Kommunisten in den Volksrepubliken des Donbass – Neuigkeiten vom 18.06.2017

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Wpered.su: Pionier zu sein – das ist ein besonderer Stolz, aber gleichzeitig auch eine besondere Verantwortung. Die Heimat zu lieben, die Natur zu schützen, ältere Menschen zu ehren, ein Beispiel für die Jüngeren zu sein – das sind nur einige Punkte aus dem Eid des Pioniers. In dieser Woche haben dreißig weitere Kinder die Reihen der Pionierorganisation von Makejewka gestärkt.
Die Herausbildung der Liebe zur Heimat, eines Gefühls des Patriotismus, der Freundschaft und der gegenseitigen Hilfe, die Herausbildung des Wunsches, selbst für die Gesellschaft nützlich zu sein, und die Fähigkeit zum Leben in Kollektiven bildet sich in der Kindheit heraus. Dies geschieht in der Familie, in der Schule, in der Kommunikation mit anderen Menschen, durch die Einwirkung von Massenmedien auf das Bewusstsein und durch viele andere Faktoren. Einen besonderen Platz bei der Erziehung von Kindern und Jugendlichen nehmen formelle und informelle Kollektive ein. Die sowjetische Praxis zur Erziehung der Jugend, einer der besten weltweit, hat uns die Erfahrung der Pionierbewegung hinterlassen. Für unsere junge Donezker Volksrepublik gibt die Verwirklichung einer solchen Erfahrung Hoffnung auf die Herausbildung einer Generation, die die Sache der heutigen Helden und tausender einfacher Gründer und Verteidiger der Donezker Volksrepublik fortsetzt.
Bereits vor zwei Jahren wurde in der Republik begonnen, Pioniereinheiten zu gründen. In Donezk und in Gorlowka, Tores und Komsomolskoje, Dokutschajewsk und Amwrosiewka, Schachtjorsk und Jasinowataja kann man die jungen Menschen mit roten Halstüchern treffen. Aber besonders bemerkbar ist die Pionierbewegung in der Arbeiterstadt Makejewka. Innerhalb von zwei Jahren sind mehr als 100 Kinder in die Pioniergruppen eingetreten. Manche treten als einzelne bei den Pionieren ein, weil sie von Kameraden davon hören, dass es in der Gruppe interessant ist. Andere werden von den Eltern, Großmüttern und Großvätern zu angeregt, in der Hoffnung darauf, dass die Kinder dort, in der Pioniergruppe, lernen, nach dem Prinzip „einer für alle und alle für einen“ zu leben, dass ihre Kinder und Enkel eine wirkliche Schule zur Vorbereitung auf das Leben durchlaufen. Wieder andere kommen über Lehrer in die Pionierorganisation, die empfehlen, nehmt dieses Kind in die Gruppe, es ist würdig, es wird nicht enttäuschen, es wird ein Beispiel für andere beim Lernen, bei der Arbeit, im Leben sein. Und es gibt einen weiteren Grund, weswegen man in die Pioniergruppen kommt – für Arbeitskreise, Sektionen, Wettbewerbe, Ausflüge muss man nichts bezahlen. Die Arbeit mit den Kindern leiten erfahrene Pädagogen gemeinsam mit jungen Kommunisten und Komsomolzen an, für die die Arbeit mit der heranwachsenden Generation eine Berufung und eine der wichtigsten Aufgaben im heutigen Leben ist.
Am Tag des Pioniers, am 19. Mai, trat ein Dutzend Kinder, die im Kirowskij-Bezirk von Makejewka wohnen, in die Pionierorganisation ein. Und bereits Anfang Juni machten sich mehr als 30 Schüler mit großen Interesse mit den Pioniertraditionen bekannt, übten einige passende Lieder ein und füllten mit Einverständnis ihrer Eltern die Eintrittserklärung in die Pionierorganisation ein. Und dann kam der Tag, als am Denkmal von W. I. Lenin, dessen Namen die Pionierbewegung trägt, auf den Aufruf „Pioniere für die Entwicklung unserer Heimat – der Donezker Volksrepbulik, für Völkerfreundschaft, für die gerechte Sache, die von der älteren Generation begonnen wurde, seid bereit“ laut die Antwort zu hören waren „Immer bereit!“. Und nachdem die roten Halstücher feierlich umgelegt wurden, sangen die Kinder die Hymne der Pioniere.
Um den Pionieren zu ihrer grundlegenden Wahl zu gratulieren und ihnen in feierlicher Atmosphäre die roten Halstücher umzulegen, kamen der erste Sekretär des ZK der KP der DVR, einer der Organisatoren der Republik, Boris Litwinow, der Sekretär des ZK der KP der DVR Nikolaj Shurawlew und der zweite Sekretär des MakejewkerStadtkomitees der KP der DVR Wiktor Bojew zu den jungen Leuten.
Boris Litwinow erzählte den jungen Leuten von der Geschichte der Pioniere, davon, welchen Beitrag vorhergehende Generationen zur Entwicklung der Kinderbewegung in der UdSSR geleistet haben und wie ehrenvoll es ist, heute ein Pionier zu sein. Glückwünsche und Grußworte überbrachten den jungen Pionieren von Makejewka auch Pionierorganisationen der Heldenstadt Moskau, der Stadt Fokino und die Kommunisten Koloumbiens. Nach einem Ausflug in die Geschichten und den Gratulationen legten Nikolaj Shurawlew und Boris Litwinow den jungen Leuten in feierlicher Atmosphäre die roten Halstücher um, solche wie sie seinerzeit ihre Eltern als Pioniere der Sowjetunion getragen haben. Danach legten die in die Organisation aufgenommenen Pioniere den Eid ab und versprachen ehrlich, der Heimat ergeben zu sein, den Helden beim Kampf und bei der Arbeit nachzueifern, die besten beim Lernen, bei der Arbeit und beim Sport zu sein.

Die Aufnahme in die Reihen der patriotischen Jugendorganisation ist im Jahr 2017 etwas Besonderes, weil gerade dieses Jahr ein Jubiläumsjahr für viele Ereignisse unserer Geschichte ist – der 95. Jahrestag der Gründung der Pionierorganisation, der 100. Jahrestag der Februarrevolution und der Großen sozialistischen Oktoberrevolution und auch der 95. Jahrestag der Gründung der Sowjetunion.
Die Organisatoren der Pionierbewegung in Makejewka, der Student der historischen Fakultät der Donezker Universität, der erste Sekretär des Makejewker Stadtkomitees des Komsomol Anton Sajenko und die Lehrerin und Organisatorin des Kinder- und Jugendclubs „Gajdarowez“ Emma Michajlowna, besprachen mit den Kindern und den Gästen aus dem ZK der KP der DVR einen Plan für verschiedene Veranstaltungen im Pioniersommer.
Der erste Sekretär des Makejewker Stadtkomitees des Leninschen Komsomol der DVR Anton Sajenko erzählte dem Korrespondenten von Wperjod über die Bedeutung der Pioniere im 21. Jahrhundert und ihrer Entwicklung in verschiedenen Ländern der Welt.

„Heute durchlebt die Pionierbewegung eine neue Periode in ihrer Geschichte und dafür ist die Veranstaltung, die wir schon zum zweiten Mal im letzten Monat am Lenindenkmal durchführen und 40 junge Pioniere in die Organisation aufgenommen haben, eine Bestätigung. Komsomolzen und Pioniere bringen die Überzeugung zum Ausdruck, dass in der Donezker Volksrepublik, wie auch in Weißrussland, Russland, China, Kuba und anderen Ländern der Welt die Pionierbewegung die Sache fortsetzt, die von unseren Vorfahren vor 95 Jahren begonnen wurde und dass sie eine starke und mächtige Organisation werden wird, die den jungen Leuten der gesamten Republik helfen wird, sich zu vereinen, gute Dinge zu tun, zu würdigen Bürgern der Donezker Volksrepublik heranzuwachsen“.

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