Presseschau vom 28.05.2017


Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

abends / nachts:

Dnr-online.ru: Am 26. Mai hat der Leiter der Abteilung für Innen- und Außenpolitik der Administration des Oberhaupts der DVR, der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats Dmitrij Trapesnikow die Wohnheime für Übersiedler auf ihre Eignung als Wohnraum inspiziert und über die geplanten Wiederaufbauarbeiten des durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte zerstörten Wohnraums gesprochen.
„Heute hat die Modernisierung von zwei Wohnheimkomplexen begonnen, in denen es 137 Wohnungen für Bürger geben wird, deren Wohnraum durch Beschuss im Gebiet des Flughafens in der Wsletnaja-Straße zerstört wurde. Für die Modernisierung dieser Gebäude wurden Mittel aus dem Haushalt zugewiesen. Ende Oktober, Anfang November planen wir mit der Ausgabe der Schlüssel für die Wohnungen zu beginnen“, berichtete Dmitrij Trapesnikow.
„Obwohl in Folge der ukrainischen Aggression ständig Häuser unserer Bürger zerstört werden, werden wir mit der Zeit allen Wohnraum der Einwohner der Republik wieder aufbauen. Natürlich ist ein vollständiger Wiederaufbau des beschädigten Wohnraums aus vielen objektiven Gründen nicht sofort möglich. Aber jeder Bürger, der aufgrund eines Beschusses ohne für das Leben geeigneten Wohnraum geblieben ist, wird neuen erhalten. Wir arbeiten ständig und produktiv daran. Wir werden auch weiter neuen Wohnraum und unsere starke Donezker Volksrepublik aufbauen“, sagte er.
Im Verlauf des Gesprächs mit Journalisten merkte Dmitrij Trapesnikow an, dass der Kauf der notwendigen Baumaterialien in Unternehmen der Republik, wo die Kosten niedriger sind als bei Importen, es dem Staat ermöglicht, die Zahl der neuen Wohnungen für Bürger, die einen Umzug benötigen, zu vergrößern.

Av-zakharchenko.su/mptdnr.ru: Heute, am 26. Mai, besuchte das Oberhaupt der DVR die Donezker Elektrotechnische Fabrik, die vor kurzem unter äußere Leitung gestellt wurde.
Das Unternehmen stellt praktisch beliebige Elektromotoren (mit einer Leistung bis zu 1600 kW), Startschalter und Unterstationen in detonationssicherer Ausführung sowie kleinere Ausrüstungen für den Kohlebergbau her und repariert diese.
Die früheren Eigentümer haben die mehreren hundert Mitarbeiter des Kollektivs schon im Februar dieses Jahres fallen gelassen. Nach dem Übergang ins Staatseigentum begann in der Fabrik ein neues Leben: die Führung schließt mit Unterstützung des Ministeriums für Industrie und Handel neue Verträge für den Absatz der Produkte ab, es ist gelungen die Spezialisten zu halten, die Arbeiter erhalten ihren Lohn rechtzeitig. Bis zum Ende des Sommers werden alle Werkhallen der Fabrik mit voller Kapazität arbeiten.
Für Alexandr Sachartschenko wurde eine Exkursion durch alle funktionierenden Produktionshallen der Fabrik durchgeführt. Dann traf sich das Staatsoberhaupt mit dem Arbeitskollektiv. Die Arbeiter konnten dem Oberhaupt alle sie interessierenden Fragen stellen. Alexandr Sachartschenko versprach, dass die Fabrik nicht aufgegeben wird, wie dies vom früheren Eigentümer getan wurde. „Wir haben sehr viele Probleme, aber die Produktion, darunter auch Ihre Fabrik, wird sich entwickeln. Nach dem militärischen Sieg erwartet uns der Kampf um die Industrie, der noch schwieriger ist als der an der Front“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Er versicherte den Fabrikmitarbeitern, dass im Unterschied zur Ukraine weder die kommunalen Tarife noch das Rentenalter in der Republik angehoben werden. „Ich weiß, dass der mittlere Arbeitslohn in der Fabrik kaum 12.000 Rubel erreicht. Das ist äußerst wenig. Ich verspreche, dass mit dem Wachsen des Produktionsumfangs die Einkünfte der Arbeiter wachsen werden. Solange tut der Staat alles ihm
Mögliche, um die Last für die Bürger zu verringern“, unterstrich das Republikoberhaupt.
Das Kollektiv sorgte sich auch um Fragen der Versorgung mit Haushaltskohle und ermäßigten Erholungsplätzen für Kinder. Alexandr Sachartschenko versprach, alle eingehenden Beschwerden in der nächsten Zeit zu behandeln.
Zum Ende des Treffens gab das Republikoberhaupt die Anweisung, die Veteranen der Fabrik, die mehr als 30 Jahre dort gearbeitet haben, mit Dankesschreiben auszuzeichnen.
Der Minister für Industrie und Handel Alexej Granowskij erläuterte die Arbeit der Fabrik nach Einführung einer zeitweiligen äußeren staatlichen Leitung. „Bis zur Einführung der Wirtschaftsblockade von Seiten der Ukraine gingen 95% der Produkte in die Bergbauvereinigung „Pokrowskoje“ in Krasnoarmejsk. Derzeit werden neue Absatzmärkte für die Produkte innerhalb der Republik erschlossen, es wurden die ersten Verträge abgeschlossen und die Arbeit läuft schon, um sie zu erfüllen“.

de.sputniknews.com: Zbigniew Brzeziński: Der Feind Russlands hat Amerika keinen Erfolg gebracht
Zbigniew Brzeziński könnte man als eine menschliche Form der Idee der Eindämmung Russlands bezeichnen, schreibt die russische Zeitung „Wsgljad“. Einer der wichtigsten Strategen der amerikanischen Außenpolitik begann sein Leben in Warschau und starb am Freitag in den USA. Aber war seine Strategie erfolgreich für Washington?
Manche könnten die Einstellung Brzezińskis zu Moskau als Russophobie bezeichnen. Er selbst versicherte jedoch mehrmals, er möge die Russen und bekämpfe nur den Kommunismus. Mit der Zeit verschwand jedoch der Kommunismus. Die Notwendigkeit, Russland zu bekämpfen, blieb aber anscheinend bestehen. Zurzeit ist jedoch nicht die Einstellung des Politikers zur Russischen Föderation interessant. Viel interessanter ist, was er den USA brachte, erläutert „Wsgljad“.
Brzeziński hatte zwei Sternstunden – seine Arbeit mit Präsident Carter in den 70er Jahren und während des Zerfalls der UdSSR in den Neunzigern. Im Weißen Haus wechselte er Henry Kissinger ab. Kissinger beendete den Krieg in Vietnam und begann eine Entspannung in den Beziehungen mit der Sowjetunion. Brzeziński begann andererseits einen ideologischen Angriff auf Moskau und versuchte, Russland in ein sowjetisches „Vietnam“ zu drängen, geht aus dem Artikel hervor. So bezeichnete er Afghanistan, also die Operation zur Unterstützung der Mudschahedin. Die Operation sollte die UdSSR in eine „afghanische Falle“ bringen. Gelang dies?
Einerseits half Moskau acht Jahre lang der Regierung in Kabul, die von Washington unterstützten Mudschahedin zu bekämpfen. Afghanistan wurde schließlich zu einem der Hauptgründe für den Zerfall der Sowjetunion. Es gibt aber auch ein anderes Ergebnis in dieser Geschichte, so die Zeitung.
Diejenigen, die von Brzeziński in Afghanistan unterstützt wurden, kamen am 11. September 2001 in die USA. Anschließend steckte Washington für Jahrzehnte im Nahen Osten fest, verlor seinen Einfluss in dieser Region und wurde zum Feind Nummer eins für die islamische Welt. In diesem Sinne brachte Brzeziński den Vereinigten Staaten wesentlichen Schaden, behauptet „Wsgljad“.
Aber auch der Zerfall der Sowjetunion war kein großer und zumindest kein langfristiger Erfolg für die USA. Brzeziński warnte, ohne die Ukraine werde Russland niemals ein Imperium. Diese Stellung führte jedoch nur zu einer russischen Revanche, zum Projekt der Reintegration der russischen Welt. Nun kehrte Russland dem Beitrag zufolge zurück auf die internationale Arena, und zwar vom Nahen Osten bis Lateinamerika. Das unter anderem dank der Schwächung von Washingtons Position.
Ein weiterer wichtiger Punkt war für Brzeziński China, mit dem der Politiker versuchte, unter Barack Obama eine Allianz zu schmieden. Peking schien das aber nicht zu interessieren. Gleichzeitig führten die Versuche der USA, Russland zu isolieren, dazu, dass Moskau und Peking sich annäherten. So erhielt Washington die schlechteste Stellung im Dreieck Russland-USA-China.
2016 gab Brzeziński in seinem letzten Buch zu, die Zeit der US-Dominanz gehe zu Ende. Dennoch versuchte er zu überzeugen, Amerika könnte die Beziehungen im oben genannten Dreieck in einer für sich korrekten Richtung bestimmen.
„Es ist schwer zuzugeben, dass alles, was du getan hast, nicht funktioniert hat. Dass die Partie, die du gespielt hast, verloren ist. Und sogar in deinem Land verstehen das immer mehr Menschen“, schloss die Zeitung.

Dnr-online.ru: Gespräch Alexandr Sachartschenkos mit der Presse (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die Ukraine ist verpflichtet, die übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen. Wenn sie davon Abstand nimmt, werden wir keinen Sinn mehr in diesen Vereinbarungen sehen, dann werden die Minsker Vereinbarungen aufhören Sinn zu haben. Aber zurzeit ist Minsk der einzige Ort, an dem es möglich ist, den Konflikt auf friedlichem Weg zu lösen“, erklärte Alexandr Sachartschenko.
Außerdem dürfen die Punkte des Maßnahme
nkomplexes nur in der festgelegten Abfolge erfüllt werden, deshalb werden die Versuche der ukrainischen Seite, die Vereinbarungen unrichtig zu interpretieren, nicht erörtert werden. „Alle verstehen die Minsker Vereinbarungen unterschiedlich, die Ukraine hat ihre Sicht. Aber wir werden unsere Position aufrechterhalten – die Befreiung unseres Territoriums, und im Weiteren wird dann über normale zwischenstaatliche Beziehungen gesprochen werden können“, unterstrich Sachartschenko.

Dan-news.info: Eine spezielle Kommission der gesellschaftlichen Organisationen „Fonds Einiger Donbass“ hat bisher 230 Anträge auf materielle Unterstützung von Einwohnern des von Kiew kontrollierten Teils des Donezker Oblast und von Einwohnern der DVR angenommen. Dies berichtete heute der Vorsitzende des Fonds Oleg Balykin.
„Derzeit bearbeitet die Kommission der gesellschaftlichen Organisation „Fonds Einiger Donbass“ etwa 230 Dokumentpakete, darunter sind 22 ausgedruckt über die „Post des Donbass“ im Rahmen einer Vereinbarung eingegangen“, sagte Balykin. „In der nächsten Zeit beginnen gemäß den Entscheidungen der Kommission die Auszahlungen von materieller Unterstützung an Bürger, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden“….
Anträge und Dokumente werden von Einwohnern des Donbass, die auf beiden Seiten der Abgrenzungslinie leben, angenommen….

vormittags:

de.sputniknews.com: Die russische Botschaft in den USA hält sich zurück mit Kommentaren zu einem Artikel in der „Washington Post“ über ein mögliches Gespräch zwischen dem Botschafter und Trumps Schwiegersohn, bei dem es um einen angeblichen geheimen Kommunikationskanal zwischen den beiden Ländern ging. In der Staatsduma bezeichnete man diesen Artikel als Blödsinn.
WP hatte am Freitagabend einen Artikel unter Verweis auf US-Beamte veröffentlicht, die angeblich mit den Daten der US-Geheimdienste vertraut sind, dass der Schwiegersohn und engste Berater von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, Anfang Dezember 2016 während eines Treffens mit dem russischen Botschafter Sergej Kisljak im Trump Tower vorgeschlagen habe, einen geheimen Kommunikationskanal zwischen Moskau und Trumps Team zu schaffen. Für dieses Ziel sollten laut Kushner russische diplomatische Vertretungen in den Vereinigten Staaten benutzt werden. WP zufolge soll Kisljak von Kushners Vorschlag bestürzt gewesen sein.
„Die Botschaft äußert sich nicht zu täglichen Kontakten mit lokalen Ansprechpartnern, die in Übereinstimmung mit der üblichen diplomatischen Praxis stattfinden“, so die Botschaft in einem Kommentar für die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti.
Der Chef des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), Leonid Sluzki, bezeichnete die Aussagen über eine angebliche Absprache von Kisljak und Kushner als Unsinn.
„Ich denke, das ist absoluter Blödsinn, der im Zusammenhang mit Vorwürfen gegen Kisljak sowie dem Verdacht auf angebliche russische Beteiligung bei Trumps Wahlkampagne, Hacker-Attacken und anderen Spekulationen erfolgt, die man nicht ernst nehmen kann“, so Sluzki.
Zuvor war berichtet worden, dass der US-Inlandsgeheimdienst FBI nach Angaben des TV-Senders NBC Kushner ins Visier genommen hatte. Die Ermittler gehen demnach davon aus, dass Kushner über relevante Informationen verfügen könnte. Das heiße aber nicht, dass man Kushner eines Verbrechens verdächtige oder ihn belangen wolle.
In den USA laufen noch immer Ermittlungen zu der angeblichen Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf. Das FBI soll klären, ob es 2016 vor der US-Wahl Absprachen zwischen Russland und Trumps Wahlkampfteam gegeben hat. Der Kreml hat solche Vorwürfe bereits mehrfach zurückgewiesen.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen und dabei großkalibrige Artilleriegeschütze verwendet. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Krasnyj Jar, Kalinowka und Losowoje.
Geschossen wurde mit 152mm- und 122mm-Artilleriegeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Zur Eindämmung Nordkoreas: USA schicken dritten Flugzeugträger in den Pazifik
Die USA haben zur Eindämmung Nordkoreas einen dritten Flugzeugträger, die „Nimitz“, in die pazifische Region geschickt. Dies berichtet Voice of America.
Der Meldung zufolge wird sich das Schiff den Flugzeugträgern „Carl Vinson“ und „Ronald Reagan“ anschließen.
Laut Voice of America kommt es selten vor, dass die US-Flotte in friedlichen Zeiten gleich drei Flugzeugträger in eine Region entsenden.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainischen Beschuss und dessen Folgen
„Gestern, gegen 23:00 Uhr, wurde von den ukrainischen Positionen aus
Kominternowo beschossen. In Folge des Beschusses wurden Strom- und Gasleitungen beschädigt. Derzeit haben die Einwohner des Dorfes weder Strom noch Gas“, teilte die Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirks der DVR mit.
Inzwischen sind Reparaturbrigaden zur Beseitigung der Schäden des Beschusses in der Ortschaft. Nach letzten Informationen gibt es keine Verletzten unter der Zivilbevölkerung und keine Zerstörungen von Wohnraum.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 43 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Insgesamt wurden 18 Ortschaften der Republik beschossen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Im Verlauf des Beschusses wurden Mehrfachraketenwerfer, Artillerie, Panzer, Mörser, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
„Durch einen direkten Treffer bei einem Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte entstand ein Brand im Haus Nr. 5 in der Fruktowaja-Straße in der Siedlung
Molotschnyj bei Gorlowka“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Über die Folgen des Brandes wurde noch nichts mitgeteilt. Das Kommando fügte hinzu, dass in Folge von Beschuss auch die Fenster und ein Teil einer Wand in einem Haus in der Kotowskij-Straße in
Dokutschajewsk beschädigt wurden.

de.sputniknews.com: Nordkorea testet neues Luftabwehrsystem – Medien
Der Staatschef von Nordkorea, Kim Jong-un, hat den Tests eines steuerbaren Luftabwehrsystems neuen Typs beigewohnt. Dies berichtet am Sonntag die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Verweis auf die nordkoreanische staatliche Nachrichtenagentur KCNA.
Das genaue Datum und der Ort, wo die Tests durchgeführt wurden, werden nicht genannt. Laut Pjöngjang ist das neue Luftabwehrsystem von Mitarbeitern der nationalen Akademie für Militärwissenschaften entwickelt worden, und im Vergleich zum Vorjahr ist die Kapazität des Systems in Bezug auf die Ortung, Zielerfassung und die Genauigkeit der Zielvernichtung verbessert worden.
Kim Jong-un erklärte, dass es gelungen sei, einige während der früheren Tests aufgedeckten Defekte zu beseitigen. Er erteilte den Auftrag, die Serienfertigung dieser Systeme zu starten und deren Elemente im ganzen Land zu stationieren.
Am 2. April 2016 habe Nordkorea bereits eine neue Luftabwehrrakete getestet, und die heutigen Tests seien ein Versuch, ihre Parameter zu verbessern, so Yonhap.
Die Situation auf der koreanischen Halbinsel ist ein aktuelles Thema der internationalen Politik. Zuvor wurde berichtet, dass Washington bereit sei, einen Präventivschlag gegen nordkoreanische Militärobjekte zu führen, sollte sich Pjöngjang einen weiteren Atombombentest erlauben. Nordkorea habe entgegnet, es werde in diesem Fall auch einen Präventivschlag unternehmen.
Später erklärten die USA, sie seien im Begriff, diplomatischen und Sanktionsdruck auf Nordkorea auszuüben und China heranzuziehen, um Pjöngjang zu zwingen, auf sein Atom- und Raketenprogramm zu verzichten.

Lug-info.com: Trennung von Kräften und Mitteln bei Staniza Luganskaja, Versuch Nr. 40+?
11:51 Uhr: Vertreter der Volksmiliz haben im Rahmen eines weiteren Versuchs, die von den Minsker Vereinbarungen vorgesehene Trennung von Kräften und Mitteln
zu beginnen, eine weiße Signalrakete abgeschossen, die ihre Bereitschaft bestätigt, mit dem Abzug der Einheiten der Republik zu beginnen.
„Wir haben eine Signalrakete abgeschossen, was von der Bereitschaft der Volksmiliz zeugt, die Trennung der Kräfte zu beginnen. Wir erwarten eine Bestätigung der Bereitschaft von der ukrainischen Seite“, sagte der Leiter der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Michail Filiponenko.
12:06 Uhr: „Derzeit beobachten wir, dass die ukrainische Seite nicht die Absicht hat, Kräfte und Mittel abzuziehen und dies bestätigen auch Vertreter der OSZE-Mission, ihre Beobachter auf jener (der ukrainischen) Seite“, sagte Filiponenko.
„Gemäß den Vereinbarungen in der Kontaktgruppe in Minsk im Mai wurden von der LVR alle Anforderungen erfüllt, es wurde die Signalrakete abgeschossen, die die Bereitschaft signalisiert“, merkte er an.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Russlands neuestes Zivilflugzeug des Typs MS-21 ist am Sonntag in Irkutsk zum ersten Mal in die Luft aufgestiegen. Im Internet sind zahlreiche Videos und Fotos des Jungfernflugs aufgetaucht.
„Der Flug ist normal verlaufen, wie geplant“, sagte ein Sprecher des Herstellers Irkut.
Auch der russische Vize-Premier Dmitri Rogosin bestätigte den erfolgreichen Jungfernflug der MS-21-Maschine.
Die MS-21 gehört zu einer neuen Generation der Passagierflugzeuge. Als erstes russisches Passagierflugzeug hat es Flügel aus hochfesten Verbundwerkstoffen.
Der Flieger soll solchen Riesen wie Airbus320 und Boeing737 Konkurrenz machen können und veraltete Flugzeuge wie die Tu-154 ablösen. Ende 2018 bzw. Anfang 2019 soll die russische Fluggesellschaft Aeroflot als Erste den neuen Passagierjet bekommen.
Die Herstellung von MS-21-Jets soll russischen Fluggesellschaften erlauben, die Zahl ihrer Flugzeuge zu erhöhen, ohne dabei ausländische Maschinen kaufen zu müssen.
Der russische Luftfahrtexperte Roman Gussarow hatte früher der Agentur RIA Novosti gesagt: „Die MS-21 ist eine Konzentration modernster Technologien des gegenwärtigen Flugzeugbaus. Unter anderem geht es um Technologien, die bei der Herstellung von Schmalrumpf-Mittelstreckenflugzeugen noch von niemandem verwendet wurden – weder von Boeing noch von Airbus. Nun kommt es darauf an, ob diese Technologien ihre Vorteile bestätigen werden.“

Dan-news.info: Die Erklärung der ukrainischen Seite, dass Krasnogorowka (westlich von Donezk) beschossen wurde, entspricht nicht der Wahrheit.
„Einheiten der Streitkräfte der DVR haben in keiner Richtung das Feuer eröffnet und schon gar nicht unter Verwendung von verbotenen Waffen. Alle Waffen befinden sich nach wie vor in den Abzugsorten“, teilte das operative Kommando der DVR mit.

Das Kommando fügte hinzu, dass diese Information auch der offizielle Vertreter der DVR im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung bestätigt.
Zuvor hatte die ukrainische Seite heute erklärt, dass die Kräfte der DVR am Morgen mit schwerer Artillerie Krasnogorowka beschossen h
ätten.

de.sputniknews.com: Wegen hoher Verluste: Lybische Al-Qaida-Zelle erklärt ihre Auflösung
Die libysche Terrorgruppierung Ansar al-Sharia, die mit der internationalen Terrororganisation Al Qaida liiert ist, hat ihre Auflösung bekannt gegeben. Wie die Agentur Reuters am Samstag meldete, ist diese Entscheidung auf erlittene hohe Verluste zurückzuführen.
Insbesondere sollen die Terroristen laut Reuters zugegeben haben, dass sie ihre Führung verloren hätten.
Die US-Behörden werfen dieser islamistischen Gruppierung vor, im Jahr 2012 das amerikanische Konsulat in Benghazi überfallen und vier US-Bürger, darunter den Botschafter Christopher Stevens, getötet. Der UN-Sicherheitsrat hat die Ansar al-Sharia als terroristische Organisation eingestuft.
Am Freitag hatten Flugzeuge der ägyptischen Streitkräfte sechs Luftangriffe auf Stellungen der Terroristen nahe der libyschen Stadt Darna geführt. In Kairo vermutet man, dass sich gerade dort jene Terror-Kämpfer befinden, die zuvor in Ägypten bei einer bewaffneten Attacke auf einen Bus, der mit koptischen Christen ins koptisch-orthodoxe Kloster Sankt Samuel in der südlichen Provinz Minya unterwegs gewesen war, 35 Menschen getötet und mehrere weitere verletzt hatten.
Am 18. Mai waren bei einem Angriff auf den Luftstützpunkt nahe der libyschen Stadt Brak Al-Shati 141 Menschen ums Leben gekommen. Den Angriff sollen vermutlich Misrata-Kämpfer, bekannt als die sogenannte Dritte Kraft, verübt haben.
Seit dem Bürgerkrieg mit ausländischer Einmischung, bei dem im Jahr 2011 der Begründer der Libysch-Arabischen Dschamahirija, Muammar al-Gaddafi, gestürzt und getötet wurde, gibt es im Lande faktisch keine geeinte Macht, die Auseinandersetzungen zwischen den verschiedensten Kräften halten an. Ein Teil des libyschen Territoriums ist von radikalen Islamisten besetzt. Bis in die jüngste Zeit wurde Gaddafis Heimatstadt Sirte von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS, auch Daesh) kontrolliert.

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehreren Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich geändert und
bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen das Regime der Feuereinstellung viermal verletzt. Insgesamt wurden 199 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Die ukrainischen Streitkräfte beenden die Aufklärung mit Drohnen, was von den Minsker Vereinbarungen verboten ist, an der gesamten Kontaktlinie nicht.
So wurde im Gebiet von Stschastje im Verantwortungsbereich der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte der Flug einer Drohne festgestellt, die Aufklärung entlang der Kontaktlinie betrieb.

Daraus folgt der Schluss, dass das Kommando der ukrainischen Streitkräfte in dieser Richtung die Durchführung von verbrecherischen provokativen Beschüssen unter Anwendung sowohl von Artillerie als auch von Mörsern plant.
Die LVR hält das „Regime der Ruhe“ und die Minsker Vereinbarungen streng ein, weil die Repub
lik auf eine Lösung des Konflikts im Donbass auf friedlichem Weg ausgerichtet ist.

de.sputniknews.com: 20 Zivilisten bei Koalitionsangriff in Rakka gestorben – Medien
20 friedliche Bürger sind bei einem Luftangriff der von den USA angeführten Anti-IS-Koalition im syrischen Rakka ums Leben gekommen, berichtet die syrische Nachrichtenagentur SANA unter Berufung auf eine örtliche Quelle.
Der Quelle zufolge traf der Angriff am Samstagabend ein Fahrzeug, in dem Bewohner aus Rakka waren.
Koalitionsvertreter haben bislang den Vorfall nicht kommentiert.

de.sputniknews.com: Waffenstillstand in Syrien breitet sich aus – bereits 1514 Ortschaften
In den vergangenen 24 Stunden haben sich unter Mithilfe des russischen Militärs sechs weitere Orte dem Waffenstillstand angeschlossen, wie aus der Pressemitteilung des Verteidigungsministeriums Russlands hervorgeht.
„Innerhalb von 24 Stunden wurden sechs Abkommen über den Beitritt zum Waffenstillstand in den Orten Er-Tera, Samja, Al-Mazraa, Karaha, Sehvet-Blata und Samma der Provinz Es-Suveid unterzeichnet.“
Die Anzahl jener Orte, die sich dem Waffenstillstand angeschlossen haben, ist somit auf 1514 gestiegen. Des Weiteren laufen Verhandlungen über die Unterzeichnung von Waffenstillstandsabkommen in den Provinzen Aleppo, Damaskus, Hama, Homs und Quneitra weiter. Derzeit unterstützen 219 bewaffnete Gruppierungen den Waffenstillstand, heißt es in der Mittelung.
Innerhalb der letzten 24 Stunden haben russische Spezialisten der gemeinsamen russisch-türkischen Kommission neun Verstöße gegen den Waffenstillstand registriert, türkische Spezialisten — vier derartige Verstöße. Größtenteils sei die Schießerei von Kämpfern der Terrororganisationen „al-Nusra-Front“ und „Islamischer Staat“ (IS, Daesh) ausgelöst worden, so das russische Militär.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte
43 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Die größte Zahl von Beschüssen von Seiten des Gegners wurde in Richtung Donezk registriert, wo von den Positionen der 72. und der 92. mechanisierten Brigade auf
Style, Krutaja Balka, Jakowlewka, Jasnoje, Jasinowataja, Dokutschajewsk, Spartak, Staromichajlowka, Shabitschewo, das Gebiet des Flughafens und den Petrowskij-Bezirk von Donezk 43 Geschosse des Kalibers 152 und 122mm, 144 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgefeuert wurden. Außerdem wurde mit Panzern, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
In Richtung Gorlowka hat der Gegner die Gebiete von
Gorlowka, Golomowskij, Dolomitnoje, Sajzewo und Schirokaja Balka beschossen. Von den Positionen der 55. Artilleriebrigade, der 53. mechanisierten Brigade und der 25. Luftlandebrigade wurden fünf 122mm-Artilleriegranaten und 15 Mörsergranaten des Kalibers 82mm abgeschossen. Außerdem wurde mit verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
In Richtung Mariupol haben die ukrainischen Verbrecher der 36. Marineinfanteriebrigade mit Artillerie des Kalibers 152mm
Saitschenko beschossen. Außerdem wurde in der Nähe von Tawritscheskoje, Sachanka, Besymennoje und Leninskoje mit Mörsern und verschiedenen Arten von Granatwerfern geschossen.
In Folge von Beschuss wurde die Gas- und Stromversorgung in Kominternowo beschädigt, in Dokutschajewsk wurde ein Haus in der Kotowskij-Straße 12 beschädigt, in Gorlowka ein Haus in der Fruktowaja-Straße 5.

Unsere Aufklärung hat eine Reihe von Dokumenten aus dem Stab der „ATO“ und dem Verteidigungsministerium der Ukraine erhalten sowie von Quellen in der 92. mechanisierten Brigade, durch die sich die Verstärkung des Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf das Territorium der Republik und Wohngebiete von Krasnogorowka erklären lassen. Das Anwachsen der Zahl der Beschüsse hängt mit dem Versuch des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte zusammen, die Vergrößerung der Zahl der Deserteure in den Einheiten der 92. Brigade und das Verlassen ihrer Positionen durch die Soldaten zu verheimlichen. Um mögliche aktive Handlungen der Einheiten der Streitkräfte der DVR zu vermeiden, schießt der Gegner mit schwerer Artillerie und anderen von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen auf entblößte Abschnitte. Die Beschüsse erfolgen nicht nur auf das Territorium der Republik, sondern auch auf Ortschaften, die von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert werden, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit von den entstandenen Problemen in der Armee abzulenken, indem wir des Angriffs beschuldigt werden.
Dabei ist es wichtig anzumerken, dass im Gebiet von
Jelisawetowka, Kurachowo und Krasnogorowka Einheiten des Sicherheitsdienstes der Ukraine eingetroffen sind, um Säuberungen durchzuführen und Flüchtlinge zu entdecken, um den Strom von Deserteuren aus der 92. Brigade einzudämmen. Außerdem ist in diesem Gebiet eine Verstärkung des Passierregime an den Checkpoints durch Einheiten der Nationalgarde der Ukraine zu bemerken. Aber eine raffiniertere Methode des Kommandos, um der Desertion vorzubeugen, besteht darin, festgenommene Flüchtlinge zu zwingen, sich selbst Gräber zu graben.
Außerdem ist eine systematische Arbeit der Kommandeure der Truppenteile in der „ATO“-Zone und der Behörden auf dem besetzten Territorium der DVR im Bereich der Fälschung von Beschüssen zu beobachten, um selbst einen Gewinn davon zu haben.
Insbesondere hat unsere Aufklärung Informationen über die Ergebnisse der Arbeit des stellvertretenden Kommandeurs der „ATO“ im Verantwortungsbereich der 72. mechanisierten Brigade erhalten.

So wurde von ihnen ein Schema zum Diebstahl großer Summen von Haushaltsmitteln im Ergebnis der Fälschung von Folgen von Beschüssen durch den Kommandeur der 72. Brigade und dem Leiter der Verwaltung von Krasnogorowka Oleg Liwantschuk entdeckt.
Die Einheiten der 72. Brigade führen nämlich nach vorheriger Absprache des Kommandeurs mit dem Leiter der Verwaltung Artillerieschläge auf bereits zerstörte oder seit langem leerstehende Gebäude der Ortschaft durch. In der Folge berichtet Liwantschuk über einen Beschuss von Seiten unserer Republik und schließt im Eilverfahren einen Vertrag über den Wiederaufbau der Zerstörungen mit einer von ihm kontrollierten, nur kurzfristig bestehenden Firma. Diese Firma baut tatsächlich nicht wieder auf, aber erhält die dafür vorgesehene Summe aus dem Haushalt der Stadt. Die zugeteilten Gelder werden in der Folge zwischen dem Kommandeur und dem Leiter der Verwaltung aufgeteilt.

Wir hoffen, dass die Materialien dieser Ermittlung an die Staatsanwaltschaft der Ukraine zur Aufnahme eines Strafverfahrens übergeben werden und nicht vor der Öffentlichkeit verheimlicht und zur eigenen Bereicherung des Kommandos der „ATO“ verwendet werden.
Es ist wichtig anzumerken, dass das Schema das erste Mal in Awdejewka zwischen den Organen der örtlichen Selbstverwaltung und dem Kommandeur der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte bei den Beschüssen des privaten Sektors der Stadt verwendet wurde.
Zum Abschluss lenken wir die Aufmerksamkeit auf die gestrige Erklärung des offiziellen Vertreters der Verteidigungsministeriums der Ukraine Petrenko während eines Besuchs in Georgien, wo er die Verluste der ukrainischen Streitkräfte seit Anfang 2017 bekannt gab. Insbesondere betrugen die Verluste der ukrainischen Streitkräfte nach Angaben Petrenkos seit Anfang dieses Jahres 98 Tote und mehr als 800 Verletzte. Dabei sollte die Zahl der Toten nach den täglichen offiziellen Erklärungen des Pressezentrums der Stabs der „ATO“ weniger als die Hälfte betragen und die Verletzten um 150 weniger. Die Veröffentlichung der Zahlen Petrenkos, die mehr als 20% höher als die zuvor bekannt gegebenen und trotzdem noch zu niedrig sind, erklären sich dadurch, dass das ukrainische Kommando seine Verluste während der Versuche von Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, unsere Positionen zu durchbrechen, erheblich zu niedrig ansetzt. Ein klares Beispiel dafür ist das Scheitern der ukrainischen Streitkräfte beim Versuch, im Februar/März dieses Jahres unsere Positionen am Awdejewker Gewerbegebiet und im Süden der Republik einzunehmen und auf das Territorium der DVR einzudringen.

de.sputniknews.com: Steht EU vor Arbeitsmigrantenwelle aus Ukraine?
Die Anzahl der Ukrainer, die seit 2013 eine Arbeitserlaubnis in Polen erhalten haben, hat sich versechsfacht. Alleine im Jahr 2016 waren es fast 1,5 Millionen Menschen, berichtet „The Financial Times“ (FT).
Demnach erhielten im vergangenen Jahr 1,3 Millionen Ukrainer eine kurzfristige Arbeitserlaubnis in Polen, weitere 116.000 Menschen bekamen eine Genehmigung für einen längeren Zeitraum.
Nach Angaben von FT ist der Lohn, den ukrainische Bürger in Polen verdienen können, etwa fünfmal höher, als sie für gleiche Arbeit in ihrem Heimatland erhalten.
Dieser Unterschied erkläre sich in erster Linie durch den Wechselkurs der Griwna (ukrainische Währung). Die Anzahl der Menschen, die nun aus der Ukraine nach Polen streben, um etwas zu verdienen, steige erheblich. Dies ereigne sich aufgrund der Wirtschaftskrise, die in der Ukraine nach dem Machtwechsel im Land und im Zusammenhang mit dem Donbass-Konflikt ausgebrochen war.
FT schreibt unter Verweis auf Experten aus dem Banksektor, dass der Zustrom von ukrainischen Arbeitsmigranten das Wachstum des Lohnniveaus in Polen verlangsamt habe. Das könne sowohl neue Investoren ins Land anlocken als auch zur zunehmenden Abwanderung der Polen in westliche Länder beitragen.
Der Zeitung zufolge ist dieser Zustrom aber zumindest politisch von gutem Nutzen. Er helfe Warschau, Kritik aus Brüssel abwehren, weil sich Polen weigert, Migranten aus dem Nahen Osten zu übernehmen.
Nach Angaben der Beratungsfirma Work Service habe etwa ein Drittel der polnischen Unternehmen bei der Personalsuche Schwierigkeiten. Etwa 40 Prozent aller Firmen seien bereit, schon in nächster Zeit Bürger der Ukraine einzustellen, so FT.
Zuvor war berichtet worden, dass am 11. Juni die Aufhebung der Visapflicht für Ukrainer bei Kurzaufenthalten im Schengen-Raum in Kraft tritt.

Rusvesna.su: In Moskau wurde ein Denkmal „Den Kindern des Donbass“ geschaffen
Im Obrutschewskij-Stadtteil von Moskau fand eine Präsentation des Denkmals für die Kinder des Donbass statt. Sie wurde mit einem feierlichen Appell durchgeführt, zeitgleich mit dem Ende des Schuljahres.
Die Idee zur Schaffng eines solchen Monuments ist direkt verbunden mit den älteren Klassen der Schule Nr. 1100, die zusammen mit Kindern aus Deutschland ein Buch mit kurzen Geschichten über das Glück erstellten. Vorher fand ein „Runder Tisch“ statt, an dem auch Vertreter des Donbass teilnahmen. Und so entstand die Idee zu dem Denkmal. Die Vorlage geht auf eine Zeichnung des Mädchens zurück, dass den Schülerwettbewerb der Schule Nr. 1100 gewonnen hatte. Das Denkmal wurde vom bekannten Bildhauer Denis Selesnjew in Bronze gegossen.
Nach der Veranstaltung wurde das Denkmal in den Donbass gebracht. In Donezk wird man es wahrscheinlich neben dem Fußball-Stadion „Donbass-Arena“, im Park des 50. Jahrestages des Leninschen Komsomol, aufstellen.
Es wird am 1. Juni, am Tag des Schutzes der Kinder, feierlich enthüllt.

Dan-news.info: Das Kommando der DVR hat eine Ermittlung bezüglich des Beschusses des zeitweilig von den ukrainischen Truppen besetzten Krasnogorowka (westlich von Donezk) aufgenommen. Dies erklärte heute der stellvertretende Kommandeur der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin.
„Mit mir haben sich örtliche Einwohner von dort in Verbindung gesetzt. Sie erzählten, dass Krasnogorowka heute Morgen aus zwei Richtungen beschossen wurde. Die Geschosse kamen aus Richtung Marjinka und Kurachowo“, sagte Basurin.
Marjinka und Kurachowo liegen auf von der Ukraine kontrolliertem Territorium.
„Mir tut es leid, dass es in Krasnogorowka verletzte Menschen gibt“, fuhr Basurin fort. „Das Kommando der DVR hat eine eigene Untersuchung zu dem Vorfall begonnen“.
Nach den Worten Basurins, werden die ersten Ergebnisse innerhalb von zwei Tagen veröffentlicht werden.

de.sputniknews.com: Vor Putins Paris-Besuch: Macron über sein Verhältnis zu Russland
Frankreichs neuer Präsident Emmanuel Macron respektiert seinen Worten zufolge Russland, wird aber seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin nicht nachgeben.
„Ich achte Russland. Ich habe Wladimir Putin nach Frankreich eingeladen. Russland und Frankreich haben bereits vor 300 Jahren diplomatische Beziehungen aufgenommen“, sagte Macron am Sonntag gegenüber der Zeitschrift „Journal Du Dimanche“.
Ihm zufolge hält sich der russische Spitzenpolitiker ebenso wie US-Präsident Donald Trump an die Politik der Stärke, wovor Macron aber keine Angst hat. Beim bevorstehenden Dialog wolle er an seinen Positionen festhalten.
„Man muss andere zwingen, respektiert zu werden“, so Macron.
Am Montag hatte der Kreml bestätigt, dass Russlands Präsident Wladimir Putin in der nächsten Woche zu Gesprächen mit dem französischen Staatschef Emmanuel Macron nach Frankreich reisen wird. Putin werde sich am 29. Mai in Paris mit Macron treffen, hieß es.
Emmanuel Macron hatte am 7. Mai die Stichwahl gegen die Front-National-Politikerin Marine Le Pen gewonnen. Im Juni steht seiner Partei „En Marche!“ allerdings eine neue Prüfung während der Parlamentswahl bevor.

rusvesna.su: DVR und Ukraine: ein Vergleich der Heizkosten
Zum September 2017 wird in der Ukraine geplant, die Preise für Wärmeenergie des Staatsunternehmens „Zentrenergo“ anzuheben. Ein entsprechender Beschluss wurde am 25. Mai auf der offiziellen Homepage der Nationalen Kommission zur staatlichen Regulierung in den Bereicxhen Energie und kommunale Dienstleistungen (NKPEKU) veröffentlicht.
Die NKPEKU schlägt vor, für verschiedene Wärmekraftwerke den Preis für Kohle neu festzusetzen – von 5258,08 auf 5394,3 Rubel je Tonne. Nach dem Wechselkurs der Nationalbank der Ukraine. In der DVR erhöhte sich der Preis für Kohle auf 3325 Rub/t, was um das 1,6fache geringer ist als in der Ukraine.
Außerdem hat „Zentrenergo“ vor, die Tarife für die Erzeugung von Wärmeenergie für ukrainische Kraftwerke um 76,9% zu erhöhen, insbesondere für das Tripolisker Kraftwerk auf 509,29 Griwna (1097,16 Rub gemäß Wechselkurs der NBU) für eine Gcal (ohne Mehrwertsteuer).
In der DVR betragen die Preise für Wärmeenergie für die Bevölkerung: Kraftwerk Suewskij – 588,89 Rub pro Gcal und 394,75 Rub pro Gcal beim Kraftwerk Starobeschweskij (Gcal – Abk. für Gigakalorie; 1 Gcal = 1163 kWh, A.d.Ü.).
Davon ausgehend ist der Tarif für Wärmeenergie mit Mehrwertsteuer in der Ukraine ab September 2017 etwa 1,9 bis 2,5 mal höher, als in der DVR.
Der Wärmeenergie-Tarif für die Bevölkerung von Donezk beträgt 531,1 Rub pro Gcal, in Kiew aber 3052,54 Rub pro Gcal inklusive Mehrwertsteuer, was 5,7 mal mehr ist.
Wir merken an, dass am 26. Mai das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko erklärt hatte, dass es in der Republik keine Preiserhöhung für die Wohnungs- und Kommunalen Dienstleistungen geben wird.

de.sputniknews.com: Eisenbahn-Verbindung abseits der Ukraine: Strecke fast fertig
Die russischen Eisenbahntruppen haben bereits 97 Prozent der Bodenarbeiten beim Bau der Schurawka-Millerowo-Strecke zur Umgehung der Ukraine beendet, berichtet die Agentur Nation News unter Berufung auf Generalmajor Dmitri Bulgakow. Der Gesamtumfang der Arbeiten beträgt 9,6 Millionen Kubikmeter.
Die restlichen Arbeiten, deren Umfang ca. 100 Kubikmeter beträgt, werden im Juni fertiggestellt, so Bulgakow. Derzeit werde auf diesem Abschnitt die Verlegung von Eisenbahnschienen mit einer Gesamtlänge von 177,2 Kilometern fortgesetzt. Zu diesem Zeitpunkt seien bereits 120 Kilometer Gleisfelds verlegt worden, so die Agentur.
Laut Bulgakow sind zum Bau der Umleitung drei Streckenbaubataillone und fünf andere Bataillone mobilisiert worden. Insgesamt arbeiten auf dem Abschnitt mehr als tausend Menschen und über 500 Baumaschinen.
Die Entscheidung zum Bau einer Eisenbahn-Verbindung für russische Züge abseits der Ukraine wurde im Jahr 2015 getroffen. Im November letzten Jahres hatte Bulgakow betont, dass die Arbeiten zum Bau der Umleitung früher als geplant beendet würden.

Armiyadnr.su: Auf Initiative der Allrussischen gesellschaftlichen Organisation der Veteranen „Kampfbruderschaft“ haben Schüler aus Moskau an der humanitären Aktion „Schule der Güte“ teilgenommen. Die Streitkräfte der DVR haben Schülern von Schulen in Donezk, Jasinowataja, Amwrosiewka und im Nowoasowskij-Bezirk von ihren Altersgenossen gesammelte Geschenke gebracht.
Begonnen haben die Aktion Schüler der Schule Nr. 1238, deren Verwaltungsrat vom stellvertretenden Vorsitzenden der „Kampfbruderschaft“ Dmitirij Sablin geleitet wird. Die Schule übernahm eine Patenschaft über die Schule Nr. 1 in Nowoasowsk und die Schule im Dorf Besymjonnoje, die sie regelmäßig unterstützen.
Zum letzten Schultag und zum Kindertag haben 19 Schulen des westlichen Kreises Moskaus Schreibwaren, Spielzeug und Sportzubehör geschickt.
Die Kinder der Republik erhielten etwa 300 Pakete mit Kuscheltieren, Lernspielen und alle
n möglichen Schreibwaren.

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