Presseschau vom 01.04.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends / nachts:

 

De.sputniknews.com: Deutschland veröffentlicht Lehrbuch mit Krim als Teil Russlands – Medien
Das deutsche Unternehmen Telc GmbH, das Sprachprüfungen anbietet, hat ein Lehrbuch veröffentlicht, in dem auf einer politischen Weltkarte die Schwarzmeerhalbinsel Krim als Teil Russlands dargestellt ist, teilte das Portal „Ewropejskaja Prawda“ am Freitag mit.
Das herausgegebene Lehrbuch sollte für den Deutschunterricht verwendet werden, so das Portal. Die politische Weltkarte sei dort auf der letzten Seite abgedruckt worden. Die Krim und Russland haben dort dieselbe Farbe, hieß es.
Laut Medien überprüft das Unternehmen die Information. Es handele sich wohl um einen Fehler, so die Pressesprecherin der Firma.
Dem Bericht zufolge gehört Telc GmbH zu den führenden Anbietern standardisierter Sprachprüfungen und erstellt Weiterbildungsprogramme für Lehrkräfte sowie praxisgerechte Lehr- und Lernmaterialien für den Unterricht.

 

Dan-news.info: Die Mitarbeiter der Donezker Metallfabrik werden nach dem Übergang unter die Jurisdiktion der DVR am 1. März in kurzer Zeit ihre ersten Löhne von der Regierung der Republik erhalten. Dies teilte bei einem Treffen mit dem Kollektiv der DMF der Leiter des Leniskij-Bezirks der Hauptstadt Oleg Beljajew mit.
„Gestern wurde das Unternehmen vollständig in die DVR umregistriert. Was die Lohnzahlungen für März betrifft, so werden sie in Kürze an die Mitarbeiter ausgezahlt werden“, sagte Beljajew.
Die Löhne werden im vollen Umfang und rechtzeitig ausgezahlt werden. Nach den Worten Beljajews ist noch nicht bekannt, wann die Fabrik wieder in Betrieb genommen wird, weil es in dem Unternehmen bisher keinen Rohstoff gibt. „Wir hoffen, dass bald Rohstofflieferungen organisiert werden und die Produktion wieder aufgenommen wird“, berichtete er gegenüber Journalisten.
Insgesamt waren auf dem Treffen 100 Menschen, sie alle unterstützen die Einführung der äußeren Leitung durch die DVR in dem Unternehmen. „Als wir erfahren haben, dass wir unter die Führung der Republik kommen, wurde es uns leichter, denn wir sind nicht vergessen, man erinnert sich an uns und wir werden arbeiten“, sagte die Mitarbeiterin der DMF Julija Solowjewa.

 

youtube-Kanal anna-news: Pressekonferenz des Ministers für Industrie und Handel der DVR Alexej Granowskij
Wie bekannt ist, wurden bei uns ab dem 1. März dieses Jahres alle die Unternehmen unter äußere Leitung gestellt, die im ukrainischen Rechtsraum arbeiten. Ich möchte sagen, dass dies eine erzwungene Maßnahme war, weil die Ukraine eine Transport- und Wirtschaftsblockade gegen die DVR verhängt hat.
Ich will auch auf den Unterschied zwischen Nationalisierung und äußerer Leitung hinweisen. Eine äußere Leitung kann mit einem Fahrzeug verglichen werden, das Ihnen in Vollmacht übergeben wurde. Sie lenken es, wenden Gelder auf, damit es fährt, wechseln die Reifen, reparieren den Motor. Aber dadurch wird es nicht Ihr Eigentum. Und wenn die Zeit kommt, wo Sie das Auto zurückgeben, werden Sie gegenüber dem Eigentümer die Ausgaben vorbringen, die Sie für den Erhalt des Fahrzeugs ausgegeben haben. Und nach der Anerkennung der DVR wird in jedem Fall die DVR, davon bin ich überzeugt, jedem Eigentümer gegenüber diese Liste von Investitionen vorbringen, die für den Erhalt und das Funktionieren dieser Unternehmen verwendet wurden. Und all dies wird auf staatlicher Ebene erörtert werden.
Unsere Hauptaufgabe ist es, nicht nur die Arbeit des Unternehmens sicherzustellen, sondern auch die Menschen mit Arbeit abzusichern. Ich möchte über den Umfang an Arbeit sprechen, den wir in der kurzen Zeit geleistet haben, seit dem 1. März, dies betrifft jetzt die Unternehmen, die zum Ministerium für Industrie und Handel DVR gehören. Es wurden mit allen Arbeitskollektiven Treffen durchgeführt und es haben 100 Prozent der Arbeitskollektive zugestimmt, im Rechtsraum der DVR zu arbeiten. Es wurden staatliche Unternehmen gegründet, die die gleichen Bezeichnungen haben wie zuvor, z. B. Staatliches Unternehmen Stirol, staatliches Unternehmen Dokutschajewsker Gesteinskombinat. Und die Menschen gehen in das staatliche Unternehmen über, das das Leitungsorgan für das ukrainische Unternehmen ist. Außerdem haben Treffen sowohl mit den Gewerkschaften als auch mit den Aktiven der Unternehmen stattgefunden und ich wiederhole, 100 Prozent der Arbeitskollektive haben die Entscheidung getroffen, im Rechtsraum der DVR zu arbeiten.
Am 27. März hat die Donezker Elektrotechnische Fabrik, das ist die Gruppe „Donezkstahl“, ihre Arbeit wieder aufgenommen. Mehr als 100 Mitarbeiter von 445 sind zur Arbeit gekommen. Im Moment läuft bei uns der Prozess der Vertragsunterzeichnungen, wir stellen die Menschen ein.
Außerdem sind in allen staatlichen Unternehmen bereits Direktoren vereinbart, bestätigt und durch Erlass ernannt. Und gemeinsam mit dem Ministerium für Industrie und Handel und den Direktoren der Unternehmen wird die Arbeit zur Inventarisierung aller materiellen und technischen Bestände der Unternehmen durchgeführt. Außerdem möchte ich sagen, dass die DVR eine große Erfahrung bei der Umorientierung der Arbeit von Unternehmen auf den russischen Markt und die Märkte der Länder der Zollunion hat. Das sind solche Unternehmen wie Donezkgormasch, Donezker Energiefabrik, die schon seit mehr als zwei Jahren im Rechtsraum der Republik arbeiten. Deswegen, Erfahrung haben wir. Normalerweise haben die Unternehmen bei uns Überkapazitäten und diese Überkapazitäten werden wir auf das Territorium der Länder der Zollunion leiten, das ist sowohl Metallindustrie, als auch Maschinenbau, das sind unsere Bergwerke. Darum können wir nun sagen, dass der Prozess der Registrierung, der Umorientierung der Unternehmen, die unter zeitweiliger staatlicher Verwaltung stehen, erfolgreich verläuft.

 

Dan-news.info: „Die Beschuldigungen gegenüber der DVR bezüglich einer Beteiligung am Mord des Leiters der Gegenaufklärungsabteilung der Sicherheitsdienstes der Ukraine im Donezker Oblast Alexandr Charaberjusch sind absolut unbegründet und ausgedacht“, teilte der Pressedienst des Staatssicherheitsministeriums der DVR mit.
Im Unterschied zu ukrainischen Spezialdiensten verwendet die DVR keine solchen Terrormethoden und plant Personen, die am Genozid an den Einwohnern des Donbass beteiligt, auf gesetzliche Weise zur Verantwortung zu ziehen.
„Was den Terrorakt selbst betrifft, so ist er am ehesten eine Folge von Konflikten auf der Grundlage kommerzieller Aktivitäten Charaberjuschs oder eine Folge von Versuchen des Sicherheitsdienstes der Ukraine, die Aktivität ukrainischer Radikaler aus den militarisierten nationalistischen Banden, die die Blockade des Donbass durchführen und die Versuche nicht unterlassen, die Macht in der Ukraine zu ergreifen, zu neutralisieren“, fasste das MfS zusammen.
Wir merken an, dass der Oberst des Sicherheitsdienstes der Ukraine Charaberjusch heute in der Folge einer Explosion seines Fahrzeugs im Zentrum von Mariupol starb. Die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine qualifizierte das Geschehen als Terrorakt. Dann erklärte der Leiter der ukrainischen Polizei im von Kiew kontrollierten teil des Donezker Oblast Wjatscheslaw Abrosjkin, dass der Terrorakt angeblich von einer „Diversions- und Erkundungsgruppe“ der DVR organisiert worden sei.

 

De.sputniknews.com: Ein Teil der Streitkräfte der Republik Südossetien wird demnächst dem russischen Kommando unterstellt. Das sieht ein von den Verteidigungsministern beider Länder, Armeegeneral Sergej Schoigu und Generalleutnant Ibragim Gassejew, am Freitag unterzeichnetes Abkommen vor.
„Wir sehen die Zusammenarbeit zwischen Russland und Südossetien nach wie vor als einen stabilisierenden Faktor in der Kaukasus-Region“, erklärte Schoigu bei der Unterzeichnung. Er erinnerte daran, dass Russland seinerzeit alle Anstrengungen und alle notwendigen Schritte unternommen hatte, um Südossetien bei der Abwehr der Aggression des Gegners (georgischer Truppen) zu unterstützen. Russland habe als erstes Land die Unabhängigkeit der Republik anerkannt, sagte Schoigu.
Seinerseits bedankte sich Gassejew bei Russland und seinen Streitkräften für die Südossetien erwiesene Hilfe und für die Erhaltung von Frieden und Stabilität in der Republik. „Dank Russland leben wir heute in Frieden und bauen unsere Zukunft auf“, betonte der ossetische General.
Anfang August 2008 waren die georgischen Truppen in die südossetische Hauptstadt Zchinwal einmarschiert. Dabei wurden mehrere Soldaten einer russischen Friedensmacht getötet, die in der Region stationiert war.
Zur Befriedung Georgiens beschloss die russische Führung, reguläre Truppen nach Georgien zu verlegen. Beim fünftägigen Krieg wurden die georgischen Streitkräfte zurückgedrängt. Ende August erkannte Russland die Unabhängigkeit Südossetiens sowie der einstigen georgischen Autonomie Abchasien an.

 

Lug-info.com: „Um 17:45 Uhr kam ein Notruf zum Löschen eines Brandes in Donezkij, es brannten zwei Sommerhäuser, eine Sommerküche und trockenes Gras. Eine Feuerwehrbrigade fuhr zum Löschen des Brandes und geriet unter Beschuss, vermutlich mit Abwehrgeschützen 3U-23-2“, teilte das Zivilschutzministerium der LVR mit.
„In der Folge des Beschusses wurde die Feuerwehrausrüstung beschädigt: es wurden fünf Feuerwehrschläuche beschädigt. Das Personal und die Technik war nicht betroffen“, teilte das Ministerium mit.

 

De.sputniknews.com: Bloomberg: Ukraine versinkt in Müllbergen
Die Ukraine ist in den letzten Jahren mit einem sehr ernsthaften Problem konfrontiert – das Land versinkt buchstäblich in eigenen Abfällen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet.
Im Land gebe es insgesamt rund 36.000 legale und illegale Mülldeponien. Die Behörden seien nicht sonderlich darum bemüht, ein Müllsammeln zu bezahlen, und die Stadtverwaltungen könnten keine hohen Geldsummen für den Bau von Müllverarbeitungsbetrieben bereitstellen, heißt es.
Laut der Agentur beschweren sich die Einwohner des westukrainischen Lwiw darüber, dass die von den Stadtbehörden vor sechs Jahren versprochene Bodenrekultivierung immer noch nicht durchgeführt worden sei, wobei die Müllberge weiter wachsen würden.
Nach Angaben von Bloomberg werden in der Ukraine feste Abfälle zu 95 Prozent auf Mülldeponien geschickt. Nur vier Prozent davon würden verarbeitet.
Die Agentur hebt hervor, dass in der Ukraine das Risiko einer Umweltkatastrophe immer weiter zunehme. So hätten im Mai 2016 in einer Mülldeponie in Lwiw mehrere Wochen lang Dutzende Tonnen Abfälle gebrannt. Der Vorfall habe vier Rettungskräfte das Leben gekostet.
Dabei sind die Gebühren für die Abfallentsorgung in der Ukraine sehr niedrig. Sie betragen weniger als einen US-Dollar je eine vierköpfige Familie und liegen damit weit unterhalb des Pegels der wirtschaftlichen Zweckmäßigkeit, wie es in der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) hieß.
Der Experte des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw), Vasily Astrov, sagte dazu, die ukrainische Regierung sei angesichts des andauernden politischen Kampfes und der eingefleischten Korruption nicht imstande, die Steuern anzuheben, um Geldmittel für die Entwicklung von Infrastrukturprojekten zu mobilisieren.

 

Ukrinform: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat seine elektronische Einkommenserklärung für das Jahr 2016 vorgelegt.
Nach veröffentlichten Angaben hält die Familie des Präsidenten das Geld in der „Internationalen Investitionsbank“ (International Invest Bank).
Der ukrainische Staatschef gab folgende Einkommen für das Jahr 2016 an: Gehalt für das Jahr – 366 342 UAH, Marina Poroschenko – Gehalt für das Jahr – 75 000 UAH. Außerdem erhielt Poroschenko 11,9 Mio. Zinsen von Depositen und 26 252 UAH durch Veräußerung von Wertpapieren und Unternehmensrecht.
Der Präsident hat auf den Konten in der Internationalen Investitionsbank 80 780 UAH, 25 920 466 US-Dollar, 9 885 Euro und 393 Pfund Sterling.

 

Lug-info.com: „Die Volksmiliz der LVR hält das Regime der Ruhe, das am 0:00 Uhr am 1. April entlang der gesamten Kontaktlinie ausgerufen wurde, vollständig ein. Entsprechend den übernommenen Verpflichtungen erfüllen wir alle Vereinbarungen, die in Minsk erreicht wurden, und werden das weiter tun. Wir äußeren die große Hoffnung darauf, dass die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte das „Regime der Ruhe“ einhalten werden und ebenfalls die in Minsk übernommenen Verpflichtungen übernehmen werden“, erklärte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko.

 

De.sputniknews.com: Nach verheerendem Brand in Munitionsdepot: Kiew will sich im Ausland eindecken
Nach einem verheerenden Brand im Munitionsdepot in Balakleja bei Charkow will die Ukraine jetzt im Ausland einkaufen. Wie Verteidigungsminister Stepan Poltorak in Kiew mitteilte, verhandelt die Ukraine derzeit mit dem Ausland über die Lieferung von Munition.
Poltorak nannte keine konkreten Länder, sagte nur, Munition werde so lange gekauft, bis heimische Betriebe die eigene Produktion aufgenommen hätten. Zugleich teilte er mit, dass die vorhandenen Reserven an Kampftechnik und Munition für die Fortsetzung der Anti-Terror-Operation im Donbass ausreichend sind.
Medienberichten zufolge befindet sich die einzige Munitionsfabrik der Ukraine auf dem Territorium der selbst ernannten Volksrepublik Lugansk.
Zuvor hatte Poltorak mitgeteilt, dass beim Brand in Balakleja – dem größten Munitionslager Europas — rund 70 Prozent der ukrainischen Munition vernichtet wurden. Der Brand war in der Nacht zum 23. März aus einer noch nicht geklärten Ursache ausgebrochen. Durch die Detonation von Geschossen wurden 243 Gebäude beschädigt.

 

Ukrinform: Zu Beginn der nächsten Woche wird in Ottawa ein lang erwartetes Abkommen über die Zusammenarbeit zwischen den Verteidigungsministerien der Ukraine und Kanadas unterzeichnet.
Diese Information wurde dem Ukrinform-Korrespondenten von beiden Verteidigungsministerien bestätigt.
Laut Informationen soll an der Unterzeichnung persönlich der Verteidigungsminister der Ukraine, Stepan Poltorak, teilnehmen, der sich zu einem offiziellen Besuch in Kanada aufhalten wird.
Das Abkommen über die Zusammenarbeit zwischen den Verteidigungsministerien von Kanada und der Ukraine ist ein zwischenstaatliches Abkommen, das die Ukraine für den Zugang zum kanadischen Waffenmarkt braucht.

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben eine weitere Vereinbarung über eine Feuereinstellung im Donbass bald nach Inkrafttreten des „Regimes der Ruhe“ verletzt. Dies teilte die Volksmiliz mit….
Den erste Beschuss, der am 1. April festgestellt wurde, haben die Kiewer Truppen um 1:20 durchgeführt und das Gebiet von Kalinowka beschossen.
Insgesamt haben die Kiewer Truppen in den letzten 24 Stunde das „Regime der Ruhe“ 14 Mal verletzt.
Beschossen wurden Perwomajsk, Slawjanoserbsk, Frunse und Donezkij, Kalinowo, Kalinowka, Losowoje, Logwinowo, Sokolniki, Annowka.
Geschossen wurde mit Artilleriegeschützen des Kalibers 122mm, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen 3U-23-2, Granatwerfern und Schusswaffen..

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainischen Beschüsse und deren Folgen)
„Gestern spät am Abend haben die ukrainischen Streitkräfte begonnen, die Dörfer zu beschießen, in der Folge wurden Stromleitungen in Sachanka, Kominternowo, Saitschenko, Sergejewka und Nowaja Tawrija beschädigt. Mehr als 1000 Einwohner haben keinen Strom“, sagte der Leiter der Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij.
Nach seinen Worten ist geplant, die beschädigten Leitungen heute tagsüber zu reparieren.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Regime der Feuereinstellung verletzt, davon 7 Mal nach 0:00 am 1. April“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Insgesamt wurden von den ukrainischen Streitkräfte 28 Ortschaften der Republik mit schwerer Artillerie des Kalibers 152mm und 122mm, Panzergeschützen, Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
„In den letzten 24 Stunden wurden durch die Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte ein Wohnhaus in Dsershinskoje beschädigt und das Gebäude einer Schule, wo drei Klassenräume beschädigt wurden. Im Petrowskij-Bezirk von Donezk wurde ein Haus beschädigt, ebenfalls wurde ein Haus in Jasinowataja beschädigt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.

 

De.sputniknews.com: Russische Hacker? Bitte sehr, aber nur heute
Das russische Außenministerium hat auf seiner Facebook-Seite zum 1. April einen Anrufbeantworter für russische diplomatische Missionen veröffentlicht.
Die Ansage, die der beim Anruf einer russischen Botschaft im Ausland ähnelt, schlägt vor, eine Taste zu drücken, um eine der folgenden Optionen zu wählen: „Anruf des russischen Botschafters bei Ihren politischen Rivalen bestellen“ oder „Dienstleistungen russischer Hacker nutzen“.
„Bei allen Fragen zur Einmischung in Wahlen drücken Sie ‚drei‘ und warten Sie, bis die Wahlkampagne beginnt“, sagt der AB.
„Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass alle Gespräche für einen besseren Service aufgezeichnet werden“, heißt es.
Die Ansage ist auf Russisch und Englisch zugänglich.
April, April!

 

Dnr-online.ru: Mehr als 60% der geplanten Flächen für Frühjahrskulturen wurden bereits im Verlauf der Aussaatkampagne in der DVR ausgesät. Dies teilte am 31. März im Nowoasowskij-Bezirk der stellvertretende Landwirtschaftsminister der DVR Dmitrij Konakow mit.
„Im Nowoasowskij-Bezirk – dem südlichsten Punkt der DVR – wird die Aussaatkampagne praktisch beendet. Außerdem findet jetzt die Düngung der Winterkulturen statt. Mehr als 60% aller Winterkulturen sind bereit gedüngt. Dies wird es uns erlauben, im Ergebnis Lebensmittelweizen zu erhalten“, sagte er.
Dmitirij Konakow merkte an, dass traditionelle Kulturen ausgesät werden: Gerste, Hafer, Sommerweizen. Er merkte an, dass die Landwirte der DVR in diesem Jahr einen besonderen Schwerpunkt auf Hülsenfrüchte legen, unter anderem Erbsen. Insgesamt ist die Aussaat von Frühjahrskulturen in der Republik auf einer Fläche von 32.000 Hektar geplant.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: US-Senatoren sehen in Putins Scherz Grund für weitere Sanktionen gegen Russland
US-Senatoren lobbyieren derzeit neue Sanktionen gegen Russland. Ihren Vorstoß begründen sie unter anderem mit „Cyberbedrohungen seitens Russlands, dessen aggressivem Verhalten und mit Putins Erklärung, wonach Russlands Grenze nirgends endet“, berichtete der TV-Sender RT am Samstag.
Ein dahin gehender Gesetzentwurf ist bereits im US-Kongress eingebracht worden, wenngleich die Senatoren keine Beweise für ihre Anschuldigungen vorlegen konnten. Sherrod Brown, Senator vom Bundesstaat Ohio, brachte eine Resolution ein, in der vorgeschlagen wird, die bereits gültigen Sanktionen gegen Russland drei Jahre nach der Einverleibung der Schwarzmeer-Halbinsel Krim noch mehr zu verschärfen.
Als ein weiteres Argument für härtere Sanktionen wurde dabei eine scherzhafte Erklärung von Präsident Wladimir Putin genannt, wonach Russlands Grenze nirgends endet. Die Senatoren ersuchen US-Präsident Donald Trump, „die Ukraine mit letalen Waffen zu unterstützen, die fortdauernde Aggression Russlands zu verurteilen und die Sanktionen zu verschärfen“. Das Papier wurde von 15 Abgeordneten unterzeichnet.
Darüber hinaus sollte Russland für die Unterstützung rechtsorientierter Parteien in der Europäischen Union büßen. Die Senatoren veröffentlichten eine Liste von Parteien, die angeblich enge Verbindungen zur Regierung Russlands haben. Darunter sind französische Front Nationale (FN), Alternative für Deutschland (AfD), die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ), die niederländische Partei für die Freiheit (PVV), die Partei für die Unabhängigkeit des Vereinigten Königreichs (UKIP), sowie die italienischen Lega Nord und die Fünf-Sterne Bewegung (M5S).
Vertretern dieser Parteien wird vorgeworfen, sich mit Vertretern der russischen Behörden getroffen und von ihnen Geld bekommen zu haben.

 

Lug-info.com: Ein mobiles Zentrum für soziale Hilfe für die Einwohner des von Kiew kontrollierten Teil des Lugansker Land hat seine Arbeit am Passierpunkt „Staniza Luganskaja“ begonnen. Dies teilte heute der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der LVR Alexandr Drobot mit.
Er erläuterte, dass dies bereits der vierte derartige Punkt ist, der auf dem Territorium der Republik seit dem Beginn des Programms für humanitäre Hilfe für Landsleute, die auf dem von der ukrainischen Regierung kontrollierten Teil des Donbass leben….
„Hier wird Unterstützung in Fragen der Sozialpolitik, der medizinischen Hilfe in den Fachrichtungen „Geburtshilfe“ und „Onkologie“ geleistet, Beratungen zu den Regelungen zum Eintritt und zur Ablegung von Prüfungen in den Bildungseinrichtungen der LVR“, erklärte Drobot.
„Wir eröffnen diesen Punkt mit Vergnügen. Wir wollten alle Bedingungen für unsere Landsleute schaffen, den Erhalt von Beratung und materieller Hilfe für die Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs erleichtern“, fügte er hinzu.
Die Republik garantiert die völlige Sicherheit der Einwohner des Donbass, die sich an das Zentrum wenden.
„Allen Menschen, die kommen, garantieren wir von den ersten Schritten auf dem Territorium der Republik an 100% Sicherheit, wir garantieren angenehme Bedingungen, Beratung und Hilfe“, sagte Drobot…

 

Dan-news.info/Dnr-online.ru: „Die Brigaden, die Reparaturarbeiten an der Donezker Filterstation (Wasserwerke) durchgeführt haben, sind unter Beschuss mit Mörsern des Kalibers 120mm durch die ukrainischen Streitkräfte geraten. Dies haben Vertreter der OSZE-Mission und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination von der russischen Seite festgehalten, die sich an der Filterstation befinden“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Der Vertreter des Kommandos unterstrich, dass derzeit das Personal der Station evakuiert wird. „Wir überzeugen uns ein weiteres Mal davon, dass die ukrainische Seite nicht bereit ist, ihre Zusagen zur Einhaltung eines Regimes der Feuereinstellung einzuhalten“, sagte er.
Wenig später wird gemeldet, dass auch Entminungsarbeiter des Zivilschutzministeriums der DVR, die Entminungsarbeiten an der Straße an der DFS durchgeführt haben, unter Beschuss der ukrainischen Streitkräfte kamen. Die Arbeiten wurden eingestellt, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.

 

De.sputniknews.com: Die von Russland eingeleiteten Maßnahmen als Antwort auf eine verstärkte Nato-Präsenz im Osten Europas garantieren die Sicherheit des Landes. Das sagte der russische Botschafter bei der Nato, Alexander Gruschko, gegenüber russischen Journalisten.
„Bei zahlreichen Gesprächen und Kontakten, darunter im Rahmen des Russland-Nato-Rates, versuchen die Mitglieder der Allianz, ihre Aktivitäten an der Ostflanke auf berüchtigte Bataillone oder vier Bataillonsgruppen zurückzuführen“, und stellen das als „Antwort auf die fortgesetzte Reform unserer Streitkräfte, darunter die Aufstellung von drei Divisionen“, dar.
„Das ist offensichtlich eine hinterhältige Logik, sie spiegelt den realen Stand der Dinge nicht wider und soll die öffentliche Meinung in die Irre führen und überzeugen, dass die Nato-Verstärkung der militärischen Überlegenheit Russlands gegenüber proportional und angemessen sei“, so der Botschafter.
„Die Nato ist Russland in allen wichtigsten Rüstungssystemen überlegen“, so Gruschko weiter. Er sagte auch, dass der Militärhaushalt der Allianz gegenwärtig die Hälfte aller Rüstungsausgaben in der Welt ausmache.
Die russische Seite nimmt laut Gruschko den Gesamtkomplex der Nato-Maßnahmen in Betracht, und zwar nicht nur die Stationierung von vier Bataillonen, sondern auch die Aufstellung einer zusätzlichen US-Panzerbrigade, die Lagerung von Waffen für eine weitere verstärkte Brigade in Waffendepots in Deutschland, Belgien und den Niederlanden, die Aufstellung einer multinationalen Brigade in Rumänien, die Verstärkung der Marinepräsenz in der Ostsee und im Schwarzen Meer, verstärkte Patrouillenflüge und Maßnahmen zur Optimierung der Militärinfrastruktur.
Außerdem würden die Raketenabwehranlagen in Rumänien und Polen berücksichtigt, so Gruschko.

 

Dan-news.info: Ein Zentrum für soziale Unterstützung und administrative Dienstleistungen für Teilnehmer am humanitären Programm zur Wiedervereinigung des Volks des Donbass wurden heute im Gebiet des Kontroll- und Passierpunkts „Jelenowka“ südwestlich der Hauptstadt der DVR eröffnet. Es ist das erste von vier in der Republik geplanten.
Die feierliche Zeremonie fand unter Teilnahme des Kommunikationsminister Wiktor Jazenko sowie der Ministerium für Arbeit und Sozialpolitik Larisa Tolstykina statt.
„Wir haben dieses Zentrum eröffnet und seine Hauptaufgabe ist es, die Menschen, die auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium leben, und die in der DVR zu vereinen. Damit sie engeren Kontakt mit Verwandten haben können. Es gibt auch sehr viele Aufgaben im sozialen Bereich, damit die Menschen in der Republik Hilfe erhalten können, die sie in der Tat benötigen“, sagte Jazenko.
Das Zentrum für administrative Dienstleistungen liegt in der Nähe des Passierpunkts auf dem von den Kräften der DVR kontrollierten Territorium. Daher muss ein Einwohner vom nichtkontrollierten Territorium, wie es auch geplant war, die Kontaktlinie überqueren, um die Dienste der Einrichtung in Anspruch nehmen zu können.
Der Punkt wird von Montag bis Samstag von 8:00 bis 17:00 geöffnet sein. Dort werden Beratungen zur Frage der Zahlungen an Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs im Rahmen des humanitären Programms erfolgen sowie ein breites Spektrum von Dienstleistungen einschließlich Geldüberweisungen.
„Dies ist das erste Zentrum für soziale Dienste, das sich neben einem Ein- und Ausreisepunkt der DVR befindet. Dies wurde deshalb getan, um den Erhalt von Informationen über Zahlungen an Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs für Bürger, die unseren KPP passieren, möglichst zu erleichtern. Im Weiteren werden die Dienstleistungen ausgeweitet werden“, sagte Tolstykina.
Die Einrichtungen des Zentrums sind mit allem Notwendigen ausgestattet, um qualifizierte Unterstützung gemäß dem humanitären Programm leisten zu können. Im Inneren gibt es mehrere Räume. In einem befinden sich zwei Mitarbeiter des staatlichen Unternehmens „Post des Donbass“, in einem anderen ein Vertreter des Ministeriums für Arbeit und Sozialpolitik.
Nach Informationen der Mitarbeit haben sich in den ersten Stunden der Arbeit des Zentrums etwa 10 Menschen an die Einrichtung gewandt.

 

Rusvesna.su: In der Ukraine glaubt man nicht an einen Boykott der „Eurovision“
Der Vize-Premier der Ukraine Wjatscheslaw Kirilenko erklärte, dass er nicht an einen Boykott von „Eurovision-2017“ wegen des Einreiseverbots für die russische Sängerin Julia Samoilowa glaubt.
Wenn Russland mit einem anderen Teilnehmer kommt – bitte sehr, wir garantieren die Sicherheit, einen normalen Aufenthalt und alles, was in solchen Fällen nötig ist. Wenn es nicht kommt – 42 Teilnehmer gibt es, und sie werden zufrieden sein“, zitiert der Pressedienst der ukrainischen Regierung die Worte des Vize-Premiers.
Außerdem betonte Kirilenko nochmals, dass der SBU Samiolowa die Einreise wegen der Verletzung ukrainischer Gesetzgebung verboten hatte.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich nicht verändert und bleibt angespannt, in den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung 14 Mal verletzt.
Insgesamt wurden 555 Artillerie-, Mörser- und Granatgeschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Unter Beschuss gerieten Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums, die zur Sommerhauskooperative Donezkij gerufen wurden, und in Frunse wurden die Dächer von zwei Lagergebäuden auf dem Territorium des landwirtschaftlichen Betriebs „Agrarij“ beschädigt.
Wir gehen nicht auf Provokationen der ukrainischen Streitkräfte ein und halten die Minsker Vereinbarungen streng ein, aber im Fall grober Verstöße von der ukrainischen Seite sind wir bereit entschieden zu handeln.
Wie Sie wissen, hat die ukrainische Seite heute ein weiteres Mal die Bedingungen zur Realisierung der Minsker Vereinbarungen zur Regelung der Situation im Donbass nicht erfüllt. Die ukrainischen Streitkräfte hätten heute ein Regime der Ruhe einhalten müssen, aber das ist nicht geschehen.
Von unserer Seite wurden alle Verpflichtungen erfüllt. Wir sind wie zuvor bereit, die Bedingungen der Vereinbarungen zu erfüllen und hoffen, dass die ukrainische Seite trotz allem den Mut findet und die übernommenen Verpflichtungen erfüllt, darunter die zum Abzug ihrer Einheiten.
Der berühmte ukrainische Mörser „Molot“ verringert weiter die Zahl der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte. Eine weitere Detonation des Geschützes erfolgte am 30. März, in der Folge starben drei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte.
Gleichzeitig gibt der Stab der sogenannten „ATO“ nicht gekannt, dass sie aufgrund der Detonation eines Mörsers starben. In einer Erklärung des offiziellen Vertreters des Stabs der „ATO“ vom 30. März heißt es, dass die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in der Folge eines Beschusses von Seiten der Volksmiliz der Republik starben.
Die ukrainischen Streitkräfte geben weiter zu niedrige Zahlen ihrer kampfbedingten und nicht kampfbedingten Verluste an. So wurde bekannt, dass im Militärhospital von Charkow täglich mehr als zehn tote und verletzte Soldaten der ukrainischen Streitkräfte aus der „ATO“-Zone eintreffen. Der Leiter des Hospitals hat Anweisungen erhalten, diese Fakten zu verheimlichen.
Die schwere Bewaffnung der Volksmiliz der LVR befindet sich nicht an der Kontaktlinie, das bestätigt auch die OSZE-Mission in ihren Berichten.
Wie Sie sehen, geben sie täglich an, dass eine große Zahl von Technik in den Lagerorten der ukrainischen Seite fehlt, von unserer Seite fehlt keine Technik, sie befindet sich in den Lagerorten.
Wir haben die OSZE-Mission eingeladen, zusammen mit uns in die angegebenen Gebiete zu fahren, wo unsere Technik aufbewahrt wird, aber sie haben sich aus irgendeinem Grund geweigert.

 

De.sputniknews.com: Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa ist begeistert von der Intuition des serbischen Außenministers Ivica Dačić und zeigt sich mit seinem neuen Geschenk auf Facebook.
„Und ich dachte noch, warum der Außenminister Serbiens mir vor ein paar Tagen gestrickte Armstulpen geschickt hat. Es ist doch schon Frühling“, schrieb Sacharowa auf Facebook.
Später sei ihr klar geworden, dass Dačić wohl eine gute Intuition hat, denn dieser Frühling hatte Moskau an den vergangenen zwei Tagen einen Schneesturm beschert, so Sacharowa weiter.
Zuvor wurde berichtet, dass die Sprecherin des russischen Außenamtes im Dezember des vorigen Jahres in ihrem Facebook-Account ein Foto veröffentlicht hatte, auf dem sie eine bestickte serbische Weste trug. Das war ebenfalls ein Geschenk von Dačić.

 

Dnr-online.ru/armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
Die Situation in der Donezker Volksrepublik hat sich nicht verändert und bleibt angespannt.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 86 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Es wurden 28 Ortschaften der Republik beschossen.
Am intensivsten beschossen wurden: Krutaja Balka, Shabitschewo, Jasinowataja, Jakowlewka, Kominternowo, Sosnowskoje, Leninskoje, Oktjabrj, Belokamenka, Sachanka, Spartak, die Umgebung des Flughafens und der Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte haben auch unter Anwendung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen geschossen: Artillerie des Kalibers 152 und 122mm – etwa 200 Granaten, Panzer – etwa 160 Geschosse und Mörser des Kalibers 120 und 82mm – etwa 800 Mörsergranaten.
Damit haben die Kommandeure der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte die Liste ihrer Verbrechen gegen die friedliche Bevölkerung des Donbass vergrößert, im Einzelnen:
Der Kommandeur der 92. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Nikoljuk trägt die Verantwortung für die Zerstörung von sechs Wohnhäusern in Alexandrowka und neun Häusern in der Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Der Kommandeur der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Sokolow ist verantwortlich für die Zerstörung eines Wohnhauses in Jasinowataja und einen weiteren Versuch die Donezker Filterstation außer Betrieb zu setzen, indem zielgerichtet das Feuer mit Mörsern auf die Station selbst und eine Hochdruckpumpe im Gebiet von Wasiljewka eröffnet wurde.
Der Kommandeur der 36. Marineinfanteriebrigade Deljatizkij konzentrierte das Feuer seiner Artillerie auf eine Schule in Dsershinskoje, wo drei Klassenräume in der zweiten Etage beschädigt wurden und ein daneben stehendes Haus zerstört wurde.
Die Verluste unter den Soldaten der DVR betrugen in den letzten 24 Stunden einen Toten und einen Verletzten.
Seit 00:00 Uhr am 1. April wurden acht Verletzungen des „Regimes der Ruhe“ unter Anwendung von Mörsern festgestellt. Der letzte Fall war der empörendste. Heute gerieten Reparaturbrigaden, die zu Reparaturen an der Donezker Filterstation fuhren, unter Mörserfeuer des Kalibers 120mm von Seiten der ukrainischen Streitkräfte. Diese Tatsache stellten Vertreter der OSZE-Mission und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination von der russischen Seite fest, die sich bei der Filterstation befanden. Die Arbeiter wurden inzwischen erfolgreich evakuiert. Ein weiteres Mal bestätigt sich, dass die ukrainische Seite nicht bereit ist, ihre Zusagen zur Einhaltung eines Regimes der Feuereinstellung einzuhalten.
Besonders möchte ich auf eine Information von Einwohnern von Jasinowataja eingehen, die Fälle der Anwendung von Brandgeschossen durch die Kiewer Terroristen feststellten. Die Streuung und die Farbe des Feuers von Brandgeschossen sind Ladungen mit „weißem Phosphor“ ähnlich. Die uns zur Verfügung gestellten Videobeweise wurden in die zurzeit durchgeführte Untersuchung einbezogen, deren Ergebnisse von uns nach einer sorgfältigen Überprüfung veröffentlicht werden.
Alle Ereignisse bestätigen wieder die Unfähigkeit Kiews seine Verpflichtungen zu erfüllen, da es die Kontrolle nicht nur über die nationalistischen Einheiten, sondern auch über die Kommandeure der ukrainischen Streitkräfte verloren hat, für die der Tag des Endes dieses Krieges auch der Tag der Bewertung all ihrer Verbrechen sein wird.
Zum Abschluss will ich Informationen bekannt geben, die unsere Aufklärung bezüglich des Todes der Leiters der Gegenaufklärungsabteilung des Sicherheitsdienstes der Ukraine im Donezker Oblast Oberst Alexandr Charaberjusch erhalten hat.
Hauptursache für seine Beseitigung war die Aufdeckung seiner unmittelbaren Beteiligung am „Schutz“ von Waffenschmuggel. Im Fall seiner Festnahme, die für die nächsten Tage geplant war, und der Aufnahme von Ermittlungen hätte einer Reihe von hochgestellten Beamten in Kiew aus dem Sicherheitsdienst der Ukraine und dem Verteidigungsministerium der Ukraine auch eine strafrechtliche Verfolgung gedroht, im Zusammenhang damit, dass die Verteilungskette des Gewinns aus Unterschlagungen und ungesetzlichem Handel mit Waffen in der Ukraine sich bei ihnen schließt.
Unmittelbare Ausführende des Mordes waren Spezialisten des 73. Zentrums für Spezialoperationskräfte der ukrainischen Streitkräfte, die eine ferngesteuerte Sprengeinrichtung im Fahrzeug des Obersts angebracht und ausgelöst haben. Dabei werden die Rechtsschützer die Täter und Auftraggeber natürlich nicht suchen, um nicht selbst in die Situation des Obersts zu geraten.

 

De.sputniknews.com: Die türkischen Truppen bleiben solange in Syrien, bis die einheimischen Kräfte die Situation unter ihre Kontrolle bringen. Das sagte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu an Bord eines Flugzeuges auf dem Weg nach Brüssel, schreibt die türkische Zeitung „Hürriyet“ am Samstag.
Am Mittwoch hatte der türkische Premier Binali Yildirim die im August 2016 gestartete Operation „Schutzschild Euphrat“ gegen die Terrorgruppierung IS für beendet erklärt. Während des Militäreinsatzes, der mit Unterstützung der syrischen Opposition erfolgt war, wurden die Städte Dscharablus und El-Bab von den Terroristen befreit. Yildirim schloss eine weitere Operation nicht aus, wenn die Sicherheit des Landes bedroht sein sollte.
Laut Cavusoglu müssen die einheimischen Kräfte, die zum Schutz der Bevölkerung in den IS-freien Gebieten Syriens stationiert werden sollen, ausgebildet und bewaffnet werden. „Wir werden die Möglichkeit zur Verringerung des Truppenkontingents oder des vollständigen Truppenabzugs erst prüfen, wenn die einheimischen Kräfte die Situation vollständig unter ihrer Kontrolle haben“, so Cavusoglu.
Der Minister brachte die Besorgnis Ankaras wegen der Zusammenarbeit der USA mit den Selbstverteidigungskräften der syrischen Kurden (YPG) zum Ausdruck. Die Türkei betrachte die YPG als Terrororganisation, die mit der im Land verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) verbunden sei.
„Sie (die US-Vertreter) sagen, sie würden anderenfalls zusätzlich Truppen nach Syrien schicken müssen. Es liegt noch keine Entscheidung darüber vor. Aber eine mögliche Zusammenarbeit mit den YPG-Kräften steht weiterhin auf der Tagesordnung. (…) Sie sind darüber besorgt, dass die YPG-Kräfte unter russische Kontrolle geraten könnten, wenn die USA ihre Zusammenarbeit mit ihnen einstellen sollten“, so Cavusoglu.

 

De.sputniknews.com: Aleppo-Mahnmal: Bus-Kunstwerk kommt aus Dresden nach Berlin
Drei Busse haben in der Pegida-Hochburg Dresden die Gemüter erregt: Das Anti-Kriegs-Monument vor der Frauenkirche stellt Busse in Aleppo dar, die Menschen dort als Schutzmauern im Krieg errichtet hatten. Jetzt ziehen die Busse nach Berlin, berichtet der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) am Samstag.
Am kommenden Dienstag solle das temporäre Kunstwerk des deutsch-syrischen Künstlers Manaf Halbouni auf dem Dresdner Neumarkt abgebaut und vor das Gorki-Theater nach Berlin gebracht werden, zitiert der RBB die Künstlerische Leiterin des Kunsthauses Dresden, Christiane Mennicke-Schwarz.
In der Bundeshauptstadt will das Maxim-Gorki-Theater die drei hochkant stehenden ausrangierten Linienbusse dann als Leihgabe zum dritten Herbstsalon im November aufstellen. Der genaue Standort des Kunstwerks sei allerdings noch offen, sagte die Sprecherin des Theaters, Xenia Sircar. Bis dahin sollen die Busse in Berlin zwischengelagert werden.
In Dresden stand das Bus-„Monument“ seit dem 7. Februar auf dem Neumarkt und führte anfangs zu massiven Protesten von „Pegida“-Anhängern und Dresdner Bürgern.
Später habe sich die Lage aber wieder beruhigt, sagte Mennicke-Schwarz: „Wir haben sehr, sehr viel positives Feedback dafür bekommen.“

 

De.sputniknews.com: Minister: Russland bleibt auch trotz sinkender Ausfuhren weltgrößter Weizenexporteur
Russland wird im laufenden Wirtschaftsjahr (Juli 2016 – Juni 2017) weltgrößter Exporteur von Weizen bleiben, wenngleich die Ausfuhren leicht gesunken sind. Diese Prognose gab der russische Vizeregierungschef Arkadi Dworkowitsch am Samstag in Moskau.
Für Produktion und Export von Getreide gebe es genug Potential. „Aber nur in dieser landwirtschaftlichen Saison – vom November (2016) bis April-Mai (2017) – werden die Ausfuhren voraussichtlich nicht so schnell wachsen. Im Großen und Ganzen bleibt Russland etwa auf dem Niveau des vergangenen Jahres“, sagte Dworkowitsch auf dem Media-Forum der Vereinigung von Einzelhandelsunternehmen.
Laut Prognose des Landwirtschaftsministeriums in Moskau wird Russland im laufenden Wirtschaftsjahr bis zu 37 Millionen Tonnen Getreide ausführen. Im vergangenen Jahr hatte Russland 33,9 Millionen Tonnen Getreide exportiert, darunter 24,6 Millionen Tonnen Weizen.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Venezuela ersucht Rosneft um Hilfe bei Tilgung von Milliardenschulden
Venezuela verhandelt derzeit mit Russlands größtem Ölkonzern Rosneft über die Erweisung einer Finanzhilfe zur Tilgung von Schulden der Mineralölgesellschaft PDVSA in Höhe von rund drei Milliarden US-Dollar. Das meldete die Agentur Reuters am Samstag unter Berufung auf eigene nicht genannte Quellen.
Die finanzielle Lage der staatlich geführten PDVSA lässt den Angaben nach zu wünschen übrig. Unterdessen sind im April Verbindlichkeiten in Höhe von knapp drei Milliarden Dollar aus früher emittierten Bonds fällig. „PDVSA rechnet mit Hilfe Russlands bei der Tilgung der Anleihen“, zitierte Reuters einen Vertreter der venezolanischen Regierung.
Den Angaben zufolge hatte Venezuela um einen Kredit über 600 Millionen Dollar ersucht. Rosneft, die Zentralbank Venezuelas und PDVSA haben eine Anfrage von Reuters bislang nicht beantwortet.
Die internationale Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hatte die Kreditwürdigkeit des PDVSA-Konzerns im Oktober 2016 von CC auf Selected Default (SD/Partieller Zahlungsausfall) zurückgestuft. Ihre Entscheidung führte S&P darauf zurück, dass zwei Emissionen der im April und November 2017 zu tilgenden Anleihen manipuliert wurden.

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