Presseschau vom 11.05.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

vormittags:

de.sputniknews.com: US-Vizepräsident an Kiewer Minister: Minsker Abkommen sind der beste Weg zum Frieden
Die Minsker Abkommen sind das beste Mittel zur Herbeiführung des Friedens in der Ukraine, wie US-Vizepräsident Michael Pence am Mittwoch in Washington bei einem Treffen mit dem ukrainischen Außenminister Pawlo Klimkin sagte.
Laut einer Mitteilung des Weißen Hauses hat Pence „betont, dass die Minsker Abkommen das realistischste Mittel zur Vorwärtsbewegung in Richtung Frieden“ in der Ukraine darstellen würden.
Pence hat zudem „die unbestreitbare Unterstützung der USA für die Souveränität und die territoriale Integrität der Ukraine“ bekräftigt.
Pence verwies außerdem auf das „Streben“ der USA, „gemeinsam mit den ukrainischen Partnern auf eine friedliche Beilegung des Konfliktes hinzuarbeiten“.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Frunse,Kalinowo, Krasnyj Jar, Sokolniki, Shelobok, Kalinowka.
Geschossen wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwagen, Granatwerfern und Schusswaffen.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In den letzten 24 Stunden wurden im
Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk Beschädigungen von Häusern in der Mirgorodskaja-Straße 97 und der Rustaweli-Straße 42 festgestellt, außerdem in Trudowskije in der Tschechow-Straße 22 und 24“, teilte das operative Kommando der DVR mit. „Außerdem wurden in der Naroforminskaja- und der Amudarjinskaja-Straße Stromleitungen beschädigt“.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 37 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurden Artillerie, Panzer, Mörser, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet“, teilte das Kommando weiter mit.
In den letzten 24 Stunden wurden insgesamt 13 Ortschaften der Republik von den ukrainischen Streitkräften beschossen.
„Etwa von 20:00 bis 22:00 wurde
Sachanka beschossen, in der Folge wurden Stromleitungen beschädigt. In zwei Straßen gibt es keinen Strom“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij mit.
Nach seinen Worten sind Reparaturbrigaden bereits vor Ort.

de.sputniknews.com: Syrien: IS provoziert neue Opfer unter Zivilisten
Etwa zwanzig Menschen sind bei Explosionen in einem Munitionslager der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) in Syrien ums Leben gekommen, berichtet am Donnerstag die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.
Laut Xinhua erfolgten am Mittwochabend in einem Wohnhaus in der Provinz Deir ez-Zor im Osten des Landes, das von den Extremisten als Lager für ihre Gefechtsmunition genutzt wurde, drei Explosionen.
Der danach entstandene Brand griff rasch auf einen Tankwagen über, was eine weitere Explosion verursachte.
Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London sollen bei den Detonationen 15 Häuser und mehrere Transportmittel zerstört worden sein.
Derzeit werden keine weiteren Details über die Explosionen berichtet.
Zuvor hieß es, dass die Truppen der Demokratischen Kräfte Syriens die seit Anfang April von Terroristen eingekesselte Stadt Es-Saura endgültig befreit hätten.
Nach der Befreiung von Es-Saura soll weiter in Richtung der syrischen IS-Hochburg Rakka, was 55 Kilometer westlich von Es-Saura liegt, vorgestoßen werden.

Dan-news.info: Glückwunsch des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko zu Tag der Republik
Liebe Landsleute! Mitbürger!
Von ganzem Herzen gratuliere ich Ihnen zum Tag der Donezker Volksrepublik!
Vor genau drei Jahren, am 11.Mai 2014, hat das Volk des Donbass einmütig seine Wahl getroffen und beim Referendum für Unabhängigkeit, für Freiheit, für Gerechtigkeit gestimmt.
In dieser kurzen Zeit ist es uns gelungen sehr viel zu erreichen, das praktisch Unmögliche zu vollbringen. Wir haben einen Staat aufgebaut und konnten ihn gegen die äußere Aggression verteidigen. Unser Volk blickt zuversichtlich in die Zukunft. Die Staatsorgane entwickeln sich, die Gesetzgebungsbasis wird vervollkommnet. Unsere Wirtschaft kommt auf die Beine. In diesem Jahr sind einige Unternehmen, die sich auf dem Territorium der Republik befinden, in den Rechtsra
um der DVR übergegangen. Und nun kommen sie schon eines nach dem anderen in Gang. Vor kurzem haben wir die Stahlseilfabrik „Sulir“ in Betrieb genommen, zuvor hat die Donezker elektrotechnische Fabrik ihren Betrieb aufgenommen. Die Metallindustrie lebt wieder auf, Kokereien bereiten sich auf die Wiederinbetriebnahme vor. Wir entwickeln den Kohlebergbau weiter, eröffnen neue Stollen, modernisieren die Ausrüstung.
Auch der Landwirtschaftskomplex bleibt nicht stehen. Es sind bereits die erste republikanischen Obstplantagen angepflanzt. Es wurden Treibhäuser gebaut, in den Regalen unserer Geschäfte gibt es nun qualitativ hochwertiges Gemüse, das auf Donzeker Erde angebaut wurde.
Heute wird in der DVR der Entwicklung internationaler Beziehungen große Aufmerksamkeit gewidmet. Vertretungen der DVR werden in Russland, in der Republik Alanija, in Ländern der EU eröffnet. Die Integration mit der RF geht weiter – die Zusammenarbeit läuft auf allen Ebenen: wirtschaftlich, kulturell, sportlich, sozial-humanitär.
Wir haben einen solchen Entwicklungsstand erreicht, auf dem wir nicht nur in der Lage sind, selbständig unsere Probleme zu bewältigen, sondern Einwohnern des Donbass zu helfen, die auf jener Seite der Abgrenzungslinie geblieben sind. In der Republik wurde ein großes humanitäres Programm zur Wiedervereinigung des Volks des Donbass angestoßen. Wir helfen den Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs – den Teilnehmern an Kämpfen, wir sind bereit, unseren Landsleuten medizinische Hilfe zu leisten, Abiturienten vom von der Ukraine kontrollierten Territorium des Donbass aufzunehmen. Wir machen uns trotz recht schwieriger Bedingungen ernsthaft um die ökologische Sicherheit auf dem Territorium jener Seite Gedanken.
Heute kann mit Überzeugung gesagt werden, dass die DVR als Staat entstanden ist. Und das ist erst der Anfang. Gemeinsam, vereint, wie vor drei Jahren beim Referendum, werden wir auch weiter alles für eine ständige Entwicklung und Vervollkomm
nung unseres jungen Staates tun.
Ich gratuliere allen zum Tag der Republik! Ich wünsche Gedeihen und Entwicklungen. Dass in den Häusern und Familien der Frieden herrscht, und im Herzen Freude und der Glaube an eine helle Zukunft!
Glückwunsch zum Feiertag!“
Das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik Alexandr Sachartschenko

de.sputniknews.com: Ukrainischer Panzer rollt über Bayern – Abrams, Leopard und Leclerc hinterher – VIDEO
Im Internet sind Bilder aufgetaucht, die ukrainische Militärs auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr in Bayern zeigen. Derzeit findet dort der Panzerwettbewerb der Nato „Strong Europe Tank Challenge 2017“ statt, wie die Onlinezeitung vz.ru schreibt.
Laut Medienberichten nehmen an dem diesjährigen Wettbewerb Teams aus sieben Ländern, darunter aus Österreich, Frankreich, Polen, Rumänien, der Ukraine, Deutschland sowie den USA teil.
Dabei sollten die ukrainischen Militärs an den Schießübungen teilnehmen sowie Such- und Ortungsaufgaben erfüllen, wie es in der Mitteilung des ukrainischen Verteidigungsministeriums hieß. Wie dies verlaufen ist, zeigen die auf YouTube veröffentlichten Bilder.
Zuvor sollen die Blogger berichtet haben, dass die ukrainischen Panzer vom Typ T-64BW erstmals an der „Tank Challenge“ teilnehmen, wozu die Maschinen noch extra zusätzlich verbessert worden sein sollen.
Die „Strong Europe Tank Challenge“ findet im bayerischen Grafenwöhr vom 7. bis zum 12. Mai statt. Dabei setzten die US-Militärs ihre Abrams-Panzer, die polnischen Soldaten – Leopard-2A5-Panzer, die Österreicher – Leopard-2A4-Panzer, die Deutschen – Leopard-2A6-Panzer, die Franzosen – ihre Leclerc-Panzer ein.

Lug-info.com: Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine zwingen die Einwohner von den von Kiew kontrollierten Gebieten des Lugansker Lands pro-ukrainische Flugblätter in die LVR zu bringen. Dies teilte das Innenministerium der LVR mit.
„Seit Anfang April nehmen Mitarbeiter der Poliz
ei, die an der telefonischen Hotline des Innenministeriums der LVR Dienst tun, Mitteilungen von Bürgern auf, dass am ukrainischen Passierpunkt „Staniza Luganskaja“ Mitarbeiter der Sicherheitsdienstes der Ukraine sie zwingen, pro-ukrainische Flugblätter auf das Territorium der LVR zu bringen und dort zu verbreiten. Im Fall einer Weigerung drohen die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes damit, den elektronischen Passierschein der Bürger zu annullieren. Auf Fragen nach der Sicherheit eines eines solchen „Vorgehens“ haben die Vertreter ukrainischer Spezialdienste geantwortet, dass in Erwartung von massenhaften Besuchen von Bürgern auf dem Territorium der LVR wegen der Feiern zum 1. Mai und zum Tag des Sieges das Passierregime in der Republik abgeschwächt wurde und niemand die Gäste durchsucht“, teilte das Ministerium mit.
Mehr als hundert solcher Mitteilungen sind in der Liste der Vorfälle und Verbrechen beim Innenministerium der LVR festgehalten. Nach vorläufigen Ergebnissen einer Überprüfung haben solche Drohungen gegenüber Bürgern von Seiten des Sicherheitsdienstes der Ukraine sowie auch das Herüberbringen von pro-ukrainischen Flugblätter auf das Territorium der Republik stattgefunden.
„Eine erhebliche Zahl von Flugblättern wurde in der neutralen Zone zwischen den Passierpunkten entdeckt, auch in Mülltonnen am Kontroll- und Passierpunkt selbst und auch in den Abfallkörben im Gebiet der Haltestelle „Stadtteil des 50. Jahrestags des Oktober“ in Lugansk. 547 Flugblätter haben Bürger bei der Polizei und beim Staatssicherheitsministerium der LVR abgegeben. Einige Päckchen mit insgesamt 238 Stück wurden in Müllbehältern in Lugansk, Krasnodon, Altschewsk sowie in Ortschaften im Lutuginskij-, Perewalskij- und Antrazitowskij-Bezirk entdeckt. Die Kontrolle geht weiter“, fügte die Polizei hinzu.

Dnr-online.ru: Heute, am 11. Mai, hat das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko offizielle Delegationen aus befreundeten Ländern empfangen, die zur Teilnahme an den Feiern zum Tag der Republik in Donezk eingetroffen sind.
Unter den Ehrengästen sind:

– der Präsident der Republik Südossetien Anatolij Bibilow;
– der stellvertretende Vorsitzende des Volkssowjets der LVR Wladislaw Dejnego;

– die Mitglieder der Föderationsrats der Föderationsversammlung der RF Olga Kowitidi, Sergej Zekow und Sergej Mamedow;
– die Abgeordneten der Staatsduma der RF Kasbek Tajsaje und Andrej Kosenko;
– der Außenminister der Republik Abchasien Daur Kowe.
Die Ankunft der Ehrengäste wurde vom Blasorchester der Doneker Prokofjew-Musikcollege mit deren Nationalhymnen begleitet.

nachmittags:

Dan-news.info: Die DVR und die Republik Südossetien haben den ersten zwischenstaatlichen Vertrag über Freundschaft und Zusammenarbeit unterzeichnet. Dies erklärte heute gegenüber Journalisten der Präsident der Republik Südossetien Anatolij Bibilow.
„Es ist ein zwischenstaatliches Basisdokument, das die Zusammenarbeit zwischen der DVR und Südossetien festlegt. Es ist auf die Entwicklung der Zusammenarbeit ausgerichtet“, sagte Bibilow.
Nach seinen Worten ist Ossetien zur Zusammenarbeit in allen Bereichen des Staates bereit, darunter auch Bildung und Wissenschaft. Das Oberhaupt der Republik Südossetien unterstrich, dass im Fall von Gefahr die Bruderrepublik bereit ist, dem Donbass zu helfen.
„Wir verletzten in keiner Weise internationales Recht und verletzten nicht die Prinzipien, die im internationalen Recht existieren“, fügte er hinzu.

de.sputniknews.com: Die “Demokratischen Kräfte Syriens” (SDF), die sich vorwiegend aus kurdischen und arabischen Volksmilizen zusammensetzen, haben nach eigenen Angaben ihre nach Luftangriffen der Türkei auf SDF-Stellungen ausgesetzte Offensive gegen das nordsyrische Rakka wieder aufgenommen.
„Das vierte Stadium der Operation ‚Wut des Euphrat‘ hat nach einer 15-tägigen Pause begonnen … Unsere Kräfte haben am 9. Mai um 18.00 Uhr einen Angriff gestartet und sind sieben Kilometer weit vorgerückt. Sie befreiten dabei die Dörfer El-Zelai, Mayselum und Umgebung. Unsere Kräfte werden die Belagerung des Gegners verstärken und sich der Stadt (Rakka) aus allen Richtungen annähern“, heißt es in einer Mitteilung des Stabs der Operation „Wut des Euphrat“.
„Wir haben genug Willen und Kraft, um den bevorstehenden Sieg zu erzielen“, wird unterstrichen.
Die SDF danken außerdem der US-geführten internationalen Koalition, „die sich in der Nähe von unseren Kräften befindet und bei Luft- und Bodenoperationen Schläge gegen die Banditen führt“.
Die Befreiungsoperation für die vom IS beherrschte Stadt Rakka war ausgesetzt worden, nachdem die Türkei am 25. April die kurdischen Stellungen in der Gegend Karachoh (syrische Provinz Hasaka) und in den Bezirken Shingal (Sindschar) und Kandil im Norden des Irak aus der Luft angegriffen hatte. Nach der Meinung von Ankara sind diese Formationen mit der in der Türkei verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) liiert.
Indes unterstützt die US-geführte internationale Koalition die SDF bei der Bekämpfung der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS). So hat US-Präsident Donald Trump die Lieferung von stärkeren Waffen an die SDF-Kräfte besiegelt.
Die SDF hatten am Mittwoch die vollständige Befreiung der Stadt Tabka, 30 Kilometer westlich von Rakka, bekanntgegeben.

Lug-info.com: Das staatliche Unternehmen „Luganskgas“ führt im Rahmen eines Investitionsprogramms weiter den Anschluss von Ortschaften der Republik an das Gassystem durch. Dies erläuterte heute die Generaldirektorin des Unternehmens Tatjana Bogorodko.
Sie merkte an, dass das Unternehmen gemäß dem Investitionsprogramm für 2017, das vom Energieministerium der LVR bestätigt wurde, den Anschluss weiterer Ortschaften an die Gasversorgung fortsetzt.
„Gemäß dem Investitionsprogramm l
äuft bei uns ein großes Gasanschlussprogramm. Es wird in Krasnodon und Sewernyj durchgeführt, und wir setzten die Einrichtung von Gasanschlüssen in Weselenkoje fort und schließen Tschernuchino an die Gasversorgung an. In den Bezirken Perewalskoje und Slawjanoserbsk schließen wir den Bau von Gasleitungen ab“, sagte Bogorodko.
„Dies ist sehr viel Arbeit, die wir planen, in diesem Sommer durchzuführen“, fügte sie hinzu.
„Außerdem werden in Lugansk Gasregulierungspunkte repariert, es werden Regler ausgetausch
t – alle Gasarbeiten, die außerhalb der Heizperiode durchgeführt werden“, teilte sie mit.

de.sputniknews.com: Bringt Lawrow Tauwetter aus USA mit? Kreml „zurückhaltend optimistisch“
Zurückhaltend optimistisch blickt der Kreml in die Zukunft der bilateralen Beziehungen mit den USA nach dem gestrigen Treffen von Außenminister Sergej Lawrow mit US-Staatschef Donald Trump.
„Es ist noch verfrüht, Schlüsse zu ziehen“, antwortete Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag auf die Frage, ob der US-Besuch Lawrows — der erste seit Jahren — eine Tauwetterperiode in den bilateralen Beziehungen eingeleitet habe.
Der russische Außenminister hatte am Mittwoch in Washington mit seinem US-Amtskollegen Rex Tillerson und Präsident Donald Trump beraten. Beide Seiten konstatierten, dass Moskau und Washington allen Differenzen zum Trotz die Syrien-Krise und weitere internationale Probleme gemeinsam lösen müssten. Unter Trumps Amtsvorgänger Barack Obama hatte das Verhältnis zwischen beiden Staaten offenbar den tiefsten Punkt seit dem Kalten Krieg erreicht.
Es sei zweifelsohne positiv, dass beide Staaten miteinander reden, kommentierte Peskow.„Dennoch ist hier vorerst ein zurückhaltender Optimismus geboten. Denn es steht eine große Arbeit bevor.“

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die ukrainischen Streitkräfte nutzen
friedliche Bürger als lebendes Schild und führen Artilleriebeschüsse aus Wohngebieten heraus durch.
Es wurde bemerkt, dass in der letzten Zeit immer häufiger aus Troizkoje, Popasnaja und dem nördlichen Rand von Mironowskij heraus geschossen wird.

Dabei haben nach Informationen unserer Aufklärung die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte diese Aufgaben unmittelbar von der Führung des Stabs der „ATO“ erhalten.
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen
sechsmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Abteilungen im Gebiet von
Sokolniki, Krasnyj Jar, Frunse, Kalinowo und Shelobok.
Bei den Beschüssen haben die ukrainischen Streitkräfte 120- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 223 Geschosse abgeschossen.
Von uns wird die
Aktivierung von Erkundungs- und Diversionsgruppen des Gegners praktisch an der ganzen Kontaktlinie bemerkt.
Vom 8. bis 11. Mai wurde ein Vorrücken von Gruppen in einer Gesamtzahl von acht Personen aus Swetlodarsk, Popasnaja, Nowotoschkowskoje, Trjochisbjonka entdeckt. Vor dem
Vorrücken wird vom Kommando der ukrainischen Streitkräfte eine Information des Personals, das Dienst an der Kontaktlinie hat, vorgenommen, und sie erhalten die Aufgabe, Korridore und Feuerdeckung für die Erkundungs- und Aufklärungsgruppen zu gewährleisten.
Vom Kommando der ukrainischen Streitkräfte wurde auch die Aufklärung entlang der Kontaktlinie mit Hilfe von Drohnen aktiviert. Es wurde festgestellt, das im Verantwortungsbereich der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Luftaufklärung mit Hilfe von Drohnen durchgeführt wird. Nach unseren Informationen läuft die Aufklärung mit dem Ziel, den Übergang von Diversions- und Aufklärungsgruppen in die „graue“ Zone und das Territorium der LVR zur Durchführung von Diversionen am 12. Mai, dem Tag der Republik, zu gewährleisten.
Die Volksmiliz der LVR lässt in ihrer Wachsamkeit nicht nach und widmet den Fragen der Sicherheit der Republik vorrangige Aufmerksamkeit
Wir halten die Minsker Vereinbarungen genau ein, aber im Fall ihres Bruchs durch die ukrainische Seite, sind wir bereit entschieden zu handeln.

de.sputniknews.com: „Russische Spur“ aus russischer Sicht: Reaktionen auf Entlassung des FBI-Chefs
Die Entlassung von FBI-Chef James Comey macht auch in Russland weiterhin Schlagzeilen. Russische Analysten gehen auf mögliche Hintergründe und Konsequenzen dieser Entscheidung von Donald Trump ein. Der Kreml wurde von Journalisten ebenfalls um eine Stellungnahme gebeten.
Der russische USA-Experte Viktor Olewitsch wies darauf hin, dass einige Top-Politiker der Demokratischen Partei hinter der Entscheidung des US-Präsidenten einen Versuch wittern, die Russland-Untersuchungen um Trumps Administration zu beeinflussen.
Diese Reaktion der Demokraten sei vorhersagbar gewesen, sagte Olewitsch der Onlinezeitung vz.ru: „Man wird versuchen, diese Situation auszunutzen, um die Ernennung eines Sonderermittlers zu fordern, damit dieser die mutmaßlichen Verbindungen der Administration Trump zu Russland untersucht.“ Für die Einsetzung eines Sonderermittlers hatten unter anderen bereits die Senatoren Chuck Schumer und Dick Durbin plädiert.
Neben den Russland-Untersuchungen zu Trump hatte Comey zuvor auch mit den Ermittlungen zur E-Mail-Affäre um Hillary Clinton für Aufsehen gesorgt. In diesem Zusammenhang beklagte Clinton im Wahlkampf einen Rückschlag für ihre Zustimmungswerte, was damals einen Vorteil für Trump bedeutete.
„Doch Comey darf nicht als Trumps Verbündeter bezeichnet werden oder als jemand, der Trump gegenüber loyal ist“, so Olewitsch.
Doch nun könnte ein wirklich loyales Mitglied von Trumps Team ins Fadenkreuz der Kritik geraten, und zwar Justizminister Jeff Sessions: Ausgerechnet auf dessen Empfehlung beschloss Trump nach eigenen Angaben die Entlassung des FBI-Chefs, wie Olewitsch erläuterte.
Der russische Politik-Experte Boris Mezhujew sagte der Agentur RIA Novosti, die Entscheidung von Trump sei vermutlich auf dessen „politische Unerfahrenheit“ zurückzuführen. „Es ist ja klar, dass sich die öffentliche Meinung, und zwar nicht nur die demokratische, nun wegen dieser Geschehnisse in einem angespannten Zustand befindet“, so Mezhujew.
Zu den Motiven von Trumps Entscheidung sagte er: „Die Hauptursache war offensichtlich Comeys Illoyalität gegenüber Trump – vor allem in Bezug auf die Untersuchungen, die mit der ‚russischen Spur‘ zusammenhängen.“ Trump selbst weist konsequent die Vorwürfe zurück, wonach er Verbindungen zu Russland gehabt haben soll.
Eine CBS-Reporterin fragte den russischen Präsidenten Wladimir Putin, wie Comeys Entlassung nun die Beziehungen zwischen Moskau und Washington beeinflussen könne. Putin antwortete, es werde keinen solchen Einfluss geben: „Präsident Trump fungiert im Rahmen seiner verfassungs- und gesetzmäßigen Kompetenzen. Was haben wir damit zu tun?“
Auch der russische Außenminister Sergej Lawrow reagierte ähnlich. „Ich kann Ihnen eine Vielzahl von Beispielen anführen, wo in Russland, in Frankreich, in Großbritannien jemand von jemandem ernannt bzw. entlassen wird. Das sind Ihre inneren Angelegenheiten“, antwortete Lawrow auf die entsprechenden Fragen von US-Journalisten.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte
37 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt, 25 Mal davon in Richtung Donezk. Auf die Gebiete der Ortschaften Krutaja Balka, Jasinowataja, Jakowlewka, Mineralnoje, des Flughafens, des Kirowskij-, des Kujbyschewskij- und des Petrowskij-Bezirk von Donezk wurden 46 122mm-Artilleriegeschossen, 32 Panzergeschosse und 447 Mörsergeschosse abgeschossen, darunter 136 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm. In der Folge der Beschüsse wurden drei Wohnhäuser in Donezk in der Mirgorodskaja-, der Rustaweli- und der Tschechow-Straße beschädigt.
In Richtung Mariupol wurden elf Verletzungen festgestellt. Dabei hat der Gegner auf die Gebiete von
Kominternowo, Oktjabrj, Leninskoje, Sachanka und Beymennoje 47 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen.
Entlang der gesamten Kontaktlinie haben die ukrainischen Straftruppen aktiv Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen, Handgranatwerfer und automatische Granatwerfer und Schusswaffen abgeschossen, darunter auf das Gebiet von Sajzewo in Richtung Gorlowka.
In der Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte starb ein Soldat der Streitkräfte der DVR.

Die militärisch-politische Führung der Ukraine tut weiter alles, um den Konflikt im aktiven Zustand zu halten. So schickt die Führung der sogenannten ATO angesichts des fehlenden Interesses von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte an der Fortsetzung der Kämpfe aktiv Einheiten und Nationalgarde und des „Rechten Sektors“ an die Front, die für ihre Brutalität und Härte bekannt sind.
So wurde nach Angaben unserer Aufklärung während der Durchführung der Rotation der 30. gegen die 28. mechanisierte Brigade in Richtung Mariupol im Gebiet von Wolnowacha und im Verantwortungsbereich der 72. mechanisierten Brigade im Gebiet von Awdejewka die Sicherung der Front an den „Rechten Sektor“ übertragen und im Verantwortungsbereich der 92. mechanisierten Brigade im Gebiet von Marjinka hat die Einheit „Ajdar“ die Aufgabe der Sicherung des Frontgebiets.
Diese Neofaschisten, die von den Überzeugungen ihrer Kommandeure bezüglich des Fehlens von Verantwortlichkeit für Kriegsverbrechen gegenüber friedlichen Bürgern vernebelt sind, beschießen weiter unbarmherzig mit verbotenen Waffen auf unsere Republik und terrorisieren die örtliche Bevölkerung auf den zeitweise von der Ukraine kontrollierten Territorien. So haben diese Verbrecher und Neonazisten heute Nacht die friedlichen Ortschaften Spartak und Mineralnoje unter den Klängen von Märschen des 3. Reichs beschossen, die aus ihren Lautsprecheranlagen in der Nähe des Frontgebiets kamen.
Diese Handlungen werden außerdem durch Erklärungen Jaroschs „gespeist“, dass im Fall einer Schwächung des neofaschistischen Regimes in der Ukraine ein weiterer bewaffneter Staatsstreich erfolgen wird und die bewaffneten Einheiten der Nazisten diesen unterstützen werden.
All diese Beschüsse erfolgen auf dem Hintergrund der Ankunft des stellvertretenden Leiters der OSZE A. Hug in unserer Republik. Uns interessiert sehr, was im Ergebnis über diese Tage in den Berichten der Mission stehen wird.

de.sputniknews.com: Die US-Medien befinden sich laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa in einer „intellektuellen Agonie“.
Wie Sacharowa am Donnerstag gegenüber Journalisten sagte, hatten die US-Medien bei einer Pressekonferenz des russischen Außenministers Sergej Lawrow nach dem Treffen mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen Rex Tillerson am Mittwoch in Washington Voreingenommenheit und fehlendes selbstständiges Denken gezeigt.
Ihr zufolge hatten die US-Medien beim Pressegespräch keine einzige Frage zu den bilateralen Beziehungen gestellt.
„Die meisten Fragen berührten die angebliche Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf sowie den Rücktritt des FBI-Chefs“, so Sacharowa.
„Weder in ernsthafter noch in scherzhafter Weise konnte der Zustrom von Fragen der US-Journalisten gestoppt werden, die nicht begreifen wollten, wie absurd es ist, den Außenminister eines fremden Staates danach zu fragen, warum denn in den USA diese oder jene Umbesetzungen erfolgen“, sagte die Sprecherin.
Dies zeugt laut Sacharowa von der kolossalen Engagiertheit der Medien, ihrem fehlenden selbstständigen Denken sowie davon, dass sie von gewissen politischen Gruppen geleitet werden. Diesbezüglich zeigte sich Sacharowa besorgt über die weitere Entwicklung der US-Medien.
„Angesichts ihres umfassenden Einflusses auf den Informationsraum der ganzen Welt ist dies unser gemeinsames Problem.“
Es sei unmöglich, einen solch starken Einfluss auf das Massenbewusstsein zu besitzen und sich zugleich in „intellektueller Agonie“ zu befinden.
Die Gespräche von Lawrow und Trump im Weißen Haus dauerten am Mittwoch mehr als eine Stunde. Dem Treffen wohnte auch der russische Botschafter in Washington, Sergej Kisljak, bei.

Dan-news.info: Der Abgeordnete der Staatsduma der RF von der KPRF Kasbek Tajsajew hat heute anlässlich des dritten Tags der Republik in der DVR dem Staatsoberhaupt Alexandr Sachartschenko eine Medaille zu ehren des 100. Jahrestags der Großen Oktoberrevolution überreicht, berichtet ein Korrespondent von DAN vom Ort des Geschehens.
Die Auszeichnung erfolgte in feierlicher Atmosphäre im Gebäude des Donezker Staatlichen Akademischen Solowjanenko-Theaters für Oper und Ballett in Anwesenheit ausländischer Gäste.
„In diesem Jahr wird in Russland der 100. Jahrestag des Großen Oktobers gefeiert. Aus Anlass dieses Festtages wurde eine Medaille zum 100. Jahrestag der Großen Oktoberrevolution herausgeben. Mir ist die erfreuliche Mission zugefallen, sie heute Alexandr Wladimirowitsch zu überreichen, denn normalerweise vergibt nur er auf dieser Bühne Auszeichnungen“, sagte Tajsajew.
 

de.sputniknews.com: Gute Karten für Russlands Wirtschaft: EU korrigiert Wachstumsprognose nach oben
Die EU-Kommission hat ihre Prognose bezüglich des Wirtschaftswachstums in Russland korrigiert. Wie es in dem auf der Webseite der Institution veröffentlichten Dokument heißt, erwartet sie ein Wachstum von 1,2 Prozent.
Zuvor waren die Prognosen für das Wachstum der russischen Wirtschaft bei 0,8 Prozent gelegen.
Am Mittwoch, den 10. Mai, ist bekannt geworden, dass die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) ihre Wachstumsprognose des russischen Bruttoinlandsproduktes (BIP) auf 1,2 Prozent beibehielt.

Dnr-online.ru: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko hat heute Vertreter der Kosakenschaft der Krim und Freiwillige aus der Republik Krim, die an den Kämpfen um den Donbass teilgenommen haben, mit dem Georgskreuz ausgezeichnet.
Postum wurden mit dem Georgskreuz fünf Vertreter der Kosakenschaft der Krim
ausgezeichnet.
„Ich bitte darum, sie
den Verwandten und Freunden mit den Worten aufrichtiger Dankbarkeit in meinem eigenen und im Namen aller Einwohner der DVR zu überreichen“, sagte  Alexandr Sachartschenko.
Außerdem dankte das Republikoberhaupt allen Anwesenden für die unschätzbare Hilfe, die die Krimbewohner im Kampf für die Unabhängigkeit der DVR geleistet haben.
„Sehr geehrte Brüder! Heute ist es für mich doppelt erfreulich, Sie am Tag unseres Festes auszuzeichnen. Tausende von Menschen sind gekommen, um uns im Kampf für unsere Unabhängigkeit zu unterstützen. Tausende von Menschen standen mit uns Schulter an Schulter. Ich will jedem von ihnen für ihren Mut und ihre Selbstlosigkeit danken.
Danke Ihnen für
Ihre Kampfbruderschaft. Das, was wir zusammen durchlebt haben, werde ich meinen Kindern und Enkeln weitergeben. Damit alle wissen, dass die Krim und wir eine große gemeinsame Familie sind. Und solange wir leben, solange unsere Kinder leben, wird diese Bruderschaft weiterleben. Auf uns ist ein schweres Los gefallen, aber wir werden alles mit Ehre durchstehen. Danke Ihnen, Kosakenbrüder“.

de.sputniknews.com: Status der Volksrepubliken Donezk und Lugansk wird Thema im EU-Parlament
Die italienische EU-Abgeordnete Eleonora Forenza wird im EU-Parlament die Frage nach dem Status der Volksrepubliken Donezk und Lugansk aufwerfen. Darüber hinaus will sie einen Besuch von Vertretern der selbsterklärten Republiken in Brüssel organisieren, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Donnerstag.
Eine internationale Delegation, zu der Politiker, Experten und Aktivisten aus verschiedenen Ländern gehörten, besuchte im Vorfeld des 9. Mai ein Forum in Lugansk und Donezk zu den Themen „Kampf gegen Faschismus und Nazismus in Europa“. Laut den Organisatoren der Reise würde es ein Abgeordneter allein kaum schaffen, die Position der ganzen EU zu ändern. Doch je mehr Politiker die Region besuchen werden, desto besser wird man in Europa das Wesen der Situation im Donbass verstehen. Gerade mit diesem Ziel wird jetzt das nächste Forum in den Volksrepubliken geplant.
Eleonora Forenza, die vor wenigen Tagen die beiden Volksrepubliken besuchte, berichtete von ihrer Absicht, im italienischen Parlament und im EU-Parlament die Revision des Status der Volksrepubliken zur Sprache zu bringen. Ihr zufolge hat sie dort keinen einzigen Terroristen, der fremdes Gebiet besetzt hätte, getroffen, sondern nur gesehen, wie einfache Menschen die eigenen Gebiete schützen.
„Es ist sehr beschämend, dass die EU das Kiewer Regime unterstützt. Deswegen habe ich bereits eine Petition unterzeichnet, von der italienischen Regierung zu fordern, die selbsterklärten Republiken anzuerkennen. Ich werde im EU-Parlament die Petition erörtern, die zur Einstellung der Unterstützung für die Regierung Poroschenkos und die Anerkennung der Volksrepubliken aufruft. Demnächst wird ein Treffen im EU-Parlament organisiert, zu dem Vertreter von Donezk und Lugansk eingeladen werden. Das Ziel ist es, dieses Problem auf internationaler Ebene zu erörtern und zu zeigen, wie ein einfaches Volk mutig für seine Freiheit und gegen den heutigen Faschismus kämpft“, so Forenza.
Der Organisator des Treffens, ein deutscher politischer Aktivist, unterstützt zwar diese Initiative, ist sich jedoch sicher, dass noch viel Zeit erforderlich sei, damit Europa die realen Ursachen und Folgen der Ukraine-Krise adäquat wahrnimmt.
Laut den Organisatoren soll die Lage real betrachtet werden, denn eine einzige EU-Abgeordnete kann nicht die Meinung der Mehrheit der EU-Politiker ändern. Dennoch haben Vertreter der internationalen Delegation das Wichtigste verstanden – im Donbass leben einfache Menschen, die Frieden, Respekt vor dem Recht auf ihre Sprache, Kultur und Meinungsfreiheit verlangen. In diesem Zusammenhang sind die meisten ausländischen Gäste über die Nicht-Übereinstimmung des realen Bildes mit den Bildern westlicher Medien schockiert. Jetzt haben sie sich darin vergewissert, dass es die ukrainische Seite ist, die die Menschen im Donbass nicht in Ruhe und Frieden leben lässt.
„Ich denke, das Hauptergebnis des Forums besteht darin, dass wir gesehen haben, dass in Kiew, mitten in Europa, ein faschistisches Regime herrscht. Es tötet die Opposition und lässt Nazis in die Regierung eintreten. Das ist ein Problem des ganzen Kontinents, darunter auch der EU“, so Forenza.

Dan-news.info: „Heute haben die Außenministerin der DVR Natalja Nikonorowa und der Außenminister der Republik Südossetien ein Protokoll über die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Republik Südossetien und der DVR unterzeichnet“, teilte der Pressedienst des Außenministeriums der DVR mit.
Nikonorowa merkte an, dass die Unterzeichnung dieses Dokuments dabei hilft, in der nächsten Zeit den Austausch von diplomatischen Vertretungen auf Botschaftsebene zu regeln. Auf diese Weise wird die erste Botschaft der DVR in der Republik Südossetien entstehen.

Ukrinform.ua: Die Bestätigung der Visafreiheit für die Ukraine durch den Rat der Europäischen Union sei eine Rückkehr der Ukrainer in das gemeinsame Europäische Haus, sagte in seiner Ansprache das ukrainische Staatsoberhaupt.
„Gerade eben hat der Ministerrat der Europäischen Union die endgültige Entscheidung über die Gewährung des Rechts auf visumfreie Reisen für uns, die Bürgerinnen und Bürger der Ukraine, angenommen. Am 17. Mai unterzeichnet man feierlich in Straßburg im Gebäude des Europäischen Parlaments, wie wir mit unseren europäischen Freunden vereinbart haben, die entsprechende Gesetzgebungsakte. Es wird wahrscheinlich einer der wichtigsten meiner Besuche seit der Amtszeit als Präsident des Staates Ukraine sein“, betonte Petro Poroschenko.
Er stellte weiter fest, dass die Entscheidung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht wird, und nach zwanzig Tagen werde sie in Kraft treten.

de.sputniknews.com: „Esel-Möhre-Prinzip“: Moskau zu EU-Visafreiheit für Ukrainer
Die Aufhebung der Visumspflicht für ukrainische Staatsbürger hat der russische Vize-Außenminister Alexej Meschkow mit dem „Esel-Möhre-Prinzip“ verglichen.
„Wir verstehen ja die sogenannte Visafreiheit für die Ukraine – das ist gewissermaßen eine Möhre an einem Strick, die das existierende System nur ein bisschen erleichtert“, sagte Meschkow bei seinem Auftritt beim Diskussionsclub „Waldai“.
„Alles bleibt immerhin bei einem halben Jahr – die Einreise ist nur für drei Monate binnen sechs Monaten möglich. Das hat nichts mit einer Arbeitsgenehmigung zu tun“, fügte der Vize-Außenminister hinzu.
Der EU-Rat hat am Donnerstag endgültig der Aufhebung der Visumspflicht für ukrainische Staatsbürger für kurzfristige Aufenthalte im Schengen-Raum zugestimmt. Die EU behält sich dabei das Recht vor, bei Problemen mit Migration und Sicherheit die Visumsfreiheit wieder auszusetzen.

de.sputniknews.com: Die Zahl der Terrorverbrechen in Russland ist innerhalb der vergangenen fünf Jahre um das Zehnfache zurückgegangen. Dies teilte Alexej Popow, Vizesekretär des Sicherheitsrates des Landes, am Donnerstag mit.
„Es ist uns gelungen, in den vergangenen Jahren einen stabilen Trend zur Reduzierung der Terroraktivität in Russland zu erreichen“, sagte Popow Journalisten in einem Interview, das dem kommenden 25. Jahrestag des russischen Sicherheitsrates im Juni gewidmet war.
Allein im Nordkaukasus sollen die Sicherheitsdienste seit 2012 mehr als 300 Terroranschläge vereitelt haben. Dabei seien mehr als 1.200 Terroristen getötet worden, darunter 201 Anführer terroristischer Gruppierungen. 3.600 Mitglieder von Terrorgruppierungen seien zudem festgenommen worden.
Darüber hinaus haben die Sicherheitskräfte Popow zufolge mehr als 1.500 selbstgebastelte Sprengsätze sowie 6.300 Einheiten Schutzwaffen und rund sechs Tonnen Sprengstoff beschlagnahmt.

Dan-news.info: In Donezk hat ein vieltausendköpfiger Zug aus Anlass des dritten Jahrestages der Gründung der DVR begonnen.
Die Teilnehmer
gehen vom Lenin-Platz über die Artjom-Straße bis zum republikanischen Sportkomplex „Olimpijskij“, wo ein Konzert unter Beteiligung russischer Künstler geplant ist.
An der Spitze fahren die Biker von den Nachtwölfen und ein Blasorchester der Donezker Philharmonie. Nach ihnen kommen Kolonnen aus verschiedenen Städten und Bezirken der DVR, Aktivisten von Donezkaja Respublika und Molodaja Respublika. Die Teilnehmer tragen Fahnen der Republik und Blumen.
Von einer Tribüne auf dem Leninplatz aus begrüßen das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko, der Vorsitzende des Volkssowjets Denis Puschilin, besondere Gäste aus Russland, Abchasien, Südossetien und der LVR die Gäste.

Parallel zum Zug finde auf dem Leninplatz eine Kundgebung der Gewerkschaftsföderation der DVR statt: etwa 4000 Menschen mit Transparenten „In der Einheit ist unsere Kraft“, „Wir werden siegen“, „Die Gewerkschaften – die Kraft der Republik“ werden sich in der Folge dem Zug anschließen.

 dnr-news.com: Ein Video des Festzuges zum Tag der Republik in Donezk

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