sieht vor, dass es im Parlament ein Misstrauensvotum gegenüber einem Präsidenten geben kann, aber praktisch ist das kaum erfüllbar, weil ein Gesetz fehlt, das diesen Prozess formell regeln würde.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben das Gebiet des Wasserwerks von Kirowsk beschossen, die Wasserversorgung wird am Morgen wieder hergestellt. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt Gennadij Karzew mit.
„Gegen 15:00 Uhr begann ein massiver Beschuss von Kirowsk, auf das Geräusch hin fuhren wir in das Gebiet der Fabrik „Zentrokus“. Natürlich sind wir wie beim letzten Mal unter Beschuss geraten. Wir kamen dort an, haben es uns angesehen. Einige Geschosse haben das Gebiet von Poroschkowoje getroffen. Sie haben, wie ich es sehe, zielgerichtet auf den Wasserverteilungspunkt geschossen, den wir gerade erst repariert hatten. Nach einigen Geschossen fielen Strom und Wasser aus, entsprechend ist auch die Versorgung der Stadt ausgefallen“, sagte er.
„Die Arbeiter von Luganskwoda können nicht hinausfahren, um die Leitungen zu reparieren, weil es ständigen Beschuss gibt. Einige Geschosse trafen ein Wohngebiet. Und weitere Geschosse, von denen wir es genau wissen, trafen die örtliche Zivilschutzabteilung. Es waren drei Geschosse, das Fensterglas ist zerschlagen“, berichtete Karzew.
„Alle aufgezählten Geschosse befinden sich im Gebiet des Wasserwerks. Das hießt, sie haben gezielt auf diesen Ort geschossen. Wir haben gerade heute den Wasserverteilungspunkt wieder in Betrieb genommen, die Einwohner haben sich auf das Wasser gefreut. Drei Tage lang hatten wir kein Wasser und in dem Augenblick, als die Wasserversorgung wieder beginnen sollte, haben sie die Stromleitung durchschlagen und alles steht jetzt still. Beide Leitungen – die Hauptleitung und die Reserveleitung – verlaufen parallel. Es traf ein Geschoss und beide wurden unterbrochen, jetzt müssen beide repariert werden. Von 15:00 bis 18:00 Uhr gab es dort ständig Beschuss, es war nicht möglich dorthin zu gelangen. Jetzt versuchen wir dorthin zu kommen, wir werden sehen, möglicherweise werden wir es heute irgendwie schaffen. Aber in der Nacht werden wir die Wasserversorgung nicht in Gang bringen, das werden wir morgen früh tun“, erklärte der Bürgermeister.

 

Dan-news.info: „Zwischen 00:30 und 1:30 Uhr haben die ukrainischen Truppen die Umgebung von Dokutschajewsk beschossen. Nach vorläufigen Angaben wurde mit Panzergeschützen und schwerer Artillerie geschossen“, teilte die Stadtverwaltung von Dokutschajewsk mit.

 

Dan-news.info: Die ukrainischen Streitkräfte haben innerhalb von zwei Stunden nach Inkrafttreten einer Feuereinstellung im Donbass siebenmal einen Beschuss in Richtung DVR begonnen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Bis 2:00 Uhr wurden sieben Verletzungen des „Regimes der Ruhe“ registriert, davon zwei in Richtung Mariupol. Dort wurden Schusswaffen verwendet. In Richtung Donezk wurden bisher drei Verstöße festgestellt, unter anderem wurden auf Dokutschajewsk mehrere Panzer- und Mörsergeschosse abgefeuert“, teilte der Gesprächspartner der Agentur mit.
Zwei weitere Verstöße gibt es in Richtung Gorlowka, wo der Gegner Schusswaffen verwendet hat.

 

Vormittags:

de.sputniknews.com: Syrien: Russische Militärs und Latakia-Administration erreichen Waffenruhe.
Die Führung der russischen Truppen in Syrien hat mit der Administration der Provinz Latakia einen Waffenstillstand vereinbart. Dies teilte Alexander Woronzow vom Versöhnungszentrum der Konfliktparteien in der Gegend mit.
Demnach unterzeichneten die russischen Militärs zum ersten Mal ein derartiges Dokument mit einer so großen territorialen Einheit. Zuvor hatte es solche Übereinkommen nur mit einzelnen Siedlungen gegeben.
Woronzow betonte zudem, dass die russischen Militärs aus dem Versöhnungszentrum die Einwohner von Latakia auch weiter mit den notwendigen Lebensmitteln versorgten.
Zuvor hatte die Führung der radikalen Gruppierung „Ahrar al-Scham“ gleich vier Vereinbarungen über den Anschluss an die Waffenruhe in Syrien unterzeichnet.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 12-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen und den in der Kontaktgruppe vereinbarten „Brotwaffenstillstand“ gebrochen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
„Um 00:35
Uhr am 24. Juni wurde aus Richtung Staniza Luganskaja das Feuer in Richtung Denkmal des Fürsten Igor eröffnet“, erläuterte die Volksmiliz.
Außerdem wurden in den letzten 24 Stunden die Gebiete von
Perwomajsk, Almasnaja, Kirowsk, Donezkij, Kalinowo, Frunse, Kalinowka, Shelobok, Obosnoje, Annowka und Sokolniki beschossen.
In Folge
von Beschuss wurden Häuser in Stachanow, Kirowsk, wo auch die Stromversorgung des Wasserverteilungspunkts ausgefallen ist, und Donezkij beschädigt.
In
Stachanow erlitt ein 12-jähriger Junge Splitterverletzungen und ein neunjähriges Mädchen Quetschungen in Folge des Beschusses.
Es wurde mit 122mm-Artilleriegeschützen, 120mm- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.

 

de.sputniknews.com: USA: Unwetter zog atomsichere „Doomsday-Jets“ aus Verkehr.
Die E-4-B Boeing 747, die auch als „Doomsday“-Flugzeug bezeichnet wird, soll im Falle eines Atomkriegs als fliegende Kommandozentrale Unterschlupf für die Führung des Landes bieten und elektromagnetischen Wellen einer Kernwaffenexplosion standhalten. Zwei dieser Maschinen hat nun ein Tornado beschädigt.
Sprecher der US-Luftwaffe bestätigten am Samstag gegenüber örtlichen Medien, dass am 16. Juni auf einem Luftwaffenstützpunkt im Bundesstaat Nebraska insgesamt 10 Flugzeuge und zwei solcher Spezialjets trotz ihrer verstärkten Bordwand durch einen Tornado beschädigt wurden.
Die E-4-B Boeing 747 wurde während des Kalten Krieges für den Ernstfall konzipiert – sollte ein globaler Krieg drohen, kann die etwa 200 Millionen Dollar teure Maschine mit dem Verteidigungsminister, Generalstabschef sowie US-Präsident an Bord als eine fliegende Kommandozentrale und Weißes Haus in einem dienen.

 

Dan-news.info: „Seit 0:00 Uhr wurden zehn Verletzungen der Feuereinstellung registriert. Insgesamt haben die ukrainischen Streitkräfte in den letzten 24 Stunden 50-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Die Gebiete von 21 Ortschaften der Republik wurden mit Artillerie, Panzern, Mörsern, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Zum jetzigen Stand wurden Schäden an zwei Mehrparteienhäusern in Dokutschajewsk – in der Zentralnaja- und der Lenin-Straße – registriert. Außerdem hat aufgrund des Beschusses das Dorf Wasiljewka im Jasinowataja-Bezirk keinen Strom.

 

de.sputniknews.com: Donbass: Kiew bricht „Getreide-Frieden“ – wenige Stunden nach seinem Beginn.
Die ukrainische Armee hält sich nicht an den zuvor für die Getreideernte vereinbarten Waffenstillstand, teilt die Volksmiliz der selbsterklärten Lugansker Republik mit.
Die Waffenruhe, die von der Nacht zum 24. Juni bis 31. August gelten sollte, sei mindestens zwölf Mal mit Schüssen der in der Siedlung Staniza Luganskaja stationierten ukrainischen Truppen gebrochen worden.
In mehreren Siedlungen seien eine Reihe Häuser unter Beschuss genommen worden, zwei Kinder hätten dabei Verletzungen erlitten.
Die ukrainischen Militärs hätten Artillerie, Mörser, Granatenwerfer und Schusswaffen eingesetzt.

Dnr-online.ru: In der nächsten Zeit wird in der Republik ein Gesetz über die Preisbildung beschlossen werden, dass es erlauben wird, künftig die Aufschläge auf Waren zu überprüfen. Dies berichtete in einem interview mit der offiziellen Seite der DVR die Ministerin für ökonomische Entwicklung der DVR Wiktorija Romanjuk.
„Dieser Gesetzesentwurf wird es erlauben, die Aufschläge auf Waren aus eigener Produktion zu überprüfen. Derzeit sind sozial wichtige Waren durch festgelegte Handelspannen, durch Sperrabgaben geschützt. Ich meine, dass es eine staatliche Preisregulierung geben muss. Bei uns im Staat ist diese Regulierung gemäßigt, um niemandes Interessen zu beeinträchtigen“, sagte Wiktorija Romanjuk.
Sie merkte auch, dass an der Preisbildung der Republik praktisch alle Fachministerien beteiligt sind.
„Das Ministerium für ökonomische Entwicklung führt ein Monitoring der Warenpreise in allen Städten und Bezirken der Republik durch. Dass wir damit den richtigen Weg gehen, zeigt der Index der Verbraucherpreise. Im Mai 2017 schwankt er in den Grenzen von einem Prozent im Vergleich zu vorherigen Monat, d. h. es gibt nur einen geringen Preiszuwachs. Eine solche Kennziffer zeugt davon, dass in unserem Land die richtige Politik bezüglich der Preisbildung gewählt wurde“, sagte die Ministerin.

 

de.sputniknews.com: Spurlos verschwunden: CNN löscht Artikel über Trumps Kontakte mit russischer Stiftung.
Der TV-Sender CNN hat den Artikel über die angebliche Ermittlung des US-Senats zu einer möglichen Verbindung zwischen einem Vertreter des Übergangsteams von US-Präsident Donald Trump zum Russian Direct Investment Fund von seiner Seite gelöscht.
Auf das plötzliche Verschwinden des Artikels sowie des Tweets mit dem Link darauf verwies das Portal „BuzzFeed“. Dessen Journalisten wendeten sich an CNN für einen Kommentar. Eine Stunde später veröffentlichte der Sender eine Notiz auf der Seite und schickte den entsprechenden Link an die BuzzFeed-Redaktion als Antwort auf deren Anfrage. Die Frage, warum der Artikel gelöscht worden war, blieb allerdings unbeantwortet.
„Diese Geschichte entspricht nicht den redaktionellen Standards von CNN, deswegen haben wir sie gelöscht. Die Links darauf sind ebenfalls tot“, heißt es in der Notiz. „CNN entschuldigt sich bei Herrn Scaramucci.“ Welche konkreten Teile des Artikels den redaktionellen Standards nicht entsprechen, sagte der Vertreter des TV-Senders jedoch nicht.
In dem gelöschten Artikel hieß es, dass ein Vertreter von Trumps Übergangsteams, nämlich Anthony Scaramucci, sich nur vier Tage vor der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten im Januar mit dem Leiter des Russian Direct Investment Fund, Kirill Dmitrijew, getroffen haben soll. Der Fonds wurde dabei als „wenig bekannt“ bezeichnet. In dem nicht mehr existierenden Artikel behauptete CNN, dass zwei demokratische Senatoren das US-Finanzministerium gebeten haben sollen herauszufinden, ob Scaramucci die Aufhebung der Sanktionen versprochen haben sollte, was helfen könnte, mehr ausländische Investitionen nach Russland zu locken. Es wurde zudem darauf verwiesen, dass Scaramucci sein Treffen mit Dmitrijew beim jüngsten Internationalen Wirtschaftsforum in Davos auf ein Mindestmaß beschränkt haben soll.
BuzzFeed betonte, dass die Löschung von Artikeln von der Seite ohne jede Art von Erklärungen eine ernsthafte Verletzung der journalistischen Ethik sei.
Ein Vertreter des russischen Fonds, um den es in dem CNN-Artikel ging, machte nach der Veröffentlichung auf mehrere sachliche Fehler aufmerksam und sagte, dass die Journalisten des Senders darüber informiert worden seien.

Nachmittags:

Lug-info.com: „Heute um 12:25 Uhr war die Stromleitung, die gestern durch Beschuss der ukrainischen Streitkräfte beschädigt wurde, vollständig wieder in Ordnung. Es gab bereits eine Probeinbetriebnahme, alles funktioniert“, teilte der Bürgermeister von Kirowsk Gennadij Karzew mit.
„Jetzt bereiten wir die Inbetriebnahme der Wasserversorgung der Stadt vor. Ich möchte unseren Energietechnikern und den Mitgliedern der Wasserwerke danken. Sie haben wunderbar und operativ gearbeitet, vielen Dank an sie“, sagte Karzew.

 

de.sputniknews.com: Spannungen im Ostseeraum: NATO begeht gefährlichen Fehler.
Dauereinsätze der NATO-Luftwaffe im Baltikum haben nur weitere Spannungen in der Region zur Folge. Ein russischer Experte äußert sich zum jüngsten Zwischenfall über der Ostsee, als zwei polnische F-16-Jets die Maschine von Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu begleiten wollten.
„Die polnische Führung hätte diese Entscheidung nie allein getroffen“, meinte Jewgeni Koschokin, Professor an der Moskauer Hochschule für internationale Beziehungen, in einem Sputnik-Interview. Warschau bestätigte, dass es sich um polnische Flugzeuge handelt. Der polnische Sender RMF FM berichtete, dass polnische F-16-Jets Schoigus Maschine und die begleitenden Su-27-Jäger über der Ostsee abgefangen hatten.
Der russische Minister flog über neutralem Gewässer zu einer Sitzung des Kollegiums seines Ressorts nach Kaliningrad (vormals Königsberg).
Ein NATO-Sprecher erklärte, dass Piloten der Allianz herkömmliche Manöver absolvieren, wenn sich „ein unbekanntes Flugzeug dem Luftraum der NATO nähert“. Sie blieben aber stets in sicherer Entfernung. Die Allianz habe nicht gewusst, wer sich an Bord des russischen Flugzeugs befunden habe. Die Manöver russischer Kampfjets bewertete der Sprecher als „gefahrlos und professionell“.
Der Einsatz der polnischen Flugzeuge wurde auch vom operativen Kommando der polnischen Streitkräfte bestätigt. Nach Angaben der litauischen Armee hoben die beiden Abfangjets vom Luftstützpunkt Šiauliai ab.
Prof. Koschokin ist der Ansicht, dass das nordatlantische Bündnis mit derartigen Handlungen versucht, die russische Führung unter Druck zu setzen. „Solche Zwischenfälle sind gefährlich: Ein kleiner technischer oder ein Pilotenfehler – und da könnte Unberechenbares passieren. Leider hatten sich die Menschen, die diesen Befehl erteilten, von ihrem Bestreben leiten lassen, die Führung Russland unter Druck zu setzen.“
NATO-Strategen, vor allem in Washington, seien der Ansicht, dass Russland diesem psychologischen Druck nicht standhalten und Zugeständnisse machen werde, die äußerst negative Folgen für Russland als Ganzes haben würden. „Ich glaube, ihr Kalkül ist falsch, die russische Führung auf solche Weise unter Druck zu setzen. Das ist ein gefährlicher Fehler.“
„Obwohl russische Flugzeuge von NATO-Jets abgefangen werden, ist nicht nur das Bündnis allein dafür verantwortlich. Das sind auch konkrete Länder (…) Diese Aktion wurde mit dem Staat abgestimmt, der die führende NATO-Macht ist. Eben deshalb sind in erster Linie die Vereinigten Staaten dafür verantwortlich.“
Zugleich erinnerte Koschokin daran, dass bei weitem nicht alle NATO-Länder zu derartigen Aktionen bereit sein würden. In der Geschichte der Allianz habe es nicht wenige Fälle gegeben, da einige Mitgliedsländer die Führungsmacht zurechtgewiesen hätten. „Deshalb hat auch die polnische Seite einen Teil ihrer Verantwortung zu tragen. Bedauerlich ist, dass die polnische Führung sich nicht immer von den eigenen nationalen Interessen leiten lässt und Handlungen unternimmt, die weder für die Stabilität in Europa förderlich sind noch den Interessen Polens selbst Rechnung tragen“, betonte Koschokin.

ukrinform.ua: Bei Kämpfen in der Ostukraine sind in den letzten 24 Stunden zwei Soldaten der ukrainischen Armee verwundet worden. Tote gab es nicht.
Dies teilte der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für die Antiterror-Operation, Oberst Olexandr Motusjanyk, mit.
„Bei den Kämpfen gab es in den vergangenen 24 Stunden keine Toten in der ukrainischen Armee. Zwei ukrainische Soldaten wurden verwundet“, sagte Motusjanyk.

 

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 50mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Donezk hat der Gegner auf die Gebiete von 12 Ortschaften elf Artilleriegranaten des Kalibers 152mm und 14 des Kalibers 122mm, zwei Panzergeschosse sowie 20 Mörsergeschosse des Kalibers 82 mm und 41 des Kalibers 120mm abgefeuert.
In Richtung Mariupol wurden auf die Gebiete von sechs Ortschaften 69 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm, fünf Panzergeschosse und 28 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgefeuert.
In Richtung Gorlowka wurde das Gebiet von Sajzewo von den ukrainischen Streitkräften mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde die Stromversorgung von Wasiljewka unterbrochen, es laufen Wiederaufbauarbeiten.
Außerdem wurde in Folge des Beschusses von Dokutschajewsk durch die ukrainischen Streitkräfte die Einwohnerin Irina Michajlowna Sabrodina, geb. 29.04.1963, verletzt.
Ich möchte gesondert auf den „Brotwaffenstillstand“ eingehen. Seit seinem Inkrafttreten haben die ukrainischen Streitkräfte die übernommenen Verpflichtungen 13-mal verletzt und dabei 122mm-Artillerie, 82mm- und 120mm-Mörser sowie Panzer eingesetzt.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen haben wir den Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben. Wir hoffen, dass die Vertreter der OSZE eigene Ermittlungen zu den Angriffen vornehmen und sie in ihre Berichte aufnehmen.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin Fälle von Bruderkrieg zwischen Einheiten der ukrainischen Streitkräfte und nationalistischen Bataillonen fest. So wurden im Verlauf eines weiteren Gefechts zwischen Einheiten der 72. mechanisierten Brigade und des „Rechten Sektors“ im Gebiet von Awdejewka insgesamt auf beiden Seiten etwa 20 Personen verletzt und etwa zehn getötet.
Wir haben schon mehrfach die beklagenswerte Lage in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte erwähnt, besonders den moralisch-psychischen Zustand der Soldaten der ukrainischen Armee in der „ATO“-Zone. Nach uns zugegangenen Informationen gab es allein am 20. Juni 133 Fälle von eigenmächtigem Verlassen des Truppenteils durch Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, was etwa zwei Panzergrenadierkompanien ausmacht.
Die ukrainischen Soldaten verstehen die Nutzlosigkeit des durch Kiew entfachten Krieges und vollen am brudermörderischen Krieg nicht teilnehmen.
Die ukrainische Militärführung plant weiterhin die Durchführung von terroristischen und provokativen Aktivitäten, um anschließend die Republik der Verletzung der Minsker Vereinbarungen zu beschuldigen. Durch von Einwohnern von Krasnogorowka übermittelte Informationen wurde bekannt, dass diese Ortschaft am 20. Juni von ukrainischen Soldaten beschossen wurde. Aber das Pikante dieser Situation liegt darin, dass sich zum Zeitpunkt des Beschusses in Krasnogorowka Vertreter amerikanischer religiöser Gemeinschaften befanden, die dort ihre Arbeit durchführten. Nach deren Behauptung kam der Beschuss von Seiten der DVR, aber die örtlichen Einwohner wiesen sie darauf hin, dass der Beschuss von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte ausging. Danach telefonierten die Vertreter der Religionsgemeinschaften, vermutlich mit dem Kommando der „ATO“, im Verlauf der nächsten Minuten hörte der Beschuss auf.
Dies ist ein weiterer Fakt, der die Führung eines schmutzigen Krieges durch „Kiew“ gegen das eigene Volk beweist.

 

de.sputniknews.com: „Keine Angst vor westlichen Sanktionen“: Türkisches Business kehrt auf Krim zurück.
Türkische Firmen nehmen ihre aktive Arbeit auf der russischen Schwarzmeerhalbinsel Krim auf, teilte der Leiter des Tourismusausschusses im Krim-Parlament, Alexej Tschernjak, mit.
Den Bau des spezialisierten Wasserparks für Kinder beim Hotel „Jalta-Intourist“, der am 26. Juni feierlich eröffnet werde, führte Tschernjak als Beispiel der intensivierten Beteiligung von türkischen Unternehmern auf der Halbinsel an.
Dieser Wasserpark befinde sich an der Küste des Schwarzen Meeres und sei von der internationalen türkischen Gesellschaft „PolinWaterparks“ projektiert und errichtet worden.
„Das ist einer der Weltspitzenreiter im Bereich Wasserattraktionen. Wir sehen, dass ausländische Unternehmen keine Angst vor der Sanktionspolitik des Westens haben“, so Tschernjak.
Investoren aus verschiedenen Ländern interessieren sich demnach aktiv für den Tourismusbereich auf der Krim.
„Vor kurzem erklärte sich ein Investor bereit, mehrere Millionen Euro in ein Krim-Sanatorium zu investieren.“
Russland hatte nach dem Abschuss eines russischen Kampfflugzeuges am 24. November 2015 durch die türkische Luftwaffe über Syrien Einschränkungen in den Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zur Türkei beschlossen, die auch den Import landwirtschaftlicher Produkte aus der Türkei betrafen. Am 22. Mai 2017 hatten Russland und die Türkei eine gemeinsame Erklärung zur Aufhebung der gegenseitigen Handelssanktionen unterzeichnet.

ukrinform.ua: Beata Szydlo schlißt Erweiterung der Russland-Sanktionen nicht aus.
Polen setzt sich für eine Verlängerung der Sanktionen gegen Russland und wenn nötig, auch für ihre Erweiterung ein.
Das erklärte die polnische Ministerpräsidentin Beata Szydlo nach dem EU-Gipfel in Brüssel, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Sie nannte die Verlängerung der Russland-Sanktionen die wichtigste Entscheidung des Gipfels. Die EU sei fest entschlossen, dass das Minsker Abkommen umgesetzt werden müsse, sagte sie. Die Ministerpräsidentin betonte auch, Man müsse auch die Erweiterung der Sanktionen erwägen, wenn sie nicht effektiv seien. Darüber würde in den nächsten Monaten diskutiert.
Die EU hatte am 22. Juni die Sanktionen gegen Moskau um weitere sechs Monate verlängert.

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz hat sich verschärft, bleibt aber kontrollierbar. In den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung 12-mal verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Sokolniki, Frunse, Kirowsk, Almasnoje, Perwomajsk, Kalinowo, Annowka, Shelobok, Obosnoje und das Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor.
Außerdem haben die ukrainischen Truppen Artilleriefeuer auf Ortschaften der Republik eröffnet. Um 15:00 Uhr haben die ukrainischen Streitkräfte mit Artillerie Kirowsk beschossen.
Der Gegner hat zielgerichtet den Wasserverteilungspunkt beschossen, weswegen die Wasserversorgung der Stadt unterbrochen wurde. Derzeit laufen die Reparaturarbeiten.
Ebenfalls wurden acht Wohnhäuser in Donezkij, Kirowsk und Stachanow beschädigt.
Die ukrainischen Streitkräfte haben zum Beschuss von den Minsker Vereinbarungen verbotene 152mm- und 122mm-Artillerie, Mörser der Kaliber 120 und 82mm sowie Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen eingesetzt.
In Stachanow gerieten Kinder unter Beschuss, ein zwölfjähriger Junge und ein neunjähriges Mädchen. Der Junge befindet sich mit Splitterverletzungen auf der Intensivstation des städtischen Krankenhauses von Stachanow, nach Ansicht der Ärzte ist der Zustand des Kindes stabil. Das Mädchen erlitt eine Quetschung.
Insgesamt wurde 259 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Die verbrecherische militärisch-politische Führung der Ukraine hat nicht vor, die Vereinbarungen über eine Einhaltung des Regimes er Feuereinstellung einzuhalten, sondern unternimmt im Gegenteil Anstrengungen zur weiteren Eskalation des Konflikts im Donbass.
Ich will ein weiteres Mal die Aufmerksamkeit auf die unbewiesenen Lügen der kontrollierten ukrainischen Massenmedien lenken, die auf Befehl ihrer Herren Informationen über den Beschuss der Positionen der ukrainischen Streitkräfte durch die Volksmiliz verbreiten.
Von unserer Aufklärung wurde die Ankunft von 120 Soldaten aus einer polnischen privaten Militärkompanie in Staniza Luganskaja festgestellt. Die ausländischen Söldner sind zur Durchführung von Diversionsakten im Gebiet des Kontroll- und Passierpunkts „Staniza Luganskaja“ eingetroffen.
Die Einheiten der Volksmiliz reagieren nicht auf Provokationen, halten das „Regime der Ruhe“, den ab 0;00 Uhr am 24. Juni eingeführten so genannten „Brotwaffenstillstand“ sowie die Minsker Vereinbarungen ein.
Wir sind auf Lösung des Konflikts im Donbass auf friedlichem Weg ausgerichtet, aber m Fall einer Verschärfung der Lage behält sich die Volksmiliz der LVR das Recht vor, mit entschiedenen Handlungen das von den Kiewer Banditen besetzt Territorium zu befreien.
Beschuss des Territoriums der LVR durch die Kiewer Truppen stellt auch die OSZE-Mission fest. Im ihrem letzten Bericht haben die Vertreter der Mission erklärt, dass am 23. Juni aus dem Gebiet von Solotoje, das von der Kiewer Regierung kontrolliert wird, die Beobachter einen Beschuss mit einem 82mm-Mörser auf das Territorium der LVR im Gebiet der Trennung von Kräften und Mittel am Abschnitt Perwomajsk-Solotoje festgestellt haben.

 

de.sputniknews.com: Zwei US-Aufklärungsjets erkunden Raum von russischen Kalibr-Raketenstarts.
Zwei Flugzeuge der US-Kriegsmarine haben am Freitag den Raum im Mittelmeer erkundet, von dem aus russische Fregatten und ein U-Boot Marschflugkörper Kalibr auf Objekte der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) in Syrien abgefeuert hatten. Dies berichtete das Webportal Vz.ru.
Am Freitagmorgen hatte bereits ein Patrouillenflugzeug der US Navy vom Typ P-8A Poseidon über dem Raum gekreist. Am Nachmittag unternahm ein Flugzeug desselben Typs, aber mit einem anderen Luftfahrzeugkennzeichen, einen Aufklärungsflug über dem Raum in der Nähe der syrischen Küste. Dabei verweist das Online-Portal auf westliche Webseiten, die die Bewegungen von Militärflugzeugen verfolgen.
Zuvor hatte die russische Militärbehörde bekannt gegeben, dass die Fregatten „Admiral Essen“ und „Admiral Grigorowitsch“ sowie das U-Boot „Krasnodar“ der russischen Marine sechs Marschflugkörper vom Typ Kalibr auf IS-Objekte in Syrien abgefeuert hatten. Dabei wurden Lager und Leitstellen des IS bei Aqayrbat in der Prowinz Hama vernichtet.
Außerdem hatte am Freitag ein US-Aufklärungsflugzeug der US-Luftwaffe vom Typ RC 135W einen mehrstündigen Flug über dem internationalen Gewässer im Baltikum nahe der Grenze zum nordwestrussischen Gebiet Kaliningrad durchgeführt. Das Flugzeug soll sich der russischen Küste mehrmals bis auf 60 Kilometer genähert haben. Im Gegenzug soll jenseits der Grenze ein russisches Jagdflugzeug vom Typ Su-27 zum möglichen Abfangen des US-Flugzeugs gestartet sein.

Dnr-online.ru: Das Kommunikationsministerium hat die Absicht, in der DVR eine einheitliche Informationsressource für die Staatsorgane zu schaffen. Dies teilte der Minister Wiktor Jazenko mit.
„Wenn wir vom Niveau der Computerisierung des Staates sprechen, so muss es mindestens ein verzweigtes einheitliches Zentrum für staatliche Dienste geben, aber bei der ukrainischen Regierung gab es keinerlei Zentralisierung der Datenbanken, es gab nur verstreut Systeme.
Wir wollen in der Republik eine einheitliche Cloud-Infrastruktur für alle staatlichen Behörden schaffen, ein skalierbares Modell, in dem jede Behörde über ihren Abschnitt in der allgemeinen Architektur verfügen wird. Nur muss die Arbeit mit Basisregistern auf staatlicher Ebene von Null an aufgebaut werden, weil es in der Ukraine nichts Elektronisches gab, alle Archive waren auf Papier. Unsere Spezialisten sind alle zur Realisierung der Aufgabe bei minimalem Finanzaufwand bereit“, teilte Jazenko mit.
Er merkte an, dass die Programmierung vom Informationsministerium mit eigenen Kräften durchgeführt wird.
„Wir mobilisieren etwa 70 Personen aus den staatlichen Strukturen und werden die gesamte grundlegende Computerisierung durchführen. Kommerzielle Unterstützung haben wir nicht, wir warten selbst die Ausrüstung, haben gelernt die Technik zu reparieren und zu programmieren“, fügte der Kommunikationsminister mit.

 

de.sputniknews.com: Israels Luftwaffe greift syrische Truppen an der Grenze an.
Die israelische Luftwaffe hat zwei Panzer und Artilleriestellungen der syrischen Regierungstruppen angegriffen, wie der Armeepressedienst meldet.
Laut den israelischen Streitkräften war dieses Manöver ein Gegenschritt. Dutzende aus Syrien abgefeuerte Granaten sollen zuvor auf den nördlichen Golanhöhen auf israelischem Territorium eingeschlagen sein.
Den Beschuss vom Territorium des Nachbarlandes aus haben die Militärs als einen zufälligen Überflug von Granaten anerkannt, bezeichneten ihn aber als „inakzeptablen Verstoß gegen die israelische Souveränität“.
„Als Reaktion auf mehrere Dutzend heute Morgen aus Syrien abgefeuerte Granaten in Richtung Israel haben die israelischen Luftstreitkräfte die Stellungen attackiert, von denen aus geschossen wurde. Zudem sind zwei syrische Panzer attackiert worden“, zitiert die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti den Pressedienst.
Es gibt demnach keine Verletzten auf der israelischen Seite. Die Militärs behaupten, dass die Granaten die Trennlinie im Laufe der andauernden Zusammenstöße zwischen den Regierungstruppen und Abteilungen der syrischen Opposition in der Region Quneitra überquert hätten.

Lug-info.com: Die Behörden von Kirowsk haben die Wasserversorgung, die mehr als 24 Stunden lang wegen Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte unterbrochen war, wieder in Betrieb genommen, teilte der Bürgermeister Gennadij Karzew mit.
„Zwischen drei und vier Uhr wurden alle vorbereitenden Arbeiten durchgeführt. Um halb fünf nachmittags wird das Wasser wieder an alle Verbraucher in der Stadt gelangen“, sagte Karzew.

 

de.sputniknews.com: Russisch-chinesische Antwort auf Provokationen im Südchinesischen Meer.
Die gemeinsamen Manöver von Russland und China im kommenden Monat hat der Militärexperte Wasilij Kaschin in einem Sputnik-Interview als wichtige Wende in den bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern kommentiert.
Am Montag war ein chinesischer Schiffsverband vom Hafen Sanya in der chinesischen Provinz Hainan in Richtung Ostsee aufgebrochen, wo er gemeinsame Manöver mit Russland abhalten wird.
„Erneut zeigen Russland und China, ohne den Abschluss eines formalen Bündnisses zu beabsichtigen, dass das Niveau ihrer Kooperation im militärischen Bereich faktisch dem Niveau zwischen Verbündeten entspricht“, so Kaschin.
An den Seeübungen „Meereszusammenarbeit 2017“ werden der modernste Zerstörer Changsha, Projekt 052D, zusammen mit der Fregatte Yuncheng, Projekt 054A, und einem Marine-Versorgungsschiff teilnehmen. Die erste Phase der Manöver findet in der Ostsee im Juli statt, die zweite im Japanischen und im Ochotskischen Meer.
Die diesjährigen Manöver sind dem Experten zufolge eine logische Fortsetzung der vorherigen Seeübungen, wie „Joint Sea 2016“ (auf Deutsch etwa „Maritimes Zusammenwirken 2016“), im Südchinesischen Meer. Das ist bereits das sechste russisch-chinesische Manöver seit 2012.
„Chinesische Kriegsschiffe besuchten das Baltikum auch früher. Im Oktober 2015 war ein dem diesjährigen ähnlich zusammengesetzter Schiffsverband (ein Zerstörer des Projekts 052C, eine Fregatte und ein Transportschiff) in Polen zu einem Besuch guten Willens“, so Kaschin.
2016 hatten russische und chinesische Kampfschiffe erfolgreich Elemente der U-Boot-Abwehr geübt. Auch Kampfhubschrauber hatten an den Marineübungen teilgenommen. Auch 2015 hatten die beiden Länder Seemanöver in zwei Phasen abgehalten.
„Diesmal finden die Übungen im Baltikum statt, also im Zentrum der Spannungen und Widersprüche zwischen Russland und der Nato. Hier gibt es regelmäßig Berichte über Manöver, das Abfangen von Flugzeugen und Aufklärungsflüge“, betonte der Experte.
Man könne zwar feststellen, dass die gemeinsamen russisch-chinesischen Manöver immer näher an die potentiellen „Gefahrenherde“ an der Grenze zwischen den beiden Ländern abgehalten werden. Dies geschehe jedoch parallel zur Zunahme der Präsenz von europäischen US-Verbündeten in Asien, so Kaschin. „2016 aktivierten Großbritannien und Frankreich drastisch ihre Politik im Pazifik und nahmen zudem eine gegenüber China kritische Position in Bezug auf die Streitigkeiten im Südchinesischen Meer ein“, erinnerte der russische Militärexperte.
Nicht zu vergessen sei, dass China über eine sehr große Seeflotte verfüge, die auch für Aktivitäten in abgelegenen Gebieten des Weltozeans bestimmt sei.
„Die chinesische Flotte meistert schrittweise den Atlantischen Ozean, und die Manöver in der Ostsee, zusammen mit den langen Seefahrten in diese Region, werden es den Besatzungen ermöglichen, sich mit den örtlichen Bedingungen stärker vertraut zu machen“, so Kaschin. Man kann dem Experten zufolge zudem vermuten, dass nach den Schiffen auch chinesische Atom-U-Boote im Nordatlantik auftauchen werden, was die seemilitärische Situation in der Region „angeregter“ machen werde.

 

Lug-info.com: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko
Die ukrainische Seite beschießt weiter ihre eigenen Positionen, um dann die Volksrepubliken dessen zu beschuldigen.
Ein weiterer derartiger Fall ereignete sich am 23. Juni im Gebiet von Solotoje im Verantwortungsbereich der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte. Die Kiewer Truppen haben zielgerichtet eine Provokation im Vorfeld des Besuchs des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission Alexander Hug in diesem Gebiet durchgeführt. Den provokativen Beschuss von Positionen, die von Einheiten der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte eingenommen werden, führten Nationalisten des „Rechten Sektors“ ungeachtet der Arbeit einer Patrouille der OSZE-Mission in diesem Gebiet durch. Diesen Beschuss behandelten die OSZE-Beobachter, die sich in diesem Augenblick in unmittelbarer Nähe befanden, in einem speziellen Bericht.
In dem Bericht werden die Richtungen des Beschusses und die Orte der Stellungen der Kiewer Soldaten, zwischen denen der Beschuss erfolgte, genau angegeben.
Den Link auf den genannten Bericht ist auf unserer offiziellen Seite der Koordination der Volksmiliz der LVR verfügbar (auf englisch ist er hier: http://www.osce.org/special-monitoring-mission-to-ukraine/325376, Anm. d. Übers.).
Diese Provokation zeugt klar vom Unwillen der Kiewer Seite, den sogenannten „Brotwaffenstillstand“ einzuhalten, der auf Vereinbarung der dreiseitigen Kontaktgruppe am 24. Juni um 0:00 Uhr begonnen hat.
Ich will meinerseits erklären, dass die Volksmiliz der LVR das „Regime der Ruhe“ und die Minsker Vereinbarungen einhält. Unsere Handlungen sind auf die Lösung des Konflikts im Donbass auf friedlichem Weg gerichtet, aber im Fall einer Verschärfung der Lage behält sich die Volksmiliz der LVR das Recht vor, mit entschiedenen Handlungen das von den Kiewer Truppen besetzte Territorium zu befreien.

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