Presseschau vom 18.03.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends/nachts:

 

Novorosinform.su: Die Polizei der LVR hat einen Terroranschlag auf den Militärkommissar der Volksmiliz der LVR Igor Marschuba vereitelt, in dessen Haus eine Sprengfalle installiert worden war. Dies erklärte in einer Pressekonferenz der Vertreter des Innenministeriums Polizeimajor Alexej Selibanow, wie unser Novorosinform-Korrespondent berichtet…
„Am Morgen des 16. März fuhr eine operative Ermittlergruppe des Innenministeriums der LVR zum Wohnort von Marschuba und stellte einen selbstgebastelten Sprengkörper sicher“, führte der Major aus und betonte, dass der Sprengsatz umgehend entschärft wurde.
„Jetzt werden operative Ermittlungen durchgeführt. Nach vorläufigen Einschätzungen wurde dieser Versuch eines Terroranschlags durch Vertreter der Geheimdienste der Ukraine durchgeführt, was wieder einmal die moderne Postmaidan-Ukraine als terroristischen Staat zeigt, der keine Methoden auslässt zur Erreichung seiner verbrecherischen Ziele“, sagte Alexej Seliwanow.
Wir erinnern daran, dass am 15 März in Lugansk ein großer Terroranschlag auf Wohngebiete der Stadt durch die Mitarbeiter des Innenministeriums der LVR verhindert worden war.

 

De.sputniknews.com: Seehofer: Bayern hofft auf günstige Konditionen für seine Unternehmen in Russland
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hat die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass für die Arbeit bayerischer Unternehmen in Russland günstige Bedingungen geschaffen werden. Schwerpunkt für Bayerns Wirtschaft und Betriebe seien präzise Rahmenbedingungen, sagte er am Freitag auf einer Pressekonferenz nach seinem Russland-Besuch.
Das sei auch der erste Punkt eines Programms des russischen Ministers (für Wirtschaftsentwicklung, Maxim Oreschkin). Alle, die hier in Russland arbeiten wollten, sollten sicher sein, dass die Arbeitsbedingungen strikt und transparent seien.
Seehofer teilte mit, dass er im laufenden Jahr zum St. Petersburg Wirtschaftsforum reisen will. Zudem habe er Minister Oreschkin zu einem Besuch im Freistaat Bayern eingeladen und hoffe, dass ein nächstes Treffen gerade in Bayern stattfinde. Im Gegenzug nehme er (Oreschkins) Einladung an, das St. Petersburger Wirtschaftsforum zu besuchen, sagte Seehofer.
Das XXI. St. Petersburger Wirtschaftsforum findet vom 1. Bis 3. Juni dieses Jahres statt.

 

mptdnr.ru: Am 17. März fand ein gemeinsames Treffen des Ministers für Industrie und Handel Alexej Granowskij und des stellvertretenden Kohle- und Energieministers Alexandr Fjdorow mit Vertretern von staatlichen Unternehmen des Energie- und Maschinenbaubereichs statt. Gemäß dem Erlass des Republikoberhaupts wurden mit dem 1. März die Unternehmen, die sich unter ukrainischer Jurisdiktion befanden, unter äußere Leitung gestellt. Grundlegendes Ziel des Treffens war die Festlegung eines Systems der gegenseitigen Beziehungen zwischen den Unternehmen zur Sicherung ihrer unterbrechungsfreien Arbeit.
„Hier sind staatliche Unternehmen anwesend, die in der Lage und bereit sind, Zusammenarbeit und Unterstützung bei der Absicherung der Unternehmen, die in den Verantwortungsbereich des Kohle- und Energieministeriums übergegangen sind, leisten können“, sagte der Minister für Industrie und Handel der DVR Alexej Granowskij. „Deshalb sind auch die Produktionsleiter und Direktoren der Unternehmen eingeladen, um nicht nur das System der gegenseitigen Beziehungen, sondern auch technische Fragen zu erörtern.
Die Unternehmen benannten ein Spektrum von Produktionsmöglichkeiten sowie einen Bedarf an Komponenten und Verbrauchsmaterialien, die heute existieren, sie erreichten ein bestimmtes gegenseitiges Verständnis  der zukünftigen gemeinsamen Arbeit und sie legten einen Kreis von Arbeiten fest, die die Maschinenbauunternehmen der Republik für die Unternehmen des Energiebereichs leisten können.
Nach den Worten Alexej Granowskijs gibt es in der Republik eine große Zahl von Produktionskapazitäten, die nach einer gewissen Umprofilierung den Bedarf der Energieunternehmen decken können.
Solche Treffen werden sich zukünftig wiederholen, um in möglichst kurzer Zeit die Zusammenarbeit zwischen den staatlichen Unternehmen der Republik zu organisieren.

 

Vormittags:

 

Dnr-news.com: Ein Zivilist in Jasinowataja während des Beschusses durch die ukrainische Armee verletzt
Ein ziviler Einwohner von Jasinowataja erlitt am Abend eine Verletzung infolge der Beschüsse durch die ukrainische Armee. Dies erklärte man heute im Pressedienst der Stadtverwaltung.
„Am Abend um 18:30 Uhr geriet die Bau- und Reparaturfirma „Avtodor“ in der Ordschonikidse-Straße 215 unter Beschuss. Ein ziviler Ortseinwohner, der dort als Wächter arbeitet, wurde verletzt. Er begab sich sofort ins Krankenhaus, jetzt geht es ihm gut“, hieß es im Pressedienst.
Außerdem wurde hinzugefügt, dass infolge der Beschüsse auch die Verglasung von Fernstern in der Majakoweskij-Straße 3 beschädigt wurde. Im Bereich des Eisenbahndepots Donezk-Severny bei Jasinowataja wurden in zwei Häusern durch direkte Treffer Wände in sechs Wohnungen beschädigt. Weitere Informationen zu Beschüssen werden noch ermittelt.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainischen Beschüsse und deren Folgen
„In der Nacht wurden sehr stark geschossen. Gegen 22:30 wurde in der Folge von Beschüssen der ukrainischen Streitkräfte 22  Unterstationen außer Betrieb gesetzt. Die Einwohner von Trudowskije und ein weiterer Teil dies Stadtteils  haben keinen Strom“ teilte der Leiter der Verwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij mit.
Der Leiter der Dorfverwaltung von Sachanka Igor Podgornyj berichtete auch über ukrainische Beschüsse im Nowoasowskij-Bezirk. „In der Folge nächtlicher Beschüsse gibt es in den Kominternowo und Saitschenko keinen Strom. Außerdem ist in Saitschenko auf der Friedensstraße 10 ein Haus beschädigt“, teilte der Gesprächspartner der Agentur mit.
Nach Angaben der örtlichen Behörden haben die kommunalen Dienste bereits mit den Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten begonnen. Informationen über Verletzte unter den friedlichen Einwohnern sind nicht eingegangen.

 

De.sputniknews.com: An den Finanzmärkten deutet sich eine Neuordnung an: Das jahrelang verpönte Russland wird auf einmal zum sicheren Hafen für Investoren, schreibt Holger Zschäpitz in seinem jüngsten Beitrag für die Tageszeitung „Die Welt“. Das einst so sichere Europa komme unter die Räder.
„(Russlands Präsident) Wladimir Putin hat es geschafft: Ausgerechnet die Finanzmärkte, die ihn jahrelang zur Persona non grata erklärt hatten, rehabilitieren ihn nun. Plötzlich ist Russland  in den Augen der großen Investoren der sichere Hafen, den es anzusteuern gilt, da die Euro-Zone mal wieder in der Krise steckt. Die politischen Turbulenzen in Europa lassen russische Staatsanleihen wie eine sichere Wette aussehen“, heißt es in dem am Freitag veröffentlichten Beitrag.
Deutlich werde das an den Kreditausfallversicherungen für einzelne Länder, die an den Märkten rund um die Uhr gehandelt würden. Bei diesem Indikator habe Russland zuletzt deutlich Boden gutgemacht, was dazu geführt habe, dass Vermögensprofis eine Staatspleite von Italien inzwischen für wahrscheinlicher hielten als einen Zahlungsausfall Russlands, schreibt der Autor.
„Sicher liegt das auch daran, dass das politisch instabile Italien wieder deutlich kritischer gesehen wird. Im europäischen Superwahljahr 2017 könnte es zu bösen Überraschungen kommen. Vor allem aber hat sich Russland wieder mit aller Macht an den Märkten zurückgemeldet.“
In dem Beitrag heißt es weiter, dass sich Putin in seiner Politik bestätigt fühlen kann, das eigene Land in der globalen Hackordnung nach vorn zu bringen. Die Historie führe vor Augen, dass die Finanzmärkte bei Aufstieg und Fall von Nationen eine zentrale Rolle spielten. „Nur wer sich zu vertretbaren Konditionen Kredite beschaffen kann, konnte erfolgreich Kriege führen oder Investitionen tätigen“, schreibt Zschäpitz.
Bemerkenswert sei, dass Russland nunmehr finanziell stabiler dastehe als die Euro-Nation Italien, die nach Deutschland und Frankreich die drittgrößte Ökonomie der Euro-Zone sei. Aktuell hielten die Investoren die Gefahr von Staatspleiten in der Euro-Zone für größer als bei Russland.
Dem Autor zufolge wird bei den Ländern der Währungsgemeinschaft ein möglicher Euro-Zerfall als ein Risikofaktor eingepreist.

 

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 15 Mal die Positionen der Volksmiliz der LVR Beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden Kalinowo, Kalinowka, Logwinowo, Losowoje, Nishneje Losowoje, Rajewka.
Es wurde mit 122mm-Artilleriegeschützen, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Antipanzerraketenkomplexen, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.

 

De.sputniknews.com: China bewilligt $15 Mrd. für Bau von Straßen nach Russland
China wird im laufenden Jahr 101 Milliarden Yuan (rund 15 Mrd. US-Dollar) für den Bau von Straßen nach Russland bewilligen. Das beschlossen die Behörden der Autonomen Region Innere Mongolei, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag meldete.
„2017 sollen etwa 20.000 km Verkehrsstraßen gebaut werden, darunter 3.000 km Hochgeschwindigkeitsstraßen“, sagte Miao Yinzhu, stellvertretender Leiter des Departements Transport in der Verwaltung der Region.
Den Angaben zufolge soll der Bau im Raum der Übergänge Mandschurei und Eren Hot (an der Grenze zur Mongolei). Zum Jahr 2020 sollen in der Region Fernverkehrsstraßen mit einer Länge von etwa 10.000 km fertig gebaut werden. Das Vorhaben hat zum Ziel, mehr chinesische Touristen nach Ostsibirien zu locken.

 

Dan-news.info: „Die Arbeiten zur Reparatur der Stromversorgung im Petrowskij-Bezirk von Donezk sind abgeschlossen. Die Stromversorgung ist wieder in Betrieb“, teilte der Leiter des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij mit.

 

De.sputniknews.com: Ankara: Bankkonto auf Namen des Mörders von russischem Botschafter eröffnet
Die türkische Polizei hat mit der Überprüfung des Bankkontos begonnen, das nur wenige Stunden nach dem Mord an dem russischen Botschafter Andrej Karlow auf den Namen des Täters Mevlut Mert Altintas eröffnet worden war. Davon berichtete die türkische Zeitung „Haberturk“ am Samstag.
Die Polizei nahm bereits einen jungen Mann fest, der das Konto bei einer türkischen Bank mit Hilfe einer Sonderdienstleistung per Handy eröffnet haben sollte. Dieser sagte bei der Befragung aus, er habe der Bank die Personaldaten von Altintas vermittelt, die er auf einem Foto im Internet abgelesen habe, auf der Personalausweis von Altintas gezeigt worden sei.
Die Ermittler würden von mehreren Versionen, darunter auch Betrug, ausgehen, hieß es. Die Polizei werde weiter entsprechende Bankbewegungen untersuchen und hoffe, eine Verbindung zwischen dem Täter und dem möglichen Auftraggeber des Mordes zu finden.
Russlands Botschafter in der Türkei, Andrej Karlow, war am 19. Dezember bei einer Fotoausstellung in Ankara vor laufenden Kameras und Publikum erschossen worden. Der Täter war ein türkischer Polizist namens Mevlut Mert Altintas, der die Veranstaltung bewachen sollte. Er wurde auf der Stelle von anderen Sicherheitskräften getötet.

 

Nachmittags:

 

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
Die Lage in der Donezker Volksrepublik bleibt angespannt
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 88 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Am intensivsten wurden vom Gegner unter Anwendung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen folgende Ortschaften beschossen: Sajzewo, Gorlowka, Jasinowataja, Nabereshnoje, Dokutschajewsk, Spartak und der Kiewskij-Bezirk von Donezk. Insgesamt wurden 18 Ortschaften der Republik mit schwerer Artillerie (Kaliber 152mm und 122mm), Panzern, Mörsern (Kaliber 120mm und 82mm) sowie Schützenpanzer-, Schützenpanzerwagenwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In der Folge des Feuers von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden acht Wohnhäuser beschädigt, davon sechs in Jasinowataja auf der Ordshonikidse Straße 215 und 213, der Majakowskij-Straße 3, der Priwaksalnaja-Straße 1, 10 und 12, ein Haus in Nabereshnoje in der Polewaja-Sr. 22 und ein Haus im Kiewskij-Bezirk von Donezk in der Noworossijskaja-Straße.
Drei zivile Einwohner wurden unterschiedlich schwer verletzt, P. W. Gorbuschin, geb. 1971, A. A. Sinizin, eb. 1951 und L. E. Surun, geb. 1965.
Gestern hat die ukrainische Seite wieder eine Provokation wie am 16. Februar durchgeführt, mit Schüssen mit Panzern auf Awdejewka, in deren Folge Wohnhäuser beschädigt wurden. Der Leiter der Polizei des Donezker Oblast A. Abroskin, der zuvor von örtlichen Einwohnern der Lüge überführt worden war,  versuchte ein weiteres Mal den Beschuss, angeblich von Seiten der DVR, „aufzuklären“. Wie im Februar, nach den Beschüssen von mehrstöckigen Häusern in Awdejewka durch die ukrainischen Streitkräfte mit Panzern, sind ukrainische Massenmedien auf Befehl von Abroskin blitzartig am Ort des Beschusses eingetroffen und versuchten wieder die Einwohner der Ukraine zu zwingen, ihre abstruse Lüge zu glauben.
Diese Provokationen braucht die ukrainische Regierung in erster Linie, um die Spannung in der „ATO“-Zone aufrechtzuerhalten und um die Einwohner von Awdejewka, von denen die Mehrheit die Handlungen der ukrainischen Truppen im Donbass nicht unterstützt und mit der DVR sympathisiert, von der Republik zu entfernen und Hass gegen diese zu erzeugen. Dennoch werden all diese Verbrechen der ukrainischen Regierung gegen friedliche Einwohner aufgedeckt werden und sie werden eine Bestrafung der verantwortlichen Personen nach sich ziehen.
Außerdem ist nach Informationen von Einwohnern von Marjinka während des Beschusses von Wohnhäusern des Petrowskij-Bezirks von Donezk durch Artillerie der 92. Brigade der ukrainischen Streitkräfte ein Geschoss im Lauf eines von zwei nebeneinander stehenden 122mm-Artilleriegeschützen „Gwosdika“ detoniert, was zur Detonation der Munition beider Artilleriegeschütze und zu Verlusten unter den Mannschaft geführt hat: acht Menschen starben und fünf wurden verletzt.
Von unserer Aufklärung wurde festgestellt, dass im Bezirk von Opytnoje in einem Fahrzeugpark der ukrainischen Streitkräfte der 1039. Abwehrraketenregiments aufgrund eines Verstoßes gegen die Erfordernisse der Sicherheit bei der Durchführung von Be- und Entladearbeiten Munition detonierte, die sich in einem der Fahrzeuge befand. Aufgrund der Explosion wurden etwa zehn Lastwagen und Spezialfahrzeuge beschädigt, außerdem wurde ein Abwehrraketenkomplex „Buk“, der in der Nähe stand, beschädigt. Unter dem Personal wurden mindestens drei Menschen verletzt.
Die ukrainischen Truppen begehen weiter Verbrechen gegen friedliche Bürger, die auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium leben. So fuhren drei Soldaten des 1. Bataillons der 25. Fallschirmjägerbrigade im Gebiet von Kirowo im betrunkenen Zustand in einem Privatfahrzeug eine schwangere Frau an und begingen Fahrerflucht. Dem Brigadekommando ist es nicht gelungen, diese Tatsache vor der übergeordneten Führung zu verheimlichen. Derzeit arbeitet in der Einheit die Militärstaatsanwaltschaft und es wurde ein Verbot der Nutzung von Privatfahrzeugen während der Dienstzeit erlassen.
Die Einheiten der Volksmiliz der Republik vervollkommnen weiter ihre militärischen Fähigkeiten, unter anderem durch Übungen auf den Übungsplätzen. Heute sind Übungen zur Schieß- und technischen Ausbildung geplant. Die Übungen werden unter Anwendung von individuellen Schutzmitteln gegen chemische Angriffe durchgeführt. Außerdem werden Übungen zur Kommunikations- und Spezialausbildung stattfinden.

 

Rusvesna.su: Journalisten gerieten unter Beschuss durch ukrainische Streitkräfte im Süden der DVR
Die Militärberichterstatter der Nachrichtenagentur News Front gerieten im Gebiet des Dorfes Kominternowo im Novoasowskij-Bezirk (im Süden der DVR – Anm. d. Übers.) unter Beschuss durch die ukrainische Seite, meldet heute die Agentur….
Es sei darauf hingewiesen, dass sich zusammen mit den Journalisten der Agentur „auch Korrespondenten anderer Agenturen“ vor Ort befinden. Weitere Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt.

 

Gefunden auf der VKontakte-Seite der Volksmiliz von Novorossia: Der Name eines gefallenen Verteidigers der DVR wurde am Gebäude der Sportschule in Donezk verewigt. Die Gedenktafel für den gefallenen Volksmilizionär Roman Sidorjenko wurde heute am Gebäude des Sportkomplexes „Dynamo“ im Zentrum der Hauptstadt eingeweiht, wo der junge Mann gelernt hatte. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft der Abgeordneten des Volkssowjets der DVR.
Um das Andenken an den Kämpfer zu ehren, waren der Minister für Jugend, Sport und Tourismus der Republik Michail Mischin gekommen sowie die Abgeordneten Sergej Kondrykinskij, Juri Siwokonjeko, Oleg Stepanow, Alexandr Maljkow, Natalja Iwanischina, Kampfgefährten und Bekannte des Getöteten, Pädagogen und Schüler der Sportschule….
Wir merken an, dass Sidorjeko im Alter von 21 Jahren gefallen war. Die Tragödie ereignete sich am 5. April 2015 im Gebiet des Dorfes Donezk-Severny bei Jasinowataja. Der Kämpfer erlitt die tödliche Verwundung infolge eines Maschinengewehrbeschusses. Das Andenken des Helden wurde durch eine Schweigeminute geehrt.
Wir erinnern daran, dass die Arbeit zum Anbringen von Gedenktafeln in der Donezker Volksrepublik seit 2015 vorangeht. Im Wesentlichen werden solche namentlichen Gedenktafeln an Gebäuden von Bildungseinrichtungen angebracht, in denen die für Freiheit und Unabhängigkeit Gestorbenen gelernt hatten.

 

De.sputniknews.com: US-Agentur will Kiew helfen, den Donbass zurückzuholen
Die von der US-Regierung finanzierte Agentur USAID, die in mehrere destabilisierende Prozesse im Nahen Osten und im postsowjetischen Raum verwickelt war, hat sich in ihrem Bestreben nach der Durchsetzung ökonomischer Freiheiten nun auch der Ukraine angenommen. Darüber berichten russische Medien am Samstag.
Jetzt werden die ukrainischen Behörden ihre Rechenschaftsberichte nicht nur der EU, sondern auch den USA ablegen müssen, die ein Sonderprogramm der konkurrenzfähigen Wirtschaft in der Ex-Sowjetrepublik einführen. Priorität wird dabei der Ostukraine, insbesondere der Konfliktregion Donbass eingeräumt.
Laut Programm werden die USA infolge des Konflikts betroffenen Geschäftsleuten und Privatpersonen in der Ostukraine Kredite gewähren, damit „ein Wirtschaftswachstum im Rahmen eines einheitlichen Staates gewährleistet wird“. Das schließt die Eigenständigkeit der selbst ernannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk aus.
Für das Programm zur Umwandlung der ukrainischen Wirtschaft wird die USAID 19,5 Millionen Dollar bereitstellen.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Maroschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die ukrainischen Streitkräfte verletzten weiterhin die Bedingungen zur Stationierung von Militärtechnik in der Nähe der Kontaktlinie, die von den Minsker Vereinbarungen vorgesehen sind und konzentrieren weiter das Potential ihrer Einheiten in der „ATO“-Zone.
Im Gebiet von Krymskoje wurden von uns in einem Abstand von 3km von der Kontaktlinie zwei Batterien 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“ aus dem Bestand der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte entdeckt.
Außerdem ist nach unseren Informationen im Gebiet von Petrenkowo, Nowoajdarskij-Bezirk, eine Abteilung mit sechs Mehrfachraketenwerfern „Uragan“ entdeckt worden.
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte zeigt ein beklagenswertes Verhältnis gegenüber seinen Untergebenen. Im Zusammenhang mit dem äußerst niedrigen moralisch-psychischen Zustand geht in den Einheiten der 54. Brigade der Alkoholmissbrauch weiter, woraus dann Konflikte zwischen den Soldaten entstehen.
In der Folge einer solchen Auseinandersetzung im 1. Bataillon der Brigade betrugen die nicht kampfbedingten Verluste drei Soldaten. In der Brigade laufen Untersuchungen.
Heute hat bei uns ein Übungsalarm zur Überprüfung der Gefechtsbereitschaft und der Kenntnisse bei der Erfüllung von Aufgaben in den Artillerieeinheiten stattgefunden. Die Soldaten haben ein hohes Ausbildungsniveau gezeigt und die richtigen Berechnungen bei der Vernichtung von Zielen des Gegners durchgeführt.
In der nächsten Woche wird der Ausbildung von Spezial- und Aufklärungseinheiten besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Dazu werden auf den Übungsplätzen der Volksmiliz Herangehensweisen und Methoden des Kampfes an unbekannten Örtlichkeiten  sowie die Beobachtung und Vernichtung beweglicher Ziele durch Scharfschützen bearbeitet.

 

De.sputniknews.com: Ukraine: Opposition lehnt Kiews Kampf gegen russische Kultur ab
Die ukrainische Partei „Oppositionsblock“ hat von der Regierung in Kiew gefordert, Verbote und Blockaden als politisches Mittel sowie den Kampf gegen die russische Kultur zu stoppen. Das schreibt die Zeitung „Wsgljad“ unter Berufung auf eine entsprechende Erklärung der Partei.
„Wir fordern von der Staatsmacht, auf Blockaden, Verbote und Strafverfolgungen als Mittel zur Lösung der innenpolitischen Probleme zu verzichten“, hieß es in der Erklärung. Kiew solle außerdem das Recht der Ukrainer „auf eine andere politische Position“ akzeptieren und unter anderem den Kampf gegen die russische Kultur und die russische Sprache stoppen.
Im Februar wandten sich Abgeordnete des Stadtrates von Melitopol im Gebiet Saporoschje an Präsident Petro Poroschenko mit der Forderung, einen Gesetzentwurf zum Schutz der russischen Sprache anzunehmen.
Am Freitag gab die Abgeordnete des Oppositionsblocks, Jelena Troschina, bekannt, dass Unbekannte drei Apotheken in ihrem Besitz angezündet hätten. Sie hat eigenen Angaben zufolge auch Drohungen wegen der Unterstützung der russischen Sprache bekommen, darunter vom Bürgermeister der Stadt Melitopol, Sergej Minko.

 

Ukrinform: Das türkische Außenministerium habe seine Erklärung im Zusammenhang mit dem dritten Jahrestag der Annexion der Autonomen Republik Krim durch Russland abgegeben, berichtet Ukrinform unter Bezugnahme auf die türkische Nachrichtenagentur Anadolu.
„Die Annexion der Krim ist eine offene Verletzung des internationalen Rechts. Die Türkei erklärt erneut die Nichtanerkennung der Annexion der Halbinsel, die auf der Grundlage des illegalen Referendums am 16. März 2014 erfolgte“, heißt es in der Erklärung.
Das Außenministerium betonte, die Türkei erkenne die territoriale Integrität und Souveränität der Ukraine an.
„Ankara wird die Prozesse auf der Krim weiter aufmerksam verfolgen und die Rechte und Interessen der Krimtataren verteidigen, die historisch auf der Halbinsel leben“, steht weiter in der Erklärung.

 

De.sputniknews.com: Russisches Außenministerium schenkt der Krim ein Lied zum Jahrestag
Zum Jahrestag der Wiedervereinigung der Schwarzmeer-Halbinsel Krim mit Russland hat das russische Außenministerium ein Lied für die Krim-Bewohner geschrieben.
Am Samstag veröffentlichte Amtssprecherin Maria Sacharowa das Lied „Sewastopol – die Flagge“ auf Facebook und bat, „es streng zu bewerten“.
„Wenn Sie es mögen, ist das ein Glück. Wenn nicht, dann verzeihen Sie uns großmütig. Das Lied wurde aber von Herzen geschrieben“, so Sacharowa.
Ihr zufolge stammt das Lied vom Beamten des Außenministeriums, Wasili Charitonow, dem Sohn des sowjetischen Dichters Wladimir Charitonow, der viele patriotische Lieder schrieb.

 

Dan-news.info: Bericht des Apparats der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Vom 10. bis 16. März 2017 wurden auf dem Territorium der DVR 12 Menschen getötet. 11 Menschen wurden durch die nicht endenden Artilleriebeschüsse von Seiten der Ukraine unterschiedlich schwer verletzt“.
„In der letzten Woche sind beim Apparat der Bevollmächtigten Informationen über vier Festgenommene eingegangen“.
Es wird erläutert, dass Anfang März 2017 auf dem zeitweilig von den ukrainischen Behörden kontrollierten Territorium eine Frau, geb. 1972, festgenommen wurde; ein Mann, geb. 1972, wurde an der Abgrenzungslinie festgenommen. Ebenfalls hat der Apparat Informationen über zwei Männer, geb. 1975 bzw. 1980, erhalten, die auf dem Territorium der Ukraine festgehalten werden.

 

Rusvesna.su: In Ternopol wurde der Eingang zur Sberbank vermauert
In Ternopol mauerten Radikale den Eingang zur Filiale der Sberbank zu. Die ukrainischen „Patrioten“ blockierten den Eingang zum Finanzinstitut mit Betonblöcken. Außerdem beschmierten sie die Fenster mit Farbe und klebten sie mit Plakaten zu.

 

De.sputniknews.com: Das russische Unterhaus hat den Ausschuss für Informationspolitik mit der Überprüfung der Aktivitäten von in Russland tätigen US-Medien beauftragt.
Demnach soll der Unterhausausschuss unter anderem die Tätigkeit solcher Sender wie Radio Free Europe, Voice of America und CNN überprüfen und feststellen, ob diese im Einklang mit dem Gesetz über ausländische Agenten stehen.
Der Auftrag sei eine Reaktion auf Aktivitäten von US-Politikern, die russischen Medien systematisch Einmischung in die inneren Angelegenheiten vorgeworfen hätten und nach der US-Präsidentschaftswahl „ihre Worte in die Tat umsetzen“ würden, sagte der Autor der Initiative, der Abgeordnete Konstantin Satulin.
Damit meinte Satulin den am Dienstag von der demokratischen US-Senatorin Jeanne Shaheen vorgelegten Gesetzentwurf, der die Vollmachten des US-Justizministeriums auf dem Gebiet der Registrierung ausländischer Agenten ausweiten soll. Dabei machte Shaheen kein Hehl daraus, dass der Gesetzentwurf auf den Bericht des Direktors der nationalen Nachrichtendienste zurückzuführen ist, der sich unter anderem mit der Tätigkeit des russischen Senders RT America auseinandersetzte.
Die Verfolgung aufgrund dieses „repressiven Gesetzes“ könne nicht nur den geschäftlichen Ruf des russischen Senders, sondern von Russland im Ganzen beeinträchtigen, so Satulin.
Zuvor hatte die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, den sogenannten Akt zur Modernisierung und Vollziehung (Foreign Agents Registration Modernization and Enforcement Act), der von Shaheen vorgelegt worden war, scharf kritisiert. „Man hätte in diesem Gesetzentwurf auch Bücher auflisten können, die auf den Scheiterhaufen sollen“, schrieb sie auf ihrer Facebook-Seite.

 

Dnr-online.ru: Heute, am 18. März, hat das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko an der Wiederinbetriebnahme der „Donezker Bierbrauerei“ teilgenommen. An der Veranstaltung nahmen auch der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der DVR Dmitrij Trapesnikow und der Minister für Einnahmen und Steuern Alexandr Timofejew teil.
„Für Donezk ist diese Brauerei legendär. Sie war eines der größten Unternehmen dieser Art in der Ukraine. Für die Einwohner von Donezk ist das Bier aus dieser Brauerei eines der Lieblingsgetränke. Die Donezker Bierbrauerei gehört zu unserer Geschichte. Das Unternehmen stand zweieinhalb Jahre still. Jetzt haben wir es unter äußere Leitung gestellt und die Fabrik in Betrieb genommen. Neben dem Verkauf in der DVR wird das Bier dieser Brauerei auch in die RF exportiert werden“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Der Direktor der Donezker Bierbrauerei Dmitrij Mirenkow sagte: „Heute ist die Donezker Bierbrauerei wieder in Betrieb genommen worden. Das Unternehmen wird gemäß allen weltweiten Qualitätsstandards arbeiten und produzieren. …
Die Zahl der Arbeiter des Donezker Bierbrauerei beträgt 242. Im Zeitraum Juni-August 2017 werden in dem Werk durch Vergrößerung der Produktionskapazitäten zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden.
„Ich arbeite seit mehr als 15 Jahren in der Fabrik. Zweieinhalb Jahre wurde in dem Unternehmen kein Bier produziert, wir haben kleinere Schäden beseitigt, haben die Ausrüstung repariert. Wir wussten, dass die Produktion früher oder später wieder anlaufen wird und sie für die Arbeit vorbereitet. Heute beträgt die Produktionskapazität des Fabrik 32 Mio. Liter pro Monat“, sagte der Geräteeinrichter der Brauerei Igor Tjashelow.
Bis Ende 2017 ist geplant, zwei neue Biermarken einzuführen „Heller Bär“ und „Dunkler Bär“, in vier Verpackungsgrößen. Parallel werden spezialisierte Sorten erarbeitet, die auf den Markt der DVR ausgerichtet sind.

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