Kommunisten in den Volksrepubliken des Donbass – Neuigkeiten vom 03.05.2017

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Wpered.su: Die Einwohner der Donezker Volksrepublik begingen den Tag der internationalen Solidarität der Werktätigen!
Am 1. Mai fanden in der Hauptstadt der DVR, in Donezk, eine Demonstration und eine Kundgebung von Werktätigen statt.
In den Kolonnen der Demonstranten gingen Vertreter der Einzelgewerkschaften, der Kommunistischen Partei der DVR und ihrer Anhänger. Von der Zentralen Republikanischen Krupskaja-Bibliothek bewegte sich die Kolonne der Demonstranten auf den Leninplatz, wo eine Festkundgebung stattfand. Die Marschblöcke der Gewerkschaften waren mit Fahnen der DVR, Aufrufen „Nein zum Krieg!“, „Frieden! Arbeit! Mai!“, „Ein der Einheit liegt unsere Kraft“, „Solidarität!“ geschmückt.
Im Block der Kommunisten und ihrer Anhänger, waren neben roten Fahnen Losungen mit zum 1. Mai: „Unser Ziel – der Sozialismus“, „Sozialismus – das ist Frieden, Gerechtigkeit, Völkerfreundschaft, Zuversicht für den morgigen Tag!“, „Anhänger eines sozialistischen Entwicklungswegs vereinigt Euch!“ zu sehen.
Die Kundgebung eröffnete der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation der DVR Maxim Parschin. In seiner Rede merkte er an, dass dieser Tag die Einheit der Werktätigen, den Glauben an ein besseres Leben und ein würdige Zukunft symbolisiert. Auf der Kundgebung sprach der Abgeordnete des Volkssowjets der Republik Sergej Prokopenko, der den Einwohnern im Namen des Parlaments zum Feiertag gratulierte und den Donezkern die Glückwünsche des Vorsitzenden der KPRF Gennadij Andrejewitsch Sjuganow überbrachte. Weiter betonte S. Prokopenko in seiner Rede die Rolle der KPRF bei der Unterstützung der DVR.
Zum Thema „Die Einheit der Menschen der Arbeit sichert uns neue Siege!“ sprach der 1. Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow. Die Teilnehmer der Kundgebung nahmen die Rede mit Ovationen und zustimmendem Applaus auf.

Wpered.su: Der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow sprach auf der Kundgebung zum 1. Mai in Donezk zum Thema „Die Einheit der Menschen der Arbeit sichert uns neue Siege!“
Sehr geehrte Genossen, Freunde, Einwohner und Gäste unserer Republik!
Bereits zum dritten Mal begehen wir den Tag der Solidarität der Werktätigen in der Donezker Volksrepublik. Sie ist eine Volksrepublik, erstens weil wir bei der Gründung der Republik von den grundlegenden internationalen Gesetzen und Normen geleitet wurden.
In der Allgemeinen Deklaration der Menschenrechte, die von der Generalversammlung der UNO am 10. Oktober 1948 angenommen wurde, ist davon die Rede, dass es nötig ist, dass es notwendig ist, dass die Menschenrechte von der Staatsmacht gesetzlich gesichert werden, um sicherzustellen, dass ein Mensch nicht gezwungen ist als letztes Mittel zum Aufstand gegen Tyrannei und Unterdrückung zu greifen; danach müssen alle Völker und Staaten streben… Und in der Satzung der UNO ist das Recht jedes Volkes festgelegt, selbständig die Frage der Form seiner staatlichen Existenz zu entscheiden, frei seinen politischen Status festzulegen und seine ökonomische und kulturelle Entwicklung zu betreiben.
Das Volk der Donbass hat sich von diesen international anerkannten Rechten leiten lassen und seinen Wunsch und Willen zum Ausdruck gebracht, in seinem Land einen friedliebenden, gerechten, sozial orientierten Staat in Freundschaft mit Russland und anderen Brudervölkern aufzubauen.
In 25 Jahren haben in der Ukraine 4 Präsidenten, mehr als zehn Regierungen, 7 Oberste Raden auf Anweisung des weltweiten Kapitals und transnationaler Korporationen die Interessen der örtlichen Oligarchen verteidigt und ebenfalls auf Anweisung des weltweiten Kapitals und transnationaler Korporationen ein nationalfaschistisches Regime errichtet und einen brudermörderischen Bürgerkrieg organisiert.
Bergleute und Metallarbeiter, Bauarbeiter und Transportarbeiter, Chemiker und Maschinenbauer, Menschen der Wissenschaft und er Kultur, Lehrer, Ärzte, Beschäftigte der Rechtsschutzorgane, Studenten, Veteranen, Unternehmer und Arbeitslose haben Solidarität und Verantwortung gezeigt, eine Volksmiliz gebildet und dann eine reguläre Armee, um ihre Wahl zu verteidigen. Die Arbeitsleute, das heißt das Volk, nicht die Oligarchen, verteidigen den Donbass und die Welt gegen die schleichende Verbreitung der nationalfaschistischen Ideologie und das nationalfaschistische System. Das Volk baut unter schwierigsten Bedingungen, Schritt für Schritt, seine Staatlichkeit auf. Und das ist der zweite Umstand, der uns das Recht gibt, Volksrepublik genannt zu werden.
Die Aufmerksamkeit von Millionen von Menschen auf der Erde wird durch die Wahrheit und die Gerechtigkeit auf den Kampf des Donbass für das Recht, durch seine Arbeit zu leben, gezogen. Im Vorfeld der Feiern zu ersten Mai sind in der internationalen Abteilung des Zentralkomitees der KP der DVR Grüße für die Werktätigen der Republik von unseren russischen Genossen, von kommunistischen und antifaschistischen Organisationen aus Italien, Spanien, Griechenland, Portugal, Großbritannien, den USA, Ländern Lateinamerikas und Südostasiens eingegangen.
Die Kommunisten der Ukraine haben die Werktätigen trotz des Terrors, der gegen sie entfacht wurde, aufgerufen, am 1. Mai zu Protestaktionen auf die Straße zu gehen. Sie fordern vom Präsidenten, Abgeordneten, der Regierung, den Krieg im Donbass zu beenden, die Minsker Vereinbarungen genau einzuhalten und nicht, ihren Gewinn durch das Blut des Volkes der Ukraine zu mehren und Hass und Bosheit zu säen und das menschliche Leiden und den Schmerz zu vermehren. Die Arbeiter dürfen einander nicht für den Profit der Oligarchen töten. Der Arbeiter ist nicht der Feind des Arbeiters, weder in Galizien noch in Kiew noch im Donbass, sondern sie sind Klassenbrüder und im gleichen Maße von der nationalen Bourgeoisie und dem weltweiten Kapital unterdrückt und ausgebeutet – heißt es in einem Aufruf der ukrainischen Kommunisten.
Uns unterstützen aktiv kommunistische und Arbeiterparteien, linke Parteien der ganzen Welt.
Erlauben Sie mir, im Namen unserer Kundgebung und der Werktätigen der Donezker Volksrepublik einen Gruß zum 1. Mai zu überbringen und all unseren werktätigen Brüdern, Klassenbrüdern, Zuversicht im Kampf für ihre Rechte zu wünschen.
Vor kurzem, bei dem direkten Draht mit den Einwohnern der Ukraine hat das Oberhaupt unseres Staates Alexandr Wladimirowitsch Sachartschenko unterstrichen, dass „… der Kampf gegen das Oligarchat eine der Schlüsselaufgaben der Republik“ ist. Und dies begeistert die Werktätigen sowohl unseres Landes als auch der Ukraine. In der heutigen sehr besorgniserregenden Welt stellen sich diejenigen, die immer für Gleichheit, Brüderlichkeit und Völkerfreundschaft standen, die Frage, wohin die Menschheit gehen soll, welche Gesellschaft aufgebaut werden soll. Und immer öfter und öfter beweisen und begründen Politiker, Ökonomen, Wissenschaftler, gesellschaftliche Aktivisten in Russland und in vielen anderen Ländern die Notwendigkeit, die Oligarchen, die internationalen Devisenaggressoren und transnationalen Korporationen daran zu hindern, die Menschen in Chaos und Krieg zu stoßen.
Und der Weg zu einer würdigen Welt und zum Fortschritt geht über den Aufbau einer Gesellschaft des erneuerten Sozialismus in unseren Staaten. Für den Sozialismus und seine Ideale haben unsere Großväter und Urgroßväter vor 100 Jahren die Große Sozialistische Oktoberrevolution vollbracht und das Vaterland im Kampf gegen das weltweite Kapital verteidigt. Der erste Staat der Werktätigen in der Welt – die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken – war auf sozialistischen Idealen gegründet. Das Volk des sozialistischen Staats hat die Welt vor dem deutschen Faschismus gerettet, die vom Krieg zerstörte Wirtschaft wiederaufgebaut, den Menschen den Weg in den Kosmos geöffnet, ein zuverlässiges militärisches Schild für die Heimat geschaffen, Milliarden von Menschen auf der Erde auf den Weg des sozialistischen Fortschritts geführt.
Die Einwohnern unserer Volksrepublik und alle, die sich heute die Frage stellen, wo es hingehen muss, was gebaut werden muss, müssen verstehen: die Oligarchen werden wir nur im gemeinsamen Kampf besiegen können, indem wir uns um die Ideen des Aufbaus der Grundlagen einer sozialistischen Gesellschaft vereinen. Nur die Einheit der Menschen der Arbeit sichert uns neue Siege. Wir haben die Kraft, das gemeinsame Haus gegen die Nazisten und Bandera-Leute zu schützen, der Globalisierung und dem Terror den Weg zu versperren, das Land auf einen für das Volk verständlichen und wünschenswerten Weg zu bringen – den Weg der sozialistischen Entwicklung.
Ich bin überzeugt, dass wir mit diesen Herausforderungen und Aufgaben zurechtkommen werden. Eine Bürgschaft dafür ist ein heller und blühender erster Mai. Er trägt in sich die Richtigkeit der großen lebensbestätigenden Wahrheit: der Frieden wird den Krieg besiegen, die Wahrheit wird die Lüge überwinden, die Gerechtigkeit wird die Oberhand über die Unterdrückung gewinnen!
Und heute ist wieder der Aufruf aktuell: Proletarier aller Länder vereinigt euch!
Es lebe der Tag der internationalen Solidarität der Werktätigen!
Es lebe die Solidarität der Werktätigen im Kampf für ihre Rechte, für die Volksmacht, für den Sozialismus!

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