Presseschau vom 11.06.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

rusvesna.su: Es funktioniert! Klimkin reist visafrei aus
Der Außenminister der Ukraine beschloss zu überprüfen, wie der visafreie Verkehr mit der EU funktioniert und legte am Kontrollpunkt an der Grenze zu Ungarn eine sehenswerte Aufführung hin.
„Habe die ukrainisch-ungarische Grenze per biometrischem Ausweis am Kontrollpunkt Chop-Sachon überquert. Das visafreie Regime funktioniert“, schrieb Klimkin über Twitter.
Natürlich wäre der Minister mit offenem diplomatischen Pass mit Multivisa vor laufenden Kameras auch nicht an der Grenze zur EU festgehalten und den Zutritt zur EU verweigert worden. Wann Klimkin zurückkommt, ist nicht bekannt.

de.sputniknews.com: Katars Außenminister bezeichnet Trumps Kritik als seltsam
Der katarische Außenminister Mohammed bin Abdulrahman bin Jassim Al-Thani hat die Anschuldigungen seitens des US-Präsidenten Donald Trump gegenüber Doha nach der langjährigen Militärkooperation am Sonntag gegenüber dem TV-Sender RT als eigenartig bezeichnet.
Trump hatte am Freitag geäußert, dass Katar den Terrorismus historisch auf dem „höchsten Niveau“ finanziert habe und rief dazu auf, dem ein Ende zu setzen.
Al-Thani sagte dazu: „Die Beziehungen zwischen den USA und Katar sind historisch geprägt und dauern bereits Jahrzehnte. Nach der Unterzeichnung des Vertrages über die Militärkooperation und des Abkommens über die Gewährung militärischer Vergünstigungen hat Katar sich stark für den Kampf gegen den Terrorismus eingesetzt und einen großen Beitrag in diesen Kampf gemeinsam mit den Verbündeten mit den USA an der Spitze geleistet. Es war unerwartet und seltsam, vom US-Präsidenten Beschuldigungen, die auf Meinungen der Staatschefs mit besonderen politischen Einstellungen gegenüber Katar beruhen, zu hören.“
Der Minister hat auch darauf verwiesen, dass diverse US-Strukturen selbst stets die Rolle Katars im gemeinsamen Kampf gegen den Terrorismus unterstreichen würden. Dabei fügte er hinzu, dass Doha nicht in allen Aspekten mit Washington einverstanden sein könne. Insbesondere handele es sich, ihm zufolge, um die Bewegung Hamas, die von den USA als terroristisch bezeichnet werde, wogegen diese für die arabischen Länder eine legitime Widerstandsbewegung sei.
„Katar unterstützt nicht Hamas, sondern das palästinensische Volk. Unsere Unterstützung des palästinensischen Volkes ist offensichtlich. Wir arbeiten mit der offiziellen palästinensischen Regierung zusammen. Wenn Hamas in Katar anwesend ist, bedeutet dies nicht, dass Katar diese Bewegung unterstützt. Hamas befindet sich in Katar als politische Vertretung“, erläuterte der katarische Außenminister.
Am Montag haben Ägypten, Saudi-Arabien, Bahrain, die VAE und andere den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Katar verkündet, wobei sie Katar der Unterstützung von terroristischen Organisationen und der Destabilisierung der Situation im Nahen Osten beschuldigten. Doha erklärte, es werde keine Gegenmaßnahmen ergreifen.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 12 Mal das Territorium der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Almasnaja, Kalinowo, Donezkij, Frunse und Kalinowka.
Geschossen wurde mit Artilleriegeschützen des Kalibers 122mm, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Massiven Raketenschlag imitieren: Neues System entsteht in Russland
Ein System, das einen massiven Raketenschlag imitieren kann, wird demnächst in Russland entstehen. Die Arbeit an dem System steht im Konzern KRET kurz vor dem Abschluss. Wie Wladimir Michejew, Vizegeneraldirektor des Konzerns, mitteilte, kann ein solches System anstelle des Gefechtskopfs einer Rakete montiert werden.
Auf diese Weise würden falsche aerodynamische Ziele erzeugt, erläuterte er in der Tageszeitung „Rossijskaja Gaseta“. „Das System kann im Flug eine Gruppe von Flugzeugen bzw. Marschflugkörpern und auf diese Weise einen Angriff imitieren.“
Ein solches System könnte mit verschiedenen Typen von Raketen verwendet werden, unter anderem mit Cruise Missiles und Luft-Luft-Raketen.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
In der Folge des gestrigen Beschusses von der ukrainischen Seite wurden Stromleitungen beschädigt. Das Dorf Wasiljewka und die Siedlung Krasnyj Partisan haben überhaupt keinen Strom. Insgesamt sind das 1138 Verbraucher“, teilte die Stadtverwaltung von Jasinowataja mit.
Durch einen Beschuss wurden auch die Fenster eines Haus in der Zentralnaja-Straße in Wasiljewka beschädigt.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte
61 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Insgesamt wurden 23 Ortschaften der Republik beschossen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Es wurde mit schweren Waffen, darunter Panzer- und Artilleriegeschützen, Mörsern, Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
In der Folge der Beschüssen wurden mindestens fünf Wohnhäuser in
Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk, im Süden der Republik in Sachanka und in Wasiljewka im Jasinowataja-Bezirk beschädigt.

de.sputniknews.com: Pjöngjang: Nordkorea verzichtet um keinen Preis auf Nuklearwaffen
Die Politik der USA gegenüber Nordkorea ist laut einem Vertreter des nordkoreanischen Komitees für Frieden in der asiatischen Pazifik-Region „selbstmörderisch und wahnsinnig“ und wird Pjöngjang nicht zum Verzicht auf Atomwaffen für die eigene Verteidigung zwingen. Darüber schreibt am Sonntag die Zeitung „Wsgljad“.
Der Vertreter Nordkoreas hat die US-Politik als Hauptfaktor für die Zuspitzung der Situation auf der koreanischen Halbinsel bezeichnet. Ihm zufolge haben die USA die Situation im Japanischen Meer stark erschwert, indem sie dorthin zwei Gruppen ihrer Luftstreitkräfte zu Übungen geschickt haben. Washington habe darüber hinaus in dieser Region ein Atom-U-Boot und Bomber B-52 disloziert.
„Niemand wird Pjöngjang zwingen können, die Atomwaffen, zu denen es sich Zugang erworben hat, niederzulegen“, betonte Nordkoreas Vertreter und rief die USA dazu auf, auf die „heuchlerische und nur ihren Willen berücksichtigende“ Politik, die die schwachen Länder in Marionetten zu verwandeln beabsichtigt, zu verzichten.
Nordkorea bezeichnet die US-Politik, die zu einem nuklearen Konflikt führen könne, als „wahnsinnig und selbstmörderisch“.
In den vergangenen Monaten hat Nordkorea eine Reihe von Raketentests durchgeführt, die Pjöngjang als erfolgreich bezeichnet hat. Bei einem der Tests soll die Rakete die japanische Wirtschaftszone erreicht haben und ins Meer abgestürzt sein.
Tokio, Washington und Seoul haben die nordkoreanischen Raketentests verurteilt. Auch das russische Außenministerium hat seine Besorgtheit über die nordkoreanischen Raketenstarts geäußert.
Dabei wird unterstrichen, dass Nordkorea innerhalb einer längeren Zeitspanne keine Atomtests durchgeführt haben soll.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über die Lage am Jushnodonbasskij-Wasserwerk
„Die letzte Nacht war sehr heiß. Wegen der nächtlichen Beschüsse wurde ein Transformator beschädigt. Eine große Menge an Öl lief aus. Die Pumpstation des
Jushnodonbasskij-Wasserwerks hat wieder keinen Strom“, teilte ein Vertreter der kommunalen Unternehmens Woda Donbassa mit.
Er fügte hinzu, dass mit schweren Geschossen wurde, das Kaliber wird noch ermittelt.
Die Pumpstation war erst gestern nach einem zweitägigen Stillstand aufgrund von ukrainischen Beschüssen wieder in Betrieb genommen worden.
Heute gegen 9:30 hat die ukrainische Seite wieder das Feuer auf die Pumpstation erster Ebene des Jushnodonbasskij-Wasserwerks eröffnet. Im Bereich des Beschusses befanden sich russische Offiziere des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der Leiter des kommunalen Unternehmens Woda Donbassa, die zu einer Inspektion nach den nächtlichen Beschüssen am Wasserwerk waren“, teilte der Vertreter der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination mit.
Er fügte hinzu, dass Opfer vermieden werden konnten,die Mitglieder der Delegation retteten sich in Schutzräume.
„Heute in der ersten Tageshälfte wurde die Umgebung des Wasserwerks wieder beschossen. Vor einiger Zeit gelang es uns durch die Koordination der Offiziere des Gemeinsamen Zentrums, trotzdem das Personal vom Territorium des Jushnodonbasskij-Wasserwerks zu evakuieren“, teilte ein Vertreter von Woda Donbassa mit.
Der Betrieb der Pumpstation ist auf unbestimmte Zeit eingestellt.

nachmittags:

de.sputniknews.com: Ab sechs Jahren schon in der Armee? – Sawtschenkos neue Initiative
Die Abgeordnete der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) Nadeschda Sawtschenko hat in einem Live-Interview mit dem TV-Sender ZIK vorgeschlagen, ukrainische Kinder bereits ab sechs Jahren auf den Armeedienst vorzubereiten.
„Die ukrainische Armee muss für Jungen bereits ab sechs Jahren beginnen und niemand braucht davor Angst zu haben. Wenn wir auf die Zeiten des Kosakentums zurückblicken, so kann man sehen, dass damals Jungen schon in der Armee waren, sobald sie sich im Sattel halten konnten“, zitierte das Portal „Politnavigator“ Sawtschenko.
Ihr zufolge muss die ukrainische Armee auch für Mädchen erlaubt sein.
„Allmählich sollte jedes Kind, egal ob Junge oder Mädchen, bis zum Schulabschluss einen militärischen Beruf bekommen“, so Sawtschenko.
Die Kinder in der Schule können ihr zufolge zwar nicht als Piloten oder U-Boots-Leute ausgebildet werden, aber als Granatwerferschützen sei dies durchaus möglich.
Zuvor hatte Sawtschenko gegenüber der Zeitschrift „Krytyka Polityczna“ gesagt, sie wolle für das höchste politische Amt der Ukraine kandidieren und eine neue politische Kraft bei den Parlamentswahlen anführen.
Die ukrainische Kampfpilotin Nadeschda Sawtschenko hatte 2014 als Mitglied des rechtsextremen Bataillons Aidar gegen die Volksmilizen im Donbass gekämpft. Sie wurde in Russland verhaftet und von einem russischen Gericht der Beihilfe zum Mord an zwei russischen Journalisten schuldig gesprochen. Am 25. Mai 2016 wurde die zu 22 Jahren Haft verurteilte Ukrainerin von Russlands Präsident Waldimir Putin begnadigt; sie kehrte noch am selben Tag nach Kiew zurück.
Im Dezember 2016 war Sawtschenko nach Minsk gereist, wo sie sich mit den Anführern der selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk traf. Danach wurde sie von ukrainischen Politikern scharf kritisiert und am Ende aus der Parlamentsfraktion „Batkiwschtschina“ (zu Deutsch: Vaterland) und der ukrainischen Delegation in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates ausgeschlossen.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung 61 Mal verletzt:
In Richtung Donezk hat der Gegner 91 Artilleriegeschosse des Kalibers 152 und 122mm, fünf Raketen mit Mehrfachraketenwerfern BM-21 „Grad“, neun Panzergeschossen, 193 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm auf die Gebiete von elf Ortschaften abgeschossen.

In Richtung Mariupol wurden sechs Ortschaften beschossen. Der Gegner schoss 30 Panzergeschosse und 44 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm ab.
In
Richtung Gorlowka wurden die Gebiet von sechs Ortschaften beschossen. Der Gegner schoss 37 Panzergeschosse ab.
In der Folge der Beschüsse wurde
ein ziviler Einwohner verletzt, ein Soldat der Streitkräfte der DVR wurde schwer verletzt. Sechs Häuser in Trudowskije, Wasiljewka und Sachanka wurden beschädigt. Krasnyj Partisan hat keinen Strom.
Die Ukraine führt weiter eine Politik des Genozids und der Blockade der Bevölkerung unserer Republik fort. Die anhaltenden Beschüssen auf die Pumpstation erster Ebene des Jushnodobasskij-Wasserwerks sind dafür eine weitere Bestätigung.
Von unseren Spezialisten wurden gestern in einem Zeitraum relativer Ruhe die nicht mehr funktionsfähige Ausrüstung der Station repariert, die in der Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte am 9. Juni beschädigt worden war. Aber gestern Abend ab 22:30 wurde die Station wieder von den ukrainischen Einheiten beschossen, diesmal sogar mit Artillerie und Panzergeschützen. In der Folge der Beschüsse durch die ukrainische Seite wurde die Transformatorunterstation beschädigt, die die Pumpstation mit Strom versorgt. Die Station hat derzeit keine Stromversorgung.
Indem sie so versucht, die Bevölkerung unserer Republik und die Einwohner des von ihr selbst kontrollierten Territoriums den Zugang zu Trinkwasser zu entziehen, hat die ukrainische militärisch-politische Führung ihre absolute Gleichgültigkeit ihnen gegenüber demonstriert. Ich erinnere daran, dass die Pumpstation in Wasiljewka fünf Filterstationen, von denen sich vier auf der Seite der Ukraine befinden und mehr als 40 Ortschaften, in denen etwa 1,8 Millionen Menschen leben, mit Wasser versorg
t.
Ich wende mich an die Bürger der Ukraine in der sogenannten „ATO“-Zone – Sie sind Geiseln dieses Konflikt und die ukrainische Regierung macht Sie zu Geiseln, indem sie ihre Handlungen mit irgendeinem Kampf gegen „mythische“ Terroristen rechtfertigt. Tatsächlich sind die Terroristen die, die die friedliche Bevölkerung vernichten, um ihre pseudopatriotischen Ziele zu erreichen, wie dies die Regierung der Ukraine tut.
Es ist nicht verwunderlich, dass die friedliche Bevölkerung von Artjomowsk sich gegenüber den Terroristen aus der Armee der Ukraine negativ verhält. So ist nach Angaben unserer Aufklärung in dieser Ortschaft eine operative Gruppe des Sicherheitsdienstes der Ukraine mit 20 Mann eingetroffen, die die grundlegende Aufgabe hat, operative Maßnahmen zur Vermeidung des wachsenden Konflikts zwischen friedlichen Einwohnern und ukrainischen Soldaten sowie gegen die Durchführung von Kundgebungen und Protesten gegen die derzeitige Regierung der Ukraine durchzuführen. Die Bevölkerung der Ukraine braucht keine Visafreiheit, keine NATO-Truppen in ihrem Land! Sie w
ill Frieden!

de.sputniknews.com: Ungarn prophezeit Zerfall der Ukraine
Der Vize-Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des ungarischen Parlaments, Márton Gyöngyösi von der Nationalisten-Partei Jobbik, hat die Handlungen der politischen Führung in Kiew mit der Politik von Faschisten verglichen. Das berichtet das Portal ukraina.ru am Sonntag.
Dem Politiker zufolge hat sich in der Ukraine nach der Abschaffung des Gesetzes „Über die Grundlagen der staatlichen Sprachpolitik“, das den europäischen Normen entspricht, die Situation in Bezug auf die Regionalsprachen verschärft. Gyöngyösi hält eigenen Angaben nach die Beraubung der verschiedenen ethnischen Gruppen, sich in ihrer Muttersprache zu unterhalten, als völlig inakzeptabel.
„Die politische Situation in der Ukraine hat sich nach den Ereignissen auf dem Maidan um 180 Grad gewendet und geht den Weg eines unverhohlenen Extremismus oder gar Faschismus. Diese Menschen, die Angriffe ausüben, unterstützen diese gewisse ‚ukrainische Idee‘ und berücksichtigen die Rechte anderer ethnischen Gruppen nicht. Für sie gibt es keine anderen Völker. Sie errichten einen mononationalen und monokulturellen Staat. Das darf nicht toleriert werden“, zitiert das Portal Gyöngyösi.
Mitte Mai waren auf Initiative der Leiter der ungarischen Gemeinschaft im westukrainischen Gebiet Transkarpatien, Michail Towt und Yosif Borto, auf Ortstafeln Aufschriften auf Ungarisch wie „Bezirk Wynohradiw. Die Ungarn begrüßen Sie“ und „Bezirk Berehove. Region der ungarischen Sprache“ aufgetaucht. Danach sollen ukrainische Sicherheitsdienste, Politiker und Nationalisten begonnen haben, Druck auf die ethnischen Ungarn Druck auszuüben.
„Man darf den Wunsch der Völker nicht missachten. Der Wunsch der örtlichen Bevölkerung, besonders in Anbetracht der aktuellen negativen Tendenz in der Ukraine, kann zum Zerfall des Landes führen. Wenn sich die Ukraine gegenüber den ethnischen Gruppen nicht als gleichwertigen Partner verhält, wird die Ukraine zerfallen. Das geschieht bereits im wirtschaftlichen Bereich. Ich sehe heute keine Bedingungen, die helfen könnten, die Ukraine als einheitlichen Staat zu erhalten“, so der Jobbik-Politiker ferner.
Ihm zufolge weigern sich die ukrainischen Politiker ohne jegliche Angabe von Gründen, die von Kiew unterzeichnete „Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen“ einzuhalten. Ihre Position würden sie stets damit argumentieren, dass an allem Moskau schuld sei.
„Leider ist es unter den gegenwärtigen Umständen unmöglich, einen normalen Dialog mit den ukrainischen Vertretern zu führen. Sie hören uns nicht, sehen uns nicht, und wollen uns gar nicht verstehen. Sie sind völlig besessen von irgendeiner Idee und ihrer eigenen Darstellung der Ukraine. Sie sind illusionär und befinden sich in einem ständigen Krieg mit Russland“, so Gyöngyösi.
Im Jahr 2003 hatte die Ukraine die „Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen“ ratifiziert. Diese verpflichtet den Staat dazu, die Verwendung dieser Sprachen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens aktiv zu fördern: im Rechtswesen, in der staatlichen Verwaltung, in der Wirtschaft, bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, in der Bildung, in den Medien und in der Kultur. Zu den Regional- und Minderheitensprachen in der Ukraine zählen Russisch, Weißrussisch, Bulgarisch, Armenisch, Gagausisch, Jiddisch, Krimtatarisch, Moldauisch, Deutsch, Neugriechisch, Polnisch, Romanes, Rumänisch, Slowakisch, Ungarisch und Karäisch.
Die 1992 vom Europarat verabschiedete Charta soll die verschiedenen Sprachen Europas, die nicht offiziell Landessprache sind, vom dem Aussterben schützen.

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich
verschärft, bleibt aber kontrollierbar, in den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen 12 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten im Gebiet von
Frunse, Perwomajsk, Kalinowka, Kalinowo, Almasnoje und Donezkij. Die ukrainischen Streitkräfte haben bei den Beschüssen 122mm-Artillerie, 120- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Abwehrgeschütze, Granatwerfer verschiedenen Typs und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 221 Geschosse abgeschossen.
Die ukrainischen Streitkräfte konzentrieren weiter schwere Waffen in der Nähe der Kontaktlinie und ignorieren so die Minsker Vereinbarungen und die übernommenen internationalen Verpflichtungen.
Im Gebiet von Krymskoje, 3 km von der Kontaktlinie, wurde von uns die Stationierung von zwei Batterien Artilleriegeschütze „Akazija“ aus dem Bestand der 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte bemerkt.
Im Gebiet von Nowotschkowskoje wurde die Stationierung von sieben 122mm-Haubitzen D-30 und fünf T-64-Panzern bemerkt.

Die Aktivierung von Diversions- und Erkundungsgruppen ist im Gebiet von Trjochisbjonka zu bemerken, sowie Stationierung einer Aufklärungseinheit aus dem Bestand der 130. Aufklärungsbrigade der ukrainischen Streitkräfte entdeckt wurde.
Außerdem ist eine Erhöhung von Aktivitäten von Aufklärungseinheiten der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Solotoje zu bemerken.
Auch wurde bekannt, dass eine
Manövergruppe für Funkaufklärung der ukrainischen Streitkräfte im Verantwortungsbereich des 3. Bataillons der 24. Brigade im Abschnitt Solotoje – Katerinowka aktiv ist.

Lug-info.com: Gestern, am 10. Juni 2017 um 20:40 wurde ein Artilleriebeschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf Frunse durchgeführt“, teilte der Pressedienst der Volksmiliz der LVR mit.
Die Wohngebiete wurden beschossen.
„In der Folge eines Treffers eines Geschosses des Kalibers 122mm in den Hof eines Wohnhauses in der Petrowskij-Straße wurde eine Sommerküche zerstört“, wird weiter mitgetielt.
Außerdem wurde eine Gasleitung beschädigt.
Durch glücklichen Zufall wurde niemand verletzt.

de.sputniknews.com: Poroschenko öffnet „Tür zur EU“ – Tausende Ukrainer bereits in Europa
Tausende Ukrainer sind bereits in den Genuss des visafreien Reisens gekommen und problemlos in den Schengener Raum eingereist. Dies teilt am Sonntag das ukrainische Außenministerium mit.
„Das visafreie Reisen der ukrainischen Bürger in die EU ist schon Realität. Diese Tatsache bekräftigen Tausende ukrainische Bürger, die ohne Visum mit ihren biometrischen Reisepässen in die EU eingereist sind“, heißt es.
Bereits 539 Ukrainer hätten heute die Grenze zu Polen passiert. Dabei sei einem Ukrainer die Einreise verweigert worden – dieser soll zuvor ein Einreiseverbot erhalten haben. 151 weitere Ukrainer seien nach Rumänien gereist, 136 seien in Budapest eingetroffen.

Dan-news.info: „In der Folge der Abschaltung der Stromversorgung der Pumpstation erster Ebene des Jushnodonbasskij-Wasserwerks wurde am 11. Juni 2017 in Dokutschajewsk durch das kommunale Unternehmen Woda Donbassa eine Notfallsituation auf örtlicher Ebene ausgerufen. In der Folge von Kämpfen und der Stilllegung des Wasserwerks gibt es in Dokutschajewsk keine Wasserversorgung mehr“, teilte der Pressedienst des Zivilschutzministeriums der DVR mit.
Das Ministerium fügte hinzu, dass zur Minimierung der Folgen der Notfallsituation die Wasserversorgung der Stadt über das Wasserwerk „Majskij“ des staatlichen Unternehmens „Dokutschajewsker Gesteinskombinat“ erfolgt. Außerdem wurde die Lieferung von Wasser durch die Kräfte des Zivilschutzministeriums der DVR an Unternehmen und Privatpersonen organisiert.

Dan-news.info: „Um 14:30 hat die ukrainische Seite einen Beschuss von Sajzewo begonnen. In der Obrutschewa-Straße wurden direkte Geschosstreffer auf drei Häuser festgestellt“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Informationen über Verletzte sind nicht eingegangen.

de.sputniknews.com: „Krim-blind“: West-Medien lassen Reporter nicht auf die Halbinsel – Sacharowa
Der Westen strebt laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, „maniakalisch“ danach, nicht zu bemerken, dass Probleme auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim gelöst werden und die Dynamik dort absolut positiv ist.
„Offensichtlich wird versucht, jenen Problemen Aufmerksamkeit zu schenken, die der Westen als grundlegende definiert und in den Vordergrund gestellt hat, und nicht jenen, die es in Wirklichkeit gibt“, sagte Sacharowa am Sonntag im Rahmen des ersten internationalen Medienforums „Offene Krim: Mit eigenen Augen“.
Die Hartnäckigkeit, mit der der Westen die Krim mit geschlossenen Augen sehe, rufe Befremden hervor.
Laut der Sprecherin hat Russland vom Westen kein einziges Wort gehört, dass er die Energieblockade der Krim verurteile, obwohl die Beschädigung der Zivilinfrastruktur in den internationalen Abkommen als Akt des Terrorismus eingestuft werde.
Russlands Außenministerium würde alles daran setzen, damit ausländische Journalisten die Möglichkeit bekämen, auf die Kim zu reisen und Informationen aus erster Hand zu erhalten.
Vertreter der westlichen Länder selbst besuchten die Krim nicht und verhinderten Sacharowas Ansicht nach dabei die Einreise von Journalisten.
Zudem sagte Sacharowa, dass die Verfälschung der Informationen über die Situation auf der Halbinsel, darunter auch die Lage der Krim-Tataren, eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Russlands darstelle.
Das Forum „Offene Krim: Mit eigenen Augen“ findet am 11. und 12. Juni in Aluschta (auf der Krim) statt. Daran sind Politikwissenschaftler, Experten und Journalisten aus Europa, darunter aus Großbritannien, Deutschland und Frankreich, sowie aus Asien und Lateinamerika beteiligt…

Av-zakkharchenko.su: Am 11. Juni nahm das Oberhaupt der DVR, der Oberste Kommandeur der Streitkräfte der DVR Alexandr Sachartschenko an einer feierlichen Veranstaltung zum 50. Gründungstag der Donezker höheren militärisch-politischen Lehranstalt für technische und Kommunikationstruppen, die nach dem Armeegeneral A. A. Jepitschew benannt ist, teil.
In seiner Glückwunschansprache an die ehemaligen Absolventen, an die Lehrer und Kursanten der Lehranstalt merkte das Oberhaupt der DVR an, dass die Absolventen dieser Hochschule als erste in die Reihen der Streitkräfte der Donezker Volksrepublik eintraten.
Kursanten, Offiziere und Lehrer, Absolventen! Erlauben Sie mir, Ihnen zum Jubiläum der Donezker höheren militärisch-politischen Lehranstalt, zum 50. Gründungstag dieser Bildungseinrichtung zu gratulieren!
Liebe Freunde! Ihre Hochschule wurde im Jahr 1967 gegründet. An ihren Ursprüngen standen Offiziere, die durch die Feuerprobe des großen Vaterländischen Kriegs gegangen sind. Von diesen Menschen wurde das Wichtigste festgehalten – die Grundlagen der Offiziersehren, der Brüderschaft und der militärischen Pflicht. Und die Lehranstalt hat diese Begriffe ihren Kursanten ehrenvoll vermittelt.
Als der Krieg im Donbass begann, haben gerade die Absolventen Ihrer Lehranstalt begriffen, dass unser Land gute Kommandeure braucht. Und sie sind als erste in die Streitkräfte der Donezker Volksrepublik gegangen. Dank ihrer haben viele unserer Kämpfer gelernt, was soldatische Ehre, Offizierspflicht und die Pflicht gegenüber der Heimat ist.
Von ganzem Herzen will ich jedem von Ihnen zu diesem Jahrestag gratulieren. Großen Dank an alle, die hier stehen! Ich bin überzeugt, dass Sie mit Ehre Ihre Erfahrung an die zukünftigen Generationen weitergeben werden. Herzlichen Glückwunsch zum Feiertag, liebe Genossen“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Bei der Veranstaltung sprach auch der Leiter der Donezk allgemeinmilitärischen Offizierslehranstalt Generalmajor Michail Tichonow.
„Wir werden weiterhin den militärischen Traditionen unserer Vorfahren folgen und mit Ehre das Heimatland, unsere Familien und unsere Zukunft in der Donezker Volksrepublik verteidigen“, unterstrich er.
Auf Initiative der Absolventen der Donezker höheren militärisch-politischen Lehranstalt wurde dem Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko als Auszeichnung eine Kommandeursuhr überreicht.
An der feierlichen Veranstaltung nahm auch die russische Sängerin Julia Tschitscherina teil. Das Staatsoberhaupt ging auf die Verdienste der Sängerin gegenüber der Republik ein und zeichnete sie mit einer Ehrenurkunde aus.
„Ich möchte die Dankbarkeit des Oberhaupts der DVR einer ausgezeichneten jungen Frau, der Sängerin Julia Tschitscherina aussprechen. Dafür, dass sie den Kampfgeist unserer militärischen Einheiten unterstützt!“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Nach dem Ende des feierlichen Teils zogen Veteranen, Offiziere und Lehrer der Lehranstalt im Parademarsch unter den Kampfbannern durch die Stadt und legten Blumen am Denkmal in der Allee des Ruhms nieder und ehrten das Andenken an die gefallenen Absolventen der Lehranstalt mit einer Schweigeminute.

abends:

de.sputniknews.com: Russland hilft der Ukraine Donbass zurückzugewinnen
Moskau und Kiew erhöhen ihr Handelsvolumen von Erzeugnissen militärischer Bestimmung. Dies berichtet die Online-Zeitung svpressa.ru.
Trotz der eingeführten Sanktionen und geharnischten Erklärungen aus Kiew sei die Zusammenarbeit im Rüstungsbereich um 72 Prozent gewachsen. Dies stellte der darüber wütende Chef der ukrainischen Swoboda-Partei, Oleg Tjagnibok, in einer Sendung des lokalen TV-Senders ZIK mit. Er berief sich auf Angaben des ukrainischen Statistikamtes.
„Laut Angaben des ukrainischen Statistikamtes war die Russische Föderation im Jahr 2016 beim Export und beim Import der größte Handelspartner der Ukraine. Außerdem führt die Ukraine Handel auch mit den besetzten Gebieten…Im Jahr 2016 ist die Zahl der militärischen Dienstleistungen, die die Ukraine nach Angaben des ukrainischen Statistikamtes der Russischen Föderation angeboten hat, um 72 Prozent gewachsen“, sagte Tjagnibok.
Vor einigen Tagen habe Dimitri Tymtschjuk, Abgeordneter der Wechowna Rada der Ukraine und Koordinator der Gruppe „Informationeller Widerstand“, angemerkt, dass der ukrainische Militär-Industrie-Komplex den Bedarf der eigenen Armee derzeit nur zur 40 Prozent decken könne, das mache eine Suche nach Ersatzteilen für die Reparatur der Militärtechnik, die im Kampf beschädigt wurde, erforderlich, so das Blatt.
Laut Tymtschjuk ist Russland noch seit der Sowjetzeit oft die einzige Quelle für Ersatzteile. Da es derzeit Restriktionsmaßnahmen zu den Handelsbeziehungen mit Russland gebe, zwinge dies ukrainische Unternehmen, russische Ersatzteile durch Unterhändler zu erwerben.
Es sei nicht leicht, die Daten über die Lieferungen von Erzeugnissen doppelter Zweckbestimmung aus der trockenen Statistik zu extrahieren, jedoch zeugten die Fakten generell davon, dass der Anteil Russlands am ukrainischen Außenhandel heute allgemein bei zehn Prozent liege.
Trotz der Tatsache, dass die Ukraine Russland von allen Bühnen als „Aggressor-Staat“ bezeichnet, bleibt es ihr wichtigster Handelspartner. So belief sich das bilaterale Handelsvolumen zwischen der Ukraine und der Russischen Föderation im Jahr 2016 nach Angaben des ukrainischen Statistikamtes auf 8,7 Milliarden US-Dollar. Davon betrug der Export ukrainischer Güter nach Russland fast 3,6 Milliarden US-Dollar (was 25,6 Prozent weniger als im Vorjahr ist), der russische Import verringerte sich um 31,3 Prozent, belief sich jedoch immerhin auf 5,1 Milliarden US-Dollar.
Das Handelsvolumen zwischen Russland und der Ukraine machte nach Angaben des russischen Zolls im Januar dieses Jahres 644,6 Millionen US-Dollar aus, was einen fast 50-prozentigen Anstieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres bedeutet. Im Januar seien aus Russland in die Ukraine Güter im Gesamtwert von 370,5 Millionen US-Dollar (27 Prozent Wachstum) geliefert worden, der Wert der aus der Ukraine nach Russland gelieferten Güter betrug demnach 274,1 Millionen US-Dollar (fast ein dreifaches Wachstum). Der ukrainische Anteil am Außenhandelsumsatz Russlands sei im Januar 2017 im Vergleich zum Wachstum im Vorjahr von 1,6 Prozent auf 1,7 Prozent gewachsen. „Ist das nicht zu viel für ein Land, welches von Kiew als „Aggressor“ bezeichnet wird?“, fragt die Zeitung.
Das Hauptproblem bleibe aber der Import und Export von Erzeugnissen militärischer Bestimmung. Es stelle sich also heraus, dass Kiew, während es Krieg gegen die Republiken im Donbass, unter Verletzung der Minsker Abkommen, führt, für Kampfhandlungen nicht nur Mittel aus einem „friedlichen Export“ ausgibt, sondern auch noch aus Russland Erzeugnisse bekommt, die es für die Wiederherstellung von Waffen und Militärtechnik ausgibt.
Es sei kein Geheimnis, so das Blatt weiter, dass das Unternehmen „Motor Sitsch“, das sich im ukrainischen Gebiet Saporoschje befindet, weiterhin inoffiziell Erzeugnisse nach Russland liefert, da die russische Produktion von Triebwerken für Helikopter der Typen BK-2500 und TB-117B den durch den offiziellen Abbruch der Beziehungen im Bereich der militärtechnischen Zusammenarbeit entstandenen Bedarf allein nicht decke. Es sei demnach bekannt, dass „Motor Sitsch“ im Januar 2017 16 Wellenturbinen des Typs ТВ3−117 und im Februar noch 36 weitere Wellenturbinen im Gesamtwert von 32 Millionen US-Dollar an Russland geliefert habe. Im März seien weiter 40 solche Triebwerke mit einem Gesamtwert von 26,5 Millionen Dollar exportiert worden.
Im Februar 2017 hatte der renommierte Stockholmer internationale Friedensforschungsinstitut (SIPRI) im Jahresergebnis 2016 Russland als den größten Käufer von Erzeugnissen doppelter Zweckbestimmung von Kiew bezeichnet. Das Wachstum der Lieferungen nach Russland betrug demnach 72 Prozent (169 Millionen US-Dollar gegenüber 98 Millionen US-Dollar im Jahr 2015). Damals fügten SIPRI-Experten jedoch hinzu, dass die Angaben auch zuvor abgeschlossene, aber im Jahr 2016 erfüllte Verträge berücksichtigen. Dennoch werde eine gewisse russisch-ukrainische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der militärtechnischen Zusammenarbeit fortgesetzt. Wenn diese auch nicht direkt erfolgt.
So hat im Februar die Nationale öffentliche Rundfunk- und Fernsehgesellschaft der Ukraine gemeldet, dass das ukrainische Verteidigungsministerium, trotz des Abbruchs der Zusammenarbeit von Ukraine und Russland im Rüstungsbereich, weiterhin russische Ersatzteile erwirbt. Für die ukrainischen Schützenpanzerwagen der Serie BTR-80 seien unter anderem 20 vom russischen Unternehmen „Kamaz“ produzierte und von einer Tochtergesellschaft des ukrainischen Unternehmens „Ukroboronprom“ mithilfe einer Vermittlungsfirma aus Moldawien gekaufte Motoren geliefert worden.

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