Kommunisten in den Volksrepubliken des Donbass – Neuigkeiten vom 06.05.2017

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Wpered.su: Die Kommunisten Makejewkas gratulieren den Veteranen und Kindern des Kriegs zum Tag des Großen Sieges
Am 6. Mai, im Vorfeld des Tages des Großen Sieges des sowjetischen Volkes über die deutschen faschistischen Besatzer haben jungen Pioniere und Komsomolzen, Vertreter der Öffentlichkeit des Kirowskij-Bezirks von Makejewka mit Unterstützung örtlicher Einwohner, der Moskauer Stadtorganisation der KPRF und des Bezirkskomitees des Leninschen Komsomol der RF „Leninberge“ von Moskau zehn Veteranen, Kindern und Beteiligten des Großen Vaterländischen Krieges, ehemaligen Häftlingen deutscher Konzentrationslager, Arbeitern des Hinterlands, Aktivisten der kommunistischen Arbeit und der sowjetischen Produktion gratuliert.
Sie werden nicht gerufen, in Schulen aufzutreten, ihnen werden keine Blumen gegeben, sie werden nicht auf Paraden eingeladen. An sie erinnert man sich überhaupt selten, besonders im Alltag. Aus der Erfahrung der Arbeit des Kinder- und Jugendclubs „Gajdarowez“ wurde uns klar, dass diese Menschen mehr als andere unserer Aufmerksamkeit bedürfen. Sie unterhalten sich auf unseren Treffen mit Vergnügen untereinander, gehen zusammen in Konzerte und ins Theater, erzählen ihre Geschichten und klagen nie über ihr Leben.
Kann ein Kind irgendetwas für die Front tun, was meinen Sie? Heute ist es schwer zu glauben, dass Kinder, die gerade gelernt haben Buchstaben und Worte zu lesen, genauso wie die Erwachsenen der Front halfen. Sie haben auf dem Feld gearbeitet, in der Produktion von Militärtechnik, in Krankenhäusern; sie haben den Tag des Sieges näher gebracht. Einige von ihnen sind Einwohnerinnen der Stadttile „Sewernyj“ und „Chimik“ – Wera Andrejewna Seljutina, Walentina Nikolajewna Martschuk und Raissa Jefomowna Liwanskaja, die heute mit Tränen in der Augen und zitternder Stimme den Kindern ihre „nicht kindgemäße“Geschichten ihres Lebens im Krieg vor 70 Jahren erzählten, die auch heute aktuell sind.
Aber sie alle haben diese schreckliche Zeit überstanden, haben sich zusammengetan um die zerstörten Städte wiederaufzubauen, wurden Lehrer, Ingenieure, Ärzte, Metallarbeiter, vollwertige Menschen, die ihre Gesundheit und ihre Kraft für die Zukunft ihrer Kinder und Enkel gegeben haben.
Ein echter Grund zu Stolz sind diejenigen, die in den Nachkriegsjahren die zerstörten Städte des Donbass wiederaufbauten, neue Wohngebiete erbauten, die Baikal-Amur-Magistrale bauten, wahrhafte Vorbilder, Aktivisten der Arbeit und der Produktion waren – das sind Walentina Alexandrowna Basdyrewa und Nadeshda Jakowlewna Kusubowa und die Heldenmutter Sinaida Alexejewna Tarasenko.
An diesem Tag haben die Kommunisten auch Veteranen und Teilnehmer des Großen Vaterländischen Kriegs besucht – Antonina Grigorjewna Leonowa, Swetlana Pawlowna Kasnatschejewa, Jewdokija Dmitrijewna Dudina.
Nicht weniger schwer war in den Kriegsjahren das Schicksal derer, die zur Zwangsarbeit nach Deutschland getrieben wurden. Eine dieser Frauen, die die Timurowzy heute besuchten, ist die ehemalige Gefangene deutscher Arbeitslager Klawdija Silwestrowna Mantula, die in diesem Jahr 94 Jahre alt wird.
Nach den Gesprächen und Treffen mit Veteranen legten die jungen Leute Blumen am Denkmal für die Soldaten der 301. und 54. Gardedivision nieder, die die Stadt von den faschistischen deutschen Besatzern befreit ha
ben, und führten eine Exkursion zum Denkmal „Puschka“ auf dem Gwardeskaja-Platz durch.
Im Namen der
regionalen gesellschaftlichen Selbstverwaltung „Sewernyj“, des Kinder- und Jugendklubs „Gajdarowez“ und der Timur-Bewegung sprechen wir der KPRF, dem Leninschen Komsomol der RF und der Einwohnerin des Gornjazkij-Bezirks, Karolina Sabelina unsere große Dankbarkeit aus für die humanitäre Hilfe, die Fürsorge für die Veteranen, Kinder des Krieges und Kriegsteilnehmer, für ihre Nichtgleichgültigkeit gegenüber den Problemen der Gesellschaft und der Vertreter der älteren Generation.
Unsere Aufgabe als junge Generation ist es, das, was unsere Großväter und Großmütter getan haben, zu erhalten und zu vergrößern, ihnen jetzt wie nie zuvor zu helfen, weil sie wieder einen Krieg durchleben, der wie
damals ein Kampf gegen den Nazismus ist.
Der erste Sekretär der Makejewer Stadtorganisation des Leninschen Komsomol der DVR Anton Sajenko

(auf dem Bild: Swetlana Pawlowna Kasnatschejewa – Kriegsteilnehmerin, Aktivistin der kommunistischen Arbeit, Bestarbeiterin, Gewerkschaftsaktivistin)

(auf dem Bild: eine langjährige Freundin der Kommunisten – Kriegsveteranin und Aktivistin der kommunistischen Arbeit – Jewdokija Dmitrijewna Dudina, arbeitete mehr als 50 Jahre im Kolchos)

(auf dem Bild: Klawdija Silwestrowna Mantula – ehemalige Gefangene im deutschen Arbeitslager Aachen)

Skpkpss.ru: Den Donbass besuchte eine große Delegation von Kommunisten und Vertretern linker Parteien Europas. Im Rahmen der antifaschistischen Karawane, die von der legendären italienischen Rock-Gruppe Banda Bassotti und ihrem Leiter David Cacchione organisiert wurde, waren mehr als 40 Kommunisten aus Spanien, Katalanien, Portugal, Frankreich, Großbritannien und Peru. Unter den Gästen waren einige bekannte europäische Politiker, darunter die Abgeordnete des EU-Parlaments Eleonora Forenza, der Sekretär der Römischen Organisation der Rifondazione Comunista Vincenzo Bellantoni und einer der bekannten Gewerkschaftsführer Italien Giorgio Cremasci
Am 1. Mai 2017 besuchten die Gäste die LVR, wo sie an der Demonstration der Werktätigen zum 1. Mai teilnahmen. Am Abend gab Banda Bassotti ein Konzert in Krasnodon. Am 2. Mai 2017 nahmen die Teilnehmer der antifaschistischen Karawane an Veranstaltungen der Gewerkschaftsföderation der LVR teil, trafen sich mit der Führung der Republik und besuchten die Lugansker Zentrale der Kommunisten. Das Treffen mit dem Aktiv der KP der LVR verlief in internationaler Atmosphäre warmer und freundschaftlicher Beziehungen. Im Namen des ZK der KPRF wurden die Teilnehmer der Delegation mit Medaillen und Ehrenurkunden ausgezeichnet.
Am 3. Mai fand in Donezk ein internationales antifaschistisches Forum zur Unterstützung der LVR und der DVR statt, das auf Initiative der KPen der DVR und der LVR organisiert wurde. Die Teilnehmer des Forum erörterten praktische Schritte und juristische Aspekte des Kampfes gegen die Erscheinung des ukrainischen Faschismus und gegen das Genozid am Volk des Donbass. Die Arbeit des Forums eröffnete der 1. Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow mit einem Vortrag. Dann sprachen: der erste Sekretär des ZK der KP der LVR Igor Gumenjuk, die Abgeordnete des EU-Parlaments Eleonora Forenza, der Sekretär der römischen Organisation von Rifondazione Comunista Vincenzo Bellatoni, der Vertreter der SKP-KPSS Sergej Prokopenko und der bekannte russische Schriftsteller und Berater der Oberhaupts der DVR Sachar Prilepin. Die Versammelten kamen zu dem einhelligen Schluss, dass Ursache der ökonomischen Sanktionen gegen die RF deren positive Frieden schaffende Mission ist, die auf humanitäre Unterstützung des Volkes des Donbass gerichtet ist, das zum Objekt eines Genozids von Seiten der ungesetzlichen Kiewer Junta geworden ist, die diese dicht besiedelte Industrieregionen blockiert. Als deutliches Beispiel der Positionen Russlands ist die große Arbeit der KPRF zu sehen, die auf die Versorgung der Bevölkerung und der Armee mit humanitärer Hilfe gerichtet ist. Innerhalb von drei Jahren hat die KPRF mehr als 8000 Tonnen Lebensmittel, Kleidung, Medikamente und Baumaterialien in die LVR und die DVR geschickt. Die Redner erwähnten die großen persönlichen Verdienste des Vorsitzenden des ZK der KPRF Gennadij Sjuganow, des stellvertretenden Vorsitzenden des ZK der KPRF Wladimir Kaschin und des Sekretärs des ZK der KPRF Kasbek Tajsajew gegenüber dem Volk des Donbass. Das Antifaschistische Forum endete mit dem Singen der Hymne der Kommunisten der ganzen Welt, der Internationale.

Wpered.su: Internationale Verbindungen der Kommunisten stärken die Autorität der Donezker Volksrepublik
Die Entwicklung allseitiger internationaler Verbindungen, sowohl im staatlichen, ökonomischen, kulturellen, sportlichen, Bildungs-, Wissenschaftsbereich sowie auch über die Partei mit dem Ziel, nachhaltige Voraussetzungen für die Anerkennung der DVR als souveränen Staat zu schaffen, ist für die Kommunisten eine vorrangige Richtung ihrer Arbeit.
Das Zentralkomitee der Partei und seine internationale Abteilung unterhält Verbindungen mit Kommunistischen und Arbeiterparteien der RF, Deutschlands, Italien, Spaniens, Griechenlands, Portugals, der Türkei, Georgiens, Britanniens, Tschechiens, der KDVR und
einer Reihe anderer Länder. Vertreter kommunistischer Parteien waren mehrfach zu brüderlichen Besuchen in unserer Republik – haben an der Arbeit von Parteitagen und Plena der KP der DVR teilgenommen, haben humanitäre Hilfe geliefert, haben wahrheitsgemäße Reportagen und Artikel über den Kampf des Volks der DVR gegen den ukrainischen Nationalfaschismus geschrieben, haben internationalistische Kämpfer unterstützt.
Vom 2. bis 4.Mai war in der Republik eine große Delegation aus einer Reihe von Ländern Europas. Auf Initiative der bekannten italienischen Rockgruppe Banda Bassotti und ihres Leiters David Cacchione wurde eine antifaschistische Karawane für eine Reise in die LVR und die DVR gebildet. Banda Bassotti ist eine politische links ausgerichtete Gruppe. Bereits seit drei Jahren führt sie Konzerte in allen Ländern Europas durch, auf denen sie die Zuhörer zur Unterstützung der gerechten Kampfes der Völker der DVR und der LVR aufruft. An der antifaschistischen Karawane waren die Abgeordnete des EU-Parlaments von der italienischen Partei Rifondazione Comunista Eleonora Forenza, der Vorsitzende der römischen Organisation der Rifondazione Comunista Vincenzo Bellantoni, der Pressesekretär des nationalen Komitees der Rifondazone Comunista Andreas Ferroni, der Bürgermeister der Stadt Santomenna, der Kommunist Massimiliano Wosa, Kommunisten, Journalisten linker Zeitungen aus Italien, Spanien, Griechenland, Großbritannien, Deutschland, Dänemark, Peru beteiligt. Im Rahmen der Delegation kamen auch Vertreter der Abteilung für internationale Beziehungen der Unione Sociale di Base, einer italienischen Gewerkschaft, in den Donbass. Insgesamt kamen mit der antifaschistischen Karawane 46 Gäste.
Zentrales Ereignis unter Teilnahme der Gäste war die Durchführung eines Antifaschistischen Forums des Donbass, das am 3. Mai im Saal des Hotels Ramada stattfand. An der Arbeit des
Forums hat eine Delegation der KP der LVR unter Leitung ihres Vorsitzenden Igor Gumenjuk teilgenommen. Aus der DVR haben neben Mitglieder der KP der DVR mit Beiträgen der bekannte russische Schriftsteller, Berater des Oberhaupts der DVR A. W. Sachartschenko und Soldat der Armee der DVR Sachar Prilepin und der Abgeordnete des Volkssowjets der DVR und Vertreter des SKP-KPSS (Vereinigung der kommunistischen Parteien auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion KPdSU – Anm. d. Übers.) Sergej Prokopenko teilgenommen.
Die Teilnehmer des Forums ehrten mit einer Schweigeminute alle, die ihr Leben für ihren Volksstaat im Kampf gegen den ukrainischen Nationalfaschismus gegeben haben und alle, die Opfer der Kiewer Junta geworden sind. In seinem Beitrag auf dem Forum unterstrich der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow: „.. Die Arbeitsleute, das heißt das Volk, und nicht die Oligarchen verteidigen den Donbass und die Welt gegen die schleichende Verbreitung der nationalfaschistischen Ideologie und Ordnung. Unter schwierigsten Bedingungen, Schritt für Schritt, baut das Volk seinen Staat auf“. Unter Berücksichtigung der Rolle der Kommunisten in der Bildung und dem Aufbau der Staatlichkeit der DVR fuhr B. Litwinow fort: „viele Kommunisten standen zur Verteidigung der Wahl des Volkes auf. Sie schlossen sich den Reihen der Volksmiliz und der Volksarmee an, andere befassten und befassen sich mit der Staatsaufbau unserer jungen Republik“. Unter Berücksichtigung der Schwierigkeit der Lage der Republik merkte der Sekretär des ZK der KP der DVR an, dass die „Partei unterstreicht, dass in der heutigen Etappe der Herausbildung der Republik wir das präsidial-parlamentarische Modell der Staatslenkung unter Leitung des vom Volk gewählten Oberhaupts der Republik A. W. Sachartschenko unterstützen“. Nach Überzeugung der Kommunisten der DVR – heißt es in der Rede Boris Litwinows – liegt der Weg zu einem nachhaltigen Frieden und und Fortschritt in dem Aufbau einer Gesellschaft des erneuerten Sozialismus in unseren Staaten.
In den Reden der europäischen Gäste waren das Thema des Kampfs gegen den Faschismus zu hören, wo immer er auch erscheint. Der Vorsitzende der römischen Kommunisten Vicenzo Bellatoni sagte, „dass Euer Kampf auch unser Kampf ist! Wir Italiener, Spanier, Griechen, ja und alle Europäer verstehen, dass wenn irgendwo in Europa der Nationalismus und Faschismus beginnt sein Haupt zu erheben, er seine Metastasen über den ganzen Kontinent verbreiten wird. Deshalb ist der Kampf gegen den ukrainischen Nationalfaschismus für uns eine sehr wichtige Aufgabe.“
Die Abgeordnete des EU-Parlaments Eleonora Forenza erklärte, dass sie mit ihren Kollegen aus der Fraktion „Linke/Grüne“ im EU-Parlament die Frage der Anerkennung des Rechts der Völker der DVR und der LVR auf Selbstbestimmung aufwerfen wird sowie die Frage eines Verfahrens gegen die ukrainischen Nationalfaschisten vor einem internationalen Gerichtshof.
Im Verlauf des Besuchs in der DVR haben die Mitglieder der antifaschistischen Karawane die Donezker Technische Nationaluniversität besucht, wo der Rektor, Konstantin Marenitsch, die Gäste mit der Arbeit der Universität unter Kriegsbedingungen bekannt macht.

Am Abend traten auf dem Puschkin-Boulevard die Musiker der Gruppe Banda Bassotti mit einem Konzert auf. Hunderte Donezker sangen und tanzten zur Musik der Gruppe. Interessant klagen Hunderte von Stimmen in verschiedenen Sprachen im Chors mit unseren bekannten Liedern „Katjuscha“ und „Podmowskowskij wetschera“. Zum Abschluss des Auftritts sagen zweihundert Zuhörer unter Begleitung der italienischen Künstler die Internationale und riefen No pasarán – sie kommen nicht durch!
Während des Besuchs der Antifaschistischen Karawane fanden Treffen mit internationalistischen Kämpfern statt, die die Volksrepublik verteidigen. In Gorlowka fand ein Treffen mit kinderreichen Müttern und ihren Kindern statt. Mehr als 40 kinderreiche Familien erhielten zahlreiche Geschenke für die Kinder.
Als sie von der DVR Abschied nahmen, versicherten die Gäste aus den europäischen Ländern den Kommunisten der DVR, dass sie weiterhin regelmäßig politische Unterstützung und Unterstützung im Informationsbereich leisten und auch weiter regelmäßig kinderreiche Mütter aus Gorlowka unterstützen werden. Und bei nächsten Besuchen möchten sie Kontakte mit dem Außenministerium und dem Parlament der DVR knüpfen. Leider kam es dieses Mal nicht zu solchen Kontakten. „Aber das Wichtigste ist“, sagte Eleonora Forenza, „wir haben uns davon überzeugt, dass das Volk des Donbass voll entschlossen ist, seinen Staat in Freundschaft und gegenseitigem Verständnis mit allen Völkern aufzubauen, sich selbst und die Wahl anderer respektierend. Und wenn das Ziel Ihres Staates von der Mehrheit des Volkes unterstützt wird, werden Sie den Faschismus besiegen. Und wir sind auf Ihrer Seite!“

 

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