Kommunisten in den Volksrepubliken des Donbass – Neuigkeiten vom 13.05.2017

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Wpered.su: Tag des Sieges – Festtag der hellen Herzen!
In diesem
Jahr begeht die ganze zivilisierte Welt den 72. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg – des Sieges über den Nazismus und die braune Pest.
Im Kinder- und Jugendklub „Gajdarowez“ hört die militärisch-patriotische Arbeit gemeinsam mit dem Leninschen Komsomol und der KP der DVR nicht auf, es wird Material über Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs gesammelt. Am 8. Mai waren als Ehrengäste des Klubs die Teilnehmerin des Krieges Swetlana Pawlowna Kasnatschjewa, der
verdiente Metallarbeiter der UdSSR Gennadij Ditrijewitsch Kamenew und die Kinder des Krieges Walentina Stepanowna Didenko, Antonina Grigorjewna Pawlowa, Antonina Iljinitschna Kusnezowa, Galina Alexejewna Ponomarjewa zu den Kindern gekommen, um davon zu erzählen, zu welchem Preis Glück und Frieden im Land erkämpft wurden.
Der Erzählung von Walentina Didenko lauschten die Kinder mit zitterndem Herzen:
„Als ich vier Jahre alt war, haben deutsch-italienische Truppen unser Dorf Jasinowka besetzt. Meine Verwandten waren zu dieser Zeit bei den Partisanen und starben einen schrecklichen
Tod – man hat sie in den Schacht eines Bergwerks geworfen. Wir haben sehr gehungert, wir lebten in einem halb zerfallenen Keller. Es war schrecklich, Menschen zu sehen, die abmagerten und Hungers starben. Granaten, die die Deutschen zurückließen, haben die Kinder als Spielzeug genommen und gesammelt und dann sind sie ihnen in den Händen detoniert – viele wurden Invaliden, ohne Beine, Hände und Augen. Die Zeit war schrecklich…“.
Nach all diesen Worten will man ganz laut schreien: „Menschen der Erde! Stoppt den Krieg, verflucht den Krieg!“.
Niemals wird aus der Erinnerung der Stolz des Volkes auf den Großen Sieg verschwinden und die Erinnerung an den schrecklichen Preis, den unsere Großväter und Urgroßväter dafür gezahlt haben.
Das Echo jenes Kriegs ist bis heute in den menschlichen Seelen nicht zur Ruhe gekommen, weil die Zeit ihre Erinnerung hat – die Geschichte. Wir müssen die Geschichte unseres Volkes kennen, sonst können wir nicht wirklich lernen, unsere Heimat zu lieben.
Halte an, Zeit! Halt ein und schau in die Vergangenheit. Schau zurück auf die, die in Stein gehauen von der Höhe ihrer Denkmäler auf uns schauen. Schau zurück auf die, deren Namen auf den Sockeln von Obelisken eingraviert sind. Auf die, die für uns alle das Teuerste gegeben haben, was sie hatten – den Frühling und einen Kuss, Glück und ein Leben, das gerade erst begonnen hatte.
Keine dokumentarischen Materialien sind in der Lage, die Größe jener Epoche jener Menschen weiterzugeben. Ohne die Zeugnisse der Teilnehmer des Krieges ist es nicht möglich, seine Geschichte zu kennen, nur sie geben uns die Möglichkeit, den Geist der Kriegszeit zu spüren. Denn ihr Leben ist eine Verkörperung, eine lebende Personifizierung so gewohnter, aber nicht bis zum Ende bewusst gemacht Worte – Heldentat, Heldentum, Kühnheit…
Durch die Unterhaltung mit solchen legendären Persönlichkeiten werden Kinder erwachsener, ernsthafter. Die Kinder des Kinder- und Jugendklubs „Gajdarowez“, die Mitglieder des Leninschen Komsomol der DVR der Stadt Makejewka haben aus reinem Herzen für die Gäste musikalisch-literarische Geschenke vorbereitet – sie lasen Verse, sangen gemeinsam mit den Gästen Lieder der Kriegszeit: „Smugljanka“, „Katjuscha“, „Tag des Sieges“, „Sonnenkreis“ und viele andere unter Begleitung eines Banjo-Spielers.
Auch weitere Ehrengäste des Klubs waren auf dem Fest – der erste Sekretär des ZK der KP der DVR, der Vorsitzende des Obersten Sowjets der DVR im Jahr 2014 Boris Alexejewitsch Litwinow, der erste Sekretär des Makejewker Stadtkomitees der KP der DVR Sergej Jurtajew, die Vertreterin der KPRF in der DVR Irina Anatoljewna Swetkowa, die Leiterin des „Fonds zur Wiedergeburt des Donbass – 2015“ Marina Jurjewna Sachrowa und eine offizielle Vertreterin dieses Fonds, Alina Alexandrowna Sawtschenko.
Die Gäste vom „Fonds Wiedergeburt des Donbass – 2015“ aus der Stadt Sankt Petersburg überreichten den Veteranen und Kindern des Krieges Lebensmittelpakete zur Gratulation.
Das Fest endete mit Teetrinken.Auch als schon lange im Klub Lieder, Scherze, Lachen verstummt waren, dauerte die festliche Stimmung an. Großen Dank von allen Kindern an alle nicht gleichgültigen Menschen für ein solch bemerkenswertes Fest.
In der Donezker Volksrepublik wird trotz der kurzen Zeit ihrer Existenz eine titanische Arbeit zur militärisch-patriotischen Erziehung der Jugend, zur Unterstützung der Veteranen und älteren Menschen geleistet. Wir alle bemühen uns, die Erinnerung an die schweren Jahre, die auf immer in unseren Herzen geblieben sind, zu erhalten und zu vergrößern und wir werden niemandem je erlauben, unsere Geschichte zu verändern und umzuschreiben, unsere Erinnerung und die Veteranen zu beleidigen, weil diese GROSSEN Menschen den Faschismus besiegt haben. Wir versprechen euch das, liebe Veteranen!
Der erste Sekretär des Makejewker Stadtkomitees des Leninschen Komsomol der DVR, Organisator des Festes, Anton Sajenko.

wpered.su: In Makejewka gratulierten die Kommunisten den Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges persönlich zum Tag des Sieges
Am 8. und 9. Mai besuchten die Mitglieder der Makejewker Stadtorganisation der KP der DVR 6 Veteranen, Teilnehmer und Kinder des Großen Vaterländischen Krieges, die in der Stadt leben, jedoch nicht mehr außer Haus gehen können oder sehr krank sind“, berichtet der Korrespondent der Webseite „Wperjod“.
Am 8. Mai hatten Vertreter des „Fonds zur Wiedergeburt des Donbass – 2015“ aus der Stadt St. Petersburg den Kinder- und Jugendclub „Gaidarowez“ besucht, wo eine Veranstaltung für Veteranen stattfand …. (Bericht s. oben – Anm. d. Übers.)
Es gibt aber in der Stadt auch Menschen, die aus verschiedenen Gründen, z.B. wegen ihres gesundheitlichen Zustands, öffentliche Veranstaltungen nicht mehr besuchen können. Um eben diese Teilnehmer des Krieges kümmern sich die Kommunisten und die Mitglieder des Kinder- und Jugendclubs besonders.
Bis zum Tag des Sieges besuchte die Initiativgruppe, bestehend aus dem Ersten sekretär des Makejewker Stadtkomitees des Leninschen Komsomol und Vorsitzenden des Clubrats Anton Sajenko, der Sekretärin der Regionalen Selbstverwaltung „Nord“ Emma
Karapetowa und der Pädagogin der Allgemeinbildenden Schule Nr. 59 Swetlana Nowikowa, besonders hilfsbedürftige Kriegskinder und verdiente Veteranen in Makejewka: Larissa Simonowa (Vorsitzende der Makejewker Stadtorganisation ehemaliger Häftlinge – Opfer des Nazismus, Gefangene in Auschwitz und Ehrenbürgerin der Stadt Makejewka), Nina Wosnjuk (Kriegskind, Heldenmutter und Held der Arbeit), Anastasia Worobjowa (Kriegskind, Held der Arbeit, Aktivistin der kommunistischen Arbeit), Antonina Kruk (Kriegskind und Held der Arbeit), Nikolai Galai (Teilnehmer des Krieges, Held der Arbeit, Träger des Ordens „Ehrenzeichen“ und „Rotes Banner der Arbeit“) und Wera Butywtschenko (Kriegskind, Held der Arbeit, Verdiente Blutspenderin der UdSSR – eine Auszeichnung, die ab Juni 1944 an Menschen vergeben wurde, die viele Male ihr Blut spendeten, um andere Menschen zu retten – Anm. d. Übers.).
Ich bin allen dankbar, die uns nicht vergessen, uns Alte, die wir schon den II: Weltkrieg überlebt haben, die ohne Angehörige und Unterstützung sind. Ihr gebt uns Hoffnung, den Glauben an das Leben und wir sind glücklich, dass wir an unserem Lebensende von euch umsorgt werden. Ich selbst war aktive Kommunistin, habe gearbeitet, Kinder großgezogen. Ich hatte kein leichtes Leben, von Geburt an, wir ernährten uns von Resten, Abfällen und Schlamm von der Straße, unsere Stiefmutter jagte meine Schwester und mich raus und wir schliefen im Schnee auf Lumpen. Heute habe ich kein Geld, die ganze Rente geht für Schulden drauf. Im November 2014 habe ich regelrecht gehungert. Der Kühlschrank war leer, die Kinder konnten mir nicht helfen, auch jetzt nicht. Was man sonst den Hunden zu fressen gibt, das esse ich. Danke, Emma Michailowa, Anton, den Kommunisten, allen, die uns helfen. Ihr lasst uns nicht im Elend und dank euch können wir noch weiterleben“, erzählt Wera Butywtschenko dem „Werjod“-Korrespondenten.
Nikolai Galai, der noch im letzten Monat voller Kraft und Energie war, mit seinen 85 Jahren seinen Nachbarn half, da er früher ein hervorragender Schreiner war, den alle im Kirowskij-Wohnbezirk kannten, ist heute bettlägerig und gelähmt, benötigt finanzielle Hilfe und Medikamente. Seine
Nichte Inna berichtet: „ Nach der Parade wurde dem Großvater schlecht, wir mussten den Rettungswagen rufen. Ihn nimmt alles sehr mit, was mit dem Krieg zu tun hat, weil er damals mit seinen 12 Jahren mit den Soldaten die Heimat verteidigt hat.
Genau so wie in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts warAnastzasia Worobjowa auch den Jahren dieses Krieges im Donbass gezwungen, unter extremen Bedingungen zu leben, ohne finanzielle Mittel, ihren Urenkel zu betreuen und mit vom Artilleriefeuer zerstörten Fenstern.
„Ich habe wie durch ein Wunder die Hungersnot überlebt. Ein Dank an die Kinder vom „Gaidar-Club“, die immer kamen und Lebensmittel mitbrachten, als Achmetow nichts mehr gab, irgendwie haben wir so überlebt…“, erzählt Anastasia Worobjowa mit Tränen in den Augen.
Ein schweres Schicksal ist nun erneut
über diese Kinder des Großen Vaterländischen Krieges gekommen. Doch Dank der Unterstützung der Kommunisten, unserer Brüder aus der Heldenstadt Leningrad und allen denjenigen, die das Gedenken bewahren und ganz praktische Arbeit zum Gemeinwohl und die Hilfsbedürftigen leisten, werden diese Menschen, die das Schicksal in den 40er Jahren nicht brechen konnte, auch jetzt nicht untergehen.

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