Presseschau vom 14.05.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends:

Dan-news.info: Der Beschuss des von Kiew kontrollierten Awdejewka ist von der ukrainischen Seite organisiert worden, um die DVR der Verletzung der Minsker Vereinbarungen zu beschuldigen. Dies erklärte heute das operative Kommando der DVR.
„Dies ist eine weitere Provokation auf Befehl des Kommandeurs der operativ-taktischen Gruppe „Donezk“ unter Heranziehung der 72. mechanisieren Brigade, des „Rechten Sektors“, der Nationalgarde der Ukraine sowie ausländischer Massenmedien vor „Minsk““, sagte ein
Vertreter des Kommandos. „Die 72. schießt auf die Positionen der DVR, der „Rechte Sektor“ auf Awdejewka, die ausländischen Massenmedien halten das fest“.
Heute hatte das ukrainische Kommando mitgeteilt, dass beim Beschuss von Awdejewka drei Frauen und ein Mann starben
sowie ein ziviler Einwohner verletzt wurde und in ernstem Zustand im Krankenhaus liegt.

Vormittags:

de.sputniknews.com: Putin: Stereotypenfreie Ideen statt Kriegsrhetorik!
Russlands Präsident Wladimir Putin hat bei der Eröffnung des Internationalen Wirtschaftsforums „One Belt, One Road“ („Ein Gürtel, Eine Straße“) in China die Spitzenpolitiker der Welt zum Verzicht auf kriegerische Rhetorik und damit verbundene Vorgehensweisen aufgerufen, deren Logik bei der Lösung von bestehenden Problemen keinesfalls helfen kann.
„Wir wollen auch die Gefahren nicht vergessen, die regionale Konflikte in sich bergen. Die Zonen tief verwurzelter Widersprüche bestehen in sehr vielen Orten ganz Eurasiens weiter. Um diese Knoten zu lösen, sollte man vor allen auf kriegerische Rhetorik, die gegenseitigen Beschuldigungen und Vorwürfe verzichten, die die Situation lediglich verschärfen“, so Putin. Man könne „in der Logik der alten Herangehensweisen“ keines der gegenwärtigen Probleme lösen, man brauche frische Ideen, die frei von Stereotypen seien.
Der russische Präsident zeigte sich überzeugt, dass Eurasien fähig sei, eine inhaltsreiche Agenda zu erarbeiten, die Sicherheitsfragen sowie Probleme in internationalen Beziehungen, der Wirtschaftsgestaltung, im Sozialbereich, in den Verwaltungssystemen und bei der Suche nach neuen „Wachstumstreibern“ umfasse.
Das Projekt „One Belt, One Road“ bündelt seit 2013 die chinesischen Ziele zum Aufbau eines interkontinentalen Infrastruktur-Netzes zwischen Europa und China. An dem gleichnamigen Gipfeltreffen am 14. und 15. Mai in Peking nehmen Vertreter aus 110 Ländern teil. Bei dem Forum soll unter anderem die erste Bilanz des 2013 von China initiierten Projekts „Neue Seidenstraße“ gezogen werden.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden achtmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von
Almasnaja, Frunse, Kalinowo, Shelobok, Kalinowka und Smeloje.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
Gestern gab es starken Beschuss aus Richtung des Awdejewker Gewerbegebiets. Ukrainische Soldaten haben Kaschtanowoje im Westen von Jasinowataja beschossen. In der Folge des Beschusses erlitt eine alte Frau, geb. 1939, eine Schussverletzung“, teilte der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun mit.
Er erläuterte, dass sich die Frau während des Beschusses zu Hause befand. Eine Kugel flog durch das Fenster und traf sie im Lendenbereich. Die Verletzte wurde sofort ins Jasinowatajer Zentralkrankenhaus gebracht und operiert. Die Kugel hatte die Leber getroffen, aber dank der professionellen Herangehensweise der Ärzte konnte das Leben der Verletzten gerettet werden. Ihr Zustand ist derzeit stabil.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 54 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Insgesamt wurden von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 22 Ortschaften der Republik mit Artillerie, Panzern, Mörsern, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
„In der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte hat Kominternowo kein Gas und kein Wasser. Die Dörfer Sachanka, Saitschenko und Leniskoje haben keinen Strom“, informierte das operative Kommando der DVR.
Das Kommando informierte weiter, dass in der Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte außerdem ein Haus und ein Wirtschaftsgebäude in
Sajzewo am nördlichen Rand von Gorlowka beschädigt wurden.

Dan-news.info: „Der gestern in der Folge von Beschüssen von den ukrainischen Positionen aus verletzte Zivilist von Kominternowo, geb. 1991, ist im Krankenhaus gestorben“, teilte die Verwaltung des des Nowoasowskij-Bezirks mit.
Der junge Mann hatte eine schwere Schussverletzung am Kopf erlitten. Es handelt sich um eine Durchschussverletzung ins Auge, bei der das Gehirn geschädigt wurde. Der Verletzte wurde in das Nowoasowsker Zentralkrankenhaus gebracht, aber die Ärzte konnten sein Leben nicht retten.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Putin zu Globalisierungs-Dysbalance und Terrorismus
Russlands Präsident Wladimir Putin hat in seiner Rede bei der Eröffnung des Internationalen Wirtschaftsforums „One Belt, One Road“ in Peking wirtschaftliche Probleme als Ursachen für Terrorismus und illegale Migration genannt.
„Die Idee der Offenheit und des freien Handels werden heutzutage immer häufiger abgelehnt, oft auch noch von denen, die unlängst noch als deren Anhänger auftraten. Die Ungleichmäßigkeiten in der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung und die Krise des früheren Globalisierungsmodells haben negative Auswirkungen auf zwischenstaatliche Beziehungen und die internationale Sicherheit zur Folge“, so Putin.
Die Armut, die soziale Ungeregeltheit und eine gewaltige Schere zwischen den Entwicklungsständen verschiedener Länder seien ein Nährboden für internationalen Terrorismus, Extremismus und illegale Migration erzeugen, betonte er. „Wir werden diese Herausforderungen nicht bewältigen, wenn wir Stagnation und Stillstand in der globalen wirtschaftlichen Entwicklung nicht überwinden können“, fügte er hinzu…

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und
bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden hat der Gegner achtmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Insgesamt wurden 204 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Durch solche Handlungen gibt die verbrecherische ukrainische Regierung sowohl der OSZE-Mission als auch der Weltgemeinschaft offen zu erkennen, dass sie nicht die Absicht hat, die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen.

Das ukrainische Kommando hat die Aufklärung unter Verwendung von Drohnen an einigen Abschnitten der Frontlinie verstärkt. Es wurde die Verwendung von Drohnen durch Einheiten der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Luganskoje bemerkt.
In der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte gibt es einen Mangel an Waffen und
Munition, obwohl zuvor systematisch Vorräte geliefert wurde. Diese Tatsache wurde während der Vorbereitung von Übungen von Mörsereinheiten der 53. Brigade bemerkt.
Ebenfalls wird die Information örtlicher Einwohner auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorium bestätigt, dass Soldaten aus der 2. Bataillon der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte sich mit Plünderungen und ungesetzlicher Besetzung von Wohnungen
im Gebiet von Popasnaja befassen. Bei der örtlichen Polizeistation haben Einwohner von Popasnaja schon mehr als 10 Anzeigen erstattet, die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte der Plünderung und des Diebstahls bezichtigen.

de.sputniknews.com: Syrien: Hunderte Kämpfer verlassen Kabun nach Einkesselung
Nach zwei Monaten heftiger Gefechte haben die syrischen Regierungstruppen den Industriebezirk Kabun im Norden von Damaskus unter ihre Kontrolle gebracht. Die Kämpfer samt ihrer Familien werden mit Bussen in die Provinz Idlib evakuiert, berichtet die Agentur Sana.
Die in Kabun eingekesselten bewaffneten Gruppierungen erklärten sich am Samstag, nachdem die syrische Armee die unterirdischen Tunnels, die diese Region mit Ostghuta in der Umgebung der syrischen Hauptstadt verbinden, gesperrt hatten, zur Kapitulation bereit.
Die syrische Armee nahm die intensiven Bombardements der Region nach einem eintägigen Ultimatum wieder auf und bot den Kämpfern an, ihre Waffen zu strecken und die Gegend zu verlassen. Daraufhin könnten sie nach Nordsyrien evakuiert werden. Nach bislang offiziell noch nicht bestätigten Quellenangaben soll die Vereinbarung über die Evakuierung aus Kabun am Sonntag erreicht worden sein, nachdem etwa 1500 Kämpfer und ihre Familien in eine Umzingelung geraten waren.
Wie die Agentur Reuters berichtet, erklärte sich der syrische Präsident Baschar Assad zu derartigen „Versöhnungsschritten“, einschließlich der Evakuierung, bereit, um das Blutvergießen zu beenden.
Seit 2012 befand sich Kabun unter Kontrolle von bewaffneten Gruppierungen, die dieses Gebiet nutzten, um die Wohnviertel von Damaskus mit Granatwerfern zu beschießen. Seitdem kamen Dutzende Zivilisten infolge solcher Attacken ums Leben.
Der bewaffnete Konflikt in Syrien hält seit März 2011 an. Im Ergebnis der Kriegshandlungen sind nach Uno-Angaben mehr als 220.000 Menschen getötet worden.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung 61-mal verletzt, davon 42-mal in der Nacht.
In Richtung Donezk wurden 22 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung registriert. Auf die Gebiete von Jasinowataja, Jakowlewka, Wasiljewka, Spartak, Signalnoje, Luganskoje, Dokutschajewsk, den Flughafen, den Kirowskij- und den Petrowskij-Bezirk von Donezk wurden 160 Mörsergranatenverschiedenen Kalibers und 511 Geschosse mit Handgranatwerfern und automatischen Granatwerfern abgefeuert.
In Richtung Mariupol wurden 21 Verletzungen registriert. Dabei hat der Gegner auf die Gebiete von Kominternowo, Saitschenko, Sosnowskoje, Oktjabrj, Leninskoje und Sachanka 35 122mm-Artilleriegranaten, vier Panzergeschosse sowie 119 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen.
In Richtung Gorlowka sind 18 Verletzungen festzustellen, unter anderem wurden acht Mörsergranaten des Kalibers 82mm und 322 kleinere Granaten auf das Territorium der Republik abgeschossen, dabei wurden zwei Wohnhäuser in Sajzewo in der Rybalko-Straße beschädigt.
In alle Richtungen haben die ukrainischen Kriegsverbrecher aktiv Schusswaffen verwendet, darurch wurden ein weiteres Mal friedliche Einwohner der Republik verletzt: in Kominternowo starb Nikolaj Dmitrijewitsch Wolkow, geb. 1991, und im Gebiet von Jasinowataja wurde Nina Alexejewna Kalimullina, geb. 1939, verletzt.
Außerdem wurde in Folge des Beschusses unserer Positionen ein Soldat der Streitkräfte der DVR verletzt.
Im Vorfeld der Sitzung der dreiseitigen Kontaktgruppe am 15. Mai 2017 in Minsk hat die ukrainische militärisch-politische Führung ein weiteres Mal gezeigt, dass PR gegenüber Europa für sie wichtiger ist als das Leben friedlicher Bürger.
Gestern erfolgte eine wahrhaft niederträchtige Provokation von Seiten der Ukraine in Verbindung mit Falschmeldungen.
Durch die Artilleriekräfte des „Rechten Sektors“ wurde ein Schlag auf Wohngebiete von Awdejewka durchgeführt, in der Folge starben vier Einwohner des Donbass und einer wurde verletzt.
Die Streitkräfte unserer Republik werden dieses Terrorakts bezichtigt, es soll ein Beschuss aus Spartak heraus erfolgt sein. Die am Ort des Geschehens eingetroffenen Vertreter der OSZE-Mission bestätigen nicht, dass das Feuer aus dieser Richtung kam, aber sie geben auch nicht die tatsächliche Richtung des Beschusses an. Von der Vertretung der Streitkräfte der RF im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination wird die genannte Information auch nicht bestätigt, Es ist festzustellen, dass von den Streitkräften der DVR kein Beschuss in Richtung Awdejewka mit den genannten Mitteln erfolgt ist.
Im Ergebnis gründet sich die Beschuldigung uns gegenüber bezüglich des Beschusses nur auf eine erlogenen Erklärung des Leiters der militärisch-zivilen Oblastverwaltung Shebriwskij.
Nach einer sorgfältigen Untersuchung der Fotos und des Videomaterials, die von den ukrainischen Massenmedien veröffentlicht wurden, bestätigen wir, dass der Schlag aus Richtung Wodjanoje durchgeführt wurde, das sich unter der Kontrolle der Ukraine befindet und wo nach Angaben unserer Aufklärung erst vorgestern vier Panzer und zwei Artilleriegeschütze D-30 und „Akazija“ eingetroffen sind. Von uns wurde auch zuvor mehrfach die Anwesenheit solcher Waffen in diesem Gebiet bemerkt.
Nach dem Szenario dieses blutigen Dramas sollte das ganze Geschehen in Awdejewka von Massenmedien festgehalten und den anwesenden ausländischen Gästen und Zuschauern des Eurovision Song Contest, der in Kiew stattfindet, als Bestialität von Seiten unserer Republik gegenüber friedlichen Bürgern dargestellt werden.
Höhepunkt des Geschehens war eine demonstrative Absage der Anwesenheit von Poroschenko bei dem Wettbewerb im Zusammenhang mit dem Beschuss von Awdejewka und dem Tod friedlicher Einwohner, was auch in den Massenmedien verbreitet wurde.
Was ist das anderes, als eine im Voraus geplante zynische Aktion, die im höchsten Maße der Situation im Januar dieses Jahres, ebenfalls im viel geprüften Awdejewka ähnelt, wo genau jener Poroschenko schon demonstrativ das für ihn geplante Treffen in Deutschland verließ.
Indem die Ukraine blutige Provokationen unter der friedlichen Bevölkerung initiiert, versucht sie ein weiteres Mal die Weltgemeinschaft auf sich aufmerksam zu machen, beschuldigt unsere Republik des Verbrechens und legt im Vorfeld eines Treffens der Kontaktgruppe in Minsk die Ergebnisse dieser weiteren Provokation als Begründung für ein Scheitern der Vereinbarungen vor.

de.sputniknews.com: Poroschenko: Abschied von Donbass als Alternative zu Minsker Abkommen?
Eine Alternative zu den Minsker Abkommen wäre für Kiew laut dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko der Verzicht auf den Donbass. Diese Option bezeichnete Poroschenko jedoch als inakzeptabel.
„Es gibt die Vorschläge: Lass uns den Donbass abschneiden, lass uns ihn jemandem schenken, lass uns eine Mauer errichten, lass uns den Donbass vergessen, weil wir ihn angeblich niemals zurückbekommen. Mit diesen Menschen habe ich nichts gemein“, sagte Poroschenko.
Zuvor hatte Poroschenko erklärt, die Minsker Abkommen zur Regelung der Krise im Donbass seien effektiv und es bestehe kein Bedarf an neuen Formaten…

de.sputniknews.com: In Kiewer Laden Kassenbons mit Beleidigung gegen Poroschenko entdeckt
Ukrainische Politiker haben in einem Laden in Kiew auf den Kassenbons Beleidigungen an die Adresse des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und unterstützenden Worten für den Donbass entdeckt und daraufhin die Polizei gerufen, schreibt das ukrainische Portal Strana.ua.
Der Berater des Innenministers der Ukraine, Ilja Kiwa, und der Leiter der ukrainischen nationalistischen Partei „Bruderschaft“ Dmitri Kortschinskij haben laut dem Portal bei ihrem Einkauf Kassenbons mit Aufschriften wie „Poroschenko ist ein Scheißkerl“ und „Donbass rules“ bekommen. Daraufhin verdächtigten die beiden Politiker den Laden, zu Separatismus aufzurufen, und riefen die Polizei.
Die Verkäuferin, die den Kunden die Kassenbons gegeben hatte, sagte den Polizisten, dass Kiwa selbst ihr den Kassenzettel zugesteckt habe und dass er „bekifft“ sei.
Laut den Anwälten der Ladenbesitzer sind diese Kassenbons das Ergebnis einer Hacker-Attacke. Allerdings können die Verkäuferin und die Ladenbesitzer kaum juristisch belangt werden, da die Aufschrift auf den Kassenbons keine Aufrufe zur Verletzung der territorialen Integrität oder zum gewaltsamen Sturz der Verfassungsordnung enthalten.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben das Gebiet, wo im April die Explosion eines OSZE-Fahrzeugs erfolgte, mit Hilfe von Drohnen beobachtet. Dies teilte der stellvertretende Leiter der Aufklärung einer der Brigade der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Alexandr Slepzow mit.
Im Gebiet von Prischib im Slajanowserbskij-Bezirk der LVR war am 23. April eines von zwei Fahrzeugen der OSZE-Mission auf eine Antipanzermine geraten. Dabei starb ein Vertreter der Mission, zwei wurden verletzt. Die Volksmiliz und das Staatssicherheitsministerium der LVR erklärten, dass im Gebiet von Prischib häufig Aktivitäten ukrainischer Diversions- und Erkundungsgruppen festzustellen sind. Die Generalstaatsanwaltschaft der Republik teilte mit, dass für die Explosion des OSZE-Fahrzeugs Soldaten des 8. Spezialregiments aus den Spezialoperationskräften der ukrainischen Streitkräfte verantwortlich sind.
„Von Spezialisten unserer Aufklärungsabteilungen wurden Videodateien einer abgeschossenen Drohne des Gegners wiederhergestellt. Diese Videodateien zeigen deutlich, dass dieser Abschnitt, der sich auf unserem Territorium befindet, unter besonderer Kontrolle des Gegners war. Unter anderem verweisen diese Videodateien deutlich darauf, dass gerade diese Straße, gerade dieses Gebiet von Drohnen kontrolliert wurde“, berichtete Slepzow.
Aus diesen Videodateien ist ersichtlich, dass die Detonation der Sprengeinrichtung in dem genannten Abschnitt ein geplanter Terrorakt war. Diese Straße wird vor allem entweder von Soldaten der Volksmiliz oder von der OSZE genutzt, deshalb ergibt sich auf jeden Fall, dass diese Explosion irgendein bestimmte Ziel verfolgte“, unterstrich er.
„Außerdem gibt es Zeugnisse dafür, dass nicht nur Videoaufnahmen mit einer Drohne erfolgten, sondern es gibt Daten, dass aus einer Ortschaft, die sich buchstäblich hier in direkter Sichtweite befindet – Trjochisbjonka – von einem Beobachtungsposten auf der Erde die Aktivität in diesem Teilstück verfolgt wurde. Dies wird durch Informationen bestätigt, die wir in der Folge einer Analyse von Funkkommunikation des Gegners erhielten“, sagte der stellvertretende Leiter der Aufklärung der Brigade.
„Die ukrainischen Streitkräfte verwenden in dieser Richtung normalerweise ihre Drohnen, wir haben unter anderem auch häufiger die Anwesenheit von „kommerziellen“ sogenannten Quadrokoptern festgestellt, die offen zum Kauf zur Verfügung sehen. Wir können leider nicht immer rechtzeitig den Flug einer Drohne verfolgen, deshalb hat der Gegner die Möglichkeit, bestimmte Abschnitte unseres Territorium zu beobachten“, fügte Slepzow hinzu.

de.sputniknews.com: Poroschenko: Deshalb hat mein Sohn das Russia-T-Shirt angezogen
Nachdem der Sohn des ukrainischen Präsidenten in einem Russia-T-Shirt für ein Foto posierte, hat Petro Poroschenko eigenen Angaben zufolge ein Erziehungsgespräch mit seinem jüngsten Spross durchgeführt. Dies erklärte er in einer Pressekonferenz in Kiew.
Sein Sohn Michail habe das T-Shirt, das für heftige Kritik in der Ukraine sorgte, während einer Halloween-Party angezogen. Es sei eine Art „Kostüm“ gewesen.
„Ich bin der Meinung, dass auch beim Halloween ein solches Benehmen unzumutbar ist. Darüber hatte ich ein Gespräch mit meinem 15-jährigen Sohn. Ich versichere Ihnen, dass ich die passenden Worte gewählt habe, damit er auch alles verstand“, so Poroschenko.
Das Kleidungsstück mit der Russia-Aufschrift sei dabei gar nicht aus der Garderobe seines Sohnes gewesen.
Zuvor war berichtet worden, dass das Bild bei einem Fotoshooting im britischen Concord College aufgenommen wurde, wo die Kinder des ukrainischen Präsidenten studieren. Auf das Foto von Michail Poroschenko mit seinem „modischen T-Shirt Russia“ machte der ukrainische Journalist Lewko Stek in seinem Facebook-Account aufmerksam…

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