Presseschau vom 08.04.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends / nachts:

Gefunden auf der VKontakte-Seite von Kommunistitscheskij Mir:
Erklärung des Politbüros der Syrischen Kommunistischen Partei zur US-imperialistischen Aggression gegen Syrien
Am Morgen des 07. April führte die amerikanische Armee von ihren Schiffen aus, die im östlichen Mittelmeer stationiert sind, einen intensiven Raketenangriff auf ein syrisches Militärobjekt aus.
Dieser Angriff ist ein neuer Schritt in der amerikanischen imperialistischen Aggression gegen unsere Heimat Syrien, dem die Landung amerikanischer Streitkräfte im Nordosten unseres Landes vorausging, ohne irgendeine Begründung, die im internationalen Recht festgeschrieben ist. Diese Aggression ist der Inbegriff der allgemeinen Ausrichtung des US-Imperialismus auf sein Eingreifen in die Souveränität der Staaten und der Freiheit der Völker, um eine ständige Expansion zu erreichen, die ein Wesenszug des Imperialismus ist.
Dies ist ein weiterer Schritt der aggressiven Politik des Imperialismus und Zionismus, gerichtet auf die Entkräftung und Teilung Syriens, das mit unerschütterlicher Festigkeit angesichts der Kolonialherrschaftsprojekte in der gesamten Region des östlichen Mittelmeeres und der arabischen Welt insgesamt widersteht.
Die offene amerikanische Aggression gegen Syrien zerstört alle Illusionen über die Möglichkeit eines neutralen Amerikas, der amerikanische Imperialismus ist der Hauptfeind der Freiheit der Völker, einschließlich des syrischen Volkes. Amerika ist der größte internationale Terrorist der Welt.
Die Syrische Kommunistische Partei ruft die Massen unseres Volkes dazu auf, noch stärker die Reihen angesichts der imperialistischen Aggression zu schließen und unserer ruhmreichen nationalen Armee alle mögliche Unterstützung zu leisten in diesem grausamen Kampf gegen die Aggressoren und ihre Komplizen der Terrorbanden.
Die Syrische Kommunistische Partei wendet sich an die progressive Weltgemeinschaft, an alle fortschrittlichen und demokratischen Kräfte der Welt, die US-imperialistische Aggression zu verurteilen und Solidarität zu üben mit dem syrischen nationalen Widerstandskampf, der effektiv einen Beitrag leistet für den globalen Kampf der Befreiungsbewegungen gegen den aggressiven Imperialismus.
Es lebe der syrische nationale Widerstandskampf!
Syrien ergibt sich nicht!
Damaskus, 7. April 2017
Quelle – http://www.solidnet.org/syriasyrian-communist-party/s..
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1182224695219..

De.sputniknews.com: Moskau schickt Pentagon Note über Einstellung von Hotline
Das russische Verteidigungsministerium hat an das Pentagon eine Note über die Einstellung der Arbeit der Hotline-Kanäle geschickt, teilte der offizielle Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, mit.
„Über militär-diplomatische Kanäle ist eine Note des russischen Verteidigungsministeriums über die Einstellung der im Rahmen des Memorandums betriebenen Hotline-Kanäle an das Pentagon geschickt worden“, so Konaschenkow…

minstroy-dnr.ru: Das Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR arbeitet an einem Projekt zur Einrichtung eines staatlichen Programms zur Entwicklung des Wohnungsbaus und des zivilen Bauwesens auf dem Territorium der Republik für den Zeitraum 2018-2023. Dies teilt der Pressedienst des Ministeriums mit.
Die Bedeutung des Projekts ist recht hoch, weil es erlauben wird, die Effektivität der Nutzung der in der DVR vorhandenen Ressourcen zu bestimmen, wozu Territorium, Bevölkerung, industrielles und landwirtschaftliches Potential, Gebäude und Ausrüstung, technische Komplexe, Bodenschätze und viele andere natürliche oder vom Menschen geschaffene Reichtümer gehören.
Das Fehlen eines solchen systemischen Programms kann zum Bau neuer Wohnhäuser, Stadtteile, Stadtgebiete führen, ohne dass die notwendigen städtebaulichen Grundlagen und die technische Absicherung vorhanden sind, den Bau von Schulen und Vorschuleinrichtungen, die nicht ausgenutzt werden, den Bau von Industrie- und Landwirtschaftsunternehmen ohne dass qualifiziertes Personal vorhanden ist, zum Fehlen von Wohnraum und sozialen Objekten für die Bevölkerung.
Der erarbeitete Entwurf für Regelungen eines staatlichen Programms sieht eine Reihe von Programmen vor, die die Analyse des demografischen Potentials und des derzeitigen Zustands des existierenden sowie des perspektivischen Wohnraums, seinen Wiederaufbau, Neubau unter Berücksichtigung der Kosten und Realisierungszeiträume umfassen. Außerdem sieht das staatliche Programm den Wiederaufbau von schnell aufzubauenden Plattenbauten, die Entwicklung einer örtlichen Rohstoffbasis für die Produktion von Baumaterial vor.
Das genannte Programm wird eine strategische Formierung der republikanischen Politik unterstützen – durch eine Generalschema der Entwicklung des Territoriums der DVR, dessen Aufgaben die städtebauliche Absicherung der geopolitischen Sicherheit der Republik, die Konzeption der Entwicklung des Wiederaufbaus der Volkswirtschaft unter Berücksichtigung einer aktuellen Analyse vorhandener Naturressourcen, existierender ökonomischer, demografischer und sozialer Verbindungen ist.

De.sputniknews.com: Wladimir Putin kondoliert schwedischem König Carl Gustaf
Russlands Präsident Wladimir Putin hat anlässlich des Terroranschlags in Stockholm seiner Majestät dem König Carl XVI. Gustaf von Schweden kondoliert.
“Ich möchte Ihnen mein aufrichtiges Beileid im Zusammenhang mit den tragischen Folgen des in Stockholm begangenen Terroranschlags ausdrücken. In unserem Land weiß man nicht vom Hörensagen von den Gräueltaten des internationalen Terrorismus. Die russischen Bürger trauern in dieser schweren Stunde mit dem Volk Schwedens“, heißt es in einem Kondolenztelegramm.
Der russische Präsident übermittelt sein tiefes Mitgefühl an die Familien der Opfer und wünscht denjenigen, die bei diesem Verbrechen verletzt wurden, baldige Genesung.

Dnr-online.ru: Trotz der nicht endenden Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte hat das Kollektiv des staatlichen Unternehmens „Dokutschajewsker Gesteinskombinat“ die Gewinnung von Rohstoffen für die Bauindustrie der DVR begonnen. Das Kombinat liefert Schotter für die Bauleute der Republik. Dies teilte der Direktor des Unternehmens Jurij Temertej mit.
Er teilte auch mit, dass heute die Auszahlung der Löhne für März an die Arbeiter des Unternehmens begonnen hat. Er unterstrich, dass man sich im Kombinat bemüht seinen Hauptreichtum zu erhalten – das Kollektiv der Werktätigen. „Sie waren aufgegeben, weil sie am 16. März von dem privaten Unternehmen entlassen wurden. Ich habe die direkte Anweisung des Ministers für Industrie und Handel erhalten, dass trotz aller Schwierigkeiten, mit denen wir kämpfen, das Kollektiv erhalten werden muss. Wir wissen, dass das für uns eine Vorausleistung ist“, sagte er.
„Jetzt ist für uns das Wichtigste – der Schutz der Objekte, die sich an der Abgrenzungslinie befinden, der Wiederaufbau der Ausrüstung und der Beginn der Produktion in allen Bereichen. Das ist schwer, aber derzeit bemühen wir uns. Dabei werden wir nicht stehen bleiben – wir haben eine Entwicklungsperspektive“, sagte Jurij Temertej.
Das staatliche Unternehmen „Dokutschajewsker Gesteinskombinat“ wurde gegründet, nachdem der vorherige private Eigentümer dieses strategischen Unternehmens seine Mitarbeiter entlassen und versucht hat, die Arbeit des Kombinats lahmzulegen. Aus diesem Grund wurde das Unternehmen unter äußere Leitung gestellt.
Die Mitglieder der gewerkschaftlichen Grundorganisation des Unternehmens haben beschlossen, ihre Mitgliedsbeiträge für einen Monat zur Unterstützung eines Veteranenheims
des Unternehmens zu spenden. In dieser Einrichtung leben derzeit bei vollständiger Unterstützung des Kollektivs des Unternehmens 14 Veteranen, die keine Verwandten und keine Wohnung haben.
„Heute war für uns ein erfreulicher Tag. Die Arbeiter des Kombinats bekommen ihren ersten Lohn. Ehe wir an unsere Zukunft denken, dürfen wir nicht unsere Veteranen vergessen. Im Haus der Veteranen befinden sich ehemalige Arbeiter unseres Kombinats, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden. Jetzt ist die finanzielle Situation sehr schwierig, das Kombinat fängt praktisch von Null an. Die Gewerkschaftsorganisation hat heute ein Prozent der Löhne erhalten. Und es wurde die Entscheidung getroffen, diese Beiträge an das Haus der Veteranen zu zahlen“, sagte der Vorsitzende der Betriebsgewerkschaftsorganisation des staatlichen Unternehmens Artjom Gordienko.
Am 4. April dieses Jahres hatte das Arbeitskollektiv des Unternehmens die Entscheidung
getroffen, in die Gewerkschaft der Arbeiter der Metall- und Bergbauindustrie der DVR einzutreten.

De.sputniknews.com: Gewissenlos“: Nichtermittlung des Giftgasangriffs vor Ort führte zu Fälschungen
Die Entscheidung der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OVCW) keine Ermittlung des Giftgasangriffs in Syrien „vor Ort“ durchzuführen, hat perfekte Bedingungen für Fälschungen geschaffen, teilte am Freitag das russische Außenministerium mit.
„Die OVCW-Mission für die Feststellung von Fakten des Einsatzes von Chemiewaffen in Syrien hat nicht einmal den Ort besucht, um den Einsatz von Chlor zu prüfen. Und warum? Weil schon der erste Besuch der Experten im Frühling 2014 in Syrien nach bekanntem Szenario mit einer umfangreichen Provokation seitens der Kämpfer, mit Einsatz von Chlor in der Provinz Idlib‚ zusammenfiel“, so die Behörde.
Laut Moskau wurden bei einem anderen Versuch OVCW-Experten von Kämpfern als Geiseln genommen, was ihre Arbeit auf den Territorien, die nicht von Damaskus kontrolliert werden, beendete. Auf diese Weise habe die Praxis begonnen, dass Vertreter der OVCW alle von der syrischen Opposition und ihren Unterstützern fabrizierte Daten über den Einsatz von Chlor als wahr aufnehmen würden.

Dnr-online.ru: Den Arbeitern der staatlichen Unternehmen „Donezkkoks“, „Dokutschajewsker Gesteinskombinat“, „Donezker elektrotechnische Fabrik“ wurde am 7. April begonnen die Löhne für März auszuzahlen.
„Heute hat in allen Unternehmen, in denen eine zeitweilige äußere staatliche Leitung eingeführt wurde (und die im Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Industrie und Handel liegen), die Auszahlung der Löhne für März begonnen. Sie werden in vollem Umfang ausgezahlt. Bei „Stirol“ wird die Personalstruktur vorbereitet, wir rechnen damit, in den nächsten zwei Wochen Menschen einzustellen und auch mit der Auszahlung der Löhne zu beginnen“, erklärte der Minister für Industrie und Handel der DVR Alexej Granowskij
Beim staatlichen Unternehmen „Donezkkoks“ – der ältesten Kokerei der Hauptstadt der Republik – haben 74 Mitarbeiter Lohn erhalten. Die Donezker Kokerei wurde vom vorherigen Eigentümer bereits 2015 stillgelegt. „Der ehemalige Eigentümer hat die
Kokserzeugungsausrüstung praktisch vollständig entfernt. Aber die soziale Infrastruktur ist geblieben: Wohnheime, ein Stadion, ein Park und der zum Unternehmen gehörige Kulturpalast. Diese Objekte werden wir wiederaufbauen und stellen bereits Personal ein“, sagte der Industrieminister. Nach den Worten des Direktors des staatlichen Unternehmens „Donezkkoks“ Maxim Soldatow wird derzeit eine Inventarisierung in dem Unternehmen durchgeführt.
Der Minister für Industrie und Handel der DVR Alexej Granowskij unterstrich, dass die Auszahlung der Löhne in den Unternehmen mit zeitweiliger äußerer Leitung dank der engen Zusammenarbeit aller interessierten Seiten möglich war.
„In der Donezker elektrotechnischen Fabrik laufen zurzeit Prozesse zur Abschließung von Vereinbarungen zur Lieferung von Produkten. Geld haben sie bisher nicht auf dem Konto. Deshalb haben wir dem Unternehmen finanzielle Hilfe auf Kreditbasis gegeben, um den Menschen Löhne zu zahlen und die Fabriken wieder in Betrieb zu nehmen. Das Ministerium für Handel und Industrie und unsere staatlichen Unternehmen helfen einander, um für die allgemeine Sache zu arbeiten“, sagte er.

de.sputniknews.com: Washington, London und Paris besessen von paranoider Idee – UN-Botschafter
Die USA, Frankreich und Großbritannien sind besessen von der Idee den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zu stürzen, wie der stellvertretende UN-Botschafter Russlands, Wladimir Safronkow, am Freitag in der Dringlichkeitssetzung des UN-Sicherheitsrates sagte. Dies meldet die Nachrichtenagentur „RIA Novosti“.
„Washington, London und Paris sind von der paranoiden Idee besessen, die legitime Regierung von Syrien zu stürzen. Davon zeugen deutlich das böswillige, undiplomatische Verhalten und das Auftreten des englischen UN-Botschafters. Herr Rycroft, hören Sie auf, mit niveaulosen, unprofessionellen Argumenten und Vorwürfen gegen mein Land zu operieren. Ich warne Sie noch einmal, versuchen Sie nicht, uns mit der arabischen Welt zu entzweien. Das wird nicht gelingen“, so Safronkow.
Der UN-Botschafter Großbritanniens, Matthew Rycroft, hat laut Medien zuvor gesagt, dass Russland den anderen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates zuhören und aufhören sollte, Resolutionen zu blockieren, die die syrischen Behörden zur Rechenschaft ziehen.
Zuvor wurde berichtet, dass der UN-Sicherheitsrat am heutigen Freitag auf Verlangen Russlands in einer Dringlichkeitssitzung den jüngsten US-Raketenangriff auf eine syrische Luftwaffenbasis bespricht.

Gefunden auf der Youtube-Seite Alexandr Sachartschenko: Ein Video über die große Reservistenübung in der DVR am 06.04.2017


vormittags:

De.sputniknews.com: Nach US-Angriff: Russisches Raketenschiff geht vor Syrien in Stellung
Einen Tag nach dem umstrittenen US-Raketenangriff auf einen syrischen Luftstützpunkt hat die russische Fregatte „Admiral Grigorowitsch“ wieder vor Syriens Küste Stellung bezogen. Das mit Kalibr-Marschflugkörpern bewaffnete Kriegsschiff hatte am Freitag seinen Stützpunkt in Noworossijsk verlassen und Kurs auf das östliche Mittelmeer genommen.
„Die ‚Admiral Grigorowitsch‘ der Schwarzmeerflotte ist heute zu dem ständigen Marineverband Russlands im Mittelmeer hinzugestoßen“, teilte Marinesprecher Wjatscheslaw Truchatschow am Samstag mit.
In der vergangenen Woche hatte die „Admiral Grigorowitsch“ noch an einer gemeinsamen Übung mit der türkischen Kriegsmarine teilgenommen…

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden das Regime der Feuereinstellung einmal verletzt. Dies teilte die Volksmiliz der LVR mit.
Aus Richtung Krymskoje wurde das Gebiet von
Frunse mit 120mm-Mörsern und Granatwerfern beschossen.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Gestern gegen fünf Uhr nachmittags wurden
zwei zivile Einwohnerinnen der Siedlung Trudowskije in der Folge eines Beschusses verletzt. Die Verletzungen sind leicht, der Zustand der Verletzten ist jetzt stabil. Die nötige medizinische Hilfe haben sie erhalten“, teilte der Leiter der Verwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij mit..
Nach seinen Worten haben die ukrainischen Soldaten die Beschüsse von Trudowskije in der Nacht fortgesetzt, in der Folge wurde ein Wohnhaus in der Seljonyj-Gaj-Straße 3 beschädigt.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte
56 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Gemäß den Angaben des Kommandos wurden
21 Ortschaften der Republik beschossen. Geschossen wurde unter Verwendung Artilleriegeschützen, Panzern, Mörsern, Schützenpanzern, Schützenpanzerwagen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen.

De.sputniknews.com: Auch nach dem amerikanischen Angriff auf die syrische Armee wird sich die russische Luftwaffe auf keine militärischen Aktionen gegen die USA einlassen, solange keine Bedrohung für die russischen Streitkräfte besteht. Diese Auffassung äußerte Konstantin Kossatschow, Chef des Auswärtigen Ausschusses im Föderationsrat (russisches Parlamentsoberhaus).
Russland hatte den gestrigen Raketenangriff der USA auf einen Flugplatz der syrischen Armee in der Provinz Homs, bei dem sowohl Soldaten als auch Zivilisten gestorben sein sollen, scharf verurteilt.
„Das bedeutet nicht, dass sich die russische Luftwaffe an militärischen Aktionen gegen die USA oder ihre Unterstützer beteiligen wird, wenn es keine direkte Bedrohung für unsere Militärs in Syrien gibt“, kommentierte Kossatschow am Samstag. Sollte aber die Weltgemeinschaft diese illegitime Attacke der USA nicht eindeutig verurteilen, könnte dies Washington zu weiteren militärischen Aktionen bewegen. „Dann würden die Gefahren von Kollisionen mehrfach wachsen.“
Zugleich rechtfertigte Kossatschow die Entscheidung Russlands, das Memorandum mit dem US-Militär zur Vermeidung von Zwischenfällen in Syrien auszusetzen.
Es kann keine rechtlichen Mechanismen zur Unterstützung rechtswidriger Aktionen geben. Mit ihrem Schlag auf eine Basis der syrischen Regierungsarmee stellten sich die USA außerhalb der internationalen Anti-Terror-Vereinbarungen.“

Lug-info.com: Soldaten der Volksmiliz der LVR und Vertreter des Projekt „Freiwilliger“ der gesellschaftlichen Bewegung „Mir Luganschtschine“ haben mehr 500 kg humanitäre Hilfe in ein Kinderheim im frontnahen Irmino gebracht. Dies teilte der Pressedienst der Volksmiliz mit.
„Die Soldaten der Volksmiliz kennen die Notwendigkeit, den Kinderheimen der LVR zu helfen. Heute haben wir dem Kinderheim Irmino Lebensmittel übergeben“, sagte der
stellvertretende Kommandeur für die Arbeit mit dem Personal eines Versorgungsbataillons Wiktor Smirnow.
Die Soldaten übergaben den Kindern „mehr als 500kg Fisch-, Fleisch- und Gemüsekonserven, Backwaren, Milchpulver und verschiedene Säfte“.
„Die Volksmiliz und die Vertreter des Projekts „Freiwilliger“ sind schon mehrmals zu uns
gekommen und bringen immer Geschenke“, sagte die Direktorin des Kinderheims Nadeshda Terehina.
„Vielen Dank, dass Sie Zeit und Mittel finden, an unserer Einrichtung nicht vorbeizufahren, sondern zu den Kindern kommen, die Sie immer erwarten und froh sind, Sie zu sehen“, sagte sie.

De.sputniknews.com: Mit ihrem absichtlichen Raketenangriff auf die syrische Armee haben die USA nach der Einschätzung der russischen Außenamtssprecherin Maria Sacharowa die eigene Unberechenbarkeit unter Beweis gestellt.
„Das beweist ein weiteres Mal, dass die USA der unberechenbarste Staat sind“, sagte Sacharowa am Samstag im russischen Fernsehen. „Wenn in den USA etwas voraussagbar ist, dann ist das die Unvoraussagbarkeit ihrer Außenpolitik.“…

Ukrinform: Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat sieben Lastwagen mit Nahrungsmitteln und Medikamenten in die Ostukraine geschickt.
Der Konvoi fuhr Richtung Donezk über den Kontrollposten „Nowotroizke“, berichtet der ukrainische Grenzschutz. In den Lastwagen habe es 12 Tonnen Nahrungsmittel und 9,2 Tonnen Medikamente gegeben.

nachmittags:

De.sputniknews.com: Bei der Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates am Freitag hat der ständige UN-Vertreter Boliviens, Sacha Llorenti, die USA förmlich vorgeführt, als er die Anwesenden an die Meldungen über Massenvernichtungswaffen im Irak erinnerte, die die USA als Vorwand für ihre Invasion verbreitet hatten.
Llorenti übte scharfe Kritik an Donald Trumps eigenmächtigem Raketenangriff in Syrien, den er als „äußerst ernste Verletzung des Völkerrechts“ bezeichnete.
Um seinen Worten Nachdruck zu verleihen, verwies Llorenti auf die Ereignisse vom 5. Februar 2003, als der damalige US-Außenminister Colin Powell zur Rechtfertigung der US-Invasion in den Irak dem UN-Sicherheitsrat „überzeugende Beweise“ von Massenvernichtungswaffen in dem Land vorgelegt hatte.
An dieser Stelle hielt der bolivische Diplomat ein Foto von Powell hoch, das an jenem Tag geschossen wurde. Darauf zeigt dieser dem UN-Sicherheitsrat eine Ampulle mit weißem Pulver – sogenanntem Anthrax oder Milzbrand.
„Ich glaube, wir sollten uns unbedingt an diese Bilder erinnern und daran, dass man uns gesagt hatte, im Irak gebe es Massenvernichtungswaffen und das sei der Grund für die Invasion“, sagte der bolivische UN-Botschafter.
„Infolge der Invasion gab es eine Million Todesopfer, und sie hat eine Serie von Gräueltaten in der Region losgetreten“, so Llorenti weiter.
„Würden wir jetzt vom IS sprechen, hätte diese Invasion nicht stattgefunden? Würden wir jetzt von zahlreichen entsetzlichen Angriffen in verschiedenen Teilen der Welt reden, hätte diese illegitime Invasion nicht stattgefunden?“, fragte er…

Dnr-online.ru: Zum Stand am 5. April sind in Folge der Kriegshandlungen in der DVR 11.295 Objekte der Infrastruktur zerstört oder teilweise beschädigt, teilte der Pressedienst der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR mit. (Ende 2016 waren es nach den Angaben der Bevollmächtigten für Menschenrecht 11.066 Objekte – Anm. d. Übers.)
Nach Orten aufgeschlüsselt sind dies: Donezk – 6784 Objekte, Debalzewo – 268, Gorlowka – 523, Dokutschajewsk – 81, Jenakiewo – 295, Shadowka – 91, Kirowskoje – 72, Makejewka – 1109, Sneshnoje – 54, Tores – 118, Charzysk – 749, Schachtjorsk – 74, Jasinowataja – 577, Amwrosiewskij-Bezirk – 278, Wolnowacha-Bezirk – 3, Marjinskij-Bezirk – 24, Nowoasowskij – Bezirk 17, Starobeschewo-Bezirk 52, Telmanowo-Bezirk 93, Schachtrjorskij-Bezirk – 33.
Es handelt sich insgesamt um
– 6185 Wohnhäuser
– 760 Stromleitungen und Stromverteilungspunkte
– 175 Objekte der Heizungsversorgung
– 48 Objekte der Wasserversorgung
– 2669 Objekte der Gasversorgung
– 11 Kanalisationsobjekte
– 101 Objekte des Gesundheitswesens
– 502 allgemeinbildende Bildungseinrichtungen
– 55 Objekte der beruflich-technischen Bildung
– 62 Hochschuleinrichtungen
– 26 Objekte des Sportbereichs
– 54 Kultureinrichtungen
– 240 Objekte der Straßen- und Transportinfrastruktur
– 59 Objekte der industriellen Produktion
– 89 Handelsunternehmen
– 259 weitere Objekte.
Von 2788 Objekten, die in Staats- oder Kommunaleigentum sind, wurden bis zum 7.5.17 513
wiederaufgebaut, bleiben 2275, die noch wiederaufgebaut werden müssen.

De.sputniknews.com: Die russische Armee verfügt nach eigenen Angaben über Anti-Raketen-Raketen, die Ziele im erdnahen Weltraum bekämpfen können. Mit den neuen Raketen sollen die bereits seit zehn Jahren im Dienst stehenden Luftabwehr-Systeme S-400 ausgestattet werden.
„Wir bekommen bereits seit einiger Zeit neue Raketen, die uns unter anderem erlauben, auch im erdnahen Weltraum zu operieren, und das mit höheren Geschwindigkeiten“, sagte Viktor Gumenny, Vizechef der russischen Luft- und Weltraumverteidigungstruppen, am Samstag dem Radiosender Echo Moskaus.
Der General bestätigte, dass die S-400 nun Ziele im erdnahen Weltraum treffen könnten. Den genauen Höhen-Wirkungsbereich der neuen S-400-Raketen nannte er jedoch nicht.
Das S-400-System (Nato-Code SA-21 Growler) ist mit einer Reichweite von 400 Kilometern gegen alle Typen von Flugzeugen über Drohnen bis zu Marschflugkörpern wirksam und kann auch taktische Raketen abfangen. Selbst Tarnkappenflugzeuge (Stealth) haben dagegen keine Chance. Nach bisherigen Angaben kann jedes System gleichzeitig 36 Ziele in bis zu 27 Kilometer Höhe mit insgesamt 72 Raketen beschießen. Das System ist mit vier Raketentypen kompatibel, die sich in Gewicht und Reichweite unterscheiden.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleunant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR
stabilisiert sich. In den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung einmal verletzt. Insgesamt wurden mehr als 20 Geschosse abgeschossen.
Das ukrainische Kommando konzentriert weiter seine Kräfte und Mittel in der Nähe der Kontaktlinie. So wurde die Ankunft einer weiteren Partie Technik der ukrainischen Streitkräfte am Bahnhof Artjomowsk-2 bemerkt, darunter 152mm-Artilleriegeschütze 2S3 „Akazija“, Schützenpanzerwagen und 30 Panzer.
Außerdem wurde die Durchführung von technischen Bauarbeiten zur zusätzlichen Ausrüstung und zum Aufbau von militärischen Objekten und Hubschrauberlandeplätzen im Verantwortungsbereich der 25. Brigade im Gebiet von Torezk bemerkt.
Beobachter der OSZE haben eine weiteres Mal die Lagerorte für Waffen der ukrainischen Streitkräfte besucht und das Fehlen von 105 Panzern, sieben 85mm-Haubitzen D-44, vier 120mm- und 17 82mm-Mörsern festgestellt.

De.sputniknews.com: Giftgas nun auch in Mossul eingesetzt – Stadtratschef
Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) hat am Freitag Geschosse mit chemischen Kampfstoffen auf Zivilisten im irakischen Mossul abgefeuert. Dies teilte der Chef des lokalen Stadtrates, Abdel Sattar al-Habu, gegenüber Agentur RIA Novosti mit.
Der Daesh setzte heute Geschosse mit dem Kampfstoff Chlor gegen friedliche Bürger und Regierungskräfte ein, die sich in den bereits befreiten Stadtteilen Yarmouk und Matahin befinden“, sagte der Beamte am Freitag.
Ihm zufolge gibt es derzeit keine genaueren Informationen über Opferzahlen.
Im vergangenen Monat griffen die IS-Kämpfer nach Angaben des kurdischen Fernsehsenders Rudaw bereits bei Straßenkämpfen gegen die Regierungstruppen im Zentrum von Mossul zu Giftgas.

De.sputniknews.com: Mindestens zehn Zivilisten sind übereinstimmenden Medienberichten zufolge am Samstag bei einem Luftangriff der US-geführten internationalen Koalition westlich der syrischen Stadt Rakka getötet worden.
Bombardiert worden sei das Dorf Hunaida, meldet die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana am Samstag. „Flugzeuge der internationalen Koalition unter der US-Führung haben in Hunaida ein Blutbad angerichtet“, zitiert Sana einen namentlich nicht genannten Ortsbewohner. Es gebe mindestens zehn zivile Todesopfer.
uch der TV-Sender Al-Jazeera berichtete, dass infolge eines Angriffs der US-Koalition zehn Zivilisten getötet worden seien.
In der Nacht zum 20. März hatte die US-Koalition eine ehemalige Schule in Mansura, 30 km westlich von Rakka, zerbombt und mehr als 30 Zivilisten getötet. Das Gebäude diente rund 50 Familien als Unterkunft, die aus Hama, Homs und Rakka geflohen waren.

youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung
56 Mal verletzt: in Richtung Gorlowka – 4 Mal, in Richtung Donezk – 37 Mal, in Richtung Mariupol – 15 Mal.
Dabei hat der Gegner 16 Geschosse mit schwerer Artillerie, 12 Panzergeschosse und 380 Mörsergeschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Die Beschüsse, die von den ukrainischen Terroristen während des hellen Feiertags Verkündigung des Herrn durchgeführt wurden, führten zu
Splitterverletzungen bei zwei Einwohnerinnen des Petrowskij-Bezirks von Donezk, geb. 1980 bzw. 1983. Außerdem wurden vier Wohnhäuser beschädigt: im Petrowskij-Bezirk von Donezk auf der Karnavalnaja-Straße 25 und der Seljonyj-Gaj-Straße 3.
In
Jasnoje wurden auf der Pobeda-Straße 25 bzw. Schtschorse-Straße 31 zwei Wohnungen gleichzeitig beschädigt.
Die
Verluste unter den Soldaten der DVR betragen einen Toten und einen Verletzten.
Wir stellen fest, dass der Gegner zusätzliche Mörsermannschaften an der Kontaktlinie in den Gebieten von Awdejewka, Opytnoje, Peski, Kamenka und Wodjanoje eingerichtet hat.
Auch wurde von uns die Ankunft eines
islamischen Bataillons mit 500 Mann in Mariupol bemerkt, das im Verantwortungsbereich der 36. Marineinfanteriebrigade aktiv werden wird. Die Aufgaben des Bataillons sind die Bewachung von Raketenartilleriewaffenlagern sowie die Kontrolle des Hafens von Mariupol, der zu einer Umschlagbasis zur Durchführung ungesetzlichen Waffenhandels mit den Ländern des Nahen Ostens geworden ist, darunter auch mit chemischer Munition. Das Bataillon ist in Mariupol stationiert, in der Bachtschiwandshi-Straße. Der Kurator des Bataillons ist der Kompaniekommandeur der Nationalgarde der Ukraine Major Karpenko.
Auf diese Weise zieht das ukrainische Militärkommando, das mit dem Unwillens der Ukrainer, die Reihen der Mörder aufzufüllen, konfrontiert ist, wahhabitische Einheiten, deren sogenannter Dschihad die Staaten des Nahen Osten zerstört und auch Europa erreicht hat, für seine Reihen heran und legitimiert diese.

De.sputniknews.com: Erst bomben, dann überlegen? – US-Aktivisten warnen vor Atomkrieg wegen Syrien
Der von US-Präsident Donald Trump angeordnete Raketenangriff auf eine Luftwaffenbasis in Syrien könnte laut der US-amerikanischen Anti-Kriegs-Bewegung United National Antiwar Coalition (UNAC) eine „katastrophale Eskalation“ in der Region oder gar einen Atomkrieg zur Folge haben.
„Trump und seine inzwischen parteiübergreifenden Unterstützer mit dem Motto,Erst bomben, dann Fragen stellen!‘ entfesseln etwas, das zu einer katastrophalen Eskalation in der Region führen könnte, die die Gefahr eines Atomkriegs birgt“, zitiert die Nachrichten-Webseite Scoop eine entsprechende Erklärung der Organisation.
Weder Trump selbst noch eine US-Behörde hätten jegliche Beweise vorgelegt, dass die Regierung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad das Nervengas Sarin bei Bombenangriffen auf die Terrornetzwerke „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) und Al-Qaida oder andere „Rebellengruppierungen“ in der syrischen Provinz Idlib eingesetzt habe.
Der US-Raketenangriff auf Syrien am Freitag könnte laut UNAC an einem künftigen Verhandlungstisch effektiv ausgenutzt werden, um den US-Einfluss in einem Nach-Kriegs-Syrien zu sichern.
Die Aktivisten befürchten, dass Trumps „gefährliche und tödliche“ Eskalation den Beginn eines neuen und intensiveren „imperialistischen US-Kriegs“ in Syrien bedeuten könnte. Dabei würde der US-Kampf gegen Terroristen in den Hintergrund rücken, während sich Washington auf eine Absetzung Assads konzentriere.
Die Anti-Kriegs-Koalition übt zudem laut der Nachrichten-Webseite in ihrer Erklärung scharfe Kritik am Vorgehen der US-Medien.
„Die Medien rühren einhellig die Kriegstrommel und feiern den Bombenangriff ohne jede Absicht, geschweige denn Forderung, jegliche Fakten zu ermitteln, um ihre reflexartige Unterstützung für Trumps monströses Verhalten zu bekräftigen“, hieß es weiter.
Immer hätten die Medien, wenn Vorwände zur Rechtfertigung „imperialistischer Kriege“ benutzt wurden, den Weg dafür mit tragischen Bildern von verletzten und leidenden Kindern geebnet, begleitet von unbegründeten Vorwürfen, dass die syrische Regierung dahinter steckt.
Aus Protest gegen das Vorgehen der US-Regierung wollen die UNAC-Aktivisten nun eine Serie von Demos landesweit in Dutzenden Städten, darunter auch in Washington, organisieren.

De.sputniknews.com: Hunderte Menschen gehen seit Freitag in mehreren US-Städten auf die Straßen, um gegen den Befehl von US-Präsident Donald Trump zum Raketenangriff in Syrien zu protestieren. In den sozialen Netzwerken tauchten bereits zahlreiche Fotos und Videos davon auf.
Laut dem US-Sender NBC News haben sich am Freitagabend unzählige Demonstranten in New York vor dem Trump Tower sowie am Union Square versammelt und dort Antikriegs-Parolen skandiert. Einige Protestler stellten demnach auf Plakaten die Aussage Trumps infrage, wonach der syrische Präsident Baschar al-Assad für die mutmaßliche Giftgasattacke im syrischen Idlib verantwortlich sei.
Das Blatt „New York Daily News“ berichtet, dass die Demonstranten in New York auch Plakate mit Aufschriften wie „Hände weg von Syrien“ und „Geld für Arbeitsplätze, Schulen und Gesundheitswesen, nicht für Krieg in Syrien“ hochhielten.
Zudem sollen sich Demonstranten vor dem Weißen Haus in Washington DC, in Los Angeles (Kalifornien), Boston (Massachusetts), Houston (Texas), Denver (Colorado) und vielen anderen Großstädten versammelt haben. Auch für den heutigen Samstag und morgigen Sonntag seien US-weit Protestaktionen geplant, heißt es.

De.sputniknews.com: Moskau nennt Boris Johnsons Vorwand für abgesagte Russland-Reise „absurd“
Stabilität und Konsequenz sind nicht mehr die Markenzeichen der westlichen Außenpolitik. So kommentierte die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa die Absage des Russland-Besuchs des britischen Außenministers Boris Johnson. Der Westen denke sich immer wieder irgendwelche „absurde Ausreden“ aus, betonte sie.
„Es entsteht der Eindruck, dass unsere westlichen Kollegen in ihrer eigenen Realität leben, in der sie zuerst kollektive Pläne eigenständig zu schmieden versuchen, diese dann auch eigenständig wieder ändern, indem sie sich absurde Ausreden einfallen lassen“, so Sacharowa.
Russland habe sich immer für den Aufbau stabiler Beziehungen auf einer festen völkerrechtlichen Grundlage eingesetzt.
„Leider sind Stabilität und Konsequenz längst nicht mehr die Markenzeichen der westlichen Außenpolitik“, betonte die Außenamtssprecherin weiter.
Am Samstag teilte das britische Außenministerium mit, dass der für den 10. April geplante Besuch Johnsons nach Moskau „wegen der jüngsten Ereignisse in Syrien“ abgesagt worden sei. Ursprünglich sollte Johnson Russland noch Ende März besuchen, die Reise war jedoch verschoben worden. Die britische Behörde hatte dies mit Änderungen im Terminplan der Nato-Außenminister begründet.

De.sputniknews.com: Weißes Haus: US-Generalstabschef sprach mit Moskau über Syrien-Angriff
Nach dem Raketenangriff auf die syrische Armee in Homs soll der US-Generalstabschef Joseph Dunford nach Angaben der US-Administration mit seinem russischen Amtskollegen Waleri Gerassimow telefoniert haben.
„General Dunford sprach mit General Gerassimow nach dem Angriff. Das Gespräch war professionell. Im Mittelpunkt stand die Situation in Syrien“, teilte ein Sprecher der US-Administration der Nachrichtenagentur RIA Novosti mit.
Eine Stellungnahme der russischen Seite liegt nicht vor…

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über Beschüsse tagsüber
„Heute, am 8. April 2017, wurde
ein Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums der DVR, der Arbeiten zur Identifizierung eines explosiven Objekts, das von örtlichen Einwohnern auf offenem Gebiet im Bezirk von Jasnoje in der Nähe von Dokutschajewsk gefunden wurde, durchführte, von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschossen“, teilte der Pressedienst des Ministeriums mit.
Niemand wurde verletzt.
„Etwa vor einer halben Stunde haben ukrainische Soldaten einen Beschuss von
Jelenowka durchgeführt. Es gab einige Treffer, eine Stromleitung wurde beschädigt, eine Unterstation ist vom Netz. Verbraucher auf etwa 13 Straßen haben keine Stromversorgung“, teilte der Leiter der Ortsverwaltung Igor Sjakerin mit.
Er fügte hinzu, dass die Reparaturbrigaden schon vor Ort sind, um die Schäden zu beseitigen.

Ukrinform: Jedes vierte Kind in den Regionen Donezk und Luhansk, in der Ostukraine, braucht nach Angaben des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) psychosoziale Unterstützung. Insgesamt gehe es um rund 200.000 Kinder.
„Die Welt hat diese unsichtbare Krise in der Ostukraine vergessen, dabei zahlen hunderttausende Kinder für die Krise einen großen Preis, sie leben in ständiger Angst und erhalten keine adäquate Hilfe“, erklärte die UNICEF-Vertreterin in der Ukraine Giovanna Barberis.
Laut Barberis leiden Kinder, die in einem Radius von 15 Kilometer von der Trennlinie in der Ostukraine wohnen, am meisten. Kriegshandlungen, sporadische Beschießungen, Gefahr von Landminen sei die tägliche Realität. Auch der Weg zur Schule stelle eine Gefahr dar. Etwa 740 Schulen seien seit Beginn des Konflikts zerstört oder beschädigt worden.
UNICEF zufolge berichten Eltern und Lehrer über ernsthafte Änderungen im Verhalten und psychischen Zustand der Kinder. „Viele leiden unter Angstgefühlen, an Bettnässen. Die anderen leiden unter Alpträumen. Die Kinder sind aggressiv und wollen keine Kontakte mit Erwachsenen“, heißt es.
Das Kinderhilfswerk ruft zu Spenden in Höhe von 32 Millionen Dollar für die Unterstützung der Kinder im Konfliktgebiet auf.

De.sputniknews.com: Russland wird demnächst laut dem Oberbefehlshaber der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte, Viktor Bondarew, den modernen Flugabwehrkomplex S-500 in Dienst stellen.
„Wir und die Rüstungsindustrie entwickeln uns weiter, in einem beschleunigten Tempo geht die Entwicklung des brandneuen Systems S-500 voran“, so Bondarew.
Das Raketensystem werde in nächster Zeit den Dienst bei den russischen Flugabwehrtruppen antreten.
Wladimir Ljaporow, Chef der Schukow-Militärakademie für Kommandeure der Luftverteidigung, bestätigte seinerseits, dass die Ausbildung der Fachkräfte zur Bedienung der neuen S-500-Systeme bereits begonnen habe.
S-500 gehört zur neuen Generation der Boden-Luft-Raketen. Das S-500-Flugabwehrsystem ist imstande, gleichzeitig zehn Interkontinentalraketen und deren Sprengköpfe, die sich mit Hyperschallgeschwindigkeit bewegen, zu zerstören. Das System kann Ziele verfolgen und zerstören, die sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu sieben km/s bewegen, sowie Flugzeuge, Hubschrauber und Marschflugkörper. Die Einsatzreichweite des Raketenabwehrsystems S-500 beträgt im Radius über 600 km.

De.sputniknews.com: Nur einen Tag nach dem massiven US-Raketenangriff auf den Militärflughafen Schairat in der syrischen Provinz Homs fliegen Kampfjets der syrischen Luftwaffe von dort aus wieder Einsätze. Dies teilte am Samstag ein syrischer Militärangehöriger vor Ort der Agentur RIA Novosti mit.
„Der Luftstützpunkt arbeitet planmäßig. Flugzeuge führen Aufgaben und Kampfeinsätze durch, fliegen Luftschläge gegen die Terroristen“, sagte ein hochrangiger Offizier der syrischen Armee.
Die durch den Raketenangriff entstandenen Schäden am Stützpunkt sollen die dortige Arbeit nur kaum beeinflusst haben, sagte er ferner. Sämtliche Jets seien auch wieder sicher zur Basis zurückgekehrt.
Zuvor war berichtet worden, dass der Luftwaffenstützpunkt Schairat durch den US-Angriff nahezu vollständig zerstört worden sei…

Ukrinform: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat mit seinem Dekret das nationale Programm zur Zusammenarbeit mit der Nato für 2017 gebilligt.
Das Programm sieht Maßnahmen für Reformen in allen wichtigen Bereichen des Staates vor – von den Bereichen Sicherheit und Verteidigung bis zur Umsetzung der sozialen und politischen Reformen und Bekämpfung der Korruption, meldet die Pressestelle des Staatschefs. Ziel der Reformen sei eine Annäherung an Nato-Standards.
Eine weitere Entwicklung des politischen Dialoges und die praktische Zusammenarbeit mit der Nato für die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit des Landes seien im Programm geplant.
Die Erfüllung der Beschlüsse der Kommission Ukraine-Nato vom 9. Juli 2016 über Nato-Hilfe im Rahmen von Trustfonds sei im Programm auch vorgesehen.

De.sputniknews.com: Kiewer Gericht fällt Urteil gegen Ex-Angehörige der Tornado-Spezialeinheit
Ein Bezirksgericht in Kiew hat acht Angehörige des aufgelösten Tornado-Bataillons des ukrainischen Innenministeriums zu acht bis elf Jahren Haft verurteilt. Vier weitere haben eine Bewährungsstrafe erhalten, teilte der ukrainische Haupt-Militärstaatsanwalt Anatoli Matios am Freitag mit.
„Das Urteil gegen die Ex-Angehörigen der Polizeikompanie ‚Tornado‘, die Zivilisten folterten, ist gefällt“, schrieb Matios auf seiner Facebook-Seite.
Der Tornado-Befehlshaber Ruslan Onischtschenko wurde zu elf, sein Stellvertreter Nikolai Zukur zu 9,5 die Ex-Mitglieder Ilja Holod, Nikita Kust, Boris Gultschuk, Maxim Glebow zu jeweils neun, Daniil Ljaschuk zu zehn, Anatoli Plamadjan zu acht Jahren Haft verurteilt.
Weitere vier Ex-Angehörige bekamen fünf Jahre auf Bewährung. Das Gericht gewährte dabei Andrej Demtschuk, Roman Iwasch und Nikita Swiridowski einen Strafaufschub von zwei Jahren sowie Juri Schewtschenko einen von drei Jahren.
Die Tornado-Spezialeinheit war wegen einer Reihe von Verbrechen im Gebiet Lugansk zwischen Dezember 2014 und Juni 2015 anklagt worden, darunter wegen der Gründung einer kriminellen Vereinigung, des Missbrauchs der Amtsgewalt und Widerstands gegen die Staatsgewalt. Im Juni 2015 waren mehrere Mitglieder der Kompanie „Tornado“, darunter ihr Kommandeur Oleg Onischtschenko, festgenommen worden. Einen Monat später löste der ukrainische Innenminister Arsen Awakow die Einheit auf.

Abends:

Rusvesna.su: Die belgische Luftwaffe hat ihre Flüge in Syrien nach dem Austritt Russlands aus dem Memorandum zur Flugsicherheit ausgesetzt
Die Jagdbomber F-16 der belgischen Luftwaffe, die sich unter Führung der USA an der Operation in Syrien gegen den IS beteiligen, haben vorläufig ihre Flüge ausgesetzt, nachdem Russland seine Teilnahme am Memorandum über Flugsicherheit in Syrien gestoppt hatte, berichtete am Sonnabend der Radiosender Premiere.
Der Vertreter des Verteidigungsministeriums Belgiens bestätigte die Information nicht, dass der Beschluss mit dem Handeln Russlands in Zusammenhang steht und unterstrich, dass „die Flüge bis zu neuen Richtlinien ausgesetzt“ seien, merkt die Agentur Belga an…

De.sputniknews.com: Russlands Verteidigungsamt nennt einzigen Weg für C-Waffen-Nachweis in Syrien
Der offizielle Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, hat erklärt, wie die Existenz von Chemiewaffen in Syrien nachgewiesen werden könnte. Ihm zufolge gibt es nur eine einzige Möglichkeit.
„Der einzige Weg für das Erhalten und Vorlegen von irgendwelchen objektiven Beweisen der angeblichen Existenz von Giftstoffen auf Schairat ist das Entsenden einer Mission professioneller Experten dorthin“, so Konaschenkow am Samstag.
Ihm zufolge haben das US-Verteidigungs- und Außenministerium innerhalb von 24 Stunden nach dem US-Raketenangriff auf den Militärflughafen Schairat in der syrischen Provinz Homs keine Beweise dafür vorgelegt, dass dort Chemiewaffen gelagert seien.
Zuvor hatte die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, mitgeteilt, dass die Handlungen der USA in Syrien nichts mit dem Wunsch, die Wahrheit über einen möglichen Chemiewaffeneinsatz im Land herauszufinden, zu tun haben.

Rusvesna.su: Eine syrische Spezialeinheit eröffnete das Feuer auf ein Flugzeug der US-Luftwaffe
Die Kämpfer einer syrischen Spezialeinheit eröffneten das Feuer auf ein Aufklärungsflugzeug der US-Luftwaffe, das ihre Positionen im Nordosten von Syrien überflog. Dies sagte eine Quelle aus der Armee.
Während des Vorfalls befand sich das amerikanische Flugzeug über der Basis des 54. Regiments der syrischen Armee in Al-Kamishli. Nach der Eröffnung des Feuers verließ das Flugzeug die Region der Militärbasis…

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