Presseschau vom 05.06.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

de.sputniknews.com: Putin zu US-Journalistin über kompromittierendes Trump-Material
Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Behauptung, Russland habe kompromittierende Informationen über US-Präsident Donald Trump, als „Unsinn“ abgetan. In einem Interview mit dem US-Fernsehsender NBC sagte Putin, er habe sich nie mit Trump getroffen.
Zwischen ihm und Trump bestünde auch keine persönliche Beziehung, obwohl Trump als Geschäftsmann auch nach Russland gereist sei, so Putin.
Ihm zufolge kommen viele Amerikaner nach Russland. Nicht wenige von ihnen haben am Petersburger Wirtschaftsforum teilgenommen, so Putin. Er versicherte, dass Moskau zu ihrer erfolgreichen Arbeit in Russland beitragen werde.
„Sie sind Investoren, Leiter größerer US-Unternehmen, sie sind an einer gemeinsamen Arbeit interessiert. Selbstverständlich werden wir jeden von ihnen willkommen heißen. Wir betrachten jeden von ihnen als unseren Freund und wir werden ihnen bei der Umsetzung ihrer Pläne in Russland helfen“, so Putin.
„Glauben Sie etwa, dass wir jetzt kompromittierende Informationen zu jedem von ihnen sammeln werden? Haben Sie da drüben alle Ihren Verstand verloren?“, so der Präsident.
Das Nachrichtenportal BuzzFeed hatte im Januar ein anonymes Dokument veröffentlicht, laut dem gewisse „russische Agenten“ kompromittierende Informationen zu Trump besitzen.
Der US-Präsident selbst hat wiederholt die Meldungen über seine „Beziehungen mit Russland“ zurückgewiesen.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Almasnaja, Frunse, Kalinowo, Shelobok.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen und Granatwerfern.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainischen Beschuss und dessen Folgen
„Gestern um 21:20
Uhr wurde von der ukrainischen Seite die Amudarjinskaja-Straße im Gebiet der Siedlung des Bergwerks Trudowoskaja im Petrowskij-Bezirk von Donezk beschossen. Auf der Straße ging zu diesem Zeitpunkt eine Mutter mit ihrem Sohn. Ein Mörsergeschoss detonierte genau neben ihnen. Die Mutter, eine Frau von 37 Jahren, wurde sofort getötet. Ihr Sohn wurde verletzt. Er wurde in das Republikanische Traumatologische Zentrum eingeliefert“, teilte die Verwaltung des Petrowskij-Bezirk der Hauptstadt mit.

In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung 44 Mal verletzt. Insgesamt wurden 18 Ortschaften der Republik beschossen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Der Gegner verwendete Panzer, Artilleriegeschütze, Mörser, Schützenpanzerwagen- und Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen.
„Heute Morgen um 8:50 Uhr wurde durch Beschuss von den ukrainischen Positionen aus eine Stromleitung beschädigt. Die Einwohner von Wasiljewka, das sind etwa 300 Personen, haben keinen Strom“, teilte der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun mit.
„Etwa gegen 4:00 Uhr wurde von den ukrainischen Positionen aus Staromichajlowka beschossen. Nach letzten Informationen wurde die Wand eines Hauses in der Komsomolskaja-Straße beschädigt. Dort wurden auch die Fenster von zwei weiteren Häusern beschädigt“, teilte die Verwaltung der Ortschaft mit.
Beschüsse wurden auch im Nowoaowskij-Bezirk der Republik festgestellt. Unter anderem wurden in der Kirow-Straße in Kominternowo eine Scheune und eine Sommerküche beschädigt.
Außerdem informierte das operative Kommando der DVR, dass die Verglasung eines Hauses und einer Garage in der Amudarjinskaja-Straße in der Siedlung des Bergwerks Trudowskaja im Petrowskij-Bezirk von Donezk beschädigt wurden.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Lawrow kommentiert politisches Beben im Nahen Osten
Moskau ist daran interessiert, gute Beziehungen zu allen Ländern im Nahen Osten zu unterstützen, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow am Montag im Zusammenhang mit der Lage rund um Katar sagte.
„Wir sind überzeugt, dass jegliche Widersprüche stattfinden können. Wir haben uns nie über Schwierigkeiten gefreut, die in den Beziehungen zwischen anderen Ländern entstehen. Wir sind daran interessiert, gute Beziehungen zu allen zu unterstützen“, so Lawrow.
Insbesondere treffe dies auf die Region zu, in der zurzeit „eine Konzentration aller Bemühungen“ gegen „die Bedrohung des internationalen Terrors“ zentral sei, sagte der russische Chefdiplomat weiter.
Saudi-Arabien, Ägypten, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate haben am Montagmorgen den Abbruch der Beziehungen zu Katar verkündet. Diese Staaten werfen Doha die Unterstützung terroristischer Organisationen sowie eine Destabilisierung der inneren Situation in den vier Ländern vor.
Später verkündeten auch Jemen, Libyen und die Malediven, die diplomatischen Beziehungen zu Katar abzubrechen.

de.sputniknews.com: Datum für Fertigstellung von Zaun an Grenze Litauen-Kaliningrad bekannt
Litauen hat laut seinem Grenzschutzdienst mit dem Bau eines zwei Meter hohen Metallzaunes entlang der Grenze zu der russischen Exklave Kaliningrad begonnen und will einen 44,6 Kilometer langen Abschnitt bis zum 20. Dezember 2017 fertigstellen.
Wie das litauische Portal l24 am Montag mitteilte, wird sich die Absperrung von der Kreuzung der Grenzen der drei Länder — Russlands, Litauens und Polens – bis zum Wystiter-See und dann bis zum Neman-Fluss hin ausdehnen.
Zudem soll der 109 Kilometer lange Abschnitt entlang des Neman-Flusses mit Überwachungsanlagen ausgestattet werden.
Die Bauarbeiten werden auf knapp 1,34 Millionen Euro geschätzt, die aus dem Staatshaushalt finanziert werden sollen.
Litauen hatte noch im Januar 2017 den Bau eines Zaunes an der Grenze zu Kaliningrad angekündigt. Kaliningrad soll Litauen dagegen Ziegel für den Zaun-Bau angeboten haben.
Die Landgrenze Litauens zu Kaliningrad ist insgesamt 255 Kilometer lang. Russland und Litauen hatten im Jahr 2015 die Demarkation der Grenze beendet.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen).
Die ukrainischen Streitkräfte führen weiter Diversions- und Erkundungsaktivitäten entlang der gesamten Kontaktlinie durch. Ein solcher Angriff des Gegners im Gebiet von Kalinowka endete für sie tragisch.
Wegen unprofessioneller und undurchdachter Aktivitäten kam eine Gruppe des Gegners mit zehn Mann auf unsere Positionen zu und eröffnete das Feuer. Die Soldaten der Volksmiliz reagierten sofort und erwiderten das Feuer auf die Diversions- und Erkundungsgruppe des Gegners.
Im Ergebnis dieses Angriffs hat der Gegner zwei Tote und sechs Verletzte, die auf dem Kampffeld zurückgelassen wurden. Das Kommando des Truppenteils hat versucht diesen Fall vor dem übergeordneten Kommando zu verheimlichen.
Wir wenden uns an das Kommando der „ATO“ mit dem Aufruf Großherzigkeit zu zeigen, die internationalen Normen des humanitären Rechts zu unterstützen und Freiwilligen die Möglichkeit zu geben, die Leichen der Toten an ihre Verwandten zu übergeben.
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen sechsmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Kalinowo, Frunse, Shelobok und Almasnoje. Die ukrainischen Streitkräfte haben dabei 120mm- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Granatwerfer verschiedenen Typs und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 198 Geschosse abgefeuert.
Die Volksmiliz ist zu einer Lösung des Konflikts im Donbass auf friedlichem Weg bereit und hält die Minsker Vereinbarungen strikt ein, aber im Fall ihres Bruchs durch die ukrainische Seite ist sie bereit entschieden zu handeln. Mit diesem Ziel führen wir die planmäßige Vervollkommnung unserer militärischen Fähigkeiten fort. In den Einheiten der Volksmiliz finden täglich Übungen zur militärischen Ausbildung statt.
In dieser Woche wird die besondere Aufmerksamkeit auf die Ausbildung von Spezial- und Aufklärungseinheiten gelegt werden. Dazu werden auf den Übungsplätzen Methoden des Kampfes unter Bedingungen unbekannter Örtlichkeiten sowie die Beobachtung und die Abwehr beweglicher Ziele durch Scharfschützen geübt. Außerdem werden an Objekten im Hinterland und an Waffen Trainings der Einheiten zum Widerstand gegen Diversions- und Terroraktivitäten durchgeführt.
Wir stellen weiterhin neue Fälle von Desertion in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte fest.
So haben in den Einheiten der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte in der letzten Woche allein am 3. Juni vier Soldaten eigenmächtig ihren Truppenteil verlassen.

de.sputniknews.com: Kreml kommentiert diplomatische Offensive gegen Katar
Moskau ist laut dem Kremlsprecher Dmitri Peskow an guten Beziehungen zu den Golf-Staaten interessiert und mischt sich nicht in ihre inneren Angelegenheiten ein.
„Wir können uns nicht in innere Angelegenheiten anderer Staaten, in diesem Fall in die des Persischen Golfes, einmischen. Russland legt zweifellos viel Wert auf die Beziehungen sowohl zu der ganzen Golf-Region als auch zu deren einzelnen Staaten“, sagte Peskow am Montag gegenüber Journalisten.
Ihm zufolge wirkt Russland unter anderem in den Bereichen Investitionen, Handel und Wirtschaft aktiv mit diesen Ländern zusammen.
„Wir sind sowohl an der Erhaltung dieser gutnachbarlichen Beziehungen sowie an einer stabilen und friedlichen Atmosphäre im Persischen Golf interessiert, in deren Rahmen nämlich die geltenden Differenzen gelöst werden“, fügte der Sprecher hinzu…

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 44 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Donezk hat der Gegner auf die Gebiete von zehn Ortschaften fünf Artilleriegranaten des Kalibers 152mm, 170 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm sowie 12 Panzergeschosse abgefeuert.
In Richtung Mariupol wurden die Gebiete von vier Ortschaften beschossen. Der Gegner hat 26 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm abgeschossen.
In Richtung Gorlowka wurden vier Ortschaften mit verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Ein weiterer ungeheuerlicher Fall, der das wahre brutale Gesicht der ukrainischen Nazisten zeigt, ist am orthodoxen Feiertag Pfingsten geschehen.
So wurde gestern um 21 Uhr von den Positionen der 92. mechanisierten Brigade aus ein Mörserbeschuss von Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk durchgeführt, in der Folge starb eine Mutter, Tatjana Sajtschenko, geb. 1980, vor den Augen ihres achtjährigen Sohnes. Das Kind wurde mit Verletzungen an der Bauchhöhle in ein Krankenhaus gebracht und befindet sich in einem ernsten Zustand. Es ist wichtig zu sagen, dass der Junge nach dem Tod der Mutter Waise ist, weil sein Vater zuvor in den Kämpfen zur Befreiung des Donbass gefallen ist.
Uns sind Dokumente einer internen Ermittlung und ein Befehl des Kommandeurs des Truppenteils 3057 über die Bestrafung von Nazisten des Regiments „Asow“ wegen nicht genehmigter Verwendung von Artillerie auf Besymennoje am 9. Mai 2017, in deren Folge während der feierlichen Veranstaltungen am Tag des Sieges drei zivile Einwohner verletzt wurden, in die Hände gefallen. Gemäß den uns vorliegenden Dokumenten wurde deutlich, mit welchen Unmenschen wir kämpfen müssen. Dennoch haben der Vertreter des Stabs der „ATO“ Tschepurnij und Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination von der ukrainischen Seite diesen Beschuss kategorisch dementiert, sich auf eigene Beobachtungen und Daten der Gegenaufklärung bezogen und damit sogar den Sicherheitsdienst der Ukraine bloßgestellt.
Die Materialien selbst hat eine der Freiwilligenorganisationen erhalten. Nachdem sie der Öffentlichkeit zugänglich wurden, wurde von uns eine Expertise erstellt sowie eine Überprüfung ihrer Echtheit durchgeführt. Wir bestätigen, dass die veröffentlichten Dokumente echt sind und eine gute Unterstützung für die Aufnahme weiterer Strafverfahren gegen die Kriegsverbrecher aus dem Regiment „Asow“ sein werden, sowie um die ukrainische Regierung der Entfachung eines Bürgerkriegs im Donbass zu beschuldigen.
Mit diesen Untersuchungsmaterialien kann man sich in offenen Quellen im Internet bekannt machen.
In unserer Republik wurden die gemeinsamen Übungen der militärischen Ministerien und Behörden zu Antidiversions- und Antiterroraktivitäten abgeschlossen. Die Ergebnisse zeigen, dass wir bereit sind, den ukrainischen Terroristen effektiv zu widerstehen. Dennoch rufen wir die Bevölkerung der Republik auf, achtsam zu sein und im Fall der Entdeckung von verdächtigen Personen sofort Vertreter der Militärkommandanturen, des Staatssicherheitsministeriums oder des Innenministeriums darüber zu informieren.

de.sputniknews.com: Wegen Sünden gegenüber Ukrainern: Rada-Sprecherin fordert „Buße“ von Berlin und Paris
Die Vize-Sprecherin des ukrainischen Parlamentsunterhauses (Werchowna Rada) Irina Geraschtschenko hat Deutschland und Frankreich dazu aufgerufen, für ihre „Sünden“ gegenüber den Ukrainern zu büßen. Dies schrieb die Politikerin auf ihrer Facebook-Seite.
„Ich halte es für einen katastrophalen Fehler Deutschlands und Frankreichs, dass sie der Ukraine und Georgien den Membership Action Plan (MAP) nicht bereitgestellt haben“, so Geraschtschenko.
Die Vize-Sprecherin kritisierte Paris und Berlin dafür, dass sie in dieser Frage gezögert hätten. „Sie müssen für diese Schuld, diese Sünde gegenüber den Ukrainern büßen, und alles dafür tun, dass die Ukraine Mitglied der Nato wird“, fügte sie hinzu.
Zuvor hatte der Parlamentssprecher Andrej Parubij einen Gesetzesentwurf vorgeschlagen, um den Nato-Beitritt des Landes zur vorrangigen Aufgabe der ukrainischen Außenpolitik zu machen.
Im Februar dieses Jahres hatte Präsident Petro Poroschenko zudem die Pläne bestätigt, ein Referendum über den Beitritt der Ukraine ins nordatlantische Militärbündnis abzuhalten. Wie er damals betonte, unterstützen mehr als 70 Prozent der ukrainischen Bürger den Beitritt des Landes in die Nato.

ukrinform.ua:Im Fall der Wiederaufnahme der Zusammenarbeit zwischen dem ukrainischen Energiekonzern Naftogaz und dem russischen Gazprom wird der Preis für russisches Erdgas niedriger sein.
Das sagte Naftogaz-Chef Andrij Kobolew im Fernsehsender „Kanal 5.“
Der Preis wird laut Kobolew nach einer Änderung der Preisformel durch das Schiedsgericht der Stockholmer Handelskammer niedriger, als der Preis, der Naftogaz den europäischen Unternehmen für Reverse-Lieferungen zahlt.
„Die Formel wird kardinal geändert werden. Er ist schon jetzt nicht nur niedriger als der Preis, den Gazprom von uns verlangt. Er ist schon niedriger als der Preis, den die Ukraine für das in Europa gekaufte Gas zahlt“, sagte Kobolew.
Konkrete Zahlen könnten weder die Ukraine noch Russland bis zum endgültigen Urteil des Schiedsgerichts in Stockholm nennen, betonte Kobolew. .

de.sputniknews.com: Antirussische Sanktionen trachten nach Einfluss auf Russland-Wahl – Rosneft-Chef
Die antirussischen Sanktionen sind verhängt worden, um die sozial-ökonomische Situation und die Präsidentschaftswahl im Land negativ zu beeinflussen. Dies teilte der Geschäftsführer des russischen Ölkonzerns Rosneft, Igor Setschin, am Montag in einem Interview mit der Zeitung „Financial Times“ mit.
Setschin betonte, er halte die gegen Russland verhängten Sanktionen für unberechtigt und gar „gesetzwidrig“, und wolle eigentlich auch nicht über sie sprechen.
„Man darf die politische Verantwortung nicht auf die korporative Ebene übertragen. Wir sind kein Teil der internationalen Politik“, so der Rosneft-Chef.
Die Beziehungen Russlands und der EU haben sich wegen der Situation im Donbass verschlechtert, wo Kiew im April 2014 eine Kriegsoperation gegen die selbsternannten Volksrepubliken Lugansk und Donezk, die ihre Unabhängigkeit nach dem Staatsstreich in der Ukraine verkündet hatten, begonnen hat.Die Länder des Westens haben Sanktionen gegen Russland, und Moskau daraufhin Gegenmaßnahmen eingeführt.
Die nächsten Präsidentschaftswahlen in Russland werden im März 2018 stattfinden. Der amtierende Staatschef, Wladimir Putin, hat versprochen, alles Mögliche zu tun, um die Wahlkampagne in strikter Übereinstimmung mit der Verfassung durchzuführen. Bislang ließ er die Frage, ob er als Präsident erneut kandidieren werde, offen.

Lug-info.com: Schüler, die Aktivisten des Klubs für militärische Grundlagenausbildung „Dobrowolez“ sind, haben Soldaten der Volksmiliz der LVR, die Dienst im Gebiet von Staniza Luganskaja tun, Kinderzeichnungen übergeben.
Die Zeichnungen, die das friedliche Leben und die Verteidiger der Republik darstellen, haben Schüler der Kinderakademie für Kunst bei der Lugansker staatlichen Matusowskij-Akademie für Kultur und Kunst gezeichnet.

„Wir, Vertreter des Klubs „Dobrowolez“ sind gekommen, um unseren Soldaten die Dankbarkeit der Kinder dafür, dass sie Dienst an den Grenzen unserer Heimat tun, zu überbringen, Danke dafür zu sagen, dass wir sie bei uns haben“, sagte der junge Instrukteur des Clubs Iwan Filiponenko.
„Für die Kinder ist es sehr wichtig zu wissen, dass sie sich unter verlässlicher Verteidigung und
zuverlässigem Schutz befinden . Natürlich ist es sehr schön, dass irgendwo im Inneren des Checkpoints diese Zeichnungen die Soldaten, die uns verteidigen, in einem Moment der Ruhe das Herz erwärmen werden“, fügt er hinzu.
„Im Namen des Kommandos des Territorialverteidigungsbataillons der Volksmiliz der LVR danken wir euch dafür, dass ihr uns nicht vergesst, uns moralisch unterstützt, die Soldaten wissen das zu schätzen“, sagte der stellvertretende Bataillonskommandeur Major Artjom Rudizkij.
„Wir steht hier zur Verteidigung von Lugansk und der LVR, damit in erster Linie die Kinder einfach den Krieg nicht mehr hören und Frieden ist“, sagte er.

de.sputniknews.com: Soros-Stiftungen warnen: EU-Visafreiheit für Ukrainer widerrufbar
Die internationalen Stiftungen des Milliardärs George Soros haben Kiew darauf hingewiesen, dass die Europäische Union den Vertrag über den visafreien Reiseverkehr für die Ukraine aussetzen kann, sollten ukrainische Bürger die Migrationsnormen verletzen.
Nach Angaben des Fernsehsenders RT haben die Soros-Stiftungen mit finanzieller Unterstützung der schwedischen Botschaft in der Ukraine eine Untersuchung durchgeführt und auf deren Grundlage ein Dokument über die nicht kontrollierte Migration aus der Ukraine in die EU und die Gründe für die Einreiseverweigerungen erstellt.
„Es ist notwendig, sowohl die Bürger der westlichen und der zentralen Ukraine (deren Bevölkerung ist an Auslandsreisen besonders interessiert) als auch die Bewohner der östlichen und der südlichen Regionen des Landes, die weniger Reiseerfahrungen haben und eventuell über die Regeln für den visafreien Reiseverkehr mit der EU weniger informiert sind, in gleichem Maße darüber zu unterrichten“, empfehlen die Verfasser des Dokumentes.
Außerdem solle sich die ukrainische Regierung laut dem Dokument der Wirtschaftssituation im Land annehmen, die ukrainische Bürger überhaupt zur Ausreise zwinge. Nach Meinung der Verfasser ist die Krise in der Ukraine eine der Ursachen, warum Ukrainer sich illegal auf dem Territorium der Europäischen Union aufhalten.

Dan-news.info:
„Heute wurden in Krutaja Balka durch einen Beschuss der ukrainischen Streitkräfte bei uns drei Zivilisten verletzt“, teilte der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun mit.
Weiteres ist derzeit nicht bekannt.

de.sputniknews.com: Sacharowa zu abgesagter Tschetschenien-Reise: „Finnischer Reporter hat die Hose voll“
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat am Montag via Facebook dem finnischen Journalisten Erkka Mikkonen, der sie zuerst nach den LGBT-Rechten in der russischen Teilrepublik Tschetschenien fragte, dann aber seinen Besuch dorthin absagte, Feigheit vorgeworfen.
„Ehrlich gesagt, habe ich eine bessere Meinung von ihm gehabt. Mit mir hat er voll entschlossen gesprochen. Ich vertraue ihm: Er hat dies tatsächlich gewollt und war bereit, dorthin zu fahren. Seine Redaktion hat ihm dies aber verboten und er hat nachgegeben“, schrieb Sacharowa in ihrem Facebook-Account.
Ihr zufolge ist es derweil unklar, wer konkret die Reise verboten habe.
„Ich weiß nicht, wie es in Finnland genannt wird. In Russland heißt es – die Hose voll haben‘“, so die Sprecherin.
Wie Sacharowa ausführte, war Mikkonen zu ihrer Pressekonferenz gekommen, um Antworten auf seine Fragen zu bekommen.
„Und als das Außenministerium ihm vorgeschlagen hat, vor Ort zu arbeiten, anstatt das Thema zu politisieren, hat die Redaktion sofort dazu gesagt, dass die Heranziehung der Behörden unangemessen sei“, betonte Sacharowa.
Die Pokémon-Jagd durch westliche Journalisten gehe also weiter, so die Sprecherin. Zudem zeigte sie sich zuversichtlich, dass diese doch irgendwann zu einer unvoreingenommen Arbeit zurückkehren würden.
Nach den Berichten über angebliche Massenverhaftungen unter tschetschenischen Homosexuellen hatte Sacharowa zuvor das Oberhaupt von Tschetschenischen, Ramsan Kadyrow, gebeten, den finnischen Journalisten Erkka Mikkonen zu empfangen und ihm bei seiner Reportage über die dortige LGBT-Situation zu helfen.
Die Redaktion des finnischen TV-Senders Yle lehnte aber diese Einladung ab.
Anfang April hatte die russische Zeitung „Nowaja Gaseta“ berichtet, in Tschetschenien seien Hunderte Männer „nicht traditioneller sexueller Orientierung“ festgenommen, misshandelt und zum Teil gar getötet worden. Kadyrows Pressesprecher wies diese Vorwürfe zurück. Laut der regionalen Verwaltung des russischen Innenministeriums sind keine Beschwerden von Homosexuellen eingereicht worden.

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