Presseschau vom 24.04.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

De.sputniknews.com: OSZE im Donbass: Minen-Opfer an Mission übergeben, Chefbeobachter unterwegs
Die Vertreter der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk (VRL) haben der OSZE-Mission in der Ostukraine den Leichnam des durch eine Mine getöteten Beobachters und Rettungsarztes aus den USA übergeben. Dies teilte der VRL-Vertreter bei den Verhandlungen in Minsk, Wladislaw Dejnego, am Montag mit.
„Der Leichnam des OSZE-Beobachters wurde der ukrainischen Seite übergeben“, wird Dejnego vom Lugansker Informationszentrum zitiert.
Der Chef-Beobachter der Mission, Ertugrul Apakan, hat außerdem angekündigt, am Montag an den Vorfallsort zu reisen, um sich ein Bild von der Lage zu machen. „Trotz dieser Tragödie werden wir unser Mandat weiter erfüllen und versuchen, den Menschen in der Ukraine Frieden zu bringen“, heißt es in einer Mitteilung Apakans, in der er den Angehörigen und Nächsten des Opfers kondoliert und den Verletzten baldige Genesung wünscht. „Ich wiederhole meine Forderung nach einer Einstellung des Feuers, nach Abzug der Waffen, völliger Entminung und einem echten Friedensabkommen“, so Apakan weiter.
Am Sonntag war ein Wagen der OSZE-Beobachtermission an der Trennlinie im Donbass auf eine Panzermine gefahren. Ein aus den USA stammender Rettungsarzt der Beobachtungsmission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) kam dabei ums Leben. Außerdem sind nach OSZE-Angaben ein deutscher und ein tschechischer Mitarbeiter der Beobachtermission verletzt worden.
Der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin sprach sich für die schnellstmögliche Aufnahme von Ermittlungen zu dem Vorfall aus. Apakan bestärkte diese Forderung.
Die Lugansker Behörden hatten die Beobachter zuvor mehrmals auf mögliche Provokationen der Kiewer Armee und ukrainischer Diversionsgruppen an der Trennlinie im Donbass hingewiesen.

Lug-info.com: Die für diese Woche geplante Sitzung der Mitglieder der Untergruppe zur Sicherheit der Kontaktgruppe wird wegen der Detonation des Fahrzeugs einer OSZE-Patrouille verschoben. Dies teilte der bevollmächtigte Vertreter der LVR bei den Minsker Verhandlungen Wladislaw Dejnego mit….
„Die ersten Folgen des Zwischenfalls gibt es bereits – ich habe aus dem Büro des Leiters der Mission in der Ukraine, Herrn Apakan, eine Nachricht erhalten, dass die für den 25. April angesetzte Sitzung der Arbeitsgruppe zu Fragen der Sicherheit, deren Koordinator er ist, auf unbestimmte Zeit verschoben wurde“, teilte Dejnego mit.
„Wenn man berücksichtigt, dass gerade die ukrainische Seite ein Maximum an Nutzung aus der Verzögerung der Prozesses der Lösung der Sicherheitsfragen, außer einer maximalen Verschärfung der Situation zur Rechtfertigung des sich hinziehenden Prozesses des militärischen Konflikts, der es der derzeitigen Kiewer Regierung erlaubt an der Macht zu bleiben, zieht, so schließe ich nicht aus, dass die Detonation unter ihrer unmittelbaren Beteiligung erfolgte“, meint er.
„Diese, wenn es erlaubt ist zu sagen, „Politiker“ sind absolut vorsätzlich an die offene Vernichtung der Bevölkerung des Donbass herangegangen. Ich fürchte, dass sie bei den Versuchen, ihre Haltlosigkeit vor der Weltgemeinschaft zu verstecken und den Bürgerkrieg im Donbass zu rechtfertigen, auch zu radikaleren Handlungen fähig sind“, fügte Dejnego hinzu.

De.sputniknews.com: Russland schickt Syrien tonnenweise Hilfe
Das russische Zentrum zur Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien hat innerhalb eines Tages acht humanitäre Aktionen in den syrischen Provinzen Aleppo, Latakia und Damaskus durchgeführt.
Allein in Aleppo erhielten die Einwohner 2500 Portionen warmes Essen, insgesamt eine Tonne Brot und 150 Lebensmittelpakete, wie das Zentrum am Montag mitteilte. In den Ortschaften Bambra in Latakia und Katana in Damaskus wurden 350 Lebensmittelpakete sowie Medikamente an die Bevölkerung übergeben.
Insgesamt bekamen rund 3000 Syrer innerhalb von 24 Stunden 3,6 Tonnen humanitärer Güter.
Auch die Uno hat den Syrern medizinische, psychologische und juristische Hilfe geleistet, hieß es. Es wird auch weiter an dem Wiederaufbau der bei den Kriegshandlungen zerstörten Wohnhäusern und Infrastruktur gearbeitet.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden das Territorium der Republik fünfmal beschossen, ein Soldat der Volksmiliz der LVR wurde verletzt. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden
Perwomajsk, Frunse, Kalinowka und die Umgebung des Denkmals des Fürsten Igor bei Staniza Luganskaja.
Geschossen wurde mit 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen.

Dan-news.info: „Die ukrainischen Truppen haben das Regime der Feuereinstellung in den letzten 24 Stunden 28 Mal verletzt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Nach den Angaben des Vertreters des Kommandos verwendeten die Einheiten des Gegners bei den Beschüssen der frontnahen Bezirke der DVR schwere Artillerie, Mörser, Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen, Abwehrgeschütze, Granatwerfer und Schusswaffen. Insgesamt wurden
elf Ortschaften der Republik von den ukrainischen Streitkräften beschossen.

De.sputniknews.com: Washington bittet Moskau um Hilfe
Die USA fordern eine gründliche Untersuchung des Minen-Unfalls im Donbass vom Sonntag und bitten dabei Russland um Hilfe. Dies teilte der Sprecher des US-Außenministeriums, Mark Toner, mit.
„Die USA fordern Russland auf, seinen Einfluss auszuüben, um der OSZE eine vollständige, transparente und zeitgerechte Ermittlung zu erlauben“, geht aus dem Statement hervor.
Wie es ferner verlautet, ist Washington „schockiert und zutiefst betrübt“ über den Tod des US-Amerikaners, der im Rahmen der OSZE-Beobachtermission im Donbass als Rettungsarzt gearbeitet hatte.
Dabei hob Toner hervor, dass der Vorfall erneut verdeutliche, dass die tapferen OSZE-Beobachter unter äußerst gefährlichen Bedingungen arbeiteten.
Am Sonntag war ein Wagen der OSZE-Beobachtermission an der Trennlinie im Donbass auf eine Panzermine gefahren. Neben dem ums Leben gekommenen US-amerikanischen Rettungsarzt der Beobachtungsmission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) wurden nach offiziellen Angaben auch ein deutscher und ein tschechischer Mitarbeiter der Beobachtermission verletzt.
Wie später berichtet wurde, haben die Vertreter der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk (VRL) der OSZE-Mission in der Ostukraine den Leichnam des Rettungsarztes aus den USA übergeben.

Lug-info.com: Die Patrouillen der OSZE-Mission haben ihre Arbeit auf dem Territorium der LVR nach der Detonation eines Fahrzeugs von Beobachtern im Gebiet von Prischib eingestellt. Dies teilte eine Quelle aus der internationalen Organisation mit.
„Heute fährt keine Patrouille irgendwo hin, ob sie morgen arbeiten werden, ist bisher nicht klar“, sagte die Quelle.

De.sputniknews.com: Ankara verlängert Visafreiheit für Russen – und hofft auf Entgegenkommen
Ankara hat die maximale visafreie Aufenthaltsfrist für russische Staatsbürger in der Türkei von bisher 60 Tagen auf 90 Tage verlängert. Dies gab Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu bekannt, wie die türkische Tageszeitung „Sabah“ am Montag schreibt.
„Russlands Bürger werden sich 90 Tage ohne Visum in der Türkei aufhalten können“, sagte demnach Çavuşoğlu auf dem Weltkongress der russischen Presse im Mittelmeer-Kurort Alanya.
Zuvor hatte das russische Außenministerium seine Bereitschaft bekundet, das Visaregime für Türken bei Reisen nach Russland zu lockern.
Moskau hatte vor dem Hintergrund der Abkühlung der bilateralen Beziehungen nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets durch die türkische Luftwaffe nahe der syrisch-türkischen Grenze im November 2015 für die Bürger der Türkei die Visapflicht eingeführt. Diese Entscheidung war ab 1. Januar 2016 in Kraft getreten. Die Türkei hatte daraufhin keine einschränkenden Maßnahmen für Russlands Bürger getroffen.
Im März 2016 hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan darauf hingewiesen, dass die Frage des visafreien Reiseverkehrs zwischen Russland und der Türkei geregelt werden müsse. Seit der im Sommer 2016 – nach Erdogans offizieller Entschuldigung für den Abschuss des russischen Kampfjets – einsetzenden Erwärmung in den russisch-türkischen Beziehungen ist dies möglich geworden.
Die Türkei ist ein beliebtes Reiseziel bei Russlands Touristen. Die Abkühlung der Beziehungen hatte auch der türkischen Tourismus-Branche enorme Verluste zugefügt.

Rusvesna.su: In der PACE wird der Rücktritt des Vorsitzenden aufgrund seiner Reise mit russischen Abgeordneten nach Syrien gefordert
Am 24. April haben Abgeordnete der Parlamentarischen Versammlung des Europarates offiziell den Rücktritt des Vorsitzenden der Versammlung Pedro Agramunt wegen seiner Reise nach Syrien gemeinsam mit russischen Parlamentariern gefordert.
„Dieser schwere Fehler erfordert eine ernsthafte Konsequenz. Wir fordern Sie auf zurückzutreten“, sagte der Vertreter Der Gruppe der Sozialisten Michele Nicoletti.
Es sei darauf hingewiesen, dass Agramunt zuvor erklärt hatte, dass er in Syrien nicht die PACE vertreten hatte, sondern in seiner Funktion als spanischer Abgeordneter dort war.
„Selbst wenn merin Sohn eine solche Entschuldigung vorgebracht hätte, so würde ich ihm nicht verzeihen“, sagte in diesem Zusammenhang der4 Abgeordnete aus den Niederlanden Peter Omzig.
In der PACE gibt es kein entsprechendes Amtsenthebungsverfahren sowie Rücktrittsregelung für den Vorsitzenden der Versammlung. Als jedoch Agramunt versuchte, mit der Sitzung fortzufahren, begannen die Abgeordneten ihre Forderungen nach seinem Rücktritt zu äußern.
Im Ergebnis unterbrach das Oberhaupt der PACE die Sitzung und verließ den Tagungssaal.
Nach der Pause begann die Sitzung unter Vorsitz des Vize-Präsidenten Roger Geyl. Agramunt kehre bisher weder in den Saal zurück noch erklärte er seinen Rücktritt.
Dafür sagte der Generalsekretär der PACE Woizek Sawitzki, dass Pedro Agramunt sich einverstanden erklärt hat, auf die Fragen der Europarlamentarier in einer separaten Sitzung am Dienstag, dem 25. April, zu antworten

Lug-info.com: Das auf eine Mine bei Prischib geratene Fahrzeug einer OSZE-Patrouille ist nicht lange davor über dieselbe Straße gefahren. Dies teilte heute auf einer Besprechung des Ministerrats unter Teilnahme des Oberhaupts der LVR der Vertreter der LVR bei den Minsker Verhandlungen Wladislaw Dejnego mit….
Detonation auf dem Rückweg
„Die Umstände sind bisher nicht klar, die Ermittlung geht weiter, aber derzeit ist Folgendes klar. Das Fahrzeug fuhr auf einem Feldweg, genauer, auf einem Feldweg zwischen den Ortschaften Prischib und Smeloje. Zuerst fuhr die Patrouille mit zwei Fahrzeugen in Richtung Smeloje, hat da irgendwelche ihrer Aufgaben erfüllt und auf der Rückfahrt ist das vordere Fahrzeug mit dem rechten Hinterrad auf eine Mine geraten, die auf dieser Straße installiert war, über die häufig auch die örtliche Bevölkerung, Zivilisten, fahren, ich denke, dass dort auch unsere Soldaten fahren“, berichtete Dejnego.
„Sie (die OSZE) haben eine Drohne zum Monitoring im Gebiet von Slawjanoserbsk gestartet“, fügte der Leiter der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Michail Filiponenko mit.
„Wir haben (den OSZE-Vertretern) mehrfach gesagt: Geben Sie aus Sicherheitsgründen Ihre Routen an, wir werden die Sicherheit garantieren“, sagte er.
Systematische Provokation der ukrainischen Streitkräfte
„Alle Umstände gestalten sich so, dass man an eine systematische Provokation von Seiten von Spezialeinheiten der ukrainischen Streitkräfte denkt“, unterstrich Dejnego.
„Ein Beobachter starb, weitere zwei, die sich in dem Fahrzeug befanden, erhielten Verletzung mittleren Schweregrades. Sie sind jetzt in Behandlung, erhalten alle notwendige Hilfe in unserem Krankenhaus“, erinnerte er.
„Die Leiche des Toten wurden OSZE-Vertretern übergeben, ich habe die OSZE-Fahrzeuge, mit denen die Leiche transportiert wurde, bis zum Übergangspunkt in Popasnaja begleitet“, berichtete Dejnego und dankte den Mitarbeitern des Innenministeriums der LVR „für die operative Unterstützung in der Organisation der Begleitung“ der Fahrzeuge in der dunklen Tageszeit in frontnahem Gebiet.

De.sputniknews.com: Ukraine schneidet Lugansk von Stromnetz ab
Ab kommenden Dienstag stoppt die Ukraine die Stromlieferungen in die selbsterklärte Volksrepublik Lugansk im Südosten des Landes, wie das russische Nachrichtenportal lenta.ru am Montag berichtet.
„Ab dem 25. April werden die Stromlieferungen auf das unkontrollierte Territorium völlig eingestellt“, sagte demnach der Chef des Lugansker Energieverbands, Wladimir Grizai, einem ukrainischen TV-Sender.
Auch das Wasserwerk Popasna, das Lugansk, Stahanow und andere Ortschaften der Region mit Wasser versorgt, wird dann keinen Strom mehr bekommen.
Wie ein Vertreter der Volksrepublik Lugansk am Samstag mitteilte, plant die ukrainische Seite auch eine neue Blockade des Dampfkraftwerks in der Stadt Stschastje.
In der Ukraine gilt derzeit wegen Kohlemangels der Notstand, der aus der Blockade der selbsternannten Republiken durch Kiew resultiert. Die meisten ukrainischen Kohlegruben befinden sich in den Regionen Donezk und Lugansk, die sich gezwungen sahen, den Betrieb auf ihrem Territorium wegen der Blockade unter Zwangsverwaltung zu stellen.

Lug-info.com: Das System der Energieversorgung der LVR wird im Fall der Einstellung der Stromlieferungen aus der Ukraine umgebaut und die Bevölkerung der Republik wird das nicht sehr zu spüren bekommen. Dies teilte heute der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats, der Zivilschutzminister der LVR Sergej Iwanuschkin mit.
Der Generaldirektor des ukrainischen Unternehmens „Lugansker Energievereinigung“ Woladimir Grizaj hatte zuvor erklärte, dass nach Beschluss des Energieministeriums der Ukraine das Unternehmen ab 00:00 am 25. April die Stromlieferungen in die LVR eingestellt.
Iwanuschkin erklärte, dass die Republik technisch bereit zu der Störungssituation ist, sowohl was die Einstellung von Strom- als auch von Wasserlieferungen betrifft.
„Die Bevölkerung der Republik wird davon nicht viel merken, das Stromversorgungssystem der Republik wird umgestellt, die Bevölkerung wird im vollen Umfang versorgt werden“, versicherte der Minister.
„Soll das auf dem Gewissen der ukrainischen Seite lasten. Wenn sie uns abschalten, werden
wir dennoch die Stromversorgung einiger Orte auf jener ukrainischen Seite weiterführen, das sind unsere Leute und wir haben nicht vor, ihnen die Versorgung abzustellen. Leuten die Versorgung abzudrehen, bei denen alles mit Strom betrieben wird, die Lebensbedingungen der Menschen zu verschlechtern – wir halten das für im äußersten Maß zynisch und unmenschlich“, unterstrich Iwanuschkin.

De.sputniknews.com: Mogherini wirbt in Moskau um Kooperation mit EU
Die EU will im Kampf gegen den Terrorismus und bei der Regelung der Situation in Syrien mit Russland kooperieren, obwohl gewisse Differenzen zwischen Brüssel und Moskau weiter bestehen, wie die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini am Montag bei einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow sagte.
„Wir haben gewisse Meinungsverschiedenheiten. Sie betreffen die Lage in der Ukraine und die Krim-Halbinsel. Trotzdem stehen wir vor gemeinsamen Herausforderungen und es gibt Kooperationsthemen“, so Mogherini.
Brüssel und Moskau müssen ihr zufolge vor allem gegen die Terror-Bekämpfung gemeinsam vorgehen.
„Ich möchte noch einmal unser Interesse an dieser Kooperation zu solch akuten Fragen wie der Lage in Syrien und Libyen bekräftigen“, so die Diplomatin.
Lawrow rief seinerseits die EU dazu auf, „sich auf reale gemeinsame Bedrohungen und nicht auf erdachte Risiken zu konzentrieren“.

Dan-news.info: Die Verwaltung von Donezk wird zu den Maifeiertagen 38 Lebensmittelmärkte mit abgesenkten Preisen organisieren, teilte der Pressedienst der Stadtverwaltung mit.
Im Zeitraum der Maifeiertag vom 1. bis zum 11. Mai sind 15 Märkte geplant, ein Drittel davon wird im frontnahen Kujbyschewskij-Bezirk organisiert werden. Weitere vier im Budennowskij-Bezirk, drei im Kiewskij-Bezirk und je einer in den Bezirken Woroschilowskij, Kirowskij und Proletarskij.

Nachmittags:

De.sputniknews.com: Die Zuspitzung der Situation auf der koreanischen Halbinsel erfolgt nicht nur auf dem Wasser, sondern auch unter Wasser. Laut japanischen Medien sind dort außer Schiffen der amerikanischen und japanischen Marine derzeit mehr als 50 U-Boote mehrerer Länder konzentriert, was die Lage noch explosiver macht, schreibt die „Rossijskaja Gaseta“ am Montag.
Wie japanische Medien berichteten, ist ein Muskelspiel vor der koreanischen Küste im Gange. Laut japanischen Militärexperten schickte China, das über die Situation sowie eine große Anhäufung der Kampfschiffe der USA und Japans besorgt ist, bereits 20 U-Boote vor die koreanische Küste. Sie sammeln Informationen und verfolgen die amerikanisch-japanischen Militärmanöver, an denen der amerikanische Flugzeugträger “Carl Vinson” sowie die stärksten Zerstörer und Begleitschiffe beider Länder beteiligt sind.’
Japan schickte ebenfalls seine U-Boote in die Region. Die USA verkündeten zuvor, verschiedene U-Boote, darunter mit Marschflugkörpern bewaffnete, hinzuziehen zu wollen. Bei Bedarf könnten sie Angriffe gegen Atomobjekte in Nordkorea führen. Von diesen U-Booten sprach US-Präsident Donald Trump, als er den chinesischen Staatschef Xi Jinping darum bat, Pjöngjang daran zu erinnern, dass die USA „ebenfalls U-Boote“ vor die koreanische Küste geschickt hätten, womit er andeutete, dass Nordkorea Angriffe unter Wasser befürchten sollte.
Auch Russland und Südkorea entsandten ihre U-Boote in die Region.
Nach japanischen Angaben sollen sich derzeit mehr als 50 U-Boote der USA, Japans, Chinas, Russlands und Südkoreas im Raum um die koreanische Halbinsel befinden. Darüber hinaus verfügt Nordkorea über eine ziemlich große U-Boot-Flotte. Den Experten zufolge haben die Militärs der erwähnten Länder nicht immer Freundschaftsbeziehungen, weshalb sie sich bisweilen gegenseitig provozieren, was die Spannungen weiter verschärfen könnte.

Lug-info.com: „Am 23. April um 00:30 ist in Lugansk in der Kalugin-Straße ein nicht identifiziertes Objekt detoniert, in der Folge sind bei uns 18 Fenster in Treppenhäusern und 12 in Wohnungen beschädigt worden“, teilte der Zivilschutzminister der LVR Sergej Iwanuschkin mit.
„Gestern wurde schon operativ Material ausgegeben, um die Fensteröffnung abzudichten und jetzt wird die Frage der Ausgabe von Fensterglas für die Wohnungen gelöst“, teilte Iwanuschkin mit.
Die Ursachen der Explosion werden ermittelt.
Er fügte hinzu, dass in der letzten Woche in der Republik sechs Vorfälle mit explosiven Objekten geschehen sind, in Lutugino und in Metallist wurden in der Folge der Detonationen zwei Menschen verletzt.

De.sputniknews.com: Russland verspricht Druck auf Donbass
Moskau will Druck auf die selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk ausüben, damit diese den Forderungen der Minsker Vereinbarungen zur Regelung der Lage in der Ostukraine folgen werden, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow beim Treffen mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini sagte.
„Ich rechne damit, dass unsere EU-Kollegen in ihrer Arbeit mit der Regierung in der Ukraine eine strikte Umsetzung der Minsker Vereinbarungen fordern werden“, so Lawrow.
„Wir sind bereit, unseren Teil des Wegs als Garanten dieser Vereinbarungen zu leisten und werden Lugansk und Donezk beeinflussen, damit es ihrerseits eine Gegenbewegung gibt, wenn Kiew (…) endlich beginnt, seinen Verpflichtungen nachzukommen“, hieß es.

De.sputniknews.com: Lawrow: Kiew sabotiert Minsker Abkommen – wo bleibt Reaktion der Schutzpatrone?
Kiew meidet Kontakte mit den selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk im Rahmen der Minsker Vereinbarungen, die Sanktionen für deren Nichterfüllung werden aber nur gegen Russland verhängt. Dies kritisierte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Montag beim Treffen mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini.
„Wir bemühen uns, unseren Teil der Arbeit sorgfältig zu leisten. Leider weicht Kiew einem direkten Dialog mit Donezk und Lugansk aus, obwohl diese Forderung schwarz auf weiß in den Minsker Vereinbarungen geschrieben steht“, so Lawrow. „Wenn aber die Position der EU darin besteht, dass alle ihren Teil der Verpflichtungen erfüllen sollen, dann entsteht die Frage: Warum gibt es Sanktionen nur gegen Russland?“
Die eindeutige Sabotage der Kiewer Leitung an allem, was im Minsker Dokument festgelegt wurde, betonte der russische Chefdiplomat, müsse natürlich irgendeine Reaktion bei denjenigen hervorrufen, die diese Regierung patronisieren.

Lug-info.com: Soldaten der Volksmiliz der LVR haben bei der Durchführung von technischer Aufklärung am Ort der Detonation des Patrouillenfahrzeugs der OSZE-Mission festgestellt, dass die unter Verdacht stehenden Diversions- und Erkundungsgruppe aus drei Personen bestand. Dies teilte heute der Leiter der Ermittlungsabteilung der Generalstaatsanwaltschaft der LVR Alexandr Alexandrow mit.
„Im Verlauf von am 24. April 2017 von Einheiten der Volksmiliz durchgeführten technischen Ermittlungen am Ort der Detonation des OSZE-Fahrzeugs im Gebiet von Prischib wurden 500-700 Meter von dem genannten Ort eine so genannte „Lagerung“ entdeckt, die von einer ukrainischen Diversions- und Erkundungsgruppe organisiert worden war“, berichtete er.
„Nach den gefundenen Indizien und der Art der Aktivitäten wurde festgestellt, dass die
Diversionsgruppe aus drei Personen bestand, der Leiter der Gruppe ist Major Sergej Wjatschewslawowitsch Goludsjak aus dem 8. Regiment der Spezialoperationskräfte der ukrainischen Streitkräfte (dessen Kommandeur Oberstleutnant Jewgenij Olegowitsch Kowaltschuk ist)“, bemerkte Alexandrow.
Der Abteilungsleiter fügte hinzu, dass „nach der Taktik der Gruppe anzunehmen ist, dass die ukrainische Diversions- und Erkundungsgruppe von
Instrukteuren aus Deutschland und Polen ausgebildet wurde“.
„Ziel der durchgeführten Diversion ist die Beschuldigung der der militärischen Strukturen der LVR, die Diskreditierung der vertrauensvollen Beziehungen zwischen der OSZE-Mission und der LVR sowie eine Grundlage für die Heranziehung von Militärspezialisten der NATO durch die ukrainische Seite zur Entminung des von der Ukraine kontrollierten Territoriums“, erklärte er.

De.sputniknews.com: Russland hat den USA eine Einladung zur diese Woche in Moskau stattfindenden Sicherheitskonferenz gesandt. Dies teilte Vize-Außenminister Sergej Rjabkow am Montag mit.
„Traditionsgemäß laden wir hochrangige amerikanische Politiker ein, aber sie sagen immer wegen der bekannten Selbsteinschränkungen ab. In diesem Jahr hat sich an ihrer Position nichts geändert, wie ich sehe“, so Rjabkow.
Zwischen Russland und den USA gebe es nach wie vor ernste Diskrepanzen in den Fragen der Konfliktregelung in Syrien, der politischen Regelung sowohl der Erfüllung der Sicherheitsratsresolution No2254 in vollem Umfang.
„Die Problematik des Falls in Chan Scheichun, der OPCW-Experten-Besuche dieses Ortes sowie der Luftbasis Schairat hat innerhalb der letzten Wochen, seit dem 4. April, einen schweren Schatten auf alles, was mit unserem Dialog mit den USA in Bezug auf Syrien verbunden ist, geworfen“, betonte der Vize-Außenminister….

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberst Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Bisher haben wir
keine offiziellen Dokumente von Vertretern der OSZE-Mission über einen Stopp der Arbeit erhalten, die Beobachter arbeiten in normaler Weise.
Im Zusammenhang mit dem gestrigen Vorfall – der Detonation eines OSZE-Fahrzeugs mit der
Folge eines toten und zwei verletzten internationalen Beobachter – hat das Kommando der Volksmiliz entschieden, eine zusätzliche technische Aufklärung von Örtlichkeiten in Hinsicht auf die Auffindung von Minen und nicht detonierten Geschossen in den gefährlichsten Gebieten durchzuführen sowie auf zweirangigen Straßen, die von örtlichen Einwohnern genutzt werden könnten.
Die ukrainischen Behörden haben erklärt, dass sie ab 00:00 am 25. April 2017 die Stromlieferungen auf das Territorium der LVR einstellen, darunter auch an Wasserwerke, die die Einwohner der Republik versorgen. Unsererseits will ich versichern, dass wir eine solche Entwicklungsvariante vorgesehen haben und bereit sind, eine unterbrechungsfreie
Stromlieferung zu sichern, in dem wir vorhandene Reservequellen nutzen.

De.sputniknews.com: Wer, warum und wie den Syrien-Krieg entfesselte – syrischer Ex-Minister
Syrien kämpft bereits sechs Jahre lang gegen die Kolonisierung, die der Westen auf garstige Weise aufzudrängen versucht, wie der ehemalige Informationsminister des Landes, Mahdi Dakhlallah, im Sputnik-Interview sagte.
Die westlichen Länder hatten dem Ex-Minister zufolge kaum eine Möglichkeit, „Einfluss auf Syriens Politik zu verüben, weil das Land keine Staatschulden und keine Verpflichtungen vor dem Internationalen Währungsfonds hatte“.
Syrien sei immer ein eigenständiges und unabhängiges Land gewesen, das zudem Palästina und Libyen bei der Konfrontation mit Israel stets unterstützt habe. Dies wiederum sei der letzte Tropfen gewesen, weswegen gegen Syrien ein Krieg entfesselt worden sei, betonte Dakhlallah.
„Derzeit kann man das schrecklichste Szenarium eines zerstörerischen Kriegs beobachten, mit dem Ziel, das Land zu einer Kolonie zu machen“, so der Ex-Minister. Dazu würden alle möglichen Mittel eingesetzt. Der Terror im Land wird laut Dakhlallah durch zwei verschiedene Gruppen vertreten: Einerseits sei dies der internationale Terrorismus, andererseits würden in Syrien verschiedene bewaffneten Gruppierungen kämpfen, die die USA und ihre Verbündeten unterstützten.
„Systematisch wird die beste Infrastruktur in der Region vernichtet, es wurden eine Wirtschaftsblockade und eine politische Isolation verhängt“, unterstrich der ehemalige Kommunikationsminister.
Trotz des schweren sechsjährigen Krieges gebe das syrische Volk jedoch nicht auf und kämpfe weiterhin gegen die Eroberer, weil seine Freiheit auf dem Spiel stehe. Inzwischen wurden die Gegner gezwungen, so der Politiker, von alternativen Wegen der Syrien-Regelung zu sprechen. Trotzdem dürfe man nicht vergessen, dass sie immer von ihren eigenen kolonialistischen Interessen ausgehen würden.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung
28 Mal verletzt. Dass Territorium der Republik wurde mit Artilleriegeschützen, Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Von den Positionen der 72. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte wurden auf die Gebiete von
Krutaja Balka, Jasinowataja, Spartak und das Gebiet des Flughafens von Donezk zwei Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm, 72 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm und 250 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern abgeschossen.
Gleichzeitig haben die Kriegsverbrecher aus der 53., 92., 30. mechanisierten Brigade, der 25. Luftlandebrigade, der 46. Luftsturmbrigade und der 36. Marineinfanteriebrigade aktiv das Territorium der Republik mit verschiedenen Arten von Granatwerfern und Schusswaffen
beschossen. Von den ukrainischen Positionen aus wurden die Gebiete folgender Ortschaften beschossen: Sajzewo, Wasiljewka, Shelesnaja Balka, Kominternowo, Sachanka, Oktjabrj, Leninskoje, der Petrowskij- und der Kirowskij-Bezirk von Donezk.
In der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Truppen mit von den Minsker
Vereinbarungen verbotenen Waffen starb ein Soldat der DVR und einer wurde verletzt.
Von uns wird ein erheblicher Rückgang der Beschüsse von der ukrainischen Seite aus festgestellt. Möglicherweise ist dies mit der fortgesetzten Rotation von Einheiten der ukrainischen Streitkräfte an der Front und der Ankunft einer Kommission des Stabs der „ATO“ an den Stationierungsorten der 36. Marineinfanteriebrigade (Mariupol) und der 72. mechanisierten Brigade (Awdejewka) verbunden.
In der 36. Brigade arbeitet eine Kommission zu Fragen der sich häufenden Fälle von Alkoholmissbrauch während der Dienstzeit sowie von kriminellen Aktivitäten von Soldaten gegenüber der friedlichen Bevölkerung, nämlich:
Prügeleien, Raubüberfälle, Vorfälle im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss. Das gesamte Personal der Brigade wurde unter Ausgangsverbot gestellt.
Das Kommando der 72. Brigade verursacht durch seine Untätigkeit den ukrainischen Streitkräften weiterhin nicht kampfbedingte Verluste. Beispielsweise hat nach Angaben
unserer Quelle gestern der Kommandeur einer Abteilung einrs der Einheiten der Brigade beschlossen, Übungen zur Schießausbildung durchzuführen und den Untergebenen den inneren Aufbau eines BOG-17-Geschosses zu zeigen. Und nicht auf einem Plakat, wie das überall üblich ist, sondern am echten Objekt. In der Folge des Auseinanderbauens des Geschosses erfolgte eine Detonation. Das Ergebnis – drei Verletzte. Und so ist es fast jeden Tag.
Aber wir hoffen trotz allem, dass ein Sinken der Zahl der Beschüsse von der ukrainischen Seite damit verbunden ist, dass nach drei Jahren Anwesenheit in der Konfliktzone die Vertreter der internationalen Organisationen endlich auf die Ukraine in Fragen der Verletzung des Regimes der Feuereinstellung einwirken.
Wir wenden uns an die internationalen Beobachter mit der Bitte, die gewählte Methode des Einflusses auf die militärisch-politische Führung der Ukraine fortzusetzen, damit endlich die Beschüsse des Territoriums der Republik beendet werden.
Wir sind unsererseits bereit zu einer Fortsetzung der Verhandlungen zu einer friedlichen Regelung des Konflikts, aber dies ist nur nach einer vollständigen Feuereinstellung von der ukrainischen Seite möglich.
Wir brauchen keinerlei Opfer. Wir sind für Frieden im Donbass.

De.sputniknews.com: Tillerson: Ukraine stört USA-Russland-Verhältnis
US-Außenminister Rex Tillerson hat dem Präsidenten der Ukraine, Petro Poroschenko, per Telefon erklärt, dass die Situation in diesem Land ein Hindernis für die Normalisierung der Beziehungen der USA und Russland darstelle. Dies erklärte laut Medienberichten am Sonntag der US-Außenamtssprecher Mark Toner.
Tillerson hatte demnach Poroschenko angerufen und ihm versichert, Moskau bei seiner jüngsten Russland-Reise richtige Signale gegeben zu haben. Laut Toner soll der US-Außenminister Kiew versichert haben, dass „die Sanktionen in Kraft bleiben, bis Russland die Kontrolle über die Krim-Halbinsel an die Ukraine zurückgibt und seine gemäß den Minsker Abkommen übernommenen Verpflichtungen vollständig erfüllt“.
Tillerson soll Poroschenko auch aufgefordert haben, den Reformprozess und ebenso den Kampf gegen die Korruption fortzusetzen.
Laut Toner erklärte Tillerson dem ukrainischen Präsidenten, dass „Russlands Handlungen in der Ostukraine ein Hindernis für normale Beziehungen zu Russland“ seien.
Beide Politiker hätten außerdem darauf hingewiesen, wie wichtig es sei, dass alle Seiten der Minsker Abkommen, insbesondere die Volkswehrkräfte, ihre Verpflichtungen erfüllen.
Zuvor war bekannt geworden, dass bei einem Minen-Unfall in der Ukraine an der Trennlinie im Donbass ein Mitarbeiter der OSZE-Beobachtermission – ein aus den USA stammender Rettungsarzt — ums Leben gekommen war. Außerdem sollen nach OSZE-Angaben ein deutscher und ein tschechischer Mitarbeiter der Beobachtermission verletzt worden sein.
Kiew machte die Volkswehr der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk für diesen Vorfall verantwortlich, Lugansk – ukrainische Saboteure. Zuvor hatten die Lugansker Behörden die OSZE-Beobachter wiederholt auf mögliche Provokationen der Kiewer Armee und ukrainischer Diversionsgruppen an der Trennlinie im Donbass hingewiesen.
Wie es aus Lugansk hieß, sollen die OSZE-Fahrzeuge gegen ihr Mandat verstoßen haben und von der vorgesehenen Hauptroute abgewichen sein

De.sputniknews.com: Nach Mine unter OSZE-Auto: Erneut Toter und Verletzte durch Explosion in Lugansk
Durch eine Explosion an einem Traktor in der selbsternannten Volksrepublik Lugansk (VRL) im Südosten der Ukraine ist ein Mensch ums Leben gekommen, fünf sind verletzt worden, wie der Pressedienst des Sicherheitsministeriums der VRL am Montag gegenüber RIA Novosti meldete.
„Um 11:15 wurde ein Traktor mit Schlepper in die Luft gesprengt. Nach vorläufigen Angaben ist im Ergebnis der Explosion ein Mensch ums Leben gekommen und fünf sind schwer verletzt worden“, so der Sprecher des Ministeriums.
Am Tatort ist eine Ermittlergruppe im Einsatz…

Lug-info.com: „Am 24. April 2017 um 11:15 ist im Perewalskij-Bezirk bei Faschtschewka ein Traktor mit Anhänger auf eine Mine geraten. In der Folge der Detonation starb nach vorläufigen Informationen ein Mensch, fünf wurden verletzt“, teilte der Pressedienst des Staatssicherheitsministeriums der LVR mit.
Vor Ort arbeitet eine operative Ermittlungsgruppe des Staatssicherheitsministeriums der LVR.
Später teilte das MfS genauere Einzelheiten mit.
„Während der Durchführung von Ermittlungsmaßnahmen zur Detonation des Traktors und dem Tod friedlicher Einwohner im Perewalskij-Bezirk durch Mitarbeiter des MfS der LVR wurde festgestellt, dass bei der Säuberung eines Waldstücks der Traktor mit Mitarbeitern der Forstverwaltung auf eine Antipanzermine geriet“, heißt es in der Mitteilung des MfS.
„Nach vorläufigen Informationen wurde die genannte Antipanzermine im Jahr 2014 während der Besetzung von Tschernuchino und der umliegenden Dörfer von den ukrainischen Streitkräften gelegt“, bemerkte das MfS.
„Die gesammelten Materialien werden als Beweisstücke in das Strafverfahren zur Planung, Vorbereitung, Entfachung und Führung eines Angriffskriegs durch Vertreter der Ukraine einbezogen, für das das MfS die Untersuchungen führt“, fügte das Ministerium hinzu.

De.sputniknews.com: Nato lässt OVKS abblitzen – aber nähert sich ihren Grenzen an
Die Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit kann die Zusammenarbeit mit der Nato immer noch nicht systematisieren, wie der OVKS-Interimsgeneralsekretär Walerij Semerikow mitteilte.
„Es gibt Missverständnis seitens einzelner Nato-Mitglieder“, so Semerikow. „Wir treffen uns zwar mit ihnen, besprechen einzeln Probleme und Fragen. Es klappt jedoch nicht, unsere Arbeit zwischen den Organisationen zu systematisieren. Darunter leidet die gemeinsame Sache.“
Noch 2004 hatten die Chefs der OVKS-Mitgliedsländer eine separate Entscheidung in Bezug auf die Kooperation mit der Nato getroffen. „Es wurden bestimmte Richtungen festgelegt, in denen wir zusammenarbeiten und die gemeinsame Kooperation entwickeln können“, erinnerte Semerikow. Damals wurden die Vorschläge an das Hauptquartier der Allianz geschickt, um danach die Arbeit zu organisieren. Allerdings gab die Nato damals keine Antwort.
Der OVKS-Generalsekretär ließ auch die Frage einer Annäherung der Nato an die unter Kontrolle seiner Organisation stehenden Gebiete nicht außer Acht. „Natürlich stehen diese Fragen auf der Tagesordnung der Verteidigungsminister, des Außenministerrates, der Ratssekretäre sowie des Rats für kollektive Sicherheit. Das ist eine der ernsthaften Herausforderungen und Gefahren für die Sicherheit der Mitgliedsländer“, unterstrich Semerikow.
Diesen Gefahren und Herausforderungen würden in erster Linie jedoch Russland und Weißrussland gerecht zu werden versuchen, sie würden Schritte in dieser Richtung unternehmen. Es seien auch bestimmte Pläne und Vereinbarungen getroffen worden, die derzeit auch umgesetzt würden.
Die Organisation des Vertrages über die kollektive Sicherheit (OVKS) war am 15. Mai 1992 von Armenien, Kasachstan, Kirgisien, Russland, Tadschikistan und Usbekistan ins Leben gerufen worden. 1999 war die neue Zusammensetzung der Mitgliedstaaten mit der Unterzeichnung des Vertrages durch Armenien, Weißrussland, Kasachstan, Kirgisien, Russland und Tadschikistan vereinbart worden.

De.sputniknews.com: Nach Einreiseverbot: Kiewer Geheimdienst macht Busenblitzer von Russin publik
Der ukrainische Inlandsgeheimdienst (SBU) hat einer russischen Sängerin die Einreise ins Land verwehrt und in seinem offiziellen Twitter-Account dazu auch noch ein Foto von ihr veröffentlicht, das ein Malheur während eines Live-Auftritts zeigt. Dabei wollte die Frau lediglich ihre kranke Tochter besuchen, berichten russische Medien.
Der Inlandsgeheimdienst der Ukraine hat der russischen Sängerin Lolita Miljawskaja die Einreise verboten und sie am Sonntag in der ukrainischen Stadt Konotop aus einem Zug hinausgeschmissen. Dabei habe die 54-Jährige lediglich ihre in Kiew lebende Tochter besuchen wollen, die derzeit krank sei, berichten russische Medien. Grund für das Einreiseverbot — ein 2015 absolvierter Auftritt auf der Schwarzmeerhalbinsel Krim.
Nun darf die gebürtige Ukrainerin, die seit 1985 in Moskau lebt und die russische Staatsangehörigkeit besitzt, sich drei ganze Jahre nicht in der Ukraine blicken lassen. Im Grunde ist diese Maßnahme ja nicht verwunderlich, da sich nach dem Einreiseverbot für die russische ESC-Kandidatin Julia Samoilowa diesbezüglich schon fast ein Trend abzeichnete.
Doch dabei blieb es ja nicht: Diesmal wollte der SBU offenbar auch noch etwas Humor zeigen: In ihrem Twitter-Account veröffentlichte die Behörde ein Foto, wo die Oberweite von Miljawskaja einseitig zum Vorschein gekommen war. „Du hast hier nichts verloren“ – ungefähr so lässt sich eine ukrainische Aufschrift auf dem Bild übersetzen.
In den sozialen Netzwerken sorgte der Beitrag für heftige Kritik.
„Cool. Eine solide Behörde in einem soliden Staat. Wie in einem Schweinestall“, kommentiert den Tweet der bekannte ukrainische Medienexperte und Kiew-Kritiker Anatolij Scharij…

Abends:

Ukrinform: Der Vorsitzende der OSZE-Beobachtermission in der Ukraine Apakan fuhr mit einer Delegation in den Donbass. Dies erklärte der Erste Stellvertreter der OSZE-Mission in der Ukraine Alexander Hug, informiert „Espresso TV“.
„Ich kann bestätigen, dass Botschafter Apakan und unsere Delegation auf dem Weg in die Ostukraine sind. Eine Reihe von Aktivitäten, die diese Delegation durchführen wird, ist durch den Botschafter Apakan bestimmt“, sagte Hug….
Aufgrund dieses Faktes (der Sprengung des OSZE-Fahrzeugs – Anm. d. Übers.) hat die Verwaltung des Sicherheitsdienstes der Ukraine im Lugansker Oblast ein Strafverfahren nach dem Artikel „terroristischer Akt, der zum Tode eines Menschen führte“ eröffnet.

Lug-info.com: Eine erste Partie von Computern kommt am 24. April in Dorfschulen der Republik, berichtete die stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der LVR Natalja Tichonskaja.
„Seit heute wird vom Bildungsministerium Computertechnik an Dorfschulen verteilt, heute in der zweiten Hälfte des Tages sind bereits Lugansk und der Lutuginskij-Bezirk eingeladen. In die Territorien werden 74 Computer gehen“, berichtete sie.
„Wir haben derzeit 49 Dorfschulen, 311 Computer sind angefordert. Deshalb hat die Arbeit begonnen, sie wird schon durchgeführt“, sagte Tichosnkaja.

De.sputniknews.com: Edward Snowden lernt Russisch
Kein Mitglied der Administration von US-Präsident Donald Trump hat laut Anatoli Kutscherena, dem Anwalt des ehemaligen CIA- und NSA-Mitarbeiters Edward Snowden, bisher versucht, sich mit seinem Mandanten in Verbindung zu setzen.
„Ich glaube, Snowden hat seine Position klar gemacht und nichts daran geändert… Seine Haltung ist unverändert in Bezug auf die Feststellungen, die er wiederholt geäußert hat“, so Kutscherena.
Snowden lebe und arbeite weiter in Russland und lerne Russisch, so der Anwalt. Ihm zufolge kann der NSA-Enthüller schon etwas russisch sprechen.
Im Juni 2013 hatte der ehemalige Mitarbeiter der US-Geheimdienste CIA und NSA Edward Snowden den Zeitungen „The Washington Post“ und „The Guardian“ vertrauliche Dokumente über Ausspähaktivitäten der USA und Großbritanniens übergeben. Daraufhin flüchtete er zuerst nach Hongkong, dann nach Moskau. Russland gewährte dem Whistleblower zunächst einjähriges Asyl. Im August 2014 wurde die Aufenthaltsgenehmigung für Snowden dann um drei weitere Jahre verlängert.

De.sputniknews.com: Moskau befürchtet mögliche neue Giftgasangriffe in Syrien
Moskau schließt neue Giftgasangriffe in Syrien in absehbarer Zeit nicht aus und spricht von Versuchen einer Inszenierung.
In Syrien können in den nächsten Tagen neue Versuche der Inszenierung von Giftgasangriffen unternommen werden, wie Michail Uljanow, Ressortleiter für Nichtweiterverbreitung und Rüstungskontrolle im russischen Außenministerium, sagte.
„Es werden neue derartige Inszenierungen stattfinden“, sagte Uljanow. Es sei möglich, dass sie im Raum von Damaskus in den kommenden Tagen organisiert werden.
Wie Uljanow ferner betonte, schließt man in Moskau nicht aus, dass in Chan-Scheihun in der Tat Chemiewaffen eingesetzt worden waren. „Die Frage besteht darin, wer diese zum Ort des Geschehnisses lieferte und wie“, sagte der Ressortleiter und verwies darauf, dass es bislang keinen einzigen Beweis dafür gebe, dass „Syrien zumindest ein Kilo von C-Waffen verheimlichte“. „Es gibt den Verdacht, es gibt Fragen, das ist aber normal“, so Uljanow.
Zuvor war bekannt geworden, dass die unabhängige UN-Kommission zur Untersuchung von Menschenrechtsverletzungen in Syrien bislang keinen Zusammenhang zwischen Luftangriffen der syrischen Armee und der vermutlichen Giftgasattacke in der Provinz Idlib gefunden habe. „Wir haben keinen Zusammenhang zwischen den Luftangriffen und der Zerstreuung (des Gases – Anm. d. Red.) gefunden“, sagte der Kommissionschef Paulo Sergio Pinheiro im Anschluss an die internen Besprechungen im UN-Sicherheitsrat zur Situation in Syrien gegenüber Journalisten….

Lug-info.com: Ukrainische Diversanten haben das Fahrzeug der OSZE-Mission gesprengt, um die Situation in der LVR zu destabilisieren. Dies teilte heute auf einer Pressekonferenz der Innenminister der LVR Generalmajor Igor Kornet mit.
„Ich will anmerken, dass die ukrainische Seite ihre Taktik verändert hat. Sie hat früher häufig mit Diversions- und Erkundungsgruppen Schläge gegen zivile Infrastruktur verübt: Sie erinnern sich sehr gut an die Sprengungen von Stromleitungen, Gasleitungen, Eisenbahngleisen, Elektrostation“, sagte Kornet.
„Jetzt sehen Sie, dass sich die Taktik geändert hat: Sie versuchen, die Lage in unserer Republik durch Schläge auf internationale Beobachtermissionen zu destabilisieren“, erklärte er.

De.sputniknews.com: Nach Anschlag auf OSZE-Fahrzeug: Kiew spricht von Friedensmission im Donezbecken
Die Initiative zur Entsendung von Friedenstruppen in die Donbass-Region gewinnt nach dem jüngsten Anschlag auf ein Fahrzeug der OSZE-Mission im Gebiet Lugansk an Aktualität. Dies äußerte die Vizevorsitzende der ukrainischen Obersten Rada (Parlament), Irina Geraschtschenko, die Kiew in der Kontaktgruppe für humanitäre Fragen vertritt.
„Die Initiative der Ukraine zur Friedensmission wird immer offensichtlicher und akuter. Man jagt dort schon Fahrzeuge mit unbewaffneten Beobachtern in die Luft“, so die Abgeordnete auf ihrer Facebook-Seite. Ihr zufolge sollten alle internationalen Organisationen Russland „unter Druck setzen“ und eine ausführliche Ermittlung dieses Zwischenfalls verlangen. Darüber hinaus sollten die Mitglieder der OSZE-Mission „Zugang zum ganzen Territorium und zur Grenze bekommen“.
Das OSZE-Fahrzeug war am Sonntagvormittag im Kreis Slawjanoserbsk (Gebiet Lugansk) auf eine Mine aufgefahren. Dieser Teil des Gebiets Lugansk wird von den Kiewer Behörden nicht kontrolliert. Dabei kam ein OSZE-Arzt (US-Staatsbürger) ums Leben. Zwei Mitglieder der Mission wurden nach Angaben der Organisation verletzt. Eine Beobachterin aus Deutschland musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Der Sprecher der Lugansker Volkspolizei, Andrej Marotschko, vermutete, dass dieser Anschlag von ukrainischen Diversanten aus dem 8. Regiment der Spezialkräfte der Streitkräfte der Ukraine verübt worden sein könnte. Diese Provokation Kiews könnte ihm zufolge speziell organisiert worden sein, um das Thema Einführung von bewaffneten Friedensstiftern in die Donbass-Region aufzuwerfen.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko telefonierte danach mit dem US-Außenminister Rex Tillerson. Die Seiten haben über die Aufstellung eines internationalen Friedenskontingents unter der Schirmherrschaft der UNO im Donezbecken gesprochen, wie der Pressedienst des ukrainischen Staatschefs mitteilte.

Ukrinform: Nach den Worten des Sekretärs des Nationalen Sicherheitsrates der Ukraine Alexandr Turtschinow, liegt die Verantwortlichkeit für den Tod des Mitglieds der OSZE-Beobachtermission und die Verletzung zweier Vertreter der Mission bei der militär-politischen Führung der RF.
Dies erklärte das Pressezentrum des Sekretärs.
„Diese Subversion ist ein geplanter Terroranschlag, gerichtet gegen die OSZE-Mission im Donbass. Die volle Verantwortung für diesen wirklich terroristischen Akt trägt die militär-politische Führung der RF, die das okkupierte Gebiet des Donbass kontrolliert. Keine Aktivität der Hybridtruppen geschieht ohne Zustimmung des russischen Generalstabs“, sagte Turtschinow.
Wie berichtet wurde, detonierte gestern auf dem durch Russland okkupierten Territorium in der Nähe des Ortes Prischib im Lugansker Gebiet während einer Patrouille der OSZE eines der Fahrzeuge durch eine Mine, die von Militanten der russisch-terroristischen Gruppierungen gelegt wurde. Dieser terroristische Akt der russischen Söldner wurde den Worten Turtschinows nach durchgeführt, um die Arbeit der OSZE-Beobachter unmöglich zu machen.
„Eine der Aufgaben, die die Terroristen mit der Sprengung des OSZE-Fahrzeugs bezweckten, ist der Stopp der Patroullierung des okkupierten Territoriums für eine groß angelegte und unkontrollierte Verschiebung russischer Waffen und Militärtechnik mit dem Ziel der weiteren Vorbereitung von groß angelegten militärischen Provokationen“, erklärte der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates der Ukraine….
Turtschinow sagte weiterhin, dass dies kein Zufall war, sondern im Gegenteil ein geplanter Terroranschlag.
„Ich möchte sagen, dass über die Route der OSZE-Vertreter vorab in Kenntnis gesetzt worden waren die russischen Militärvertreter im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination und die von ihnen kontrollierten ungesetzlichen bewaffneten Formationen, die entsprechende Sicherheitsgarantien für die OSZE-Vertreter zur Verfügung stellten“, sagte er und ergänzte, dass die Patrouille der OSZE-Beobachtermission nicht von der geplanten Route abgewichen war….

De.sputniknews.com: In Bezug auf die Behauptungen des Wahlkampfstabs von Emmanuel Macron, Russland hätte sich angeblich in den Wahlkampf in Frankreich eingemischt, sagte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, dass sie in der Luft hängen bleiben und ihren Autoren kaum Ehre machen würden.
„Erneut, welche Gruppen, woher, warum Russland“, fragte Peskow und meinte, dies erinnere an die Beschuldigungen aus Washington, „die bislang in der Luft hängen und den Autoren dieser Erklärungen keine Ehre machen“. Er reagierte damit auf in den französischen Medien aufgetauchte Meldungen, dass der Wahlkampf von Macrons Stab angeblich von Hacker-Gruppen angegriffen worden sein soll.
Vertreter des Unternehmens für Computersicherheit Trend Micro erklärten, Hacker aus dem Fancy-bear-Team hätten im Zeitraum vom 15. März bis 12. April Versuche unternommen, in die Datenbank von Macrons Bewegung „En marche“ („Auf geht’s“) einzudringen. Wie es aus der Agentur für Informationssicherheit Frankreichs hieß, sehe man dort keine Veranlassung, eindeutig von einer Beteiligung gerade dieser Hackergruppe an diesen Attacken zu sprechen, berichtet am Montag die französische Zeitung „L’Express“.
Amerikanische Medien und Geheimdienste hatten zuvor, ohne jegliche Beweise vorzulegen, die Hackergruppe Fancy bear beschuldigt, für Russland zu arbeiten und Kontakte zum russischen Auslandsgeheimdienst GRU zu unterhalten. Vorwürfe gegen angebliche „russische Hacker“ erklingen praktisch regelmäßig aus dem Munde europäischer Politiker, die es aber nicht eilig haben, ihre Worte mit Beweisen zu untermauern. Derartige Beschuldigungen erklangen von Vertretern der US-Demokraten, die bei der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten unterlagen, und nun auch aus dem Munde des französischen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron. Russland hatte die Beschuldigungen, angeblich Einfluss auf die Wahlen in den USA genommen zu haben, wiederholt entschieden zurückgewiesen.

Gefunden auf der VKontakte-Seite der Volksmiliz von Novorossia: Soldaten des Minenräumkommandos der Volksmiliz haben in unmittelbarer Nähe vom Ort der gestrigen Detonation des OSZE-Fahrzeugs weitere zwei Antipanzerminen mit Spanndraht entschärft. Dies erklärte heute in einer Pressekonferenz im Pressezentrum von LUG der offizielle Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik Oberstleutnant Andrej Marotschko…

De.sputniknews.com: Die Volksrepublik Lugansk hat den Leichnam des OSZE-Beobachters, der am Sonntag bei einer Minenexplosion in der Ostukraine umgekommen war, der OSZE-Mission aus eigener Initiative übergeben. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Vizeaußenministers Sergej Rjabkow hervor.
„Wir haben umgehend auf die Bitte der US-amerikanischer Seite um die Übergabe des Leichnams (des getöteten OSZE-Beobachters — Anm. d. Red.) reagiert, obwohl ich betonen möchte, dass diese Frage von den zuständigen Behörden und Strukturen in Lugansk gelöst wurde“, so Rjabkow.
Moskau habe zwar Lugansk „entsprechende Empfehlungen“ gegeben, jedoch habe die Volksrepublik ihre Entscheidung selbständig getroffen. Moskau begrüße aber diese Entscheidung.
Am Vortag habe der russische Außenminister Sergej Lawrow gleich nach dem Unfall seinem US-amerikanischen Amtskollegen Tillerson sein Beileid ausgesprochen, teilte Rjabkow anschließend mit. Die Umstände des Zwischenfalls müssten untersucht und begriffen werden, fügte er hinzu.
Seiner Ansicht nach soll der Vorfall bei dem Treffen des russischen Außenministers mit dem OSZE-Generalsekretär, Lamberto Zannier, thematisiert werden, so Rjabkow. Das Treffen soll am Dienstag in Moskau stattfinden.
Zuvor hatte ein Vertreter der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk bei den Verhandlungen in Minsk mitgeteilt, dass die Volksrepublik der OSZE-Mission in der Ostukraine den Leichnam des durch eine Mine getöteten Beobachters und Rettungsarztes aus den USA übergeben habe.
Das US-Außenministerium hatte Russland aufgerufen, seinen Einfluss auf Donezk und Lugansk einzusetzen, um eine Untersuchung des Todesunfalls zu ermöglichen….


 

 

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