Kommunisten in den Volksrepubliken des Donbass – Neuigkeiten vom 10.05.2017

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

wpered.su: Makejewkas Kommunisten ehren die Helden des Volkes
Am 07. Mai, im Vorfeld des Tag des Sieges, wurde von der Makejewker Stadtorganisation des Leninschen Komsomol der DVR und der Stadtorganisation der Kommunistischen Partei der DVR ein Treffen von Jugendlichen und Bürgern der Makejewker Wohnbezirke Kirowskij, Zentralno-Gorodskij und Gornjatskij mit Helden des Volkes, Teilnehmer des Ggegenwärtigen Krieges im Donbass organisiert, berichtet der Korrespondent der Webseite „Wperjod“.
Der tragische Vorfall, der in der Stadt am 19. August 2014 im Wohnviertel „Nord“ und in der Straße des 50. Jahrestages der UdSSR passierte, wurde schnell in der ganzen Republik und auch im Ausland publik. Eben an diesem Tag erschütterten massivste Artillerieangriffe seitens der Streitkräfte der Ukraine die Stadt.
Bei uns sind Menschen, deren heroisches Schicksal wir bisher nicht einmal ahnten. Nach außen bescheiden, nicht besonders gesprächig und unscheinbar – eben dies sind die modernen Volkshelden, die die Gäste des heutigen Treffens waren – Artjom Witer und Sergej Nikitschenko. Weiterhin waren bei diesem Treffen die Familien, die durch den Artilleriebeschuss am 19.08.2014 verletzt worden waren – Walerija Osadtschaja, Marta und Wladislaw Skripko – sowie eingeladene Gäste der Kommunistischen Parteiv der DVR und Vertreter der Bürgerschaft – der Erste Sekretär des ZK der KPDVR Boris Litwinow, der Erste Sekretär des Makejewker Stadtkomitees der KPDVR Juri Jurtejew und der zweite Sekretär Wiktor Bojew, der Erste Sekretär der Makejewker Komsomolorganisation Anton Sajenko, die Sekretärin der Regionalen Bürger-Selbstverwaltung „Nord“ Emma Karapetowa, die Sekretärin des Komitees der Hausgemeinschaft Nr 10 – Walentina Didenko , aber auch Schüler des Kinder- und Jugendclubs „Gaidarowez“.
Die Gäste konnten kaum die Tränen zurückhalten in der Erinnerung, die niemanden gleichgültig lässt. Ihre Gefühle bezüglich des Schicksals des Donbass drückte die Schülerin des Gaidarowez-Clubs Jekaterina Jegurowna mit der Rezitation des Gedichts „Der ungebrochene Donbass“ der bekannten Poetin Galina Boschenko und Jelisaweta Litwin rezitierte „Eine wahre Geschichte für Kinder“ von Sergej Michalkow. Die Gedichte, die die Kinder vortrugen, berühreten die Erwachsenen und die Kinder zutiefst und danach erzählte Anton Sajenko den Anwesenden von den Ereignissen, die sich im Kirowskij-Stadtbezirk von Makejewka am 19. August 2014 zutrugen.
„Am 19. August 2017 waren Waleria und ihre Mama – Jelena Skripko – im Geschäft „Koschelek“. Die Leute, die nicht ahnten, welches Unglück gleich über sie hereinbrechen sollte, kauften Eis, denn es war ein heißer Tag. In dem Moment begann der Artilleriebeschuss. Zwei Granaten schlugen direkt vor der Tür des Ladens ein.
Wie Waleria erzählt, erhielt sie direkt im Geschäft ihre erste Verwundung am Bein und am Kinn, wobei ihr Artjom Witer, dessen Namen sie natürlich damals noch nicht kannte, das Leben rettete. Er schützte sie mit seinem Körper und bewahrte sie so vor dem Tod. Fünf Minuten später kam die zweite Welle des Beschusses. Jelena wurde schwer verletzt, mit nur einer Hand hielt sie ihr schon durchtrenntes Bein fest, die rechte war schwer verletzt und selbst der Schuh war mit dem Fuß verschmolzen durch die hohe Temperatur des Geschosses.“
„Artjom verstand, dass die Frau umgehend medizinische und psychologische Hilfe wegen der erlittenen Verletzungen und wegen des Schocks benötigte, und eilte ihr sofort zu Hilfe, versorgte die Verletzungen mit dem Material aus dem Notfallkasten des Geschäftes und ließ nicht zu, dass Jelena das Bewusstsein verlor und starb.
Zu diesem Zeitpunkt begann Waleria trotz der erlittenen Verletzungen an Gesicht und Beinen, den Notruf zu wählen, doch der Rettungswagen weigerte sich, in die Zone des Artilleriebeschusses zu fahren. Es blieb nichts anderes übrig, als auf die Straße zu laufen und ein Auto anzuhalten. Einer nach dem anderen weigerten sich die Autofahrer, die verletzte Frau ins Krankenhaus zu bringen, und lediglich einer war ohne Wenn und Aber bereit, die Opfer zur Rettungsstelle zu fahren“, fuhr Anton Sajenko fort.
Dieser Mann ist der zweite Volksheld, der zum Treffen gekommen war – Sergej Nikitschenko. Heutzutage ist wohl nicht jeder in der Lage, sein Leben für das Leben und die Gesundheit eines Fremden zu riskieren. Artjom Witer verlor am 19. August 2014 einen Teil seines Beins, ist jetzt Invalide der 3. stufe und muss eine Prothese tragen.
Auf die Frage, was unsere Helden während der tragischen Ereignisse dazu führte, Menschen zu helfen, die ihnen völlig unbekannt waren, können Artjom und Sergej schwer eine Antwort finden. Auf diese Fragen eine Antwort zu finden versuchte Boris Litwinow, der an die historische Vergangenheit unseres Landes erinnerte und über das Heldentum unserer Vorfahren im Kampf gegen die faschistischen deutschen Eroberer in den Jahren des Zweiten Weltkrieges sprach. Er sagte, dass die Besonderheit des russischen Volkes darin bestehe, dass Heldentum und Patriotismus unseren Kindern „mit der Muttermilch“ eingeflößt und über die Generationen weitergegeben werden, was manchmal eine entscheidende Rolle im Verlauf vieler Ereignisse spiele.
Mehr als zwei Jahre geht nun schon dieser unerklärte Krieg, der von einer Handvoll Politiker entfesselt wurde, die die Macht ungesetzlich an sich gerissen hatten. Der Krieg ist grausam, und nutzlos. Man möchte die Augen aufmachen und aus diesem Albtraum erwachen können. Es sollte nicht all diese Tausende von gefallenen Verteidigern der Heimat, von ermordeten Zivilisten: Frauen, Kindern, Alten, geben. Es sollte nicht die verminten und verbrannten Felder geben. Es sollte nicht die zerstörten Wohnhäuser, sozialen Einrichtungen, Krankenhäuser, Kindergärten und Schulen geben.
Am 7. Mai 2017 wurden unsere Volkshelden von Boris Litwinow auf Vorschlag des Makejewker Stadtkomitees des Leninschen Komsomol der DVR und im Auftrag des Vorsitzenden des ZK der KPRF Gennadi Sjuganow mit der Gedenkmedaille „70 Jahre des Sieges“ ausgezeichnet.
Artjom Witer, Sergej Nikitschenko, Waleria Osadtschaja und Martha Skripko werden nicht zu Veranstaltungen oder zu Trauerkundgebungen eingeladen, nur die Kommunisten beschäftigten sich im Verbund mit den gesellschaftlichen und patriotischen Kräften ernsthaft mit diesem Problem. Sie reichten vor einigen Monaten eine Petition im Katastrophenschutzministerium ein für eine Auszeichnung Artjom Witers mit der Medaille für herausragendes ziviles Heldentum.
„Ich hätte einfach nicht ruhig weiterleben können, wenn sie gestorben wäre, mit dem Wissen, dass ich dabeistand und nicht getan habe. Auch jetzt, nachdem eine Zeit vergangen ist, würde ich, ungeachtet aller Schwierigkeiten, ohne zu zögern wieder so handeln“, bekannte Artjom Witer.
So sind sie, die wahren Männer von Makejewka. Stark, mutig, ohne Furcht und immer bereit, ihren Landsleuten zu helfen. Um den Nachbarn zu helfen, riskieren sie ihr Leben. Solange wir zusammenstehen, solange wir uns diese Menschlichkeit bewahren, kann kein Krieg unseren Willen brechen! Der Sieg wird unser sein!

gefunden auf der VKontakte-Seite der KP der LVR: Die Gründungssitzung der Lugansker Stadtorganisation des Leninschen Komsomol fand am 09. Mai 2017 statt. Zum Ersten Sekretär des Komitees wurde Stanislaw Roschnow gewählt. Sekretäre des Stadtkomiteets wurden Darja Klinikowa, Wiktor Schwidunow und Wladimir Feditschew.

wpered.su: Wir haben 1945 den Faschismus besiegt – jetzt werden wir das Land des Donbass von den Nationalfaschisten befreien!
Am 9. Mai fand in Donezk eine Militärparade und ein Zug des Unsterblichen Regiments zur Ehren des 72. Jahrestags des Großen Sieges statt. Die Teilnehmer der Aktion gingen vom
Lenin-Platz bis zum Denkmal für die Befreier des Donbass im Park des Leninschen Komsomol, wo ein Festkonzert stattfand.
Der Tag des Sieges ist für die Einwohner der Donezker Volksrepublik ein Feiertag des Willens und der Seelenkraft der alten Generationen, die den Faschismus bereits besiegten und unser Donezker Land und die ganze Welt von Brutalität, Barbarei und Versklavung befreiten. Die heutige Generation von Einwohnern des Donbass ehrt die Väter und Großväter und ist ihnen für den Sieg 1945 dankbar.
Aber jetzt zeigen die Erben des Sieges mit ihren eigenen Heldentaten im Kampf und mit ihrer Arbeit, dass sie würdige Nachfolger der Sieger über den Faschismus sind.
Seit drei Jahren widerstehen die Einwohner der Republik bereits den ukrainischen Nationalfaschisten, die bezüglich der Zahl unsere Armee übertreffen, aber im Geist schwach und
durchtränkt mit Rachsucht gegen das Volk des Donbass sind.
Ihre Rachsucht und ihr Hass kommt daher, dass wir Erben und Nachfolger der Sache des großen sowjetischen Staates sind. Unsere Väter und Großväter errangen den Sieg im Kampf um die Einheit des Landes, Brüderlichkeit, Freundschaft und Gleichheit aller Völker der Sowjetunion. Wie die Sieger des Jahres 1945, so vereinen auch die Kämpfer gegen den Faschismus des 21. Jahrhunderts das Volk um die Ideale von Arbeit und Gerechtigkeit.
Unsere Väter und Großväter hielten in einem Krieg stand, in dem andere Völker nicht
standhalten konnten. Sie errangen den Sieg, weil begabte Kommandeure und Generale an der Spitze unserer Truppen standen und weil Heldentaten und Heldenmut eine Massenerscheinung waren. Die zementierende Grundlage der Sowjetarmee war die Kommunistische Partei. Auch heute bauen die Kommunisten der DVR und ihre Anhänger würdig im militärischen Bereich und in der Arbeit ihren Volksstaat auf.
In den Kolonnen des Unsterblichen Regiments des Jahres 2017 nahmen mehr als 250 Kommunisten, Komsomolzen und Pioniere teil, die rote Fahnen des Sieges, Bilder von Marschällen des Großen Sieges und Bilder heldenhafter Pioniere der Sowjetunion trugen.
Und aus den Kolonnen des Unsterblichen Regiments klang
mit Zehntausenden von Stimmen „Es lebe das sowjetische Siegervolk! Es lege die sowjetische Rote Armee, die Siegerarmee! Die Veteranen haben gesiegt – der Sieg wird auch unser sein! Es lebe der Sieg! Hurra! Hurra! Hurra!“
Zum Feiertag des Sieges, liebe Genossen!
Paraden und Kundgebungen zum Tag des Sieges fanden auch in anderen Städten der DVR statt. Die Kommunisten waren aktive Teilnehmer der Feierlichkeiten in Makejewka. Dort gingen über die Hauptstraße des Stadt, den Lenin-Prospekt, in einer Kolonne mit den Stadtbewohnern mehr als 150 Kommunisten, Komsomolzen und Anhänger der KP der DVR.
Nach der Parade und der Kundgebung auf dem Ruhmesplatz fand ein Konzert des städtischen Orchesters „Schachtjorskije Sori“ statt, an dem auch aktiv Mitglieder und Anhänger der KP der DVR und des Leninschen Komsomol Makejewkas teilnahmen.
Am Tag des Sieges haben
auch Mitglieder der KP der DVR aus Tores am Zug des Unsterblichen Regiments teilgenommen und Blumen am Denkmal für die Verteidiger des Vaterlands niedergelegt.

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