Kommunisten in den Volksrepubliken des Donbass – Neuigkeiten vom 18.03.2017

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

 

Wpered.su: http://wpered.su/2017/03/17/v-donnu-proshel-otkrytyj-dialog-kommunistov-i-studentov-istorikov/
Im Vorfeld des hundertsten Jahrestags des Großen Oktober fand in der Donezker Nationaluniversität am 17. März 2017 ein offener Dialog mit Mitgliedern der Komsomolorganisation der DVR und Studierenden der historischen Fakultät zum Thema „Die Abdankung Nikolaj II. vom Thron“. Die Veranstaltung wurde vom zweiten Sekretär des Makejewker Stadtkomitees der KP der DVR Sergej Jurtajew und dem ersten Sekretär des Stadtkomitees des Komsomol Anton Sajenko organisiert.
Vor Beginn der Diskussion der Hauptfrage erinnerte Sergej Jurtajew die Studenten daran, dass vor genau 26 Jahren, am 17. März 1991, das unionsweite Referendum für den Erhalt der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken stattfand. Er merkte auch an, dass heute das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik Alexandr Sachartschenko an der Arbeit des Integrationskomitees „Russland-Donbass“ teilnimmt, das auf der Krim stattfindet. Und dass dies gerade heute am Tag des Referendums für die UdSSR stattfindet, ist ein bedeutsames Ereignis.
Im Referat zur Hauptfrage sprache S. W. Jurtajew über die Lage des russischen Imperiums Ende 1916, Anfang 1917, sowie über Wesen und  Ziele der politischen Kräfte, die am Sturz Nikolaj II. interessiert waren.
Darüber, wie die Arbeiter des Berestowo-Kalmiuskij-Bezirks (heute der Tscherwonogwardejskij-Bezirk) von Makejewka die Abdankung des Zaren aufnahmen, berichtete der Kommunist Walerij Chlodow, der einen großen Teil seines Lebens der Erforschung jener Ereignisse in seiner Heimatstadt Makejewka gewidmet hat. Wie W. Cholodow den Studenten erzählte, traf die Nachricht von der Abdankung des Zaren in der Arbeiterstadt Makejewka am 3. (16.) März 1917 über Telegraph ein. Um 18:00 lud der Polizist Wetrow den Leiter der im Untergrund (!) arbeitenden Parteiorganisation der Bolschewiki Roman Terechow, der später ein bekannter Staatsmann der UdSSR war, in die städtische Polizeiwache ein. In der Polizeiwache las der Polizeiwachtmeister Trubinkow das Telegramm vor, dass in Petrograd eine Revolution stattgefunden hatte und der Zar vom Thron abgedankt war. Die Freude über die Neuigkeit hatte keine Grenzen. Die Arbeiter jubelten, sie versammelten sich zu einer großen Kundgebung.
Im Verlauf der Diskussion des Hauptthemas wurde auch die in der letzten Zeit in Massenmedien umgehende Frage über die Gesetzlichkeit der Abdankung Nikolaj II. berührt. Auf alle Fragen gab S. W. Jurtajew den Studenten der historischen Fakultät erschöpfende und begründete Antworten. Sergej Jurtajew versprach, auf die Frage der Gesetzlichkeit der Abdankung des Zaren in seinem nächsten Artikel einzugehen.
An der Diskussion nahmen folgende Studenten aktiv teil: Oleg Bojko. Nikita Manko, Kristina Schtschewitsch, Alexandr Pitschutin, Marija Metejko und andere. Außerdem bringen wir im Namen des Makejewer Stadtkomitees der KP der DVR und des Zentralkomitees des Leninschen Komsomol der DVR der Kandidatin der Geschichtswissenschaft, der Dozentin des Lehrstuhls für die Geschichte Russlands und der slawischen Völker Jelena Schkirbitko unsere große Dankbarkeit für die geleistete Unterstützung bei der Durchführung der Vorlesung und des offenen Dialogs zum Ausdruck.
Zum Abschluss wurden die Studenten auf das Plenum des ZK der KP der DVR zur Frage der Arbeit mit der Jugend eingeladen und es wurden ihnen auch vorgeschlagen, ihre Projekte zur Jugendpolitik in der DVR auszuarbeiten und dem ZK zur Diskussion vorzustellen. Die Studenten der Donezker Nationaluniversität schlugen als Erwiderung vor, die Durchführung solcher Dialoge fortzuführen.

 

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