Presseschau vom 12.05.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends/nachts:

Lug-info.com: Die ukrainische Seite hat seit dem 5. Mai die Wasserlieferungen in die Republik vollständig eingestellt. Dies teilte der Pressedienst des staatlichen Unternehmens Luganskwoda mit…
Luganskwoda erinnerte daran, dass die ukrainische Seite zuvor den Stopp der Wasserlieferungen mit Reparaturarbeiten und Zahlungsrückständen der „Popasnaja-Wasserwerks“ gegenüber den Elektrizitätswerken LEO (beides auf ukrainisch besetztem Gebiet, Anm. d. Übers.) erklärt hat.
„Derzeit erhalten alle Ortschaften der Republik ihr Wasser nur aus dem auf dem Territorium der Republik gewonnenen Wasser, und im Zusammenhang damit leiden wir unter einem bestimmten Defizit an zu verteilendem Wasser. Dieses Defizit beträgt etwa 30%“, sagte der Direktor von Luganskwoda Alexandr Awerschin.
„Um aus dieser Situation herauszukommen, sind wir gezwungen Zeitpläne für Wasserlieferungen in den Städten einzuführen, die mit den Stadtverwaltungen abgestimmt werden. Informationen über die Zeitpläne finden sich bei den Stadtverwaltungen und bei Luganswoda auf den jeweiligen Internetseiten“, teilte er mit.
„Für den Fall, dass die Wasserlieferungen nicht wieder aufgenommen werden, sind konkrete Maßnahmen ausgearbeitet, die gewisse Ausgaben erfordern, damit es möglich wird, die Bevölkerung der Republik nur auf Basis eigener Quellen zu versorgen“, fügte er hinzu.

Vormittags:

Lug-info.com: Gratulation des Oberhaupts der LVR Igor Plotnizkij zum Tag der Republik
Liebe Landsleute! Heute begehen wir den Tag der Lugansker Volksrepublik!
Dieser Feiertag ist ein Symbol der Einheit der Einwohner des Lugansker Landes. Er erinnert uns ein weiteres Mal daran, dass der Hauptschöpfer der Geschichte in ihren Schlüssel- und schicksalsträchtigen Momenten das Volk ist.
Vor drei Jahren, am 11. Mai 2014, nahm eine riesige Zahl von Einwohnern des Oblast am Referendum über die Selbstbestimmung der LVR teil. Damals sprachen sie sich, im Rahmen ihrer verfassungsmäßigen Rechte, für eine Souveränität des Donbass aus.
Dieses Referendum war die erste Schwalbe im Widerstand gegen die aggressive Ukrainisierung, der erste Schritt zum russischen Frühling, eine Willensbekundung über eine Rückkehr nach Hause – nach Russland.
Heute stehen vor unserer Republik neue Herausforderungen.
Trotz der anhaltenden Kämpfe, der Handels-, Wasser- und Energieblockade, entwickelt sich die LVR weiter.
Uns steht bevor, den Kurs der sozialökonomischen Entwicklung und das Herausführen der Ökonomie aus dem Schatten fortzusetzen, eine Umorientierung auf die Zusammenarbeit mit der RF und anderen Ländern.
Liebe Freunde! Das Lugansker Land hatte immer einen starken Gemeinschaftsgeist.
Dies erlaubt es, dass wir uns selbst die ehrgeizigsten Aufgaben stellen, sie in gemeinsamer Arbeit lösen, schöpferisch, mit der uns eigenen Zuversicht und Nachdruck. Das ist das, was uns stark macht und es erlaubt mit Zuversicht auf den nächsten Tag zu sehen.
Mit gemeinsamen Anstrengungen und mit ständiger Unterstützung des Brudervolkes Russlands werden wir mit allen Schwierigkeiten zurechtkommen!
An diesem hellen und freudigen Tag wünsche ich allen Wohlergehen, Gutes, die Erfüllung der Lebenspläne, Glück und Optimismus. Und der Republik natürlich Erblühen!
Das Oberhaupt der LVR, Igor Plotnizkij

de.sputniknews.com: Wie Assad den Krieg Syriens gegen Terroristen einschätzt
Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat den Krieg des syrischen Volkes gegen den Terrorismus mit dem Kampf der Sowjetunion gegen den Faschismus im Großen Vaterländischen Krieg verglichen. Dies erklärte der Staatschef der arabischen Republik im Interview mit weißrussischen Medien.
„Der Krieg, den Ihr Volk damals geführt hat, gleicht dem Krieg, den heute unser Volk führt. Der Unterschied besteht nur in den Bezeichnungen der Vorgänge und den dazu gehörenden diversen Mitteln, doch der Inhalt ist gleich“, erklärte Assad.
Das Interview wurde in Arabisch auch von der syrischen Nachrichtenagentur SANA veröffentlicht.
Laut dem syrischen Präsidenten werde der Terrorismus von den westlichen Staaten, die sich von einer „nazistischen Mentalität“ leiten lassen, als ein Instrument zur Verwandlung anderer Staaten und Völker in „Sklaven“ ausgenutzt.
„Der Hintergrund des Krieges sowie der Krieg selbst gleicht dem gegen den Nazismus. Warum ist der Nazismus entstanden, was war der Zweck dieser Ideologie? Ihr Zweck war es, die Welt zu erobern und zu herrschen. Heute führt unser Volk einen gerechten Kampf nicht nur gegen die Terroristen, sondern auch gegen ihre Gönner“, unterstrich Assad.
Der bewaffnete Konflikt in Syrien hält seit März 2011 an. Im Ergebnis der Kriegshandlungen seien nach Uno-Angaben über 220.000 Menschen getötet worden.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Frunse, Shelobok und Losowoje.
Geschossen wurde mit 120mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainischen Beschuss und dessen Folgen
„Durch einen Mörserbeschuss wurden Dach, Fenster und Fassade eines Hauses in der Tschechow-Straße 21 beschädigt“, teilte der Leiter des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij mit.
Nach seinen Worten wurden auch Stromleitungen in Trudowskije beschädigt, aber Energietechniker haben die Schäden bereits operativ wieder behoben.
In der Nacht gab es auch Schäden durch ukrainischen Beschuss in Gorlowka.
„In der Nacht wurde durch einen direkten Treffer das Dach des Hauses Nr. 147 in Sajzewo beschädigt, außerdem das Haus Nr. 38 in der Jakub-Kolas-Straße im Nikitowskij-Bezirk“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Außerdem haben die ukrainischen Streitkräfte gestern Abend das Feuer auf den Jasinowataja-Bezirk eröffnet. Nach Angaben der örtlichen Behörden wurden gegen 17:00 Uhr im Dorf Mineralnoje zwei Häuser in der Lenin-Straße beschädigt.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 51-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurden Artillerie, Panzer, Mörser, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Insgesamt wurden 21 Ortschaften der Republik beschossen.

Dan-news.info: Die zweite Sitzung des Integrationskomitees „Russland – Donbass“, die erste in der DVR, hat heute in Donezk begonnen.
Die Veranstaltung findet im Hotelkomplex „Schachtar-Plaza“ unter Teilnahme des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko, des stellvertretenden Vorsitzenden des Ministerrats der LVR Alexandr Drobot, des Abgeordneten der Staatsduma Andrej Kosenko, des Mitglieds des Föderationsrats der RF Segej Zekow, anderer russischer Politiker, gesellschaftlicher Aktivisten, Experten und Journalisten aus zehn Ländern statt.
Es ist geplant, das im Rahmen des Treffen
s eine allgemeine Plenarsitzung stattfindet. Danach wird die Arbeit in vier Diskussionsforen weitergeführt: „Wiederaufbau der ökonomischen Verbindungen zwischen dem Donbass und Russland“, „Humanitäre und kulturelle Integration des Donbass und Russlands“, „Die besten Integrationspraxisbeispiele in der Zusammenarbeit der Öffentlichkeit des Donbass und Russlands“ und „Internationale Unterstützung des Donbass“.
Der Präsident der Republik Südossetien Anatolij Bibilow äußerte die Überzeugung, dass es eine erfolgreiche Entwicklung enger ökonomischer Beziehungen mit Partnern in der DVR geben wird.
„Die ökonomische Zusammenarbeit ist nicht zerrissen und geht auf ein höheres Niveau über. Der Donbass war ein sehr wichtiger Bestandteil der ökonomischen Entwicklung in der Sowjetunion. Deshalb ist die Entwicklung von gegenseitigen Beziehungen mit Südossetien offensichtlich“, sagte Bibilow.
„Wir haben uns in Jalta mit Vertretern der Donezker Wirtschaft, Fachministerien der DVR und der LVR getroffen. Wir haben im Rahmen des Runden Tisches an der Sache gearbeitet und einige Vereinbarungen mit drei Unternehmen von der Krim und Unternehmen des Donbass, beispielsweise der Fabrik „Dongormasch“ und der Charzysker Fabrik „Silur“ unterzeichnet. Nach einiger Zeit, bei der zweiten Sitzung, haben wir einen konkreten Finanzmechanismus zwischen Russland und den Republiken, ein Mechanismus zum Umsatz von Produkten erarbeitet. Heute sind wir mit einer großen Bestellung für Walzerzeugnisse gekommen, die in der nächsten Zeit realisiert wird“, erklärte der Lektor des Zentrums für ökonomische Zusammenarbeit mit den Republiken (ein Zentrum der Republik Krim) Sergej Agejew.
Alexandr Sachartschenko gratulierte den Einwohnern der LVR zum dritten Jahrestag der Staatsgründung.
„Ich möchte unseren Brüdern, den Luganskern, gratulieren, bei ihnen ist heute der Geburtstag der Republik. Im Jahr 2014 haben wir Schulter an Schulter im Kampf gegen die ukrainische Junta gestanden und gemeinsam alle Schwierigkeiten überwunden. Wir haben die Entscheidung getroffen und haben begonnen eine neue Wirtschaft aufzubauen, unsere Heimat zu bauen. Ich gratuliere dem Volk der LVR und dem Staatsoberhaupt“, sagte Sachartschenko.
Er erläuterte, dass im Rahmen der Zusammenarbeit der Republik Südossetien und der DVR in der Zukunft die Durchführung gemeinsamer Projekte im Handels- und Industriebereich geplant ist.

Das Integrationskomitee „Russland – Donbass“
ist eine permanente gesellschaftliche Struktur, deren Aktivitäten auf die Verstärkung des Prozesses der humanitären, sozialen, kulturellen Integration des Donbass und der RF gerichtet ist. Die Gründungsversammlung fand am 17. März 2017 im Liwadijskij-Palast in Jalta auf der Krim statt.

de.sputniknews.com: Russlands Verteidigungsamt zum jüngsten Zwischenfall über dem Schwarzen Meer
Ein Jagdflugzeug des Typs Su-30 ist am 9. Mai über dem Schwarzen Meer im Einsatz gewesen, um ein amerikanisches Aufklärungsflugzeug abzufangen, das sich der russischen Grenze angenähert hatte. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium am Freitag mit.
Es wird konkretisiert, dass sich der Vorfall gegen 11.00 Uhr MEZ ereignete und die Su-30 zu den diensthabenden Kräften der Luftabwehr des Militärbezirks Süd gehörte.
Nach der Annäherung an das amerikanische Flugzeug habe es der russische Pilot als einen Seefernaufklärer des Typs „P-8A Poseidon“ identifiziert.
„Das russische Jagdflugzeug hat die amerikanischen Piloten mit einem Manöver ‚begrüßt‘, wonach das amerikanische Aufklärungsflugzeug seinen Kurs in Richtung auf Entfernung von der russischen Grenze geändert hat. Der Jäger Su-30 ist wohlbehalten an seinen Stationierungsort zurückgekehrt“, hieß es im Verteidigungsministerium.
Zuvor hatte der TV-Sender NBC unter Verweis auf das Militär berichtet, ein russischer Jäger sei in nur sechs Meter Entfernung an einem Aufklärungsflugzeug der US Navy vorbeigeflogen, als dieses eine Aufgabe im internationalen Luftraum erfüllt habe. Laut dem Kommandeur des amerikanischen Flugzeuges soll das Zusammenwirken mit dem russischen Jagdflugzeug „sicher und professionell“ gewesen sein.

Lug.info.com: Die Steuereinnahmen für den Haushalt der LVR sind im April dieses Jahres fast um ein Viertel höher als im April 2016, teilte das Staatskomitee für Steuern und Abgaben mit der LVR mit….

Nachmittags:

Dan-news.info: „Bis zum 12. Mai sind bei der Hotline des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass fast 4900 Anrufe eingegangen“, heißt es in einer Mitteilung des Pressedienstes des Zentrums des humanitären Programms. „Unter den Städten des Donezker Oblast, die sich zeitweise unter Kontrolle der Ukraine befinden, kamen die meisten Anrufe von Einwohnern von Mariupol, Kramatorsk, Wolnowacha, Krasnoarmejsk und Slawjansk“.
In der letzten Woche ist die größte Zahl von Anfragen bezüglich der Unterstützung durch den „Fonds Vereinter Donbass“ eingegangen, auf dem zweiten Platz sind Anfragen zu medizinischen Dienstleistungen.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In der letzten Woche haben die ukrainischen Truppen 47-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurde mit allen Arten von Waffen geschossen, darunter auch von den Minsker Vereinbarungen verbotenen 120mm-Mörsern, Schützenpanzern und Abwehrgeschützen.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 996 Geschosse abgefeuert.
Beschossen wurden von den ukrainischen Truppen Kalinowka, Logwinowo, Losowoje, Wesjelogorowka, Kalinowo, Perwomajsk, Frunse, Sokoloniki, Krasnyj Jar.
In dieser Woche wurde in den Berichten der OSZE-Mission das Fehlen folgender Technik der ukrainischen Streitkräfte in den Lagerorten festgestellt:
– 12 Mehrfachraketenwerfer „Grad“,
– 11 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“,
– 8 122mm-Haubitzen „Gwosdika“,
– 10 122mm-Haubitzen D-30,
– 23 120mm-Mörser,
– 10 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“,
– 33 Panzer T-64 und T-72.
Wir sind überzeugt, dass diese Technik von den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte zum Beschuss des Territoriums der LVR genutzt wird.
Kein einziges Verbrechen der ukrainischen Truppen gegenüber der friedlichen Bevölkerung wird unbestraft bleiben. Und alle Provokationen und Diversionen, die von ukrainischen Diversions- und Erkundungsgruppe geplant wurden, werden einem Terrorakt gleichgestellt.
Zurzeit geht die Sammlung von Beweisen zur Aufnahme einer Reihe von Strafangelegenheiten gegen den Kommandeur der taktischen Gruppe „Lugansk“ Oberst Romigajlo, den Kommandeur des 8. Regiments der Spezialoperationskräfte Oberst Netschajew, den Kommandeur der 14. Brigade Oberst Shakun und den Kommandeur der 53. Brigade Oberst Wodolaskij weiter.
Gerade diese Kommandeure haben ihren Untergebenen verbrecherische Befehle zur Vorbereitung und Durchführung der Explosion des OSZE-Fahrzeugs bei Prischib am 23. April 2017, für den Beschuss des friedlichen Frunse am 7. Mai 2017 sowie für die Eröffnung des Feuers mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen auf Kalinowka, Logwinowo, Kalinowo, Weselogorowka, Perwomajsk, Sokolniki, Shelobok, Krasnyj Jar und andere Orte, was keine geringeren Verbrechen sind, gegeben.
Alle Beweise gegen die Kriegsverbrecher der ukrainischen militärischen Strukturen werden unter anderem vor internationalen Gerichtshöfen verwendet werden.
Liebe Lugansker! In meinem eigenen und im Namen der Soldaten der Volksmiliz der LVR gratuliere ich allen zum Tag der Republik! Glück, Gutes und einen friedlichen Himmel über dem Kopf!

de.sputniknews.com: „Normandie-Quartett“ bleibt Quartett: Trump hat keine Lust auf Ukraine-Probleme
Die Frage nach der Beteiligung der USA am sogenannten „Normandie-Format“ bei der Regelung des Ukraine-Konflikts steht nicht auf der Tagesordnung von Donald Trumps Regierung, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Freitag.
Zwar hatte sich Washington früher dazu positiv geäußert, aber jetzt will es offenbar zu dieser Thematik auf Distanz gehen.
Dennoch sagte der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin vor zwei Tagen bei einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Washington, es wäre nicht schlecht, wenn sich die Amerikaner dem „Normandie-Quartett“ anschließen würden. Ukrainische Medien berichteten, dass dieses Thema auf der Tagesordnung der Verhandlungen Klimkins mit US-Vizepräsident Michael Pence gestanden hätte. Wie die Antwort der Amerikaner aber lautete, wurde nicht mitgeteilt.
Russische diplomatische Quellen behaupteten ihrerseits, dass Deutschland und Frankreich als Vermittler zwischen Moskau und Kiew diesen Status Washington nicht überlassen wollen. Noch mehr als das: Es sei ohnehin klar, dass Kiew jeden Schritt mit den Amerikanern abspreche.
Der Vorsitzende des GUS-Ausschusses in der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), Leonid Kalaschnikow, erläuterte, dass das Format der Gespräche „nicht Klimkin, sondern das ‚Normandie-Format‘ selbst bestimmen wird.“ Außerdem müsse Washington gar nicht daran offiziell teilnehmen, „denn die USA beeinflussen die Situation auch außerhalb jeglicher Formate“.
„Bei der vorigen Administration war Amerikas Vorgehensweise im Kontext der Ukraine-Krise nicht gerade konstruktiv“, so Kalaschnikow. „Jetzt ist in den Beziehungen zwischen Washington und anderen Akteuren eine Pause entstanden, aber der Druck auf Präsident Trump in Bezug auf Russland und die Ukraine bleibt hoch, weil seine Ansichten dazu anders als die seiner Vorgänger sind.“ Was die Beteiligung der Amerikaner an der Konfliktregelung angeht, so verwies der Abgeordnete darauf, dass Moskau Washington dazu mehrfach aufgefordert habe.
Nach seiner Auffassung erwartet man von Moskau, dass es die Führung der selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk unter Druck setzt, während die russische Seite erwartet, dass Paris und Berlin die Behörden in Kiew beeinflussen, damit diese die Minsker Vereinbarungen umsetzen. …
Mittlerweile hat aber auch US-Vizepräsident Pence dem ukrainischen Außenamtschef zu verstehen gegeben: Der beste Weg zum Frieden in der Ukraine wäre die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen. Im Westen sieht man ein, dass ihre Erfüllung großenteils von Kiew abhängt, das noch bis Ende 2015 eine Verfassungsreform hätte durchführen sollen. Doch ein Gesetz über den Sonderstatus der „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk wurde immer noch nicht verabschiedet.

 

ukrinform.ua: Bei Kämpfen in der Ostukraine sind in den vergangenen 24 Stunden zwei ukrainische Soldaten ums Leben gekommen. Sechs weitere Soldaten wurden verwundet.
Das teilte am Freitag der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für die Antiterror-Operation (ATO), Oberst Andrij Lysenko, in einem Briefing mit.
.„In den letzten 24 Stunden sind bei aktiven Kämpfen zwei ukrainische Militärangehörige gestorben, sechs wurden verletzt“, sagte Lysenko.
Nach seinen Worten sei einer der Gefallenen ein Pionier, der Minen entschärfte.
Laut dem Sprecher habe es in den letzten 24 Stunden sieben Feuerangriffe der Terroristen im Raum Lugansk, 18 im Raum Donezk und 28 im Raum Mariupol, gegeben.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Im Zeitraum vom 6. bis 12. Mai waren in den Verbänden und Truppenteilen der Volksmiliz der Donezker Volksrepublik die grundlegenden Anstrengungen auf die Vorbereitung und Durchführung der Siegesparade, komplexe taktische Truppenübungen von Panzergrenadier-, Panzer- und Artillerieeinheiten konzentriert, die auf die Vervollkommnung der Fertigkeiten bei der Verteidigung unter Bedingungen unmittelbaren Kontakts mit dem Gegner gerichtet sind.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung 51mal verletzt. Beim Beschuss des Territoriums der Republik wurden Artillerie, Panzer, Mörser verschiedenen Kalibers, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt hat der Gegner in der letzten Woche 331-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt und 2122 Artillerie-, Mörser- und Panzergeschosse mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen abgefeuert.
Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden 27 Ortschaften der Republik beschossen: Sajzewo, Gorlowka, Oserjanowka, Dolomitnoje, Michajlowka, Krasnyj Partisan, Shelesnaja Balka, Werchnetorezkoje, Wasiljewka, Krutaja Balka, Jasinowataja, Shabitschewo, Jakowlewka, Spartak, Jasnoje, Dokutschajewsk, Oktjabrj, Saitschenko, Kominternowo, Dsershinskoje, Sosnowskoje, Sachanka, Kulikowo, Leninskoje, Besymennoje, das Gebiet des Flughafens, den Petrowskij-, Kujbyschewskij- und Kirowskij-Bezirk von Donezk, in denen 40 Häuser beschädigt wurden.
Die Verluste unter den Soldaten der Streitkräfte der DVR betrugen drei Tote und drei Verletzte.
Die ukrainische Seite beschießt weiter friedliche Wohngebiete unserer Republik. Insgesamt wurden in der letzten Woche in der Folge von Beschüsse von Seiten der Ukraine sieben Zivilisten verletzt.
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte setzt die Verlagerung von schweren Waffen an der Kontaktlinie fort. Das Fehlen schwerer Waffen an den Lagerorten wird täglich in den Berichten der OSZE-Mission festgehalten. Insgesamt haben die Vertreter der Mission in der letzten Woche das Fehlen von 102 schweren Waffen der ukrainischen Streitkräfte festgehalten:
– 12 152mm-Haubitzen „Akazija“;

– 2 152mm-Geschütze „Giazint-B“;
– 27 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“;
– 6 122mm-Artilleriegeschütze „D-30“;
– 25 120mm-Mörser;
– 30 Panzer.
Am 9. Mai wurden in der Hauptstadt unserer Republik die Feierlichkeiten zum 72. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg durchgeführt. Auf dem Hauptplatz von Donezk wurde eine Truppenparade der DVR durchgeführt. Für die Parade wurden Parademannschaften aus allen Verbänden und Truppenteilen der Streitkräfte herangezogen. Insgesamt nahmen an dieser Veranstaltung mehr als 1000 Soldaten und 58 Waffensysteme teil. Der feierliche Marsch der Truppen wurde durch Kolonnen von mehr als 30.000 Bürgern unserer Republik abgeschlossen, die an dem patriotischen Zug des „Unsterblichen Regiments“ teilnahmen.
Aber der Feind beschloss, diesen großen Tag mit einer weiteren Gemeinheit zu verdunkeln und hat mit schwerer Artillerie und Panzern die friedlichen Stadtteile von Besymennoje und des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk beschossen. Der Schlag erfolgte verräterisch in den Rücken friedlicher Bürger, die sich auf einer festlichen Versammlung auf dem zentralen Platz des Dorfes befanden, und dauerte eine Stunde lang. Insgesamt wurden bei diesem Beschuss von den ukrainischen Faschisten mehr als 50 Geschosse abgefeuert. Durch glücklichen Zufall kam es nicht zu Opfern unter der Zivilbevölkerung, aber es wurden elf Häuser beschädigt.
Während des Beschusses des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk wurden in der Spartak-Straße zwei Bürger unserer Republik verletzt. Im selben Bezirk befanden sich zu gleichen Zeit in der Krasnaja-Straße in dem Haus, dass aufgrund eines Beschusses zerstört wurde, zwei Erwachsene und vier Kinder, durch glücklichen Zufall wurde niemand von ihnen verletzt.
Für diesen Artillerieschlag verwendete die ukrainische Seite aktiv Drohnen zur Feuerleitung. Die Überreste einer von ihnen, die von unseren Einheiten während dieses Beschusses abgeschossen wurde, werden Ihnen hier vorgestellt. Es ist eine Drohne aus ukrainischer Produktion „Mara-2M“.
Damit enden die Bestialitäten der ukrainischen Nazisten nicht. Sie verwenden ohne sich zu scheuen verbotene Munition. Eine davon, eine Patrone des Kalibers 8,6mm Lapua Magnus, eine expansive Kugel, stellen wir Ihnen hier vor. Expansive Kugeln sind von der „Deklaration zur Verwendung von Kugeln, die sich leicht im menschlichen Körper öffnen oder zusammenziehen“ (Den Haag, 1899) als unmenschliche und die Gebräuche und Gesetze der Kriegsführung verletzende Waffen verboten.
Die Besonderheit von expansiver Munition ist die, dass ihre Kugeln sich beim Treffen des Ziels „öffnen“ wie eine Blume und so die Verletzung vergrößern oder sich zusammenziehen und dem Opfer keine Chance zur Rettung geben. Deshalb haben sie die poetische, aber dunkle Bezeichnung „Blumen des Todes“ erhalten.
Diese Munition wird mit Gewehren verwendet, die zu den Waffen von Spezialoperationskräften der NATO-Länder gehören.
Die einzigen, denen solche Gewehre hätten gekauft werden können, war „Asow“, aber nach letzten Informationen wurde bei der Finanzierung der Ukraine durch Amerika fest vereinbart, dass für dieses Geld nichts für diese Faschisten gekauft wird.
Nun bleibt diesen „Unmenschen“ nur, sich damit zu befassen, Säuberungen in den frontnahen Städten vorzunehmen und als Konvois für Gefangene aufzutreten, die während der Durchführung von Ermittlungen aktiv als Arbeitssklaven zum Ausheben von Schützengräben an der Front genutzt werden.
Information darüber treffen aktuell aus Krasnogorowka ein, wo in der letzten Woche „Asow“ eingetroffen ist. So wurden von ihnen im Verlauf der letzten Woche mehr als 80 Menschen unter dem Verdacht „separatistischer Ansichten“ festgenommen. Darunter sind 24 Frauen. Während des 10. und 11. Mai wurde ein Teil der festgenommenen Männer mit weißen Armbinden als Erdarbeiter bemerkt. Ihnen wurden nicht einmal Schutzmittel ausgegeben! Nur weiße Armbinden!
Alle heute genannten Fakten zeigen direkt die Beziehung der faschistischen Ukraine gegenüber friedlichen Einwohnern unserer Republik und denen, die sich als solche ansehen! Wenn wir uns nicht ergeben, sind für wir für sie nur lebende Zielscheiben, und wer sich ergibt, ist nur eine Sklavenarbeitskraft…
Zur Senkung der Verantwortlichkeit der ukrainischen Soldaten für Kriegsverbrechen wurde vom militärischen Kommando in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte besonderer Unterricht organisiert.
Nach unseren Informationen hat die Führung der militärischen Einrichtungen der Ukraine gemeinsam mit kompetenten Juristen die Folgen der Aktivitäten der Ermittlungsorgane der Republiken und der RF in Bezug auf ukrainische Soldaten analysiert und ist zu dem Schluss gekommen, dass Personen, die an der „ATO“ beteiligt sind, im Fall ihrer Ausreise aus dem Land ernsthafte Gefahr droht. Fälle realer Kriegsverbrechen gegen friedliche Einwohner des Donbass sind die Basis dafür, dass der Charakter der rechtswidrigen Aktivitäten und der gesammelten Beweisbasis ein Grund zur Aufnahme von Strafverfahren in jedem zivilisierten Land der Erde sind, eine Grundlage für eine Festnahme durch Interpol.
Zur Senkung der Angst der ukrainischen Soldaten vor der nicht abzuwenden Strafe für Verbrechen hat das Kommando der ukrainischen Streitkräfte gefordert, im Zeitraum vom 1. bis zum 7. Mai in den Truppenteilen Vorträge zur Information auszuarbeiten und zu halten. Nach Meinung der militärischen Leiter sollten die Vorträge die Soldaten von ihrer Straflosigkeit überzeugen. Außerdem wird vom Kommando der ukrainischen Streitkräfte ein Komplex von Beschränkungen für ihre Verbrecher ausgearbeitet, der die Ausreise von Teilnehmern der „ATO“ aus dem Land verbietet, um ihre Festnahme durch Interpol und die Heranziehung zu strafrechtlicher Verantwortung verhindern soll.
Aber wir sind überzeugt, dass jeder ukrainische Kriegsverbrecher die verdiente Strafe erhalten wird, und dafür sammeln die Ermittlungsorgane der Republik weiter die notwendigen Beweise, die Grundlage für ein Militärtribunal werden.

Ukrinform.ua: Außenminister Klimkin über mögliches Treffen von Poroschenko und Trump
Das Treffen von Präsidenten der Ukraine und der USA, Petro Poroschenko und Donald Trump findet in der nächsten Zeit statt.
Das erklärte Außenminister der Ukraine Pawlo Klimkin in einem Briefing in Kiew, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
Wir arbeiten daran, sagte der Chefdiplomat. „Ich bin der Meinung, dass es in der nächsten Zeit stattfindet. Einer der wichtigen Momente dieses Treffen ist das Format, in dem sich die USA an Bemühungen beteiligen werden, wie wir Druck auf Russland ausüben können, um es zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen zu zwingen“, so Klimkin. Das befinde sich „im Prozess der Diskussion“. „Ich meine, dass wir gemeinsam mit unseren Kollegen vom Normadie-Format die Antworten auf diese Frage finden werden.“
Die Behauptungen, dass, wenn sich der russische Präsident Wladimir Putin vor Poroschenko mit dem amerikanischen Staatschef treffen würde, sie etwas vereinbaren könnten , dass die Ukraine erfüllen soll, entbehren laut dem Minister „jeglicher Logik.“
„Das, was die USA und Russland besprechen, hat eine ganz andere Tagesordnung, ganz andere Logik und einen ganz anderen Charakter“, betonte Klimkin.

de.sputniknews.com: CIA zahlte 300.000 Dollar für Mordanschlag auf Nordkoreas Führung – Botschafter
Amerikanische und südkoreanische Geheimdienste haben einem Bürger Nordkoreas rund 300.000 Dollar gezahlt, damit er einen Mordanschlag auf die Führung seines Landes verübt. Dies schreibt Sputnik Korea unter Verweis auf den nordkoreanischen Botschafter in Russland, Kim Hyun Joon.
Laut dem Botschafter haben der US-Auslandsgeheimdienst (Central Intelligence Agency, CIA) und der südkoreanische Geheimdienst einen „Terroristen“ namens Kim im Juni 2014 rekrutiert, als er bei einer Holzeinschlagfirma in der russischen Region Chabarowsk (Ferner Osten des Landes) arbeitete.
Der geheime Mordanschlag auf die Führung Nordkoreas sollte während Feierlichkeiten mit Hilfe von biochemischen Substanzen ausgeführt werden, heißt es. Demnach sollte der Stoff entweder radioaktiv oder toxisch und in Form von Nano-Materialien sein, die die hohen Staatsbeamten ohne jegliche Annäherung vernichten könnten.
Dem Botschafter zufolge gaben die CIA und der südkoreanische Geheimdienst Kim zweimal je 20.000 US-Dollar und einen Satelliten-Empfängersender, über den jener in Pjöngjang Anweisungen von der südkoreanischen Intelligenz empfangen habe. Ihm sei der Tod seiner Familie angedroht worden. Im Jahr 2016 sollen vier Gespräche stattgefunden haben, in deren Rahmen mehrere Methoden für die Umsetzung seiner Aufgabe besprochen worden seien.
In der zweiten Hälfte des vorigen Jahres sollte Kim einen „Bezugspunkt für Kontakte zum Ausland“ organisieren, um sicher Ausrüstung und Materialien zu bekommen, heißt es. Zu diesem Zweck sowie für das Bestechen der Beteiligten soll er weitere 200.000 US-Dollar erhalten haben.
Im März und April 2017 habe er bei einem Treffen im chinesischen Dandong (Nordosten Chinas) weitere 50.000 US-Dollar und einen neuen Satelliten-Empfängersender bekommen, heißt es. Bis Ende April sei die Vorbereitungsphase abgeschlossen worden.
Laut dem Botschafter wurde die Operation streng geheim gehalten, damit auf der Koreanischen Insel kein Krieg ausbreche. Insgesamt habe Kim mehr als 80 Aufträge von der südkoreanischen Intelligenz erhalten. Nordkorea werde, bis es die letzten Hintermänner der Operation sowohl bei der CIA als auch bei dem südkoreanischen Geheimdienst gefunden habe, rücksichtslos jeden vernichten, der seine Hand gegen die Führung Nordkoreas erhoben habe, warnt der Botschafter.

 

Lug-info.com: Die Erklärungen Kiews über die Forderung von sechs von Kiew festgehaltenen Einwohnern der LVR, auf von der Ukraine kontrolliertem Territorium zu bleiben und nicht ausgetauscht zu werden, haben sich nicht bestätigt. Dies teilte heute die Vertreterin der LVR in der Unterarbeitsgruppe zu humanitären Fragen der Kontaktgruppe Olga Kobzewa mit.
„Die Maßnahmen im Rahmen der Verifikation sind abgeschlossen. Die Information der ukrainischen Seite hat sich nicht bestätigt, die sechs Menschen haben ihre Zustimmung zum Austausch gegeben“, sagte sie nach der Rückkehr der Delegation von Verwandten der Gefangenen zur Verifikation.

Ukrinform.ua: OSZE: 35 Tote und 156 Verwundete Zivilisten seit Anfang 2017 im Donbass
Bei Kämpfen im Gebiet der Antiterror-Operation im Osten der Ukraine sind seit Anfang 2017 35 Zivilisten ums Leben gekommen. 156 Menschen wurden verwundet.
Das erklärte Vize-Chef der Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der Ukraine, Alexander Hug, schreibt die Mission auf Twitter. In der letzten Woche sei ein Zivilist gestorben, 20 Menschen seien verletzt worden.
Insgesamt sind laut Hug seit Anfang des Jahres 35 Zivilisten gestorben und 156 Menschen wurden verwundet.
Zuvor wurde mitgeteilt, dass die OSZE-Beobachtermission eine Erhöhung des Einsatzes schwerer Waffen in den von den Terroristen kontrollierten Gebieten der Ostukraine in den letzten drei Monaten um 750 Prozent registrierte.

Dan-news.info: „Es gibt weiterhin Fälle von Verletzungen von Menschen aufgrund der Detonation von explosiven Objekten. Zwischen dem 5. und dem 12. Mai wurden vier Menschen verletzt“, teilte der Leiter des Koordinationszentrums für Krisensituation des Zivilschutzministeriums der DVR mit.
Er berichtete, dass am 5. Mai im Petrowskij-Bezirk von Donezk eine 35-jährige Frau zahlreiche Verletzungen erlitt, als sie auf ein explosives Objekt geriet. Am nächsten Tag wurden im Sowjetskij-Bezirk von Makejewka in Folge einer Detonation eines explosiven Objekts zwei Männer verletzt. Ein weiterer Fall ereignete sich am 9. Mai im Gornjazkij-Bezirk von Makejewka, wo ein 23-jähriger Mann durch unvorsichtigen Umgang mit einem explosiven Objekt mehrere Finger verlor.

de.sputniknews.com: Putin will in China für „Energie-Ring Asien“ werben
Russlands Präsident Wladimir Putin soll auf dem kommenden Forum „One Belt, One Road“ in Peking die Schaffung eines asiatischen Energierings erörtern, der die Energiesysteme Russlands, Chinas, Südkoreas und anderer Länder vereinigen soll. Dies teilte der Präsidentenberater Juri Uschakow am Freitag mit.
„Den Partnern wird vorgeschlagen, ein Projekt umzusetzen und einen Asiatischen Energiering zu bilden, der die Energiesysteme Russlands, Chinas, Südkoreas, Japans und möglicherweise anderer Länder vereinigen soll“, so Uschakow.
Im September 2016 hatte Putin erklärt, Russland schlage die Schaffung einer zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe für das Projekt „Energiering Asien“ vor. Dabei sei Russland bereit, den asiatisch-pazifischen Ländern Strom zu einem wettbewerbsfähigen Preis langfristig anzubieten.
Mehrere russische Energieunternehmen sollen bereits ihr Interesse an dem Projekt bekundet haben. Der Generaldirektor des russischen Stromversorgers „Rosseti“, Oleg Budagin, hatte zuvor gesagt, dass auch zahlreiche japanische Firmen sich bereit erklärt hätten, sich an einem Konsortium zur Schaffung einer Energiebrücke mit Russland zu beteiligen. Die Investitionen in den Aufbau des russischen Teils der Energiebrücke „Russland-Japan“ werden auf 1,97 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Das am 14. Mai beginnende Forum in Peking soll Medienangaben zufolge von Putin, dem chinesischen Staatschef Xi Jingping und dem UN-Generalsekretär Antonio Guterres eröffnet werden. An der Veranstaltung nehmen Vertreter von 110 Ländern teil. Bei dem Forum soll unter anderem die erste Bilanz des 2013 von China initiierten Projekts „Seidenstraße“ gezogen werden.

Abends:

de.sputniknews.com: Condoleezza Rice: USA zielten im Irak auf Sturz von Hussein ab, nicht auf Demokratie
Das Ziel der USA bei der Irak-Invasion im Jahr 2003 ist laut Condoleezza Rice, der früheren Sicherheitsberaterin des damaligen US-Präsidenten George W. Bush, rein der Sturz von Saddam Hussein gewesen. Im Interview mit „Foreign Policy“ am Donnerstag sagte sie, die USA hätten nicht in erster Linie Demokratie in den Nahen Osten bringen wollen.
Rice dementierte demnach, dass die Vereinigten Staaten ihre Militärgewalt angewendet haben, um Demokratie in den Irak im Jahr 2003 oder nach Afghanistan im Jahr 2001 zu bringen.
„Wir sind nicht in den Irak gegangen, um Demokratie zu bringen. Wir sind in den Irak gegangen, um Saddam Hussein zu stürzen… Das war ein Sicherheitsproblem“, so Rice. „Ich hätte nie dem Präsidenten Bush gesagt, Militärgewalt anzuwenden, um Demokratie in den Irak oder nach Afghanistan zu bringen“.
Rice zufolge sind „populistische Bewegungen“, die in den Vereinigten Staaten und Westeuropa in den vergangenen zwei Jahren entstanden seien, Proteste von Millionen von Menschen gegen die Eliten des Landes, die deren Bedenken bezüglich Themen wie Freihandel und unbegrenzte Einwanderung ignoriert hätten.
Vor 14 Jahren klangt das jedoch noch anders: Rices Worte vom August 2003 in Bezug auf den Irak und die „Demokratie-Mission“ der USA sind nämlich immer noch in den Archiven des Weißen Hauses aufrufbar.
„Jetzt, wo Saddams Regime verschwunden ist, sind die Menschen im Irak viel freier. Die Menschen brauchen überall keine Angst mehr vor seinen Waffen, seiner Aggression und seiner Grausamkeit zu haben“, so Rice damals.
„Es ist der vielversprechendste aller Regierungsräte gebildet worden, in dem alle wichtigen Stammes-, Ethnien- und Religionsgruppen des Irak vertreten sind. Da er eng mit der provisorischen Koalitionsbehörde zusammenarbeitet, ist er auch der erste Schritt zur irakischen Selbstverwaltung (…) und führt zu einem demokratischen Irak, der der Kern eines ganz anderen Nahen Ostens werden kann, in dem keine Ideologien des Hasses herrschen werden“, lautete Rice-Version von 2003 ferner zum Ziel der US-Invasion in den Irak.
Über das selektive Gedächtnis von George W. Bush hatte mal zuvor der „Spiegel“ berichtet. Der ehemalige US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, der am Einmarsch in Afghanistan und an der Irak-Invasion beteiligt war, soll noch im Jahr 2013 behauptet haben, dass Demokratie nie „die offizielle Begründung für unser Eingreifen in der Region“ gewesen sei. Und er könne sich auch „an niemanden im Pentagon oder im Weißen Haus erinnern, der das Wort ‚Demokratie‘ als Rechtfertigung für den Irakkrieg benutzt“ habe. Der US-Journalist Bob Woodward, der mehrere Bücher über Bush und den Irakkrieg geschrieben hat, sagte laut dem „Spiegel“ später, Rumsfelds Äußerungen stünden in „totalem Widerspruch“ zu allem, was der Mann früher gesagt habe.
Zuvor war berichtet worden, dass am 5. Februar 2003 der damalige US-Außenminister Colin Powell zur Rechtfertigung der US-Invasion in den Irak dem UN-Sicherheitsrat „überzeugende Beweise“ von Massenvernichtungswaffen in dem Land vorgelegt hatte. Er präsentierte ein Röhrchen mit weißem Pulver, das die chemische Substanz bei den angeblichen Giftgasangriffen des Irak darstellen sollte. Später wurde dies aber nicht bestätigt – es gebe keine chemischen Waffen im Irak, hieß es.
US-Präsident George W. Bush und seine Regierung gingen damals in vielen Aussagen in den Medien davon aus, dass der irakische Staatschef Saddam Husein rasch entmachtet und eine demokratische Führung im Irak geschaffen werden könne. Dies könne die Bevölkerung des Landes von der Diktatur befreien und ihr Demokratie bringen, hieß es.

 

de.sputniknews.com: Poroschenko belügt sein Volk über EU-Visafreiheit – ukrainische Medien
Die jüngsten Äußerungen vom ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko darüber, dass die EU-Visafreiheit seinen Bürgern ermöglichen werde, in Dutzende weitere Länder in Asien und Lateinamerika hindernislos zu reisen, entspricht nicht der Wahrheit. Dies berichtet die ukrainische Newsseite „Europejskaja Prawda“.
Eine weitere Lüge sei die Behauptung Poroschenkos, dass die Visafreiheit für den Schengen-Raum die sogenannten „vier Freiheiten“ öffne. Bei der vierten Freiheit soll es dabei um die Bewegung von Arbeitskräften gehen. Doch die Visafreiheit sehe keine Arbeitsgenehmigungen vor. Der Meldung zufolge gibt es sogar nicht einmal Verhandlungen darüber.
Der EU-Rat hat am Donnerstag das visafreie Regime für die Ukraine endgültig gebilligt Dabei versprach Brüssel, die Gültigkeit des gefassten Beschlusses in dem Fall auszusetzen, sollten „ernste Fragen“ bezüglich der Migrations- und Sicherheitsprobleme an die Ukraine entstehen.
Nach der EU-Billigung soll das Dokument vom Präsidenten des Europäischen Parlaments, Antonio Tajani, und dem Premier des in der EU jetzt den Vorsitz führenden Malta, Josef Muscat, unterzeichnet werden. Danach wird es vom offiziellen EU-Anzeiger veröffentlicht, und 20 Tage nach der Veröffentlichung wird dann das visafreie Regime in Kraft treten.
Der Dialog zwischen der EU und der Ukraine über die Liberalisierung des Visumregimes wurde seit dem Jahr 2008 geführt. Ursprünglich rechnete Kiew damit, die Visafreiheit bis Ende 2006 zu erhalten, doch Europa legte die Entscheidung darüber mehrmals auf Eis. Anfang April 2016 hatte das Europaparlament die Einräumung des visafreien Regimes für die Ukraine mit 521 von 751 Stimmen gebilligt.

de.sputniknews.com: Krim-Brücke steht bereits im Herbst – Verkehr für Dezember 2018 geplant
Die Bögen der Brücke über die Meerenge von Kertsch, die die Schwarzmeer-Halbinsel Krim und die Halbinsel Taman verbinden wird, dürften bereits im Herbst dieses Jahres montiert worden sein. Das teilte Verkehrsminister Maxim Sokolow am Freitag in der Krim-Hauptstadt Simferopol mit.
„Alle Arbeiten zum Bau der Krim-Brücke selbst und der Zufahrten auf beiden Seiten sind hundertprozentig synchronisiert“, sagte der Minister in einer Beratung. „Schiffgängige Bögen der Auto- und der Eisenbahnbrücke werden auf der Krim montiert. Der Bogen über dem Fahrwasser der Meerenge wird eine Spannweite von 227 Metern haben und eine Durchfahrt von Schiffen mit einer Höhe von bis zu 35 Meter ermöglichen“, sagte Sokolow.
Laut vorliegenden Plänen soll die Brücke Ende Dezember 2018 für den Automobilverkehr und 2019 für den Eisenbahnverkehr freigegeben werden. Bis zum 12. Mai wurden 306 der 595 Stützpfeiler in den Meeresgrund gerammt. Etwas mehr als vier Kilometer der Autobrücke sind bereits überspannt. Die auf dem Meeresgrund und auf dem umliegenden Gelände entdeckte Munition aus dem Zweiten Weltkrieg wurde unschädlich gemacht.
Die Krim-Brücke wird mit rund 19 Kilometern die längste Brücke Russlands sein. Das Projekt hat einen Gesamtwert von 227,92 Milliarden Rubel (3,671 Milliarden Euro).

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