Presseschau vom 10.06.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Moskau über Nato-Kurs der Ukraine: „Führt zu Verschärfung der Herausforderungen“
Die Aussicht auf einen Beitritt der Ukraine zur Nato wird laut dem russischen Vize-Außenminister Grigori Karassin die geopolitischen Herausforderungen in der Ukraine verschärfen.
„Es ist eine traurige Nachricht. Ich denke, alle vernünftigen Menschen sollten verstehen, dass diese Aussicht zur Verschärfung der geopolitischen Herausforderungen in der Ukraine und um das Land herum führen wird. Man hat etwas zum Nachdenken nicht nur in Kiew, sondern auch in den europäischen Hauptstädten und in Washington,“ sagte Karassin am Freitag zu Journalisten.
Am 8. Juni hat die Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) einen Gesetzentwurf abgesegnet, der Kiews Streben nach einer Nato-Mitgliedschaft festschreiben soll.

de.sputniknews.com: Russland fordert Rückgabe konfiszierter Botschaftsgebäude vor Putin-Trump-Treffen
Moskau rechnet damit, dass die Situation um die konfiszierten Gebäude der russischen Botschaft in den USA vor dem Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinem amerikanischen Amtskollegen Donald Trump im Juli geklärt wird, meldet die Zeitung „Kommersant“ unter Berufung auf diplomatische Quellen.
Falls die Frage vor dem Beginn des Treffens in Hamburg nicht gelöst werden könne, können dann laut der Quelle vor allem ein diplomatisches Objekt sowie ein Lager der US-Botschaft in Moskau mit Arrest belegt werden.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hatte am Donnerstag die Regierung in Washington aufgefordert, die konfiszierten Gebäude der russischen Botschaft und der ständigen Vertretung Russlands zurückzugeben und mit Gegenmaßnahmen gedroht.
Ende 2016 hatte die Regierung Barack Obama den russischen Diplomaten die Nutzung von zwei Wohnkomplexen der ständigen Vertretung Russlands in New York und der Botschaft in Washington verwehrt, obwohl diese Immobilien Eigentum Russlands sind und unter diplomatischem Schutz stehen. Die Maßnahme erfolgte im Rahmen der Anti-Russland-Sanktionen, die wegen der angeblichen Einmischung Russlands in die US-Präsidentschaftswahlen und der „Druckausübung auf in Russland tätige US-Diplomaten“ verhängt wurden.

de.sputniknews.com: Wo kauft Kiew Waffenersatzteile? In Russland oder nirgendwo – Abgeordneter
Die Ukraine umgeht das Verbot der rüstungstechnischen Zusammenarbeit mit Russland und kauft Ersatzteile für ihre Militärtechnik, die in Russland produziert werden. Dies berichtete das Nachrichtenportal „Apostrof“ unter Verweis auf den Abgeordneten des ukrainischen Parlaments Dmitri Tymtschuk.
Tymtschuk zufolge ist die ukrainische Rüstungsindustrie lediglich imstande, die Nachfrage der Armee zu 40 Prozent zu decken. Dabei komme ein Verzicht auf Waffen, die von der Sowjetunion geerbt worden seien, überhaupt nicht in Frage — sonst seien milliardenschwere Investitionen erforderlich, so der Abgeordnete.
„Der Ausweg ist, entweder in Russland oder nirgendwo zu kaufen.,Nirgendwo‘ heißt: Die Militärtechnik, die jetzt bei den Kämpfen beschädigt wird, soll nicht repariert werden, denn es gibt nichts, womit sie repariert werden könnte, es gibt keine Ersatzteile“, sagte Tymtschuk.
Im Endeffekt organisieren ukrainische Rüstungswerke Lieferungen aus Russland über Vermittlerunternehmen. „Da die Handelsbeziehungen zu Russland verboten sind, beginnen unsere Unternehmen in Russland hergestellte Ersatzteile mit List und Tücke zu bekommen, allerdings nicht über Einkäufe“, äußerte Tymtschuk.
2014 hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko die rüstungstechnische Zusammenarbeit mit Russland verboten. Dennoch gibt es immer wieder Medienberichte über ukrainische Ankäufe russischer Ersatzteile. So war im Februar 2017 berichtet worden, dass der Rüstungskonzern „Ukroboronprom“ in Russland hergestellte Motoren über moldauische Firmen zu hochgeschraubten Preisen gekauft hat.

Vormittags:

de.sputniknews.com: Bulgarien zur Aufhebung der Russland-Sanktionen bereit
Der bulgarische Präsident Rumen Radew will sich für die Aufhebung der gegen Russland verhängten Sanktionen einsetzen. Dies sagte er in einem Interview für das bulgarische Staatsfernsehen BTV.
„Ich werde liebend gerne sämtliche Maßnahmen zur Aufhebung dieser Sanktionen unterstützen. Zugleich sollte aber klar sein, dass der Präsident alleine solche Maßnahmen nicht initiieren kann“, sagte Radew.
Wie er ferner betonte, erlaube die EU ein Szenario, bei dem ein Mitgliedstaat allein mit der Aufhebung der Sanktionen beginne. Früher oder später werde dies auch geschehen, da das gegenseitige Einführen von Strafmaßnahmen ihm zufolge nur Schaden bringe.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden achtmal das Territorium der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden
Almasnaja, Kalinowo, Losowoje, Kalinowka, Sansharowka, Logwinowo und Shelobok.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Washington und Moskau hielten Geheimtreffen zu Syrien-Krise – Zeitung
Russische und US-Regierungsvertreter haben geheime Verhandlungen über die Regulierung der Lage im Südwesten Syriens geführt. Dies berichtet die Zeitung „Wall Street Journal“ (WSJ) unter Berufung auf Quellen in der US-Administration. Die Gespräche sollen nach dem Moskau-Besuch von US-Außenminister Rex Tillerson im April in Gang gesetzt worden sein.
Laut den WSJ-Quellen sollen vor etwa zwei Wochen mindestens zwei Treffen von russischen und amerikanischen Regierungsvertretern in Jordanien stattgefunden haben. Eine weitere Gesprächsrunde sollte in dieser Woche in Amman erfolgen – diese sei aber dann auf unbestimmte Zeit verschoben worden.
Wie die Zeitung schreibt, erklärt die Geheimhaltung der Verhandlungen das Streben des Weißen Hauses, die Kontakte mit Moskau vor dem Hintergrund der in den USA anhaltenden Ermittlungen zur angeblichen Einmischung Russlands in die US-Präsidentschaftswahlen in Gang zu bringen.
Ferner heißt es, das Pentagon habe zuvor mit Bedenken die Kontakte mit Russland über die Errichtung der sogenannten Deeskalationszonen in Syrien aufgenommen. Das Weiße Haus glaube jedoch, dass die Verhandlungen mit Moskau die Vernichtung der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) voranbringen und den Erfolg im Südwesten Syriens auch in anderen Regionen des Landes ausbauen würden.
Laut WSJ haben von amerikanischer Seite Brett McGurk und Michael Ratney, zwei Sondergesandte in der von den USA geführten Anti-Terror-Koalition, teilgenommen.
Das US-Außenministerium habe vorerst keine Stellung zu den Geheimtreffen genommen. Es hieße lediglich, man wolle eine diplomatische Lösung des Syrien-Konflikts finden und den Terror besiegen.
Russische Medien berichten, dass die Frage der Kontakte mit Russland von Senatoren gestellt worden sein könnte, die die Aufhebung der antirussischen Sanktionen erörtern. Dabei soll das US-Außenministerium den Senat gebeten haben, diese Frage wegen des Zusammenwirkens mit Russland in der Syrien-Krise zu verschieben.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Gegen 21:45 hat die ukrainische Seite einen Beschuss von
Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk begonnen. In der Folge erlitt ein Mann, geb. 1961, zahlreiche Splitterverletzungen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Er fügte hinzu, dass der Verletzte sich im republikanischen traumatologischen Zentrum befindet, sein Zustand ist stabil.

Nach vorläufigen Informationen wurde die Ortschaft gestern Abend mit Mörsern des Kalibers 120mm beschossen.
„In Alexandrowka im Petrowskij-Bezirk von Donezk wurden fünf Häuser auf der Lenin- und der Schkolnaja-Straße beschädigt. In Trudowskije geriet ein Haus in Band und außerdem haben aufgrund beschädigter Leitungen 27 Transformatorunterstationen keinen Strom. Ein Teil des Petrowskij-Bezirk hat keinen Strom“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Reparaturbrigaden haben schon mit den Arbeiten begonnen.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte
70 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurden Mehrfachraketenwerfer, Panzer, Artillerie, Mörser, Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen, lenkbare Antipanzerraketen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet“, teilte das operative Kommando mit.
18 Ortschaften der Republik wurden von den ukrainischen Streitkräften beschossen.

de.sputniknews.com: Poroschenko stößt auf Widerstand: EU will Visafreiheit für Donbass-Bewohner
Die Europäische Union stemmt sich gegen die neue Idee des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, den Donbass-Bewohnern statt biometrischer Reisepässe deren Vorgängermodell auszustellen. Dies teilte der EU-Botschafter in Kiew, Hugues Mingarelli, mit.
Laut Mingarelli besteht die EU darauf, dass absolut alle Ukrainer – auch diejenigen, die im Donbass und auf der Krim leben – visafrei nach Europa reisen können.
Die Politik, wonach ukrainischen Bürgern das visafreie Einreisen verweigert wird, sei „in keiner Weise“ nachvollziehbar.
„Alle ukrainischen Bürger, wo auch immer sie leben, können ohne Visum (in die EU — Anm. d. Red.) einreisen, wenn sie einen biometrischen Pass haben“, betonte der Diplomat. Die EU habe dies Kiew bereits nahegelegt.
Poroschenko hatte am 24. Mai dem Ministerkabinett die Idee vorgelegt, den Donbass-Bewohnern das Vorgängermodell des biometrischen Passes auszustellen.
Im Februar hatte der russische Präsident Wladimir Putin einen Erlass über die Anerkennung von Personaldokumenten unterzeichnet, die in einzelnen Kreisen der Gebiete Donezk und Lugansk wohnenden Bürgern der Ukraine sowie Staatenlosen ausgestellt wurden.

de.sputniknews.com: Krim kommentiert ukrainisches Einreiseverbot für CDU-Urgestein
Mit ihrem Einreiseverbot für den CDU-Politiker Willy Wimmer hat die ukrainische Führung Kritik aus der Krim auf sich gezogen. „Mit diesem Schritt zeigte das Regime in Kiew sein wahres Gesicht“, kommentierte Wladislaw Ganschara von dem Krim-Parlament.
Der ukrainische Geheimdienst SBU hat am Freitag gegen den ehemaligen Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium Willy Wimmer ein fünfjähriges Einreiseverbot verhängt, weil der CDU-Politiker zuvor — ohne Erlaubnis aus Kiew — die Krim besucht hatte.
„Kiews Methoden können nur gerügt werden“, kommentierte Ganschara, Mitglied des Staatsrates (Parlament) der Krim, im Gespräch mit dem Sender RT. Er räumte jedoch ein, dass Wimmer sich dadurch nicht einschüchtern lasse. „Ich denke sogar, dass ein Politiker von einer solchen Größe diesen Sanktionen gar keine Aufmerksamkeit schenken wird.“ ..

nachmittags:

Dan-news.info: Das kommunale Unternehmen Woda Donbassa teilte mit, dass die Pumpstation erster Ebene des Jushnodonbasskij-Wasserwerks bei Jasinowataja heute nach zweitägigem Stillstand aufgrund der Beschüsse ihren Betrieb wieder aufgenommen hat.
„Gerade haben wir die Aggregate angeworfen, die Station hat begonnen zu arbeiten, alles ist in Ordnung. Es ist bereits Wasser in Richtung Krasnoarmejsk (von der ukrainischen Regierung kontrolliertes Territorium, Anm. DAN) geflossen“, informierte der Gesprächspartner der Agentur.
Er fügte hinzu, dass außerdem wiederholt das Gelände auf nicht detonierte Geschosse hin kontrolliert wurde. Diese Arbeiten erfolgen in Anwesenheit russischer Offiziere des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung und von OSZE-Beobachtern. Es wurden mehr als 30 Geschosse unschädlich gemacht, vor allem Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm und Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm.

Ukrinform.ua: Nach einem Beschuss am 8. Juni bleiben fünf Rayons der Oblast Donezk ohne zentrale Wasserversorgung.Nach einem Beschuss am 8. Juni bleiben fünf Rayons der Oblast Donezk ohne zentrale Wasserversorgung.
Das teilt die Pressstelle des Katastrophenschutzes der Ukraine mit. Etwa 388.000 Einwohner der Rayons Pokrowsk, Selidowe, Wolnowacha, Dopropillja und Marjinka würden aus 21 Reservebehältern jede Stunde versorgt.
Laut dem Katastrophenschutz wurde beim Beschuss am 8. Juni eine Hochspannungsleitung im Rayon Jasynuwata in dem nicht kontrollierten Gebiet beschädigt. Damit wurde eine Pumpstation der Wasserleitung „Piwdennyi Donbass“ von der Stromversorgung getrennt. Die Wasserleitung transportiert Wasser für drei Wasserwerke in dem von der Ukraine kontrollierten Gebiet. Der Katastrophenschutz kann diese Rayons noch drei bis vier Tage notversorgen.
Eine Reparatur der Stromleitung ist dem Katastrophenschutz zufolge nur unter der Gewährleistung der Sicherheit für seine Mitarbeiter möglich.

de.sputniknews.com: Russland stellt neue Radare in Dienst: Luftraumverletzungen drastisch zurückgegangen
Russlands Funktechnische Truppen haben nach eigenen Angaben neue Aufklärungssysteme in Dienst gestellt, mit denen sie nicht nur den Luftraum überwachen, sondern auch ins All blicken können. Als Folge ist die Zahl der Luftraumverletzungen drastisch zurückgegangen.
Die Funktechnischen Truppen seien jetzt in der Lage, „Flugobjekte aller Klassen mit hoher Sicherheit zu entdecken“, teilte der Befehlshaber der Truppen, General Andrej Koban, am Samstag laut russischen Medien mit.
Nach seinen Worten lassen sich tieffliegende und kleine Ziele wie Drohnen am schwersten lokalisieren. „Aber wir haben schon Mittel, um solche Objekte zu orten.“
„Wir arbeiten jetzt sehr wirksam gegen Verletzungen der Staatsgrenze“, so der General weiter. Als Ergebnis sei die Zahl der Verletzungen des russischen Luftraums im Vergleich zu den früheren Jahren drastisch zurückgegangen.
So hätten die Funktechnischen Truppen, die eigentlich zur Überwachung von Starts und Landungen bestimmt sind, im vergangenen Jahr nur noch 16 solche Vorfälle im russischen Luftraum registriert. „Früher hat es aber Hunderte gegeben.“
Darüber hinaus seien im vergangenen Jahr mehr als 2.000 ausländische Militärflugzeuge, darunter auch rund 800 Spionagejets, lokalisiert und mit Radaren begleitet worden, sagte Koban, ohne Einzelheiten zu nennen.
Ende Mai hatte Verteidigungsminister Sergej Schoigu mitgeteilt, dass die russischen Grenzen — erstmals seit dem Ende der UdSSR — wieder lückenlos mit Frühwarnradaren geschützt seien.

de.sputniknews.com: Golf-Blockade: Katar dankt Russland
Katars Außenminister Mohammed bin Abdulrahman bin Jassim Al-Thani hat am Samstag bei einem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow Russland für die Bemühungen zur Bewältigung der Krise im Persischen Golf gedankt.
„Wir wollen uns bei den russischen Behörden bedanken, die Katar ihre Hilfe angeboten haben, um die Auswirkungen der illegitimen Maßnahmen zu überwinden, die gegen Katar getroffen wurden. Ich schätze diese Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern,“ sagte Al-Thani in Moskau.
Dabei merkte er an, beide Außenminister hätten konstruktive Verhandlungen über die Situation in der Region geführt.
„Ich hoffe, wir werden diesen konstruktiven Dialog zwischen den beiden befreundeten Ländern fortsetzen,“ ergänzte er.
Der russische Außenminister Lawrow sagte bei dem Treffen, Russland sei über die Krise im Golf besorgt.
„Wir mischen uns prinzipiell weder in die inneren Angelegenheiten anderer Länder noch in die bilateralen Beziehungen zwischen anderen Ländern ein. Aber eine Situation, in der sich die Beziehungen zwischen unseren Partnern verschlechtern, kann uns nicht freuen“, so Lawrow.
Lawrow rief die arabischen Länder auf, die Katar-Krise durch einen gleichberechtigten Dialog unter gegenseitiger Achtung zu klären.
Am Montag hatten Ägypten, Saudi-Arabien, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate, Libyen sowie Jemen, die Malediven und Mauritius die diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen. Sie warfen dem Emirat „Unterstützung des Terrorismus“ und „Destabilisierung der Lage im Nahen Osten“ vor.

Lug-info.com: Pressekonferenz des Innenministers der LVR Igor Kornet (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Buchstäblich heute haben wir über unsere Hotline eine Information von Soldaten der ukrainischen Armee erhalten, dass
während des vor kurzem erfolgten Angriffs auf Shelobok von der Führung der ukrainischen Streitkräfte der Befehl erteilt wurde, den Soldaten stimulierende Drogen zu geben.
Diese Information teilte uns ein Soldat mit, der im Sanitätsbereich tätig ist.
Unmittelbar wurde diese Drogenoperation auf jener Seite von Offizieren des medizinischen Dienstes geleitet, Oberstleutnant Pritula und Oberstleutnant Tus.
Einer der Soldaten wies auch darauf hin, dass die Leichen der beim Angriff auf Shelobok Gefallenen nicht in die Totenhalle zur Obduktion übergeben wurden, sondern unter Nutzung von Phosphormunition verbrannt wurden.
Das Kommando der ukrainisch
Streitkräfte erlaubte nicht einmal, dass sich ihre Kameraden und Verwandten von den Gefallenen verabschiedeten.
Weiter ist die Information eingegangen, dass der Sicherheitsdienst im Hafen von Odessa mit einigen Offizieren des Innenministeriums eine Operation zur Beschlagnahmung einer großen
Partie Kokain durchgeführt hat. Es wurden 1775 kg Kokain beschlagnahmt, tatsächlich befanden sich aber in den Ladenräumen dieser Schiffe, die aus Südamerika kamen, 225 kg mehr. Diese Fehlbestand – 225 kg – wird jetzt auf die zeitweise besetzten Gebiete unserer Republik transportiert, um sie in die LVR zu bringen, um unsere Bevölkerung zu vernichten und mit Drogen zu benebeln.
Es handelt sich dabei um Hunderttausende von Einzeldosen einer gefährlichen Droge, die geplant ist in die Republik zu bringen.
Wenn es ihnen nicht gelingt, sie in unser Territorium zu bringen, so werden sie all dies auf den inneren Markt bringen und mir tun die Menschen wirklich Leid, die unter diesen Hammer von Drogenabhängigkeit geraten.

Der stellvertretende Leiter der sogenannten „Leitung des Sicherheitsdienstes der Ukraine im Lugansker Oblast“ Oberst Sergej Komornyj leitet die Lieferung von Drogen auf das Territorium der LVR.
Wir haben auch eine weitere Gruppe entdeckt, im Belowodskij-Bezirk, wo Rechtsschützer der Ukraine Drogenhandel betreiben. Damit befassen sich ehemalige und derzeitige Mitarbeiter der Nationalpolizei.
Ein wesentlicher Teil der Information erhalten die Rechtsschützer der LVR über die Hotline des Innenministeriums.

de.sputniknews.com: Anti-IS-Kampf: Syrische Armee nähert sich irakischer Grenze
Einheiten der syrischen Armee haben die syrisch-irakische Grenze nordöstlich der Ortschaft At Tanf erreicht, meldet die Agentur Sana unter Berufung auf eine Militärquelle.
„Einheiten der syrischen Armee setzen mit Unterstützung der verbündeten Verbände den erfolgreichen Militäreinsatz im syrischen Bezirk Badiya fort. Am Nachmittag konnten sie die syrisch-irakische Grenze nordöstlich der Ortschaft At Tanf erreichen“, zitiert die Agentur die Quelle.
Laut der Quelle festigten „die Einheiten der syrischen Armee ihre Kampfstellungen, wobei sie in dieser Richtung die Reste der bewaffneten Formierungen der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) vernichteten“.
Die US-geführte Koalition hatte am Dienstag in Syrien erneut einen Schlag gegen regierungstreue Kräfte im Raum von At Tanf innerhalb einer Schutzzone geführt. Der erste derartige Angriff war am 18. Mai in derselben Gegend erfolgt.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und
bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen das Regime der Feuereinstellung achtmal verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Almaszone, Sansharowka, Kalinowo, Logwinowo, Losowoje und Shelobok. Die ukrainischen Streitkräfte haben bei den Beschüssen 120- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 149 Geschosse abgeschossen.
Ich erkläre ein weiteres Mal offiziell, dass die Volksmiliz der LVR bereit ist zur Lösung der Konflikts im Donbass auf friedlichem Weg, die Minsker Vereinbarungen genau einhält, aber
im Fall ihres Bruchs durch die ukrainische Seite bereit ist, entschieden zu handeln.
Mit diesem Ziel setzen wir die planmäßige Vervollkommnung der militärischen Kenntnisse fort. In den Einheiten der Volksmiliz werden täglich Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt. Außerdem werden tagsüber und nachts tägliche Übungen der Einheiten zum Kampf gegen den Terror und zur Abwehr von Diversions- und Erkundungsgruppen geplant und durchgeführt.
Im Zusammenhang mit dem niedrigen moralisch-psychischen Stand, der Vergrößerung der Zahl der Desertionen, der Fälle von Selbstmord und nicht kampfbedingter Verluste unter den Soldaten der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte ist am 8. Juni am Stationierungsort der Brigade eine Kommission des Stabs der „ATO“ unter Leitung des Kommandeurs der „ATO“ Generalleutnant Sirskij zur Überprüfung eingetroffen.
In der Folge der Arbeit der Kommission wurde die Anweisung erteilt, dass 25 Strafverfahren wegen eigenmächtigen Verlassens des Truppenteils und Dienstortes durch Soldaten der Brigade aufgenommen werden.
In einem mechanisierten Bataillon der 17. Panzerbrigade der ukrainischen Streitkräfte desertieren die Soldaten aufgrund des langen Aufenthalts in der „ATO“-Zone, der nicht zufriedenstellenden materiellen Versorgung und der Nichtzahlung des Solds auch massenhaft.
Allein in der letzten Woche haben 10 Personen den Stationierungsort des Bataillons eigenmächtig verlassen. Vom Bataillonskommando werden Fahndungsmaßnahmen durchgeführt.

de.sputniknews.com: USA wollen ihre Kriegsschiffe in Russland betreuen lassen
Die Navy sucht nach Unternehmen, die US-Kriegsschiffen in sämtlichen russischen Häfen logistische und technische Dienstleistungen, darunter die Wartung und Versorgung mit Gütern, anbieten könnten.
Eine solche Suchanzeige hat die US Naval Supply Systems Command (NAVSUP), der Logistikbereich der US Navy, auf der Website FedBizOpps, einer Art eBay für staatliche Rüstungsaufträge, veröffentlicht. Gesucht werden Dienstleister, die die Siebte US-Flotte – die mit Sitz in der japanischen Hafenstadt Yokosuka im westlichen Pazifik und im Indischen Ozean eingesetzt ist — versorgen könnten.
Als das „Einsatzgebiet“ der Flotte, wo solche Dienstleistungen bezogen werden können, werden unter anderem Häfen von Südkorea, Japan, Taiwan sowie „sämtliche Häfen“ des „ostasiatischen Russlands“ erachtet.
Die Anzeige sei an diejenigen Unternehmen gerichtet, „die ordnungsgemäß befugt sind, in Japan, (Süd)Korea, Russland und Taiwan tätig zu sein und Geschäfte zu betreiben“, heißt es im Anzeigentext.
„Im Prinzip ist das ja möglich — zum Beispiel wenn Russland sich verpflichtet, ein Lagerhaus für solche Logistikziele aufzustellen. Wenn diese Initiative der Vereinigten Staaten aber ohne Zustimmung Russland erfolgt, kann das als eine grobe Verletzung der Souveränität betrachtet werden. Man müssen dann mit allen daraus entstandenen Folgen rechnen“, teilte diesbezüglich der russische Militärexperte Alexej Leonkow mit.
Anfang Mai hatte der US-Kongress ein Gesetz verabschiedete, dass eine Sonderkontrolle über russische See- und Flughäfen im Fernen Osten vorsieht. Das Gesetz zielt hauptsächlich auf eine Erweiterung der Sanktionen gegen Nordkorea ab, richtet sich nun aber auch gegen jene Länder, die mit Nordkorea zusammenarbeiten. Das erklärte Ziel ist es demnach, etwaige Verstöße gegen die vom UN-Sicherheitsrat verhängten Sanktionen aufzuspüren und zu bestrafen.
Zu diesem Zweck sollen nun laut dem Gesetz auch die an der Pazifikküste liegenden russischen See- und —Flughäfen Nachodka, Wanino und Wladiwostok unter „Sonderkontrolle“ gestellt werden.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung 70 Mal verletzt.
In
Richtung Donezk hat der Gegner auf die Gebiete von elf Ortschaften 47 Artilleriegeschosse des Kalibers 152 und 122mm, 26 Panzergeschosse, 443 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen.
In Richtung Mariupol wurden die Gebiete von vier Ortschaften beschossen. Vom Gegner wurden vier Geschosse mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“ auf Besymennoje, sechs Panzergeschosse und 78 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen.
In Richtung Gorlowka wurden die Gebiete von Sajzewo, Shelesnaja Balka und Schirokaja Balka mit verschiedenen Typen von Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Verbrecher wurde
ein ziviler Einwohner verletzt: W. F. Gubaschow, geb. 1961. Sechs Häuser in Alexandrowka und Trudowskije wurden beschädigt. Außerdem wurde in Trudowskije die Stromversorgung von 27 Transformatorunterstationen unterbrochen. Zurzeit laufen die Reparaturarbeiten.
Wie wir schon zuvor mitgeteilt haben, hat die ukrainische Seite eine Reihe von Provokationen im Gebiet von Awdejewka durchgeführt. Die Straftruppen haben einige Korrekturen in ihre Pläne eingefügt und nicht Awdejewka, sondern Marjinka beschossen, wo zwei friedliche Einwohner verletzt wurden.
Wir schließen nicht aus, dass die Veröffentlichung der Pläne des Gegners, vom 8. bis 12. Juni Awdejewka zu beschießen, durch uns den Tod von Einwohner der Stadt verhindert hat, aber nicht vollständig verhindert hat, dass die ukrainischen Verbrecher ihre Pläne realisieren.
Wir sammeln eine Beweisbasis für die ukrainischen Verbrechen. So haben nach Informationen von örtlichen Einwohnern und Angaben unserer Aufklärung Nationalisten des „Rechten Sektors“, die zur 92. Brigade der ukrainischen Streitkräfte gehören, am 8. Juni den
Beschuss von Kamenka durchgeführt. Nach Mitteilung einer Quelle im Stab der Brigade, war der Beschuss nicht genehmigt, zu dieser Tatsache führt das Kommando interne Ermittlungen durch. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Angehörigen des „Rechten Sektors“ wieder mit einem Tadel davonkommen, wie dies bei einem analogen Beschuss von Wohngebieten von Besymennoje am 9. Mai durch eine Einheit des Regiments „Asow“ der Fall war.
Die Einheiten der Streitkräfte der Republik halten weiterhin die Minsker Vereinbarungen ein und befassen sich mit der Erhöhung ihrer Professionalität. Entsprechung des Plans zur militärischen Ausbildung werden Übungen zur Führung von Technik, Schieß- und taktischer Ausbildung durchgeführt.

de.sputniknews.com: „Fake“: Moskau reagiert auf „Welt“-Beitrag über „russische Propaganda“
Das russische Außenministerium hat die Zeitung „Die Welt“ wegen ihres Artikels über die Tätigkeit des Senders RT Deutsch und des Nachrichtenportals Sputnik Deutschland kritisiert. Eine entsprechende Mitteilung hat die Behörde am Samstag auf ihrer Webseite veröffentlicht.
In der Mitteilung des russischen Außenministeriums wird ein Artikel mit dem Titel „Russische Propaganda kinderleicht“ erwähnt, der in der „Welt am Sonntag“ am 2. Juni erschienen sein soll. Zu dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrags, ließ sich der erwähnte „Welt“-Artikel allerdings nicht abrufen.
„Die Hauptbotschaft des Artikels in der „Welt“ heißt: RT Deutsch und Sputnik würden in Deutschland keinen Journalismus, sondern primitive prorussische Staatspropaganda betreiben. Die Zeitung legt die „beste“ Methode nahe, mit der dieses „Problem“ gelöst werden könnte, und zwar die beiden Quellen zu boykottieren, so das russische Außenministerium in seiner Mitteilung.
Die Behörde verwies darauf, dass RT-Deutsch- und Sputnik-Journalisten in der BRD offiziell akkreditiert sind und ihre Berufstätigkeit im strengen Einklang mit den geltenden Gesetzen ausüben. „Ihre Arbeit ist absolut legitim, und es hat keine Beanstandungen gegenüber ihnen von Seiten der Behörden gegeben“, betonte das Außenministerium.
Das russische Außenamt bezweifelte zudem, ob die Vorwürfe der Welt-Redaktion an russische Medien berechtigt seien, während die Mitarbeiter der „Welt“ selbst verpflichtet seien, „das transatlantische Bündnis zu unterstützen und ihre Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika zu zeigen“.
Außerdem machte das Außenministerium auf die aufdringliche Reklame der russischen Redaktion eines anderen deutschen Mediums aufmerksam, und nämlich der „Deutschen Welle“, die russische Internet-Nutzer nicht unbeachtet lassen.
„Lauter Feinde um Russland herum? Dann müssen sie hierher. Nachrichten ohne Verschönerungen oder Hysterie“, zitiert die Behörde den Slogan der DW Russian. „Wir glauben, dass diese Marketing-Methode eine einzig richtige Definition verdient, und nämlich „Deutsche Propaganda kinderleicht“.
​Das russische Außenministerium hatte mehrmals Informationen dementiert, die in den westlichen Medien veröffentlicht wurden. Dazu entstand sogar auf der offiziellen Webseite der Behörde eine neue Sparte, in der Falschmeldungen ausländischer Medien publiziert und somit öffentlich entlarvt werden.

Mptdnr.ru: Am Kontroll- und Passierpunkt „Majorsk“ fand heute eine Markt statt, wo Waren zu Erzeugerpreisen angeboten wurden. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Programms zur Wiedervereinigung des Donbass mit Unterstützung des Ministeriums für Industrie und Handel der DVR statt.
Erzeuger aus Donezk, Makejewka, Schachtorsk und dem Nowoasowskij-Bezirk verkauften ihre Waren. Für die Einwohner und Gäste der Republik wurde ein großes Sortiment angeboten – Fleisch, Fisch, Bäckerei- und Wursterzeugnisse sowie Haushaltschemikalien.
„Wie der Industrieminister Alexej Granowskij bereits sagte, werden solche Märkte regelmäßig samstags an den zwei KPP Jelenowka und Majorsk stattfinden. Die Einwohner der Republik und des Territoriums der Donezker Oblast, die zeitweise von der Ukraine kontrolliert werden, können dort Waren zu Erzeugerpreisen kaufen, d.h. wesentlich niedriger als zu Marktpreisen“, berichtete die Leiterin der Abteilung zur Entwicklung von Handel und
Verbrauchermärkten des Ministeriums Natalja Kosina.
Der Markt rief große Interesse bei den Einwohnern des zeitweise nicht kontrollierten Territoriums des Donbass hervor. Zur Eröffnung versammelten sich etwa 50 Menschen. „Für uns sind Lebensmittel aus Donezk wie ein Stückchen friedliches Leben. Bei uns gibt es eure Waren nicht, aber wir sind an sie gewöhnt, die Qualität ist gut, alles ist lecker. Wir haben unsere Würste und Süßigkeiten sehr vermisst. Ich habe für die Enkel Süßigkeiten und Gebäck gekauft. Leider hatte ich wenig Geld, aber beim nächsten Mal werden ich auf jeden Fall kommen, um mehr zu kaufen“, erzählte eine Einwohnerin von Konstantinowka….
Jeder, der möchte, kann auf dem Markt einkaufen. Vertreter von sozialen Gruppen mit Anrecht auf Ermäßigungen erhalten gegen einen Nachweis, dass sie auf dem Territorium des Donezker Oblast, der zeitweilig von der Ukraine kontrolliert wird, zusätzliche Rabatte von den Erzeugern. Solche Märkte finden m Juni am 17. Juni am KPP Jelenowka und am 24. Juni am KPP Majorsk statt.

de.sputniknews.com: Poroschenko: „Back in the USSR“ ab jetzt nur im Song
Einen Tag vor dem Wegfall der EU-Visumspflicht hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko eine „Rückkehr“ seines Landes in die Sowjetunion, die vor mehr als 25 Jahren zu existieren aufhörte, völlig ausgeschlossen.
„Die Ukraine wird nicht mehr in die Sowjetunion zurückkehren“, sagte Poroschenko nach Angaben des Informationsportal „112 Ukraina“. „Die Worte ‚Back in the USSR‘ werden wir beim Beatles-Hören zu Ohren bekommen“, betonte der Präsident während der Eröffnung eines symbolischen Countdowns, der die verbliebene Zeit bis zur Aufhebung der Visumspflicht für die Ukraine zählt.
Das EU-Parlament hatte am 6. April die Befreiung ukrainischer Staatsbürgerschaft von der Visumspflicht für kurzzeitige Aufenthalte im Schengen-Raum gebilligt. Am 11. Juni tritt die Aufhebung der Visumspflicht für Ukrainer für kurze Aufenthalte im Schengen-Raum in Kraft.

dnr-news.com: Ein Teilnehmer des Maidan gibt zu: Auf die Protestierenden schossen die eigenen Leute
Der Maidan-Aktivist Wladimir Wentschak, aus der Lwower Region stammend, der 6 Verwundungen während des massiven Schusswffeneinsatzes am 20. Februar 2014 erhielt, hat erklärt, dass man auf ihn aus dem Gebäude des Hotels „Ukraina“ geschossen habe. Eine solche Aussage machte er am 6. Juni im Verlauf der Gerichtsverhandlungen der Strafsache „Berkut“ beim Swjatoschinskij-Bezirksgericht von Kiew.
Nach seinen Worten erhielt er die erste Verwundung infolge des Schusswaffeneinsatzes in den Rücken, die Kugel durchschlug den rechten Lungenflügel. Darüber hinaus erhielt er noch 3 Verwundungen in Arme und Beine.
Wetschak sagte auch, dass er in diesem Moment sah, dass die Rechtsschützer mit Pumpguns bewaffnet waren und mit ihnen nach oben schossen. Wie der Zeuge berichtet, kam er nach den erlittenen Verwundungen in das Gebäude des Hotels „Ukraina“, in dem sich der Hauptpunkt der medizinischen Versorgung der Maidankämpfer befand.
„Die erste Verwundung erhielt ich in den Rücken, aber nicht aus dem Regierungsviertel, wo es eine solche klare Bedrohung gab … sondern von Seiten des Hotels „Ukraina“. Ich ging zu der Gruppe der Maidankämpfer, die sich an vorderster Position befanden. Wir sahen, dass an den Fenstern des Hotels „Ukraina“ Leute von unserem Stab standen, einige Menschen waren das, die Fenster waren geöffnet, an denen irgendwelche Leute standen, und wir fühlten, dass die Schüsse von hinten aus dieser Richtung kamen. Wir sahen, wo die Kugeln einschlugen, die nur von Seiten des Hotels „Ukraina“ kommen konnten“, sagte der Zeuge.
Außer den Schüssen aus dem Hotel „Ukraina“, die vom Zeugen Wentschak erwähnt werden, hat er auch bewaffnete Leute auf dem Dach des Konservatoriums gesehen und merkte an, dass er sie für Angehörige der bewaffneten Organe hielt, da nach seinen Worten Zivilisten keine Waffen tragen durften.
„Aus irgendeinem Grund dachte ich da: Wer mag das dort sein mit den Waffen?“, sagte Wentschak.

abends:

de.sputniknews.com: Nato an Russlands Grenze: Mehr als 100 Soldaten aus Kanada in Lettland eingetroffen
Mehr als 100 kanadische Soldaten aus der Kampfgruppe des multinationalen Nato-Bataillons sind am Samstag nach Lettland gekommen, wie das lettische Verteidigungsministerium auf seiner offiziellen Homepage mitteilt.
Nach Lettland kamen demnach mit einem Flugzeug CC-150 Polaris Soldaten der ersten mechanisierten Brigade der kanadischen Streitkräfte. Innerhalb der nächsten Woche sollen alle kanadischen Militärs (über 1000 Militärs) eintreffen. Die Verlegung des kanadischen Nato-Bataillons nach Lettland soll bis zum 19. Juni abgeschlossen werden.
Nach Lettland sollen zudem Medienberichten zufolge 450 Infanteristen, Panzerwagen aus Kanada, 18 Minenräumer aus Albanien, weitere 160 Infanteristen und Panzerfahrzeuge aus Italien und eine aus 160 Militärs bestehende Panzertruppe aus Polen geschickt werden.
Die Allianz hatte bei ihrem Gipfel 2016 in Warschau beschlossen, multinationale Bataillone auf Rotationsgrundlage in Lettland, Litauen, Estland und Polen zu stationieren. Die Bataillone für Lettland, Litauen und Polen sollen aus Kanada, Deutschland und den USA kommen.
Lettland ist seit 2004 Nato-Mitglied.

Dan-news.info: „Heute Mittag hat die ukrainische Armee Trudowskije beschossen. In der Folge des Beschusses wurde ein Mann, geb. 1970, verletzt“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach vorläufigen Informationen wurde mit Mörsern geschossen. Der Verletzte ist im städtischen Krankenhaus Nr. 14.

de.sputniknews.com: Doping-Skandal: WADA stellt Ermittlungen gegen russische Athleten überraschend ein
Die internationale Anti-Doping-Agentur WADA hat ihre Ermittlungen gegen 27 russische Fechter eingestellt, die in dem sogenannten McLaren-Bericht erwähnt worden waren.
„Die Fédération Internationale d’Escrime (FIE, internationaler Dachverband für den Fechtsport — Anm. d. Red.) hat überzeugende Beweise für eine Nichtbeteiligung russischer Sportler an der Einnahme von verbotenen Substanzen bereitgestellt“, sagte ein Sprecher der Anti-Doping-Agentur dem TV-Sender RT.
„Das ist ein sehr guter Präzedenzfall für den russischen Sport. Ich bin überzeugt, dass jene unsinnige Zahl von Athleten, die der Verletzung von Anti-Doping-Regeln verdächtigt werden, in der gleichen Weise freigesprochen werden“, sagte der vierfache Olympia-Sieger, Mitglied des FIE-Exekutivkomitees und Vize-Präsident des nationalen Olympia-Komitees Russlands, Stanislaw Posdnjakow, gegenüber der Nachrichtenagentur „R-Sport“.
Die in dem McLaren Bericht erwähnten Zahlen würden nicht dem Ausmaß des Problems entsprechen, so Posdnjakow. „Wir bestreiten nicht, dass Doping-Probleme bestehen, sie bestehen aber in jedem anderen Land auch“.
Im März hatte der Internationale Kanuverband (ICF) seine Vorwürfe gegen russische Sportler zurückgezogen, die Richard McLaren in seine Liste der Athleten aufgenommen hatte, die angeblichen Anti-Doping-Regeln verletzt hatten.
Im Februar 2017 hatte WADA zugegeben, dass der McLaren-Bericht zum Doping in Russland nicht genügend Beweise für die Schuld russischer Sportler beinhaltet.
Der kanadische Anwalt Richard McLaren hatte im vergangenen Dezember den zweiten Teil der Ermittlungen vorgestellt, die eine von ihm geleitete unabhängige Kommission im Auftrag der WADA unternommen hatte. Demnach sollen in Russland zwischen 2011 und 2015 mehr als 1000 Sportler von Doping-Vertuschungen profitiert haben, darunter bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi.

Dan-news.info: „Um 21:20 hat die ukrainische Seite in Verletzung der Minsker Vereinbarungen Jakowlewka bei Jasinowataja mit Artilleriegeschützen des Kalibers 122 und 152mm beschossen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Es wurde gleichzeitig aus zwei Richtung geschossen – aus Stepnoje und aus Richtung der Awdejewker Kokerei. Das Kommando unterstrich, dass die Streitkräfte der DVR das Feuer nicht erwidert haben.

de.sputniknews.com: So eroberte Russlands Diplomatie Sozialnetzwerke – Financial Times
Der Twitter-Account der russischen Botschaft in Großbritannien ist zu einem wirkungsvollen Instrument der russischen digitalen Diplomatie im Informationskrieg zwischen Russland und dem Westen geworden, schreibt die Zeitung „The Financial Times“.
Als die britische Premierministerin Theresa May der EU eine Einmischung in die britische Wahlen vorgeworfen hatte, reagierte die russische Botschaft ironisch in ihrem Twitter-Profil: „Diesmal nicht Russland Gottseidank“.
„Nachdem diese Nachricht 9700 Likes und 12.000 Retweets erhalten hatte, mussten selbst die hartgesottenen Russland-Kritiker — wie Fußballfans, die widerwillig bei einem Tor des Gegners Beifall klatschen — zugeben, dass dies ein,epischer Trolling‘ war“, betont die Zeitung.
Die Tweets der russischen Botschaft seien vielfältig: Sie setzen Musik, Gedichte und spöttische Meme ein, so die Zeitung. Als der Besuch des britischen Außenministers Boris Johnson in Moskau abgesagt wurde, reagierte die diplomatische Vertretung Russlands „mit Softpower“, nämlich mit einem Videoclip nach Tschaikowskis Ouvertüre „1812″, die dem Sieg Russlands in den Napoleonischen Kriegen gewidmet ist.
​Solch eine Vorgehensweise sei wirkungsvoll, schreibt die „Financial Times“. Innerhalb eines Jahres habe @RussianEmbassy die Accounts der israelischen und der US-amerikanischen Botschaft überholt und sei mit 56.000 Followers die am meisten besuchte Webseite unter allen Auslandsvertretungen in London geworden.
Wer genau für die Inhalte in ihrem Twitter-Account verantwortlich ist — dieses Geheimnis wollte die russische Botschaft gegenüber der Zeitung nicht lüften und erwähnte lediglich, die Mitteilungen seien das Ergebnis der „kollektiven Bemühungen“ der etwa 30 Mitarbeiter der Botschaft.
„Wir mischen uns nicht in die Angelegenheiten anderer Länder ein“, hieß es in einem Statement, das der Zeitung vorliegt. Wenn aber Russland im Verlauf von innenpolitischen Debatten herausgefordert wird, müssen wir reagieren.

Advertisements
Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s