Presseschau vom 16.04.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

De.sputniknews.com: Anschlag auf Konvoi in Aleppo: Zahl der Toten auf 112 gestiegen
Die Zahl der Toten bei dem Anschlag auf einen Buskonvoi im syrischen Aleppo ist auf 112 gestiegen, berichtet Focus unter Berufung auf Aktivisten am Sonntag.
Zuvor wurde von 70 Todesopfern berichtet.
Am Samstag hat sich im syrischen Aleppo eine Explosion in der Nähe eines Buskonvois ereignet, mit dem Flüchtlinge aus den schiitischen Siedlungen Kefraja und Foua unterwegs waren.
Die Nachrichtenagentur RIA Novosti meldete unter Verweis auf eine Quelle vor Ort, dass sich ein Selbstmordattentäter mit einem Fahrzeug in die Luft gesprengt habe.

Dan-news.info: „In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 35 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Insgesamt wurden von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 13 Ortschaften der Republik mit Mörsern, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen, teilte das Kommando der DVR mit.
Im
Petrowskij-Bezirk von Donezk in der Siedlung Trudowskije wurde ein Haus auf der Mamina-Sibirjaka-Straße 41 beschädigt. Der Vorfall ereignete sich am Abend, über Verletzte gibt es keine Informationen.

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen ihre
Verpflichtungen zur Einhaltung eines Regimes der Feuereinstellung vollständig erfüllt. Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat die Tendenz zu einer Stabilisierung.
Wir begrüßen die Entschlossenheit des ukrainischen Kommandos und der Soldaten, den Osterwaffenstillstand einzuhalten und hoffen, dass er den Frieden und die Ruhe in unserem vielgeprüften Land fördern wird. Heute sind alle voll von Hoffnung und in Erwartung guter Nachrichten.
Im Namen des Kommandos der Volksmiliz und in meinem eigenen will ich alle unsere Soldaten und die Einwohner der LVR und in den zeitweilig besetzten Gebieten zu dem großen orthodoxen Feiertag Ostern beglückwünschen. Ich will allen Frieden und Gutes wünschen und dass alle Konflikte, die unter orthodoxen Menschen aufgekommen sind, in der Vergangenheit bleiben und unter uns wieder gegenseitiges Verständnis und Frieden herrscht, für uns und unsere Nachkommen.

De.sputniknews.com: Britischer Außenminister schlägt Moskau vor: „Richtige Seite in Syrien wählen“
Der britische Außenminister Boris Johnson hat Moskau vorgeschlagen, die „richtige Seite“ zu wählen und sich der US-geführten Anti-IS-Koalition anzuschließen. Das schreibt die Zeitung „The Telegraph“ am Sonntag.
Wie es heißt, könnte Russland laut Johnson der Koalition aus mehr als 60 Ländern zum Kampf gegen die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) beitreten, um seine strategischen Interessen in Syrien schützen und in Zukunft produktivere Beziehungen zu US-Präsident Donald Trump anbahnen zu können.
Russland sollte dafür zur Herstellung einer „realen Waffenruhe“ beitragen, dem Einsatz von C-Waffen ein Ende setzen und eine politische Regelung des Syrien-Konfliktes fördern, damit sich die Syrer „von Assads Tyrannei“ befreien könnten, zitiert das Blatt Johnson.
Dabei versicherte er, dass der Westen mit der Zeit beim Wiederaufbau Syriens helfen würde. Zudem machte er die syrische Armee für den Giftgasangriff in der Provinz Idlib verantwortlich.
Zwei syrische Kampfjets sollen dem Minister zufolge vom Luftstützpunkt gestartet sein, wo chemische Waffen deponiert wären, und eine Giftgas-Attacke ausgeführt haben. Zugleich schloss er einen weiteren US-Luftschlag in Syrien nicht aus.
Vor dem Hintergrund des Giftgasangriffs in Syrien und des US-Bombenangriffs auf einen syrischen Luftstützpunkt hatte Johnson seinen Russland-Besuch abgesagt und die Vorbereitung auf ein Treffen der G7-Außenminister als Grund dafür genannt….

Nachmittags:

De.sputniknews.com: Warum russische Anti-U-Boot-Fliegerkräfte Japan „umgeben“
Am vergangenen Mittwoch hat Japan Jagdflugzeuge der Luftstreitkräfte des Landes alarmiert, weil in der Nähe seiner Grenzen sechs russische Flugzeuge aufgetaucht sind. Warum Russlands Anti-U-Boot-Fliegerkräfte Japan „umgeben“, erklärt der Experte von RIA Novosti, Alexander Chrolenko.
Zwei Langstreckenbomber Tu-95 und zwei U-Bootjäger Il-38 sind entlang der Küste des Landes seitens des Japanischen Meeres geflogen. Zwei weitere U-Bootjäger Tu-142 sind laut Chrolenko auf der anderen Seite von Japan, und zwar entlang der Pazifikküste, geflogen, ohne dabei den japanischen Luftraum zu verletzen.
Laut der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo war ein gleichzeitiges Umfliegen des Landes vom Westen und Osten durch russische Flugzeuge seit drei Jahren nicht mehr registriert worden. Das sei also eine außergewöhnliche Aktivität gewesen. Und das abgesehen davon, dass japanische Kampfjets allein im vorigen Jahr mehr als 1.000 Mal – meistens wegen chinesischer Flugzeuge – alarmiert worden waren. In 26 Prozent aller Fälle stiegen die Japaner auf, um russische Maschinen abzufangen, hieß es.
Am vergangenen Donnerstag haben Medien zufolge Kampjets MiG-31 der russischen Pazifikflotte in der Stratosphäre eine Flügelrakete eines angenommenen Gegners abgefangen. Die großen U-Abwehrschiffe „Admiral Pantelejew“ und „Admiral Winogradow“ haben ebenfalls beim Training einen Luftangriff abgewehrt, hieß es. Gleichzeitig wurde in Russland eine motorisierte Schützenbrigade im östlichen Militärbezirk des Landes alarmiert.
Laut Chrolenko sind die Aktivitäten der Streitkräfte im Osten des Landes sowie der Luftstreitkräfte der russischen Pazifikflotte im Japanischen Meer und der angrenzenden Meereszone nicht nur mit einer Abschlussüberprüfung der eigenen Streitkräfte verbunden. Das Japanische Meer sei eine so genannte interne Zone für Russland, Nordkorea, Südkorea und Japan. Deshalb beunruhigen Washingtons Drohungen gegen Pjöngjang auch die Nachbarn, so Chrolenko.
Zuvor war berichtet worden, dass sich US-Präsident Donald Trump im April mehrmals erklärt habe, das Problem mit Nordkorea mit einer Trägerkampfgruppe und atomgetriebenen U-Booten zu lösen.
Chrolenko zufolge will Moskau nun das amerikanische Versprechen, ein Problem mit einem abermaligen von den USA unerwünschten Regime zu lösen, nicht unberücksichtigt lassen. Denn es befinde sich schließlich in der Nähe von Wladiwostok. Von der Hauptbasis der russischen Pazifikflotte zur nordkoreanischen Grenze seien es nur 120 Kilometer, hieß es.
Russland müsse nun auf die Gefahr eines großen militärischen Konflikts in unmittelbarer Nähe seines Territoriums, auf dem zwei Millionen Menschen leben, reagieren, so Chrolenko.
Außerdem haben Russland und China das gemeinsame Ziel, eine absolute globale Führung der USA nicht zu zulassen, so der Experte weiter. Seinen Angaben nach haben die USA vor, bis zum Jahr 2020 etwa 60 Prozent ihrer Marine- und Luftwaffenressourcen in die Asien-Pazifik-Region zu verlegen. Es sei nicht ausgeschlossen, dass die militär-politische Achse Moskau – Peking gestärkt werde, hieß es.
Zuvor war berichtet worden, dass eine Gruppe von US-Kriegsschiffen mit dem atomgetriebenen Flugzeugträger Carl Vinson an der Spitze ins Japanische Meer zur Einschüchterung Pjöngjangs geschickt worden sei. Japanische und südkoreanische Medien spekulieren in den letzten Tagen über einen möglichen Schlag der Vereinigten Staaten gegen Nordkorea. Der Generalstab der Volksarmee Nordkoreas erwiderte darauf, dass Pjöngjang im Falle einer Provokation „einen präventiven Überraschungsschlag“ gegen Militärobjekte der USA unternehmen werde.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin
Insgesamt haben die ukrainischen Streitkräfte in den letzten 24 Stunden
35 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Das Territorium der Republik wurde mit Mörsern der Kaliber 120 und 82mm, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Mörsereinheiten der 46. Luftsturmbrigade schossen 39 Mörsergranaten des Kalibers 82 und 120mm auf das Gebiet des
Flughafens von Donezk ab.
Von den Positionen der 72. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte wurden 55 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm auf die Gebiete von
Wasiljewka und Jasinowataja abgeschossen.
Dabei befindet sich im Gebiet von Wasiljewka eine Pumpstation der ersten Ebene der Jugo-Donbasskij-Wasserleitung, die Filterstationen versorgt, die zwei Millionen Einwohner auf den von der Ukraine kontrollierten Territorien der Bezirke Dobropolje, Krasnoarmejsk, Wolnowacha und Mariupol sowie Einwohner der Republik, die auf dem Territorium von Donezk und dem Jasinowataja-Bezirks leben, mit Trinkwasser versorgen.
Somit beschießen die ukrainischen Truppen ungeachtet der Gefahr einer humanitären Katastrophe weiter das Territorium der Republik, um Beschuldigungen gegenüber den Streitkräften der DVR bezüglich des Bruchs der Minsker Vereinbarungen zu fabrizieren.
In den letzten 24 Stunden wurden durch Beschuss von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus
zwei Soldaten der Streitkräfte der DVR verletzt. Außerdem wurde ein Wohnhaus im Petrowskij-Bezirk von Donezk in der Mamina-Sibirjaka-Straße 41 beschädigt.
Außerdem werden ein weiteres Mal
Fälle von Alkoholismus und Desertion in den Reihen der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt. So ereignete sich nach Informationen von unseren Quellen im Gebiet von Artjomowsk in einer der Einheiten der 53. mechanisierten Brigade, die ein äußerst geringes Niveau von Disziplin hat, eine tödliche Auseinandersetzung unter Einfluss von Alkohol. In Folge eines Streits und einer Messerstecherei starb eine Frau, eine Soldatin der ukrainischen Streitkräfte, und zwei Soldaten wurden verletzt. Der an diesem Vorfall schuldige ukrainische Soldat verließ den Truppenteil eigenmächtig mit seiner Dienstwaffe und Munition, nach ihm wird gefahndet.
Diese Fakten zeugen vom Niedergang der ukrainischen Truppen, von dem seinerseits die Gefahr von Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung ausgeht.
Wir rufen das Kommando der ukrainischen Streitkräfte auf, wenigstens für die Zeit der Feiertage in der Osterwoche den Beschuss von Ortschaften der Republik einzustellen.
Wir bringen unsere Absicht und Hoffnung auf eine Einhaltung des Waffenstillstands, der für unseren gemeinsamen hohen Feiertag – die Auferstehung Christi – festgelegt wurde, zum Ausdruck.
Im Namen des Kommandos der Streitkräfte und in meinem eigenen Namen beglückwünsche ich die Soldaten und die Einwohner der Republik, des ganzen Donbass und der zeitweise besetzten Territorien sowie unsere Brudervölker – Russland, Weißrussland – und andere orthodoxe Christen zum Feiertag.
Ich wünsche uns allen Frieden und Stille, Ruhe und Wohlergehen unseren Familien und Freunden.

De.sputniknews.com: „Besser kommen Sie zu uns“: Russlands Oberhaus zu Aufruf von britischem Außenminister
Die US-geführte Anti-IS-Koalition sollte sich laut dem Vizeleiter des Sicherheits- und Verteidigungsausschusses beim Föderationsrat (Russland Oberhaus), Franz Klinzewitsch, Russland und seinen Verbündeten im Kampf gegen den Terrorismus in Syrien anschließen, weil gerade sie real gegen die Terroristen kämpfen.
Wie Klinzewitsch am Sonntag gegenüber Ria Nowosti sagte, wäre eine mögliche Teilnahme Russlands an der westlichen Koalition, die den Kampf gegen die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) nur vortäuscht, kaum richtig.
„Besser kommen Sie zu uns“, sagte er in Bezug auf den Aufruf des britischen Außenminister Boris Johnson an Russland, sich der US-geführten Anti-IS-Koalition anzuschließen.
Zuvor hatte Johnson Moskau vorgeschlagen, die „richtige Seite“ zu wählen und der US-geführten Anti-IS-Koalition in Syrien beizutreten…

De.sputniknews.com: Anschlag auf Buskonvoi in Syrien: Meiste Todesopfer sind Kinder
Bei den meisten Todesopfern des Anschlags auf einen Buskonvoi im syrischen Aleppo handelt es sich um Kinder, berichtet Focus unter Berufung auf Angaben von Aktivisten.
Zuvor wurde berichtet, dass die Zahl der Toten bei dem Anschlag auf 112 gestiegen sei…

De.sputniknews.com: USA bereit zum Schutz Südkoreas – US-Vizepräsident
Washington ist nach wie vor dem Militärbündnis mit Südkorea treu, wie der US-Vizepräsident Mike Pence bei einem Treffen mit amerikanischen Soldaten in Südkorea äußerte.
„Die Entschlossenheit (der USA – Anm. d. Red.), die militärische Allianz mit Südkorea zu kräftigen, war nie stärker als jetzt“, zitiert der koreanische TV-Sender KBS Pence.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump mit Pence den jüngsten Raketenstart in Nordkorea besprochen, den die amerikanischen Streitkräfte für „misslungenen“ erklärten. Nach Äußerungen der Assistenten des US-Vizepräsidenten war Pence über den neuen Teststart der ballistischen Rakete Nordkoreas informiert worden, wonach er Trump kontaktiert habe.
Der US-Vizepräsident hat eine Reise durch Länder des Pazifischen Raumes angetreten. Sein erster Aufenthalt ist Seoul, wo Pence bis zum 18. April bleiben soll.
Nach den Angaben der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap plant Pence ein Treffen mit dem stellvertretenden Präsidenten Südkoreas, Hwang Kyo-ahn, um die von Nordkorea ausgehende Raketenbedrohung und die Sicherheit auf der Koreanischen Halbinsel zu besprechen.
Die Situation in der Region hatte sich Anfang des Vorjahres zugespitzt, nachdem Pjöngjang atomare Tests durchgeführt und später eine ballistische Rakete mit einem Satelliten gestartet hatte. Im September 2016 hatte Nordkorea noch einen Atomtest und im Laufe des Jahres 20 weitere Raketenstarts durchgeführt.

Ukrinform: Der ehemalige Gouverneur des Oblast Odessa Michail Saakaschwili setzt die Entscheidung des SBU, seinem Bruder David Saakaschwili das Recht auf dauerhaften Aufenthalt in der Ukraine zu entziehen, in Zusammenhang mit seinen eigenen Antikorruptionsaktivitäten.
Dies erklärte Michail Saakaschwili auf seiner Facebook-Seite.
„Auf Grundlage eines Briefes des SBU veränderten sie den Status meines Bruders und er muss die Ukraine verlassen“, schrieb er.
Saakaschwili, der heute die „Bewegung neuer Kräfte“ anführt, bringt die Entscheidung des SBU in Verbindung mit seiner Antikorruptionsaktivitäten in der Ukraine.
„Macht nichts, wir werden durchkommen. Das alles beweist wieder einmal, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, fügte der Politiker hinzu.
Zuvor hatte Saakaschwili die Zentralregierung der Ukraine der Unterstützung von Korruption beschuldigt. Er erklärte, dass der den aktiven politischen Kampf in der Opposition führen werde.
David Saakaschwili ist der jüngere Bruder von Michail Saakaschwili väterlicherseits. Er führt ein weniger öffentliches Leben als der Ex-Gouverneur von Odessa. Es ist bekannt, dass er gegenwärtig in Kiew lebt.

De.sputniknews.com: “Assad mit jeglichen Mitteln verfolgen“: Jetzt über seine Ehefrau
Das britische Parlament hat vom Innenministerium in London gefordert, der Ehefrau des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, Asma, die britische Staatsbürgerschaft zu entziehen. Das teilt die Zeitung The Sunday Times am Sonntag unter Verwies auf eigene Quelle mit.
Wie es heißt, sollen mehrere Parlamentsmitglieder und in Großbritannien lebende Syrer am Samstag diese Initiative unterbreitet haben.
So soll der britische Abgeordnete Nadhim Zahawi Asma al-Assad einen Teil der „Propaganda-Maschine“ genannt, die Kriegsverbrechen begehen soll, und aufgerufen haben, „Präsident Assad mit jeglichen Mitteln zu verfolgen“, darunter auch über seine Ehefrau.
Asma al-Assad ist in London geboren und besitzt sowohl einen syrischen als auch einen britischen Pass. Laut The Sunday Times sind die Behörden berechtigt, ihr die zweite, die britische Staatsbürgerschaft zu entziehen….

De.sputniknews.com: Anschlag auf russische Botschaft in Berlin im letzten Moment vereitelt – Medien
Ein für das vergangene Wochenende geplanter Anschlag auf die russische Botschaft in Berlin ist im letzten Moment verhindert worden, berichtet „Bild am Sonntag“.
Der am 8. April Festgenommene soll sich in sozialen Netzen unter mehreren Aliasnamen über seine Pläne geäußert haben. Auf diese Weise waren ihm die Behörden auf die Spur gekommen.
Der 24-Jährige wollte sich demnach letztes Wochenende unter die Teilnehmer einer Demo vor der russischen Botschaft Unter den Linden mischen und einen Anschlag verüben. Laut Bild am Sonntag informierte das Bundesamt für Verfassungsschutz einen Tag zuvor, also am Freitag, das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter in Sachsen und Berlin sowie das Auswärtige Amt über die geplante Tat. In der folgenden Nacht, nur wenige Stunden vor der Demo, hätten die Sicherheitsbehörden zugegriffen.
Um fünf Uhr früh habe, so die Meldung, ein Spezialeinsatzkommando die Unterkunft für Asylbewerber in Borsdorf bei Leipzig gestürmt. Dabei handle es sich um eine Containerunterkunft in dem Dorf mit 8.000 Einwohnern. Der Marokkaner habe noch zu fliehen versucht. Es sei jedoch gelungen, ihn festzunehmen. Nun werde gegen ihn wegen Planung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt.

De.sputniknews.com: Von der Leyen spricht von Bundeswehr-Einsatz in Syrien
Die Bundesverteidigungsministern Ursula von der Leyen hat sich nach einem Ende des Bürgerkriegs in Syrien für ein UN-Mandat ausgesprochen. An dieser Mission müssten sich „dann alle beteiligen“, sagte die Ministerin in einem Interview mit der Zeitung „Welt am Sonntag“.
„Die syrische Bevölkerung sollte dann unter dem Dach der Vereinten Nationen geschützt werden. Nur so sind alle Staaten, die ihre höchst unterschiedlichen Interessen in Syrien und der Region verfolgen, wirklich eingebunden“, so von der Leyen.
Der Verteidigungschefin zufolge wird sich an „einer solchen Blauhelm-Mission“ auch Europa beteiligen müssen. „Und auch Deutschland wird gefragt sein“, betonte sie.
Vorher müsse es jedoch eine politische Lösung für den Konflikt in Syrien geben. Dafür müssten sich, so die Ministerin, vor allem Russland und die USA einigen.

Abends:

De.sputniknews.com: Nordkoreas Außenministerium kommentiert jüngsten Raketenstart
Das Außenministerium Nordkoreas hat Meldungen über Pjöngjangs Raketenstart am Sonntag kommentiert.
Der Raketenstart sei „ein normaler Vorgang“ gewesen und habe dazu gedient, die nuklearen Abwehrkräfte in Nordkorea zu erhöhen, hieß es aus dem Außenministerium.
„Es gibt dort nichts Erstaunliches. Nicht immer werden solche Dinge in der Presse veröffentlicht“, so der stellvertretende Chef des ersten Europadepartements des nordkoreanischen Außenministeriums, Kim Young-ho.
Das Treffen von „Maßnahmen zur Stärkung der nuklearen Streitkräfte“ sei ein legitimes Recht eines souveränen Staates, so Kim Young-ho.
Zuvor hatte US-Vizepräsident Mike Pence den nordkoreanischen Raketenstart als Provokation bezeichnet.

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