Presseschau vom 03.04.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen
aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends / nachts:

wpered.su: http://wpered.su/2017/04/02/sostoyalsya-obedinennyj-plenum-ck-i-ckk-kpdnr/
Am 2.
April fand ein gemeinsamen Plenum des Zentralkomitees und der Zentralen Kontrollkommission der KP der DVR statt. In seinem Verlauf wurde eine Entschließung „Über die Aufgaben der Partei in der Arbeit mit der Jugend“ angenommen.
Vor Beginn der Veranstaltung fand eine feierliche Überreichung von Medaillen, Urkunden und Parteibüchern statt. Danach hielt der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris
Litwinow ein Referat über die Arbeit der Partei mit der Jugend.
Das Präsidium des ZK erhielt den Auftrag, eine Kommission des ZK zur Jugendpolitik zu
bilden, die einen Maßnahmeplan zur Vervollkommnung der Arbeit mit der Jugend und zur Vorbereitung des 100. Jahrestags des Komsomol vorbereitet. Diese Kommission wird auch eine „Union der Pioniergruppen der DVR“ bilden.
Außerdem wird das ZK einen Entwurf zu einem Gesetz „Über die Jugendpolitik in der DVR“ zur allseitigen Erörterung an die Stadt- und Bezirkskomitees schicken.
Auf dem Plenum wurde auch eine Gruppe zur Bearbeitung des Programms der KP der DVR gebildet, Zusätze und Änderungen in Parteiinstruktionen eingefügt, ein statistischer Bericht der Partei vorgestellt.

Vormittags:

De.sputniknews.com: Aleppo und Latakia bekommen tonnenweise Hilfsgüter – von Russland
Einen Tag lang sind gleichzeitig sieben humanitäre Aktionen zur Unterstützung der Zivilbevölkerung in den syrischen Provinzen Aleppo und Latakia durchgeführt worden, wie das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien mitteilt.
„Innerhalb von 24 Stunden hat das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien sieben humanitäre Aktionen in den Provinzen Aleppo und Latakia durchgeführt“, heißt es in einer Mitteilung der Organisation.
3000 Portionen warmes Essen und Brot sind demnach an Einwohner der Bezirke Al-Zebdia, Balat, Karm al-Dodo und Scheich Maksud der Stadt Aleppo verteilt worden.
Außerdem sollen die Einwohner der Ortschaft Kasmit der Provinz Latakia Geschenke für Kinder, Schreibmaterialien, Bettdecken und Kissen bekommen haben. Insgesamt 6350 Syrer erhielten laut dem Zentrum innerhalb von 24 Stunden insgesamt rund 1,98 Tonnen Hilfsgüter.
Zudem haben die Uno und ihre Partner im Laufe des Tages den syrischen Einwohnern medizinische, psychologische und juristische Versorgung gewährleistet. Außerdem würden der Wideraufbau der Infrastruktur und die Errichtung von Notunterkünften fortgesetzt.

Dan-news.info: „In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 36 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurde ein Haus in Dokutschajewsk in der Lenin-Straße 32 beschädigt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Der Vertreter des Kommandos fügte hinzu, dass insgesamt von den ukrainischen Einheiten
15 Ortschaften der Republik unter Anwendung von Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen wurden.

De.sputniknews.com: Aleppos Waisenkinder finden neue Paten – aus Russland
Russische Militärs vom Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien haben die Patenschaft für ein Waisenhaus in Aleppo übernommen. Viele Kinder haben dort während der Kampfhandlungen in der nördlichen Stadt ihre Eltern und Verwandte verloren.
Das kleine Einfamilienhaus sieht einem Waisenhaus gar nicht ähnlich – mit seinem kleinen Hof, Zimmern voller Spielzeuge und gemütlicher Atmosphäre erinnert es eher an das Wohnhaus einer mehrköpfigen Familie.
„Zurzeit gibt es in unserem Waisenhaus 37 Kinder. Wir versuchen unser Bestes, damit sie sich hier zuhause fühlen, damit sie eine große Familie werden“, so der Direktor Muhammad Al-Tayeb gegenüber Journalisten.
In der Regel haben Syrer große Familien. Wenn die Eltern ums Leben kommen, werden die Kinder von Tanten, Onkeln, Großeltern oder gar weitläufigen Verwandten adoptiert. Doch in diesem Krieg gibt es auch Fälle, in denen ein Kind ganz alleine zurückbleibt. Dann wird es in ein solches Waisenhaus gebracht.
„Diesen Kindern fehlt es an Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit. Jedes von ihnen ist nicht nur ohne Mutter und Vater, sondern überhaupt ohne Verwandten geblieben. Manche haben wir einfach von der Straße aufgelesen. Wir versuchen, ihnen die Eltern zu ersetzen“, sagt die Erzieherin Bayan Laschini.
Viele Kinder bräuchten psychologische Hilfe, weil sie viel durchgemacht und den ganzen Schrecken des Krieges erlebt hätten, betonte sie. Vor dem Krieg habe es in Aleppo überhaupt keine Waisenhäuser gegeben – wenn Eltern starben, habe es immer jemanden gegeben, der das Kind adoptierte. Jetzt aber gebe es in Aleppo viele obdachlose Kinder. Das Waisenhaus werde durch Spenden der Bürger finanziert.
Auch russische Soldaten helfen den jungen Bewohnern des Hauses – jede Woche bringt ein Pickup Mehl, Zucker und Buchweizen aus dem Lager des Versöhnungs-Zentrums. Die Offiziere sollen zudem Geld zusammengelegt haben, um Obst und Süßigkeiten für die Kinder zu kaufen.
„Mir fehlen die Worte. Das sind Kinder des Kriegs. Das sind Kinder, die nicht wissen, was Frieden bedeutet oder was Mutter oder Vater ist“, so der Vize-Chef des Zentrums, Andrej Kotenok.
Russische Soldaten kommen regelmäßig hierher. Die Kinder kennen sie schon und warten jedes Mal auf kleine Souvenirs. Die Militärs versuchen, sich dort länger aufzuhalten, um mit ihnen zu spielen. Denn Kinder brauchen nicht nur Lebensmittel, sondern auch Aufmerksamkeit.

Lug-info.com: Die Künstler der Lugansker akademischen Philharmonie haben im Rahmen einer Aktion kultureller Leistungen für die dörfliche Bevölkerung eine Konzert für mehr als 100 Einwohner des abgelegenen Ortes Semejkino im Bezirk Krasnodon durchgeführt.
„Solisten und Ensemble haben das Konzertprogramm „Frühlingsaquarelle“ vorgestellt. Auf der Bühne des kleinen örtlichen Klubs traten der verdiente Künstler Inguschetiens Ruslan Buchanzew, die verdienten Künstler der LVR Julija Skorochod und Sergej Tschukow, die Preisträger internationaler Wettbewerbe Walerija Narkewitsch, Oleg Romanow und Antatolij Lawrentjew auf“, teilte die Kultureinrichtung mit.
„Während des ganzen Konzerts habe ich die Gesichter derjenigen, die im Saal saßen, beobachtet. Das Konzert hat niemanden gleichgültig gelassen, die Menschen haben die Künstler begleitet“, sagte der Leiter der Abteilung für Infrastruktur der Ortschaft Jurij Kowalewskij.
„Durch dieses Konzert haben wir eine unglaubliche emotionale Aufladung erhalten. Alle Künstler sind bemerkenswert“, sagte die Einwohnerin von Semejkino Ljudmila Panfilowa.
Im Rahmen der Aktion kultureller Leistungen für die Dorfbevölkerung führen Kollektive und Solisten der Philharmonie karitative Konzerte in abgelegenen Dörfern durch, auch in solchen, die in der Nähe der Kontaktlinie liegen. Ziel der Aktion ist die Ausweitung der Möglichkeiten vollwertiger Freizeitangebote für Familien innerhalb der Ortschaften.

Nachmittags:

De.sputniknews.com: Antirussische Medienhysterie wirkt: In USA lebende Russen spüren es am eigenen Leib
In Washington lebende Russen spüren zunehmend die Ergebnisse der antirussischen Hysterie in den US-Medien. Wie die Zeitung „Washington Post“ (WP) berichtet, behandeln viele Amerikaner in letzter Zeit Russen mit Verdacht, was im Zusammenhang mit den unzähligen Meldungen über eine angebliche Einmischung Russlands in die US-Wahl stehen soll.
„Wenn man den Fernseher anmacht, so hört man in jeder Sendung Russland, Russland, Russland“, erläuterte Igor Jefimow, Dekan an der George Washington University, gegenüber der Zeitung.
Er sei empört über die beweislosen Vorwürfe der US-Medien, die die ganze Bevölkerung Russlands – rund 140 Millionen Menschen – als „böse“ bezeichnen. „Ich weiß nicht, was hinter diesen Vorwürfen steckt, ob Russland sich nun eingemischt hatte oder nicht. Ich möchte erstmal Fakten sehen“, fügte Jefimow hinzu.
Laut der Immobilienmaklerin Lilija Roschkowa haben ihre amerikanischen Kollegen zuerst gescherzt, als die ersten Medienmeldungen über eine angebliche Wahl-Einmischung seitens Russlands auftauchten. „Sie sagten: ‚Bist du eine Spionin? Arbeitest du für den KGB?“, erinnerte sie sich.
Nun würden aus Scherzen ernsthaftere Gespräche, so Roschkowa. Ihr zufolge fürchten zunehmend mehr ihrer US-Freunde, dass die Vorwürfe wahr sein könnten.
Wiktor Potapow, Priester an einer russisch-orthodoxen Kathedrale in Washington, ist der Meinung, „ein russischer Amerikaner zu dieser Zeit zu sein, ist fast genauso, wie zu Zeiten des Kalten Krieges“.
Ihm zufolge ist die Frage der angeblichen russischen Einmischung übertrieben – Russlands Rolle werde schlicht falsch verstanden.
„Ich freue mich immer, wenn ein amerikanischer Kommentator sagt: ‚Wartet mal, machen wir eine Pause und schauen nüchtern darauf, was geschieht‘. Man darf nicht hinter jedem Busch einen KGB-Agenten sehen“, so Potapow.
Dabei würden viele aufgrund der zahlreichen Vorwürfe in den Medien nun Angst haben, öffentlich ihre Meinung zu äußern, fügte er hinzu.

Dnr-online.ru: Die ukrainischen Streitkräfte haben nicht zugelassen, dass die Energieversorgung der Donezker Filterstation (Wasserwerke) repariert wird: eine Reparaturbrigade geriet unter Mörserbeschuss. Dies teilt der Pressedienst des Kohle- und Energieministeriums der DVR mit.
„Am letzten Wochenende haben Energietechniker der Republik ein Maximum an Anstrengungen eingebracht, um die Stromversorgung der DFS wiederherzustellen, um die Funktion eines sowohl für die Einwohner der DVR als auch für die auf dem von Kiew kontrollierten Territorium so wichtigen Lebenserhaltungsobjekts wiederaufzunehmen. Aber die ukrainischen Streitkräfte haben diese Versuche unterbunden, indem sie die Entstörungs- und Reparaturbrigade, Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung und der OSZE-Mission mit 120mm-Mörsern und Schusswaffen beschossen haben“, teilte der Pressedienst des Ministeriums mit.
Der Leiter einer Einsatzgruppe des Kohle- und Energieministeriums der DVR Pjotr Tschaschtschin berichtete, dass am 1. April nach der Vereinbarungen eines „Regimes der Ruhe“ Entminungskräfte des Zivilschutzministeriums der DVR eine Entminung der Örtlichkeit vorgenommen haben, was für die Durchführung der Reparaturarbeiten notwendig ist, es wurde das Territorium entlang der 110kW-Hochspannungsleitung „Makejewskaja – AKCHS Nr. 1“, der 110kW-Unterstation „DFS“ und der Station selbst gesäubert. Aber sobald
sich die Entstörungs- und Reparaturbrigade mit Spezialtechnik unmittelbar an den Reparaturort bewegte, geriet sie unter Mörserfeuer.
„40 Meter von den Energietechnikern detonierte ein Mörsergeschoss, vermutlich des Kalibers 120mm, das aus Richtung der Positionen der ukrainischen Streitkräfte kam, danach wurde sofort begonnen mit Schusswaffen zu schießen“, sagte Pjotr Tschaschtschin. „Unter Beschuss gerieten nicht nur die Techniker, sondern auch die sie begleitenden Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der OSZE, die den Beschuss registrierten“.
Die Einsatzgruppe des Kohle- und Energieministeriums der DVR musste die Menschen notfallmäßig aus der Gefahrenzone evakuieren, Tote und Verletzte konnten vermieden werden.
Erst am nächsten Tag, am 2. April, gelang es der Entstörungs- und Reparaturbrigade, einen Strommast der Hochspannungsleitung auszutauschen, der durch einen direkten Treffer eines
ukrainischen Geschosses zerstört worden war, und die Stromleitung wieder in Ordnung zu bringen.
„Zur Inbetriebnahme der DFS ist es noch notwendig, Reparaturarbeiten an der Unterstation „DFS“ vorzunehmen. Sie wurde bei den Beschüssen durch die ukrainischen Streitkräfte sehr stark beschädigt, es wurden Isolatoren zerstört, Leitungen, ein Transformator. Aber die Energietechniker der Republik werden mit der Reparatur erst beginnen können, wenn die ukrainische Seite eine Sicherheitsgarantie abgibt“, sagte Pjotr Tschaschtschin.
Wir erinnern daran, dass die DFS seit dem 29. März keinen Strom hat.

De.sputniknews.com: Nato-Vizechefin über die „russische Bedrohung“ aus Kaliningrad
Für die Nato-Staaten ist die Stationierung russischer Iskander-Raketen in der Region Kaliningrad eine Bedrohung für die Allianz-Sicherheit, wie die stellvertretende Nato-Generalsekretärin Rose Gottemoeller gegenüber der russischen Zeitung „Kommersant“ sagte.
„Niemand bestreitet, dass das Gebiet Kaliningrad russisches Territorium ist. Aber die Verlegung von Raketenkomplexen Iskander ist ein Beweis für eine Tendenz zur Militarisierung und Verstärkung der Kontrolle (…) über den Luftraum. Viele Allianz-Mitglieder, die mit Russland benachbart sind, halten dies für eine Bedrohung ihrer Sicherheit“, so Gottemoeller.
Zuvor hatten Medien berichtet, die Nato habe von Moskau einen Bericht über die Stationierung der Iskander-Raketen gefordert. Andrej Kelin, Ressortleiter Gesamteuropäische Zusammenarbeit im russischen Außenministerium, sagte dazu, dass Russland der Nato keinerlei Berichte über die Stationierung seiner Raketensysteme Iskander in Kaliningrad erstatten werde…

Ukrinform: Die Ukraine stehe derzeit vor drei Hauptbedrohungen – die Aggression Russlands, der Widerstand des alten Systems und die interne Destabilisierung der Situation seitens einzelner Politiker, sagte der Premierminister der Ukraine, Wolodymyr Hrojsman, während der heutigen Regierungssitzung, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Wir haben Bedrohungen durch den Widerstand des alten Systems, es widersetzt sich, das ist eine offensichtliche Tatsache. Wir haben Bedrohungen durch die anhaltenden Aggression seitens Russlands und, das Wichtigste, die interne Destabilisierung: bei uns findet sich immer jemand, der beginnt, das Land von innen her aufzuweichen. Es entsteht der Eindruck, dass es irgendeine chronische Krankheit ist, die den Politikern innewohnt, die die Vergangenheit vertreten“, sagte er.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Vertreter der OSZE-Mission bestätigen die Information, die wir mehrfach bekannt gegeben haben, die besagt, dass die
ukrainischen Streitkräfte in Verletzung aller Normen und des internationalen Rechts Fahrzeuge mit OSZE-Abzeichen zur Durchführung von Aufklärung benutzen.
Ein weiterer solcher Fall wurde vor einigen Tagen in Awdejewka festgestellt. Zuvor war eine solche falsche Patrouille von uns im Gebiet von Solotoje bemerkt worden.
Die Aufklärung der Volksmiliz hat einen neuen provisorischen Stützpunkt der ukrainischen Truppen im Gebiet von Plotina entdeckt.
An diesem Stützpunkt ist eine Kolonne mit fünf Lastwagen mit Munition und militärischem Material in Begleitung eines Schützenpanzerwagens eingetroffen.
Nach unseren Informationen führt der Gegner eine materielle Versorgung von Einheiten der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte an dieser Position durch.
Außerdem wurde eine Verstärkung von Positionen an der Kontaktlinie im Verantwortungsbereich auch der 14. Brigade festgestellt.
So werden an einem Stützpunkt 2,5 km westlich von Sheltoje, am südlichen Rand eines Waldstücks, aktiv Arbeiten zur technischen Ausrüstung von Positionen durchgeführt.
Das ukrainische Kommando verstärkt das Polizeiregime an der Kontaktlinie.
In Popasnaja und Solotoje wurde die Ausgangssperre verschärft, das Passierregime an den
Checkpoints wurde verstärkt und es werden willkürliche Kontrollen von Häusern auf Waffen, Munition und Sprengstoff vorgenommen.
Durch Angaben aus der Bevölkerung wurde bekannt, dass nach solchen Kontrollen, die von Kämpfern der nationalistischen Bataillone durchgeführt wurden, bei den örtlichen Einwohnern Wertgegenstände fehlen.
Die Volksmiliz der LVR hält das Regime der Ruhe streng ein und die Fälle von Beschüssen, die die ukrainischen Streitkräfte „feststellen“, bestätigen weder das Gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung noch die OSZE-Mission.
Alle Fälle von Beschüssen, die auf jener Seite erfolgen, laufen grundsätzlich zwischen ukrainischen Einheiten. Hier gibt es zwei Fälle: erstens – „vereinbarte“ Beschüsse, wenn man
Positionen beschießt und so Geld verdient. Und die zweite Variante – wenn es Konflikte zwischen nationalistisch eingestellten Einheiten und den ukrainischen Streitkräften gibt.

Ukrinform: Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte ein Telefongespräch mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Francois Hollande, ließ die Pressestelle des Staatschefs mitteilen.
„Sie haben die Situation im Donbass erörtert. Petro Poroschenko hat die anhaltende Aggression Russlands und die Beschießungen von russischen Söldnern verurteilt, insbesondere mit dem Einsatz von schweren Waffen trotz der angekündeten Waffenruhe ab dem 1. April“, ist in der Meldung angegeben.
Der ukrainische Präsident betonte die Bedeutung der Befreiung aller Geiseln, die im besetzten Donbass und in Russland sind.
Sie bekräftigten die Notwendigkeit der weiteren Arbeit an der Umsetzung der Abkommen von Minsk.
Poroschenko dankte Angela Merkel und Francois Hollande für die Unterstützung bei der Einführung des visafreien Regimes für die Ukrainer.

De.sputniknews.com: An den Verhandlungen zur Regelung der Syrien-Krise müssen laut dem österreichischen Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) alle daran beteiligten Seiten teilnehmen, auch Vertreter der Regierung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad.
„Er (Assad – Anm. d. Red.) ist derzeit im Amt. Er kontrolliert derzeit weite Gebiete Syriens und es ist deswegen notwendig, dass bei den Verhandlungen auch wirklich alle Player eingebunden werden“, so Kurz laut dpa bei einem Treffen der EU-Außenminister am Montag in Luxemburg.
Anderenfalls sei „die Chance, eine Lösung zustande zu bringen, sehr gering“, fügte er hinzu.
Dem Außenminister zufolge werde Österreich durch die Bereitstellung humanitärer Hilfsgüter an die Bevölkerung Syriens und der Region seinen Beitrag leisten. Die Regierung habe sich dazu entschieden, für die Jahre 2017-2019 weitere 40 Millionen Euro für die syrische Bevölkerung bereitzustellen, zitieren Medien den Diplomaten.
Die Außenminister der EU-Mitgliedsländer führen am heutigen Montag in Luxemburg über die aktuelle Situation in Libyen und Syrien Verhandlungen. Das Treffen findet im Vorfeld einer internationalen Syrien-Konferenz am 4. und 5. April in Brüssel statt.

Ukrinform: Der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko hat ein Gesetz über die Verbesserung der Gesetzgebung über den staatlichen Schutz für die ausländischen Amtsträger und internationalen Organisationen in der Ukraine unterzeichnet.
Darüber berichtet die Pressestelle des Staatsoberhauptes.
Das Gesetz tritt am Tag nach dem Tag seiner Veröffentlichung in Kraft.
Wie Ukrinform früher berichtete, hatte sich in der Nacht vom 29. März in der vierten Etage des Verwaltungsgebäudes des Generalkonsulats Polens in Luzk eine Explosion ereignet. Nach vorläufigen Informationen sei der Grund für die Explosion ein Schuss mit dem Granatenwerfer RPG-26 gewesen.
Im Zusammenhang mit diesem Vorfall hatte das polnische Außenministerium den Botschafter der Ukraine in Polen, Andrij Deschtschyzja einbestellt und Kiew eine Protestnote geschickt.
Sowohl in der Ukraine als auch in Polen vermutet man, dass hinter dem Angriff die russischen Geheimdienste stecken.
Der polnische Außenminister Witold Waszczykowski erklärte am 30. März, die Generalkonsulate von Polen in der Ukraine, deren Arbeit nach dem Vorfall in Luzk vorübergehend eingestellt wurde, werden nach der Garantie von Sicherheit durch den ukrainischen Staat wieder arbeiten.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
Die Lage in der Donezker Volksrepublik
bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte
sechsmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Am intensivsten wurden unter Anwendung von von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen folgende Ortschaften beschossen: Jasinowataja, Jakowlewka, Alexandrowka und Dokutschajewsk. Insgesamt wurden von den ukrainischen Streitkräften 15 Ortschaften der Republik mit Mörsern verschiedenen Kalibers, Schützenpanzer- sowie Schützenpanzerwagenwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge des Feuers von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde in Dokutschajewsk ein Wohnhaus in der Lenin-Straße 32/6, Wohnung 12 beschädigt.
Die Mörserschläge auf Ortschaften erfolgten von den Positionen einer Mörserbatterie des Regiments „Asow“ aus. Kommandeur einer der Mannschaften ist der Absolvent der landwirtschaftlichen Universität von Kiew Jewgenij Alexandrowitsch Dazenko, geb. 1988, Codename „Messer“. Die Ermittlungsorgane der DVR sammeln bereits Materialien für die Einleitung eines Strafverfahrens gegen diesen Kriegsverbrecher, der in terroristischen Methoden der Kriegsführung gegen die friedlichen Einwohner des Donbass verstrickt ist.
Von unserer Aufklärung wurden folgende Stationierungen entdeckt:
– in den Gebieten von Nowomichajlowka und Taramtschuk (5,5 km von der Kontaktlinie) – zwei Batterien 122mm-Haubitzen D-30;
– in den Gebieten von Perwomajskoje und dem Waldstück Newelskoje (6 km von der Kontaktlinie) – zwei Batterien 120mm-Mörser.
Die Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an Vertreter der OSZE-Mission übergeben.
Gestern hat der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte W. Mushenko erklärt, dass von 700 Soldaten unter 20 Jahren, die gemäß seiner Entscheidung aus der „ATO“-Zone abgezogen werden müssen, nur 11 nach Hause gefahren sind. Die anderen haben sich angeblich
entschieden, den Dienst in der Kampfzone fortzusetzen. Aber Informationen unserer Aufklärung zeugen von anderem. Tatsächlich wurden nur ausgewählte Personen nach Hause geschickt, die übrigen wussten von der Entscheidung des Leiters des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte nicht einmal etwas.
In den ukrainischen Streitkräften steigen die
nicht kampfbedingten Verluste unter den einfachen Soldaten an. So detonierten im 137. Bataillon der 36. Marineinfanteriebrigade Kisten mit Munition beim Entladen, in der Folge starben fünf Soldaten der ukrainischen Streitkräfte.
Zuvor haben wir mitgeteilt, dass das Kiewer Patriarchat
Priester in die „ATO“-Zone schickt, die die ukrainischen Soldaten für den Mord an friedlichen Bürgern segnen. Aus operativen Quellen wurde uns bekannt, dass das Kommando der Spezialoperationskräfte der ukrainischen Streitkräfte den Mord an einem der Priester plant, um uns im Vorfeld des hohen Feiertags Ostern dieses Verbrechens zu beschuldigen.

De.sputniknews.com: In der St. Petersburger U-Bahn hat es an den Stationen „Sennaja Ploschjad“ und „Technologitscheskij Institut“ Explosionen gegeben, dabei sind nach vorläufigen Angaben mindestens 10 Menschen ums Leben gekommen, wie eine Quelle aus den Rettungsdiensten mitteilte.

De.sputniknews.com: Putin zu Explosionen in St. Petersburg
Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Montag den Verletzten und Angehörigen der Todesopfer nach den Explosionen in der Sankt Petersburger U-Bahn sein Beileid ausgesprochen. Zu der Ursache der Explosionen werde derzeit in alle Richtungen ermittelt. Auch ein terroristischer Hintergrund werde nicht ausgeschlossen.
„Die Ursachen sind noch nicht klar, es ist noch zu früh, davon zu reden. Die Ermittlungen werden alles zeigen. Und natürlich ziehen wir alle Varianten in Betracht: sowohl einen nichtkriminellen als auch einen kriminellen und vor allem terroristischen Hintergrund“, sagte Putin bei seinem Treffen mit seinem weißrussischen Amtskollegen Alexander Lukaschenko am Montag.
Insgesamt soll es am Montag zwei Explosionen in der Sankt Petersburger U-Bahn gegeben haben – in den Stationen „Sennaja Ploschjad“ und „Technologitscheskij Institut“.
Putin hat nach eigener Aussage bereits mit dem Chef des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, Alexander Bortnikow, über die Explosionen gesprochen.
„Die Justizbehörden und Spezialdienste arbeiten und tun alles dafür, um die Ursachen des Vorfalls zu ermitteln und eine umfassende Bewertung abzugeben“, so Putin weiter. Die russischen Behörden würden alles Mögliche tun, um den Verletzten in St. Petersburg zu helfen, versicherte der russische Staatschef.

De.sputniknews.com: Alexej Puschkow, Mitglied des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses im russischen Föderationsrat (Oberhaus), hat via Twitter die USA dazu aufgerufen, eine angebliche Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf als Fake-News einzustufen, da es keine Beweise dafür gebe.
„Nach der dreimonatigen Hysterie um die sogenannten Kontakte des Trump-Teams zu Russland geben deren Autoren zu, dass es keinerlei überzeugende Beweise gibt. Es ist die Zeit gekommen, das Fake auch als Fake zu bezeichnen“, schrieb Puschkow in seinem Twitter-Account am Montag….

Dan-news.info: Zentren für soziale Unterstützung und administrative Dienstleistungen im Rahmen des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volks des Donbass wurde heute an den Kontroll- und Passierpunkten „Sajzewo“ im nördlichen Teil von Gorlowka und „Alexandrowka“ im Westen von Donezk eröffnet, teilte der Pressedienst des Kommunikationsministeriums der DVR mit.
Das vierte Zentrum am KPP „Oktabrj“ im Nowoasowskij-Bezirk soll am 4. April eröffnet werden. Bereits vor drei Tagen war das erste Zentrum am KPP „Jelenowka“ südwestlichen
von Donezk eröffnet worden.

De.sputniknews.com: Feind aus der Märchenwelt? Litauen sieht Gefahr in russischen Zeichentrickfilmen
Russische Zeichentrickfilme bedrohen Litauens Sicherheit. Diese Ansicht äußerte der Leiter des Departements für Staatssicherheit des litauischen Verteidigungsministeriums, Darius Jauniškis, am Montag bei der Präsentation des Jahresberichts seiner Behörde.
„Russland strebt danach, im Verstand und in den Herzen der westlichen Bürger ein positives Bild von sich selbst zu verankern“, zitieren russische Medien Jauniškis.
Ihm zufolge benutze Russland die Medien, das Fernsehen, das Internet und die sozialen Netzwerke als Mittel für die „Verbreitung seiner Propaganda“. Als Beweis für Moskaus angebliche bedrohliche Handlungen führte er „die für sich sprechende Tatsache“ an, dass Russland im Vorjahr 1500 Stunden Videomaterial vorbereitet habe, die in zehn Fremdsprachen übersetzt worden seien. Darunter seien 2500 Dokus, Sendungen verschiedener Genres und – darauf legte er einen besonderen Wert – „sogar Zeichentrickfilme“.
Offenbar spielte er darunter auf die populäre russische Zeichentrickserie „Mascha und der Bär“ an, die eine „propagandistische Qualität“ aufweisen solle. Für einen besonderen Eklat habe eine Zollarbeiterkappe gesorgt, die Mascha offenbar in einer Folge trägt, in der sie Möhrenbeete von einem gefräßigen Hasen schützt. Diese Kopfbedeckung hätten einige für Russlands Militärpropaganda gehalten.
Trotz aller Vorwürfe soll in Litauen eine auf „Mascha und der Bär“ basierende TV-Show ein voller Erfolg gewesen sein, heißt es.

De.sputniknews.com: In den Äußerungen der litauischen Geheimdienste, laut denen Russland die Baltischen Länder angreifen könnte, manifestiert sich eine Russophobie, die sowohl innerhalb dieser Länder als auch von außen aufgezwungen wird, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Montag gegenüber Journalisten.
Das Department für Staatssicherheit und das 2. Departement für Operativdienste im litauischen Verteidigungsministerium verfassen einen Bericht über Bedrohungen für die nationale Sicherheit Litauens. In dem Dokument werden die Hauptgefahren für die Republik geschildert. Die meisten davon würden von Russland ausgehen. Das gelte besonders für die im September geplanten russisch-weißrussischen Übungen „Westen – 2017“. Die Verfasser behaupten, Russland habe die Möglichkeit, „innerhalb von 24 bis 48 Stunden“ Kriegshandlungen gegen die Baltischen Länder zu starten.
Peskow betonte, „diese totale, ja hysterische Russophobie“ entspreche kaum den Interessen der Völker der Baltischen Länder und erst recht nicht den Interessen ihrer russischsprachigen Bevölkerung.
Moskau habe sich immer für die Aufrechterhaltung guter Beziehungen mit den Baltischen Ländern eingesetzt, so Peskow.

Wir empfinden Bedauern, wenn wir derartige Erscheinungsformen von Russophobie beobachten. Es sind wohl Zeit und politischer Wille nötig, damit diese antirussische Propaganda-Glut gemindert, abgekühlt wird und den Völkern dieser Länder die Möglichkeit geboten wird, unparteiische Informationen zu erhalten“, ergänzte der Kreml-Sprecher.

Lug-info.com: „Die ukrainische Regierung unterlässt die Beschüsse an der Abgrenzungslinie nicht. Diversanten werden auf das Territorium der Republik eingeschleust und es gibt immer wieder Sprengstoffanschläge durch Diversions- und Erkundungsgruppen“, teilte die Vertreterin der LVR in der humanitären Arbeitsgruppe der Kontaktgruppe, die Leiterin der Arbeitsgruppe der LVR zum Gefangenenaustausch Olga Kobzewa mit.
„Am 27. März um 11:40 gab es Detonation am Mineralöllager in Rowenki und gestern wurde im Gebiet von Lutugino die Stromleitung zerstört, die die Lutuginsker Walzfabrik versorgt“.

De.sputniknews.com: Die schwersten Terroranschläge auf die russische U-Bahn
Am Montag haben zwei schwere Explosionen die U-Bahn in Sankt Petersburg erschüttert. Mindestens 10 Menschen sind tot, 50 weitere verletzt, die Staatsanwaltschaft geht von einem Terroranschlag aus.

Dies ist bereits das sechste Mal, dass die Metro in Russland als Terrorziel gewählt wurde.
Der erste Anschlag in der Geschichte der russischen U-Bahn fand noch zu Zeiten der Sowjetunion in Moskau statt: Vor rund 40 Jahren explodierte in der Metro eine Bombe, sieben Menschen kamen ums Leben, 37 wurden verletzt. Als Tatverdächtige wurden drei Armenier festgenommen, die einer nationalistischen Gruppierung angehört haben sollen.
Der zweite Terroranschlag ereignete sich viele Jahre später, ebenfalls in Moskau: 1996 detonierte ein Sprengsatz unter einem Sitz, vier Menschen kamen ums Leben, der Waggon wurde dabei vollkommen zerstört. Die Namen dreier festgenommener Verdächtiger wurden nie bekanntgegeben. Allerdings sollen sich Medien zufolge tschetschenische Extremisten zu dieser Tat bekannt haben.
2000 explodierte in einer Straßenunterführung am Puschkinplatz, die auch als Eingang zur Metro dient, eine mit Schrauben und Bolzen gefüllte Bombe. Sieben Menschen kamen ums Leben, weitere sechs starben später an den Folgen ihrer Verletzungen. 2005 wurde diese Attacke als Terroranschlag eingestuft, der von nordkaukasischen Terroristen verübt worden war.
Der vierte Terroranschlag erschütterte die Moskauer U-Bahn rund acht Jahre später: Am 6. Februar 2004 explodierte eine Bombe am frühen Morgen in einem überfüllten Zug. Hierbei handelte es sich aber zum ersten Mal um einen Selbstmordanschlag. 41 Menschen kamen ums Leben, mehr als ein 250 Menschen wurden verletzt. Später wurden mehrere Drahtzieher aus dem Nordkaukasus festgenommen.
2010 sprengten sich zwei Selbstmordattentäterinnen in der Moskauer Metro in die Luft und rissen 40 Menschen mit in den Tod. Mehr als hundert weitere Passagiere wurden verletzt. Laut Ermittlern waren beide Attentäterinnen aus der Kaukasus-Republik Dagestan nach Moskau gekommen.

De.sputniknews.com: Moskau: Drei Stationen wegen verdächtiger Gegenstände gesperrt
Insgesamt drei Bahnhofs- bzw. U-Bahn-Stationen sind in Moskau aufgrund verdächtiger Gegenstände gesperrt worden, berichten örtliche Behörden.
Bei den betroffenen Stationen handle es sich um die U-Bahnhöfe „Nagatinskaja“ und „Sawjolowskaja“ sowie um einen Bahnhof der Moskauer Kreisbahn.
„Auf den Bahnsteigen wurden Rucksäcke hinterlassen“, zitieren russische Medien eine Quelle in der Moskauer Metro.
Zurzeit seien alle drei Stationen gesperrt. Vor Ort arbeiten Polizeikräfte.

Lug-info.com: „Um 13:50 wurde eine Verletzung des Regimes der Feuereinstellung durch die Kiewer Truppen registriert: aus Richtung Popasnaja wurde das Gebiet von Perwomajsk beschossen“, teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
„Es wurde mit 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Abwehrgeschützen 3U-23-2 geschossen“, sagte er.

De.sputniknews.com: Smolensk-Absturz: Polen beschuldigt nun russische Fluglotsen – Kreml antwortet
Der Kreml hat die jüngsten Vorwürfe der polnischen Behörden gegen die russischen Fluglotsen im Zusammenhang mit der Flugzeugkatastrophe bei Smolensk 2010, bei der unter anderem der damalige polnische Präsident Lech Kaczyński umgekommen war, zurückgewiesen.
„Die Position ist klar: unsere Ermittlungsbehörden befassen sich mit dem Fall… Natürlich sind die Umstände dieser Tragödie, dieser Katastrophe schon ziemlich gründlich untersucht und erforscht worden, und natürlich ist es nicht möglich, solchen Schlüssen zuzustimmen. Die Arbeit wird fortgesetzt“, sagte Peskow am Montag gegenüber Journalisten.
Zuvor hatte die polnische Staatsanwaltschaft den russischen Fluglotsen und einer „dritten Person“ vorgeworfen, den Absturz der Tu-154 bei Smolensk bewusst verursacht zu haben.
„Es sind bereits Beweise gesammelt worden, welche den Staatsanwälten ermöglicht haben, neue Vorwürfe gegen die Fluglotsen sowie gegen eine dritte Person, die sich im Tower befunden hatte, wegen eines bewussten Provozierens der Katastrophe zu erheben, die zahlreiche Leben gefordert hat“, sagte der stellvertretende Staatsanwalt Polens Marek Poschtschenek in einer Pressekonferenz in Warschau.
Polen wolle nun Russland um rechtliche Hilfe zur Befragung der russischen Fluglotsen ersuchen.
Am 10. April 2010 war der polnische Präsidentenjet bei Smolensk in Westrussland abgestürzt. Alle 96 Personen an Bord kamen ums Leben, darunter viele polnische Spitzenpolitiker sowie Präsident Lech Kaczynski. Sie waren auf Einladung des damaligen russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin auf dem Weg zu einer Gedenkveranstaltung im Rahmen des 70. Jahrestages des „Massakers von Katyn“.
Nach Angaben der russischen Ermittler war der Absturz unmittelbar darauf zurückzuführen, dass die Piloten die Wetterwarnungen der russischen Fluglotsen ignorierten und beschlossen, trotz dichten Nebels in Smolensk zu landen. Polens damaliger Luftwaffenchef Andrzej Blasik soll mit 0,6 Promille Alkohol im Blut die Piloten trotz wiederholter Warnungen der russischen Fluglotsen zur Landung gezwungen haben.

Lug-info.com: Das ukrainische kommunale Unternehmen „Popasnajer Bezirkswasserwerke“ hat die Wasserzufuhr in die Republik von der westlichen Filterstation aufgrund von Schulden für Stromlieferungen gegenüber der „Lugansker Energievereinigung“ GmbH (auch ein ukrainisches Unternehmen – Anm. d. Übers.) auf ein Minimum gesenkt. Dies teilte der Pressedienst des staatlichen Unternehmens der LVR „Luganswoda“ mit.
„Das Unternehmen „Popasnajer Bezirkswasserwerke“ hat uns einen Brief geschickt, dass heute ab 12:00 die Wasserzufuhr in die Republik aus der Westlichen Filterstation auf ein Minimum gesenkt wird, das heißt faktisch auf Null. Er erklärte, dass dies mit Schulden des
Unternehmens für Stromlieferungen gegenüber der Lugansker Energievereinigung verbunden ist“, berichtete der Pressedienst.
„Im Zusammenhang damit werden die Wasserlieferungen in die Städte Republik überarbeitet, sie werden auf jeden Fall eingeschränkt“, fügte das Unternehmen hinzu.
Zuvor hatte der Pressedienst der Lugansker Energievereinigung mitgeteilt, dass geplant ist, nach Beendigung der Heizsaison dem kommunalen Unternehmen „Popasnajer Bezirkswasserwerke“ aufgrund von Schulden von 128 Mio. Griwna den Strom abzustellen.

De.sputniknews.com: St. Petersburg: Dritte selbst gebastelte Bombe erfolgreich entschärft
Die dritte Bombe, die am „Ploschtschad Wosstanija“ gefunden worden war, wurde mittlerweile entschärft. Das teilte die russische Anti-Terror-Behörde NAK mit.
„In der Metro-Station Ploschtschad Wosstanija wurde ein selbst gebastelter Sprengsatz gefunden und rechtzeitig entschärft. Die Sondereinsatzkräfte und die Rechtsbehörden ergreifen weiterhin im Betriebsmodus Maßnahmen zur Ermittlung und Verhinderung von Terrorgefahren“, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung der NAK.

De.sputniknews.com: FBI bildet neue Sonderabteilung für Russland – Medien
Die US-Bundespolizei FBI hat die Bildung einer neuen Sonderabteilung geplant, die laut der Zeitung Financial Times die Ermittlungen zu der sogenannten russischen Einmischung in den US-Wahlkampf koordinieren soll.
Die Aktivitäten der Abteilung sollen laut der Quelle der Zeitung unter anderem auch dem FBI-Chef, James Comey, einen zusätzlichen Zugriff zu Ermittlungsdetails ermöglichen.
Dem Blatt zufolge bevorzugt das FBI in der Regel, die Ermittlungen in einem seiner 56 Büros zu führen. Jedoch ist nach Worten derzeitiger und ehemaliger Beamter für das Recherchieren der „russischen Einmischung“ in die Präsidentschaftswahlen ein Entscheidungsträger in der Zentralverwaltung erforderlich.
„Diese Sonderabteilung ist für eine Erweiterung der Ressourcen gedacht“, teilte ein FBI-Agent mit.
Laut der Financial Times wird diese Abteilung im FBI-Stabsquartier in Washington untergebracht und im nächsten Monat ihre Arbeit aufnehmen.
Die Tätigkeit der neuen Sonderabteilung soll voraussichtlich ein Experte der Gegenaufklärung kontrollieren, der einmal wöchentlich dem FBI-Chef Comey und täglich dem stellvertretenden FBI-Chef Andrew McCabe über die erledigte Arbeit berichten soll.
Der Zeitung zufolge sollen die FBI-Ermittler auch die Möglichkeit der Einleitung von Strafverfahren bewerten. Allerdings gebe es hierzu auch viele pessimistische Auffassungen, da es sehr schwierig ist, von der russischen Seite Beweise zu bekommen.
Zuvor soll der FBI-Direktor James Comey bestätigt haben, dass das Büro zur „russischen Einmischung in die US-Wahlen und zu den Zusammenhängen von Trumps Wahlkampagne mit Russland“ ermittelt.
Moskau hatte mehrmals die Anschuldigungen der US-amerikanischen Geheimdienste, die Wahlen in den USA beeinflusst zu haben, zurückgewiesen.
Medienberichte über einen ständigen Informationsaustausch zwischen Trumps Wahlzentrale und dem russischen Sicherheitsdienst bezeichnete der Kreml als unbegründet und haltlos.

Lug-info.com: „Nach uns vorliegenden Informationen hat das kommandierende Personal der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone den Auftrag erhalten, erläuternde Gespräche mit ihrer Untergebenen zu Fragen einer eigenständigen Lebensmittelversorgung zu führen. Dabei soll der Schwerpunkt darauf gelegt werden, dass gerade deswegen ab dem 1. April die Geldzahlungen für die Teilnahme an der „ATO“ erhöht wurden“, teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der Republik Oberstleutnant Andrej Marotschko mit.
Diese Tatsache wird auch durch Mitteilungen von Einwohnern von Staniza Luganskaja bestätigt.
„Nach ihren Worten kaufen in den letzten Tagen Soldaten der 14. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte in den Geschäften Gemüse, Grieß, Fleischkonserven, Sonnenblumenöl usw.“, teilte Marotschko mit.
„All dies zeugt davon, dass die Führung des Verteidigungsministeriums der Ukraine, die in Korruption versunken ist, nicht mehr nur nicht in der Lage ist zu führen, sondern die Soldaten nicht einmal mit dem Allernötigsten für den Dienst versorgen kann“, erklärte Marotschko.

De.sputniknews.com: „Washington Times“ illustriert Petersburger Anschlag mit Demo-Foto aus Moskau
Die US-Zeitung „Washington Times“ hat eine Meldung über die Explosionen in der Sankt Petersburger U-Bahn mit einem Foto von der nicht genehmigten Demo in Moskau vom 26. März illustriert, teilte am Montag die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa mit.
„Wir kontaktieren das Büro (der Zeitung – Anm. d. Red.). Es gibt Hoffnung, dass es keine absichtliche Kompilation von Fakten mit dem Ziel der Desinformation ist“, schrieb Sacharowa auf Facebook.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Meldung war in der mobilen Version der Zeitung weiterhin noch das falsche Foto zu sehen.

Abends:

De.sputniknews.com: Europäische Union verabschiedet Syrien-Resolution
Die Außenminister der EU-Mitgliedsländer haben in einer Sitzung am Montag eine Syrien-Resolution verabschiedet. Das Dokument regelt unter anderem die Verfolgung von Kriegsverbrechern.
Die Syrien-Strategie der EU enthält sechs Punkte.
Erster Punkt: Förderung des politischen Übergangs gemäß Resolution 2254 des UN-Sicherheitsrats. Behandelt wird der politische Übergang unter der Ägide des UN-Sondergesandten für Syrien sowie internationaler und regionaler Akteure.
Der zweite Punkt regelt die Förderung eines „relevanten und inklusiven Übergangs in Syrien“ gemäß Resolution 2254 des UN-Sicherheitsrats und der Genfer Erklärung „durch Unterstützung und Stärkung der politischen Opposition.“ Dies erfordere die Unterstützung des Hohen Verhandlungskomitees (HNC) der syrischen Opposition bei den Genfer Gesprächen unter der Ägide der Vereinten Nationen. Damit will die Europäische Union das Hohe Verhandlungskomitee bei der Ausarbeitung einer Strategie für den politischen Übergangsprozess und bei den Bemühungen zur Einrichtung einer gemeinsamen Verhandlungsplattform der syrischen Opposition unterstützen.
Zudem beabsichtige die EU, so der dritte Punkt, den am meisten verwundbaren Gruppen von Syrern „rechtzeitige, effektive und grundsätzliche“ humanitäre Hilfe zu leisten und eine „intensive, humanitäre Diplomatie“ zu betreiben. Die EU werde außerdem an der Umsetzung humanitärer Ausnahmen von Sanktionen arbeiten, die gegen Syrien verhängt worden seien.
Der vierte Punkt sieht vor, „die Demokratie, die Menschenrechte und die Meinungsfreiheit“ durch Stärkung der syrischen Zivilgesellschaft zu fördern.
Der fünfte Punkt der europäischen Syrien-Resolution ist der Verfolgung jener gewidmet, die für Kriegsverbrechen verantwortlich sind. Dies soll den Prozess der nationalen Versöhnung und Rechtsprechung in der Übergangsperiode fördern. „Die EU wird ihre Arbeit an der Sicherstellung der Verantwortung für Kriegsverbrechen, Menschenrechtsverletzungen, Missbrauch und Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht, einschließlich bestätigter Fälle des Einsatzes von Chemiewaffen, fortsetzen“, heißt es in dem Dokument.
Der sechste Punkt beinhaltet „die Förderung der Stabilität der syrischen Gesellschaft, insbesondere im Bildungs- und Arbeitsbereich sowie bei der Einrichtung lokaler Selbstverwaltungsstrukturen“.

Ukrinform: Die türkischen Kriegsschiffe, die Fregatte TCG „Gaziantep“ und die Korvette TCG „Heybeliada“, seien heute mit einen freundschaftlichen Besuch in den Hafen von Odessa eingelaufen, ließ die Pressestelle der Seestreitkräfte der Ukraine mitteilen.
Die Führung der Schiffe hat sich dem Bericht zufolge mit dem Stab der Seestreitkräfte der Ukraine und der Regionalverwaltung von Odessa getroffen.
Das Aufenthaltsprogramm der Schiffe in Odessa sieht auch ein Kulturprogramm für die Besatzungsmitglieder der türkischen Schiffe vor, insbesondere einen Ausflug in die Stadt.
Heute und morgen werden die Einwohner von Odessa und die Gäste der Stadt die Schiffe besuchen können.

De.sputniknews.com: Zwei Verdächtige nach Anschlag in St. Petersburger U-Bahn zur Fahndung ausgeschrieben
Nach einem Bombenanschlag in der U-Bahn von St. Petersburg fahndet die Polizei nach zwei Verdächtigen. Das teilte ein Vertreter der Rechtsschutzorgane am Montagabend mit….

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