Presseschau vom 17.06.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

de.sputniknews.com: „Russland lässt sich nicht abschlachten“: Putin über seine Münchner Rede
Der russische Präsident Wladimir Putin hat seine berühmte Rede auf der Münchener Sicherheitskonferenz 2007 kommentiert.
Im Interview mit dem US-Filmregisseur Oliver Stone erklärte Putin, dass er in der Münchener Rede 2007 beabsichtigte, nicht über die neue russische Außenpolitik zu informieren, sondern nur auf die Unzulässigkeit des US-Verhaltens hinzuweisen, berichtet die russische Onlinezeitung Vzgljad.
Laut Putin gab er damals zu verstehen, dass Russland bereit sei, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um sich „nicht zur Abschlachtung schleppen zu lassen“.
Russlands Präsident betonte, dass „die Demokratie keine Exportware“ sei und es notwendig sei, dass eine Gesellschaft die Demokratie selber entwickle, obwohl es sich um eine schwere Arbeit handele, die viel Geduld und Zeit erfordere.
Putin gab zu, dass es einfacher sei, Bomber einzusetzen, doch diese Vorgehensweise führe zur Verbreitung des Terrorismus.
Vor genau zehn Jahren hielt Putin auf der Sicherheitskonferenz in München seine Rede „Die Rolle Russlands in der Weltpolitik“, in der er die Wichtigkeit einer polypolaren Welt und die Notwendigkeit der Überwindung von Doppelstandards hervorhob.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 13 Mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Slawjanowserbsk, Frunse, Kalinowo, Kalinowka, Shelobok, Logwinowo, Sheltoje, Sokolniki, Golubowskije.
Geschossen wurde mit 122mm-Artilleriegeschützen, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Ukraine: Bewaffnetes Volk im Hinterhalt
Im Südosten der Ukraine sind im Juni laut offiziellen Angaben die Verluste bei Kiews Militärs massiv angestiegen. Allerdings kommen Ukrainer auch im Hinterland ums Leben, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag.
So kam ein Einwohner von Wyschgorod in seiner Wohnung ums Leben. „Der Mann soll in der Küche mit einer Handgranate gespielt haben, die anschließend explodierte und der Mann starb“, sagte ein Polizeivertreter.
Da stellt sich die Frage – woher kommt die Granate? Gefunden! Eine Frau von der Straßenreinigung fand in Kiew eine Handgranate des Typs RGD-5 in einem Gebüsch nahe einem Wohnhaus. In Kramatorsk hat ein Kind auf einem Schulgelände einen Korb mit 14 Handgranaten entdeckt – jeweils sieben RGD-5- und F-1-Granaten. In Mariupol wurde neben einer Schule eine F-1-Granate im Gras entdeckt.
Die Waffen werden von Urlaubern gebracht, via Bekannte übergeben, per Post geschickt. Ein 19-jähriger Kämpfer des Rechten Sektors aus dem Dorf Nowogrodowka versuchte, per Express-Post ein Paket mit Patronen und Granaten nach Hause zu schicken.
In Charkow wurden Grenzsoldaten festgenommen, die aus dem Gebiet der Antiterroroperation Handgranaten RGD-5 und F-1 sowie andere Waffen mitnahmen. Ein Mitarbeiter des Dienstes für Notstandsituationen, der an der Räumung von Gebieten nach Explosionen von Waffenlagern teilnahm, hat aus dem Dorf Werbowka im Gebiet Charjkow zwölf Säcke mit Munition mitgenommen. Anfang Mai wurde in Odessa, Chmelnizk und Tschernowzy ein Untergrund-Handelsnetz aufgedeckt, zu dessen Arsenalen Gewehre, Granatwerfer, Pistolen, Granaten, rund 5000 Patronen und andere Munition gehörten.
Das Highlight der Frühling-Sommer-Saison 2017 waren die Verteidigungshandgranate F-1 und die Distanz-Handgranate RGD-5. Oft werden auch leichte Panzerbüchsen eingesetzt. Im Gebiet Charkow hat ein Unbekannter den Hof eines Privathauses mit Granaten beworfen. Ein ähnlicher Fall ereignete sich bei Mariupol.
Der private Waffenhandel in der Ukraine ist sehr verbreitet. Sie werden auf dem Markt wie Kartoffeln gekauft. Ein 46-jähriger Einwohner des Dorfes Schorawka im Gebiet Kiew kaufte eine RGD-5-Granate auf dem Markt für 200 Griwna. Er kam am 6. Juni mit der Granate zu seiner Schwester, um Beziehungen zu klären. Die Frau wurde mit Splitterverletzungen an den Beinen in ein Krankenhaus gebracht.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Um 3:30 wurde ein Geschosstreffer in Jasinowataja auf ein Haus in der Majakowskij-Straße 23 festgestellt, dort wurde das Dach und das Fensterglas beschädigt, in der Majakowskij-Straße 21 das Fensterglas, das Dach und eine Wand eines Hauses“, teilte die Stadtverwaltung von Jasinowataja mit.
Außerdem gab es einen Treffer auf das Gebäude des staatlichen Unternehmens „Awtodor“ in der Ordshonikidse-Straße 215. Außerdem wurde die Siedlung Kaschtanowoje in Folge der Beschüsse ganz von der Stromversorgung abgeschnitten, Krasnyj Partisan teilweise.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 71 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Es wurden 20 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Panzern, Mörsern, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.

de.sputniknews.com: USA wollen Militäreinsatz in Syrien ausweiten
Zwei hochrangige Mitglieder des Nationalen Sicherheitsrates der USA bestehen darauf, den US-Militäreinsatz in Syrien auszuweiten, schreibt die Zeitschrift „Foreign Policy“ unter Verweis auf Regierungsbeamte, die mit der Lage vertraut sind. Dagegen sträubt sich aber US-Verteidigungsminister James Mattis.
Ezra Cohen-Watnick, der im Nationalen Sicherheitsrat der Vereinigten Staaten für Aufklärung zuständig ist, und der Nahost-Spitzenberater Derek Harvey treten laut den Quellen der Zeitschrift dafür ein, dass die USA eine Offensive im Süden Syriens einleiten. Dort hatten die US-Truppen in den zurückliegenden Wochen einige „defensive Handlungen“ gegen regierungstreue syrische Kräfte unternommen, die vom Iran unterstützt wurden.
Allerdings habe US-Verteidigungsminister James Mattis, der zwar als Befürworter einer harten Linie gegenüber dem Iran gilt, solche Pläne mehrmals abgelehnt. Darin sei er von US-Spitzendiplomaten unterstützt worden, die eine gefährliche Konfrontation zwischen den USA und dem Iran und Vergeltungsschläge gegen die in Syrien und dem Iran stationierten US-Truppen befürchten.
Mattis, aber auch der Vorsitzende des Vereinigten Generalstabs der US-Streitkräfte, Joseph Dunford, und der US-Sonderbeauftragte für die internationale Anti-IS-Koalition, Brett McGurk, würden es vorziehen, die Bemühungen der US-Streitkräfte auf die Vertreibung der IS-Kämpfer aus ihren Stützpunkten zu konzentrieren, zu denen auch die Stadt Rakka gehört.
Zuvor hatte das US-Militär Raketenwerfer HIMARS aus Jordanien in den Stützpunkt At-Tanf im Süden Syriens verlegt. Außerdem hatte die US-geführte Koalition den dritten Luftschlag gegen syrische regierungstreue Milizen bei At-Tanf in einem Monat versetzt. Laut einem Sprecher der US-Koalition wurden beim letzten Luftschlag ein Panzer und Selbstfahrlafetten vernichtet, die „zu nah gekommen waren und die Verbündeten der Koalition gefährdeten“.

Dan-news.info: Die Hochschulen der DVR, die am humanitären Programm zur Wiedervereinigung des Volks des Donbass beteiligt sind, werden zum neuen Studienjahr technische Umrüstungen für das System des Fernstudiums vornehmen. Dies teilte das Bildungs- und Wissenschaftsministerium der DVR mit….
Es ist geplant, die Hauptaufmerksamkeit auf eine Erneuerung der Serverbasis zu richten, „die eine unterbrechungsfreie Arbeit der elektronischen Unterrichtsressourcen gewährleisten wird“. In jeder Hochschulen wird ein besonderes Informationssystem entweder erneuert oder eingerichtet, das die Programme und Skripte der Kurse, Aufgaben sowie zusätzliche methodische Materialien enthalten wird.
„Diese Maßnahmen werden es im vollen Umfang erlauben, den Bedürfnissen für Fernstudien für alle Studenten, die aus objektiven Gründen Probleme haben die Hochschule selbst zu besuchen, nachzukommen“, stellte das Ministerium fest.

de.sputniknews.com: Amerikanische U-Boote in Norwegen – Wie wird Russland antworten?
Der Kampf um die Arktis spielt sich bislang hauptsächlich auf der diplomatischen Ebene ab. Aber aus dem heftigen Streit um Aktivitäten Russlands und anderer Länder in der Region erhebt sich eine ganz simple Frage: Wie ist die Sicherheit des Staates und seiner Wirtschaft in dieser strategischen Richtung zu gewährleisten?
In die arktische Gruppierung Russlands wurden in erster Linie Mehrzweck-Küstenwachschiffe des Projekts 23550 aufgenommen, heißt es in einem Beitrag, den der TV-Sender „Zvezda“ am Samstag in seiner Onlineausgabe abdruckt. Das Projekt wurde vom „Stern“-Magazin als „stählerne Faust der russischen Eis-Armada“ bezeichnet. Die ersten eisbrechenden Kriegsschiffe dürften von 2019 an in Dienst gestellt werden.
Jedes Schiff des Projekts 23550 weist Eigenschaften einer Fregatte und eines Eisbrechers auf und kann von bis zu eineinhalb Meter dickem Eis bedeckte Gewässer selbstständig befahren. Zur Bewaffnung gehören ein Artilleriekomplex vom Typ AK-175MA sowie zwei „Uran“-Werfer mit jeweils vier Abschussrohren für Raketen des Typs Ch-35UE oder (auch atomar bestückbare – Anm. d. Redaktion) Kalibr-NK-Marschflugkörper.
Zum Jahr 2018 sollen in der Arktis neun Flugplätze modernisiert werden. Zum Schutz russischer Militär- und wichtiger Zivilobjekte in der Region wurden diverse Abfangkomplexe entwickelt, die auf geländegängigen Fahrgestellen montiert sind. Dazu gehören Flugabwehrkomplexe TOR-M2DT und Kurzstreckenraketen Panzyr-SA.
Für die Zerstörung gefährlicherer Ziele sind landesweit stationierte Flugabwehrkomplexe wie S-400 zuständig. Ihre Dislozierungsorte werden von den Militärs geheim gehalten.
Auf die großer Bedeutung des Schutzes in der Arktis hatte vor kurzem auch Präsident und Oberbefehlshaber Wladimir Putin hingewiesen: „US-amerikanische U-Boote patrouillieren im Norden Norwegens. Ihre Raketen brauchen 15 Flugminuten bis nach Moskau. Wir müssen sehen, was dort vorgeht. Wir müssen uns angemessen schützen.“
Über diese Region verliefen zudem die Flugbahnen auf dem Territorium der USA stationierter bodengestützter Raketen. Deshalb brauche Russland auch in der Arktis ein Frühwarnsystem, um Raketenstarts zu verfolgen, sagte Putin. Militärexperten haben bereits seit langem von der Notwendigkeit eines starken Radars gesprochen, das den Norden des Landes vor Raketenstarts schützen soll.
Im Bestreben, mehr über russische Militärobjekte in der Region zu erfahren, hatte das Pentagon mit dem Bau einer Radaranlage auf der norwegischen Insel Vardö begonnen. Das Vorhaben wird wie immer mit harmlosen Zwecken wie Beobachtung von Satelliten oder anderen Weltraumobjekten rechtfertigt. In Wirklichkeit sollen Objekte der arktischen Gruppierung der russischen Truppen sowie russische U-Boote in der Region ausspioniert werden, für die das US-Militär ein wachsendes Interesse hat.

Lug-info.com: Die ukrainische Seite hat in den am 15. und 16. Juni stattgefundenen Videokonferenzen zur Verifikation von Kiew festgehaltener Personen seine in Minsk am 7. Juni übernommenen Verpflichtungen nicht erfüllt. Dies erklärte die Vertreterin der Republik in der Unterarbeitsgruppe, die Leiterin der Arbeitsgruppe zum Austausch von Kriegsgefangenen der LVR Olga Kobzewa.
„Die Ukraine erfüllt die Vereinbarungen nicht, die sie bei der letzten Sitzung der humanitären Untergruppe in Minsk übernommen hat. Während der zweitägigen Videokonferenz hat die ukrainische Seite nur dreißig Prozent der erklärten Liste vorgestellt“, sagte sie.
„Die
s ist eine weitere Demonstration des Unwillens Kiews, sich konstruktiv und vorwärtsweisend in der Frage des Austauschs festgehaltener Personen zu bewegen“, unterstrich die Vertreterin der LVR.
„Der Prozess der Verifikation muss fortgesetzt werden. Und dies ist eine Schlüsselfrage bei der nächsten Sitzung der humanitären Untergruppe in der nächsten Woche“, sagte Kobzewa.
(Bei der Verifikation handelt es sich darum, festzustellen, ob bei Menschen, von denen Kiew behauptet, sie wollten nicht ausgetauscht werden, dies auch tatsächlich der Fall ist.)

nachmittags:

de.sputniknews.com: USA wegen Türkei-Annäherung an Russland besorgt – Moskau staunt
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat eine Äußerung seines US-Amtskollegen Rex Tillerson kommentiert, der sich besorgt über die Annäherung zwischen Russland und der Türkei gezeigt hatte.
Tillersons Äußerung habe ihn zum Staunen gebracht, sagte Lawrow. „Es ist unklar, worum es sich handelt, denn Russland und die Türkei sind Nachbarstaaten, und sie entwickeln ihre bilaterale Zusammenarbeit, nachdem sie eine gewisse Zeitperiode der Abkühlung in ihren Beziehungen überwunden haben“, so der russische Außenminister.
Moskau, Ankara und Teheran würden aktiv bei der Regelung der syrischen Krise kooperieren, betonte Lawrow.
„Von welchem Aspekt unserer Zusammenarbeit Rex Tillerson beunruhigt ist, weiß ich nicht“, fügte er hinzu. Wer aufrichtig an einem gleichberechtigten Zusammenwirken aller Länder auf Grundlage der allgemein anerkannten völkerrechtlichen Normen interessiert sei, der habe keinen Grund zur Beunruhigung.
Am Mittwoch hatte US-Außenminister Rex Tillerson gesagt, die USA seien wegen der Kooperation der Türkei mit Russland besorgt.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich
verschärft, bleibt aber kontrollierbar, in den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung 13 Mal verletzt.
Die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von
Kalinowka, Frunse, Logwinowo, Slawjanoserbsk, Shelobok, Sheltoje, Sokolniki, Golubowskoje und Kalinowo wurden beschossen. Die ukrainischen Streitkräfte haben bei den Beschüssen 122mm-Artillerie, 120- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Abwehrgeschütze, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden mehr als 250 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Die Volksmiliz der LVR ihrerseits ist bereit zur Lösung des Konflikts im Donbass auf friedlichem Weg und hält die Minsker Vereinbarungen genau ein. Mit diesem Ziel setzen wir die planmäßige Vervollkommnung unserer militärischen Fähigkeiten fort. In den Einheiten der Volksmiliz werden täglich Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt.
Die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte führen weiter Beschüsse von Ortschaften durch, um dann die Volksrepubliken dessen zu beschuldigen.
Am 15. Juni wurden in Solotoje sieben Wohnhäuser in der Matrosow-Straße durch Artilleriebeschüsse der ukrainischen Streitkräfte beschädigt.
Am Ort der Zerstörungen trafen als erste Soldaten der 24. Brigade mit Gesichtsmasken ein, die versuchen den Beschussort zu säubern, indem sie Splitter und Anzeichen, die vom Beschuss von der ukrainischen Seite aus zeugten, beseitigen. Später gerieten Vertreter der Staatsanwaltschaft in einen Konflikt mit den Soldaten und beschuldigten diese des Versuchs, ein Verbrechen zu decken.
Im 1. Bataillon der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, das im Gebiet von Makarow stationiert ist, eröffnete ein Soldat nach dem Genuss von Alkohol ungeordnet das Feuer mit einem Maschinengewehr aus seine Kameraden.
In der Folge dieses Vorfalls starben vier Soldaten, sechs wurden unterschiedlich schwer verletzt.
Im Zusammenhang mit dem langen Aufenthalt in der „ATO“-Zone und dem Unwillen, gegen das eigene Volk zu kämpfen, ist der moralisch-psychische Zustand des Personal der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte äußerst niedrig.
Damit ist verbunden, dass viele Soldaten eigenmächtig den Dienstort verlassen. So wurde uns bekannt, dass allein in der letzten Woche in der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte 12 Personen den Dienstort verlassen haben.
Zu diesen Fällen laufen dienstliche Ermittlungen.

de.sputniknews.com: Spähflüge von Großbritannien, Schweden und Nato vor Kaliningrad
Britische und schwedische Aufklärungsflugzeuge haben am Freitag nahe den Grenzen zum russischen Gebiet Kaliningrad Aufklärungsflüge absolviert. Dies melden russische Agenturen unter Berufung auf westliche Websites, die Flüge von Militärmaschinen verfolgen.
Ein britisches Flugzeug Boeing RC-135W mit der Bordnummer ZZ664 und mit dem Rufzeichen RRR7217 war demnach vom Stützpunkt Waddington gestartet und hatte sich der Region Kaliningrad vom Meer her genähert. Der Flug habe circa eine Stunde über den Baltikum-Gewässern gedauert.
Gleichzeitig hatte sich ein schwedisches Flugzeug Gulfstream 4 mit der Bordnummer 102002 und dem Rufzeichen SVF622 der Region Kaliningrad genähert. Aus einer Höhe von etwa 12.000 Metern überwachte es die Küste.
Zudem soll ein weiteres Nato-Flugzeug mit dem Rufzeichen NATO06 aus dem polnischen Luftraum südwestlich von Kaliningrad das russische Territorium überwacht haben.
Am 6. Juni hatte ein russisches Flugzeug Su-27 einen amerikanischen Bomber B-52 über dem Baltikum abgefangen und diesen bis zu dessen Entfernung von den Grenzen Russlands verfolgt.

dnr-news.com: Der SBU verhaftet einen Ukrainer, der seinen Landsleuten gezeigt hatte, wie man die Blockierung von Vkontakte umgeht
Der Sicherheitsdienst der Ukraine nahm einen Einwohner aus Pawlograd fest, der seinen Landsleuten gezeigt hatte, wie man VPN nutzt und die Blockierung der russischen Sozialen Netzwerke umgeht. Dem Mann wird anti-ukrainische Propaganda und Aufruf zum Sturz der Verfassungsordnung vorgeworfen.
Laut Version der Ermittler hatten sich angeblich im Jahr 2016 russische Geheimdienste an den Pawlograder gewandt und ihm vorgeschlagen, den Inhalt der anti-ukrainischen Community im Internet zu verwalten.
„Auf Anweisung der Kuratoren platzierte der Administrator Posts, Fotografien und Videomaterial mit Aufrufen zu gewaltsamer Veränderung oder dem Sturz der Verfassungsordnung. In den Materialien wird insbesondere darauf hingewiesen, dass die Ukraine ein Teil Russlands und die ukrainische Armee unfähig sei“, sagte der Pressedienst des SBU.

de.sputniknews.com: Confed-Cup startbereit: Fans fiebern Anstoß in St. Petersburg entgegen
Der FIFA Confederations Cup wird heute angepfiffen. Die Eröffnungszeremonie findet um 16.00 Uhr (Ortszeit) in der Zenit-Arena in St. Petersburg statt. Aber die ersten Fußball-Fans treffen bereits jetzt ein.
Die Eröffnungszeremonie wird laut dem FIFA-Pressedient den Zuschauern „von Traditionen, Geschichte, Kultur und Natur Russlands sowie den Spielorten St. Petersburg, Kasan, Sotschi und Moskau erzählen“.
​Die offizielle Feier besuchen Russlands Präsident Wladimir Putin und der Präsident des Weltfußballverbandes FIFA, Gianni Infantino.
Nach den Feierlichkeiten startet um 18.00 Uhr (Ortszeit) das erste Spiel zwischen den Mannschaften aus Russland und Neuseeland.
Der Konföderationen-Pokal findet vom 17. Juni bis zum 2. Juli in den russischen Städten Kasan, Sotschi, St. Petersburg und Moskau statt.

ukrinform.ua: Die Befreiung der Ukraine von der russischen Besatzung sei eine der wichtigsten Prioritäten für die Vereinigten Staaten, sagte in einem Interview mit „Neue Zeit“ (nv.ua) der Berater des US-Präsidenten, Donald Trump, der ehemalige Bürgermeister von New York, Rudolph Giuliani.
„Die von russischer Besatzung freie Ukraine ist eines der wichtigsten Interessen der USA, und Trump wird auf diesem Interesse bestehen und es erzielen“, sagte Giuliani.
Er wendete gegen die Behauptung ein, dass die Trump-Administration sich sehr weich in Bezug auf Russland zeigt.

de.sputniknews.com: Putin äußert sich zu jüngsten US-Sanktionen
Laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin wird die Erweiterung der Sanktionen seitens der USA Russland nicht erschüttern.
„Ich muss nur bemerken, unabhängig davon, was passieren wird und welche Entscheidungen jenseits des Ozeans getroffen werden, das wird uns nicht durcheinanderbringen“, sagte Putin in einem Interview für die russische Nachrichtensendung „Westi w subbotu“ (Nachrichten am Samstag).
Der Präsident merkte an, Russland werde einige zusätzliche Schritte unternehmen, aber die neuen Sanktionen würden nicht zu einem Kollaps Russlands führen und das Land auch nicht in eine ausweglose Situation bringen.
„Es wird aber die Beziehungen zwischen Russland und den USA erschweren“, betonte Putin.
Der russische Präsident wollte keine möglichen Gegenschritte seitens Russlands nennen. „Man muss sehen, womit das enden wird“, so Putin.
Am 14. Juni hat der US-Senat einen Gesetzentwurf zur Erweiterung der Russland-Sanktionen gebilligt. Demnach kann die Finanzierungsfrist für die mit Strafmaßnahmen belegten russischen Banken von 90 auf 14 Tage reduziert werden. Außerdem wird vorgeschlagen, die Finanzierungsfristen für die mit Sanktionen belegten russischen Energieunternehmen auf 30 Tage zu beschränken.

Ukrinform.ua: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, treffe sich mit dem Präsidenten des Europäischen Rates, Donald Tusk, am Donnerstag, am 22. Juni, wurde dem Ukrinform-Korrespondenten in Brüssel vom Europäischen Rat mitgeteilt.
Das Auftreten vor Journalisten nach Gesprächen der Politiker ist um 12:00 Uhr nach Kiewer Zeit geplant.
Außerdem nimmt der ukrainische Präsident Petro Poroshenko, wie geplant, am 22. Juni am Gipfeltreffen der Europäischen Volkspartei teil.

de.sputniknews.com: Putin nennt Gründe für Obamas Ablehnung von Syrien-Vereinbarung mit Russland
Russland und die Administration des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama haben fast eine Abmachung zu Syrien getroffen, doch die Amerikaner haben im letzten Moment darauf verzichtet. Der russische Präsident Wladimir Putin vermutet politische Gründe hinter dieser Entscheidung.
„Wir haben mit Obamas Administration fast eine Vereinbarung über eine Zusammenarbeit in Bezug auf Syrien getroffen“, so Putin in einem Interview mit dem US-Filmregisseur Oliver Stone.
Moskau und Washington haben die Koordinierung von Fragen besprochen, die mit dem sicheren Überflug von russischen Flugzeugen verbunden seien. Russland habe eine Vereinbarung zu gemeinsamen Handlungen erreichen wollen, die die Feststellung von Bewegungen der Terroristengruppen anhand der amerikanischen und der russischen Aufklärungsdaten betroffen haben. Auch über gemeinsame Kampfziele und gemeinsame Luftschläge habe Russland sich einigen wollen.
„Wir haben sehr nah an der Erreichung dieser Vereinbarung gestanden. Aber im letzten Augenblick haben unsere amerikanischen Partner, ich glaube, wegen einiger politischer Gründe, diesen Projekt abgelehnt“, so Putin.
Stones vierteiliger Dokumentarfilm „The Putin Interviews“ war vom 12. bis 15. Juni 2017 vom US-TV-Sender „Showtime“ ausgestrahlt worden. Eine Niederschrift des Interviews wurde in den USA am Freitag veröffentlicht.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung
71 Mal verletzt.
In
Richtung Donezk hat der Gegner auf die Gebiete von 12 Ortschaften 62 Artilleriegeschosse des Kalibers 152 und 122mm, 63 Panzergeschosse und 271 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen.
In
Richtung Mariupol wurden die Gebiete von fünf Ortschaften beschossen, auf die der Gegner 20 Geschosse mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“, 70 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und sieben Panzergeschosse abschoss. In der Folge eines Beschusses von Nogrigorowka-Starolaspa (Telmanowo-Bezirk) wurden 15 Häuser beschädigt:
– Lenin-Straße, Nr. 1, 3, 6, 7, 8, 12;
– Friedensstraße Nr. 2, 6, 12;
– Sadowaja-Straße, Nr. 1, 2, 3, 4;
– Stepnaja-Straße, Nr. 6.

Wir lenken die Aufmerksamkeit darauf, dass die Ortschaft sich mehr als 3 km von der Kontaktlinie entfernt befindet, wo es keine unserer militärischen Objekte gibt. Die ukrainischen Verbrecher haben das Feuer zielgerichtet auf Wohngebiete der Ortschaft eröffnet.
In Richtung Gorlowka wurden die Gebiete von vier Ortschaften beschossen. Der Gegner hat hier acht Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen.
In der Folge von Beschüssen von Seiten des Gegners wurden sechs Häuser in den Ortschaften Jasinowataja, Kominternowo, Alexandrowka und Losowskij beschädigt. In Kaschtanowoje und Krasnyj Partisan wurde die Stromversorgung unterbrochen, mehr als 800 Familien haben keinen Strom.

Durch das feindliche Feuer starb ein Soldat der Streitkräfte der DVR.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Konzentration ukrainischer Kräfte und Mittel entlang der Kontaktlinie fest. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
– Werchnetorezkoje, 4 km von der Kontaktlinie, und Opytnoje, 2,5 km von der Kontaktlinie, wurde die Stationierung von vier 122mm-Artilleriegeschützen 2S1 „Gwosdika“, je zwei im Gebiet jeder Ortschaft, festgestellt;
– Awdejewka, 5 km von der Kontaktlinie, es wurden Positionen einer Batterie 120mm-Mörser entdeckt;
– Marjinka-Awdejewka, 2 km von der Kontaktlinie, es ist die Vorbereitung von provokativen Beschüssen von Ortschaften im Verantwortungsbereich des 3. Bataillons der 72. mechanisierten Brigade, darunter auch auf solche, die von der ukrainischen Regierung kontrolliert werden, durch Kämpfer der 1. Sturmkompanie des „Rechten Sektors“ zu bemerken.

Nach Angaben unserer Quellen im Generalstab der ukrainischen Streitkräfte ist eine große Besorgnis der militärischen Führung über das Ansteigen der Zahl der Erkrankungen und der Vergiftungen des Personal der ukrainischen Streitkräfte im 2. Quartal 2017 zu bemerken, was von der niedrigen Qualität der zubereiteten Nahrungsmittel und Missachtung der sanitären Normen zeugt.
So wurden zwischen April und Juni 2017 mehr als 250 Soldaten in Infektionsabteilungen von Militärkrankenhäusern von Kiew, Poltawa und Odessa eingeliefert:
– vom 18. bis 27. April trafen 137 Soldaten ein;
– in der Nacht vom 11. auf den 12.Mai waren es 14;
– 27 Soldaten trafen am 26. Mai ein;
– am 31. Mai trafen 57 ein.
Als Hauptursache der Probleme bei der Organisation der Ernährung der ukrainischen Soldaten wird vom Kommando die Korruption, die Nutzung abgelaufener Lebensmittel und die Gleichgültigkeit einzelner Kommandeure gegenüber ihrem Personal angesehen.
Dabei werden als Maßnahmen vor Ort vorgeschlagen: nicht die vorhandenen Probleme zu lösen, sondern erklärende Gespräche mit dem Personal der Einheiten bezüglich Einhaltung der persönlichen Hygiene zu führen und dazu, dass sie zivile Gas
tstätten auf eigene Kosten nutzen sollen.

de.sputniknews.com: Donezk: Ukrainische Soldaten verkaufen ihre Stellungen an Volkswehr
Die Gründe, aus denen ukrainische Soldaten ihre Stellungen im Donbass verlassen, haben nicht unbedingt mit dem Krieg an sich zu tun. Laut dem Vize-Befehlshaber der Donezker Volkswehr, Eduard Bassurin, liegt es an der Überzeugungskraft der Argumente seiner Kollegen und an finanziellen Gründen.
Laut Bassurin übergeben einige ukrainische Kommandeure ihre Stellungen der Volkswehr gegen Geldentschädigung.
„Dabei überschreiten die Entgeltsummen nicht zehn bis zwanzig Dienstbezüge eines Zugführers der ukrainischen Armee, was für uns annehmbar ist“, betonte er.
Außerdem hätten die Soldaten der Volkswehr in einigen Fällen ukrainische Kommandeure überzeugen können, deren Stellungen zu verlassen, weil sich die Aufrechterhaltung dieser Positionen angesichts der Opfer nicht gerechtfertigt habe.
„In einer Reihe von Fällen ziehen sich die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte gemäß einer gegenseitigen Vereinbarung mit unseren Kommandeuren zurück“, so Bassurin.
Am 13. Juni hatte Bassurin bekannt gegeben, dass die Donezker Volkswehr die von den Einheiten der ukrainischen Marine-Infanterie verlassenen Stellungen nicht weit von Mariupol eingenommen hat.

Ukrinform.ua: Mariupol (eine Stadt im Donezker Gebiet) feiere heute den dritten Jahrestag der Befreiung der Stadt von den Terroristen, ließ an diesem Samstag die Polizei in der Region Donezk mitteilen.
Aus diesem Anlass findet in der Stadt eine Militärparade statt.
Der Hauptteil der Veranstaltung begann um 10:00 Uhr. Den Verteidigern der Stadt zu gratulieren und auszuzeichnen, die vor drei Jahren Kontrolle über Mariupol wiederherstellten, sind Ehrengäste gekommen. Unter ihnen sind der stellvertretende Minister für innere Angelegenheiten der Ukraine, Wadym Trojan, und der stellvertretende Vorsitzende der Nationalpolizei der Ukraine, Wjatscheslaw Abroskin.

Dnr-news.com: Die Sturmtruppen von „Asow“ feierten den 3. Jahrestag der Eroberung Mariupols mit einer Parade
Die ukrainische Okkupationsmacht von Mariupol feierte weiterhin den 3. Jahrestag der Eroberung der Stadt. Und diesmal haben sich die Kämpfer von „Asow“ mit Biletzky an der Spitze angeschlossen, die direkt die Eroberung von Mariupol und anschließend die Säuberungen der Anhänger der DVR durchführten, so wie der stellvertretende Leiter der ukrainischen Nationalpolizei Wjatscheslaw Abroskin.
„Heute, am 17. Juni, feiern wir in Mariupol den 3. Jahrestag der Befreiung der Stadt von den Banditen der DVR. 2 Monate lebte die Stadt im Zustand der Gesetzlosigkeit und des Chaos. Am 13. April hatte eine Gruppe bewaffneter Separatisten das Gebäude der Stadtverwaltung besetzt“, berichtet die Regionalausgabe von 0629.
„Danke den Kämpfern der Nationalgarde, dem Sonderregiment „Asow“, den Grenzern dafür, dass sie unsere Stadt retteten und reinigten von all dem Bösen“, sagte der heute auf dem „Fest“ anwesende Wjatscheslaw Abroskin.
„Das Fest zur Befreiung Mariupols ist ein wirkliches Familienfest. Nach dem feierlichen Teil findet vor dem Dramatischen Theater für Erwachsene und Kinder ein Festival-Programm mit Workshops für Handarbeit und Künstlerkollektiven statt. Ein wenig störte das schlechte Wetter, doch es konnte die Atmosphäre des Festes nicht stören. Abends erwartet die Mariupoler noch eine Feuer-Show und ein Konzert die größten ukrainischen Pop-Stars. Es hat alles gerade erst angefangen“, berichtete der Korrespondent der ukrainischen Webseite.

de.sputniknews.com: Putin: Ukrainer werden wieder betrogen
Nach Meinung des Präsidenten Russlands Wladimir Putin hat die Situation in der Ukraine wenig mit Progress zu tun. Die ukrainischen Bürger seien mit falschen Versprechungen in die Irre geführt worden.
Der russische Staatschef sprach darüber in einem Interview mit dem Starregisseur Oliver Stone. Der Kurs Kiews auf eine EU-Assoziierung hat laut Putin bislang keine sichtbaren Erfolge gebracht: Die Tarife für ukrainische Erzeugnisse seien mit der Grenzöffnung zwar „genullt“ worden, zugleich aber seien die Lieferungen in die EU um 23 Prozent und nach Russland um 50 Prozent zurückgegangen.
Schließlich sei der Zugang zum russischen Markt komplett verloren gegangen. Bei den landwirtschaftlichen Erzeugnissen, die die Ukraine davor erfolgreich nach Europa lieferte, seien zudem auch noch Quoten eingeführt worden.
„Die Menschen werden schon wieder betrogen“, betont der russische Präsident hinsichtlich der Visafreiheit. „Sie werden dort nicht arbeiten können.“
Das Gespräch von Oliver Stone und Wladimir Putin hatte im Mai 2016 stattgefunden und wurde nun in der neuen vierteiligen Doku des Regisseurs in einem US-Fernsehsender ausgestrahlt.

Abends:

de.sputniknews.com: US-Senator will „russische Bedrohung“ mit speziellem Zentrum überwachen lassen
Der US-Kongressabgeordnete vom Bundesstaat Massachusetts, Joseph Kennedy, will ein Nationales Zentrum für Reaktion auf die angeblich von Russland ausgehende Bedrohung (The National Russian Threat Response Center) gründen und hat den entsprechenden Gesetzentwurf auf seiner Webseite veröffentlicht.
„Das Zentrum wird für die Synchronisierung und die Analyse der Informationen über Russland verantwortlich sein, die von Aufklärungsbehörden sowie über diplomatische Kanäle und von Strafverfolgungsbehörden kommen“, so Kennedy.
Die neue Institution werde die USA vor „der russischen Einmischung“ schützen und die Handlungen der amerikanischen Regierung in diesem Bereich koordinieren.
Die Leitung des Zentrums soll aus Vertretern des Geheimdienstes CIA, des Außenamtes, des Verteidigungsministeriums, der Bundespolizei FBI, des Finanzministeriums und anderer Behörden bestehen. Das Zentrum soll acht Jahre tätig sein und im Rahmen von Programmen der US-Nachrichtendienstgemeinschaft finanziert werden.
Kennedy hat Medienberichten zufolge für die Stiftung des Zentrums 20 Millionen Dollar gefordert.

Lug-info.com: „In ukrainischen Massenmedien ist ein weiteres Mal die Information erschienen, dass Einheiten der Volksmiliz der LVR Stschastje beschossen haben. Ich will versichern, dass dies eine Lüge ist. Ursache der Beschüsse der von ihnen kontrollierten Orte durch die ukrainischen Streitkräfte sind innere Auseinandersetzungen und Umverteilungen der Einflusssphären, die oft tragisch enden, vor allem für die Einwohner der Ortschaften, wo einander feindlich gesinnte Einheiten stationiert sind“, teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
Die ukrainischen Truppen beschießen auch zielgerichtete von Kiew kontrollierte Ortschaften, um dann die Volksrepubliken dessen zu beschuldigen.
Als Beispiel nannte er den Beschuss von Solotoje am 15. Juni, in dessen Folge Häuser und Wirtschaftsgebäude zerstört wurden.
„Diese Fakten bestätigen ein weiteres
Mal, dass die oligarchische Kiew-Regierung nicht die Absicht hat, einen friedlichen Dialog zur Regelung der Situation im Donbass zu führen, sondern im Gegenteil alle Möglichkeiten nutzt, um sie zu destabilisieren und so versucht, die Aufmerksamkeit der Bürger der Ukraine von den zahlreichen inneren Problemen abzulenken“, meint Marotschko.

de.sputniknews.com: Droht Eskalation? Vier armenische Soldaten in Berg-Karabach getötet
In Bergkarabach, der zwischen Armenien und Aserbaidschan umstrittenen Kaukasus-Region, sind in den letzten zwei Tagen vier Soldaten gestorben, meldete das Verteidigungsministerium der international nicht anerkannten Republik Berg-Karabach.
„Am 17. Juni um 09:40 Uhr (Ortszeit – Anm. d. Red.) hat die aserbaidschanische Seite eine neue Provokation in der nördlichen Richtung der Berührungslinie durchgeführt, im Ergebnis hat der Militärangehörige Narek Gasparjan, geboren 1997, eine tödliche Schusswunde bekommen“, hieß es.
Am Freitag meldete die Republik den Tod von drei Soldaten (alle 20 Jahre alt), nachdem Aserbaidschans Militär den Waffenstillstand verletzt und eine Verteidigungsstellung der Armee der Republik Bergkarabach aus Panzerabwehr-Granatwerfern beschossen hatte.
Der Bergkarabach-Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan war erstmals mit der Unabhängigkeit der beiden Staaten nach 1918 aufgetaucht und während des Zerfalls der Sowjetunion seit 1988 neu ausgebrochen. Infolgedessen erklärte sich die Republik Bergkarabach für unabhängig, wird seitdem international jedoch von keinem Staat offiziell anerkannt.
Armenien und Aserbaidschan hatten am 2. April 2017 die Zuspitzung der Situation um Bergkarabach bekanntgegeben: Das Verteidigungsministerium in Baku meldete den Beschuss aserbaidschanischen Territoriums durch armenische Streitkräfte. Die armenische Seite sprach von einer „Offensive“ der aserbaidschanischen Armee. Bei der Eskalation des Konflikts sollen etwa 120 Menschen auf beiden Seiten getötet worden sein.

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