Presseschau vom 05.05.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends/nachts:

De.sputniknews.com: Botschaft: Mitteilung der Bundesregierung über Militärdoktrin Russlands irreführend
Der Begriff „hybrider Krieg“ ist in der Militärdoktrin Russlands nicht enthalten. Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, der unter Berufung auf Bundeskanzlerin Angela Merkel das Gegenteil behauptete, führte die Teilnehmer eines Briefings in Berlin in die Irre, erklärte der Sprecher der russischen Botschaft in Berlin, Denis Mikerin.
„Diese Formulierung hat weder Hand noch Fuß und führt das unerfahrene Publikum in die Irre. Daraus resultiert, dass Russland die Möglichkeit hybrider Kriege gegen seine potentiellen Gegner prüft. Ich möchte betonen, dass die Kanzlerin etwas anders formuliert hat. Sie erklärte, dass hybride Kriege tatsächlich eine Rolle in der Militärdoktrin Russlands spielen“, sagte Mikerin in einem RIA-Novosti-Gespräch.
Auf eine mögliche Einmischung Russlands in die Wahlkampagne in Deutschland angesprochen, erklärte Seibert am Mittwoch auf einem Regierungsbriefing, dass Kanzlerin Merkel ihre Position zu dieser Frage in der Pressekonferenz mit Russlands Präsident Wladimir Putin am 2. Mai in Sotschi dargelegt habe. Die Kanzlerin sei gefragt worden, ob sie Angst habe. Nein, habe sie nicht, sagte sie. Dennoch seien hybride Kriege ein Teil der russischen Militärdoktrin, das hätten auch russische Militärs offen eingestanden.
Indes hatte Merkel auf der Pressekonferenz in Sotschi erklärt, Deutschland wisse, dass die Cyberkriminalität eine globale Herausforderung sei und hybride Kriege tatsächlich eine Rolle in der russischen Militärdoktrin spielten. „In Wirklichkeit geht es in den wichtigsten Dokumenten, die die Gewährleistung der militärischen Sicherheit der Russischen Föderation betreffen – die von Russlands Präsident Wladimir Putin 2014 bestätigte oben genannte Militärdoktrin und die Strategie der nationalen Sicherheit vom 31. Dezember 2015 – um ein breites Instrumentarium zur Abwehr des politischen, ökonomischen, militärischen und Informationsdrucks, der auf uns ausgeübt wird“, so der Botschaftssprecher weiter.
„Zum Letzteren gehört die offenkundige russophobe Hysterie, die im Westen im Zusammenhang mit angeblichen russischen Hackerattacken, mit gegen Russland erhobenen Vorwürfen, den berüchtigten ‚Fall Lisa‘ instrumentalisiert zu haben, und mit sonstigem Quatsch entfaltet wurde. Dabei hat bislang niemand glaubwürdige Beweise vorgelegt bis auf geheimnisvolle, um nicht zu sagen träumerische Anspielungen auf irgendwelche Geheimdaten“, sagte der Sprecher.
„Bemerkenswert ist auch, dass die Bundesregierung keinen Gebrauch von dem von deutschen Geheimdiensten erstellten Bericht über einen angeblichen russischen ‚Einfluss‘ machte, weil die darin enthaltenen Beweise nicht ausreichend waren.“ „Was den Begriff ‚hybrider Krieg‘ selbst betrifft, setzte er sich zuerst in westlichen Doktrinen, in den USA und in NATO-Ländern durch. Im Unterschied zu den offiziellen russischen Doktrinen ist dieser Begriff (dort) gang und gäbe, es genügt, mal in das ‚Weißbuch‘ der Bundeswehr zu schauen.“
„Von deutschen offiziellen Persönlichkeiten, die Russland wegen seiner ‚Informationskampagnen‘ bezichtigen, werden zum Beispiel die unter der Ägide des Europäischen außenpolitischen Dienstes aktive ‚Gruppe strategischer Kommunikationen Ost‘, das ‚Europäische Zentrum zur Abwendung hybrider Bedrohungen‘ in Helsinki oder die NATO-Struktur ‚StratCom‘ in Riga nur selten erwähnt. Indes wird das Hauptanliegen dieser Strukturen von niemandem verhehlt: sie haben zum Ziel, unserem Land im Informationsraum entgegenzuwirken“, sagte Mikerin.
„Wenn sich unsere deutschen Partner über gewisse Informationsbedrohungen Sorgen machen, sind wir zu einer offenen Diskussion im Rahmen vorhandener konsultativer Mechanismen bereit. Eben dazu waren sie ins Leben gerufen worden, darunter auch im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien. Es wäre nicht konstruktiv, ja sogar unseriös, den Informationsraum immer wieder mit leeren Anschuldigungen zu füllen“, betonte der Sprecher.

Gefunden auf der VKontakte-Seite des SKL- KP der LVR: Am 3. Mai fand in Donezk das Internationale Antifaschistische Forum zur Unterstützung des Volkes des Donbass statt. Organisatoren waren die Kommunistischen Parteien der LVR und der DVR. Am Forum haben teilgenommen; die italienische Rock-Band „Banda Bassotti“, die Abgeordnete des Europarlamentes Eleonora Forenza, der Sekretär der Region Rom der Partei der Kommunistischen Wiedergeburt Italiens Vincenzo Bellatoni, der Vertreter der Union der Kommunistischen Parteien – KPdSU Sergej Prokopenko, der russische Schriftsteller Sachar Prilepin sowie Vertreter antifaschistischer Bewegungen aus Italien, Katalonien, Portugal, Frankreich, Großbritannien und Peru.

De.sputniknews.de: Lawrow: Militärische Lösung der Korea-Krise wäre verderblich
Beliebige Versuche, das Atomproblem auf der koreanischen Halbinsel mit militärischen Mitteln zu lösen, werden verderblich sein. Das erklärte Russlands Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag im finnischen Porvoo nach Gesprächen mit seinem finnischen Amtskollegen Timo Soini.
„Wir sind davon überzeugt, dass (das Problem) ausschließlich mit politischen Mitteln beigelegt werden könnte“, betonte der russische Chefdiplomat.
In letzter Zeit haben die Streitkräfte USA und Japans ihre Übungen vor dem Hintergrund eines potentiellen Konflikts auf der koreanischen Halbinsel intensiviert. Vom 23. bis 29. April fand ein gemeinsames Manöver der japanischen Luftwaffe und der bordgestützten Fliegerkräfte des in die Region entsandten Flugzeugträgers „Carl Vinson“ statt. Am 1./3. Mai sicherten der japanische Hubschrauberträger „Izumo“ und ein Raketenkreuzer das Geleit für ein Versorgungsschiff der US-Navy.
Nordkorea protestiert gegen derartige Übungen vor seiner Grenze und droht mit einer „harten Antwort auf die versuchte Aggression“.

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von
Frunse und Kalinowo.
Es wurde mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, Abwehrgeschützen und Schusswaffen geschossen.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In der Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde in
Jasinowataja ein Mann, geb. 1997, am Rücken verletzt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Der Gesprächspartner fügte hinzu, dass der Verletzte im Jasinowatajer Zentralkrankenhaus ist und untersucht wird.
„In den letzten 24 Stunden wurden aufgrund von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte fünf Häuser in
Sajzewo bei Gorlowka beschädigt, im Westen von Donezk in der Siedlung Staromichajlowka wurden mindestens drei Häuser und Wirtschaftsgebäude beschädigt, in Trudowskije wurden vier Häuser beschädigt und ein privates Haus geriet in Brand“, teilte das operative Kommando der Republik mit. „Im Süden der DVR in Kominternowo wurde ein Privathaus beschädigt, in Besymennoje entstand ein Brand im Erholungslager „Dontschanka““.
Außerdem hat die Verwaltung der Hauptstadt bestätigt, dass die ukrainischen Streitkräfte in der Nacht das Feuer auf den
Petrowskij- und den Kirowskij-Bezirk von Donezk eröffnet haben.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte
46 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurden Panzer, Mörser, Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Insgesamt wurden von Seiten der ukrainischen Streitkräfte
15 Ortschaften der Republik beschossen.

De.sputniknews.de: US-Militär bekennt sich zu Luftangriff auf syrische Moschee – Medien
Das US-Militär hat die Verantwortung für den Luftangriff auf ein Gebäude des Moscheekomplexes in der syrischen Provinz Aleppo im März übernommen. Das meldet der TV-Sender CNN am Freitag unter Berufung auf eine Pentagon-Quelle.
Demnach war damals ein Gebetshaus Angriffsziel geworden, obwohl solche Gebäude gewöhnlich – wie auch Schulen und Krankenhäuser – auf der Liste jener Objekte stehen, die nicht aus der Luft angegriffen werden.
Damals hatte das Pentagon jede Verantwortung für den Luftschlag zurückgewiesen, aber zugleich bestätigt, einen Al-Qaida-Treffpunkt in der Nähe der betroffenen Moschee angegriffen zu haben.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass bei einem Luftangriff auf eine Moschee nahe der syrischen Stadt Aleppo im März mindestens 42 Menschen ums Leben gekommen seien. Demnach sollen sich in der Moschee des von der sogenannten bewaffneten syrischen Opposition kontrollierten Ortes Al-Dschinnah westlich von Aleppo zum Zeitpunkt des Luftschlages Dutzende Gläubige zum Abendgebet versammelt haben.

Lug-info.com: Ein Einwohner von Sewerodonezk starb in einem Krankenwagen, den Kiewer Soldaten nicht durchließen, um die Fahrt ein Generals der ukrainischen Streitkräfte zu sichern. Dies teilte das Zentrum zur Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeit des Innenministeriums der LVR mit.
„Über den „heißen Draht“ des Innenministeriums der LVR haben Einwohner von Sewerodonezk mitgeteilt, dass zur Sicherung der Fahrt eines ukrainischen Generals und zwei amerikanischen Instrukteuren von Mitarbeitern der militärischen Rechtsordnungsdienstes für 15 Minuten ein Krankenwagen festgehalten wurde, der einen Herzinfarktpatienten in ein
Krankenhaus brachte. Dies kostete dem Einwohner des Donbass das Leben“, berichtete das Innenministerium.
Der Leiter des Zentrums zur Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeit Polizeileutnant Sergej Kolesnikow merkte an, dass die Zahl der Anrufe von betroffenen Einwohnern des von den ukrainischen Truppen besetzten Teils des Donbass wächst.
„Ein sehr wichtiges vorläufiges Ergebnis der Arbeit des „heißen Drahts“ ist es, dass die Einwohner des Lugansker Lands dem Innenministerium der LVR vertrauen und in ihm einen natürlichen Verteidiger ihrer Rechte sehen“, unterstrich er.
„Die Missachtung des Gesetzes auf dem von den ukrainischen Streitkräften besetzten Territorium des Donbass hat solche Ausmaße erreicht, dass selbst Mitarbeiter der Polizei sich damit nicht mehr abfinden können und den „heißen Draht“ des Innenministeriums der LVR
mit Mitteilungen über Verbrechen anrufen. Bisher gab es nur zwei solcher Anrufe, aber dass es überhaupt vorkommt, ist natürlich bedeutsam. Diese Menschen wissen, was ihnen wegen „Verrat“ operativer Informationen droht, aber sie wollen die Verbrechen ihrer Führung nicht decken“, fügte Kolesnikow hinzu.

Nachmittags:

Ukrinform.ua: Das Bezirksgericht Schowtnewyi in der Stadt Saporischschja hat zwei Mitglieder einer Gruppe von Saboteuren, die einen Terroranschlag auf die Eisenbahn planten, zu Haftstrafen von zehn und elf Jahren verurteilt.
Das meldet die Pressestelle des Sicherheitsdienstes der Ukraine SBU. „Die Sicherheitsbehörden stellten fest, dass zwei Saboteure im Auftrag von russischen Vorgesetzten in Saporischschja ankamen. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes nahmen die Terroristen im Februar 2015 fest, als sie versuchten, einen Sprengsatz auf der Bahnstrecke im Zentrum von Saporischschja anzubringen. Nach Meinung der Gutachter konnte der Sprengsatz einen Zug aus den Schienen reißen.“
Bei einer Durchsuchung der Wohnräume der Saboteure beschlagnahmten die Mitarbeiter des SBU TNT-Sprengstoff, zwei RGD-Handgranaten, einen Plan von der Bahnstrecke, wo der Anschlag verübt werden sollte.

De.sputniknews.de: Im Donbass aktiv: Mutmaßlichem Kriegsverbrecher aus Österreich droht lebenslange Haft
Eine lebenslange Freiheitsstrafe droht dem Österreicher, der am Wochenende in Polen festgenommen wurde. Ihm wird vorgeworfen, in der Ostukraine auf der Seite Kiews gekämpft und unschuldige Menschen getötet zu haben. Wegen dieses mutmaßlichen Kriegsverbrechens wurde er mit Europäischem Haftbefehl gesucht.
Wenig bestätigte Informationen, dafür umso mehr Gerüchte machen seit dem Wochenende in der internationalen Presse die Runde. 25 Jahre alt und ehemaliger Bundesheersoldat soll der Mann sein und aus dem Vorarlberg stammen. Auch ein Name steht im Raum: Benjamin F. Bevor er in die Ukraine ging, soll er für die Peschmerga und die YPG gegen den IS in Syrien und dem Irak gekämpft haben. Auch ein Sprecher des rechtsradikalen ukrainischen Prawyj Sektor soll bestätigt haben, dass ein Österreicher in der 59. Brigade der ukrainischen Armee gekämpft haben soll.
Dass der Prawyj Sektor den Mann identifiziert haben will, sei der ermittelnden Staatsanwaltschaft der Wiener Neustadt nicht bekannt, so Staatsanwalt Erich Habitzl gegenüber Sputnik. Dass es sich um einen österreichischen Staatsbürger handle, der im polnischen Dorohusk bei dem Versuch der Einreise in die Ukraine festgenommen worden war, konnte er hingegen bestätigen.
“Die Information ist korrekt. Wir ermitteln gegen den Beschuldigten unter anderem wegen des Verdachts von Kriegsverbrechen gegen Personen. Er steht im Verdacht, auf ukrainischer Seite kämpfend im Zuge der Gefechte um den Flughafen von Donezk Soldaten, die sich bereits ergeben haben, bzw. Zivilisten getötet zu haben. Die Übergabe durch die polnischen Behörden haben wir bereits beantragt.“
Worauf sich der Tatvorwurf stützt, wollte Habitzl aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen, jedoch gebe es „konkrete Beweismittel“.
Bevor der Beschuldigte zu den Vorwürfen befragt werden kann, muss er aber erst einmal von Polen ausgeliefert werden.
„Die polnischen Behörden haben über unser Übergabeersuchen nach ihrem innerstaatlichen Recht zu entscheiden. Da gibt es natürlich auch Rechtsmittelmöglichkeiten. Das heißt, von österreichischer Seite kann man nicht seriös abschätzen, wie lange das Verfahren dauern wird.“
Die Ermittlungen würde Österreich führen, weil es sich um einen österreichischen Staatsbürger handle, so Habitzl. Sollte der Mann der Kriegsverbrechen gegen Personen für schuldig befunden werden, drohe ihm in Österreich eine lebenslange Haftstrafe.

Lug-info.com: Eine Kundgebung mit vielen tausend Teilnehmern zu Ehren des 72. Jahrestags des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg fand heute an der Ruhmessäule im Zentrum von Lugansk statt.
An der feierlichen Kundgebung nahmen Vertreter der Regierung der Republik, Jugendaktivisten, Einwohner der Stadt teil, als Ehrengäste waren Veteranen des Krieges und der Arbeit des Großen Vaterländischen Kriegs anwesend, internationalistische Soldaten und Soldaten der Volksmiliz der LVR.

Der Vorsitzende der gesellschaftlichen Organisation „Lugansker Stadtorganisation der Veteranen“, Oberst im Ruhestand Gennadij Morgunow übergab dem Teilnehmer der Kämpfe in Afghanistan Oberst Wiktor Sawenko eine Kopie der Siegesfahne, dieser übergab die Fahne dem Sergeanten der Verteidigungsbehörde der LVR Denis Gerassimow und aus dessen Hand erhielten Kursanten des Klubs für grundlegende militärische Ausbildung „Dobrowlez“ die Fahne – so ging die Siegesfahne durch vier Generationen….
Zu den Versammlungsteilnehmern sprachen der stellvertretende Leiter der Administration des Republikoberhaupts der LVR Oleg Tschernusow, der Vorsitzende des Volkssowjets der LVR Wladimir Degtjarenko und der Bürgermeister von Lugansk Manolis Pilawow.
Die Schüler des Lugansker Alexandr-Jefimow-Kadettenkorps legten eine Ruhmesgirlande an der Ruhmessäule nieder.
Die Kundgebung ging mit einem Autokorso zu den Begräbnisplätzen von in den Jahren des Großen Vaterländischen Kriegs getöteten Menschen weiter.

De.sputniknews.de: Schutzzonen in Syrien: Russisches Militär nennt konkrete Gebiete
Einen Tag nach dem Memorandum von Astana hat das russische Militär konkrete Gebiete genannt, die ab dem 6. Mai zu den Schutzzonen für die Zivilbevölkerung werden und für Jets der US-Koalition geschlossen werden sollen. Die russische Luftwaffe fliegt dort nach eigenen Angaben bereits seit Tagen keine Angriffe mehr.
Die größte Deeskalations-Zone entstehe im Norden des Landes und umfasse die Provinz Idlib, sowie teilweise die Prinzen Latakia, Aleppo und Hama einschließen, teilte Sergej Rudskoj, Ressortleiter Operatives im russischen Generalstab, am Freitag mit. Nach seinen Angaben werden diese Gebiete, auf denen eine Million Menschen leben, derzeit von rund 14.500 Militanten kontrolliert.
Die zweite Deeskalations-Zone umfasst Rudskoj zufolge die Städte al-Rastan und Talbiseh und die umliegenden Gebiete in der Provinz Homs. In diesen Regionen, die unter Kontrolle von rund 3000 Oppositionskämpfern stünden, leben etwa 180.000 Zivilisten.
Die dritte Zone werde in Ost-Ghuta gebildet. „Das von der (Terrormiliz – Red.) al-Nusra-Front kontrollierte Kabun, aus dem immer wieder Damaskus beschossen wird, wird von dieser Zone ausgenommen. In diesem Raum wird die Operation gegen die Terroristen fortgesetzt“, sagte Rudskoj.
Die vierte Zone liege im Süden des Landes in den Provinzen an der Grenze zu Jordanien. „Diese Zone wird jetzt größtenteils von rund 15.000 Kämpfern der so genannten südlichen Front kontrolliert. Dort lebten bis zu 800.000 Zivilisten, sagte Rudskoj.
In diesen vier Zonen befänden sich gegenwärtig bis zu 42.000 Militante, sagte der General. Die russische Luftwaffe habe bereits am Montag ihre Flüge in den genannten Gebieten eingestellt. Bei Bedarf könnten in Syrien weitere Deeskalationszonen errichtet werden, so Rudskoj.
Sein Vize Sergej Gadschimagomedow teilte seinerseits mit, dass die Kommandeure von 27 Rebellengruppen, die in den Deeskalations-Zonen operieren, der Schaffung dieser Zonen zugestimmt haben.
Der Iran, Russland und die Türkei hatten am Donnerstag bei Friedensgesprächen in Astana ein Memorandum unterzeichnet, wonach vier Gebiete in Syrien zu „Zonen der Deeskalation“ werden sollen. Das erklärte Ziel ist es, den seit 2011 andauernden Bürgerkrieg in Syrien zu stoppen. Der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, unterstützte diesen Vorstoß.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Wochenbericht)
Im Zeitraum vom 29. April bis 5. Mai waren in den Verbänden und Truppenteilen der Volksmiliz der Donezker Volksrepublik die grundlegenden Anstrengungen auf die
Vorbereitung der Siegesparade, komplexe taktische Truppenübungen von Panzergrenadier-, Panzer- und Artillerieeinheiten mit dem Ziel der Vervollkommnung der Kenntnisse zum Führen von Kämpfen unter Bedingungen unmittelbaren Kontakts mit dem Gegner gerichtet.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 46 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Bei den Beschüssen des Territoriums der Republik wurden Panzer, Mörser verschiedenen Kalibers, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Insgesamt hat der Gegner in der letzten
Woche das Regime der Feuereinstellung 339 Mal verletzt und 1788 Geschosse mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen – Mehrfachraketenwerfer, Artillerie, Mörser und Panzergeschütze – auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden
28 Ortschaften der Republik beschossen: Sajzewo, Gorlowka, Oserjanowka, Dolomitnoje, Michajlowka, Krasnyj Partisan, Shelesnaja Balka, Werchnetorezkoje, Wasiljewka, Pantelejmonowka, Krutaja Balka, Jasinowataja, Shabitschewo, Jakowlewka, Spartak, Jasnoje, Dokutschajewsk, Nowolaspa, Oktjabrj, Saitschenko, Kominternowo, Desershinskoje, Sosnowskoje, Sachanka, Kulikowo, Leninskoje, das Gebiet der Flughafens, den Petrowskij- und den Kirowskij-Bezirk von Donezk, in denen 38 Häuser beschädigt wurden.
Die Verluste unter den Soldaten der
Streitkräfte der DVR betragen einen Toten und drei Verletzte.
Die ukrainische Seite beschießt weiter friedliche Wohngebiete unserer Republik. Insgesamt starb in der letzten Woche in der Folge von Beschüssen von Seiten der Ukraine ein ziviler Einwohner und fünf wurden verletzt.
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte verwendet weiter schwere Waffen an der Kontaktlinie. Das Fehlen von schweren Waffen in an den Lagerorten wird täglich in den Berichten der OSZE-Mission festgehalten. Insgesamt haben die Vertreter der Mission in der letzten Woche das Fehlen folgender Technik der ukrainischen Streitkräfte registriert:
62 152mm-Haubitzen „Msta-B“;
18 152mm-Haubitzen „Giazint-B“;
3 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“;
24 10mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“;
4 82mm-Mörser;
12 Mehrfachraketenwerfer BM-27 „Uragan“;
30 Panzer.
Außerdem beschießen die ukrainischen Truppen weiterhin Lebenserhaltungsobjekte:
Am 2. Mai wurden von den Positionen der 72. mechanisierten Brigade zielgerichtet Stromleitungen im Bereich des Awdejewker Gewerbegebiets unter Verwendung von 120mm- Mörsern und Panzern beschossen. Insgesamt wurden mehr als 80 Geschosse abgeschossen. In der Folge wurde die Donezker Filterstation ein weiteres Mal von der Stromversorgung abgeschnitten.
Nach Angaben unserer Aufklärung wurden zur Durchführung der Provokation
Einheiten des „Rechten Sektors“ herangezogen, die auf Strompfeiler auf von der Ukraine kontrolliertem Territorium geschossen haben.
In allen Fällen von Artillerie- und Mörserschlägen verwendet die ukrainische Seite aktiv
Drohnen zur Feuerleitung. Die Reste einer von ihnen, die von unseren Einheiten im Süden der Republik abgeschossen wurde, ist auf einem Foto zu sehen. Es handelt sich um eine Modifikation der Drohne „Shadow“, in den USA hergestellt und in der Ukraine bearbeitet.
Wir erhalten weiterhin Informationen über eine heranreifende Meuterei unter Soldaten der 72. und 92. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die mit der geringen Lebensmittelversorgung und technischen Ausstattung sowie mit den nicht erfüllten Versprechungen über zusätzliche Zahlungen für eine Beteiligung an der ATO unzufrieden sind.
Um die Entwicklung des heranreifenden Konflikts zu verhindern, schickt die militärisch-politische Führung in diese Truppenteile Abteilungen der Nationalgarde, die die Aufgabe haben Ordnung zu schaffen und die Disziplin aufrechtzuerhalten.
Dabei sind die pro-nazistisch eingestellten Bürger der Ukraine aus den Abteilungen des „Rechten Sektors“ nicht von dem Wunsch besessen zu kämpfen und drücken sich auf jede Weise vor der Erfüllung von Aufgaben.
Angesichts der fehlenden Möglichkeiten sich weiterhin mit Schmuggel und Plünderungen in der Konfliktzone zu beschäftigen, haben sie beschlossen sich damit in den zentralen und westlichen Regionen der Ukraine zu befassen.
So haben nach Angaben aus Ushgorod Vertreter des „Rechten Sektors“ begonnen örtliche Polen, Ungarn und Rumänen so sehr zu terrorisieren, dass diese sich an die deutsche private Militärkompanie „Asgaard German Security Group“ gewandt und den Einsatz von 50 deren Vertreter zu ihrem Schutz veranlasst haben.
Die Ukraine zieht weiter ausländische Spezialisten zur Führung von Kämpfen im Südosten des Landes heran.
Nach Angaben unserer Aufklärung ist zur Verstärkung der 36. Marineinfanteriebrigade, die aufgrund von nicht kampfbedingten Verlusten einen sehr niedrigen Personalausstattungsgrad hat, in deren Stationierungsgebiet in der Nähe von Mariupol eine Gruppe von 80 georgischen Söldnern eingetroffen.
Von uns werden ein weiteres Mal Fälle von
Verheimlichung von Verlusten in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte festgestellt. Nach Zählungen in medizinischen Einrichtungen der Oblaste Charkow, Dnjepropetrowsk und Odessa werden täglich etwa 20 Soldaten mit Verletzungen und Wunden eingeliefert. Und die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die unter Krankheiten und Epidemien leiden, vergrößern diese Zahl nicht kampfbedingter Verluste nur.
Der Fall einer
Tularämie-Epidemie unter Marineinfanteristen der ukrainischen Streitkräfte, von dem wir zuvor berichtet haben, wird mit Ausbrüchen von Dysenterie und Läusebefall beim Personal der ukrainischen Streitkräfte ergänzt, der Erkrankungsgrad bei diesen Krankheiten beträgt 50 bzw. 70 Prozent. Am meisten betroffen von diesen Erkrankungen sind Soldaten der 30. mechanisierten Brigade und der 40. Artilleriebrigade, die sich in Richtung Mariupol befinden.
Zusätzlich dazu werden von uns Fälle festgestellt, dass vom Verteidigungsministerium der Ukraine gekaufte Bad- und Saunaausrüstung bei der Ankunft in der ATO-Zone sofort abgeschrieben wird und an örtliche Unternehmer verkauft wird.
Die Zunahme der Fälle von Infektionskrankheiten ist auch mit dem Beginn der wärmeren Zeit und der Verschmutzung des Grundwassers aufgrund von begrabenen Leichen ukrainischer Soldaten verbunden.
So wurde nach Mitteilungen von örtlichen Einwohnern von Krasnogorowka in der Nähe des städtischen Friedhofs von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte geheim ein Begräbnis von 20 Leichen ihrer Kameraden aus der 72. mechanisierten Brigade in einem Massengrab vorgenommen, sie alle wurden in die Listen der „Vermissten“ aufgenommen.
Alle genannten Fälle von Fürsorge der Ukraine um ihre sogenannten Helden zeugen sowohl vom völligen Zerfall in der ukrainischen Streitkräften im besonderen als auch von der
vollständigen Degradation der ukrainischen Gesellschaft im Ganzen.
Und all dies in der, nach den Worten Poroschenkos, „achtstärksten“ Armee Europas, die wie Turtschinow erklärt „bereit ist, bis an die Grenzen Russlands vorzudringen“.

De.sputniknews.de: Schutzzonen in Syrien: Russisches Militär warnt Sünder
Vor dem Inkrafttreten der Vereinbarung über die Deeskalationszonen in Syrien warnt der russische Generalstab, dass gegen Sünder im Notfall mit Waffengewalt vorgegangen wird.
Sämtliche Verstöße würden sorgfältig untersucht werden, sagte Stanislaw Gadschimagomedow, Vizechef der Hauptverwaltung Operatives im russischen Generalstab, am Freitag. „Je nach dem Ergebnis der Untersuchung wird über Maßnahmen gegen die Sünder entschieden werden.“ Nach seinen Worten könne gegen diese auch Waffengewalt eingesetzt werden….

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen, Wochenbericht)
Gestern wurde auf der Seite von „Radio Swoboda“ ein
Video vom Augenblick der Explosion des OSZE-Fahrzeugs (am 23. April – Anm. d. Übers.) veröffentlicht. Dieses Material wurde von der ukrainischen Seite zur Verfügung gestellt. Dabei ist offensichtlich, dass die Aufnahme mit einer professionellen Apparatur erzeugt wurde.
Am wahrscheinlichsten sind die aufgenommenen Bilder Teil eines Berichts über die Diversion einer ukrainischen Diversions- und Erkundungsgruppe. Der Kameramann hat den konkreten Ort – den Straßenabschnitt, auf dem das Fahrzeug gesprengt wurde, aufgenommen.
Dies bestätigt ein weiteres Mal die von uns zuvor abgegebene Erklärung, dass der Terrorakt,
in dessen Folge ein Mitarbeiter der OSZE-Mission starb und zwei verletzt wurden, von ukrainischen Spezialdiensten geplant wurde.
In der letzten Woche haben die ukrainischen Truppen
39 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Das Feuer erfolgte unter Anwendung von von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen – Abwehrgeschützen, Schützenpanzern und 120mm-Mörsern.
Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 1011 Geschosse abgeschossen.
Von Seiten der ukrainischen Truppen wurden die Gebiete folgender Ortschaften beschossen:
Kalinowka, Logwinowo, Losowoje, Weselogorowka, Kalinowo, Perwomajsk, Almasnaja, Donezkoje, Shelobok, Slawjanowserbsk, Choroscheje sowie das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor.
In dieser Woche wurde in den Berichten der OSZE-Mission das Fehlen von folgender Technik in den Lagerorten für Technik der ukrainischen Streitkräfte festgestellt:
10 Mehrfachraketenwerfer „Grad; 15 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“, 10 122mm-Haubitzen „Gwosdika“, 12 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“, 32 Panzer T-64 und T-71.
Wir sind überzeugt, dass mit diesen Waffen die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte regelmäßig das Territorium der LVR beschießen.
Die Vertreter der OSZE-Mission stellen praktisch täglich fest, dass sich die für die Parade herangezogene Militärtechnik entgegen der Minsker Vereinbarungen nicht in den Lagerorten befindet.
Ich will die Aufmerksamkeit der geehrten internationalen Beobachter darauf richten, dass von unserer Seite
rechtzeitig eine Meldung über die Verwendung bestimmter Waffen und Technik bei der Parade abgegeben wurde, die gesamte Technik wird ohne Munition verwendet.
Wir haben bereits mehrfach die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit darauf gerichtet, dass auf dem von der Kiewer Junta kontrollierten Territorium
ausländische Instrukteure Gruppen von Diversanten für Untergrundtätigkeit in der Republik ausbilden.
So haben wir von unserem Informanten im Stab der taktischen Gruppen „Lugansk“ in Starobelsk die Information erhalten, dass im Gebiet von Rajgorodka im Verantwortungsbereich des 22. Panzergrenadierbataillons der 14. Panzergrenadierbrigade unter Führung des Instrukteurs Jonathan Chug aus den USA die Ausbildung einer Gruppe von 20 ukrainischen Diversanten zur Durchführung von
Untergrundarbeit während der Feiern zum Tag des Sieges am 9. Mai abgeschlossen wurde.
Es ist bekannt, dass die Ziele der Diversion lebenswichtige Infrastrukturobjekte der Republik sind.
Die ukrainischen Diversanten der Gruppe sind 20-25 Jahre alt.
Im Zusammenhang damit wende ich mich an die Bevölkerung mit dem Aufruf, wachsam zu sein, die Ruhe zu bewahren, die Aufmerksamkeit auf verdächtige Objekte und Personen zur richten, besonders an Tagen von Massenveranstaltungen während der Feiern.

De.sputniknews.de: Russlands Generalstab lüftet Pläne der syrischen Armee
Die von der russischen Luftwaffe unterstützten syrischen Regierungskräfte werden ihre Hauptanstrengungen auf die Offensive im Raum von Palmyra und auf die Auflösung der Blockade von Deir ez-Zor richten. Das teilte Generalleutnant Sergej Rudskoi, Chef der operativen Hauptabteilung im russischen Generalstab, am Freitag mit.
„Es sei daran erinnert, dass Deir ez-Zor seit über drei Jahre von den Terroristen belagert wird. Zudem will die syrische Armee nordöstliche Territorien in der Provinz Aleppo entlang dem Euphrat befreien.“
Dem General zufolge wird die syrische Armee dank der Schaffung sogenannter Deeskalationszonen in der Lage sein, einen beachtlichen Teil ihrer Verbände freizusetzen. „Die russischen Fliegerkräfte werden der syrischen Armee im Kampf gegen den Islamischen Staat (IS/Daesh) weiter helfen“, versicherte Rudskoi….

Abends:

De.sputniknews.de: Versuchte russisches Schiff ukrainisches Boot aufzubringen? – Moskau dementiert
Das ukrainische Infrastrukturministerium hat gemeldet, dass ein russisches Schiff im April angeblich versuchte, das ukrainische Rettungsboot im Schwarzen Meer unweit der Stadt Skadowsk im Gebiet Cherson aufzubringen.
„Am 24. April unternahm ein russisches Schiff den Versuch, ein ukrainisches Seenot-Rettungsboot, das an den Rettungsaktionen im Rahmen von planmäßigen Manövern unweit von Skadowsk beteiligt war, aufzubringen“, heißt es im Facebook-Beitrag des Ministeriums. Das russische Schiff soll demnach das ukrainische Boot angeblich aufgefordert haben, seine Fahrt zu stoppen.
Die Bootsbesatzung soll sich, wie man im Ministerium ferner behauptet, geweigert haben, diesen Aufforderungen nachzukommen und habe stattdessen Kurs nach Skadowsk eingeschlagen.
Die Reaktion Russlands ließ nicht lange auf sich warten. Diese Vorwürfe seien „aus den Fingern gesogen und sehen absolut absurd aus“, sagte der Abgeordnete der Fraktion „Geeintes Russland“ der russischen Staatsduma, Dmitrij Belik.
„Ich kenne keine Fälle, in denen russische Schiffe ein anderes Schiff aufgebracht hätten“, betonte der Abgeordnete. „In jeder Seemacht befiehlt ein Grenzsoldat einem Eindringling die Fahrt zu verlangsamen und dann einzustellen. Das bedeutet, dass das betroffene Schiff aus dem Kurs gelaufen ist.“
Die russische Flotte brauche keine ukrainischen Kleinboote, so der Politiker abschließend.
Zuvor hatten russische Grenzsoldaten auf der Krim ein ukrainisches Fischerboot wegen mutmaßlicher Verletzung der Staatsgrenze aufgehalten. Der Kapitän wurde wegen Verletzung der Staatsgrenze verwaltungsrechtlich zur Verantwortung gezogen und mit einer Geldstrafe von 60.000 Rubel (umgerechnet etwa 1000 Euro) belegt.

Dnr-news.com: Ein Rada-Abgeordneter schlug vor, den Ukrainern das Feiern des 9. Mai „abzugewöhnen“
Der Abgeordnete der Obersten Rada vom „Block Petro Poroschenko“ Wadim Denisjenko erklärte in einer ukrainischen Fernsehsendung, dass man den Ukrainern das Feiern des 9. Mai in etwa 5 Jahren abgewöhnen könne.
Nach Ansicht des Politikers müsse man die Einwohner des Landes „aus dem symbolischen Kontext“ entfernen, wie das schon mit der Feiern des Jahrestages der Oktoberrevolution gemacht wurde.
„Warum sollte man den 8. Mai feiern und nicht den 9. Mai? Warum sollte man vom 1. September – dem Beginn des Weltkrieges – sprechen und nicht vom 22. Juni? Frag mal heutzutage die Menschen, was am 7. November war, ich schätze, die Hälfte von ihnen muss zumindest nachdenken. Weil wir schon 15 Jahre lang den 7. November nicht mehr feiern. Sobald wir uns aus dem symbolischen Kontext entfernen – dauert es 5-6 Jahre und alles ist vergessen…. Wir werden es kaputtmachen“, sagte Denisjenko. Er fügte hinzu, dass man dies alles „schrittweise, vorsichtig und ohne großen Lärm“ machen müsse.

De.sputniknews.de: In enger Kooperation: Lawrow und Gabriel wollen Ukraine-Krise schnellstens regeln
Die Außenminister Russlands und Deutschlands, Sergej Lawrow und Sigmar Gabriel, haben auf Initiative der deutschen Seite die Ukraine-Krise am Telefon erörtert, heißt es auf der Seite der russischen Behörde.
„Die Minister haben die Bereitschaft bekräftigt, eine enge Kooperation im Rahmen des Normandie-Formats mit dem Ziel der schnellstmöglichen Regelung des innerukrainischen Konflikts auf der Grundlage der vollständigen Umsetzung der Minsker Vereinbarungen durch die Konfliktparteien fortzusetzen“, so die Mitteilung.
Die Außenminister unterstrichen zudem die Notwendigkeit, eine stabile Waffenruhe, die Schaffung von Sicherheitszonen sowie den Abzug der schweren Waffen sicherzustellen.
Russlands Außenministerium zufolge rief Lawrow Gabriel dazu auf, Druck auf Kiew auszuüben, damit es die Handels- und Transportblockade des Donbass aufhebt.
Der russische Minister machte seinen deutschen Amtskollegen zudem auf die Bedeutung des Internationalen Treffens zu Syrien in Astana aufmerksam, die der Festigung des Waffenstillstandes mittels der Einrichtung von Schutzzonen sowie der Schaffung von günstigen Bedingungen für die künftige Verhandlungsrunde zu Syrien in Genf diente…

De.sputniknews.de: Nach Einrichtung von Schutzzonen in Syrien – Tillerson ruft Lawrow an
Nach der Unterzeichnung eines Memorandums über die Schaffung sogenannter Deeskalationszonen in Syrien haben die Außenminister Russlands und der USA, Sergej Lawrow und Rex Tillerson, Probleme der Beilegung der Krise in dem Bürgerkriegsland erörtert. Das teilte das russische Außenamt am Freitag nach einem Telefonat der beiden Minister mit.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Ergebnisse des Syrien-Treffens, das am 3./4. März in Kasachstans Hauptstadt Astana stattgefunden hatte. Viel Raum nahmen Aufgaben zur Deeskalation in Syrien, Anstrengungen zur Gewährleistung einer beständigen Waffenruhe und im Kampf gegen den Terrorismus ein. Lawrow und Tillerson sprachen sich auch für die Aktivierung der internationalen Anstrengungen zur Förderung des Verhandlungsprozesses zu Syrien aus.
Die Minister vereinbarten weitere russisch-amerikanische Kontakte. Das Telefongespräch fand auf Initiative der US-Seite statt…

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