Presseschau vom 08.05.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends/nachts

Dnr-online.ru: Heute, am 7. Mai, sind die Mütter und Frauen von auf dem Territorium der Ukraine festgehaltenen Personen, die die Prozedur der Verifikation durchgeführt haben, vorzeitig (eine Woche vor dem festgelegten Zeitpunkt) in die Republik zurückgekehrt. Die Bevollmächtigte für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa äußerte sich dazu:
„Leider hat Kiew heute die Verifikation für den Austausch von Kriegsgefangenen einseitig zum Scheitern gebracht. Die Vereinbarung auf der letzten Sitzung in Minsk war so, dass unsere Mütter zwei Kategorien von Bürgern befragen sollen – die, die sich in Gefängnissen befinden und die, die mit Ausreiseverbot in Freiheit sind. In Minsk sagte die ukrainische Seite zu, dass sie ihnen die Möglichkeit geben mit beiden Gruppen zu sprechen. Aber heute gaben sie uns bekannt, dass die Mütter mit den Gefangenen in den Gefängnissen gesprochen haben, aber ihnen keine Möglichkeit eingeräumt wird, mit denen, die sich in Freiheit befinden, zu sprechen. So sehen wir, dass die ukrainische Seite sich ein weiteres Mal geweigert hat, die übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen, sie haben die Verifikation einfach zum Scheitern gebracht.
Von 159 Menschen konnten nur 50 befragt werden, davon haben 6 Menschen ihren Wunsch, ausgetauscht zu werden, bestätigt, einer wurde unter Betäubungsmitteln festgehalten, und zwei haben dem Austausch aufgrund von Druck der ukrainischen Seite nicht zugestimmt.
Ebenfalls wurde angemerkt, dass aufgrund des Scheiterns der Verifikation der Prozess des Austauschs ‚alle gegen alle‘ gestoppt ist. „Wir haben geplant, am 15 Mai, bei der nächsten Untergruppe, den Austausch von Kriegsgefangenen alle gegen alle zu erörtern, aber leider ist dieser Prozess wegen des Fehlens einer vollständigen Verifikation wieder zum Stillstand gekommen. Ich habe bereits einen Brief an den Koordinator unserer humanitären Untergruppe geschickt, dass die Ukraine wieder die übernommenen Verpflichtungen verletzt hat und was weiter geschieht, werden wir am 15. Mai entscheiden“, fügte Morosowa hinzu.

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 11-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Frunse, Kalinowo und Sokolniki.
Es wurde mit 122mm-Artilleriegechützen, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In Trudowskije erlitt in der Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ein Mann, geb. 1974, Splitterverletzungen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Über seinen Zustand ist noch nichts bekannt.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 43-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurden Panzer, Mörser, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet“, teilte das operative Kommando mit.
Insgesamt wurden 12 Ortschaften des Landes beschossen.
„In der Nacht wurden vier Häuser in Staromichajlowka am westlichen Rand von Donezk durch Beschüsse von Seiten der ukrainischen Truppen beschädigt. Weitere zwei Häuser wurden in Mineralnoje im Jasinowataja-Bezirk beschädigt“, teilte das operative Kommando der Republik mit.
Der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun teilte im Gespräch mit DAN mit, dass die ukrainischen Streitkräfte das Feuer auf Mineralnoje gestern gegen 22 Uhr eröffnet haben. Durch einen direkten Treffer wurde ein Wohngebäude in der Lenin-Straße 5 vernichtet, beim Haus Nr. 3 wurden die Fensterscheiben beschädigt.
Später teilten die Behörden von Alexandrowka am südwestlichen Rand der Hauptstadt mit, dass zwei weitere Wohnhäuser in der Teschljuskinzew- und der Kirow-Straße beschädigt wurden. „Es wurde mit großkalibrigen Maschinengewehren geschossen“, sagte der Leiter der Ortsverwaltung Konstantin Tschalyj.
Außerdem wurden im Süden der DVR Beschädigungen von Stromleitungen festgestellt. Dies geschah am Abend des 7. Mai. Nach dem Beschuss haben etwa 120 Einwohner von Kominternowo keinen Strom. Derzeit sind Störungsbrigaden zur Durchführung von Reparaturarbeiten vor Ort.

de.sputniknews.com: Putin beglückwünscht Macron: „Gegenseitiges Misstrauen überwinden“
Mit einem Telegramm hat Russlands Präsident Wladimir Putin Emmanuel Macron zum Sieg bei den Präsidentenwahlen in Frankreich beglückwünscht und seine Bereitschaft zu einer konstruktiven Arbeit bei den Fragen der bilateralen, der regionalen und der globalen Agenda bekräftigt, meldet der Kreml-Pressedienst am Montag.
„Die zunehmende Bedrohung durch den Terrorismus und des rabiaten Extremismus geht mit der Eskalation lokaler Konflikte und einer Destabilisierung ganzer Regionen einher“, heißt es im Telegramm des russischen Staatschefs.„Unter diesen Bedingungen ist es besonders wichtig, gegenseitiges Misstrauen zu überwinden und sich geschlossen für internationale Stabilität und Sicherheit einzusetzen.“
Putin wünschte Macron gute Gesundheit, Wohlergehen und Erfolg in dessen verantwortungsvoller Tätigkeit im Amt des Staatschefs Frankreichs.

Dan-news.info/dnr-online.ru: Explosionen bei Saur-Mogila (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Zwei Explosionen waren heute im Gebiet des Hügels Saur-Mogila vor Beginn der feierlichen Veranstaltungen zum 72. Jahrestag des Großen Sieges zu hören. Dies teilte die Administration des Republikoberhaupts der DVR mit.
„Vor Beginn der Veranstaltungen gab es zwei Explosionen, verursacht durch die ukrainische Seite, mit dem Ziel der Einschüchterung“, erklärte die Administration.
Zuvor war in den Massenmedien die Information erschienen, dass es zwei Explosionen auf der Straße, die nach Saur-Mogila führt, gegeben hat. Auf dem Hügel soll heute eine Festkundgebung stattfinden, die das Republikoberhaupt Alexandr Sachartschenko zu besuchen plante.
„Zwei Sprengeinrichtungen waren auf der Straße nach Saur-Mogila installiert, eine davon ist losgegangen. Tote und Verletzte gibt es nicht“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Der Gesprächspartner der Agentur schloss nicht aus, dass es in diesem Gebiet noch weitere explosive Objekte geben könnte, deshalb haben Entminungstechniker der Republik mit der Kontrolle der Örtlichkeit begonnen.
„Es wurden fünf weitere Sprengsätze gefunden. Sie waren nicht funkgesteuert, sondern auf eine bestimmte Zeit eingestellt“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Die Installation mehrerer Sprengsätze auf der Straße nach Saur-Mogila wird als Terrorakt und Anschlag auf das Republikoberhaupt Alexandr Sachartschenko gewertet.
„Sechs Sprengsätze gingen los, einige weitere wurden entschärft. Ich hoffe, dass Kiew bald nicht mehr die Möglichkeit haben wir, so etwas zu tun. Der Sieg wird unser sein“, kommentierte Sachartschenko vor Ort den Sachverhalt. Er kündigte auch an, dass in der Republik die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt werden.

de.sputniknews.com: Schutzzonen in Syrien: Russland bringt Resolutionsentwurf im UN-Sicherheitsrat ein
Russland hat dem UN-Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf über die Einrichtung von „Zonen der Deeskalation“ in Syrien vorgelegt, die bei dem jüngsten Syrien-Treffen in Astana vereinbart worden waren. Das erfuhr Sputnik aus einer Quelle in der Ständigen Vertretung Russlands bei der Uno.
In dem Dokument wird das Memorandum über die Einrichtung von vier Sicherheitszonen in Syrien begrüßt, das am Donnerstag in Astana bei den Syrien-Verhandlungen signiert wurde und bereits in Kraft getreten ist. Der Dokumententwurf ruft alle Seiten auf, den Waffenstillstand, der seit Ende Dezember 2016 in Syrien gilt, einzuhalten und an dem Memorandum über die Schaffung von Schutzzonen festzuhalten.
Vertreter Russlands, des Iran und der Türkei hatten am Donnerstag bei den Syrien-Verhandlungen in der kasachischen Hauptstadt Astana ein Memorandum über die Einrichtung von vier Sicherheitszonen unterzeichnet. Es handelt sich dabei um die Provinz Idlib, Teile der benachbarten Provinzen Latakia, Hama und Aleppo, Gebiete im Norden der Provinz Homs, Ost-Ghuta sowie die südlichen Provinzen Derya und Kuneitra.

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Dan-news.info/dnr-online.ru: Die Feiern zum 72. Jahrestag des Sieges des sowjetischen Volkes über das faschistische Deutschland begannen heute auf dem Territorium des Gedenkkomplexes Saur-Mogila in der Nähe von Schachtjorsk im Osten der DVR, berichtet ein Korrespondent von DAN vom Ort des Geschehens.
Auf dem legendären Hügel versammelten sich etwa 15.000 Menschen. Unter ihnen Minister, Leiter von Behörden, Abgeordnete des Volkssowjets, Vertreter örtlicher Verwaltung, Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges, gesellschaftliche Aktivisten. Die Ankunft des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko wird erwartet.
Für die Veteranen ist ein Festkonzert organisiert. Die Künstler tragen Lieder aus der Zeit des Großen Vaterländischen Krieges sowie Schlager der sowjetischen Unterhaltungskunst vor. Am Fuß des Denkmals findet ein Festmarkt mit Waren aus einheimischer Produktion statt.
Nach einem Trauergottesdienst sprach das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko zu den Kundgebungsteilnehmern.
„Inzwischen ist es schon Tradition, dass uns wir am Vortrag des Tages des Sieges auf Saur-Mogila versammeln. Dies ist ein Ort, der uns allen heilig ist. Hier entschied sich 1943 das Schicksal des Donbass. Hier, auf diesem Boden, gaben unsere Großväter und Urgroßväter ihr Leben für unsere Freiheit. Im Jahr 2014 starben hier unsere Freunde und Genossen. Sie alle haben uns vor der schlimmsten Krankheit gerettet, der braunen Pest. Ich bin fest überzeugt, dass wir diese Pest aus unserem Land jagen werden. Der Donbass wird wieder frei sein und wir werden niemals dem Andenken unserer gefallenen Helden Schande machen“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Nach einem dreifachen Salut ehrten alle Anwesenden das Andenken der gefallenen Soldaten der Jahre 1943 und 2014 mit einer Schweigeminute.
Danach legten alle, die dies wollten, Blumen an die Gedenktafel, wo die Namen der Soldaten stehen, die in den Kämpfen bei Saur-Mogila und bei seiner Erstürmung im Jahr 1943 fielen.
Danach unterhielt sich Alexandr Sachartschenko mit den anwesenden Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges.

Nachmittags:

de.ssputniknews.com: Lawrow: Kiew sabotiert Minsk-Abkommen – vermehrte Provokationen an Donbass-Trennlinie
Kiew sabotiert die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen, organisiert Provokationen an der Berührungslinie im Donbass und erfüllt den politischen Teil des vereinbarten Maßnahmenkomplexes nicht, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow in einem Interview für den Fernsehsender Mir.
„Wir sind äußert besorgt darüber, was mit der Erfüllung der Minsker Vereinbarungen geschieht – vor allem durch die Sabotage vonseiten der Kiewer Behörden. (…) Es handelt sich dabei um die totale Sabotage des politischen Prozesses und die Organisation regelmäßiger bewaffneter Provokationen an der Berührungslinie. Dies soll als Vorwand dafür dienen, den politischen Teil des Maßnahmenkomplexes, der in Minsk gebilligt worden war, nicht zu erfüllen“, so Lawrow.
Der Minister merkte zugleich an: „Präsident (Wladimir) Putin hat – ebenso wie die Kanzlerin (Angela) Merkel – betonn, dass wir aktuell trotzdem keine Alternative zu den Minsker Vereinbarungen sehen. Und es kann jetzt nichts Konstruktiveres ausgearbeitet werden, deshalb läuft unsere gemeinsame Linie darauf hinaus, sowohl im Rahmen des Normandie-Formats – auf der Ebene von Staatschefs, Ministern und Experten – als auch im Rahmen der Kontaktgruppe weiterzuarbeiten, in der Vertreter der Kiewer Behörden, von Donezk und Lugansk sowie der Russischen Föderation und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa an einem Tisch sitzen“, so Lawrow.

Dan-news.info: „Das Zivilschutzministerium der DVR wird fünf Gruppen von Sprengstoffexperten bilden, um zusätzliche Untersuchungen der Territorien in der Nähe der Festveranstaltungen in Donezk durchzuführen“, teilte der Pressedienst des Ministeriums mit.

de.sputniknews.com: Putin besucht seinen früheren KGB-Chef in Dresden zu 90. Geburtstag
Der russische Präsident Wladimir Putin hat im Vorfeld des „Tags des Sieges“ seinen ehemaligen Vorgesetzten, den KGB-Vertreter in der DDR, besucht. Unter der Leitung von Lasar Matwejew hatte er in den 1980er Jahren in Dresden gearbeitet.
Putin besuchte Matwejew zusammen mit seinen Arbeitskollegen aus DDR-Zeiten – Nikolai Tokarew, Chef des russischen Ölunternehmens Transneft, und Sergej Tschemezow, Chef des Technologiekonzerns Rostech – in dessen Wohnung in Moskauer Stadteil Schulebino.
Putin richtete seinem Ex-Vorgesetzten herzliche Glückwünsche zum 90. Geburtstag und zum kommenden „Tag des Sieges“ aus. Dabei erhob er sein Glas auf das Wohl des Jubilars.
Des Weiteren schenkte der russische Staatschef dem Jubilar eine Armbanduhruhr und ein Exemplar der russischen Zeitung „Prawda“ mit dem Druckdatum 1927 – dem Geburtsjahr von Matwejew.

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR
Wir laden alle Einwohner der Republik morgen um 9 :00 Uhr zur Siegesparade und zur Aktion „Unsterbliches Regiment ein“, die dem 72. Jahrestag des Sieges des sowjetsichen Volkes über das faschistische Deutschland gewidmet sind.
Wir werden die hohe Bereitschaft, Organisiertheit und Geschlossenheit der Einheiten der Volksmilz der LVR und anderer militärischer Einrichtungen der Republik zeigen. An der Siegesparade werden mehr als 60 Einheiten Militärtechnik beteiligt sein.
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung 11 Mal verletzt. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 283 Geschosse abgefeuert.
In Folge eines Beschusses wurde in Frunse eine zivile Einwohnerin verletzt.
In der Reihen der ukrainischen Streitkräfte fällt die moralisch-psychische Situation weiter ab. Bestätigung dafür sind weitere Fälle von Verletzung der militärischen Disziplin und von Desertion in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte.
Nach Information unserer Aufklärung wurden im Verlauf von Überprüfungen von Einheiten der 53. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte sieben zuvor verheimlichte Fälle von Verlassen des Stationierungsortes bekannt, drei davon unter Mitnahme von Waffen. Der Aufenthaltsort der Deserteure ist bis jetzt unbekannt. Zu allen Fällen wurde eine Ermittlung begonnen.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin:
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 43mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Davon wurden 23 Verletzungen in Richtung Donezk festgestellt, unter anderem wurden die Gebiete von Jasinowataja, Jakowlewka, Wasiljewka, Wesjoloje, Shabitschewo, Spartak, Jasnoje, Dokutschajewsk, der Flughafen, der Petrowskij- und der Kirowskij-Bezirk von Donezk beschossen. In dieser Richtung haben die Kriegsverbrecher der 46. Luftsturmbrigade, der 72. und 92. mechanisierten Brigade 90 Mörsergranaten des Kalibers 120 und 82mm auf das Territorium der Republik abgeschossen und drei Schüsse mit Panzerwaffen abgegeben. Während des Beschusses des Kirowskij-Bezirks von Donezk wurde ein ziviler Einwohner verletzt – Roman Nikolajewitsch Moschkin, geb. 1974, und es wurden vier Wohnhäuser beschädigt, außerdem wurden zwei Wohnhäuser in Mineralnoje beschädigt.
In Richtung Mariupol wurden 15 Verletzungen registriert. Von den Positionen der 36. Marineinfanteriebrigade hat der Gegner auf die Gebiete von Kominternowo, Sosnowskoje, Leninskoje, Sachanka und Oktjabrj 33 Geschosse mit Mörsern verschiedenen Kalibers und 235 Geschosse mit Handgranatwerfern und automatischen Granatwerfern abgefeuert.
Die Gebiete von Gorlowka, Werchnetorezkoje und Sajzewo wurden von Seiten des Gegners mit Schusswaffen beschossen.
Außerdem wurde von unserer Aufklärung festgestellt, dass die Einheit des Regiments der Nationalgarde „Asow“, die zuvor im Gebiet von Krasnogorowka und Marjinka zur Aufrechterhaltung der Disziplin in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte und zur Unterstützung der Kommandeure bei der Erfüllung ihrer Befehle eingetroffen ist, die zusätzliche Aufgabe erhalten hat, die genannten Ortschaften von Personen zu säubern, die der Zusammenarbeit mit den Streitkräften der DVR verdächtigt werden.
Dieser Fakt zeigt, dass die Ukraine die Vorbereitung zu aktiven Kämpfen fortsetzt und Säuberungen unter der örtlichen Bevölkerung, die Unzufriedenheit gegenüber den ukrainischen Behörden auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium zum Ausdruck bringt, durchzuführen.
In jedem der aufgezählten Fälle sehen wir, dass die Regierung der Ukraine sich nur auf bewaffnete Nazisten stützt, die ihren Plan einer gewaltsamen Lösung des Konflikts im Donbass realisieren, während gleichzeitig normalen Bürger und einfachen Soldaten schon lange klar ist, dass dieser Krieg niemandem nutzt.
Wir laden alle Einwohner der Republik ein, morgen um 9:00 Uhr früh auf dem Lenin-Platz in Donezk an der Siegesparade und der Aktion „Unsterbliches Regiment“ teilzunehmen, die dem 72. Jahrestag des Sieges des sowjetischen Volks über das faschistische Deutschland gewidmet sind.
Wir werden die hohe Bereitschaft, Organisiertheit und Geschlossenheit der Einheiten der Volksmiliz der DVR zeigen. An der Siegesparade werden mehr als 50 Einheiten Waffen und Militärtechnik, mehr als 1000 Angehörige der Volksmiliz und anderer militärischer Einrichtungen der Republik beteiligt sein.

de.sputniknews.com: Auszug der Kämpfer aus Damaskus
Eine erste Gruppe von Kämpfern hat mit ihrem Abzug aus dem Stadtteil Barzeh in der syrischen Hauptstadt Damaskus in Richtung Idlib begonnen. Dies geschieht im Rahmen der getroffenen Vereinbarungen zwischen syrischen Regierungskräften und bewaffneten Gruppierungen.
Demnach sollen im Laufe des Tages 1500 Kämpfer und deren Familienangehörige Barzeh verlassen, hieß es in den Sicherheitsbehörden des Landes.
Es sei geplant, dass insgesamt rund 8000 in verschieden Gruppen aufgeteilte Menschen den von den Kämpfern besetzten Stadtteil verlassen.
Somit wird Barzeh komplett unter die Kontrolle der syrischen Regierungskräfte zurückkehren. Danach beginnen der Wiederaufbau der Infrastruktur und die Rückkehr der Zivilisten.

de.sputniknews.com: Pentagon will Militärpräsenz in Asiatisch-Pazifischer Region ausbauen – Medien
Das US-Verteidigungsministerium hat dem Investment-Plan im Wert von rund acht Milliarden Dollar für den Ausbau der Militärpräsenz der USA in der Asiatisch-Pazifischen Region in den nächsten fünf Jahren zugestimmt, schreibt „The Wall Street Journal“.
Laut der US-Zeitung ist die Administration von Donald Trump gerade dabei, ihre Politik gegenüber Asien auszuarbeiten. Der diesbezügliche Plan war ursprünglich von Senator John McCain unter dem Titel „Initiative zur Asiatisch-Pazifischen Stabilität“ vorgeschlagen und von der US-Legislative, von Verteidigungsminister James Mattis und vom Oberbefehlshaber der US-Pazifikflotte, Harry Harris, unterstützt worden.
Die USA können demnach ihre Präsenz in der Region durch eine Modernisierung der militärischen Infrastruktur, zusätzliche Übungen und die Stationierung weiterer Kräfte und Schiffe aufstocken.
Wie McCain im April bei Anhörungen im Kongress zu Harris sagte, könnte diese Initiative die Militärstärke der USA durch eine zweckgebundene Subventionierung vergrößern, „die notwendig ist, um unsere Lage in der Region zu korrigieren, die Arbeit der Infrastruktur zu verbessern und zusätzliche Übungen zu finanzieren“.
Wie das Blatt schreibt, sagten die Befürworter dieser Idee nichts darüber, wie sie das nötige Geld zu bekommen planen. Die Trump-Administration hat indessen um zusätzliche Geldmittel zur Bestreitung der Militärausgaben im laufenden Finanzjahr (bis 30. September – Anm. d. Red.) ersucht und will die Ausgaben im Jahr 2018 um 54 Milliarden Dollar erhöhen.
Die Situation in Asien hat sich in den letzten Monaten wegen mehrerer Raketentests Nordkoreas besonders angespannt. Die USA schließen ein militärisches Vorgehen gegen Nordkorea nicht aus, wollen sich aber darauf konzentrieren, Pjöngjang durch Sanktionen unter wirtschaftlichen Druck zu setzen.

Dnr-online.ru: Heute nahmen tausende Einwohner der Republik an einer festlichen Kundgebung auf Saur-Mogila teil. Am zerstörten Monument und am ewigen Feuer des Gedenkkomplexes sprach vor den Einwohnern der Republik der Verteidigungsminister der DVR Wladimir Kononow.
„Heute regnet es – das sind die Tränen des Himmels für unsere Großväter und Urgroßväter. Wir sind in der Sowjetunion erzogen, in dem Land, das seine Verteidiger ehrte und stolz auf die Heldentaten seiner Vorfahren war. Ein Land, das existieren will, muss sich an seine Geschichte erinnern. Ich wollte, wie jeder Junge, Kommandeur sein und meine Heimat verteidigen, aber ich habe nicht gedacht, dass ich im Jahr 2014 die Waffe in die Hand nehmen muss und mein Land gegen die braune Pest verteidigen. Wir, die Nachkommen, müssen vollenden, was unsere Großväter  begonnen haben. Ich
verneige mich vor den lebenden und gefallenen Veteranen, vor denen, die im Jahr 2014 die Waffe in die Hand genommen haben und zur Verteidigung der Heimat aufgestanden sind. Wir weichen nicht zurück. Wie mein Freund, der Held der DVR Michail Tolstych „Giwi“, gesagt hat: „Ein Mensch, der sich nicht ergibt, kann nicht besiegt werden“. Wir haben nicht die Waffe in die Hand genommen, um uns zu ergeben. Das Wichtigste ist, dass unsere Kinder, Enkel und Urenkel die Geschichte kennen. Wir werden nicht erlauben, dass sie umgeschrieben wird. Das Land, das seine Geschichte umschreibt, ist zu Vergessenheit verurteilt.

Dan-news.info: Die Stromversorgung von Kominternowo im Süden der DVR, die nach dem Beschuss von Seiten der ukrainischen Truppen unterbrochen war, ist wieder in Betrieb, teilte der Leiter des Nowoasowskij-Bezirk Anatolij Janowskij mit.

de.sputniknews.com: Syrien: Aktion „Georgsband“ nun auch im befreiten Aleppo gestartet
Die russischsprachige Diaspora im syrischen Aleppo hat eine Georgsband-Aktion durchgeführt und diese orange-schwarzen Bänder unter allen, die es wünschten, verteilt und ihnen die Bedeutung dieses Symbols erläutert.
Die Aktion hat auf einem zentral gelegenen Platz der Stadt Aleppo stattgefunden. Die Mitglieder der Diaspora hätten dabei mehrere Dutzend Georgsbänder verteilt, berichtet ein Korrespondent der Agentur RIA Novosti.
„Der 9. Mai ist für uns ein heiliger Tag, ein Fest. Vor dem Krieg hat unsere Diaspora und Gemeinde dieses Fest natürlich begangen. Doch während des Krieges war dies unmöglich geworden. Deshalb ist jetzt, nach Aleppos Befreiung von den Terroristen, eine solche Möglichkeit aufgetaucht. Wir sind sehr froh, mit unseren syrischen Freunden einen Teil unserer Geschichte zu teilen – das Sankt Georgs-Band“, erzählte Natalia Trozkaja, die Sprecherin der russischsprachigen Gemeinde in Aleppo, den Journalisten.
Wie berichtet wird, haben die Organisatoren der Aktion zusammen mit den Georgsbändern auch Flugblätter in arabischer Sprache verteilt, die darüber Auskunft gaben, was dieses Symbol bedeutet und wie es zu tragen ist. Die Passanten – junge wie ältere Leute – haben es gern genommen, an ihre Kleidung geheftet oder einfach um ihr Handgelenk gebunden.
„Ich schaue mir jedes Jahr im Fernsehen die Parade zum Tag des Sieges in Moskau an. Das verzaubert. Wir sind stolz auf die Stärke der russischen Armee, die uns jetzt hilft, dem Terrorismus, dem modernen Faschismus zu widerstehen“, sagte Naim Kusa, ein Passant, dem Korrespondenten.
Sejna Belyal, eine andere Teilnehmerin der Aktion, sagte den Journalisten Folgendes: „Ich weiß, dass dies für unsere russischen Freunde ein großes Fest ist, der Tag des Sieges über den Faschismus, über das Böse. Russland war stets ein Beschützer und Helfer der unterdrückten Völker. Auch jetzt, wo sich die übrigen Länder gegen uns vereinigt haben, schützt uns Russland.“
Diese Aktion wurde im syrischen Aleppo zum ersten Mal veranstaltet. Am Abend des 8. Mai wollen ihre Organisatoren noch mehrere hundert Georgsbänder in der Universität der Stadt verteilen. Zuvor hatten ähnliche Aktionen bereits in Damaskus und Latakia stattgefunden. Die russischsprachige Diaspora hofft sehr, dass sie eine gute Tradition werden.
Die orange-schwarzen Sankt-Georgs-Bänder sind Symbole des Sieges über den Faschismus im Zweiten Weltkrieg. Sie symbolisieren in Russland die militärische Tapferkeit.

 abends:

de.sputniknews.com: In Estland startet Nato-Übung „Frühlingssturm 2017“
Die internationale Nato-Übung „Spring Storm 2017“ (Frühlingssturm), an der fast 9.000 Militärangehörige teilnehmen, hat am Montag in Estland begonnen, teilte der Generalstab der Verteidigungskräfte des Landes mit.
„Etwa 2.300 ausländische Militärangehörige aus 13 Ländern nehmen zusammen mit estnischen Militärs an der umfangreichen Nato-Übung ‚Kevadtorm-2017‘ (Frühlingssturm) teil. Insgesamt werden bei der Militärübung vom 8. bis 26. Mai fast 9.000 Militärs zum Einsatz kommen“, heißt es in der Mitteilung. Die Übung soll im Nordosten Estlands, unweit der Grenze zu Russland, stattfinden.
An der Nato-Übung nehmen der Verteidigungsbehörde zufolge mehr als 800 britische Militärangehörige teil, die zum Bestand des in Estland stationierten internationalen Nato-Bataillons gehören, ebenso bis zu 300 französische Militärs aus diesem Bataillon. Deutschland wolle etwa 400 Bundeswehrangehörige zur Übung schicken. Einheiten in Kompaniestärke werden die USA, Lettland und Litauen vertreten. Zudem sollen Militärs aus den Niederlanden, aus Polen, Kanada, Finnland, der Ukraine, Spanien und Georgien an der Übung in Estland teilnehmen.
Bei der Übung würden amerikanische Panzer des Typs M1A2 Abrams, britische Challanger-2-Panzer und französische Leclerc-Panzer sowie Infanterie-Kampffahrzeuge der Bündnispartner und der estnischen Verteidigungskräfte wie CV9035, Warrior, Bradley, VBCI und Marder zum Einsatz kommen.
Im vergangenen Jahr beteiligten sich an der Nato-Übung „Frühlingssturm“ mehr als 1.500 ausländische Militärs.

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