Kommunisten in den Volksrepubliken des Donbass – Neuigkeiten vom 17.05.2017

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“


Wpered.su: Michail Kononowitsch über den staatlichen Terror gegen den Leninschen Komsomol der Ukraine
Der
Erste Sekretär des Zentralkomitees des Leninschen Komsomol der Ukraine Michail Kononowitsch hat auf seiner Seite in VKontakte eine Information veröffentlicht, die ein weiteres Mal die Verbrechen der Kiewer Regierung bestätigt, die Befehle zur Vernichtung der Kommunisten im Land erteilt:
„Der Galizische Bezirksgerichtshof von Lwow hat einen 22jährigen Komsomolzen für schuldig erklärt und z
u einer Freiheitsstrafe von 2,5 Jahren Gefängnis wegen des Niederlegens von Blumen an einem Grab sowjetischer Soldaten am 9. Mai sowie wegen der Niederlegung von Blumen an den Denkmälern für Taras Schewtschenko und Iwan Franko (ukrainischer Dichter bzw. Schriftsteller aus dem 19. Jh.) verurteilt, dies wird aus den Materialien der Strafsache und dem Urteil deutlich. Die Schuld des Mitglieds des Komsomol der Ukraine wird dadurch noch schwerer, dass es auf seiner Facebook-Seite die „verbrecherische“ Losung „Lenin lebte. Lenin lebt. Lenin wird leben“ veröffentlicht hat, die nach Meinung des Gerichts zu terroristischen Aktivitäten aufruft. In dieses bedeutsame Strafverfahren sind noch zwei Komsomolzen verwickelt, einer von ihnen ist erst 15 Jahre alt! Und er ist nach Meinung der Strafverfolgungsbehörde bereits ein ausgewachsener Terrorist, denn das Strafverfahren wurde nach § 258 (Terrorismus) und 436 (Verbreitung kommunistischer Symbolik) eröffnet. Wie aus den Materialien der Strafsache folgt, bedrohten die Komsomolzen-„Terroristen“ die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine und haben die Gesellschaft mit ihren terroristischen Aktivitäten in Form von Blumenniederlegungen am 9. Mai, Verbreitung von Lenin-Zitaten im Internet, Aufbewahrung von Mitgliedsbüchern des Komsomol und gar eines Georgsbandes bedroht, nach dem vorläufigen Urteil haben die Mitglieder der „Bande“ Gräber sowjetischer Soldaten, die im Großen Vaterländischen Krieg fielen, auf dem „Hügel des Ruhms“ in Lwow in Ordnung gebracht und, was offensichtlich das Schlimmste ist, sie haben „verbotene“ Literatur gelesen, unter anderem das „Kapital“ von Karl Marx. Der Anführer der „terroristischen“ Komsomolzelle war ein 15jähriger Junge, deshalb wurde der Staatsanwalt für Jugendstrafrecht herangezogen, die Ermittler des Sicherheitsdienstes der Ukraine melden, dass er seine Strafe erhalten wird. Stellt Euch vor, mit 15 Jahren!!! Nur deswegen, weil er Marx gelesen hat, Gräber sowjetischer Soldaten in Ordnung gebracht hat, dort Blumen niedergelegt hat. Alle die jungen Leute sind Komsomolzen, die schon ihre Gefängnisstrafe erhalten haben und die, die noch auf eine Entscheidung des Gerichts warten, einschließlich des 15jährigen „Terroristen“-Komsomolzen.
Das „Schuld“eingeständnis des Angeklagten und anderer Angeklagter in analog fabrizierten Strafangelegenheiten
ist die Folge von psychischem und physischem Druck auf die Komsomolzen von Seiten der offiziellen Behörden über die militärischen Strukturen des Sicherheitsdienstes der Ukraine, der Nationalpolizei, der ukrainischen Staatsanwaltschaft und der Richter, die das Ziel haben, alles Andersdenkende im Land, die Freiheit des Wortes und die Gewissensfreiheit zu vernichten, jeglichen Willen der Bürger der Ukraine hin zur Demokratie zu unterdrücken.
Der Richter Strelbizkij hat angewiesen, die Objekte der verbrecherischen „terroristischen“ Aktivität des Komsomolzen, die sich bei der Hauptabteilung der Nationalpolizei der Ukraine im Oblast Lwow befinden, zu vernichten: „das Komsomolmitgliedsbuch auf den Namen des Angeklagten, das Parteibuch auf den Namen des Angeklagten, das Buch „Kapital“ von Karl Marx, das Georgsb
ändchen, gelb-blaue und rote Bändchen, vier Regenmäntel, 5 Fahnen, 19 T-Shirts, 7 Kappen und 5 CDs mit kommunistischer Symbolik, acht Komsomol-Mitgliedsbücher, Beitragsabrechnungskarten von Person_6, Person_7, Person_8, Blanko-Beitragsabrechnungkarten des Leninschen Komsomol der Ukraine, Ansichtskarten mit kommunistischer Symbolik, CDs“.
Das Gericht hat die Menschen ungesetzlich aufgrund ihrer politischen und ideologischen Ansichten verurteilt
und auch angeordnet, Eigentum der legal auf dem Territorium der Ukraine aktiven KPU und des Komsomol der Ukraine zu vernichten! Seit Februar 2014 sind auf die Mitglieder der Organisation und ihre Leiter mehr als hundert Überfälle verschiedener Art mit hartem, demonstrativen Prügeln verübt worden und das Mitglied der Organisation Wadim Papura wurde am 2. Mai 2014 vorsätzlich, demonstrativ in Odessa ermordet, gemeinsam mit ihm fast fünfzig Bürger der Ukraine.
Wir erinnern daran, dass der erste in der Ukraine in Odessa öffentlich ermordete Minderjährige und der aufgrund sowjetischer Symbolik verurteilte Lwower Student Mitglieder des Komsomol der Ukraine sind. Das Hauptbüro des Leninschen Kommunistischen Jugendverbands der Ukraine in der Kiew wurde in Brand gesteckt und ausgeraubt. Oblast-, Stadt- und Bezirksvertretungen wurden zu mehr als 90% im ganzen Land vernichtet und das Eigentum
und die Bücher,dem Feuer übergeben. Z
u keinem einzigen Fall von Mord, Schlägen, Verfolgung, Einschüchterung, vorsätzlicher Vernichtung von Eigentum gegenüber der Organisation oder Mitgliedern des Leninschen Komsomols der Ukraine gab es Verurteilungen. Keiner der Rechtsverletzer,
der Kriminellen wurde zu Verantwortung gezogen, was ein klarer Beweis des staatlichen Terrors gegenüber der gesellschaftlichen und politischen Opposition in der Ukraine ist. Ukraine schweige nicht! Komm zu Dir!“, heißt es in der Mitteilung Kononowitschs.

Wpered.su: Seit 2014 bekräftigt das neonazistische Regime in der Ukraine, das gegen die Kommunistische Partei und die Symbole des Sowjetlandes kämpft, seinen Hass gegenüber den Idealen, die von der gesamten Menschheit anerkannt sind – Ehrenhaftigkeit, Gerechtigkeit, Brüderlichkeit, Menschenliebe. Aber das wichtigste ist – die ukrainischen Faschisten stellen eine Gefahr für den Frieden und die Stabilität dar. Die Kommunisten ihrerseits haben alles getan, damit es es keine zerstörerischen Kriege und Konflikte auf der Erde gibt. Wer von unseren Vorfahren, die Charkow, Kiew, Odessa, Lwow von den faschistischen deutschen Besatzern befreit haben, dachte, dass nach 70 Jahren in diesen Städten im Grunde wieder die gleichen Faschisten herrschen werden? Eine Bestätigung dafür ist die Erklärung des Ersten Sekretärs des ZK des Leninschen Komsomol der Ukraine Michail Kononowitsch.
Am Abend des 16. Mai 2017 gab der erste Sekretär des Makejewker Stadtkomitees des Leninschen Komsomol der DVR Anton Sajenko einen Kommentar gegenüber „Wperjod“ bezüglich der verbrecherischen Handlungen der ukrainischen Regierung gegenüber der Kommunistischen Partei und dem Leninschen Komsomol der Ukraine ab.
„Die Information, die heute aus offiziellen und nicht offiziellen ukrainischen Quellen kommt, versetzt jeden vernünftig denken
den Menschen in Schock, denn das, was heute in der Ukraine mit Förderung der Regierung geschieht, kann nicht vernünftig genannt werden. Die Vertreter des Kiewer Regimes schrecken nicht davor zurück, die Hand selbst gegen Kinder zu erheben! Die antikommunistische Politik, die nicht nur gegen Denkmäler, sondern auch gegen lebende Menschen – Kommunisten und Anhänger der KP, eines sozialistischen Entwicklungswegs, Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs, Menschen, die sich nicht daran gewöhnen, sich mit dem Bösen, der Ungerechtigkeit, Rohheit und Verbrechen abzufinden – muss von internationalen Organisationen und Instanzen unterbunden werden. Von was für einer Rückkehr des Donbass und der Krim in den Bestand der Ukraine kann die Rede sein, wenn in diesem Land der Neonazismus erblüht, eine gegen das Volk gerichtete Regierung an der Macht ist und alles Maßnahmen ergreift, um das Volk zum Schweigen zu bringen und zu spalten? Die Kommunisten der DVR, die kommunistische Jugend wird sich damit nicht abfinden und spricht ihr entschiedenes „Nein“ gegen alle Erscheinungen des Neonazismus, des Faschismus und des Nationalismus in all seinen Erscheinungsformen.

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