Presseschau vom 05.04.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends / nachts:

De.sputniknews.com: Die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa hat in ihrem Facebook-Profil eine ungewöhnliche Geschichte mitgeteilt, die sich bei einem thematischen Abend in Wien ereignet hatte.
Laut Sacharowa nahm die russische Botschaft am 29. März in der Republik Österreich an der Veranstaltung „Länder der Großen Seidenstraße“ in einem Wiener Hotel teil, wo Diplomaten nach Abstimmung mit der Hotelverwaltung eine Werbetafel aufgestellt hatten, die das Reisepotential Russlands zeigte.
Die Tafel habe am nächsten Morgen abtransportiert werden sollen, so Sacharowa, allerdings habe es sich am 30. März herausgestellt, dass sie überraschenderweise weg gewesen sei. Eine „operative Ermittlung“ habe ergeben, dass zwei unbekannte Männer sie am Vorabend mitgenommen hätten. Etwas später sei einer von ihnen als US-Diplomat identifiziert worden, der dem Empfang ebenfalls beigewohnt habe.
Die Veranstalter seien mit der US-Botschaft in Kontakt getreten, die den Vorfall weder bestätigt noch dementiert habe. Dennoch sei die Werbetafel in das Hotel zurückgebracht worden, obwohl wichtige Befestigungsstücke verloren gegangen seien.
Da man die Werbetafel also nicht mehr zweckentsprechend habe verwenden können und „unter Berücksichtigung des Interesses, das die US-amerikanischen Kollegen für das Reisepotential Russlands gezeigt hatten“, hätten russische Diplomaten den Aufsteller als Geschenk in die US-Botschaft „mit entsprechenden Kommentaren“ zurückgeschickt. Allerdings, schreibt Sacharowa, seien die Kommentare nicht ganz entsprechend gewesen, da sie nicht der Situation, sondern „den besten Traditionen der diplomatischen Notenwechsel“ entsprochen hätten.
„Ist im US-Außenministerium vielleicht eine fünfte Kolonne entstanden, die unser Reisepotential jetzt ernsthaft angepackt hat, um eine Verbesserung der bilateralen Beziehungen zu verhindern?“, fragte die Pressesprecherin abschließend.

Vormittags:

De.sputniknews.com: Ankara auf Besetzungskurs: Schwere Technik nach Idlib verlegt – Syrien-Botschafter
Indem die Türkei schwere Militärtechnik in die syrische Provinz Idlib verlegt, verletzt sie laut dem syrischen Botschafter in Russland, Riad Haddad, die Souveränität seines Heimatlandes sowie sämtliche Resolutionen des UN-Sicherheitsrates.
„Die Türkei hat einen Eroberungsprozess neuer Territorien gestartet, in dem sie die Gebiete Kyubat und Atme in der Provinz Idlib besetzte“, sagte Haddad gegenüber der Agentur RIA Novosti. „Das ist nicht nur eine eklatante Aggression gegen die Souveränität des Landes, sondern auch eine Aggression gegen das syrische Volk.“
Die türkischen Truppen sollen zudem in das Viertel Dikmadasch im Norden der Stadt Afrin eingedrungen sein und die strategisch wichtigen Höhen nahe der Stadt besetzt haben. „Dort befinden sich bereits die schwere Technik und Panzerwagen. Dieses Viertel gehört zum Bezirk Jisr al-Shughur, der wiederum ein Teil der Provinz Idlib ist. Die türkischen Truppen bereiten sich auf den Bau einer Mauer vor, die die von ihnen bereits eroberten Gebiete von unserem Territorium trennen soll“, sagte Haddad empört.
Der Botschafter betonte, dass die Erklärungen aus Ankara über das Ende der Operation „Schutzschild Euphrat“ voll und ganz dem widersprächen, was sich derzeit in Syrien ereigne.
„In Wirklichkeit zog die Türkei ihre Truppen nicht ab. Sie halten sich derzeit im Norden der Stadt al-Bab auf und versuchen mithilfe von verbündeten Gruppierungen dort eine Stadt aufzubauen. Damit verletzen sie die Souveränität Syriens“, so Haddad. Unter den Verbündeten der Türkei verstehe Haddad nach eigenen Angaben die Terrorgruppierungen, die derzeit in diesem Gebiet Syriens agieren.
Die Erklärungen über die Beendung der Operation stellen dem Diplomaten zufolge also ausschließlich einen Teil des Informationskriegs dar. „Das ist eine eklatante Verletzung der UN-Vorschriften, des internationalen Rechts und aller Resolutionen des UN-Sicherheitsrates zu Syrien und zum Kampf gegen den Terror“, so Haddad abschließend.
Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim hatte am vergangenen Mittwoch den Abschluss der Operation „Schutzschild Euphrat“ bekannt gegeben. „Eine neue Operation wird sowohl gegen die IS-Gruppierung als auch zur Abwendung von Bedrohungen für die nationale Sicherheit der Türkei vorbereitet“, sagte er.
Die türkische Armee hatte diese Operation gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS, auch Daesh)am 24. August 2016 gestartet und unter Teilnahme der syrischen Opposition die Grenzstadt Dscharabulus im Norden Syriens sowie Al Bab eingenommen. Erdogan hatte damals erklärt, die Operation ziele darauf ab, eine Fläche von 5.000 Quadratkilometern von den Terroristen zu säubern und dort eine Sicherheitszone für die Unterbringung von Flüchtlingen einzurichten.

De.sputniknews.com: Giftgasangriff in Syrien: Russland präsentiert seine Überwachungsdaten
Die syrische Luftwaffe hat laut dem russischen Armeesprecher Igor Konaschenkow am Dienstag in der Nähe der Ortschaft Chan Scheichun in der Provinz Idlib einen Angriff auf ein Munitionslager der Terroristen geflogen, wo Giftstoffe und Militärtechnik deponiert waren.
„Laut objektiven Daten der russischen Luftraumkontrolle hat die syrische Armee am Dienstag zwischen 11.30 und 12.30 Uhr Ortszeit einen Schlag auf ein großes Munitionslager der Terroristen und Militärtechnik ausgeführt“, so Konaschenkow zu den jüngsten Medienberichten über einen angeblichen Giftgasangriff in Syrien.
Von diesem Depot aus sollen die Terroristen C-Waffen in den Irak transportiert haben.
Zudem sollen sich dort laut Konaschenkow Werkstätten zur Produktion von Giftstoffen befunden haben. Solche mit Giftgas gefüllten Geschosse hätten die Terroristen auch im syrischen Aleppo eingesetzt.
Am Dienstag hatte die Nationale Koalition für syrische Oppositions- und Revolutionskräfte 80 Tote und 200 Verletze bei einer Giftgas-Attacke im syrischen Chan Scheichun in Idlib gemeldet und die syrischen Regierungstruppen dafür verantwortlich gemacht. Das Kommando der syrischen Armee hatte die Vorwürfe entschieden zurückgewiesen und die Terroristen und deren Helfer dafür verantwortlich gemacht. Die Uno ermittelt zu den verheerenden Ereignissen.

De.sputniknews.com: Montenegro: Kronzeuge der „russischen Spur“ entpuppt sich als serbischer Krimineller
Die Staatsanwaltschaft Montenegros soll die endgültige Klage im Kontext des so genannten „Versuch zum Staatsstreich“ formulieren: Im Herbst 2016 hatte angeblich eine Gruppe von serbischen und russischen Nationalisten unmittelbar am Wahltag einen Sturm des Parlamentsgebäudes und den Mord am Ministerpräsidenten Montenegros, Milo Dukanovic, geplant.
Der Kronzeuge (im Grunde der einzige Zeuge) der Anklage war Aleksandr Sindjelic, einer der Anführer der Verschwörer und Chef der prorussischen Organisation „Serbische Wölfe“, der zudem angeblich an Gefechten im Südosten der Ukraine auf der Seite der selbsternannten „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk teilgenommen hatte. Angesichts dieser Angaben könnte man den Eindruck bekommen, dass es sich tatsächlich um die so genannte „Spur des Kremls“ handeln könnte. Ein Korrespondent von RIA Novosti hat sich nach Donezk begeben, um möglichst mehr Informationen über den Kronzeugen zu erfahren. Dabei fand er heraus, dass es in Sindjelics Lebenslauf einige fragwürdige „Kapitel“ gibt.
Auf seine Aussagen stützt sich offenbar die ganze Anklage. Aber Journalisten konnten viele heikle Momente in seiner Vergangenheit finden.
Vor allem stellte sich in Donezk heraus, dass Sindjelic an den Gefechten gar nicht teilgenommen hatte, obwohl er unter den Serben, die an den Kriegshandlungen tatsächlich teilnahmen, bekannt ist. Sein Image ist jedoch eher fraglich: Er initiierte diverse „humanitäre“ Projekte, sammelte in Belgrad Spenden für die „Freiwilligen“ und „Kriegsopfer“, die aber später spurlos verschwanden.
Außerdem stellte sich heraus, dass Sindjelic einst für einen Doppelmord verurteilt worden war. Die Umstände seiner späteren Freilassung wurden nahezu legendär.
„Er bekam vermutlich eine ärztliche Bescheinigung, dass er unzurechnungsfähig wäre, und deshalb wurde er freigelassen“, erzählte der serbische politische Aktivist Dragan Minic. „Wie kann er aber dann als Zeuge auftreten?“…

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Krymskoje wurde das Gebiet von
Shelobok mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.

Dan-news.info: „In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 55 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Insgesamt wurden von Seiten der ukrainischen Streitkräfte
19 Ortschaften der Republik mit Panzern, Mörser verschiedenen Kalibers, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.

Ukrinform: Die Lage im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) verschärft sich. Trotz der Vereinbarungen wird die Waffenruhe von den Terroristen nicht eingehalten. Der Feind hat in den vergangenen 24 Stunden 54 Mal das Feuer auf Armeestellungen eröffnet. Fünf ukrainische Soldaten wurden verletzt, teilte die Pressestelle der Antiterror-Operation auf Facebook mit….

De.sputniknews.com: Die serbische Hauptstadt Belgrad hat am Dienstagabend der Opfer des Terroranschlags in St. Petersburg gedacht und sein berühmtes Hochhaus „Palata Albania“ im Stadtzentrum und die größte Brücke über die Ada Ciganlija in den russischen Nationalfarben angestrahlt….

Dnr-news.com: Aus Kohlemangel wurde das Tripolsker Heizkraftwerk stillgelegt
Das Tripolsker Wärmekraftwerk, das sich in der Stadt Ukrainka im Kiewer Oblast befindet, stellte am Mittwoch die Produktion von Elektroenergie ein, um Kohle zu sparen. Dies berichtet die ukrainische Internetseite lb.ua.
„Das Tripolsker Kraftwerk steht still, um Kohle zu sparen. Dies geschah auf Anweisung des Dispatchers des Nationalen Energieunternehmens „Ukrenergo“, berichtete die Leiterin des Pressedienstes des Unternehmens „Zentrenergo“ Oxana Jegorowa…

De.sputniknews.com: US-Provokationen behindern Russlands Atom-Gespräche mit Pjöngjang
Russland will Nordkorea bei Gesprächen über dessen Atomprogramm beeinflussen. Das wird aber keinen Erfolg bringen, solange die USA und Südkorea Pjöngjang mit Militärübungen und neuer US-Raketenabwehr in der Region provozieren, wie Viktor Oserow, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses im Föderationsrat sagte.
„Wir sind bereit, unseren Einfluss auf Nordkorea bei Verhandlungen einzusetzen“, sagte Oserow am Donnerstag. „Wenn aber Pjöngjang ständig von den USA erpresst wird, die an den nordkoreanischen Grenzen gemeinsam mit Südkorea Manöver durchführen und wenn die USA ihre neue Raketenabwehr in der Region ausbauen, ist es unter solchen Umständen für Russland kompliziert, mit Pjöngjang zu reden“, hieß es….

Dnr-online.ru: Die Intensität der Beschüsse von Sajzewo durch die ukrainischen Truppen ist zurückgegangen, aber die Gefechte gehen trotz der Vereinbarungen über eine Feuereinstellung ab dem 1. April weiter. Dies berichtete in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR die Leiterin des Ortschaftsrats von Sajzewo Irina Dikun.
Sie erläuterte, dass 30% der Wohnhäuser der Ortschaft vollständig zerstört sind, ohne Möglichkeit des Wiederaufbaus. Etwa 20% aller Wohnhäuser der Ortschaft sind durch die Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte nicht betroffen, die übrigen sind teilweise beschädigt.
„Die Menschen nutzen nun das Regime der Feuereinstellung und bemühen sich, die Schäden an den Häusern zu beheben. In der Ortsverwaltung werden Materialien zur Abdeckung von Fernstern und Dächern ausgegeben. Grundsätzliche Reparaturen führen wir nicht durch, weil die Einwohner von Sajzewo nicht an eine vollständige Beendigung der Beschüsse unseres Ortes glauben“, kommentierte Irina Dikun.
„Bereits seit mehr als einem Jahr hat ein großer Teil des Orts keine Stromversorgung. Wir nutzen das Regime der Ruhe und haben vor, Reparaturarbeiten in diesem Gebiet zu beginnen, aber die ukrainische Seite gibt keine Zusage zu einer vollständigen Feuereinstellung, damit Reparaturbrigaden die Leitungen reparieren können“, merkte sie an.

Ukrinform: Die Ukraine und Kanada stehen kurz vor dem Abschluss der Verhandlungen über Waffenlieferungen an die Ukraine.
Das erklärte der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko bei seinem Treffen mit der ukrainischen Diaspora in Riga. „Ich habe gestern ein Gesetz über die Ratifizierung des Freihandelsabkommens zwischen der Ukraine und Kanada unterzeichnet. In Kanada befindet sich derzeit unser Verteidigungsminister (Stepan Poltorak – Red.). Wir stehen kurz vor dem Abschluss der Verhandlungen, mit Unterstützung unserer Diaspora, über Waffenlieferungen. Und wir setzen mit unseren kanadischen Partnern gemeinsame Manöver fort“, sagte Poroschenko.
Poroschenko weilte am Dienstag zu einem Staatsbesuch in Lettland.

De.sputniknews.com: Warum Moskau Kiew nicht zu Sicherheitskonferenz einlädt
Russlands Verteidigungsministerium hat seine ukrainischen Kollegen zur sechsten Internationalen Sicherheitskonferenz am 26. und 27. April in Moskau nicht eingeladen.
„Wir haben der Ukraine keine Einladung zu dieser Konferenz geschickt“, teilte Vize-Verteidigungsminister Alexander Fomin am Mittwoch mit.
Dem Vize zufolge gibt es zwischen Russland und der Ukraine mehrere schwierige Fragen im Sicherheitsbereich – allen voran in den bilateralen Beziehungen. „Sie betreffen vor allem die Sicherheit in der Ukraine selbst, in den an Russland grenzenden Gebieten. Wir erörtern diese Fragen jedoch aktiv – in Minsk, im Rahmen der OSZE, der Uno“, so Fomin.

Dan-news.info: Situation an der Donezker Filterstation (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Heute plant das Zivilschutzministerium der DVR, mit den Arbeiten zur Entminung der Donezker Filterstation (Wasserwerke) zu beginnen“, informierte das Zivilschutzministerium.
Die Arbeiten zur Entminung der DFS und der angrenzenden Gebiete hat bereits gestern, am 4. April, unter Begleitung der OSZE-Mission und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination begonnen. Eine Reihe von gefundenen Geschossen wurden entschärft..
Nach der Entminung ist geplant, dass heute das Personal wieder in die Station kommt und eine Wiederinbetriebnahme möglich wird.
„Um 9:05 sind Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination von der russischen Seite sowie Reparaturbrigaden im Gebiet im Gebiet der DVS unter Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte geraten“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Unter das Feuer des Gegners geriert auch eine Zivilschutzgruppe, die zur DFS fuhr, um dass Territorium vor der Inbetriebnahme der Station auf explosive Gegenstände hin zu untersuchen.
„Die ukrainische Seite legt alle Kräfte in die Sabotage der Wiederaufbauarbeiten an der Filterstation“, unterstrich das Kommando.
Am Nachmittag ist es gelungen, die DFS wieder in Betrieb zu nehmen.
„Heute um 13:20 wurde die Donezker Filterstation wieder in Betrieb genommen“, teilte das kommunale Unternehmen Woda Donbass mit.

De.sputniknews.com: Die Beleuchtung des Pariser Eiffelturms ist in der Nacht auf Mittwoch aus Solidarität mit den Opfern des Terroranschlags in der St. Petersburger Metro und deren Familien erloschen.
Wie die Betreiberfirma erklärte, wurde die Beleuchtung Punkt Mitternacht ausgeschaltet. Nur die einzelnen Stockwerke wurden mit Notlicht erhellt…

De.sputniknews.com: Überlegt sich’s EU doch noch anders? Kiew muss um Visafreiheit bangen
Abgeordnete der Fraktion „Europa der Freiheit und der direkten Demokratie“ (EFDD) im EU-Parlament haben einen Änderungsantrag eingereicht, der per Resolution die Visafreiheit für die Ukrainer in die EU blockieren soll. Dies meldet die ukrainische Nachrichtenagentur „Ukrinform“.
Demnach ist der Antrag von Abgeordneten aus Großbritannien, Deutschland und Schweden initiiert worden. Am 5. April soll er, so die Agentur, behandelt und am 6. April dann schon eine entsprechende Resolution verabschiedet werden.
Der Gesetzentwurf benötigt nun noch die Zustimmung des EU-Rates. Erst dann kann er 20 Tage nach Veröffentlichung in Kraft treten.

Dnr-online.ru: Die Mitarbeiter des staatlichen Unternehmens „Komtel“ haben eine gewerkschaftliche Grundorganisation gegründet, die zur Gewerkschaft der Beschäftigten des Kommunikationswesens der DVR gehört. Dieser Beschluss wurde von Vertretern aller Abteilungen des Unternehmens aus den Städten und Bezirken der DVR während einer Gründungsversammlung am 5. April in Donezk gefasst.
Wir erinnern daran, dass das staatliche Unternehmen „Komtel“ am 1. März dieses Jahres nach der Einführung einer vorläufigen äußeren staatlichen Leitung über die Donezker Filiale von „Ukrtelekom“ geschaffen wurden, wegen der Versuche der ukrainischen Seite, die Arbeit des Unternehmens vollständig zu unterbinden.
Der Direktor des staatlichen Unternehmens „Komtel“ Dmitrij Kostjutschenko merkte an, dass die Gründung einer Gewerkschaftsorganisation in dem Unternehmen ein natürlicher Prozess ist. „Vor einer Woche wurde ein Treffen des Arbeitskollektivs mit Vertretern der Gewerkschaft der Beschäftigten des Kommunikationswesens der DVR durchgeführt. Und auf dieser Versammlung wurde einstimmig die Entscheidung getroffen, eine Gründungskonferenz zur Schaffung einer gewerkschaftlichen Grundorganisation in unserem Unternehmen durchzuführen“, sagte er.
Die Vorsitzende der Gewerkschaft der Beschäftigten des Kommunikationswesens der DVR Olga Rudj unterstrich, dass das Arbeitskollektiv des staatlichen Unternehmens „Komtel“, das nach der Beendigung der Tätigkeit von „Ukrtelekom“ auf dem Territorium der DVR 952 Personen zählt, entschieden hat zur Verteidigung seiner Rechte eine gewerkschaftliche Grundorganisation zu bilden.
„Unsere Republik ist noch sehr jung. Und in unserer schwierigen Zeit braucht jedes Kollektiv die Verteidigung seiner Rechte. Die Gewerkschaften stehen immer auf der Seite der Werktätigen. Es gibt Situationen, in denen ein Mensch Hilfe benötigt. Die Verteidigung ihrer Rechte, die Erholung der Werktätigen und ihrer Kinder, die Durchführung von kulturellen Massenveranstaltungen – das sind die grundlegenden Bereiche der Aktivität einer Gewerkschaft. Ich denke, dass wir eng mit eurer gewerkschaftlichen Grundorganisation zusammenarbeiten werden“, sagte sie.

Ukrinform: Die ukrainische Regierung will staatliche Unternehmen verkaufen und den Handel mit Grund und Boden für natürliche Personen erlauben.
„Für die wirtschaftliche Entwicklung müssen wir öffentlich, offen und wettbewerbsfähig das Staatseigentum verkaufen“ sagte Premier Wolodymyr Hrojsman in einer Regierungssitzung am Mittwoch. Das
Staatseigentum sei eine Quelle der Korruption und ein Beispiel für eine ineffektive Verwaltung.
Hrojsman sagte weiter, dass die Regierung eine Bodenreform plant. Man müsse den Handel mit Grund und Boden zwischen natürlichen Personen, bis 200 Hektar, zulassen.

De.sputniknews.com: In der kommenden Woche findet im EU-Parlament eine außerordentliche Sitzung des Ausschusses für Russland-Beziehungen statt, wie die russische Zeitung „Iswestija“ am Mittwoch schreibt.
Laut dem Pressedienst des Parlaments werden sich daran alle 67 Mitglieder des Ausschusses beteiligen. Im Mittelpunkt stehen mögliche Ansätze zur Wiederbelebung des Dialogs mit Moskau und zur Suche nach Kompromissen zu verschiedenen Problemen, darunter der Ukraine-Krise….

Nachmittags:

De.sputniknews.com: Trump macht Assad für angeblichen Giftgasangriff in Syrien verantwortlich
US-Präsident Donald Trump hat seinen syrischen Amtskollegen Baschar al-Assad für einen angeblichen Giftgasangriff in der Provinz Idlib verantwortlich gemacht. Das teilte AP am Mittwoch mit.
Demnach bezeichnete Trump das jetzige Vorgehen der syrischen Regierung als Folge der „Schwäche und Unentschlossenheit“ der früheren US-Administration unter Barack Obama.
US-Außenminister Rex Tillerson soll indes Russland und den Iran aufgerufen haben, den Druck auf Assad zu verstärken.
Zuvor hatte Damaskus die Meldungen über einen angeblichen Giftgasangriff der syrischen Armee in Idlib reine Propaganda genannt. Die syrische Armee besitzt laut einer Quelle in den Streitkräften keine chemischen Waffen….

Lug-info.com: Am 4. April um 19:00 wurde die Wasserversorgung der LVR über die auf von der Ukraine kontrollierten Gebiet liegende westliche Filterstation wieder aufgenommen, teilte das staatliche Unternehmen der LVR Luganskwoda mit.
Die Wasserzufuhr war am 3.4. eingestellt wurden, weil die ukrainischen (Popasnajer) Wasserwerke keine Stromversorgung aufgrund von Schulden bei einem ukrainischen Elektrizitätsunternehmen hatten.

De.sputniknews.com: Als Zeichen des Mitgefühls und der Solidarität mit Russland nach dem jüngsten Terroranschlag in St. Petersburg hat das Heizkraftwerk Adlershof seine Lichtinstallation ‚Glowing BTB Berlin‘ in den Farben der russischen Flagge gezeigt.
Nachts wandelt sich das eher langweilige silbergraue Gebäude mit zwei Schornsteinen in blaue Ringe. Dann leuchten circa 40.000 LED am BTB-Kraftwerk in Adlershof auf und zeigen, wie viel Wärme in den fünf 18 Meter hohen Speichern steckt. Am Dienstag aber, einen Tag nach der schrecklichen Tragödie in der St. Petersburger U-Bahn, ist alles anders.
In der Nacht auf Mittwoch sind hier – im Gegensatz zum Brandenburger Tor – die Russland-Farben erstrahlt – als Zeichen der gemeinsamen Trauer nach der U-Bahn-Attacke in St. Petersburg. So bedauernswert die Entscheidung des Berliner Senats auch sein mag, so herzlich ist dieser Schritt einer relativ kleinen Firma in der deutschen Hauptstadt, die die Politik nicht über Menschenleben stellt.

De.sputniknews.com: Frisches Trinken und warmes Essen: Aleppo und Latakia bekommen Hilfe von Russland
In den letzten 24 Stunden sind über zehn Tonnen Hilfsgüter an die Zivilbevölkerung in den syrischen Provinzen Aleppo und Latakia verteilt worden, wie das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien mitteilt…

De.sputniknews.com: Syrien will Rakka-Sturm mit Russland koordinieren – Botschafter in Moskau
Die syrische Armee wird ihr Vorgehen bei einem potentiellen Sturm auf die IS-Hochburg Rakka mit der russischen Luftwaffe koordinieren. Das teilte der syrische Botschafter in Russland, Riad Haddad, am Mittwoch gegenüber RIA Novosti mit.
„Wir koordinieren unsere Handlungen. Sie (Russlands Luftwaffe und Syriens Armee – Anm. d. Red.) kämpfen Schulter an Schulter bei der Befreiung der Provinz Hama. Wir schließen jegliche Entwicklungen der Situation in absehbarer Zeit nicht aus“, so Haddad.
Ihm zufolge stimmt die syrische Armee alle Kriegshandlungen mit Russland sowie mit deren Verbündeten im Iran und der Hisbollah-Bewegung ab.
„Alle Erfolge wurden dank der Hilfe unserer russischen Freunde erzielt. Deswegen schließe ich eine weitere Koordinierung unserer Handlungen mit Russland nicht aus, bis der letzte Zentimeter unserer Erde befreit worden ist“, betonte der Diplomat.
Zudem rief er alle Kräfte auf, die ihren Kampf gegen den Terrorismus in Syrien angekündigt hatten, ihre Schritte mit der Regierung und Armee des Landes zu koordinieren.
„Im Gegenfall werden wir diese als Besatzer und Kräfte einstufen, die den Terrorismus unterstützen“, so Haddad.
Denn dann hieße das, dass diese nicht gegen den Terror kämpfen, sondern nur ihre Interessen im syrischen Staatsgebiet haben.
Die syrische IS-Hochburg Rakka befindet sich im Norden Syriens, 160 Kilometer östlich von Aleppo entfernt am Ufer des Euphrats, dort leben etwa 300.000 Menschen. Der IS hatte diese Stadt bereits im Jahr 2013 besetzt. Danach versuchten die Regierungstruppen mehrmals, den Terroristen diese Stadt wieder abzuringen, auch unter Einsatz der Luftwaffe, aber ergebnislos. Im Jahr 2014 verlor die syrische Armee die Kontrolle über die ganze Provinz Rakka. Experten vermuten, dass sich in der Stadt Rakka gegenwärtig 3.000 bis 4.000 IS-Kämpfer befinden könnten.

Dan-news.info: Der Haushalt der DVR für das 2. Quartal 2017 wurde bestätigt, die Hauptausgaben gehen in die soziale Absicherung und staatliche Einrichtungen. Dies teilte heute der Pressedienst des Finanzministeriums mit.
„Die grundlegenden Kennziffern des Haushalts der DVR für das 2. Quartal 2107 wurden am 27. März 2017 bestätigt. Hauptsächliche Ausgabeposten sind die soziale Absicherung sozial ungeschützter Teil der Bevölkerung, dazu gehören auch die einmaligen Zahlungen an Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs und andere Kategorien zum Tag des Sieges, sowie die Absicherung der Arbeit von staatlichen Einrichtungen, Kauf von Medikamenten und weiteres“, heißt es beim Ministerium.
Im Budget sind nach Angaben des Ministeriums auch Mittel für die Reparatur von Straßen, Brücken sowie für die Vorbereitung der Heizperiode 2017-2018 vorgesehen.

De.sputniknews.com: Die amerikanische Politikerin Jeanne Shaheen hat am Dienstag im US-Senat einen Gesetzentwurf vorgestellt, in dem Sputnik und RT als Propaganda bezeichnet werden. Shaheen wirft diesen Medien unter anderem die Verbreitung von Fake-News vor. Zu blöd nur, dass sie zu ihrer Anhörung ein eigenes Fake mitgebracht hat.
Laut der Senatorin wurden Sputnik und RT gegründet, um „unsere Demokratie zu untergraben“. Ihr Gesetzentwurf sei als Antwort auf Russlands angebliche Einmischung in die US-Präsidentschaftswahl und die Verbreitung gezielt gefälschter Meldungen zu dieser Zeit erarbeitet worden.
„Ich glaube, es ist heute absolut vernünftig, dass wir einen Blick darauf werfen, was Russland und andere Länder mit unseren Nachrichten machen können“, sagte Shaheen.
Um ihre Worte auf Fakten zu stützen, zeigte die Politikerin einige Schlagzeilen von RT und Sputnik, die die Verbreitung von Fake-News beweisen sollen. Dabei reicht ein schneller Blick in die genannten Artikel, um zu begreifen, dass in diesem Zusammenhang Logik fehlt. So stützt sich beispielsweise einer der genannten RT-Beiträge komplett auf einen Bericht von ABC News. Dem US-Sender, falls sein Bericht tatsächlich Falschinformationen beinhaltet, machte Shaheen jedoch keinen Vorwurf.
Der von der Senatorin vorgestellte Gesetzentwurf soll unter anderem auch aufdecken, woher die Finanzierung für RT komme. Dass der Sender staatlich finanziert ist, ist jedoch eine bekannte Tatsache. Dies ist beispielsweise ebenso bei BBC, France 24 oder Al Jazeera der Fall.
Shaheen warf dem russischen Sender außerdem direkte Verbindung mit dem Kreml bei seiner Berichterstattung vor: „Wir haben guten Grund zu glauben, dass RT sich mit der russischen Regierung koordiniert, um Desinformationen zu verbreiten und unseren demokratischen Prozess zu untergraben.“
Wie berichtet wurde, stützte die Senatorin diese These auf ein Foto, das Sputnik- und RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan zusammen mit Russlands Präsident Wladimir Putin bei RT zeigt. Ihr zufolge stammte das Bild aus einer Geheimakte der US-Behörden und beweist, dass der Kreml den Auslandssender RT kontrolliere und Fake-News verbreite.
Das Bild ist jedoch in der Foto-Datenbank von Sputnik zum Download erhältlich. Am 10. Dezember 2015 besuchte Putin den Sender RT anlässlich dessen zehnjährigen Jubiläums, als das Foto entstand. Und dies ist weder ein Geheimnis noch eine klassifizierte Information.

De.sputniknews.com: Nach Giftgas-Vorwürfen gegen Damaskus: Russland unterstützt Syrien weiter – Kreml
Moskau wird auch weiterhin die Anti-Terror-Operation der Regierungsarmee in Syrien unterstützen, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow mitteilte.
„Sie haben die Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums gehört, ich habe nichts zu ergänzen. Russland und seine Streitkräfte setzen den Einsatz zur Unterstützung der Anti-Terror-Operation der syrischen Armee zur Befreiung des Landes weiter fort“, sagte Peskow. Damit reagierte er auf Berichte über den Giftgas-Angriff in der Provinz Idlib, für den die syrischen Streitkräfte verantwortlich gemacht werden.
Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium seine Überwachungsdaten zu dem Vorfall am Dienstag in der Nähe der Ortschaft Chan Scheichun in der Provinz Idlib vorgelegt. Laut dem Armeesprecher Igor Konaschenkow handelte es sich dabei um einen Angriff auf ein Munitionslager der Terroristen, wo Giftstoffe und Militärtechnik deponiert waren.
„Laut objektiven Daten der russischen Luftraumkontrolle hat die syrische Armee am Dienstag zwischen 11.30 und 12.30 Uhr Ortszeit einen Schlag auf ein großes Munitionslager der Terroristen und Militärtechnik ausgeführt“, so Konaschenkow….

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte
55 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Am intensivsten wurden vom Gegner unter Anwendung von von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen folgende Ortschaften beschossen: Jakowlewka, Petrowskoje, Dokutschajewsk, Sachanka, Spartak und der Petrowskij-Bezirk von Donezk, wo die Kiewer Truppen aktiv Mörser des Kalibers 120mm anwendeten, sowie der Kirowskij-Bezirk von Donezk, wo der Gegner das erste Mal seit dem 1. April Panzergeschütze verwendete.
In der Folge des Feuers von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde ein Wohnhaus in Dokutschajewsk, Zentralnaja-Straße 85, Wohnung 37, beschädigt.
Ein
tragischer Vorfall geschah heute im Bezirk von Nowoasowsk. Zivile Einwohner brachten ein Waldstück in Ordnung, wo eine Sprengeinrichtung detonierte, die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte im Jahr 2014 hinterlassen haben. In der Folge der Detonation starb Ljubow Alexandrowna Lapenkowa, geb. 1972, sieben weitere Menschen wurden verletzt.
Wir bitten um Aufmerksamkeit! Alle Bürger der Republik müssen in nicht von Zivilschützern überprüften Orten äußerst vorsichtig und wachsam sein, um solche traurigen Folgen zu vermeiden.
Von unserer Aufklärung wurde eine
erhöhte Aktivität von Einheiten des „Rechten Sektors“ entlang der gesamten Kontaktlinie bemerkt, was ausgehend von früheren Erfahrungen von der Vorbereitung der ukrainischen Nationalisten zu einer weiteren Provokationswelle unter Anwendung terroristischer Methoden der Kriegsführung zeugt. Deren größte Aktivität ist in Richtung Mariupol zu erwarten, im Gebiet von Wodjanoje.
Das ukrainische Militärkommando desinformiert die Öffentlichkeit weiter über die Verluste unter dem Personal der ukrainischen Streitkräfte, die angeblich in der Folge von Beschüssen durch die Streitkräfte der DVR erfolgt sind. In Wirklichkeit sind die Verluste eine Folge der Nachlässigkeit des Kommandos und der mangelnden Ausbildung des Personals. Angesichts dessen, dass die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte und der der Nationalgarde nach der Durchführung einer Rotation keine Minensperren entfernen und keine Karten von Minenfeldern zur Verfügung stellen, kommt es dazu, dass Militärtechnik auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium auf Minen detoniert.
So geriet am 31. März im Gebiet von Awdejewka ein Fahrzeug SIL-131 auf eine unbekannte Sprengeinrichtung, in der Folge wurde ein Soldat der 72. mechanisierten Brigade, Unterfeldwebel Anatolij Wladimirowitsch Linskij, verletzt. Er wurde in das 66. Militärkrankenhaus in Pokrowskoje eingeliefert.
Eine ähnliche Situation entstand am nächsten Tag im Verantwortungsbereich der 24. mechanisierten Brigade im Gebiet von Troizkoje. In der Folge dessen, dass ein Lastwagen auf eine Mine geriet, wurde der Kommandeur eines Zugs der 1. Haubitzenartillerieabteilung der 44. Artilleriebrigade, Oberfeldwebel Andrej Anatoljewitsch Prozenko, verletzt. Der Soldat wurde in ernstem Zustand in das zentrale Bezirkskrankenhaus von Artjomowsk eingeliefert.
Am 1. April fuhr im Gebiet von Starognatowka ein Fahrzeug vom Typ Ural-4320 im Rückwärtsgang auf den Soldaten der 1. Abwehrraketenbatterie der 30. mechanisierten Brigade Alexandr Michajlowitsch Dowgij auf, in der Folge starb dieser vor Ort.
Ebenfalls am 1. April wurde im Gebiet von Luganskoje während des unvorsichtigen Umgangs mit einer Handgranate vom Typ RGD-5 der Richtschütze des 2. Zugs des 1. Bataillons der 54. mechanisierten Brigade Alexandr Gennadjewitsch Rejkin verletzt. Aufgrund der Verletzungen wurde der Soldat in das militärmedizinische klinische Zentrum in Charkow eingeliefert.
Wir verfügen über eine Menge ähnlicher Fakten, die davon zeugen, dass es für das ukrainische Militärkommando einfacher ist, diese Verluste auf Beschüsse von Seiten der Streitkräfte der DVR zu schieben und so der Verantwortung für die schwache Kontrolle über das Personal zu entgehen.
Trotz der Versuche der ukrainischen Truppen. das Regime der Feuereinstellung zu sabotieren, wird das „Regime der Ruhe“ von uns in vollem Maße eingehalten, wir reagieren nicht auf provokative Beschüsse der ukrainischen Einheiten. Dennoch sind wir immer bereit, unsere Bürger vor jeder Aggression des Gegners zu schützen.

De.sputniknews.com: Trotz des Terroranschlags fliegt Hamburgs Regierender Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) in die Partnerstadt St. Petersburg. Dort will er seinen russischen Gesprächspartnern vor Ort unser Mitgefühl auszudrücken. Der Anlass der Reise ist die Deutsche Woche, die am Mittwoch in St. Petersburg beginnt.
Scholz wird die 14. Auflage der Deutschen Woche am Mittwoch gemeinsam mit Hamburgs Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit (SPD) eröffnen. Hamburg und St. Petersburg würden als Freunde zusammenstehen, erklärte Veit dem NDR. Das gelte in Zeiten politischer Meinungsverschiedenheiten — und noch mehr nach dem Anschlag auf die Bürger der Partnerstadt…

De.sputniknews.com: Putin nennt Hauptgefahren für die Sicherheit der GUS-Staaten
Der russische Präsident Wladimir Putin sieht in der Explosion in der St. Petersburger Metro eine Bestätigung dafür, dass der Großteil der GUS-Staaten der Terrorgefahr ausgesetzt ist.
„Jedes von unseren Ländern, fast jedes, ist ein mögliches potentielles Objekt für Terroranschläge“, sagte Putin bei einem Treffen der Chefs der GUS-Sicherheitsorgane.
Dabei betonte er, dass die Situation mit dem internationalen Terror in der Welt sich nicht verbessere.
Außerdem hat der russische Staatschef auf andere Gefahren hingewiesen mit denen die GUS-Staaten konfrontiert sind.
„Es gibt auch viele andere Gefahren für unsere Länder. Das sind das organisierte Verbrechen und der Drogenschmuggel. Das sind übrigens auch die Korruption und der Einfluss der äußeren Kräfte, welche auf die eine oder andere Art versuchen, auf die Entwicklung der innenpolitischen Situation in unseren Ländern Einfluss zu nehmen“, so der Präsident.

De.sputniknews.com: Damaskus: Ankara bildet neue Terrorgruppen
Damaskus hat Ankara vorgeworfen, zwei neue Terrorgruppierungen in Syrien schaffen zu wollen, zu denen auch Kämpfer des sogenannten Islamischen Staates (auch IS, Daesh) und der Al-Nusra-Front gehören sollen. Dies sagte am Mittwoch der syrische Botschafter in Russland, Riad Haddad.
„Das Gefährlichste, was sie (die Türken – Anm. d. Red.) auf unserem Boden tun, ist die Schaffung von zwei neuen Terrorgruppierungen. Eine davon heißt ,Küstenschild‘ und die zweite heißt ,Schild Al-Asi‘“, so Haddad.
Die neuen Namen bedeuten laut dem Botschafter aber keinesfalls, dass diese Gruppierungen sich von den bereits bestehenden Terrororganisationen irgendwie unterschieden.
„Die Namen sind neu, die Zusammensetzung ist die gleiche wie bei IS, Al-Nusra und anderen Terrorgruppierungen. Sie ändern nur den Namen, aber die Doktrin bleibt unverändert“, fügte der Diplomat hinzu.
Wie Haddad weiter betonte, wirbt die Türkei neue Kämpfer an, indem sie ihnen einen Lohn von 400 US-Dollar im Monat sowie die türkische Staatsangehörigkeit anbiete.

Dnr-news.com: Ein Gericht in Poltawa erkannte Donezk als eine Stadt der DVR an
Das Gericht des Bezirks Oktjabrskij der Stadt Poltawa wies in seinem Gerichtbeschluss vom 16. Juni 2016 die Stadt Donezk als zur Donezker Volksrepublik gehörend aus.
Eine Kopie des Auszugs aus dem allgemeinen Register der Gerichtsentscheidungen der Ukraine wurde auf der entsprechenden Webseite veröffentlicht.
Gemäß dem Textwortlaut hatte sich die Klägerin an das Gericht gewandt, um die Tatsache des Todes ihres Bruders, der in Donezk lebte, festzustellen und eine Sterbeurkunde zu erhalten.
Das Gericht gab dem Antrag statt und verzeichnete in seinem Beschluss hinter dem Namen der Stadt in Klammern: Donezker Volksrepublik.

De.sputniknews.com: Greift die Europäische Rundfunkunion hart genug durch, weil Kiew die Russin Julia Samojlowa vom Eurovision-Contest ausschloss? Das wollten die russischen Telefonkomiker Wowan und Lexus wissen und haben darum gleich die Top-Managerin des Songcontests angerufen, wie das Portal Life.ru berichtet.
Die Scherzbolde haben sich gegenüber Ingrid Deltenre, der Chefin der Europäischen Rundfunkunion, als ukrainischer Premier Wladimir Groisman ausgegeben.
„Wir haben beschlossen, sie anzurufen, weil das die Top-Nachricht des letzten Monats ist“, sagte Wowan.
Delterne habe am Telefonat angedroht, „viele Sanktionen gegen die Ukraine zu verhängen“, so die Komiker. Und der Eurovision-Contest werde nach Berlin verlegt, „wo schon alles reserviert ist“, falls die Ukraine den Forderungen nicht nachkomme, hieß es.
Ein Gespräch zwischen der EBU und Kiew habe es bislang jedoch nicht gegeben, weil die ukrainische Führung nicht reden wolle, sagte Lexus.
päter hat der EBU laut Angaben der Nachrichtenagentur RIA Novosti in einem offiziellen Kommentar den möglichen ESC-Umzug nach Berlin dementiert. „Der Eurovision Contest findet in Kiew statt“, hieß es.
Dem russischen Portal Lenta.ru zufolge hat Deltenre im Gespräch mit den russischen Prankern außerdem den Auftritt der ukrainischen Teilnehmerin Jamala am ESC 2016 als Verletzung der Wettbewerbsregeln bezeichnet. Demnach will die EBU-Chefin den Inhalt des Songs „1944“ vor Beginn der Show nicht gekannt haben. Wenn sie seine Bedeutung gekannt hätte, hätte sie diesen Song nicht an den Contest teilnehmen lassen, hieß es. Demnach sei eine apolitische Einstellung eines der Grundprinzipien des Wettbewerbs.
Zuvor war berichtet worden, dass der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU der russischen Teilnehmerin Samoilowa die Einreise in die Ukraine für drei Jahre verboten hatte. Zur Begründung wies die Behörde auf einen „illegalen Auftritt der Sängerin auf der von Russland 2014 annektierten Halbinsel Krim“ hin. Kiew bestraft Reisen auf die Krim über russisches Gebiet mit Einreiseverbot in die Ukraine.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat eine
Tendenz zur Stabilisierung, in den letzten 24 Stunden hat der Gegner einmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 30 Granaten abgeschossen.
Die OSZE-Mission hat ein weiteres Mal einen Fall von Fehlen von Technik der ukrainischen Streitkräfte an den festgelegten Lagerorten festgestellt, darunter sind 15 Panzer, 15 Antipanzergeschütze und 32 Mörser. Diese Mittel befinden sich in der Nähe der Kontaktlinie und sind bereit, in Verletzung der Minsker Vereinbarungen eingesetzt zu werden.
Die Kiewer Truppen konzentrieren in Verletzung der Minsker Vereinbarungen weiterhin Waffen und Personal entlang der Kontaktlinie.
Nach vorliegenden Informationen ist im Gebiet von Solotoje die Ankunft von einer Kompanie aus dem Bestand eines operativen Bataillons der Nationalgarde der Ukraine festzustellen.
Im Gebiet von Tschwnyj Showtenj wurde die Ankunft von drei Panzern vom Typ T-64 einer Einheit der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
An der Eisenbahnstation in Rubeshnoje ist ein Zug mit Panzern und Artilleriegeschützen eingetroffen. Die eingetroffene Panzertechnik der ukrainischen Streitkräfte fuhr nach der Entladung in Richtung Luganskoje.
Außerdem wurde östlich von Troizkoje eine provisorische Feuerposition eines 120mm-Mösers entdeckt, die vom Gegner für provokative Beschüsse der Positionen der Volksmiliz der LVR genutzt wird.
Die Volksmiliz ist, wie zuvor erklärt, immer bereit, ihre Kräfte und Mittel abzuziehen. Die speziellen Erlasse sind in den Einheiten ausgegeben, auch die OSZE-Mission wurde darüber informiert, dass wir morgen bereit sind, einen Abzug von Kräften und Mitteln durchzuführen.
Aber dieser Abzug wird nur spiegelbildlich mit den ukrainischen Streitkräften stattfinden.

De.sputniknews.com: Assads C-Waffen schon lange vernichtet: Dafür gab’s sogar den Nobelpreis – UN-Experte
Alle C-Waffen, die der syrische Präsident Baschar Assad jemals hatte, sind 2014 beschlagnahmt worden. Der ehemalige US-Staatschef Barack Obama berichtete davon persönlich, und die Organisation für das C-Waffen-Verbot bekam dafür sogar den Nobelpreis.
Daran erinnerte Igor Nikulin, Ex-Mitglied der UN-Kommission für Bio- und Chemiewaffen, vor dem Hintergrund der jüngsten Giftgas-Vorwürfe gegen Damaskus im Interview mit der Agentur Sputnik.
„Das geschieht nicht zum ersten Mal. Sobald etwas bei jener gemäßigten Opposition schief läuft, werden sofort Kriegsverbrechenvorwürfe laut. Sobald sie eine Niederlage erleiden, gibt es einen Vorfall“, so Nikulin.
Der Experte wies darauf hin, dass sämtliche Chemiewaffen Assads noch 2014 beschlagnahmt worden waren. „Der US-Präsident Barack Obama hat damals persönlich davon berichtet und rechnete es sich selbst als Verdienst an. Die OPCW hat dafür sogar den Nobelpreis bekommen“, erläuterte Nikulin.
Da es keine höhere Belohnung als den Nobelpreis gebe, könne man es, so der Militärexperte ferner, als „mathematisch absolut bewiesen“ betrachten, dass Assad keine C-Waffen mehr besitze. „Daran besteht kein Zweifel, da all diese Waffen unter Anwesenheit von UN-Inspekteuren vernichtet wurden. Die Waffen der so genannten Opposition beschlagnahmte dagegen keiner“, so Nikulin.
In Aleppo seien beispielsweise Labors zur Herstellung von Sarin entdeckt worden. Aus Sicht des Experten befand sich ein ähnliches Labor auch in der Provinz Hama. „Anscheinend wurde dieses Labor zerbombt, weswegen es so viele Opfer gab“, sagte der russische Experte.
Eine Chemieanalyse würde es zudem ermöglichen, den Typ von Chemiewaffen mit Sicherheit festzustellen. Das Gas, das die Terroristen gegen die syrischen Regierungstruppen und Zivilisten anwendeten, unterscheidet sich Nikulin zufolge von den C-Waffen, die einst der syrischen Armee zur Verfügung standen. „Sollten die internationalen Beobachter dort zugelassen werden, können sie dies herausfinden. Ich bezweifele jedoch sehr, dass die gemäßigte Opposition dies zulässt“, so der Experte anschließend….

De.sputniknews.com: Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hält die „apokalyptischen Überlegungen“ darüber, dass europäische Länder oder die USA die syrische Armee angreifen könnte, für unzulässig.
„Ich glaube nicht, dass solche apokalyptischen eventuellen Überlegungen zulässig sind“, sagte Peskow am Mittwoch gegenüber Journalisten. Damit reagierte er auf die Frage nach möglichen Schritten Russlands im Falle eines Angriffs durch Europa oder die USA auf die Truppen des syrischen Präsidenten Baschar Assad wegen der jüngsten Berichte über angebliche Giftgas-Attacken in Idlib.
Zuvor hatte Peskow erklärt, Moskau werde auch weiterhin die Anti-Terror-Operation der Regierungsarmee in Syrien unterstützen…

Lug-info.com: Die Veteranen der LVR riefen ihre Kameraden in dem von Kiew kontrollierten Gebiet auf, den Krieg zu stoppen
Die Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges, die in der LVR leben, riefen ihre Kameraden in den Territorien des Lugansker Gebietes, die sich unter Kontrolle der Ukraine befinden, dazu auf, gemeinsam den von Kiew entfesselten Krieg im Donbass zu stoppen und luden sie ein, am 9. Mai die Siegesparade in der Hauptstadt der Republik zu besuchen. So heißt es ij einer Erklärung, die auf der Sitzung des Rates der Veteranen der LVR verabschiedet wurde…

De.sputniknews.com: Die Regierung in Minsk rechnet einem Zeitungsbericht zufolge mit russischer Hilfe bei Spezialeinsätzen in Weißrussland und will auch auf militärische Manöver mit Russland nicht verzichten. Derzeit üben gerade Fallschirmjäger aus beiden Ländern gemeinsam.
Wie die russische „Nesawissimaja Gaseta“ am Mittwoch berichtet, wollen Weißrussland und Russland demnächst einige gemeinsame Dokumente im Verteidigungsbereich unterschreiben. Dementsprechend sollen nicht nur russische Militärverbände, sondern auch Spezialkräfte des Verteidigungsministeriums und anderer Sicherheitsbehörden an Übungen und weiteren Einsätzen in Weißrussland teilnehmen.
Diese Entscheidungen seien nach dem jüngsten Treffen des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin in St. Petersburg gefällt worden, heißt es in dem Bericht unter Berufung auf Militär- und Diplomatenkreise.
Das Blatt schreibt: „Es ist vorerst nicht bekannt, ob der weißrussische Präsident der Einrichtung einer russischen Militärbasis in seinem Land zustimmen wird. Was aber feststeht, ist, dass Lukaschenko sein Interesse an russischer Militärhilfe bekundet hat, darunter auch an Fachkräften, die es verstehen, Sabotage- und Spionage-Gruppen und illegale bewaffnete Formationen zu bekämpfen, deren Präsenz in Weißrussland kürzlich aufgedeckt wurde.“
Am 21. März hatte Lukaschenko nach Angaben der Zeitung die Festnahme vieler mutmaßlicher Kämpfer im Land gemeldet: „Wir haben bereits einige Dutzend festgenommen, die in Lagern mit Waffen trainierten. Eines dieser Lager befand sich übrigens nahe Bobrujsk und Assipowitschy.“
Kämpfer, die laut Lukaschenko gegen die weißrussischen Behörden agierten, sollen auch in der Ukraine sowie womöglich in Litauen und in Polen trainiert haben. „Ich will nichts behaupten, aber irgendwo dort. Gelder kamen über Polen und Litauen zu uns“, so der weißrussische Präsident damals.
Weiter berichtet die Zeitung: „Dies wurde von zuständigen Amtsträgern in Polen, Litauen und der Ukraine offiziell dementiert. Doch ausgerechnet nach der Entdeckung bewaffneter Kämpfer, aber auch nach den jüngsten Massenprotestaktionen in Minsk und in weiteren weißrussischen Städten suchte Lukaschenko ein Treffen mit Wladimir Putin, das am Montag endlich stattfand.“
„Im Vorfeld dieses Treffens hatte der weißrussische Staatschef einige spektakuläre Erklärungen abgegeben, die seine Loyalität gegenüber Moskau bekräftigen sollten. Im Hinblick auf den von ihm abgesegneten Plan der russisch-weißrussischen strategischen Militärübung West 2017 bekräftigte er, dass Weißrussland nicht vorhabe, auf seine Militärkooperation mit Russland ‚wegen der Differenzen in anderen Bereichen‘ zu verzichten“, heißt es in dem Zeitungsbericht.
Das Großmanöver West 2017 soll nach Angaben der Agentur RIA Novosti ab 14. September stattfinden. Rund 3.000 russische Soldaten samt Militärtechnik sollen dabei in weißrussischen Gebieten miteinander üben.
Unterdessen, so die Zeitung weiter, hat eine andere gemeinsame Übung bereits begonnen. Wie das russische Verteidigungsministerium in der laufenden Woche mitteilte, trainieren russische und weißrussische Fallschirmjäger bei Witebsk die Bekämpfung von Saboteuren und bewaffneten Kämpfern eines angenommenen Gegners, der laut Übungsszenario in die dortige Gegend eingedrungen sein soll.

Lug-info.com: Der Brand in Bolschaja Wergunka in Lugansk, der Mitte März 13 Sommerhäuser vernichtete, sowie der große Brand von Gehölzen im Gebiet des Unternehmens „Luganskteplowos“ erfolgte in der Folge von Diversionen. Dies teilte heute der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats, der Zivilschutzminister Sergej Iwanuschkin mit.
Er merkte an, dass das Republikoberhaupt Igor Plotnizkij die Aufgabe gestellt hat, die Verantwortung für die Verletzung von Regeln der ökologischen Sicherheit zu verstärken, „weil die Mehrheit der Brände vorsätzlich erfolgt“.
„Es findet Brandstiftung statt, um hier möglichst viel Schaden anzurichten“, sagte Iwanuschkin.
Zuvor hatte der Minister heute mitgeteilt, dass die Zahl der Brände in der LVR seit Beginn des Jahres im Vergleich mit dem Zeitraum von Januar bis April 2016 um ein Drittel gestiegen ist.

De.sputniknews.com: Die syrische Armee hat keine chemischen Kampfstoffe gegen die Einwohner der Stadt Idlib eingesetzt. Das sagte ein namentlich nicht genannter syrischer Militär gegenüber Sputnik Arabic.
Es wäre unvorstellbar, dass die Armee bei der Befreiung der Region deren zivile Einwohner töten würde, fügte er hinzu.
Der Gesprächspartner der Agentur beschuldigte die Terrormiliz Dschebhat an-Nusra, C-Waffen gegen die Bevölkerung eingesetzt zu haben. Er betonte, nur diese Organisation verfüge derzeit über solche Waffen.
Es bestehe der Verdacht, dass ausländische Geheimdienste an der Operation in Idlib beteiligt seien und zum Ziel hätten, den Angriff der syrischen Armee anzulasten.
Aber dieser Plan sei gescheitert, weil die syrische Armee über diese Waffenart nicht verfüge, sagte der Militär. Solche Waffen seien im Jahr 2012 aus Armeedepots gestohlen und in heimliche Waffenlager der Terroristen sowie in ein Nachbarland gebracht worden, das die Terrorkämpfer unterstützt, so der Militär.

Dan-news.info: „Gegen Mittag hat die ukrainische Seite einen Beschuss von Sajzewo begonnen, es wurden mindestens zehn Treffer von Mörsergeschossen des Kalibers 120mm festgestellt“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun stellte etwa zur gleichen Zeit Beschüsse von
Krutaja Balka und von Jakowlewka im Jasinowataja-Bezirk fest. Geschossen wurde mit Mörsern des Kalibers 82mm.

De.sputniknews.com: Resolutionsentwurf zu Giftgasangriff in Syrien basiert auf Fake-Infos – Moskau
Moskau hält den von den USA, Frankreich und Großbritannien präsentierten UN-Resolutionsentwurf über den mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien als reine Fälschung. Laut Außenamtssprecherin Maria Sacharowa hat er mit der Wahrheit so viel wie das Röhrchen mit weißem Pulver zu tun, das Colin Powell 2003 vor dem UN-Sicherheitsrat präsentiert hatte.
„Ihre Vertreter haben in den UN-Sicherheitsrat ein Dokument gebracht, das komplett gefälscht ist und auf Fake-Informationen basiert. Einfach Colin Powell Nummer Zwei“, so Sacharowa am Mittwoch.
„Sie werden sich dann selbst für die Handlungen Ihrer Regierungen im UN-Sicherheitsrat schämen. Stoppen Sie Ihre Vertreter, ich wende mich jetzt an das westliche Publikum“.
Der Resolutionsentwurf sei „fahrlässig“ vorbereitet worden. Seine Schwäche bestehe darin, dass es „die Ergebnisse der Ermittlungen vorwegnimmt und die Verantwortlichen im rollenden Einsatz benennt“, so Sacharowa. Moskau lehnt ihr zufolge das Dokument kategorisch ab.
Colin Powell hatte 2003 dem UN-Sicherheitsrat ein Glasröhrchen mit weißem Pulver präsentiert, angeblich ein Beweis dafür, dass Saddam Hussein über waffenfähiges Anthrax im großen Stil verfüge. Nach einem Jahr Besatzung des Irak mussten die Kriegstreiber einräumen, dass es die Massenvernichtungswaffen in der Hand des irakischen Diktators nicht gab.
Die USA, Frankreich und Großbritannien haben dem UN-Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf vorgelegt, in dem der mutmaßliche Giftgasangriff in Syrien verurteilt und rasch aufgeklärt werden soll….

Dan-news.info: Die landwirtschaftlichen Betriebe der DVR haben auf Erlass des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko begonnen, im Rahmen der Entwicklung des Gartenbaus der Republik Apfelbäume zu setzen. Dies teilte heute das Landwirtschaftsministerium der Republik mit.
„In Ausführung eines Erlasses des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko haben die Betriebe am 4. April mit dem Setzen einer Partie von zwei Sorten von Apfelsetzlingen begonnen“, teilte das Ministerium mit.
Insgesamt ist geplant, 5000 Bäume der Sorte Fuji und 2000 Apfelbäume der Sorte Liberty im Dort Kusnezowo-Michajlowka im Telmanowo-Bezirk zu pflanzen. Die Frühlingsauspflanzung ist die erste Etappe, sie soll bis zum 20. April abgeschlossen sein. Ein zweite ist für den Herbst geplant, wenn vier weitere Obstsorten ausgepflanzt werden. Dann wird die Gesamtzahl der Setzlinge 32.000 betragen.
„Insgesamt wird es hier 100 Hektar Obstbaugebiet geben. Die erste Ernte ist in drei Jahren geplant“, unterstrich das Landwirtschaftsministerium.

News-front.info: Werchowna Rada hat die Zuschläge zu Renten für Hitler-Anhänger bestätigt
Die Werchowna Rada hat das Gesetz «Über die Rehabilitierung der Opfer der politischen Repressalien» heute angenommen. Laut diesem Gesetzt hat sie Zuschläge zu den Renten für die Veteranen der Organisation der ukrainischen Nationalisten – der Ukrainischen Aufstandsarmee bestätigt. Diese Organisationen koordinierten in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg und auch während des Zweiten Weltkriegs die Tätigkeit mit den Sonderdiensten von Hitlerdeutschland und führten den Kampf gegen die Sowjetunion ( die heutige ukrainische staatliche Propaganda nennt die Bandera-Anhänger «Kämpfer für die Unabhängigkeit der Ukraine», da sie angeblich gegen die sowjetische Okkupation kämpften).
Der Text des Gesetzes wurde vom Abgeordneten Jurij Schuchewitsch vorgestellt, dem Sohn des Kommandeurs der Ukrainischen Aufstandsarmee Roman Schuchewitsch. Er hatte dazu aufgerufen, «die Opfer des totalitären bolschewistischen Regimes – die Kämpfer für die Unabhängigkeit der Ukraine zu unterstützen» und 25 Prozent Zuschlag zur Rente für Bandera-Anhänger, die in Gefängnissen waren, gefordert. 12,5 Prozent mehr sollten diejenigen erhalten, die in der Verbannung waren….
«Dieses Gesetz stellt die historische Gerechtigkeit wieder her. Es wirkt dem entgegen, was während der 70 Jahre durch die sowjetische Okkupation unser nationales Bewusstsein tötete», sagte der Abgeordnete Andrej Losowoj aus der Partei von Oleg Ljaschko….
Es ist interessant, dass keiner der Abgeordneten, die den «Oppositionsblock» vertreten, gegen die Rehabilitierung aufgetreten ist.

Abends:

De.sputniknews.com: Giftgas-Angriff in Syrien: UN kann Luftschlag als Ursache vorerst nicht bestätigen
Die Vereinten Nationen können laut ihrem Sonderberater Kim Won-soo die Umstände der Giftgas-Attacke im syrischen Idlib vom vergangenen Dienstag bislang nicht aufklären.
„Uns haben Berichte erreicht, wonach die Attacke durch einen Luftschlag auf ein Wohngebiet ausgeführt wurde. Trotzdem kann zurzeit die Art der Vollziehung der mutmaßlichen Attacke nicht endgültig bestätigt werden“, sagte Kim Won-soo bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates am Mittwoch.
Zuvor hatte der Sprecher des UN-Generalsekretär Stephane Dujarric gesagt, die Uno könne die Informationen über eine angebliche Giftgas-Attacke in Idlib bislang nicht bestätigen…

De.sputniknews.com: Millionen illegale Waffenlager in Ukraine: Gefahr einer Welle von Gewalt steigt
In der ganzen Ukraine sind Millionen illegaler Waffenlager angelegt. Spezialkräfte, die aus dem Sondereinsatz in der Ostukraine zurückkehren, verstecken dort ihre Waffen – eine große Gefahr für den Bürgerfrieden im Land, wie der TV-Sender „112 Ukraina“ unter Berufung auf einen Insider berichtet.
Jeder Rückkehrer habe sein eigenes kleines Lager, sagte Waleri Kur, ehemaliger Chef der Abteilung „Organisiertes Verbrechen“ des ukrainischen Innenministeriums, dem TV-Sender. „Millionen! Dutzende Millionen Gewehre und Sprengsätze“, sagt der ehemalige Fahnder.
Derart ausgestattet könnten ehemalige Einsatzkräfte leicht in die Kriminalität abrutschen, warnt er. Und nicht nur sie, sondern „überhaupt alle Sicherheitskräfte: Polizisten, Soldaten, Nationalgardisten.“ Dies könne dann eintreten, wenn ihnen die sozialen Leistungen und „alles, was ihnen versprochen wurde“ genommen würde, sagt Kur.
Der ukrainische Innenminister Arsen Awakow erklärte im Oktober letzten Jahres, die Ukraine werde bald von einem starken Anstieg der Kriminalität heimgesucht, weil viele Häftlinge vorzeitig aus den Gefängnissen entlassen worden seien. Zuvor hatte er gesagt, die Zunahme der Verbrechensrate in der Ukraine hänge mit der Armut der Bevölkerung und dem leichten Zugang zu Waffen zusammen. Die Welle von Gewalt, die die Ukraine heimsuche, gehe auf den „Waffenbesitz im großen Stil“ zurück, sagte der Minister.

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