Presseschau vom 16.06.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden achtmal das Territorium der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Frunse, Kalinowo, Obosnoje, Logwinowo, Molodjoshnoje, Kalinowka und Shelobok, wo zwei Soldaten der Volksmiliz verletzt wurden.
Geschossen wurde mit 122mm-Artilleriegeschützen, 120mm und 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainischen Beschuss und dessen Folgen:
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 55-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurden Artillerie, Panzer, Mörser, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Von den ukrainischen Truppen wurden 17 Ortschaften der Republik beschossen.
„Heute Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte Alexandrowka beschossen. Dabei wurde ein Haus in der Schewtschenko-Straße 14 beschädigt. Durch glücklichen Zufall befand sich niemand in dem Haus“, teilte der Leiter der Ortsverwaltung Konstantin Tschalyj mit.
Der Pressedienst der Verwaltung von Jasinowataja berichtete auch über Beschuss von Seiten der ukrainischen Truppen: gestern Abend wurde in der Kurortnaja-Straße 119 eine Gasleitung durchschlagen, etwa 25 Verbraucher haben kein Gas. „Beim Beschuss von Kominternowo durch die ukrainischen Streitkräfte geriet in der Korolew-Straße 7 eine Sommerküche in Brand“, teilte der Leiter des Nowoasowskij-Bezirks Alexej Janowskij mit.
Weiter liegen Informationen vom Kommando der Republik vor, dass durch nächtlichen Beschuss Häuser im Kiewskij-Bezirk von Donezk in der Buslajew-Straße 32 und in der Ortschaft Kaschtanowowje bei Jasinowataja in der Worowskij-Straße 50 beschädigt wurden.

 

de.sputniknews.com: Inhalte der Gespräche zwischen Generalstabschefs der USA und Russland nicht öffentlich.
Der Vorsitzende des Vereinigten Generalstabs der US-Streitkräfte, Joseph Dunford, und der Chef des russischen Generalstabs, Waleri Gerassimow, haben sich darüber verständigt, die Details ihrer Gespräche nicht preiszugeben. Dies teilte ein Sprecher des Vereinigten Generalstabs der US-Streitkräfte mit.
Zuvor hatte US-Verteidigungsminister James Mattis bekanntgegeben, Dunford bespreche mit seinem russischen Kollegen, wie Konfliktsituationen im Baltikum bei den Militärübungen im August und September 2017 vermieden werden können.
Ein Sprecher des Vereinigten US-Generalstabs sagte gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Novosti zu den mutmaßlichen Baltikum-Gesprächen: „General Dunford und General Gerassimow unterhalten regelmäßige Kontakte über eine Reihe von Fragen, für die ein gegenseitiges Interesse besteht. Die Beiden haben sich darüber verständigt, die Details dieser Gespräche nicht öffentlich zu besprechen.“

 

Nachmittags:

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
In der letzten Woche wurden in den Verbänden und Truppenteilen der Streitkräfte der Donezker Volksrepublik komplexe Trainings und Übungen mit Leitungsorganen durchgeführt, die auf die Vervollkommnung der Fähigkeiten zur Koordination von Einheiten bei der Führung von Verteidigungshandlungen unter Bedingungen unmittelbaren Kontakts mit dem Gegner zielen.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 55mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf das Territorium der Republik hat der Gegner 95 Artilleriegranaten der Kalibers 152 und 122mm, 267 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm und elf Panzergeschosse abgefeuert.
Insgesamt hat der Gegner in der letzten Woche 447mal das Regime der Feuereinstellung verletzt und 3850 Raketen-, Artillerie-, Panzer- und Mörsergeschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden vierzig Ortschaften der Republik beschossen, in dreizehn von ihnen wurden insgesamt 62 Häuser beschädigt oder zerstört.
Am meisten waren die Bezirke Petrowskij, Kujbyschewskij und Kiewskij von Donezk sowie die Ortschaften Krutaja Balka, Sachanka, Alexandrowka und Kominternowo vom Beschuss betroffen.
Leider gab es in der letzten Woche weitere Opfer unter der Zivilbevölkerung der Republik und den Soldaten der Streitkräfte der DVR.
Durch Beschuss auf Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus starben zwei zivile Einwohner und zwei weitere wurden verletzt, in Sachanka starb eine Frau durch Scharfschützfeuer ausländischer Söldner von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus. Am nordöstlichen Rand von Gorlowka wurden zwei Zivilisten verletzt, als sie mit dem Auto auf eine Mine gerieten, auch im Kiewskij-Bezirk von Donezk wurde ein ziviler Einwohner verletzt. In den Streitkräften der DVR starb ein Soldat.
In der letzten Woche ist eine Vergrößerung der Zahl der Toten unter der Zivilbevölkerung und der Zahl der Zerstörungen an Objekten der zivilen Infrastruktur in Folge von Strafbeschuss der ukrainischen Truppen festzustellen. Vom Gegner wurden zielgerichtet Wohngebiete und lebenswichtige Objekte der zivilen Infrastruktur zum Angriff ausgewählt. Unter anderem wurden durch systematischen Beschuss von den Positionen des 12. Bataillons der 72. Brigade aus technische Einrichtungen der Pumpstation erster Ebene im Gebiet von Wasiljewka und die diese versorgende Elektrounterstation beschädigt. Inzwischen haben Reparaturbrigaden der DVR die Schäden beseitigt und die Station funktioniert normal.
Hier zeigt sich der Zynismus der ukrainischen Soldaten, die auf Objekte schießen, unter deren Beschädigung auch Menschen, die auf den von Kiew kontrollierten Territorien leben, leiden.
Nach Angaben unserer Aufklärung beschießen vor allem nationalistische Bataillone und Einheiten des „Rechten Sektors“, die zu den ukrainischen Streitkräften gehören, Ortschaften und Lebenserhaltungsobjekte. Der Beschuss hat das Ziel, unsere Einheiten zu erwidernden Handlungen zu provozieren und die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, die nicht kämpfen wollen, unter das Feuer der Armee der DVR zu bringen.
So entsteht der Eindruck, dass ein Teil der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte Geiseln der Nazisten sind, wodurch die Zahl der Fälle eigenmächtigen Verlassens der Frontpositionen durch ukrainische Soldaten vergrößert wird.
In einer Reihe von Fällen erfolgt ein Abzug von Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in wechselseitiger Vereinbarung mit unseren Kommandeuren. Unter anderem ist es uns im Verantwortungsbereich der 36. Marineinfanteriebrigade und der 72. Brigade gelungen, eine Reihe ukrainischer Kommandeure davon zu überzeugen, ihre Positionen zu verlassen, deren Halten durch die Opfer und die Launen hoher Leiter in den ukrainischen Streitkräften nicht zu rechtfertigen war.
In einigen Fällen übergeben Kommandeure von Einheiten der ukrainischen Streitkräfte uns ihre Positionen gegen Geldzahlungen. Dabei sind die Summen nicht höher als 10 bis 20 Gehälter eines Zugführers der ukrainischen Streitkräfte, was für uns annehmbar ist.
Unsere Aufklärung stellt ein Anwachsen der Korruption nicht nur in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte, sondern auch unter dem kommandierenden Personal der Nationalgarde der Ukraine fest. Unter anderem haben wir Dokumente von einer Quelle in der Hauptabteilung der Nationalgarde der Ukraine erhalten, die das Ausmaß der Korruption in der „Elite“ der militärischen Strukturen der Ukraine offenlegen.
Nach Angaben, die unsere Aufklärung von einer Quelle in der Hauptabteilung der Nationalgarde der Ukraine erhalten hat, wurde am 6. Juni in den Büros des Kommandeurs der 3. operativen Brigade der Nationalgarde der Ukraine (in Charkow) Oberst Burawkow und des ihm unterstellten Leiters der Personalabteilung Major Bowkun von Mitarbeitern der Militärstaatsanwaltschaft der Ukraine eine Durchsuchung durchgeführt, in deren Ergebnis mehr als 300.000 Griwna entdeckt wurden. Die Funktionsträger weigerten sich die Geschichte der Herkunft dieser Geldmittel zu erläutern.
Aber im Verlauf der vorläufigen Ermittlungen wurde festgestellt, dass Burawkow dem ihm unterstellten Personal der 3. Brigade der Nationalgarde der Ukraine mündlich befohlen hat, je 100-200 Griwna für eine im Truppenverband zur Kontrolle eingetroffene Kommission abzugeben. Dabei wurde entdeckt, dass dieser Fall kein Einzelfall ist. „Abgaben“ von den Nationalgardisten erfolgen regelmäßig und die Summe geht bis zu 2000 Griwna von jedem Soldaten.
Dabei erklärten die festgenommenen Offiziere ihre Handlungen dadurch, dass sie Anweisungen der Leitung der Hauptabteilung der Nationalgarde der Ukraine ausführten, angeblich um Spenden für die Kämpfer des Regiments „Asow“, die in der „ATO“-Zone kämpfen, zu sammeln.
Dies ist in diesem Truppenverband kein Einzelfall von Korruption und Überschreitung der dienstlichen Vollmachten.
Wir erinnern daran, dass derselbe Brigadekommandeur bereits an einem Korruptionsskandal im Jahr 2016 beteiligt war, wo er Verträge über mehr als 11 Millionen Griwna für die Reparatur von Kasernen des Truppenverbandes mit Firmen, die sich unter Leitung seiner Verwandten befanden, abschloss und dafür eine „Provision“ in Höhe von 4,5 Mio. Griwna erhielt.

 

de.sputniknews.com: Putin: Niemand im Westen bemerkt Offenheit Russlands
Russland hat mehrmals gegenüber dem Westen große Offenheit gezeigt, doch es ist unbemerkt geblieben. Darauf hat Russlands Präsident Wladimir Putin im Interview mit US-Regisseur Oliver Stone hingewiesen.
Die Nachrichtenagentur RIA Novosti gab die Worte des russischen Präsidenten Putin aus dem Interview wieder, das der US-Sender Showtime in mehreren Teilen in dieser Woche zeigte.
Gegenüber dem US-amerikanischen Regisseur Stone präzisierte Putin: „In unseren Produktionsstätten für Atomwaffen, direkt auf dem Gelände, hielten sich die US-amerikanischen Beobachter auf. Der Vertrauens- und Offenheitsgrad Russlands war einfach unglaublich hoch. Doch leider wollte das niemand bemerken und niemand wusste es zu schätzen.“

ukrinform.ua: 2696 Soldaten starben seit Beginn der Kämpfe in der Ostukraine
Seit Beginn der russischen Aggression gegen die Ukraine sind 2696 ukrainische Soldaten ums Leben gekommen. 9903 Militärangehörige wurden verwundet.
Das gab am Freitag der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für die Antiterror-Operation (ATO), Oberst Andrij Lysenko, in einem Briefing bekannt, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. In den letzten 24 Stunden sei ein weiterer Soldat im ATO-Gebiet getötet worden.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In der letzten Woche haben ukrainische Truppen 69mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurde mit allen Arten von Waffen geschossen. Unter anderem wurden 122mm-Artillerie, Mörser der Kaliber 120 und 82mm, Schützenpanzer, Abwehrgeschütze, Antipanzerraketen, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet. Insgesamt wurden 1086 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Im Vergleich zur vorhergehenden Woche hat sich die Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte unwesentlich verringert, nämlich um 13.
Von Seiten der ukrainischen Truppen wurden die Gebiete von Kalinowka, Logwinowo, Wesjlogorowka, Losowoje, Nishneje Losowoje, Sansharowka, Kalinowo-Bortschtschewatoje, Perwomajsk, Molodjoshnoje, Kalinowo, Kirowsk, Almasnaja, Frunse, Slawjanoserbsk, Donezkij, Shelobok, KrasnyjLiman, Obosnoje, Krasnyj Jar beschossen.
In Folge des Beschusses von Kirowsk und Donezkij wurden neun Wohnhäuser beschädigt.
Die Befehle zur Eröffnung des Feuers gaben der Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Grusewitsch, der Kommandeur der 24. mechanisierten Brigade Schewtschenko, der Kommandeur der 93. mechanisierten Brigade Klotschkow, der Kommandeur der 14. mechanisierten Brigade Shakun.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung achtmal verletzt und auf das Territorium der Republik 72 Geschosse abgefeuert. In Folge des Beschusses der Positionen der Volksmiliz durch die Kiewer Truppen wurden zwei Soldaten verletzt.
Aufgrund der niedrigen Disziplin erleiden die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte weiter nicht kampfbedingte Verluste.
Die hauptsächlichen Ursachen sind Selbstmord, Alkoholgenuss und Verletzung der Sicherheitsregeln.
Insgesamt wurden in der letzten Woche acht Todesfälle und sieben Fälle von Verletzung verschiedenen Schweregrades von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte durch solche Vorfälle bekannt.
In der letzten Zeit ist in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, die Aufgaben in der „ATO“-Zone erfüllen, ein Absinken des moralisch-psychischen Zustands zu beobachten. Zeugnis dafür sind der verbreitete Alkoholismus in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte, die Weigerung der kommandieren Stabs, sich um seine Untergebenen zu kümmern, sowie Massendesertionen.
In einigen Abschnitten in der Nähe der Kontaktlinie werden die Positionen vollständig von den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte verlassen. Dadurch haben Soldaten der Volksmiliz der LVR Erfolge erzielt und einige hundert Meter neues Territorium ohne einen einzigen Schuss eingenommen.
Allein seit Anfang des Jahres sind die Einheiten der Volksmiliz der LVR in folgende Abschnitten vorgedrungen:
– im Gebiet von Popasnaja haben sich unsere Soldaten 300 Meter vorwärts bewegt;
– im Gebiet von Katerinowka haben sie sich in ukrainischen Positionen festgesetzt und sind dabei 250 Meter vorgedrungen;
– im Gebiet von Solotoje haben wir uns um 200 Meter nach vorn bewegt.
Alle Versuche der Kiewer Truppen, unser Territorium militärisch einzunehmen, endeten für sie erfolglos. Dies haben auch die Gefechte im Gebiet von Shelobok und am Swetlodarsker Bogen gezeigt, wo der Feind abzog und erhebliche Verluste erlitt.
In der letzten Woche wurde in den Berichten der OSZE-Mission das Fehlen folgender Waffen der ukrainischen Streitkräfte in den Lagerorten für Technik festgestellt:
– 10 Mehrfachraketenwerfer „Grad“,
– 8 152mm-Haubitzen „Giazint-B“,
– 20 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“,
– 18 122mm-Haubitzen „Gwosdika“,
– 12 122mm-Haubitzen D-30,
– 26 120mm-Mörser,
– 12 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira,
– 32 Panzer T-64 und T-72.
Das Fehlen dieser Technik und Waffen wird schon über einen langen Zeitraum hinweg festgestellt, aber Reaktionen von Seiten der ukrainischen Truppen darauf gibt es nicht. Wir sind überzeugt, dass ein Teil dieser Waffen in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte für den Beschuss des Territoriums der Republik verwendet wird.
Die ukrainischen Truppen verletzten systematisch die Bedingungen für die Stationierung von schweren Waffen, die von den Minsker Vereinbarungen verboten sind, entlang der Kontaktlinie. Das Regime der Feuereinstellung wird für die Konzentration von militärischem Potential benutzt, um provokativen Beschuss des Territoriums der Republik durchzuführen.
So ist im Gebiet von Artjomowsk an der Eisenbahnstation ein Militärzug mit einem 152mm-Artilleriegeschütz „Akazija“ und zehn Panzern eingetroffen; im Gebiet vonNowoswanowka wurden auf den Positionen drei 122mm-Artilleriehaubitzen D-30 stationiert; im Gebiet von Orechowo wurde die Stationierung von drei Mehrfachraketenwerfern „Grad“ festgestellt; in Mironowskoje wurde die Ankunft von sechs Mehrfachraketenwerfern „Grad“ beobachtet.
Diese Fakten bestätigen ein weiteres Mal den Unwillen der oligarchischen Kiewer Regierung, mit einem friedlichen Dialog zur Regelung der Situation im Donbass zu beginnen. Im Gegenteil, sie nutzt alle Möglichkeiten um die Situation zu destabilisieren und versucht so, die Aufmerksamkeit der Bürger der Ukraine von zahlreichen inneren Problemen im Staat und den Streitkräften abzulenken.

 

de.sputniknews.com: Syrien-Regelung: Russland und USA uneins über Iran.
Die Syrien-Regelung droht wegen der unversöhnlichen Position Washingtons gegenüber Teheran zu scheitern. Das schreibt die Zeitung Iswestija am Freitag.
Die Positionen Russlands und der USA gehen in Bezug auf die Rolle Irans bei der Syrien-Regelung weit auseinander. Das betrifft unter anderem die Deeskalationszonen, die auf Vorschlag Moskaus, Teherans und Ankaras geschaffen werden sollen. Das berichteten die Quellen im russischen Außenministerium. Ihnen zufolge bremst der fehlende Wunsch Washingtons, mit dem Iran zu kooperieren und in Kontakt zu treten, ernsthaft den syrischen Friedensprozess. Experten zufolge werden sich die USA unter der jetzigen Administration an antiiranische Positionen halten. Es sei schwierig, mit einem realen Durchbruch bei der Konfliktregelung zu rechnen.
Russland und die USA können sich bei Fragen der syrischen Regelung wegen verschiedener Herangehensweisen zur Rolle Irans bei diesem Prozess nicht einigen, so Quellen im russischen Außenministerium.
„In Bezug auf die Rolle Irans bei der Syrien-Regelung lassen die USA keine Kooperation mit Teheran zu“, so eine Quelle. „Ihnen folgt automatisch Saudi-Arabien.“ Es handele sich unter anderem um eine konkrete Besprechung der Deeskalationszonen.
Die Schaffung von vier solchen Zonen wurde beim Treffen in Astana Anfang Mai von Russland, dem Iran und der Türkei abgestimmt. Dabei haben die USA das Erreichen dieser Vereinbarungen begrüßt. Doch einige Tage später betrachteten die US-Amerikaner die Deeskalationszonen mit Skepsis.
Trotz einer prinzipiellen Zustimmung Russlands, Irans und der Türkei erfordern die erwähnten Zonen, viele Details zu erörtern (darunter konkrete Grenzen). Dazu wurden alle interessierten Seiten eingeladen. Wie der russische Außenminister Sergej Lawrow zuvor zu verstehen gegeben hatte, bleiben die USA abseits dieser Prozesse. „Alles hätte effektiver verlaufen können, wenn sich die USA der Arbeit zur Abstimmung der Parameter der Deeskalationszonen anschließen würden“, sagte Lawrow am 30. Mai.
Laut Lawrow war das Ergebnis der verschiedenen Positionen der USA und Russlands zu Deeskalationszonen, dass Washington das Abkommen zwischen Moskau, Teheran und Ankara frei auslegte. Das zeigte sich unter anderem durch die Angriffe der US-geführten Koalition gegen syrische Truppen im Süden Syriens am 18. Mai und 6. Juni.
Laut dem russischen Orient-Wissenschaftler Boris Dolgow wollen die USA im Prinzip keine Kontakte zum Iran: „Das ist damit verbunden, dass der Iran sowohl unter Obama als auch unter Trump zumindest als Opponent der US-Interessen sowohl global als auch im Syrien-Konflikt wahrgenommen wird. Man darf zudem nicht den Hauptverbündeten der USA in der Region, Israel, das den Iran als Hauptbedrohung ansieht, vergessen. Natürlich kommt dabei nichts Produktives heraus, weil die Regelung des Syrien-Konfliktes ohne die Teilnahme Irans unmöglich ist.“

 

Dan-news.info: Die Abgeordneten der DVR billigten heute den Resolutionsentwurf „Über die Bildung einer zeitweiligen Kommission des Volkssowjets der Donezker Volksrepublik zu Fragen der Überführung der Handelsmärkte auf dem Gebiet der DVR in Staatseigentum sowie zur Tätigkeit von Unternehmen und Institutionen, die unter zeitweilige staatliche Leitung gestellt wurden“. Das Dokument wurde von den Parlamentariern einstimmig angenommen.
Die Bildung einer zeitweiligen Kommission des Volkssowjets der DVR zu Fragen der Übernahme der Märkte auf dem Territorium in Staatseigentum und zu Fragen der Tätigkeit der Unternehmen und Einrichtungen, die unter zeitweilige staatliche Leitung gestellt wurden, erscheint zweckmäßig“, erklärte der Vorsitzende der Fraktion „Donezkaja Respublika“ im Volkssowjet Alexandr Kostenko.
Alle anwesenden 77 Abgeordneten stimmten dem Antrag zu.
Zuvor gab es zur Frage der
Überführung der Märkte in Staatseigentum eine eigene parlamentarische Kommission, die nun in der neu gebildeten aufgeht.


Dan-news.info: „Um die staatliche Kontrolle der städtebaulichen Maßnahmen zu verstärken und Verstöße gegen Bau-, Brandschutz- und Sanitärvorschriften, gegen die Regeln des Städtebaus und damit Gefährdung von Leben, Gesundheit und Eigentum der Bürger im Verlauf der Errichtung und des Betriebs von Objekten auf dem Territorium der DVR zu verhindern, weise ich an, eine behördenübergreifende Kommission zu Fragen des Städtebaus einzurichten“, heißt es in einem Erlass des Oberhaupts der DVR.
Zum Vorsitzenden der Kommission wurde der stellvertretende Leiter des Ministerrats der DVR Dmitrij Trapesnikow ernannt.
Entsprechend dem Erlass befasst sich das Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft mit der Organisation der Aktivität der Kommission. Die Kontrolle über die Ausführung der Entscheidung hat das Oberhaupt der DVR selbst übernommen.

 

de.sputniknews.com: Putin zu Stone: „Machen Sie sich auf Schläge nach dem Interview gefasst“
Der russische Präsident Wladimir Putin hat den US-amerikanischen Regisseur Oliver Stone gewarnt, dass er für sein Interview mit ihm „eins abbekommen“ kann. Das berichtet die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti.
Am Ende der Interviews bedankte sich Putin beim Regisseur: „Danke für Ihre Zeit, Ihre Fragen und Ihre Aufdringlichkeit“. Der Präsident fragte sein Gegenüber dann: „Wurden Sie schon mal in Ihrem Leben geschlagen?“ Stone gab zu, dass es schon mal passierte. „Dann sind sie bereit“, sagte Putin darauf. „Denn Sie bekommen eins ab“, machte er den Regisseur auf die Folgen des Interviews mit ihm aufmerksam.
„Falls das zu mehr Frieden und Selbstbesinnung auf der Welt führt, dann lohnt es sich“, antwortete Stone.
Der vierteilige Dokumentarfilm „The Putin Interviews“ von Stone wurde in dieser Woche vom US-TV-Sender „Showtime“ gezeigt.

 

Dan-news.info: Kommentar des Bildungs- und Wissenschaftsministeriums zu Mitteilungen über die Blockade von ukrainischsprachigen Bildungsseiten in der Republik
Vor einigen Tagen hat der hochgestellte ukrainische Beamte Georgij Tuka über eine angeblich in der DVR begonnene Kampagne zur Blockade von Seiten zum Studium der ukrainischen Sprache, Literatur und Kultur gesprochen.
Diese Erklärung hat nichts mit der Realität gemein und ist eine primitive Falschmeldung, die allem Anschein nach nur dazu gedacht ist, die öffentliche Aufmerksamkeit sowohl auf die genannte Person als auch auf die Organisation, die er vertritt, zu lenken. Es ist äußerst bemerkenswert, dass Tuka bei seinem Auftritt kein einziges konkretes Beispiel für eine Blockade angab.
Die DVR ist ein Staat, der das unveräußerliche Recht jedes Bürgers auf seine Muttersprache und Kultur achtet.
In den Bildungseinrichtungen der Republik geht der systematische Unterricht in ukrainischer Sprache und Literatur weiter. Außerdem finden auf dauerhafter Grundlage Veranstaltungen zur Erhöhung der Qualifikation der Lehrer für ukrainische Philologie statt, zu denen auch regelmäßig Pädagogen aus den zeitweilig von der Ukraine kontrollierten Territorien des Donbass eingeladen werden.

 

de.sputniknews.com: Lawrow: USA haben Anti-Terror-Kampf durch geopolitische Manöver ersetzt.
Mit Bedauern stellt Russland laut Außenminister Sergej Lawrow fest, dass der gemeinsame Kampf gegen den Terror von den USA durch den Versuch ersetzt wird, eigene geopolitische Ziele zu verfolgen. Lawrow sprach darüber am Freitag bei einer Pressekonferenz in Moskau.
Das gemeinsame Ziel und die Hauptaufgabe sollten dagegen im Grunde, so Lawrow, „die Schaffung einer Einheitsfront für den kompromisslosen Kampf gegen den Terrorismus ohne Doppelstandards“ sein.
Dies werde jedoch durch den Versuch ersetzt, erneut eigene geopolitische Manöver durchzuführen, die auf konfessionellen Spekulationen und den Differenzen im Islam beruhen, wobei diese ja im Gegenteil dringend überwunden werden sollten – die „islamische Welt sollte einheitlich und zusammen mit allen anderen Ländern gegen die Terrorgefahr, die absolut alle bedroht, kämpfen.“
Zuvor hatte der Kommandeur der russischen Gruppierung in Syrien, Generaloberst Sergej Surowikin, in einer Erklärung berichtet, die Anführer der Terrormiliz Daesh würden die von ihnen eroberten Städte an die US-geführte Koalition kampflos abgeben und sich in andere Provinzen zurückziehen, in denen sie gegen die syrische Regierungsarmee kämpfen.
Es entstehe der Eindruck, so Surowikin, dass die USA die IS-Kämpfer zum Widerstand gegen das Vorrücken der Regierungsarmee einsetzen und dies als Bekämpfung des internationalen Terrorismus tarnen würden, so Surowikin.
Davor hieß es aus dem russischen Generalstab, das Vorgehen der von den USA angeführten Koalition in Syrien behindere nur die Regierungstruppen bei der Zerschlagung der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS). Mehrmals nämlich hatte die internationale Militärkoalition regierungsnahe Kräfte in Syrien angegriffen…

de.sputniknews.com: Moskau gibt Zwischenfälle mit US-Koalition über russischer Syrien-Basis bekannt.
Flugzeuge der US-geführten Militärkoalition in Syrien dringen nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums regelmäßig in den geschützten Luftraum rund um die russische Basis Hmeimim in Latakia ein und werden von Abwehrraketen aufs Korn genommen.
„Es kam bereits mehrmals vor, dass Kampfjets der Koalition sich dem geschützten Luftstützpunkt Hmeimim annäherten“, teilte Viktor Gumjonny, Vizechef der russischen Luft- und Weltraumtruppen, am Donnerstag dem russischen TV-Sender Swesda mit.
Nach seinen Worten drehen die Eindringlinge sofort ab, sobald die Piloten merken, dass ihre Flugzeuge vom Langstrecken-Luftabwehr-Raketensystem S-400, das seit 2015 in Hmeimim im Dienst ist, anvisiert sind.
Der Wirkungsradius des S-400-System in Hmeimim sei auf Vereinbarung mit der Koalition auf 60 Kilometer begrenzt, obwohl es Luftziele in einer Distanz von 400 Kilometern orten und bekämpfen kann.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben den Checkpoint der Volksmiliz der LVR im Gebiet von Stschastje beschossen und ein leichtes Fahrzeug eines der Soldaten vernichtet. Dies teilte am Ort des Geschehens der offizielle Vertreter der Verteidigungsbehörde Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
„Seit drei Tagen ist es hier unruhig, unsere Positionen werden regelmäßig mit verbotenen Waffen beschossen – dies sind 82mm-und 120mm-Mörser“, sagte er.
„In Folge eines weiteren Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde ein Fahrzeug eines Soldaten der Volksmiliz der LVR vernichtet. Verletzte unter den Soldaten gibt es nicht“, berichtete Marotschko.
„Wir hoffen, dass all diese Beschüsse von der OSZE-Mission und anderen internationalen Beobachtern festgehalten werden und dass den Aktivitäten der ukrainischen Streitkräfte eine angemessene Bewertung zuteil wird“, fügte er hinzu.
Der Vertreter der Volksmiliz merkte an, dass in dieser Richtung lange Zeit relative Ruhe herrschte.
„Hier sind die Zivilisten an Ruhe gewöhnt, hier gibt es Sommerhaussiedlungen, hier ist die Infrastruktur in Ordnung, hier fahren zivile Fahrzeuge, darunter auch Krankenwagen“, sagte Marotschko.

 

de.sputniknews.com: Aleppo: Russland bringt Medikamente für krebskranke Kinder – zum dritten Mal im Jahr.
Die russische Wohlfahrtsstiftung „Gerechte Hilfe“ hat am Donnerstag bereits zum dritten Mal in diesem Jahr Arzneimittel für krebskranke Kinder nach Aleppo gebracht.
Die Stiftung „Gerechte Hilfe“ war von der weltweit engagierten Ärztin Jelisaweta Glinka gegründet worden, auch bekannt als „Doktor Lisa“, die beim Absturz einer Passagiermaschine Tu-154 im Dezember 2016 umgekommen war. Das Flugzeug war auf seinem Weg von Moskau nach Latakia (Syrien), als es nach dem Zwischenstopp in Sotschi sieben Minuten nach dem Start ins Schwarze Meer stürzte.
Doktor Lisa habe sich die Probleme der Syrer sehr zu Herzen genommen, sagte Natalia Awilowa von der Leitung der Stiftung. „Es ist eine Ehre für uns, diese Arbeit fortzusetzen und ihnen zu helfen. Wir werden in diesem Bereich arbeiten, solange wir noch dazu imstande sind“, sagte sie gegenüber Sputnik.
Die Stiftung „Gerechte Hilfe“ habe das Aufheben der Einschränkungen für Kinder-Medikamente „auf der höchsten Ebene“ angesprochen, so Awilowa. Es sei unzulässig, Kindern Arzneimittel zu verweigern, ohne die sie sterben könnten.
Die Medikamente wurden der Gesellschaft für Behandlung krebskranker Kinder in Syrien (CCS) übergeben. Die CCS-Chefin Muzanna Ilba rief die Weltgemeinschaft auf, den krebskranken Kindern in Syrien zu helfen, die angesichts der gegen Syrien verhängten Sanktionen wegen der ausbleibenden Arzneimittel sterben würden.

Dnr-online.ru: Einige Ergebnisse der Aktivität der gesellschaftlichen Organisation „Fonds Einiger Donbass“, der im Rahmen der Realisierung des Humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass gebildet wurde, stellte heute auf einer Pressekonferenz in Donezk der Vorsitzende des Fonds Oleg Balykin vor.
„Im Rahmen der Durchführung des Humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass führt die gesellschaftliche Organisation „Fonds Einiger Donbass“ seine Aktivität fort und informiert die Einwohner der DVR sowie die Einwohner des Donezker Oblast, der zeitweilig von der Ukraine kontrolliert wird, über die Ergebnisse seiner Arbeit. Bis zum 13. Juni hat der Fonds über die Filialen der Post des Donbass 32.593 Anträge erhalten. Während der Zeit der Tätigkeit des Fonds haben sich 4.135 Personen bei der Hotline gemeldet, darunter 4.026 Einwohner der DVR, 101 Einwohner des Donezker Oblast, der zeitweilig von der Ukraine kontrolliert wird, zwei Einwohner der Ukraine und sechs Einwohner anderer Länder. Auf der Seite des humanitären Programms sind 1.174 elektronische Anträge und Dokumente an den Fonds eingegangen, davon wurden bis jetzt 288 Anträge bearbeitet“, teilte Oleg Balykin mit.
Während der Pressekonferenz stellte er einige konkrete Beispiele für Unterstützung von Menschen mit Behinderung und Menschen, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden, vor.

 

de.sputniknews.com: General: Plan zu Entmachtung Assads ist tot.
Der syrische Brigadegeneral Muhammed Issa sieht die Hoffnungen der Militanten auf eine Entmachtung von Staatschef Baschar al-Assad als endgültig begraben an.
„Der Plan zur Entmachtung Assads ist tot. Denn die syrische Armee ist stark wie noch nie zuvor“, sagte Issa in einem Sputnik-Gespräch. Nach seiner Einschätzung freut das die einfachen Syrer und verunsichert zugleich die Militanten, die die Initiative auf dem Gefechtsfeld bereits verloren hätten.
Mit der Verlegung von HIMARS-Mehrfachraketenwerfern aus Jordanien ins südsyrische At Tanf wollen die USA, so Issa weiter, der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) den Rücken stärken.
Nach der Einschätzung des Generals besteht der Plan der Amerikaner darin, den Quasi-Staat IS an der syrisch-iranischen Grenze entstehen zu lassen, um Syrien vom Irak und vom Iran „abzuschneiden“. „Über diesen Quasi-Staat sollen dann Gaspipelines aus Katar und Saudi-Arabien in die Türkei und nach Europa gebaut werden“, sagte Issa.
Um die Umsetzung dieses Plans zu verhindern, habe die syrische Armee zusätzliche Truppen an die irakische Grenze verlegt und die Kämpfe um die Befreiung von At Tanf intensiviert.

Abends:

Lug-info.com: Die Teilnehmer eines Runden Tisches „Ökozid in der Ukrainie – tödliche Bedrohung für die Weltgemeinschaft“ haben im Ergebnis der heutigen Sitzung in Lugansk eine Resolution angenommen, in der die Weltgemeinschaft aufgerufen wird, sich zur Verhinderung einer ökologischen Katastrophe auf dem zeitweilig von der Ukraine kontrollierten Territorium der LVR zusammenzuschließen.
An der Arbeit des Runden Tischs nahmen Vertreter der Behörden Republik, der Gewerkschaften, gesellschaftlicher Bewegungen und Organisationen, der wissenschaftlichen Gemeinschaft der Republik und Russlands sowie die Mitglieder des Föderationsrates der Föderationsversammlung der RF Andrej Sobolekz und Wladimir Kruglyj teil.
Im Text der Resolution heißt es, dass die Einwohner der Republik „durch die Handlungen der Kiewer Behörden auf den zeitweilig von der Ukraine kontrollierten Territorien der LVR beunruhigt sind, die zielgerichtet in eine ökologische Katastrophe und die Ausplünderung der Naturressourcen des Lugansker Landes gerichtet sind.
„Eintreffende Informationen von Arbeitskollektiven von Unternehmen, die sich auf den zeitweilig von der Ukraine kontrollierten Territorien der LVR befinden, berichten von nicht endender Ausplünderung von Bodenschätzen, Abholzung von Wäldern, Verschmutzung von Erde und Gewässern. Die Ukraine führt sich in Bezug auf das Erbe, dass sie von den Großvätern und Urgroßvätern erhalten hat, wie ein echter Barbar auf“, heißt es in dem Dokument.
„Wir erklären offen – alle Handlungen der ukrainischen Regierung sind auf die Vernichtung der Naturressourcen und des Industriepotentials gerichtet und sind ein echtes ökologisches Genozid! Im Zusammenhang damit, dass die Regierung der Ukraine die Probleme der Umweltzerstörung auf den zeitweilig von der Ukraine kontrollierten Territorien der LVR nicht lösen will, halten wir es für notwendig, die Weltgemeinschaft über die heranziehende ökologische Katastrophe, deren Grenzen nur hypothetisch sind, zu informieren“, heißt es in der Resolution.
In dem Dokument wird auch unterstrichen, dass „die Suche nach Wegen zur Erhaltung des Industriepotentials und der Naturressourcen sowie Verhinderung des Ausraubens dieser Territorien eine gemeinsame Aufgabe der Weltgemeinschaft sein müssen“.
„Wir rufen alle vernünftig denkenden Kräfte, alle uns zustimmenden Menschen auf, sich zu vereinen, um auf den zeitweise von der Ukraine kontrollierten Territorien der LVR keine ökologische Katastrophe zuzulassen, deren Folgen sich nicht nur auf eine Generation von Einwohnern der Republik und nahe liegender Territorien auswirken können“, heißt es in der Resolution. „In gemeinsamen Anstrengungen ausländischer Missionen und gesellschaftlicher Organisationen der LVR muss ein Monitoring der Situation auf den von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorien durchgeführt und das ökologische Genozid gestoppt werden!“

 

de.sputniknews.com: Angst vor Trumps Schicksal? Steinmeier warnt Moskau vor Einmischung.
Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in einem Interview mit der FAZ die wachsende Entfremdung zwischen Europa und Russland hervorgehoben und Moskau vor einer Einmischung bei der Bundestagswahl gewarnt.
„Wir haben nun anderthalb Jahrzehnte wachsender Entfremdung zwischen Europa und Russland hinter uns“, betonte er.
„Käme es zu einer Einflussnahme Moskaus auf die Bundestagswahl, dann wird sich der Vorrat an Gemeinsamkeiten notwendigerweise weiter verringern. Das wäre für beide Seiten schädlich“, sagte er weiter.
Im US-Kongress sind gegenwärtig unabhängige Untersuchungen in Bezug auf eine angebliche Einmischung Russlands in die Präsidentschaftswahl in den USA im Gange, bei denen Donald Trump den Sieg errungen hatte. Eine ähnliche Ermittlung hat auch die Bundespolizei FBI eingeleitet. Russland hat die Beschuldigungen wiederholt zurückgewiesen.
Der Pressesprecher des russischen Staatschefs, Dmitri Peskow, nannte sie „absolut unbegründet“. Russlands Außenminister Sergej Lawrow betonte in Bezug auf die angebliche russische Einmischung in die Wahlen in den USA, in Frankreich und Deutschland, dass es keinerlei Fakten gebe, die dies bestätigen würden.

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