Presseschau vom 04.06.2017


Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

de.sputniknews.com: Assad zu Syrien-Konflikt: „Das Schlimmste ist vorbei“
Die Situation in Syrien hat sich laut Baschar al-Assad deutlich verbessert, weil sich die Terrormilizen Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) sowie „Dschebhat an-Nusra“ zurückziehen. Das Schlimmste sei schon vorbei, sagte der syrische Präsident am Samstag gegenüber dem TV-Sender WION.
„Die Situation in Syrien ist deutlich besser geworden, da sich die Terrorgruppierungen, hauptsächlich der IS und die ‚Dschebhat an-Nusra‘, zurückziehen oder ihre Kontrolle über Territorien verlieren. Somit ist die Lage vom militärischen Standpunkt aus zurzeit wesentlich besser als zuvor“, so Assad.
Ihm zufolge schließt das gesamte Bild von der Situation in Syrien nicht nur Kampfhandlungen, sondern auch andere Faktoren, darunter die von den Terroristen verbreitete Ideologie sowie deren Unterstützung seitens anderer Staaten, mit ein.
Zu solchen Ländern zählte Assad die Türkei, Katar, Saudi-Arabien sowie einige westliche Länder, darunter die USA, Frankeich und Großbritannien. Eine derartige Unterstützung verdeutliche den Beginn einer „neuen Ära“, die die Nutzung von Terrorismus für politische Zwecke möglich mache.
In Syrien dauert seit März 2011 ein bewaffneter Konflikt an, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 220.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen stehen bewaffnete oppositionelle, aber auch islamistische Terrorkämpfergruppierungen gegenüber.

Dnr-online.ru: Die ukrainischen Truppen schießen weiter mit verbotenen Waffen auf Ortschaften der Republik. Dies teilte heute der stellvertretende Kommandeur der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin mit.
„Heute gegen 15:00 Uhr haben Einheiten der ukrainischen Streitkräfte einen Mörserbeschuss von Staromichajlowka unternommen, dabei wurden sieben Gebäude beschädigt. Gleichzeitig haben ukrainischen Truppen das von ihnen kontrollierte Krasnogorowka beschossen und uns dessen beschuldigt. Nach vorläufigen Informationen erfolgte der Beschuss von Positionen der Nationalgarde der Ukraine. Wir schließen nicht aus, dass die Soldaten der Nationalgrade das Ziel hatten, die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte zum Beschuss des Territoriums der DVR zu provozieren, was faktisch auch geschah. Gegen 19:30 Uhr haben ukrainische Truppen den Beschuss unserer Territorien fortgesetzt, jetzt sind es die Gebiete um Jasinowataja, mit Mörsern verschiedenen Kalibers und schwerer Artillerie. Außerdem gibt es Informationen über Gefechte zwischen Kämpfern des Regiments „Asow“ und Soldaten der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Krasnogorowka“, sagte er.
Nach seinen Worten geriet auch das Territorium der Donezker Filterstation wieder unter Beschuss. Das Feuer erfolgte aus Richtung Nowoselowka unter Anwendung von Mörsern verschiedenen Kalibers.

Rusvesna.su: Der Botschafter der Ukraine warf dem Westen vor, nicht bereit zur Verschärfung der anti-russischen Sanktionen zu sein
Der Botschafter der Ukraine in Deutschland Andrej Melnik erklärte in einen Interview mit der Allgemeinen Zeitung, dass das Verhältnis der westlichen Länder zu den anti-russischen Sanktionen als immer kritischer wird.
„Im Augenblick sehen wir überhaupt keinen Wunsch, selbst in Berlin, die Sanktionen zu verschärfen“, sagte er und ergänzte, dass die restriktiven Maßnahmen „zumindest auf dem derzeitigen Niveau verlängert werden“ sollten.
Der ukrainische Diplomat kritisierte auch die Anwesenheit des Außenministers Deutschlands Siegmar Gabriel beim Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum.
Seinen Worten nach ist es „sehr zweifelhaft“, dass diese Reise „das richtige Signal“ setzt. Zugleich äußerte Melnik seine Höffnung auf Unterstützung seitens der Kanzlerin der BRD Angela Merkel und Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron.

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 11 Mal die Positionen der Volksmiliz beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der LVR mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Frunse, Kalinowo, Sokolniki, Klinowka und Christowoje.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern. Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Syrien: 1500 Gemeinden beenden bewaffneten Kampf gegen Regierungstruppen.
Behörden von 1500 syrischen Siedlungen haben sich vom bewaffneten Kampf gegen die Regierungstruppen losgesagt, und zwar dank dem russischen Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Latakia, wie Russlands Vize-Verteidigungsminister Alexander Fomin am Sonntag bei der Sicherheitskonferenz im Asien-Pazifik-Raum „Shangri-La Dialogue“ sagte.
Demnach sind die Einstellung der Kampfhandlungen sowie Voraussetzungen für politische Zusammenarbeit aller Konfliktparteien die Priorität in Syrien.
„Nach einer erfolgreichen Operation zur Befreiung Aleppos ist das Potential der Terroristen stark beschädigt worden“, so Fomin.
Im Rahmen des letzten Syrien-Treffens in Astana sei es gelungen, einen direkten Dialog zwischen der bewaffneten Opposition und der syrischen Regierung aufzunehmen. Das Memorandum über Schutzzonen sollte Kampfhandlungen stoppen und einen ungehinderten humanitären Zugang zu diesen Zonen gewährleisten, so Fomin weiter. Dies solle auch Bedingungen für eine sichere und freiwillige Rückkehr der Flüchtlinge schaffen.
Russland liefert demnach täglich humanitäre Hilfe nach Syrien. Allein in Ost-Aleppo wurden etwa 1000 Hektar und im historischen Teil von Palmyra mehr als 1500 Hektar der Fläche von Minen geräumt. Darüber hinaus leistet Russland den Zivilisten vor Ort medizinische Hilfe. Mehr als 22000 Syrier wurden ärztlich behandelt, hieß es. In Alleppo sei ein mobiles Krankenhaus errichtet worden.

de.sputniknews.com: Gemeinsam Bemühungen gegen Terror verstärken – Putin zu Londoner Anschlägen.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat nach den jüngsten Anschlägen in London ein Telegramm mit seinem Beileid an die britische Premierministerin Theresa May geschickt. Darin betonte er, man müsse gemeinsam auf die Angriffe antworten, indem man die Bemühungen im Anti-Terror-Kampf erhöhe.
„Dieses Verbrechen erschüttert mit seiner Grausamkeit und seinem Zynismus“, so Putin.
Dabei adressierte der Staatschef sein Beileid auch an Verwandte und Freunde der Opfer und wünschte den Verletzten baldige Genesung.
In London hat es am späten Samstagabend zwei schwere Terror-Attacken mit Toten gegeben. Zunächst war ein Kleinbus auf der London Bridge in die Fußgänger gefahren. Dann gab es eine Messerattacke auf den nahegelegenen Borough-Market. CNN zufolge sind zwei Männer in ein Restaurant eingedrungen und haben auf eine Kellnerin und einen Mann eingestochen. Sieben Menschen sind nach jüngsten Angaben bei den Angriffen ums Leben gekommen.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainischen Beschuss und dessen Folgen
„Gestern Abend wurde von der ukrainischen Seite
Jasinowataja und seine Umgebung beschossen. Bei einem Beschuss um 21:45 Uhr wurde das Fensterglas an vier Häusern in der Lenin-Straße in Mineralnoje beschädigt. Der Zaun eines weiteren Hauses in derselben Straße wurde durch Splitter beschädigt“, teilte der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun mit. „Außerdem wurde durch Beschuss eine Stromleitung beschädigt, die Einwohner der Siedlung Donezk-Sewernyj haben keinen Strom.
Seit dem gestrigen Abend sind bei uns Mitteilungen von Einwohnern unserer Stadt eingegangen, dass von den ukrainischen Positionen aus mit Maschinengewehren des Typs „Utes“ auf die Fenster von Wohnhäusern geschossen wurde. Dabei wurde das Fensterglas von vier Häusern in der Thälmann-, der Watutin-, der Swoboda- und der Gorkij-Straße beschädigt. Informationen über Verletzte sind nicht eingegangen“, teilte die Stadtverwaltung Dokutschajewsk mit.
„In den letzten 24 Stunden sind in Folge des beschusses durch ukrainische Truppen in
Dokutschajewsk vier Häuser und in Jasinowataja ebenfalls vier Häuser beschädigt worden, dort ist auch die Siedlung Donezk Sewernyj ohne Strom“, teilte das operative Kommando der DVR mit. „Weitere acht Häuser wurden in Staromichajlowka durch direkte Treffer von Geschossen beschädigt“.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte
60 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Insgesamt wurden von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 19 Ortschaften der Republik beschossen“, teilte das operative Kommando mit.
Beim den Beschuss durch die Kämpfer Kiews wurden Panzer- und Artilleriegeschütze, Mörser, Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.

de.sputniknews.com: Syrische Armee zerstört wichtige IS-Hochburg östlich von Aleppo.
Die syrische Regierungsarmee hat die Kontrolle über die Stadt Maskanah im östlichen Teil der Provinz Aleppo zurückerobert, teilte eine syrische Militärquelle am Sonntag mit. Dabei soll eine wichtige Hochburg der Terrormiliz Daesh (auch IS, Islamischer Staat) vernichtet worden sein.
Der Quelle zufolge arbeiten bereits Entschärfergruppen vor Ort, die nach Sprengkörpern und Minen suchen.

Nachmittags:

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung 60mal verletzt.
In Richtung Donezk wurden zehn Ortschaften von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschossen. Der Gegner hat 66 Artilleriegranaten de Kalibers 152 und 122mm, 386 Mörsergranaten des Kalibers 120 mm, 336 Mörsergranaten des Kalibers 82mm und 79 Panzergeschosse abgefeuert. Durch den Beschuss von Seiten der ukrainischen Kriegsverbrecher wurden 15 Häuser in Dokutschajewsk, Staromichajlowka und Mineralnoje beschädigt. Außerdem wurde die Stromversorgung von Donezk-Sewernyj unterbrochen.
In Richtung Mariupol wurden die Gebiete von vier Ortschaften beschossen. Vom Gegner wurden 26 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm auf Leninskoje, Nabereshnoje, Taritschewskoje und Oktjabrj abgeschossen.
In Richtung Gorlowka wurden die Gebiete von Sajzewo, des Isotow-Bergwerks und des Bergwerks 6-7 beschossen. Der Gegner schon 18 Mörsergranaten des Kalibers 82mm ab.
Es ist wichtig anzumerken, dass wir gestern ein Gefecht zwischen Einheiten der Nationalgarde und Einheiten der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Krasnogorowka bemerkt haben. Nach uns vorliegenden Informationen ist die Ursache des gegenseitigen Beschusses der Tod von Soldaten der Nationalgarde der Ukraine am 28. Mai in Folge von „freundschaftlichem“ provokativem Feuer von den Positionen der 92. Brigade der ukrainischen Streitkräfte aus auf einen provisorischen Stützpunkt von „Asow“ sowie die Erschießung von zwei flüchtigen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe von Jelisawetowka.
Auf diese Weise entwickelt sich ein Konflikt zwischen Soldaten der Nationalgarde der Ukraine, die als Sperreinheiten fungieren, und Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die sich nicht am Genozid des Volkes des Donbass beteiligen wollen. Unter diesen Auseinandersetzungen leiden nicht nur die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, sondern die friedliche Bevölkerung, die in Krasnogorowka beschossen wurde.
Wir erhalten weiter Informationen über einen völligen moralischen Verfall der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die sich in der Zone der sogenannten ATO befinden.
So sinkt trotz der Maßnahmen des Kommandos das Niveau der Disziplin in den Einheiten weiter ab.
In den Verantwortungsbereichen der 72., der 92. mechanisierten Brigade und der 46. Luftsturmbrigade hat eine gemeinsame Kommission des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte ihre Arbeit abgeschlossen. Im Verlauf der Überprüfung wurde die grundlegende Aufmerksamkeit auf die materiell-technische Versorgung der Einheiten, ihre Personalausstattung und Ausrüstung sowie den Stand der militärischen Disziplin gerichtet.
Das Ergebnis der Arbeit der Kommission ist:
– Der Zustand der militärischen Disziplin befindet sich in allen Einheiten auf einem niedrigen Stand, davon zeugt die große Zahl von Fällen von Alkoholmissbrauch durch das Personal, sowohl bei der Ausführung militärischer Aufgaben als auch in der dienstfreien Zeit.
– Vom militärischen Rechtsordnungsdienst wird eine Zunahme der Fälle von Plünderungen durch Soldaten bei Zivilisten und zivilen Objekten auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium festgestellt.
– Die geringe Kontrolle von Seiten der Kommandeure führt zu einer Zunahme der Fälle von Desertion von Soldaten von den eingenommenen Positionen an der Kontaktlinie.
„Führend“ beim Trinken ist die 72. mechanisierte Brigade, nach offiziellen Angaben wurden dort im Mai 148 Fälle von Alkoholmissbrauch festgestellt.
Wie viel noch von den Kommandeuren verheimlicht wird, bleibt ein Geheimnis. Dabei wurden allein während der Zeit der Arbeit der Kommission des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte mehr als 30 Fälle entdeckt. Selbst die Anreise einer solch ernsthaften Kommission kann das Personal der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte nicht vom Trinken abhalten.
„Führend“ bei der Zahl der Deserteure ist die 92. mechanisierte Brigade – im Mai haben 63 Personen den Truppenteil und die Positionen verlassen, während der Zeit der Arbeit der Kommission waren es fünf.
In der 46. Luftsturmbrigade haben sich Soldaten geweigert, ihr Essen anzunehmen, weil die Nahrung keinerlei Normen entspricht, sie unter unhygienischen Bedingungen und aus abgelaufenen Lebensmitteln zubereitet wurde.
Außerdem hat die 92. mechanisierte Brigade auch bei der Zahl der Fälle von Plünderungen, die vom militärischen Rechtsordnungsdienst zusammen mit der Militärstaatsanwaltschaft und dem Sicherheitsdienst der Ukraine aufgedeckt wurden, den „ersten Platz“ eingenommen. Im letzten Monat waren die Ermittlungsorgane der Ukraine sogar gezwungen, wegen Plünderungen bei örtlichen Einwohnern von Krasnogorowka und Marjinka durch Soldaten der 92. mechanisierten Brigade 36 Strafverfahren einzuleiten.
Derzeit setzt die Kommission ihre Arbeit in den Verantwortungsbereichen der 30. mechanisierten und der 36. Marineinfanteriebrigade fort. Es wurde bereits festgestellt, dass im Verantwortungsbereich des 501. Marineinfanteriebataillons (in Pawlopol) die tatsächliche Personalausstattung der Einheiten 55% beträgt, während in den offiziellen Berichten 88% angegeben werden.
Eine analoge Kommission, allerdings vom Kommando der Nationalgarde, arbeitet in allen Einheiten der Nationalgarde der Ukraine in der sogenannten ATO-Zone.
Von Quellen in der Hauptleitung der Nationalgarde der Ukraine wurde uns bekannt, dass diese Kommission außerplanmäßig auch für eine Überprüfung von Fällen von Fehlbeständen bei Artilleriemunition in den Einheiten der Nationalgarde der Ukraine eingesetzt wird. Nach unseren Informationen sind Diebstahl von Waffen und Munition in den Einheiten der Nationalgarde der Ukraine keine Einzelfälle. Und die nicht genehmigte Verwendung von verbotenen Waffen, unter anderem auch gegen friedliche Ortschaften, von Seiten der nationalistischen Einheiten hat systematischen Charakter angenommen.

de.sputniknews.com: „Anonyme Quellen“ von US-Medien – Netz kann sich vor Lachen kaum halten.
Parodien auf US-Medien, die in ihren angeblich exklusiven Beiträgen Informationen aus „anonymen Quellen“ als unbestrittene Beweise anführen, gewinnen in den Sozialnetzwerken an Popularität. Einige der kreativen Collagen lassen User vor Lachen in Tränen ausbrechen, wie aus den Kommentaren hervorgeht.
Autoren der Idee sind User des Portals Reddit.com, von denen einer zunächst einen „Screenshot“ von einer Sendung des Senders CNN gebastelt hatte. In der Überschrift unter einer Moderatorin heißt es da: „Eilmeldung: Russland könnte Verbindungen zu Russland haben“.

Kommentatoren gaben dem Bild sogenannte „Upvotes“ und begannen eigene Varianten zu verbreiten. Darunter ist zum Beispiel diese Collage in den Sozialnetzwerken besonders populär geworden. „Laut anonymen Quellen wird die russische Armee von Russland finanziert“.
Eine andere Version lautet: „Laut anonymen Quellen könnte Wladimir Putin mit Russland verbunden sein“.
US-Medien veröffentlichen regelmäßig Berichte über angebliche Kontakte zwischen dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump und den russischen Geheimdiensten – unter Verweis auf anonyme Beamte. Dabei werden jedoch keine Beweise angeführt.
In den USA laufen noch immer Ermittlungen zu der angeblichen Einmischung Russlands in die US-Präsidentschaftswahl. Das FBI soll klären, ob es 2016 vor der Wahl Absprachen zwischen Russland und Trumps Wahlkampfteam gegeben hat. Der Kreml hat solche Vorwürfe bereits mehrfach zurückgewiesen. Der russische Präsident Wladimir Putin bezeichnete sie als Hysterie und rief dazu auf, „Tabletten“ dagegen einzunehmen.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich heftig verschärft, die Kiewer Truppen haben sich an der gesamten Kontaktlinie aktiviert und provozieren die Soldaten der LVR zu erwidernden Handlungen.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung 11mal verletzt. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik mehr als 150 Geschosse abgefeuert.
Von uns wird die Aktivierung der Tätigkeit einer Diversions- und Erkundungsgruppe des Gegners in den Gebieten von Kalinowo, Frunse, Kalinowka und Sokolniki festgestellt.
Im Zusammenhang mit den zunehmenden Fällen von Plünderung, nicht ordnungsgemäßem Verhalten, Diebstahl von Militäreigentum, Desertion und Verletzung des Regimes der Feuereinstellung in den Truppenteilen und Verbänden in der Zone der sogenannten „ATO“ ist eine Kontrollkommission des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der sogenannten „ATO“ eingetroffen.
Nach den Ergebnissen der Überprüfung der 93. Brigade wurden 180 Fälle von eigenmächtigem Verlassen des Truppenteils durch Soldaten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt, im Zusammenhang damit wird derzeit die Frage behandelt, ob der Brigadekommandeur von seiner Funktion entbunden wird.
In der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte wurde eine Fehlbestand von fünf Tonnen Dieseltreibstoff und Benzin festgestellt. Außerdem fehlt eine große Zahl von Vorräten an Motorenöl und anderen Ölen.
Während der Kontrolle eines medizinischen Punkts der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte durch die Kommission des Generalstabs wurde in einem Nebengebäude die Leiche des Soldaten des 3. Bataillons Grunenko entdeckt, die Spuren von Gewalt aufwies. Der derzeitige Leiter des medizinischen Dienstes der 24. Brigade Alexandr Wladimirowitsch Iwaskewitsch wird des Mordes an dem Soldaten verdächtigt.

de.sputniknews.com: Vizepremier Russlands spricht von Putins „Krankheit“.
Russlands Vizepremierminister Igor Schuwalow hat sich zur „Krankheit“ des russischen Staatschefs, Wladimir Putin, geäußert.
Ihm zufolge hat der Präsident beim St. Petersburger Wirtschaftsforum eine Gruppe von Regierungsmitgliedern bei einer Besprechung erst um zwei Uhr nachts wieder entlassen.
„Wir haben ausschließlich neue Technologien und die digitale Wirtschaft besprochen. Ich kann ohne Übertreibung sagen, dass der Präsident völlig daran erkrankte, da er begreift, dass sich das wesentliche Wachstum auf die digitale Wirtschaft und die technologische Führung stützt“, so Schuwalow.
Laut dem Vizepremier spricht Putin ständig über die Entwicklung von High-Tech und bereitet sich auch ernsthaft auf solche Diskussionen vor.

Abends:

de.sputniknews.com: EU-Abgeordnete erhebt schwere Vorwürfe: Westen indirekt schuld an Anschlägen in GB.
Die lettische EU-Parlamentsabgeordnete Tatjana Schdanok hat behauptet, dass der Angriff in Manchester sowie die Anschläge in London hätten vereitelt werden können, wenn der Westen den Prozess eines „steuerbaren Chaos“ im Nahen Osten nicht in Gang gesetzt hätte. Dies berichtete das Nachrichtenportal RT.
„Ich staunte über die Äußerung von Theresa May nach dem Manchester-Anschlag, dass Terrorangriffe nicht vereitelt werden können. Dies ist wirklich unmöglich, aber nur dann, wenn man die eigenen Fehler nicht anerkennt und die Krankheit nicht an ihren Quellen ausrottet. Ich rede von jenen Ländern, wo der Westen den Mechanismus eines sogenannten steuerbaren Chaos in Gang gesetzt hatte. Als Mathematikerin kann ich bestätigen, dass das Chaos jedoch in seltenen Fällen gesteuert werden kann. Und um die Probleme – darunter das Problem der Flüchtlinge – lösen zu können, muss man sich vorerst mit der Wiederherstellung des Friedens in Syrien befassen“, so Schdanok.
Die Abgeordnete betonte, dass Großbritannien die Bedrohung seitens des radikalen Islams unterschätzt habe.
„Was Großbritannien betrifft, so wurde erneut bestätigt, wo die Hauptgefahr liegt. Es ist kein Geheimnis, dass sich die Ergebnisse der Volksabstimmung über den Brexit aus einer gewissen Xenophobie in Bezug auf andere EU-Länder ergeben. Dabei wurde die Gefahr seitens des radikalen Islams und der islamischen Terrorgruppierungen unterschätzt“, schloss Schdanok.
In London hat es am späten Samstagabend zwei schwere Terror-Attacken gegeben. Zunächst raste ein Kleinbus auf der London Bridge in eine Menschenmenge. Dann wurden auf dem nahegelegenen Borough-Market Menschen mit einem Messer attackiert. Im Ergebnis der Anschläge sind jüngsten Angaben nach sieben Menschen getötet und etwa 50 weitere schwer verletzt worden.
Am 22. Mai waren bei einem Anschlag auf einem Popkonzert der US-Sängerin Ariana Grande in Manchester 22 Menschen, darunter zwölf Kinder getötet worden. Der Attentäter Salman Abedi (22) kam dabei ums Leben. Zu der Tat bekannte sich die Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh).

de.sputniknews.com: Damaskus: Koalitionsvorgehen ist mit IS-Verbrechen vergleichbar.
Das syrische Außenministerium hat nach Angaben der Agentur Sana in zwei Schreiben an den UN-Generalsekretär Antonio Guterres und den UN-Sicherheitsrat das Vorgehen der US-geführten Koalition in Syrien mit Verbrechen der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) verglichen und dazu aufgerufen, dieses zu verurteilen.
„Menschliche und materielle Verluste nach den Schlägen der illegitimen internationalen Koalition unter US-Führung sind letzten Endes mit den von dem ‚Islamischen Staat‘ begangenen Verbrechen gegenüber den unschuldigen syrischen Bewohnern vergleichbar“, zitierte Sana aus den Schreiben.
Laut dem syrischen Außenministerium widerspricht das Vorgehen der Koalition den angekündigten Zielen bei der Bekämpfung des Terrorismus, dem Völker- und Menschenrecht sowie der Uno-Satzung.
„Syrien fordert den UN-Sicherheitsrat erneut dazu auf, die Verstöße der US-geführten Koalition sowie Anschläge auf das Leben der friedlichen syrischen Bürger, Frauen und Kinder zu verurteilen“, heißt es.
Am Vortag hatte das staatliche syrische Fernsehen unter Berufung auf Augenzeugen berichtet, dass mindestens 43 Zivilisten bei einem Luftangriff der von den USA angeführten Koalition nahe der syrischen Stadt Rakka ums Leben gekommen seien.

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