Presseschau vom 24.05.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends/nachts:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben praktisch die gesamte „graue Zone“ am Teilstück zwischen Donezkij und Shelobok eingenommen und sich auf 600 Meter an die Positionen der Volksmiliz der LVR angenähert. Dies erklärte der ehemalige Soldat der ukrainischen Streitkräfte und jetzige stellvertretende Kommandeur einer Kompanie der Volksmiliz der LVR der Oberleutnant Roman, Codename „Rim“.
Er erklärte, dass seine Kompanie den nördlichen Zugang zu Donezkij verteidigt, wo die ukrainischen Streitkräfte zuvor einige Quadratkilometer „graue Zone“ in einem Waldstück eingeommen haben.
„Meter für Meter dringen sie unter Deckung von Beschüssen vor. Sie decken alles mit Mörsergeschossen, Granatwerfern ab und sobald das Personal in den Unterständen ist, rücken sie vor“, stellte der Soldat fest.
„Dann in der Dunkelheit richten sie provisorische Feuerpunkte ein und beginnen unsere Positionen zu beschießen, natürlich geschieht das alles in Eile, deshalb trifft all das nicht uns, sondern die Ortschaft mit friedlichen Einwohnern“, fügte er hinzu.
„So gibt es im Gebiet von Donezkij und Shelobok faktisch keine „graue Zone“ mehr. Tatsächlich sind sie 600 Meter von uns entfernt“, sagte er.
„Rim“ erklärte, dass die Volksmiliz die Minsker Vereinbarungen einhält und das Feuer nicht auf den sich vorwärts bewegenden Gegner eröffnen kann, obwohl sie „alle Möglichkeiten hat, die ukrainischen Streitkräfte aus der „grauen Zone“ zu vertreiben“.
„Nur wenn sie ganz nah an uns heran kommen und versuchen unsere Positionen einzunehmen, sind wir gezwungen zu antworten“, erklärte der Soldat.
„So erwidern wir ihre provokativen Aktivitäten nicht, selbst nicht auf ihre Drohnen, die regelmäßig unser Gebiet überfliegen“, erklärte der Oberleutnant.
„Wir haben einen Befehl. Wir gehen nicht auf sie ein – wir haben unsere Positionen, die in Minsk vereinbart wurden, wir verteidigen sie und verlassen unseren Verantwortungsbereich nicht“, fügte er hinzu.
„Man könnte annehmen, dass dort sogenannte Territorialverteidigungsbataillone selbständig agieren, denen die Regierung nichts befehlen kann. Aber wir wissen auch, dass auf offizieller Ebene dort in der Ukraine eine solche Position eingenommen wird „Schritt für Schritt nach Osten gehen“, erklärte Rim.
„Die Regierung der Ukraine weiß sehr gut, dass ihnen aufgrund solcher Schritte nichts geschehen wird, deshalb erlauben sie ihren Truppen zu schießen und sich in die „graue Zone“ hinein zu bewegen“, stellte der Vertreter der Volksmiliz fest.

Dnr-online.ru: Kiew versucht ein weiteres Mal, die Armee der DVR des Beschusses von Wohngebieten von Awdejewka und der Nichterfüllung der Minsker Vereinbarungen zu beschuldigen, erklärte heute der stellvertretende Kommandeur der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin.
„Dies ist eine klare Provokation, die unter Heranziehung des Personals der 72. mechanisierten Brigade durchgeführt wurde und auf die Schaffung eines Präzedenzfalls für das Scheitern des bevorstehenden Treffens der Kontaktgruppe in Minsk am 24. Mai gerichtet ist. Nach Angaben unserer Aufklärung wurde von den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte vom Gebiet von Wodjanoje aus geschossen, von denselben Positionen, von denen aus am 13. Mai ein Schlag erfolgte, in dessen Folge friedliche Einwohner von Awdejeka starben“, unterstrich Eduard Basurin.

Dan-news.info: Ukrainische Provokateure haben eine Aufzeichnung einer Konsultation eines Einwohners der von Kiew kontrollierten Territorien mit einer angeblichen Mitarbeiterin des Makejewker Pädagogischen College gefälscht, die in der Aufzeichnung behauptet, es gebe keine staatliche finanzierten Plätze für Teilnehmer des humanitären Programms. Dies teilte heute das Bildungsministerium der DVR mit.
„Derzeit wird im Netz eine gefälschte Aufzeichnung eines Telefongesprächs eines „Bürgers der Ukraine“ mit einer angeblichen Vertreterin einer Bildungseinrichtung der DVR verbreitet, in der die Frage des Studiums eines Abiturienten vom zeitweise von der Ukraine kontrollierten Territorium im Rahmen des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volks des Donbass erörtert wird“, heißt es in der Mitteilung.
Das Ministerium merkte an, dass das Gespräch eine „grob fabrizierte Provokation“ ist. Unter anderem entspricht die in der Aufzeichnung angegebene Funktion nicht der Wirklichkeit, genauso wenig wie die Informationen über das humanitäre Programm.
„Wir merken an, dass ein großer Teil der Accounts, über die dieses Video verbreitet wird, nach ihrem Inhalt zu urteilen, nationalistisch und extremistisch sind. Das Ministerium ruft alle Einwohner des Donbass auf, nur den Informationen zu vertrauen, die auf den offiziellen Informationsressourcen veröffentlicht sind“, fasste der Pressedienst zusammen.
Wir fügen hinzu, dass die gefälschte Aufzeichnung fast vier Minuten lang ist. In ihr ist ein Gespräch eines Mannes und einer Frau aufgezeichnet, in dem der erstere mehrfach auf eine kostenlose Ausbildung und Wohnheimplätze für Studenten vom von Kiew kontrollierten Territorium hinweist. Als Antwort erhält er eine Absage: angeblich sind alle staatlich finanzierten Plätze belegt und nur diejenigen würden aufgenommen, die „Verdienste gegenüber der Republik“ haben oder Kinder von Soldaten der DVR sind.
Auch aus dem Bereich des Gesundheitswesens sind solche Fälschungen im Umlauf.

vormittags:

de.sputniknews.com: Russland verzeichnet 90 Prozent weniger Terror-Straftaten
Die Anzahl von Terrorverbrechen in Russland ist den letzten fünf Jahren auf weniger als zehn Prozent zurückgegangen, wie der Vize-Chef der nationalen Anti-Terror-Behörde (NAK), Aleksej Kowaljow, mitteilte.
„In den letzten fünf Jahren hat sich die Zahl der Terrorverbrechen auf weniger als ein Zehntel verringert“, so Kowaljow auf einem Antiterror-Forum in der sibirischen Stadt Krasnojarsk, das dort vom 24. bis zum 26. Mai verläuft.
Im Jahre 2011 waren demnach noch 365 Terrorverbrechen in Russland registriert worden, 2016 nur noch 34.
Gleichzeitig sei die Effizienz der Präventivmaßnahmen der Strafverfolgungsbehörden gestiegen. 2015 seien 35 Terrorverbrechen verhindert worden, im Folgejahr45.
In den letzten zwei Jahren sind laut der NAK jedoch mehr als 1140 Russen nach Syrien gereist, um sich terroristischen Organisationen anzuschließen. 150 Menschen sei die Ausreise dazu untersagt worden. 90 von ihnen seien strafrechtlich zur Verantwortung gezogen worden.

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zweimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Kalinowo und Frunse.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Russland steht im Militärbereich auf einer Stufe mit den Nato-Staaten, wie Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Mittwoch mitteilte. Dabei allerdings habe die russische Armee viel weniger Mittel zur Verfügung als andere bedeutende Staaten der Welt.
Nach Angaben von Schoigu gibt Russland nur ein Elftel der Summe für seine Armee aus, die die USA für Verteidigungszwecke einplanen. Chinas Militäretat sei dreimal höher als der russische.
Weiter erklärte der Verteidigungschef, wie viel der Unterhalt eines Soldaten im Jahr die einzelnen Staaten koste: Die USA zahlten demnach 510.000 Sollar pro Soldat im Jahr, Großbritannien 377.000 Dollar und China 170.000 Dollar. In Russland betrugen diese Kosten pro Militär durchschnittlich nur 54.000 Dollar im Jahr.
Aber: „Auch mit dem gegebenen Finanzierungsniveau ist es uns im vergangenen Jahr gelungen, die Kampfbereitschaft der Streitkräfte um 14 Prozent zu erhöhen und eine strategische Parität mit den Nato-Staaten herzustellen“, betonte Schoigu.

de.sputniknews.com: Erstmals seit Sowjetzeiten: Russlands Grenzen komplett mit Frühwarnradaren abgedeckt
Erstmals seit dem Ende der UdSSR hat Russland seine Grenzen wieder lückenlos mit Frühwarnradaren geschützt, die Angriffe durch ballistische Raketen in sämtlichen Höhenbereichen frühzeitig orten können. Dies teilte Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Mittwoch im Föderationsrat (russisches Parlamentsoberhaus) mit.
Schoigus Worten zufolge wurden im vergangenen Jahr Radarstationen in Baranowitschi, Murmansk und Petschora modernisiert sowie drei neue Radare der Woronesch-Klasse (Bild) in Omsk, Barnaul und Jenissejsk aufgestellt und getestet.
Parallel erneuere Russland, so Schoigu, weiter sein Atomwaffenarsenal. Die Atomwaffen-Triade sei bereits zu zwei Dritteln mit modernen Waffen ausgerüstet.
Die russischen Atomwaffen unterteilen sich je nach Trägertyp in Langstreckenbomber, silo- bzw. fahrzeuggestützte Interkontinentalraketen und mit Atomraketen bestückte U-Boote. Diese spezifische Konstellation, genannt Atomwaffen-Triade, soll in einem Atomkrieg verhindern, dass die russischen Atomwaffen durch einen feindlichen Erstschlag völlig vernichtet werden, und einen Vergeltungsschlag garantieren.

Dan-news.info. Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainischen Beschuss und dessen Folgen
„Die ukrainischen Truppen haben die Zufahrt zur Donezker Filterstation vermint, auf ihr wurden zahlreiche Sprengeinrichtungen entdeckt. Noch gestern Abend war die Straße vollständig frei von fremden Gegenständen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Ein Vertreter des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ teilte mit, dass es gelungen ist, das Personal in das Unternehmen zu bringen, der Arbeitstag in der Station hat normal begonnen.
„Man musste über den Randstreifen fahren, was auch nicht sicher ist, es ist ein ernsthaftes Risiko für die Menschen“, fügte er hinzu.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung 48-mal verletzt. Es wurden Mörser, Antipanzerraketen, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Von der ukrainischen Armee wurden 14 Ortschaften der Republik beschossen. Nach Informationen des Kommandos und örtlicher Behörden wurden in Alexandrowka im Westen von Donezk, in Golmowskij im Norden von Gorlowka und in Krutaja Balka bei Jasinowataja insgesamt vier Häuser beschädigt.

de.sputniknews.com: Russland-Nordkorea-Fähre: Pjöngjang rügt US-Reaktion
Nordkorea hat die Reaktion der USA auf den Betriebsstart einer russisch-nordkoreanischen Fracht- und Passagierschiffsverbindung kritisiert, wie russische Medien am Mittwoch berichten.
Washington habe sich, so Nordkoreas Außenministerium, in die Sanktionen gegen Pjöngjang „festgebissen“.
Die USA „bemängeln sogar die Aufnahme einer regulären Schiffsroute zur Entwicklung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und des Touristenverkehrs zwischen zwei souveränen Ländern“, hieß es.
Die eigenwilligen Versuche Washingtons, den Ausbau jeglicher Wirtschaftspartnerschaft zwischen Russland und Nordkorea zu stören, „schaden ihren rechtmäßigen Interessen“.
Pjöngjang wolle trotz allem die Entwicklung der russisch-nordkoreanischen Wirtschaftsbeziehungen fortsetzen.
Am 17. Mai eröffnete die erste Schiffsverbindung zwischen dem russischen Wladiwostok und dem nordkoreanischen Najin als Fracht- und Passagierfähre.

de.sputniknews.com: FSB-Spezialtruppen starten Anti-Terror-Übungen auf der Krim
Für die Spezialeinsatzkräfte des FSB hat die erste Etappe ihrer taktischen Antiterror-Übungen auf der Schwasrzmeerhalbinsel Krim begonnen. Dies teilt der russische Inlandsgeheimdienst mit.
Die Übungen dauern vom 24. bis 29. Mai. Teilnehmen sollen etwa 2000 Personen, Rüstungstechnik, die Luftwaffe sowie die vor Ort stationierte Schwarzmeerflotte.
Die Spezialkräfte sollen bei den Übungen ihre Bereitschaft besonders zu Kampfeinsätzen gegen Terroristen beweisen. Die bereits gestartete erste Etappe beinhaltet unter anderem die Neutralisierung undbekannter Kämpfergruppen. Außerdem soll der Einsatz von Kampfrobotern und mechanisierter Militärtechnik trainiert werden.
Die Übrungen sollen sowohl an Küstenobjekten des Öl- und Gasunternehmens „Tschernomorneftegas“ sowie im Gebiet um Jewpatorija stattfinden. Sämtliche Übungen werden auf russischem Territorium stattfinden.
Im April hatte bereits die Schwarzmeerflotte eigene Übungen gemeinsam mit der russischen Luftwaffe absolviert.
Die Krim war im März 2014 — nach gut zwei Jahrzehnten in der unabhängigen Ukraine — wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel in einem Referendum mehrheitlich dafür abgestimmt hatte.
Rund einen Monat zuvor war es in der ukrainischen Hauptstadt Kiew zu einem nationalistischen Umsturz gekommen. Die Regierung in Kiew betrachtet die Krim weiterhin als ihr eigenes Hoheitsgebiet und setzt die dortige Bevölkerung mit Sanktionen und Blockade unter Druck.

de.sputniknews.com: Russland verstärkt Krim-Truppen
Das russische Verteidigungsministerium hat eine Verstärkung der Truppen auf der Schwarzmeerhalbinsel Krim angekündigt, die von der Ukraine beansprucht wird.
Das bis 2015 angelegte staatliche Rüstungsprogramm sieht eine Verstärkung der Truppen auf der Krim sowie im Fernen Osten und in der Arktis vor, teilte Vize-Verteidigungsminister Juri Borissow der Zeitung „Krasnaja Swesda“ mit. Der Akzent werde dabei auf Präzisionswaffen liegen…

nachmittags:

de.sputniknews.com: Schoigu bringt neue Details zu C-Waffeneinsatz in Syrien ans Licht
Russlands Verteidigungsministerium weiß laut dessen Chef Sergej Schoigu, welche konkreten Gruppierungen in Syrien über Chemiewaffen verfügen.
„Wenn es Information darüber gibt, dass der IS und Dschebhat an-Nusra Chemiewaffenkomponenten besitzen – und wir wissen genau, wo und wer diese hat – wo gibt es dann Garantien, dass das alles morgen nicht in einem beliebig anderen Land auftaucht“, so Schoigu. Die meisten Dokumentarfilme, die die Anwendung von Chemiewaffen in Syrien zeigen, seien inszeniert worden.
Zuvor hatte der Direktor des Departements für Nichtweitergabe und Rüstungskontrolle im russischen Außenministerium, Michail Uljanow, erklärt, dass die Sprengtrichter im syrischen Chan Scheichun zum Zeitpunkt des Eintreffens der unabhängigen Inspekteure in der Provinz Idlib bereits durchsucht werden könnten.
Ende April hatte der Chef der unabhängigen UN-Kommission zur Untersuchung von Menschenrechtsverletzungen in Syrien, Paulo Sergio Pinheiro, erklärt, dass diese bislang keinen Zusammenhang zwischen Luftangriffen der syrischen Armee und der vermutlichen Giftgasattacke in der Provinz Idlib gefunden habe.
Die syrische Opposition hatte Anfang April über zahlreiche Opfer eines Giftgasangriffs auf die Stadt Chan Scheihun (Provinz Idlib) berichtet und die syrischen Regierungstruppen dafür verantwortlich gemacht. Trotz aller Dementis von Damaskus und der Aufrufe Moskaus, eine Untersuchung zu dem tragischen Vorfall durchzuführen, feuerten US-Kriegsschiffe Dutzende Marschflugkörper gegen den syrischen Militärflugplatz Schairat ab, von dem angeblich der Giftgasangriff erfolgt sein soll.

de.sputniknews.com: USA: Elite-Einheit fordert Verstärkung – für Russisch-Crashkurs
Das Pentagon sucht Lehrkräfte für ganz besondere Spezialaufgaben: Sie sollen die Soldaten der US-Nationalgarde in russischer Militärsprache unterrichten, wie der TV-Sender „RT“ unter Berufung auf US-Behörden berichtet. Auch Russlands Kultur und Geschichte stehen auf dem Lehrplan.
Die Elite-Soldaten der USA sollen Russisch lernen – und zwar offenbar schnell: Sechs Wochen lang, Montag bis Freitag, neun Stunden am Tag soll der Unterricht stattfinden, wie der TV-Sender berichtet. Bestimmt ist der Crashkurs für das 20. Luftlanderegiment der US-Nationalgarde, besser bekannt als die Green Berets.
Dafür sucht das US-Verteidigungsministerium laut dem TV-Sender Honorarkräfte. Sie sollen den Soldaten auch wichtige Daten und Persönlichkeiten aus der Geschichte und andere Besonderheiten der russischen Kultur vermitteln.
Was die Bewerber an Voraussetzungen mitbringen müssen, ist vor allem ein Bachelorabschluss und natürlich beste Noten in Russisch und Englisch. Erfolgreiche Kandidaten müssten dann noch zertifiziert und medizinisch untersucht werden, bevor es mit dem Crashkurs losgehen kann.
Erst im März hat der deutsche Arbeitsvermittler Optronic HR GmbH mehrere Stellen für russischsprachige Statisten ausgeschrieben, die an Nato-Übungen auf dem Truppenübungsplatz Hohenfels bei Nürnberg teilnehmen sollen. Mit Vorbereitungen auf irgendwelche Aktionen hätten diese Stellenausschreibungen gar nichts zu tun, versicherte das US-Verteidigungsministerium.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 48-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
In Richtung Gorlowka wurden von den Positionen der 53. Brigade drei 122mm-Artilleriegranaten auf Golmowskij abgeschossen, dabei wurde ein Wohnhaus in der Sagorodnaja-Straße beschädigt, auf das Gebiet von Dolomitnoje wurden fünf Mörsergranaten des Kalibers 120mm abgeschossen. Außerdem wurden Dolomitnoje, Oserjanowka und Sajzewo mit Schusswaffen und verschiedenen Arten von Granatwerfern beschossen.
In Richtung Donezk haben Mörsereinheiten der 72. und der 92. Brigade 114 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm auf die Gebiete von Krutaja Balka, Jasinowataja, Jakowlewka, Spartak, Shabitschewo, Dokutschajewsk, das Gebiet des Flughafens, den Kiewskij- und den Petrowsikij- Bezirk von Donzek abgeschossen.
In Richtung Mariupol wurden von den Positionen der 36. Marineinfanteriebrigade 13 Mörsergranaten des Kalibers 120mm und 15 des Kalibers 82mm auf das Gebiet von Sachanka abgeschossen. Ein Beschuss mit Schusswaffen wurde im Gebiet von Kominternowo festgestellt.
In der letzten Nacht gab es Vorfälle, auf deren Grundlage es möglich ist, einen Schluss über die wirkliche Strategie der Ukraine in Bezug auf das, wie sie erklären, „nicht gewaltsame Zurückholen des Donbass“ zu ziehen.
Im Verlauf der letzten Tage haben ukrainische Faschisten massive Schläge mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern auf Ortschaften unserer Republik und Positionen der Volksmiliz verübt.
Gleichzeitig wurden von der militärischen Führung der ukrainischen Streitkräfte einige gescheiterte Provokationen vorbereitet und durchgeführt: dazu gehören sowohl der Beschuss von Awdejewka am 13. Mai, in dessen Folge friedliche Einwohner starben, als auch der Mörserschlag auf die Awdejewker Kokerei am 22. Mai, in dessen Folge es auf dem Fabrikgelände einen Brand gab, und der gestrige Beschuss von Awdejewka mit Mehrfachraketenwerfern.
All diese Handlungen waren nur auf die Schaffung fabrizierter Fakten gerichtet, um unsere Republik der Verletzung der Vereinbarungen, die beim Treffen der Kontaktgruppe in Minsk angenommen wurden, zu beschuldigen.
Um diese ‚Fakten‘ zu bekräftigen und um ein Bild einer fehlenden Beteiligung der ukrainischen Seite an den Provokationen zu schaffen, wurde zum Zeitpunkt des Treffens vom Stab der „ATO“ ein vollständiges Verbot der Verwendung schwerer Waffen verkündet und zur zusätzlichen Kontrolle Arbeitsgruppen aus den Stäben der Gruppierungen eingerichtet, was Ergebnisse erbringt – wie bemerken ein Nachlassen des Beschusses des Territoriums der Republik im Vergleich zur vorhergehenden Periode.
Die derzeitige Regierung der Ukraine hat eine reale Chance, vor der internationalen Gemeinschaft als eine weitere terroristische Organisation zu erscheinen und nur die internationale Aufmerksamkeit gegenüber der Ukraine ist in der Lage, die verbrecherischen Handlungen ihrer militärisch-politischen Führung zu stoppen.
Zusatz vom 24. Mai, 12:50 Uhr:
Die ukrainischen Truppen beschießen aus Richtung Marjinka unter Anwendung von Mörsern, verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen den Stadtteil Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk. Ein weiteres Mal wurde der Busbahnhof „Trudowskije“ beschossen, dabei wurde eine Frau verletzt. Informationen über weitere Verletzte und Zerstörungen werden noch ermittelt.

de.sputniknews.com: Werchowna Rada bekommt neuen Dresscode
Die Wechowna Rada (ukrainisches Parlament) hat neue Regeln für die Kleiderordnung unter den Besuchern eingeführt, wie ukrainische Medien berichten. Die Gäste dürfen nun weder Strandkleidung noch Maskenkostüme tragen.
Die entsprechenden Ankündigungen hängen demnach vor dem Eingang ins Gebäude des ukrainischen Parlaments aus.
„Sehr geehrte Freunde! Bei Ihrem Besuch der Werchowna Rada bitten wir Sie, sich an internationale Normen des Business-Stils zu halten“, heißt es in der Mitteilung.
Man solle sich bitte ordentlich und unauffällig kleiden. Auf Abend-, Sport- und Strandkleidung sowie auf die Maskenkostüme sollten die Besucher nun besser verzichten.

Dan-news.info: „Gerade wurde bekannt, dass während des Beschusses des Busbahnhofs in Trudowskije zwei zivile Einwohner verletzt wurden: eine Frau und ein Mann“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij mit.
Er fügte hinzu, dass der Mann eine schwere Verletzung am Oberschenkel erlitt, es wurde eine Arterie verletzt. Er ist im Bezirkskrankenhaus Nr. 14.

de.sputniknews.com: Moskau bildet keine geheimen Bündnisse, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte. Auch keine geheime Verbindung zwischen Russland, China und den Philippinen.
„Russland bildet keine geheimen Bündnisse, es entwickelt konsequent Beziehungen zu anderen Staaten mit Rücksicht auf Grundlage gegenseitig vorteilhafter Bedingungen und Respekts“, so Peskow.
Damit reagierte der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf die Erklärungen des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte über eine mögliche Militärallianz mit Russland und China. Zudem kommentierte Peskow das jüngste Treffen zwischen Putin und Duterte als Schritt zur Bildung eines Bündnisses der drei Länder:
„Nein, das ist ein Schritt zur Entwicklung der bilateralen Beziehungen.“
Am späten Dienstagabend hatte sich der russische Präsident Wladimir Putin mit seinem philippinischen Amtskollegen Roberto Duterte im Kreml getroffen.

de.sputniknews.com: Aleppo: Syrische Armee befreit Militärflughafen von IS
Die syrische Armee hat die Kontrolle über den Militärflughafen Al-Dscharah im Osten der Provinz Aleppo von der Terrormiliz Islamischer Staat (auch IS, Daesh) zurückgewonnen, wie die syrische Agentur Sana unter Berufung auf eine Militärquelle berichtet.
Demnach vernichteten die syrischen Truppen seit Beginn ihrer Aleppo-Offensive etwa 3000 IS-Kämpfer, 19 Panzer, fünf Schützenpanzer, elf verminte Wagen und neun Waffenlager.
Zuvor war berichtet worden, dass die syrische Armee mit Unterstützung der nationalen Volksverteidigungskräfte einen Angriff der IS-Terroristen auf die Stadt Akareb, 53 Kilometer östlich der Stadt Hama, abgewehrt hatte.
Am 15. Mai hatten syrische Regierungstruppen zudem einen IS-Angriff auf die Ortschaft As-Seen abgewehrt, die 23 Kilometer von Akareb entfernt liegt.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen zweimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von Frunse und Kalinowo. Die ukrainischen Streitkräfte haben zum Beschuss Mörser des Kalibers 82mm, Schützenpanzer, Granatwerfer, Abwehrgeschütze und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 47 Geschosse abgefeuert.
Es wurde festgestellt, dass in Staniza Luganskaja etwa 45 arabische Söldner angekommen sind, um Diversions- und Sabotageaktivitäten durchzuführen.
Von unserer Aufklärung wurde entdeckt, dass im zentralen Krankenhaus von Staniza Luganskaja im Gebäude des Geburtshauses ein Zug der ukrainischen Streitkräfte einquartiert ist.
Außerdem steht im Hof des Krankenhauses Militärtechnik: zwei Panzer, ein Schützenpanzer und zwei KamAs-Lastwagen. Von uns wurde festgestellt, dass das Feuer auf die Positionen der Volksmiliz der LVR vom Territorium des Krankenhauses aus eröffnet wird.
Im Zusammenhang mit den sich häufenden Fällen von massenhafter Desertion von Soldaten wurde im Gebiet von Kamyschewacha die Ankunft von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine am Stationierungsort der 24. Brigade festgestellt, die Ermittlungen durchführen und zuvor verheimlichte Fälle von Waffenlieferungen aus der „ATO“-Zone in das Innere des Landes überprüfen sollen.
Außerdem ist bekannt, dass schon eine Reihe von Strafverfahren gegen Offiziere der Brigade eingeleitet wurden, unter anderem gegen den stellvertretenden Brigadekommandeur, zuständig für die Bewaffnung, Oberst Fjodor Iljitsch Onoprienko.

de.sputniknews.com: Baut Berlin insgeheim eine paneuropäische Armee zur „Abschreckung“ Russlands auf?
Unter dem Deckmantel mehrerer Militär-Projekte mit verniedlichenden Namen soll Deutschland heimlich an der Schaffung einer europäischen Armee mit deutscher Speerspitze tüfteln, schreibt das renommierte US-Außenpolitikmagazin „Foreign Policy“. Dies sei das Resultat der Angst vor der eigenen Schwäche und dennoch weitreichender Ambitionen.
“Deutschland baut heimlich eine europäische Armee unter seiner Kontrolle auf“, heißt es in dem Artikel. Die ersten Anzeichen dafür seien, so das Magazin, die Partnerschaft im Nato-Programm „Framework Nation Concept“ (FNC). Im Rahmen dieses Projekts soll nun jedes EU-Land demnächst jeweils eine Brigade in die Bundeswehr integrieren.
Zum heutigen Zeitpunkt seien der deutschen Division Schnelle Kräfte (DSK) mit einer Sollstärke von 9.500 deutschen Bundeswehrsoldaten nämlich tatsächlich rund 2.300 niederländischer Militärs zugeordnet, als nächster Schritt soll sich auch eine rumänische Brigade zu ihnen gesellen. Die tschechische Brigade, die davor in Kosovo und Afghanistan im Einsatz war, soll Teil der 10. Panzerdivision der Bundeswehr werden.
Dabei sei die Idee gar nicht so neu: So hat der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker mehrmals für eine Europa-Armee plädiert, erinnert das Blatt. Eine solche Armee würde Russland nämlich „den klaren Eindruck vermitteln, dass wir es ernst meinen mit der Verteidigung der Werte der Europäischen Union“, betonte Juncker noch vor zwei Jahren.
Des Weiteren hatten die europäischen Außen- und Verteidigungsminister im März für die neue Kommandozentrale – abgekürzt MPCC –grünes Licht gegeben. Die Idee eines gemeinsamen Hauptquartiers für zivile und militärische Einsätze stieß zunächst auf den Widerstand Londons, der darin eine Konkurrenz zur Nato sah, doch vor einer Woche gaben die Briten die Blockade endgültig auf. Die Zentrale wird sich zunächst mit den EU-Ausbildungsmissionen in Mali, Somalia und Zentralafrika befassen, ob etwas Weiteres geplant ist, bleibt unklar.
Ein anderes multinationales Konzept seien europäische Miniarmeen – wie zum Beispiel das 1. Deutsch-Niederländische Korps, wo auch elf weitere Armeen der EU vertreten sind.
Das wichtigste Projekt bleibe jedoch nach wie vor das „Framework Nation Concept“, betont „Foreign Policy“. „Unter dem verniedlichenden Label des Framework Nation Concept schmiedete Deutschland bislang an etwas weitaus Ehrgeizigerem – an der Schaffung eines Bundeswehr-geführten Netzwerks europäischer Miniarmeen“, schreibt das Blatt. „Berlin nutzt hierbei einen verwirrenden Namen, um eine erhebliche Verschiebung in ihrem Ansatz zur Verteidigung zu verschleiern: Brigaden aus kleineren Ländern in die Bundeswehr zu integrieren.“
​„Eine Interessante Perspektive dessen, inwieweit „europäische“ Integration in einer scheiternden EU eine Integration in deutsche Strukturen werden soll“
Der Beweggrund dafür seien jedoch zunächst nicht die Ambitionen, sondern eine ganz andere Tatsache gewesen.
„Die Initiative fand ihren Ursprung in der Schwäche der Bundeswehr“, zitiert das Magazin die Koordinatorin des Projektes „Sicherheit und Verteidigung in Nordeuropa“ am Zentrum für Oststudien (OSW). „Die Deutschen erkannten, dass die Bundeswehr die Lücken bei ihren Landstreitkräften füllen muss, um an politischem und militärischem Einfluss in der NATO zu gewinnen.“
Laut Carlo Masala, Professor an der Bundeswehruniversität München und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft, ist dies gar ein Versuch, die gemeinsame europäische Sicherheit vor einer kompletten Pleite zu retten. Und Miniarmeen mit Deutschland an der Speerspitze sei das am besten umsetzbare Szenario, wenn es um die gemeinsame Sicherheit ernst werde.
Man sollte zudem bedenken, dass Deutschland seit dem Millennium seine Militärausgaben immer mehr kürzte.
„In einem Schreiben an den Bundestag von 2014 schilderten die Bundeswehr-Generalinspekteure ein jämmerliches Bild: Die meisten der Marine-Hubschrauber waren außer Betrieb, von den 64 Hubschraubern der Armee waren nur 18 einsatzbereit. Und während die Bundeswehr im Laufe des Kalten Krieges eine Truppenstärke von 370.000 Mann und Frau aufwies, waren es im letzten Sommer grade mal 176.015“, erinnert sich die Zeitschrift.
Mittlerweile hätten die Truppen jedoch einen Zuwachs von etwa 2.000 Menschen zu verzeichnen, die Ausgaben für den Militärhaushalt seien von etwa 33 Milliarden Euro im Jahr 2015 auf 34,3 Milliarden, also etwa vier Prozent gestiegen. In diesem Jahr soll der Anstieg gar acht Prozent betragen. Trotz alledem würde Deutschland in dieser Hinsicht jedoch immer noch hinter Frankreich und Großbritannien liegen.
„Deutschland mag wohl nicht den politischen Willen zu besitzen, seine Streitkräfte so stark auszubauen, wie viele dies erhoffen, dafür aber hat es seit 2013 das Framework Nations Concept.“
Dies deute wiederum auf Deutschlands Bestreben hin, seine Ressourcen mit kleineren Ländern im Austausch für den Einsatz ihrer Truppen zu teilen.
„Zunächst klingt die Analyse nach einer Verschwörungstheorie. Doch hinter der knalligen Schlagzeile (“Deutschland baut heimlich eine europäische Armee unter seiner Kontrolle auf“ – Anm. d. Red.) steckt eine treffende Beobachtung“, schrieb dazu Focus Online unter Berufung auf einen Militärexperten.

Dan-news.info: Ukrainische Truppen haben heute über mehrere Stunden hinweg auf Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk fast 90 Geschosse abgefeuert.
„Beim Beschuss von Trudowskije haben die ukrainischen Streitkräfte 19 Mörsergranaten des Kalibers 82mm, zehn Geschosse mit Schützenpanzerwaffen und 58 mit Granatwerfern abgefeuert“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Es wurden zwei Frauen und ein Mann verletzt“.

de.sputniknews.com: Spanien schickt Panzer an Russlands Grenze – Auftrag: „Provokationen vermeiden“
Auch das Nato-Land Spanien muss nun Panzer an Russlands Grenze verlegen, um mehr „Frieden“ zu stiften. Das letzte Mal war Spanien im Zweiten Weltkrieg an den russischen Grenzen aktiv, wie die spanische Zeitung „El Pais“ schreibt.
Auf einer Auslandsmission waren die Leopard-Panzer des spanischen Heeres noch nie. Die Stationierung in Lettland ist der erste Einsatz dieser Art, wie das Blatt schreibt. Nun sind spanische Truppen wieder unweit der russischen Grenze stationiert, zum ersten Mal seit der Blauen Division des Faschisten Franco. 200 Kilometer liegen zwischen dem spanischen Panzerverband und Russland, das ist etwa die Strecke von Berlin nach Leipzig.
300 Mann und 80 Einheiten Technik bilden den Teilverband, der „unter der Ägide der Nato vom spanischen Badajoz ins lettische Ādaži verlegt wurde“, schreibt die Zeitung. Die Soldaten hätten inzwischen damit begonnen, das Einsatzlager aufzubauen, so „El Pais“.
Es handele sich um „eine Verteidigungsmission, eine Mission, die darauf abzielt, von Angriffen abzuhalten“, sagte General Francisco José Dacoba Cerviño der Zeitung. Er ist Oberbefehlshaber der Panzerbrigade „Extremadura“, die die meisten Kräfte für den Einsatz in Lettland stellt.
Die baltischen Staaten und Polen hätten „die permanente Präsenz der Nato auf ihren Gebieten“ erbeten, erklärte der General. Der Schritt sei eine Antwort auf ihre Sorgen, die auf dem Nato-Gipfel in Warschau 2016 bestätigt worden sei. Die Stationierung von Panzern sei „ein Zeichen der Solidarität und der Verpflichtung gegenüber allen Alliierten. Ein Angriff auf einen von uns ist ein Angriff auf uns alle“, so der General laut dem Blatt.
Laut der Zeitung werden spanische Truppen in den taktischen Verband unter kanadischem Oberkommando integriert. Dieses „verstärkte Bataillon“ zählt rund 1.000 Soldaten. Auch Polen, Italien, Slowenien und Albanien sind daran beteiligt. Ein weiteres Bataillon ist laut der Zeitung in Estland stationiert. Es untersteht einem britischen Kommando. Das Bataillon in Litauen wird von Deutschland, das in Polen von den USA geführt. „Insgesamt sind es 4.000 Soldaten aus 16 Ländern“, so die Zeitung.
Jetzt gehe es darum, die Teilverbände unterschiedlicher Länder in eine „geballte Kraft“ zu verwandeln, sagte Dacoba Cerviño. „Im September findet das erste Manöver des Bataillons statt, im Oktober dann möglicherweise das zweite, gemeinsam mit lettischen Kräften, um das endgültige Einsatzpotenzial zu prüfen“, erklärte der General.
„Alle unsere Aktionen, Manöver und Schießübungen werden im Voraus angekündigt, damit niemand behaupten kann, dass er nicht informiert wurde. Wir erwarten gegenseitige Schritte von der anderen Seite“, so die Botschaft des Generals wohl an Russland. „Wir haben klare Anweisungen: Die Verteidigungskonfiguration halten, Provokationen vermeiden und sich der Grenze nicht zu nähern.“
Das spanische Kontingent sei den Möglichkeiten und der Kampfkraft nach das größte aller Kontingente, die in Lettland stationiert seien, betonte der Befehlshaber noch. Dazu zählen laut Zeitung: sechs Kampfpanzer „Leopard“, 14 Schützenpanzer „Pizarro“, zwölf Transportpanzer mit Unterstützungswaffen (Minenwerfer, Panzerabwehrraketen etc.) und eine Drohneneinheit.
„Dacoba Cerviño erwägt kein Szenario eines Angriffs Russlands auf Lettland, versichert aber: Sollte es dazu kommen, werden die dort stationierten Truppen den Erstschlag abwehren müssen, bis sie von der schnellen Einsatzgruppe der Nato Unterstützung bekommen, die ab 2018 Italien führen wird“, schreibt die Zeitung. „Von einer leichtbewaffneten Gruppe ist sie zu einem Panzerverband mutiert“, betont das Blatt.
Laut der Zeitung soll der Großteil des Kontingents am 9. Juni nach Lettland geflogen werden. Am 12. Juni werden dann die 80 Technikeinheiten geliefert.

Dan-news.info: „Die Lagerung von Müll aus Lwow im Donbass kann für uns eine ökologische Katastrophe bedeuten. Bei der Nachlässigkeit, mit der sich die Kiewer Regierung zu Fragen der Ökologie verhält, kann die Lagerung von Haushaltsabfällen zu einer Gefahr werden. Vor allem unter Sommerbedingungen. Dies wird zu einer Verschlechterung der sanitären Lage in der Region führen“, sagte heute der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Sergej Naumez.
Er merkte an, dass die letzte Vereinbarung zur Lagerung von Haushaltsabfällen mit dem privaten
Truppenübungsplatz in Krasnoarmejsk (in der Ukraine wird der Ort Pokrowskoje genannt) erfolgt ist. Der Eigentümer hat den Vertrag gekündigt, doch nach Meinung des Ministers ist dies keine Garantie, dass sich die Versuche, Müll in den Donbass zu bringen, nicht wiederholen.

Abends:

de.sputniknews.com: FSB entdeckt geheime Telegram-Chats von Terroristen
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat geheime Chats im Messenger Telegram entdeckt, die Mitglieder der internationalen Terrorgruppierungen nutzen, wie der Behördenchef Alexander Bortnikow am Mittwoch sagte.
Nach einer gründlichen Untersuchung durch die zuständigen Behördenabteilungen konnte demnach Russlands Inlandsgeheimdienst FSB Informationen über Terroristen erhalten, die in den geschlossenen Telegram-Gruppen agieren.
„Im Ergebnis wurden Informationen über konkrete Terroristen, kriminelle Kontakte innerhalb Russlands und der Länder der zentralasiatischen Region, die von ihnen (Terroristen – Anm. d. Red.) genutzten Kommunikationsmittel sowie ihre Pläne und mögliche Aufenthaltsorte erhalten“, so Bortnikow.
Er betonte dabei, dass in der letzten Zeit die russischen Geheimdienste zusammen mit ihren Partnern aus den GUS-Ländern eine Reihe von Terrorzellen entdeckt und vernichtet hätten.
„Ständig werden die Informationen über konkrete Personen, die des Terrorismus verdächtigt sind und die Mitglieder vor allem der Terrormilizen Daesh (IS, auch „Islamischer Staat“) und al-Nusra Front sind, ausgetauscht“, sagte er weiter.

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