Presseschau vom 14.06.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

de.sputniknews.com: „Grob, dafür effektiv“ – Putin: Nato-Vorgehen vor Russlands Grenzen wird erwidert
Als einen „großen strategischen Fehler“ hat Russlands Präsident Wladimir Putin das Vorgehen der Nato in der Nähe der russischen Grenzen bewertet.
„Denn Russland wird all diese Handlungen adäquat erwidern, was nichts anderes bedeuten würde, als eine weitere Runde des Wettrüstens“, sagte er im Interview dem amerikanischen Starregisseur Oliver Stone. Der Film mit dem Interview wurde vom TV-Sender Showtime ausgestrahlt.
„Dabei wird unsere Antwort will weniger kosten“, so Putin. Diese Technik „wird wohl etwas grober sein, dafür effektiv. Und wir werden das sogenannte strategische Gleichgewicht beibehalten.“

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden neunmal das Territorium der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Kalinowo, Frunse, Logwinowo, Shelobok, Obosnoje, Krasnyj Jar.
Geschossen wurde mit 122mm-Artilleriegeschützen, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainischen Beschuss und dessen Folgen
„Gestern Abend und in der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte den Nowoasowoskij-Bezirk beschossen. Dabei wurden zwei Wohnhäuser in der Achmatow-Straße 15 und 18 beschädigt. Außerdem wurden Stromleitungen zerstört, weswegen die Einwohner von Nabereshnoje und Sosnowskoje keinen Strom haben – dies sind etwa 80 Verbraucher“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Anatolij Janowskij mit.
Auch das Bürgermeisteramt von Jasinowataja teilte mit, dass es in der Nacht Beschuss gab: durch Treffer ukrainischer Geschosse gerieten in Krutaja Balka drei Wohnhäuser in der Oktjabrskaja-Straße 20, 26 und oder Molodjoshnaja-Straße 6/1 in Brand.
„Gegen 10:00 Uhr hat die ukrainische Seite einen Beschuss der Dokutschajewsker Kläranlage begonnen. Die Leitung bringt evakuiert notfallmäßig das Personal“, teilte das kommunale Unternehmen „Woda Donbassa“ mit.
„Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden sechs Häuser in Alexandrowka, fünf Häuser im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk und zwei im Kiewskij-Bezirk von Donezk beschädigt. In Kominternowo wurden zwei Häuser beschädigt, in Krutaja Balka bei Jasinowataja gerieten zwei Häuser in Brand, ein weiteres wurde durch einen direkten Treffer eines Geschosses beschädigt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 65-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Verwendet wurden: Artillerie, Panzer, Mörser, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen, Granatwerfer und Schusswaffen“, teilte das operative Kommando mit.
Insgesamt hat der Gegner 19 Ortschaften der Republik beschossen.

 

de.sputniknews.com: Putin benennt das Problem der Opposition in Russland
Präsident Wladimir Putin sieht das Problem der russischen Opposition darin, dass sie den Wählern kein attraktives Programm bietet.
„Das Problem der oppositionellen Kräfte besteht nicht darin, einfach gegen die Regierung zu kämpfen, sondern darin, den Wählern zu zeigen, dass ihre eigenen Wahlprogramme besser für die Wähler sind“, äußerte Putin in einem Interview mit US-Regisseur Oliver Stone, das vom Sender Showtime in den USA ausgestrahlt wurde.
Auf den Zugang der Opposition zu Massenmedien angesprochen, betonte Putin, dass es in Russland keine staatliche Kontrolle der Medien gäbe. „Wir haben hunderte Fernseh- und Rundfunkanstalten. Der Staat kontrolliert sie überhaupt nicht. Das wäre nämlich unmöglich.“
Der Kremlchef erinnerte daran, dass die Registrierung einer politischen Partei in Russland wesentlich vereinfacht worden sei. „Die Registrierung einer politischen Organisation oder Partei ist jetzt so einfach, dass der Wähler möglicherweise sogar Problem damit haben wird, sich in dieser Vielfalt politischer Angebote zurechtzufinden.“

 

de.sputniknews.com: Putin erläutert: Worauf US-Politik in der Ukraine abzielt
Die Philosophie der US-Politik in der Ukraine verfolgt laut Russlands Präsident Wladimir Putin das Ziel, eine Annäherung dieses Landes an Moskau zu verhindern.
„Die Philosophie der US-Politik in dieser Region besteht darin, jegliche Annäherung der Ukraine an Moskau zu verhindern, da manche eine Bedrohung darin sehen“, sagte Putin in einer Doku des US-Regisseurs Oliver Stone.
Wenn jemand denke, dass dies zu einer Stärkung Russlands führen könne, müsse man um jeden Preis jegliche Annäherung Russlands an die Ukraine stören, so Putin.
Zudem sagte Putin, dass es sowohl in den USA als auch in Europa jene gebe, die bei ihren Handlungen von anderen Gründen als der freien Wahl für die ukrainischen Bürger ausgegangen seien.
„Mir scheint aber, dass viele unsere Partner in den USA und Europa gerade ausgehend von diesen Gründen und nicht aus Gründen der freien Wahl für das ukrainische Volk agiert haben. Die Unterstützung der radikalen Elemente in der Ukraine, der nationalistischen Elemente, ist vom Standpunkt dieser Herangehensweise aus gewinnsicher, sodass diejenigen, die dies getan haben, ihr Ziel erreicht haben und zwar makellos“, betonte Putin.
Die ersten beiden Teile der neuen Doku von US-Filmemacher Stone hatte am Montag und Dienstag der Sender Showtime in den USA ausgestrahlt. Zwei weitere Teile sollen folgen.

 

Dan-news.info: Die Wiederinbetriebnahme des durch Beschuss der ukrainischen Streitkräfte beschädigte Jushnodonbasskij-Wasserwerks bei Jasinowataja ist für den 15. Juni geplant. Dies teilte das kommunale Unternehmen Woda Donbassa mit.
„Wenn alles in planmäßig verläuft, Tag und Nacht alles klar geht und das Unternehmen nicht beschossen wird, werden wir es morgen in Betrieb nehmen“, sagte ein Vertreter des Unternehmens.
Er unterstrich, dass derzeit auf dem Territorium der Pumpstation die Entminungs- und Reparaturarbeiten weitergehen, die bis zum Ende des heutigen Tages abgeschlossen sein sollen.

 

Nachmittags:

de.sputniknews.com: In der syrischen Stadt Hama, etwa 200 Kilometer von Damaskus entfernt, hat das Hüttenwerk nach dem langjährigen Bürgerkrieg und der von außerhalb unterstützten Aggression seine Arbeit wieder aufgenommen. Das Hüttenwerk in Hama ist der älteste metallurgische Betrieb in Syrien. Wegen der Kampfhandlungen musste das Werk seine Arbeit unterbrechen.
Trotz der fast dreijährigen Unterbrechung konnte die Produktion ziemlich schnell wieder angekurbelt werden. Jetzt kann Syrien beträchtliche Mittel für den Import von Stahlerzeugnissen einsparen, die das Land für den Wiederaufbau braucht.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 65mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Donezk hat der Gegner auf die Gebiete von zwölf Ortschaften 34 Artilleriegranaten der Kaliber 152 und 122mm, 72 Panzergeschosse, 192 Mörsergranaten des Kalibers 120 mm und 185 des Kalibers 82mm abgfeuert.
In Richtung Mariupol wurden die Gebiete von vier Ortschaften beschossen. Der Gegner hat 58 Mörsergranaten des Kalibers 120mm und 81 des Kalibers 82mm sowie 24 Panzergeschosse abgefeuert.
In Richtung Gorlowka wurden die Gebiete von Michajlowka, Sajzewo und des Bergwerks 6-7 beschossen. Der Gegner schoss zehn Artilleriegranaten des Kalibers 122mm ab.
Durch den Beschuss der ukrainischen Verbrecher wurden 18 Häuser in Kominternowo, Krutaja Balka, Alexandrowka sowie im Kiewskij- und im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk beschädigt.
Unsere Aufklärung stellt weiter verbotene Waffen entlang der Abgrenzungslinie fest.
So wurden im Gebiet von Kodema (6 km von der Kontaktlinie) sechs Panzer entdeckt.
Die ukrainische Militärführung verwirklicht weiter ihre Pläne zur Vernichtung der Zivilbevölkerung des Donbass auf dem nicht von der Ukraine kontrollierten Territorium. Zur Durchführung seiner Pläne nutzt das Kommando der ukrainischen Streitkräfte nationalistische Einheiten und Söldner aus anderen Staaten.
So wurde in Folge eines Beschusses von Sachanka Wera Alexejewna Prigoda, geb. 1939, durch eine Scharfschützenkugel in den Kopf getötet, als sie sich in ihrem Garten befand. Nach Angaben unserer Aufklärung wurde der tödliche Schuss durch einen Scharfschützen aus einem islamistischen Bataillon, das sich im Verantwortungsbereich der 36. Marineinfanteriebrigade befindet, durchgeführt. Am wahrscheinlichsten wurden zur Erschießung friedlicher Einwohner Scharfschützinnen herangezogen, die sich, wie bekannt ist, durch ihre Härte und Prinzipienlosigkeit auszeichnen.
Außerdem stellt unsere Aufklärung Fälle fest, wo die ukrainische Seite von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen aus Wohngebieten von Ortschaften heraus, von den Territorien von Schule, Kindergärten oder von Industriebetrieben aus verwendet und so das Leben einfacher friedlicher Bürger gefährdet.
Wir haben mehrfach Beschüsse der ukrainischen Seite auf ihr eigenes Territorium festgestellt. So haben nach Informationen örtlicher Einwohner Nationalisten des „Rechten Sektors“ von den Positionen der 30 mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte aus am 12. und 13. Juni mit großkalibriger Artillerie Olginka beschossen.
Indem das Kommando der ukrainischen Streitkräfte internationale Gesetze der Kriegsführung verletzt, verletzt es auch Gesetz der Ukraine, weil die genannte „Operation“ nirgends in der Ukraine gesetzlich begründet ist. Wir stehen gewöhnlichen Kriminellen gegenüber, deren Platz nicht in der Führung eines Landes sondern auf der Anklagebank eines Nürnberger Prozesses ist! Und die Soldaten in der „ATO“-Zone, die die verbrecherischen Befehle ausführen, sind ihre Komplizen.

 

de.sputniknews.com: Trump verlängert Sanktionen gegen Minsk – wegen „außerordentlicher Bedrohung“.
US-Präsident Donald Trump hat die gegen Weißrussland geltenden Sanktionen, die am 16. Juni auslaufen sollten, um ein Jahr verlängert. Dies wird auf der Webseite des Weißen Hauses mitgeteilt.
Trump begründet diesen Schritt damit, dass „die Handlungen einzelner Mitglieder der Regierung Weißrusslands und anderer Personen sowie die von ihnen betriebene Politik immer noch eine ungewöhnliche und außerordentliche Bedrohung für die nationale Sicherheit und die Außenpolitik der USA darstellen“.
Die Einschränkungsmaßnahmen waren erstmals von George Bush Jr. im Jahr 2006, nach den Präsidentenwahlen in Weißrussland, eingeführt worden, aus denen Alexander Lukaschenko als Sieger hervorgegangen war. Nach Auffassung der EU und der USA hätten die Wahlen in Weißrussland den demokratischen Normen nicht entsprochen.
Das diesbezügliche Dokument verbot US-amerikanischen Privatbürgern und Unternehmen, an die auf der schwarzen Liste stehenden Personen Finanzdienste zu gewähren, Waren zu liefern und Dienstleistungen zu erbringen.
Auf der ursprünglichen Sanktionsliste standen Alexander Lukaschenko, sein Sohn und Berater Viktor Lukaschenko, die Vize-Leiterin der Administration des Präsidenten, Natalja Petkewitsch, Justizminister Viktor Golowanow und andere – insgesamt zehn Personen.

ukrinform.ua: Bei Kämpfen im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) in der Ostukraine ist in den letzten 24 Stunden ein ukrainischer Soldat gestorben.
Das teilte der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für die Antiterror-Operation, Oberst Andrij Lysenko, in einem Briefing mit.
„Während der letzten 24 Stunden ist ein Soldat ums Leben gekommen, sieben weitere wurden verwundet“, sagte Lysenko.
Nach Angaben des Sprechers sei der Soldat in Luganskoje ums Leben gekommen.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich geändert und bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden habe der Gegner das Regime der Feuereinstellung neunmal verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Kalinowo, Frunse, Logwinowo, Krasnyj Jar, Shelobok, und Obosnoje. Ein weiteres Mal wurde Donezkij beschossen, drei Häuser wurden beschädigt.
Die ukrainischen Streitkräfte haben für den Beschuss Artillerie des Kalibers 122mm, 120- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 300 Geschosse abgefeuert.
Nach Informationen unserer Aufklärung führen die Kiewer Truppen Vorbereitungen zu Angriffshandlungen durch und bereiten sich auf eine neue „aktive Phase“ des Konflikts vor. Mit diesem Ziel konzentrieren die Kiewer Truppen Waffen und Militärtechnik an der Kontaktlinie.
Von uns wurde am 12. Juni im Gebiet von Krymskoje die Ankunft einer Kolonne Panzertechnik mit drei Artilleriegeschützen 2S1 „Gwosdika“, fünf Panzern T-64, acht Schützenpanzern und zwei Tankwagen bemerkt.
Die Durchführung von Maßnahmen zur Funkaufklärung und die Aktivität von Diversions- und Aufklärungsgruppen des Gegners an der Kontaktlinie in der grauen Zone haben sich merklich verstärkt, auch wurde die Lieferung von Munition an Einheiten der ukrainischen Streitkräfte an den vorderen Linien verstärkt.
Alle Versuche der Kiewer Truppen, unsere Territorien militärisch einzunehmen, endeten für sie betrüblich. Ich erinnere daran, dass der Feind im Verlauf des Angriffs am 7. Juni im Gebiet von Shelobok 11 Tote hatte, 18 Soldaten wurden verletzt.
Die Volksmiliz führt die planmäßige Vervollkommnung der militärischen Fertigkeiten weiter. In den Einheiten werden täglich Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt.
Heute wurde ein Probealarm zur Überprüfung der Gefechtsbereitschaft und der Bereitschaft zur Durchführung von Aufgaben für die Einheiten der Luftabwehr durchgeführt, einschließlich des Ausrückens in das Konzentrationsgebiet und der Organisation der militärischen Dienste.
Die Soldaten haben ein hohes Ausbildungsniveau gezeigt und haben die hypothetischen Ziele des Gegners überzeugend vernichtet.
Es wurde festgestellt, dass im Verantwortungsbereich der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte eine Kommission mit der hypothetischen Bezeichnung „Alpha“ tätig ist, die aus Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine und für das Personal zuständigen Offizieren besteht. Die Kommission kontrolliert den moralisch-psychischen Zustand des Personals der Brigade, die Versorgung mit allen Arten von Lebensmitteln und das Auftreten von Fällen grober Verletzung der militärischen Disziplin.
Außerdem untersuchen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine zahlreiche Fakten von Diebstahl von Militäreigentum, Waffen und Militärtechnik. Während der Arbeit der Kommission wurden schon elf Strafverfahren aufgrund von Diebstahl von Treibstoffen und 35 wegen eigenmächtigen Entfernens vom Dienstort gegen Soldaten der Brigade eröffnet.

 

Ukrinform.ua: Energie-Notstand um einen Monat verlängert.
Die Regierung hat Notmaßnahmen auf dem Strommarkt des Landes um einen weiteren Monat verlängert. Die Regierung beschloss das heute, berichtet Expreso.TV.
Der Grund für den Energie-Notstand ist die Blockade der Kohlelieferungen aus den besetzten Gebieten der Ostukraine. Der Notstand trat am 17. Februar in Kraft.

 

de.sputniknews.com: Russland und Iran stärken syrische Armee.
Die Beendigung des Bürgerkriegs in Syrien wird durch das Pentagon und die Terroristen verhindert, schreibt die russische Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Mittwoch.
Wie der Sprecher des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Sergej Rudskoi, sagte, ist in Syrien mit russischer Unterstützung der Anlauf zum Friedensprozess gelungen. Demnächst sollen endgültige Schritte zur politischen Regelung des Syrien-Konfliktes unternommen werden. „Der Bürgerkrieg in Syrien ist gestoppt“, verkündete Rudskoi.
Allerdings kann diese Schlussfolgerung als zu optimistisch bezeichnet werden. Bis zur Normalisierung der Lage in Syrien ist es noch ein langer Weg. Fast in allen Provinzen des Landes dauern die Kämpfe an. Auf die auf Initiative Moskaus geschaffenen Deeskalationszonen entfallen maximal zehn Prozent des gesamten Territoriums Syriens.
Laut dem russischen Verteidigungsministerium wird ein effektiver Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) und andere Extremisteneinheiten in bestimmten Phasen durch die US-geführte internationale Koalition verhindert. „Trotz des erklärten Kampfes gegen den internationalen Terrorismus fliegt die Koalition Angriffe gegen syrische Truppen und lässt IS-Extremisten ungehindert aus Kesseln und stärkt die Terroristengruppierungen bei Palmyra und Deir ez-Zor“, so Rudskoi.
Ihm pflichtete auch der russische Außenminister Sergej Lawrow bei, der beim jüngsten Telefongespräch mit seinem US-Amtskollegen Rex Tillerson massive Kritik an den US-Angriffen gegen syrische Truppen äußerte. Lawrow rief dazu auf, konkrete Maßnahmen zur Verhinderung solcher Vorfälle in der Zukunft zu ergreifen.
Das Pentagon nahm den Kampf gegen syrische Proregierungskräfte auf, nachdem Damaskus eine erfolgreiche Offensive in den Nordosten entlang der syrisch-jordanischen Grenze und der Grenze zum Irak organisiert hatte.
Die USA richteten in dieser Region ihre Stützpunkte und Objekte ein, darunter zur Ausbildung der Einheiten der sogenannten Neuen Syrischen Armee. Die Angriffe gegen Assads Truppen erklären die USA mit einer Bedrohung für die US-Stützpunkte und Camps zur Ausbildung der Oppositionellen im Süden Syriens.
Weder Moskau noch Damaskus zählen die Neue Syrische Armee zur gemäßigten Opposition. Die dort von den USA ausgerufene Sicherheitszone wurde von ihnen für illegitim erklärt. Die syrischen Regierungstruppen setzen ihre Handlungen zur Übernahme der Kontrolle über die syrisch-jordanische Grenze und die Grenze zum Irak fort. Mit dem Vorrücken der Regierungstruppen zur südöstlichen Grenze Syriens werden die proamerikanischen Kräfte daran gehindert, von ihren Aufmarschgebieten in Jordanien und im Irak in Richtung Deir ez-Zor vorzurücken, wo es viele Öl- und Gasvorkommen gibt.
Die Amerikaner sind darüber verärgert, weshalb es voraussichtlich zu ständig neuen Zusammenstößen zwischen den Regierungstruppen und den Extremisten der Neuen Syrischen Armee sowie zu Angriffen der Koalition gegen syrische Truppen kommen wird. Laut Medienangaben gehen die syrischen Truppen auf Anweisung des russischen Militärs vor.
Eine aktivere Teilnahme am Syrien-Konflikt ist auch seitens des Iran zu erkennen. Laut arabischsprachigen sozialen Netzwerken kämpfen in Syrien neben den Aufständischen aus der Revolutionsgarde ebenfalls Kämpfer der 65. Elite-Luftlandebrigade. Sie sollen im Süden der Provinz Aleppo eingetroffen sein, um Kampfhandlungen gegen den IS auf der Seite der Regierungstruppen aufzunehmen, die entlang des Euphrat-Ufers in Richtung Rakka vorrücken.

Av-zakharchenko.su: Am 14. Juli führte das Oberhaupt der DVR eine Apparatbesprechung mit den Oberhäuptern der Städte und Bezirke der DVR durch. Im Verlauf des Treffens wurden Fragen der Reparatur von Straßen in der Republik, der Stand der Zahlungen für die kommunalen Dienste im Jahr 2017 sowie die Ergebnisse der vergangenen Heizperiode und die Vorbereitung der kommenden behandelt.
Vor Beginn der Besprechung gab Alexandr Sachartschenko eine Erklärung bezüglich der Festnahme des stellvertretenden Ministers für Einkünfte und Steuern Alexandr Michajlow ab. Nach den Worten des Republikoberhaupts gab er persönlich die Anweisung zur Festnahme des Beamten.
„Wie Sie wissen, wurde der erste stellvertretende Minister für Einnahmen und Steuern Alexandr Michajlow festgenommen. Die Festnahme habe ich persönlich angeordnet. Michajlow wird der Korruption beschuldigt, des Versuchs staatliche Unternehmen zu zerstören. Viele der hier Anwesenden, zehntausende von Menschen, die sich an der Front befinden, unsere Landsleute, haben sich nicht deshalb zu Kampf erhoben, weil jemand bei uns vor hat König zu werden oder ein reicher Mensch und sich am Blut bereichert. Nicht dafür haben wir gekämpft, sind verletzt worden und haben in Krankenhausbetten gestöhnt, damit jemand am menschlichen Blut Profit macht.
Deshalb habe ich zuvor gesagt und sage es auch jetzt – bei uns im Land gibt es keine Unantastbaren! Neben dem Innenministerium und dem Staatssicherheitsministerium wurde von mir einer spezieller Dienst geschaffen, der mir untergeordnet ist. Und deshalb wiederhole ich noch einmal, Unantastbare gibt es bei uns nicht“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Die Apparatbesprechung fuhr dann mit der Tagesordnung fort.
Den Hauptbericht hielt der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft Sergej Naumez.
„Die vergangene Heizsaison verlief in der Republik stabil. Bei der Vorbereitung der nächsten Heizsaison wird das Kohle- und Energieministerium gebeten, die Aufmerksamkeit auf die Elektroausrüstung und die Stromleitungen in den Städten und Bezirken zu richten und das staatliche Unternehmen „Donbassteploenergo“ wird gebeten, auf eine umfangreichere Reparatur der Heiznetze während der Vorbereitung auf die bevorstehende Heizperiode zu achten“, sagte Sergej Naumez.
Naumez fügte hinzu, dass gemäß dem Fahrplan zum Stand vom 12. Juni die Arbeiten zur Vorbereitung zu 28% erfüllt sein sollten und nach den operativen Informationen am 12. Juni die kommunalen Objekte im Ganzen zu etwa 27,8% für die Heizsaison vorbereitet sind.
„Bei der Heizungsversorgung sind die Heizwerke zu 29,95% bereit, nach Angaben der Städte beträgt die Bereitschaft der kommunalen Heizwerke 33,7% und die des staatlichen Unternehmens „Donbassteploenergo“ 27%“ unterstrich der Minister.
Außerdem wurde die Situation der Reparatur der Straßen in der Republik erörtert, Berichterstatter war der Transportminister Igor Andrienko.
Dann berichteten die Oberhäupter der Städte und Bezirke. Insbesondere wurde berichtet, dass ein allgemeines Problem für alle Städte der Verschleiß der Heiznetze, ein Mangel an Müllwagen und Schneeräumtechnik und Probleme mit der Arbeitsplatzbeschaffung sind.
Der Bürgermeister von Makejewka Walerij Ljachowez berichtete von einem großen Spektrum an Problemen im Bereich der Energiesysteme der Stadt.
Zu allen Fragen wurden protokollarische Anweisungen gegeben, Fristen für ihre Lösung festgesetzt.

 

Ukrinform.ua: Quelle im Präsidialamt: Poroschenko und Trump treffen sich nächste Woche in Washington.
Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, wird von 19. bis 21. Juni die USA besuchen. Auf dem Programm steht sein Treffen mit dem US-Präsidenten Donald Trump.
Das teilte der Nachrichtenagentur Ukrinform eine Quelle im Präsidialamt des ukrainischen Staatschefs mit.
„Der Arbeitsbesuch des Präsidenten nach Washington findet von 19. bis 21. Juni statt“, sagte der Gesprächspartner.

 

Dan-news.info: „Aufgrund von Beschuss ist die Dokutschajewsker Kläranlage stillgelegt, das Personal wurde evakuiert. Der Beschuss in diesem Gebiet geht weiter“, teilte ein Vertreter des kommunalen Unternehmens Woda Donbassa mit. „Wenn es uns in der nächsten Zeit nicht gelingt, das Unternehmen wieder in Betrieb zu nehmen, ist eine ökologische Katastrophe unausweichlich“.
Der Vertreter von Woda Donbass erklärte, dass wegen der Stilllegung des Objekts Abwässer in die Umwelt gelangen, die nicht die notwendige Reinigung durchlaufen haben.

 

de.sputniknews.com: Uno will mit Ukraine-Bericht Kiewer Behörden reinwaschen – Moskau
Der aktuelle Bericht der UN-Beobachtermission in der Ukraine hat einen teilweise parteiischen Charakter: In dem Dokument lässt sich der Versuch erahnen, Kiews Politik zu rechtfertigen, heißt es aus dem Pressedienst des russischen Außenministeriums.
„Mehrere Abschnitte des Dokumentes deuten auf den Versuch hin, die Kiewer Behörden reinzuwaschen und die Verbrechen, die sie gegen das eigene Volk begehen, herunterzuspielen“, heißt es in der Mitteilung.
Die Bemühungen der Beobachter, die Situation mit den Menschenrechten auf der Krim und in Sewastopol einzuschätzen, wurden in dem Ministerium als unrechtmäßig bezeichnet, denn es handle sich dabei um „ein Territorium der Russischen Föderation“.
Das Außenamt betonte zugleich, es teile „die Besorgnis der Beobachtermission über inhumane, diskriminierende Handlungen von Kiew in Bezug auf die soziale und wirtschaftliche Blockade des Donbass“.
In dem UN-Bericht wird ferner auf die schwere Lage von 400.000 Ukrainern verwiesen, die keine Rente ausgezahlt bekämen.
Nach Angaben des Amtes des UN-Hochkommissars für Menschenrechte sind seit 2014 im Donbass mehr als 10.000 Menschen getötet und 24.000 weitere verletzt worden.

 

Dan-news.info: „Die Führung des Zivilschutzministeriums der DVR hat beschlossen, während der Schulferien für die 19 Kindereinrichtungen der Republik, über die das Ministerium eine Patenschaft übernommen hat, eine ganze Reihe von Kultur- und Freizeitveranstaltungen durchzuführen. Zurzeit werden die Zeitpunkte abgestimmt“, teilte der Pressedienst des Ministeriums mit.
Der erste Schritt zur Realisierung der Pläne wurde heute getan. Die Kinder aus dem Sozialzentrum für Kinder in Donezk haben kostenlos den ausländischen Zeichentrickfilm „Ballerina“ angesehen. Die Veranstaltung fand im Kino „KinoKult“ in der Hauptstadt statt.
Im Rahmen des Programms sind Besuche von Museen, Kinos und Bibliotheken geplant. Das Ministerium hat über Kindergärten, Kinderheime, Sozialzentren in Donezk, Makejewka, Gorlowka, Jenakiewo, Schachtjorsk, Tores, Jasinowataja, Sneshnoje, Dokutschajewsk, Starobeschewo und Amwrosiewka eine Patenschaft übernommen.

 

de.sputniknews.com: Die überwältigende Mehrheit der ukrainischen Bevölkerung ist der Meinung, dass sich ihr Land derzeit in einem Chaos befindet. Dies ergab eine Umfrage, die von der Soziologen-Gruppe „Rating“ durchgeführt wurde.
Der Behauptung, in der Ukraine herrsche zurzeit Chaos, stimmten demnach 85 Prozent der Befragten zu. 75 Prozent vertraten die Meinung, dass sich ihr Land gar in einem „Zustand des Zerfalls“ befinde.
44 Prozent meinten außerdem, ihr Land erlebe gerade Änderungen. 71 Prozent sagten hingegen, die Ukraine würde sich zurzeit gar nicht entwickeln.
Als Hauptgrund dieser kläglichen Lage nannten 65 Prozent der Umfrage-Teilnehmer die Inkompetenz der Führung des Landes und die Korruption.
60 Prozent der Befragten beklagten zudem eine Verschlechterung ihres finanziellen Zustands: Sie seien nicht mehr in der Lage ihre Lebenshaltungskosten zu tragen. Die absolute Mehrheit – 97 Prozent – spürte den Anstieg der Preise für Konsumwaren und Dienstleistungen im Jahr 2017.
Die Hälfte der Befragten unterstützt außerdem eine Auflösung des ukrainischen Parlaments und vorgezogene Präsidentschaftswahlen. 70 Prozent fürchten auch, dass die heutige Lage in der Ukraine zu Massenprotesten wie in den Jahren 2004 bzw. 2013 führen könnte.
Zuvor hatte Alexander Chramtschichin, Leiter der analytischen Abteilung des russischen Instituts für politische und militärische Analyse, in einem Interview betont, das Lebensniveau in der Ukraine sei dramatisch gesunken, doch die Ukrainer „hielten durch“.

Dan-news.info: „Die landwirtschaftlichen Maschinisten der Republik haben die späten Frühkulturen auf einer Fläche von mehr als 20.000 Hektar ausgesät. Dabei werden 18.000 Hektar von Futter- und Körnermais eingenommen. Die Landwirte haben auch die notwendige Menge an Buchweizen und Sorghum ausgesät“, sagte der stellvertretende Landwirtschaftsminister der DVR Dmitrij Konakow. „Die technischen Kulturen nehmen in der DVR mehr als 55.000 Hektar ein. Ein großer Teil der Fläche wird mit Sonnenblumen bepflanzt. In der Republik wurde die Aussaat von Senf, Öllein und Soja vermehrt. Derzeit sind die Aussaatarbeiten abgeschlossen“.
Der stellvertretende Minister merkte an, dass wegen des schlechten Wetters die Arbeiten auf den Feldern einige Male unterbrochen wurden, aber die Aussaat wurde fristgerecht abgeschlossen. Außerdem wurde der Plan für die technischen Kulturen um 15 Prozent übererfüllt.
Derzeit wird in den landwirtschaftlichen Betrieben der Republik die Technik für die bevorstehende Ernte vorbereitet. Parallel finden Arbeiten zur Pflege der Pflanzungen und zum Kampf gegen Krankheiten, Schädlinge und Unkraut statt.

 

abends:

de.sputniknews.com: Syrien: HRW beschuldigt US-Koalition des Einsatzes von Phosphorbomben.
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat in ihrem neuen Bericht die US-geführte Koalition angeklagt, in Syrien Phosphorbomben einzusetzen, die das Leben und die Gesundheit der eingesessenen Bevölkerung gefährden würden. Dies berichtet das Portal rbc.ru.
„Unabhängig davon, wie Weißphosphor verwendet wird, birgt dessen Einsatz ein hohes Risiko, dass dichtbesiedelte Städte wie Rakka und Mossul sowie jedes andere Gebiet mit einer hohen Konzentration von Zivilisten schreckliche und lang andauernde Schaden erleiden“, so Steve Goose, Sprecher der Menschenrechtsorganisation.
Goose hat die Koalition aufgerufen, „vorsichtshalber alle nur möglichen Maßnahmen zu treffen, um den Schaden durch den Einsatz von Weißphosphor für die Zivilisten im Irak und Syrien auf ein Minimum zu reduzieren“. Weißphosphor dürfe nur im Schlachtfeld verwendet werden, um Nebelschleier zu schaffen oder Signale abzugeben, werde aber auch als Brandwaffe eingesetzt.
Die US-Koalition unterstützt die kurdischen Milizen, die an den Kämpfen um Rakka teilnehmen, aus der Luft. Ihren bisher letzten Schlag gegen die regierungstreuen Kräfte hat die Koalition am 8. Juni geführt.

de.sputniknews.com: USA verlegen Mehrfachraketenwerfer von Jordanien nach Syrien – Agentur
Die USA haben Mehrfachraketenwerfer von Jordanien nach Syrien verlegt. Das meldete die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch unter Berufung auf nicht genannte nachrichtendienstliche Quellen in der Region.
„Die Anlagen vom Typ HIMARS (High Mobility Artillery Rocket System) wurden im Stützpunkt At Tanf im Süden Syriens stationiert – zur Stärkung der US-Truppen in der Region“, sagte ein Gesprächspartner, der anonym bleiben wollte.
Die mobile operativ-taktische HIMARS-Anlage ist auf einem Radfahrgestell montiert. Jeder Komplex kann mit sechs Raketengeschossen beziehungsweise mit einer operativ-taktischen ballistischen Rakete bestückt werden.

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