Presseschau vom 09.06.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 13-mal das Territorium der LVR beschossen, darunter auch mit Artillerie. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Kirowsk, Kalinowo, Choroscheje, Prischib, Losowoje, Kalinowka, Beresowskoje, Krasnyj Jar.
Geschossen wurde mit 152mm- und 122mm-Artilleriegeschützen, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

 

de.sputniknews.com: Washington bezeichnet Koalitions-Angriff in Syrien als „Notwehr“.
Erneut hat die US-geführte Anti-IS-Koalition am Donnerstag regierungsnahe Kräfte in Syrien angegriffen. Die Bombardements seien als ein Akt der eigenen Selbstverteidigung zu verstehen, verlautete es nun aus dem US-Außenministerium.
„Die Koalition ist voll und ganz auf das unmittelbare Ziel fokussiert, den IS zu zerschlagen. Sie ist aber auch bereit, sich in dem Ausmaß zu verteidigen, wie die regierungstreuen Kräfte zu den Koalitionskräften in At-Taif vorrückten. Deshalb halten wird das für keine Eskalation“, sagte am Freitag die Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert.
Die von den USA geführte Koalition hatte am Donnerstag bereits zum dritten Mal im laufenden Monat regierungstreue Kräfte in Syrien angegriffen. Der Angriff ereignete sich im Raum der Siedlung At-Taif.
Wie ein Koalitionssprecher zuvor mitgeteilt hatte, wurden dabei ein Panzer, Geschütze und eine syrische Drohne, die angeblich Soldaten der Koalition im Süden des Landes angegriffen haben soll, zerstört.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainischen Beschuss und dessen Folgen
„Seit dem frühen Morgen ist es bei uns sehr heiß. Sachanka wurde beschossen, die Stromversorgung ist dort unterbrochen“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij mit.
Die Energietechniker der DVR haben bereits mit den Reparaturarbeiten begonnen.
„In der Nacht auf den 9. Juni wurde Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk von den ukrainischen Streitkräften beschossen. Zerstörungen: Mamina-Sibirjaka-Straße 30,32, Karnawalnaja-Straße 77, Victor-Hugo-Straße 20, 33, 35“, teilte der Pressedienst der Stadtverwaltung von Donezk mit.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 54-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Insgesamt wurden von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 20 Ortschaften der Republik mit Panzern, Artillerie, Mörsern, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen, Antipanzerraketen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden aufgrund von Beschuss sieben Häuser und eine Gasleitung beschädigt.

 

de.sputniknews.com: Kiew: „Wir treten der Nato schneller bei als sonstwer“.
„Ostflanke der Nato“: Nach Meinung des ukrainischen Außenministers Pawel Klimkin ist die Ukraine als Nato-Staat eine durchaus greifbare Perspektive. Und zwar nicht in Jahrzehnten, sondern sogar schneller.
Am 8. Juni hat die Oberste Rada (ukrainisches Parlament) einen Gesetzentwurf abgesegnet, der Kiews Streben nach einer Nato-Mitgliedschaft festschreiben soll.
„Es ist eine greifbare Perspektive. Ich bin der Meinung – man kann das auch als mein politisches Statement auffassen – dass wir uns schneller zur Nato gesellen, als jemand sonst, der jetzt an nichts mehr glaubt“, sagte Klimkin im ukrainischen Fernsehen.
Dabei sei dies „keine Frage von Jahrzehnten“ oder einer „nicht absehbaren Zukunft“. Damit dies aber geschieht, „müssen wir das tun, was wir tun“, betonte der Außenpolitiker.
Zu diesem „Tun“ gehöre das Anpassen an sämtliche Nato-Standards, wobei, so Klimkin, die Ukraine schon jetzt de facto „die Ostflanke der Nato“ sei.
Das ukrainische Parlament hatte im Dezember 2014 den blockfreien Status des Landes per Gesetzesänderung aufgehoben. Laut der neuen Militärdoktrin soll die Ausstattung der ukrainischen Streitkräfte bis 2020 gänzlich mit der Nato-Militärtechnik kompatibel sein.
Das bedeutet praktisch, dass die Ukraine wieder den Kurs auf Mitgliedschaft in der Nordatlantikallianz einschlägt.
Im Dezember 2015 hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko bei einem Besuch in Brüssel eine Roadmap zur militärtechnischen Zusammenarbeit seines Landes mit der Nato unterzeichnet.
Russlands Präsident Wladimir Putin hatte in einem Interview mit dem US-Regisseur Oliver Stone gesagt: „Heute ist sie (die Nato – Anm. d. Red.) ein außenpolitisches Instrument der USA. Da gibt es keine Verbündeten, da gibt es nur Vasallen.“

 

Dan-news.info: „Der russischen Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination ist es gelungen, von Kiew eine Sicherheitsgarantie für die Durchführung von Wiederaufbauarbeiten am Jushnodonbasskij-Wasserwerk zu erreichen“, teilte der Vertreter der DVR im Gemeinsamen Zentrum für Kontrolle und Koordination mit.
Er merkte an, dass die Arbeiten für heute geplant sind. Die Wiederaufbaumaßnahmen werden in Anwesenheit russischer Offiziere
des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination, von Vertretern der OSZE-Mission und Vertretern des operativen Kommandos der DVR stattfinden.
Heute werden wir gemeinsam mit der OSZE und dem Gemeinsamen Zentrum zur Pumpstation fahren, wo die Reparaturarbeiten beginnen sollen. Wenn alles gut verläuft, wird die Einrichtung heute wieder in Betrieb genommen“, teilte ein Vertreter des kommunalen Unternehmens Woda Donbassa mit.
Er fügte hinzu, dass gleichzeitig mit den Reparaturarbeiten auch eine Säuberung des Geländes von nicht detonierten Geschossen stattfinden wird.

de.sputniknews.com: CNN: Russischer Botschafter Kisljak von US-Geheimdiensten abgehört.
US-Sicherheitsbehörden hören Gespräche des russischen Botschafters in den USA, Sergej Kisljak, nicht nur mit US-Bürgern, sondern auch solche mit russischen Staatsangehörigen ab. Das berichtet der US-TV-Sender CNN.
Bei den Anhörungen von Ex-FBI-Chef James Comey im US-Senat hat sich gezeigt, dass die Gespräche des russischen Botschafters in den USA, Sergej Kisljak, weitergehend überwacht werden als bisher bekannt. So soll Comey bei der geschlossenen Anhörung vor dem US-Senat laut CNN gesagt haben, dass der US-Justizminister Jeff Sessions nicht zwei, sondern drei Treffen mit dem russischen Botschafter gehabt haben könnte. Dem Sender zufolge „basiert die Information teilweise auf abgefangenen (Gesprächen — Anm. der Red.) unter Russen, als es um die Besprechung der Treffen ging“.
Im Januar ist bekannt geworden, dass das FBI die Gespräche zwischen dem Ex-Berater von US-Präsident Donald Trump, Michael Flynn, und dem russischen Botschafter abgehört hatte. Im März hatte die Vorsitzende der Fraktion der Demokraten im Repräsentantenhaus der USA, Nancy Pelosi, den Justizminister Sessions zum Rücktritt aufgerufen. Das war die Reaktion auf den in der Zeitung The Washington Post erschienen Artikel, welcher von zwei verschwiegenen Treffen des US-Justizministers mit dem russischen Botschafter Kisljak noch vor dem Amtseintritt von Trump berichtet hatte.
Am 7. Juni hat Sessions seine Unstimmigkeiten mit dem US-Präsident sowie über die Bereitschaft, aufgrund dessen von seinem Posten zurückzutreten, bekannt gegeben.

Dan-news.info: „Morgen, am 10. Juni, wird um 13 Uhr im Rahmen der sozialkulturellen Aktion „Interessantes Wochenende“, die im Rahmen des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Donbass stattfindet, von Kulturministerium ein Ausflug für 20 Kinder vom von Kiew kontrollierten Territorium organisiert. Die Kinder besuchen das Donezker Republikanische Heimatkundliche Museum“, teilte der Pressedienst des Ministeriums mit.
Die Kinder werden elf Ausstellungssäle besichtigen, darunter „Naturpfade, die Tier- und Pflanzenwelt des Donezker Gebiets“, „Landsleute“, „Geheimnis der weltweiten Numismatik“ und andere.
Am selben Tag erwartet die Kinder ein Theaterstück nach dem Märchen von Hans-Christian Andersen „Däumelinchen“ in der Donezker republikanischen universellen wissenschaftlichen Krupskaja-Bibliothek. Die musikalische Begleitung erfolgt durch das Kammerorchester „Viola“ der hauptstädtischen Philharmonie.

 

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Ex-Geheimdienstler: USA planen schon Sturm auf Damaskus.
Die USA planen nach Erkenntnissen des russischen Geheimdienstveteranen Igor Morosow eine groß angelegte Operation in Syrien, um Machthaber Baschar al-Assad mit Waffengewalt zu stürzen. Morosow, der jetzt im Föderationsrat, dem russischen Parlaments-Oberhaus, sitzt, behauptet: Der militärische Sturm auf Damaskus ist bereits in Planung.
„Die USA wollen die strategische Initiative in Syrien ergreifen und unter Einsatz von Streitkräften eine ‚bunte Revolution‘ organisieren“, sagte Morosow am Freitag. „Sie bereiten schon einen Sturm auf Damaskus vor“. Das Ziel sei es, Präsident Assad zu entmachten und eine Marionettenregierung einzusetzen.
Die jüngsten Angriffe der US-geführten Militärkoalition auf die syrische Regierungsarmee seien nur eine Probe gewesen, so Morosow weiter. „Nächstes Mal werden sie sehr kräftig zuschlagen und danach zum Sturm auf Damaskus blasen. Dafür werden die amerikanischen Truppen in Jordanien und Kampfeinheiten der bewaffneten Opposition mobilisiert werden“, sagte der Ex-Geheimdienstler. Die Quelle für seine Behauptungen nannte er allerdings nicht.
Die von den USA geführte Militärkoalition hat am gestrigen Donnerstag – bereits zum dritten Mal seit einem Monat – Regierungstruppen in Syrien angegriffen. Diese Koalition fliegt seit 2014 gegen den Willen der Regierung in Damaskus Bombenangriffe in Syrien. Der Einsatz richtet sich nach eigener Darstellung gegen die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat – IS).

 

de.sputniknews.com: Anwalt: Gericht in Belgien gibt gesperrtes Sputnik-Vermögen frei.
Ein Gericht in Brüssel hat die Freigabe von russischem Vermögen in Belgien verfügt, das zuvor auf Klage ehemaliger Miteigner des bankrotten russischen Ölkonzerns Yukos gesperrt worden war. Dies teilte Anwalt Andrej Kondakow, der die russischen Interessen vertritt, am Freitag mit.
„Das ist ein prinzipieller Sieg für die russische Seite“, sagte der Anwalt am Freitag. „Wir haben die Freigabe aller russischen Aktiva erreicht.“
Die russischen Behörden hatten Yukos 2003 massive Steuerhinterziehung und andere Wirtschaftsverbrechen zur Last gelegt. Topmanager des damals größten Erdölkonzerns des Landes, darunter auch Gründer Michail Chodorkowski, wurden wegen Betrugs, Diebstahls und Steuerhinterziehung zu Haftstrafen verurteilt. Der Konzern wurde für bankrott erklärt, das Gros seiner Vermögenswerte wurde vom staatlichen Ölkonzern Rosneft übernommen.
2005 reichten frühere Yukos-Aktionäre beim Schiedsgericht in Den Haag Klage wegen „Zwangsenteignung“ ein. Im Juli 2014 gab der EGMR der Klage der Yukos-Aktienbesitzer statt und verpflichtete Russland zur Auszahlung von 1,9 Milliarden Euro Schadenersatz. Daraufhin wurde das Vermögen der russischen staatlichen Nachrichtenagenturen Itar-Tass, RIA Novosti und Sputnik in Belgien gesperrt.

 

Dan-news.info: Abgeordnete der Fraktion „Donezkaja Respublika“ organisieren während der Sommerferien Freizeitveranstaltungen für Kinder von den von der ukrainischen Regierung kontrollierten Territorien. Dies teilte heute bei einer Pressekonferenz der Vorsitzende der Fraktion Alexandr Kostenko mit.
„Die Abgeordneten unterstützen weiterhin das humanitäre Programm zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass. Wir wollen von Juni bis August Freizeitveranstaltungen für Kinder, die sich jenseits der Abgrenzungslinie befinden, organisieren. Ich will, dass uns alle hören und sich in das Programm einschalten“, sagte Kostenko.
Er fügte hinzu, dass von den Abgeordneten eine Reihe von Freizeitveranstaltungen geplant ist, unter anderem Besuche von Kinos, Theatern, des Planetariums, Spielzentren in Donezk und des Zoos in Dokutschajewsk.

 

de.sputniknews.com: Klitschko in Korruptionsring gestiegen? Ermittlung wegen Villen in Hamburg und LA.
Das ukrainische Antikorruptionsbüro hat Ermittlungen gegen den Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko wegen zwei Prachtvillen in Hamburg und Los Angeles eingeleitet. Der Ex-Boxweltmeister im Schwergewicht bestreitet die Vorwürfe.
Wie ukrainische Medien berichten, hat der 45-Jährige in seiner Steuererklärung keine Angaben zu den Villen in Hamburg und Los Angeles, wo er sich ab und zu mit seiner Familie sehen ließ, sowie zu anderem Auslandsvermögen gemacht.
Diese Information wurde nach Anfragen mehrerer nichtstaatlicher Organisationen und Medien an das ukrainische Antikorruptionsbüro publik gemacht. Es seien Ermittlungen eingeleitet worden.
Bereits im Vorjahr hatten NGOs auf der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens bestanden, was von den zuständigen Behörden jedes Mal abgelehnt wurde.
Klitschko selbst weist eine Schuld entschieden von sich. In seinem Facebook-Account erklärte der Kiewer Bürgermeister, dass die Villen seinem Bruder gehören würden.
Sollte die Schuld Klitschkos bewiesen werden, drohen ihm bis zu zwei Jahre Haft und Geldstrafen. In seiner Steuererklärung gab der Box-Weltmeister lediglich eine Immobilie an – eine Wohnung in Kiew, wo er seit drei Jahren als Bürgermeister tätig ist.

Dan-news.info: „Die ukrainische Seite verzögert den Beginn der Arbeiten am Jushnodonbasskij-Wasserwerk und die Inspektion der Schäden auf dessen Territorium. Die zugesagten Sicherheitsgarantien wurden von Seiten der ukrainischen Vertreter im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination nicht bestätigt“, teilte der Vertreter der DVR im Gemeinsamen Zentrum mit.
Er fügte hinzu, dass Reparaturbrigaden und Personal der Pumpstation des Wasserwerks gemeinsam mit russischen Vertretern im Gemeinsamen Zentrum und OSZE-Beobachtern noch immer eine Bestätigung der „Ruhe“ erwarten. Die Verhandlungen mit der anderen Seite gehen weiter.

 

Ukrinform.ua: Ein Soldat stirbt bei Kämpfen in der Ostukraine, 14 verletzt.
Bei Kämpfen im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) in der Ostukraine ist in den letzten 24 Stunden ein ukrainischer Soldat getötet worden.
Dies teilte der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für die Antiterror-Operation, Oberst Andrij Lysenko, in einem Briefing mit.
„Bei Kämpfen in den letzten 24 Stunden ist ein ukrainischer Soldat gestorben. Sechs Militärangehörige und acht Grenzschützer wurden verletzt“, sagte Lysenko.

 

de.sputniknews.com: Nordkorea zu seinem jüngsten Raketenstart und zu US-Drohungen.
Pjöngjangs Raketenstart, bei dem am Donnerstag Seezielflugkörper getestet werden sollten, ist erfolgreich gewesen, wie die nordkoreanische staatliche Agentur KCNA meldet.
Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un soll bei dem Teststart persönlich anwesend gewesen sein. Erstmals wurde demnach eine Rakete der Klasse „Boden-Schiff“ bei den Veranstaltungen anlässlich des 105. Geburtstages von Staatsgründer Kim Il-sung im April präsentiert. Seither soll die Rakete modernisiert worden sein.
Gleichzeitig teilte laut der Zeitung „Roddong Sinmun“ ein Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums mit, dass US-Drohungen und Aufrufe zu Sanktionen Nordkorea zwingen, seine Atomkräfte intensiver zu entwickeln.
Zuvor hatte das Stabskomitee Südkoreas mitgeteilt, dass in der Nacht auf Donnerstag im östlichen Gebiet Nordkoreas Wonsan erneut gleich mehrere ballistische Raketen gestartet worden wären, womöglich zur Vernichtung von Schiffen.
Am 1. Juni hatte das US-Finanzministerium die Sanktionen gegen Nordkorea wegen dessen Raketenprogramms erweitert.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In der letzten Woche wurden in den Verbänden und Truppenteilen der Streitkräfte der DVR komplexe taktische Truppenübungen von Panzergrenadier-, Panzer- und Artillerieabteilungen durchgeführt, die auf die Vervollkommnung der Fertigkeiten zur Führung von Verteidigungsaktivitäten und Bedingungen des unmittelbaren Kontakts mit dem Gegner gerichtet waren. Außerdem wurden gemeinsame Trainings von Einheiten von Ministerien und Behörden der DVR zur Abwehr von Terrorismus und Diversionsaktivitäten des Gegners durchgeführt.
Die Verbände und Truppenteile sind zu einer weiteren Etappe der militärischen Abstimmung von Leitungsorganen und Einheiten gemäß dem militärischen Ausbildungsplan übergegangen.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung 54mal verletzt.
Der Gegner hat 37 Artilleriegranaten der Kaliber 152 und 122mm, 420 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm, 67 Panzergeschosse sowie zehn lenkbare Antipanzerraketen auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Im Petrowskij-Bezirk von Donezk wurden sieben Häuser und die Gasversorgung in der Lugowskij-Straße beschädigt. Sachanka hat derzeit keinen Strom.
In den letzten 24 Stunden starb bei der Verteidigung des Territoriums der Republik ein Soldat der Armee der DVR.
Insgesamt hat der Gegner in der letzten Woche das Regime der Feuereinstellung 395 mal verletzt und 3800 Raketen-, Artillerie-, Panzer- und Mörsergeschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von 46 Ortschaften der Republik beschossen, in neun von ihnen wurden insgesmat 57 Häuser beschädigt oder zerstört. Am meisten waren der Petrowskij-Bezirk von Donezk, Krutaja Balka und Staromichajlowka betroffen, auf das Gebiet des Volvo-Zentrums von Donezk und auf Spartak schoss der Gegner 30 Geschosse mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“ ab. Dabei ist die Anwendung von thermobarischen Geschossen GTB-7S (die Granate wird in einer Fabrik in Sopote, Polen hergestellt) mit Antipanzergranatwerfern vom Typ RPG-7 und die Anwendung von 60mm-Mörsergeschossen M73 (NATO-Standard) an Pfingsten, am 4. Juni, auf Staromichajlowka festzustellen. Splitter der Geschosse, die von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus auf Wohngebiete von Staromichajlowka abgefeuert wurden, werden heute auf der Pressekonferenz vorgestellt. Diese Waffen werden aus Polen in die Ukraine geliefert.
Wir wollen ein weiteres Mal daran erinnern und die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf den zynischen Beschuss auf Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk von Seiten der ukrainischen Streitkräfte richten, bei dem eine Mutter vor den Augen des eigenen Sohnes getötet wurde, der auch zahlreiche Splitterverletzungen erlitt und sich jetzt in ernstem Zustand befindet. Und auch auf den Beschuss von Krutaja Balka, Jasinowataja, Staromichajlowka in dessen Ergebnis neun Zivilisten unterschiedlich schwer verletzt wurden.
Bei den Streitkräften der DVR starben drei Soldaten, einer wurde verletzt.
Die Vertreter der OSZE-Mission stellen weiter in ihren Berichten das Fehlen von schweren Waffen der ukrainischen Einheiten in den Lagerorten fest. So haben Vertreter der Mission in der letzten Wochen das Fehlen von 18 120mm-Mörsern festgestellt.
Die Verschärfung an der Kontaktlinie und die Verstärkung des Beschusses von friedlichen Ortschaften der Republik in der letzten Woche wurde durch folgende Faktoren hervorgerufen:
Erstens, das am 7. Juni stattgefundene Treffen in Minsk, in dessen Vorfeld es für die ukrainische Seite notwendig war, eine Verschärfung der Situation zu demonstrieren, um die Republiken des Bruchs des „Regimes der Ruhe“ zu beschuldigen.
Und um eine Reihe von Provokationen zu realisieren, um einen konstruktiven Dialog unter den Vertretern der Kontaktgruppe zur Sicherheit auf dem Hintergrund gegenseitiger Beschuldigungen zu sabotieren. Beispiele sind der erbarmungslose Beschuss der Außenbezirke von Donezk und von Krutaja Balka sowie der erfolglose Versuch von Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, Positionen der benachbarten Republik im Gebiet von Shelobok einzunehmen.
Zweitens, die Anwesenheit von Einheiten radikaler Nationalisten der Nationalgarde und des „Rechten Sektors“ in der „ATO“-Zone, die auf Anweisung eines engen Kreises von Personen der politischen Elite der Ukraine handeln. Insbesondere sind wir aufgrund von im Internet veröffentlichten Dokumenten und von Aufklärungsdaten zu dem Schluss gekommen, dass Auftraggeber solcher Provokationen, wie dem Beschuss von Besymennoje am 9. Mai, von Krasnogorowka am 28. Mai, von Awdejewka am 30. Mai, der Außenbezirke von Donezk am 4. Juni und von Krutaja Balka am 5. Juni nationalistische Kräften sind, die beabsichtigen Poroschenko zu stürzen.
Drittens, in der „ATO“-Zone hat eine Rotation in den ukrainischen Streitkräften begonnen. Unter anderem tritt die 28. mechanisierte Brigade an die Stelle der 30. mechanisierten Brigade, die im Gebiet von Wolnowacha stationiert ist. Die 46. Luftsturmbrigade, die im Gebiet von Awdejewka stationiert ist, wird durch die 128. Gebirgssturmbrigade ersetzt. In diesem Zusammenhang wollen die abziehenden Brigaden die übrig gebliebenen Munitionsvorräte verbrauchen sowie eine freie Vorwärtsbewegung unserer Einheiten auf die verlassenen ukrainischen Positionen verhindern.
Das Verlassen von Positionen der ukrainischen Streitkräfte ist unter anderem auch mit dem Abfall des moralisch-psychischen Zustands der ukrainischen Soldaten aufgrund der schlechten materiell-technischen Versorgung der Truppenteile und der ständigen „Kürzungen“ des Solds verbunden. Insbesondere hat in allen vom Austausch betroffenen Truppenteilen, der 36., 92., 72., 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die Desertion ein kritisches Ausmaß erreicht. Unsere Aufklärung bemerkt im Bereich von Kominternowo, Dokutschajewsk und anderen Ortschaften, dass ganze Einheiten die Positionen der ukrainischen Streitkräfte verlassen, was unter den Soldaten der Nationalgarde und des „Rechten Sektors“ große Unzufriedenheit hervorruft.
Was bemerkenswert ist, unter den Deserteuren gibt es nicht wenige Offiziere. Beispielsweise allein in der 53. mechanisierten Brigade: sechs Leutnants, ein Hauptmann und drei Majore. Wenn selbst Offiziere, die die Ukraine ausgebildet und erzogen hat, fliehen, was soll man dann über Soldaten und Unteroffiziere sagen, die mit Gewalt und Betrug in die Reihen der ukrainischen Streitkräfte getrieben wurden.
Es sind Fälle von Gefechten zwischen „Freiwilligenbataillonen“ und Trupps von Deserteuren im Gebiet von Peski, Mariupol und Awdejewka zu bemerken.
Nach vorliegenden Daten starben in Folge von gegenseitigem „freundschaftlichen“ Beschuss in der letzten Woche sechs Soldaten der ukrainischen Streitkräfte und zwei Soldaten der Nationalgarde der Ukraine wurden verletzt.
Unsere Aufklärung stellt auch eine andere Tendenz fest, insbesondere das Bestreben des Kommandos der „ATO“, die Aktivitäten der nationalistischen Bataillone vollständig unter Kontrolle zu bekommen. Dies ist vor allem mit dem deutlich werdenden Umstand des Beschusses friedlicher Ortschaften, auch auf von den ukrainischen Streitkräften kontrolliertem Territorium, von den Positionen der ukrainischen Nationalisten aus verbunden. Die am wenigsten gesprächsbereiten Einheiten von Nationalisten werden gewaltsam entwaffnet und in einzelnen Fällen einfach vernichtet.
Ein solcher Fall wurde unserer Aufklärung bekannt, als am 31. Mai ein Zug von Nationalisten des „Rechten Sektors“ im Gebiet von Wolnowacha von den ukrainischen Streitkräften von einem Hubschrauber aus erschossen wurde. Zuerst haben wir dieser Information skeptisch gegenüber gestanden, aber nach ihrer Bestätigung aus verschiedenen unabhängigen Quellen sind die Zweifel verschwunden. Ursache für die Entscheidung des Kommandos der „ATO“ zur Vernichtung des Zugs von Nationalisten war der Umstand, dass diese in der Nacht vom 30. auf den 31. Mai ein Kinderpionierlager im Dorf Seljonyj Gaj (20 km von der Kontaktlinie) beschossen haben. Dies war der letzte Tropfen, der den Geduldsfaden zum Reißen brachte. Es gibt Informationen, dass es gelungen ist, die Überlebenden in das nächste zivile Krankenhaus zu bringen, aber nach wenigen Stunden wurden sie in unbekannte Richtung weggebracht. Dieser Vorfall wird sorgfältig geheim gehalten.
So sind die Strafkräfte der Ukraine derzeit nicht zu den aktiven Kämpfen, über die die ukrainischen Politiker oft so gerne sprechen, bereit. Im Zusammenhang damit bleibt dem ukrainischen Militärkommando nur, Falschmeldungen über die Vorbereitung zu einem großflächigen Angriff über die Kanäle des Sicherheitsdienstes der Ukraine zu verbreiten. Nach Auffassung der Ideologen solcher Meldungen soll dies erlauben, unsere Soldaten zu demoralisieren, aber bisher ruft es nur Gelächter hervor.
Dennoch sind wir zu jedem Zeitpunkt bereit, eine Aggression abzuwehren und die Angriffspläne des Gegners zum Scheitern zu bringen.
Und zum Abschluss: von unserer Aufklärung wurde entdeckt, dass 50 Kursanten auf der Basis des Instituts des Innenministeriums der Ukraine in Charkow ausgebildet werden, gestellte Videomaterialien zu Festnahme und Verhör von angeblichen Diversanten und Soldaten der Volksrepubliken zu produzieren. Die Veröffentlichung solcher gestellter Videos mit dreckverschmierten Gesichtern und in einigen Fällen auch mit verzerrter Stimme, wie es bei der gestrigen „Sensation“ ukrainischer Massenmedien der Fall war, ruft natürlich keinerlei Vertrauen hervor. Besonders nicht nachdem festgestellt wurde, dass an ihnen Kursanten des Innenministeriums der Ukraine beteiligt waren.
Es sollten sich die schämen, die Kursanten für ihre schmutzige Arbeit nutzen. Und die Kursanten sollten sich an ihren Vorgesetzten kein Beispiel nehmen, die sie schon jetzt zwingen, das eigene Volk zu betrügen.
Wir rufen die Einwohner der Ukraine auf, sich kritischer zu verhalten, wenn ukrainische Spezialdienste ihre Arbeit präsentieren und ihnen keinen Anlass zu geben, sie zu betrügen.

 

de.sputniknews.com: Gabriel kennt den „einzigen wirklichen Partner“ Russlands.
Moskau weiß, wer ihm helfen kann, die russische Wirtschaft weiter zu entwickeln. Das meint Bundesaußenminister Sigmar Gabriel. Er hat im Interview mit Spiegel online erklärt, dass Deutschland an vernünftigen Beziehungen interessiert ist.
„Der russischen Staatsführung ist klar, dass es am Ende nur einen wirklichen Partner gibt, der in der Lage ist, ihre Wirtschaft zu modernisieren — und das ist Europa“, sagte Gabriel in dem am Donnerstag veröffentlichten Interview. „Diese Einsicht wächst, so mein Eindruck nach dem Gespräch.“
Nach seinen Worten ist Deutschland im Lichte der Ukraine- und Syrien-Krise sehr an „vernünftigen Beziehungen“ zwischen USA und Russland interessiert. „Wir brauchen beide – denn alleine werden wir Europäer diese Konflikte nicht bewältigen“, betonte Gabriel.
Mit Blick auf den Iran sieht Gabriel langfristig kein Interesse von Russland, sich durch politische Verpflichtungen an Teheran zu binden. Auch das Erstarken der Position des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad wäre für Moskau nicht vorteilhaft, behauptete der deutsche Außenminister. „Es kann nicht im Interesse Russlands sein, sich dauerhaft an Iran zu binden. Und schon gar nicht kann es im Interesse Moskaus sein, dass Assad eines Tages mithilfe Irans so stark wird, dass er Moskau gar nicht mehr braucht“.
Am 2. Juni hatte der russische Präsident Wladimir Putin sich auf dem Internationalen Wirtschaftsform in St. Petersburg mit Bundesaußenminister Gabriel getroffen. Dabei standen bilaterale Beziehungen auf der Agenda. Das Internationale Wirtschaftsforum in St. Petersburg vom 1. bis 3. Juni war in diesem Jahr auf das Ziel ausgerichtet, eine neue Ausgeglichenheit in der globalen Wirtschaft anzustreben.

ukrinform.ua: Poroschenko: Ukraine und Litauen gegen Bau von „Nord Stream 2“.
Die Ukraine und Litauen vertreten die Position, dass die Erdgaspipeline „Nord Stream 2“ ein politisches Projekt ist und den Interessen Europas schadet.
Das erklärte der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Staatschefin Litauens, Dalia Grybauskaite, in Charkiw, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
„Wir gemeinsam (mit Litauen – Red.), vertreten die Position, dass der Bau von „Nord Stream 2“ schädlich ist, und behaupten, dass jegliche politischen Projekte vom europäischen Kontinent verschwinden sollten und Erdgas nicht mehr als Druckmittel auf irgendwelche Länder, darunter auf die Ukraine, genutzt werden darf, sondern eine rein wirtschaftliche Natur haben muss“, sagte Poroschenko. In diesem Zusammenhang betonte er, dass ein Sieg der Ukraine vor dem Schiedsgericht in Stockholm die Energiesicherheit der Ukraine gewährleiste.

 

Lug-info.com: Presskonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In der letzten Woche haben die Kiewer Truppen 82mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurde mit allen Arten von Waffen geschossen. Unter anderem wurden von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen, 152mm- und 122mm-Artillerie, Mörser des Kalibers 120 und 82mm, Schützenpanzer, Abwehrgeschütze, lenkbare Antipanzerraketen sowie Granatwerfer verschiedenen Typs und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 1506 Geschosse abgefeuert.
Im Vergleich zur vorhergehenden Woche hat sich die Zahl der Geschosse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte um 551 erhöht.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung 13mal verletzt und 220 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Im Verlauf der letzten Woche wurden von Seiten der ukrainischen Truppen die Gebiete von Kalinowka, Logwinowo, Losowoje, Sansharowka, Kirowsk, Stachanow, Perwomajsk, Kalinowo, Beresowskoje, Almasnaja, Frunse, Golubowskij, Donezkij, Sokolniki, Shelobok, Prischib, Krasnyj Liman, Choroscheje, Christowoje, Krasnyj Jar beschossen.
Die Befehle zur Eröffnung des Feuers haben der Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Grusewitsch, der Kommandeur der 24. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Schewtschenko, der Kommandeur der 93. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Kotschkow, der Kommandeur der 14. mechanisierten Brigade der Shakun erteilt.
Idurch den Beschuss von Kirowsk und Stachanow wurden sieben Wohnhäuser beschädigt, zwei Einwohner wurden verletzt.
Am 8. Juni hat die ukrainische Seite ein weiteres Mal die Trennung von Kräften und Mitteln im Abschnitt Nr. 1 im Gebiet von Staniza Luganskaja zum Scheitern gebracht. Seit dem Herbst 2016 gab es nun schon 68 Versuche der Trennung von Kräften und Mitteln in diesem Gebiet. Allem Anschein nach ist die Kiewer Regierung nicht in der Lage ihrerseits diese Maßnahme zu organisieren.
Allein seit Anfang dieses Jahres gab es schon neun Versuche.
Wir unsererseits haben alle Anforderungen der Rahmenvereinbarungen erfüllt und sind weiterhin bereit, die Vereinbarung zu erfüllen, aber dies wird nur spiegelbildlich geschehen.
In den Reihen der ukrainischen Streitkräfte fällt das Niveau der Disziplin weiter ab, ebenfalls ist die Zahl der Fälle nicht kampfbedingter Verluste unter den Soldaten gewachsen.
Bei uns sind Informationen über weitere nicht kampfbedingte Verluste in den ukrainischen Streitkräften im Gebiet von Bolotennoje im Staniza-Luganskaja-Bezirk eingegangen. Es ist bekannt, dass ein Soldat der 14. Brigade auf einem Beobachtungsposten mit der eigenen Waffe Selbstmord beging.
In der 53. Brigade starb ein Soldat aufgrund der Verletzung von Sicherheitsregeln. Und im 3. Bataillon der 93. Brigade starben zwei Soldaten aufgrund unvorsichtigen Umgangs mit Waffen und Munition bei der Detonation einer Granate.
Alle Fälle werden sorgfältig vom Kommando gegenüber der übergeordneten Führung und den Verwandten der Toten verheimlicht, denen erklärt wird, dass die Soldaten bei Kämpfen starben.
Nach unseren Informationen werden in der 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die im Gebiet von Toschkowka stationiert sind, bereits seit zwei Monaten keine Zuschläge für Teilnahme an Kämpfen gezahlt. Im Zusammenhang damit gibt es in den Einheiten eine weitere Welle der Unzufriedenheit mit dem Kommando, der moralisch-psychische Zustand der Soldaten fällt ab und die Zahl der Fälle von Verweigerung des Dienstes an der Front wächst.
Außerdem gibt es in den Einheiten der Brigade Unterbrechungen bei der Lieferung von Treibstoff und Trinkwasser. Der Treibstoffvorrat ist kritisch gering.
Das ukrainische Kommando gibt die Hoffnung nicht auf, im Donbass großflächige Kämpfe wieder aufzunehmen und verletzt dabei alle Minsker Vereinbarungen.
Am 7. Juni haben die ukrainischen Streitkräfte einen erfolglosen Versuch des Durchbruchs durch die Kontaktlinie übernommen, um Shelobok einzunehmen.
Im Ergebnise geschlossener und überlegter Handlungen unserer Soldaten zog sich der Gegner zurück und erlitt große Verluste – 11 Tote und 18 Verletzte.
Die reale Zahl der Verluste der ukrainischen Streitkräfte im Verlauf der Gefechte im Gebiet von Shelobok ist erheblich höher als vom Kommando der „ATO“ angegeben.
Im Verlauf des Abzugs hat das Kommando der ukrainischen Streitkräfte verletzte Soldaten zum Sterben auf dem Kampffeld zurückgelassen. Hätten sie rechtzeitig medizinische Hilfe erhalten, hätten viele von ihnen gerettet werden können, aber das Kiewer Kommando hat dies nicht getan. Die Leichen der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte befinden sich derzeit in der sogenannten „grauen Zone“ im Gebiet von Shelobok und das ukrainische Kommando hat keine Eile damit, sie zu bergen.
Ein weiterer Beweis für das beklagenswerte Verhältnis des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte gegenüber ihren Soldaten ist der Fall des Todes des Kommandeurs eines Aufklärungsbataillons der 131. Aufklärungsbrigade Oberstleutnant Bojko, der am 3. Juni im Rahmen einer Diversions- und Erkundungsgruppe versucht hat, in unsere Positionen im Gebiet von Molodjoshnyj einzudringen. Aber tatsächliche Maßnahmen zur Suche nach der Leiche des getöteten Soldaten wurden von ukrainischer Seite aus nicht unternommen.
Als die Kiewer Regierung ihre Soldaten in den Krieg geschickt hat, hat sie ihnen alle möglichen Ehren versprochen und ihnen eingeredet, dass sie von ihrem Land gebraucht werden. Im Ergebnis wurden viele Kinder zu Waisen und Familien haben die Ernährer verloren. Und diese einfachen Soldaten, die verbrecherische Befehle aus Kiew erfüllten, haben wirklich wesentlich mehr verdient, als unter offener Sonne auf der Erde zu liegen. Offensichtlich braucht die ukrainische Regierung sie nicht. Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte kann seine Soldaten nicht einmal auf menschliche Weise begraben. Es betrübt uns, dass die Kiewer Regierung ihr Volk weiter als Kanonenfutter nutzt und es zum Sterben in unser Land schickt.
Die OSZE-Beobachter haben in ihren Berichten Fälle festgehalten, dass die ukrainischen Streitkräfte von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen verwendet haben.
Im Bericht vom 7. Juni wird mitgeteilt, dass in der zweiten Tageshälfte des 7. Juni Mitglieder einer OSZE-Patrouille beim Monitoring der Situation im Gebiet des von der Kiewer Regierung kontrollierten Muratowo eine Salve von 30 Raketen mit einem Mehrfachraketenwerfer „Grad“ hörten.
Dies ist ein direkter Beweis für die Anwendung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen seitens der ukrainischen Truppen beim Versuch der Einnahme von Shelobok.
Außerdem wurde in den Berichten der OSZE-Mission das Fehlen folgender Waffen in den Abzugsorten festgehalten: 11 Mehrfachraketenwerfer „Grad“, 8 152mm-Haubitzen Giazint-B, 20 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija, 15 122mm-Haubitzen „Gwosdika“, 6 122mm-Haubitzen D-30, 26 120mm-Mörser, 12 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“, 30 Panzer T-64 und T-72.
Die ukrainischen Truppen verletzen systematisch die Bedingungen für die Stationierung schwerer, von den Minsker Vereinbarungen verbotener Waffen an der Kontaktlinie.
Die ukrainischen Streitkräfte nutzen das Regime der Feuereinstellung zur Konzentration ihres militärischen Potentials mit dem Ziel der Durchführung provokativer Beschüsse des Territoriums der Republik.
– In Muratowo wurde die Stationierung von sechs Mehrfachraketenwerfern „Grad“ entdeckt;
– in Nishneje wurde die Stationierung von drei 122mm-Artilleriegeschützen „Gwosdika“;
– in Krymskoje wurde die Stationierung von fünf Panzern, zwei 152mm-Artilleriegeschützen „Akazija“ und drei Lastwagen mit Munition registriert;
– in Orechowo wurde die Stationierung von sechs T-64-Panzern beobachtet.
Außerdem wurden im Gebiet von Staniza Luganskaja, 7 km von der Abgrenzungslinie, sieben 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“ vermutlich aus dem Bestand der 14. mechanisierten Brigade entdeckt.

 

de.sputniknews.com: Shanghaier Organisation nimmt Indien und Pakistan als Vollmitglieder auf.
Indien und Pakistan sind offiziell Mitglieder der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) geworden. Das entsprechende Dokument haben am Freitag die Spitzenpolitiker der Organisation beim Gipfeltreffen in Astana unterzeichnet.
„Wir sind sicher, dass die Zusammenarbeit Indiens und der SOZ einen Impuls für die Terrorismusbekämpfung in der Region geben wird. Die Organisation wird den Frieden und Stabilität in Afghanistan fördern“, zitiert die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti den indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi.
Modi merkte an, Indien werde SOZ-Mitglied nachdem das Land zwölf Jahre an der Tätigkeit der Organisation als Beobachter teilgenommen hatte. Dieser Schritt werde die Zusammenarbeit mit den anderen SOZ-Mitgliedern auf eine neue Ebene heben.
Der pakistanische Premierminister Nawaz Sharif dankte den SOZ-Ländern dafür, dass sie „Pakistans Mitgliedschaft in der Organisation unveränderlich unterstützt haben“. „Wir bedanken uns auch beim SOZ-Generalsekretär für den effektiven Prozess unseres Beitritts“, ergänzte Sharif.
Die Staats- und Regierungschefs der SOZ haben auch eine Konvention über die Extremismusbekämpfung unterzeichnet und eine Erklärung über den gemeinsamen Kampf gegen den internationalen Terrorismus angenommen.
Die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) wurde 2001 von Russland, China, Usbekistan, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan gegründet. 2016 wurde beim SOZ-Gipfeltreffen in Usbekistan ein Memorandum über den Beitritt Indiens und Pakistans zu der Organisation unterzeichnet.

Dan-news.info: „Wegen der heutigen Verzögerung einer Sicherheitsgarantie für die Reparaturbrigaden durch die ukrainische Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination haben die Reparaturbrigaden es nicht geschafft, die Reparatur der Elektroausrüstung des Jushnodonbasskij-Wasserwerk abzuschließen. Die Inbetriebnahme der Einrichtung ist auf Samstag verschoben“, teilte der Vertreter der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination mit.
Der Vertreter des Gemeinsamen Zentrums merkte an, dass es trotz des Fehlens einer Vereinbarung eines „Regimes der Ruhe“ von Seiten Kiews gelungen ist Reparatur- und Entminungsarbeiten durchzuführen. Der Gesprächspartner äußerte auch die Hoffnung, dass die Frage der Sicherheitsgarantie im Gebiet des Wasserwerks am 10. Juni ohne Verzögerungen gelöst wird.
„Von unserer Seite aus ist alles bereit, wir haben Sicherheitsgarantien gegeben, alles für die Maßnahme Notwendige wurde getan“, unterstrich er.

 

de.sputniknews.com: Russischer Generalstab erklärt Bürgerkrieg in Syrien für beendet.
Nach mehr als sechs Jahren ist der Bürgerkrieg in Syrien nach Einschätzung des russischen Generalstabs gestoppt worden. Der Durchbruch sei nach dem Abkommen über so genannte Deeskalationszonen möglich geworden, das am 4. Mai unterzeichnet wurde, sagte Generaloberst Sergej Rudskoj am Freitag in Moskau.
Nach der Einigung auf die Deeskalationszonen in Syrien im Mai habe sich die Lage „kardinal verbessert“, sagte Rudskoj, Chef der Hauptverwaltung Operatives im russischen Generalstab.
„Der Bürgerkrieg in Syrien ist de facto gestoppt worden“, so der General weiter. Darüber hinaus habe man in den Wohngebieten, die nicht von Terroristen besetzt sind, mit den Wiederaufbauarbeiten beginnen können. In den befreiten Regionen würden die Strom- und Wasserversorgung wieder instandgesetzt und Straßen repariert; viele Flüchtlinge würden heimkehren.
Nach vier Verhandlungsrunden hatten sich Russland, der Iran und die Türkei am 4. Mai auf die Etablierung so genannter Deeskalationszonen geeinigt, um die Zivilbevölkerung zu schützen, Syrien vor einem Zerfall zu bewahren sowie ein Ende der Gewalt und eine friedliche Beilegung des seit 2011 andauernden Krieges zu ermöglichen.
Russland, der Iran und die Türkei sind Garantiemächte der seit Dezember geltenden Waffenruhe in Syrien. Der Krieg, der Anfang 2011 ausgebrochen war, hat laut Uno-Angaben mehr als 280.000 Todesopfer gefordert.

Dan-news.info: „Jetzt im Sommer, in den Ferien, laden wir sowohl Einwohner der DVR als auch Einwohner des von der Ukraine kontrollierten Territoriums im Rahmen des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volks des Donbass ein, die Aktion „Sommerfest“ zu besuchen. Sie wird im Juni in den frontnahen Bezirken Jasinowataja, Telmanowo und in Gorlowka stattfinden“, teilte der Kulturminister der Republik Michail Sheltjakow mit. „Wir werden Theaterstücke für Kinder zeigen und sie mit Eis bewirten“.
Die Theaterstücke werden von Künstlern des Donzeker musikalischen Theaters, des Puppentheaters und des Theaters des jungen Zuschauers vorbereitet. Die genauen Zeitpunkte werden noch bekanntgegeben.

Abends:

de.sputniknews.com: US-Koalition behindert Zerschlagung des IS durch Damaskus – Russischer Generalstab.
Das Vorgehen der von den USA angeführten Koalition in Syrien behindert die Regierungstruppen bei der Zerschlagung der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS), wie der russische Generaloberst Sergej Rudskoj am Freitag in Moskau sagte.
„Derzeit sehen wir, dass das Vorgehen der Koalition nur die Zerschlagung der IS-Gruppierungen durch Regierungstruppen behindert“, sagte Rudskoj.
Die russischen Militärs sehen ihm zufolge keine bedeutsamen Ergebnisse der Koalition im Kampf gegen den IS. Rudskoj betonte dabei, die Koalition, deren Ziel es laut ihren Erklärungen sei, den internationalen Terrorismus zu kämpfen, „fliegt Angriffe gegen syrische Truppen, befreit unbehelligt IS-Kämpfer aus Einkesselungskreisen, wobei sie die Terrorgruppierungen in Bezirken von Palmyra und Deir ez-Zor stärkt“.
„Wir erwarten von unseren Koalitionspartnern, dass sie Maßnahmen zur Vorbeugung von ähnlichen Vorfällen ergreifen und sich sachlich mit dem Kampf gegen die IS-Gruppierungen auf dem Territorium Syriens beschäftigen“, hieß es aus dem russischen Generalstab.
Die US-geführte Koalition hatte am Dienstag in Syrien erneut einen Schlag gegen regierungstreue Kräfte im Raum von At Tanf innerhalb einer Schutzzone geführt. Der erste derartige Angriff sei am 18. Mai in derselben Gegend erfolgt.

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