Presseschau vom 13.05.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

de.sputniknews.com: Letztes Lenin-Denkmal in Kiew abgerissen
In der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist am Freitag das letzte Lenin-Denkmal abgerissen worden. Das schreibt das Portal „Strana.ru“ am Samstag.
Im Mai 2015 war in der Ukraine ein Gesetz in Kraft getreten, das das kommunistische und das NS-Regime verurteilt und die Propaganda sowjetischer Symbole verbietet. Laut diesem Entkommunisierungs-Gesetz sollen die Städte und Straßen der Ukraine, die die Namen sowjetischer Staatsfunktionäre tragen, umbenannt werden.
Das Ukrainische Institut für nationales Gedenken hatte eine Liste mit den Namen von 520 historischen Persönlichkeiten veröffentlicht, deren Aktivitäten unter die Dekommunisierung fallen und deren Namen deshalb aus geographischen Bezeichnungen verschwinden sollen. Diese Anordnung stößt sogar im Westen des Landes auf Widerstand unter der Bevölkerung. Die Kampagne gegen das sowjetische Erbe war in der Ukraine nach dem Machtwechsel vom Februar 2014 eingeleitet worden.
Zuvor hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko mitgeteilt, dass seit dem Inkrafttreten des Gesetzes landesweit bereits 26 Kreise und 987 Ortschaften umbenannt worden seien.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Frunse, Kalinowo, Shelobok, Kalinowka und Sokolniki.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen.

de.sputniknews.com: Neue Opfer bei US-Luftangriff unter Zivilbevölkerung in Syrien – Medien
Bei einem Luftangriff der US-Koalition auf eine syrische Ortschaft im Nordosten des Landes sind fünf Zivilisten ums Leben gekommen, berichtet Al Jazeera unter Verweis auf eigene Quellen.
Dem TV-Sender zufolge haben die Luftstreitkräfte der westlichen Koalition Angriffe gegen vermutliche Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS, auch Daesh) in der unweit von Deir ez-Zor gelegenen Stadt Al-Kuria geführt.
Der Sender meldete auch, dass der vor zwei Tagen von der Koalition mit den USA an der Spitze gegen das Dorf As-Salahia im Norden von Rakka geführte Luftschlag Opfer unter der Zivilbevölkerung gefordert hätte – insgesamt 11 Menschen, darunter 4 Kinder.
Zuvor berichtete das Pentagon, dass 352 Zivilisten im Irak und in Syrien bei Luftangriffen der westlichen Koalition gegen die Terrormilizen den Tod gefunden hätten.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainischen Beschuss und dessen Folgen
„Heute, am 13. Mai um 4:00 Uhr, wurde Dokutschajewsk mit Artillerie beschossen. Der Störungsdienst von Donbassgas stellte zahlreiche Splitterbeschädigungen an Verteilungsgasleitungen in der Suworow-, Sadowaja-, Kotowskij-Straße fest. Auch in der Krepkij-Straße wurde eine Gasleitung beschädigt, es entstand ein Brand. Die Gasversorgung von 281 Verbrauchern des privaten Sektors ist unterbrochen“, teilte der Pressedienst von Donbassgas mit.
Störungsbrigaden sind schon vor Ort. Um die Störung zu lokalisieren wurde ein Gasregulierungspunkt abgeschaltet. Es ist zu erwarten, das die Spezialisten im Verlauf des Tages die Folgen des Artilleriebeschusses beseitigen und die Gasversorgung wieder herstellen.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 59-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurden Panzer, Mörser, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Der Vertreter des Kommandos fügte hinzu, dass insgesamt von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 19 Ortschaften der DVR beschossen wurden.
„Während des Beschusses von Dokutschajewsk von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden eine Frau, geb. 1960, und ein Mann, geb. 1984, verletzt“, teilte das operative Kommando mit.
„In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte Trudowskije beschossen, es war sehr heftig. Durch einen direkten Treffer wurde das Wohnhaus Nr. 41 in der Mamina-Sibirjaka-Straße beschädigt“, teilte der Leiter des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij mit.
Nach Angaben des operativen Kommandos geriet in Trudowskije in der Mamina-Sibirjaka-Straße das Haus Nr. 59 in Brand.
Im Nowoasowskij-Bezirk wurde Sachanka von den ukrainischen Streitkräften beschossen. „Zwei Wohnhäuser wurden in der Konstituzija-Straße 31 und 33 beschädigt. Im Dorf gibt es keinen Strom, Spezialisten sind schon vor Ort um die Störung zu beheben“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Anatolij Janowskij mit.
„In Folge des Beschusses von Alexandrowka im Westen vom Donezk wurden die Häuser in der Gorkij-Straße 7,9,14,16 beschädigt“, teilte das operative Kommando mit.
„Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden in Dokutschajewsk 22 Wohnhäuser und Wirtschaftsgebäude beschädigt“, ergänzte der Vertreter des operativen Kommandos.
Er fügte hinzu, dass 12 Gebäude in der Krepkij-Straße teilweise zerstört sind, drei in der Gagarin-Straße und sieben in der Suworow-Straße.

Nachmittags:

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht wesentlich verändert und bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung sechsmal verletzt.
Insgesamt wurden 75 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Durch solche Handlungen gibt die verbrecherische ukrainische Regierung sowohl der OSZE-Mission als auch der Weltgemeinschaft offen zu verstehen, dass die nicht die Absicht hat, die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen.
Ich will erklären, dass es für uns sehr unangenehm ist zu hören, dass die Vertreter der OSZE-Mission bei der Zusammenstellung ihrer täglichen Berichte absolut nicht die Anstrengungen der Volksmiliz der LVR zur Einhaltung der Minsker Vereinbarungen sehen, wie etwa die Entminung von Territorien, zahlreiche Versuche unserer Seite, Kräfte und Mittel im Bereich der Brücke bei Staniza Luganskaja abzuziehen, das Verbot für unsere Truppen Drohnen zu verwenden, der Abzug unserer schweren Waffen in die Lagerorte, die Gewährleistung der unbehinderter Bewegung der OSZE-Mission sowie die Unterstützung bei der Rückgabe von zwei verlorenen Drohnen der OSZE.
Wir halten im Unterschied zur ukrainischen Seite die Minsker Vereinbarungen genau ein.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung 59mal verletzt.
In Richtung Gorlowka wurden sechs Verletzungen festgestellt. Der Gegner beschoss die Gebiete von Dolomitnoje, Golmowskij, Sajzewo, Shelesnaja Balka. Dabei wurden sechs 122mm-Artilleriegranaten, fünf Panzergeschosse und 37 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm auf das Territorium der Republik abgefeuert. Es wurden ein Verwaltungsgebäude in Golmowskij und eine Stromleitung beschädigt, dadurch hat die Ortschaft keinen Strom.
30 Verletzungen wurden in Richtung Donezk festgestellt. Auf die Gebiete von Krutaja Balka, Jasinowataja, Jakowlewka, Mineralnoje, Dokutschajewsk, den Flughafen, den Kirwoskij- und den Petrowskij-Bezirk von Donezk wurden 113 122mm-Artilleriegranaten, 14 Panzergeschosse und 276 Mörsergranatenverschiedenen Kalibers abgefeuert, dabei wurden sechs Wohnhäuser in Donezk in der Gorkij- und der Mamina-Sibirjaka-Straße beschädigt.
Es ist wichtig anzumerken, dass die Straftruppen der 30. mechanisierten Brigade in der Nacht von 3:00 bis 5:30 Uhr 108 122mm-Artilleriegranaten und 42 Mörsergranaten des Kalibers 120mm auf das Gebiet von Dokutschajewsk abgeschossen haben, dadurch wurden zwei zivile Einwohner verletzt: Nina Wasiljewna Medwedewa, geb. 1960, und Ilja Wasiljewitsch Prokopenko, geb. 1984, außerdem wurden 22 Wohnhäuser beschädigt.
Im Gebiet dieser Ortschaft hat der Gegner zielgerichtete Schläge auf lebenswichtige Infrastrukturobjekte durchgeführt, dadurch haben 500 Wohn- und Verwaltungsgebäude weder Strom-, Gas- noch Wasserversorgung.
In Richtung Mariupol wurden 24 Verletzungen festgestellt. Dabei hat der Gegner auf die Gebiete von Kominternowo, Saitschenko, Sosnowskoje, Nabereshnoje, Nikolajewka, Oktjabrj, Leninskoje und Sachanka neun 122mm-Artilleriegranaten, zehn Panzergeschosse und 98 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen. In Sachanka wurden durch direkte Treffer von Mörsergranaten zwei Wohnhäuser beschädigt.
In Folge des Beschusses unserer Positionen starb ein Soldat der Streitkräfte der DVR, ein weiterer wurde verletzt.
Im Vorfeld des Treffens der Kontaktgruppe im Minsk am 15. Mai schließen wir eine Verstärkung des Beschusses von der ukrainischen Seite nicht aus, der darauf ausgerichtet ist, eine Erwiderung des Feuers zu provozieren, um anschließend uns der Verstöße zu beschuldigen.

Ukrinform.ua: Stab über Verluste im Donbass
Bei Kämpfen in der Ostukraine sind in den vergangenen 24 Stunden drei ukrainische Soldaten verletzt worden.
Das teilte am Samstag der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für die Antiterror-Operation (ATO), Oberst Andrij Lysenko, in einem Briefing mit.
„Bei den Kämpfen es während der letzten 24 Stunden keine Toten unter den Soldaten. Drei wurden jedoch verletzt“, sagte Lysenko.

de.sputniknews.com: „Unverschämte Lüge“: Moskau zu Fake-Bericht von CNN über „Trolle” gegen Weißes Haus
Das russische Außenministerium hat den US-Fernsehsender CNN wegen des Berichtes über die kürzlich gemachten Fotos kritisiert, die den russischen Außenminister Sergej Lawrow und US-Präsident Donald Trump nebeneinander zeigen.
„Die unverschämte Lüge, die der US-Fernsehkanal CNN unter dem Titel ‚Weißes Haus reagiert wütend auf Trolle durch russische Fotos aus dem Oval Office‘ verbreitet hat, hat bei uns aufrichtiges Befremden hervorgerufen“, heißt es in einem Kommentar des russischen Außenamtes.
Wie CNN unter Berufung auf seine „Quellen“ behauptet, habe Moskau Washington angeblich um den kleinen Finger gewickelt, indem es gemeinsame Fotobilder von Lawrow und Trump veröffentlichte. Laut dem Fernsehsender durften die Fotos nicht veröffentlicht werden, weswegen das Weiße Haus über die Freigabe der Bilder entrüstet sei. In dem Bericht wird ein anonymer „Vertreter“ der Trump-Administration zitiert: „Sie haben uns vernarrt. Eben darin besteht das Problem mit den Russen – sie lügen.“
Wie Moskau dazu äußert, geht die Meinung des namentlich nicht genannten „Beamten“ aus dem Weißen Haus aus irgendeinem Grunde mit der offiziellen Position der US-Administration auseinander.
„Die vom genannten Medium fabrizierte kitschige Fake-Information ist vor dem Hintergrund des Briefings des amtlichen Pressesprechers des Weißen Hauses, das am selben Tag wie die betreffende TV-Sendung stattfand, völlig erblasst“, heißt es in der Mitteilung des russischen Außenministeriums.
Zudem habe die Sprecherin der Trump-Administration, Sarah Sanders, darauf verwiesen, dass bei dem Treffen von Trump und Lawrow im Oval Office offizielle Fotografen beider Staaten anwesend waren und die Publikation der Fotos entsprechend dem geltenden Protokoll erfolgt war.
Dieser Fall habe erneut ganz offensichtlich gezeigt, dass CNN keine ernst zu nehmenden „Quellen“ im heutigen Weißen Haus habe und nicht professionell und nicht verantwortungsbewusst an die journalistische Tätigkeit herangehe, resümiert das russische Außenamt.

Dan-news.info: „Auf der Fahrstrecke einer OSZE-Patrouille im Gebiet von Schachtjorsk wurden vier selbst hergestellte funkgesteuerte Sprengeinrichtungen auf der Basis von MON-50 entdeckt“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Er fügte hinzu, dass bis jetzt eine der Sprengeinrichtungen entschärft wurde, die Entminungsgruppe arbeitet weiter.

Dan-news.info: „Heute wurde in Folge eines Beschusses von Kominternowo durch die ukrainischen Streitkräfte ein ziviler Einwohner, geb. 1991, verletzt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Über den Zustand des Verletzten ist bisher nichts bekannt.

Ukrinform.ua: Poroschenko kündigt Besuch in Straßburg am 17. Mai an.
Präsident Petro Poroschenko reist am 17. Mai nach Straßburg. Er will dort an der Unterzeichnungszeremonie über die Einführung der Visafreiheit für die Ukraine teilnehmen.
Das wird auf der Webseite des Staatsoberhaupts mitgeteilt.
„17. Mai reist Präsident der Ukraine Petro Poroschenko zu einem Arbeitsbesuch nach Straßburg (Frankreich) für die Teilnahme an der Zeremonie der Unterzeichnung einer Gesetzesregelung der EU über die Einführung der Visafreiheit für ukrainische Staatsangehörige durch den Präsidenten des Europäischen Parlaments und den Vertreter der maltesischen EU-Ratspräsidentschaft“, heißt es in der Meldung.
Poroschenko wird auch Gespräche mit dem EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani und einigen Fraktionsvorsitzenden führen.

Dan-news.info: Ein Team aus Gorlowka, „Die Pädagogen“, hat den Pokal „Blaue Eule“ im republikanischen Wettbewerb „Was? Wo? Wann?“ gewonnen, der dem Andenken an den Militärkorrespondenten Wsewolod Petrowskij gewidmet ist. Dies teilte der Pressedienst der Jugendorganisation „Molodaja Respublika“ mit, die den Wettbewerb mit Unterstützung des Bildungsministeriums der DVR, der Gorkij-Universität und der Donezker Assoziation studentischer gewerkschaftlicher Organisationen durchgeführt hat.
„Heute, am 13. Mai, fand im Theatersaal der Donezker Medizinischen Gorkij-Universität der republikanische Wettbewerb „Was? Wo? Wann?“ im Andenken an Wsewolod Petrowskij statt. Den traditionellen Pokal „Blaue Eule“ gewann das Team „Die Pädagogen“ aus Gorlowka“.
Der Wettbewerb fand in vier Etappen statt. An ihm haben 54 Teams aus der DVR und der LVR teilgenommen. Die Teilnehmer wurden in drei Altersgruppen aufgeteilt: 7.-8. Klasse, 9.- 11 Klasse und Studenten und Vertreter der arbeitenden Jugend. Den ersten Platz unter den Schülern der Klassen 7 und 8 nahm das Team „Victory“ aus der Donezker Schule Nr. 128 ein, unter den Schülern der oberen Klassen waren die „Pfefferkuchen Dumbledores“ aus der Schule Nr. 124 die besten.
Der Wettbewerb hat zum dritten Mal stattgefunden. Der Ehren
pokal wird von Sieger zu Sieger weitergegeben, Wsewolod Petrowskij hatte ihn als Schüler erhalten.
Wsewolod Petrowskij wurde 1986 in Artjomowsk geboren. Er studierte von 2003 bis 2007 Geschichte an der Donezker Nationaluniversität. Seit Beginn der Kämpfe war er Militärkorrespondent und arbeitete für mehrere Medien. Im August 2014 ging
er zur Miliz der LVR. Er starb am 8. Februar 2015 im Gebiet von Komissarowka bei Debalzewo: als er verletzte Aufklärer vom Kampffeld brachte, geriet Petrowskij und Artilleriefeuer ukrainischer Soldaten.


de.sputniknews.com: „Hat #Russiansditit übertroffen“: Russische Botschaft scherzt über Boris Johnson
Die russische Botschaft in Großbritannien hat am Samstag auf Twitter auf die jüngste Warnung des britischen Außenministers Boris Johnson vor einer möglichen Einmischung Russlands in die Parlamentswahl ironisch reagiert.
„Boris Johnson hat #Russiansdidit übertroffen. Ihm fehlen die Argumente im Wahlkampf“, schrieb die Botschaft auf Twitter.
#Russiansdidit (zu Dt.: Die Russen haben’s getan) ist ein viraler Hashtag, mit dem jegliche unangenehmen Situationen beschrieben werden, die der russischen Regierung zugeschrieben werden könnten.
Zuvor hatte Johnson in einem Interview mit der Zeitung „The Telegraph“ seine Besorgtheit darüber geäußert, dass sich Russland in den Wahlkampf in Großbritannien einmischen könnte, wie es dies „bereits in den USA und Frankreich getan hat“. Ihm zufolge müssen britische Politiker vorsichtig sein.
Nach den zahlreichen Vorwürfen Washingtons, russische Hacker hätten den US-Wahlausgang maßgeblich beeinflusst, wächst in mehreren europäischen Ländern im Hinblick auf die kommenden Wahlen die Unruhe vor einer möglichen „russischen Einmischung“. Die Administration des Ex-US-Präsidenten Barack Obama hatte mehrmals betont, Russland habe den Republikaner Donald Trump zum Sieg verholfen. Moskau hatte die Anschuldigungen stets von sich gewiesen und betont, die US-Demokraten suchten nach Verantwortlichen für die eigene Wahlniederlage.
Die Parlamentswahl in Großbritannien findet am 8. Juni statt.

Abends:

de.sputniknews.com: Diplomatin: Nordkorea für Gespräche mit USA bereit – unter bestimmten Bedingungen
Nordkorea ist laut einer hohen Diplomatin unter passenden Bedingungen zu Gesprächen mit den USA bereit. Dies berichtet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap am Samstag.
Wie die Leiterin des Nordamerika-Büros im nordkoreanischen Außenministerium, Choe Son Hui, laut der Agentur am Samstag am internationalen Flughafen in Peking mitteilte, werde ihr Land „einen Dialog unter den richtigen Bedingungen“ führen.
Unklar blieb nach Angaben von Yonhap, ob die nordkoreanische Führung auch zu Verhandlungen in Bezug auf das Atomprogramm des Landes zu bereit sei.
Die Aussage der Diplomatin kommt einigermaßen überraschend, da erst in der vorigen Woche die nordkoreanische Regierungszeitung „Minju Josun“ berichtet hatte, die US-Regierung wolle die Landesführung Nordkoreas mithilfe einer gegen die Volkrepublik gerichteten Militärstrategie beseitigen.
Wie berichtet wurde, hatte die CIA die Schaffung eines speziellen Zentrums angekündigt, das sich mit der von Nordkorea ausgehenden atomaren Gefahr auseinandersetzen soll.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg ein Treffen mit Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un grundsätzlich als möglich eingeschätzt.
Die Situation um Nordkorea ist wegen der von diesem Land unternommenen wiederholten Atomwaffentests und Raketenteststarts sehr angespannt. Pjöngjang begründet sie mit der Notwendigkeit, sich vor möglichen Angriffen seitens der USA schützen zu müssen.

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