Presseschau vom 07.06.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends/nachts:

Gefunden auf der Seite der Volksmiliz von Novorossia: Für Kinder mit Behinderungen wurde im Donezker Aquapark ein Festtag organisiert. Für Kinder aus Rehabilitationszentren sowie behinderte Kinder aus Donezk und Gorlowka wurde im Aquapark ‚Aquasferra‘ ein Unterhaltungsprogramm mit Animateuren, Seifenblasen und leckerem Essen organisiert. Veranstalter war die internationale Vereinigung „Erben des Sieges“ der DVR mit Unterstützung des Korrespondenten Roman Kosarew von ‚Russia Today‘ und der Organisation ‚Hoffnung, Glaube und Liebe‘. „Die von unserer Vereinigung organisierte Veranstaltung ist dem Internationalen Kindertag gewidmet. Die Veranstaltung wurde mit Unterstützung des ‚Russia Today‘-Korrespondenten Roman Kosarew organisiert. Für die Kinder werden Animateure tätig sein, es wird eine Diskothek, eine Seifenblasen-Show, vollständige Mahlzeiten geben, Luftballons, Eis – alles, damit die Kinder heute einen schönen Tag erleben“, sagte die Leiterin der internationalen Vereinigung „Erben des Sieges“ der DVR Olga Proskurina.

Dan-news.info: Etwa 1500 Menschen gingen heute auf die Straßen von Donezk, um ihren Protest gegen die ukrainische Armee zu zeigen, durch deren Feuer im Donbass regelmäßig friedliche Einwohner sterben oder verletzt werden. Die Kundgebung fand am Haus der Regierung im Zentrum der Hauptstadt der Republik statt.
Die Einwohner kamen mit Fotos des achtjährigen Wladislaw Sajtschenko, der beim Beschuss von Donezk am 4. Juni durch Soldaten der ukrainischen Streitkräfte schwer verletzt wurde.
„Wir wollen die Augen der Weltgemeinschaft für das Problem öffnen und uns
für eine Lösung zusammenschließen“, sagte der Vorsitzende der gesellschaftlichen Organisation „Molodaja Respublika“ Nikita Kiosew. „Der arme Wlad liegt im Krankenhaus, wir beten für ihn, aber leider bringt kein einziges Gebet die Mutter zurück, die starb. Das Kind wurde durch die Kiewer Kämpfer zum Waisen“.
Die Versammelten skandierten „Welt, öffne die Augen“. Die Menschen versuchten so, die Weltgemeinschaft auf die Verbrechen der ukrainischen Soldaten aufmerksam zu machen, die schon seit mehr als drei Jahren ungestraft unschuldige Einwohner des Donbass töten.
Initiatoren der Protestaktion sind die „Molodaja Respublika“ und der gesellschaftliche Aktivist Roman Troschin.


Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 11mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen, unter anderem mit großkalibriger Artillerie. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden Donezkij, Kalnowo, Frunse, Krasnyj Jar, Prischib, Shelobok und Sansharowka.
Geschossen wurde mit 122mm-Artilleriegeschützen, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainischen Beschuss und dessen Folgen
„Gestern gegen 21:00
Uhr hat erneut ein Beschuss des Petrowskij-Bezirks von Donezk begonnen. Dabei wurde das Dach eines Hauses in der Karnawalnaja-Straße in der Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks beschädigt. Außerdem wurde eine Gasleitung in der Lugowskij-Straße beschädigt“, teilte die Verwaltung des Petrowskij-Bezirks mit.
Die Beschädigung an der Leitung führt
e zu einer Entflammung von Gas. Die Störung ist inzwischen beseitigt.
Die Verwaltung von
Alexandrowka berichtete, dass ukrainische Soldaten in der Nacht auf Wohnhäuser geschossen haben.
„In der Nacht wurde mit großkalibrigen Maschinengewehren geschossen, mit Explosionsmunition. Es wurden Fassade und Fenster eines Hauses und eines Wirtschaftsge
udes in der Gorkij-Straße beschädigt. Die alte Frau, die sich in dem Haus befand, ist äußerst verschreckt ,aber wurde zum Glück nicht verletzt.“
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung
60mal verletzt, es wurden 24 Ortschaften der Republik beschossen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Die ukrainischen Truppen haben dabei Panzer- und Artilleriegeschütze, Mörser, Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.

de.sputniknews.com: Geschoren und umbenannt: „Junge von Aleppo“ bekommt neue Identität.
Der Syrer Muhammad Daqneesh hat seinem Sohn Omran, dessen Foto die Organisation „Weißhelme“ zu einem Symbol des Leidens syrischer Kinder im Krieg gemacht hatte, einen anderen Namen gegeben.
Sein Sohn sei nur leicht verletzt worden, erzählte der Vater der Video-Agentur Ruptly. Die Rebellen aber hätten Omrans Zustand maßlos übertrieben und sein Foto für Beschuldigungen der syrischen Regierung benutzt.
„Als sie (die „Weißhelme“ – Anm. d. Red.) Omran genommen haben, um ihm Erste Hilfe zu leisten, setzten sie ihn hin, um ein Foto zu machen, noch bevor sie sich um ihn kümmerten,“, so Omrans Vater.
Niemand habe ihn nach einer Erlaubnis für das Foto gefragt. Inzwischen sei die Familie in ihr Haus zurückgekehrt.
„Gott sei Dank, wird die Situation immer besser. Die Armee ist in der Offensive und befreit die Gebiete. Wir sind in unsere Häuser zurückgekehrt, das Leben kommt langsam wieder in Ordnung“. Nun will der Vater seinen Sohn zurück nach Aleppo gebracht haben, damit „niemand ihn benutzen könnte“.
„Ich habe ihm den Kopf rasiert, ich habe sogar seinen Namen geändert, ich habe es ihm nicht erlaubt, nach draußen zu gehen.“
Alles, was Daqneesh wolle, sei, dass sein Sohn in Ruhe gelassen werde: „Sie haben mir Drohungen geschickt, Drohungen, die keinen Grund haben, weil ich nichts Schlimmes mache. Ich nehme an keiner Verschwörung gegen das Land teil, ich bekomme keine Dollar dafür, um meinem Land zu schaden“.
Die Bilder von dem dreijährigen Omran, der mit Blut und Staub bedeckt regungslos in einem Rettungswagen sitzt und mit leblosem Blick ins Leere starrt, waren zuvor um die Welt gegangen und von einigen westlichen Medien zum Symbol der „bösen“ Auswirkungen der russischen Militäroperation in Aleppo gemacht worden. Moskau und Damaskus wiesen diese Vorwürfe zurück.
Später erklärte der offizielle Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow, dass die Eigenschaften der Zerstörungen an dem Gebäude, das von den westlichen TV-Sendern bei der Rettung des Jungen Omran gezeigt wurde, darauf hinwiesen, dass dort – angesichts der heilen Fenster im Haus gegenüber – nicht eine Fliegerbombe, sondern eine Mine oder Gasbombe eingesetzt worden war, die die Terroristen immer wieder verwendeten.

Lug-info.com: Der Bürgermeister des von Kiew kontrollierten Belokurakinskij-Bezirks des Lugansker Landes vernichtet Obstgärten, um Holzkohle zu erzeugen. Dies teilte das Zentrum zur Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeit des Innenministeriums der LVR mit.
„Bei der Hotline des Innenministeriums der LVR hat eine Einwohnerin von Belokurakino, geb. 1962, angerufen. Nach den Worten der Anruferin hat der Leiter der Verwaltung des Belokurakinskij-Bezirks Sergej Iwanjutschenko durch Strohmänner mehr als 500 Hektar Obstgärten gepachtet, die Anteilseignern eines landwirtschaftlichen Betriebes des Dorfes Popowka gehören“, berichtete das Innenminsterium.
„Aber statt die Arbeit in den Gärten zu organisieren, hat Iwanjutschenko Arbeiter eingestellt, um die Bäume zu fällen und hat auch Einrichtungen zur Produktion von Holzkohle organisiert. Auf die Beschwerden der Anteilseigner reagiert Iwanjutschenko nicht, bei der örtlichen Nationalpolizei weigert man sich, Anzeigen anzunehmen“, teilte das Innenministerium mit.

Ukrinform.ua: Poroschenko unterzeichnet Gesetz über Sprachquote im Fernsehen.
Der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko hat am Dienstag ein Gesetz über eine Quote für ukrainische Sprache im Fernsehen unterzeichnet.
Das teilte der Staatschef auf Twitter mit. Er bedankte sich auch bei Medienvertretern für den Vorschlag über die Quote für ukrainische Sprache.
Das Gesetz sieht die Quote von mindestens 75 Prozent wöchentlich für die ukrainischsprachigen Sendungen und/oder Filme in den nationalen und regionalen Rundfunkgesellschaften vor. In den lokalen Rundfunkgesellschaften sieht das Gesetz die Quote von mindestens 60 Prozent wöchentlich für die ukrainischsprachigen Sendungen und/oder Filme vor.
Bei Verstößen dagegen drohen Sendern Geldbußen in Höhe von fünf Prozent von der Lizenzgebühr.

Lug-info.com: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainischen Beschuss und dessen Folgen
„Heute gegen sechs Uhr morgens haben Kiewer Truppen die Wohngebiete im Zentrum von Kirowsk mit 122mm-Haubitzen D-30 aus Richtung Nowotoschkowka beschossen“, teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
„Der Beschuss hält bis jetzt an, die ukrainischen Streitkräfte beschießen jetzt die Außenbezirke der Stadt“, sagte Marotschko.
Bisher wurden Treffer im Wohngebiet im Stadtteil 50 Jahre UdSSR, in der Mitschurin-Straße, festgestellt.
Informationen über mögliche Verletzte werden noch ermittelt.
„Um 9:50 Uhr haben die Kiewer Truppen das Territorium der Kirowsker Fabrik „Zentrokus“ beschossen. Es gibt Informationen über Treffer von zwei Artilleriegranaten. Derzeit arbeiten dort Dienste des Zivilschutzministeriums. Es ist bemerkenswert, dass in diesem Unternehmen gerade Wiederaufbauarbeiten erfolgt sind und die Fabrik auf die Wiederinbetriebnahme vorbereitet wird“, sagte der Bürgermeister von Kirowsk Gennadij Karzew.
Außerdem gab es Treffer von Geschossen auf Wohnhäuser in der Straße 50 Jahre UdSSR, der Mitschurin-Straße und der Wojkow-Straße.
„Es hat ein intensiver Beschuss der Siedlung Donezkij mit Artillerie begonnen, die Einwohner sind in den Schutzräumen“, teilte Karzew weiter mit.
„Der Gegner hat einen Angriff auf Shelobok begonnen, gleichzeitig werden Wohngebiete in der Nähe liegender Ortschaften beschossen“, teilte Andrej Marotschko mit.
„Derzeit wehrt die Volksmiliz den Angriff des Gegners erfolgreich ab“, sagte er.
„Auf dem Gelände der Stadtverwaltung von Kirowsk sind gerade einige Artilleriegranaten eingeschlagen“, teilte ein Korrespondent von LIZ mit. Der Beschuss der Stadt hält an.
„Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Beschuss der Außenbezirke von Stachanow und der Ortschaft Frunse begonnen, der intensive Beschuss von Kirowsk und Donezkij hält an“, teilte Marotschko weiter mit.
„Derzeit wird mit Unterstützung der Verwaltung von Kirowsk durch das Zivilschutzministerium der LVR und die Volksmiliz die Evakuierung von Kindern aus Golubowskoje, Beresowskoje und Donezkij, die in unmittelbarer Nähe der aktiven Kämpfe liegen, begonnen“, ergänzte er.
„Nach vorläufigen Informationen wurden in Donezkij 24 Gebäude durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschädigt“, teilte Marotschko gegen Mittag mit.
„Derzeit befinden sich die Menschen in den Kellern, weil heftiger, intensiver Beschuss erfolgt“, unterstrich der Zivilschutzminister der LVR Sergej Iwanuschkin.
„In Kirowsk wurden 27 Häuser beschädigt. Ein Einwohner wurde verletzt“, teilte Marotschko mit.
„Die Lage in Donezkij ist sehr schwierig. Es gibt so viele Zerstörungen, wie es sie selbst bei den früheren heftigen Kämpfen nicht gab“, teilte das Bürgermeisteramt der Stadt mit.
In Kirowsk fand eine Sitzung statt, an der der Zivilschutzminister Sergej Iwanuschkin, der Bürgermeister Gennadij Karzew und Vertreter des Zivilschutzministeriums teilnahmen.
„Im Ergebnis wurden die örtlichen Medien angewiesen, bekannt zu machen, dass niemand ohne Notwendigkeit auf die Straße gehen soll.
„Die Kräfte der Volksmiliz der LVR haben im Gebiet von Shelobok eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte vernichtet“, teilte Andrej Marotschko mit.
„Um 9:10 Uhr hat der Gegner mit zwei Zügen in Richtung Shelobok angegriffen und dabei Antipanzergranatwerfer und Schusswaffen verwendet“, sagte er.
„Im Gebiet des Waldstücks Woltsche hat der Gegner mit Unterstützung von 120mm- und 82mm-Mörsern eine Bewegung vorgenommen und dabei die Topologie der Örtlichkeit genutzt, derzeit wird mit Kalaschnikows und Granatwerfern auf Shelobok geschossen“, fügte Marotschko hinzu.
„Die Einheiten der Volksmiliz halten ihre Positionen und lassen nicht zu, dass der Gegner vordringt, der Gegner erleidet dabei Verluste“, unterstrich er.
„Im Zusammenhang mit dem Beschuss von Kirowsk am 7. Juni 2017 wurden alle Schulen, Kindergärten und Kinderlager, wo sich die Kinder nur tagsüber aufhalten, geschlossen“, teilte die Stadtverwaltung von Kirowsk mit.
„Wir warnen die Eltern, dass es gefährlich ist, sich auf offenem Gelände (der Straße) aufzuhalten. Wenn möglich, gehen Sie selber nicht hinaus und nehmen Sie keine Kinder mit auf die Straße“, rief das Bürgermeisteramt auf.

Dan-news.info: Die Generalstaatsanwaltschaft der DVR hat ein Strafverfahren gegen den Kommandeur der 92. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Wiktor Nikoljuk eröffnet, der den Befehl zum Beschuss des westlichen Randes von Donezk am Abend des 4. Juni gab, in dessen Folge eine Frau starb.

de.sputniknews.com: Auf der Suche nach Feinden: So rechtfertigt Nato ihre Existenz – Putin
Die Nato sucht ständig nach einem Feind, um ihre Existenz zu rechtfertigen, sagte der russische Präsident Wladimir Putin in einem Interview mit dem US-Regisseur Oliver Stone.
„Es gibt keinen Ostblock mehr, keine Sowjetunion. Warum existiert denn die Nato weiter?“, fragt Putin rhetorisch.
„Meinem Eindruck nach braucht die Nato einen äußeren Feind, um ihre Existenz zu rechtfertigen; es gibt entweder die ständige Suche nach einem Feind oder Provokations-Aktionen, um jemanden als Gegner zu bezeichnen“, so der Präsident in einem Interview, dessen Ausschnitte vom Portal „The Daily Beast“ zitiert werden..
Stone arbeitet derzeit an einem Film über den russischen Präsidenten, der seinen Worten zufolge den Zuschauern eine alternative Sichtweise auf Putin und die Ereignisse in der Welt zeigen soll.
Die Doku „The Putin Interviews“ soll vom 12. bis zum 15. Juni im US-Fernsehsender Showtime ausgestrahlt werden.

Nachmittags:

Dan-news.info: Die Aktion „Sauberer Park“ begann heute in der Hauptstadt der DVR. Einwohner des frontnahen Kiewskij-Bezirks begannen mit der Reinigung des Erholungsparks am Hauptsportzentrums des Landes, dem Stadion ‚Donbass-Arena‘.
An den Arbeiten nahmen 25 Menschen teil. Die aktiven Bürger brachten mit Motorsensen die Rasenflächen in Ordnung. Die Aktion wird einige Tage dauern. Die Abfuhr der Abfälle ist für Ende der Woche geplant.
„Das
Gelände ist nicht klein, es ist viel zu tun, aber ich denke, dass wir bis zum Ende der Woche den ganzen Rasen gemäht, den Müll weggeräumt und mit dem Gießen begonnen haben“, sagte der Leiter der Einrichtung, die die äußere Leitung über das Stadion übernommen hat, Oleg Kowaltschuk.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung 60mal verletzt.
In Richtung Donezk hat der Gegner 51 Artilleriegranaten der Kaliber 152 und 122mm, 220 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm und 45 Panzergeschosse auf die Gebiete von 13 Ortschaften abgefeuert. Es wurde ein Haus im Petrowskij-Bezirk von Donezk auf der Karnawalnaja-Straße beschädigt. Außerdem wurde eine Gasleitung in der Lugowskij-Straße beschädigt.
In Richtung Mariupol wurden die Gebiete von sechs Ortschaften beschossen. Der Gegner schoss 18 Mörsergranaten des Kalibers 120mm ab. Ein Haus in der Oktjabrskaja-Straße wurde beschädigt.
In Richtung Gorlowka wurden die Gebiete von vier Ortschaften mit verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Folge des Beschusses von Seiten des Gegners starb ein Soldat.
Unsere Aufklärung stellt weiter eine Verstärkung der Positionen in der Nähe der Kontaktlinie fest. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
– Semigorje, 7 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von zwei 122mm-Artilleriegeschützen „Gwosdika“ bemerkt;
– Marjinka, 1 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von zwei Panzern entdeckt.
Außerdem ist nach Informationen von örtlichen Einwohnern von Marjinka die Anwesenheit georgischer Scharfschützinnen zu bemerken, die sich hemmungslos und provokant benehmen. Zu ihrer Unterbringung wurden örtliche Einwohner aus ihren Wohnungen ausgesiedelt, was bei den Menschen Empörung hervorruft.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin Fälle von eigenmächtigem Verlassen ihrer Positionen durch Soldaten der ukrainischen Streitkräfte fest. Unter anderem wurde von uns festgestellt, dass fünf Soldaten der 92. Brigade, die Zeugen des Beschusses von Krasnogorowka am 28. Mai von den Postionen ihrer Einheit aus wurden, eigenmächtig den Truppenteil verlassen haben. Mit der Fahndung nach den Soldaten befassen sich Vertreter der ukrainischen Gegenaufklärung und des Sicherheitsdienstes der Ukraine. Nach unseren Informationen stellen die Soldaten für ihr Kommando dadurch eine Gefahr dar, dass sie Licht in die Beteiligung ihrer Kameraden am Beschuss friedlicher Ortschaften bringen könnten.
Im Stab des operativen Kommandos „Donezk“ wurde nach einer Überprüfung durch eine Kommission der übergeordneten Führung eine operative Gruppe des Sicherheitsdienstes der Ukraine, die für den Stab einer Gruppierung verantwortlich war, vollständig ausgetauscht, da sie Kommandeure der ukrainischen Streitkräfte gedeckt hat und sie dabei unterstützt hat, der strafrechtlichen Verfolgung wegen Unterschlagung von Haushaltsmitteln zu entgehen. Die Offiziere des Sicherheitsdienstes der Ukraine könnten nach einer genauen Untersuchung ihre Funktionen verlieren und entlassen werden, und gegen die Soldaten, denen sie „geholfen“ haben, könnten Strafverfahren eröffnet werden.
Von unseren Einheiten werden weiter Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt. Wir sind nach wie vor bereit zur Führung von Verhandlungen zur friedlichen Regelung des Konflikts im Donbass.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben beim Durchbruchversuch bei Shelobok im Slawjanoserbskij-Bezirk zehn Soldaten verloren, teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
Die Verluste bei der Volksmiliz der LVR betragen einen Verletzten. Unter der Zivilbevölkerung wurde ein Mensch verletzt.
„Es ist jetzt die operative Information eingegangen, dass ein weiterer, bereits der dritte Versuch, die Positionen der Volksmiliz im Gebiet von Shelobok zu durchbrechen, gescheitert ist“, sagte Marotschko.
„Wir befinden auf den bisherigen Positionen und haben kein Stück unseres Landes abgegeben“, unterstrich er.

de.sputniknews.com: Verbündete Syriens drohen USA mit Gegenangriff
Nach der Attacke der US-geführten Militärkoalition gegen die syrischen Regierungstruppen hat der so genannte operative Stab der Verbündeten Syriens einen Gegenschlag gegen die US-Truppen in der Region angedroht.
„Wir sind jederzeit fähig, ihre (US-) Stellungen in Syrien und Umgebung mit Raketen und anderen Waffen anzugreifen, sobald es nötig ist“, erklärte der Stab, in dem die libanesische Hisbollah-Miliz und der Iran vertreten sind, am Mittwoch. Den Angriff auf die syrischen Soldaten bezeichnet der Stab als „feige Aggression“ und „Heuchelei“ und versprach eine Reaktion, sollten die USA die „rote Line“ überschreiten.
Die US-geführte Koalition, die Syrien seit 2014 gegen den Willen der gesetzlichen Regierung in Damaskus bombardiert, griff am Dienstag die Regierungstruppen in einer zum Schutz von Zivilisten eingerichteten Deeskalationszone im Raum von At Tanf an. Zuletzt hatte es in der Region am 18. Mai einen ähnlichen Luftangriff gegeben.
Russland kritisierte den neuen Angriff, bei dem mindestens zwei Soldaten getötet wurden, als Völkerrechtsbruch und als Hindernis für politische Lösung in Syrien.

de.sputniknews.com: „Demokratische Kräfte Syriens“ sind auch Terroristen – syrischer Experte
Der syrische Experte für bewaffnete Gruppierungen im Lande Husma Shaib hat in einem Interview mit Sputnik die Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) als einen Ableger von Terrororganisationen eingestuft.
Laut Shaib wird die SDF-Offensive auf Rakka mit den USA und der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) vereinbart.
Wir in Syrien halten diese Kräfte für ein illegitimes Gebilde, das außerhalb des Rechtsfeldes agiert. Dies ist eine Erscheinungsform der terroristischen Kräfte wie „Dschabhat an Nusra“ und „Islamischer Staat“, sagte er.
Die Demokratischen Kräfte Syriens würden ihre Handlungen nicht mit der syrischen Armee vereinbaren, so Shaib. „Wir halten sie für Terroristen“, äußerte er.
„Dem Vorhaben der USA entsprechend sollen diese Kräfte zur Bildung der Sicherheits- und Schutztonen beitragen, die Syrien von seinen Nachbarn trennen sollen,“ betonte Shaib. „Ich glaube, dank dem Beistand unserer Verbündeten in Russland und dem Iran werden diese Vorhaben nicht umgesetzt werden“.

Ukrinform.ua: Parlamentschef Parubij will wieder Kurs auf Nato-Mitgliedschaft nehmen.
Der Parlamentschef der Ukraine, Andrij Parubij, schlägt vor, seinen Gesetzentwurf „Über Änderungen an den einigen Gesetzen der Ukraine (über den außenpolitischen Kurs der Ukraine)“ am Donnerstag in der Werchowna Rada in erster Lesung zu behandeln.
Das sagte er heute im Parlament, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Im Gesetz sei die „Richtung der Ukraine in die Nato genau bestimmt“, betonte er.
Für den Kurs auf die Nato-Mitgliedschaft als eine strategische Priorität des Landes sollen Gesetze „Über Grundlagen der inneren und äußeren Politik“ und „Über Grundlagen der nationalen Sicherheit der Ukraine“ geändert werden.

Dan-news.info: „Das staatliche Unternehmen „Donzekoblenergo“ hat eine Transformatorunterstation wieder in Betrieb genommen, dank derer im Dorf Nowosarjewka nach acht Jahren die Wasserversorgung wieder aufgenommen wird“, teilte das Kohle- und Energieministerium der DVR mit.
Die örtlichen Einwohner hatten die Energetiker um Unterstützung gebeten. Bei der Überprüfung wurde klar, dass die Probleme bei der Wasserversorgung in der fehlenden Stromversorgung der Pumpstation bestanden. Sie hat seit 2009 keinen Storm erhalten. Ursache war der starke Verschleiß der örtlichen Transformatorunterstation.
„Heute wurden alle Arbeiten abgeschlossen. Die Unterstation ist nach einer vollständigen Überholung wieder in Betrieb, sie wurde technische gewartet und überholt. Bis zur Wiederaufnahme der Wasserversorgung des Dorfes werden noch einige Wochen vergehen. In dieser Zeit werden die örtlichen Behörden das Wasserleitungsnetz in Ordnung bringen“, fügte das Ministerium hinzu.
Das Dorf Nowosarjewka befindet sich im Süden des Starobeschewo-Bezirks der Republik, 15 km von der Grenze zur RF. Die Bevölkerungszahl beträgt 1700. Auf dem Gebiet der Ortschaft gibt es einen Kindergarten, eine Schule, eine Ambulanz und einen Kulturpalast.

de.sputniknews.com: Russischer Resolutionsentwurf für IS-Embargo wartet auf internationale Abstimmung.
Russland erstellt einen Resolutionsentwurf für den UN-Sicherheitsrat zur Einführung eines Wirtschafts- und Handelsembargos gegen von der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“) kontrollierte Territorien, teilte der stellvertretende Direktor des Departments des Außenministeriums für neue Bedrohungen und Gefahren, Dmitri Feoktistow, mit.
Derzeit geht laut Feoktistow „die Abstimmung des Projektes in Moskau“ zu Ende, weiter will Russland den Resolutionsentwurf mit Damaskus, Bagdad und „den Partnern im Sicherheitsrat, vor allem mit China und Kasachstan“ besprechen, sowie mit den USA, ohne die es „unmöglich“ sei, diese Resolution zu verabschieden.
„Die Erfahrung zeigt, dass, wenn wir das mit den Amerikanern aushandeln können, wir es dann mit allen aushandeln können“, so der Diplomat. Die USA kennen demnach schon „die Schlüsselelemente des Resolutionsentwurfs“.
Moskau halte die derzeitigen Sanktionen des UN-Sicherheitsrates gegen den IS nicht für ausreichend und plädiere für ein allseitiges Embargo, hatte Russlands Vize-Außenminister Gennadi Gatilow im April erklärt.
Verschiedene Länder, darunter Saudi Arabien und die Türkei, waren der Finanzierung der Terrormiliz verdächtigt worden. Im Jahre 2015 hatte der „Islamische Staat“ eine Milliarde Dollar verdient, die Hälfte davon stammte aus dem Erdölverkauf.

Dan-news.info: „Heute seit 8:30 Uhr hat die ukrainische Seite Alexandrowka im Westen von Donezk, das Gebiet des Gagarin-Bergwerks in Gorlowka und das Dorf Kominternowo im Nowoasowskij-Bezirk beschossen“, teilte das operative Kommando der Republik mit.
Der Gegner verwendet Mörser des Kalibers 82mm, Granatwerfer und Schusswaffen.

Lug-info.com: „Bei der Untersuchung des morgendlichen Beschusses von Kirowsk im Gebiet der Fabrik „Zentrokus“ sind der Bürgermeister von Kirowsk, der offizielle Vertreter der Volksmiliz sowie Massenmedien bereits zweimal unter Beschuss der ukrainischen Truppen geraten“, teilte Andrej Marotschko mit.
„Die Detonationen erfolgten 150 Meter von unserem Standort entfernt. Zum Glück wurde niemand verletzt. Inzwischen haben wir angesichts der Gefahr diesen Ort verlassen“, fügte Marotschko hinzu.
Zu den Pressevertretern gehörten Journalisten vom Lugansker Informationszentrum, Newsfront, Anna-News, Lugansk-24 und örtlicher Medien.
„Bei der Rückkehr aus Kirowsk nach Lugansk, an der Einfahrt nach Frunse, gerieten eine Gruppe von Journalisten und der Vertreter der Volksmiliz Oberstleutnant Andrej Marotschko unter Artilleriebeschuss durch die ukrainischen Streitkräfte. Tote und Verletzte gibt es nicht“, teilte ein Korrespondent von LIZ mit.

de.sputniknews.com: „Russische Hacker“ in amerikanischer Wahlmaschine entdeckt.
Die US-amerikanische Nationale Sicherheitsagentur (NSA) wirft der russischen Militäraufklärung Hackerangriffe auf amerikanische Software-Entwickler vor, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Mittwoch.
Der Name des angegriffenen Software-Unternehmens bleibt unbekannt. Die NSA behauptet außerdem, dass Mitarbeiter von amerikanischen Wahlkommissionen in verschiedenen Bundesstaaten „betrügerische E-Mails“ erhalten hätten.
Die auf journalistische Ermittlungen spezialisierte Website Intercept behauptet, diese Informationen seien von „einer anonymen Quelle“ erhalten und „einer unabhängigen Überprüfung unterzogen“ worden. Am selben Tag wurden Informationen über die Festnahme einer 25-jährigen Mitarbeiterin der Pluribus International Corporation veröffentlicht, die der illegalen Aneignung von mit der nationalen Sicherheit verbundenen geheimen Informationen beschuldigt wird. Vermutlich war ausgerechnet sie die Quelle von Intercept.
Das ist längst nicht der erste Vorwurf gegen Russland, es hätte sich im vorigen Jahr in den US-Präsidentschaftswahl eingemischt. Davon reden viele Kongressmitglieder, Experten und Journalisten. Im Weißen Haus kommentiert man diese Informationen jedoch sehr zurückhaltend. Außenminister Rex Tillerson teilte beispielsweise mit, er sei von Präsident Donald Trump beauftragt worden, einen konstruktiven Dialog mit Moskau voranzubringen.
„Der Präsident war sehr konkret und sagte: Lass dich von all diesen Geschichten (…) nicht von der Arbeit an diesen Beziehungen ablenken“, betonte der Chefdiplomat.
Einen Ausweg aus dieser Situation schlug mittlerweile Tillersons russischer Amtskollege Sergej Lawrow vor, der gestern in Kaliningrad weilte. Nach seinen Worten plädiert Russland neben den anderen BRICS-Ländern schon längst für die Vereinbarung von allgemeinen Verhaltensregeln im Cyberraum.
„Bei den Initiativen, die wir schon vor längerer Zeit in die Uno eingebracht haben, geht es übrigens unter anderem darum, wie man gegen Hacker kämpfen und verhindern könnte, dass der Sicherheit des jeweiligen Staates, seinen Interessen (…) usw. geschadet wird“, so Lawrow. Zu den jüngsten NSA-Behauptungen sagte er, es gehe lediglich um den innenpolitischen Kampf in den USA. „Man versucht, die Wahlergebnisse zu ändern, und setzt auf die antirussische Hysterie, ohne dass ein einziger Fakt angeführt wird“, ergänzte der Außenamtschef.
Putins Sprecher Dmitri Peskow dementierte ebenfalls die Behauptungen von Russlands angeblicher Einmischung in den vorjährigen US-Wahlkampf.
Der Leiter des Instituts für internationale Beziehungen und Verwaltung bei der Moskauer Hochschule für internationale Beziehungen, Michail Troizki, vermutete seinerseits, dass sich Trump als Person gebe, die sich nur für die strategischen Interessen der USA interessiere.
„Der Auftrag an Tillerson soll den Kritikern zeigen, dass er nichts zu verbergen und keine zweite Tagesordnung hat“, so der Experte. „Man kann nicht sagen, Donald Trump würde alle NSA-Ermittlungen wegen der ‚russischen Spuren‘ für ‚Hexenjagd‘ halten. So sagte Trump jüngst, er hätte nichts gegen einen Auftritt des ehemaligen FBI-Direktors James Comey im Kongress, der Russlands angebliche Einmischung in den US-Präsidentschaftswahlkampf ermittelt hatte.“
Der US-Präsident bemühe sich aktuell vor allem darum, seine Amtsenthebung zu verhindern und seine Familienangehörigen vor Verfolgungen zu schützen, beispielsweise seinen Schwiegersohn Jared Kushner, ergänzte Troizki.

Dan-news.info: „Gegen 15:30 Uhr wurde wieder das Feuer auf das Gebiet der Donezker Filterstation eröffnet. Das Personal der Einrichtung wurde notfallmäßig in die Schutzräume evakuiert“, teilte der Vertreter der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination mit.
Der Beschuss hält an. Der Gegner verwendet Mörser des Kalibers 120mm, Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen.
Ein Vertreter des kommunalen Unternehmens Woda Donbassa teilte mit, dass dennoch die Maßnahmen zur Vorbereitung der Wiederinbetriebnahme der DFS weitergehen.

de.sputniknews.com: Syrischer Abgeordneter: Luftschlag von US-Koalition in Syrien rettete Terroristen.
Die US-geführte Militärkoalition hat laut dem syrischen Abgeordneten Muhammed Hasan Raad den Luftschlag gegen regierungstreue Kräfte nahe At-Tanf am Dienstag geführt, um Kämpfer der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) in der Region zu schützen.
Wie Raad in einem Interview mit Sputnik sagte, seien die regierungstreuen Truppen auf ihrem Weg zu der Grenzstadt At-Tanf im Ostteil der Provinz Homs angegriffen worden. Die Soldaten hätten sich in Richtung irakische Grenze bewegt, um die Verlegung von Terroristenkräften zu blockieren und ihre Verkehrswege abzuschneiden. Der Angriff der US-geführten Koalition habe die Terroristen vor einer Niederlage gerettet, so Raad.
„Diese Aggression war eine Reaktion auf das Vorrücken der syrischen Armee und deren Verbündeten an allen Fronten und auf ihre Erfolge bei der Bekämpfung der Terroristen“, sagte er.
Am Vortag seien der Ostteil der Provinz Aleppo sowie die Provinz Hama völlig befreit worden, erläuterte Raad. Außerdem seien strategisch wichtige Höhen nördlich der Stadt Palmyra erobert worden. Danach habe die syrische Armee Kräfte zur Befreiung von Rakka und Deir ez-Zor geschickt.
Die US-geführte Koalition, die Syrien seit 2014 gegen den Willen der gesetzlichen Regierung in Damaskus bombardiert, griff am Dienstag die Regierungstruppen in einer zum Schutz von Zivilisten eingerichteten Deeskalationszone im Raum von At-Tanf an. Dabei kamen zwei syrische Soldaten ums Leben. Zuletzt hatte es in der Region am 18. Mai einen ähnlichen Luftangriff gegeben.

Lug-info.com: Die Behörden können nicht mit der Evakuierung der Kinder aus Donezkij, das zum Bezirk Kirowsk gehört, beginnen, weil der Beschuss von Seiten der Kiewer Truppen weitergeht. Dies teilte der Bürgermeister von Kirowsk Gennadij Karzew mit.
„Die Menschen können nicht zur Evakuierung herauskommen, weil alle in den Kellern sitzen, weil der Beschuss nicht aufhört“, sagte er und fügte hinzu, dass „die ukrainischen Straftruppen speziell auf soziale Objekte schießen, auf Wohnhäuser und Kindergärten“.
„Alles ist für die Evakuierung bereit, aber jene Seite hört uns nicht und schießt weiter, wir können derzeit mit der Evakuierung nicht beginnen“, erklärte der Bürgermeister.
„Es ist alles bereit, um die Kinder von 12 Familien zu evakuieren, aber das sind nur die, mit denen wir Verbindung aufnehmen konnten“, fügte er hinzu.
Die Kinder werden zunächst in Erholungslagern an Schulen in Kirowsk untergebracht.

Ukrinform.ua: Acht Soldaten in 24 Stunden verwundet.
Bei Kämpfen im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) in der Ostukraine sind in den letzten 24 Stunden acht Soldaten verwundet worden.
Das gab der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für die Antiterror-Operation, Oberst Andrij Lysenko, in einem Briefing bekannt.
„In den letzten 24 Stunden gab es keine Toten unter ukrainischen Soldaten. Acht Soldaten wurden verwundet“, sagte Lysenko.

de.sputniknews.com: Russische Hacker haben laut CNN Katar-Krise verursacht – Wer denn sonst?
„Wer ist an allem auf dieser Welt schuld?“: Mit dieser Frage dürfte sich wohl kaum jemand – auch kein Scheich mehr – schwer tun. Denn man hat ja für alle Fälle eine Antwort parat – „Die Russen waren’s“.
Zuletzt hatte der Sender CNN berichtet, russische Hacker hätten die staatliche Nachrichtenagentur in Katar geknackt und von dort aus Fake-News-Berichte veröffentlicht, was Spannungen zwischen den USA und ihren Verbündeten wie Saudi-Arabien schüren sollte.
In einer angeblich gefälschten Meldung soll sich die katarische Führung positiv über Iran und Israel geäußert haben. Es soll in dem Bericht außerdem in Frage gestellt worden sein, ob sich US-Präsident Donald Trump im Amt halten könne.
Der Inhalt der Falschmeldung soll Saudi-Arabien und weitere arabische Staaten dazu bewogen haben, die diplomatischen Beziehungen mit Katar auf Eis zu legen.
Die US-Bundespolizei FBI habe bereits ein Ermittlungsteam nach Doha geschickt, um die vermutlichen Hacks zu untersuchen. Da Katar eine der größten US-Militärbasen der Region beherberge, sei anzunehmen, dass russische Hacker hinter den Cyber-Angriffen stecken könnten, so die Online-Ausgabe von CNN.

de.sputniknews.com: Putin bekräftigt Kooperationsbereitschaft mit Iran gegen Terror.
In einem Beileidsschreiben an seinen iranischen Amtskollegen Hassan Rohani hat Russlands Präsident Wladimir Putin im Zusammenhang mit den jüngsten Anschlägen in Teheran seine Anteilnahme bekundet und erklärt, Moskau sei bereit, auch weiterhin zusammen mit seinen iranischen Partnern gegen den Terrorismus zu kämpfen.
„Russlands Staatschef Wladimir Putin hat diese Verbrechen entschieden verurteilt, die wieder bestätigen, dass man die internationale Zusammenarbeit im Anti-Terror-Bereich verstärken muss“, heißt es aus dem Kreml-Pressedienst.
Moskau sei bereit, die Kooperation in diesem Bereich mit seinen iranischen Partnern auszubauen.
Dabei adressierte der Staatschef sein Beileid auch an die Verwandten und Freunde der Opfer und wünschte den Verletzten baldige Genesung.

Mehrere Bewaffnete hatten am Mittwochvormittag das Parlamentsgebäude in Teheran angegriffen und nach unbestätigten Berichten mindestens sieben Menschen getötet.
Darüber hinaus ereigneten sich in der Teheraner U-Bahn sowie im Chomeini-Mausoleum im Süden der Hauptstadt Explosionen.
Durch die Anschläge wurden nach den jüngsten Angaben zwölf Menschen getötet und 42 weitere verletzt.

Dnr-online.ru: Das Gesundheitswesen der DVR ist in vollem Umfang in der Lage, die notwendige medizinische Behandlung zu leisten. Das Gesundheitsministerium der Republik hat Informationen dementiert, die in den sozialen Netzen verbreitet werden, dass in der DVR die Medikamente zur Heilung von Herz- und Gefäßkrankheiten, Infektions- und anderen Krankheiten nicht ausreichten. Dies teilte der Pressedienst des Ministeriums mit.
„Derzeit leistet das Gesundheitssystem allen Einwohnern die notwendige medizinische Hilfe. Vor kurzem sind in den sozialen Netzen Informationen erschienen, dass in den Apotheken und Krankenhäusern der DVR angeblich ein ernster Mangel an Medikamenten gegen Herz- und Gefäßkrankheiten, verbreitete Infektionskrankheiten, Hepatitis und anderen bestehe, dass auch ein Mangel an Präparaten bei Diabetes bestehe. Das Gesundheitsministerium der DVR erklärt offiziell, dass diese Information ein Fake ist“, heißt es in der Mitteilung.
Dank den humanitären Konvois aus der RF erhalten die Krankenhäuser der DVR regelmäßig Medikamente und andere medizinische Materialien für die Behandlung der Bürger. Die humanitären Lieferungen aus der RF helfen, die republikanischen Einrichtungen des Gesundheitswesens mit teuren onkologischen Präparaten, Insulin, Materialien für die Dialyse, Impfungen usw. auszustatten.
Das Sortiment der Medikamente wird vom republikanischen Dienst für Medikamente des Gesundheitsministeriums der DVR kontrolliert. Während der SARS- und Grippeperiode wurden entsprechende Medikamente durch einen Erlass des Gesundheitsministeriums zur Verfügung gestellt. „Alle Einrichtungen des Gesundheitswesens, von republikanischen bis zu städtischen und bezirklichen, sind bereit die notwendige medizinische Hilfe sowohl für Zivilisten als auch für das Militär zu leisten. Die notwendige Ausrüstung und Verbrauchsmaterialien sind im vollen Umfang vorhanden. Außerdem gibt es zwei Arten von Reserven für Medikamente und medizinische Materialien: die fünfprozentige Reserve des Gesundheitsministeriums und die zehnprozentige Reserve des Oberhaupts der DVR. In bestimmten Fällen hilft ein solches Herangehen Leben zu retten, indem jemand Präparate aus der Reserve erhält“, merkte das Ministerium an.
In den Städten der DVR sind 24 Apotheken und Apothekenpunkte rund um die Uhr, unter Berücksichtigung der Sperrstunde, in Betrieb: zehn in Donezk, vier in Makejewka, zwei in Jenakiewo, zwei in Tores, zwei in Sneshnoje, einer in Charzysk, einer in Kirowskoje. „Alle Ressourcen des republikanischen Gesundheitssystems sind auf die Leistung der notwendigen, qualitativen medizinischen Hilfe für die Bewohner der DVR gerichtet“, unterstrich das Gesundheitsministerium der DVR.

de.sputniknews.com: Katar-Krise: Botschafter in Washington wundert sich über Trump-Tweets.
Der US-Präsident Trump verkündet via Twitter schon ein Ende des Terrors, weil Katar isoliert worden ist. Dass sein Land angeblich das Problem ist, wundert Katars Botschafter derweil sehr, wie das Portal „The Daily Beast“ berichtet.
Möglicherweise habe „der Horror des Terrors“ ein Ende, nachdem die arabischen Staaten im Zusammenhang mit Finanzterrorismus nun auf Katar verwiesen hätten, twitterte Trump unlängst.
Das überrascht offenbar den Botschafter des Emirats Katar in den USA: „Niemand hat uns direkt angesprochen und gesagt ‚Seht her, wir haben ein Problem mit diesem und jenem. Wir haben an dem Gipfel in Riad teilgenommen. Wir hatten ein gutes Treffen mit Präsident Trump und König Salman ibn Abd al-Aziz. Keinerlei Probleme wurden erörtert“, so der Diplomat.
Es sei bedauerlich, solche Tweets zu sehen, fügte er noch hinzu. „Wir stehen in enger Koordination mit den USA. Sie wissen, welche Anstrengungen wir unternehmen im Kampf gegen den Finanzterrorismus und den Terrorismus überhaupt.“

Lug-info.com: „Die ukrainischen Streitkräfte konnten bei Shelobok nicht vordringen und haben erst einmal die Angriffsversuche eingestellt. Die Kiewer Truppen sind in dem genannten Bereich auf den alten Positionen, die sie schon seit 2015 innehaben“, teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz Andrej Marotschko mit.
Um 16:00 Uhr haben die ukrainischen Streitkräfte einen weiteren Durchbruchversuch durch die Verteidigung der Volksmiliz der LVR unternommen, aber da sie große Verluste erlitten haben, haben sie sich zurückgezogen. Shelobok bleibt unter Kontrolle der Volksmiliz der LVR. Kämpfe finden derzeit in Shelobok nicht statt“, unterstrich die Verteidigungsbehörde.

Ukrinform.ua: Angriffe in der Ostukraine: Ein Soldat gestorben, sieben verletzt.
Am Mittwochmorgen ist im Raum Lugansk die Zahl der feindlichen Angriffe auf ATO-Kräfte deutlich gestiegen. Ein ukrainischer Soldat ist ums Leben gekommen, weitere sieben Militärs wurden verwundet.
Das teilt die Pressestelle des Stabs der Antiterror-Operation (ATO) mit. „Seit 6 Uhr greifen die russisch-terroristischen Truppen die ATO-Kräfte mit 152-mm Artillerie und Mörsern vom Kaliber 120 und 82 mm an… Bei den Kämpfen sind sieben Soldaten verwundet worden, ein Soldat ist gestorben“, heißt es in der Meldung. Trotz der feindlichen Aktivitäten Richtung des Dorfes Frunse hätten die ukrainischen Einheiten nahe Krymske das Feuer nicht erwidert.
Nach Angaben der Pressestelle setze der Feind auch Granatwerfer, Panzerabwehr-Raketen, schwere Maschinengewehre, Schusswaffen, Drohnen ein. Die ukrainische Armee habe am Mittwoch eine Drohne abgeschossen.
Laut dem ATO-Stab könne man die Aktivitäten des Feindes als Vorbereitung zu einer Offensive bewerten.

Abends:

Dnr-online.ru: Die Stadt Jasinowataja und in der Nähe liegende Ortschaften des Jasinowataja-Bezirks werden faktisch täglich von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschossen. So wurde am 5. Juni dieses Jahres Krutaja Balka beschossen, dabei wurden zivile Einwohner verletzt und Häuser beschädigt. Über die heutige Situation in der Stadt und im Bezirk berichtet in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR der Leiter der Verwaltung des Jasinowataja-Bezirks Oleg Morgun.
„Trotz der Minsker Vereinbarungen beschießt die ukrainische Seite weiter das Territorium des Jasinowataja-Bezirks. Am letzten Wochenende waren die ukrainischen Streitkräfte besonders aktiv. Seit dem 29. Mai wurden sieben friedliche Bürger unterschiedlich schwer verletzt. Alle wurden rechtzeitig medizinisch behandelt. Außerdem wurden 11 Häuser beschädigt, vier wurden in Krutaja Balka, Mineralnoje und Jakowlewka vollständig vernichtet. In Wasiljewka und Krasnyj Partisan wurden Stromleitungen beschädigt, inzwischen ist die Stromversorgung wieder in Betrieb. In der Siedlung Donezk-Sewernyj gibt es seit mehr als einer Woche keine Stromversorgung, jetzt wird die Frage der Durchführung von Reparaturarbeiten gelöst. In Krutaja Balka und Spartak gibt es keinen Strom und es gibt bisher keine Möglichkeit die Versorgung wieder aufzunehmen, weil die ukrainische Seite es durch den andauernden Beschuss nicht zulässt, Reparaturarbeiten durchzuführen. Außerdem wurde durch die Detonation eines Geschosses der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet des Bahnhofs von Jasinowataja die Gasversorgung unterbrochen. Etwa 20 Verbraucher hatten kein Gas, die Infrastruktur wurde schnell wiederhergestellt, die Einwohner haben wieder Gas. So dass alle kommunalen Dienste normal arbeiten“, sagte Oleg Morgun.
Er berichtete auch über den erfolgreichen Abschluss des Schuljahrs in den Bildungseinrichtungen der Stadt und des Bezirks. Derzeit sind an den Schulen Sommerlager geöffnet, die 616 Kinder besuchen. Bis zum 1. September 2017 ist geplant, in Mineralnoje den Kindergarten wieder aufzubauen, der im Jahr 2014 durch Beschuss der ukrainischen Streitkräfte zerstört wurde.

de.sputniknews.com: Syrien fordert Einstellung von Luftangriffen der US-Koalition auf seine Streitkräfte.
Das syrische Außenministerium hat am Mittwoch laut der Nachrichtenagentur SANA die US-geführte Koalition aufgerufen, ihre Luftangriffe auf syrische Streitkräfte zu stoppen.
„Syrien warnt die unrechtmäßige US-geführte Koalition vor Gefahren und Konsequenzen der Eskalation und ruft die USA und die anderen Länder der Koalition auf, diese furchtbaren Angriffe zu stoppen, die in der Praxis nur zur Stärkung des Islamischen Staates (Terrormiliz Daesh, auch „Islamischer Staat“, IS) geführt haben“, meldet SANA.
Solche Handlungen der Koalition können als Terrorismus gedeutet werden, sie verletzen das Völkerrecht, die Charta der Vereinten Nationen und die Resolutionen des UN-Sicherheitsrates, die Syriens Souveränität bestätigen, heißt es in der Meldung.
Am Dienstag hat die US-geführte Koalition in Syrien erneut einen Luftschlag gegen die regierungstreuen Kräfte im Raum von At Tanf innerhalb der Schutzzone im Süden von Syrien geführt.

Lug-info.com: „Während der Gefechte im Gebiet von Shelobok wurden drei Soldaten der Volksmilz der LVR verletzt. Tote gibt es keine“, teilte der Pressedienst der Volksmiliz der LVR mit.

Dan-news.info: „Gott sei Dank ist es uns trotz Beschusses gelungen, die Donezker Filterstation in Betrieb zu nehmen. Alle notwendigen vorbereitenden Maßnahmen konnten trotz allem durchgeführt werden, darunter die Reinigung der Filter und die Chlorierung“, sagte ein Vertreter des kommunalen Unternehmens Woda Donbassa.
Gleichzeitig merkte der Vertreter des Unternehmens an, dass der Beschuss des Bezirks derzeit anhält. Zurzeit sind Probleme mit der Evakuierung der Reparaturbrigade aus dem Objekt entstanden. Deshalb hat die Leitung vor, sich an das Gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination zu wenden, um dafür ein „Regime der Ruhe“ zu erreichen.

de.sputniknews.com: Lugansk bittet um UN-Hilfe bei Evakuierung von Kindern.
Die selbsterklärte Volksrepublik Lugansk hat laut dem Volksmiliz-Sprecher, Andrej Marotschko, die Uno gebeten, bei der Evakuierung von Kindern zu helfen, wie der TV-Sender RT berichtet.
„Bei uns ist alles bereit für die Evakuierung, aber wir können dies nicht tun: Der massive Beschuss wird fortgesetzt, und die Kinder sitzen in Kellern. Ich habe mich an UN-Menschenrechtler gewandt, damit sie mindestens zur Evakuierung der Kinder beitragen können“, zitiert der Sender Marotschko.
Er betonte dabei, dass die Offensive der ukrainischen Kämpfer eingestellt worden sei, aber die Ortschaften Schelobok, Frunse und Kirowsk seien unter Feuer genommen worden. Nun fährt Marotschko direkt nach Lugansk, um dort eine Waffenruhe zu erreichen und die Kinder aus der Beschusszone zu evakuieren.
Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 eine Militäroperation gegen die selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk gestartet, die nach dem Umsturz im Februar 2014 in Kiew ihre Unabhängigkeit erklärt hatten. Nach jüngsten Angaben der Uno hat der Konflikt bisher mehr als 10.000 Menschenleben gefordert.

Dan-news.info: „Gegen 18:00 wurde das Territorium der Pumpstation der ersten Ebene bei Jasinowataja beschossen. Es ist bekannt, dass es in Folge des Beschusses Schäden gibt“, sagte das Kommando.
Nach vorläufigen Informationen hat der Gegner mit 120mm-Mörsern geschossen.

Ukrinform.ua: Österreich stellt eine Million Euro für Projekte des Internationalen Komitee vom Roten Kreuz zur Minenräumung in der Ostukraine bereit.
Das teilte Außenminister des Landes, Sebastian Kurz, auf Twitter mit.
„Freue mich über heutigen Beschluss im Ministerrat, insgesamt 1 Mio. EUR für Entmininungsprojekte des IKRK in Ostukraine bereit zu stellen“, schrieb er. Laut Kurz solle die Hälfte des Geldes jeweils aus dem Auslandskatastrophenfonds und der Austrian Development Agency (ADA) kommen.
Nach Angaben des Außenministers, der zugleich auch der Vorsitzende der Organisation für Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ist, habe er sich am Mittwoch in Kiew mit dem ukrainischen Staatschef Petro Poroschenko und seinem Amtskollegen Pawlo Klimkin getroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs seien Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen und Waffenruhe in der Ostukraine gewesen.

Lug-info.com: Erklärung des Oberhaupts der LVR Igor Plotnizkij zum Beschuss des Territoriums der Republik
Heute, am 7. Juni 2017, wurden Ortschaften der LVR heftig und – das ist die Hauptsache – unprovoziert von Seiten bewaffneter Abteilungen, die von Kiew kontrolliert werden, beschossen.
Das Feuer erfolgt zielgerichtet unter Anwendung von Waffen, die nach den Minsker Vereinbarungen von der Abgrenzungslinie abgezogen sein und sich unter Kontrolle der OSZE-Mission befinden müssten.
In Folge de
s unmenschlichen nicht endenden Beschusses werden friedliche Einwohner verletzt, Wohnhäuser und Infrastruktur werden stark zerstört. Obwohl man uns in feuchte Keller jagen will, wie es damals der Präsident der Ukraine Pjotr Poroschenko versprochen hat, werden wir alles uns Mögliche tun, damit im Donbass der lang erwartete Frieden eintritt.
Im Zusammenhang damit will ich daran erinnern, dass wir nicht auf die Provokationen eingehen, die einen Vorwand geben, uns des Bruchs der Minsker Friedensvereinbarungen zu beschuldigen, aber wir werden die
Angriffe auch nicht mehr ohne Beachtung lassen.
Ich will den Einwohnern, die unter Beschuss geraten sind, Worte der Unterstützung aussprechen. Von unserer Seite werden wir alles uns
Mögliche tun, um Sie und Ihre Häuser zu verteidigen. Alle zerstörten Häuser und Infrastruktur werden in kürzester Zeit wieder aufgebaut werden.
Ich bin überzeugt, dass die Verantwortung für das Blutvergießen im Donbass neben Poroschenko auch die OSZE und die Regierungschefs Deutschlands und Frankreichs übernehmen müssen, die ihre Möglichkeiten nicht nutzten, das Kiewer Regime zum Frieden zu zwingen.
Ich wi
ll ein weiteres Mal die Aufmerksamkeit darauf lenken, dass die Politik der Nachsicht mit dem Aggressor, die Illusion, dass der Brand des Krieges in eine bestimmte Richtung gelenkt werden kann, Europa schon einmal in eine Katastrophe geführt hat.

Rusvesna.su: Die ukrainische Armee beschießt erneut Stachanow
Die Armee der Ukraine hat heute Abend erneut Stachanow beschossen, ein Mann wurde verletzt. Dies wurde gegenüber LUG in der Stadtverwaltung gesagt.
„In Folge des Beschusses wurde ein Mann, geb. 1955, verletzt, Der Beschuss dauerte von 19:20 bis 20:00“, sagte man in der Verwaltung.
„Der Leiter der Stadtverwaltung Sergej Zhewlakow für an den Ort des Beschusses“, berichtete man im Bürgermeisteramt.
„Außerdem wurde eine Gasleitung im Dorf Maximowka, das sich in der Nähe von Kirowsk befindet, beschädigt“, sagte man in der Stadtverwaltung….

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