Presseschau vom 21.05.2017


Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends/nachts:

de.sputniknews.com: Für Krim-Besuch bestraft: Ukraine verbietet 40 russischen Entertainern die Einreise
Kiew hat gegen 40 russische Unterhaltungskünstler ein dreijähriges Einreiseverbot verhängt, meldet die Agentur Interfax-Ukraine unter Berufung auf den Leiter des Staatlichen Grenzdienstes der Ukraine, Viktor Nasarenko.
Er begründete diese Maßnahme damit, dass die betreffenden Personen die Krim besucht hätten.
„Wir haben bis jetzt rund 40 solche Personen ermittelt. Wir sind für die Hilfe dankbar, die uns engagierte Bürger der Ukraine und die Rechtsschutzorgane dabei leisten“, so der Beamte.
Auf der schwarzen Liste steht unter anderem die Sängerin Julia Samoilowa, die nicht zur Teilnahme am Eurovision Song Contest in der Ukraine zugelassen worden war.
Nach Angaben Nasarenkos hat die Ukraine in diesem Jahr 2.500 Ausländern, darunter 616 russischen Bürgern, die Einreise verweigert. Im vorigen Jahr waren es 5.400 Ausländer, darunter mehr als 1.200 Russen.

Dan-news.info: Einheiten der ukrainischen Streitkräfte haben heute Abend das Feuer auf Wohngebiete des Tscherwonogwardejskij-Bezirks von Makejewka eröffnet, berichtet ein Korrespondent vom Ort des Geschehens.
Beschossen wurde eine Siedlung in der Nähe der Schule Nr. 32. Eines der Geschosse traf eine
n privaten Hof in der Tschishewskij-Straße. In diesem Moment befand sich eine Familie in dem Haus, darunter ein fünfjähriges Kind. Niemand wurde verletzt.
„Meine Mutter war im Garten und rief um Hilfe“, sagte ein Augenzeuge, der Besitzer des Hauses Alexej Nikulin. Ich sagte „Jetzt komme ich raus“, und da fin
gen die Geschosse an zu fallen. Ich nahm Frau und Kinder und brachte alle in den Keller“.
Vor Ort sind Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums und Ärzte. Während des Gesprächs mit den Einwohnern begann wieder ein Beschuss und in denselben Hof fiel wieder ein Geschoss. Wie der Korrespondent von DAN mitteilte, konnten wie durch ein Wunder Verletzungen vermieden werden. Die Menschen musste
n in den Schutzraum gehen.
Wir fügen hinzu, dass die Siedlung in einem großen Wohngebiet liegt. In der Umgebung sind Geschäfte, ein Militärkommissariat und eine Schule. Etwa 200 Meter vom Ort des Beschusses befinden sich Mehrparteienwohnhäuser.

de.sputniknews.com: Ukraine verzollt russische Schokolade
Schokolade und andere kakaohaltige Erzeugnisse aus Russland sollen in der Ukraine mit einem Zoll von 31,33 Prozent belegt werden, wie „Urjadowi kurjer“, das offizielle Presseorgan des ukrainischen Kabinetts, berichtet.
Nach Angaben der Zeitung wird der entsprechende Beschluss der Interinstitutionellen Kommission für internationalen Handel (MKMT) 30 Tage nach dessen Veröffentlichung in Kraft treten und fünf Jahre gelten.
MKMT-Experten sollen zu dem Schluss gelangt sein, dass russische Schokolade-Hersteller in der Zeit von 2013 bis 2015 ihre Erzeugnisse zu Dumpingpreisen in die Ukraine exportiert und damit der Wirtschaft des Landes einen Schaden zugefügt hätten. Im Ergebnis sei die Produktion von Schoko-Waren in der Ukraine um acht Prozent zurückgegangen, wobei die Verkäufe auf dem Binnenmarkt um fast 21 Prozent geschrumpft seien.
Kiew hat zur selben Zeit Anti-Dumping-Maßnahmen bei der Einfuhr von zwei Arten von Stickstoffdünger eingeleitet, wie das Webportal der ukrainischen Regierung mitteilte.
„Ab jetzt wird für alle Carbamid- und KAS-Hersteller aus der Russischen Föderation ein Zollsatz von 31,84 Prozent angewendet“, hieß es.

de.sputniknews.com: Fake News in Sunday Times ähneln „James Bond“-Geschichten – russische Botschaft
Die russische Botschaft in Skopje, Mazedonien, hat die britische Zeitung Sunday Times wegen einer Reihe von Fake News über die angebliche Einmischung Moskaus in die inneren Angelegenheiten Mazedoniens scharf kritisiert. Das Dementi ist auf der Webseite des Außenministeriums Russlands mit Beispielen unglaubwürdiger Publikationen verfügbar.
„Neulich wurde noch daran gezweifelt, dass das aktive Engagement der britischen Medien in den Informationskriegen die Grundsätze der traditionell starken britischen Journalistik untergraben könnte. Heute liegt die Antwort auf der Hand – ihre Qualität degradiert unumkehrbar. Die jüngste Bestätigung hierfür sind die in Sunday Times am 30. April und 7. Mai veröffentlichten Artikel über Mazedonien“, heißt es in der Mitteilung.
Laut der ersten Publikation könnten gewisse „Russland-freundliche Nationalisten“ Mazedonien in ein „Gefechtsfeld zwischen Russland und dem Westen“ verwandeln. In der anderen Publikation heißt es, Moskau habe Skopje angeblich mit einem Einfuhrembargo für landwirtschaftliche Erzeugnisse gedroht. Die Beweise dafür bleiben aber aus.
Die Diplomaten bemerkten vor allem, dass der Autor dieser Artikel äußerst knackige Titel ausgewählt habe: „Mazedonien droht russische Einmischung“ und „Mazedonien wurde empfohlen: entweder Kehrtwendung in Richtung Russland oder Leiden“.
In der Botschaft hat man mit Bedauern festgestellt, dass der Standard der britischen Medien so stark gesunken sei, dass sogar eine solche Zeitung wie Sunday Times gezwungen sei, billige propagandistische Lügengeschichten zu veröffentlichen.

Vormittags:

Lug-infoc.com: Der Kurator der in der LVR festgenommenen ukrainischen Diversanten kontrollierte die Drogenlieferungen von den von Kiew kontrollierten Territorien in die Republik. Dies berichtete während einer Befragung der von Mitarbeitern des Staatssicherheitsministeriums der LVR festgenommene ukrainische Diversant Sergej Iwantschuk.
Zuvor hatte der Staatssicherheitsminister Leonid Pasetschnik mitgeteilt, dass Mitarbeiter der MfS Diversanten festgenommen haben, die des Mordes an Offizieren der Volksmiliz und des Innenministeriums der LVR und der Vorbereitung von Terrorakten auf kritische wichtige Infrastrukturobjekte verdächtigt werden.
Mitarbeiter des MfS deckten gemeinsam mit dem Innenministerium ein Netz von auf dem Territorium der Republik aktiven Diversanten auf, zu denen mehrere Diversions- und Erkundungsgruppen gehörten. Die festgenommenen Diversanten teilten mit, dass Soldaten des 8. Regiments der Spezialoperationskräfte der ukrainischen Streitkräfte, in dem sie Dienst taten, an Terrorakten auf dem Territorium der LVR, der DVR und Russlands beteiligt waren. Darunter sind die Morde am Leiter der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Oleg Anaschtschenko und an den Kommandeuren der Bataillone „Somali“ und „Sparta“ des Verteidigungsministeriums der DVR Oberst Michail Tolstych (Giwi) und Oberst Arsen Pawlow (Motorola).
Major Iwantschuk, der die Funktion des Leiters des technischen Dienstes des 8. Regiments der Spezialoperationskräfte einnahm, teilte mit, dass der Leiter der Aufklärung des Regiments Major Pawel Balow den Drogenfluss auf das Territorium der LVR kontrollierte.
„Er kontrollierte, man kann es so sagen, die Flüsse des Drogenverkehrs auf das Territorium der LVR. Er kam mehrfach, um sie zu kontrollieren. Einmal erhielt ich von ihm die Aufgabe, einen Kommandeur der Milizen zu beseitigen, der diesen Drogenverkehr behinderte“, berichtete Iwantschuk und merkte an, dass Balow sich auch mit dem ungesetzlichen Verkauf von Militäreigentum und Technik befasste.
„Ich kann sagen, dass dieser Mensch das Geld liebt, er macht Profite. Wie er an uns Gewinne machte, so macht er auch am Krieg Gewinne. Er hat nur eine Priorität – Geld. Alles übrige interessiert ihn nicht. Ich habe mich mehrfach geweigert, ich habe sogar Berichte geschrieben, habe mich geweigert seine Aufgaben zu erfüllen, weil dieser Mensch einfach nicht adäquat ist“, sagte der Diversant.
Iwantschuk unterstrich, dass hohe Staatsbeamte des ukrainischen Regimes die kriminelle Aktivität des Leiters deckten.
Der von Mitarbeitern des MfS festgenommene Diversant Iwan Sotow berichtete über die
Brutalität Balows.
Sotow, der unter Führung von Wassilij Sapronow (Codename „Chaus“) arbeitete, der am Mord an Offizieren der Volksmiliz und des Innenministeriums der LVR beteiligt war, gab zu, dass er einen Befehls Balows erhalten hat, den Leiter der Gruppe zu liquidieren. Sapronow kam nach seinen Worten nicht mit der Aufgabe zur Entführung des Kommandeurs der 13. Bataillons der Territorialverteidigung der Volksmiliz der LVR Armjon Bagirjan, Codename „Baggi“, zurecht und ermordete ihn und die ihn begleitenden Menschen, statt ihn zu entführen.
„Balow sagte, dass ich, nachdem ich „Chaus“ ermorde
t habe, zum Leiter der Gruppe ernannt werden. Über „Chaus“ sagte er, dass er die Hoffnungen nicht gerechtfertigt hat, viel Geld ausgegeben hat und dass deshalb entschieden wurde, ihn zu beseitigen, damit andere begreifen, dass dies kein Spaß ist“, berichtete der Diversant.
Sotow merkte an, dass er die Anweisung Balows nicht ausführen konnte, weil Sapronow sich versteckte.

de.sputniknews.com: Kuba amüsiert sich über Trumps Gratulation zum Unabhängigkeitstag
US-Präsident Donald Trump hat Kuba am Samstag zu seinem Unabhängigkeitstag gratuliert. Dies löste in dem Inselstaat offenbar Befremden aus: Ein Regierungsvertreter bezeichnete die Gratulation als „umstritten“ und „lächerlich“, berichtet die Agentur EFE.
Im staatlichen Fernsehen soll der kubanische Regierungsvertreter Trump als „schlecht informiert“ bezeichnet und sich zudem über dessen Gratulation lustig gemacht haben. Am 20. Mai sei eine „Neukolonie der Yankees“ entstanden, die bis zum Sieg der von Fidel Castro angeführten Kubanischen Revolution am 1. Januar 1959 existiert habe.
Wie der Vertreter laut der Agentur weiter betonte, sei man sich selbst in der US-Regierung der „Kontroverse und Albernheit“ von Trumps Erklärungen in Fragen der Außen- und Innenpolitik bewusst.
Zuvor hatte Trump Kuba und der kubanischen Gemeinde in den USA schriftlich zum Unabhängigkeitstag gratuliert. Dabei betonte er, dass Amerikaner und Kubaner die Werte der Freiheit und der Würde teilten.
Am 20. Mai wird auf Kuba der Unabhängigkeitstag begangen. An diesem Tag wurde im Jahr 1902 die unabhängige Kubanische Republik ausgerufen.

Dnr-news.com: Der Präsident der Ukraine Petr Poroschenko erklärte, dass die „Ukrainer in der Lage sind, ohne russische Soziale Netzwerke zu überleben“. Die sagte während einer Veranstaltung, die dem Tag der Opfer politischer Repression gewidmet ist.
„Ohne die vom KGB-FSB kontrollierten Sozialen Netzwerke ist mein Volks trotzdem in der Lage zu überleben“, sagte er.
Petr Poroschenko erklärte auch, dass er das Gesetz zum Verbot der Georgsbänder unterschreiben werde.
„Das Gesetz zum Verbot der Georgsbänder unterschreibe ich auch, sobald es aus der Obersten Rada eintrifft“, sagte der ukrainische Präsident.
Nach seinen Worten ist das Georgsband „ein Symbol der gegenwärtigen Aggression der RF gegen die Ukrainer, die tagtäglich Ukrainer im Osten des Landes tötet“.

Ukrinform.ua: Für kommunistische Idole istin unserem Land kein Platz. Dies erklärte der Präsident der Ukraine Petr Poroschenko bei einem Auftritt in der Veransatltung zum Tag der Opfer politischer Repression, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
Nachdem ich gestern Sachsenhausen besuchte und heute hier, in Bykownya stehe, wird mir immer wieder bewusst und ich fühle mit jeder Zelle die kannibalische Ähnlichkeit des nazistischen und des stalinistischen Regimes.
In diesem Zusammenhang erinnerte er daran, dass die Parlamentarische Versammlung der OSZE schon vor 8 Jahren eine sehr wichtige Resolution zu deren Gleichheit angenommen und vorgeschlagen hatte, einen gemeinsamen Tag für die Opfer von Nazismus und Stalinismus einzuführen.
„Deshalb, falls es jemand noch nicht verstanden hat, führen wir seit 3 Jahren in der Ukraine die De-Kommunisierung durch. Und eben deshalb gab es einen sogenannten Lenin-Sturz, deshalb reinigen wir die Karte der Ukraine von ihren Peinigern und Mördern, deshalb wurden die Straßenschilder aktualisiert. Damit es keine kommunistischen Idole in unserem Land gibt und auch nie geben wird“, betonte Poroschenko…

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung
44 Mal verletzt. Insgesamt wurden von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 17 Ortschaften der Republik beschossen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Die ukrainischen Truppen haben Artillerie, Panzer, Mörser, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
In der Folge von Beschüssen des Tscherwonogwardejskij-Bezirk von Makejewka von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden Zäune und Fassaden an den Gebäuden in der Tschishewskij-Straße 23, 25, 31 beschädigt“, teilte das operative Kommando mit.
Auch in der Pitscherskij-Straße wurde ein Zaun und eine Gasleitung beschädigt. In der Kortschagin-Straße wurde durch einen Beschuss eine Stromleitung beschädigt, in der Folge wurde die Stromversorgung eines Mehrparteienwohnhauses unterbrochen.

Nachmittags:

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen zum „Forum zur Rettung Mariupols“
Das erste Forum zur Rettung von Mariupol begann heute im Konferenzsaal des Hotelkomplexes „Schachtar Plasa“ im Zentrum von Donezk, berichtet ein Korrespondent von DAN vom Ort des Geschehens.

Wir merken an, dass die Veranstaltung auf Initiative von Einwohnern von Mariupol im Rahmen des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volks des Donbass stattfindet. Auf dem Forum haben sich etwa 30 Menschen versammelt. Unter ihnen sind Einwohner von Mariupol, die ihre Heimatstadt aufgrund politischer Verfolgung von Seiten der ukrainischen Regierung verlassen haben, sowie Menschen, die bis heute dort leben und speziell für die Veranstaltung nach Donezk gekommen sind.
Die Teilnehmer des Forums nahmen eine Resolution über die Schaffung einer gesellschaftlichen Organisationen mit der Bezeichnung „Forum zur Rettung Mariupols“ in der DVR an. Für die Gründung der Organisation stimmten einstimmig einige Dutzend auf dem Forum anwesende Einwohner von Donezk und aus dem von Kiew kontrollierten Mariupol.
„Wir erklären, dass die gesellschaftliche Organisation „Forum zur Rettung Mariupols“ gegründet wurde. Und wir rufen alle Menschen guten Willens, alle, denen das Schicksal Mariupols und vieler anderer Ortschaften des Donbass nicht gleichgültig ist, auf“, erklärte die Initiatorin des Forums, die gesellschaftliche Aktivistin Irina Popowa.
Sie rief auch die Einwohner anderer Städte des Donbass auf, sich der gesellschaftlichen Bewegung anzuschließen.
„Wir brauchen die Hilfe aller ehrlichen und nicht gleichgültigen Menschen. Wir brauchen Eure Hilfe. Gemeinsam können wir das uns bevorstehende traurige Schicksal ändern. Die Zukunft des Donbass ist in unseren Händen“, unterstrich Popowa.

de.sputniknews.com: Euronews stoppt nach sechs Jahren Sendungen in ukrainischer Sprache
Der TV-Sender Euronews hat ab dem 21. Mai seinen Sendebetrieb in ukrainischer Sprache wegen finanzieller Probleme eingestellt, wie am Sonntag das Portal Life.ru berichtet.
Wie Mitarbeiter von Euronews demnach erklärten, stellen sie den Sendebetrieb in ukrainischer Sprache nach sechs Jahren ihrer Tätigkeit ein. Die Voraussetzungen für eine solche Entscheidung seien bereits vor mehreren Jahren entstanden, als sich das Unternehmen mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert gesehen habe.
Die Zusammenarbeit des Senders mit der ukrainischen Rundfunk- und Fernsehgesellschaft Goskomteleradio und dem Nationalen Fernsehen der Ukraine sei im Jahr 2014 auf Initiative Letzterer eingestellt worden. Es hieß, für Kiew sei diese Zusammenarbeit unvorteilhaft gewesen.
Im Jahr 2016 habe im Hauptsitz des TV-Senders in der französischen Stadt Lyon auf Initiative der ukrainischen Redaktion bereits ein Warnstreik stattgefunden. Er habe der unzureichenden Finanzierung des Sendebetriebs in ukrainischer Sprache gegolten.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung
44 Mal verletzt.
In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 72. mechanisierten Brigade und der 55. Artilleriebrigade auf die Gebiete von
Krutaja Balka, Jasinowataja, Jakowlewka, Spartak, Makejewka, den Flughafen, den Kirowskij- und den Petrowskij-Bezirk von Donezk 107 Artilleriegeschosse des Kalibers 152 und 122mm, 16 Panzergeschosse und 336 Mörsergeschosse verschiedenen Kalibers abgeschossen.
In der Folge der ukrainischen Beschüsse wurden vier Wohnhäuser in Makejewka besc
hädigt und zwei friedliche Einwohner am Busbahnhof „Trudowskije“ im Petrowskij-Bezirk von Donezk verletzt: Wiktor Borisowitsch Bajraka geb. 1963 und Nikolaj Anatoljewitsch Usowitsch geb. 1956.
Außerdem hat der Gegner Artillerie, Panzer und Mörser beim Beschuss der Ortschaften
Primorskoje, Nabereshnoje, Oktjabrj, Leninskoje und Sachanka in Richtung Mariupol verwendet, wo zwei 152mm-Artilleriegeschosse, vier Panzergeschosse und 12 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen wurden.
In Richtung Gorlowka wurden
Dolomitnoje, Sajzewo und Michajlowka von den ukrainischen Streitkräften beschossen. Auf die Gebiete dieser Ortschaften wurden sechs Mörsergeschosse des Kalibers 82m abgeschossen und es wurden verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet.
In der Folge der Beschüsse unserer Positionen
starb ein Soldat der Volksmiliz der DVR.
All diese Beschüsse von Seiten der Ukraine wurden zielgerichtet auf Infrastrukturobjekte gerichtet, während sich dort Menschen befanden, um eine große Zahl an Opfern zu erreichen.
Und all dies geschah vor dem Hintergrund der Treffen Poroschenkos in Deutschland und der Erörterung von Fragen der Erfüllung der Minsker Vereinbarungen durch die Seiten, wobei er vordergründig Zustimmung zeigt.

Wir wenden uns an die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte und der Nationalgarde der Ukraine, die verbrecherische Befehle ihrer Kommandeure ausführen: Ihre Euphorie in Träumen davon, dass man Sie für die Ausführung verbrecherischer Befehle und den Tod friedlicher Bürger unserer Republik auszeichnen und befördern wird, ist falsch! Die Mitarbeiter des Stabs der „ATO“ im Hinterland bereiten für Sie Begräbnisplätze auf dem Friedhof von Kramatorsk vor. Bis jetzt wurden nach Mitteilungen von örtlichen Einwohnern mehr als 150 Gräber vorbereitet und das Ausheben geht weiter.
Und glauben Sie uns, man wird Sie dort nicht als Helden begraben, sondern als „Pestkranke“: nachts und unter strengster Geheimhaltung. Ein Beispiel dafür ist die Situation in der 72. Brigade, in der die Begrabenen als Vermisste gelistet werden oder überhaupt lange vor dem Tod aus den Listen des Truppenteils gestrichen wurden.
Die militärisch-politische Führung der Ukraine erzählt nur in der internationalen Arena, wie sie sich um ihre Bürger kümmert, aber tatsächlich verhält sie sich ihnen gegenüber wie gegenüber gewöhnlichem „Kanonenfutter“.

de.sputniknews.com: Wen trifft Aufhebung der Visafreiheit mit Russland durch Kiew? – Sicherheitspolitiker
Mehrere Millionen Ukrainer werden laut Alexej Puschkow, Mitglied des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses beim Föderationsrat (Russlands Oberhaus), unter einer möglichen Einführung der Visumpflicht für Russland leiden.
„Mehrere Millionen Ukrainer, die Geld in Russland verdienen, werden die Hauptopfer sein, sollte Kiew die Visumpflicht einführen“, schrieb Puschkow in seinem Twitter-Account am Sonntag.
Zuvor hatten ukrainische Medien mitgeteilt, dass die Werchowna Rada (Parlament) der Ukraine die Debatten zur Abstimmung über die Einführung der Visaregeln mit Russland wiederaufgenommen habe.
Am 17. Mai hatte der EU-Rat den visafreien Reiseverkehr für die Ukraine endgültig gebilligt. Dabei versprach Brüssel, die Gültigkeit des gefassten Beschlusses in dem Fall auszusetzen, sollten „ernste Fragen“ bezüglich der Migrations- und Sicherheitsprobleme an die Ukraine entstehen.

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat si
ch nicht verändert und bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen das Regime der Feuereinstellung achtmal verletzt.
Insgesamt wurden 146 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen. Die Positionen unserer Einheiten in den Gebieten von
Choroscheje, Losowoje, Almasnoje, Frunse, Slawjanoserbsk und Kalinowka wurden beschossen. Die ukrainischen Streitkräfte verwendeten Mörser des Kalibers 120 und 82mm, Schützenpanzer, Granatwerfer und Schusswaffen.
Von unserer Aufklärung wurde festgestellt, dass in Walujskoje, Staniza-Luganskaja-Bezirk, im Verantwortungsbereich der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte 30 georgische Söldner eingetroffen sind.
Die Volksmiliz erhält weiter Informationen über den äußerst niedrigen moralisch-psychischen Zustand der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte.
Am 19. Mai gegen 19:30 entstand im 1. Bataillon der 24. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte ein Streit zwischen betrunkenen Soldaten, in dessen Folge ein Soldat das Feuer mit einem Maschinengewehr auf seine Kameraden eröffnete.
In der Folge des Schusswechsels wurden drei Soldaten unterschiedlich schwer verletzt. Zu dem Vorfall werden interne Ermittlungen durchgeführt. Ein Bericht an das übergeordnete Kommando ist nicht erfolgt.

Rusvesna.su: Im Anschluss an die „Homosexuellen Tschetscheniens“ folgt nun eine Kampagne zur Rettung der „Homosexuellen des Donbas“
Die westliche Propagandamaschinerie ist nicht nur rücksichtslos, manchmal ist sie auch sinnlos. Kurz nach der gehypten Kampagne zum angeblichen Schutz der Rechte von Homosexuellen in Tschetschenien hat plötzlich und unerwartet schon eine andere begonnen – zum Schutz der Homosexuellen im Donbass.
Bisher hat die Kampagne die Gefilde von Twitter noch nicht überschritten, wo Menschen, die ganz offensichtlich keine Ahnung davon haben, wo sich dieser Donbass befindet, sich mit Plakaten fotografieren lassen, auf denen steht: „Stoppt die Verfolgung der LGBT in Tschetschenien und im Donbas“.
Entweder wissen sie nicht, wie das Wort „Donbass“ geschrieben wird, oder der Ausgangspunkt dieser Kampagne ist ukrainisch: denn nach den Regeln der ukrainischen Rechtschreibung schreibt man das Wort „Bassin“ mit einem s.
Die Heuchelei der Vorführung übersteigt jedes Maß: zur gleichen Zeit, da im Donbass Menschen sterben, Kinder und Alte, was Europa und die gesamte Staatengemeinschaft vorzieht nicht zur Kenntnis zu nehmen, beginnt ein Kampf um die Rechte von Homosexuellen.
Aus Twitter wird über dieses Thema schon gewitzelt: „Wirklich, man sollte die Homosexuellen retten – indem man sie nach Hause schickt – nach Ternopol, Lwow und Vinnizien“ (Städte in der Westukraine – Anm. d. Übers.)


Dan-news.info: Das Forum zur Rettung von Mariupol fand heute zum ersten Mal im Hotelkomplex „Schatar Plasa“ in der Hauptstadt der DVR statt. Initiatoren waren Einwohner von Mariupol.
Im Verlauf der Versammlung verlas die gesellschaftliche Aktivisten Irina Popowa eine gemeinsam Erklärung der Teilnehmer des Forums. In ihr ist hauptsächlich von den Verbrechen der ukrainischen Soldaten die Rede.
„In unserer Heimatstadt Mariupol gibt es eine große Zahl von Bürgern, die unter den Strafsoldaten aus den nationalistischen Bataillonen und ukrainischen Soldaten gelitten haben. Hunderte unserer Menschen sind vermisst, starben, wurden verletzt, waren von Ausschreitungen, Folter und Gewalt betroffen“, heißt es in der Erklärung. „Es gibt einen schrecklichen Ort in der Stadt, den die Einwohner versuchen zu meiden. Das ist der Flughafen, der sich in eine Zone von Folter und Mord verwandelt hat. Hier werden auch Bürger erschossen“.
Die Mariupoler merken an, dass ukrainische Soldaten im Flughafen Menschen mit Stromstößen foltern, sie stundenlang in Gefrierräumen festhalten, sie schlagen. Die unter der Folter Gestorbenen und die Erschossenen wirft man in eine Kalkgrube. Außerdem waren Einwohner der Stadt Zeugen davon, dass ukrainische Soldaten und Kämpfer von nationalistischen Bataillonen mehrfach Mädchen und junge Frauen im Keller der Schule Nr. 62 vergewaltigt haben.
„Die Ukraine verletzt heute nicht einfach nur die Menschenrechte, sondern steht in einer Reihe mit verbrecherischen Regimen wie Hitlerdeutschland, dem faschistischen Spanien, lateinamerikanischer Juntas, sie begeht Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Zeit ist nicht weit, wo ein neues Nürnberger Tribunal absolut alle an den Verbrechen in der Ukraine Beteiligten zur Rechenschaft ziehen wird“, fassten die Verfasser der gemeinsamen Erklärung zusammen.
Außerdem wurden von den Teilnehmer des Forum die Verletzungen der Rechte der Kinder des Donbass behandelt sowie sdie schwierige ökonomische und soziokulturelle Situation auf den von Kiew kontrollierten Territorien.
Die Kultur von Mariupol vertrat auf dem Forum der Komponist und Sänger Jurij Schewzow. Er sang das Lied „Ballade vom Kampf“ von Wladimir Wyssozkij und eine Reihe eigener Kompositionen zu Gitarrenbegleitung.
„Ich bin in Donezk geboren, aber ich lebte und arbeitete lange Zeit in Mariupol, betrachtete es als meine Heimatstadt. Und jetzt schmerzt mir das Herz, wenn ich sehe, was die Kiewer Regierung mit meiner Heimatstadt tut. Unsere Kultur, unsere Geschichte, all unsere Traditionen werden gering geschätzt“, sagte Schewzow. „Uns wird eine einseitige Weltanschauung aufgedrängt anstelle einer Vielfalt der Kulturen. Wir wollen die Aufmerksamkeit der gesamten vernünftigen Menschheit darauf lenken, dass zur
zeit in der Ukraine ein wirklicher kultureller Genozid stattfindet“.

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