Presseschau vom 08.06.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends/nachts:

Dan-news.info: „Vor einiger Zeit ist es gelungen, die Reparaturbrigade vom Territorium der Donezker Filterstation (Wasswewerke) wegzubringen, in einem Gebiet, wo seit einigen Stunden die Beschüsse weitergehen“, teilte ein Vertreter des kommunalen Unternehmens mit. „Jetzt befinden sich alle in Jasinowataja. Das Leben der Menschen ist außer Gefahr“.
Er fügte hinzu, dass die Filterstation in Betrieb ist, das Personal befindet sich auf den Arbeitsplätzen.

 

Lug-info.com: Der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko hat sich an Vertreter der UN-Mission für Menschenrechte mit der Bitte gewandt, bei der Evakuierung der Kinder aus den von den Kiewer Truppen beschossenen Gebieten Unterstützung zu leisten….
Marotschko traf eine Gruppe von Vertretern der UN-Mission auf dem Weg aus Kirowsk nach Lugansk.
„Wir können die Kindern nicht aus Donezkij herausbringen, sie beschießen es stark. Könnten Sie hier irgendwie unterstützen, die Kinder sitzen bei uns in den Kellern, wir haben sie bereits auf die Evakuierung vorbereitet, aber wir können sie nicht herausbringen – wir sind real eingekreist, wir sind dreimal unter Beschuss geraten“, berichtete er den Vertretern der internationalen Organisation.

„Deshalb haben wir die große Bitte, dass Sie über Ihre Linie auf Kiew Einfluss nehmen. Wir können die Kinder tatsächlich nicht von dort wegbringen. Bitte unterstützen Sie uns, wir hoffen auf Ihre Hilfe“, bat Marotschko und sagte, dass allein heute Donezkij 26 Mal von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschossen wurde.
Nach den Worten des Vertreters der Volksmiliz haben die Vertreter der UN die Leiterin der Beobachtermission Fiona Frazer, die Vertreter der OSZE und des IKRK über die Lage in Donezkij informiert.

 

Lug-info.com: Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums der LVR haben aus dem von den Kiewer Truppen beschossenen Donezkij zehn Kinder evakuiert. Dies berichtete der Bürgermeister von Kirowsk Gennadij Karzew.
„Es ist trotz allem gelungen, zehn Kinder herauszubringen. Es sind die, die einer Evakuierung zugestimmt haben.

 

vormittags:

 

de.sputniknews.com: Kiew: Explosion auf Gelände der US-Botschaft
In der ukrainischen Hauptstadt hat es eine Explosion nahe der Botschaft der Vereinigten Staaten gegeben, teilt der Pressedienst der Kiewer Polizei mit.
Der Zwischenfall habe sich kurz nach Mitternacht nach örtlicher Zeit ereignet.
„Ein Unbekannter hat einen nicht identifizierten Sprengkörper auf das Gelände der diplomatischen Einrichtung geworfen“, so ein Polizeisprecher.
Es sei niemand verletzt worden. Die Polizei ermittelt wegen Terrorismus.

 

Ukrinform.ua: Die Polizei hat die Explosion auf dem Gelände der US-Botschaft in Kiew als Terroranschlag eingestuft.
Das teilt die Nationalpolizei auf Facebook mit. Ein Anruf über die Explosion sei bei der Polizei am 8. Juni, um 00:05 Uhr eingegangen. Am Tatort seien Ermittler im Einsatz gewesen.
Nach Angaben der Polizei habe ein Unbekannter einen Sprengsatz auf das Gelände der Botschaft geworfen. Bei der Explosion sei niemand verletzt worden
Die Polizei leitete Ermittlungen wegen eines Terrorakts ein.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden das Territorium der LVR 27 Mal beschossen, auch unter Verwendung von großkalibriger Artillerie, vier Soldaten der Volksmiliz wurden verletzt. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Kirowsk, Stachanow, Almasnaja, Donezkij, Kalinowo, Frunse, Shelobok, Sokolniki, Smeloje, Logwinowo und Wesjelogorowka.
Geschossen wurde mit 152mm- und 122mm-Artilleriegeschützen, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern verschiedenen Typs und Schusswaffen.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Gestern gegen 21:00 wurde eine Gasleitung beschädigt. In der Folge haben 140 Wohnungen und 260 Häuser kein Gas, insgesamt 400 Verbraucher in den Ortschaften Werchnetorezkoje und Krasnyj Partisan“, teilte der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun mit. „Außerdem wurden in der Folge einer Beschädigung einer Stromleitung durch Beschüsse um 5:15 morgens die Stromversorgung von Krasnyj Partisan unterbrochen, 409 Verbraucher haben keinen Strom“.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung 52 Mal verletzt. Insgesamt wurden 20 Ortschaften der Republik beschossen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Das Feuer von den ukrainischen Positionen aus erfolgte mit schweren Waffen, unter anderem Panzer- und Artilleriegeschützen, Mörsern, Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.
„Ab 15:00 gestern haben die ukrainischen Streitkräfte die Umgebung von Jasinowataja beschossen. In der Folge der Beschüsse wurde das Dach eines Hauses in der Schirokaja-Straße in Krutaja Balka und die Fassaden von zwei Häusern in derselben Straße beschädigt. In Mineralnoje wurde das Dach eines Hauses beschädigt. Ich merke an, dass die Besitzer der Häuser nicht verletzt wurden“, teilte der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun mit.
In Sajzewo im Norden Gorlowka wurde nach den Worten des Bürgermeisters von Gorlowka Iwan Prichodko ein privates Haus in der Rudnew-Straße vernichtet.
Das operative Kommando der DVR teilte mit, dass ein Balkon eines Mehrparteienwohnhauses in der Lenin-Straße in Dokutschajewsk und zwei Gebäude in der Gorkij-Straße in Alexandrowka im Westen von Donezk beschädigt wurden.

 

de.sputniknews.com: Warum Oliver Stone diesen Putin-Film dreht
Der US-Regisseut Oliver Stone, dessen Interviews mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Kürze komplett im US-TV ausgestrahlt werden sollen, hat nun begründet, wozu er eigentlich diesen Film über Russlands Staatschef dreht.
Laut dem US-Portal Star Tribune erklärt Stone seine Motivation für seinen künftigen Putin-Film folgendermaßen:
„Es ist von enormer Bedeutung für die USA, auch einmal andere Sichtweisen zu verstehen“, so der Filmemacher. „Ich bin daran interessiert, eine weitere Verschlechterung der Beziehungen (zwischen den USA und Russland — Anm. d. Red.) zu verhindern.“
Im selben Interview kritisierte er die NBC-Journalistin Megyn Kelly, die im Rahmen des jüngsten Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg den russischen Staatschef interviewt hatte. Sie sei natürlich „attraktiv gewesen und stellte ihm (Putin — Anm. d. Red.) kritische Fragen, aber sie war nicht in der Lage mit ihm zu debattieren oder zu streiten, weil sie eine Menge Sachen nicht wusste“, so Stone. „Er kannte seine Sachen, sie nicht.“
Im Unterschied zu Kelly sei Stone aber eben nicht Journalist, sondern Filmemacher, betonte er weiter: „Und ich habe darum einen ganz anderen Ansatz gewählt.“
Putin beschreibt Stone als einen „Leader“: „Er durchdenkt die Dinge und zieht seine Schlüsse daraus.“
Das ganze Interview Putins mit Stone soll vom 12. bis zum 15. Juni im US-Fernsehsender Showtime ausgestrahlt werden.

 

Dan-news.info: „Heute stoppen wir die Pumpstation erster Ebene der Jushnodonbasskij-Wasserwerke, die Menschen weigern sich aufgrund der nicht endenden Beschüsse zu arbeiten. Wir sind gezwungen, Ausrüstung sicherzustellen und den Betrieb einzustellen, andernfalls wird das Personal einfach sterben“, teilte ein Vertreter des kommunalen Unternehmens Woda Donbassa mit.
Über die ganze Nacht hinweg haben die ukrainischen Streitkräfte das Territorium der Station beschossen, es wurden mindestens acht Treffer registriert. Die Art der Schäden wird noch ermittelt.
In der Folge der Stilllegung wird die Wasserzufuhr nach Dokutschajewsk reduziert. Keine Wasserversorgung wird eine Reihe großer, von Kiew kontrollierter Städte im südwestlichen Teil des Donbass haben, darunter Mariupol, Wolnowacha, Krasnoarmejsk, Selidowo, Dimitrow, Rodinskoje und viele andere Ortschaften.
Einige Stunden später wird gemeldet, dass bei der Pumpstation der ersten Ebene der Jushnodonbasskij-Wasserwerke bei Jasinowataja durch Beschüsse ein Regelungsschaltkreis beschädigt wurde.
„Wir haben die Station untersucht. Es wurde klar, dass durch die Beschüsse Regelungsschaltkreise der energetischen Ausrüstung beschädigt wurden. Obwohl wir es sehr gerne wollen, haben wir jetzt nicht die Möglichkeit die Station wieder in Betrieb zu nehmen, weil die Aggregate repariert werden müssen“, teilte ein Vertreter von Woda Donbassa mit.
Er unterstrich, dass neben der Reparatur der Ausrüstung das Gelände nach den Beschüssen auch entmint werden muss. „Die Station und ihre Umgebung sind mit nicht detonierten Mörsergeschossen gesättigt. Dies ist eine riesige Gefahr für die Menschen. Die Arbeit von Entminungstechnikern ist dringend notwendig“, fügte der Vertreter des Unternehmens hinzu.

 

de.sputniknews.com: Tillerson schickt seinen Vize nach Russland – Medien
Noch in diesem Monat soll Tom Shannon, Vize-Außenminister der USA, nach Russland reisen, um seinen dortigen Amtskollegen Sergej Rjabkow zu treffen. Dies meldet wenigstens der US-TV-Sender ABC.
Demnach soll Shannon bereits am 23. Juni zu einem Treffen mit Rjabkow nach Russland reisen.
Durch erneute Verhandlungen soll der „Dialog zur Behebung von Störungsmomenten in den Beziehungen der beiden Länder“ fortgesetzt werden, hieß es in dem Beitrag.
Als konkretes Thema für die Gespräche gelten die jüngsten Meldungen, dass die USA unter bestimmten Umständen die Russland im Dezember vergangenen Jahres entzogenen Botschaftsgebäude in den USA zurückgeben könnte. Dafür allerdings sind bislang auch verschiedene Bedingungen im Gespräch.

 

Lug-info.com: „Das Kommunikationsministerium der LVR informiert, dass der Ausfall der Verbindungen des ukrainischen Mobilfunkoperators „MTS Ukraina“ auf dem Territorium der Republik durch die Beschädigung der optischen Magistrale im Abschnitt Sewerodonezk – Lisitschansk bedingt war, die gegen 21:30 am 7. Juni erfolgte“, teilte das Ministerium mit.
„An diesem Abschnitt wurden Reparaturarbeiten durchgeführt und die Verbindung war heute Morgen wieder in Betrieb“.

 

de.sputniknews.com: Kiew macht Nato-Orientierung zum Gesetz
In der Werchowna Rada, dem ukrainischen Parlament, ist ein Gesetzentwurf von den Abgeordneten abgesegnet worden. Dieser soll Kiews Streben danach, Nato-Mitglied zu werden, festschreiben.
Der Gesetzentwurf muss noch vom ukrainischen Präsidenten unterschrieben werden. Das Dokument sieht eine Ausweitung der Beziehungen zu der nordatlantischen Allianz mit dem Ziel, der Nato bei der „Erfüllung der Kriterien für die Mitgliedschaft in dieser Organisation“ beizutreten. Eine Änderung des derzeit geltenden Gesetzes soll diese Ziele zu einem Grundprinzip der ukrainischen Außenpolitik machen.

ukrinform.ua:Das ukrainische Parlament hat ein Gesetz „Über Änderungen an den einigen Gesetzen der Ukraine (über den außenpolitischen Kurs der Ukraine)“ verabschiedet.
Für das Gesetz stimmten 276 Abgeordnete der Werchowna Rada, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
„Die Ukraine hat ausreichende politisch-rechtliche Voraussetzungen für eine institutionelle Annäherung mit der Nordatlantischen Allianz. Darunter ist auch ein Beschluss des Nato-Gipfels in Bukarest über eine zukünftige Mitgliedschaft in der Ukraine in der Organisation“, heißt es in einer Erörterung zum Gesetz. Das Gesetz werde zu einer tieferen Zusammenarbeit der Ukraine mit der Nato beitragen, die nationale Sicherheit der Ukraine stärken und ihre Souveränität und territoriale Integrität gewährleisten.
Der Parlamentschef der Ukraine, Andrij Parubij, betonte bei der Präsentation des Gesetzes, dass die Nato die einzige und effektivste Organisation in der Welt ist, um die russische Aggression zu stoppen. „Die ukrainische Armee wurde zu einer des stärksten und effektivsten Armee in Europa und deswegen bin ich überzeugt, dass der Beitritt der Ukraine zur Nato sowohl für die Ukraine als auch für die Nordatlantische Allianz gleich wichtig ist“, sagte Parubij.

 

Lug-info.com: „Die Kinder, die gestern aus Donezkij evakuiert worden sind, befinden sich jetzt im zentralen städtischen Krankenhaus von Kirowsk, diese Einrichtung ist bereit, weitere Kinder aufzunehmen. Der Transport der Kinder aus der Ortschaft geht weiter. Bis jetzt sind bereits fünf Familien evakuiert worden und eine weitere kinderreiche Familie mit fünf Kindern wird noch evakuiert“, berichtete der Bürgermeister von Kirowsk Gennadij Karzew.
Nach den Worten des Bürgermeisters „werden wir im Weiteren die Frage so lösen, dass die Kinder in einem Kindererholungslager der LVR untergebracht werden, damit sie sich dort über 25 bis 30 Tage erholen können, in einer ruhigen Situation, wo nicht geschossen wird“.

 

de.sputniknews.com:Weil antikes Griechenland ukrainisch sprach: Ukraine will weltweite Popularität
Das ukrainische Ministerkabinett hat eine Extra-Kommission gebildet, die mit ihrer Tätigkeit zur weltweiten Popularität der Ukraine beitragen soll. Das schreiben lokale Medien am Donnerstag.
Zum Sekretär der Kommission wurde der Sekretär des ukrainischen Ministeriums für Informationspolitik, Artjom Bidenko, ernannt. Die Kommission wird ein positives Image des Landes im globalen Informationsraum schaffen, hieß es.
Zuvor hatte Pjotr Juschtschenko, der Bruder des Ex-Präsidenten der Ukraine, Viktor Juschtschenko, und ehemalige Abgeordneter der Obersten Rada (Parlament) in einem Interview behauptet, dass die Philosophen im antiken Griechenland Ukrainisch sprachen. Sich selbst bezeichnet der Mann als Historiker.

 

Nachmittags:

 

Lug-info.com: Trennung von Kräfte und Mitteln bei Staniza Luganskaja, Versuch Nr. 40+n
11:55: Vertreter der Volksmiliz der LVR haben im Rahmen eines weiteren Versuchs der Trennung von Kräften und Mitteln im Gebiet von Staniza Luganskaja eine weiße Signalrakete abgeschossen und damit ihre Bereitschaft zum Abzug der Einheiten der Republik bestätigt.
12:19: Die ukrainische Seite hat die von den Minsker Vereinbarungen vorgesehene Trennung von Kräften und Mittel am Abschnitt der Kontaktlinie im Gebiet von Staniza Luganskaja wieder zum Scheitern gebracht. Dies teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.

 

de.sputniknews.com: Eklat am Golf: Katars Außenminister eilt nach Moskau
Katars Außenminister Mohammed bin Abdulrahman al-Thani kommt in dieser Woche zu einem Besuch nach Moskau. Dort wird er sich mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow treffen, teilte das russische Außenministerium am Donnerstag mit.
„Die Verhandlungen finden am Samstag statt“, hieß es.
Saudi-Arabien, Ägypten, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate hatten am Montagmorgen den Abbruch der Beziehungen zu Katar verkündet. Sie werfen Doha Unterstützung von Terrororganisationen und Destabilisierung im Nahen Osten vor. Später brachen auch der Jemen, Libyen, die Malediven, Mauritius und Mauretanien die Beziehungen zu Katar ab.
Hacker sollen die staatliche Nachrichtenagentur in Katar geknackt und von dort aus Fake-News-Berichte veröffentlicht haben, was dann zu Spannungen zwischen den USA und ihren Verbündeten wie Saudi-Arabien führen sollte.
In den möglicherweise gefälschten Meldungen soll sich die katarische Führung positiv über den Iran und Israel geäußert haben. Es soll in dem Bericht außerdem in Frage gestellt worden sein, ob sich US-Präsident Donald Trump im Amt halten kann.

 

Dan-news.info: „Im Rahmen des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass werden Lehrer des philologischen Bereichs von Bildungseinrichtungen der DVR und vom zeitweilig von der Ukraine besetzten Teils des Donbass zur Teilnahme an einem Webinar zur Methodologie mit dem Thema „Projektarbeit und Unterricht in ukrainischer Sprache und Literatur unter Bedingungen der Einführung von staatlichen Bildungsstandards“, teilte das Bildungs- und Wissenschaftsministerium der DVR mit.
Die Veranstaltung findet am 9. Juni um 14:00 Uhr über youtube statt.

 

de.sputniknews.com: Was wirklich vor US-Botschaft explodierte – Kiewer Medien wollen es wissen
Nach der Explosion vor der US-Botschaft in Kiew ermitteln die ukrainischen Behörden wegen Terrorismus. Medien wollen herausgefunden haben, dass auf dem Grundstück der US-Vertretung keine Bombe, sondern einer oder mehrere Feuerwerkskörper explodierten.
Die Explosion hatte sich um Mitternacht ereignet. Nach Behördenangaben hatte ein Angreifer einen Sprengstoff über den Zaun der Botschaft geworfen. Verletzt wurde demnach niemand. Die Behörden sprachen von einem möglichen Anschlag und leiteten Ermittlungen ein.
Nach Erkenntnissen der ukrainischen Zeitung strana.ua fanden ukrainische Sprengstoffexperten, die nach der Explosion das Gelände mit Spürhunden untersuchten, die Überreste davon, was explodiert wer. Diese sähen wie abgebrannte Teile eines selbstgemachten Feuerwerkskörper aus, schreibt Strana.ua unter Verweis auf Kiewer Polizeikreise.
Auch die US-Botschaft teilte via Facebook mit, sie behandle den Zwischenfall nicht als Terroranschlag.

Dnr-online.ru: Die Unterbrechung in der Funktion des Mobilfunkoperators „MTS-Ukraina“ (Vodafone Ukraine), die am 7. Juni in der Republik begann, ist das Ergebnis einer Diversion an Kommunikationsobjekten. Dies teilte heute der Kommunikationsminister der DVR Wiktor Jazenko mit.
Nach den Worten des Ministers wurden im Gebiet von Marjinka Transportkabel von MTS durchtrennt. Kommunikationskanäle wurden im Gebiet von Stastschje in der LVR durchtrennt. Die Diversionen erfolgten gleichzeitig.
„Die Abschaltung von MTS ist eine Initiative ausschließlich von Seiten der Ukraine. Die DVR hat dazu keinerlei Beziehung. Bereits um Mitternacht wurde von Vertretern von „MTS-Ukraina“ eine Reparatur einer bereits zuvor beschädigten Kommunikationsmagstriale im Gebiet von Sewerodonezk durchgeführt. Dank dessen ist die Verbindung in der DVR und der LVR wieder in Betrieb. Aber MTS ist bisher nicht bereit, Reparaturarbeiten in den frontnahen Territorien durchzuführen, wo die Diversionen stattfanden“, kommentierte Wiktor Jazenko.

 

de.sputniknews.com: Konfiszierung russischer Botschaftsgebäude in USA: Moskau droht Gleiches an
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat die Regierung in Washington aufgefordert, die konfiszierten Gebäude der russischen Botschaft und der ständigen Vertretung Russlands zurückzugeben und mit Gegenmaßnahmen gedroht.
Falls Washington die diplomatische Immunität unseres Eigentums nicht wieder einführen wird, wird die Gegenreaktion Russlands in Bezug auf US-Objekte in Russland symmetrisch sein“, sagte sie. „Davor ist die US-Botschaft in Moskau bereits gewarnt“.
Ende 2016 hatte die Regierung Barack Obama den russischen Diplomaten die Nutzung von zwei Wohnkomplexen der ständigen Vertretung Russlands in New York und der Botschaft in Washington verwehrt, obwohl diese Immobilien Eigentum Russlands sind und unter diplomatischem Schutz stehen. Die Maßnahme erfolgte im Rahmen der Anti-Russland-Sanktionen, die wegen der angeblichen Einmischung Russlands in die US-Präsidentschaftswahlen und der „Druckausübung auf in Russland tätige US-Diplomaten“ verhängt wurden.

 

Lug-info.com: Die Ukraine hat ohne Angabe von Gründen die Telefonnummer der Hotline des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volks des Donbass blockiert. Dies teilte das Arbeits- und Sozialministerium der LVR mit.
Die Hotline ist seit dem 21. Februar in Betrieb.
„In dieser Zeit ist es gelungen, engen Kontakt mit Landsleuten, die auf dem zeitweilig von der Ukraine kontrollierten Territorium des Lugansker Oblast leben, herzustellen. Dank eines lebendigen Dialogs konnten Hunderte von Menschen umfassende Informationen in allen Fragen, die mit der Hilfe für die friedliche Bevölkerung und mit sozial bedeutsamen Dienstleistungen verbunden sind, erhalten“, erläuterte das Ministerium.
„Aber seit dem 1. Juni hat der Mobilfunkoperator „Vodafone Ukraina“ ohne irgendwelche Erklärungen die Nummer der Hotline blockiert“, teilte das Ministerium mit.
Derzeit werden alle nur möglichen Maßnahmen zur Lösung des Problems unternommen.

 

Lug-info.com: Die ukrainische Seite hat die Wasserlieferungen in die Republik von der westlichen Filterstation, die auf von der Ukraine kontrolliertem Territorium liegt, wiederaufgenommen.
„Seit dem 5. Juni 12:00 wurden die Wasserlieferungen in die Republik im vereinbarten Umfang wieder aufgenommen“, teilte das staatliche Unternehmen Luganskwoda mit.
„Die Petrowskij-Pumpstation liefert wie zuvor kein Wasser auf das Territorium der LVR“.

 

de.sputniknews.com: Ukraine auf Nato-Kurs – Russland besorgt
Russland zeigt sich besorgt über die Nato-Erweiterung und ergreift alle nötigen Maßnahmen für seine Sicherheit. So hat Kreml-Sprecher Dmitri Peskow Kiews Orientierung auf die Allianz kommentiert.
Die Ukraine ist Peskow zufolge ein Land, in dem bisher ein Bürgerkrieg herrsche.
„In Moskau betrachtet man den Prozess der Nato-Erweiterung in Richtung unserer Grenzen mit Misstrauen und Besorgnis. Wir meinen, dass dies unsere Sicherheit und das Kräftegleichgewicht in der eurasischen Region gefährdet“, so Peskow.
Die russische Seite ergreife alle nötigen Maßnahmen für ihre Sicherheit.
Die Entscheidung über den Beitritt neuer Nato-Mitglieder wird demnach „in Brüssel und jenen Hauptstädten getroffen, in denen der allgemeine Prozess geregelt wird“.
Am 8. Juni hat die Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) einen Gesetzentwurf abgesegnet, der Kiews Streben nach einer Nato-Mitgliedschaft festschreiben soll.
Das ukrainische Parlament hatte im Dezember 2014 den blockfreien Status des Landes per Gesetzesänderung aufgehoben. Laut der neuen Militärdoktrin soll die Ausstattung der ukrainischen Streitkräfte bis 2020 gänzlich mit der Nato-Militärtechnik kompatibel sein. Das bedeutet praktisch, dass die Ukraine wieder den Kurs auf Mitgliedschaft in der Nordatlantikallianz einschlägt.
Im Dezember 2015 hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko bei einem Besuch in Brüssel eine Roadmap zur militärtechnischen Zusammenarbeit seines Landes mit der Nato unterzeichnet.
Russlands Präsident Wladimir Putin hatte in einem Interview mit dem US-Regisseur Oliver Stone gesagt: „Heute ist sie (die Nato – Anm. d. Red.) ein außenpolitisches Instrument der USA. Da gibt es keine Verbündeten, da gibt es nur Vasallen.“
Der Artikel 10 des Nordatlantikvertrags lautet:
„Die Parteien können durch einstimmigen Beschluss jeden anderen europäischen Staat, der in der Lage ist, die Grundsätze dieses Vertrages zu fördern und zur Sicherheit des nordatlantischen Gebietes beizutragen, zum Beitritt einladen.“

 

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung
52 Mal verletzt.
In Richtung Donezk hat der Gegner auf die Gebiete von 13 Ortschaften 47 Artilleriegeschosse des Kalibers 152 und 122mm, 315 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm, 21 Panzergeschosse abgeschossen.
In
Richtung Mariupol wurden fünf Ortschaften beschossen, auf die der Gegner 14 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen hat.
In
Richtung Gorlowka wurden mit verschiedenen Typen von Granatwerfern und Schusswaffen Sajzewo und das Gagarin-Bergwerk beschossen.
In der Folge von Beschüssen von Seiten des Gegners wurden sieben Häuser in
Trudowskije, Alexandrowka, Krutaja Balka, Dokutschajewsk und Mineralnoje beschädigt. Außerdem wurde in Krasnyj Partisan eine Gasleitung beschädigt, mehr als 400 Einwohner haben kein Gas. Und in Kominternowo wurde eine Stromleitung und eine Gasleitung beschädigt, in der Folge hat das ganze Dorf weder Strom noch Gas.
In den letzten 24 Stunden
starb ein Soldat bei der Verteidigung des Territoriums der Republik, einer wurde verletzt.
Gestern haben ukrainische Terroristen zielgerichtet die Pumpstation erster Ebene in der Nähe von Wasiljewka mit Artillerie des Kalibers 152mm und mit 120mm-Mörsern beschossen. In der Folge wurden technische Gebäude der Pumpstation sowie Stromleitungen beschädigt. Derzeit hat die Pumpstation keinen Strom, die Wasserlieferungen sind eingestellt. Es ist wichtig anzumerken, dass wegen der Einstellung der Funktion der Station fünf Filterstationen kein Wasser erhalten (von denen vier auf von den ukrainischen Streitkräften kontrolliertem Territorium liegen). 1,5 Mio. Menschen haben kein Wasser, darunter solche, die auf dem von der ukrainischen Regierung kontrollierten Territorium leben.
Diese Handlungen werden als Terrorakt und Genozid an der Bevölkerung des Donbass qualifiziert.
Unsere Aufklärung hat zuverlässige Informationen erhalten, dass für den Zeitraum vom 8. bis zum 12. Juni eine
blutige Provokation der ukrainischen Truppen mit Beschuss von Awdejewka und Opfern und der friedlichen Bevölkerung geplant ist. Dafür sind im Gebiet von Awdejewka Filmteams ukrainischer und ausländischer Fernsehsender eingetroffen, die die Zerstörungen in der Stadt festhalten sollen. Ein Teil der Filmteams fährt in das Gebiet des Ventilationsschachts des Butowskaja-Bergwerks, das von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert wird. Der Beschuss von Wohngebieten von Awdejewka durch die ukrainischen Terroristen wird aus ein bis zwei Richtungen erfolgen. Dabei werden die ukrainischen Straftruppen vor der Anwendung der ukrainischen Artillerie und von Mörsern versuchen unsere Einheiten zur Erwiderung des Feuers zu provozieren, um diesen Fakt durch ihre Filmteams festhalten zu lassen. Weiter werden nach den Überlegungen der Straftruppen die so erhaltenen Bilder mit den Folgen des Schlags der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte auf Wohngebiete der Stadt zusammengestellt werden, um uns des Tods friedlicher Einwohner zu beschuldigen.
Die allgemeine Leitung für die Journalisten wird durch speziell dafür benannte Offiziere des Stabs der „ATO“ durchgeführt.
Außerdem wurde nach Informationen unserer Aufklärung Artillerieeinheiten der 72. mechanisierten Brigade der Befehl erteilt, Positionen im Gebiet von Wodjanoje einzunehmen.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass diese Einheit auch an der in Vorbereitung befindlichen Provokation teilnehmen wird.
Ich wende mich an die örtlichen Einwohner mit der Bitte, uns Fakten über die Vorbereitung dieser Provokationen durch die ukrainischen Straftruppen unverzüglich mitzuteilen und diese auch festzuhalten, entweder um sie zu verhindern oder um für den Fall, dass sie verwirklicht werden, eine Beweisbasis für die Verbrechen der ukrainischen Regierung gegen die Menschlichkeit zu sammeln.

 

Ukrinform.ua: Die russische Föderation blockiert die Diskussion über eine bewaffnete Polizeimission im Donbass. Damit kann der Übergangsprozess zur Vorbereitung der Lokalwahlen im Donbass nicht beginnen.
Das erklärte der Außenminister der Ukraine, Pawlo Klimkin, in einem Briefing am Donnerstag, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
„Derzeit blockiert Russland die Diskussion zu dieser Frage (über die bewaffnete Polizeimission in der Ostukraine – Red.) in der OSZE in Wien“, sagte Klimkin. Der Beginn des effektiven Übergangsprozesses der Vorbereitung zu den Lokalwahlen im Donbass sei damit unmöglich. Die Ukraine bemühe sich darum, die gezielte und konzentrierte Diskussion darüber zu beginnen.

 

de.sputniknews.com: Poroschenko will Kontrolle über Donbass-Bergwerke zurückgewinnen
Kiew wird laut dem ukrainischen Staatschef Petro Poroschenko die Kontrolle über die Anthrazitbergwerke zurückerlangen, wie der TV-Sender „112 Ukraina“ berichtet.
„Wir sind uns sicher, dass wir die okkupierten Territorien befreien, die Anthrazitbergwerke der Ukraine zurückbekommen und selbst auswählen werden, was effektiver sein wird und welche Kohle wir nutzen werden“, sagte Poroschenko bei seinem Besuch im Wärmekraftwerk in Tripol.
Der ukrainische Präsident betonte dabei, dass derzeit die Modernisierung der Energieblöcke des Wärmekraftwerkes im ostukrainischen Smijow abgeschlossen worden sei.
Ukrainische Radikale hatten im Januar 2017 die Kohlelieferungen aus der Region Donbass blockiert, weshalb die Behörden in Kiew am 17. Februar den Verbrauch von Anthrazitkohle durch die Wärmekraftwerke reduziert und geregelte Stromabschaltungen angeordnet haben.
Im Vorjahr hatte die Ukraine 566.700 Tonnen Steinkohle aus Russland und 366,6 Tonnen aus der Republik Südafrika bezogen. Vor dem Hintergrund der andauernden Handelsblockade der Region Donbass ist Russland im ersten Quartal 2017 der größte Kohlelieferant für die Ukraine gewesen.
Laut den Plänen der Ukraine sollen die Anthrazitkohle-Lieferungen aus dem abtrünnigen Donbass durch Importe aus Südafrika ersetzt werden. Wie Nassalik sagte, haben die meisten Stromerzeuger schon Vorbereitungen für den Import von Anthrazitkohle aus Südafrika gestartet.

ukrinform.ua: Der Regierung der Ukraine hat die staatliche Preisregulierung für einige Nahrungsmittel und Dienstleistungen abgeschafft.
Eine entsprechende Anordnung vom 7. Juni 2017 wird auf dem Regierungsportal veröffentlicht. Ziel sei eine Minderung des administrativen Drucks auf Unternehmen, Abschaffung der Einmischung des Staates in wirtschaftliche Prozesse, Förderung der Konkurrenz und Deregulierung im Bereich Preisbildung.
Die Anordnung tritt am 1. Juli in Kraft.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Heute hat die ukrainische Seite ein weiteres Mal die Realisierung der Rahmenvereinbarungen zur Trennung von Kräften und Mitteln am Teilstück Nr. 1 im Gebiet von Staniza Luganskaja nicht erfüllt.
Wir unsererseits haben alle Anforderungen dieser Vereinbarung eingehalten und waren zum Abzug bereit, aber dies kann nur spiegelbildlich erfolgen.

Die ukrainische Seite bringt mit all ihren Handlungen ihren Unwillen zum Ausdruck, auf friedlichem Weg die im Donbass entstandene Situation zu lösen, und ignoriert alle Vereinbarungen und Abmachungen, die von der Kontaktgruppe erreicht wurden.
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich heftig verschärft, aber bleibt kontrollierbar, in den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen 27 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von
Kirowsk, Shelobok, Donezkij, Frunse, Sokolniki, Almasnaja, Smeloje, Logwinowo, Weselogorowka und Stachanow sowie diese Ortschaften selbst. Die ukrainischen Streitkräfte haben bei den Beschüssen 152- und 122mm-Artillerie, 120- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Granatwerfer verschiedener Art und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 413 Geschosse abgeschossen.
In der Folge der Beschüsse wurden sieben Häuser in Kirowsk zerstört,
zwei örtliche Einwohner wurden verletzt, je ein Einwohner von Kirowsk und von Stachanow.
Vier Soldaten der Volksmiliz wurden unterschiedlich schwer verletzt.

 

de.sputniknews.com: Russlands Raketenschild: Neues Radar schließt „Gorbatschow-Lücke“
Seit der Perestroika klaffte ein Riesenloch im Raketenschild über Russlands Himmel. Eine neue Radarstation schließt diese Schutzlücke, wie Verteidigungsminister Sergej Schojgu heute bekannt gegeben hat.
„Woronesch“ heißt die neue Radarstation nahe dem sibirischen Städtchen Jenissejsk. Sie ist Teil des russischen Raketen-Frühwarnsystems und hat zugleich eine Sonderfunktion: Das neue Radar schließt nämlich eine Verteidigungslücke, die noch auf den ersten und letzten Sowjetpräsidenten Michail Gorbatschow zurückgeht.
Gorbatschow hatte im Jahr 1989 auf Druck der USA eine nahezu fertiggestellte Radarstation abreißen lassen, die den Nordpazifik und Teile von Alaska überwachen sollte. Seitdem klaffte in diese Richtung eben eine Lücke – in Fachkreisen „Gorbatschow-Lücke“ genannt, wie der Verteidigungsexperte Michail Chodarenok erklärte.
„Woronesch“ ist ein Überhorizontradar. Es kann Interkontinentalraketen auf einer Distanz von bis zu 6.000 Kilometern und einer Höhe von bis zu 8.000 Kilometern orten – und zwar bis zu 5.000 Flugobjekte gleichzeitig. Das erste Radar dieses Typs wurde 2006 in Dienst gestellt. Derzeit laufen vier baugleiche Radarstationen in Russland im Testmodus. Bis Ende dieses Jahres sollen auch sie zum Normalbetrieb übergehen.


Dan-news.info: „Gegen Mittag hat die ukrainische Seite Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk beschossen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Geschossen wurde von Positionen der ukrainischen Truppen im Gebiet des von ihnen kontrollierten Marjinka unter Anwendung von Mörsern und Schützenpanzerwaffen. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch ermittelt.

 

de.sputniknews.com: Assad drückt Rohani Beileid aus.
Der syrische Präsident Baschar Assad hat seinem iranischen Amtskollegen Hassan Rohani wegen der 16 Opfer der Teheraner Anschläge seine Anteilnahme ausgesprochen, berichtet der Pressedienst von Präsident Assad.
„In einem Telefongespräch mit Rohani bekräftigte Assad, dass Syrien und der Iran in einer Reihe gegen den Terrorismus kämpfen“, heißt es in der Pressemitteilung.
Rohani betonte seinerseits, dass die Anschläge auf keine Weise die Entschlossenheit des iranischen Volkes erschüttern können, Syrien im Kampf mit Terrorismus weiterhin zu unterstützen. Außerdem wies er auf die Erfolge der syrischen Regierungstruppen hin.

 

Dan-news.info: „Heute haben die Energietechniker der Republik Reparaturarbeiten an den Unterstationen und Leitungen, die die Siedlung Donezk-Sewernyj versorgen, durchgeführt, die Einwohner haben wieder Strom“, teilte das Kohle- und Energieministerium der DVR mit.
Die Stromversorgung der Siedlung war am 3. Juni durch Beschuss unterbrochen worden. Nach Angaben des Ministeriums wurden die Reparaturarbeiten durch die große Zahl an Zerstörungen an den Leitungen und den regelmäßigen Beschuss von Seiten der ukrainischen Truppen erschwert.

 

de.sputniknews.com: Kreml-Sprecher: Ich will niemand mit Hacker-Vorwürfen an US-Regierung belustigen.
Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat eine Verbindung zwischen der territorialen Zugehörigkeit von Hackerangriffen auf Russland und der Verwicklung der Staatsführung entsprechender Länder zurückgewiesen.
Laut Peskow ist Russland regelmäßig Hackerangriffen vom US-amerikanischen Territorium aus ausgesetzt:
„Hackerattacken, die vom US-Gebiet aus unternommen werden, werden täglich festgestellt“, sagte Peskow. Unter anderem werde die Webseite des russischen Präsidenten attackiert. „Eigentlich gehen die Hackerangriffe von Territorien vieler Länder der Welt aus“, erläuterte er.
Er wolle jedoch nicht behaupten, dass es US-Geheimdienste seien, die hinter diesen Hackerangriffen aus den USA stecken, betonte Peskow: „Damit spreche ich ausschließlich vom US-Gebiet. Ich möchte das Publikum nicht mit den Erklärungen zum Lachen bringen, dahinter stecke das offizielle Washington“, so Peskow. Wenn ein Hackerangriff vom Territorium eines Landes aus ausgeübt werde, könne dies noch nicht bedeuten, dass die Behörden des Landes darin verwickelt seien.
Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin in einem Interview mit der NBC-Moderatorin Megyn Kelly zu den Vorwürfen wegen der angeblichen russischen Einmischung in die US-Wahlen gesagt, die USA sollten sich „nicht beleidigt fühlen“. „Wo man auch mit dem Finger auf die Weltkarte zeigt, überall wird es Vorwürfe wegen Einmischung in die inneren politischen Prozesse von Seiten amtlicher US-Personen geben“, so der russische Staatschef.
Am Mittwoch gab das russische Außenministerium bekannt, dass die US-Geheimdienste Russland mit massiven Cyber-Angriffen gedroht hatten. Mit Datenlecks in Medien haben sie gezeigt, sie könnten jeder Zeit Schlüsselobjekte der russischen Infrastruktur attackieren. Laut dem russischen Außenamt werden 28 Prozent der Hackerangriffe auf die einheimische Infrastruktur vom US-Territorium aus verübt.

Av-zakharchenko.su: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko kommentierte eine mögliche Verschärfung der Situation an der Kontaktlinie
Nach den Worten des Oberhaupts der DVR braucht Kiew den Krieg und nicht die Erfüllung der Minsker Vereinbarungen
Heute, am 8. Juni, hat das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko im Verlauf eines Arbeitsbesuchs beim Staatlichen Unternehmen „Treibhäuser des Donbass“ in Surgres auf die Fragen von Journalisten geantwortet. In erster Linie waren die Vertreter der Medien über die Situation des neunjährigen Jungen Wladislaw Sajtschenko aus dem Petrowskij-Bezirk von Donezk beunruhigt, der am 5. Juni in Folge des Beschusses durch die ukrainischen Streitrkäfte verletzt wurde und sich derzeit in ernstem Zustand auf der Intensivstation befindet.
„Der Leiter des Petrowskij-Bezirks befasst sich unter meiner Kontrolle und unter der Kontrolle des Bürgermeisters damit, dass diesem Jungen alle notwendige Unterstützung geleistet wird. Alles was nötig ist, werden wir tun“, sagte Alexandr Sachartschenko bezüglich der Situation mit dem verletzten Kind.
Das Republikoberhaupt berichtete auch über die Situation bezüglich der materiellen Unterstützung von kinderreichen Familien von Mitarbeitern von Unternehmen der DVR, die unter äußere Leitung des Staates gestellt wurden.
„Das Programm zur Versorgung kinderreicher Familien mit materieller Unterstützung läuft weiter. Bereits in der kommenden Woche werden 40 kinderreiche Familien von Mitarbeitern der Unternehmen materielle Unterstützung im Umfang von 10.000 Rubel erhalten, ebenfalls werden Arbeiter der Zulieferbetriebe der Jenakiewer Metallfabrik und des Gorlowker „Stirol“ Lebensmittelpakete erhalten“, erklärte Alexandr Sachartschenko.
Das Oberhaupt der DVR kommentierte eine mögliche Verchärfung der Spannungen an der Kontaktlinie im Zusammenhang mit der schwierigen Situation, die die sich im Verlauf der letzten beiden Tage in der benachbarten LVR entwickelt hat, wo die ukrainischen Streitkräfte Angriffsversuche auf die Positionen und Durchbruchversuche durch die Verteidigungslinie der Volksmiliz der LVR im Gebiet von Shelobok unternommen haben.
„Bei uns ist die Verschärfung an der Kontaktlinie auch nicht beendet. Gestern und vorgestern gab es eine starke Verschärfung in der LVR, aber bei uns finden solche Kämpfe täglich statt. Der Gegner ist aktiv geworden, weil Kiew den Krieg braucht, deshalb versuchen sie mit allen Kräften ihn zu entfachen, Minsk brauchen sie nicht“, sagte das Oberhaupt der DVR auf Fragen von Journalisten über eine mögliche Verschlechterung der militärischen Lage in der Republik.

 

Av-zakharchenko.su: Am 8. Juni besuchte das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko das staatliche Unternehmen „Treibhäuser des Donbass“ in Surgres.
Unter anderem informierte sich das Oberhaupt der DVR über die Lage bezüglich der ersten Ernte von Treibhauskohl.
Alexandr Sachartschenko besichtigte die Produktionseinrichtungen, unterhielt sich mit der Leitung und dem Arbeitskollektiv des Unternehmens.
Er schätzt die Arbeit des staatlichen Unternehmens „Treibhäuser der Donbass“ hoch ein.
„Wir haben im letzten Jahr ein Programm zum Wiederaufbau und zur Entwicklung der Treibhauswirtschaft der DVR begonnen. In dieser Zeit wurden schon gute Ergebnisse erreicht. Man sieht, dass sich die Menschen mit ganzem Herzen für die Sache einsetzen. Wir haben im April mit dem Verkauf von Treibhaustomaten begonnen. Bald werden wir in den republikanischen Verkaufsnetzen beginnen Treibhauskohl zu verkaufen. Geplant sind Gurken, Kürbisse usw. Zuerst decken wir die Bedürfnisse des inneren Marktes ab, dann den Export“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Nach den Worten des leitenden Ingenieurs von „Treibhäuser des Donbass“ Kirill Poprkow ist geplant, in diesem Jahr insgesamt 40 Tonnen Weißkohl zu ernten. In der Perspektive sollen die Anbauflächen ausgeweitet werden.
Danach inspizierte Alexandr Sachartschenko die Treibhauswirtschaft „Asalija“ im Proletarskij-Bezirk von Donezk. Auch deren Arbeit bewertete er als ausgezeichnet.

 

Abends:

 

de.sputniknews.com: Poroschenko will Anteil von russischem Kernbrennstoff reduzieren.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat Energieminister Igor Nassalik beauftragt, den Anteil von russischem Kernbrennstoff an den gesamten Käufen dieses Produkts 2017 auf 45 Prozent zu senken.
2016 habe der Anteil von russischen Brennelementen 55 Prozent betragen. „Die Diversifizierung der Lieferungen von Brennstoff für ukrainische Atomkraftwerke ist im Hinblick auf die Gewährleistung der Energiesicherheit des Landes extrem wichtig“, betonte Poroschenko.
Dem staatlichen Statistikamt in Kiew zufolge hatte die Ukraine vom Januar bis März dieses Jahres Kernbrennstoff für insgesamt 121,4 Millionen US-Dollar erworben. 63,8 Millionen Dollar entfielen auf russische und 57,6 Millionen Dollar auf schwedische Brennstäbe. Die Lieferanten waren der russische Hersteller TVEL und die schwedische Westinghouse Electric Company.
Westinghouse-Präsident Jose Emeterio Gutierrez hatte Ende April Pläne bekannt gegeben, die Lieferungen von Kernbrennstoff für ukrainische Atomkraftwerke auf sechs Partien pro Jahr aufzustocken. Der Chef des ukrainischen Konzerns Energoatom, Juri Nedaschkowski, bestätigte die Angaben.

ukrinform.ua: Bei der Explosion auf dem Gelände der US-Botschaft in Kiew geht die Polizei nicht mehr von einem Terroranschlag aus.
Sie ermittelt jetzt wegen „schweren Rowdytums“, erklärte Chef der Nationalen Polizei Serhij Knjasew. Das berichtet die Pressestelle der Polizei.
„Ein Gegenstand, der auf das Botschaft-Gelände geworfen wurde, konnte niemanden Schaden zufügen“, sagte Knjasew.
Laut dem Polizeichef führen die Hauptverwaltung für Ermittlungen und das Departement für Kriminalfahndung die Ermittlungen in diesem Fall. Der Sicherheitsdienst der Ukraine SBU prüfe die Version eines Terroranschlags.
Auf dem Gelände der US-Botschaft in der Ukraine ist es in der Nacht zum Donnerstag zu einer Explosion gekommen. Nach Angaben der Polizei habe ein Unbekannter einen Sprengsatz auf das Gelände der Botschaft geworfen. Bei der Explosion sei niemand verletzt worden

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