Presseschau vom 01.05.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Kalinowo wurde mit 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.

 

De.sputniknews.com: Österreicher wegen Kriegsverbrechen im Donbass verhaftet
Ein 25-jähriger Österreicher ist am Sonntag in Polen wegen mutmaßlicher „Kriegsverbrechen gegen Personen“ im Ukraine-Konflikt verhaftet worden. Dies meldet die österreichische Presseagentur APA unter Verweis auf das Innenministerium.
Der Mann wurde demnach in Dorohusk, einem Dorf im Osten Polens, gefasst. Er soll versucht haben, von dort aus in die Ukraine einzureisen.
Laut der zuständigen Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt in Niederösterreich soll der Österreicher im Donbass auf der ukrainischen Seite gekämpft und „gegnerische Soldaten, die sich bereits ergeben hatten, beziehungsweise Zivilisten getötet“ haben. Wie ein Sprecher Behörde gegenüber der APA mitteilte, soll dies „im Zuge der Kampfhandlungen um den Flughafen Donezk“ geschehen sein.
Die Agentur AFP hatte zuvor unter Berufung auf den polnischen Grenzschutz gemeldet, der Mann habe an der Seite der „prorussischen Rebellen“ gekämpft. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft aber beteuerte, der Verdächtige habe „auf ukrainischer Seite“ gestanden.
Darüber hinaus laufe ein zweites Verfahren wegen „Vergehen nach dem Suchtmittelgesetz“. Der Europäische Haftbefehl erfolgte laut APA allerdings aufgrund des Vorwurfs der „Kriegsverbrechen gegen Personen“.
Wann der 25-Jährige von Polen nach Österreich überstellt werde, sei bislang nicht klar.

 

Lug-info.com: Gratulation des Vorsitzenden der Gewerkschaftsföderation der LVR zum 1. Mai
Zum Feiertag des Frühlings und der Arbeit!
Zum Tag der internationalen Solidarität der Werktätigen!
Liebe Freunde!
Ich gratuliere herzlich zum 1. Mai – dem Tag der internationalen Solidarität der Werktätigen, dem Feiertag des Frühling und der Arbeit!
Der 1. Mai ist die hellste und am meisten lebensbejahende Feiertag, der die Menschen verschiedener Berufe und Generation im gemeinsamen Bestreben vereint, ihren Beitrag zur Entwicklung und zum Wohlergehen der jungen Republik zu leisten, deren Hauptwert und Reichtum der Mensch ist. Der Mensch der Arbeit!
Der 1. Mai ist ein Feiertag des Volkes, ein Feiertag der ruhmreichen Errungenschaften der Arbeit und unserer gemeinsamen Hoffnungen auf ein friedliches Leben. Denn das Lugansker Land ist die Heimat der weltweit bekannten Stachanow-Bewegung, der heldenhaften Junggardisten, einer riesigen Plejade von Helden der Arbeit. Wir ehren und setzen die gute Tradition unseres Gebiets fort! Ich bin überzeugt, dass wir dank unserer gemeinsamen Anstrengungen die gesetzten Ziele erreichen werden und nicht nur auf eine große Vergangenheit, sondern auch auf eine gute Zukunft unserer Republik stolz sein können!
Heute begrüße ich die Arbeitskollektive, alle Arbeitenden der Republik und möchte sagen: Danke für eure schöpferische Arbeit! Für eure kundigen Hände und klugen Köpfe! Für eure Liebe zur Heimat! Durch eure Arbeit, euer Talent wird unsere Republik aufgebaut und entwickelt sich.
Liebe Landsleute! Ich wünsche euch, dass eure Arbeit immer gefragt ist und geschätzt wird! Frieden und Gutes für unser Land, Gesundheit und Wohlergehen, Schaffensfreude zum Nutzen der Lugansker Volksrepublik!
Der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation der LVR
Oleg Akimow

 

De.sputniknews.com: US-Koalition gesteht Hunderte zivile Opfer durch Angriffe in Syrien und Irak ein
Mindestens 352 Zivilisten sind im Irak und Syrien wegen der Luftangriffe der von den USA geführten Koalition seit August 2014 ums Leben gekommen, wie die Koalition am Sonntag mitteilte. Doch nach Angaben der unabhängigen Monitoring-Gruppe „Airwars“ und der lokalen Behörden ist die Opferzahl deutlich höher.
„Wir bedauern die unbeabsichtigten Opfer unter der Zivilbevölkerung“, geht aus der Mitteilung der Koalition hervor. Allein zwischen November des Vorjahres und März 2017 seien insgesamt 45 Zivilisten ums Leben gebracht worden. Darüber hinaus wird auf den Tod von 80 Zivilisten seit August 2014 bis heute hingewiesen, worüber zuvor nicht berichtet worden war.
Laut der Monitoring-Gruppe „Airwars“ sind allein im März nicht weniger als 1782 Menschen wegen der Koalitionsangriffe gegen die Terroristen getötet worden. Wie die Behörden der irakischen Stadt Mossul zuvor mitteilten, sind wegen Fehlangriffen der Koalition allein am 17. März Hunderte Zivilisten ums Leben gebracht worden.

 

Dnr-news.com: In Cherson haben ukrainische Aktivisten eine Kundgebung von Kommunisten und Oppositionellen überfallen
In Cherson haben ukrainische Aktivisten eine Kundgebung der Kommunisten auseinandergetrieben und eine zuvor angekündigte Aktion der Oppositionspartei „Uspischka Kraina“ gesprengt.
Dies berichtet die regionale Presse.
„Bezahlte pro-russische Provokateure versuchten die gesellschaftlich-politische Situation in der Region zu destabilisieren. Es gab mehrere kleine Auseinandersetzungen, doch die Polizei hat gemeinsam mit der Chersoner Bürgerschaft, dem Rechten Sektor, der Chersoner Selbstverteidigung und ehemaligen ATO-Teilnehmern eine Anstiftung zu ethnischem Hass verhindert und die aggressiven Aktionen gestoppt“, heißt es in den Berichten.
Die ukrainischen Patrioten zerschlugen auch das Parteibüro in der Stadt und machten Selfies davor.
„Wir sind der Meinung, dass im ukrainischen Cherson die Separatisten brennen sollen. Wir haben nicht zugelassen, dass dieser Müll ausgeschüttet werden kann, wir haben geschafft, sie rechtzeitig zu zerschlagen. Cherson – das ist die Ukraine! Es gab morgens noch welche, die argumentieren wollten, doch das hat sich erledigt“, schrieb ein ukrainischer Aktivist auf seiner Twitter-Seite.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung 50-mal verletzt. Es wurden Artillerie, Mörser, Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Insgesamt wurden 18 Ortschaften der Republik vom Gegner beschossen.
„Ukrainische Soldaten haben in der Nacht das Dorf Oktjabrj beschossen, es wurden zwei Häuser auf der Kommunarow-Straße beschädigt“, teilte der Pressedienst der Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirks mit.
Informationen über Verletzte sind nicht eingegangen.

 

De.sputniknews.com: Russland will Friedenskontingent in Syrien – Opposition spricht von „nützlichem Plan“
Russland will in Syrien Spannungsabbauzonen einrichten und dazu an der Berührungslinie zwischen den Konfliktparteien ein Kontingent aus neutralen Ländern stationieren. Dies teilte Fateh Hassun, Mitglied der Delegation der bewaffneten Opposition in Syrien, am Montag mit.
„Es gibt Vorschläge seitens Russlands, die wegen ihres Realitätsbezugs nützlich sind. Dabei geht es um Waffenruhe, die Schaffung von Zonen zum Spannungsabbau und die Heranziehung neuer internationaler Spieler zu diesen Vereinbarungen“, sagte Hassun.
„Russland hat begonnen, als Garant des politischen Prozesses und der Vereinbarungen mit dem Regime (des Präsidenten Baschar Assad – Anm. d. Red.) zu agieren“, hieß es weiter. Dies würde von der internationalen Gemeinschaft eine größere Einmischung bei den Verhandlungen in Astana erfordern. „Ehrlich gesagt, ist das gut“, betonte Hassun.
Welche Länder im Kontingent vertreten sein sollen, sei noch nicht bestimmt worden. Klar sei, dass es sich dabei um Staaten handeln werde, die in die aktuellen Kampfhandlungen in Syrien nicht involviert seien. Sollte Moskaus Vorschlag von den Konfliktparteien in Syrien befürwortet werden, werde eine Arbeitsgruppe geschaffen, die friedenserhaltene Staaten auswählen werde.
Diese Initiative sehe unter anderem vor, dass das Friedenskontingent mit Kleinwaffen aufgerüstet werde.

 

Dan-news.info: Auf dem zentralen Platz von Donezk – dem Leninplatz – fand eine Kundgebung zum 1. Mai statt, an der mehrere Tausend Einwohner der DVR teilnahmen.
Unter ihnen der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation der DVR Maxim Parschin, der Vorsitzende der Gewerkschaft der Metallindustrie und des Bergbeaus Igor Shadan, Aktivisten von 25 Einzelgewerkschaften und Vertreter der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“.
„Sehr geehrte Kollegen, Freunde, Genossen, ich gratuliere zum 1. Mai, dem Feiertag der Frühlings und der Arbeit, dem internationalen Tag der Solidarität der Werktätigen. Dieser Tag symbolisiert die Einheit der Werktätigen, den Glauben an ein besseres Leben und eine würdige Zukunft“, sagte Parschin.
Die Kundgebungsteilnehmer hielten Transparente mit den Bezeichnungen ihrer Unternehmen, Fahnen der Republik, der gesellschaftlichen Bewegung DR, Luftballons und Transparente mit Losungen: „Frieden, Arbeit Mai!“, „In der Einheit liegt unsere Kraft!“, „Solidarität!“. Die Kundgebung endete mit einem Konzert von Solisten der staatlichen Donezker Philharmonie.

 

Timer-odessa.net: In der Näher des Kulikower Feldes wurde von der Polizei ein Rucksack mit Sprengstoff gefunden
Während eines Patrouillenganges der Polizei im Gebiet des Kulikower Feldes wurde ein Rucksack mit Sprengstoff sichergestellt – am Tatort arbeitet ein Ermittlerteam und Sprengstoffexperten.
Wie der Pressedienst der Regionaldienststelle der Nationalpolizei der Ukraine Im Oblast Odessa meldet, befanden sich im Rucksack Granaten verschiedenen Typs, Munition, ein Elektrozünder, Zünder aus der Zeit des Großen Vaterländischen Krieges, eine Batterie und ein TNT-Block.
„Die sichergestellte Munition wurde beschlagnahmt und zur Untersuchung eingeschickt. Alle Umstände werden genau ermittelt“, fügten sie in der Behörde hinzu.
Wir erinnern daran, dass im Vorfeld des 2. Mai die Polizei Odessas in erhöhter Alarmbereitschaft arbeitet: mehr als 20000 Mitarbeiter patrouillieren durch die Straßen der Stadt….

 

Nachmittags:

 

Dnr-news.com: In Donezk fand eine Kundgebung zu Ehren des Feiertages der Werktätigen mit mehreren tausend Teilnehmern statt
In Donezk nahmen tausende Einwohner an der Demonstration zum 1. Mai teil, die an der Krupskaja-Bibliothek startete und mit einer Kundgebung auf dem Leninplatz endete.
Zusammen mit den Einwohnern nahmen Aktivisten der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“, Gewerkschaftsfunktionäre und Vertreter der Stadtverwaltung teil.
Die Teilnehmer der Kundgebung trugen Transparente mit den Namen der Betriebe, Flaggen der Republik, Luftballons, aber auch Transparente mit Losungen wie „Frieden, Arbeit, Mai!“, „In der Einheit liegt unsere Kraft!“, „Solidarität!“. Am Ende der Kundgebung fand ein Konzert der Solisten der Donezker Staatlichen Akademischen Philharmonie statt.


(Und ein Video für einen unmittelbaren Eindruck: Zu Beginn sagt die Gewerkschaftsvertreterin der Mitarbeiter der kulturellen Einrichtungen, dass ein enormer Wunsch zu spüren ist, auf die Straße zu gehen, sich daran zu erfreuen. Alles sei friedlich und ruhig, es sei die Möglichkeit, zum Ausdruck zu bringen, dass sie existieren, dass sie leben, dass sie arbeiten, und dass sie entgegen allen Schwierigkeiten siegen werden.
Der Vorsitzende der Gewerkschaftsförderation der Volksrepublik sagt nach den Glückwünschen zum 1. Mai, dass die Gewerkschaften anstreben, in jedem Betrieb eine starke Gewerkschaft zu schaffen, die ausschließlich zum Wohle der Werktätigen arbeiten – Anm. d. Übers.)

 

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 50-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Das Territorium der Republik wurde mit Artillerie, Mörsern, Granatwerfern, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen, Abwehrgeschützen und Schusswaffen beschossen.
In Richtung Gorlowka wurden sieben Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der 3. mechanisierten Brigade und der 25. Luftlandebrigade der ukrainischen Streitkräfte festgestellt, von deren Positionen zwei Mörserggranaten des Kalibers 82mm sowie 466 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern auf die Gebiete von Sajzewo, Gorlowka, Oserjanowka, Dolomitnoje und Michajlowka abgefeuert wurden.
16 Verletzungen wurden in Richtung Donezk festgestellt. Die Kriegsverbrecher der 46. Luftsturmbrigade, der 72. und 92. mechanisierten Brigade haben drei Artilleriegranaten, 29 Mörsergranaten verschiedenen Kalibers, 167 Geschosse mit Handgranatwerfern und automatischen Granatwerfern abgefeuert sowie aktiv Schusswaffen verwendet, betroffen waren die Gebiete von Jasinowataja, Jakowlewka, Krutaja Balka, Spartak, Shabitschewo, der Flughafen und der Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Die größte Zahl von Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte – 27 – wurde in Richtung Mariupol festgestellt. Ukrainische Straftruppen der 36. Marineinfanteriebrigade haben die Gebiete von Oktjabrj, Sachanka, Leninskoje, Saitschenko, Kulikowo und Kominernowo beschossen. Mörsermannschaften haben in dieser Richtung 27 Mörsergranaten des Kalibers 120mm auf das Territorium der Republik abgeschossen. Außerdem wurden vom Gegner aktiv Schützenpanzerwaffen, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet. In Folge des beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden in Oktjabrj in der Kommunarow-Straße zwei Häuser beschädigt, Nr. 53 und Nr. 44.
Zuvor haben wir über die Vorbereitungen der ukrainischen Seite zu einer Theatervorstellung für ausländische Massenmedien in Mariupol berichtet. Und bereits heute begannen bei uns Mitteilungen einzugehen, dass Gruppen von Menschen in Uniformen mit Abzeichen der DVR in verschiedenen Bezirken der Stadt aufgetaucht sind. So sind im Bezirk Staryj Krym im Westen von Mariupol bewaffnete Menschen in Uniformen von Soldaten der DVR auf einem Panzer zu einem Geschäft gefahren, haben alkoholische Getränke gekauft und sind in nordöstlicher Richtung aus der Ortschaft herausgefahren.
Die Theaterkunst erblüht im Vorfeld der „Eurovision“ einfach in den ukrainischen Streitkräften.
Bereits gestern haben wir Bilder von gestellten Kundgebungen auf dem zentralen Platz von Mariupol zur Unterstützung der derzeitigen Regierung gesehen..
So warten wir Tag für Tag auf Bilder von angeblich betrunkenen Separatisten, die die Positionen der ukrainischen Streitkräfte und von der Ukraine kontrollierte Ortschaften beschießen.
Dabei werden in jeder Weise empörende Fälle von Kriminalität in den ukrainischen Streitkräften verheimlicht.
So wurden den Einwohnern von Mariupol gestern verboten an der Beerdigung eines durch Misshandlungen verstümmelten Soldaten des 1. Bataillons der 30. mechanisierten Brigade teilzunehmen.
Er wurde am 24. April nach brutaler Folter durch Offiziere der Brigade getötet, weil er versucht hatte, sich an die Rechtsschutzorgane mit einer Beschwerde über Korruption, Erpressung von Geldern von Untergebenen und körperlichen Strafen zu wenden.
Seinen Eltern wurde mitgeteilt, dass er Selbstmord durch Erhängen begangen habe. Eine unabhängige Expertise bestätigte zahlreiche Wunden und Verletzungen. Aber durch Drohungen von Seiten des kommandierenden Personals, von Verbrechern mit Schulterstücken, wurde es den Eltern verboten diese Information zu verbreiten. Sie waren eingeschüchtert, ihnen wurde Internet abgeschaltet, ihr Haus befindet sich unter Beobachtung. Der Sicherheitsdienst der Ukraine weiß davon und schützt die Verbrecher.
Diese Fakten bestätigen, dass der Faschismus in das Bewusstsein der Offiziere der ukrainischen Streitkräfte, die Aufgaben als Strafsoldaten, Henker und Besatzer im Donbass erfüllen, eingedrungen ist.

 

Ukrinform.ua: In den letzten 24 Stunden wurde im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) ein ukrainischer Soldat getötet, teilte heute auf dem Briefing in Kiew der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für ATO, Oberst Andrij Lysenko, mit.
„Während des letzten Tages sind infolge der Kampfhandlungen ein ukrainischer Soldat getötet und sieben weitere verletzt worden. Die schwersten Verluste gab es in Kateriniwka (Dorf im Gebiet Donezk), wo beim feindlichen Beschuss ein Soldat umgekommen ist und zwei andere verletzt wurden“, sagte Lysenko.
Er stellte weiter fest, zwei Soldaten seien durch die Explosion eines Sprengsatzes im Raum des Dorfes Krymske verletzt worden, und die anderen bei Beschießungen bei Awdijiwka, Marjinka und Wodjane.

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat eine Tendenz zur Verschärfung.
In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen dreimal die Positionen der Einheiten der Volksmiliz der Republik beschossen und 23 Mörsergeschosse und Granaten abgefeuert.
Das verbrecherische Kommando der ukrainischen Streitkräfte hat nach wie vor die Absicht die Lage in unserer Republik zu destabilisieren. Nach vorliegenden Informationen, ist nicht ausgeschlossen, dass von Aufklärungseinheiten und Spezialoperationskräften Versuche zur Vorbereitung und Durchführung von Terrorakten auf dem Territorium der Republik durchgeführt werden.
In diesem Zusammenhang rufe ich alle Bürger auf wachsam zu sein, über alle verdächtigen Personen und Objekte sofort die Polizeiorgane oder die Militärkommandantur zu informieren.
Die Volksmiliz der LVR lässt in ihrer Wachsamkeit nicht nach und widmet den Fragen der Sicherheit der Republik besondere Aufmerksamkeit. Wir ergreifen gemeinsam mit den Organen des Innenministeriums, des Staatssicherheitsministeriums und des Zivilschutzministeriums alle notwendigen Maßnahmen zur Vermeidung von Terrorakten und Diversion und unterstützen die Aufrechterhaltung der Rechtsordnung.
Die Vorbereitung zur Parade am 9. Mai geht weiter.
Wir halten die Minsker Vereinbarungen genau ein, aber im Fall ihres Bruchs durch die ukrainische Seite, sind wir bereit entschieden zu handeln.
In meinem eigenen Namen und im Namen der Leitung der Volksmiliz der LVR gratuliere ich allen Bürgern der Republik zum Feiertag des Frühlings und der Arbeit!. Ich wünsche allen starke Gesundheit, gute Frühlingsstimmung, Gutes und Erfolge in allen Angelegenheiten! Wir, die Soldaten der Volksmiliz, werden alles für ein friedliches, ruhiges und glückliches Leben unseres arbeitenden Volkes tun.

 

De.sputniknews.com: Vier Zonen in Syrien: Opposition lüftet neuen russischen Vorstoß
Russland hat vorgeschlagen, in Syrien insgesamt vier Zonen zum Spannungsabbau einzurichten. Wie eine anonyme Quelle in der syrischen Opposition am Montag gegenüber RIA Novosti mitteilte, sollen diese Zonen in der Provinz Idlib, nördlich der Stadt Homs, in Ost-Ghuta und im Süden des Landes entstehen.
„Es werden Trennungslinien entlang der Grenzen der Spannungsabbauzonen geschaffen, um einen direkten Feuerkontakt zwischen den Konfliktparteien in Syrien zu vermeiden“, hieß es.
An diesen Linien sollen Kontrollstellen für ein freies Bewegen der Zivilisten sowie für die Anfuhr humanitärer Hilfsgüter eingerichtet werden. Moskau wolle außerdem Monitoring-Zentren zur Überwachung der Waffenruhe bilden, so der Sprecher.
Zuvor hatte Fateh Hassun, Mitglied der Delegation der bewaffneten syrischen Opposition bei den Verhandlungen in Astana, Moskaus Vorschlag, Spannungsabbauzonen in Syrien zu schaffen, gemeldet.

 

Timer-odessa.net: Die Nationalisten planen eine Politik-Show auf der Ruhmesallee am 9. Mai
Am 9. Mai wollen Aktivisten nationalistischer und national-liberaler Organisationen auf der Ruhmesallee eine Ausstellung organisieren, die den Teilnehmern der ATO gewidmet ist.
So heißt es in der Erklärung der Vertreter dieser Organisationen, die die Redaktionen der Odessaer Medien erhielten.
„Wir haben keine Provokationen oder Störungen der öffentlichen Ordnung vor, doch wir werden von den Mitarbeitern der Rechtsschutzbehörden fordern, auf Besitzer von kommunistischer Symbolik, von Georgsbändern und auf pro-russische Äußerungen zu reagieren, wenn es solche geben sollte“, heißt es in der Erklärung.
Unter den Dokumenten stehen die Unterschriften folgender politischer Parteien und gesellschaftlichen Organisationen: „“Volksfront“, „Bewegung neuer Kräfte“ (von Saakaschwili), „Swoboda“, „Vaterlandspartei“, Stab von Jarosch, „Maritime Selbstverteidigung“, Straßenfront“, der Organisation „Grüne Liste“ und einer Reihe anderer. Die „Selbstverteidigung Odessas“, der „Automaidan“ und andere mitgliederstärkeren Organisationen des „Euromaidan“-Flügels haben bisher ihre Teilnahme an der Veranstaltung noch nicht erklärt.

 

Lug-info.com: 1. Mai in Lugansk (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Mehr als 39.000 Menschen aus allen Regionen der LVR nehmen an der Demonstration zum 1. Mai in der Hauptstadt der LVR teil“, teilte die Gewerkschaftsföderation der LVR mit.
Durch das Zentrum von Lugansk ziehen Vertreter von Arbeitskollektiven und von gesellschaftlichen Organisationen. Auch Gäste aus Südossetien nehmen teil.
„Der diesjährige 1. Mai vereint Arbeitskollektive verschiedener Branchen aller Regionen der Republik. Heute sind wir zusammen: Bauarbeiter und Bergleute, Metallarbeiter und Maschinenbauer, Gastechniker und Kommunalarbeiter, Fahrer und Straßenbauarbeiter, Lehrer, medizinische Beschäftigte, Landwirte und Vertreter vieler anderer Berufe“, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation Oleg Akimow.
Vertreter von mehr als 20 Ländern nahmen an den Feiern zum 1. Mai in Lugansk teil, teilte das Oberhaupt der LVR Igor Plotnizkij in seiner Rede mit.

 

De.sputniknews.com: Auf dem Weg nach Berlin: Polen stoppt russische „Nachtwölfe“
Die russischen Biker von dem Motorradklub „Nachtwölfe“ sind auf ihrer jährlichen Gedenkfahrt von Moskau nach Berlin an der weißrussisch-polnischen Grenze gestoppt worden.
„Alle Russen sind auf dieser Seite der Grenze geblieben“, teilte Clubchef Alexander Saldostanow alias „Chirurg“ dem russischen Fernsehen mit. Nach seinen Worten schafften es nur Biker mit EU-Pässen über die polnische Grenze. „Man strich unseren Jungs an der Grenze die Visa und wies sie ab“, so „Chirurg“.
Die „Nachtwölfe“ waren am Donnerstag nach Berlin aufgebrochen. Mit ihrer seit 2015 bereits dritten Aktion wollen die Biker an den Sieg der Sowjetunion über Nazi-Deutschland erinnern und der Kriegsopfer gedenken. Auf der Reise besuchen die Motorradfans Kriegsdenkmäler und Grabstätten. Diesmal haben sie auch Briefe russischer Kriegsveteranen an europäische Veteranen mit.

 

Dan-news.info: Der 1. Mai in der DVR fand unter den Klängen von Musik und Parademärschen statt, in fast allen Ortschaften wurden Konzerte, Kundgebungen und Demonstrationen organisiert.
An den Veranstaltungen nahmen örtliche Behörden, Arbeiter aus Betrieben, gesellschaftliche Aktivisten, Gewerkschaften teil.
„Bei uns in der Stadt fand eine große Demonstration statt. Aus Anlass des Tages des Frühlings und der Arbeit. Sie vereinte mehr als 2000 Menschen. Außerdem fand bei uns eine Kundgebung mit Konzertprogramm statt“, sagte die Sekretärin der Amwrosiewsker Bezirksorganisation von Donezkaja Respublika Jelena Fisenko.
In Surges, das 20.000 Einwohner hat, fand heute das erste Mal eine Parade zum 1. Mai statt. Es kamen nicht weniger Menschen als in Amwrosiewka. In der Stadt gab es gleich mehrere Veranstaltungen: eine Demonstration, eine Kundgebung mit Beiträgen von Künstlerkollektive. Der Bürgermeister Nikolaj Pojaus besuchte die Veranstaltungen.
Feiern fanden auch in anderen Städten der DVR statt, unter anderem in Gorlowka. Massenveranstaltungen in Jasinowataja und Dokutschajewsk finden später am Tag statt.

 

De.sputniknews.com: Schon Obama hat jahrelang gewartet: Russischer Außenpolitiker kommentiert US-Forderung
Das Warten auf eine „Verhaltensänderung“ Russlands, nach deren Anzeichen laut dem Sicherheitsberater des US-Präsidenten, Herbert McMaster, aktuell im Weißen Haus gesucht wird, ist kein aussichtsreicher Vorgang. Dies teilte der russische Außenpolitiker Alexej Puschkow am Samstagabend via Twitter mit.
„Obama hat fünf Jahre lang gewartet – erfolglos – und ist dann zurückgetreten. Ein unproduktives Herangehen“, schrieb Puschkow.
Wie McMaster vor Kurzem erklärt hatte, sei eine Verbesserung der Beziehungen zwischen Moskau und Washington in den Bereichen, wo die Interessen beider Länder zusammentreffen, unter einer Schlüsselbedingung möglich: Moskaus Verhalten müsse sich ändern.
„Wir suchen nach Anzeichen für eine Verhaltensänderung. Wir wollen (von Moskau – Anm. d. Red.) eine Änderung in seinen Erklärungen und der Natur der Beziehungen. Am wichtigsten ist aber eine Verhaltensänderung“, sagte McMaster. Insbesondere benötige es einer Änderung der Haltung Russlands zu Syrien und Afghanistan, fügte er hinzu.

 

Dan-news.info: „Heute gegen 12:45 Uhr wurde in Trudowskije bei der Detonation einer Sprengeinrichtung ein Mann, geb. 1979, verletzt“, teilte der Leiter der Verwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij mit.
Er fügte hinzu, dass der Verletzte im Bezirkskrankenhaus Nr. 14 ist und noch untersucht wird.

 

Abends:

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse tagsüber
„Gegen 18:00 Uhr wurde während eines Mörserbeschusses von Trudowskije von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ein Mann, geb. 1965, verletzt. Er hat eine Verletzung im Bereich der Brust“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Dem Verletzten wurde medizinische Hilfe geleistet. Sein Zustand ist noch nicht geklärt.
„Um 18:00 Uhr wurde durch einen direkten Treffer eines Geschosses ein Wohnhaus in der Poletajewa-Straße stark zerstört“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit und fügte hinzu, dass Tote und Verletzte nicht gemeldet wurden.

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