Presseschau vom 17.04.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

Dan-news.info: „In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 20-mal das „Regime der Ruhe“ verletzt“, teilte ein Vertreter des Kommandos der DVR mit.
Nach seinen Worten wurden acht Ortschaften der Republik beschossen. Die ukrainische Seite hat Mörser, Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen, Abwehrgeschütze, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat eine positive Dynamik. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen ihre Verpflichtungen zur Einhaltung eines Regimes der Feuereinstellung vollständig eingehalten, es wurde kein Beschuss festgestellt.
Wir begrüßen die Entscheidung des ukrainischen Kommandos, den Waffenstillstand einzuhalten und hoffen, dass er zu Frieden und Ruhe in unserem Land beitragen wird.
Trotz des ausbleibenden Beschusses erhalten wir weiter Informationen über empörende Fälle von Munitionslagerungen auf dem zeitweise von den ukrainischen Streitkräften kontrolliertem Territorium.
Vor allem ist zu bemerken, dass sich alle Munitionslager in Verletzung jeglicher Sicherheitsnormen in Ortschaften oder an deren Rand befinden. So werden im Verantwortungsbereich der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte in den Raketenartilleriewaffenlagern in Nowoajdar, Alexejewka und Schirokij zur Lagerung der Munition landwirtschaftliche Gebäude genutzt. Diese Gebäude und die umliegenden Territorien entsprechend nicht den Sicherheitsanforderungen und können zu einer weiteren Tragödie und neuen Opfern unter der örtlichen Bevölkerung führen.
Außerdem liegt im Gebiet von Scherwonyj Showtenj ein Lager für ABC-Schutzausrüstung derselben 14. Brigade, in dem außer der Ausrüstung auch Flammenwerfer und Giftstoffe aufbewahrt werden.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Abschreckung wie nie zuvor: USA schicken gleich drei Flugzeugträger nach Korea.
Die USA verlegen nächste Woche drei Flugzeugträger vor die Koreanische Halbinsel, wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Regierungskreise meldet.
Der Flugzeugträger „Carl Vinson“ soll das Japanische Meer noch bis zum 25. April erreichen. Auch „Ronald Reagan“ und „Nimitz“ sollen mit dabei sein.
„Die USA besprechen mit unserer Regierung ein gemeinsames Manöver unter Beteiligung des Flugzeugträgerverbandes“, zitiert Yonhap eine unbenannte Quelle. „Die Regierung von Donald Trump zeigt mit ihren Handlungen Eindämmungskraft gegenüber Nordkorea. Es wird erwartet, dass sie sich auch künftig von der früheren Administration so unterscheiden wird.“ Die Verlegung von drei Flugzeugträgern auf einmal an die Küste der Koreanischen Halbinsel sei beispiellos, hieß es.
Zuvor war noch erwartet worden, dass der Marineverband mit „Carl Vinson“ an der Spitze die südkoreanische Küste am 15. April erreicht, pünktlich zum Tag der Militärparade in Nordkorea anlässlich des 105. Geburtstages von Staatsgründer Kim Il-Sung. …

 

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 20-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Das Territorium der Republik wurde mit Mörsern der Kaliber 120 und 82mm, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Von den Positionen der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte aus wurden 15 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm auf das Gebiet von Sajzewo abgeschossen.
Mörsereinheiten der 36. Marineinfanteriebrigade haben 43 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm auf die Gebiete von Leninskoje, Kulikowo und Sachanka abgeschossen.
Es ist anzumerken, dass der Gegner in den letzten 24 Stunden aktiv Schusswaffen und verschiedene Typen von Granatwerfern verwendet hat. So wurden im Zeitraum von 19:00 bis 20:00 Uhr am 16. April von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus mehr als 300 Granaten mit automatischen und Handgranatwerfern auf die Gebiete von Sajzewo und Sachanka abgeschossen.
Zur Korrektur des Artilleriefeuers wurden vom Gegner Drohnen verwendet.
Nach Informationen unserer Aufklärung nutzt das Kommando der ukrainischen Streitkräfte das Regime der Ruhe, um in allen Richtungen Maßnahmen zur technischen Verstärkung der Positionen durchzuführen sowie zur Vorbereitung von Artilleriefeuerstellungen. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
– Jasnobrodowka, 14 km von der Kontaktlinie, es wurden zwei 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“ entdeckt,
– Netajlowo, 10 km von der Kontaktlinie, es wurden zwei 122mm-Haubitzen D-30 entdeckt;
– Georgijewka, 7 km von der Kontaktlinie, es wurden Positionen von drei 122mm-Haubitzen D-30 entdeckt.
Außerdem wurde die Ankunft von mehr als 300 ausländischen Instrukteuren in der „ATO“-Zone beobachtet, die mit Waffen nach NATO-Standards ausgerüstet sind. Ein Teil von ihnen wurde auf den Positionen der 25. Luftlandebrigade im Gebiet von Konstantinowka und im Stationierungsgebiet der 36. Marineinfanteriebrigade in der Nähe von Mariupol entdeckt.
Mit ihren Handlungen bestätigt die militärisch-politische Führung der Ukraine ein weiteres Mal ihr Streben nach einer Eskalation des Konflikts im Donbass. Sie vergisst dabei, dass ausländische Staaten, die Instrukteure anstatt realer Militärhilfe in Form von Waffen und Munition schicken, die ukrainischen Streitkräfte als „Kanonenfutter“ nutzen, um ihre Ziele zur Destabilisierung der Lage im Land im Ganzen und im Südosten im Besonderen zu erreichen.

 

De.sputniknews.com: Lawrow lässt Trump-Berater abblitzen
Moskau orientiert sich an Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump über Russland, nicht an denen dessen Beraters, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow zu den Worten des US-Sicherheitsberaters General Herbert McMaster sagte.
„Der Präsident hat bestätigt, dass er die Beziehungen zu Russland verbessern will. Wir sind dazu auch bereit“, so Lawrow.
McMaster hatte zuvor gesagt, „Russland führt eine Wühltätigkeit in Europa durch“.
Nach dem Besuch des US-Außenministers Rex Tillerson vorige Woche in Moskau hatte Trump seine Zuversicht geäußert, dass „alles zwischen Russland und den USA gut sein wird“. Lawrow erinnerte auch daran, dass ähnliche Äußerungen schon während Trumps Wahlkampagne verlauteten.

 

Ukrinform: Bei Kämpfen in der Ostukraine sind in den letzten 24 Stunden zwei ukrainische Soldaten verwundet worden.
Das teilte am Montag der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für die Antiterror-Operation (ATO), Oberst Andrij Lysenko, mit. Tote habe es nicht gegeben.

 

De.sputniknews.com: Türkei-Referendum: Kreml mahnt zu Respekt
Nach dem Verfassungsreferendum in der Türkei, bei dem laut amtlichen Angaben die meisten Bürger die Reformen des Staatschefs Recep Tayyip Erdoğan unterstützt haben, ruft Moskau auch andere Staaten dazu auf, die Entscheidung des türkischen Volkes zu respektieren.
Bei dem Referendum am Sonntag haben laut neuesten Hochrechnungen der türkischen Behörden 51,4 Prozent der Wähler für die Einführung eines Präsidialsystems gestimmt. Die Opposition sprach von Unregelmäßigkeiten während der Abstimmung. Kolumnisten in westlichen Medien schreiben in diesem Zusammenhang von „Tod“ und „Ende“ der türkischen Republik.
„Das Referendum ist eine innere Angelegenheit der Türkischen Republik“, erklärte am Montag Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin. „Wir denken, dass die Willenserklärung des türkischen Volkes von allen respektiert werden muss.“

 

Dan-news.info: „Vom 11. bis 15. April habe ich mich in Moskau mit der Moskauer Stadtorganisation der Gewerkschaft der Beschäftigten in Bildung und Wissenschaft der RF und der Gewerkschaft der Beschäftigten des Bildungswesens in Nordrheinwestfalen, Deutschland, getroffen, um dreiseitige Beziehungen einzurichten. Dabei haben wir grundlegende Pläne für die Zukunft festgelegt und ein Protokoll über unsere Absichten unterzeichnet“, teilte die Vorsitzende der Gewerkschaft der Beschäftigten aus Bildung und Wissenschaft der DVR Asja Gorschkowa mit.
Sie merkte an, dass die Teilnehmer mögliche Reisen von Delegationen in die Teilnehmerstaaten des Protokolls zum Erfahrungsaustausch erörtert haben. Insbesondere ist für den nächsten Herbst ein Treffen in Deutschland vorläufig vereinbart.
Gorschkowa unterstrich, dass freundschaftliche Beziehungen mit deutschen und Moskauer Kollegen schon vor mehr als 25 Jahren entstanden sind, aber mit Beginn des Krieges im Donbass wurde die Verbindung mit den ersteren unterbrochen.
„Als der Krieg begann, war die Moskauer Gewerkschaft für Bildung und Wissenschaft die erste, die uns unterstützt hat, im März 2017 ist ein Vorschlag zu einem Treffen von den deutschen Kollegen eingetroffen“, erklärte sie.

 

De.sputniknews.com: Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben einen großen Waffenschmuggelkanal aus der Ukraine und einigen EU-Ländern gekappt. Bei dem Einsatz wurde eine große Menge Munition sowie Handfeuerwaffen sichergestellt.
Derzeit werde gegen eine 54-köpfige Schmugglerbande ermittelt, die in 24 russischen Regionen tätig gewesen sein soll.
Insgesamt sollen 232 Handfeuerwaffen sowie mehr als 16.000 Stück Munition, 15 Handgranaten und mehr als 21 Kilo Sprengstoff und Drogen sichergestellt worden sein. Der FSB beschlagnahmte nach eigenen Angaben auch eine Flugzeug-Bordkanone aus dem Zweiten Weltkrieg.
Im Rahmen der Ermittlungen seien bereits drei Untergrundwerkstätten geschlossen worden. Angaben zu konkreten EU-Ländern, aus denen die Waffen geschmuggelt wurden, hat der FSB bislang nicht gemacht.

 

Dnr-online.ru: Heute fanden in Kuszezowo-Michajlowka im Telmanowo-Bezirk die ersten Anpflanzungen für eine große Apfelzucht statt, woran das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko teilnahm. …
Heute wurden 10.000 Setzlinge auf einer Fläche von 3 Hektar von insgesamt 35.000 geplanten auf 10 Hektar gepflanzt.
„Das ist die erste Apfelzucht der DVR. Für den Anbau wurde eine Apfelsorte gewählt, die zu unserem Klima passt. Im Jahr 2018 wird es schon die erste Ernte geben. Wir planen, hier in Zukunft Lagereinrichtungen und weiterverarbeitende Betriebe einzurichten“, berichtete Alexandr Sachartschenko.
Das Republikoberhaupt unterstrich, dass, um die Bevölkerung der Republik vollständig mit Äpfeln zu versorgen, der Anbau auf einer Fläche von etwa 400 Hektar notwendig ist.
„Dank der eigenen Produktion werden die Preise für Äpfel niedriger. Und das Obst, das wir bei uns anbauen, ist besser als das europäische“, unterstrich das Republikoberhaupt.

 

De.sputniknews.com: Umfrage: Junge Russen mögen Putin und Sozialismus.
Die politischen und wirtschaftlichen Ansichten der jungen Leute in Russland sind ziemlich überraschend: Fast drei Viertel von ihnen sind überzeugt, dass die meisten Großunternehmen dem Staat gehören sollten, schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Montag.
Laut einer Umfrage des Fonds „Öffentliche Meinung“ (russ. Abk.: FOM) stehen zudem 28 Prozent der Menschen im Alter von 17 bis 34 Jahren auf sozialistischen Positionen.
Ebenfalls 28 Prozent konnten nicht eindeutig sagen, ob ihnen sozialistische, liberale, konservative, anarchistische oder sonst welche Ansichten nah sind. 13 Prozent zeigten sich konservativ und 20 Prozent liberal.
Dadurch könnte der Eindruck entstehen, als würden die jungen Bürger des Landes für staatliches Eigentum plädieren, wobei sie den in Russland etablierten „Kapitalismus für die Unseren“ eigentlich ablehnen müssten. Die Umfrage zeigte jedoch das Gegenteil: 73 Prozent finden, dass sich Russland „in die richtige Richtung entwickelt“. Nur 18 Prozent gaben zu, das nicht zu glauben.
FOM-Experten räumten ein, dass junge Menschen die Bedeutung von diesen oder jenen Worten, Taten und Handlungen möglicherweise noch nicht ganz nachvollziehen könnten. Denn die Frage, ob sich das Land in die richtige Richtung entwickle, hatten noch im Oktober 2016 „nur“ 48 Prozent der Befragten positiv beantwortet. 21 Prozent fanden damals, Russland würde sich in eine falsche Richtung entwickeln, und 31 Prozent konnten überhaupt keine klare Antwort geben.
„Das sind wirklich überraschende Ergebnisse“, sagte der Generaldirektor des Zentrums für politische Konjunktur, Michail Winogradow. Üblicherweise seien junge Menschen wesentlich weniger optimistisch als ältere. „Jugendliche sind nicht so begeistert, haben viel zu viele persönliche Probleme, darunter schlechte Arbeit, fehlende ‚soziale Fahrstühle‘ usw.“
Im Oktober hatte die FOM-Studie ergeben, dass die Russen mit zunehmendem Alter die Entscheidungen der Machthaber immer negativer wahrnehmen. Nur ein Drittel der Jugendlichen zeigte Interesse für die Politik: 64 Prozent der Befragten im Alter zwischen 18 und 22 Jahren interessieren sich überhaupt nicht dafür. Unter den jungen Bürgern im Alter von 28 bis 30 Jahren verfolgen fast 55 Prozent das politische Leben gar nicht.
Wie die Umfrage außerdem ergab, haben die jungen Leute kaum Idole – nur 30 Prozent beantworteten die Frage positiv, ob es unter Politikern, Wissenschaftlern, Sportlern usw. jemanden gebe, den sie bewundern würden. Den meisten dieser jungen Russen gefallen Präsident Wladimir Putin, der Politiker Wladimir Schirinowski und der Außenminister Sergej Lawrow.
Etwa die Hälfte der Bürger Russlands glaubt, ihr Land würde „vorübergehende Schwierigkeiten“ erleben, sollte aber trotzdem „seinen eigenen Weg gehen“. Das hatte die Umfrage des Meinungsforschungszentrums „Juri Lewada“ zum Thema „Historischer Weg Russlands“ Ende März 2015 ergeben. Etwa 25 Prozent der Befragten zeigten sich überzeugt, dass Russland in 50 Jahren genauso reich und entwickelt wie die westlichen Länder werden könnte. Dabei hatten fast 70 Prozent keine klare Vorstellung, in welche Richtung sich ihr Land bewegt und welche Ziele die politische Führung verfolgt.

 

De.sputniknews.com: Kreml sieht kein Wegdriften Chinas von Russland
Der Kreml hat die Behauptung aus der US-Regierung, China sei auf Abstand zu Russland gegangen, zurückgewiesen.
Herbert McMaster, Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, hatte in der vergangenen Woche geäußert, dass der chinesische Staatschef Xi Jinping zu den Russen „auf Distanz gegangen“ sei und Amerika geholfen habe, Russland und Bolivien zu „isolieren“.
Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, teilte am Montag mit, dass chinesische Regierungsvertreter „wöchentlich nach Russland kommen“, um mit Präsident Wladimir Putin und anderen Politikern zu beraten. „Angesichts dieses intensiven Terminkalenders kann man mit Sicherheit sagen, dass diese Analyse nicht der Realität entspricht“, antwortete Peskow auf die Frage, ob sich der Kreml wirklich isoliert fühle.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über Beschüsse tagsüber
„Um 12:30 Uhr hat die ukrainische Seite mit einem Beschuss von Belaja Kamenka im Telmanowo-Bezirk begonnen. Es wurde mit Panzergeschützen geschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach den Angaben des Gesprächspartners der Agentur wurden insgesamt von den Positionen der ukrainischen Truppen aus mindestens neun Geschosse abgefeuert. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch ermittelt.
„Gegen 16:00 Uhr hat ein Beschuss von Spartak begonnen. Das Feuer ist heftig, mit Mörsern des Kalibers 122mm“, teilten heute örtliche Einwohner mit.
Analoge Informationen kamen auch von Einwohnern aus Jasinowataja. Nach zusammengefassten Informationen wurden von den Positionen des Gegners einige Dutzend Mörsergranaten abgeschossen. Der Beschuss hält an.

 

De.sputniknews.com: FSB meldet Festnahme von Drahtzieher des Anschlags in St. Petersburg
Einer der Drahtzieher des Anschlags in der U-Bahn von St. Petersburg ist festgenommen worden, teilte der russische Geheimdienst FSB am Montag mit.
Die Festnahme sei im Moskauer Gebiet erfolgt. Bei dem Drahtzieher handle es sich um einen Auswanderer aus Zentralasien namens Abror Asimow.
Laut FSB hat der Mann den Selbstmordattentäter Akbardschon Dschalilow vorbereitet. Nun sei Asimow ins russische Ermittlungskomitee gebracht worden.
Am 3. April explodierte in der St. Petersburger U-Bahn zwischen den Stationen „Sennaja Ploschtschad“ und „Technologitscheski Institut-2“ ein Sprengsatz. 15 Menschen starben, mehr als 100 weitere wurden verletzt. Ein weiterer Anschlag in der Metro konnte rechtzeitig vereitelt werden. Die Staatsanwaltschaft hat das Geschehen als Terroranschlag eingestuft.

 

Abends:

 

de.sputniknews.com: Nach Referendum: Türkische Experten erwarten besseres Verhältnis zu Moskau
Nach dem Verfassungsreferendum in der Türkei, bei dem laut amtlichen Angaben die meisten Bürger für mehr Macht für den Staatschef Recep Tayyip Erdoğan gestimmt haben, erwarten türkische Russland-Experten bessere Beziehungen zwischen Ankara und Moskau.
„Die Reaktion europäischer Staaten auf das Referendum vermittelt den Eindruck, dass es zwischen der Türkei und der EU neue Probleme geben wird“, sagte Experte Cenk Baslamis im Sputnik-Gespräch. Er erwartet, dass die Türkei weiter von der Europäischen Union wegdriften wird. “Unter diesen Umständen gewinnen die Kontakte zu Moskau sehr große Bedeutung.”
Mit ihrer Unterstützung des jüngsten US-Raketenangriffs auf Syrien habe die Türkei zwar für Unmut in Moskau gesorgt, sagte Baslamis. Dennoch glaube er nicht, dass Ankara angesichts seiner Spannungen mit Europa in absehbarer Zeit antirussische Schritte unternehmen werde.
Volkswirt Tuncya Turşucu erwartet eine “vorsichtige Freundschaft” zwischen der Türkei und Russland. Zwischenfälle wie der Abschuss des russischen Su-24-Kampfjets durch die Türkei im Jahr 2015 oder die Ermordung des russischen Botschafters im Dezember 2016 in Ankara haben in der Geschichte öfter zu Kriegen zwischen verschiedenen Staaten geführt, so der Experte. Aber die Türkei und Russland haben dieses schwierige Kapitel hinter sich lassen können.

 

Rusvesna.su: Bei Donezk und im Süden der DVR gibt es heftige Kämpfe, es werden gepanzerte Fahrzeuge und Artillerie eingesetzt.
Am intensivsten sind die Kämpfe derzeit in den nördlichen Vororten von Donezk und im Süden der DVR.
Sie begannen etwa um 16.30 Uhr in Nowoasowsk, im Gebiet von Starobeschewsk sowie bei Dokutschajewsk. Neben Kleinwaffen und Mörsern kommen auch gepanzerte Fahrzeuge und Artillerie zum Einsatz.
Vor einer Stunde begannen Kämpfe in der Nähe des Kontrollpunktes Jasinowataja. Auch hier werden Mörser, Artillerie und gepanzerte Fahrzeuge eingesetzt.

 

Rusvesna.su: Blutiger Rekord der USA – im März wurden durch Luftangriffe fast 2000 Zivilisten Syriens und des Iraks getötet.
Eine Rekordzahl von Zivilisten wurde im März durch Luftangriffe der US-geführten Koalition getötet. Dies berichtet die International Business Times unter Berufung auf Daten der unabhängigen Überwachungsgruppe „Airwars“.
Wie die Organisation, die die Aktivitäten der Koalition in Syrien und im Irak beobachtet, berichtete, sei die Zunahme der Luftangriffe in den beiden Ländern im letzten Monat ‚beispiellos’ gewesen.
Laut ‚Airwars’ hat die Koalition im März 268 Luftschläge gegen den Irak und 434 gegen Syrien ausgeführt, wobei mindestens 1782 Zivilisten getötet wurden.
Wie der Mitarbeiter der Organisation Alex Hopkins anmerkte, sei die Zahl der Toten in Syrien im letzten Monat um ein Vielfaches gewachsen, wobei dieser Fakt in der Presse kaum Beachtung gefunden habe.

 

De.sputniknews.com: Datteln statt Flugblätter: Irakischer Beamter fordert Rettung vor Hunger in Mossul
Ein irakischer Beamter hat die örtlichen Behörden dazu aufgerufen, Datteln statt Flugblätter über Mossul abzuwerfen, um die 300.000 Einwohner vor dem Hungertod zu retten, meldet die türkische Nachrichtenagentur Anadolu.
„Die humanitäre Lage im belagerten westlichen Teil von Mossul ist auf einem beispiellos niedrigen Niveau. Es müssen so schnell wie möglich Datteln von Flugzeugen über den belagerten Stadtteilen abgeworfen werden“, sagte der Chef der örtlichen Kommission für Menschenrechte, Gazvan Hamid al Davudi.
Demnach sollten keine Flugblätter, die die irakischen Behörden zum Informieren der Bevölkerung benutzen, abgeworfen werden, weil es den Staat „Millionen Dinar“ koste, sie zu drucken.
„Datteln sind hingegen sehr billig und im Überfluss im Irak vorhanden“, so der Beamte.
Die Nahrungsmittelvorräte in Mossul seien bereits völlig oder fast verbraucht. Dabei sollen die Terroristen keine Probleme mit dem Essen haben, darunter leide nur die Zivilbevölkerung, so al Davudi….

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