Presseschau vom 09.05.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends/nachts:

 Dan-news.info: „Vor einer Stunde wurde bei einem Beschuss von Sajzewo auf der Bagrizkij-Straße 20 eine Frau, geb. 1950, verletzt“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Er fügte hinzu, dass die Verletzte im städtischen Krankenhaus von Gorlowka ist und noch untersucht wird.

Vormittags:

de.sputniknews.com: Teilnahme der Fliegerkräfte an der Militärparade auf dem Roten Platz abgesagt
Wegen der ungünstigen Wetterbedingungen in der Region Moskau ist beschlossen worden, die Teilnahme der Fliegerkräfte an der Siegesparade auf dem Roten Platz abzusagen, teilt Russlands Verteidigungsministerium mit.
Die für die Parade bestimmten Maschinen werden zu ihren Stationierungsorten zurückkehren.
Am Vortag war es zu einer rapiden Wetterverschlechterung im Raum von Moskau gekommen, es kam zu starken Regen- und Schneefällen.
Auch bei der ersten Siegesparade, am 22. Juni 1945, war die Luftschau wegen schlechten Wetters ausgeblieben.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden Frunse und Kalinowo.
Es wurde mit 122mm-Artilleriegeschützen, 120mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.

 Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In der Nacht wurde in
Trudowskije durch Beschüsse das Dach des privaten Hauses Nr. 51 in der Mamina-Sibirjaka-Straße zerstört“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij mit.
Im
Jasinowataja-Bezirk wurde auch von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Truppen berichtet. Insbesondere wurde Spartak beschossen. „Es gibt Informationen über einen Brand in einem privaten Haus, aber genaue Informationen gibt es nicht, weil es zur Zeit keine Möglichkeit gibt, dorthin zu fahren“, teilte der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun mit.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 50 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurden Artillerie, Panzer, Mörser, Antipanzerraketen, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet“, teilte ein Vertreter des operativen Kommandos der DVR mit.
Insgesamt wurden
13 Ortschaften der DVR beschossen.
„Im
Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk wurde in der Awtostradnaja-Straße 12 ein Haus beschädigt, ein weiteres in Trudowskije in der Mamina-Sibirjaka-Straß 51. Beschädigungen gibt es auch in der Dokutschajewsk in der Friedensstraße 59“, teilte das operative Kommando der DVR mit.

de.sputniknews.com: Siegesparade auf dem Roten Platz

Liveticker mit Fotos: https://de.sputniknews.com/panorama/20170509315686022-russische-siegesparade-2017-live-ticker/

Dan-news.info: Glückwunsch des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko zum 72. Jahrestag des Großen Sieges
Liebe Landsleute, Einwohner des ruhmreichen Donbass! Von ganzem Herzen gratuliere ich Ihnen zum 72. Jahrestag des Großen Sieg
es!
Seit vielen Jahrzehnten ist der 9. Mai für uns alle der heiligste Feiertag. An diesem Tag haben unsere Väter und Großväter das Rückgrat der Hitlertruppen endgültig gebrochen. Er ist ein Symbol wirklichen Muts und militärischen Ruhms, für Treue und Liebe zum Vaterland, des Triumphs eines großen und unbesiegbaren Volkes.
Der Feind wurde gebannt, aber nur die Geschlossenheit und uneingeschränkte Bereitschaft zur Selbstaufopferung, Tag für Tag, Kampf für Kampf, hat unsere Vorfahren dem versprochenen Ziel näher gebracht. Heute neigen wir die Köpfe vor den Kommandeuren, die die Armee in den Angriff geführt haben, vor einfachen Soldaten, deren Kühnheit keine Vorbilder in der Geschichte kannte, vor dem Volk, das alles für den Sieg und unsere Freiheit gegeben hat. Wir erinnern uns an die Gefallenen und ehren unsere lieben Veteranen. Dank Euch, Verwandte, für das Leben!
Bereits seit drei Jahren kämpft das Volk des Donbass für das Recht, den 9. Mai gebührend zu feiern. Wir stehen dafür, dass die Teilnehmer des Großen Vaterländischen Krieges ohne Furcht und mit Stolz ihre Medaillen und Auszeichnungen tragen können. Dafür, dass unsere Kinder wirkliche Helden ehren und in der Kolonne des Unsterblichen Regiments die gehen, die schon nicht mehr bei uns sind. Die Erinnerung an den Großen Sieg des Jahres 1945 gibt uns Kraft und Kühnheit in den Kämpfen für diese Werte. Die Verpflichtung unserer Generation ist es, nicht zuzulassen, dass die kolossale Wichtigkeit der Heldentag jedes sowjetischen Soldaten aus der Geschichte gelöscht wird.
Liebe Landsleute, an diesem großen Tag wünsche ich Euch Standhaftigkeit und Mut bei allen Taten. Dass in Euren Familien immer die Liebe, das Verständnis und die Fürsorge herrsche. Frieden der Republik und Siege!
Das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik Alexandr Sachartschenko

de.sputniknews.com: Besser in Frieden frieren, als in Kriegshölle brennen
Der 9. Mai 2017 ist wohl einer der kältesten Tage des Sieges in der Geschichte der russischen Hauptstadt. Trotzdem haben sich Veteranen und ihre Angehörigen sowie die Regierung Russlands auf dem Roten Platz eingefunden.
Es ist bedeckt. Die Wolkendecke über der Stadt ist in diesem Jahr so dick, dass es sich nicht lohnte, sie zu vertreiben. Aber immerhin gab es weder Schnee noch Regen. Die Tribünen auf dem Roten Platz, vor Kreml und Lenin-Mausoleum, gegenüber des GUM-Kaufhauses, füllen sich bereits eine Stunde vor Paradebeginn.
Veteranen in Uniform mit Orden. Ihre Familien, Nachfahren und Liebsten — sie alle dürfen sich über kleine Geschenke auf ihren Sitzen freuen. Außerdem werden Regenjacken verteilt. Es ist der große Feiertag der Veteranen des Zweiten Weltkrieges: Sie schreiten — obwohl es aufgrund des respektablen Alters schon sichtlich schwer fällt — lächelnd über den Platz, einige werden gebracht. Sie haben einst ihr Leben aufs Spiel gesetzt, um Europa und die Welt vom Faschismus zu befreien. Sie haben letztlich gesiegt.
„Und je länger diese Ereignisse zurückliegen“, betont auch Präsident Wladimir Putin in seiner Grußrede, „desto größer ist unsere Verantwortung, uns zu erinnern.“ Und künftig solches Leid, so viel Blut und Tod zu verhindern.
„Ich kam damals, 1945, bis nach Berlin“, erzählt ein gewisser Iwan Petrowitsch, Mitte-Ende 80. Er kann sich kaum retten vor Interviewanfragen. Die echten Zeitzeugen verlassen langsam diese Erde. Die wenigen, die übrig sind, sind als Gesprächspartner natürlich heiß begehrt. Dieser hier war seinen Worten nach Lkw-Fahrer. Und ja, sagt er, „die Paraden sind natürlich nötig, um sich zu erinnern. Und vor allem, um eine Wiederholung solcher Ereignisse zu verhindern“. Er selbst habe an acht Paraden selbst noch teilgenommen. Insgesamt war er bei elf anwesend.
Sein jüngerer Sitznachbar stimmt ihm zu: „Ich bin 76 Jahre und arbeite noch für das Zivilschutzministerium“. Die Erinnerung an die Schrecken des Großen Vaterländischen Krieges müsse unbedingt erhalten werden.
Und so gibt Verteidigungsminister Sergej Schoigu dann das Startsignal. Die Ordner am Rande des Roten Platzes zittern schon, das Publikum auch — vor Kälte, aber auch vor Aufregung. Es marschieren die Soldaten und Soldatinnen über den Platz, dann rollt die Technik. Die neue Artkis-Rüstungsfahrzeuge sind ein auffälliger Hingucker — und durch die Tribünenreihen geht ein Raunen. „Oooh, aaahhh!“ Und sowohl Schoigu als auch Putin antworten nicht nur die Soldaten, sondern auch Zuschauer und Veteranen mit jeweils dreifachen „Hurra!“.
Nach eineinhalb Stunden wird klar: Die Flugshow fällt wegen schlechten Wetters aus. Die zahlreichen Freiwilligen, die teils sogar aus der fernöstlichen Amur-Region extra für die Parade nach Moskau kamen, geleiten die Veteranen in den Kreml. Aufwärmen, erinnern und ehren. Denn heute ist ihr großer Tag.

Dan-news.info/dnr-online.ru: Siegesparade und Unsterbliches Regiment in Donezk (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Heute fand in Donezk die Parade zum Tag des Sieges stand. Kommandeur der Brigade war der Kommandeur des operativen Kommandos der DVR Generalmajor Denis Sinenkow, der Held der DVR, der Verteidigungsminister der DVR Generalleutnant Wladimir Kononow nahm die Parade ab. Die Parade wurde mit dem Hissen der Staatsflagge der DVR und der Fahne des Sieges, der legendären Sturmflagge des 150. Division, die mit dem Kutusow-Orden ausgezeichnet wurde,
eröffnet.
Insgesamt ging
en in der Parade 15 Parademannschaften – mehr als 1000 Menschen – Kursanten der Donezker allgemeinmilitärischen Offiziersschule, des Donezkers Lyzeums mit verstärkter militärischer Ausbildung, das nach dem zweimaligen Helden der Sowjetunion, dem Flieger und Kosmonauten G. T. Beregowoj benannt ist, der Donezker Akademie des Innenministeriums sowie Verteidiger der Republik – Soldaten der operativ-taktischen Gruppen „Komsomolskoje“ und „Gorlowka“, der operativ-taktischen Gruppen „Oplot“ und „Kupol“, Soldaten der Republikanischen Garde der DVR und der inneren Truppen des Innenministeriums der DVR sowie Rettungskräfte des Zivilschutzministeriums der DVR.
Die mechanisierte Kolonne mit Militärtechnik wurde von einem sowjetischen Panzer T-34-85 sowie weiterer sowjetischer Technik angeführt, geführt vom Helden der DVR Oberfeldwebel Walerij Bybko.

Auf der Parade war auch Militärtechnik der Streitkräfte der DVR zu sehen: Panzer T-72 und T-64, Schützenpanzerwagen, Schützenpanzer, Artilleriegeschütze, Raketenabwehrkomplexe, Abwehrgeschütze und Mörser.
Zehntausende von Einwohnern und Gästen der Republik kamen auf den Lenin-Platz in Donezk, um
die Parade zu sehen.
Sie wurden vom Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko begrüßt:
„Genossen Soldaten! Liebe Veteranen, Bürger und Gäste der Donezker Volksrepublik!

Ich gratuliere Ihnen zum 72. Jahrestag des Großen Sieges des sowjetischen Volkes über die faschistischen deutschen Besatzer.
Vor 72 Jahren hat unser Volk dem größten Übel der Menschen, dem Faschismus, eine vernichtende Niederlage zugefügt. Unsere Großväter und Urgroßväter sind mutig zur Verteidigung unserer großen Heimat aufgestanden und haben den Feind in schweren Kämpfen zerschlagen. Heute begehen wir einen großen Feiertag – den Tag unseres Sieges.
Nach der Parade der Militärtechnik und der Elite der Streitkräfte der DVR werden Tausende von Menschen über diesen Platz gehen, die am Zug des Unsterblichen Regiments teilnehmen. Wir ehren das Andenken unserer toten Helden. Leider steht heute der Krieg an unserer Schwelle und unsere toten Vorfahren stehen in einer Reihe mit unseren Brüdern und Söhnen.
Aber wie vor 72 Jahren werden wir auch heute siegen. Unsere Sache ist richtig. Der Feind wird zerschlagen werden. Der Sieg wird unser sein!“

Mehrere zehntausend Menschen nahmen am Zug des Unsterblichen Regiments teil. Die Kolonne wurde vom Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko angeführt, der ein Foto des Helden der DVR Arsen Pawlow (Motorola) trug, der von ukrainischen Terroristen ermordet wurde. Es folgten Teilnehmer mit Fotos anderer gefallener Helden der DVR. Einwohner und Gäste der Republik trugen Fotos ihrer toten Verwandten – Teilnehmer des Großen Vaterländischen Krieges, des Krieges in Afghanistan und heutiger Verteidiger des Donbass. Sie trugen DVR-Fahnen und Blumen.
Im Unsterblichen Regiment gehe ich gemeinsam mit meinem Sohn. Er starb, als er bei der Verteidigung von Saur-Mogila im Jahr 2014 das feindliche Feuer auf sich zog. Damals haben sieben Kämpfer eine Höhe gehalten, darunter war auch mein Sohn. Ich möchte, dass die folgenden Generationen sich an ihre Verteidiger erinnern und stolz auf sie sind“, erzählte die Mutter eines gefallenen Soldaten der Armee der DVR.
Insgesamt nahmen mehr als 60.000 Einwohner an den Veranstaltungen im Zentrum von Donezk teil.
Zum Abschluss fand eine festliche Kundgebung am Denkmal „Deinen Befreiern Donbass“ teil, an der mehr als 250 Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs teilnahmen. Darauf folgte ein Fest im Schtscherbakow-Park.


gefunden auf Youtube: Video der Siegesparade in Donezk, Kanal von „Oplot-TV“

Lug-info.com: Siegesparade und Unsterbliches Regiment in Lugansk (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Siegesparade zum 72. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg fand auf dem Theaterplatz im Zentrum von Lugansk statt.
An der Parade nahmen etwa 1200 Soldaten und Angehörige der Rechtsschutzorgane der LVR, des Zivilschutzministeriums und Kadetten teil. An der Parade beteiligt waren auch etwa 100
Waffensysteme und Technik, darunter Panzer, Schützenpanzer, Mehrfachraketenwerfer, Artilleriegeschütze.
Kommandeur der Brigade war der Kommandeur einer Abteilung der Volksmiliz Oberst Jan Leschtschenko, das Oberhaupt der Republik Igor Plotnizkij nahm die Parade ab.
Zum Abschluss der Parade kam der Marsch des Friedens und die Kolonne des Unsterblichen Regiments auf den Theaterplatz, deren Teilnehmer Fotos von Verwandten trugen, die die Heimat während des Großen Vaterländischen Kriegs und während der Kiewer Aggression im Donbass verteidigt haben. Insgesamt nahmen mehr als 40.000 Menschen daran teil.

Lug-info.com: Der Leiter der Koordination der Volksmiliz der LVR Michail Filiponenko gratulierte im Namen des Kommandos und des gesamten Personals der Verteidigungsbehörde der Republik den Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges zum Tag des Sieges.
„Liebe Veteranen! Man kann sich unser Leben ohne diese großen Feiertage nicht vorstellen. Der Tag des Sieges über den Faschismus ist für immer in unsere Geschichte geschrieben und wir werden niemandem erlauben sie umzuschreiben. Eure Tapferkeit, euer Mut werden immer ein Beispiel für die zukünftigen Generationen sein“, sagte Filiponenko.
„Im Namen des Kommandos und des gesamten Personal gratuliere ich euch zum Tag des Sieges. Gesundheit, ein langes Leben. Und wir unsererseits werden alle tun, um eurer großen Heldentat würdig zu sein. Gratulation zum Feiertag, liebe Veteranen!“.

Dnr-news.com: In Charkow griff ein wütender Mob pro-ukrainischer Aktivisten einen Mann mit Georgsband an
In Charkow hat eine Gruppe empörter pro-ukrainischer Aktivisten, aber auch Veteranen der „ATO“, einen Menschen angegriffen, bei dem sie ein Georgsband entdeckten. Dem Opfer gelang es sich hinter einem Polizeikordon in Sicherheit zu bringen.
„Man muss direkt zuschlagen, nehmen und verprügeln“, sagte hinter den Kulissen einer der ukrainischen Aktivisten.
(in dem Video sind Sprechchöre mit der Losung „Der Faschismus kommt nicht durch“ zu hören – Anm. d. Übers.)

de.sputniknews.com: Darum wurde laut Putin der Zweite Weltkrieg möglich
Der fehlende Zusammenhalt unter den Großmächten und die Duldung der Nazi-Ideologie haben laut Wladimir Putin den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges vor mehr als 77 Jahren möglich gemacht. Während der Feier zum 72. Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland sprach sich der russische Präsident für den Frieden aus.
„Wir dürfen nicht vergessen, dass der Sieg durch gewaltige und nicht wiedergutzumachende Opfer errungen wurde und dass der Krieg Millionen von Menschenleben gefordert hat“, sagte Putin am Dienstag zum Auftakt der Militärparade auf dem Roten Platz in Moskau.
„Diese ungeheuerliche Tragödie konnte nicht verhindert werden, weil man die verbrecherische Ideologie der Rassenüberlegenheit gewähren ließ und es unter den führenden Ländern der Welt keinen Zusammenhalt gab.“
Auch wenn Russland unter den jetzigen Umständen sein Verteidigungspotenzial erhöhen müsse, stehe das Land zu Frieden und einer gleichberechtigten Zusammenarbeit, so Putin weiter. „Russland wird immer auf der Seite des Friedens und zu denjenigen stehen, die den Weg einer gleichberechtigten Partnerschaft wählen und den Krieg als entgegen der menschlichen Natur ablehnen.“

Dan-news.info: Ukrainische Soldaten haben heute Morgen, am 72. Jahrestag des Großen Sieges das Dorf Besymennoje beschossen. Dies teilte das operative Kommando der DVR mit.
„Während die Parade zum Tag des Sieges stattfand, wurden von den Positionen der 36. Marineinfanteriebrigade, der 40. Luftlandebrigade der ukrainischen Streitkräfte und des Regiments „Asow“ aus von 9:35 bis 10:25 die Puschkin-, die Freundschaftsstraße und die Westgasse in Besymennoje beschossen“, sagte ein Vertreter des Kommandos.

Er merkte an, dass der Gegner Artillerie des Kalibers 152mm, Panzergeschütze und Mörser des Kalibers 120mm verwendet hat. Insgesamt wurden von den Positionen der Kiewer Truppen 70 Geschosse abgeschossen.
„Während des Beschusses fand in Besymennoje eine
Festkundgebung statt. Nach vorläufigen Informationen wurden drei zivile Einwohner verletzt“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der Republik mit.
Nach vorläufigen Informationen wurden in der Folge des Beschusses eine Schule und ein Kulturhaus beschädigt.

Nachmittags:

Ukrinform.ua: Rund 7 000 Polizisten werden heute die Rechtsordnung während der Veranstaltungen zum 9. Mai in Kiew sichern, teilte die Nationalpolizei der Ukraine mit.
„Um die Sicherheit der Einwohner von Kiew und der Gäste der Hauptstadt werden sich etwa 7 000 Polizisten und Nationalgardisten kümmern, die hart auf alle Rechtsverletzungen reagieren werden“, heißt es in der Meldung.
Heute sei in Kiew eine Reihe von Veranstaltungen geplant, an denen etwa 10 000 Menschen teilnehmen werden. Die Polizei appellierte an die Organisatoren und Teilnehmer, die vorgeschriebenen Verhaltensregeln einzuhalten, keine Provokationen zu begehen und die verbotenen Symbole nicht zu verwenden.

de.sputniknews.com: Kiew: Unbekannte hindern russische Diplomaten an Blumenniederlegung
n Kiew sind russische Diplomaten daran gehindert worden, am Denkmal des Unbekannten Soldaten Blumen niederzulegen. Dies teilt die Zeitung „Kommersant“ am Dienstag mit.
Als Mitarbeiter der russischen Botschaft in der ukrainischen Hauptstadt an dem Denkmal Blumen niederlegen wollten, soll eine Gruppe von Unbekannten ihnen den Weg versperrt haben. Jegliche Verhandlungen seien erfolglos geblieben – die Unbekannten hätten die russischen Diplomaten nicht durchgelassen.
Stattdessen legten die russischen Vertreter, so das Blatt, die Blumen am Denkmal des sowjetischen Generals Nikolai Watutin nieder, der 1943 die Operation zur Befreiung von Kiew befehligt hatte.
In der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang haben Beamte am Dienstag Medienberichten zufolge einen Blumenkranz am Befreiungsturm niedergelegt. Angeführt wurde die Zeremonie vom russischen Botschafter Alexander Mazegora und dem Militärattaché Alexej Bartussow. Seitens Nordkoreas nahmen Vertreter des nordkoreanischen Außenministeriums sowie des Militärs teil.
Auch Botschafter und Vertreter anderer Länder wie Großbritanniens, Deutschlands, Frankreichs, Bulgariens, Rumäniens, Polens, Tschechiens und der Mongolei sollen an der Gedenkzeremonie teilgenommen haben.

ukrinform.ua: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, erklärte heute während der Zeremonie der Ablegung des Eides von Soldaten des Präsidentenregiments und der 101. separaten Brigade des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine, die Ukrainer seien gleichberechtigte Beteiligte am Sieg über den Nazismus im Zweiten Weltkrieg, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Wir, die Ukrainer, sind vollberechtigte Beteiligte am Sieg über den Nazismus. Bittere Erinnerungen an jene Jahre lassen uns nicht los, sie werden behutsam von Generation zu Generation übermittelt. Dieser Gedenktag ist und wird bleiben, aber wir werden ihn nicht mehr nach Moskaus Szenario begehen“, sagte der Präsident.
Poroschenko stellte fest, der Krieg habe natürlich einen globalen Charakter gehabt und die Völker der ehemaligen Sowjetunion haben zusammen gekämpft. Aber bei all dem hatte der Krieg auch seine separate, ukrainische Dimension, die für uns ohne Zweifel das Wichtigste sei.
Er betonte ferner, dass er, als Präsident der Ukraine, den tiefsten Respekt und die Ehre gegenüber allen Veteranen des Zweiten Weltkriegs, den Mitgliedern der ukrainischen Befreiungsbewegung, den Bürgerinnen und Bürgern empfindet, die die Schrecken der NS-Verfolgung erlebt haben. Und gleichzeitig äußerte er als Oberster Befehlshaber seine Dankbarkeit an die ukrainischen Truppen für ihren Mut bei der Verteidigung des Landes vor der russischen Aggression.

dnr-news.com: In Nikolajew leisteten die „Afghanen“ bei der Festveranstaltung zum Tag des Sieges den ukrainischen Aktivisten Widerstand
In Nikolajew wurde eine Demonstration des „Unsterblichen Regiments“ durchgeführt – die Organisatoren hatten geplant, von der Sobornaja-Straße bis zum Heldendenkmal für die Oljschanzer zu ziehen. Ebenfalls zu dieser Veranstaltung kamen ukrainische Aktivisten, um zu kontrollieren, dass auch niemand der Teilnehmer der Aktion „verbotene Georgsbändchen oder Portraits separatistischer Kämpfer“ bei sich trägt.
Die Vorbereitung zum Marsch des „Unsterblichen Regiments“ begann in der Stadt etwa um 10:00. Zwischen den Einwohnern von Nikolajew und den pro-ukrainischen Aktivisten kam es immer wieder zu Konflikten, insbesondere prügelten sich auf der Veranstaltung zum Tag des Sieges Afghanistan-Kämpfer und ukrainische Patrioten, die sich immer wieder unter die Demonstrierenden mischten.
Unter dem Banner der 40. Armee legten die Nikolajewer Blumen am Denkmal für die Oljschanzer und am Ewigen Feuer nieder, während aggressiv gestimmte ukrainische Aktivisten mit schwarz-roten Fahnen ständig provozierten, jedoch eine Abfuhr erhielten. Auch traten die Nationalisten offen aggressiv gegen diejenigen Einwohner der Stadt auf, die ihre Ansichten nicht teilten.
„Bürger von Sewastopol, seht, was in Nikolajew passiert“, kommentierte eine Bürgerin Nikolajews, die mit der Kamera die Geschehnisse filmte.
(Oljschanzer: eine Landungstruppe aus 55 Freiwilligen der sowjetischen Marine unter Leitung von Oberleutnant Oljschanskij, die im März 1944 den Auftrag bekam, im Hafen des besetzten Nikolajew an Land zu gehen, den Kampf im Hinterland des Feindes zu entfesseln und damit die Operation Odessa zu unterstützen. Sie erfüllten diesen Auftrag unter Einsatz ihres Lebens, hielten 48 Stunden lang 18 Attacken des Feindes stand und kämpften so heldenhaft, dass die Deutschen bis zum Schluss glaubten, einem ganzen Bataillon gegenüberzustehen. Es überlebten nur 11 Mann, alle verletzt, ihre Kommandeure jedoch waren in diesem Kampf ausnahmslos gefallen – Anm. d. Übers.)

de.sputniknews.com: 72 Jahre Kriegsende: Tausende bei Gedenkmarsch in Moskau
72 Jahre nach der Kapitulation von Nazi-Deutschland haben sich am Dienstag in Moskau Tausende Menschen eingefunden, um mit der Aktion „Unsterbliches Regiment“ ihrer im Großen Vaterländischen Krieg gefallenen Angehörigen zu gedenken. Unter den Gedenkenden ist auch Präsident Wladimir Putin.
Erklärtes Ziel des „Unsterblichen Regiments“ ist es, das Andenken an die Kriegsopfer und Veteranen wachzuhalten. Der Gedenkmarsch fand erstmals 2012 im sibirischen Tomsk statt. Im vergangenen Jahr nahm Präsident Wladimir Putin an der gleichnamigen Aktion in Moskau teil, und zwar mit dem Portrait seines Vaters.

de.sputniknews.com: Syrien: Moskau dementiert Berichte über Hinrichtung von russischem Offizier durch IS
Das russische Verteidigungsministerium hat Medienberichte zurückgewiesen, laut denen ein russischer Offizier in Syrien durch die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) gefangengenommen und hingerichtet worden ist.
„Alle russischen Soldaten, die in Syrien im Einsatz sind, sind wohlauf und kommen ihren Aufgaben zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus nach“, erklärte das Verteidigungsministerium am Dienstag. Die Behörde verurteilte jene Massenmedien, „die Desinformationenen internationaler Terrorgruppen regelmäßig weitergeben.“
Laut westlichen Medien haben die IS-Terroristen ein Video veröffentlicht, in dem ein Mann geköpft wird. Bei dem Hingerichteten solle es sich um einen Aufklärungsoffizier handeln.

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen fünfmal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden die Positionen unserer Abteilungen in den Gebieten von Frunse und Kalinowo.
Beim Beschuss wurden 120- und 82mm-Mörser, Schützenpanzer, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. Insgesamt wurden 75 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.

de.sputniknews.com: Russische Biker „Nachtwölfe“ zum Tag des Sieges im Berliner Treptower Park
Der 9.Mai wird nicht nur in Russland und dem postsowjetischen Raum als Tag des Sieges über den Hitlerfaschismus gefeiert, sondern auch in Berlin. Politiker, Diplomaten, Kriegsveteranen, aber auch viele Berliner Bürger legten Kränze nieder an den Sowjetischen Ehrenmalen im Treptower Park und im Tiergarten.
Am Morgen des 9. Mai legten Botschafter ehemaliger Sowjetrepubliken zusammen mit Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidtke Kränze nieder am Sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park. Anschließend schritten auch die russischen Biker „Nachtwölfe“ im großen Pulk zur Kranzniederlegung als Höhepunkt Ihrer alljährlichen Motorradfahrt zum Tag des Sieges nach Berlin.
In Russland ist der 9. Mai offizieller Feiertag, der mit einer großen Militärparade auf dem Roten Platz begangen wird.
Auch wenn der 9.Mai in Deutschland kein Feiertag ist, gedenken viele der Millionen Menschen aus den ehemaligen Sowjetrepubliken, die in Deutschland leben und auch viele Deutsche des Endes des Hitlerfaschismus. Der 8. Mai wurde in der DDR als „Tag der Befreiung“ begangen. Das Deutsch-Russischen Museum Karlshorst am Ort der Kapitulationsunterzeichnung begeht diesen Tag alljährlich mit einem Museumsfest. Durch die Zeitverschiebung zwischen Moskau und Berlin war der Zeitpunkt der Kapitulation der 8. Mai Berliner Zeit, aber bereits der 9. Mai 1945 Moskauer Zeit.
Das Ehrenmal im Treptower Park ist das größte sowjetische Denkmal außerhalb der Grenzen der ehemaligen Sowjetunion. Die zwölf Meter hohe Statue stellt einen Soldaten dar, der in der rechten Hand ein Schwert und auf dem linken Arm schützend ein Kind trägt. Mit seinen Stiefeln zertritt er ein Hakenkreuz.
Am Morgen des 9. Mai versammelten sich einige hundert Russen und Deutsche in Treptow. Viele trugen das Georgsband. Die orange-schwarzen Sankt-Georgs-Bänder sind Symbole des Sieges über den Faschismus im Zweiten Weltkrieg. Auch die russische Tradition des „Unsterblichen Regiments“ wurde aufgegriffen und viele Menschen trugen Bilder ihrer im Krieg gefallenen Vorfahren. Russlandfahnen wurden geschwenkt, aber auch die alte rote Sowjetfahne mit Hammer und Sichel war präsent. Viele Menschen legten Blumen, vor allem rote Nelken nieder.
Um 10 Uhr gab es eine offizielle Kranzniederlegung. Die Botschafter vieler ehemaliger Sowjetrepubliken legten Kränze ihres Landes nieder und verneigten sich vor den Opfern der Sowjetarmee. Es gab auch Kränze der Bundesregierung und von der Linkspartei. Vor Ort war als deutscher Repräsentant Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidtke. Er stand gleich neben dem russischen Botschafter Wladimir Grinin. Gemeinsam sind sie die Stufen zur Gedenkhalle im Ehrenmal hochgeschritten.
Gleich anschließend kam es zu einer Kranzniederlegung der etwas spezielleren Art. Die berühmt-berüchtigten Nachtwölfe aus Russland haben es auch in diesem Jahr wieder nach Berlin geschafft. Einige Dutzend Biker dieses Motorradklubs brechen jedes Jahr von Russland zu einer Gedenktour durch die Ostländer des 2. Weltkriegs auf. Auch dieses Jahr gab es wieder einige Probleme an den Grenzen. Da die Nachtwölfe in vielen Ländern Mitglieder haben, schlossen sich ihnen unterwegs Biker aus der Slowakei, Polen oder Bulgarien an. Zur Kranzniederlegung im Treptower Park schafften es ungefähr 200 Biker. Die patriotischen Motorradfans marschierten im strammen Pulk auf das Ehrenmal zu, sangen russische Kriegslieder und legten in einzelnen Gruppen Kränze in der Gedenkhalle des Mahnmals nieder. Bei den Bikern in Lederkluft herrschte Disziplin und die Stimmung war gut und friedlich. Es gab auch keinerlei Hindernisse von Seiten der Polizei.
Anschließend fuhren die Botschafter und später auch die Nachtwölfe weiter zu Kranzniederlegungen beim anderen großen sowjetischen Kriegsmahnmal im Berliner Tiergarten. Zusammen mit einigen Tausend Berlinern zog das „Unsterbliche Regiment“ durch das Brandenburger Tor. Für den Abend ist ein Volksfest mit Livemusik im Treptower Park geplant.

de.sputniknews.com: Berlin-Tiergarten: Gedenken an Befreier vom Faschismus und Opfer der Sowjetvölker
Hunderte Menschen gedachten neben Diplomaten, Politikern und Veteranen am 9. Mai in Berlins Mitte des Sieges der Roten Armee über den deutschen Faschismus und der Opfer des Zweiten Weltkrieges. Der Berliner Kultursenator Klaus Lederer erinnerte an den „Blutzoll der Völker Russlands“. Das „Unsterbliche Regiment“ marschierte durchs Brandenburger Tor.
Mit einer Kranzniederlegung am Sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Tiergarten gedachte der Botschafter der Russischen Föderation, Wladimir Grinin, am 9. Mai der Gefallenen der Roten Armee im Kampf gegen den Hitlerfaschismus. Neben ihm Diplomaten der anderen ehemaligen Sowjetrepubliken, Vertreter von Politik und Gesellschaft, der Bundeswehr, die Militärattachés anderer Länder, zum Beispiel Japans, Vietnams und Griechenlands, Kriegsveteranen sowie viele Bürgerinnen und Bürger aus Russland, Deutschland und anderen Ländern. Sie gedachten der Toten und Veteranen des Krieges und legten Blumen nieder. Inmitten der offiziellen Kränze zahlreicher Botschaften und Organisationen vor dem Ehrenmal fanden sich neben dem der Bundesregierung und der Jüdischen Gemeinde in Deutschland, mit dem Band „Dank den Befreiern“, auch solche der Ukraine und der USA.
„Wie jedes Jahr“ verneigte sich Lothar de Maiziére, letzter DDR-Ministerpräsident und CDU-Politiker, „vor den Opfern, die die Sowjetvölker im Zweiten Weltkrieg gebracht haben“. Walter Momper, ehemaliger Regierender Bürgermeister von Berlin, gehörten ebenfalls zu jenen, die zum Ehrenmal gekommen waren, „um der Opfer des großen Weltkrieges zu gedenken“. Er beschrieb gegenüber Sputnik als sein Motiv, dabei zu sein, dass „das Elend, das wir Deutsche über die Sowjetunion damals gebracht haben, nie wieder passieren möge“. Ihm gehe es darum, „dass wir weiterhin friedlich leben und gerade in diesen Zeiten, wo es im deutsch-russischen Verhältnis nicht so gut steht, die Bande und die Freundschaften, die bestanden, zu bewahren und zu entwickeln“. Der Sozialdemokrat hofft auf bessere Beziehungen zu Russland, warf aber zugleich Moskau vor, mit der „Einverleibung der Krim“ den Grund für das verschlechterte Verhältnis geliefert zu haben. Es gehe aber darum, miteinander im Gespräch zu bleiben und die freundschaftlichen Kontakte zu erhalten: „Eine gute Freundschaft muss solche Belastungen aushalten.“
Miteinander im Gespräch bleiben und Kontakte erhalten
Klaus Lederer, Kultursenator von Berlin und Landesvorsitzender der Linkspartei, sprach gegenüber Sputnik von einer Selbstverständlichkeit, dabei zu sein. „Es geht einfach schlicht darum, dieses historische Ereignis zu würdigen, und auch die Alliierten zu würdigen, wie auch die Völker Russlands, die den größten Blutzoll im Zweiten Weltkrieg bei der Niederwerfung der Nazis getragen haben.“ Die deutsche Hauptstadt wolle mit mehr Kulturaustausch dazu beitragen, miteinander im Gespräch zu bleiben und die Kontakte zwischen beiden Ländern zu erhalten, erklärte Lederer. Auf Nachfrage meinte er ebenfalls, Russland für das derzeit schlechte Verhältnis verantwortlich erklären zu müssen, und sagte, „dass dabei die Annexion der Ukraine auch eine Rolle spielt“.
Über diese Äußerung seines Parteigenossen schüttelte Wolfgang Gehrcke, Vizevorsitzender der Linksfraktion im Bundestag, nur den Kopf: „Das ist schlichtweg Unsinn.“ Selbst wenn Lederer nur die Krim gemeint habe, gehe es darum, bei diesem Thema zu begreifen, dass die Rückkehr der Halbinsel nach Russland „eine Mehrheitsentscheidung der Bevölkerung“ war. Der Linkspartei-Parlamentarier schlug vor, vom Verhalten der SPD bis 1989 gegenüber der DDR zu lernen: „Die SPD war nie für eine völkerrechtliche Anerkennung der DDR, hat dieses Problem aber nie zum Anlass genommen, nicht zu verhandeln. Selbst wenn man in der Krimfrage unterschiedlicher Auffassung ist, muss man den Weg zueinander finden.“ Gehrcke sprach sich am Ehrenmal dafür aus, dass „möglichst auch aus den Parlamenten eine deutliche Botschaft kommt: Wir wollen eine gute Nachbarschaft zu Russland!“ Dazu zähle das Ende der Sanktionen, der Abzug der Bundeswehr von der russischen Westgrenze sowie zu verstehen, „dass die Rote Armee nicht nur die Sowjetunion, nicht nur Russland, sondern Europa und auch unser Land vom Faschismus befreit hat“. Er bedauerte, dass er nur fünf weitere Bundestagsmitglieder, unter anderem von der SPD, bei der Kranzniederlegung sah: „Eigentlich müsste es hier eine offizielle Delegation des Bundestages geben und alle Abgeordneten hätten sich drängeln müssen, daran teilnehmen zu können.“
Zuvor hatten der russische Botschafter Grinin und seine diplomatischen Begleiter am Sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow Kränze niedergelegt und der Opfer des Sieges über den deutschen Faschismus gedacht. Die Feierlichkeiten aus Anlass des Tages des Sieges wurden mit einem Empfang in der Russischen Botschaft Unter den Linden fortgesetzt. Zum gleichen Zeitpunkt, gegen Mittag, setzte sich am Brandenburger Tor das „Unsterbliche Regiment“ in Richtung Ehrenmal in Tiergarten in Marsch. Hunderte Menschen aller Generationen trugen Bilder von Familienangehörigen mit sich, die in der sowjetischen Armee kämpften, um so auch an die unbekannten Helden des Krieges zu erinnern. Mit den Porträts, Fahnen, auch der sowjetischen, und Liedern starteten sie neben der US-Botschaft, um am Ehrenmal Blumen niederzulegen und der Toten der Roten Armee zu gedenken.
Tilo Gräser

Dnr-online.ru/youtube Noworossija TW: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte
50 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Davon wurden 27 Fälle in Richtung Donezk registriert. Unter anderem wurden die Gebiete von
Krutaja Balka, Jasinowataja, Shabitschewo, Spartak, Dokutschajewsk, des Flughafens, des Petrowskij- und des Kirowskij-Bezirks von Donezk beschossen. In dieser Richtung haben die Kriegsverbrecher der 46. Luftsturmbrigade, der 72. und 92. mechanisierten Brigade sechs Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm, 22 Panzergeschosse und 180 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm auf das Territorium der Republik abgeschossen. In der Folge der Beschüsse wurden drei Wohnhäuser in Dokutschajewsk, im Petrowskij-Bezirk von Donezk beschädigt
In Richtung Mariupol wurden 20 Verletzungen registriert. Von den Positionen der 36. Marineinfanteriebrigade hat der Gegner auf die Gebiete von
Kominternowo, Sosnowskoje, Leninskoje, Sachanka, Oktjabrj 18 Panzergeschosse und 173 Mörsergeschosse verschiedenen Kalibers abgeschossen.
Außerdem haben die Terroristen der 53. mechanisierten Brigade mehr als 200 Geschosse mit Handgranatwerfern und automatischen Granatwerfern auf Sajzewo abgeschossen, wo Nina Stepanowna Schelkowina, geb. 1950, verletzt wurde.
In der Folge der Beschüsse des Territoriums der Republik von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde
ein Soldat der Volksmiliz der DVR verletzt.
Die Ukrofaschisten, die Revanche für ihr Scheitern im Zweiten Weltkrieg zu nehmen versuchen, rächen sich in verräterischer Weise am Volk der Sieger und beschießen weiterhin unsere friedlichen Gebiete.
So wurden heute zwischen 9:35 und 10:25, als in der Hauptstadt unserer Republik die Parade stattfand, von den Positionen der 36. Marineinfanteriebrigade, der 40. Artilleriebrigade und des Regiments des Nationalgarde „Asow“ mit schweren Waffen unter Verwendung von Panzern, Artillerie und Mörsern Besymennoje beschossen. Auf zivile Wohngebiete wurden mehr als 50 Geschosse abgeschossen.
In der Folge des Beschusses wurde ein Soldat der Streitkräfte der Donezker Volksrepublik verletzt. Die Informationen über die Zivilbevölkerung werden noch ermittelt. Derzeit ist bekannt, dass fünf Häuser beschädigt wurden, außerdem sind fünf Siedlungen ohne Strom und Gas, derzeit finden Reparaturarbeiten statt.
Ich wende mich an die gesamte Weltöffentlichkeit, die die Ukraine unterstützt. Sehen Sie sich an, was sie an diesem für alle hellen und traurigen Feiertag tut, schauen Sie, wie sie sich gegenüber dem Andenken an die im Kampf gegen die Nazi-Pest Gefallenen verhält. Ich will die Nazisten aus Kiew daran erinnern, dass unser Volk vor 72 Jahren in einem einigen patriotischen Impuls den faschistischen Schmutz besiegt hat. Vor drei Jahren haben wir wieder die Truppen vertrieben, die in unser Land kamen, um ein Genozid und ethnische Säuberungen durchzuführen.
Ich wende mich an die Einwohner unserer Republik und auf dem zeitweise von der Kiewer Regierung kontrollierten Territorium. Ich will uns Frieden wünschen. Ich bin überzeugt, dass wir in der Zukunft diesen großen Feiertag zusammen feiern werden und die Tyrannen aus Kiew, die jetzt den Neonazismus unterstützen, werden uns nicht daran hindern können.
In meinem eigenen Namen und dem der gesamten Streitkräfte der Donezker Volksrepublik gratuliere ich den Einwohnern unserer Republik und der Ukraine zum Tag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg.

de.sputniknews.com: Russlands Außenamt nennt Hauptthema für Treffen Lawrow-Tillerson
Die Lage in Syrien wird die Agenda der Verhandlungen zwischen Russlands Außenminister Sergej Lawrow und dem US-Staatssekretär Rex Tillerson dominieren, wie der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow am Dienstag, nach Gesprächen mit seinem amerikanischen Amtskollegen Tom Shannon, mitteilte.
„Ich gehe davon aus, dass dort vor allem Syrien Aufmerksamkeit gewidmet wird“, so Rjabkow. Dabei betonte der Diplomat, er habe während seiner Verhandlungen mit Shannon „die schwierigsten, chronischen Probleme“ der bilateralen Beziehungen Moskaus und Washingtons besprochen, „die kaum geregelt werden können“.
Sein Treffen mit dem US-Amtskollegen sei „ein Schritt zur Umsetzung der Vereinbarungen zwischen Lawrow und Tillerson“ über die Gründung einer Arbeitsgruppe, die die „schärfsten“ bilateralen Fragen behandeln werde.
Dabei könne man einen Fortschritt in den Beziehungen Russlands und der USA „nicht garantieren“. Laut Rjabkow ist es äußerst wichtig, dass es „bei beiden Seiten das Interesse gibt, an dieser Stelle nicht zu stoppen“.
Russlands Außenminister Sergej Lawrow wird am 9.-11. Mai zu einer Arbeitsvisite in die USA Reisen. Am 10. Mai soll sich der Diplomat mit seinem amerikanischen Amtskollegen treffen.

Gefunden auf der Vkontakte-Seite der Brigade Prisrak: Die Parade zum 72. Jahrestag des Sieges in Brjanka

de.sputniknews.com: Unsterbliches Regiment“ in Saporischschja: Ukrainische Nationalisten wüten – Medien
In der ukrainischen Stadt Saporischschja ist es am Dienstag (dem Tag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg – Anm. d. Red) zu Auseinandersetzungen zwischen den Teilnehmern der Gedenkaktion „Unsterbliches Regiment“ und patriotisch gesinnten Aktivisten gekommen, wie die „Ukrainskaja prawda“ unter Berufung auf örtliche Portale schreibt.
Nach Angaben der Zeitung hatten einige Teilnehmer der Gedenkaktion sowjetische Flaggen mitgebracht und sich die Aufzeichnungen von sowjetischen Liedern angehört. Eine Gruppe von Radikalen forderte, die „verbotenen Symbole“ wegzuräumen. Einige Aktivisten skandierten antikommunistische Parolen und sangen die ukrainische Nationalhymne.
Mitglieder der Nationalgarde hätten einen Schutzring um die Teilnehmer der Gedenkaktion „Unsterbliches Regiment“ gebildet, so das Blatt.
Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) hatte am Samstag erklärt, er werde keine Provokationen während des Marsches des „Unsterblichen Regiments“ in Kiew zulassen, den die ukrainischen Nationalisten zu vereiteln drohten. Wie der Berater des SBU-Chefs, Juri Tandit, sagte, gibt es keine Gründe für ein Verbot der Aktion.

Dnr-news.com: In Saporoshe griffen pro-ukrainische Aktivisten Bürger der Stadt an, die sich zu der Aktion „Regiment des Sieges“ versammelt hatten
Am Morgen des 9. Mai kam es in Saporoshe vor dem Bürgermeisteramt zu Auseinandersetzungen zwischen pro-ukrainischen Aktivisten und Einwohnern der Stadt, die sich an der Aktion „Regiment des Sieges“ beteiligten und die Durchführung ihrer Aktion auf dem zentralen Prospekt der Stadt geplant hatten.
Aggressiv eingestellte pro-ukrainische Aktivisten rissen den Saporosher Bürgern die Fahnen aus der Hand und versuchten, das Singen der sowjetischen Lieder, die die Teilnehmer der Aktion „Regiment des Sieges“ angestimmt hatten, durch das laute Absingen der Hymne der Ukraine zu verhindern.
Dann kesselten Angehörige der Nationalgarde die etwa 200 Teilnehmer der Aktion ein.


de.sputniknews.com: Kiew: Teilnehmer von „Unsterbliches Regiment“ mit Rauchgranaten beworfen – VIDEO
In Kiew sind Teilnehmer des Gedenkmarsches „Unsterbliches Regiment“ mit Rauchgranaten beworfen worden. Dies teilt die ukrainische Nachrichtenagentur „UNN“ am Dienstag mit.
Der Zwischenfall ereignete sich laut der Agentur in der Nähe des Büros der Organisation ukrainischer Nationalisten „OUN“.
„Aus den Fenstern des ersten Stockwerks wurden Teilnehmer der Aktion,Unsterbliches Regiment‘ mit Rauchgranaten, Flaschen und Eiern beworfen“, hieß es. Darüber hinaus habe man Kartoffeln und andere Gegenstände auf die Teilnehmer geworfen. Die Kiewer Polizei soll den Eingang in das Gebäude blockiert haben.
Zuvor hatten Medien von Zusammenstößen zwischen Radikalen und Teilnehmern des „Unsterblichen Regiments“ in Charkiw berichtet. Die Situation konnte demnach erst nach Eingreifen der Polizei beruhigt werden.
Am 3. Mai hatten ukrainische Nationalisten angekündigt, die Gedenkaktion in Kiew verhindern zu wollen. Der OUN-Anführer, Nikolai Kochanowski, rief seine Anhänger via Facebook dazu auf, am 9. Mai auf die Straße zu gehen und die Gedenkenden, die er als „Abschaum“ beschimpfte, zu stoppen.
Nach dem nationalistisch geprägten Umsturz im Februar 2014 wird der „Tag des Sieges“ in der Ukraine offiziell nicht mehr gefeiert.

dnr-news.com: In Odessa verhaftete die Polizei vier Personen wegen sowjetischer Symbole
Mitarbeiter der Polizei verhafteten in Odessa auf der Ruhmesallee vier Menschen wegen Verwendung der in der Ukraine verbotenen sowjetischen Symbole.
Wie der Pressedienst der Hauptabteilung der Nationalpolizei der Ukraine im Oblast Odessa erklärte wurden die Festgenommenen, unter denen ein Rentner in einem Shirt mit dem Wappen der UdSSR ist, eine Person, der „verbotene Druckerzeugnisse verbreitete“ und zwei Männer die „verbotene Symbolik benutzten“, in das Primorsky-Polizeipräsidium gebracht.

ukrinform.ua: Während der Aktionen zum Tag des Sieges über den Nazismus im Zweiten Weltkrieg habe es Auseinandersetzungen in Odessa, Saporischschja, Dnipro und Kiew gegeben. Festgenommen worden seien 45 Personen, aber die Situation sei unter Kontrolle, erklärte heute vor Journalisten der stellvertretende Minister für innere Angelegenheiten der Ukraine, Serhij Jarowyj, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Die Aktionen in der Ukraine verlaufen im Allgemeinen normal. Es gibt Auseinandersetzungen in Odessa, Saporischschja, Dnipro. Auch in Kiew. Das heißt, lokale Auseinandersetzungen. Aber die Polizei und die Nationalgarde sind im Einsatz. Die Situation ist unter Kontrolle. Sowohl die Nationalpolizei als auch die Nationalgarde führen ihre Aufgaben in entsprechender Weise aus. Insgesamt haben die Polizisten heute in der Ukraine 45 Personen wegen der Rechtsverletzung während der Aktionen festgenommen. Insbesondere sind in Kiew 25 Personen festgenommen worden“, berichtete Jarowyj.

abends:

dnr-news.com: Das Innenministerium der Ukraine bezeichnete die Aktion „Unsterbliches Regiment“ als politische Provokation
Im Innenministerium der Ukraine erklärte man, dass die Aktion „Unsterbliches Regiment“ eine politische Provokation sei. Dies sagte in einer Fernsehsendung im ukrainischen TV der Direktor der Abteilung für Kommunikation des ukrainischen Innenministeriums Artjom Schewtschenko.
„… wir verstehen sehr gut, dass diese Aktion an sich eine politische Provokation darstellt, eine bestimmte politische Technik, deren Autoren in der Hauptstadt des Aggressor-Landes sitzen, die speziell mit einer solchen Art und Weise politischen Schrecken in unserem zerrissenen Land, für das es sehr schmerzhaft ist solche Dinge zu erleben, auslösen wollen“, sagte Schewtschenko.

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